Long/Short und statistische Arbitrage: Methodik
Der Long/Short-Backtest auf der Seite Long/Short prüft Strategien der statistischen Arbitrage an Tageskursen: Ein Wert wird gekauft, ein anderer leerverkauft, und verdient wird, wenn sich ihr Abstand wieder schließt. Diese Methodik beschreibt, was der Code rechnet: vier Verfahren, die Regeln für Ein- und Ausstieg, die Buchhaltung mit Hebel, Kosten, Leihgebühr und Zins sowie die Kennzahlen. Idee, Geschichte und Forschung stehen im Artikel Pairs-Trading.
Vier Verfahren, ein Rechenkern
Die vier Verfahren (Pairs Trading mit zwei Werten, ein Portfolio von Paaren, Faktor-Residuen und Rang Long/Short) unterscheiden sich darin, wie Long- und Short-Positionen entstehen. Gebucht wird danach für alle gleich: Tag für Tag zu Schlusskursen, mit 10.000 Startkapital.
Kurse: Jeder Wert wird mit seiner eigenen Historie geladen, als Tageskurse mit wiederangelegten Ausschüttungen. Die Short-Seite zahlt die Dividenden des geliehenen Titels damit automatisch mit. Der gemeinsame Kalender ist die Vereinigung aller Handelstage; Lücken bis zu fünf Tagen füllt der Code mit dem letzten Kurs, nie über den letzten Kurs eines Werts hinaus. Wochen- und Monatskurse sowie Anlageklassen mit Monatswerten lehnt die Seite ab; ein Universum hat höchstens 60 Werte. Haben einige Werte neuere Kurse, rechnet sie bis zum letzten Kurs des am wenigsten aktuellen Werts.
Währungen: Notieren alle Werte in derselben Währung, entstehen die Signale aus Kursen in dieser Handelswährung, das Ergebnis aber in der Basiswährung der Einstellungen, ohne Währungssicherung. Bei verschiedenen Währungen rechnet alles in der Basiswährung, Wechselkurse fließen dann in die Signale ein. Kein Vorgriff: Ein Signal am Tag t nutzt nur Schlusskurse bis t. Gehandelt wird voreingestellt zum Schlusskurs des nächsten Handelstags, wahlweise schon am Signaltag. Das setzt voraus, kurz vor Handelsschluss zu handeln.
Vorlagen: klassische Paare wie Coca-Cola/PepsiCo und vier Universen (11 US-Sektor-ETFs, 19 Länder-ETFs, 30 große US-Aktien und 30 DAX-Werte, jeweils heutige Mitglieder).
Pairs Trading: Hedge-Ratio, Spread und z-Wert
Für zwei Werte A und B schätzt der Code an jedem Tag t die Beziehung der logarithmierten Kurse über die W Handelstage vor t (Voreinstellung 120, erlaubt 30 bis 1.000). Der Kurs von t gehört nicht zur Schätzung; der z-Wert des Tages ist damit ein Test außerhalb der Stichprobe.
ln A_s = α_t + β_t × ln B_s + u_s (s = t − W … t − 1); z_t = (ln A_t − α_t − β_t × ln B_t) / σ_t- β_t
- Hedge-Ratio aus der Kleinste-Quadrate-Regression (OLS) über das Fenster
- α_t
- Achsenabschnitt
- σ_t
- Standardabweichung der Residuen mit W − 2 Freiheitsgraden
- z_t
- z-Wert: Abstand des heutigen Spreads vom Gleichgewicht in Standardabweichungen
Alternativ führt ein Kalman-Filter nach Kalman (1960) die Hedge-Ratio nach, wie es Chan (2013) für Paare beschreibt: β und α folgen je einem Random Walk, gestartet mit einer OLS über die ersten W Tage. Die Anpassung steuert δ, das Verhältnis von Zustands- zu Messrauschen (Voreinstellung 0,0001, erlaubt 10⁻⁸ bis 0,1); das Gedächtnis liegt bei etwa 1/√δ, hier also 100 Tagen. Der z-Wert ist dann der Prognosefehler des Tages geteilt durch seine vorhergesagte Streuung, mit dem Zustand vom Vortag.
- Einstieg: z über +2 (Voreinstellung, erlaubt 0,1 bis 10) heißt, A ist gemessen an B teuer, also Short-Spread: A leerverkaufen, B kaufen. z unter −2 heißt Long-Spread: A kaufen, B leerverkaufen. Eingestiegen wird nur mit β > 0 und solange |z| unter dem Stop liegt.
- Ausstieg: Kehrt z bis auf ±0,5 zurück (Voreinstellung, erlaubt 0 bis unter dem Einstieg), wird geschlossen. In der Position gelten α, β und σ vom Einstiegstag; die Legs werden nicht umgeschichtet.
- Stop-Loss: Läuft z in Richtung des Trades bis ±4 weiter (Voreinstellung; 0 = aus, sonst über dem Einstieg und bis 20), wird geschlossen. Danach handelt der Code erst wieder, wenn |z| unter die Einstiegsschwelle gefallen ist.
- Höchstdauer: Nach 60 Handelstagen (Voreinstellung; 0 = aus, bis 5.000) wird geschlossen, mit derselben Sperre wie nach einem Stop. Am Tag eines Ausstiegs gibt es keinen neuen Einstieg.
- Gewichtung: Voreingestellt nach Hedge-Ratio (das Nominal von B ist das β-Fache des Nominals von A), wahlweise dollar-neutral mit gleichen Beträgen. Beide Legs zusammen ergeben den Brutto-Hebel.
Vergleich sind beide Werte je zur Hälfte, täglich auf gleiche Gewichte gesetzt. Nötig sind das Schätzfenster und 60 weitere gemeinsame Handelstage.
Kointegration und Halbwertszeit
Ob der Spread überhaupt zum Mittel zurückkehrt, prüft der Engle-Granger-Test nach Engle und Granger (1987): Eine OLS schätzt ln A = α + β × ln B + u, dann prüft ein Augmented-Dickey-Fuller-Test nach Said und Dickey (1984) ohne Konstante, ob u eine Einheitswurzel hat. Die Zahl der verzögerten Differenzen wählt das Akaike-Kriterium, höchstens 12 × (n / 100)^¼, bei 120 Tagen also 12. Den p-Wert liefern die Näherungsformeln von MacKinnon (1994) für zwei Reihen; kointegriert heißt: Die Statistik liegt unter dem kritischen Wert für 5 %.
Die Seite rechnet den Test im ersten Schätzfenster, also vor dem ersten möglichen Signal, und rückblickend über den ganzen Zeitraum; nur der erste ist frei von Vorgriff. Ohne Kointegration handeln die Regeln trotzdem, die Seite weist darauf hin.
Die Halbwertszeit misst, wie schnell eine Abweichung schrumpft. Der Code schätzt per OLS Δu_t = λ × u_(t−1) + c + e_t:
Halbwertszeit = −ln 2 / ln(1 + λ) in Handelstagen; λ ≥ 0: keine Rückkehr- 1 + λ
- Anteil der Abweichung, der nach einem Tag übrig ist
Portfolio von Paaren nach Gatev, Goetzmann und Rouwenhorst
Das zweite Verfahren folgt dem Aufbau von Gatev u. a. (2006): Paare werden in einer Formationsperiode gesucht und in der folgenden Handelsperiode gehandelt (Voreinstellung 12 und 6 Monate, erlaubt 3 bis 36 und 1 bis 24). Jeden Monat beginnt eine neue Kohorte (Abstand erlaubt 1 bis 24 Monate, höchstens die Handelsperiode), es laufen also sechs gleichzeitig. Formationen umfassen volle Kalendermonate; zulässig sind Werte mit einem Kurs an jedem Tag der Formation und am ersten Handelstag.
- Kleinster Abstand (Voreinstellung, Distanzmethode): Kurse auf 1 am ersten Formationstag normiert, Abstand = Summe der quadrierten Differenzen (SSD). Jeder Wert bekommt seinen nächsten Partner, genommen werden die 5 Paare mit dem kleinsten SSD (erlaubt 1 bis 50). Im Handel ist der z-Wert die Differenz der auf den letzten Formationstag normierten Kurse geteilt durch σ, die Standardabweichung dieser Differenz in der Formation.
- Kointegration: Paare nach SSD vorsortiert, Engle-Granger auf ln-Kurse in beiden Richtungen (die mit dem kleineren p-Wert und β > 0); genommen werden die ersten mit p ≤ 0,05 (erlaubt 0,001 bis 0,2), getestet höchstens max(20; 4 × Paare). Der z-Wert ist (ln P_i − β × ln P_j − α) / σ mit den Werten der Formation.
Eröffnet wird wie in der Studie, wenn |z| über 2 Standardabweichungen der Formation liegt (erlaubt 0,5 bis 5): short im teureren, long im billigeren Wert. Geschlossen wird beim nächsten Kreuzen, wenn z das Vorzeichen wechselt, spätestens am Ende der Handelsperiode; ein Paar kann mehrmals öffnen. Kapital wie beim „committed capital“ der Studie: Jede der K gleichzeitigen Kohorten bindet 1/K des Kapitals, gleich verteilt auf ihre Paare, auch auf Paare ohne Trade. Ein Paar eröffnet dollar-neutral (nach Hedge-Ratio nur mit Kointegration) mit Brutto-Hebel / (K × Paare) des aktuellen Kapitals; der Rest liegt verzinst im Cash.
Faktor-Residuen nach Avellaneda und Lee
„the idiosyncratic returns are modelled as mean-reverting processes, which leads naturally to 'contrarian' strategies“Avellaneda und Lee (2010) handeln jede Aktie gegen einen Faktor. Der Code schätzt an jedem Tag t aus den letzten 60 Tagesrenditen (wie im Papier; erlaubt 20 bis 500) eine Regression gegen einen Faktor-ETF (voreingestellt SPY) oder gegen den gleichgewichteten Korb des Universums. Die aufsummierten Residuen behandelt er als Ornstein-Uhlenbeck-Prozess nach Uhlenbeck und Ornstein (1930), geschätzt als AR(1):
R_i = β_0 + β × R_F + ε; X_k = Σ ε; X_(k+1) = a + b × X_k + ζ; κ = −ln b × 252; m = a / (1 − b); σ_eq = √(Var ζ / (1 − b²)); s = −m / σ_eq- κ
- Rückkehrgeschwindigkeit pro Jahr; Halbwertszeit = ln 2 / κ × 252 Handelstage
- m
- Gleichgewicht; voreingestellt um das Mittel der handelbaren Aktien des Tages zentriert, wie im Papier
- σ_eq
- Streuung im Gleichgewicht; Var ζ mit W − 3 Freiheitsgraden
- s
- s-Score; das aufsummierte Residuum ist am letzten Tag durch die Regression null
Gültig ist die Schätzung nur mit 0 < b < 1. Handelbar ist eine Aktie nur bei schneller Rückkehr: κ über 252/30 ≈ 8,4 (erlaubt 0 bis 252), also b unter 0,967. Die Schwellen sind die des Papiers: Long eröffnen bei s < −1,25, Short bei s > +1,25 (erlaubt 0,1 bis 5), Long schließen bei s > −0,50, Short bei s < +0,75 (erlaubt −5 bis 5, näher am Gleichgewicht als das Eröffnen). Geschlossen wird auch, wenn κ unter die Grenze fällt oder Kurse fehlen; eine Höchstdauer gibt es nur auf Wunsch.
Jeder Trade kauft (verkauft) eine Einheit der Aktie und verkauft (kauft) β Einheiten des Faktors, mit β vom Signaltag. Eine Einheit ist Brutto-Hebel / Zahl der Aktien; die „2+2“-Hebelung des Papiers mit je 100 Positionen long und short entspräche 2/100. Vergleich ist der Faktor selbst.
Rang Long/Short
Das vierte Verfahren bildet am letzten Handelstag jedes vollständigen Monats eine Rangliste: long die k Werte mit dem höchsten Signal, short die k mit dem niedrigsten (Voreinstellung 3, erlaubt 1 bis 20). Zur Wahl stehen Momentum 12-1 nach Jegadeesh und Titman (1993) (Rendite von 252 bis 21 Handelstage zurück), Umkehr über einen Monat nach Jegadeesh (1990) (long die Verlierer, short die Gewinner der letzten 21 Handelstage) und niedrige Volatilität nach Ang u. a. (2006) (long die ruhigsten, short die unruhigsten Werte, gemessen an 252 Tagesrenditen).
Dollar-neutral (Voreinstellung) bekommt jeder Wert ±Brutto-Hebel / (2k). Beta-neutral, wie die Portfolios von Frazzini und Pedersen (2014), verteilt der Code den Brutto-Hebel so auf die Seiten, dass das Netto-Beta null ist; die Betas schätzt er über 252 Tage (erlaubt 60 bis 756) gegen einen Faktor-ETF oder den gleichgewichteten Korb. Ist ein Seiten-Beta nicht positiv, bleibt der Monat dollar-neutral. Bleibt ein Wert auf seiner Seite, wird er nur auf das neue Gewicht angepasst, Kosten fallen auf die Änderung.
Long-Seite L = Brutto × β_S / (β_L + β_S); Short-Seite S = Brutto × β_L / (β_L + β_S); L × β_L = S × β_S- β_L, β_S
- mittleres Beta der Long- bzw. Short-Werte
Buchhaltung: Hebel, Kosten, Leihgebühr und Zins
Alle Verfahren laufen durch dieselbe Tagesbuchhaltung, gebaut wie die Gewinn-und-Verlust-Gleichung bei Avellaneda und Lee (2010):
E_t = E_(t−1) + Σ h_i × r_i,t + rc_t × (E_(t−1) − Σ h_i) − f_t × Σ max(−h_i; 0) − c × Σ |Δh_i|- E
- Kapital, Start 10.000
- h_i
- Position in Basiswährung vom Vortag, long positiv, short negativ
- rc
- Cash-Zins: Geldmarkt der Basiswährung (Voreinstellung) oder fester Zins (Voreinstellung 2 % p.a., erlaubt −5 bis 25 %)
- f
- Leihgebühr 0,5 % p.a. (erlaubt 0 bis 50 %) × Kalendertage / 365,25 auf das Short-Nominal
- c
- Handelskosten je gehandeltem Betrag, Voreinstellung 0,05 % = 5 Basispunkte wie bei Avellaneda und Lee (erlaubt 0 bis 2 %)
Positionen laufen mit den Kursen mit und werden nur bei Signalen gehandelt. Short-Erlöse liegen als Sicherheit im Cash (Kapital minus Netto-Position); negatives Cash kostet denselben Zins. Der Brutto-Hebel (Long plus Short je Kapital, Voreinstellung 2, erlaubt 0,1 bis 10) gilt beim Eröffnen, bemessen am Kapital vor den Kosten des Tages. Der Code schließt zuerst, passt dann an und eröffnet zuletzt; Kosten rechnet er je Position ohne Verrechnung gegenläufiger Orders, also eher zu hoch. Ist das Kapital aufgebraucht, ruht die Strategie.
Ein Trade reicht vom Eröffnen bis zum Schließen; sein Ergebnis enthält Kosten und Leihgebühr, nicht aber den Zins auf das Kapital. Steuern rechnet die Seite nicht.
Ergebnisse und Kennzahlen
Die Seite zeigt den Wert der Strategie neben dem Vergleich und dem Cash, dazu Drawdowns, Kalenderjahre und die Kennzahlen wie im Backtest, mit dem Vergleich als Index für Beta und Alpha. Bei einem Beta nahe null (|β| < 0,1) blendet sie die Treynor Ratio aus, weil Überrendite geteilt durch β dann explodiert. Dazu kommen:
- Trades und Trefferquote: geschlossene Trades und Anteil mit Gewinn; unter zehn Trades weist die Seite darauf hin, dass die Zahlen wenig aussagen.
- Haltedauer, Ergebnis je Trade, Umschlag und Exposure: Ø Handelstage, Ø Ergebnis auf das Brutto-Nominal beim Eröffnen, Umschlag pro Jahr in Vielfachen des Kapitals, Ø Brutto (Long + Short) und Netto (Long − Short) je Kapital, Zeit im Markt.
- Woher das Ergebnis kommt: aufsummierte Beiträge von Long- und Short-Seite, Zins, Kosten und Leihgebühr in % des Kapitals.
- Je Verfahren: z-Wert, Spread und Kointegrationstest beim Paar, Kohorten beim Paar-Portfolio, s-Scores mit κ bei den Residuen, die letzte Rangliste beim Rangverfahren; dazu die neuesten 1.000 Trades.
Grenzen
- Überlebende Werte: Die Vorlagen enthalten heutige Mitglieder, ein Survivorship Bias. Pleiten und Übernahmen fehlen, die Ergebnisse wirken eher zu gut.
- Leerverkauf vorausgesetzt: Die Seite nimmt an, dass jeder Wert leihbar ist, zu fester Gebühr und ohne Rückruf. In der Praxis schwanken Leihgebühren, und Titel werden zurückgerufen, wie Engelberg u. a. (2018) zeigen.
- Pauschale Kosten: ein Satz für Spread, Gebühren und Kursabschläge; in Stressphasen sind echte Kosten höher.
- Schlusskurse: Signal und Handel zum Schlusskurs. Die Voreinstellung handelt erst am nächsten Tag, wie die „Wait one day“-Variante bei Gatev u. a. (2006); das nimmt den Bid-Ask-Bounce heraus, das Springen des Schlusskurses zwischen Geld- und Briefkurs.
- Ausprobieren: Wer viele Paare, Fenster und Schwellen testet, findet zufällig gute (Backtest-Overfitting).
- Keine Steuern und Margin-Regeln: Steuern, Nachschüsse und Zwangsglattstellungen durch den Broker rechnet die Seite nicht. Keine Anlageberatung.
Häufige Fragen
Was bedeutet der z-Wert auf der Seite?
Er misst, wie weit der heutige Spread vom geschätzten Gleichgewicht entfernt ist, in Standardabweichungen des Schätzfensters. z = 2,5 heißt: A ist gemessen an B um 2,5 Standardabweichungen teurer als üblich. Die Schätzung nutzt nur Tage vor dem heutigen.
Warum handelt die Seite erst am nächsten Tag?
Weil das Signal den Schlusskurs braucht, zu dem man dann nicht mehr handeln kann. Voreingestellt wird deshalb zum Schlusskurs des nächsten Handelstags gehandelt, wie in der „Wait one day“-Variante bei Gatev, Goetzmann und Rouwenhorst. Das nimmt auch den Bid-Ask-Bounce heraus.
Warum ist die Trefferquote hoch und die Rendite trotzdem schwach?
Mean-Reversion-Regeln gewinnen oft viele kleine Trades und verlieren selten, aber viel, etwa wenn ein Paar dauerhaft auseinanderläuft und der Stop greift. Dazu kommen Kosten und Leihgebühr. Die Grafik „Woher das Ergebnis kommt“ zeigt, was wie viel beiträgt.
Rechnet die Seite Leerverkaufskosten?
Ja: eine Leihgebühr p.a. auf das Short-Nominal nach Kalendertagen, voreingestellt 0,5 %. Dividenden der leerverkauften Titel zahlt die Short-Seite über die Kurse mit Ausschüttungen automatisch mit. Rückrufe und steigende Gebühren bildet die Seite nicht ab.
Literatur
- Ang, Andrew; Hodrick, Robert J.; Xing, Yuhang; Zhang, Xiaoyan (2006): The Cross-Section of Volatility and Expected Returns. The Journal of Finance 61 (1), S. 259–299. doi:10.1111/j.1540-6261.2006.00836.x
- Avellaneda, Marco; Lee, Jeong-Hyun (2010): Statistical arbitrage in the US equities market. Quantitative Finance 10 (7), S. 761–782. doi:10.1080/14697680903124632
- Chan, Ernest P. (2013): Algorithmic Trading: Winning Strategies and Their Rationale. Wiley. doi:10.1002/9781118676998
- Engelberg, Joseph E.; Reed, Adam V.; Ringgenberg, Matthew C. (2018): Short-Selling Risk. The Journal of Finance 73 (2), S. 755–786. doi:10.1111/jofi.12601
- Engle, Robert F.; Granger, C. W. J. (1987): Co-Integration and Error Correction: Representation, Estimation, and Testing. Econometrica 55 (2), S. 251–276. doi:10.2307/1913236
- Frazzini, Andrea; Pedersen, Lasse Heje (2014): Betting against beta. Journal of Financial Economics 111 (1), S. 1–25. doi:10.1016/j.jfineco.2013.10.005
- Gatev, Evan; Goetzmann, William N.; Rouwenhorst, K. Geert (2006): Pairs Trading: Performance of a Relative-Value Arbitrage Rule. Review of Financial Studies 19 (3), S. 797–827. doi:10.1093/rfs/hhj020
- Jegadeesh, Narasimhan (1990): Evidence of Predictable Behavior of Security Returns. The Journal of Finance 45 (3), S. 881–898. doi:10.1111/j.1540-6261.1990.tb05110.x
- Jegadeesh, Narasimhan; Titman, Sheridan (1993): Returns to Buying Winners and Selling Losers: Implications for Stock Market Efficiency. The Journal of Finance 48 (1), S. 65–91. doi:10.1111/j.1540-6261.1993.tb04702.x
- Kalman, R. E. (1960): A New Approach to Linear Filtering and Prediction Problems. Journal of Basic Engineering 82 (1), S. 35–45. doi:10.1115/1.3662552
- MacKinnon, James G. (1994): Approximate Asymptotic Distribution Functions for Unit-Root and Cointegration Tests. Journal of Business & Economic Statistics 12 (2), S. 167–176. doi:10.1080/07350015.1994.10510005
- Said, Said E.; Dickey, David A. (1984): Testing for unit roots in autoregressive-moving average models of unknown order. Biometrika 71 (3), S. 599–607. doi:10.1093/biomet/71.3.599
- Uhlenbeck, G. E.; Ornstein, L. S. (1930): On the Theory of the Brownian Motion. Physical Review 36 (5), S. 823–841. doi:10.1103/PhysRev.36.823
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