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Literatur

1184 Studien, Bücher und Gesetze, auf die sich die Artikel und die Methodik stützen, jeweils mit Fundstelle, einem Satz zum Inhalt und den Seiten, die sie zitieren.

A

Aaron (1966) · The Social Insurance Paradox

Aaron, Henry. Canadian Journal of Economics and Political Science 32 (3), S. 371–374. doi:10.2307/139995

Ein Umlagesystem kann jede Generation besserstellen, solange die Summe aus Bevölkerungs- und Reallohnwachstum über dem Zins liegt (Aaron-Bedingung).

Zitiert in: Die neue Aktienrente in Deutschland: Frühstart-Rente, Generationenkapital, Altersvorsorgedepot · Glossar: Umlageverfahren

Berkshire Hathaway (2026) · Berkshire Hathaway Inc.: Letter to Shareholders 2025 (Aktionärsbrief vom 28.02.2026)

Abel, Gregory E.. Berkshire Hathaway Inc., Omaha; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Erster Aktionärsbrief von Greg Abel als Vorstandschef, Warren Buffett bleibt Chairman; mit der Tabelle der Wertentwicklung je Berkshire-Aktie gegenüber dem S&P 500 mit Dividenden seit 1965.

Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons

Acerbi und Tasche (2002) · On the coherence of expected shortfall

Acerbi, Carlo; Tasche, Dirk. Journal of Banking & Finance 26 (7), S. 1487–1503. doi:10.1016/s0378-4266(02)00283-2

Zeigt, dass der Expected Shortfall kohärent ist, und definiert ihn sauber auch für diskrete Verteilungen.

Zitiert in: Value at Risk und Conditional VaR: wie viel im schlechten Fall weg sein kann · Glossar: Kohärentes Risikomaß

Acharya und Pedersen (2005) · Asset pricing with liquidity risk

Acharya, Viral V.; Pedersen, Lasse Heje. Journal of Financial Economics 77 (2), S. 375–410. doi:10.1016/j.jfineco.2004.06.007

Liquiditätsbereinigtes CAPM: Die erwartete Rendite hängt von der erwarteten Illiquidität und drei zusätzlichen Kovarianzen zwischen Rendite, eigener Illiquidität, Marktrendite und Marktilliquidität ab.

Zitiert in: Liquiditätsrisiko: Marktliquidität messen, Liquiditätsprämien und die Werkzeuge offener Fonds

Acharya u. a. (2007) · Does industry-wide distress affect defaulted firms? Evidence from creditor recoveries

Acharya, Viral V.; Bharath, Sreedhar T.; Srinivasan, Anand. Journal of Financial Economics 85 (3), S. 787–821. doi:10.1016/j.jfineco.2006.05.011

Gläubiger ausgefallener US-Firmen (1982–1999) erhalten deutlich weniger, wenn die ganze Branche in der Krise steckt. Dieser Notverkaufseffekt ist bei spezifischen Vermögenswerten stärker.

Zitiert in: Distressed Debt: Strategien, Insolvenzrecht, Erlösquoten und Rendite beim Investieren in Krisen · Private Debt in der Praxis: Direct Lending, Unitranche, Mezzanine, Kreditstruktur und Fondsvehikel

Adland u. a. (2017) · Are AIS-based trade volume estimates reliable? The case of crude oil exports

Adland, Roar; Jia, Haiying; Strandenes, Siri P.. Maritime Policy & Management 44 (5), S. 657–665. doi:10.1080/03088839.2017.1309470

Vergleicht aus AIS geschätzte Rohölexporte mit Zolldaten: in der Summe gute Übereinstimmung, je Land und Zeitraum aber deutliche Abweichungen durch Pipelines und Umladungen.

Zitiert in: Schiffsdaten und Satellitenbilder: Was sie über Rohstoffe verraten

Agarwal u. a. (2013) · Uncovering Hedge Fund Skill from the Portfolio Holdings They Hide

Agarwal, Vikas; Jiang, Wei; Tang, Yuehua; Yang, Baozhong. The Journal of Finance 68 (2), S. 739–783. doi:10.1111/jofi.12012

Vertraulich und erst später per Nachmeldung zu Form 13F offengelegte Positionen, vor allem von Hedgefonds, entwickeln sich bis zu zwölf Monate überdurchschnittlich; Motiv sind private Informationen und Preiseffekte.

Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons

Aggarwal und Wu (2006) · Stock Market Manipulations

Aggarwal, Rajesh K.; Wu, Guojun. The Journal of Business 79 (4), S. 1915–1953. doi:10.1086/503652

Theorie und Belege aus Verfahren der US-Börsenaufsicht: Manipulatoren sind meist gut informierte Beteiligte, die Kurse steigen während der Manipulation und fallen danach.

Zitiert in: Pump and Dump und Pennystocks: Wie die Masche funktioniert · Glossar: Pump and Dump

Akaike (1974) · A new look at the statistical model identification

Akaike, H.. IEEE Transactions on Automatic Control 19 (6), S. 716–723. doi:10.1109/tac.1974.1100705

Führt das Informationskriterium AIC = −2 log(maximale Likelihood) + 2 × Zahl der Parameter ein: Unter konkurrierenden Modellen gewinnt das mit dem kleinsten AIC.

Zitiert in: Regime-Modelle: Hidden Markov, Markov-Switching und Co. · Regime-Methodik: wie das Hidden-Markov-Modell rechnet · Glossar: Informationskriterium

Aliber und Kindleberger (2015) · Manias, Panics and Crashes: A History of Financial Crises

Aliber, Robert Z.; Kindleberger, Charles P.. Palgrave Macmillan, 7. Auflage.

Klassiker von Charles Kindleberger über Manien, Paniken und Finanzkrisen, fortgeführt von Robert Aliber.

Zitiert in: Spekulationsblasen: Was sie sind und wie das LPPLS-Modell sie sucht

Allan u. a. (2023) · Model-free portfolio theory: A rough path approach

Allan, Andrew L.; Cuchiero, Christa; Liu, Chong; Prömel, David J.. Mathematical Finance 33 (3), S. 709–765. doi:10.1111/mafi.12376

Modellfreie stochastische Portfoliotheorie über raue Pfade: eine pfadweise Formel für das relative Vermögen; eine Verallgemeinerung von Covers universellem Portfolio wächst asymptotisch so schnell wie das beste im Nachhinein gewählte Portfolio seiner Klasse.

Zitiert in: Jenseits von Markowitz: Schätzfehler, Rauschen und echte Diversifikation · Glossar: Pfad-Signatur

Almgren und Chriss (2001) · Optimal execution of portfolio transactions

Almgren, Robert; Chriss, Neil. The Journal of Risk 3 (2), S. 5–39. doi:10.21314/JOR.2001.041

Optimale Aufteilung einer großen Order über die Zeit als Abwägung zwischen Marktwirkung und Kursrisiko: Effizienzlinie der Ausführungsstrategien und liquiditätsbereinigter Value at Risk.

Zitiert in: Liquiditätsrisiko: Marktliquidität messen, Liquiditätsprämien und die Werkzeuge offener Fonds · Ordertypen und Ausführung: von der Limit-Order über MOC und VWAP bis zu TAS und BTIC

AIMA (2025) · Presenting the 2025 Edition of AIMA's Illustrative Questionnaire for the Due Diligence of Investment Managers

Alternative Investment Management Association. AIMA, 12.3.2025; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Modular aufgebauter Muster-Fragebogen für die Due Diligence von Investmentmanagern, überarbeitet unter anderem zu Performance, Liquidität, Geldwäsche, Kosten und mit neuem Modul für Private Markets.

Zitiert in: RFP und Mandatsvergabe: Wie institutionelle Anleger Asset Manager auswählen · Glossar: Due-Diligence-Fragebogen

Altman und Kishore (1996) · Almost Everything You Wanted to Know about Recoveries on Defaulted Bonds

Altman, Edward I.; Kishore, Vellore M.. Financial Analysts Journal 52 (6), S. 57–64. doi:10.2469/faj.v52.n6.2040

Erlösquoten ausgefallener Anleihen nach Branche und Rang: am höchsten bei Versorgern (70 %); das ursprüngliche Rating spielt keine Rolle mehr, wenn man den Rang berücksichtigt.

Zitiert in: Distressed Debt: Strategien, Insolvenzrecht, Erlösquoten und Rendite beim Investieren in Krisen

Altman und Jha (2003) · Market Size and Investment Performance of Defaulted Bonds and Bank Loans: 1987–2002

Altman, Edward I.; Jha, Shubin. NYU Stern, Salomon Center, Februar 2003; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Größe und Renditen des Marktes für ausgefallene und notleidende Anleihen und Kredite; „distressed“ heißt hier eine Rendite von mehr als 1.000 Basispunkten über zehnjährigen US-Staatsanleihen.

Zitiert in: Distressed Debt: Strategien, Insolvenzrecht, Erlösquoten und Rendite beim Investieren in Krisen

Altman u. a. (2019) · Corporate Financial Distress, Restructuring, and Bankruptcy: Analyze Leveraged Finance, Distressed Debt, and Bankruptcy

Altman, Edward I.; Hotchkiss, Edith; Wang, Wei. Wiley.

Lehrbuch zu Unternehmenskrisen: Ausfallprognose, Chapter 11 und außergerichtliche Restrukturierung, Erlösquoten und Anlagen in notleidende Schuldtitel.

Zitiert in: Distressed Debt: Strategien, Insolvenzrecht, Erlösquoten und Rendite beim Investieren in Krisen

Ambrose u. a. (2008) · Forced Selling of Fallen Angels

Ambrose, Brent W.; Cai, Nianyun (Kelly); Helwege, Jean. The Journal of Fixed Income 18 (1), S. 72–85. doi:10.3905/jfi.2008.708844

Versicherer verkaufen auf Hochzinsniveau herabgestufte Anleihen (Fallen Angels) um die Herabstufung herum deutlich mehr als vergleichbare Anleihen, liquidieren ihre Bestände aber nicht vollständig.

Zitiert in: Aktiv oder passiv bei Anleihen und Rohstoffen: Warum die Regeln anders sind als bei Aktien · Distressed Debt: Strategien, Insolvenzrecht, Erlösquoten und Rendite beim Investieren in Krisen

Amenc u. a. (2004) · Revisiting Core-Satellite Investing

Amenc, Noël; Malaise, Philippe; Martellini, Lionel. The Journal of Portfolio Management 31 (1), S. 64–75. doi:10.3905/jpm.2004.443322

Dynamische Aufteilung zwischen passivem Kern und aktiven Satelliten nach dem Muster der Wertsicherung (CPPI), damit der Tracking Error unter einer Schwelle bleibt.

Zitiert in: Core-Satellite mit breitem Kern und gezielten Satelliten: Kosten, Tracking Error und Regeln

Amihud und Mendelson (1986) · Asset pricing and the bid-ask spread

Amihud, Yakov; Mendelson, Haim. Journal of Financial Economics 17 (2), S. 223–249. doi:10.1016/0304-405X(86)90065-6

Anleger mit unterschiedlich langen Haltedauern handeln Wertpapiere mit unterschiedlichen Spannen; die erwartete Rendite steigt mit der Spanne, aber immer langsamer (konkav).

Zitiert in: Liquiditätsrisiko: Marktliquidität messen, Liquiditätsprämien und die Werkzeuge offener Fonds

Amihud (2002) · Illiquidity and stock returns: cross-section and time-series effects

Amihud, Yakov. Journal of Financial Markets 5 (1), S. 31–56. doi:10.1016/S1386-4181(01)00024-6

Illiquiditätsmaß aus dem Durchschnitt des täglichen Verhältnisses von absoluter Rendite zu Umsatz in Dollar; erwartete Marktilliquidität erhöht die erwartete Überrendite, unerwartete senkt die gleichzeitigen Renditen, besonders bei kleinen Werten.

Zitiert in: Liquiditätsrisiko: Marktliquidität messen, Liquiditätsprämien und die Werkzeuge offener Fonds · Glossar: Amihud-Maß

Anarkulova u. a. (2025) · The safe withdrawal rate: evidence from a broad sample of developed markets

Anarkulova, Aizhan; Cederburg, Scott; O'Doherty, Michael S.; Sias, Richard. Journal of Pension Economics and Finance 24 (3), S. 464–500. doi:10.1017/s1474747225000010

Mit Renditen von Anlageklassen aus 38 Industrieländern: Ein 65-jähriges Paar, das 5 % Ruinwahrscheinlichkeit akzeptiert, kann nur 2,31 % pro Jahr entnehmen, deutlich weniger als die 4-%-Regel.

Zitiert in: FIRE (Financial Independence, Retire Early): Lean, Fat, Coast und Barista FIRE

Andersen und Bollerslev (1998) · Answering the Skeptics: Yes, Standard Volatility Models do Provide Accurate Forecasts

Andersen, Torben G.; Bollerslev, Tim. International Economic Review 39 (4), S. 885–905. doi:10.2307/2527343

GARCH-Prognosen wirken nur schwach, weil quadrierte Tagesrenditen ein verrauschtes Maß sind; gemessen an der tatsächlichen Volatilität sind sie genau.

Zitiert in: Prognosemodelle für Renditen: ARIMA, GARCH, LSTM und Machine Learning

Andonov u. a. (2021) · Institutional Investors and Infrastructure Investing

Andonov, Aleksandar; Kräussl, Roman; Rauh, Joshua. The Review of Financial Studies 34 (8), S. 3880–3934. doi:10.1093/rfs/hhab048

Infrastrukturfonds institutioneller Anleger liefern Cashflows, die ähnlich schwanken und ähnlich zyklisch sind wie bei Private Equity; risikobereinigt schneiden sie schwach ab, öffentliche Investoren schlechter als private.

Zitiert in: Infrastruktur-Investments: Equity und Debt, Erlösmodelle, Bewertung und Forschung

Andrade u. a. (2013) · “Sell in May and Go Away” Just Won’t Go Away

Andrade, Sandro C.; Chhaochharia, Vidhi; Fuerst, Michael E.. Financial Analysts Journal 69 (4), S. 94–105. doi:10.2469/faj.v69.n4.4

Test außerhalb der ursprünglichen Stichprobe: Der Sell-in-May-Effekt besteht fort und zeigt sich in vielen Finanzmärkten.

Zitiert in: Saisonalität an der Börse: Sell in May, Januar-Effekt und wie man Kalendereffekte testet

Ang und Bekaert (2002) · International Asset Allocation With Regime Shifts

Ang, Andrew; Bekaert, Geert. Review of Financial Studies 15 (4), S. 1137–1187. doi:10.1093/rfs/15.4.1137

Portfolio-Wahl mit Regimewechseln, in denen Korrelationen und Volatilitäten in schlechten Zeiten steigen; internationale Streuung bleibt trotzdem wertvoll.

Zitiert in: Regime-Modelle: Hidden Markov, Markov-Switching und Co.

Ang und Chen (2002) · Asymmetric correlations of equity portfolios

Ang, Andrew; Chen, Joseph. Journal of Financial Economics 63 (3), S. 443–494. doi:10.1016/s0304-405x(02)00068-5

Aktien korrelieren in Abwärtsphasen stärker als in Aufwärtsphasen (asymmetrische Korrelation).

Zitiert in: Korrelation und Diversifikation: warum Mischen das Risiko senkt · Szenarioanalyse und Sensitivitätsanalyse: Aktien-, Zins-, Kredit- und Währungsrisiko im Stresstest · Glossar: Asymmetrische Korrelation

Ang u. a. (2006) · The Cross-Section of Volatility and Expected Returns

Ang, Andrew; Hodrick, Robert J.; Xing, Yuhang; Zhang, Xiaoyan. The Journal of Finance 61 (1), S. 259–299. doi:10.1111/j.1540-6261.2006.00836.x

Aktien mit hoher idiosynkratischer Volatilität bringen ungewöhnlich niedrige Renditen.

Zitiert in: Volatilität: wie stark ein Portfolio schwankt · Low-Volatility-Anomalie und Betting against Beta · Long/Short und statistische Arbitrage: Methodik · Glossar: Low-Volatility-Anomalie · Glossar: Idiosynkratisches Risiko

Ang und Timmermann (2012) · Regime Changes and Financial Markets

Ang, Andrew; Timmermann, Allan. Annual Review of Financial Economics 4 (1), S. 313–337. doi:10.1146/annurev-financial-110311-101808

Überblick: Regimewechselmodelle bilden abrupte, anhaltende Verhaltensänderungen von Märkten ab und erklären fette Ränder, Schiefe und schwankende Korrelationen.

Zitiert in: Regime-Modelle: Hidden Markov, Markov-Switching und Co.

Ang (2014) · Asset Management: A Systematic Approach to Factor Investing

Ang, Andrew. Oxford University Press.

Lehrbuch zum Faktor-Investieren: Faktoren als Kern der Asset Allocation statt Anlageklassen.

Zitiert in: Glossar: Smart Beta · Glossar: Multifaktor

Ang u. a. (2018) · Estimating Private Equity Returns from Limited Partner Cash Flows

Ang, Andrew; Chen, Bingxu; Goetzmann, William N.; Phalippou, Ludovic. The Journal of Finance 73 (4), S. 1751–1783. doi:10.1111/jofi.12688

Gewinnt aus den Zahlungen an Anleger eine Zeitreihe von Private-Equity-Renditen und zerlegt sie in börsengehandelte Faktoren und eine zeitlich schwankende Private-Equity-Prämie.

Zitiert in: Private Markets messen: J-Kurve, Cashflows, Glättung und Public Proxy

Ankrim und Hensel (1994) · Multicurrency Performance Attribution

Ankrim, Ernest M.; Hensel, Chris R.. Financial Analysts Journal 50 (2), S. 29–35. doi:10.2469/faj.v50.n2.29

Erweitert die Performance-Attribution um Währungen und trennt den Währungsbeitrag in die Zinsdifferenz (Terminprämie) und die unerwartete Kursbewegung.

Zitiert in: Multi-Asset-Attribution: Gewichtungsschemata, Top-down und Bottom-up, Währungen und Overlays · Performance-Attribution: Brinson-Zerlegung, Faktoren und Verkettung über die Zeit · Glossar: Währungseffekt

Antill u. a. (2024) · Creditor-on-Creditor Violence and Secured Debt Dynamics

Antill, Samuel; Wang, Neng; Jiang, Zhaoli. National Bureau of Economic Research, Working Paper 32823. doi:10.3386/w32823

Modell von Restrukturierungen, bei denen eine Mehrheit besicherter Gläubiger anderen Gläubigern den Vorrang nimmt (Uptier, Drop-down): Sie können Werte vernichten, aber vorab den Gesamtwert erhöhen.

Zitiert in: Distressed Debt: Strategien, Insolvenzrecht, Erlösquoten und Rendite beim Investieren in Krisen · Glossar: Liability Management Exercise

Antón u. a. (2021) · Best Ideas

Antón, Miguel; Cohen, Randolph B.; Polk, Christopher. London School of Economics, Arbeitspapier (Fassung April 2021; frühere Fassungen seit 2009); abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Die Aktien, auf die aktive Fonds- und Hedgefondsmanager am stärksten setzen, schlagen den Markt und die übrigen Titel ihrer Portfolios um etwa 2,8 bis 4,5 % pro Jahr; die übrigen Positionen zeigen meist keine signifikante Mehrrendite.

Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons

Antonacci (2014) · Dual Momentum Investing: An Innovative Strategy for Higher Returns with Lower Risk

Antonacci, Gary. McGraw-Hill Education.

Dual Momentum: relative Stärke zwischen Märkten kombiniert mit absolutem Trend als Ausstieg in Anleihen.

Zitiert in: Taktische Allokation: Momentum, Dual Momentum und Trendfolge · Taktik-Methodik: wie die elf taktischen Modelle rechnen

Antweiler und Frank (2004) · Is All That Talk Just Noise? The Information Content of Internet Stock Message Boards

Antweiler, Werner; Frank, Murray Z.. The Journal of Finance 59 (3), S. 1259–1294. doi:10.1111/j.1540-6261.2004.00662.x

Beiträge in Börsenforen helfen, die Volatilität vorherzusagen; ihr Einfluss auf Renditen ist statistisch signifikant, aber wirtschaftlich klein.

Zitiert in: Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen

Aramonte und Avalos (2020) · The recent distress in corporate bond markets: cues from ETFs

Aramonte, Sirio; Avalos, Fernando. Bank for International Settlements, BIS Bulletin 6, 14.4.2020; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Unternehmensanleihe-ETFs notierten im März 2020 mit deutlichen Abschlägen zu ihren Inventarwerten, getrieben von Volatilität, zurückhaltenden Händlern und Reaktionen auf die Geldpolitik.

Zitiert in: Indexanbieter und Bewertungszeitpunkt: Warum gleiche Indizes verschieden rechnen · Liquiditätsrisiko: Marktliquidität messen, Liquiditätsprämien und die Werkzeuge offener Fonds · Market Making und Anleihenhandel: Spread, Inventar, Axes, RFQ, Cross Trades und Matrix Pricing

Ariel (1987) · A monthly effect in stock returns

Ariel, Robert A.. Journal of Financial Economics 18 (1), S. 161–174. doi:10.1016/0304-405X(87)90066-3

US-Aktien verdienten ihre Rendite fast ganz in der ersten Hälfte des Handelsmonats, beginnend mit dem letzten Handelstag des Vormonats.

Zitiert in: Saisonalität an der Börse: Sell in May, Januar-Effekt und wie man Kalendereffekte testet · Glossar: Monatswechsel-Effekt

Ariel (1990) · High Stock Returns before Holidays: Existence and Evidence on Possible Causes

Ariel, Robert A.. The Journal of Finance 45 (5), S. 1611–1626. doi:10.1111/j.1540-6261.1990.tb03731.x

Am Handelstag vor Feiertagen lag die mittlere Rendite neun- bis vierzehnmal so hoch wie an den übrigen Tagen; von 1963 bis 1982 fiel mehr als ein Drittel der Marktrendite auf diese acht Tage im Jahr.

Zitiert in: Saisonalität an der Börse: Sell in May, Januar-Effekt und wie man Kalendereffekte testet

Arnott u. a. (2019) · A Backtesting Protocol in the Era of Machine Learning

Arnott, Rob; Harvey, Campbell R.; Markowitz, Harry. The Journal of Financial Data Science 1 (1), S. 64–74. doi:10.3905/jfds.2019.1.064

Protokoll für Backtests mit maschinellem Lernen und in der quantitativen Finanzforschung allgemein, mit Blick auf knappe Daten und Rückkopplung durch frühere Forschung.

Zitiert in: Probability of Backtest Overfitting: Hält die beste Variante, was der Backtest verspricht?

Arnott u. a. (2005) · Fundamental Indexation

Arnott, Robert D.; Hsu, Jason; Moore, Philip. Financial Analysts Journal 61 (2), S. 83–99. doi:10.2469/faj.v61.n2.2718

Indizes, die nach Umsatz, Buchwert oder Dividenden statt nach Börsenwert gewichten, waren im Test effizienter als kapitalgewichtete Indizes.

Zitiert in: MSCI World vs. ACWI vs. FTSE All-World: Aufbau, Konzentration und Kombinationen · Equal Weight vs. Cap Weight: Gewichtung, Rebalancing und Faktorneigungen

Arnott u. a. (2010) · Valuation-Indifferent Weighting for Bonds

Arnott, Robert D.; Hsu, Jason C.; Li, Feifei; Shepherd, Shane D.. The Journal of Portfolio Management 36 (3), S. 117–130. doi:10.3905/jpm.2010.36.3.117

Anleiheportfolios mit Gewichten unabhängig vom Marktpreis schlugen in historischen Tests ihre nach Marktwert gewichteten Benchmarks bei Unternehmens-, Hochzins- und Schwellenländeranleihen.

Zitiert in: Aktiv oder passiv bei Anleihen und Rohstoffen: Warum die Regeln anders sind als bei Aktien

Arnott u. a. (2021) · Reports of Value’s Death May Be Greatly Exaggerated

Arnott, Robert D.; Harvey, Campbell R.; Kalesnik, Vitali; Linnainmaa, Juhani T.. Financial Analysts Journal 77 (1), S. 44–67. doi:10.1080/0015198X.2020.1842704

Erklärt die lange Schwäche von Value seit 2007 mit nicht bilanzierten immateriellen Werten und dem gestiegenen Bewertungsabstand zwischen Wachstums- und Value-Aktien.

Zitiert in: Fundamentalanalyse: Unternehmen bewerten wie ein Investor

Arora u. a. (2012) · Counterparty credit risk and the credit default swap market

Arora, Navneet; Gandhi, Priyank; Longstaff, Francis A.. Journal of Financial Economics 103 (2), S. 280–293. doi:10.1016/j.jfineco.2011.10.001

Das Kreditrisiko der Händler wird in CDS-Preisen bezahlt, der Effekt ist aber verschwindend klein, passend zu einem Markt, in dem Verbindlichkeiten besichert werden.

Zitiert in: Kontrahenten- und Emittentenrisiko: CVA, ETCs, Zertifikate und Swaps

Arrow u. a. (2008) · The Promise of Prediction Markets

Arrow, Kenneth J.; Forsythe, Robert; Gorham, Michael; Hahn, Robert; Hanson, Robin; Ledyard, John O. u. a.. Science 320 (5878), S. 877–878. doi:10.1126/science.1157679

Aufruf, Prognosemärkte als Forschungswerkzeug von unnötigen staatlichen Beschränkungen zu befreien.

Zitiert in: Prognosemärkte als Wetten auf Ereignisse: was sie können und was nicht

Arslanalp u. a. (2019) · Big Data on Vessel Traffic: Nowcasting Trade Flows in Real Time

Arslanalp, Serkan; Marini, Marco; Tumbarello, Patrizia. International Monetary Fund, IMF Working Paper 19/275. doi:10.5089/9781513521121.001

Leitet am Beispiel Maltas aus AIS-Hafenanläufen zeitnahe Indikatoren des Handels ab und prüft sie an der amtlichen Statistik.

Zitiert in: Schiffsdaten und Satellitenbilder: Was sie über Rohstoffe verraten · Glossar: Nowcasting

Artzner u. a. (1999) · Coherent Measures of Risk

Artzner, Philippe; Delbaen, Freddy; Eber, Jean‐Marc; Heath, David. Mathematical Finance 9 (3), S. 203–228. doi:10.1111/1467-9965.00068

Axiome für kohärente Risikomaße; der Value at Risk verletzt die Subadditivität, der Expected Shortfall nicht.

Zitiert in: Value at Risk und Conditional VaR: wie viel im schlechten Fall weg sein kann · Kennzahlen-Methodik: wie Portfolio Lab Rendite und Risiko misst · Glossar: Kohärentes Risikomaß

Aruoba u. a. (2009) · Real-Time Measurement of Business Conditions

Aruoba, S. Borağan; Diebold, Francis X.; Scotti, Chiara. Journal of Business & Economic Statistics 27 (4), S. 417–427. doi:10.1198/jbes.2009.07205

Rahmen, um die Wirtschaftslage in hoher Frequenz und möglichst in Echtzeit zu messen: ein dynamisches Faktormodell für Bestands- und Stromgrößen gemischter Frequenzen mit exaktem Filter.

Zitiert in: Konjunktur-Puls: wie Portfolio Lab Frühindikatoren rechnet

Askitas und Zimmermann (2013) · Nowcasting Business Cycles Using Toll Data

Askitas, Nikolaos; Zimmermann, Klaus F.. Journal of Forecasting 32 (4), S. 299–306. doi:10.1002/for.1262

Stellt einen monatlichen Index der Lkw-Fahrleistung aus deutschen Mautdaten vor: kaum revidiert, schnell verfügbar und wegen der Just-in-time-Lieferungen gleichlaufend mit der Produktion. Damit ist er ein guter Frühindikator der Industrieproduktion.

Zitiert in: Konjunktur-Puls: wie Portfolio Lab Frühindikatoren rechnet · Glossar: Frühindikator · Glossar: Lkw-Maut-Fahrleistungsindex

Asness u. a. (2001) · Do Hedge Funds Hedge?

Asness, Clifford S.; Krail, Robert J.; Liew, John M.. The Journal of Portfolio Management 28 (1), S. 6–19. doi:10.3905/jpm.2001.319819

Veraltete oder geschätzte Preise lassen das Marktrisiko von Hedgefonds zu klein erscheinen; mit verzögerten Marktrenditen in der Regression ist es deutlich größer.

Zitiert in: Leerverkauf, Hedgefonds und Hedging: Arten und Wirkung · Private Credit und Public Credit im Vergleich: Rendite, Risiken und was die Forschung zeigt

Asness u. a. (2012) · Leverage Aversion and Risk Parity

Asness, Clifford S.; Frazzini, Andrea; Pedersen, Lasse H.. Financial Analysts Journal 68 (1), S. 47–59. doi:10.2469/faj.v68.n1.1

Erklärt den Erfolg von Risk Parity mit Hebelaversion: Weil viele Anleger keinen Kredit aufnehmen, sind risikoarme Anlagen relativ zu günstig.

Zitiert in: 60/40-Portfolio: Die klassische Mischung aus Aktien und Anleihen · All-Weather-Portfolio: Für jedes Wirtschaftsklima gerüstet? · Hebel im Portfolio: Rendite, Risiko, Kosten und Margin Calls · Gehebelte ETFs und Return Stacking: Pfadabhängigkeit, Kosten und Forschung · Low-Volatility-Anomalie und Betting against Beta · Risk Parity: gleiche Risikobeiträge statt gleicher Gewichte · Glossar: Hebelaversion

Asness u. a. (2013) · Value and Momentum Everywhere

Asness, Clifford S.; Moskowitz, Tobias J.; Pedersen, Lasse Heje. The Journal of Finance 68 (3), S. 929–985. doi:10.1111/jofi.12021

Value und Momentum gibt es in Aktien, Anleihen, Währungen und Rohstoffen; beide sind negativ korreliert.

Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons · Faktorinvesting: die Fama-French-Faktoren verstehen · Taktische Allokation: Momentum, Dual Momentum und Trendfolge · Momentum-Crashes: warum Momentum selten, aber heftig einbricht und was Volatilitätssteuerung und Crowding-Maße zeigen · Trendfolge: dem eigenen Trend jeder Anlage folgen · Glossar: Value-Prämie · Glossar: Relatives Momentum · Glossar: Multifaktor

Asness u. a. (2019) · Quality minus junk

Asness, Clifford S.; Frazzini, Andrea; Pedersen, Lasse Heje. Review of Accounting Studies 24 (1), S. 34–112. doi:10.1007/s11142-018-9470-2

Quality minus Junk: profitable, wachsende, sichere Unternehmen bringen höhere risikoadjustierte Renditen.

Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons · Faktorinvesting: die Fama-French-Faktoren verstehen · Fundamentalanalyse: Unternehmen bewerten wie ein Investor · Glossar: Quality minus Junk

Aswani u. a. (2024) · Are Carbon Emissions Associated with Stock Returns?

Aswani, Jitendra; Raghunandan, Aneesh; Rajgopal, Shiva. Review of Finance 28 (1), S. 75–106. doi:10.1093/rof/rfad013

Der Zusammenhang zwischen Emissionen und Renditen verschwindet mit von den Unternehmen berichteten statt geschätzten Emissionen oder mit der Emissionsintensität.

Zitiert in: ESG-ETFs: SFDR, Ratings, Rendite und die Grenzen nachhaltiger Fonds · ESG-Methodik: Nachhaltigkeit im Look-through

Attié und Roache (2009) · Inflation Hedging for Long-Term Investors

Attié, Alexander P.; Roache, Shaun K.. International Monetary Fund, IMF Working Paper 09/90. doi:10.5089/9781451872378.001

Prüft mit einem vektoriellen Fehlerkorrekturmodell, wie gut traditionelle Anlageklassen Inflation über verschiedene Horizonte in einem gestreuten Portfolio absichern.

Zitiert in: Liquid Real Assets: Inflationsschutz mit liquiden Sachwerten im Portfolio

Augustin u. a. (2019) · Informed Options Trading Prior to Takeover Announcements: Insider Trading?

Augustin, Patrick; Brenner, Menachem; Subrahmanyam, Marti G.. Management Science 65 (12), S. 5697–5720. doi:10.1287/mnsc.2018.3122

Vor 1.859 US-Übernahmen 1996 bis 2012 zeigten etwa 25 % ungewöhnliche Optionsumsätze im Zielunternehmen, vor allem kurz laufende Calls aus dem Geld; die SEC verfolgte nur rund 8 % der Fälle.

Zitiert in: Insiderhandel: was verboten ist, was erlaubt ist und was Directors' Dealings verraten

Augustin u. a. (2021) · Volmageddon and the Failure of Short Volatility Products

Augustin, Patrick; Cheng, Ing-Haw; Van den Bergen, Ludovic. Financial Analysts Journal 77 (3), S. 35–51. doi:10.1080/0015198x.2021.1913040

Fallstudie zu den Short-Volatilitätsprodukten am 5. Februar 2018: Das Nachkaufen von VIX-Futures zur Absicherung und zum Halten des Hebels trieb die Futures in einem konzentrierten Markt weiter nach oben.

Zitiert in: Tail Hedging: Was Put-Absicherung kostet, wann sie zahlt und was Short-Vol-Strategien lehren · Glossar: Volmageddon

Avalos u. a. (2025) · The global drivers of private credit

Avalos, Fernando; Doerr, Sebastian; Pinter, Gabor. BIS Quarterly Review (März 2025). Quelle

Bank für Internationalen Zahlungsausgleich: Private Credit wächst bei niedrigen Leitzinsen und schwachen Banken; meist geschlossene Fonds mit fünf bis acht Jahren Laufzeit, BDCs mit gestiegenem Hebel und hoher Branchenkonzentration.

Zitiert in: Private Debt in der Praxis: Direct Lending, Unitranche, Mezzanine, Kreditstruktur und Fondsvehikel · Glossar: Business Development Company (BDC)

Avellaneda und Stoikov (2008) · High-frequency trading in a limit order book

Avellaneda, Marco; Stoikov, Sasha. Quantitative Finance 8 (3), S. 217–224. doi:10.1080/14697680701381228

Optimale Geld- und Briefkurse eines Market Makers mit Inventarrisiko: Indifferenzpreis verschoben um Bestand mal Risikoscheu mal Varianz, Spanne aus Risiko und Ausführungswahrscheinlichkeit.

Zitiert in: Market Making und Anleihenhandel: Spread, Inventar, Axes, RFQ, Cross Trades und Matrix Pricing

Avellaneda und Zhang (2010) · Path-Dependence of Leveraged ETF Returns

Avellaneda, Marco; Zhang, Stanley. SIAM Journal on Financial Mathematics 1 (1), S. 586–603. doi:10.1137/090760805

Exakte Formel für die Rendite gehebelter ETFs aus Indexrendite und realisierter Varianz, empirisch an 56 gehebelten Fonds geprüft.

Zitiert in: Hebel im Portfolio: Rendite, Risiko, Kosten und Margin Calls · Gehebelte ETFs und Return Stacking: Pfadabhängigkeit, Kosten und Forschung · Backtest-Methodik: Daten, Ablauf, Rebalancing und Kosten · Methodik der freien Rechner: Vorabpauschale, Sparplan, Entnahme und Hebel-ETF · Glossar: Gehebelter ETF · Glossar: Tägliche Hebelanpassung · Glossar: Pfadabhängigkeit · Glossar: Volatility Decay

Avellaneda und Lee (2010) · Statistical arbitrage in the US equities market

Avellaneda, Marco; Lee, Jeong-Hyun. Quantitative Finance 10 (7), S. 761–782. doi:10.1080/14697680903124632

Statistische Arbitrage mit Residuen gegen Sektor-ETFs oder Hauptkomponenten: Residuen als Ornstein-Uhlenbeck-Prozess, Handel nach dem s-Score, marktneutral.

Zitiert in: Pairs-Trading und statistische Arbitrage: Idee, Methoden, Forschung · Long/Short und statistische Arbitrage: Methodik · Glossar: Statistische Arbitrage · Glossar: Ornstein-Uhlenbeck-Prozess · Glossar: s-Score

Axelson u. a. (2013) · Borrow Cheap, Buy High? The Determinants of Leverage and Pricing in Buyouts

Axelson, Ulf; Jenkinson, Tim; Strömberg, Per; Weisbach, Michael S.. The Journal of Finance 68 (6), S. 2223–2267. doi:10.1111/jofi.12082

Der Hebel bei Buyouts hängt kaum von Firmenmerkmalen ab, sondern von den Kreditbedingungen; mehr Hebel geht mit höheren Kaufpreisen und niedrigeren Fondsrenditen einher.

Zitiert in: Buyout-Fonds und Management-Buyouts: Wie LBO, MBO und MBI funktionieren · Glossar: Leveraged Buyout

Ayres und Nalebuff (2008) · Life-cycle Investing and Leverage: Buying Stock on Margin Can Reduce Retirement Risk

Ayres, Ian; Nalebuff, Barry. National Bureau of Economic Research, Working Paper 14094. doi:10.3386/w14094

Mit Hebel in jungen Jahren und vorsichtigeren Anlagen später verteilen Sparer ihr Aktienrisiko gleichmäßiger über das Erwerbsleben (Diversifikation über die Zeit).

Zitiert in: Hebel im Portfolio: Rendite, Risiko, Kosten und Margin Calls · Glossar: Diversifikation über die Zeit

Ayres und Nalebuff (2010) · Lifecycle Investing: A New, Safe, and Audacious Way to Improve the Performance of Your Retirement Portfolio

Ayres, Ian; Nalebuff, Barry. Basic Books.

Buchfassung des Vorschlags, in jungen Jahren mit Hebel in Aktien zu investieren und den Hebel mit dem Alter abzubauen.

Zitiert in: Hebel im Portfolio: Rendite, Risiko, Kosten und Margin Calls · Glossar: Diversifikation über die Zeit

B

Bacon (2019) · Performance Attribution: History and Progress

Bacon, Carl R.. CFA Institute Research Foundation, Literature Review; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Literaturübersicht der Attribution von Brinson bis heute: mehrstufige Modelle, Top-down und Bottom-up, Währungen nach Karnosky und Singer, Anleihen, Verkettung, arithmetisch gegen geometrisch, Derivate mit nominalen Beständen.

Zitiert in: Multi-Asset-Attribution: Gewichtungsschemata, Top-down und Bottom-up, Währungen und Overlays · Glossar: Mehrstufige Attribution · Glossar: Geometrische Attribution

Badrinath und Lewellen (1991) · Evidence on Tax-Motivated Securities Trading Behavior

Badrinath, S. G.; Lewellen, Wilbur G.. The Journal of Finance 46 (1), S. 369. doi:10.2307/2328699

Über 80.000 Aktiengeschäfte von 3.000 Privatanlegern zeigen eine deutliche Häufung von Verlustverkäufen gegen Jahresende.

Zitiert in: Steuern sparen im Depot: Verlustverrechnung, Freistellungsauftrag, Günstigerprüfung und Tax-Loss-Harvesting

Baele u. a. (2010) · The Determinants of Stock and Bond Return Comovements

Baele, Lieven; Bekaert, Geert; Inghelbrecht, Koen. The Review of Financial Studies 23 (6), S. 2374–2428. doi:10.1093/rfs/hhq014

Dynamisches Faktormodell mit Regimewechseln: Makroökonomische Fundamentaldaten erklären die Korrelation von Aktien und Anleihen kaum, Liquiditätsmaße und andere Faktoren spielen eine größere Rolle; die Kovarianzen trifft das Modell am schlechtesten.

Zitiert in: Aktien-Anleihen-Korrelation: Regime, Treiber und Folgen für 60/40, Risk Parity und Absicherung

Bai und Collin-Dufresne (2019) · The CDS-bond basis

Bai, Jennie; Collin-Dufresne, Pierre. Financial Management 48 (2), S. 417–439. doi:10.1111/fima.12252

Die CDS-Anleihe-Basis weicht dort stärker von null ab, wo Liquidität, Finanzierungskosten, Kontrahentenrisiko und Qualität als Sicherheit Arbitrage erschweren.

Zitiert in: Basis-Trades: positive und negative Basis bei Anleihen, CDS und Futures · Glossar: CDS-Anleihe-Basis

Bai und Perron (1998) · Estimating and Testing Linear Models with Multiple Structural Changes

Bai, Jushan; Perron, Pierre. Econometrica 66 (1). doi:10.2307/2998540

Theorie zum Schätzen und Testen mehrerer Strukturbrüche in Regressionen, einschließlich Tests für die Zahl der Bruchpunkte.

Zitiert in: Regime-Modelle: Hidden Markov, Markov-Switching und Co. · Glossar: Strukturbruch

Bai u. a. (2015) · The Impact of Leveraged and Inverse ETFs on Underlying Real Estate Returns

Bai, Qing; Bond, Shaun A.; Hatch, Brian. Real Estate Economics 43 (1), S. 37–66. doi:10.1111/1540-6229.12061

Sechs gehebelte und inverse Immobilien-ETFs beeinflussten die Kurse von 63 Immobilienaktien am Tagesende, erhöhten ihre Schwankung und verstärkten Kursmomentum.

Zitiert in: Gehebelte ETFs und Return Stacking: Pfadabhängigkeit, Kosten und Forschung

Bailey und López de Prado (2012) · The Sharpe ratio efficient frontier

Bailey, David H.; López de Prado, Marcos. The Journal of Risk 15 (2), S. 3–44. doi:10.21314/JOR.2012.255

Führt die Probabilistic Sharpe Ratio und die Minimum Track Record Length ein: Wie wahrscheinlich liegt eine geschätzte Sharpe Ratio über einer Schwelle, wenn Renditen nicht normalverteilt sind?

Zitiert in: Deflated Sharpe Ratio: Wie viel Können steckt in einer Sharpe Ratio? · Overfitting-Check und Diversifikationsrendite: so rechnen Backtest und Taktik · Glossar: Probabilistic Sharpe Ratio · Glossar: Minimum Track Record Length · Glossar: Standardfehler der Sharpe Ratio

Bailey u. a. (2014) · Pseudo-Mathematics and Financial Charlatanism: The Effects of Backtest Overfitting on Out-of-Sample Performance

Bailey, David H.; Borwein, Jonathan M.; López de Prado, Marcos; Zhu, Qiji Jim. Notices of the American Mathematical Society 61 (5), S. 458–471. doi:10.1090/noti1105

Zeigt, wie schnell bei vielen getesteten Varianten eine hohe Sharpe Ratio im Backtest entsteht, und leitet eine Mindestlänge des Backtests ab.

Zitiert in: Deflated Sharpe Ratio: Wie viel Können steckt in einer Sharpe Ratio? · Probability of Backtest Overfitting: Hält die beste Variante, was der Backtest verspricht? · Overfitting-Check und Diversifikationsrendite: so rechnen Backtest und Taktik

Bailey und López de Prado (2014) · The Deflated Sharpe Ratio: Correcting for Selection Bias, Backtest Overfitting, and Non-Normality

Bailey, David H.; López de Prado, Marcos. The Journal of Portfolio Management 40 (5), S. 94–107. doi:10.3905/jpm.2014.40.5.094

Die Deflated Sharpe Ratio korrigiert eine Sharpe Ratio für die Zahl der ausprobierten Strategien, Schiefe und Wölbung.

Zitiert in: ETF-Portfolio backtesten: Anleitung für den Portfolio-Backtest · Sharpe Ratio: Rendite pro Einheit Risiko · Backtest-Overfitting: Wenn die Vergangenheit zu gut aussieht · Deflated Sharpe Ratio: Wie viel Können steckt in einer Sharpe Ratio? · Probability of Backtest Overfitting: Hält die beste Variante, was der Backtest verspricht? · Overfitting-Check und Diversifikationsrendite: so rechnen Backtest und Taktik · Glossar: Erwartete maximale Sharpe Ratio · Glossar: Effektive Zahl der Versuche · Glossar: Multiples Testen · Glossar: Selection Bias · Glossar: Deflated Sharpe Ratio

Bailey und López de Prado (2021) · How “Backtest Overfitting” in Finance Leads to False Discoveries

Bailey, David H.; López de Prado, Marcos. Significance 18 (6), S. 22–25. doi:10.1111/1740-9713.01588

Allgemeinverständlich: warum aus historischen Daten optimierte Strategien oft statistische Trugbilder sind und in der Praxis schlecht abschneiden.

Zitiert in: Probability of Backtest Overfitting: Hält die beste Variante, was der Backtest verspricht?

Bailey (1992) · Are Manager Universes Acceptable Performance Benchmarks?

Bailey, Jeffery V.. The Journal of Portfolio Management 18 (3), S. 9–13. doi:10.3905/jpm.1992.9

Nennt die Eigenschaften einer gültigen Benchmark (eindeutig, investierbar, messbar, angemessen, im Einklang mit den aktuellen Anlagemeinungen, vorab festgelegt) und zeigt, dass Vergleichsgruppen anderer Manager sie nicht erfüllen.

Zitiert in: Portfolio-Reporting: Rendite, Risiko, Attribution und Kosten richtig berichten

Bailey (1992) · Evaluating Benchmark Quality

Bailey, Jeffery V.. Financial Analysts Journal 48 (3), S. 33–39. doi:10.2469/faj.v48.n3.33

Tests für die Qualität einer Benchmark: Abdeckung, Umschlag, überwiegend positive aktive Gewichte, Tracking Error, Korrelationen der marktbereinigten Renditen und ähnliche Stilmerkmale.

Zitiert in: Portfolio-Reporting: Rendite, Risiko, Attribution und Kosten richtig berichten

Bailey u. a. (1963) · A Regression Method for Real Estate Price Index Construction

Bailey, Martin J.; Muth, Richard F.; Nourse, Hugh O.. Journal of the American Statistical Association 58 (304), S. 933–942. doi:10.1080/01621459.1963.10480679

Begründet den Repeat-Sales-Index: Preise desselben Objekts zu verschiedenen Zeitpunkten, kombiniert in einer Regression, umgehen Qualitätsunterschiede und liefern Standardfehler des Index.

Zitiert in: Immobilien als Geldanlage: vermietete Wohnung, REITs, offene Fonds und Private Real Estate · Sammlerstücke als Geldanlage: Was Kunst, Wein, Uhren und Oldtimer wirklich bringen · Glossar: Repeat-Sales-Index

Bajgrowicz und Scaillet (2012) · Technical trading revisited: False discoveries, persistence tests, and transaction costs

Bajgrowicz, Pierre; Scaillet, Olivier. Journal of Financial Economics 106 (3), S. 473–491. doi:10.1016/j.jfineco.2012.06.001

Technische Regeln am Dow Jones 1897–2011 mit der False Discovery Rate: Schon niedrige Handelskosten zehren die Überrendite in der Stichprobe auf.

Zitiert in: Charttechnik, Chartmuster und Candlesticks aus Quant-Sicht

Baker und Wurgler (2004) · A Catering Theory of Dividends

Baker, Malcolm; Wurgler, Jeffrey. The Journal of Finance 59 (3), S. 1125–1165. doi:10.1111/j.1540-6261.2004.00658.x

Unternehmen beginnen Dividenden zu zahlen, wenn Anleger Dividendenzahler mit einem Aufschlag bewerten. Sie bedienen eine Nachfrage.

Zitiert in: Dividendenstrategie und Dividenden-ETFs kritisch betrachtet: Irrelevanz, Steuern, Faktoren

Baker und Wurgler (2006) · Investor Sentiment and the Cross-Section of Stock Returns

Baker, Malcolm; Wurgler, Jeffrey. The Journal of Finance 61 (4), S. 1645–1680. doi:10.1111/j.1540-6261.2006.00885.x

Ist die Stimmung niedrig, bringen kleine, junge, volatile und schwer zu bewertende Aktien danach höhere Renditen; ist sie hoch, niedrigere.

Zitiert in: Stimmung: Methodik für Angst-Gier-Index, Put/Call und COT

Baker u. a. (2011) · Benchmarks as Limits to Arbitrage: Understanding the Low-Volatility Anomaly

Baker, Malcolm; Bradley, Brendan; Wurgler, Jeffrey. Financial Analysts Journal 67 (1), S. 40–54. doi:10.2469/faj.v67.n1.4

Erklärt die Niedrig-Volatilitäts-Anomalie mit Benchmark-Vorgaben für Fondsmanager und Lotterie-Präferenzen.

Zitiert in: Low-Volatility-Anomalie und Betting against Beta · Glossar: Low-Volatility-Anomalie

Bakshi und Kapadia (2003) · Delta-Hedged Gains and the Negative Market Volatility Risk Premium

Bakshi, Gurdip; Kapadia, Nikunj. Review of Financial Studies 16 (2), S. 527–566. doi:10.1093/rfs/hhg002

Delta-abgesicherte gekaufte Indexoptionen schneiden im Mittel schlechter als null ab. Das belegt eine negative Prämie des Volatilitätsrisikos.

Zitiert in: Markterwartungen: Was Zinskurve, Inflationsanleihen und Optionen über die Zukunft verraten · Optionsbewertung: wie faire Optionspreise entstehen · Tail Hedging: Was Put-Absicherung kostet, wann sie zahlt und was Short-Vol-Strategien lehren

Bakshi u. a. (2011) · The Baltic Dry Index as a Predictor of Global Stock Returns, Commodity Returns, and Global Economic Activity

Bakshi, Gurdip; Panayotov, George; Skoulakis, Georgios. SSRN. doi:10.2139/ssrn.1787757

Das Wachstum eines Frachtratenindex für Trockenmassengut sagt in und außerhalb der Stichprobe Aktien- und Rohstoffrenditen sowie die weltweite Wirtschaftsaktivität voraus.

Zitiert in: Schiffsdaten und Satellitenbilder: Was sie über Rohstoffe verraten · Glossar: Frachtratenindex

Bali u. a. (2011) · Maxing out: Stocks as lotteries and the cross-section of expected returns

Bali, Turan G.; Cakici, Nusret; Whitelaw, Robert F.. Journal of Financial Economics 99 (2), S. 427–446. doi:10.1016/j.jfineco.2010.08.014

Aktien mit dem höchsten Tagesgewinn des Vormonats (MAX) bringen danach niedrigere Renditen: Anleger zahlen für lotterieähnliche Gewinnchancen zu viel.

Zitiert in: Stock Picking: Warum Einzelaktien so schwer zu treffen sind · Glossar: Lotterie-Aktie

Ball und Brown (1968) · An Empirical Evaluation of Accounting Income Numbers

Ball, Ray; Brown, Philip. Journal of Accounting Research 6 (2), S. 159–178. doi:10.2307/2490232

Klassische Studie zur Kursreaktion auf Jahresergebnisse: Ein großer Teil der Information ist schon vor der Veröffentlichung im Kurs.

Zitiert in: Event-Studien: Wie man Kursreaktionen auf Ereignisse misst und testet

Baltas und Kosowski (2020) · Demystifying Time-Series Momentum Strategies: Volatility Estimators, Trading Rules and Pairwise Correlations

Baltas, Nick; Kosowski, Robert. Wiley; in: Satchell, Stephen; Grant, Andrew (Hrsg.), Market Momentum: Theory and Practice. doi:10.1002/9781119599364.ch3

Wie Volatilitätsschätzer und Signale den Umschlag von Trendstrategien bestimmen und warum höhere Korrelationen zwischen den Märkten nach der Finanzkrise die Ergebnisse drückten; mit Kostenmodell für Rollen und Umschichten.

Zitiert in: CTAs und Managed Futures: Branche, Positionsgröße, Kosten und Krisenschutz

Banca d'Italia (2026) · The European Parliament decided to open negotiations on the Digital Euro Regulation (9. Juli 2026)

Banca d'Italia. Banca d'Italia; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Das Europäische Parlament beschloss sein Verhandlungsmandat zum digitalen Euro mit 416 zu 169 Stimmen bei 22 Enthaltungen; Ziel ist der Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens bis Ende 2026.

Zitiert in: Digital Assets: Tokenisierung, Stablecoins, Kryptowertpapiere und digitaler Euro

BIZ (2018) · The equity market turbulence of 5 February – the role of exchange-traded volatility products (Kasten im BIS Quarterly Review, März 2018, S. 4–6)

Bank für Internationalen Zahlungsausgleich. Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, 11.3.2018 (Grafik korrigiert am 21.3.2018); abgerufen am 26.10.2026. Quelle

Am 5. Februar 2018 fiel der S&P 500 um 4,2 %, der VIX stieg um 20 Punkte; gehebelte und inverse VIX-Produkte mussten kurz vor 16:15 Uhr VIX-Futures kaufen, und das inverse Produkt XIV verlor 84 % und wurde eingestellt.

Zitiert in: Tail Hedging: Was Put-Absicherung kostet, wann sie zahlt und was Short-Vol-Strategien lehren · Glossar: Volmageddon

BIZ (2025) · Next-generation monetary and financial system takes shape, based on a tokenised unified ledger: BIS (Pressemitteilung zum Annual Economic Report 2025, Kapitel III, 24. Juni 2025)

Bank für Internationalen Zahlungsausgleich. Bank für Internationalen Zahlungsausgleich; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Tokenisierung auf einem einheitlichen Register mit Zentralbankreserven, Bankeinlagen und Staatsanleihen; Stablecoins bestehen die Prüfungen Einheitlichkeit, Elastizität und Integrität nicht.

Zitiert in: Digital Assets: Tokenisierung, Stablecoins, Kryptowertpapiere und digitaler Euro · Glossar: Tokenisierung

BIZ (2026) · Annual Economic Report 2026, Kapitel III: Anchoring trust in money: innovation beyond stablecoins

Bank für Internationalen Zahlungsausgleich. Bank für Internationalen Zahlungsausgleich; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Marktwert der Stablecoins Ende Mai 2026 rund 320 Mrd. US-Dollar, 99,4 % der fiat-gedeckten an den Dollar gebunden; Umtausch zum Nennwert über Emittenten und Blockchains hinweg ist nicht in jeder Lage gesichert.

Zitiert in: Digital Assets: Tokenisierung, Stablecoins, Kryptowertpapiere und digitaler Euro · Glossar: Stablecoin

Bank of England (2023) · Bank staff paper: LDI minimum resilience – recommendation and explainer

Bank of England. Bank of England, Financial Policy Committee, 29.3.2023; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Empfehlung an die britische Pensionsaufsicht: LDI-Fonds und -Mandate sollen mindestens einen Renditeanstieg von etwa 250 Basispunkten ohne Zwangsverkäufe verkraften.

Zitiert in: Liability Driven Investing und Cashflow Driven Investing: Verbindlichkeiten mit Anleihen decken · Overlay-Management mit Futures: Beta-, Duration- und Währungs-Overlay, Kontraktzahlen und Liquiditätsbedarf

Bank of England, APF (2023) · Asset Purchase Facility Quarterly Report – 2022 Q4

Bank of England. Bank of England; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Umfang und Abbau der befristeten Gilt-Käufe zur Sicherung der Finanzstabilität im Herbst 2022.

Zitiert in: Liability Driven Investing und Cashflow Driven Investing: Verbindlichkeiten mit Anleihen decken

Banz (1981) · The relationship between return and market value of common stocks

Banz, Rolf W.. Journal of Financial Economics 9 (1), S. 3–18. doi:10.1016/0304-405x(81)90018-0

Entdeckt den Größeneffekt: Kleine Unternehmen brachten höhere Renditen, als das CAPM erwarten ließ.

Zitiert in: Equal Weight vs. Cap Weight: Gewichtung, Rebalancing und Faktorneigungen · Faktorinvesting: die Fama-French-Faktoren verstehen · Glossar: SMB · Glossar: Größenprämie

Bao u. a. (2011) · The Illiquidity of Corporate Bonds

Bao, Jack; Pan, Jun; Wang, Jiang. The Journal of Finance 66 (3), S. 911–946. doi:10.1111/j.1540-6261.2011.01655.x

Die Illiquidität von US-Unternehmensanleihen 2003 bis 2009 ist erheblich, größer, als Geld-Brief-Spannen erklären, und erklärt einen großen Teil der zeitlichen Schwankung der Renditeaufschläge von Anleihen mit gutem Rating.

Zitiert in: Market Making und Anleihenhandel: Spread, Inventar, Axes, RFQ, Cross Trades und Matrix Pricing

Barber und Lyon (1997) · Detecting long-run abnormal stock returns: The empirical power and specification of test statistics

Barber, Brad M.; Lyon, John D.. Journal of Financial Economics 43 (3), S. 341–372. doi:10.1016/S0304-405X(96)00890-2

Über ein bis fünf Jahre sind Tests gegen einen Marktindex fehlspezifiziert; Vergleichsfirmen gleicher Größe und gleichen Buch-Marktwert-Verhältnisses beheben das weitgehend.

Zitiert in: Event-Studien: Wie man Kursreaktionen auf Ereignisse misst und testet · Glossar: Buy-and-Hold Abnormal Return

Barber und Odean (2008) · All That Glitters: The Effect of Attention and News on the Buying Behavior of Individual and Institutional Investors

Barber, Brad M.; Odean, Terrance. The Review of Financial Studies 21 (2), S. 785–818. doi:10.1093/rfs/hhm079

Privatanleger kaufen vor allem Aktien, die Aufmerksamkeit erregen: Titel in den Nachrichten, mit ungewöhnlich hohem Umsatz oder extremen Tagesrenditen.

Zitiert in: Core-Satellite mit breitem Kern und gezielten Satelliten: Kosten, Tracking Error und Regeln · Themen-ETFs und Hype: Was Studien, Kosten und Überschneidungen zeigen

Barden u. a. (2024) · Fewer tankers transit the Red Sea in 2024

Barden, Justine; Dunn, Candace; Merolli, Paul. U.S. Energy Information Administration, Today in Energy, 11.10.2024. Quelle

Nach den Angriffen im Roten Meer sanken die Ölflüsse durch das Bab al-Mandab um mehr als die Hälfte, während mehr Tanker um das Kap der Guten Hoffnung fuhren.

Zitiert in: Schiffsdaten und Satellitenbilder: Was sie über Rohstoffe verraten

Barkhagen u. a. (2023) · Optimising portfolio diversification and dimensionality

Barkhagen, M.; García, S.; Gondzio, J.; Kalcsics, J.; Kroeske, J.; Sabanis, S. u. a.. Journal of Global Optimization 85 (1), S. 185–234. doi:10.1007/s10898-022-01202-7

Portfolio-Dimensionalität: verbindet Diversifikation mit der Nicht-Normalität der Portfoliorenditen über Quotienten homogener Risikomaße (unabhängig vom Hebel); ihre Maximierung ist nicht konvex und wird mit zwei globalen Optimierungsverfahren gelöst.

Zitiert in: Jenseits von Markowitz: Schätzfehler, Rauschen und echte Diversifikation · Glossar: Portfolio-Dimensionalität

Barroso und Santa-Clara (2015) · Momentum has its moments

Barroso, Pedro; Santa-Clara, Pedro. Journal of Financial Economics 116 (1), S. 111–120. doi:10.1016/j.jfineco.2014.11.010

Momentum hatte die höchste Sharpe Ratio der klassischen Faktoren, aber die schwersten Crashs; sein Risiko schwankt stark und ist vorhersagbar, und eine Steuerung danach beseitigt die Crashs fast und verdoppelt die Sharpe Ratio beinahe.

Zitiert in: Momentum-Crashes: warum Momentum selten, aber heftig einbricht und was Volatilitätssteuerung und Crowding-Maße zeigen

Barth und Kahn (2021) · Hedge Funds and the Treasury Cash-Futures Disconnect

Barth, Daniel; Kahn, R. Jay. Office of Financial Research, U.S. Department of the Treasury, Working Paper 21-01. doi:10.67236/faxi2748

Aufstieg und Abbau des Treasury-Basis-Trades bei Hedgefonds nach 2016 und im März 2020, eher Folge als Hauptursache des Marktstresses.

Zitiert in: Basis-Trades: positive und negative Basis bei Anleihen, CDS und Futures

Barth u. a. (2023) · Recent Developments in Hedge Funds' Treasury Futures and Repo Positions: is the Basis Trade „Back“?

Barth, Daniel; Kahn, R. Jay; Mann, Robert. Board of Governors of the Federal Reserve System, FEDS Notes vom 30. August 2023. doi:10.17016/2380-7172.3355

Auswertung von Futures- und Repo-Daten: Der Basis-Trade ist wahrscheinlich zumindest teilweise zurück.

Zitiert in: Basis-Trades: positive und negative Basis bei Anleihen, CDS und Futures

Bartram u. a. (2008) · Does adverse selection affect bid–ask spreads for options?

Bartram, Söhnke M.; Fehle, Frank; Shrider, David G.. Journal of Futures Markets 28 (5), S. 417–437. doi:10.1002/fut.20316

Bank-Optionsscheine an der EUWAX hatten engere Geld-Brief-Spannen als vergleichbare Eurex-Optionen; adverse Selektion macht an der Eurex mindestens die Hälfte der Spanne aus.

Zitiert in: Optionsscheine, Turbos und Zertifikate: Was sie sind und was man draufzahlt · Glossar: Optionsschein

Basler Ausschuss für Bankenaufsicht (2009) · Principles for sound stress testing practices and supervision

Basel Committee on Banking Supervision. Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, Mai 2009 (2018 ersetzt); abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Prinzipien für Stresstests der Banken und ihre Prüfung durch die Aufsicht, als Antwort auf Schwächen der Stresstests, die die Finanzkrise offengelegt hatte.

Zitiert in: Szenarioanalyse und Sensitivitätsanalyse: Aktien-, Zins-, Kredit- und Währungsrisiko im Stresstest

Basler Ausschuss für Bankenaufsicht (2018) · Stress testing principles

Basel Committee on Banking Supervision. Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, 17.10.2018; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Neun Prinzipien zu Zielen, Governance, Daten, Modellen und Überprüfung von Stresstests; Szenarien sollen schwer, aber plausibel sein, Reverse Stresstests suchen Szenarien, die eine Bank scheitern lassen könnten.

Zitiert in: Historischer Stresstest: wie du vergangene Krisen auf dein heutiges Portfolio überträgst · Szenarioanalyse und Sensitivitätsanalyse: Aktien-, Zins-, Kredit- und Währungsrisiko im Stresstest · Szenarien-Methodik: wie Portfolio Lab Stresstests rechnet · Glossar: Stresstest · Glossar: Reverse Stresstest · Glossar: Historisches Szenario · Glossar: Hypothetisches Szenario

Basler Ausschuss (2011) · Capital treatment for bilateral counterparty credit risk finalised by the Basel Committee (Pressemitteilung)

Basler Ausschuss für Bankenaufsicht. Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, Basel, 1.6.2011; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Abschluss der Basel-III-Regeln zum Kontrahentenrisiko mit Eigenkapital für CVA-Risiken; in der Finanzkrise stammten rund zwei Drittel der Verluste aus Kontrahentenrisiko aus CVA-Änderungen.

Zitiert in: Kontrahenten- und Emittentenrisiko: CVA, ETCs, Zertifikate und Swaps · Glossar: Credit Valuation Adjustment

Basler Ausschuss (2020) · Basel Committee publishes final revisions to the credit valuation adjustment risk framework (Pressemitteilung)

Basler Ausschuss für Bankenaufsicht. Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, Basel, 8.7.2020; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Letzte Anpassungen am CVA-Rahmen von Basel III: Risikogewichte, geclearte Kundengeschäfte, Standard- und Basisansatz, angeglichen an den Rahmen für Marktrisiken.

Zitiert in: Kontrahenten- und Emittentenrisiko: CVA, ETCs, Zertifikate und Swaps

BCBS, CPMI und IOSCO (2022) · BCBS-CPMI-IOSCO finalise analysis of margining practices during the March 2020 market turmoil (Pressemitteilung zum Bericht „Review of margining practices“)

Basler Ausschuss für Bankenaufsicht; Ausschuss für Zahlungsverkehr und Marktinfrastrukturen; International Organization of Securities Commissions. Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, 29.9.2022; abgerufen am 26.10.2026. Quelle

Im März 2020 erreichten die Variation-Margin-Forderungen zentraler Gegenparteien am 9. März ihren Höchststand von 140 Mrd. US-Dollar, die Initial Margin im zentralen Clearing stieg im Monat um rund 300 Mrd. US-Dollar.

Zitiert in: Overlay-Management mit Futures: Beta-, Duration- und Währungs-Overlay, Kontraktzahlen und Liquiditätsbedarf · Glossar: Variation Margin

Basler Ausschuss (2024) · Basel Committee publishes final disclosure framework for banks' cryptoasset exposures and targeted amendments to its cryptoasset standard (Pressemitteilung, 17. Juli 2024)

Basler Ausschuss für Bankenaufsicht. Bank für Internationalen Zahlungsausgleich; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Offenlegungsrahmen und gezielte Änderungen des Krypto-Standards von Dezember 2022, vor allem zu den Kriterien für Stablecoins der Gruppe 1b; beide gelten ab 1. Januar 2026.

Zitiert in: Krypto im institutionellen Portfolio: Zugang, Verwahrung, Regulierung und Risikobudget

Basler Rahmenwerk, SCO60 (2024) · The Basel Framework, SCO60: Cryptoasset exposures (Fassung in Kraft ab 1. Januar 2026, zuletzt geändert am 27. November 2024)

Basler Ausschuss für Bankenaufsicht. Bank für Internationalen Zahlungsausgleich; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Krypto-Exposures von Banken in den Gruppen 1a, 1b, 2a und 2b; Risikogewicht 1.250 % für Gruppe 2b, Gruppe 2 insgesamt in der Regel bis 1 %, höchstens 2 % des Kernkapitals.

Zitiert in: Krypto im institutionellen Portfolio: Zugang, Verwahrung, Regulierung und Risikobudget

Basler Ausschuss (2026) · Basel Committee meets to advance supervisory and regulatory initiatives and discuss risks and vulnerabilities to the global banking system (Pressemitteilung, 1. Oktober 2026)

Basler Ausschuss für Bankenaufsicht. Bank für Internationalen Zahlungsausgleich; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Der Ausschuss überprüft gezielt einzelne Elemente seines Standards für Krypto-Exposures von Banken und will bis Ende 2026 einen Zwischenstand geben.

Zitiert in: Krypto im institutionellen Portfolio: Zugang, Verwahrung, Regulierung und Risikobudget

Baule u. a. (2008) · Credit risk and bank margins in structured financial products: Evidence from the German secondary market for discount certificates

Baule, Rainer; Entrop, Oliver; Wilkens, Marco. Journal of Futures Markets 28 (4), S. 376–397. doi:10.1002/fut.20309

Discount-Zertifikate am Sekundärmarkt: Mit einem Modell, das Markt- und Kreditrisiko verbindet, sind die Gesamtmargen eher niedrig; der Anteil für das Kreditrisiko der Bank ist ein wesentlicher Teil davon.

Zitiert in: Optionsscheine, Turbos und Zertifikate: Was sie sind und was man draufzahlt · Glossar: Discount-Zertifikat · Glossar: Emittentenmarge

Baule und Blonski (2015) · The Demand for Warrants and Issuer Pricing Strategies

Baule, Rainer; Blonski, Philip. Journal of Futures Markets 35 (12), S. 1195–1219. doi:10.1002/fut.21703

Privatanleger kaufen unter ähnlichen Optionsscheinen eher den mit der geringsten Marge, reagieren aber nicht auf das allgemeine Margenniveau; Emittenten variieren die Marge mit der Moneyness.

Zitiert in: Optionsscheine, Turbos und Zertifikate: Was sie sind und was man draufzahlt · Glossar: Optionsschein

Baum u. a. (1970) · A Maximization Technique Occurring in the Statistical Analysis of Probabilistic Functions of Markov Chains

Baum, Leonard E.; Petrie, Ted; Soules, George; Weiss, Norman. The Annals of Mathematical Statistics 41 (1), S. 164–171. doi:10.1214/aoms/1177697196

Iteratives Verfahren zur Schätzung verborgener Markov-Ketten, heute als Baum-Welch-Algorithmus bekannt.

Zitiert in: Regime-Modelle: Hidden Markov, Markov-Switching und Co. · Regime-Methodik: wie das Hidden-Markov-Modell rechnet · Glossar: Hidden-Markov-Modell · Glossar: Baum-Welch-Algorithmus

Baur und Lucey (2010) · Is Gold a Hedge or a Safe Haven? An Analysis of Stocks, Bonds and Gold

Baur, Dirk G.; Lucey, Brian M.. Financial Review 45 (2), S. 217–229. doi:10.1111/j.1540-6288.2010.00244.x

Gold ist im Mittel ein Schutz gegen Aktien und in extremen Abschwüngen ein sicherer Hafen, aber nur kurzfristig.

Zitiert in: All-Weather-Portfolio: Für jedes Wirtschaftsklima gerüstet? · Gold im Portfolio: sicherer Hafen, Inflationsschutz oder nur glänzend? · Glossar: Sicherer Hafen · Glossar: Gold

Baur und McDermott (2010) · Is gold a safe haven? International evidence

Baur, Dirk G.; McDermott, Thomas K.. Journal of Banking & Finance 34 (8), S. 1886–1898. doi:10.1016/j.jbankfin.2009.12.008

Prüft Gold als sicheren Hafen für Aktienmärkte vieler Länder, auch in einzelnen Krisen.

Zitiert in: Gold im Portfolio: sicherer Hafen, Inflationsschutz oder nur glänzend?

Baxter und Jermann (1997) · The International Diversification Puzzle Is Worse Than You Think

Baxter, Marianne; Jermann, Urban J.. American Economic Review 87 (1), S. 170–180. Quelle

Renditen von Human- und Sachkapital hängen in vier Industrieländern eng zusammen; wer sein Humankapital absichert, bräuchte eine Short-Position in heimischen Anlagen.

Zitiert in: Das ganze Vermögen: Gesamtvermögen aus Depot, Haus, Humankapital und Auto

Beasley u. a. (2003) · An evolutionary heuristic for the index tracking problem

Beasley, J. E.; Meade, N.; Chang, T.-J.. European Journal of Operational Research 148 (3), S. 621–643. doi:10.1016/s0377-2217(02)00425-3

Heuristik für die Auswahl einer begrenzten Zahl von Titeln, die einen Index möglichst genau nachbilden.

Zitiert in: Index-Replikation: vollständige Replikation, optimiertes Sampling und Swap

Beber und Pagano (2013) · Short-Selling Bans Around the World: Evidence from the 2007–09 Crisis

Beber, Alessandro; Pagano, Marco. The Journal of Finance 68 (1), S. 343–381. doi:10.1111/j.1540-6261.2012.01802.x

Leerverkaufsverbote in der Finanzkrise schadeten der Liquidität, verlangsamten die Preisfindung und stützten die Kurse nicht, allenfalls bei US-Finanzwerten.

Zitiert in: Leerverkauf, Hedgefonds und Hedging: Arten und Wirkung

Becker u. a. (2015) · Markowitz versus Michaud: portfolio optimization strategies reconsidered

Becker, Franziska; Gürtler, Marc; Hibbeln, Martin. The European Journal of Finance 21 (4), S. 269–291. doi:10.1080/1351847X.2013.830138

Große Simulationsstudie: Im Mittel schlägt die klassische Optimierung das Resampling; wichtiger sind Schätzer und Gewichtsgrenzen.

Zitiert in: Resampling-Optimierung nach Michaud: stabilere Portfoliogewichte durch Simulation · Optimierungsmethodik: Schätzung, Zielfunktionen, Black-Litterman, Resampling und Walk-forward

Ben Dor und Xu (2011) · Fallen Angels: Characteristics, Performance, and Implications for Investors

Ben Dor, Arik; Xu, Zhe. The Journal of Fixed Income 20 (4), S. 33–58. doi:10.3905/jfi.2011.20.4.033

Fallen Angels entwickeln sich nach der Herabstufung zunächst schlechter als vergleichbare Hochzinsanleihen und erholen sich dann über bis zu zwei Jahre, umso stärker, je tiefer der Fall war.

Zitiert in: Distressed Debt: Strategien, Insolvenzrecht, Erlösquoten und Rendite beim Investieren in Krisen · Glossar: Fallen Angel

Ben-David u. a. (2017) · Exchange-Traded Funds

Ben-David, Itzhak; Franzoni, Francesco; Moussawi, Rabih. Annual Review of Financial Economics 9 (1), S. 169–189. doi:10.1146/annurev-financial-110716-032538

Übersicht über ETFs: Aufbau, Arbitrage, Liquidität und Wirkung auf die Märkte.

Zitiert in: ETF-Grundlagen: Kosten, Replikation und Ertragsverwendung · Themen-ETFs und Hype: Was Studien, Kosten und Überschneidungen zeigen · Indexanbieter und Bewertungszeitpunkt: Warum gleiche Indizes verschieden rechnen · Ordertypen und Ausführung: von der Limit-Order über MOC und VWAP bis zu TAS und BTIC · Glossar: ETF · Glossar: Creation und Redemption

Ben-David u. a. (2018) · Do ETFs Increase Volatility?

Ben-David, Itzhak; Franzoni, Francesco; Moussawi, Rabih. The Journal of Finance 73 (6), S. 2471–2535. doi:10.1111/jofi.12727

ETFs übertragen Liquiditätsschocks auf die enthaltenen Aktien und erhöhen deren Volatilität.

Zitiert in: ETF-Grundlagen: Kosten, Replikation und Ertragsverwendung

Ben-David u. a. (2023) · Competition for Attention in the ETF Space

Ben-David, Itzhak; Franzoni, Francesco; Kim, Byungwook; Moussawi, Rabih. The Review of Financial Studies 36 (3), S. 987–1042. doi:10.1093/rfs/hhac048

Spezialisierte ETFs auf Themen, die Aufmerksamkeit erregen, verlieren in den ersten fünf Jahren risikobereinigt rund 30 %, vor allem weil ihre Aktien bei der Auflegung überbewertet sind.

Zitiert in: Themen-ETFs und Hype: Was Studien, Kosten und Überschneidungen zeigen · Glossar: Themen-ETF

Benartzi und Thaler (1995) · Myopic Loss Aversion and the Equity Premium Puzzle

Benartzi, S.; Thaler, R. H.. The Quarterly Journal of Economics 110 (1), S. 73–92. doi:10.2307/2118511

Kurzsichtige Verlustaversion: Wer sein Depot zu oft prüft, empfindet Aktien als zu riskant.

Zitiert in: Cost-Average-Effekt: Was der Durchschnittskosteneffekt wirklich bringt · Sparplan oder Einmalanlage: Größeren Betrag auf einmal oder in Raten anlegen? · Aktienrisikoprämie: Wie viel mehr Aktien bringen und warum das ein Rätsel ist · Glossar: Equity Premium Puzzle · Glossar: Kurzsichtige Verlustaversion

Benartzi (2001) · Excessive Extrapolation and the Allocation of 401(k) Accounts to Company Stock

Benartzi, Shlomo. The Journal of Finance 56 (5), S. 1747–1764. doi:10.1111/0022-1082.00388

Etwa ein Drittel des Vermögens großer US-Betriebsrentenpläne steckt in Aktien des eigenen Arbeitgebers, umso mehr, je besser die Aktie zuvor lief.

Zitiert in: Das ganze Vermögen: Gesamtvermögen aus Depot, Haus, Humankapital und Auto · Glossar: Arbeitgeberaktien

Benartzi u. a. (2011) · Annuitization Puzzles

Benartzi, Shlomo; Previtero, Alessandro; Thaler, Richard H.. Journal of Economic Perspectives 25 (4), S. 143–164. doi:10.1257/jep.25.4.143

Obwohl Leibrenten gegen das Risiko schützen, das eigene Vermögen zu überleben, verrenten nur wenige Ruheständler einen großen Teil; Verhaltens- und institutionelle Gründe erklären das.

Zitiert in: Altersvorsorge im Vergleich: Betriebsrente, Rürup, Altersvorsorgedepot und ETF-Rentenversicherung gegen den ETF-Sparplan

Beneish und Whaley (1996) · An Anatomy of the “S&P Game”: The Effects of Changing the Rules

Beneish, Messod D.; Whaley, Robert E.. The Journal of Finance 51 (5), S. 1909–1930. doi:10.1111/j.1540-6261.1996.tb05231.x

Seit S&P Änderungen fünf Tage vorher ankündigt, steigen aufgenommene Aktien zwischen Ankündigung und Stichtag überdurchschnittlich; ein Teil kehrt sich danach um.

Zitiert in: Smart Indexing: Mehrwert für Indexfonds rund um Corporate Actions und Indexänderungen

Bengen (1994) · Determining Withdrawal Rates Using Historical Data

Bengen, William P.. Journal of Financial Planning. Quelle

Prüft mit US-Daten seit 1926, welche inflationsangepasste Anfangsentnahme jeden historischen Zeitraum überstanden hätte; Ursprung der 4-%-Regel, empfohlen 50 bis 75 % Aktien.

Zitiert in: Sichere Entnahmerate: was die 4-%-Regel taugt · FIRE (Financial Independence, Retire Early): Lean, Fat, Coast und Barista FIRE · Finanzziele-Methodik: wie Portfolio Lab einen Lebensplan simuliert · Methodik der freien Rechner: Vorabpauschale, Sparplan, Entnahme und Hebel-ETF · Glossar: FIRE-Zahl

Benzoni u. a. (2007) · Portfolio Choice over the Life-Cycle when the Stock and Labor Markets Are Cointegrated

Benzoni, Luca; Collin-Dufresne, Pierre; Goldstein, Robert S.. The Journal of Finance 62 (5), S. 2123–2167. doi:10.1111/j.1540-6261.2007.01271.x

Wandern Löhne und Dividenden langfristig gemeinsam, ist Humankapital bei Jungen aktienähnlich und bei Älteren anleiheähnlich; die optimale Aktienquote verläuft als Buckel.

Zitiert in: Das ganze Vermögen: Gesamtvermögen aus Depot, Haus, Humankapital und Auto · Glossar: Lebenszyklusmodell

Beracha und Johnson (2012) · Lessons from Over 30 Years of Buy versus Rent Decisions: Is the American Dream Always Wise?

Beracha, Eli; Johnson, Ken H.. Real Estate Economics 40 (2), S. 217–247. doi:10.1111/j.1540-6229.2011.00321.x

Bei einer Haltedauer wie der durchschnittlichen Wohndauer in den USA war Mieten über den größten Teil des Untersuchungszeitraums die bessere Anlagestrategie.

Zitiert in: Mieten oder kaufen: Nutzerkosten, Kaufnebenkosten 2026 und ein Vermögensvergleich über 20 Jahre

Berg u. a. (2022) · Aggregate Confusion: The Divergence of ESG Ratings

Berg, Florian; Kölbel, Julian F.; Rigobon, Roberto. Review of Finance 26 (6), S. 1315–1344. doi:10.1093/rof/rfac033

Vergleicht die ESG-Ratings von sechs Agenturen und zerlegt ihre Abweichung: 56 % gehen auf unterschiedliche Messung, 38 % auf den Umfang der Kategorien, 6 % auf die Gewichtung.

Zitiert in: Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen · ESG-ETFs: SFDR, Ratings, Rendite und die Grenzen nachhaltiger Fonds · ESG-Methodik: Nachhaltigkeit im Look-through · Glossar: ESG-Rating

Berg u. a. (2008) · Prediction market accuracy in the long run

Berg, Joyce E.; Nelson, Forrest D.; Rietz, Thomas A.. International Journal of Forecasting 24 (2), S. 285–300. doi:10.1016/j.ijforecast.2008.03.007

Iowa Electronic Markets gegen 964 Umfragen bei den US-Präsidentschaftswahlen 1988 bis 2004: Der Markt lag in 74 % der Fälle näher am Ergebnis, bei Prognosen mehr als 100 Tage vorher in jeder Wahl signifikant besser (Kurzfassung auf der Seite der Iowa Electronic Markets geprüft).

Zitiert in: Prognosemärkte als Wetten auf Ereignisse: was sie können und was nicht · Glossar: Prognosemarkt

Berk und Green (2004) · Mutual Fund Flows and Performance in Rational Markets

Berk, Jonathan B.; Green, Richard C.. Journal of Political Economy 112 (6), S. 1269–1295. doi:10.1086/424739

Wettbewerb um Kapital und sinkende Skalenerträge erklären, warum aktive Fonds im Mittel nicht besser abschneiden und Erfolg nicht anhält, obwohl die meisten Manager Können haben.

Zitiert in: Aktive ETFs: Wie sie funktionieren und was sie bringen

Berkin und Ye (2003) · Tax Management, Loss Harvesting, and HIFO Accounting

Berkin, Andrew L.; Ye, Jia. Financial Analysts Journal 59 (4), S. 91–102. doi:10.2469/faj.v59.n4.2548

Monte-Carlo-Studie: Laufende Einzahlungen, hohes Einzeltitelrisiko und niedrige Renditen machen Loss Harvesting ergiebiger, Entnahmen verringern den Vorteil; steuereffizientes Management schlägt einen einfachen Indexfonds nach Steuern.

Zitiert in: Steuern sparen im Depot: Verlustverrechnung, Freistellungsauftrag, Günstigerprüfung und Tax-Loss-Harvesting

Berkowitz (2000) · A coherent framework for stress testing

Berkowitz, Jeremy. The Journal of Risk 2 (2), S. 5–15. doi:10.21314/jor.2000.021

Kritisiert Stresstests außerhalb des Risikomodells, weil die Szenarien keine Wahrscheinlichkeit haben, und schlägt vor, sie mit Wahrscheinlichkeiten ins Risikomodell einzubauen; zuvor als Arbeitspapier der Federal Reserve 1999 erschienen.

Zitiert in: Historischer Stresstest: wie du vergangene Krisen auf dein heutiges Portfolio überträgst · Szenarioanalyse und Sensitivitätsanalyse: Aktien-, Zins-, Kredit- und Währungsrisiko im Stresstest · Szenarien-Methodik: wie Portfolio Lab Stresstests rechnet

Berkowitz u. a. (1988) · The Total Cost of Transactions on the NYSE

Berkowitz, Stephen A.; Logue, Dennis E.; Noser, Eugene A.. The Journal of Finance 43 (1), S. 97–112. doi:10.1111/j.1540-6261.1988.tb02591.x

Führt den volumengewichteten Durchschnittspreis des Tages (VWAP) als Maßstab der Ausführungskosten ein; bei mehr als 14.000 Aufträgen kosteten Kommission und Marktwirkung zusammen im Mittel 23 Basispunkte.

Zitiert in: Ordertypen und Ausführung: von der Limit-Order über MOC und VWAP bis zu TAS und BTIC · Glossar: VWAP

Bernardo und Ledoit (2000) · Gain, Loss, and Asset Pricing

Bernardo, Antonio E.; Ledoit, Olivier. Journal of Political Economy 108 (1), S. 144–172. doi:10.1086/262114

Misst die Attraktivität einer Anlage mit dem Verhältnis aus erwartetem Gewinn und erwartetem Verlust (Gain-Loss Ratio) und leitet daraus Preisgrenzen her.

Zitiert in: Risikokennzahlen jenseits der Sharpe Ratio: Treynor, Calmar, Omega, Ulcer Index und mehr

Bernhardt und Eckblad (2013) · Stock Market Crash of 1987

Bernhardt, Donald; Eckblad, Marshall. Federal Reserve History, Stand 22.11.2013. Quelle

Überblick über den Schwarzen Montag am 19. Oktober 1987, seine Ursachen einschließlich der Portfolio-Versicherung und die Reaktion der Fed.

Zitiert in: CPPI: Wertsicherung mit Polster, Floor und Multiplikator

Bernstein (2000) · The Intelligent Asset Allocator

Bernstein, William J.. McGraw-Hill.

Einführung in die Asset Allocation mit historischen Renditen, Korrelationen und Rebalancing.

Zitiert in: Rebalancing: das Portfolio zurück auf Kurs bringen

Bertrand und Prigent (2002) · Portfolio Insurance Strategies: OBPI versus CPPI

Bertrand, Philippe; Prigent, Jean-Luc. SSRN. doi:10.2139/ssrn.299688

Vergleicht optionsbasierte Portfolio-Versicherung (OBPI) und CPPI nach Auszahlungsprofil und Verhalten über die Zeit.

Zitiert in: CPPI: Wertsicherung mit Polster, Floor und Multiplikator · Glossar: OBPI

Bessembinder (1992) · Systematic Risk, Hedging Pressure, and Risk Premiums in Futures Markets

Bessembinder, Hendrik. Review of Financial Studies 5 (4), S. 637–667. doi:10.1093/rfs/5.4.637

Renditen von Währungs- und Agrarfutures hängen mit den Nettopositionen der Absicherer zusammen. Absicherungsdruck ist also Teil der Risikoprämie.

Zitiert in: Aktiv oder passiv bei Anleihen und Rohstoffen: Warum die Regeln anders sind als bei Aktien · Stimmung: Methodik für Angst-Gier-Index, Put/Call und COT

Bessembinder u. a. (2020) · A Survey of the Microstructure of Fixed-Income Markets

Bessembinder, Hendrik; Spatt, Chester; Venkataraman, Kumar. Journal of Financial and Quantitative Analysis 55 (1), S. 1–45. doi:10.1017/S0022109019000231

Überblick über Handelsregeln und Kosten an Anleihemärkten (Staatsanleihen, Unternehmens- und Kommunalanleihen, verbriefte Papiere) im Vergleich zu Aktien: OTC-Handel mit Suchkosten, Händlernetze, begrenzte Transparenz.

Zitiert in: Market Making und Anleihenhandel: Spread, Inventar, Axes, RFQ, Cross Trades und Matrix Pricing

Bessembinder u. a. (2023) · Long-Term Shareholder Returns: Evidence from 64,000 Global Stocks

Bessembinder, Hendrik; Chen, Te-Feng; Choi, Goeun; Wei, K. C. John. Financial Analysts Journal 79 (3), S. 33–63. doi:10.1080/0015198X.2023.2188870

Auch weltweit brachte von 1990 bis 2020 die Mehrheit der Aktien weniger als einmonatige US-Staatspapiere, und ein kleiner Teil der Unternehmen schuf die gesamte Wertsteigerung.

Zitiert in: Stock Picking: Warum Einzelaktien so schwer zu treffen sind

Best und Grauer (1991) · On the Sensitivity of Mean-Variance-Efficient Portfolios to Changes in Asset Means: Some Analytical and Computational Results

Best, Michael J.; Grauer, Robert R.. Review of Financial Studies 4 (2), S. 315–342. doi:10.1093/rfs/4.2.315

Zeigt, wie stark sich optimale Gewichte schon bei kleinen Änderungen der erwarteten Renditen verschieben.

Zitiert in: Effizienzlinie: Portfolio-Optimierung nach Markowitz · Jenseits von Markowitz: Schätzfehler, Rauschen und echte Diversifikation · Kovarianzschätzung: Warum Optimierer Shrinkage brauchen · Resampling-Optimierung nach Michaud: stabilere Portfoliogewichte durch Simulation · Optimierungsmethodik: Schätzung, Zielfunktionen, Black-Litterman, Resampling und Walk-forward

Betzer und Theissen (2009) · Insider Trading and Corporate Governance: The Case of Germany

Betzer, André; Theissen, Erik. European Financial Management 15 (2), S. 402–429. doi:10.1111/j.1468-036x.2007.00422.x

Deutsche Insidergeschäfte gehen mit signifikanten abnormalen Renditen einher, stärker vor Ergebnisveröffentlichungen; Eigentümerstruktur und Rechnungslegung wirken, die Position des Insiders nicht.

Zitiert in: Insiderhandel: was verboten ist, was erlaubt ist und was Directors' Dealings verraten

Bhardwaj u. a. (2014) · Fooling Some of the People All of the Time: The Inefficient Performance and Persistence of Commodity Trading Advisors

Bhardwaj, Geetesh; Gorton, Gary B.; Rouwenhorst, K. Geert. Review of Financial Studies 27 (11), S. 3099–3132. doi:10.1093/rfs/hhu040

CTAs 1994 bis 2012: nach Gebühren keine signifikante Überrendite über US-Geldmarktpapieren, vor Gebühren 6,1 %. Den Großteil behielten die Manager; kein Alpha gegenüber einfachen Futures-Strategien.

Zitiert in: Aktiv oder passiv bei Anleihen und Rohstoffen: Warum die Regeln anders sind als bei Aktien · CTAs und Managed Futures: Branche, Positionsgröße, Kosten und Krisenschutz · Glossar: Performance Fee

Bhardwaj u. a. (2015) · Facts and Fantasies about Commodity Futures Ten Years Later

Bhardwaj, Geetesh; Gorton, Gary; Rouwenhorst, Geert. National Bureau of Economic Research, NBER Working Paper 21243. doi:10.3386/w21243

Prüft die Ergebnisse von Gorton und Rouwenhorst (2006) zehn Jahre später außerhalb der Stichprobe; sie halten im Wesentlichen.

Zitiert in: Aktiv oder passiv bei Anleihen und Rohstoffen: Warum die Regeln anders sind als bei Aktien

Bhattacharya und Daouk (2002) · The World Price of Insider Trading

Bhattacharya, Utpal; Daouk, Hazem. The Journal of Finance 57 (1), S. 75–108. doi:10.1111/1540-6261.00416

Von 103 Ländern mit Aktienmarkt hatten 87 Insidergesetze, aber nur 38 setzten sie durch; die Eigenkapitalkosten sanken erst nach der ersten Strafverfolgung.

Zitiert in: Insiderhandel: was verboten ist, was erlaubt ist und was Directors' Dealings verraten

Black (1972) · Capital Market Equilibrium with Restricted Borrowing

Black, Fischer. The Journal of Business 45 (3). doi:10.1086/295472

Zeigt das CAPM ohne risikofreie Kreditaufnahme (Zero-Beta-CAPM) und erklärt, warum die Wertpapiermarktlinie flacher sein kann.

Zitiert in: Beta und Alpha: wie stark ein Fonds mit dem Markt geht · CAPM: Das Capital Asset Pricing Model und die Wertpapiermarktlinie · Hebel im Portfolio: Rendite, Risiko, Kosten und Margin Calls · Low-Volatility-Anomalie und Betting against Beta · Glossar: Wertpapiermarktlinie · Glossar: Zero-Beta-CAPM

Black und Scholes (1973) · The Pricing of Options and Corporate Liabilities

Black, Fischer; Scholes, Myron. Journal of Political Economy 81 (3), S. 637–654. doi:10.1086/260062

Black-Scholes-Formel für Optionspreise; Grundlage der impliziten Volatilität.

Zitiert in: VIX: das Angstbarometer der Börse richtig lesen · Optionsbewertung: wie faire Optionspreise entstehen · Glossar: Option · Glossar: Black-Scholes-Modell · Glossar: Implizite Volatilität

Black (1976) · The pricing of commodity contracts

Black, Fischer. Journal of Financial Economics 3 (1-2), S. 167–179. doi:10.1016/0304-405X(76)90024-6

Bewertung von Termin- und Futures-Kontrakten und Optionen darauf (Black-76-Modell).

Zitiert in: Optionsbewertung: wie faire Optionspreise entstehen · Optionsrechner: so bewertet Portfolio Lab Optionen · Glossar: Black-76-Modell

Black und Jones (1987) · Simplifying portfolio insurance

Black, Fischer; Jones, Robert W.. The Journal of Portfolio Management 14 (1), S. 48–51. doi:10.3905/jpm.1987.409131

Stellt die CPPI-Regel vor: Aktien in Höhe eines festen Vielfachen des Polsters über einer Untergrenze.

Zitiert in: CPPI: Wertsicherung mit Polster, Floor und Multiplikator · CPPI-Backtest: Methodik · Glossar: CPPI

Black und Perold (1992) · Theory of constant proportion portfolio insurance

Black, Fischer; Perold, André F.. Journal of Economic Dynamics and Control 16 (3-4), S. 403–426. doi:10.1016/0165-1889(92)90043-E

Mathematische Theorie der CPPI: wie sich Wert und Polster der Strategie entwickeln und welche Eigenschaften sie hat.

Zitiert in: CPPI: Wertsicherung mit Polster, Floor und Multiplikator · CPPI-Backtest: Methodik · Glossar: CPPI

Black und Litterman (1992) · Global Portfolio Optimization

Black, Fischer; Litterman, Robert. Financial Analysts Journal 48 (5), S. 28–43. doi:10.2469/faj.v48.n5.28

Das Black-Litterman-Modell: Marktgleichgewicht als Ausgangspunkt, eigene Einschätzungen mit Vertrauen bayesianisch eingemischt.

Zitiert in: Black-Litterman: eigene Einschätzungen sauber einbauen · Resampling-Optimierung nach Michaud: stabilere Portfoliogewichte durch Simulation · Optimierungsmethodik: Schätzung, Zielfunktionen, Black-Litterman, Resampling und Walk-forward · Glossar: Bayes-Statistik

Blake u. a. (1993) · The Performance of Bond Mutual Funds

Blake, Christopher R.; Elton, Edwin J.; Gruber, Martin J.. The Journal of Business 66 (3). doi:10.1086/296609

US-Rentenfonds bleiben nach Kosten hinter passenden Indizes zurück; ein Prozentpunkt mehr Kosten kostet etwa einen Prozentpunkt Rendite, vergangene Ergebnisse sagen künftige nicht voraus.

Zitiert in: Aktiv oder passiv bei Anleihen und Rohstoffen: Warum die Regeln anders sind als bei Aktien

Blanc-Brude und Hasan (2016) · A Structural Model of Credit Risk for Illiquid Debt

Blanc-Brude, Frédéric; Hasan, Majid. The Journal of Fixed Income 26 (1), S. 6–19. doi:10.3905/jfi.2016.26.1.006

Strukturelles Kreditrisikomodell für illiquide Kredite ohne Kursreihe: Verlauf des Schuldendienstdeckungsgrads, Tilgungsplan und Covenants genügen, um Ausfallrisiken von Projektfinanzierungen zu schätzen.

Zitiert in: Infrastruktur-Investments: Equity und Debt, Erlösmodelle, Bewertung und Forschung · Glossar: Projektfinanzierung · Glossar: Schuldendienstdeckungsgrad (DSCR)

Blanc-Brude u. a. (2017) · Searching for a listed infrastructure asset class using mean–variance spanning

Blanc-Brude, Frédéric; Whittaker, Timothy; Wilde, Simon. Financial Markets and Portfolio Management 31 (2), S. 137–179. doi:10.1007/s11408-017-0286-z

Börsennotierte Infrastrukturaktien bilden nach Sektoren abgegrenzt keine eigene Anlageklasse und verbessern bestehende Portfolios nicht; eine Abgrenzung nach Geschäftsmodell zeigt ein anderes Profil.

Zitiert in: Infrastruktur-Investments: Equity und Debt, Erlösmodelle, Bewertung und Forschung

Blanc-Brude u. a. (2018) · Calibrating Credit Risk Dynamics in Private Infrastructure Debt

Blanc-Brude, Frédéric; Hasan, Majid; Whittaker, Timothy. The Journal of Fixed Income 27 (4), S. 54–71. doi:10.3905/jfi.2018.27.4.054

Kalibriert die Dynamik des Schuldendienstdeckungsgrads mit Bayes-Verfahren an Cashflows von 267 europäischen Infrastrukturprojekten über 17 Jahre; Modelle der Ratingagenturen schätzen das Kreditrisiko privater Kredite verzerrt.

Zitiert in: Infrastruktur-Investments: Equity und Debt, Erlösmodelle, Bewertung und Forschung · Glossar: Schuldendienstdeckungsgrad (DSCR)

Blanchard und Watson (1982) · Bubbles, Rational Expectations and Financial Markets

Blanchard, Olivier J.; Watson, Mark W.. National Bureau of Economic Research, Working Paper 945. doi:10.3386/w0945

Rationale Blasen: Blasen, davonlaufende Kurse und Crashs können mit rationalem Verhalten vereinbar sein; statistisch nachweisen lassen sie sich kaum.

Zitiert in: Spekulationsblasen: Was sie sind und wie das LPPLS-Modell sie sucht · Glossar: Rationale Blase

Blitz u. a. (2012) · The Performance of European Index Funds and Exchange-Traded Funds

Blitz, David; Huij, Joop; Swinkels, Laurens. European Financial Management 18 (4), S. 649–662. doi:10.1111/j.1468-036x.2010.00550.x

Europäische Indexfonds und ETFs bleiben 50 bis 150 Basispunkte pro Jahr hinter ihren Indizes; die Quellensteuer auf Dividenden erklärt das mindestens so gut wie die Kosten.

Zitiert in: Indexanbieter und Bewertungszeitpunkt: Warum gleiche Indizes verschieden rechnen

Block u. a. (2024) · A Survey of Private Debt Funds

Block, Joern; Jang, Young Soo; Kaplan, Steven N.; Schulze, Anna. The Review of Corporate Finance Studies 13 (2), S. 335–383. doi:10.1093/rcfs/cfae001

Befragung von Private-Debt-Fonds in den USA und Europa: wie sie Kredite auswählen, Covenants verhandeln, Hebel einsetzen und mit Private-Equity-Sponsoren arbeiten.

Zitiert in: Private Credit und Public Credit im Vergleich: Rendite, Risiken und was die Forschung zeigt · Private Debt in der Praxis: Direct Lending, Unitranche, Mezzanine, Kreditstruktur und Fondsvehikel · Glossar: Direct Lending · Glossar: Covenant

Bloomberg-Methodik (2026) · Bloomberg Fixed Income Index Methodology

Bloomberg Index Services Limited. Bloomberg, 8.1.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Gemeinsame Regeln der Bloomberg-Anleiheindizes: Mindestvolumen, mittleres von drei Ratings, Restlaufzeit ab einem Jahr, monatliche Neuzusammensetzung.

Zitiert in: Aktiv oder passiv bei Anleihen und Rohstoffen: Warum die Regeln anders sind als bei Aktien · Indexanbieter und Bewertungszeitpunkt: Warum gleiche Indizes verschieden rechnen · Glossar: Bums-Problem

BCOM-Methodik (2026) · Bloomberg Commodity Index Methodology

Bloomberg Index Services Limited. Bloomberg, Februar 2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Regeln des Bloomberg Commodity Index: Liquidität und Produktion im Verhältnis 2 : 1, Ober- und Untergrenzen je Rohstoff und Gruppe, Rollen vom 6. bis 10. Geschäftstag, Total Return mit US-Schatzwechseln.

Zitiert in: Aktiv oder passiv bei Anleihen und Rohstoffen: Warum die Regeln anders sind als bei Aktien · Glossar: Kollateralrendite

Blume und Edelen (2004) · S&P 500 Indexers, Tracking Error, and Liquidity

Blume, Marshall E.; Edelen, Roger M.. The Journal of Portfolio Management 30 (3), S. 37–46. doi:10.3905/jpm.2004.412317

S&P-500-Fonds könnten durch frühen Handel nach Ankündigungen Rendite gewinnen, handeln aber für einen kleinen Tracking Error zum Schlusskurs, oft über Vereinbarungen mit Liquiditätsanbietern.

Zitiert in: Smart Indexing: Mehrwert für Indexfonds rund um Corporate Actions und Indexänderungen

Federal Reserve (2026) · Federal Reserve Board's annual bank stress test confirms that large banks are well positioned to weather a severe recession (Pressemitteilung)

Board of Governors of the Federal Reserve System. Federal Reserve Board, 24.6.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Stresstest 2026 mit 32 Großbanken: schwere globale Rezession mit bis zu 10 % Arbeitslosigkeit, Hauspreisen −30 % und Gewerbeimmobilien −39 %; Verluste über 708 Mrd. US-Dollar, Kapitalquote im Aggregat −1,6 Prozentpunkte.

Zitiert in: Szenarioanalyse und Sensitivitätsanalyse: Aktien-, Zins-, Kredit- und Währungsrisiko im Stresstest

Bodie u. a. (1992) · Labor supply flexibility and portfolio choice in a life cycle model

Bodie, Zvi; Merton, Robert C.; Samuelson, William F.. Journal of Economic Dynamics and Control 16 (3-4), S. 427–449. doi:10.1016/0165-1889(92)90044-f

Lebenszyklus: Wer flexibel länger arbeiten kann, kann jung mehr Aktien halten.

Zitiert in: Aktienquote nach Alter: Faustregeln, Gleitpfad und was die Theorie sagt · Das ganze Vermögen: Gesamtvermögen aus Depot, Haus, Humankapital und Auto · Finanzziele-Methodik: wie Portfolio Lab einen Lebensplan simuliert · Glossar: Lebenszyklusmodell · Glossar: Humankapital

Boehmer u. a. (1991) · Event-study methodology under conditions of event-induced variance

Boehmer, Ekkehart; Musumeci, Jim; Poulsen, Annette B.. Journal of Financial Economics 30 (2), S. 253–272. doi:10.1016/0304-405X(91)90032-F

Steigt die Varianz durch das Ereignis, lehnen die üblichen Tests zu oft ab; ein standardisierter Querschnittstest (BMP-Test) behebt das ohne Verlust an Trennschärfe.

Zitiert in: Event-Studien: Wie man Kursreaktionen auf Ereignisse misst und testet

Boehmer u. a. (2008) · Which Shorts Are Informed?

Boehmer, Ekkehart; Jones, Charles M.; Zhang, Xiaoyan. The Journal of Finance 63 (2), S. 491–527. doi:10.1111/j.1540-6261.2008.01324.x

NYSE-Orderdaten 2000 bis 2004: Stark leerverkaufte Aktien entwickeln sich in den folgenden 20 Handelstagen deutlich schlechter als wenig leerverkaufte; am informativsten sind institutionelle Leerverkäufe außerhalb des Programmhandels.

Zitiert in: Leerverkauf, Hedgefonds und Hedging: Arten und Wirkung

Bogle (2007) · The Little Book of Common Sense Investing

Bogle, John C.. Wiley.

Plädoyer für günstige, breite Indexfonds: Kosten entscheiden über die Rendite der Anleger.

Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons · Glossar: Indexfonds

Bogousslavsky und Muravyev (2021) · Who Trades at the Close? Implications for Price Discovery, Liquidity, and Disagreement

Bogousslavsky, Vincent; Muravyev, Dmitriy. Vorläufige Fassung für die Jahrestagung der American Economic Association 2021; überarbeitet erschienen im Journal of Financial Markets 66 (2023). Quelle

Die Schlussauktion vereinte 2018 schon 7,5 % des täglichen Volumens an US-Aktien, nach 3,1 % 2010; Indexfonds und ETFs ziehen den Handel zum Schluss, Abweichungen der Schlusskurse kehren sich danach um.

Zitiert in: Ordertypen und Ausführung: von der Limit-Order über MOC und VWAP bis zu TAS und BTIC · Glossar: Schlussauktion

Böhme und Holz (2006) · The Effect of Stock Spam on Financial Markets

Böhme, Rainer; Holz, Thorsten. SSRN Working Paper 897431. doi:10.2139/ssrn.897431

Verbindet eingehende Aktien-Spam-Mails mit Börsendaten und findet kurzfristig deutliche Reaktionen von Umsatz und Kurs.

Zitiert in: Pump and Dump und Pennystocks: Wie die Masche funktioniert

Bollen u. a. (2011) · Twitter mood predicts the stock market

Bollen, Johan; Mao, Huina; Zeng, Xiaojun. Journal of Computational Science 2 (1), S. 1–8. doi:10.1016/j.jocs.2010.12.007

Stimmungsmaße aus Twitter-Beiträgen des Jahres 2008; einzelne Stimmungsdimensionen sollen die tägliche Richtung des Dow Jones deutlich besser vorhergesagt haben.

Zitiert in: Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen

Bollerslev (1986) · Generalized autoregressive conditional heteroskedasticity

Bollerslev, Tim. Journal of Econometrics 31 (3), S. 307–327. doi:10.1016/0304-4076(86)90063-1

Verallgemeinert ARCH zu GARCH; heute das Standardmodell für zeitlich schwankende Volatilität.

Zitiert in: Volatilität: wie stark ein Portfolio schwankt · Schiefe und Kurtosis: Warum Börsencrashs häufiger sind, als die Normalverteilung sagt · VIX: das Angstbarometer der Börse richtig lesen · Prognosemodelle für Renditen: ARIMA, GARCH, LSTM und Machine Learning · Glossar: GARCH-Modell

Bollerslev u. a. (2009) · Expected Stock Returns and Variance Risk Premia

Bollerslev, Tim; Tauchen, George; Zhou, Hao. Review of Financial Studies 22 (11), S. 4463–4492. doi:10.1093/rfs/hhp008

Die Varianz-Risikoprämie sagt Aktienrenditen über einige Monate voraus.

Zitiert in: VIX: das Angstbarometer der Börse richtig lesen · Volatilitäts-Dashboard: Methodik · Glossar: Varianzrisikoprämie

Bolton und Kacperczyk (2021) · Do investors care about carbon risk?

Bolton, Patrick; Kacperczyk, Marcin. Journal of Financial Economics 142 (2), S. 517–549. doi:10.1016/j.jfineco.2021.05.008

US-Aktien von Unternehmen mit höheren CO₂-Emissionen erzielten höhere Renditen, auch nach Kontrolle bekannter Faktoren. Die Autoren deuten das als Prämie für Klimarisiko.

Zitiert in: ESG-ETFs: SFDR, Ratings, Rendite und die Grenzen nachhaltiger Fonds

Bond (2019) · T. Rowe Price: The Man, the Company, and the Investment Philosophy

Bond, Cornelius C.. Wiley.

Biografie von Thomas Rowe Price Jr., der 1937 seine Firma gründete und Wachstumsaktien früh kaufen und lange halten wollte.

Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons

Bondarenko (2014) · Why Are Put Options So Expensive?

Bondarenko, Oleg. Quarterly Journal of Finance 4 (3), S. 1450015. doi:10.1142/s2010139214500153

Das Rätsel der zu teuren Puts: Historische Preise von Puts auf den S&P 500 waren mit den üblichen Gleichgewichtsmodellen unvereinbar, und mit einer modellfreien Methode lässt sich zeigen, dass kein Modell einer breiten Klasse sie erklärt.

Zitiert in: Tail Hedging: Was Put-Absicherung kostet, wann sie zahlt und was Short-Vol-Strategien lehren

Böni und Manigart (2022) · Private Debt Fund Returns, Persistence, and Market Conditions

Böni, Pascal; Manigart, Sophie. Financial Analysts Journal 78 (4), S. 121–144. doi:10.1080/0015198x.2022.2092384

Renditen von Private-Debt-Fonds nach Gebühren: über Anleihe- und Aktienvergleichsmaßstäben, aber stark gestreut, mit Persistenz je Manager und abhängig von den Kreditmarktbedingungen.

Zitiert in: Private Credit und Public Credit im Vergleich: Rendite, Risiken und was die Forschung zeigt · Private Debt in der Praxis: Direct Lending, Unitranche, Mezzanine, Kreditstruktur und Fondsvehikel

Booth und Fama (1992) · Diversification Returns and Asset Contributions

Booth, David G.; Fama, Eugene F.. Financial Analysts Journal 48 (3), S. 26–32. doi:10.2469/faj.v48.n3.26

Erklärt den Diversifikationsertrag: Die geometrische Rendite eines Portfolios liegt über dem Durchschnitt der geometrischen Einzelrenditen.

Zitiert in: CAGR: die durchschnittliche jährliche Rendite richtig berechnen · Rebalancing: das Portfolio zurück auf Kurs bringen · Zinseszins: Wie Erträge auf Erträge ein Vermögen wachsen lassen · Volatility Drag: Warum Schwankung Rendite kostet · Jenseits von Markowitz: Schätzfehler, Rauschen und echte Diversifikation · Overfitting-Check und Diversifikationsrendite: so rechnen Backtest und Taktik · Glossar: Rebalancing-Bonus · Glossar: Volatility Drag

Börsch-Supan u. a. (2012) · Riester Pensions in Germany: Design, Dynamics, Targetting Success and Crowding-In

Börsch-Supan, Axel; Coppola, Michela; Reil-Held, Anette. National Bureau of Economic Research, Working Paper 18014. doi:10.3386/w18014

Riester-Sparen erreichte 2010 9,4 Mrd. € bei 3,5 Mrd. € Förderkosten; die Förderung erreichte Familien gut, Geringverdiener schlechter, eine Verdrängung anderer Ersparnisse zeigt sich nicht.

Zitiert in: Altersvorsorge im Vergleich: Betriebsrente, Rürup, Altersvorsorgedepot und ETF-Rentenversicherung gegen den ETF-Sparplan

Bouchaud u. a. (2018) · Trades, Quotes and Prices: Financial Markets under the Microscope

Bouchaud, Jean-Philippe; Bonart, Julius; Donier, Jonathan; Gould, Martin. Cambridge University Press.

Lehrbuch zu Orderbüchern, Orderfluss und Marktwirkung, darunter das Quadratwurzel-Gesetz der Marktwirkung großer Aufträge.

Zitiert in: Ordertypen und Ausführung: von der Limit-Order über MOC und VWAP bis zu TAS und BTIC

Bouchey u. a. (2012) · Volatility Harvesting: Why Does Diversifying and Rebalancing Create Portfolio Growth?

Bouchey, Paul; Nemtchinov, Vassilii; Paulsen, Alex; Stein, David M.. The Journal of Wealth Management 15 (2), S. 26–35. doi:10.3905/jwm.2012.15.2.026

Volatility Harvesting: zusätzliches Wachstum aus Streuen und systematischem Rebalancing schwankender, nicht vollständig korrelierter Anlagen, aber keine höhere arithmetische Rendite.

Zitiert in: Overfitting-Check und Diversifikationsrendite: so rechnen Backtest und Taktik · Glossar: Volatility Harvesting

Boudoukh u. a. (2008) · The Myth of Long-Horizon Predictability

Boudoukh, Jacob; Richardson, Matthew; Whitelaw, Robert F.. Review of Financial Studies 21 (4), S. 1577–1605. doi:10.1093/rfs/hhl042

Warnt vor Regressionen mit überlappenden Zeiträumen: Die scheinbar hohe Vorhersagekraft langer Horizonte ist teils ein Artefakt.

Zitiert in: Shiller-KGV (CAPE): wie teuer ist der Aktienmarkt? · Bewertung mit dem Shiller-KGV: Methodik · Glossar: Überlappende Zeiträume

Bouman und Jacobsen (2002) · The Halloween Indicator, “Sell in May and Go Away”: Another Puzzle

Bouman, Sven; Jacobsen, Ben. American Economic Review 92 (5), S. 1618–1635. doi:10.1257/000282802762024683

Renditen von November bis April liegen in 36 von 37 Aktienmärkten über denen von Mai bis Oktober, in Großbritannien seit 1694; getestet mit einer Regression auf eine Dummy-Variable für das Winterhalbjahr.

Zitiert in: Saisonalität an der Börse: Sell in May, Januar-Effekt und wie man Kalendereffekte testet · Glossar: Halloween-Effekt

Box und Jenkins (1970) · Time Series Analysis: Forecasting and Control

Box, George E. P.; Jenkins, Gwilym M.. Holden-Day. Quelle

Begründet die Box-Jenkins-Methode für ARIMA-Modelle: identifizieren, schätzen, Residuen prüfen, prognostizieren.

Zitiert in: Prognosemodelle für Renditen: ARIMA, GARCH, LSTM und Machine Learning · Glossar: ARIMA-Modell

Boyle (1977) · Options: A Monte Carlo approach

Boyle, Phelim P.. Journal of Financial Economics 4 (3), S. 323–338. doi:10.1016/0304-405x(77)90005-8

Erste Anwendung der Monte-Carlo-Simulation in der Finanzwirtschaft (Bewertung von Optionen).

Zitiert in: Monte-Carlo-Simulation: wie sicher ist dein Plan? · Monte-Carlo-Methodik: wie Portfolio Lab Vermögenspfade simuliert · Optionsrechner: so bewertet Portfolio Lab Optionen

Bradley u. a. (2024) · Place Your Bets? The Value of Investment Research on Reddit’s Wallstreetbets

Bradley, Daniel; Hanousek, Jan; Jame, Russell; Xiao, Zicheng. The Review of Financial Studies 37 (5), S. 1409–1459. doi:10.1093/rfs/hhad098

Ausführliche Empfehlungen auf WallStreetBets sagten vor dem GameStop-Squeeze Renditen und Cashflow-Nachrichten voraus, danach nicht mehr; Beiträge über Kursdruck und Aufmerksamkeit nahmen zu.

Zitiert in: Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen

Braun u. a. (2024) · In Pursuit of Trend-Following Beta: The Promise and Pitfalls of Replication

Braun, Steven; Hoffstein, Corey; Jablecki, Juliusz. SSRN Working Paper. doi:10.2139/ssrn.4990063

Prüft, ob sich ein Index von Trendfolgefonds nachbilden lässt: grundsätzlich ja, einfache Regressionen bringen aber eigenes Abweichungsrisiko zwischen Gebührenersparnis und verlorenem Können.

Zitiert in: CTAs und Managed Futures: Branche, Positionsgröße, Kosten und Krisenschutz

Brav u. a. (2008) · Hedge Fund Activism, Corporate Governance, and Firm Performance

Brav, Alon; Jiang, Wei; Partnoy, Frank; Thomas, Randall. The Journal of Finance 63 (4), S. 1729–1775. doi:10.1111/j.1540-6261.2008.01373.x

Aktivistische Hedgefonds in den USA 2001 bis 2006: Erfolg oder Teilerfolg in zwei Dritteln der Fälle, Überrendite von etwa 7 % um die Bekanntgabe ohne spätere Umkehr, danach höhere Ausschüttungen und häufigere Wechsel an der Unternehmensspitze.

Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons · Glossar: Schedule 13D · Glossar: Activist Investor

Brée und Joseph (2013) · Testing for financial crashes using the Log Periodic Power Law model

Brée, David S.; Joseph, Nathan Lael. International Review of Financial Analysis 30, S. 287–297. doi:10.1016/j.irfa.2013.05.005

Prüft das Modell an elf Crashs im Hang Seng 1970 bis 2008: Parameter nur teilweise in den üblichen Bereichen, Mechanismus nicht bestätigt.

Zitiert in: Spekulationsblasen: Was sie sind und wie das LPPLS-Modell sie sucht

Breeden und Litzenberger (1978) · Prices of State-Contingent Claims Implicit in Option Prices

Breeden, Douglas T.; Litzenberger, Robert H.. The Journal of Business 51 (4). doi:10.1086/296025

Der Preis eines Anspruchs, der 1 $ zahlt, wenn ein Portfolio an einem künftigen Tag zwischen zwei Werten liegt, folgt aus der zweiten Ableitung der Preisfunktion von Calls. Darauf beruhen risikoneutrale Dichten aus Optionspreisen.

Zitiert in: Markterwartungen: Was Zinskurve, Inflationsanleihen und Optionen über die Zukunft verraten · Glossar: Risikoneutrale Wahrscheinlichkeit

Brennan und Schwartz (1988) · Time-Invariant Portfolio Insurance Strategies

Brennan, Michael J.; Schwartz, Eduardo S.. The Journal of Finance 43 (2), S. 283–299. doi:10.1111/j.1540-6261.1988.tb03939.x

Beschreibt die ganze Klasse zeitunabhängiger Versicherungsstrategien, die ohne festen Endtermin auskommen.

Zitiert in: CPPI: Wertsicherung mit Polster, Floor und Multiplikator

Brennan und Schwartz (1989) · Portfolio Insurance and Financial Market Equilibrium

Brennan, Michael J.; Schwartz, Eduardo S.. The Journal of Business 62 (4). doi:10.1086/296472

Gleichgewichtsmodell mit einem versicherten Anleger: wie Risikoprämie, Kosten der Versicherung, Marktvolatilität und Zinsen vom Anteil der Versicherung abhängen.

Zitiert in: CPPI: Wertsicherung mit Polster, Floor und Multiplikator

Breuer u. a. (2009) · How to Find Plausible, Severe, and Useful Stress Scenarios

Breuer, Thomas; Jandačka, Martin; Rheinberger, Klaus; Summer, Martin. International Journal of Central Banking 5 (3), S. 205–224. Quelle

Misst die Plausibilität eines Szenarios mit der Mahalanobis-Distanz und sucht im plausiblen Bereich systematisch das Szenario mit dem größten Verlust; nicht gestresste Faktoren auf ihren bedingten Erwartungswert zu setzen, maximiert die Plausibilität.

Zitiert in: Historischer Stresstest: wie du vergangene Krisen auf dein heutiges Portfolio überträgst · Szenarioanalyse und Sensitivitätsanalyse: Aktien-, Zins-, Kredit- und Währungsrisiko im Stresstest · Szenarien-Methodik: wie Portfolio Lab Stresstests rechnet · Glossar: Bedingter Erwartungswert · Glossar: Mahalanobis-Distanz

Brigo u. a. (2013) · Counterparty Credit Risk, Collateral and Funding: With Pricing Cases for All Asset Classes

Brigo, Damiano; Morini, Massimo; Pallavicini, Andrea. Wiley.

Bewertung von Kontrahentenrisiko mit Besicherung und Finanzierungskosten, mit Fallbeispielen für alle Anlageklassen einschließlich Wrong-Way-Risk.

Zitiert in: Kontrahenten- und Emittentenrisiko: CVA, ETCs, Zertifikate und Swaps

Brinson und Fachler (1985) · Measuring non-US. equity portfolio performance

Brinson, Gary P.; Fachler, Nimrod. The Journal of Portfolio Management 11 (3), S. 73–76. doi:10.3905/jpm.1985.409005

Misst Auslandsaktienportfolios gegen Länderindizes und trennt Länderallokation von Titelauswahl; auf diese Arbeit geht die Brinson-Fachler-Variante der Attribution zurück.

Zitiert in: Multi-Asset-Attribution: Gewichtungsschemata, Top-down und Bottom-up, Währungen und Overlays · Performance-Attribution: Brinson-Zerlegung, Faktoren und Verkettung über die Zeit · Risiko & Attribution: Methodik der Risikozerlegung und Brinson-Attribution · Glossar: Brinson-Attribution · Glossar: Allokationseffekt

Brixton u. a. (2023) · A Changing Stock–Bond Correlation: Drivers and Implications

Brixton, Alfie; Brooks, Jordan; Hecht, Pete; Ilmanen, Antti; Maloney, Thomas; McQuinn, Nicholas. The Journal of Portfolio Management 49 (4), S. 64–80. doi:10.3905/jpm.2023.1.459

Die Korrelation von Aktien und Anleihen war in den ersten zwei Jahrzehnten des 21. Jahrhunderts negativ, im Jahrhundert davor oft positiv; höhere Inflationsunsicherheit kann sie wieder positiv machen.

Zitiert in: Aktien-Anleihen-Korrelation: Regime, Treiber und Folgen für 60/40, Risk Parity und Absicherung · Gehebelte ETFs und Return Stacking: Pfadabhängigkeit, Kosten und Forschung

Broadie u. a. (1997) · A Continuity Correction for Discrete Barrier Options

Broadie, Mark; Glasserman, Paul; Kou, Steven. Mathematical Finance 7 (4), S. 325–349. doi:10.1111/1467-9965.00035

Diskret beobachtete Barriere-Optionen lassen sich mit stetigen Formeln bewerten, wenn man die Barriere um exp(0,5826 σ √Δt) verschiebt.

Zitiert in: Optionsscheine, Turbos und Zertifikate: Was sie sind und was man draufzahlt · Optionsbewertung: wie faire Optionspreise entstehen · Optionsrechner: so bewertet Portfolio Lab Optionen · Glossar: Barriere-Option

Brock u. a. (1992) · Simple Technical Trading Rules and the Stochastic Properties of Stock Returns

Brock, William; Lakonishok, Josef; LeBaron, Blake. The Journal of Finance 47 (5), S. 1731–1764. doi:10.1111/j.1540-6261.1992.tb04681.x

Gleitende Durchschnitte und Ausbrüche aus Handelsspannen am Dow Jones 1897–1986, mit Bootstrap gegen Zufallsmodelle getestet.

Zitiert in: Charttechnik, Chartmuster und Candlesticks aus Quant-Sicht

Brooks u. a. (2020) · Active Fixed Income Illusions

Brooks, Jordan; Gould, Tony; Richardson, Scott. The Journal of Fixed Income 29 (4), S. 5–19. doi:10.3905/jfi.2020.1.086

Die aktiven Renditen von Rentenfonds erklären sich größtenteils durch passive Engagements in traditionellen Risikoprämien, vor allem im Kreditrisiko; echtes Alpha bleibt wenig.

Zitiert in: Aktiv oder passiv bei Anleihen und Rohstoffen: Warum die Regeln anders sind als bei Aktien · Glossar: Kreditbeta

Brown und Warner (1980) · Measuring security price performance

Brown, Stephen J.; Warner, Jerold B.. Journal of Financial Economics 8 (3), S. 205–258. doi:10.1016/0304-405X(80)90002-1

Simuliert Event-Studien mit Monatsdaten: Einfache Verfahren für die Normalrendite schneiden kaum schlechter ab als aufwendige.

Zitiert in: Event-Studien: Wie man Kursreaktionen auf Ereignisse misst und testet

Brown und Warner (1985) · Using daily stock returns: The case of event studies

Brown, Stephen J.; Warner, Jerold B.. Journal of Financial Economics 14 (1), S. 3–31. doi:10.1016/0304-405X(85)90042-X

Simulation mit 250 Stichproben aus je 50 Aktien: Mit Tagesdaten ist das Marktmodell gut spezifiziert; steigt die Varianz am Ereignistag, lehnen die üblichen Tests zu oft ab.

Zitiert in: Event-Studien: Wie man Kursreaktionen auf Ereignisse misst und testet

Bruck (1988) · The Predators’ Ball: The Junk-Bond Raiders and the Man Who Staked Them

Bruck, Connie. Simon and Schuster.

Michael Milken und Drexel Burnham Lambert: wie Hochzinsanleihen in den 1980er-Jahren Übernahmen finanzierten.

Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons

Brunnermeier u. a. (2008) · Carry Trades and Currency Crashes

Brunnermeier, Markus K.; Nagel, Stefan; Pedersen, Lasse H.. NBER Macroeconomics Annual 23 (1), S. 313–348. doi:10.1086/593088

Carry Trades tragen Crash-Risiko: Kursbewegungen zwischen Hoch- und Niedrigzinswährungen sind negativ schief, Verluste entstehen beim plötzlichen Auflösen, wenn Risikobereitschaft und Finanzierungsliquidität sinken.

Zitiert in: Carry Trade: Zinsen kassieren mit Währungen und Anleihen · Carry-Backtest: Methodik für Devisen- und Anleihen-Carry · Glossar: Carry Trade · Glossar: Carry-Crash

Brunnermeier und Pedersen (2009) · Market Liquidity and Funding Liquidity

Brunnermeier, Markus K.; Pedersen, Lasse Heje. Review of Financial Studies 22 (6), S. 2201–2238. doi:10.1093/rfs/hhn098

Modell, in dem Marktliquidität und Finanzierung von Händlern (Kapital und Margins) einander bedingen: Margins können destabilisieren und Liquiditätsspiralen auslösen.

Zitiert in: Hebel im Portfolio: Rendite, Risiko, Kosten und Margin Calls · Basis-Trades: positive und negative Basis bei Anleihen, CDS und Futures · Liquiditätsrisiko: Marktliquidität messen, Liquiditätsprämien und die Werkzeuge offener Fonds · Backtest-Methodik: Daten, Ablauf, Rebalancing und Kosten · Glossar: Margin Call · Glossar: Deleveraging

Buchner u. a. (2010) · Modeling the Cash Flow Dynamics of Private Equity Funds: Theory and Empirical Evidence

Buchner, Axel; Kaserer, Christoph; Wagner, Niklas. The Journal of Alternative Investments 13 (1), S. 41–54. doi:10.3905/jai.2010.13.1.041

Stochastisches Modell für die Zahlungen von Private-Equity-Fonds in stetiger Zeit: Abrufrate als mittelwertrückkehrender Wurzelprozess, Ausschüttungen als Brownsche Bewegung mit zeitabhängiger Drift, kalibriert an europäischen Fonds.

Zitiert in: Takahashi-Alexander-Modell: Cashflows von Private-Markets-Fonds planen

Buettner u. a. (2020) · Withholding-tax non-compliance: the case of cum-ex stock-market transactions

Buettner, Thiess; Holzmann, Carolin; Kreidl, Felix; Scholz, Hendrik. International Tax and Public Finance 27 (6), S. 1425–1452. doi:10.1007/s10797-020-09602-9

Modell und Marktdaten 2009 bis 2015: Cum-Ex lohnt für Käufer und Verkäufer nur bei kollusivem Steuerbetrug; vor der Reform stieg der Handel geeigneter Aktien kurz vor den Ex-Tagen.

Zitiert in: Cum-Ex und Cum-Cum: Wie die Dividendengeschäfte funktionierten und was heute gilt

Buffett (2014) · Berkshire Hathaway Inc.: Letter to Shareholders 2013 (Aktionärsbrief vom 28.02.2014)

Buffett, Warren E.. Berkshire Hathaway Inc., Omaha; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Enthält Buffetts Rat an den Treuhänder für das Erbe seiner Frau: 10 % in kurzlaufende Staatsanleihen, 90 % in einen sehr kostengünstigen S&P-500-Indexfonds.

Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons

Buffett (2024) · Berkshire Hathaway Inc.: Letter to Shareholders 2023 (Aktionärsbrief vom 24.02.2024)

Buffett, Warren E.. Berkshire Hathaway Inc., Omaha; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Würdigt den am 28. November 2023 verstorbenen Charlie Munger als Architekten des heutigen Berkshire, der Buffett 1965 riet, hervorragende Unternehmen zu fairen Preisen zu kaufen statt mittelmäßige zu Schnäppchenpreisen.

Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons

Bun u. a. (2017) · Cleaning large correlation matrices: Tools from Random Matrix Theory

Bun, Joël; Bouchaud, Jean-Philippe; Potters, Marc. Physics Reports 666, S. 1–109. doi:10.1016/j.physrep.2016.10.005

Übersicht, wie sich große Korrelationsmatrizen mit Methoden der Zufallsmatrixtheorie schätzen und bereinigen lassen; rotationsinvariante Schätzer schnitten in den Finanzmarkt-Anwendungen der Autoren besser ab als alle früher vorgeschlagenen Verfahren.

Zitiert in: Jenseits von Markowitz: Schätzfehler, Rauschen und echte Diversifikation · Glossar: Random Matrix Theory

DerivateV (2013) · Verordnung über Risikomanagement und Risikomessung beim Einsatz von Derivaten, Wertpapier-Darlehen und Pensionsgeschäften in Investmentvermögen nach dem Kapitalanlagegesetzbuch (Derivateverordnung – DerivateV), § 27

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Fassung auf gesetze-im-internet.de; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Begrenzt das Kontrahentenrisiko eines Fonds aus nicht zentral geclearten Derivaten, Wertpapier-Darlehen und Pensionsgeschäften auf 5 % je Vertragspartner, 10 % bei Kreditinstituten; regelt Netting und Sicherheiten.

Zitiert in: Basket Swaps, Total Return Swaps oder Futures: Markt-Exposure effizient aufbauen · Kontrahenten- und Emittentenrisiko: CVA, ETCs, Zertifikate und Swaps · Glossar: Kontrahentenrisiko

KAMaRisk (2017) · Rundschreiben 01/2017 (WA) – Mindestanforderungen an das Risikomanagement von Kapitalverwaltungsgesellschaften (KAMaRisk), Abschnitte 4.6 und 4.7

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. BaFin, 10.1.2017; Wortlaut abgerufen über eine Veröffentlichung der Kanzlei Dechert am 25.10.2026. Quelle

Interne Geschäfte zwischen Investmentvermögen (Cross Trades) nur auf Basis klarer Regeln, mit Interessenkonfliktmanagement, zu Bedingungen wie unter unabhängigen Dritten und gekennzeichnet; Geschäfte zu nicht marktgerechten Bedingungen grundsätzlich unzulässig.

Zitiert in: Market Making und Anleihenhandel: Spread, Inventar, Axes, RFQ, Cross Trades und Matrix Pricing · Glossar: Cross Trade

BaFin, Insiderüberwachung (2017) · Insider surveillance (Themenseite Insiderüberwachung)

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. BaFin, englische Fassung, Stand 31.05.2017; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Die BaFin wertet Geschäftsmeldungen der Institute, Ad-hoc-Mitteilungen und Hinweise aus, vergleicht Kurs- und Umsatzbewegungen mit den damals bekannten Informationen und zeigt erhärtete Verdachtsfälle bei der Staatsanwaltschaft an.

Zitiert in: Insiderhandel: was verboten ist, was erlaubt ist und was Directors' Dealings verraten

BaFin (2017) · Allgemeinverfügung nach § 4b WpHG vom 8. Mai 2017: Verbot von Differenzgeschäften (CFDs) mit Nachschusspflicht für Privatkunden

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. BaFin; Bericht bei beck-aktuell vom 9.5.2017; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Privatkunden dürfen keine CFDs mit Nachschusspflicht mehr angeboten werden; die Anbieter hatten drei Monate Zeit, ihre Geschäftsmodelle anzupassen.

Zitiert in: Optionsscheine, Turbos und Zertifikate: Was sie sind und was man draufzahlt

BaFin (2018) · Market manipulation (Themenseite Marktmanipulation)

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. BaFin, englische Fassung, Stand 21.02.2018; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Überblick der Aufsicht über das Verbot der Marktmanipulation nach Art. 15 MAR, Bußgelder und Strafen nach dem WpHG sowie Veröffentlichungen zu Empfehlungen in Messenger-Gruppen und Short-Attacken.

Zitiert in: Pump and Dump und Pennystocks: Wie die Masche funktioniert

BaFin, Kryptoverwahrgeschäft (2020) · Merkblatt: Hinweise zum Tatbestand des Kryptoverwahrgeschäfts (02.03.2020, geändert am 25.09.2023)

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Das Kryptoverwahrgeschäft nach § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 6 KWG (Verwahrung, Verwaltung und Sicherung von Kryptowerten oder privaten Schlüsseln für andere) ist erlaubnispflichtige Finanzdienstleistung.

Zitiert in: Krypto im institutionellen Portfolio: Zugang, Verwahrung, Regulierung und Risikobudget · Glossar: Kryptoverwahrgeschäft

BaFin, Kryptowertpapiere (2023) · Merkblatt 03/2023: Hinweise zum Tatbestand der Kryptowertpapierregisterführung gemäß § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 8 KWG (Stand November 2023)

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, 23.11.2023; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Elektronische Wertpapiere nach dem eWpG sind Zentralregister- oder Kryptowertpapiere; das Kryptowertpapierregister läuft auf einem fälschungssicheren Aufzeichnungssystem, meist einer Blockchain.

Zitiert in: Digital Assets: Tokenisierung, Stablecoins, Kryptowertpapiere und digitaler Euro · Glossar: Kryptowertpapier

BaFin, Eigengeschäfte (2025) · Eigengeschäfte von Führungskräften (Übersichtsseite) und Meldung „Eigengeschäfte von Führungskräften: BaFin hebt Meldeschwelle an“ vom 4.12.2025

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. BaFin; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Meldung von Eigengeschäften nach Art. 19 MAR spätestens drei Geschäftstage nach dem Geschäft, Veröffentlichung durch den Emittenten binnen zwei Geschäftstagen; per Allgemeinverfügung gilt in Deutschland seit dem 1.1.2026 eine Schwelle von 50.000 € im Kalenderjahr statt 20.000 €, ohne Netting.

Zitiert in: Insiderhandel: was verboten ist, was erlaubt ist und was Directors' Dealings verraten · Glossar: Directors' Dealings

BaFin, Kryptowerte-Dienstleister (2025) · Kryptowerte-Dienstleister: Welche Vereinfachungen und Herausforderungen es jetzt gibt (Fachartikel, 22.01.2025)

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Institute mit KWG-Erlaubnis dürfen bis zur Entscheidung über ihren MiCAR-Antrag weiterarbeiten; EU-weiter Vertrieb erst mit MiCAR-Zulassung.

Zitiert in: Krypto im institutionellen Portfolio: Zugang, Verwahrung, Regulierung und Risikobudget

BaFin, Merkblatt MiCAR (2025) · Merkblatt Kryptowerte-Dienstleistungen nach MiCAR (Stand Januar 2025)

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, 03.01.2025; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Zehn Kryptowerte-Dienstleistungen nach MiCAR, darunter Verwahrung und Verwaltung für Kunden; ausgenommen sind einmalige Token, tokenisierte Finanzinstrumente und tokenisierte Einlagen.

Zitiert in: Digital Assets: Tokenisierung, Stablecoins, Kryptowertpapiere und digitaler Euro · Krypto im institutionellen Portfolio: Zugang, Verwahrung, Regulierung und Risikobudget · Glossar: Kryptoverwahrgeschäft

BaFin, Merkblatt ART und EMT (2025) · Merkblatt Zulassungsanforderungen bzgl. ART und EMT nach MiCAR (Stand Januar 2025)

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, 03.01.2025; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Zulassung und Whitepaper für Emittenten vermögenswertereferenzierter Token und von E-Geld-Token; Ausnahme für kleine Emissionen bis 5 Mio. € im Durchschnitt über zwölf Monate.

Zitiert in: Digital Assets: Tokenisierung, Stablecoins, Kryptowertpapiere und digitaler Euro · Glossar: Vermögenswertereferenzierter Token

BaFin, Konsultation 06/2025 (2025) · Entwurf eines Rundschreibens: Pflichten von Verwahrstelle und Kapitalverwaltungsgesellschaft bei in Kryptowerte investierenden Investmentvermögen (Konsultation 06/2025, 25.02.2025)

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Konsultationsentwurf der BaFin zu den Pflichten von Verwahrstellen und Kapitalverwaltungsgesellschaften, wenn Fonds in Kryptowerte investieren.

Zitiert in: Krypto im institutionellen Portfolio: Zugang, Verwahrung, Regulierung und Risikobudget

BaFin (2026) · Other types of inside information (Emittentenleitfaden: Informationspflichten für Emittenten)

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. BaFin, englische Fassung des Emittentenleitfadens, ohne Datum; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Nach Erwägungsgrund 28 MAR sind Analysen und Schätzungen auf Grundlage öffentlich verfügbarer Daten nicht per se Insiderinformationen; Ausnahmen gelten etwa für vom Markt routinemäßig erwartete Veröffentlichungen.

Zitiert in: Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen · Insiderhandel: was verboten ist, was erlaubt ist und was Directors' Dealings verraten · Glossar: Insiderinformation

BaFin (2026) · Grauer Kapitalmarkt (Verbraucherinformation)

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. BaFin, ohne Datum; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Angebote ohne Erlaubnispflicht, darunter Direktinvestments in Sachwerte: keine Produktkontrolle, oft erhebliches Risiko bis zum Totalverlust, eingeschränkter Verkauf; ein gebilligter Prospekt ist kein Gütesiegel.

Zitiert in: Sammlerstücke als Geldanlage: Was Kunst, Wein, Uhren und Oldtimer wirklich bringen

BFH (2009) · Urteil vom 25. August 2009, IX R 60/07 (Verkauf und Wiederkauf gleichartiger Wertpapiere am selben Tag)

Bundesfinanzhof. Leitsatz veröffentlicht im Betriebs-Berater; abgerufen am 26.10.2026. Quelle

Wer Wertpapiere mit Verlust verkauft und am selben Tag in gleicher Art und Zahl zu einem anderen Kurs zurückkauft, missbraucht keine Gestaltungsmöglichkeit (Fall von 2000, private Veräußerungsgeschäfte).

Zitiert in: Steuern sparen im Depot: Verlustverrechnung, Freistellungsauftrag, Günstigerprüfung und Tax-Loss-Harvesting

BFH (2011) · Urteil vom 23. November 2011, II R 33/10 (Zahlungen eines Ehegatten auf ein Oder-Konto)

Bundesfinanzhof. Besprochen bei Otto Schmidt, Pressemitteilung vom 18.4.2012; abgerufen am 26.10.2026. Quelle

Einzahlungen eines Ehegatten auf ein Oder-Konto können eine Schenkung sein, wenn der andere im Innenverhältnis frei über die Hälfte verfügen kann; die Feststellungslast trägt das Finanzamt.

Zitiert in: Depot vererben oder verschenken: Erbschaft- und Schenkungsteuer, Bewertung und Gestaltung in Tranchen

BFH (2013) · Urteil vom 18. Juli 2013, II R 37/11 (Weiterschenkung an das Schwiegerkind)

Bundesfinanzhof. Leitsatz bei Haufe; abgerufen am 26.10.2026. Quelle

Schenkt ein Kind ein Geschenk der Eltern ohne Verpflichtung weiter, liegen zwei Schenkungen vor; eine direkte Zuwendung der Eltern an den Dritten nur, wenn das Kind zur Weitergabe verpflichtet war.

Zitiert in: Depot vererben oder verschenken: Erbschaft- und Schenkungsteuer, Bewertung und Gestaltung in Tranchen

BFH (2015) · Urteil vom 12. Mai 2015, VIII R 4/15 (Xetra-Gold-Inhaberschuldverschreibungen)

Bundesfinanzhof. Bundesfinanzhof; Bericht bei Verlag Dr. Otto Schmidt. Quelle

Gewinne aus Gold-Inhaberschuldverschreibungen mit Lieferanspruch sind keine Kapitalerträge; nach mehr als einem Jahr Haltedauer bleiben sie steuerfrei.

Zitiert in: Gold im Portfolio: sicherer Hafen, Inflationsschutz oder nur glänzend?

BFH (2016) · Beschluss vom 3. März 2016, VIII B 25/14 (Zurechnung von Kapitalerträgen zwischen Eltern und minderjährigen Kindern)

Bundesfinanzhof. Besprochen bei Rechtslupe; abgerufen am 26.10.2026. Quelle

Kapitalerträge sind dem Kind nur zuzurechnen, wenn das Guthaben endgültig in sein Vermögen übergegangen ist und die Eltern es wie fremdes Vermögen verwalten; Abhebungen für eigene Zwecke sprechen dagegen.

Zitiert in: Kinderdepot oder Elterndepot? Steuern, Schenkung, BAföG und Familienversicherung

BFH (2020) · Urteil vom 29. September 2020, VIII R 9/17 (Veräußerung wertloser Aktien)

Bundesfinanzhof. Bundesfinanzhof; abgerufen am 26.10.2026. Quelle

Eine Veräußerung hängt weder von der Höhe der Gegenleistung noch von den Veräußerungskosten ab; die Veräußerung wertloser Aktien ist auch dann kein Gestaltungsmissbrauch, wenn der Verkäufer im Gegenzug Aktien vom Käufer erwirbt.

Zitiert in: Steuern sparen im Depot: Verlustverrechnung, Freistellungsauftrag, Günstigerprüfung und Tax-Loss-Harvesting

BFH (2021) · Vorlage an das Bundesverfassungsgericht: Der BFH hält die Verlustverrechnungsbeschränkung für Aktienveräußerungsverluste für verfassungswidrig (Pressemitteilung Nr. 021/21 vom 4.6.2021 zum Beschluss vom 17.11.2020, VIII R 11/18)

Bundesfinanzhof. Bundesfinanzhof; abgerufen am 26.10.2026. Quelle

Der BFH hält es für eine ungerechtfertigte Ungleichbehandlung, dass Verluste aus Aktienverkäufen nur mit Gewinnen aus Aktienverkäufen verrechnet werden dürfen, und hat die Frage dem Bundesverfassungsgericht vorgelegt.

Zitiert in: Steuern sparen im Depot: Verlustverrechnung, Freistellungsauftrag, Günstigerprüfung und Tax-Loss-Harvesting

BFH (2022) · Sog. Cum-Ex-Geschäfte: Übergang des wirtschaftlichen Eigentums beim Handel mit Aktien (Pressemitteilung Nr. 009/22 vom 15. März 2022 zum Urteil vom 2. Februar 2022, Az. I R 22/20)

Bundesfinanzhof. Bundesfinanzhof, Pressestelle; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Bei modellhaften Cum-Ex-Geschäften entsteht kein wirtschaftliches Eigentum; erstattet wird nur tatsächlich einbehaltene und abgeführte Steuer.

Zitiert in: Cum-Ex und Cum-Cum: Wie die Dividendengeschäfte funktionierten und was heute gilt · Glossar: Cum-Ex-Geschäft

BGH (2011) · Urteile vom 27. September 2011 – XI ZR 178/10 und XI ZR 182/10 (Lehman-Zertifikate)

Bundesgerichtshof. XI. Zivilsenat; Bericht auf otto-schmidt.de, abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Zertifikate einer Lehman-Tochter, garantiert von der Lehman-Holding und von einer Sparkasse verkauft, waren nach der Insolvenz im September 2008 weitgehend wertlos; die Klagen auf Schadenersatz scheiterten.

Zitiert in: Kontrahenten- und Emittentenrisiko: CVA, ETCs, Zertifikate und Swaps · Glossar: Emittentenrisiko

BGH (2021) · Bundesgerichtshof bestätigt Urteil im bundesweit ersten Cum-Ex-Strafverfahren (Pressemitteilung Nr. 146/2021 zum Urteil vom 28. Juli 2021, Az. 1 StR 519/20)

Bundesgerichtshof. Bundesgerichtshof, Pressestelle; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Geltendmachen nicht einbehaltener Kapitalertragsteuer aus Cum-Ex-Geschäften ist Steuerhinterziehung; die Rechtslage war klar; Einziehung von Taterträgen auch nach Verjährung.

Zitiert in: Cum-Ex und Cum-Cum: Wie die Dividendengeschäfte funktionierten und was heute gilt · Glossar: Cum-Ex-Geschäft

BMF (2021) · Steuerliche Behandlung von „Cum/Cum-Transaktionen“ (Schreiben vom 9. Juli 2021, IV C 1 - S 2252/19/10035 :014)

Bundesministerium der Finanzen. Bundesministerium der Finanzen; Angaben geprüft über die Meldung des Verlags Dr. Otto Schmidt vom 15.07.2021, abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Verwaltungsanweisung zum Kapitalertragsteuerabzug bei Cum-Cum-Transaktionen, anzuwenden in allen offenen Fällen; ersetzt das Schreiben vom 17. Juli 2017.

Zitiert in: Cum-Ex und Cum-Cum: Wie die Dividendengeschäfte funktionierten und was heute gilt

BMF (2025) · Einzelfragen zur Abgeltungsteuer (Schreiben vom 14. Mai 2025, IV C 1 - S 2252/00075/016/070)

Bundesministerium der Finanzen. Bundesministerium der Finanzen; abgerufen am 26.10.2026. Quelle

Verwaltungsauffassung zur Abgeltungsteuer, darunter Depotüberträge mit und ohne Gläubigerwechsel (Rn. 162–173) und Verlustbescheinigungen, deren Antrag bis 15. Dezember eingehen muss (Rn. 233–238).

Zitiert in: Steuern sparen im Depot: Verlustverrechnung, Freistellungsauftrag, Günstigerprüfung und Tax-Loss-Harvesting · Glossar: Depotübertrag

BMF (2026) · Basiszins zur Berechnung der Vorabpauschale gemäß § 18 Absatz 4 InvStG; Basiszins zum 2. Januar 2026 (Schreiben vom 13. Januar 2026, IV C 1 - S 1980/00230/012/001)

Bundesministerium der Finanzen. Bundesministerium der Finanzen. Quelle

Legt den Basiszins für 2026 auf 3,20 % fest, abgeleitet von der Rendite 15-jähriger Bundeswertpapiere.

Zitiert in: Geldmarkt-ETF oder Tagesgeld: Zinsen, Sicherheit und Steuern im Vergleich · Thesaurierend oder ausschüttend: Welcher ETF passt besser? · Vorabpauschale: so wird sie berechnet · Dividendenstrategie und Dividenden-ETFs kritisch betrachtet: Irrelevanz, Steuern, Faktoren · Steuern im Backtest: wie Portfolio Lab Abgeltungsteuer und Vorabpauschale rechnet · Methodik der freien Rechner: Vorabpauschale, Sparplan, Entnahme und Hebel-ETF

Bundesgesundheitsministerium (2025) · Bekanntmachung des durchschnittlichen Zusatzbeitragssatzes nach § 242a SGB V für das Jahr 2026 vom 7. November 2025

Bundesministerium für Gesundheit. Bundesanzeiger, BAnz AT 10.11.2025 B7; abgerufen am 26.10.2026. Quelle

Der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz der gesetzlichen Krankenversicherung beträgt für 2026 2,9 %.

Zitiert in: Altersvorsorge im Vergleich: Betriebsrente, Rürup, Altersvorsorgedepot und ETF-Rentenversicherung gegen den ETF-Sparplan

Bundesgesundheitsministerium (2026) · Finanzierung der sozialen Pflegeversicherung (Online-Ratgeber Pflege)

Bundesministerium für Gesundheit. Bundesministerium für Gesundheit, Stand 14.9.2026; abgerufen am 26.10.2026. Quelle

Beitragssatz zur Pflegeversicherung seit 1.1.2025 3,6 %, für Kinderlose 4,2 %, Abschläge ab dem zweiten Kind unter 25.

Zitiert in: Altersvorsorge im Vergleich: Betriebsrente, Rürup, Altersvorsorgedepot und ETF-Rentenversicherung gegen den ETF-Sparplan

Bundesnetzagentur | SMARD.de (2026) · SMARD Strommarktdaten: Stromverbrauch – Gesamt (Netzlast), Tageswerte; Datennutzung

Bundesnetzagentur. Bundesnetzagentur; Daten der Übertragungsnetzbetreiber über ENTSO-E, abgerufen am 27.10.2026. Quelle

Stromverbrauch in Deutschland als Netzlast je Tag ab 2015; die Marktdaten stehen unter CC BY 4.0 mit der Namensnennung „Bundesnetzagentur | SMARD.de“.

Zitiert in: Konjunktur-Puls: wie Portfolio Lab Frühindikatoren rechnet · Glossar: Netzlast

Bundesnetzagentur (2026) · Bundesnetzagentur konsultiert pauschalierte Kapitalverzinsung für die Gasnetzbetreiber

Bundesnetzagentur. Bundesnetzagentur, Pressemitteilung vom 14.8.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Entwurf für die fünfte Regulierungsperiode Gas (2028–2032): Kapitalkosten als WACC mit 40 % Eigen- und 60 % Fremdkapital, Eigenkapitalzins vor Steuern 5,76 %, Fremdkapitalzins 2,43 %, WACC 3,76 %.

Zitiert in: Infrastruktur-Investments: Equity und Debt, Erlösmodelle, Bewertung und Forschung · Glossar: Regulierte Rendite

ErbStDV (1998) · Erbschaftsteuer-Durchführungsverordnung (ErbStDV), § 1 Anzeigepflicht der Vermögensverwahrer und der Vermögensverwalter

Bundesregierung. zuletzt geändert durch Art. 11 des Gesetzes vom 22.6.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 192); Fassung auf gesetze-im-internet.de, abgerufen am 26.10.2026. Quelle

Banken melden das Vermögen eines Verstorbenen dem Erbschaftsteuer-Finanzamt, auch bei Gemeinschaftsdepots; die Anzeige entfällt, wenn der Wert 5.000 € nicht übersteigt.

Zitiert in: Depot vererben oder verschenken: Erbschaft- und Schenkungsteuer, Bewertung und Gestaltung in Tranchen

SvEV (2006) · Sozialversicherungsentgeltverordnung (SvEV), § 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 9

Bundesregierung. zuletzt geändert durch Art. 11 des Gesetzes vom 16.1.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 14); Fassung auf gesetze-im-internet.de, abgerufen am 26.10.2026. Quelle

Steuerfreie Beiträge zur betrieblichen Altersversorgung sind bis 4 % der Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung auch sozialversicherungsfrei, einschließlich Entgeltumwandlung.

Zitiert in: Altersvorsorge im Vergleich: Betriebsrente, Rürup, Altersvorsorgedepot und ETF-Rentenversicherung gegen den ETF-Sparplan · Glossar: Entgeltumwandlung

Bundesregierung (2014) · Reaktion des Bundesministeriums der Finanzen und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht zur Schließung der Gesetzeslücken bei Cum-Ex-Geschäften (Antwort auf eine Kleine Anfrage, Drucksache 18/1603 vom 2. Juni 2014)

Bundesregierung. Deutscher Bundestag; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Beschreibt den Steuerabzug für inländische Leerverkäufe ab dem Jahressteuergesetz 2007, die Lücke bei ausländischen Banken und die Verlagerung des Abzugs auf die auszahlenden Stellen durch das OGAW-IV-Umsetzungsgesetz.

Zitiert in: Cum-Ex und Cum-Cum: Wie die Dividendengeschäfte funktionierten und was heute gilt

ImmoWertV (2021) · Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV) vom 14.7.2021, § 21 (Liegenschaftszinssätze) und §§ 27 ff. (Ertragswertverfahren)

Bundesregierung. BGBl. I S. 2805, gültig ab 1.1.2022; Fassung auf gesetze-im-internet.de und buzer.de, abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Regeln der Verkehrswertermittlung: Das Ertragswertverfahren rechnet aus marktüblich erzielbaren Erträgen, Bodenwert, Restnutzungsdauer und Liegenschaftszinssatz, der aus Kaufpreisen und Reinerträgen abgeleitet wird.

Zitiert in: Immobilien als Geldanlage: vermietete Wohnung, REITs, offene Fonds und Private Real Estate · Glossar: Ertragswertverfahren

Bundesregierung, Generationenkapital (2024) · Entwurf eines Gesetzes zur Stabilisierung des Rentenniveaus und zum Aufbau eines Generationenkapitals für die gesetzliche Rentenversicherung (Rentenniveaustabilisierungs- und Generationenkapitalgesetz), Drucksache 20/11898 vom 21.6.2024

Bundesregierung. Deutscher Bundestag, 20. Wahlperiode; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Stiftung Generationenkapital mit Darlehen des Bundes von 12 Mrd. € im Jahr 2024, danach jährlich 3 % mehr; Ziel 200 Mrd. € bis 2036 und ab 2036 durchschnittlich 10 Mrd. € Ausschüttungen pro Jahr an die Rentenversicherung.

Zitiert in: Die neue Aktienrente in Deutschland: Frühstart-Rente, Generationenkapital, Altersvorsorgedepot

Bundesregierung, Rentenpaket 2025 (2025) · Entwurf eines Gesetzes zur Stabilisierung des Rentenniveaus und zur vollständigen Gleichstellung der Kindererziehungszeiten, Drucksache 21/1929 vom 1.10.2025

Bundesregierung. Deutscher Bundestag, 21. Wahlperiode; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Erster Teil eines Gesamtpakets zur Rentenreform, zu dem laut Entwurf auch Aktivrente und Frühstartrente gehören; ein Generationenkapital kommt darin nicht vor.

Zitiert in: Die neue Aktienrente in Deutschland: Frühstart-Rente, Generationenkapital, Altersvorsorgedepot

Bundesregierung, Neuregelungen Januar 2026 (2025) · Gesetzliche Neuregelungen im Januar 2026 (Abschnitt Rente: Aktivrente)

Bundesregierung. Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, Stand 29.12.2025; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Ab 2026 können sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, die die Regelaltersgrenze erreicht haben, bis zu 2.000 € im Monat steuerfrei hinzuverdienen.

Zitiert in: Die neue Aktienrente in Deutschland: Frühstart-Rente, Generationenkapital, Altersvorsorgedepot

Bundesregierung, Altersvorsorgereform (2026) · Fragen und Antworten: Private Altersvorsorge reformiert

Bundesregierung. Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, Stand 1.6.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Bundesrat am 8.5.2026, Start der neuen Produkte am 1.1.2027; Altersvorsorgedepot ohne Garantie, Standarddepot mit Kosten von höchstens 1,0 %, Grundzulage 50 Cent je Euro bis 360 € und 25 Cent bis 1.800 € (höchstens 540 €), Kinderzulage 300 €, keine neuen Riester-Verträge ab 2027.

Zitiert in: Die neue Aktienrente in Deutschland: Frühstart-Rente, Generationenkapital, Altersvorsorgedepot · Altersvorsorge im Vergleich: Betriebsrente, Rürup, Altersvorsorgedepot und ETF-Rentenversicherung gegen den ETF-Sparplan · Glossar: Altersvorsorgedepot

BSW (2024) · BSW-Produktklassifizierung (Kurzversion)

Bundesverband für strukturierte Wertpapiere. Bundesverband für strukturierte Wertpapiere e. V. (BSW), Frankfurt am Main und Berlin, Fassung 2024; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Gliedert strukturierte Wertpapiere in Anlageprodukte mit 100 % Kapitalschutz, Anlageprodukte ohne Kapitalschutz (etwa Discount-, Bonus- und Express-Zertifikate, Aktienanleihen) und Hebelprodukte (Optionsscheine, Knock-out- und Faktor-Optionsscheine).

Zitiert in: Optionsscheine, Turbos und Zertifikate: Was sie sind und was man draufzahlt

Bundesverfassungsgericht (2026) · Mündliche Verhandlung in Sachen „Erbschaftsteuer – Gesetzgebungskompetenzen“ am 12. Oktober 2026 (Pressemitteilung Nr. 48/2026 vom 30.7.2026, 1 BvF 1/23)

Bundesverfassungsgericht. Bundesverfassungsgericht; abgerufen am 26.10.2026. Quelle

Die Bayerische Staatsregierung hält unter anderem die persönlichen Freibeträge und die Steuersätze des ErbStG für verfassungswidrig, auch weil sie nicht an die Preisentwicklung angepasst wurden.

Zitiert in: Depot vererben oder verschenken: Erbschaft- und Schenkungsteuer, Bewertung und Gestaltung in Tranchen

BZSt (2026) · Anrechenbarkeit der Quellensteuer auf Dividenden und Zinsen von Staaten, mit denen Deutschland ein Doppelbesteuerungsabkommen abgeschlossen hat (Stand 1. Januar 2026)

Bundeszentralamt für Steuern. Bundeszentralamt für Steuern, Referat St II 10, Redaktionsschluss Juni 2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Amtliche Übersicht je Staat: nationaler Quellensteuersatz, Höchstsatz nach Abkommen und der Satz, bis zu dem Banken die Steuer auf die Abgeltungsteuer anrechnen; angerechnet wird nur, was im Quellenstaat nicht erstattet werden kann.

Zitiert in: Quellensteuer auf Dividenden: anrechnen, erstatten, Fondsdomizil · Steuern im Backtest: wie Portfolio Lab Abgeltungsteuer und Vorabpauschale rechnet · Glossar: Quellensteueranrechnung · Glossar: Fiktive Quellensteuer

Burnside u. a. (2011) · Do Peso Problems Explain the Returns to the Carry Trade?

Burnside, Craig; Eichenbaum, Martin; Kleshchelski, Isaac; Rebelo, Sergio. Review of Financial Studies 24 (3), S. 853–891. doi:10.1093/rfs/hhq138

Carry-Erträge sind im Mittel groß und kaum mit klassischen Risikofaktoren korreliert; erklärt mit einem Peso-Problem, dessen seltenes Ereignis vor allem in Zeiten mit hohem Diskontfaktor liegt.

Zitiert in: Carry Trade: Zinsen kassieren mit Währungen und Anleihen · Glossar: Peso-Problem

Burton und Jacobsen (1999) · Measuring Returns on Investments in Collectibles

Burton, Benjamin J.; Jacobsen, Joyce P.. Journal of Economic Perspectives 13 (4), S. 193–212. doi:10.1257/jep.13.4.193

Übersicht über Preisindizes und Renditestudien zu Sammlerobjekten: meist positive reale Renditen, aber mehr Risiko und weniger Rendite als Aktien.

Zitiert in: Sammlerstücke als Geldanlage: Was Kunst, Wein, Uhren und Oldtimer wirklich bringen

Busch u. a. (2022) · Corporate carbon performance data: Quo vadis?

Busch, Timo; Johnson, Matthew; Pioch, Thomas. Journal of Industrial Ecology 26 (1), S. 350–363. doi:10.1111/jiec.13008

Vergleicht CO2-Daten mehrerer Datenanbieter: Direkte Emissionen stimmen eher überein als indirekte (besonders schlecht bei Scope 3), Schätzungen weniger als Angaben aus den Berichten der Unternehmen.

Zitiert in: ESG-Methodik: Nachhaltigkeit im Look-through

Busse u. a. (2010) · Performance and Persistence in Institutional Investment Management

Busse, Jeffrey A.; Goyal, Amit; Wahal, Sunil. The Journal of Finance 65 (2), S. 765–790. doi:10.1111/j.1540-6261.2009.01550.x

4.617 aktive institutionelle US-Aktienprodukte 1991 bis 2008: Alphas nach Faktoren im Schnitt nicht von null verschieden, kaum Beständigkeit.

Zitiert in: RFP und Mandatsvergabe: Wie institutionelle Anleger Asset Manager auswählen

Butler u. a. (2012) · Adaptive Asset Allocation: A Primer

Butler, Adam; Philbrick, Mike; Gordillo, Rodrigo. SSRN. doi:10.2139/ssrn.2328254

Adaptive Asset Allocation: Momentum-Auswahl kombiniert mit Minimum-Varianz-Gewichtung.

Zitiert in: Taktische Allokation: Momentum, Dual Momentum und Trendfolge · Taktik-Methodik: wie die elf taktischen Modelle rechnen

BVI (2026) · Stellungnahme zur Konsultation 06/2026 der BaFin zur Überarbeitung der KAMaRisk

BVI Bundesverband Investment und Asset Management. BVI, Frankfurt am Main, 2.7.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Stellungnahme des Fondsverbands zum Entwurf einer überarbeiteten KAMaRisk; bittet um längere Fristen und eine Übergangszeit.

Zitiert in: Market Making und Anleihenhandel: Spread, Inventar, Axes, RFQ, Cross Trades und Matrix Pricing

C

Caginalp und Laurent (1998) · The predictive power of price patterns

Caginalp, G.; Laurent, H.. Applied Mathematical Finance 5 (3–4), S. 181–205. doi:10.1080/135048698334637

Dreitägige Candlestick-Muster bei Aktien des S&P 500 von 1992 bis 1996 mit statistisch signifikanter Vorhersagekraft außerhalb der Stichprobe.

Zitiert in: Charttechnik, Chartmuster und Candlesticks aus Quant-Sicht · Glossar: Candlestick

Cai und Haque (2024) · Private Credit: Characteristics and Risks

Cai, Fang; Haque, Sharjil. Board of Governors of the Federal Reserve System, FEDS Notes, 23.2.2024; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Überblick der US-Notenbank: Merkmale von Private Credit (Mittelstand, variabler Zins, vorrangig besichert), Größe im Vergleich mit Leveraged Loans und High Yield, Risiken für die Finanzstabilität.

Zitiert in: Private Credit und Public Credit im Vergleich: Rendite, Risiken und was die Forschung zeigt · Private Debt in der Praxis: Direct Lending, Unitranche, Mezzanine, Kreditstruktur und Fondsvehikel · Glossar: Private Credit · Glossar: Business Development Company (BDC)

CAIA Association (2024) · Innovation Unleashed: The Rise of Total Portfolio Approach

CAIA Association. CAIA Association, März 2024, mit Beiträgen von CPP Investments, NZ Super Fund, Future Fund und GIC; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Bericht großer Staats- und Pensionsfonds zum Total Portfolio Approach: ein gemeinsames Maß für Risiko und Rendite des ganzen Portfolios statt Budgets je Anlageklasse, je nach Organisation verschieden umgesetzt.

Zitiert in: Strategische und taktische Asset-Allokation und der Total Portfolio Approach · Glossar: Total Portfolio Approach

CalPERS (2025) · CalPERS Board Adopts Streamlined Investment Approach to Seize Market Opportunities

California Public Employees' Retirement System. CalPERS, Pressemitteilung vom 17.11.2025; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

CalPERS ersetzt ab 1. Juli 2026 die strategische Asset-Allokation durch den Total Portfolio Approach mit einem Referenzportfolio aus 75 % Aktien und 25 % Anleihen statt elf Benchmarks je Anlageklasse.

Zitiert in: Strategische und taktische Asset-Allokation und der Total Portfolio Approach · Glossar: Referenzportfolio

Campbell und Shiller (1988) · Stock Prices, Earnings, and Expected Dividends

Campbell, John Y.; Shiller, Robert J.. The Journal of Finance 43 (3), S. 661–676. doi:10.1111/j.1540-6261.1988.tb04598.x

Zeigt, dass Bewertungskennzahlen auf Basis zehnjähriger Gewinne künftige Renditen vorhersagen. Darauf beruht das CAPE.

Zitiert in: Shiller-KGV (CAPE): wie teuer ist der Aktienmarkt? · Bewertung mit dem Shiller-KGV: Methodik

Campbell und Shiller (1991) · Yield Spreads and Interest Rate Movements: A Bird's Eye View

Campbell, John Y.; Shiller, Robert J.. The Review of Economic Studies 58 (3). doi:10.2307/2298008

Ein großer Abstand zwischen langen und kurzen Zinsen sagt langfristig steigende kurze Zinsen voraus, kurzfristig aber fallende lange Renditen, im Widerspruch zur reinen Erwartungstheorie.

Zitiert in: Carry Trade: Zinsen kassieren mit Währungen und Anleihen · Markterwartungen: Was Zinskurve, Inflationsanleihen und Optionen über die Zukunft verraten · Zinskurve: Was die Zinsstruktur verrät und warum eine inverse Kurve als Warnsignal gilt · Anleihen-Mathematik: Preis, Rendite, Duration, Konvexität und Spreads rechnen · Glossar: Erwartungshypothese

Campbell und Shiller (1998) · Valuation Ratios and the Long-Run Stock Market Outlook

Campbell, John Y.; Shiller, Robert J.. The Journal of Portfolio Management 24 (2), S. 11–26. doi:10.3905/jpm.24.2.11

Hohe Bewertungen (KGV über zehn Jahre, Dividendenrendite) gingen niedrigen Renditen der folgenden zehn Jahre voraus.

Zitiert in: Shiller-KGV (CAPE): wie teuer ist der Aktienmarkt? · Taktik-Methodik: wie die elf taktischen Modelle rechnen · Glossar: Renditeprognose aus Bewertung

Campbell und Thompson (2008) · Predicting Excess Stock Returns Out of Sample: Can Anything Beat the Historical Average?

Campbell, John Y.; Thompson, Samuel B.. Review of Financial Studies 21 (4), S. 1509–1531. doi:10.1093/rfs/hhm055

Mit einfachen Vorzeichenbeschränkungen schlagen viele Prognoseregressionen den historischen Mittelwert; das Out-of-sample-R² ist klein, aber für Anleger bedeutsam.

Zitiert in: Prognosemodelle für Renditen: ARIMA, GARCH, LSTM und Machine Learning · Glossar: Out-of-Sample-R²

Campbell u. a. (2010) · Global Currency Hedging

Campbell, John Y.; Serfaty-de Medeiros, Karine; Viceira, Luis M.. The Journal of Finance 65 (1), S. 87–121. doi:10.1111/j.1540-6261.2009.01524.x

Welche Währungen Aktienanleger absichern sollten: US-Dollar, Schweizer Franken und Euro wirken in Krisen als Schutz.

Zitiert in: Home Bias: Die Vorliebe für den Heimatmarkt und was sie kostet · Währungsrisiko: Wie Wechselkurse die Rendite verändern · Carry Trade: Zinsen kassieren mit Währungen und Anleihen · Leerverkauf, Hedgefonds und Hedging: Arten und Wirkung · Overlay-Management mit Futures: Beta-, Duration- und Währungs-Overlay, Kontraktzahlen und Liquiditätsbedarf · Anlageklassen mit langer Historie: Methodik · Glossar: Währungsabsicherung

Campbell u. a. (2017) · Inflation Bets or Deflation Hedges? The Changing Risks of Nominal Bonds

Campbell, John Y.; Sunderam, Adi; Viceira, Luis M.. Critical Finance Review 6 (2), S. 263–301. doi:10.1561/104.00000043

Die Kovarianz von US-Staatsanleihen und Aktien war 1953 bis 2014 im Mittel leicht positiv, Anfang der 1980er-Jahre ungewöhnlich hoch und im frühen 21. Jahrhundert negativ; ein Zinsstrukturmodell mit der Kovarianz von Inflation und Realzins mit der Realwirtschaft erklärt den Wechsel und eine um etwa zwei Prozentpunkte gesunkene Laufzeitprämie.

Zitiert in: Aktien-Anleihen-Korrelation: Regime, Treiber und Folgen für 60/40, Risk Parity und Absicherung

Campbell u. a. (2020) · Macroeconomic Drivers of Bond and Equity Risks

Campbell, John Y.; Pflueger, Carolin; Viceira, Luis M.. Journal of Political Economy 128 (8), S. 3148–3185. doi:10.1086/707766

Konsumbasiertes Modell mit Gewohnheitsbildung: Der Wechsel des Aktien-Betas von US-Staatsanleihen von positiv (1979–2001) zu negativ (2001–2011) folgt aus dem veränderten Gleichlauf von Inflation und Produktionslücke, aber nur, wenn sich die Risikoprämien mit ändern.

Zitiert in: Aktien-Anleihen-Korrelation: Regime, Treiber und Folgen für 60/40, Risk Parity und Absicherung

Campisi (2000) · Primer on Fixed Income Performance Attribution

Campisi, Stephen. The Journal of Performance Measurement 4 (4), S. 14–25. Quelle

Einführung in die Attribution von Rentenportfolios: Zerlegung in Einkommen, Treasury-Effekt (Zinsänderung), Spread-Effekt und Selektion, mit Formeln und Fallstudie.

Zitiert in: Multi-Asset-Attribution: Gewichtungsschemata, Top-down und Bottom-up, Währungen und Overlays · Glossar: Campisi-Modell

Canakgoz und Beasley (2009) · Mixed-integer programming approaches for index tracking and enhanced indexation

Canakgoz, N. A.; Beasley, J. E.. European Journal of Operational Research 196 (1), S. 384–399. doi:10.1016/j.ejor.2008.03.015

Formuliert Index-Tracking mit Obergrenze der Titelzahl als gemischt-ganzzahliges Optimierungsproblem.

Zitiert in: Index-Replikation: vollständige Replikation, optimiertes Sampling und Swap

Cardoso u. a. (2025) · The Dynamics of Evasion: The Price Cap on Russian Oil Exports and the Amassing of the Shadow Fleet

Cardoso, Diego S.; Salant, Stephen W.; Daubanes, Julien. SSRN. doi:10.2139/ssrn.5110126

Modell der russischen Schattenflotte, die ohne westliche Dienstleistungen fährt, um die Preisobergrenze für Öl zu umgehen, und der Wirkung verschiedener Sanktionen.

Zitiert in: Schiffsdaten und Satellitenbilder: Was sie über Rohstoffe verraten · Glossar: Schattenflotte

Cariño (1999) · Combining Attribution Effects Over Time

Cariño, David R.. The Journal of Performance Measurement, S. 5–14. Quelle

Verkettet Attributionseffekte mehrerer Perioden mit logarithmischen Faktoren, sodass sie sich genau zur Überrendite über den ganzen Zeitraum addieren.

Zitiert in: Multi-Asset-Attribution: Gewichtungsschemata, Top-down und Bottom-up, Währungen und Overlays · Performance-Attribution: Brinson-Zerlegung, Faktoren und Verkettung über die Zeit · Glossar: Verkettung von Attributionseffekten

Cavallo und Rigobon (2016) · The Billion Prices Project: Using Online Prices for Measurement and Research

Cavallo, Alberto; Rigobon, Roberto. Journal of Economic Perspectives 30 (2), S. 151–178. doi:10.1257/jep.30.2.151

Täglich gesammelte Onlinepreise vieler Händler in vielen Ländern; daraus gebaute Preisindizes laufen in den meisten Ländern mit den amtlichen Verbraucherpreisen.

Zitiert in: Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen

Cboe (2019) · Cboe Volatility Index (VIX Index): Methodology

Cboe Global Markets. Cboe Global Markets, Fassung vom 26.07.2019. Quelle

Offizielle Berechnungsvorschrift des VIX: Optionen auf den S&P 500 mit mehr als 23 und weniger als 37 Tagen Restlaufzeit, auf 30 Tage interpoliert.

Zitiert in: VIX: das Angstbarometer der Börse richtig lesen

Cboe (2020) · Cboe Receives Final Regulatory Approval for Cboe Market Close (Pressemitteilung)

Cboe Global Markets. Cboe Global Markets, 22.1.2020, veröffentlicht bei Mondo Visione; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Cboe Market Close gleicht MOC-Orders auf nicht bei Cboe notierte Aktien um 15:35 Uhr gegeneinander ab und führt sie zum Schlusskurs der Heimatbörse aus; der Rest geht in deren Schlussauktion.

Zitiert in: Ordertypen und Ausführung: von der Limit-Order über MOC und VWAP bis zu TAS und BTIC

Célérier und Vallée (2017) · Catering to Investors Through Security Design: Headline Rate and Complexity

Célérier, Claire; Vallée, Boris. The Quarterly Journal of Economics 132 (3), S. 1469–1508. doi:10.1093/qje/qjx007

Textanalyse von 55.000 strukturierten Produkten für Privatanleger in Europa 2002–2010: Je höher die beworbene Bestfall-Rendite, desto komplexer und riskanter das Produkt und desto profitabler für die vertreibenden Banken.

Zitiert in: Optionsscheine, Turbos und Zertifikate: Was sie sind und was man draufzahlt · Glossar: Aktienanleihe

Cera u. a. (2025) · Private markets: risks and benefits from financial diversification in the euro area

Cera, Katharina; Ferrante, Alessandro; Schwartz Blicke, Oscar. Europäische Zentralbank, Financial Stability Review Mai 2025 (Box), 21.5.2025; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

EZB: Private-Credit-Fonds im Euroraum mit 106 Mrd. Euro deutlich kleiner als in Nordamerika; Firmen nach dem Einstieg privater Geldgeber höher verschuldet, Risiken vor allem in Konzentration und undurchsichtigen Verflechtungen.

Zitiert in: Private Debt in der Praxis: Direct Lending, Unitranche, Mezzanine, Kreditstruktur und Fondsvehikel

Cerdeiro u. a. (2020) · World Seaborne Trade in Real Time: A Proof of Concept for Building AIS-based Nowcasts from Scratch

Cerdeiro, Diego; Komaromi, Andras; Liu, Yang; Saeed, Mamoon. International Monetary Fund, IMF Working Paper 20/57. doi:10.5089/9781513544106.001

Baut aus rohen AIS-Meldungen Indikatoren des weltweiten Seehandels (Häfen, Reisen, Ladungsmengen aus dem Tiefgang) und vergleicht sie mit der amtlichen Handelsstatistik.

Zitiert in: Schiffsdaten und Satellitenbilder: Was sie über Rohstoffe verraten · Schiffe an Engpässen (Beta): Methodik · Glossar: Tiefgang · Glossar: Ballastfahrt · Glossar: Nowcasting

CFA Institute (2019) · Global Investment Performance Standards (GIPS®) for Firms, 2020 Edition

CFA Institute. CFA Institute, gültig ab 1.1.2020; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Standard für die Darstellung der Wertentwicklung: zeitgewichtete Renditen nach Transaktionskosten, Composites aus allen gebührenpflichtigen diskretionären Mandaten, mindestens fünf und bis zu zehn Jahre, geldgewichtete Renditen nur unter Bedingungen.

Zitiert in: Portfolio-Reporting: Rendite, Risiko, Attribution und Kosten richtig berichten · RFP und Mandatsvergabe: Wie institutionelle Anleger Asset Manager auswählen · Glossar: GIPS · Glossar: Composite

CFA Institute (2019) · CFA Institute Releases 2020 Global Investment Performance Standards

CFA Institute. CFA Institute, Pressemitteilung vom 9.7.2019; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Kündigt die GIPS-Standards 2020 an: Wahl geldgewichteter statt zeitgewichteter Renditen unter Bedingungen, mehr Möglichkeiten für Publikumsfonds; die Einhaltung ist nicht gesetzlich vorgeschrieben, gilt aber als beste Praxis.

Zitiert in: Portfolio-Reporting: Rendite, Risiko, Attribution und Kosten richtig berichten · Glossar: GIPS

Chambers und Zdanowicz (2014) · The Limitations of Diversification Return

Chambers, Donald R.; Zdanowicz, John S.. The Journal of Portfolio Management 40 (4), S. 65–76. doi:10.3905/jpm.2014.40.4.065

Zeigt, dass die Diversifikationsrendite kein höherer Erwartungswert ist; ein Vorteil des Rebalancing stammt aus Mean Reversion, nicht aus Diversifikation oder kleinerer Varianz.

Zitiert in: Overfitting-Check und Diversifikationsrendite: so rechnen Backtest und Taktik · Glossar: Volatility Harvesting

Chan (2013) · Algorithmic Trading: Winning Strategies and Their Rationale

Chan, Ernest P.. Wiley. doi:10.1002/9781118676998

Praxisbuch zu Mean-Reversion- und Momentum-Strategien; Kapitel 3 schätzt die Hedge-Ratio eines Paares mit dem Kalman-Filter als dynamischer Regression.

Zitiert in: Pairs-Trading und statistische Arbitrage: Idee, Methoden, Forschung · Long/Short und statistische Arbitrage: Methodik · Glossar: Hedge-Ratio · Glossar: Kalman-Filter

Chan u. a. (2003) · The Level and Persistence of Growth Rates

Chan, Louis K. C.; Karceski, Jason; Lakonishok, Josef. The Journal of Finance 58 (2), S. 643–684. doi:10.1111/1540-6261.00540

Langfristiges Gewinnwachstum ist kaum beständiger als Zufall und schwer vorherzusagen; Wachstumsprognosen von Analysten sind zu optimistisch.

Zitiert in: Fundamentalanalyse: Unternehmen bewerten wie ein Investor

Chanos (2002) · Statement before the Committee on Energy and Commerce, U.S. House of Representatives, Anhörung „Lessons Learned from Enron’s Collapse: Auditing the Accounting Industry“ vom 6. Februar 2002 (Serial No. 107-83, S. 71 ff.)

Chanos, James S.. U.S. Government Printing Office; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Chanos beschreibt Kynikos Associates (gegründet 1985, auf Leerverkäufe spezialisiert) und warum die Firma ab November 2000 Enron leer verkaufte: Kapitalrendite von etwa 7 % vor Steuern unter Kapitalkosten von eher 9 %, Gewinnbuchung nach Gain-on-Sale, Insiderverkäufe.

Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons

Charupat und Miu (2011) · The Pricing and Performance of Leveraged Exchange-Traded Funds

Charupat, Narat; Miu, Peter. Journal of Banking & Finance 35 (4), S. 966–977. doi:10.1016/j.jbankfin.2010.09.012

Gehebelte ETFs werden vor allem von Privatanlegern mit sehr kurzer Haltedauer gehandelt; Abweichungen vom Vielfachen sind bis zu einer Woche klein und wachsen mit längerer Haltedauer.

Zitiert in: Gehebelte ETFs und Return Stacking: Pfadabhängigkeit, Kosten und Forschung

Chatrath und Liang (1998) · REITs and Inflation: A Long-Run Perspective

Chatrath, Arjun; Liang, Youguo. Journal of Real Estate Research 16 (3), S. 311–326. doi:10.1080/10835547.1998.12090955

Kein positiver Zusammenhang zwischen REIT-Renditen und Inflation in Regressionen; Hinweise auf einen langfristigen Gleichlauf mit dem Preisniveau 1972–1995, die andere Kointegrationstests nicht bestätigen.

Zitiert in: Liquid Real Assets: Inflationsschutz mit liquiden Sachwerten im Portfolio

Chekhlov u. a. (2005) · Drawdown Measure in Portfolio Optimization

Chekhlov, Alexei; Uryasev, Stanislav; Zabarankin, Michael. International Journal of Theoretical and Applied Finance 08 (01), S. 13–58. doi:10.1142/s0219024905002767

Definiert den Conditional Drawdown at Risk und optimiert Portfolios mit Drawdown-Grenzen.

Zitiert in: Maximum Drawdown: der größte Verlust vom Höchststand · Glossar: Conditional Drawdown at Risk

Chemmanur u. a. (2014) · Corporate Venture Capital, Value Creation, and Innovation

Chemmanur, Thomas J.; Loutskina, Elena; Tian, Xuan. Review of Financial Studies 27 (8), S. 2434–2473. doi:10.1093/rfs/hhu033

Von Konzernen finanzierte Start-ups (Corporate Venture Capital) sind jünger, riskanter und weniger profitabel, melden aber mehr Patente als Firmen mit unabhängigen Geldgebern.

Zitiert in: Venture Capital: Finanzierungsrunden, Bewertung, Power Law und was die Forschung über die Rendite weiß

Chen u. a. (2004) · The Price Response to S&P 500 Index Additions and Deletions: Evidence of Asymmetry and a New Explanation

Chen, Honghui; Noronha, Gregory; Singal, Vijay. The Journal of Finance 59 (4), S. 1901–1930. doi:10.1111/j.1540-6261.2004.00683.x

Aufgenommene Aktien steigen dauerhaft, gestrichene fallen nicht dauerhaft; die Autoren erklären die Asymmetrie mit veränderter Aufmerksamkeit der Anleger.

Zitiert in: Index-Effekt: Was bei Aufnahmen in einen Index und Streichungen mit den Kursen passiert · Smart Indexing: Mehrwert für Indexfonds rund um Corporate Actions und Indexänderungen

Chen u. a. (2006) · Index Changes and Losses to Index Fund Investors

Chen, Honghui; Noronha, Gregory; Singal, Vijay. Financial Analysts Journal 62 (4), S. 31–47. doi:10.2469/faj.v62.n4.4185

Durch Arbitrage rund um Indexänderungen verlieren Anleger in Fonds auf S&P 500 und Russell 2000 jährlich 1,0 bis 2,1 Mrd. US-Dollar, eine Folge der Bewertung nach dem Tracking Error.

Zitiert in: Smart Indexing: Mehrwert für Indexfonds rund um Corporate Actions und Indexänderungen · Glossar: Front-Running

Chen u. a. (2006) · Human Capital, Asset Allocation, and Life Insurance

Chen, Peng; Ibbotson, Roger G.; Milevsky, Moshe A.; Zhu, Kevin X.. Financial Analysts Journal 62 (1), S. 97–109. doi:10.2469/faj.v62.n1.4061

Rahmen, in dem Asset-Allokation und Lebensversicherung gemeinsam aus dem Humankapital und seinem Sterblichkeitsrisiko folgen.

Zitiert in: Das ganze Vermögen: Gesamtvermögen aus Depot, Haus, Humankapital und Auto

Cheng und Madhavan (2009) · The Dynamics of Leveraged and Inverse Exchange-Traded Funds

Cheng, Minder; Madhavan, Ananth. Journal of Investment Management 7 (4). Quelle

Wie gehebelte und inverse ETFs funktionieren: tägliches Nachhebeln zum Börsenschluss, eine pfadabhängige Option in der Rendite und ihre Eignung für langfristige Anleger.

Zitiert in: Hebel im Portfolio: Rendite, Risiko, Kosten und Margin Calls · Gehebelte ETFs und Return Stacking: Pfadabhängigkeit, Kosten und Forschung · Ordertypen und Ausführung: von der Limit-Order über MOC und VWAP bis zu TAS und BTIC · Methodik der freien Rechner: Vorabpauschale, Sparplan, Entnahme und Hebel-ETF · Glossar: Gehebelter ETF · Glossar: Tägliche Hebelanpassung · Glossar: Inverser ETF

Chernenko u. a. (2022) · Why Do Firms Borrow Directly from Nonbanks?

Chernenko, Sergey; Erel, Isil; Prilmeier, Robert. The Review of Financial Studies 35 (11), S. 4902–4947. doi:10.1093/rfs/hhac016

Kreditverträge mittelständischer US-Firmen 2010–2015: Ein Drittel der Kredite kommt direkt von Nichtbanken, zwei Drittel davon lassen sich auf Bankregulierung zurückführen.

Zitiert in: Private Credit und Public Credit im Vergleich: Rendite, Risiken und was die Forschung zeigt

Chetty u. a. (2014) · Active vs. Passive Decisions and Crowd-Out in Retirement Savings Accounts: Evidence from Denmark

Chetty, Raj; Friedman, John N.; Leth-Petersen, Søren; Nielsen, Torben Heien; Olsen, Tore. The Quarterly Journal of Economics 129 (3), S. 1141–1219. doi:10.1093/qje/qju013

Mit 41 Millionen Beobachtungen aus Dänemark: Steuersubventionen verschieben vor allem Ersparnisse zwischen Konten, automatische Beiträge des Arbeitgebers erhöhen das Vermögen deutlich.

Zitiert in: Kinderdepot oder Elterndepot? Steuern, Schenkung, BAföG und Familienversicherung · Altersvorsorge im Vergleich: Betriebsrente, Rürup, Altersvorsorgedepot und ETF-Rentenversicherung gegen den ETF-Sparplan

Chetty u. a. (2024) · The Economic Impacts of COVID-19: Evidence from a New Public Database Built Using Private Sector Data

Chetty, Raj; Friedman, John N.; Stepner, Michael. The Quarterly Journal of Economics 139 (2), S. 829–889. doi:10.1093/qje/qjad048

Öffentliche Datenbank aus anonymisierten Daten privater Unternehmen (Konsumausgaben, Umsätze, Stellenanzeigen, Beschäftigung) zur Wirtschaft in der Pandemie (mit dem Opportunity Insights Team).

Zitiert in: Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen · Glossar: Transaktionsdaten

Chingono und Rasmussen (2015) · Leveraged Small Value Equities

Chingono, Brian; Rasmussen, Daniel. SSRN Working Paper, August 2015. doi:10.2139/ssrn.2639647

Bildet die Auswahl von Buyout-Fonds an der Börse nach: kleine, günstige, hoch verschuldete US-Aktien, die Schulden abbauen; hohe Durchschnittsrenditen 1965 bis 2013 bei sehr hoher Schwankung.

Zitiert in: Private Markets messen: J-Kurve, Cashflows, Glättung und Public Proxy

Choi und Shachar (2013) · Did Liquidity Providers Become Liquidity Seekers? Evidence from the CDS-Bond Basis during the 2008 Financial Crisis

Choi, Jaewon; Shachar, Or. Federal Reserve Bank of New York, Staff Reports Nr. 650. Quelle

Nach der Lehman-Pleite wurde die CDS-Anleihe-Basis stark negativ, vor allem weil Hedgefonds vorher aufgebaute Basis-Trades auflösten; Händler stellten Liquidität bereit, konnten die Lücke aber nicht schließen.

Zitiert in: Basis-Trades: positive und negative Basis bei Anleihen, CDS und Futures · Glossar: CDS-Anleihe-Basis

Chopra und Ziemba (1993) · The Effect of Errors in Means, Variances, and Covariances on Optimal Portfolio Choice

Chopra, Vijay Kumar.; Ziemba, William T.. The Journal of Portfolio Management 19 (2), S. 6–11. doi:10.3905/jpm.1993.409440

Fehler in den erwarteten Renditen verzerren das optimierte Portfolio um ein Vielfaches stärker als Fehler in Varianzen und Kovarianzen.

Zitiert in: Effizienzlinie: Portfolio-Optimierung nach Markowitz · Jenseits von Markowitz: Schätzfehler, Rauschen und echte Diversifikation · Kovarianzschätzung: Warum Optimierer Shrinkage brauchen · Resampling-Optimierung nach Michaud: stabilere Portfoliogewichte durch Simulation · Optimierungsmethodik: Schätzung, Zielfunktionen, Black-Litterman, Resampling und Walk-forward · Glossar: Schätzfehler · Glossar: Fehlermaximierung

Cici u. a. (2011) · Missing the marks? Dispersion in corporate bond valuations across mutual funds

Cici, Gjergji; Gibson, Scott; Merrick, John J.. Journal of Financial Economics 101 (1), S. 206–226. doi:10.1016/j.jfineco.2011.02.001

Verschiedene Fonds bewerten dieselbe Unternehmensanleihe am Monatsende unterschiedlich, umso mehr, je illiquider die Anleihe und je unruhiger der Markt; die Muster passen zu geglätteten Renditen.

Zitiert in: Market Making und Anleihenhandel: Spread, Inventar, Axes, RFQ, Cross Trades und Matrix Pricing

Clancy u. a. (2016) · Testing Universal Child Development Accounts: Financial Effects in a Large Social Experiment

Clancy, Margaret M.; Beverly, Sondra G.; Sherraden, Michael; Huang, Jin. Social Service Review 90 (4), S. 683–708. doi:10.1086/689756

Sieben Jahre nach dem Start des Experiments haben Kinderkonten mit automatischer Ersteinzahlung einen großen Effekt auf das Sparvermögen für die Ausbildung, vor allem durch die automatische Einzahlung und ihre Erträge.

Zitiert in: Kinderdepot oder Elterndepot? Steuern, Schenkung, BAföG und Familienversicherung

Clarke u. a. (2002) · Portfolio Constraints and the Fundamental Law of Active Management

Clarke, Roger; de Silva, Harindra; Thorley, Steven. Financial Analysts Journal 58 (5), S. 48–66. doi:10.2469/faj.v58.n5.2468

Verallgemeinert das Fundamentalgesetz um den Transferkoeffizienten: Beschränkungen wie Leerverkaufsverbote mindern, wie viel der Prognosegüte im Portfolio ankommt.

Zitiert in: Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen · Glossar: Transferkoeffizient

Climate TRACE (2026) · Data Downloads: Emissionsinventar je Sektor, Land und Anlage (Sektorpakete Version 5.10)

Climate TRACE. Climate TRACE; Sektorpakete CO2e über 100 Jahre, abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Frei nutzbare Schätzungen der Emissionen je Anlage und Monat für Strom, fossile Brennstoffe, Industrie, Bergbau und weitere Sektoren, mit den Eigentümern je Anlage.

Zitiert in: ESG-Methodik: Nachhaltigkeit im Look-through

Climate TRACE, Nutzungsbedingungen (2026) · Terms of Use

Climate TRACE. Climate TRACE; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Die Daten stehen, außer übernommenen Fremddaten, unter CC BY 4.0: kopieren, verändern und weitergeben, auch kommerziell, mit Namensnennung und Hinweis auf Änderungen; ohne Gewähr.

Zitiert in: ESG-Methodik: Nachhaltigkeit im Look-through

CME Group, TMAC (2023) · Overview of Trade Marker at Close (TMAC) on E-mini Equity Index futures

CME Group. CME Group, Lerneinheit; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Mit TMAC handeln Teilnehmer E-mini-Indexfutures als Abstand zu einem Fixing aus dem volumengewichteten Durchschnittspreis der Futures in einem 30-Sekunden-Fenster zum Schluss um 16 Uhr New Yorker Zeit.

Zitiert in: Ordertypen und Ausführung: von der Limit-Order über MOC und VWAP bis zu TAS und BTIC · Glossar: Trade at Settlement

CME Group, BTIC (2026) · Basis Trade at Index Close (BTIC) Transactions

CME Group. CME Group, © 2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Mit BTIC handeln Teilnehmer einen Future als Abstand (Basis) zum offiziellen Indexschluss; der Futurepreis ergibt sich aus Schlussstand plus vereinbarter Basis, genutzt unter anderem für Cash Equitization und Indexanpassungen.

Zitiert in: Basket Swaps, Total Return Swaps oder Futures: Markt-Exposure effizient aufbauen · Ordertypen und Ausführung: von der Limit-Order über MOC und VWAP bis zu TAS und BTIC · Glossar: BTIC

CME Group, TAS (2026) · Trading at Settlement (TAS)

CME Group. CME Group, © 2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

TAS ist eine Orderart, die während der Sitzung zu einem Abstand von einigen Ticks zum späteren Abrechnungspreis ausführt; verfügbar für Agrar-, Energie-, Metall-, Krypto- und Treasury-Futures, für Aktienindexfutures gibt es TMAC.

Zitiert in: Krypto im institutionellen Portfolio: Zugang, Verwahrung, Regulierung und Risikobudget · Ordertypen und Ausführung: von der Limit-Order über MOC und VWAP bis zu TAS und BTIC · Glossar: Trade at Settlement

CME Group, TACO (2026) · Introduction to Trade at Cash Open (TACO)

CME Group. CME Group, Kurs „Trading at a Basis to an Index“; abgerufen am 27.10.2026. Quelle

Mit TACO handeln Teilnehmer E-mini-S&P-500-Futures als Basis zum offiziellen Eröffnungsstand des Index (Special Opening Quotation); der Futurepreis ist Eröffnungsstand plus Basis.

Zitiert in: Ordertypen und Ausführung: von der Limit-Order über MOC und VWAP bis zu TAS und BTIC · Glossar: Market on Cash Close

CMS (2024) · Ade Verlustabzugsbeschränkung für Termingeschäfte – Gesetzgeber bereinigt Verfassungswidrigkeit

CMS Hasche Sigle. CMS Deutschland, Legal Update 2024; abgerufen am 26.10.2026. Quelle

Das Jahressteuergesetz 2024 (verkündet am 5.12.2024) hebt die Verrechnungsbeschränkung für Verluste aus Termingeschäften für alle offenen Fälle auf.

Zitiert in: Steuern sparen im Depot: Verlustverrechnung, Freistellungsauftrag, Günstigerprüfung und Tax-Loss-Harvesting

Cocco u. a. (2005) · Consumption and Portfolio Choice over the Life Cycle

Cocco, João F.; Gomes, Francisco J.; Maenhout, Pascal J.. Review of Financial Studies 18 (2), S. 491–533. doi:10.1093/rfs/hhi017

Mit Arbeitseinkommen als anleiheähnlichem Vermögen sinkt die optimale Aktienquote mit dem Alter.

Zitiert in: Aktienquote nach Alter: Faustregeln, Gleitpfad und was die Theorie sagt · Das ganze Vermögen: Gesamtvermögen aus Depot, Haus, Humankapital und Auto · Asset-Liability-Management: Vermögen an künftigen Ausgaben ausrichten · Finanzziele-Methodik: wie Portfolio Lab einen Lebensplan simuliert · Glossar: Lebenszyklusmodell · Glossar: Lebenszyklusfonds · Glossar: Humankapital

Cochrane (2005) · Asset Pricing

Cochrane, John H.. Princeton University Press, überarbeitete Auflage.

Lehrbuch der Bewertungstheorie: stochastischer Diskontfaktor, Faktormodelle, Vorhersagbarkeit.

Zitiert in: CAPM: Das Capital Asset Pricing Model und die Wertpapiermarktlinie

Cochrane und Piazzesi (2005) · Bond Risk Premia

Cochrane, John H.; Piazzesi, Monika. American Economic Review 95 (1), S. 138–160. doi:10.1257/0002828053828581

Ein einziger zeltförmiger Faktor aus Terminzinsen sagt die Überrenditen ein- bis fünfjähriger Anleihen über ein Jahr voraus; er ist zum Teil unabhängig von Niveau, Steigung und Krümmung der Kurve.

Zitiert in: Markterwartungen: Was Zinskurve, Inflationsanleihen und Optionen über die Zukunft verraten · Anleihen-Mathematik: Preis, Rendite, Duration, Konvexität und Spreads rechnen

Cochrane (2005) · The risk and return of venture capital

Cochrane, John H.. Journal of Financial Economics 75 (1), S. 3–52. doi:10.1016/j.jfineco.2004.03.006

Schätzt Rendite und Risiko von Venture-Capital-Beteiligungen mit einer Korrektur dafür, dass Bewertungen vor allem bei erfolgreichen Firmen beobachtet werden; die Korrektur senkt die mittlere Log-Rendite von 108 % auf 15 % pro Jahr.

Zitiert in: Venture Capital: Finanzierungsrunden, Bewertung, Power Law und was die Forschung über die Rendite weiß

Cochrane (2011) · Presidential Address: Discount Rates

Cochrane, John H.. The Journal of Finance 66 (4), S. 1047–1108. doi:10.1111/j.1540-6261.2011.01671.x

Präsidentenrede zur Bedeutung schwankender Diskontsätze; prägt das Bild vom Zoo der Faktoren.

Zitiert in: Faktorinvesting: die Fama-French-Faktoren verstehen · Backtest-Overfitting: Wenn die Vergangenheit zu gut aussieht · Glossar: Faktor-Zoo

Cohen u. a. (2012) · Decoding Inside Information

Cohen, Lauren; Malloy, Christopher; Pomorski, Lukasz. The Journal of Finance 67 (3), S. 1009–1043. doi:10.1111/j.1540-6261.2012.01740.x

Trennt vorhersehbare, routinemäßige Insidergeschäfte von opportunistischen: Nur die opportunistischen bringen abnormale Renditen (wertgewichtet 82 Basispunkte im Monat).

Zitiert in: Insiderhandel: was verboten ist, was erlaubt ist und was Directors' Dealings verraten

CFTC (2022) · CFTC Orders Event-Based Binary Options Markets Operator to Pay $1.4 Million Penalty (Release Number 8478-22 vom 3.1.2022; Blockratize, Inc., d/b/a Polymarket)

Commodity Futures Trading Commission. CFTC; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Der Betreiber bot ohne Zulassung ereignisbezogene binäre Optionen an, die die CFTC als Swaps einordnet; 1,4 Mio. US-Dollar Strafe und Abwicklung nicht regelkonformer Märkte.

Zitiert in: Prognosemärkte als Wetten auf Ereignisse: was sie können und was nicht · Glossar: Ereigniskontrakt

Future Fund Investment Mandate (2024) · Future Fund Investment Mandate Direction 2024 (F2024L01477)

Commonwealth of Australia. Federal Register of Legislation, 19.11.2024; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Anlageauftrag des australischen Future Fund: langfristig mindestens Inflation plus 4 bis 5 % pro Jahr bei einem annehmbaren, aber nicht übermäßigen Risiko.

Zitiert in: Strategische und taktische Asset-Allokation und der Total Portfolio Approach

CMA (2018) · Investment Consultants Market Investigation: Final Report

Competition and Markets Authority. Competition and Markets Authority, London, 12.12.2018; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Investment Consultants beeinflussen mehr als 1,6 Billionen Pfund an britischem Pensionsvermögen; empfohlene Produkte schlagen ihre Benchmarks vor, aber kaum nach Gebühren; die drei größten Consultants kamen im Fiduciary Management 2017 auf rund 54 % Marktanteil.

Zitiert in: RFP und Mandatsvergabe: Wie institutionelle Anleger Asset Manager auswählen · Glossar: Investment Consultant

CMA, Anordnung (2019) · Final step taken in CMA reform of investment consultants (Pressemitteilung vom 10.6.2019)

Competition and Markets Authority. Competition and Markets Authority, London; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Treuhänder britischer Pensionspläne, die mindestens 20 % des Vermögens an Fiduciary Manager geben, müssen eine Ausschreibung mit mindestens drei Anbietern durchführen.

Zitiert in: RFP und Mandatsvergabe: Wie institutionelle Anleger Asset Manager auswählen · Glossar: Request for Proposal

Cong und He (2019) · Blockchain Disruption and Smart Contracts

Cong, Lin William; He, Zhiguo. The Review of Financial Studies 32 (5), S. 1754–1797. doi:10.1093/rfs/hhz007

Smart Contracts können Informationsasymmetrien abbauen und Wettbewerb fördern; weil der dezentrale Konsens Informationen verteilt, kann er aber auch Absprachen erleichtern.

Zitiert in: Digital Assets: Tokenisierung, Stablecoins, Kryptowertpapiere und digitaler Euro · Glossar: Smart Contract

Conlon u. a. (2026) · The collapse of the FTX exchange: The end of cryptocurrency's age of innocence

Conlon, Thomas; Corbet, Shaen; Hu, Yang. The British Accounting Review 58 (3), S. 101277. doi:10.1016/j.bar.2023.101277

Zeichnet den Zusammenbruch der Handelsplattform FTX nach: große Ungleichgewichte bei Risiko und Liquidität zwischen Vermögen und Verbindlichkeiten und Ansteckung über andere Kryptoprodukte.

Zitiert in: Krypto im institutionellen Portfolio: Zugang, Verwahrung, Regulierung und Risikobudget

Conover u. a. (2016) · What Difference Do Dividends Make?

Conover, C. Mitchell; Jensen, Gerald R.; Simpson, Marc W.. Financial Analysts Journal 72 (6), S. 28–40. doi:10.2469/faj.v72.n6.1

Aktien mit hoher Dividende hatten weniger Risiko und mehr Rendite als Aktien ohne Dividende; der Vorteil hängt stark vom Anlagestil ab.

Zitiert in: Dividendenstrategie und Dividenden-ETFs kritisch betrachtet: Irrelevanz, Steuern, Faktoren

Constantinides (1979) · A Note on the Suboptimality of Dollar-Cost Averaging as an Investment Policy

Constantinides, George M.. The Journal of Financial and Quantitative Analysis 14 (2). doi:10.2307/2330513

Zeigt formal, dass gleichmäßiges Investieren (Durchschnittskosteneffekt) einer optimalen Strategie unterlegen ist.

Zitiert in: Cost-Average-Effekt: Was der Durchschnittskosteneffekt wirklich bringt · Sparplan oder Einmalanlage: Größeren Betrag auf einmal oder in Raten anlegen? · Glossar: Einmalanlage

Cont und Tankov (2009) · Constant Proportion Portfolio Insurance in the Presence of Jumps in Asset Prices

Cont, Rama; Tankov, Peter. Mathematical Finance 19 (3), S. 379–401. doi:10.1111/j.1467-9965.2009.00377.x

Gap-Risiko der CPPI bei Kurssprüngen: Wahrscheinlichkeit, den Floor zu unterschreiten, erwarteter Verlust und Wahl des Multiplikators.

Zitiert in: CPPI: Wertsicherung mit Polster, Floor und Multiplikator · CPPI-Backtest: Methodik · Glossar: Multiplikator (CPPI) · Glossar: Gap-Risiko

Conze und Viswanathan (1991) · Path Dependent Options: The Case of Lookback Options

Conze, Antoine; Viswanathan. The Journal of Finance 46 (5), S. 1893–1907. doi:10.1111/j.1540-6261.1991.tb04648.x

Explizite Formeln für europäische Lookback-Optionen, auch mit festem Strike, und Ergebnisse zu amerikanischen Varianten.

Zitiert in: Optionsbewertung: wie faire Optionspreise entstehen · Optionsrechner: so bewertet Portfolio Lab Optionen · Glossar: Lookback-Option

Cooley u. a. (2003) · Comparative Analysis of Retirement Portfolio Success Rates

Cooley, Philip L.; Hubbard, Carl M.; Walz, Daniel T.. Financial Services Review 12 (2), S. 115–128. doi:10.61190/fsr.v12i2.4759

Vergleicht Monte-Carlo-Simulation und überlappende historische Zeiträume für tragbare Entnahmeraten: unter manchen Bedingungen ähnliche, unter anderen stark abweichende Ergebnisse.

Zitiert in: FIRE (Financial Independence, Retire Early): Lean, Fat, Coast und Barista FIRE

Cornish und Fisher (1938) · Moments and Cumulants in the Specification of Distributions

Cornish, E. A.; Fisher, R. A.. Revue de l'Institut International de Statistique / Review of the International Statistical Institute 5 (4). doi:10.2307/1400905

Reihenentwicklung, mit der sich Quantile einer Verteilung über Schiefe und Wölbung korrigieren lassen (Cornish-Fisher-VaR).

Zitiert in: Schiefe und Kurtosis: Warum Börsencrashs häufiger sind, als die Normalverteilung sagt · Value at Risk und Conditional VaR: wie viel im schlechten Fall weg sein kann · Glossar: Cornish-Fisher-Entwicklung

Corrado (1989) · A nonparametric test for abnormal security-price performance in event studies

Corrado, Charles J.. Journal of Financial Economics 23 (2), S. 385–395. doi:10.1016/0304-405X(89)90064-0

Rangtest für Event-Studien, der keine Normalverteilung der abnormalen Renditen voraussetzt.

Zitiert in: Event-Studien: Wie man Kursreaktionen auf Ereignisse misst und testet

Couts u. a. (2024) · Unsmoothing Returns of Illiquid Funds

Couts, Spencer J.; Gonçalves, Andrei S.; Rossi, Andrea. Review of Financial Studies 37 (7), S. 2110–2155. doi:10.1093/rfs/hhae006

Fonds mit illiquiden Anlagen melden geglättete Renditen mit künstlicher Autokorrelation; übliche Korrekturen unterschätzen das systematische Risiko, das Alpha solcher Fonds ist niedriger als gedacht.

Zitiert in: ELTIF: Private Markets für Privatanleger nach den Regeln von ELTIF 2.0 · Private Credit und Public Credit im Vergleich: Rendite, Risiken und was die Forschung zeigt · Private Markets messen: J-Kurve, Cashflows, Glättung und Public Proxy · Glossar: Glättung von Renditen

Coval und Moskowitz (1999) · Home Bias at Home: Local Equity Preference in Domestic Portfolios

Coval, Joshua D.; Moskowitz, Tobias J.. The Journal of Finance 54 (6), S. 2045–2073. doi:10.1111/0022-1082.00181

Home Bias sogar im Inland: Fondsmanager bevorzugen Unternehmen aus der eigenen Region.

Zitiert in: Home Bias: Die Vorliebe für den Heimatmarkt und was sie kostet · Look-through: was wirklich in deinen ETFs steckt · Glossar: Home Bias

Coval und Shumway (2001) · Expected Option Returns

Coval, Joshua D.; Shumway, Tyler. The Journal of Finance 56 (3), S. 983–1009. doi:10.1111/0022-1082.00352

Erwartete Optionsrenditen im Rahmen der Kapitalmarkttheorie; Straddles am Geld ohne Marktbeta verloren im Mittel deutlich.

Zitiert in: Leerverkauf, Hedgefonds und Hedging: Arten und Wirkung · Optionsbewertung: wie faire Optionspreise entstehen · Tail Hedging: Was Put-Absicherung kostet, wann sie zahlt und was Short-Vol-Strategien lehren · Glossar: Straddle

Cox u. a. (1979) · Option pricing: A simplified approach

Cox, John C.; Ross, Stephen A.; Rubinstein, Mark. Journal of Financial Economics 7 (3), S. 229–263. doi:10.1016/0304-405X(79)90015-1

Binomialmodell der Optionsbewertung: Nachbildung in diskreten Schritten, risikoneutrale Wahrscheinlichkeiten und Grenzübergang zu Black-Scholes.

Zitiert in: Optionsbewertung: wie faire Optionspreise entstehen · Optionsrechner: so bewertet Portfolio Lab Optionen · Glossar: Risikoneutrale Bewertung · Glossar: Binomialbaum

CPP Investments (2023) · Investment strategy: Reference Portfolio and Total Portfolio Investment Framework (Webseite, Stand Geschäftsbericht 2023)

CPP Investments. Canada Pension Plan Investment Board; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Referenzportfolio des kanadischen Basisplans aus 85 % globalen Aktien und 15 % kanadischen Staatsanleihen als risikogleiche Benchmark; den Entscheidungsprozess nennt CPP Investments Total Portfolio Approach.

Zitiert in: Die neue Aktienrente in Deutschland: Frühstart-Rente, Generationenkapital, Altersvorsorgedepot · Strategische und taktische Asset-Allokation und der Total Portfolio Approach · Glossar: Referenzportfolio

SEC, Zulassungsstandards (2025) · Passing the Buck on Reviewing Proposals to List and Trade Digital Asset ETPs (Statement, 17. September 2025)

Crenshaw, Caroline A.. U.S. Securities and Exchange Commission; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Abweichende Stellungnahme zur Genehmigung allgemeiner Zulassungsstandards, nach denen Börsen qualifizierte ETPs auf Rohstoffe und digitale Vermögenswerte ohne Einzelprüfung der SEC listen können.

Zitiert in: Krypto im institutionellen Portfolio: Zugang, Verwahrung, Regulierung und Risikobudget

Cronqvist und Thaler (2004) · Design Choices in Privatized Social-Security Systems: Learning from the Swedish Experience

Cronqvist, Henrik; Thaler, Richard H.. American Economic Review 94 (2), S. 424–428. doi:10.1257/0002828041301632

Wertet die Einführung der schwedischen Prämienrente im Jahr 2000 aus und zieht Lehren für die Gestaltung von Fondswahl und Default-Fonds.

Zitiert in: Die neue Aktienrente in Deutschland: Frühstart-Rente, Generationenkapital, Altersvorsorgedepot

Cronqvist u. a. (2018) · When Nudges Are Forever: Inertia in the Swedish Premium Pension Plan

Cronqvist, Henrik; Thaler, Richard H.; Yu, Frank. AEA Papers and Proceedings 108, S. 153–158. doi:10.1257/pandp.20181096

Alle Wahl- und Umschichtungsentscheidungen von 7,3 Millionen schwedischen Sparern 2000 bis 2016: Die Wirkung der Voreinstellungen hielt fast zwei Jahrzehnte an.

Zitiert in: Die neue Aktienrente in Deutschland: Frühstart-Rente, Generationenkapital, Altersvorsorgedepot

Croushore und Stark (2001) · A real-time data set for macroeconomists

Croushore, Dean; Stark, Tom. Journal of Econometrics 105 (1), S. 111–130. doi:10.1016/S0304-4076(01)00072-0

Datensatz mit den Werten, die zu jedem Zeitpunkt tatsächlich bekannt waren; zeigt, wie stark Revisionen Ergebnisse mit Makrodaten verändern.

Zitiert in: Prognosemodelle für Renditen: ARIMA, GARCH, LSTM und Machine Learning · Regime-Modelle: Hidden Markov, Markov-Switching und Co. · Makro-Dashboard und Regime-Analyse: Methodik

Crowley (2023) · Luxembourg in catch-up mode as Ireland leads in ETFs

Crowley, John. Investment Officer, 8.6.2023; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

US-Aktien-ETFs mit Sitz in Irland zahlen dank Abkommen 15 % Quellensteuer auf US-Dividenden, ETFs aus Luxemburg und anderen europäischen Ländern 30 %.

Zitiert in: Dividendenstrategie und Dividenden-ETFs kritisch betrachtet: Irrelevanz, Steuern, Faktoren · Indexanbieter und Bewertungszeitpunkt: Warum gleiche Indizes verschieden rechnen · Quellensteuer auf Dividenden: anrechnen, erstatten, Fondsdomizil · Index-Replikation: vollständige Replikation, optimiertes Sampling und Swap

Cuchiero und Möller (2025) · Signature Methods in Stochastic Portfolio Theory

Cuchiero, Christa; Möller, Janka. SIAM Journal on Financial Mathematics 16 (4), S. 1239–1303. doi:10.1137/24m1700223

Signatur-Portfolios aus der Pfad-Signatur der (geordneten) Marktgewichte können jede stetige, auch pfadabhängige Portfoliofunktion annähern; Optimierungen werden zu konvexen quadratischen Problemen; auf den betrachteten Indexdaten außerhalb der Stichprobe besser, auch nach Transaktionskosten.

Zitiert in: Jenseits von Markowitz: Schätzfehler, Rauschen und echte Diversifikation · Glossar: Pfad-Signatur

Cunliffe (2022) · Brief an den Vorsitzenden des Treasury Committee zur Intervention der Bank of England im Gilt-Markt (5. Oktober 2022)

Cunliffe, Jon. Bank of England, 5.10.2022; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Der stellvertretende Gouverneur erklärt den Renditeschock bei langen Gilts im September 2022, die Nachschussforderungen an gehebelte LDI-Fonds und die befristeten Anleihekäufe der Bank.

Zitiert in: Liability Driven Investing und Cashflow Driven Investing: Verbindlichkeiten mit Anleihen decken · Overlay-Management mit Futures: Beta-, Duration- und Währungs-Overlay, Kontraktzahlen und Liquiditätsbedarf

D

D'Amico u. a. (2018) · Tips from TIPS: The Informational Content of Treasury Inflation-Protected Security Prices

D'Amico, Stefania; Kim, Don H.; Wei, Min. Journal of Financial and Quantitative Analysis 53 (1), S. 395–436. doi:10.1017/s0022109017000916

Renditen inflationsgeschützter US-Staatsanleihen lagen zeitweise deutlich über dem risikofreien Realzins, vor allem wegen geringerer Liquidität. Das verzerrt die Breakeven-Inflation.

Zitiert in: Liquid Real Assets: Inflationsschutz mit liquiden Sachwerten im Portfolio · Markterwartungen: Was Zinskurve, Inflationsanleihen und Optionen über die Zukunft verraten · Anleihen-Mathematik: Preis, Rendite, Duration, Konvexität und Spreads rechnen · Glossar: TIPS

D'Antona (2016) · Bloomberg Completes Acquisition of Barclays Risk Analytics and Index Solutions Business

D'Antona, John. Markets Media, 25.08.2016; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Bloomberg übernimmt die Anleiheindizes von Barclays, zunächst unter dem Namen Bloomberg Barclays Indices.

Zitiert in: Indexanbieter und Bewertungszeitpunkt: Warum gleiche Indizes verschieden rechnen

Da u. a. (2011) · In Search of Attention

Da, Zhi; Engelberg, Joseph; Gao, Pengjie. The Journal of Finance 66 (5), S. 1461–1499. doi:10.1111/j.1540-6261.2011.01679.x

Suchanfragen bei Google als direktes Maß der Aufmerksamkeit von Privatanlegern: Ein Anstieg sagt kurzfristig höhere Kurse und eine spätere Umkehr voraus.

Zitiert in: Themen-ETFs und Hype: Was Studien, Kosten und Überschneidungen zeigen · Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen

Dahiya u. a. (2003) · Debtor-in-possession financing and bankruptcy resolution: Empirical evidence

Dahiya, Sandeep; John, Kose; Puri, Manju; Ramírez, Gabriel. Journal of Financial Economics 69 (1), S. 259–280. doi:10.1016/S0304-405X(03)00113-2

Firmen mit DIP-Finanzierung verlassen Chapter 11 häufiger und schneller; kaum Hinweise auf Überinvestition, besonders kurz ist das Verfahren, wenn der bisherige Kreditgeber den DIP-Kredit gibt.

Zitiert in: Distressed Debt: Strategien, Insolvenzrecht, Erlösquoten und Rendite beim Investieren in Krisen

Dahlquist u. a. (2018) · On the Asset Allocation of a Default Pension Fund

Dahlquist, Magnus; Setty, Ofer; Vestman, Roine. The Journal of Finance 73 (4), S. 1893–1936. doi:10.1111/jofi.12697

Optimaler Default-Fonds eines beitragsorientierten Systems: gegenüber einer üblichen altersabhängigen Aufteilung ein Wohlfahrtsgewinn von 1,5 % im Ruhestand, großteils schon mit einer einfachen Faustregel erreichbar.

Zitiert in: Die neue Aktienrente in Deutschland: Frühstart-Rente, Generationenkapital, Altersvorsorgedepot

Dalio (2017) · Principles: Life and Work

Dalio, Ray. Simon & Schuster.

Der Gründer von Bridgewater Associates über seinen Werdegang seit 1975 und die Grundsätze, nach denen er Entscheidungen trifft und die Firma führt.

Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons

Dammon u. a. (2004) · Optimal Asset Location and Allocation with Taxable and Tax-Deferred Investing

Dammon, Robert M.; Spatt, Chester S.; Zhang, Harold H.. The Journal of Finance 59 (3), S. 999–1037. doi:10.1111/j.1540-6261.2004.00655.x

Welche Anlagen in welches Depot gehören, wenn ein Teil steuerlich begünstigt ist (Asset Location).

Zitiert in: Abgeltungsteuer, Teilfreistellung und Sparerpauschbetrag bei ETFs · Vorabpauschale: so wird sie berechnet · Altersvorsorge im Vergleich: Betriebsrente, Rürup, Altersvorsorgedepot und ETF-Rentenversicherung gegen den ETF-Sparplan · Vermögensverwaltende GmbH: Ab wann lohnt sie sich? Steuern, Kosten und Break-even · Glossar: Asset Location

Damodaran (2012) · Investment Valuation: Tools and Techniques for Determining the Value of Any Asset

Damodaran, Aswath. Wiley, 3. Auflage.

Lehrbuch der Unternehmensbewertung: Kapitalkosten, Discounted-Cashflow-Modelle mit Endwert, Dividendendiskontierung und Multiplikatoren wie KGV und EV/EBITDA.

Zitiert in: Fundamentalanalyse: Unternehmen bewerten wie ein Investor · Glossar: Discounted-Cashflow-Modell · Glossar: Gewichtete Kapitalkosten

Daniel u. a. (1997) · Measuring Mutual Fund Performance with Characteristic-Based Benchmarks

Daniel, Kent; Grinblatt, Mark; Titman, Sheridan; Wermers, Russ. The Journal of Finance 52 (3), S. 1035–1058. doi:10.1111/j.1540-6261.1997.tb02724.x

Misst Fondsleistung über Vergleichsportfolios mit gleichen Merkmalen (Größe, Bewertung, Momentum) aus den Positionen.

Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons · Look-through: was wirklich in deinen ETFs steckt · Stilanalyse nach Sharpe: was ein Fonds wirklich macht · Look-through: So durchleuchtet Portfolio Lab Fonds · Glossar: Charakteristik-Benchmark

Daniel und Moskowitz (2016) · Momentum crashes

Daniel, Kent; Moskowitz, Tobias J.. Journal of Financial Economics 122 (2), S. 221–247. doi:10.1016/j.jfineco.2015.12.002

Momentum-Crashs entstehen nach Bärenmärkten, wenn sich der Markt stark erholt; eine Volatilitätssteuerung mildert sie.

Zitiert in: Faktorinvesting: die Fama-French-Faktoren verstehen · Taktische Allokation: Momentum, Dual Momentum und Trendfolge · Momentum-Crashes: warum Momentum selten, aber heftig einbricht und was Volatilitätssteuerung und Crowding-Maße zeigen · Trendfolge: dem eigenen Trend jeder Anlage folgen · Taktik-Methodik: wie die elf taktischen Modelle rechnen · Glossar: Momentum-Crash

Dao u. a. (2017) · Tail Protection for Long Investors: Trend Convexity at Work

Dao, Tung-Lam; Nguyen, Trung-Tu; Deremble, Cyril; Lempérière, Yves; Bouchaud, Jean-Philippe; Potters, Marc. The Journal of Investment Strategies 7 (1), S. 61–84. doi:10.21314/jois.2017.093

Das Ergebnis von Trendfolge hängt an der Differenz zwischen lang- und kurzfristig realisierter Varianz; daraus folgt die positive Konvexität der CTA-Renditen.

Zitiert in: CTAs und Managed Futures: Branche, Positionsgröße, Kosten und Krisenschutz · Glossar: Crisis Alpha

Davis Wright Tremaine (2024) · District Court Vacates CFTC Prohibition on Trading „Congressional Control Contracts“ Predicting Election Results

Davis Wright Tremaine. Financial Services Law Advisor, 2.10.2024; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Die CFTC untersagte Kalshi im September 2023 Kontrakte auf die Kontrolle des Kongresses; das Bezirksgericht in Washington hob das am 6.9.2024 auf, das Berufungsgericht lehnte am 2.10.2024 einen Aufschub ab.

Zitiert in: Prognosemärkte als Wetten auf Ereignisse: was sie können und was nicht

Davis u. a. (2014) · Private Equity, Jobs, and Productivity

Davis, Steven J.; Haltiwanger, John; Handley, Kyle; Jarmin, Ron; Lerner, Josh; Miranda, Javier. American Economic Review 104 (12), S. 3956–3990. doi:10.1257/aer.104.12.3956

US-Buyouts 1980 bis 2005 mit 3.200 Zielfirmen: geringe Netto-Arbeitsplatzverluste, aber viel Schaffung und Abbau von Stellen und höhere Produktivität.

Zitiert in: Buyout-Fonds und Management-Buyouts: Wie LBO, MBO und MBI funktionieren

Davis u. a. (2019) · The (Heterogenous) Economic Effects of Private Equity Buyouts

Davis, Steven J.; Haltiwanger, John; Handley, Kyle; Lipsius, Ben; Lerner, Josh; Miranda, Javier. National Bureau of Economic Research, Working Paper 26371. doi:10.3386/w26371

Beschäftigung sinkt nach Buyouts börsennotierter Firmen um 13 % und steigt nach Buyouts privater Firmen um 13 % (zwei Jahre, gegenüber Vergleichsfirmen); die Effekte hängen von Kreditbedingungen und Käufern ab.

Zitiert in: Buyout-Fonds und Management-Buyouts: Wie LBO, MBO und MBI funktionieren

De Bondt und Thaler (1985) · Does the Stock Market Overreact?

De Bondt, Werner F. M.; Thaler, Richard. The Journal of Finance 40 (3), S. 793–805. doi:10.1111/j.1540-6261.1985.tb05004.x

Frühere Verlierer schlagen frühere Gewinner über mehrere Jahre. Diese langfristige Umkehr (Reversal) gilt als Hinweis auf Überreaktion.

Zitiert in: Equal Weight vs. Cap Weight: Gewichtung, Rebalancing und Faktorneigungen · Glossar: Reversal-Effekt

de Zwart u. a. (2012) · Private Equity Recommitment Strategies for Institutional Investors

de Zwart, Gerben; Frieser, Brian; van Dijk, Dick. Financial Analysts Journal 68 (3), S. 81–99. doi:10.2469/faj.v68.n3.1

Dynamische Strategie für neue Zusagen, die eine strategische Private-Equity-Quote halten soll: Die Höhe der Zusagen richtet sich nach Ausschüttungen, offenen Zusagen und der aktuellen Quote im Vergleich zum Ziel.

Zitiert in: Takahashi-Alexander-Modell: Cashflows von Private-Markets-Fonds planen · Glossar: Commitment-Pacing

Debevoise & Plimpton (2026) · SFDR 2.0: Recap Briefing

Debevoise & Plimpton LLP. Debevoise & Plimpton LLP, 14.09.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Stand der Verhandlungen über die neue SFDR im September 2026: Position des Rats vom Juni 2026, Mandat des Wirtschaftsausschusses im Parlament, Übergangsfristen von 18 oder 24 Monaten.

Zitiert in: ESG-ETFs: SFDR, Ratings, Rendite und die Grenzen nachhaltiger Fonds

Dechert LLP (2019) · SEC Grants Exemptive Relief to Operate Non-Fully Transparent Active ETFs

Dechert LLP. Dechert LLP, Financial Services Quarterly Report, 1.7.2019; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Beschreibt die erste Genehmigung der SEC vom 20.5.2019 für aktive ETFs ohne tägliche Offenlegung: vertrauliches Konto für die Authorized Participants, geprüfter indikativer Wert jede Sekunde, nur an US-Börsen gehandelte Werte.

Zitiert in: Aktive ETFs: Wie sie funktionieren und was sie bringen · Glossar: Semitransparenter ETF

DeMiguel u. a. (2009) · Optimal Versus Naive Diversification: How Inefficient is the 1/ N Portfolio Strategy?

DeMiguel, Victor; Garlappi, Lorenzo; Uppal, Raman. Review of Financial Studies 22 (5), S. 1915–1953. doi:10.1093/rfs/hhm075

Vergleicht 14 Optimierungsmodelle mit der Gleichgewichtung 1/N; außerhalb der Stichprobe schlägt keines die einfache Aufteilung verlässlich.

Zitiert in: Korrelation und Diversifikation: warum Mischen das Risiko senkt · Effizienzlinie: Portfolio-Optimierung nach Markowitz · Equal Weight vs. Cap Weight: Gewichtung, Rebalancing und Faktorneigungen · Hierarchical Risk Parity: Portfolios aus Clustern bauen · Jenseits von Markowitz: Schätzfehler, Rauschen und echte Diversifikation · Kovarianzschätzung: Warum Optimierer Shrinkage brauchen · Resampling-Optimierung nach Michaud: stabilere Portfoliogewichte durch Simulation · Optimierungsmethodik: Schätzung, Zielfunktionen, Black-Litterman, Resampling und Walk-forward · Glossar: Gleichgewichtung

Demirer u. a. (2019) · On the predictability of stock market bubbles: evidence from LPPLS confidence multi-scale indicators

Demirer, Riza; Demos, Guilherme; Gupta, Rangan; Sornette, Didier. Quantitative Finance 19 (5), S. 843–858. doi:10.1080/14697688.2018.1524154

LPPLS-Konfidenz für S&P 500, FTSE und Nikkei: erfasst einige große Blasen vorab; Leerverkäufe und Liquidität helfen, Blasen vorherzusagen.

Zitiert in: Spekulationsblasen: Was sie sind und wie das LPPLS-Modell sie sucht · Blasen-Indikator (LPPLS): Methodik · Glossar: Qualifizierter Fit · Glossar: Negative Blase

Dempster u. a. (1977) · Maximum Likelihood from Incomplete Data Via the EM Algorithm

Dempster, A. P.; Laird, N. M.; Rubin, D. B.. Journal of the Royal Statistical Society Series B: Statistical Methodology 39 (1), S. 1–22. doi:10.1111/j.2517-6161.1977.tb01600.x

Allgemeiner EM-Algorithmus für Schätzungen mit fehlenden oder verborgenen Daten, etwa Mischverteilungen und Hidden-Markov-Modelle.

Zitiert in: Regime-Modelle: Hidden Markov, Markov-Switching und Co. · Regime-Methodik: wie das Hidden-Markov-Modell rechnet · Glossar: EM-Algorithmus

Denis u. a. (2003) · S&P 500 Index Additions and Earnings Expectations

Denis, Diane K.; McConnell, John J.; Ovtchinnikov, Alexei V.; Yu, Yun. The Journal of Finance 58 (5), S. 1821–1840. doi:10.1111/1540-6261.00589

Nach der Aufnahme in den S&P 500 steigen Gewinnprognosen und tatsächliche Gewinne stärker als bei Vergleichsfirmen: Die Aufnahme ist kein informationsfreies Ereignis.

Zitiert in: Index-Effekt: Was bei Aufnahmen in einen Index und Streichungen mit den Kursen passiert

Deutsche Börse, Xetra Retail Service (2025) · Extended Xetra Retail Service

Deutsche Börse AG. Deutsche Börse (Eurex/Xetra), Initiatives & Releases; abgerufen am 26.10.2026. Quelle

Start des erweiterten Handels für Privatanleger auf Xetra am 1. Dezember 2025: Retail-Phasen vor und nach dem Haupthandel.

Zitiert in: Geldmarkt-ETF oder Tagesgeld: Zinsen, Sicherheit und Steuern im Vergleich

Deutsche Börse, Handelszeiten (2026) · Handelszeiten und Kalender

Deutsche Börse AG. Deutsche Börse; abgerufen am 26.10.2026. Quelle

Xetra handelt montags bis freitags von 8 bis 22 Uhr, mit Eröffnungsauktion um 8:55 Uhr und Schlussauktion ab 17:30 Uhr.

Zitiert in: Geldmarkt-ETF oder Tagesgeld: Zinsen, Sicherheit und Steuern im Vergleich

Deutsche Börse, Handelsparameter (2026) · Handelsparameter Xetra (Stand 18. Mai 2026)

Deutsche Börse AG. Deutsche Börse AG; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Zeiten der Handelsphasen auf Xetra: Aufrufphase der Schlussauktion ab 17:30 Uhr, Auktionspreis gegen 17:35 Uhr, anschließend Trade-at-Close; alle Zeiten Näherungswerte.

Zitiert in: Ordertypen und Ausführung: von der Limit-Order über MOC und VWAP bis zu TAS und BTIC · Glossar: Schlussauktion

Deutsche Börse, Handelsmodell (2026) · Continuous Trading with Auctions

Deutsche Börse AG. Deutsche Börse AG, Beschreibung des Handelsmodells auf Xetra; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Fortlaufender Handel mit Eröffnungs-, untertägiger und Schlussauktion; die Aufrufphase endet zufällig, um Manipulation zu erschweren.

Zitiert in: Ordertypen und Ausführung: von der Limit-Order über MOC und VWAP bis zu TAS und BTIC

Deutsche Börse, Trade-at-Close (2026) · Xetra Trade-at-Close (Factsheet, Stand Juli 2026)

Deutsche Börse AG. Deutsche Börse AG; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Nach einer Schlussauktion mit Umsatz können Teilnehmer bis zu fünf Minuten, bis 17:40 Uhr, fortlaufend zum Schlusskurs handeln; die Teilnahme muss ausdrücklich gewählt werden.

Zitiert in: Ordertypen und Ausführung: von der Limit-Order über MOC und VWAP bis zu TAS und BTIC

Deutsche Bundesbank (2025) · Household wealth and finances in Germany: Results of the 2023 household wealth survey (Monatsbericht April 2025)

Deutsche Bundesbank. Deutsche Bundesbank, 10.4.2025; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Ergebnisse der Studie Private Haushalte und ihre Finanzen 2023: Nettovermögen im Median 103.200 €, im Mittel 324.800 €; 42 % der Haushalte wohnen im Eigentum.

Zitiert in: Mieten oder kaufen: Nutzerkosten, Kaufnebenkosten 2026 und ein Vermögensvergleich über 20 Jahre · Das ganze Vermögen: Gesamtvermögen aus Depot, Haus, Humankapital und Auto

Bundesbank, Wöchentlicher Aktivitätsindex (2026) · Wöchentlicher Aktivitätsindex für die deutsche Wirtschaft (WAI), Zeitreihe BBDE1.W.DE.Y.WAI.A2N400000.A.N.R00.A und Methodik

Deutsche Bundesbank. Deutsche Bundesbank; abgerufen am 27.10.2026. Quelle

Experimenteller Wochenindex der realen Wirtschaftsaktivität aus neun Wochenindikatoren (unter anderem Strom, Lkw-Maut, Flüge, Suchanfragen, Passantenfrequenz, Luftschadstoffe, Kartenzahlungen), der monatlichen Industrieproduktion und dem BIP; trendbereinigte Wachstumsrate der letzten 13 Wochen gegenüber den 13 Wochen davor, am ersten Geschäftstag jeder Woche.

Zitiert in: Konjunktur-Puls: wie Portfolio Lab Frühindikatoren rechnet · Glossar: Wöchentlicher Aktivitätsindex

Deutsche Rentenversicherung (2025) · Bundeskabinett beschließt Sozialversicherungsrechengrößen 2026 (Meldung vom 8.10.2025)

Deutsche Rentenversicherung Bund. Deutsche Rentenversicherung; abgerufen am 26.10.2026. Quelle

Rechengrößen 2026: Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung 101.400 € (knappschaftlich 124.800 €), der Kranken- und Pflegeversicherung 69.750 €, Bezugsgröße 3.955 € im Monat, vorläufiges Durchschnittsentgelt 51.944 €.

Zitiert in: Kinderdepot oder Elterndepot? Steuern, Schenkung, BAföG und Familienversicherung · Altersvorsorge im Vergleich: Betriebsrente, Rürup, Altersvorsorgedepot und ETF-Rentenversicherung gegen den ETF-Sparplan · Glossar: Beitragsbemessungsgrenze

Deutsche Rentenversicherung (2026) · Rentenanpassung 2026: Bundesrat stimmt zu (Meldung vom 12.6.2026)

Deutsche Rentenversicherung Bund. Deutsche Rentenversicherung; abgerufen am 26.10.2026. Quelle

Der aktuelle Rentenwert steigt zum 1. Juli 2026 um 4,24 % von 40,79 € auf 42,52 €.

Zitiert in: Altersvorsorge im Vergleich: Betriebsrente, Rürup, Altersvorsorgedepot und ETF-Rentenversicherung gegen den ETF-Sparplan

Deutsche Rentenversicherung (2026) · Frühstart-Rente im Bundestag beschlossen (Meldung vom 19.10.2026)

Deutsche Rentenversicherung Bund. Deutsche Rentenversicherung; abgerufen am 26.10.2026. Quelle

Der Bundestag hat die Frühstart-Rente am 16.10.2026 beschlossen, das Verfahren ist noch nicht abgeschlossen; die Förderung soll 2027 für die Jahrgänge 2020 und 2021 beginnen.

Zitiert in: Die neue Aktienrente in Deutschland: Frühstart-Rente, Generationenkapital, Altersvorsorgedepot · Kinderdepot oder Elterndepot? Steuern, Schenkung, BAföG und Familienversicherung

DRV Knappschaft-Bahn-See (2026) · Die Sozialversicherungsrechengrößen 2026 (Meldung vom 2.1.2026)

Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See. Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See; abgerufen am 26.10.2026. Quelle

Beitragssätze 2026: allgemeine Rentenversicherung 18,6 %, knappschaftliche Rentenversicherung 24,7 %, Arbeitslosenversicherung 2,6 %.

Zitiert in: Altersvorsorge im Vergleich: Betriebsrente, Rürup, Altersvorsorgedepot und ETF-Rentenversicherung gegen den ETF-Sparplan

UrhG (1965) · Gesetz über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte (Urheberrechtsgesetz, UrhG), § 44b Text und Data Mining

Deutscher Bundestag. Bundesgesetzblatt; Fassung auf gesetze-im-internet.de, abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Erlaubt Vervielfältigungen rechtmäßig zugänglicher Werke für Text und Data Mining, solange der Rechtsinhaber das nicht online in maschinenlesbarer Form vorbehalten hat; Kopien sind danach zu löschen.

Zitiert in: Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen · Glossar: Web-Scraping

BetrAVG § 1a (1974) · Gesetz zur Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung (Betriebsrentengesetz, BetrAVG), § 1a Anspruch auf betriebliche Altersversorgung durch Entgeltumwandlung

Deutscher Bundestag. zuletzt geändert durch Art. 9 Abs. 2 des Gesetzes vom 25.9.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 275); Fassung auf gesetze-im-internet.de, abgerufen am 26.10.2026. Quelle

Anspruch auf Entgeltumwandlung bis 4 % der Beitragsbemessungsgrenze; der Arbeitgeber muss 15 % des umgewandelten Entgelts zuschießen, soweit er Sozialversicherungsbeiträge spart.

Zitiert in: Altersvorsorge im Vergleich: Betriebsrente, Rürup, Altersvorsorgedepot und ETF-Rentenversicherung gegen den ETF-Sparplan · Glossar: Entgeltumwandlung

§ 376 AO (1976) · Abgabenordnung (AO), § 376 Verfolgungsverjährung (geltende Fassung)

Deutscher Bundestag. Bundesgesetzblatt; Fassung auf gesetze-im-internet.de, abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Für besonders schwere Fälle der Steuerhinterziehung beträgt die Verjährungsfrist 15 Jahre; absolute Grenze das Zweieinhalbfache der Frist.

Zitiert in: Cum-Ex und Cum-Cum: Wie die Dividendengeschäfte funktionierten und was heute gilt

SGB V (1988) · Fünftes Buch Sozialgesetzbuch – Gesetzliche Krankenversicherung (SGB V), §§ 10, 226, 229, 241 und 248

Deutscher Bundestag. zuletzt geändert durch Art. 1 des Gesetzes vom 26.6.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 195); Fassung auf gesetze-im-internet.de, abgerufen am 26.10.2026. Quelle

Familienversicherung bis zu einem Gesamteinkommen von einem Siebtel der Bezugsgröße im Monat; Betriebsrenten sind Versorgungsbezüge mit vollem Beitragssatz von 14,6 % zuzüglich Zusatzbeitrag und einem Freibetrag von einem Zwanzigstel der Bezugsgröße; Kapitalleistungen zählen zehn Jahre lang mit einem Hundertzwanzigstel.

Zitiert in: Kinderdepot oder Elterndepot? Steuern, Schenkung, BAföG und Familienversicherung · Altersvorsorge im Vergleich: Betriebsrente, Rürup, Altersvorsorgedepot und ETF-Rentenversicherung gegen den ETF-Sparplan · Glossar: Familienversicherung

BewG (1991) · Bewertungsgesetz (BewG), § 11 (Wertpapiere und Anteile), § 14 (lebenslängliche Nutzungen) und § 16 (Begrenzung des Jahreswerts)

Deutscher Bundestag. Neufassung vom 1.2.1991, zuletzt geändert durch Art. 19 des Gesetzes vom 22.6.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 192); Fassung auf gesetze-im-internet.de, abgerufen am 26.10.2026. Quelle

Börsennotierte Wertpapiere mit dem niedrigsten Kurs am Stichtag, Fondsanteile mit dem Rücknahmepreis; lebenslange Nutzungen mit einem Vervielfältiger aus der Sterbetafel, Jahreswert höchstens Wert geteilt durch 18,6.

Zitiert in: Depot vererben oder verschenken: Erbschaft- und Schenkungsteuer, Bewertung und Gestaltung in Tranchen · Glossar: Nießbrauch

SolZG (1993) · Solidaritätszuschlaggesetz 1995 (SolZG 1995), §§ 3 und 4

Deutscher Bundestag. Fassung auf gesetze-im-internet.de, abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Solidaritätszuschlag von 5,5 % auch auf die festgesetzte Körperschaftsteuer; die Freigrenze gilt nur für einkommensteuerpflichtige Personen.

Zitiert in: Kinderdepot oder Elterndepot? Steuern, Schenkung, BAföG und Familienversicherung · Vermögensverwaltende GmbH: Ab wann lohnt sie sich? Steuern, Kosten und Break-even

InsO (1994) · Insolvenzordnung (InsO), § 217 (Grundsatz des Insolvenzplans) und § 245 (Obstruktionsverbot)

Deutscher Bundestag. Fassung auf gesetze-im-internet.de bzw. lexetius.com; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Ein Insolvenzplan kann die Befriedigung der Gläubiger abweichend vom Gesetz regeln; eine ablehnende Gruppe gilt als zustimmend, wenn sie nicht schlechter steht als ohne Plan und angemessen beteiligt wird.

Zitiert in: Distressed Debt: Strategien, Insolvenzrecht, Erlösquoten und Rendite beim Investieren in Krisen

ErbStG (1997) · Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz (ErbStG), §§ 7, 10, 14, 15, 16, 17, 19, 29, 30 und 33

Deutscher Bundestag. Neufassung vom 27.2.1997, zuletzt geändert durch Art. 10 des Gesetzes vom 22.6.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 192); Fassung auf gesetze-im-internet.de, abgerufen am 26.10.2026. Quelle

Steuerklassen, persönliche Freibeträge (Kinder 400.000 €, Enkel 200.000 €, Steuerklassen II und III 20.000 €), Zusammenrechnung von Erwerben innerhalb von zehn Jahren, Steuersätze mit Härteausgleich, Erbfallkostenpauschale 15.000 €, Anzeigepflichten von Erwerbern und Banken.

Zitiert in: Kinderdepot oder Elterndepot? Steuern, Schenkung, BAföG und Familienversicherung · Depot vererben oder verschenken: Erbschaft- und Schenkungsteuer, Bewertung und Gestaltung in Tranchen · Glossar: Zehnjahresfrist · Glossar: Nießbrauch

GrEStG (1997) · Grunderwerbsteuergesetz (GrEStG), § 3 (Ausnahmen) und § 11 (Steuersatz)

Deutscher Bundestag. Neufassung vom 26.2.1997, zuletzt geändert durch Art. 9 des Gesetzes vom 29.6.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 197); Fassung auf gesetze-im-internet.de, abgerufen am 26.10.2026. Quelle

Bundesgesetzlicher Steuersatz 3,5 %, den die Länder durch eigene Gesetze anheben können; Erwerbe von Todes wegen, Schenkungen, unter Ehegatten und in gerader Linie sind ausgenommen.

Zitiert in: Mieten oder kaufen: Nutzerkosten, Kaufnebenkosten 2026 und ein Vermögensvergleich über 20 Jahre · Glossar: Grunderwerbsteuer

WpHG § 119 (1998) · Gesetz über den Wertpapierhandel (Wertpapierhandelsgesetz, WpHG), § 119 Strafvorschriften

Deutscher Bundestag. Bundesgesetzblatt; Fassung auf gesetze-im-internet.de, abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Strafvorschriften: Marktmanipulation, die auf den Börsen- oder Marktpreis einwirkt (Abs. 1), und Insidergeschäfte, Empfehlung und unrechtmäßige Offenlegung (Abs. 3) werden mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe bestraft, gewerbsmäßige oder bandenmäßige Manipulation mit einem bis zehn Jahren; der Versuch ist strafbar.

Zitiert in: Pump and Dump und Pennystocks: Wie die Masche funktioniert · Insiderhandel: was verboten ist, was erlaubt ist und was Directors' Dealings verraten · Glossar: Marktmanipulation

WpHG § 120 (1998) · Gesetz über den Wertpapierhandel (Wertpapierhandelsgesetz, WpHG), § 120 Bußgeldvorschriften (Neufassung vom 9.9.1998, zuletzt geändert am 26.5.2026)

Deutscher Bundestag. Wortlaut auf lxgesetze.de, abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Nach § 120 Abs. 15 sind vorsätzliche oder leichtfertige Verstöße gegen Art. 17 (Ad-hoc-Publizität), Art. 18 (Insiderlisten) und Art. 19 MAR (Meldung, Veröffentlichung, Handelsverbot vor Abschlüssen) Ordnungswidrigkeiten.

Zitiert in: Insiderhandel: was verboten ist, was erlaubt ist und was Directors' Dealings verraten

KStG (2002) · Körperschaftsteuergesetz (KStG), §§ 8, 8b, 23 und 27 (Ermittlung des Einkommens und verdeckte Gewinnausschüttung, Beteiligung an anderen Körperschaften, Steuersatz, steuerliches Einlagekonto)

Deutscher Bundestag. Neufassung vom 15.10.2002, zuletzt geändert durch Art. 30 des Gesetzes vom 4.2.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 33); Fassung auf gesetze-im-internet.de, abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Körperschaftsteuer 15 % bis 2027, danach jährlich ein Punkt weniger bis 10 % ab 2032; Dividenden und Veräußerungsgewinne aus Anteilen bleiben außer Ansatz, 5 % gelten als nicht abziehbare Ausgaben, Dividenden aus Beteiligungen unter 10 % zu Beginn des Kalenderjahres sind voll steuerpflichtig; Leistungen mindern das Einlagekonto erst, soweit sie den ausschüttbaren Gewinn übersteigen.

Zitiert in: Vermögensverwaltende GmbH: Ab wann lohnt sie sich? Steuern, Kosten und Break-even · Glossar: Vermögensverwaltende GmbH · Glossar: Streubesitzdividende · Glossar: Verdeckte Gewinnausschüttung

GewStG (2002) · Gewerbesteuergesetz (GewStG), §§ 2, 8 Nr. 5, 9 Nr. 1 und 2a, 11, 16 und 36

Deutscher Bundestag. Neufassung vom 15.10.2002, zuletzt geändert durch Art. 8 des Gesetzes vom 29.6.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 197); Fassung auf gesetze-im-internet.de, abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Tätigkeit von Kapitalgesellschaften gilt stets als Gewerbebetrieb; Steuermesszahl 3,5 %, Hebesatz der Gemeinde mindestens 280 % ab dem Erhebungszeitraum 2027; Hinzurechnung steuerfreier Dividenden ohne Schachtelbeteiligung, Kürzung bei mindestens 15 % und erweiterte Kürzung für Unternehmen, die nur eigenen Grundbesitz (und daneben eigenes Kapitalvermögen) verwalten.

Zitiert in: Vermögensverwaltende GmbH: Ab wann lohnt sie sich? Steuern, Kosten und Break-even · Glossar: Vermögensverwaltende GmbH · Glossar: Gewerbesteuer

REIT-Gesetz (2007) · Gesetz über deutsche Immobilien-Aktiengesellschaften mit börsennotierten Anteilen (REIT-Gesetz – REITG), §§ 1, 3, 13 und 16

Deutscher Bundestag. Bundesgesetzblatt; Fassung auf gesetze-im-internet.de, abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Deutsche REIT-AG seit 2007: keine inländischen Mietwohnungen, die vor 2007 gebaut wurden, Ausschüttung von mindestens 90 % des Jahresüberschusses, Befreiung von Körperschaft- und Gewerbesteuer.

Zitiert in: Immobilien als Geldanlage: vermietete Wohnung, REITs, offene Fonds und Private Real Estate · Glossar: REIT

EStG § 23 (2009) · Einkommensteuergesetz (EStG), § 23 Private Veräußerungsgeschäfte

Deutscher Bundestag. Bundesgesetzblatt; Fassung auf gesetze-im-internet.de, abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Gewinne aus Grundstücksverkäufen binnen zehn Jahren sind steuerpflichtig, ausgenommen selbst bewohnte Immobilien.

Zitiert in: Mieten oder kaufen: Nutzerkosten, Kaufnebenkosten 2026 und ein Vermögensvergleich über 20 Jahre · Das ganze Vermögen: Gesamtvermögen aus Depot, Haus, Humankapital und Auto · Immobilien als Geldanlage: vermietete Wohnung, REITs, offene Fonds und Private Real Estate · Krypto im institutionellen Portfolio: Zugang, Verwahrung, Regulierung und Risikobudget · Sammlerstücke als Geldanlage: Was Kunst, Wein, Uhren und Oldtimer wirklich bringen · Glossar: Selbstgenutzte Immobilie

EStG § 3 Nr. 40 (2009) · Einkommensteuergesetz (EStG), § 3 Nr. 40 (Teileinkünfteverfahren)

Deutscher Bundestag. Fassung auf gesetze-im-internet.de, abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Steuerfrei sind 40 % der Bezüge im Sinne des § 20 Abs. 1 Nr. 1 EStG, wenn statt der Abgeltungsteuer das Teileinkünfteverfahren gilt.

Zitiert in: Vermögensverwaltende GmbH: Ab wann lohnt sie sich? Steuern, Kosten und Break-even · Glossar: Teileinkünfteverfahren

EStG § 21 (2009) · Einkommensteuergesetz (EStG), § 21 Vermietung und Verpachtung

Deutscher Bundestag. Fassung auf buzer.de, abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Einkünfte aus der Vermietung von Grundstücken, Gebäuden und Gebäudeteilen sind eine eigene Einkunftsart.

Zitiert in: Immobilien als Geldanlage: vermietete Wohnung, REITs, offene Fonds und Private Real Estate

EStG (2009) · Einkommensteuergesetz (EStG), § 20 (Kapitalvermögen) und § 32d (Abgeltungsteuer)

Deutscher Bundestag. Bundesgesetzblatt; Fassung auf gesetze-im-internet.de. Quelle

Abgeltungsteuer von 25 % auf Kapitalerträge, Sparer-Pauschbetrag und Verlustverrechnung.

Zitiert in: Abgeltungsteuer, Teilfreistellung und Sparerpauschbetrag bei ETFs · Geldmarkt-ETF oder Tagesgeld: Zinsen, Sicherheit und Steuern im Vergleich · Kinderdepot oder Elterndepot? Steuern, Schenkung, BAföG und Familienversicherung · Thesaurierend oder ausschüttend: Welcher ETF passt besser? · Altersvorsorge im Vergleich: Betriebsrente, Rürup, Altersvorsorgedepot und ETF-Rentenversicherung gegen den ETF-Sparplan · Depot vererben oder verschenken: Erbschaft- und Schenkungsteuer, Bewertung und Gestaltung in Tranchen · FIRE (Financial Independence, Retire Early): Lean, Fat, Coast und Barista FIRE · Hebel im Portfolio: Rendite, Risiko, Kosten und Margin Calls · Immobilien als Geldanlage: vermietete Wohnung, REITs, offene Fonds und Private Real Estate · Quellensteuer auf Dividenden: anrechnen, erstatten, Fondsdomizil · Saisonalität an der Börse: Sell in May, Januar-Effekt und wie man Kalendereffekte testet · Steuern sparen im Depot: Verlustverrechnung, Freistellungsauftrag, Günstigerprüfung und Tax-Loss-Harvesting · Vermögensverwaltende GmbH: Ab wann lohnt sie sich? Steuern, Kosten und Break-even · Steuern im Backtest: wie Portfolio Lab Abgeltungsteuer und Vorabpauschale rechnet · Finanzziele-Methodik: wie Portfolio Lab einen Lebensplan simuliert · Methodik der freien Rechner: Vorabpauschale, Sparplan, Entnahme und Hebel-ETF · Glossar: Quellensteueranrechnung · Glossar: Teileinkünfteverfahren · Glossar: Kapitalertragsteuer · Glossar: Günstigerprüfung · Glossar: Verlustbescheinigung · Glossar: Ersatzbemessungsgrundlage

EStG § 32a (2009) · Einkommensteuergesetz (EStG), § 32a Einkommensteuertarif (Fassung ab dem Veranlagungszeitraum 2026)

Deutscher Bundestag. Neufassung vom 8.10.2009, zuletzt geändert durch Art. 1 des Gesetzes vom 15.10.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 307); Fassung auf gesetze-im-internet.de, abgerufen am 26.10.2026. Quelle

Tarif ab 2026: Grundfreibetrag 12.348 €, Progressionszonen bis 17.799 € und 69.878 €, danach 42 % und ab 277.826 € 45 %.

Zitiert in: Kinderdepot oder Elterndepot? Steuern, Schenkung, BAföG und Familienversicherung · Steuern sparen im Depot: Verlustverrechnung, Freistellungsauftrag, Günstigerprüfung und Tax-Loss-Harvesting · Glossar: Grundfreibetrag

EStG §§ 10, 10a, 10c (2009) · Einkommensteuergesetz (EStG), § 10 (Sonderausgaben, Basisrente, Höchstbetrag), § 10a (zusätzliche Altersvorsorge) und § 10c (Sonderausgaben-Pauschbetrag)

Deutscher Bundestag. Fassung auf gesetze-im-internet.de, abgerufen am 26.10.2026. Quelle

Beiträge zur Basisrente sind bis zum Höchstbeitrag zur knappschaftlichen Rentenversicherung abziehbar, seit 2023 zu 100 %, abzüglich gesetzlicher Rentenbeiträge; die Rente darf nicht vor 62 beginnen und nicht vererblich, übertragbar, beleihbar oder kapitalisierbar sein; der Sonderausgaben-Pauschbetrag beträgt 36 €.

Zitiert in: Kinderdepot oder Elterndepot? Steuern, Schenkung, BAföG und Familienversicherung · Altersvorsorge im Vergleich: Betriebsrente, Rürup, Altersvorsorgedepot und ETF-Rentenversicherung gegen den ETF-Sparplan · Glossar: Basisrente

EStG § 22 (2009) · Einkommensteuergesetz (EStG), § 22 Arten der sonstigen Einkünfte (Besteuerungsanteil, Ertragsanteil, Leistungen aus Altersvorsorgeverträgen und betrieblicher Altersversorgung)

Deutscher Bundestag. Fassung auf gesetze-im-internet.de, abgerufen am 26.10.2026. Quelle

Besteuerungsanteil für Renten aus der Basisversorgung: 84 % bei Rentenbeginn 2026, je Jahrgang 0,5 Prozentpunkte mehr, 100 % ab 2058; Ertragsanteil privater Leibrenten nach Alter bei Rentenbeginn (65: 18 %, 67: 17 %); Leistungen nach Nr. 5 voll steuerpflichtig.

Zitiert in: Altersvorsorge im Vergleich: Betriebsrente, Rürup, Altersvorsorgedepot und ETF-Rentenversicherung gegen den ETF-Sparplan · Glossar: Basisrente · Glossar: Nachgelagerte Besteuerung · Glossar: Ertragsanteil

EStG § 3 Nr. 63 (2009) · Einkommensteuergesetz (EStG), § 3 Nr. 63 (steuerfreie Beiträge an Pensionsfonds, Pensionskassen und Direktversicherungen)

Deutscher Bundestag. Fassung auf gesetze-im-internet.de, abgerufen am 26.10.2026. Quelle

Beiträge des Arbeitgebers zur kapitalgedeckten betrieblichen Altersversorgung sind bis 8 % der Beitragsbemessungsgrenze der allgemeinen Rentenversicherung im Jahr steuerfrei.

Zitiert in: Altersvorsorge im Vergleich: Betriebsrente, Rürup, Altersvorsorgedepot und ETF-Rentenversicherung gegen den ETF-Sparplan · Glossar: Entgeltumwandlung

EStG §§ 43, 43a, 44a (2009) · Einkommensteuergesetz (EStG), § 43 (Kapitalerträge mit Steuerabzug), § 43a (Bemessung der Kapitalertragsteuer) und § 44a (Abstandnahme vom Steuerabzug)

Deutscher Bundestag. Fassung auf gesetze-im-internet.de, abgerufen am 26.10.2026. Quelle

Depotübertrag auf einen anderen Gläubiger gilt als Veräußerung, außer er wird als unentgeltlich gemeldet; Anschaffungsdaten gehen beim Depotwechsel mit; Verlustbescheinigung auf Antrag bis 15. Dezember; Freistellungsauftrag und Nichtveranlagungs-Bescheinigung (höchstens drei Jahre gültig).

Zitiert in: Kinderdepot oder Elterndepot? Steuern, Schenkung, BAföG und Familienversicherung · Depot vererben oder verschenken: Erbschaft- und Schenkungsteuer, Bewertung und Gestaltung in Tranchen · Steuern sparen im Depot: Verlustverrechnung, Freistellungsauftrag, Günstigerprüfung und Tax-Loss-Harvesting · Glossar: Depotübertrag

EStG §§ 32, 66 (2009) · Einkommensteuergesetz (EStG), § 32 (Kinder, Freibeträge für Kinder) und § 66 (Höhe des Kindergeldes)

Deutscher Bundestag. Fassung auf gesetze-im-internet.de, abgerufen am 26.10.2026. Quelle

Kindergeld 259 € im Monat je Kind; volljährige Kinder in Ausbildung zählen bis 25, nach einer ersten Ausbildung schadet nur eine Erwerbstätigkeit über 20 Wochenstunden. Eigene Einkünfte des Kindes spielen keine Rolle.

Zitiert in: Kinderdepot oder Elterndepot? Steuern, Schenkung, BAföG und Familienversicherung

BAföG (2010) · Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG), §§ 11, 28, 29, 30 und 50

Deutscher Bundestag. Neufassung vom 7.12.2010, zuletzt geändert durch Art. 11 Abs. 1 des Gesetzes vom 16.4.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 107); Fassung auf gesetze-im-internet.de, abgerufen am 26.10.2026. Quelle

Angerechnet werden eigenes Einkommen und Vermögen des Auszubildenden sowie das Einkommen der Eltern; Vermögen über 15.000 € (ab 30 Jahren 45.000 €) mindert den Bedarf, verteilt auf die Monate des Bewilligungszeitraums von in der Regel einem Jahr.

Zitiert in: Kinderdepot oder Elterndepot? Steuern, Schenkung, BAföG und Familienversicherung

HGB §§ 267a, 326 (2012) · Handelsgesetzbuch (HGB), § 267a (Kleinstkapitalgesellschaften) und § 326 (Offenlegung bei Kleinstkapitalgesellschaften)

Deutscher Bundestag. Fassung auf gesetze-im-internet.de, abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Kleinstkapitalgesellschaften (zwei von drei Merkmalen nicht überschritten: 450.000 € Bilanzsumme, 900.000 € Umsatz, zehn Arbeitnehmer) müssen nur die Bilanz übermitteln; reine Beteiligungsgesellschaften zählen nicht dazu.

Zitiert in: Vermögensverwaltende GmbH: Ab wann lohnt sie sich? Steuern, Kosten und Break-even

KAGB § 92 (2013) · Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB), § 92 (Sondervermögen) und § 99 Abs. 3 (Sondervermögen nicht in der Insolvenzmasse)

Deutscher Bundestag. Fassung auf gesetze-im-internet.de; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Das Sondervermögen eines Fonds ist vom Vermögen der Kapitalverwaltungsgesellschaft getrennt zu halten und gehört nicht zu ihrer Insolvenzmasse.

Zitiert in: Geldmarkt-ETF oder Tagesgeld: Zinsen, Sicherheit und Steuern im Vergleich · Kontrahenten- und Emittentenrisiko: CVA, ETCs, Zertifikate und Swaps

KAGB § 284 (2013) · Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB), § 284 Anlagebedingungen, Anlagegrenzen (offene inländische Spezial-AIF mit festen Anlagebedingungen)

Deutscher Bundestag. Fassung und Fassungshistorie auf lexetius.com (Abs. 3 seit 02.08.2021); abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Ein offener inländischer Spezial-AIF mit festen Anlagebedingungen darf jeweils bis zu 20 % seines Wertes in Kryptowerte anlegen, wenn deren Verkehrswert ermittelt werden kann.

Zitiert in: Krypto im institutionellen Portfolio: Zugang, Verwahrung, Regulierung und Risikobudget

KAGB (2013) · Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB), §§ 101, 103 und 107 (Jahresbericht, Halbjahresbericht, Veröffentlichung)

Deutscher Bundestag. Bundesgesetzblatt; Fassung abgerufen über gesetze.legal am 25.10.2026. Quelle

Inhalt des Jahresberichts eines Sondervermögens (Vermögensaufstellung, Ertrags- und Aufwandsrechnung, Entwicklung, Vergleich der letzten drei Geschäftsjahre, Gesamtkostenquote) und Fristen der Veröffentlichung im Bundesanzeiger.

Zitiert in: Portfolio-Reporting: Rendite, Risiko, Attribution und Kosten richtig berichten

KAGB (2013) · Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB), §§ 251, 253, 255 und 257 (Bewertung, Liquidität, Rücknahme und Aussetzung bei Immobilien-Sondervermögen)

Deutscher Bundestag. Fassung auf gesetze.legal nach dem Fondsrisikobegrenzungsgesetz vom 9.4.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Offene Immobilienfonds: Bewertung innerhalb von drei Monaten, mindestens 5 % des Fondsvermögens für Rücknahmen verfügbar, Rückgabe erst nach 24 Monaten Mindesthaltefrist mit zwölf Monaten Rückgabefrist, Aussetzung bis zu 36 Monate und danach Abwicklung.

Zitiert in: Immobilien als Geldanlage: vermietete Wohnung, REITs, offene Fonds und Private Real Estate · Liquiditätsrisiko: Marktliquidität messen, Liquiditätsprämien und die Werkzeuge offener Fonds · Glossar: Rücknahmeaussetzung · Glossar: Offener Immobilienfonds

EinSiG § 8 (2015) · Einlagensicherungsgesetz (EinSiG), § 8 (Höhe des Entschädigungsanspruchs)

Deutscher Bundestag. Fassung auf gesetze-im-internet.de; abgerufen am 26.10.2026. Quelle

Gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 € je Einleger und Bank; bis 500.000 € für sechs Monate bei bestimmten Gutschriften wie dem Verkaufserlös einer selbst genutzten Immobilie.

Zitiert in: Geldmarkt-ETF oder Tagesgeld: Zinsen, Sicherheit und Steuern im Vergleich · Glossar: Tagesgeld · Glossar: Einlagensicherung

EinSiG (2015) · Einlagensicherungsgesetz (EinSiG), § 6 (Nicht entschädigungsfähige Einlagen)

Deutscher Bundestag. Fassung auf gesetze-im-internet.de; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Schuldverschreibungen eines Kreditinstituts sind von der gesetzlichen Einlagensicherung ausgenommen (außer Namensschuldverschreibungen, die Einlagen sind).

Zitiert in: Kontrahenten- und Emittentenrisiko: CVA, ETCs, Zertifikate und Swaps · Glossar: Emittentenrisiko

InvStG § 17 (2016) · Investmentsteuergesetz (InvStG), § 17 (Erträge bei Abwicklung eines Investmentfonds)

Deutscher Bundestag. Fassung auf gesetze-im-internet.de; abgerufen am 26.10.2026. Quelle

Während der Abwicklung eines Fonds sind Ausschüttungen nur steuerfreie Kapitalrückzahlung, soweit der Rücknahmepreis unter den fortgeführten Anschaffungskosten liegt, höchstens zehn Kalenderjahre lang.

Zitiert in: Themen-ETFs und Hype: Was Studien, Kosten und Überschneidungen zeigen

ErbStG § 13b (2016) · Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz (ErbStG), § 13b Begünstigtes Vermögen

Deutscher Bundestag. Fassung auf gesetze-im-internet.de, abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Betriebsvermögen ist vollständig nicht begünstigt, wenn das Verwaltungsvermögen mindestens 90 % des begünstigungsfähigen Vermögens ausmacht.

Zitiert in: Vermögensverwaltende GmbH: Ab wann lohnt sie sich? Steuern, Kosten und Break-even

GWB § 116 (2016) · Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB), § 116 Besondere Ausnahmen

Deutscher Bundestag. Fassung auf gesetze-im-internet.de, abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Das Vergaberecht des GWB gilt nicht für öffentliche Aufträge über finanzielle Dienstleistungen im Zusammenhang mit Ausgabe, Verkauf, Ankauf oder Übertragung von Wertpapieren oder anderen Finanzinstrumenten.

Zitiert in: RFP und Mandatsvergabe: Wie institutionelle Anleger Asset Manager auswählen

§ 36a EStG (2016) · Einkommensteuergesetz (EStG), § 36a Beschränkung der Anrechenbarkeit der Kapitalertragsteuer (eingeführt durch das Investmentsteuerreformgesetz vom 19. Juli 2016, BGBl. I S. 1730; Anwendung nach § 52 Abs. 35c EStG)

Deutscher Bundestag. Bundesgesetzblatt; Fassung auf gesetze-im-internet.de, abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Volle Anrechnung der Kapitalertragsteuer auf Dividenden nur bei 45 Tagen wirtschaftlichem Eigentum, 70 % Kursrisiko und ohne Weiterleitungspflicht; sonst drei Fünftel nicht anrechenbar; Ausnahmen bis 20.000 € und bei einem Jahr Haltedauer.

Zitiert in: Cum-Ex und Cum-Cum: Wie die Dividendengeschäfte funktionierten und was heute gilt · Glossar: Cum-Cum-Geschäft

InvStG (2016) · Investmentsteuergesetz (InvStG), §§ 16, 18, 19 und 20 (Investmenterträge, Vorabpauschale, Veräußerung, Teilfreistellung)

Deutscher Bundestag. Bundesgesetzblatt; Fassung auf gesetze-im-internet.de. Quelle

Regelt seit 2018 die Besteuerung von Investmentfonds: Vorabpauschale mit 70 % des Basiszinses, Teilfreistellung 30 % für Aktienfonds, 15 % für Mischfonds.

Zitiert in: Abgeltungsteuer, Teilfreistellung und Sparerpauschbetrag bei ETFs · Geldmarkt-ETF oder Tagesgeld: Zinsen, Sicherheit und Steuern im Vergleich · Thesaurierend oder ausschüttend: Welcher ETF passt besser? · Vorabpauschale: so wird sie berechnet · Dividendenstrategie und Dividenden-ETFs kritisch betrachtet: Irrelevanz, Steuern, Faktoren · ELTIF: Private Markets für Privatanleger nach den Regeln von ELTIF 2.0 · FIRE (Financial Independence, Retire Early): Lean, Fat, Coast und Barista FIRE · Immobilien als Geldanlage: vermietete Wohnung, REITs, offene Fonds und Private Real Estate · Quellensteuer auf Dividenden: anrechnen, erstatten, Fondsdomizil · Saisonalität an der Börse: Sell in May, Januar-Effekt und wie man Kalendereffekte testet · Steuern sparen im Depot: Verlustverrechnung, Freistellungsauftrag, Günstigerprüfung und Tax-Loss-Harvesting · Vermögensverwaltende GmbH: Ab wann lohnt sie sich? Steuern, Kosten und Break-even · Steuern im Backtest: wie Portfolio Lab Abgeltungsteuer und Vorabpauschale rechnet · Finanzziele-Methodik: wie Portfolio Lab einen Lebensplan simuliert · Methodik der freien Rechner: Vorabpauschale, Sparplan, Entnahme und Hebel-ETF · Glossar: Basisertrag · Glossar: Zuflusszeitpunkt der Vorabpauschale · Glossar: Vorabpauschale im Kaufjahr · Glossar: Veräußerungsgewinn · Glossar: Aktienfonds (steuerlich) · Glossar: Mischfonds (steuerlich) · Glossar: Immobilienfonds (steuerlich) · Glossar: Investmenterträge

Deutscher Bundestag (2017) · Cum/Ex-Ausschuss übergibt Abschlussbericht an Norbert Lammert (Bericht des 4. Untersuchungsausschusses, Drucksache 18/12700)

Deutscher Bundestag. Deutscher Bundestag, Textarchiv vom 20.06.2017; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Der Ausschuss hält Cum-Ex für schon immer rechtswidrig, geht von rund einer Milliarde Euro Schaden aus und hält die Größenordnung für nicht seriös abschätzbar.

Zitiert in: Cum-Ex und Cum-Cum: Wie die Dividendengeschäfte funktionierten und was heute gilt

StaRUG (2020) · Unternehmensstabilisierungs- und -restrukturierungsgesetz (StaRUG), §§ 25–29

Deutscher Bundestag. BGBl. I S. 3256, in Kraft seit 1.1.2021; Fassung auf gesetze-im-internet.de und buzer.de, abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Restrukturierungsrahmen bei drohender Zahlungsunfähigkeit: Planannahme mit drei Vierteln der Stimmrechte je Gruppe, gruppenübergreifende Mehrheitsentscheidung, absolute Vorrangregel mit begrenzten Ausnahmen.

Zitiert in: Distressed Debt: Strategien, Insolvenzrecht, Erlösquoten und Rendite beim Investieren in Krisen · Glossar: Absolute Priority Rule

Bundestag, Altersvorsorgedepot (2026) · Bundestag beschließt das Altersvorsorgedepot (Textarchiv, Sitzung vom 27.3.2026; Drucksachen 21/4088, 21/4996)

Deutscher Bundestag. Deutscher Bundestag; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Altersvorsorgereformgesetz mit den Stimmen von CDU/CSU und SPD beschlossen: Altersvorsorgedepot mit Aktien, Fonds und ETFs als Ersatz für Riester, Sonderausgabenabzug und nachgelagerte Besteuerung bleiben.

Zitiert in: Die neue Aktienrente in Deutschland: Frühstart-Rente, Generationenkapital, Altersvorsorgedepot · Altersvorsorge im Vergleich: Betriebsrente, Rürup, Altersvorsorgedepot und ETF-Rentenversicherung gegen den ETF-Sparplan · Glossar: Altersvorsorgedepot

Bundestag, Frühstartrente (2026) · Bundestag beschließt die Frühstartrente (Textarchiv, Sitzung vom 16.10.2026; Drucksachen 21/7864, 21/8296)

Deutscher Bundestag. Deutscher Bundestag; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Frühstartrente in der vom Finanzausschuss geänderten Fassung beschlossen: 10 € im Monat für Kinder von 6 bis 18 in ein Altersvorsorgedepot, beginnend mit dem Geburtsjahrgang 2020, Auszahlung grundsätzlich nicht vor 65, Erträge bis zur Auszahlung steuerfrei.

Zitiert in: Die neue Aktienrente in Deutschland: Frühstart-Rente, Generationenkapital, Altersvorsorgedepot · Kinderdepot oder Elterndepot? Steuern, Schenkung, BAföG und Familienversicherung · Glossar: Frühstart-Rente

KAGB (2026) · Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB), § 30a Auswahl von Liquiditätsmanagementinstrumenten (eingefügt durch das Fondsrisikobegrenzungsgesetz vom 9.4.2026, BGBl. 2026 I Nr. 97)

Deutscher Bundestag. In Kraft seit 16.4.2026; Normtext auf dejure.org, abgerufen am 26.10.2026. Quelle

Kapitalverwaltungsgesellschaften müssen für jedes offene Investmentvermögen mindestens zwei geeignete Liquiditätsmanagementinstrumente aus den Listen der OGAW- bzw. AIFM-Richtlinie auswählen, nicht nur Swing Pricing und Dual Pricing; Geldmarktfonds genügt eines.

Zitiert in: Liquiditätsrisiko: Marktliquidität messen, Liquiditätsprämien und die Werkzeuge offener Fonds · Glossar: Liquiditätsmanagementinstrument

KAGB (2026) · Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB), § 98 Ausgabe und Rückgabe von Anteilen; Liquiditätsmanagementinstrumente (Fassung nach dem Fondsrisikobegrenzungsgesetz vom 9.4.2026)

Deutscher Bundestag. gesetze-im-internet.de, abgerufen am 26.10.2026. Quelle

Rücknahme mindestens zweimal im Monat, Rückgabefristen nach den Anlagebedingungen, Aussetzung bei außergewöhnlichen Umständen oder auf Anordnung der BaFin, Sachauskehr für professionelle Anleger und Abspaltung illiquider Anlagen.

Zitiert in: Liquiditätsrisiko: Marktliquidität messen, Liquiditätsprämien und die Werkzeuge offener Fonds · Glossar: Rücknahmeaussetzung

heute im bundestag (2026) · Reform der privaten Altersvorsorge zugestimmt (hib-Kurzmeldung aus dem Finanzausschuss vom 25.3.2026)

Deutscher Bundestag. Deutscher Bundestag; abgerufen am 26.10.2026. Quelle

Der Finanzausschuss senkt die Effektivkostengrenze des Standarddepots von geplanten 1,5 % auf 1 % und stellt die Grundzulage auf 50 % bis 360 € und 25 % bis 1.800 € Beitrag um.

Zitiert in: Altersvorsorge im Vergleich: Betriebsrente, Rürup, Altersvorsorgedepot und ETF-Rentenversicherung gegen den ETF-Sparplan

GmbHG (1892) · Gesetz betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG), §§ 2, 5, 7, 13 und 30

Deutscher Reichstag. Fassung auf gesetze-im-internet.de, abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Notarielle Form des Gesellschaftsvertrags, Stammkapital mindestens 25.000 €, vor der Anmeldung mindestens die Hälfte eingezahlt, Haftung nur mit dem Gesellschaftsvermögen, Verbot, das zur Erhaltung des Stammkapitals nötige Vermögen auszuzahlen.

Zitiert in: Vermögensverwaltende GmbH: Ab wann lohnt sie sich? Steuern, Kosten und Break-even

BGB (1896) · Bürgerliches Gesetzbuch (BGB), §§ 2, 168, 430, 518, 528–530, 656a–656d, 672, 1626, 1629, 1642, 1649 und 2325

Deutscher Reichstag. Neufassung vom 2.1.2002, zuletzt geändert durch Art. 6 des Gesetzes vom 23.7.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 226); Fassung auf gesetze-im-internet.de, abgerufen am 26.10.2026. Quelle

Volljährigkeit, Vollmacht und Auftrag über den Tod hinaus, Gesamtgläubiger, Form und Rückforderung von Schenkungen, Maklerkosten bei Wohnungskauf, Vermögenssorge der Eltern und Pflichtteilsergänzung.

Zitiert in: Kinderdepot oder Elterndepot? Steuern, Schenkung, BAföG und Familienversicherung · Mieten oder kaufen: Nutzerkosten, Kaufnebenkosten 2026 und ein Vermögensvergleich über 20 Jahre · Depot vererben oder verschenken: Erbschaft- und Schenkungsteuer, Bewertung und Gestaltung in Tranchen

SPIVA Europe (2026) · SPIVA Europe Year-End 2025

Di Gioia, Davide; Edwards, Tim; Smith, Euan; Malinowski, Agatha. S&P Dow Jones Indices, 19.03.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Vergleicht aktive Fonds in Europa mit Vergleichsindizes über 1 bis 10 Jahre, samt Überlebensquoten der Fonds.

Zitiert in: Stock Picking: Warum Einzelaktien so schwer zu treffen sind

Dick-Nielsen u. a. (2012) · Corporate bond liquidity before and after the onset of the subprime crisis

Dick-Nielsen, Jens; Feldhütter, Peter; Lando, David. Journal of Financial Economics 103 (3), S. 471–492. doi:10.1016/j.jfineco.2011.10.009

Der Anteil der Illiquidität am Renditeaufschlag von Unternehmensanleihen stieg mit Beginn der Subprime-Krise stark, bei Investment Grade langsam und anhaltend, bei Hochzinsanleihen stärker, aber kürzer.

Zitiert in: Market Making und Anleihenhandel: Spread, Inventar, Axes, RFQ, Cross Trades und Matrix Pricing

Dickey und Fuller (1979) · Distribution of the Estimators for Autoregressive Time Series with a Unit Root

Dickey, David A.; Fuller, Wayne A.. Journal of the American Statistical Association 74 (366a), S. 427–431. doi:10.1080/01621459.1979.10482531

Test auf Einheitswurzel (Dickey-Fuller): Ist eine Zeitreihe stationär oder ein Zufallspfad?

Zitiert in: Prognosemodelle für Renditen: ARIMA, GARCH, LSTM und Machine Learning · Spekulationsblasen: Was sie sind und wie das LPPLS-Modell sie sucht · Asset-Analyse: Methodik von Korrelation bis Kointegration · Glossar: Einheitswurzel · Glossar: Augmented-Dickey-Fuller-Test

Diebold und Mariano (1995) · Comparing Predictive Accuracy

Diebold, Francis X.; Mariano, Roberto S.. Journal of Business & Economic Statistics 13 (3), S. 253–263. doi:10.1080/07350015.1995.10524599

Test, ob zwei Prognosen gleich genau sind, mit beliebiger Verlustfunktion und autokorrelierten, nicht normalverteilten Fehlern.

Zitiert in: Prognosemodelle für Renditen: ARIMA, GARCH, LSTM und Machine Learning · Glossar: Diebold-Mariano-Test

Diebold und Li (2006) · Forecasting the term structure of government bond yields

Diebold, Francis X.; Li, Canlin. Journal of Econometrics 130 (2), S. 337–364. doi:10.1016/j.jeconom.2005.03.005

Macht das Nelson-Siegel-Modell dynamisch: Niveau, Steigung und Krümmung der Zinskurve als Zeitreihen, die sich prognostizieren lassen.

Zitiert in: Zinskurve: Was die Zinsstruktur verrät und warum eine inverse Kurve als Warnsignal gilt

Diether u. a. (2009) · Short-Sale Strategies and Return Predictability

Diether, Karl B.; Lee, Kuan-Hui; Werner, Ingrid M.. Review of Financial Studies 22 (2), S. 575–607. doi:10.1093/rfs/hhn047

US-Leerverkaufsdaten 2005: Leerverkäufe sind ein großer Teil des Volumens, Leerverkäufer handeln nach Kursanstiegen und sagen negative Überrenditen richtig voraus.

Zitiert in: Leerverkauf, Hedgefonds und Hedging: Arten und Wirkung

Dimson u. a. (2002) · Triumph of the Optimists: 101 Years of Global Investment Returns

Dimson, Elroy; Marsh, Paul; Staunton, Mike. Princeton University Press.

Renditen von Aktien, Anleihen und Geldmarkt in 16 Ländern über 101 Jahre; Grundlage vieler Prämienschätzungen.

Zitiert in: CAGR: die durchschnittliche jährliche Rendite richtig berechnen · Reale Rendite: was nach der Inflation übrig bleibt · Weltportfolio: Die ganze Welt in einem oder zwei ETFs · Zinseszins: Wie Erträge auf Erträge ein Vermögen wachsen lassen · Aktienrisikoprämie: Wie viel mehr Aktien bringen und warum das ein Rätsel ist · Anlageklassen mit langer Historie: Methodik · Glossar: Aktienrisikoprämie

Dimson und Spaenjers (2011) · Ex post: The investment performance of collectible stamps

Dimson, Elroy; Spaenjers, Christophe. Journal of Financial Economics 100 (2), S. 443–458. doi:10.1016/j.jfineco.2010.12.005

Britische Sammlerbriefmarken 1900–2008: 7,0 % pro Jahr nominal, 2,9 % real, also mehr als Anleihen und weniger als Aktien, bei aktienähnlicher Schwankung.

Zitiert in: Sammlerstücke als Geldanlage: Was Kunst, Wein, Uhren und Oldtimer wirklich bringen

Dimson u. a. (2013) · Credit Suisse Global Investment Returns Yearbook 2013

Dimson, Elroy; Marsh, Paul; Staunton, Mike. Credit Suisse Research Institute, Zürich 2013 (Katalogeintrag der KIT-Bibliothek). Quelle

Langfristige Renditen in 22 Ländern; Japan war Ende der 1980er-Jahre kurz der größte Aktienmarkt der Welt mit 45 % auf dem Höhepunkt und Ende 2012 noch 8 %, die USA 51 %.

Zitiert in: MSCI World vs. ACWI vs. FTSE All-World: Aufbau, Konzentration und Kombinationen

Dimson u. a. (2015) · The price of wine

Dimson, Elroy; Rousseau, Peter L.; Spaenjers, Christophe. Journal of Financial Economics 118 (2), S. 431–449. doi:10.1016/j.jfineco.2015.08.005

Preise der Bordeaux Premiers Crus 1900–2012: reale Rendite nach Lagerkosten 4,1 % pro Jahr, mehr als Anleihen, Kunst und Briefmarken; Wein- und Aktienrenditen sind positiv korreliert.

Zitiert in: Sammlerstücke als Geldanlage: Was Kunst, Wein, Uhren und Oldtimer wirklich bringen · Glossar: Emotionale Dividende

Do und Faff (2010) · Does Simple Pairs Trading Still Work?

Do, Binh; Faff, Robert. Financial Analysts Journal 66 (4), S. 83–95. doi:10.2469/faj.v66.n4.1

Wiederholt die Distanzmethode mit neueren Daten: Die Profitabilität sinkt weiter, in langen Phasen von Turbulenz schneidet die Strategie aber stark ab.

Zitiert in: Pairs-Trading und statistische Arbitrage: Idee, Methoden, Forschung

Dominguez und Robin (1992) · Your Money or Your Life: Transforming Your Relationship with Money and Achieving Financial Independence

Dominguez, Joe; Robin, Vicki. Viking.

Frühes Grundlagenwerk der Bewegung für finanzielle Unabhängigkeit: bewusster mit Geld und Ausgaben umgehen, um von Erträgen leben zu können.

Zitiert in: FIRE (Financial Independence, Retire Early): Lean, Fat, Coast und Barista FIRE · Glossar: FIRE

Donohue und Yip (2003) · Optimal Portfolio Rebalancing with Transaction Costs

Donohue, Christopher; Yip, Kenneth. The Journal of Portfolio Management 29 (4), S. 49–63. doi:10.3905/jpm.2003.319894

Optimale Bänder beim Rebalancing unter Transaktionskosten.

Zitiert in: Rebalancing: das Portfolio zurück auf Kurs bringen · Strategische und taktische Asset-Allokation und der Total Portfolio Approach

Doyle und Deane (2025) · Central Bank of Ireland Updates its UCITS Q&A on Portfolio Transparency for ETFs

Doyle, Hazel; Deane, Lucy. K&L Gates, 29.4.2025; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Die irische Zentralbank erlaubt OGAW-ETFs seit April 2025 neben der täglichen auch eine vierteljährliche Offenlegung der Positionen, wenn täglich genug Informationen für die Arbitrage bereitstehen.

Zitiert in: Aktive ETFs: Wie sie funktionieren und was sie bringen · Glossar: Semitransparenter ETF

Drechsler u. a. (2017) · The Deposits Channel of Monetary Policy

Drechsler, Itamar; Savov, Alexi; Schnabl, Philipp. The Quarterly Journal of Economics 132 (4), S. 1819–1876. doi:10.1093/qje/qjx019

Steigt der Leitzins, vergrößern Banken den Abstand zwischen Marktzins und Einlagenzins, und Einlagen fließen ab, und zwar stärker in Märkten mit wenig Wettbewerb unter Banken.

Zitiert in: Geldmarkt-ETF oder Tagesgeld: Zinsen, Sicherheit und Steuern im Vergleich

Driessen u. a. (2012) · A New Method to Estimate Risk and Return of Nontraded Assets from Cash Flows: The Case of Private Equity Funds

Driessen, Joost; Lin, Tse-Chun; Phalippou, Ludovic. Journal of Financial and Quantitative Analysis 47 (3), S. 511–535. doi:10.1017/s0022109012000221

Schätzt Beta und Überrendite aus den Zahlungsströmen von 958 Fonds: Venture Capital mit hohem, Buyout mit eher niedrigem Marktbeta, gemeldete Fondswerte reifer Fonds zu hoch.

Zitiert in: Private Markets messen: J-Kurve, Cashflows, Glättung und Public Proxy

Du u. a. (2023) · Active ETFs Cloned from Mutual Funds: Competing for Investor Flows

Du, Linda; Starks, Laura T.; Xiaolan, Mindy Z.. SSRN Working Paper 4653702. doi:10.2139/ssrn.4653702

US-Fondsanbieter legen aktive Investmentfonds zusätzlich als ETF auf; die Klone nehmen dem Mutterfonds keine Zuflüsse weg und sammeln dank seines Rufs mehr Geld ein als vergleichbare aktive ETFs.

Zitiert in: Aktive ETFs: Wie sie funktionieren und was sie bringen

Du u. a. (2018) · Deviations from Covered Interest Rate Parity

Du, Wenxin; Tepper, Alexander; Verdelhan, Adrien. The Journal of Finance 73 (3), S. 915–957. doi:10.1111/jofi.12620

Abweichungen von der gedeckten Zinsparität bei großen Währungen sind groß, anhaltend und systematisch, besonders über Quartalsenden. Das deutet auf die Wirkung der Bankenregulierung hin.

Zitiert in: Carry Trade: Zinsen kassieren mit Währungen und Anleihen · Basis-Trades: positive und negative Basis bei Anleihen, CDS und Futures · Basket Swaps, Total Return Swaps oder Futures: Markt-Exposure effizient aufbauen · Carry-Backtest: Methodik für Devisen- und Anleihen-Carry · Glossar: Gedeckte Zinsparität

Duffie und Singleton (1999) · Modeling Term Structures of Defaultable Bonds

Duffie, Darrell; Singleton, Kenneth J.. Review of Financial Studies 12 (4), S. 687–720. doi:10.1093/rfs/12.4.687

Reduzierte Modelle mit Ausfallintensität für die Bewertung ausfallgefährdeter Anleihen und Kreditderivate.

Zitiert in: Kontrahenten- und Emittentenrisiko: CVA, ETCs, Zertifikate und Swaps · Private Debt in der Praxis: Direct Lending, Unitranche, Mezzanine, Kreditstruktur und Fondsvehikel

Duffie (2010) · Presidential Address: Asset Price Dynamics with Slow-Moving Capital

Duffie, Darrell. The Journal of Finance 65 (4), S. 1237–1267. doi:10.1111/j.1540-6261.2010.01569.x

Kapital wandert nur langsam zu Handelsgelegenheiten: Preise reagieren scharf auf Schocks und erholen sich langsam; in der Finanzkrise verzerrten Hürden der Kapitalbildung die Preise.

Zitiert in: Basis-Trades: positive und negative Basis bei Anleihen, CDS und Futures

Duffie und Zhu (2011) · Does a Central Clearing Counterparty Reduce Counterparty Risk?

Duffie, Darrell; Zhu, Haoxiang. Review of Asset Pricing Studies 1 (1), S. 74–95. doi:10.1093/rapstu/rar001

Eine zentrale Gegenpartei für nur eine Derivateklasse kann die Netting-Effizienz senken und das mittlere Kontrahenten-Exposure erhöhen.

Zitiert in: Kontrahenten- und Emittentenrisiko: CVA, ETCs, Zertifikate und Swaps

Dumas u. a. (1998) · Implied Volatility Functions: Empirical Tests

Dumas, Bernard; Fleming, Jeff; Whaley, Robert E.. The Journal of Finance 53 (6), S. 2059–2106. doi:10.1111/0022-1082.00083

Modelle mit deterministischer Volatilitätsfunktion prognostizieren und sichern S&P-500-Optionen nicht besser als geglättete Black-Scholes-Volatilitäten.

Zitiert in: Optionsbewertung: wie faire Optionspreise entstehen

Dunn und Barden (2025) · Amid regional conflict, the Strait of Hormuz remains critical oil chokepoint

Dunn, Candace; Barden, Justine. U.S. Energy Information Administration, Today in Energy, 16.06.2025. Quelle

Durch die Straße von Hormus flossen 2024 rund 20 Mio. Barrel Öl am Tag, mehr als ein Viertel des Seehandels mit Öl und etwa ein Fünftel des LNG-Handels.

Zitiert in: Schiffsdaten und Satellitenbilder: Was sie über Rohstoffe verraten · Glossar: Engpass (Seehandel)

Dyer und Guest (2022) · A Tale of Two Index Funds: Full Replication vs. Representative Sampling

Dyer, Travis; Guest, Nicholas. SSRN Working Paper (Fassung Juli 2022). doi:10.2139/ssrn.4057537

US-Aktien-Indexfonds mit Sampling handeln mehr, kosten mehr und bringen 50 bis 70 Basispunkte weniger Rendite pro Jahr als vollständig replizierende Fonds.

Zitiert in: Index-Replikation: vollständige Replikation, optimiertes Sampling und Swap

Dymke und Walter (2008) · Insider Trading in Germany — Do Corporate Insiders Exploit Inside Information?

Dymke, Björn M.; Walter, Andreas. Business Research 1 (2), S. 188–205. doi:10.1007/bf03343533

Verknüpft Insidergeschäfte in Deutschland mit späteren Ad-hoc-Mitteilungen: Insider als Gruppe scheinen Insiderinformationen zu nutzen, am stärksten Aufsichtsratsmitglieder.

Zitiert in: Insiderhandel: was verboten ist, was erlaubt ist und was Directors' Dealings verraten

E

Easley u. a. (2021) · The Active World of Passive Investing

Easley, David; Michayluk, David; O'Hara, Maureen; Putniņš, Tālis J.. Review of Finance 25 (5), S. 1433–1471. doi:10.1093/rof/rfab021

Die meisten ETFs sind der Form oder der Funktion nach aktiv; ein Aktivitätsindex zeigt einen wachsenden Anteil stark aktiver ETFs mit eigenen Gebühren-, Umschlags- und Zuflussmustern.

Zitiert in: Aktive ETFs: Wie sie funktionieren und was sie bringen · Glossar: Aktiver ETF

Eberhart u. a. (1990) · Security Pricing and Deviations from the Absolute Priority Rule in Bankruptcy Proceedings

Eberhart, Allan C.; Moore, William T.; Roenfeldt, Rodney L.. The Journal of Finance 45 (5), S. 1457–1469. doi:10.1111/j.1540-6261.1990.tb03723.x

In 30 Chapter-11-Fällen erhielten Aktionäre im Mittel 7,6 % der Gesamtverteilung mehr, als ihnen nach der absoluten Vorrangregel zustand; die Aktienkurse nahmen das vorweg.

Zitiert in: Distressed Debt: Strategien, Insolvenzrecht, Erlösquoten und Rendite beim Investieren in Krisen · Glossar: Absolute Priority Rule

Eberhart u. a. (1999) · The Equity Performance of Firms Emerging from Bankruptcy

Eberhart, Allan C.; Altman, Edward I.; Aggarwal, Reena. The Journal of Finance 54 (5), S. 1855–1868. doi:10.1111/0022-1082.00169

Aktien von 131 Firmen nach dem Ende ihres Chapter-11-Verfahrens erzielten in den folgenden 200 Handelstagen hohe positive Überrenditen, eher wegen Fehleinschätzungen des Marktes als wegen falsch gemessenen Risikos.

Zitiert in: Distressed Debt: Strategien, Insolvenzrecht, Erlösquoten und Rendite beim Investieren in Krisen

Edwards u. a. (2007) · Corporate Bond Market Transaction Costs and Transparency

Edwards, Amy K.; Harris, Lawrence E.; Piwowar, Michael S.. The Journal of Finance 62 (3), S. 1421–1451. doi:10.1111/j.1540-6261.2007.01240.x

Transaktionskosten von US-Unternehmensanleihen 2003 bis 2005 sinken deutlich mit der Ordergröße und fallen, sobald TRACE die Preise veröffentlicht.

Zitiert in: Market Making und Anleihenhandel: Spread, Inventar, Axes, RFQ, Cross Trades und Matrix Pricing

Edwards u. a. (2023) · More Equal Than Others: 20 Years of the S&P 500 Equal Weight Index

Edwards, Tim; Di Gioia, Davide; Stoddart, Grace. S&P Dow Jones Indices, Juni 2023; abgerufen am 26.10.2026. Quelle

Zwanzig Jahre S&P 500 Equal Weight: höhere Rendite als der S&P 500 seit dem Start 2003, aber 22 % statt 5 % Umschlag pro Jahr über zehn Jahre.

Zitiert in: Equal Weight vs. Cap Weight: Gewichtung, Rebalancing und Faktorneigungen

SPIVA Europe (2025) · SPIVA Europe Year-End 2024

Edwards, Tim; Di Gioia, Davide; Chapman, Florence; Didio, Nick. S&P Dow Jones Indices. Quelle

Vergleicht aktive Fonds in Europa mit ihren Vergleichsindizes: Über zehn Jahre blieben im fondsgewichteten Mittel 93 % der Aktienfonds und 79 % der Rentenfonds zurück.

Zitiert in: Aktiv oder passiv investieren: ETF gegen Fondsmanager

SPIVA Europe (2026) · SPIVA Europe Mid-Year 2026

Edwards, Tim; Pineros, Sara; Smith, Euan. S&P Dow Jones Indices, 13.10.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Anteil aktiver Fonds in Europa, die hinter ihrer Benchmark zurückblieben, bis Ende Juni 2026, getrennt nach Aktien- und Rentenfonds.

Zitiert in: Aktiv oder passiv bei Anleihen und Rohstoffen: Warum die Regeln anders sind als bei Aktien · Aktive ETFs: Wie sie funktionieren und was sie bringen

Efron (1979) · Bootstrap Methods: Another Look at the Jackknife

Efron, B.. The Annals of Statistics 7 (1), S. 1–26. doi:10.1214/aos/1176344552

Begründet den Bootstrap: Verteilungen von Schätzern durch Ziehen mit Zurücklegen aus den eigenen Daten bestimmen.

Zitiert in: Monte-Carlo-Simulation: wie sicher ist dein Plan? · Bootstrap: Zukunftsszenarien aus der eigenen Historie · Resampling-Optimierung nach Michaud: stabilere Portfoliogewichte durch Simulation · Monte-Carlo-Methodik: wie Portfolio Lab Vermögenspfade simuliert

Efron und Tibshirani (1993) · An Introduction to the Bootstrap

Efron, Bradley; Tibshirani, Robert J.. Chapman & Hall.

Lehrbuch zum Bootstrap: Konfidenzintervalle, Standardfehler und Tests durch Wiederziehen aus den Daten.

Zitiert in: Bootstrap: Zukunftsszenarien aus der eigenen Historie

Eggers und Hainmueller (2013) · Capitol Losses: The Mediocre Performance of Congressional Stock Portfolios

Eggers, Andrew C.; Hainmueller, Jens. The Journal of Politics 75 (2), S. 535–551. doi:10.1017/s0022381613000194

Widerspricht früheren Studien: Kongressmitglieder handelten 1985 bis 2001 und 2004 bis 2008 ohne Informationsvorsprung; ein passiver Indexfonds hätte im Schnitt mehr gebracht.

Zitiert in: Insiderhandel: was verboten ist, was erlaubt ist und was Directors' Dealings verraten

Eichholtz (1997) · A Long Run House Price Index: The Herengracht Index, 1628–1973

Eichholtz, Piet M. A.. Real Estate Economics 25 (2), S. 175–192. doi:10.1111/1540-6229.00711

Hedonischer Index wiederholter Verkäufe der Häuser an der Amsterdamer Herengracht: 1973 waren sie real nur doppelt so viel wert wie 1628; nach dem Zweiten Weltkrieg stiegen die Preise real um etwa 3,2 % pro Jahr.

Zitiert in: Immobilien als Geldanlage: vermietete Wohnung, REITs, offene Fonds und Private Real Estate

ESTV (2026) · Verrechnungssteuer (VST); Rückerstattung für Personen mit Wohnsitz in Deutschland (Formular 85)

Eidgenössische Steuerverwaltung. Eidgenössische Steuerverwaltung, aktualisiert am 22.09.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Die Schweiz erhebt 35 % Verrechnungssteuer auf Kapitalerträge; Personen im Ausland können sie je nach Abkommen innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Fälligkeitsjahres teilweise zurückfordern, aus Deutschland online mit Formular 85.

Zitiert in: Quellensteuer auf Dividenden: anrechnen, erstatten, Fondsdomizil · Glossar: Quellensteuererstattung · Glossar: Verrechnungssteuer

Eisele u. a. (2020) · Trading out of sight: An analysis of cross-trading in mutual fund families

Eisele, Alexander; Nefedova, Tamara; Parise, Gianpaolo; Peijnenburg, Kim. Journal of Financial Economics 135 (2), S. 359–378. doi:10.1016/j.jfineco.2018.12.005

Mit vier Millionen Aktiengeschäften: Fondsgesellschaften setzen die Preise interner Cross Trades strategisch, um Rendite zwischen Schwesterfonds zu verschieben, und viele Cross Trades sind rückdatiert.

Zitiert in: Market Making und Anleihenhandel: Spread, Inventar, Axes, RFQ, Cross Trades und Matrix Pricing · Glossar: Cross Trade

Elliott u. a. (2005) · Pairs trading

Elliott, Robert J.; van der Hoek, John; Malcolm, William P.. Quantitative Finance 5 (3), S. 271–276. doi:10.1080/14697680500149370

Modelliert den Spread eines Paares als zum Mittel zurückkehrenden Prozess, der nur verrauscht beobachtet wird, und leitet daraus Handelsentscheidungen ab.

Zitiert in: Pairs-Trading und statistische Arbitrage: Idee, Methoden, Forschung

Ellul u. a. (2011) · Regulatory pressure and fire sales in the corporate bond market

Ellul, Andrew; Jotikasthira, Chotibhak; Lundblad, Christian T.. Journal of Financial Economics 101 (3), S. 596–620. doi:10.1016/j.jfineco.2011.03.020

Versicherer, die mehr als ein Drittel der Investment-Grade-Anleihen halten, verkaufen herabgestufte Anleihen unter Kapitaldruck; die Kurse fallen und erholen sich danach, stärker, wenn die Branche selbst angeschlagen ist.

Zitiert in: Aktiv oder passiv bei Anleihen und Rohstoffen: Warum die Regeln anders sind als bei Aktien · Distressed Debt: Strategien, Insolvenzrecht, Erlösquoten und Rendite beim Investieren in Krisen · Glossar: Fallen Angel

Elton und Gruber (1970) · Marginal Stockholder Tax Rates and the Clientele Effect

Elton, Edwin J.; Gruber, Martin J.. The Review of Economics and Statistics 52 (1). doi:10.2307/1927599

Schließt aus dem Kursabschlag am Ex-Tag auf die Grenzsteuersätze der Aktionäre und auf Steuerklientele.

Zitiert in: Cum-Ex und Cum-Cum: Wie die Dividendengeschäfte funktionierten und was heute gilt · Dividendenstrategie und Dividenden-ETFs kritisch betrachtet: Irrelevanz, Steuern, Faktoren · Glossar: Ex-Tag

Elton u. a. (2002) · Spiders: Where Are the Bugs?

Elton, Edwin J.; Gruber, Martin J.; Comer, George; Li, Kai. The Journal of Business 75 (3), S. 453–472. doi:10.1086/339891

Der erste S&P-500-ETF blieb um seine Kosten und durch zeitverzögerte Dividenden hinter dem Index zurück.

Zitiert in: Indexanbieter und Bewertungszeitpunkt: Warum gleiche Indizes verschieden rechnen · Tracking Error und Information Ratio: Abweichung vom Index · Anlageklassen mit langer Historie: Methodik

Engelberg u. a. (2018) · Short-Selling Risk

Engelberg, Joseph E.; Reed, Adam V.; Ringgenberg, Matthew C.. The Journal of Finance 73 (2), S. 755–786. doi:10.1111/jofi.12601

Leerverkäufer tragen eigene Risiken: Leihgebühren können steigen und geliehene Aktien zurückgerufen werden; das schlägt sich in Preisen und Renditen nieder.

Zitiert in: Leerverkauf, Hedgefonds und Hedging: Arten und Wirkung · Pairs-Trading und statistische Arbitrage: Idee, Methoden, Forschung · Long/Short und statistische Arbitrage: Methodik · Glossar: Leihgebühr

Engineered Portfolio (2018) · Accelerating Dual Momentum Investing

Engineered Portfolio. Blogbeitrag, Engineered Portfolio, 02.05.2018; keine begutachtete Veröffentlichung; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Blogbeitrag: wählt monatlich zwischen S&P 500 und internationalen Nebenwerten nach der Summe der 1-, 3- und 6-Monats-Renditen und weicht in langlaufende US-Staatsanleihen aus, wenn beide Werte unter null liegen.

Zitiert in: Taktik-Methodik: wie die elf taktischen Modelle rechnen

Engle (1982) · Autoregressive Conditional Heteroscedasticity with Estimates of the Variance of United Kingdom Inflation

Engle, Robert F.. Econometrica 50 (4). doi:10.2307/1912773

Begründet ARCH-Modelle für Volatilität, die sich in Phasen häuft. Das ist die Grundlage der modernen Volatilitätsprognose.

Zitiert in: Volatilität: wie stark ein Portfolio schwankt · VIX: das Angstbarometer der Börse richtig lesen · Prognosemodelle für Renditen: ARIMA, GARCH, LSTM und Machine Learning · Glossar: Volatilitäts-Clustering · Glossar: ARCH-Modell

Engle und Granger (1987) · Co-Integration and Error Correction: Representation, Estimation, and Testing

Engle, Robert F.; Granger, C. W. J.. Econometrica 55 (2), S. 251–276. doi:10.2307/1913236

Kointegration: Zeitreihen, die einzeln wandern, aber durch ein Gleichgewicht verbunden sind; Engle-Granger-Test.

Zitiert in: Pairs-Trading und statistische Arbitrage: Idee, Methoden, Forschung · Long/Short und statistische Arbitrage: Methodik · Asset-Analyse: Methodik von Korrelation bis Kointegration · Glossar: Kointegration · Glossar: Engle-Granger-Test

Entrop u. a. (2009) · The price-setting behavior of banks: An analysis of open-end leverage certificates on the German market

Entrop, Oliver; Scholz, Hendrik; Wilkens, Marco. Journal of Banking & Finance 33 (5), S. 874–882. doi:10.1016/j.jbankfin.2008.09.019

Open-End-Hebelzertifikate: Die angekündigte Formel für die laufende Preisanpassung begünstigt den Emittenten stark und passt zur Lebenszyklus-Hypothese, auch mit Kredit- und Sprungrisiko.

Zitiert in: Optionsscheine, Turbos und Zertifikate: Was sie sind und was man draufzahlt · Glossar: Turbo-Zertifikat · Glossar: Lebenszyklus-Hypothese

Eraslan und Götz (2021) · An unconventional weekly economic activity index for Germany

Eraslan, Sercan; Götz, Thomas. Economics Letters 204, S. 109881. doi:10.1016/j.econlet.2021.109881

Wöchentlicher Index der Wirtschaftsaktivität in Deutschland aus ungewöhnlichen, schnell verfügbaren Daten. Er ist die Grundlage des Wöchentlichen Aktivitätsindex der Bundesbank.

Zitiert in: Konjunktur-Puls: wie Portfolio Lab Frühindikatoren rechnet · Glossar: Wöchentlicher Aktivitätsindex

Erb und Harvey (2006) · The Strategic and Tactical Value of Commodity Futures

Erb, Claude B.; Harvey, Campbell R.. Financial Analysts Journal 62 (2), S. 69–97. doi:10.2469/faj.v62.n2.4084

Einzelne Rohstoff-Futures brachten im Mittel kaum Überrendite, rebalancierte Portfolios und Strategien nach der Terminstruktur dagegen mehr; warnt vor naiver Fortschreibung.

Zitiert in: Aktiv oder passiv bei Anleihen und Rohstoffen: Warum die Regeln anders sind als bei Aktien · Liquid Real Assets: Inflationsschutz mit liquiden Sachwerten im Portfolio

Erb und Harvey (2013) · The Golden Dilemma

Erb, Claude B.; Harvey, Campbell R.. Financial Analysts Journal 69 (4), S. 10–42. doi:10.2469/faj.v69.n4.1

Prüft verbreitete Thesen wie „Gold schützt vor Inflation“ kritisch; der reale Goldpreis ist historisch hoch und schwankt stark.

Zitiert in: All-Weather-Portfolio: Für jedes Wirtschaftsklima gerüstet? · Reale Rendite: was nach der Inflation übrig bleibt · Gold im Portfolio: sicherer Hafen, Inflationsschutz oder nur glänzend? · Liquid Real Assets: Inflationsschutz mit liquiden Sachwerten im Portfolio · Glossar: Gold

Erel u. a. (2024) · Risk-Adjusting the Returns to Private Debt Funds

Erel, Isil; Flanagan, Thomas; Weisbach, Michael S.. National Bureau of Economic Research, Working Paper 32278. doi:10.3386/w32278

Risikobereinigt mit Aktien- und Anleihefaktoren erzielt ein typischer Private-Debt-Fonds nach Gebühren keine signifikante Überrendite; vor Gebühren ist sie positiv.

Zitiert in: Private Credit und Public Credit im Vergleich: Rendite, Risiken und was die Forschung zeigt · Private Debt in der Praxis: Direct Lending, Unitranche, Mezzanine, Kreditstruktur und Fondsvehikel

Erikson und Wlezien (2008) · Are Political Markets Really Superior to Polls as Election Predictors?

Erikson, Robert S.; Wlezien, Christopher. Public Opinion Quarterly 72 (2), S. 190–215. doi:10.1093/poq/nfn010

Richtig heruntergerechnete Umfragevorsprünge schlagen die Iowa Electronic Markets 1988 bis 2004; Händler überschätzen die Unsicherheit des Wahlkampfs.

Zitiert in: Prognosemärkte als Wetten auf Ereignisse: was sie können und was nicht

Estep und Kritzman (1988) · TIPP: Insurance without complexity

Estep, Tony; Kritzman, Mark. The Journal of Portfolio Management 14 (4), S. 38–42. doi:10.3905/jpm.1988.409172

Time Invariant Portfolio Protection: Der Floor ist ein fester Anteil des bisher höchsten Portfoliowerts und wird nachgezogen.

Zitiert in: CPPI: Wertsicherung mit Polster, Floor und Multiplikator · CPPI-Backtest: Methodik · Glossar: TIPP

Estrada (2008) · Black Swans and Market Timing

Estrada, Javier. The Journal of Investing 17 (3), S. 20–34. doi:10.3905/joi.2008.710917

Wenige Tage entscheiden über die langfristige Rendite: Wer die besten zehn Tage verpasst, verliert einen Großteil des Ertrags.

Zitiert in: Market Timing: Lässt sich der richtige Zeitpunkt treffen?

Estrella und Hardouvelis (1991) · The Term Structure as a Predictor of Real Economic Activity

Estrella, Arturo; Hardouvelis, Gikas A.. The Journal of Finance 46 (2), S. 555–576. doi:10.1111/j.1540-6261.1991.tb02674.x

Eine steile Zinskurve kündigt mehr reales Wachstum an; die Steigung schlägt Frühindikatoren und Umfrageprognosen.

Zitiert in: Markterwartungen: Was Zinskurve, Inflationsanleihen und Optionen über die Zukunft verraten · Zinskurve: Was die Zinsstruktur verrät und warum eine inverse Kurve als Warnsignal gilt · Makro-Dashboard und Regime-Analyse: Methodik

Estrella und Mishkin (1998) · Predicting U.S. Recessions: Financial Variables as Leading Indicators

Estrella, Arturo; Mishkin, Frederic S.. Review of Economics and Statistics 80 (1), S. 45–61. doi:10.1162/003465398557320

Die Steigung der Zinskurve sagt US-Rezessionen ein bis zwei Quartale im Voraus besser vorher als viele andere Indikatoren.

Zitiert in: Markterwartungen: Was Zinskurve, Inflationsanleihen und Optionen über die Zukunft verraten · Zinskurve: Was die Zinsstruktur verrät und warum eine inverse Kurve als Warnsignal gilt · Makro-Dashboard und Regime-Analyse: Methodik · Glossar: Inverse Zinskurve · Glossar: Steilheit der Zinskurve · Glossar: Rezession · Glossar: Rezessionswahrscheinlichkeit

Estrella und Trubin (2006) · The Yield Curve as a Leading Indicator: Some Practical Issues

Estrella, Arturo; Trubin, Mary R.. Current Issues in Economics and Finance (Federal Reserve Bank of New York) 12 (5). Quelle

Praxisregeln für das Rezessionsmodell des New York Fed: 10-jährige Treasury-Rendite minus 3-Monats-T-Bill als Rendite-Äquivalent im Monatsmittel, Probit für die Rezession in zwölf Monaten mit α = −0,6045 und β = −0,7374, geschätzt 1959 bis 2005; das Niveau des Spreads sagt mehr als seine Änderung.

Zitiert in: Markterwartungen: Was Zinskurve, Inflationsanleihen und Optionen über die Zukunft verraten · Makro-Dashboard und Regime-Analyse: Methodik · Glossar: Rendite-Äquivalent · Glossar: Probit-Modell · Glossar: Rezessionswahrscheinlichkeit

ETFGI (2026) · Active ETF Assets Reach Record US$ 2.59 Trillion as Industry Posts Highest-Ever YTD Inflows of US$ 590 Billion at end July

ETFGI. ETFGI LLP, Pressemitteilung vom 24.8.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Vermögen, Zahl der Produkte und Zuflüsse aktiver ETFs weltweit Ende Juli 2026.

Zitiert in: Aktive ETFs: Wie sie funktionieren und was sie bringen

Eurex, TAIC (2026) · Trade at Index Close (TAIC) – Eurex T7 Entry Services

Eurex. Eurex Frankfurt AG; abgerufen am 27.10.2026. Quelle

Außerbörslich vereinbarte Geschäfte in Aktienindex- und Kreditindex-Futures, die für EFP-I zugelassen sind, zum Indexschluss plus vereinbarter Basis; Eingabe, sobald der Schlussstand vorliegt.

Zitiert in: Ordertypen und Ausführung: von der Limit-Order über MOC und VWAP bis zu TAS und BTIC · Glossar: BTIC

Eurex (2026) · EURO STOXX 50® Index Total Return Futures (TESX): Produktseite und Kontraktspezifikationen

Eurex. Eurex Frankfurt AG; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Total Return Futures werden über den TRF-Spread gehandelt, einen jährlichen Finanzierungsaufschlag in Basispunkten; Geschäftsarten Trade at Index Close (TAIC) mit dem Indexschlussstand und Trade at Market (TAM).

Zitiert in: Basket Swaps, Total Return Swaps oder Futures: Markt-Exposure effizient aufbauen · Ordertypen und Ausführung: von der Limit-Order über MOC und VWAP bis zu TAS und BTIC · Glossar: BTIC

Eurex (2026) · EURO STOXX 50® Index Futures (FESX): Produktseite und Kontraktspezifikationen

Eurex. Eurex Frankfurt AG; abgerufen am 26.10.2026. Quelle

Kontraktwert 10 € je Indexpunkt, Mindestpreisveränderung ein Punkt, Verfall im März-, Juni-, September- und Dezemberzyklus am dritten Freitag, Barausgleich.

Zitiert in: Overlay-Management mit Futures: Beta-, Duration- und Währungs-Overlay, Kontraktzahlen und Liquiditätsbedarf

Eurex (2026) · Euro-Bund-Futures (FGBL): Produktseite und Kontraktspezifikationen

Eurex. Eurex Frankfurt AG; abgerufen am 26.10.2026. Quelle

Kontraktwert 100.000 €, Preis in Prozent des Nominalwerts mit Tick 0,01 = 10 €, Lieferung von Bundesanleihen am 10. Kalendertag der Liefermonate März, Juni, September und Dezember.

Zitiert in: Overlay-Management mit Futures: Beta-, Duration- und Währungs-Overlay, Kontraktzahlen und Liquiditätsbedarf

EIB (2021) · EIB issues its first ever digital bond on a public blockchain (Pressemitteilung 2021-141)

Europäische Investitionsbank. Europäische Investitionsbank, April 2021; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Digitale Anleihe über 100 Mio. € mit zwei Jahren Laufzeit auf Ethereum nach französischem Recht, Abwicklung mit digitalem Zentralbankgeld der Banque de France.

Zitiert in: Digital Assets: Tokenisierung, Stablecoins, Kryptowertpapiere und digitaler Euro

Europäische Kommission (2015) · Fact Sheet: New EU rules to promote investments in infrastructure projects (Änderung der Delegierten Verordnung zu Solvency II)

Europäische Kommission. Europäische Kommission, Fact Sheet vom 30.9.2015, Abdruck in der EU-Dokumentation der Ersten Kammer der Niederlande; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Qualifizierte Infrastrukturinvestitionen werden eine eigene Kategorie in Solvency II; der Schock für Eigenkapital sinkt von 49 % auf 30 %, für Anleihen etwa einer 20-jährigen Anleihe der Bonitätsstufe 3 von 30 % auf 20 %.

Zitiert in: Infrastruktur-Investments: Equity und Debt, Erlösmodelle, Bewertung und Forschung

Delegierte Verordnung zu Solvency II (2015) · Delegierte Verordnung (EU) 2015/35 zur Ergänzung der Richtlinie 2009/138/EG (Solvency II), Art. 168 und 169 (Aktienrisiko)

Europäische Kommission. Fassung im Solvency II Single Rulebook der EIOPA; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Standardformel für das Aktienrisiko: Schock von 39 % für Typ-1-Aktien, 49 % für Typ-2-Aktien und 36 % für qualifizierte Infrastrukturunternehmen, jeweils plus symmetrische Anpassung (bei Infrastrukturunternehmen 92 % davon).

Zitiert in: Infrastruktur-Investments: Equity und Debt, Erlösmodelle, Bewertung und Forschung

EU-Kommission (2017) · Delegierte Verordnung (EU) 2017/565 vom 25. April 2016 zur Ergänzung der Richtlinie 2014/65/EU (MiFID II), Artikel 50 (Informationen über Kosten und Nebenkosten)

Europäische Kommission. Amtsblatt der Europäischen Union vom 31.3.2017; Wortlaut von Artikel 50 abgerufen über gesetze.legal am 25.10.2026. Quelle

Wertpapierfirmen weisen alle Kosten und Nebenkosten zusammengefasst als Geldbetrag und Prozentsatz aus, ex post jährlich und individualisiert, mit einer Veranschaulichung der kumulativen Wirkung der Kosten auf die Rendite.

Zitiert in: Optionsscheine, Turbos und Zertifikate: Was sie sind und was man draufzahlt · Portfolio-Reporting: Rendite, Risiko, Attribution und Kosten richtig berichten · Glossar: Ex-post-Kostenausweis

EU-Klimabenchmark-Verordnung (2020) · Delegierte Verordnung (EU) 2020/1818 vom 17. Juli 2020 zur Ergänzung der Verordnung (EU) 2016/1011 durch Mindeststandards für EU-Referenzwerte für den klimabedingten Wandel und für Paris-abgestimmte EU-Referenzwerte

Europäische Kommission. Amtsblatt der Europäischen Union L 406 vom 3.12.2020; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Mindeststandards für Klimaindizes: Treibhausgasintensität mindestens 30 % (klimabedingter Wandel) bzw. 50 % (Paris-abgestimmt) unter dem Anlageuniversum, danach jährlich mindestens 7 % weniger, Ausschlüsse nach Artikel 12.

Zitiert in: ESG-ETFs: SFDR, Ratings, Rendite und die Grenzen nachhaltiger Fonds · ESG-Methodik: Nachhaltigkeit im Look-through · Glossar: Paris-Aligned Benchmark · Glossar: Climate Transition Benchmark

Delegierte Verordnung (EU) 2024/2759 (2024) · Delegierte Verordnung (EU) 2024/2759 vom 19. Juli 2024 zur Ergänzung der Verordnung (EU) 2015/760 durch technische Regulierungsstandards (Rücknahmepolitik, Liquiditätsmanagement, Abgleich von Übertragungen, Kosten)

Europäische Kommission. Amtsblatt der Europäischen Union vom 25.10.2024, in Kraft seit 26.10.2024; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Regelt, wie viel ein ELTIF je Rücknahmetermin höchstens auszahlen darf (Anhang I nach Rücknahmehäufigkeit und Kündigungsfrist, Anhang II mit Mindestanteil liquider Anlagen), optionale Werkzeuge gegen Verwässerung und die Gesamtkostenquote.

Zitiert in: ELTIF: Private Markets für Privatanleger nach den Regeln von ELTIF 2.0 · Private Equity erklärt: Strategien, Fondsstruktur, Gebühren und was die Forschung zur Rendite zeigt · Glossar: Semi-liquider Fonds · Glossar: Kündigungsfrist · Glossar: Rückgabebeschränkung (Gate)

EU-Kommission (2025) · Vorschlag für eine Verordnung zur Änderung der Verordnung (EU) 2019/2088 und der Verordnung (EU) Nr. 1286/2014, COM(2025) 841 final

Europäische Kommission. Europäische Kommission, Brüssel, 20.11.2025; Ratsdokument 15751/25 (englische Fassung), abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Vorschlag zur Neuordnung der SFDR mit drei Produktkategorien: Übergang (Artikel 7), ESG-Grundlagen (Artikel 8) und Nachhaltigkeit (Artikel 9), mit je mindestens 70 % passender Anlagen und Pflichtausschlüssen.

Zitiert in: ESG-ETFs: SFDR, Ratings, Rendite und die Grenzen nachhaltiger Fonds

EU-Kommission (2026) · Application of the GDPR (Anwendung der Datenschutz-Grundverordnung)

Europäische Kommission. Europäische Kommission, Informationsseite zur Verordnung (EU) 2016/679; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Was personenbezogene Daten sind (auch Standortdaten, IP-Adressen, Cookie- und Werbekennungen) und dass nur unumkehrbar anonymisierte Daten nicht mehr unter die DSGVO fallen.

Zitiert in: Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen · Glossar: Geolokationsdaten

EZB (2025) · Eurosystem moving to next phase of digital euro project (Pressemitteilung, 30. Oktober 2025)

Europäische Zentralbank. Europäische Zentralbank; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Nächste Phase des digitalen Euro: Pilot ab Mitte 2027 und Bereitschaft für eine mögliche erste Ausgabe 2029, falls die Verordnung 2026 beschlossen wird; über die Ausgabe entscheidet die EZB erst danach.

Zitiert in: Digital Assets: Tokenisierung, Stablecoins, Kryptowertpapiere und digitaler Euro · Glossar: Digitaler Euro

EZB, Leitzinsen (2026) · Key ECB interest rates

Europäische Zentralbank. EZB; abgerufen am 26.10.2026. Quelle

Zinssätze der Einlagefazilität, der Hauptrefinanzierungsgeschäfte und der Spitzenrefinanzierungsfazilität mit Datum jeder Änderung; Einlagesatz 2,50 % seit 16.9.2026.

Zitiert in: Geldmarkt-ETF oder Tagesgeld: Zinsen, Sicherheit und Steuern im Vergleich

EZB, €STR (2026) · Euro short-term rate (€STR)

Europäische Zentralbank. EZB; abgerufen am 26.10.2026. Quelle

Täglich veröffentlichter Zins für unbesicherte Übernachtkredite im Euroraum; 2,442 % für den 23.10.2026 bei 62,9 Mrd. € Volumen.

Zitiert in: Geldmarkt-ETF oder Tagesgeld: Zinsen, Sicherheit und Steuern im Vergleich

EZB, MFI-Zinsstatistik (2026) · MFI-Zinsstatistik für den Euroraum: August 2026

Europäische Zentralbank. EZB, Pressemitteilung vom 1.10.2026 (deutsche Fassung der Bundesbank); abgerufen am 26.10.2026. Quelle

Täglich fällige Einlagen privater Haushalte im Euroraum im Schnitt 0,29 %, Einlagen mit bis zu einem Jahr Laufzeit 2,13 % (Neugeschäft August 2026).

Zitiert in: Geldmarkt-ETF oder Tagesgeld: Zinsen, Sicherheit und Steuern im Vergleich

EZB, Sitzungskalender (2026) · Meeting calendars for the Governing Council and General Council

Europäische Zentralbank. EZB; abgerufen am 26.10.2026. Quelle

Geldpolitische Sitzungen des EZB-Rats 2026, darunter am 28./29. Oktober und 16./17. Dezember.

Zitiert in: Geldmarkt-ETF oder Tagesgeld: Zinsen, Sicherheit und Steuern im Vergleich

EZB, Umfrage Juli 2026 (2026) · Results of the ECB Survey of Professional Forecasters for the third quarter of 2026 (Pressemitteilung)

Europäische Zentralbank. EZB, 24.7.2026; abgerufen am 27.10.2026. Quelle

53 Antworten, befragt vom 1. bis 6. Juli 2026: erwartete Inflation 2,7 % für 2026, 2,2 % für 2027, 2,0 % für 2028 und auf längere Sicht (2031) 2,0 %.

Zitiert in: Markterwartungen: Was Zinskurve, Inflationsanleihen und Optionen über die Zukunft verraten

EZB, Survey of Professional Forecasters (2026) · Background on the survey of professional forecasters

Europäische Zentralbank. EZB; abgerufen am 27.10.2026. Quelle

Umfrage seit Januar 1999, viermal im Jahr (Januar, April, Juli, Oktober) unter Fachleuten von Finanz- und anderen Unternehmen: Punktprognosen und Wahrscheinlichkeitsverteilungen für Inflation, Kerninflation, Wachstum und Arbeitslosigkeit im laufenden, nächsten und übernächsten Jahr, für rollierende Horizonte und auf längere Sicht.

Zitiert in: Markterwartungen: Was Zinskurve, Inflationsanleihen und Optionen über die Zukunft verraten · Makro-Dashboard und Regime-Analyse: Methodik · Glossar: Survey of Professional Forecasters

EZB, Zinsstrukturkurven (2026) · Euro area yield curves

Europäische Zentralbank. EZB; abgerufen am 27.10.2026. Quelle

Tägliche Zinsstrukturkurven des Euroraums (Kassa-, Termin- und Parzinsen) für Restlaufzeiten von 3 Monaten bis 30 Jahren, einmal aus Staatsanleihen mit AAA-Rating und einmal aus allen Staatsanleihen; Daten ab 6. September 2004, aktualisiert an jedem TARGET-Geschäftstag um 12 Uhr.

Zitiert in: Markterwartungen: Was Zinskurve, Inflationsanleihen und Optionen über die Zukunft verraten

EZB, Methodik der Zinskurven (2026) · ECB yield curve methodology (Technical Notes)

Europäische Zentralbank. EZB, ohne Datum; abgerufen am 27.10.2026. Quelle

Die Kurven beruhen auf dem Nelson-Siegel-Svensson-Modell; Anleihen mit 3 Monaten bis 30 Jahren Restlaufzeit, ohne variabel verzinste, inflationsindexierte und ewige Anleihen; Formel des momentanen Terminzinses.

Zitiert in: Markterwartungen: Was Zinskurve, Inflationsanleihen und Optionen über die Zukunft verraten · Makro-Dashboard und Regime-Analyse: Methodik · Glossar: Momentaner Terminzins · Glossar: Svensson-Modell

OGAW-Richtlinie, Art. 51 (2009) · Richtlinie 2009/65/EG vom 13. Juli 2009 (OGAW), Artikel 51 Absatz 3: Gesamtrisiko aus Derivaten

Europäisches Parlament; Rat der Europäischen Union. Wortlaut im Interactive Single Rulebook der ESMA; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Das Gesamtrisiko eines OGAW aus Derivaten darf seinen Nettoinventarwert nicht übersteigen; es wird aus dem Wert der Basiswerte, dem Kontrahentenrisiko, künftigen Marktbewegungen und der Zeit für die Auflösung berechnet.

Zitiert in: Basket Swaps, Total Return Swaps oder Futures: Markt-Exposure effizient aufbauen · Overlay-Management mit Futures: Beta-, Duration- und Währungs-Overlay, Kontraktzahlen und Liquiditätsbedarf

OGAW-Richtlinie (2009) · Richtlinie 2009/65/EG vom 13. Juli 2009 zur Koordinierung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften betreffend bestimmte Organismen für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren (OGAW), Artikel 52

Europäisches Parlament; Rat der Europäischen Union. Amtsblatt der Europäischen Union L 302 vom 17.11.2009; Wortlaut von Artikel 52 abgerufen am 25.10.2026 über legislation.gov.uk. Quelle

Artikel 52 begrenzt das Kontrahentenrisiko aus Derivaten auf 10 % des Fondsvermögens bei Kreditinstituten und 5 % bei anderen Partnern, dazu die Streuungsgrenzen 5/10/40.

Zitiert in: Geldmarkt-ETF oder Tagesgeld: Zinsen, Sicherheit und Steuern im Vergleich · Basket Swaps, Total Return Swaps oder Futures: Markt-Exposure effizient aufbauen · Index-Replikation: vollständige Replikation, optimiertes Sampling und Swap

Leerverkaufsverordnung (2012) · Verordnung (EU) Nr. 236/2012 vom 14. März 2012 über Leerverkäufe und bestimmte Aspekte von Credit Default Swaps, Art. 3, 5, 6, 9, 12 und 14 (konsolidierte Fassung vom 16.01.2024)

Europäisches Parlament; Rat der Europäischen Union. Amtsblatt der Europäischen Union; konsolidierte Fassung auf EUR-Lex, abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Verbietet ungedeckte Leerverkäufe von Aktien und ungedeckte CDS auf Staatsanleihen; Netto-Leerverkaufspositionen in Aktien sind der Aufsicht ab 0,1 % und je weitere 0,1 Prozentpunkte zu melden und ab 0,5 % zu veröffentlichen, bis 15:30 Uhr am folgenden Handelstag.

Zitiert in: Leerverkauf, Hedgefonds und Hedging: Arten und Wirkung · Glossar: Netto-Leerverkaufsposition

MAR (2014) · Verordnung (EU) Nr. 596/2014 vom 16. April 2014 über Marktmissbrauch (Marktmissbrauchsverordnung, MAR)

Europäisches Parlament; Rat der Europäischen Union. Amtsblatt der Europäischen Union vom 12.6.2014; Wortlaut abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Unmittelbar geltende EU-Verordnung gegen Marktmissbrauch: Insiderinformationen und Insidergeschäfte, Pflichten der Emittenten sowie Marktmanipulation. Art. 12 bestimmt, was dazu zählt (irreführende Geschäfte und Aufträge, falsche Informationen, Stellungnahmen nach eigenem Positionsaufbau ohne Offenlegung), Art. 15 verbietet sie.

Zitiert in: Pump and Dump und Pennystocks: Wie die Masche funktioniert · Insiderhandel: was verboten ist, was erlaubt ist und was Directors' Dealings verraten · Glossar: Marktmanipulation · Glossar: Directors' Dealings · Glossar: Ad-hoc-Mitteilung · Glossar: Handelsverbot vor Abschlüssen · Glossar: Tippee

PRIIP-Verordnung (2014) · Verordnung (EU) Nr. 1286/2014 vom 26. November 2014 über Basisinformationsblätter für verpackte Anlageprodukte für Kleinanleger und Versicherungsanlageprodukte (PRIIP), Artikel 8 und 32

Europäisches Parlament; Rat der Europäischen Union. Amtsblatt der Europäischen Union; geltende Fassung abgerufen über gesetze.legal am 25.10.2026. Quelle

Gliederung des Basisinformationsblatts mit Gesamtrisikoindikator, Performance-Szenarien und Kosten in Euro und Prozent; OGAW waren bis 31.12.2022 ausgenommen (Artikel 32).

Zitiert in: Optionsscheine, Turbos und Zertifikate: Was sie sind und was man draufzahlt · Portfolio-Reporting: Rendite, Risiko, Attribution und Kosten richtig berichten · Glossar: Basisinformationsblatt

Geldmarktfondsverordnung (2017) · Verordnung (EU) 2017/1131 vom 14. Juni 2017 über Geldmarktfonds, Artikel 1, 9, 13 und 24

Europäisches Parlament; Rat der Europäischen Union. Amtsblatt der Europäischen Union; Wortlaut abgerufen am 26.10.2026 über gesetze.legal. Quelle

Gilt für Fonds, die in kurzfristige Vermögenswerte investieren und geldmarktnahe Renditen anstreben; zulässig sind Geldmarktinstrumente, Einlagen, Pensionsgeschäfte und Derivate nur zur Absicherung; kurzfristige Fonds höchstens 60 Tage gewichtete Zinsbindung und 120 Tage Restlaufzeit.

Zitiert in: Geldmarkt-ETF oder Tagesgeld: Zinsen, Sicherheit und Steuern im Vergleich

SFDR (2019) · Verordnung (EU) 2019/2088 vom 27. November 2019 über nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten im Finanzdienstleistungssektor (Offenlegungsverordnung, SFDR)

Europäisches Parlament; Rat der Europäischen Union. Amtsblatt der Europäischen Union L 317 vom 9.12.2019; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Regelt seit März 2021, was Finanzprodukte über Nachhaltigkeitsrisiken (Artikel 6), beworbene ökologische oder soziale Merkmale (Artikel 8) und nachhaltige Investitionsziele (Artikel 9) offenlegen müssen.

Zitiert in: ESG-ETFs: SFDR, Ratings, Rendite und die Grenzen nachhaltiger Fonds · Portfolio-Reporting: Rendite, Risiko, Attribution und Kosten richtig berichten · ESG-Methodik: Nachhaltigkeit im Look-through · Glossar: SFDR · Glossar: Artikel-6-Fonds · Glossar: Artikel-8-Fonds · Glossar: Artikel-9-Fonds

MiCA (2023) · Verordnung (EU) 2023/1114 vom 31. Mai 2023 über Märkte für Kryptowerte (MiCA), Artikel 50 (Verbot der Gewährung von Zinsen) und Artikel 54 (Anlage der Geldbeträge)

Europäisches Parlament; Rat der Europäischen Union. Amtsblatt der Europäischen Union L 150 vom 9.6.2023; Wortlaut über das Interactive Single Rulebook der ESMA, abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Emittenten von E-Geld-Token und Kryptowerte-Dienstleister dürfen keine Zinsen gewähren; mindestens 30 % der eingenommenen Gelder liegen auf getrennten Konten bei Kreditinstituten, der Rest in sicheren, liquiden Anlagen derselben Währung.

Zitiert in: Digital Assets: Tokenisierung, Stablecoins, Kryptowertpapiere und digitaler Euro · Glossar: E-Geld-Token

Verordnung (EU) 2023/606 (2023) · Verordnung (EU) 2023/606 vom 15. März 2023 zur Änderung der Verordnung (EU) 2015/760 in Bezug auf die Anforderungen an die Anlagepolitik und die Bedingungen für die Tätigkeit europäischer langfristiger Investmentfonds sowie in Bezug auf den Umfang der zulässigen Anlagevermögenswerte, die Anforderungen an die Portfoliozusammensetzung und Diversifizierung und die Barkreditaufnahme sowie andere Vertragsbedingungen

Europäisches Parlament; Rat der Europäischen Union. Amtsblatt der Europäischen Union vom 20.3.2023, anwendbar ab 10.1.2024; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Reform der ELTIF-Verordnung (ELTIF 2.0): mindestens 55 % zulässige Anlagen, Kreditaufnahme bis 50 % des Nettoinventarwerts bei Vertrieb an Kleinanleger, Rücknahmen vor Laufzeitende unter Bedingungen, Eignungsprüfung statt Mindestanlage.

Zitiert in: ELTIF: Private Markets für Privatanleger nach den Regeln von ELTIF 2.0 · Private Credit und Public Credit im Vergleich: Rendite, Risiken und was die Forschung zeigt · Private Equity erklärt: Strategien, Fondsstruktur, Gebühren und was die Forschung zur Rendite zeigt · Venture Capital: Finanzierungsrunden, Bewertung, Power Law und was die Forschung über die Rendite weiß · Private Debt in der Praxis: Direct Lending, Unitranche, Mezzanine, Kreditstruktur und Fondsvehikel · Glossar: ELTIF

Richtlinie (EU) 2024/2994 (2024) · Directive (EU) 2024/2994 of 27 November 2024 amending Directives 2009/65/EC, 2013/36/EU and (EU) 2019/2034 as regards the treatment of concentration risk arising from exposures towards central counterparties and of counterparty risk in centrally cleared derivative transactions

Europäisches Parlament; Rat der Europäischen Union. Amtsblatt der Europäischen Union; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Ändert unter anderem die OGAW-Richtlinie: Die Grenzen für das Kontrahentenrisiko gelten für Derivate, die nicht über eine zugelassene zentrale Gegenpartei gecleart werden; Umsetzung bis 25.6.2026.

Zitiert in: Index-Replikation: vollständige Replikation, optimiertes Sampling und Swap · Kontrahenten- und Emittentenrisiko: CVA, ETCs, Zertifikate und Swaps

Richtlinie (EU) 2026/804 (2026) · Richtlinie (EU) 2026/804 vom 30. März 2026 zur Änderung der Richtlinie 2014/49/EU über Einlagensicherungssysteme

Europäisches Parlament; Rat der Europäischen Union. Amtsblatt der Europäischen Union vom 20.4.2026; abgerufen am 26.10.2026. Quelle

Befristete Deckung hoher Guthaben von mindestens 500.000 € für sechs Monate (bei Immobiliengeschäften bis 2,5 Mio. €) zusätzlich zu den 100.000 €; umzusetzen bis 11. Mai 2028.

Zitiert in: Geldmarkt-ETF oder Tagesgeld: Zinsen, Sicherheit und Steuern im Vergleich · Glossar: Einlagensicherung

Europäisches Parlament (2026) · Legislative Train Schedule: Digital euro (Stand 20.09.2026)

Europäisches Parlament. Europäisches Parlament; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Stand des Gesetzgebungsverfahrens zum digitalen Euro: Verhandlungsmandat im Juli 2026 vom Plenum bestätigt; Parlament und Rat liegen bei Vergütungsmodell, Vertrieb und Haltegrenzen noch auseinander.

Zitiert in: Digital Assets: Tokenisierung, Stablecoins, Kryptowertpapiere und digitaler Euro · Glossar: Digitaler Euro

EBA (2025) · The EBA publishes the results of its 2025 EU-wide stress test

European Banking Authority. EBA, Pressemitteilung vom 1.8.2025; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

EU-weiter Stresstest 2025 mit 64 Banken (75 % der Bankaktiva der EU) über drei Jahre; im adversen Szenario von ESRB und EZB sinkt die harte Kernkapitalquote um 370 Basispunkte auf 12 %.

Zitiert in: Szenarioanalyse und Sensitivitätsanalyse: Aktien-, Zins-, Kredit- und Währungsrisiko im Stresstest

EIOPA (2016) · Final Report on the Call for Advice from the European Commission on the identification and calibration of other infrastructure investment risk categories i.e. infrastructure corporates (EIOPA-16-490)

European Insurance and Occupational Pensions Authority. EIOPA, 2016; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Empfiehlt für Eigenkapital an qualifizierten Infrastrukturunternehmen einen Schock von 36 % bei gut gestreuten Portfolios, nahe den 39 % für börsennotierte Aktien.

Zitiert in: Infrastruktur-Investments: Equity und Debt, Erlösmodelle, Bewertung und Forschung

EIOPA (2025) · EIOPA proposes one-to-one capital requirements for EU insurers’ crypto asset holdings (27. März 2025)

European Insurance and Occupational Pensions Authority. EIOPA; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Rat an die Kommission: Kryptowerte von Versicherern in der Standardformel von Solvency II pauschal mit 100 % Eigenmitteln unterlegen.

Zitiert in: Krypto im institutionellen Portfolio: Zugang, Verwahrung, Regulierung und Risikobudget

ESMA (2018) · ESMA agrees to prohibit binary options and restrict CFDs to protect retail investors (Pressemitteilung)

European Securities and Markets Authority. ESMA, 27.3.2018; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Produktintervention: Verbot binärer Optionen für Kleinanleger; für CFDs Hebelgrenzen von 30 : 1 bis 2 : 1, Glattstellung bei 50 % der Mindestmarge, Schutz vor negativem Kontostand und Risikowarnung.

Zitiert in: Optionsscheine, Turbos und Zertifikate: Was sie sind und was man draufzahlt

ESMA (2024) · Guidelines on funds' names using ESG or sustainability-related terms (ESMA34-1592494965-657)

European Securities and Markets Authority. ESMA, Abschlussbericht vom 14.05.2024; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Fonds mit ESG- oder Nachhaltigkeitsbegriffen im Namen müssen mindestens 80 % ihrer Anlagen danach ausrichten und je nach Begriff die Ausschlüsse der Paris-abgestimmten oder der Klimawandel-Referenzwerte anwenden.

Zitiert in: ESG-ETFs: SFDR, Ratings, Rendite und die Grenzen nachhaltiger Fonds · ESG-Methodik: Nachhaltigkeit im Look-through

ESMA-Register zur Clearingpflicht (2024) · Public Register for the Clearing Obligation under EMIR (ESMA70-151-2218)

European Securities and Markets Authority. ESMA, zuletzt aktualisiert am 4.6.2024; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Der Clearingpflicht nach EMIR unterliegen bestimmte Zinsderivate (Basis-, Fest-variabel- und Overnight-Index-Swaps, FRAs) und zwei europäische Index-CDS; Aktienderivate stehen nicht darauf.

Zitiert in: Basket Swaps, Total Return Swaps oder Futures: Markt-Exposure effizient aufbauen

ESMA, Consolidated Tape (2025) · ESMA selects the first Consolidated Tape Provider for bonds

European Securities and Markets Authority. ESMA, Mitteilung vom 3.7.2025; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Die ESMA wählt nach den Kriterien der MiFIR den ersten Betreiber eines Consolidated Tape für Anleihen in der EU aus, der unter ihrer direkten Aufsicht fünf Jahre lang einen konsolidierten Überblick über den Handel liefern soll.

Zitiert in: Market Making und Anleihenhandel: Spread, Inventar, Axes, RFQ, Cross Trades und Matrix Pricing

ESMA, OGAW-Anlagen (2025) · Final Report on the Technical Advice on the review of the UCITS Eligible Assets Directive (ESMA34-2087785638-1548, 26. Juni 2025)

European Securities and Markets Authority. ESMA; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Rat an die EU-Kommission: Durchschau bis zum letzten Basiswert, Engagements in nicht zulässigen Werten nur innerhalb einer Grenze von 10 %; Direktanlagen in Kryptowerte bräuchten eine Änderung der OGAW-Richtlinie selbst.

Zitiert in: Krypto im institutionellen Portfolio: Zugang, Verwahrung, Regulierung und Risikobudget

ESMA, DLT-Pilotregime (2025) · Report on the functioning and review of the DLT Pilot Regime (Article 14, ESMA75-117376770-460, 25. Juni 2025)

European Securities and Markets Authority. ESMA; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Bilanz des DLT-Pilotregimes seit 23. März 2023: drei zugelassene Infrastrukturen bis Ende Mai 2025, geringe Volumina, Empfehlung höherer Schwellen und eines dauerhaften Rahmens.

Zitiert in: Digital Assets: Tokenisierung, Stablecoins, Kryptowertpapiere und digitaler Euro

ESMA (2026) · Costs and Performance of EU Retail Investment Products 2025 (ESMA50-1949966494-4065)

European Securities and Markets Authority. ESMA, Marktbericht vom 3.3.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Jährlicher Kosten- und Renditevergleich der Fonds in der EU; ESG-Fonds im Schnitt etwa 5 Basispunkte günstiger, bei Aktien-ETFs ähnliche laufende Kosten mit und ohne ESG-Merkmal.

Zitiert in: ESG-ETFs: SFDR, Ratings, Rendite und die Grenzen nachhaltiger Fonds

ESMA, Anleihetransparenz (2026) · ESMA publishes list of supplementary deferrals for sovereign bonds

European Securities and Markets Authority. ESMA, Mitteilung vom 19.2.2026, aktualisiert am 31.3.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Das neue Regime der Veröffentlichungsaufschübe für Anleihen nach MiFIR gilt ab dem 2. März 2026; zusätzliche Aufschübe für Staatsanleihen ab dem 4. Mai 2026.

Zitiert in: Market Making und Anleihenhandel: Spread, Inventar, Axes, RFQ, Cross Trades und Matrix Pricing

ESMA, T+1 (2026) · Statement on T+1 preparations (ESMA74-2119945926-3773, 20. Juli 2026)

European Securities and Markets Authority. ESMA; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Die Finanzmärkte der EU stellen am 11. Oktober 2027 auf einen Abwicklungszyklus von T+1 um.

Zitiert in: Geldmarkt-ETF oder Tagesgeld: Zinsen, Sicherheit und Steuern im Vergleich · Digital Assets: Tokenisierung, Stablecoins, Kryptowertpapiere und digitaler Euro

ESMA (2026) · Guidelines on Liquidity Management Tools (LMTs) of UCITS and open-ended AIFs (ESMA34-671404336-1364)

European Securities and Markets Authority. ESMA, 12.3.2026; abgerufen am 26.10.2026. Quelle

Leitlinien zur Auswahl und Kalibrierung der Liquiditätsmanagementinstrumente offener Fonds: mindestens zwei Instrumente, möglichst ein mengenbasiertes und eines gegen Verwässerung; Aussetzungen nur in Ausnahmefällen und vorübergehend.

Zitiert in: Liquiditätsrisiko: Marktliquidität messen, Liquiditätsprämien und die Werkzeuge offener Fonds · Glossar: Liquiditätsmanagementinstrument

ESA (2015) · Sentinel-2 User Handbook

European Space Agency. ESA, Issue 1, Revision 2, 24.07.2015. Quelle

Handbuch der frei verfügbaren Sentinel-2-Bilder: 13 Spektralkanäle mit 10, 20 und 60 m Auflösung, Wiederholung alle 5 Tage mit zwei Satelliten bei wolkenfreiem Himmel.

Zitiert in: Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen · Schiffsdaten und Satellitenbilder: Was sie über Rohstoffe verraten

Evans und Archer (1968) · Diversification and the Reduction of Dispersion: An Empirical Analysis

Evans, John L.; Archer, Stephen H.. The Journal of Finance 23 (5), S. 761–767. doi:10.1111/j.1540-6261.1968.tb00315.x

Untersucht, wie die Schwankung zufällig zusammengestellter, gleich gewichteter Aktienportfolios mit der Zahl der Titel sinkt. Daher stammt die Faustregel von etwa zehn Aktien.

Zitiert in: Stock Picking: Warum Einzelaktien so schwer zu treffen sind

F

Faber (2007) · A Quantitative Approach to Tactical Asset Allocation

Faber, Mebane T.. The Journal of Wealth Management 9 (4), S. 69–79. doi:10.3905/jwm.2007.674809

Zehnmonatige gleitende Durchschnitte über fünf Anlageklassen senkten die Drawdowns bei ähnlicher Rendite (Tactical Asset Allocation).

Zitiert in: Market Timing: Lässt sich der richtige Zeitpunkt treffen? · Taktische Allokation: Momentum, Dual Momentum und Trendfolge · Trendfolge: dem eigenen Trend jeder Anlage folgen · Taktik-Methodik: wie die elf taktischen Modelle rechnen · Glossar: Taktische Asset Allocation

Fama und French (2004) · The Capital Asset Pricing Model: Theory and Evidence

Fama, Eugene F; French, Kenneth R. Journal of Economic Perspectives 18 (3), S. 25–46. doi:10.1257/0895330042162430

Übersichtsartikel: Das CAPM ist elegant, erklärt die Renditen in den Daten aber schlecht; Größe und Bewertung tragen zusätzliche Information.

Zitiert in: Beta und Alpha: wie stark ein Fonds mit dem Markt geht · CAPM: Das Capital Asset Pricing Model und die Wertpapiermarktlinie

Fama (1965) · The Behavior of Stock-Market Prices

Fama, Eugene F.. The Journal of Business 38 (1). doi:10.1086/294743

Untersucht Aktienkurse auf Zufallsbewegungen und bestätigt fette Ränder der Renditeverteilung.

Zitiert in: Schiefe und Kurtosis: Warum Börsencrashs häufiger sind, als die Normalverteilung sagt · Glossar: Random Walk

Fama u. a. (1969) · The Adjustment of Stock Prices to New Information

Fama, Eugene F.; Fisher, Lawrence; Jensen, Michael C.; Roll, Richard. International Economic Review 10 (1). doi:10.2307/2525569

Frühe Ereignisstudie: Wie passen sich Aktienkurse rund um Aktiensplits an neue Informationen an?

Zitiert in: Insiderhandel: was verboten ist, was erlaubt ist und was Directors' Dealings verraten · Event-Studien: Wie man Kursreaktionen auf Ereignisse misst und testet · Glossar: Ereignisstudie · Glossar: Abnormale Rendite

Fama (1970) · Efficient Capital Markets: A Review of Theory and Empirical Work

Fama, Eugene F.. The Journal of Finance 25 (2). doi:10.2307/2325486

Übersicht zur Markteffizienz in drei Formen (schwach, halbstreng, streng) und den Tests dazu.

Zitiert in: Charttechnik, Chartmuster und Candlesticks aus Quant-Sicht · Effizienzmarkthypothese: Warum es so schwer ist, den Markt zu schlagen · Insiderhandel: was verboten ist, was erlaubt ist und was Directors' Dealings verraten · Glossar: Effizienzmarkthypothese · Glossar: Schwache Markteffizienz · Glossar: Halbstrenge Markteffizienz

Fama und MacBeth (1973) · Risk, Return, and Equilibrium: Empirical Tests

Fama, Eugene F.; MacBeth, James D.. Journal of Political Economy 81 (3), S. 607–636. doi:10.1086/260061

Fama-MacBeth-Regression: Querschnittsregressionen je Monat, deren Mittelwerte Risikoprämien schätzen.

Zitiert in: CAPM: Das Capital Asset Pricing Model und die Wertpapiermarktlinie · Faktorinvesting: die Fama-French-Faktoren verstehen · Glossar: Fama-MacBeth-Regression

Fama und Schwert (1977) · Asset returns and inflation

Fama, Eugene F.; Schwert, G.William. Journal of Financial Economics 5 (2), S. 115–146. doi:10.1016/0304-405x(77)90014-9

Aktien und Anleihen schützten in den USA kaum gegen erwartete und unerwartete Inflation.

Zitiert in: Reale Rendite: was nach der Inflation übrig bleibt · Liquid Real Assets: Inflationsschutz mit liquiden Sachwerten im Portfolio · Glossar: Inflations-Beta

Fama (1984) · Forward and spot exchange rates

Fama, Eugene F.. Journal of Monetary Economics 14 (3), S. 319–338. doi:10.1016/0304-3932(84)90046-1

Zerlegt den Abstand zwischen Termin- und Kassakurs in eine erwartete Kursänderung und eine über die Zeit schwankende Prämie. Das ist der Ausgangspunkt des Forward-Prämien-Rätsels.

Zitiert in: Carry Trade: Zinsen kassieren mit Währungen und Anleihen · Glossar: Forward-Prämien-Rätsel

Fama (1984) · Term premiums in bond returns

Fama, Eugene F.. Journal of Financial Economics 13 (4), S. 529–546. doi:10.1016/0304-405x(84)90014-x

Schätzt erwartete Renditen von US-Schatzwechseln aus Terminzinsen und aus Durchschnittsrenditen: Sie erreichen bei acht bis neun Monaten Laufzeit ihren Höchstwert und steigen nicht stetig bis zwölf Monate; für längere Anleihen lassen die Schwankungen keine genauen Schlüsse zu.

Zitiert in: Markterwartungen: Was Zinskurve, Inflationsanleihen und Optionen über die Zukunft verraten · Glossar: Erwartungshypothese

Fama und French (1989) · Business conditions and expected returns on stocks and bonds

Fama, Eugene F.; French, Kenneth R.. Journal of Financial Economics 25 (1), S. 23–49. doi:10.1016/0304-405X(89)90095-0

Erwartete Renditen von Aktien und Anleihen schwanken mit der Konjunktur: in schwachen Phasen höher, in starken niedriger.

Zitiert in: Makro-Dashboard und Regime-Analyse: Methodik

Fama und French (1992) · The Cross-Section of Expected Stock Returns

Fama, Eugene F.; French, Kenneth R.. The Journal of Finance 47 (2), S. 427–465. doi:10.1111/j.1540-6261.1992.tb04398.x

Größe und Buchwert-Marktwert-Verhältnis erklären Aktienrenditen, Beta kaum. Das ist der Anfang des Drei-Faktoren-Modells.

Zitiert in: CAPM: Das Capital Asset Pricing Model und die Wertpapiermarktlinie · Faktorinvesting: die Fama-French-Faktoren verstehen · Fundamentalanalyse: Unternehmen bewerten wie ein Investor · Glossar: HML · Glossar: Value-Prämie · Glossar: Kurs-Buchwert-Verhältnis

Fama und French (2002) · The Equity Premium

Fama, Eugene F.; French, Kenneth R.. The Journal of Finance 57 (2), S. 637–659. doi:10.1111/1540-6261.00437

Schätzt die Aktienrisikoprämie 1951–2000 über Dividenden- und Gewinnwachstum auf 2,55 % bzw. 4,32 %, weit unter den 7,43 %, die die Durchschnittsrendite nahelegt.

Zitiert in: Aktienrisikoprämie: Wie viel mehr Aktien bringen und warum das ein Rätsel ist

Fama und French (2012) · Size, value, and momentum in international stock returns

Fama, Eugene F.; French, Kenneth R.. Journal of Financial Economics 105 (3), S. 457–472. doi:10.1016/j.jfineco.2012.05.011

Größe, Value und Momentum in internationalen Aktienmärkten; Prämien in Europa, Japan und Asien-Pazifik.

Zitiert in: Weltportfolio: Die ganze Welt in einem oder zwei ETFs · Faktorinvesting: die Fama-French-Faktoren verstehen

Fama (2014) · Two Pillars of Asset Pricing

Fama, Eugene F.. American Economic Review 104 (6), S. 1467–1485. doi:10.1257/aer.104.6.1467

Nobelpreis-Vorlesung zu Markteffizienz und Bewertungsmodellen; im Abschnitt zu Blasen: keine verlässlichen Belege, dass Kursrückgänge vorhersehbar sind.

Zitiert in: Spekulationsblasen: Was sie sind und wie das LPPLS-Modell sie sucht · Glossar: Spekulationsblase

Fama und French (2015) · A five-factor asset pricing model

Fama, Eugene F.; French, Kenneth R.. Journal of Financial Economics 116 (1), S. 1–22. doi:10.1016/j.jfineco.2014.10.010

Erweitert das Modell um Profitabilität (RMW) und Investitionsverhalten (CMA) zum Fünf-Faktoren-Modell.

Zitiert in: Faktorinvesting: die Fama-French-Faktoren verstehen · Faktorregression, Faktor-Allokation und Faktorstatistik: Methodik · Glossar: RMW · Glossar: CMA · Glossar: Fünf-Faktoren-Modell

Fama und French (2021) · The Value Premium

Fama, Eugene F.; French, Kenneth R.. The Review of Asset Pricing Studies 11 (1), S. 105–121. doi:10.1093/rapstu/raaa021

Die Value-Prämie war in der zweiten Hälfte des Zeitraums Juli 1963 bis Juni 2019 deutlich niedriger; wegen der hohen Schwankung lässt sich ein unveränderter Erwartungswert aber nicht verwerfen.

Zitiert in: Fundamentalanalyse: Unternehmen bewerten wie ein Investor

Favre und Galeano (2002) · Mean-Modified Value-at-Risk Optimization with Hedge Funds

Favre, Laurent; Galeano, José-Antonio. The Journal of Alternative Investments 5 (2), S. 21–25. doi:10.3905/jai.2002.319052

Modified Value at Risk: der Normal-VaR, über Schiefe und Kurtosis korrigiert (Cornish-Fisher), für Anlagen wie Hedgefonds.

Zitiert in: Schiefe und Kurtosis: Warum Börsencrashs häufiger sind, als die Normalverteilung sagt

Weekly Economic Index (Dallas Fed) (2026) · Weekly Economic Index (Lewis-Mertens-Stock), Daten 2008 bis heute

Federal Reserve Bank of Dallas. Federal Reserve Bank of Dallas (seit Dezember 2023, vorher New York Fed); abgerufen am 27.10.2026. Quelle

Wochenindex der realen Wirtschaftsaktivität in den USA aus zehn Reihen, auf das BIP-Wachstum gegenüber dem Vorjahr skaliert; Wiedergabe laut Nutzungsbedingungen mit Quellenangabe, nicht zur privaten Gewinnerzielung.

Zitiert in: Konjunktur-Puls: wie Portfolio Lab Frühindikatoren rechnet · Glossar: Weekly Economic Index

Feigenbaum und Freund (1996) · Discrete Scale Invariance in Stock Markets Before Crashes

Feigenbaum, James A.; Freund, Peter G. O.. International Journal of Modern Physics B 10 (27), S. 3737–3745. doi:10.1142/S021797929600204X

Crashs als kritische Punkte in einem System mit diskreter Skaleninvarianz: Der komplexe Exponent führt zu log-periodischen Schwankungen.

Zitiert in: Spekulationsblasen: Was sie sind und wie das LPPLS-Modell sie sucht · Glossar: Diskrete Skaleninvarianz

Feigenbaum (2001) · A statistical analysis of log-periodic precursors to financial crashes

Feigenbaum, James A.. Quantitative Finance 1 (3), S. 346–360. doi:10.1088/1469-7688/1/3/306

Kritische Prüfung: Ohne das letzte Jahr vor dem Crash 1987 ist die log-periodische Komponente im S&P 500 statistisch nicht signifikant.

Zitiert in: Spekulationsblasen: Was sie sind und wie das LPPLS-Modell sie sucht

Fernholz (2002) · Stochastic Portfolio Theory

Fernholz, E. Robert. Springer. doi:10.1007/978-1-4757-3699-1

Lehrbuch der stochastischen Portfoliotheorie: Wachstumsraten von Portfolios, Diversität des Aktienmarkts, funktional erzeugte Portfolios und die Excess Growth Rate, um die Streuung die Wachstumsrate eines Portfolios über das Mittel seiner Positionen hebt.

Zitiert in: Jenseits von Markowitz: Schätzfehler, Rauschen und echte Diversifikation · Overfitting-Check und Diversifikationsrendite: so rechnen Backtest und Taktik · Glossar: Stochastische Portfoliotheorie · Glossar: Excess Growth Rate · Glossar: Funktional erzeugtes Portfolio · Glossar: Überschusswachstum

Fernholz und Shay (1982) · Stochastic Portfolio Theory and Stock Market Equilibrium

Fernholz, Robert; Shay, Brian. The Journal of Finance 37 (2), S. 615–624. doi:10.1111/j.1540-6261.1982.tb03584.x

Stochastische Portfoliotheorie: Volatilität senkt die Wachstumsrate, ein Portfolio gewinnt durch Umschichten einen Zusatzertrag.

Zitiert in: CAGR: die durchschnittliche jährliche Rendite richtig berechnen · Rebalancing: das Portfolio zurück auf Kurs bringen · Volatility Drag: Warum Schwankung Rendite kostet · Jenseits von Markowitz: Schätzfehler, Rauschen und echte Diversifikation · Overfitting-Check und Diversifikationsrendite: so rechnen Backtest und Taktik · Glossar: Stochastische Portfoliotheorie · Glossar: Überschusswachstum · Glossar: Volatility Drag

Fezzi und Fanghella (2020) · Real-Time Estimation of the Short-Run Impact of COVID-19 on Economic Activity Using Electricity Market Data

Fezzi, Carlo; Fanghella, Valeria. Environmental and Resource Economics 76 (4), S. 885–900. doi:10.1007/s10640-020-00467-4

Schätzt aus täglichen Daten des italienischen Strommarkts die kurzfristigen Folgen der Pandemie: Die drei Wochen des strengsten Lockdowns senkten das entsprechende BIP um rund 30 %, Ende Juni 2020 lag es noch etwa 8,5 % unter dem Wert ohne Ausbruch.

Zitiert in: Konjunktur-Puls: wie Portfolio Lab Frühindikatoren rechnet · Glossar: Netzlast

Filbeck und Bok (2025) · From Vision to Execution: How Investors Are Operationalizing the Total Portfolio Approach

Filbeck, Aaron; Bok, Jayne. CAIA Association mit dem Thinking Ahead Institute (WTW), Oktober 2025; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Auswertung von Gesprächen mit mehr als einem Dutzend Anlegern zur Umstellung von der SAA auf den Total Portfolio Approach; Erfolg hängt mehr an Kultur und Governance als an der Organisation.

Zitiert in: Strategische und taktische Asset-Allokation und der Total Portfolio Approach · Glossar: Total Portfolio Approach · Glossar: Wettbewerb um Kapital

Filimonov und Sornette (2013) · A stable and robust calibration scheme of the log-periodic power law model

Filimonov, Vladimir; Sornette, Didier. Physica A: Statistical Mechanics and its Applications 392 (17), S. 3698–3707. doi:10.1016/j.physa.2013.04.012

Schreibt die LPPLS-Formel so um, dass nur drei nichtlineare Parameter bleiben; die Kostenfunktion wird glatt und die Schätzung stabil.

Zitiert in: Spekulationsblasen: Was sie sind und wie das LPPLS-Modell sie sucht · Blasen-Indikator (LPPLS): Methodik · Glossar: LPPLS-Modell

Finance Magnates (2025) · CFTC Folds Its Hand in Election Betting Showdown with Kalshi

Finance Magnates. Finance Magnates, 6.5.2025; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Die CFTC beantragte am 5.5.2025, ihre Berufung im Verfahren um Kalshis Wahlkontrakte zurückzuziehen.

Zitiert in: Prognosemärkte als Wetten auf Ereignisse: was sie können und was nicht

FASB, ASU 2023-08 (2023) · Accounting Standards Update No. 2023-08: Intangibles—Goodwill and Other—Crypto Assets (Subtopic 350-60): Accounting for and Disclosure of Crypto Assets

Financial Accounting Standards Board. FASB, Dezember 2023; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Kryptowerte, die sechs Kriterien erfüllen, sind nach US-GAAP zum beizulegenden Zeitwert mit Änderungen im Periodenergebnis zu bewerten; Pflicht für Geschäftsjahre, die nach dem 15. Dezember 2024 beginnen.

Zitiert in: Krypto im institutionellen Portfolio: Zugang, Verwahrung, Regulierung und Risikobudget

FINRA (2009) · Regulatory Notice 09-31: Non-Traditional ETFs – FINRA Reminds Firms of Sales Practice Obligations Relating to Leveraged and Inverse Exchange-Traded Funds

Financial Industry Regulatory Authority. FINRA, 11.06.2009; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Warnt, dass täglich zurückgesetzte gehebelte und inverse ETFs über längere Zeit stark von ihrem Tagesziel abweichen; mit Beispielen aus Dezember 2008 bis April 2009.

Zitiert in: Gehebelte ETFs und Return Stacking: Pfadabhängigkeit, Kosten und Forschung · Glossar: Inverser ETF

FINRA-Regel 4210 (2026) · FINRA Rule 4210: Margin Requirements

Financial Industry Regulatory Authority. FINRA Rulebook, Fassung mit Änderungen bis Juni 2026. Quelle

Margin-Regeln für US-Broker; als Mindestmarge für gekaufte Aktien auf Kredit gelten 25 % des aktuellen Marktwerts.

Zitiert in: Hebel im Portfolio: Rendite, Risiko, Kosten und Margin Calls · Glossar: Mindestmarge · Glossar: Margin Call

FSB (2026) · Report on Vulnerabilities in Private Credit

Financial Stability Board. Financial Stability Board, Basel, 6.5.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Finanzstabilitätsrat: Private Credit von 1,5 bis 2 Billionen US-Dollar (Ende 2024), höherer Verschuldungsgrad der Kreditnehmer als bei Leveraged Loans, PIK in etwa 12 % der Kredite, Verflechtungen mit Banken und Versicherern, Datenlücken.

Zitiert in: Private Debt in der Praxis: Direct Lending, Unitranche, Mezzanine, Kreditstruktur und Fondsvehikel · Glossar: Payment in Kind (PIK)

Finanzausschuss (2026) · Beschlussempfehlung und Bericht zum Entwurf eines Gesetzes zur Einführung einer Frühstartrente, Drucksache 21/8606 vom 14.10.2026 (Vorabfassung)

Finanzausschuss des Deutschen Bundestages. Deutscher Bundestag, 21. Wahlperiode; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Eckdaten: 10 € je Monat, vierteljährlich an den Anbieter, Inkrafttreten 1.1.2027, Sondervermögen bei der Bundesbank ab 1.1.2028 nur in global gestreuten Aktien oder Aktienfonds, keine Abschluss- und Vertriebskosten, Übertragung ab Volljährigkeit, ungenutzte Mittel fallen nach dem 35. Lebensjahr an den Bund zurück.

Zitiert in: Die neue Aktienrente in Deutschland: Frühstart-Rente, Generationenkapital, Altersvorsorgedepot · Kinderdepot oder Elterndepot? Steuern, Schenkung, BAföG und Familienversicherung · Glossar: Frühstart-Rente

Finanzausschuss (2026) · Beschlussempfehlung zum Entwurf eines Gesetzes zur Reform der steuerlich geförderten privaten Altersvorsorge (Altersvorsorgereformgesetz), Drucksache 21/4996 vom 25.3.2026

Finanzausschuss des Deutschen Bundestages. Deutscher Bundestag, 21. Wahlperiode; abgerufen am 26.10.2026. Quelle

Sonderausgabenabzug nach § 10a EStG bis 1.800 € zuzüglich Zulage, Grundzulage 50 % bis 360 € und 25 % bis 1.800 €, Kinderzulage bis 300 €, Mindesteigenbeitrag 120 €; für vor 2027 geschlossene Riester-Verträge gilt das bisherige Recht weiter.

Zitiert in: Altersvorsorge im Vergleich: Betriebsrente, Rürup, Altersvorsorgedepot und ETF-Rentenversicherung gegen den ETF-Sparplan

Fischer und Krauss (2018) · Deep learning with long short-term memory networks for financial market predictions

Fischer, Thomas; Krauss, Christopher. European Journal of Operational Research 270 (2), S. 654–669. doi:10.1016/j.ejor.2017.11.054

LSTM-Netze sagen die Tagesrichtung von Aktien des S&P 500 vor Kosten besser voraus als Random Forest und andere Verfahren; ab 2010 schwindet der Vorsprung.

Zitiert in: Prognosemodelle für Renditen: ARIMA, GARCH, LSTM und Machine Learning · Glossar: LSTM

Fisher (1930) · The Theory of Interest

Fisher, Irving. Macmillan. Quelle

Unterscheidet Nominal- und Realzins (Fisher-Gleichung) und erklärt Zinsen aus Ungeduld und Investitionsgelegenheiten.

Zitiert in: Reale Rendite: was nach der Inflation übrig bleibt · Zinseszins: Wie Erträge auf Erträge ein Vermögen wachsen lassen · Glossar: Realzins · Glossar: Fisher-Gleichung

Fisher und Weil (1971) · Coping with the Risk of Interest-Rate Fluctuations: Returns to Bondholders from Naive and Optimal Strategies

Fisher, Lawrence; Weil, Roman L.. The Journal of Business 44 (4). doi:10.1086/295402

Zeigt, wie man mit Duration ein Anleiheportfolio gegen Zinsänderungen immunisiert.

Zitiert in: Duration: wie stark Anleihen auf Zinsen reagieren · Anleihen-Mathematik: Preis, Rendite, Duration, Konvexität und Spreads rechnen · Asset-Liability-Management: Vermögen an künftigen Ausgaben ausrichten · Liability Driven Investing und Cashflow Driven Investing: Verbindlichkeiten mit Anleihen decken · ALM-Methodik: wie Portfolio Lab Vermögen gegen Verpflichtungen rechnet · Risikofaktoren im Look-through: Methodik · Glossar: Immunisierung

Fisher (2003) · Common Stocks and Uncommon Profits and Other Writings

Fisher, Philip A.. Wiley, Neuausgabe (Erstausgabe 1958).

Wachstumsaktien finden und lange halten: 15 Merkmale eines herausragenden Unternehmens und Recherche bei Kunden, Lieferanten und Wettbewerbern („Scuttlebutt“).

Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons

Fitzpatrick (2023) · Ireland's ETF supremacy

Fitzpatrick, Ciarán. State Street, 20.12.2023; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Erklärt den Vorsprung Irlands als ETF-Standort unter anderem mit dem Abkommen mit den USA, das die Quellensteuer auf US-Dividenden für irische ETFs von 30 % auf 15 % senkt.

Zitiert in: Quellensteuer auf Dividenden: anrechnen, erstatten, Fondsdomizil

FIX Trading Community (2012) · Market On Cash Close / Open (Diskussion im Forum)

FIX Trading Community. FIX Trading Community, Beiträge vom 17./18.5.2012; abgerufen am 27.10.2026. Quelle

Praktiker fragen, wie sich MOCC/MOCO-Orders (Market on Cash Close/Open) für Index-Futures im FIX-Protokoll abbilden lassen; einen eigenen Standardwert gibt es nicht, Broker setzen sie über Gültigkeit oder eigene Felder um.

Zitiert in: Ordertypen und Ausführung: von der Limit-Order über MOC und VWAP bis zu TAS und BTIC · Glossar: Market on Cash Close

Flavin und Yamashita (2002) · Owner-Occupied Housing and the Composition of the Household Portfolio

Flavin, Marjorie; Yamashita, Takashi. American Economic Review 92 (1), S. 345–362. doi:10.1257/000282802760015775

Die selbstgenutzte Wohnung als gebundene Anlage im Mittelwert-Varianz-Rahmen: Wegen ihres hohen Anteils am Nettovermögen sollten junge Haushalte weniger Aktien halten als ältere.

Zitiert in: Das ganze Vermögen: Gesamtvermögen aus Depot, Haus, Humankapital und Auto · Glossar: Selbstgenutzte Immobilie

Fletcher und Hillier (2001) · An Examination of Resampled Portfolio Efficiency

Fletcher, Jonathan; Hillier, Joe. Financial Analysts Journal 57 (5), S. 66–74. doi:10.2469/faj.v57.n5.2482

Prüft Resampling außerhalb der Stichprobe bei internationaler Asset-Allokation 1983–2000: etwas bessere Sharpe Ratios, aber kaum signifikante Überrenditen.

Zitiert in: Resampling-Optimierung nach Michaud: stabilere Portfoliogewichte durch Simulation

Forbes und Rigobon (2002) · No Contagion, Only Interdependence: Measuring Stock Market Comovements

Forbes, Kristin J.; Rigobon, Roberto. The Journal of Finance 57 (5), S. 2223–2261. doi:10.1111/0022-1082.00494

Zeigt, dass höhere Korrelationen in Krisen teilweise ein statistischer Effekt höherer Volatilität sind.

Zitiert in: Korrelation und Diversifikation: warum Mischen das Risiko senkt · Aktien-Anleihen-Korrelation: Regime, Treiber und Folgen für 60/40, Risk Parity und Absicherung · Szenarioanalyse und Sensitivitätsanalyse: Aktien-, Zins-, Kredit- und Währungsrisiko im Stresstest

Troutman Pepper Locke (2024) · SEC Approves Spot Ether ETFs (24. Juli 2024)

Ford, John M.; Falco, John P.; Edwards, Theodore D.; Goldman, Joseph A.. Troutman Pepper Locke LLP; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Die SEC erklärte am 22. Juli 2024 neun Registrierungen von Spot-Ether-ETFs für wirksam; der Handel begann am 23. Juli 2024.

Zitiert in: Krypto im institutionellen Portfolio: Zugang, Verwahrung, Regulierung und Risikobudget

Frank u. a. (2004) · Copycat Funds: Information Disclosure Regulation and the Returns to Active Management in the Mutual Fund Industry

Frank, Mary Margaret; Poterba, James M.; Shackelford, Douglas A.; Shoven, John B.. The Journal of Law and Economics 47 (2), S. 515–541. doi:10.1086/422982

Nachahmerfonds, die veröffentlichte Bestände aktiver Fonds sofort kaufen, lagen bei einer kleinen Stichprobe teurer Fonds der 1990er-Jahre nach Kosten statistisch gleichauf, womöglich vorn.

Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons · Glossar: Copycat-Strategie

Franzoni u. a. (2012) · Private Equity Performance and Liquidity Risk

Franzoni, Francesco; Nowak, Eric; Phalippou, Ludovic. The Journal of Finance 67 (6), S. 2341–2373. doi:10.1111/j.1540-6261.2012.01788.x

Private Equity trägt dasselbe Liquiditätsrisiko wie börsennotierte Aktien; die Prämie dafür liegt bei etwa 3 % pro Jahr und erklärt das gemessene Alpha.

Zitiert in: ELTIF: Private Markets für Privatanleger nach den Regeln von ELTIF 2.0 · Private Equity erklärt: Strategien, Fondsstruktur, Gebühren und was die Forschung zur Rendite zeigt · Private Markets messen: J-Kurve, Cashflows, Glättung und Public Proxy · Glossar: Illiquiditätsprämie

Frazzini und Pedersen (2014) · Betting against beta

Frazzini, Andrea; Pedersen, Lasse Heje. Journal of Financial Economics 111 (1), S. 1–25. doi:10.1016/j.jfineco.2013.10.005

Betting against Beta: Anlagen mit niedrigem Beta bringen mehr risikoadjustierte Rendite, weil Anleger ungern Kredit nehmen.

Zitiert in: Beta und Alpha: wie stark ein Fonds mit dem Markt geht · CAPM: Das Capital Asset Pricing Model und die Wertpapiermarktlinie · Hebel im Portfolio: Rendite, Risiko, Kosten und Margin Calls · Gehebelte ETFs und Return Stacking: Pfadabhängigkeit, Kosten und Forschung · Low-Volatility-Anomalie und Betting against Beta · Long/Short und statistische Arbitrage: Methodik · Glossar: Marktneutral · Glossar: Betting against Beta · Glossar: Hebelaversion

Frazzini u. a. (2018) · Buffett’s Alpha

Frazzini, Andrea; Kabiller, David; Pedersen, Lasse Heje. Financial Analysts Journal 74 (4), S. 35–55. doi:10.2469/faj.v74.n4.3

Berkshire Hathaway erreichte eine Sharpe Ratio von 0,79; das Alpha wird mit den Faktoren Betting against Beta und Quality minus Junk insignifikant, der Hebel liegt im Mittel bei etwa 1,7 zu 1.

Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons

Bremisches Gesetzblatt (2025) · Zweites Gesetz zur Änderung des Gesetzes über die Festsetzung des Steuersatzes für die Grunderwerbsteuer vom 22. Januar 2025

Freie Hansestadt Bremen. Gesetzblatt der Freien Hansestadt Bremen 2025, Nr. 9 vom 5.2.2025; abgerufen am 26.10.2026. Quelle

Bremen erhöht die Grunderwerbsteuer für Erwerbe ab dem 1. Juli 2025 auf 5,5 %.

Zitiert in: Mieten oder kaufen: Nutzerkosten, Kaufnebenkosten 2026 und ein Vermögensvergleich über 20 Jahre · Glossar: Grunderwerbsteuer

French und Poterba (1991) · Investor Diversification and International Equity Markets

French, Kenneth; Poterba, James. National Bureau of Economic Research, Working Paper 3609. doi:10.3386/w3609

Anleger in den USA, Japan und Großbritannien halten fast nur heimische Aktien (Home Bias), obwohl Streuung Risiko senken würde.

Zitiert in: Home Bias: Die Vorliebe für den Heimatmarkt und was sie kostet · Korrelation und Diversifikation: warum Mischen das Risiko senkt · Weltportfolio: Die ganze Welt in einem oder zwei ETFs · Look-through: was wirklich in deinen ETFs steckt · Glossar: Home Bias

French (2008) · Presidential Address: The Cost of Active Investing

French, Kenneth R.. The Journal of Finance 63 (4), S. 1537–1573. doi:10.1111/j.1540-6261.2008.01368.x

Schätzt die Kosten aktiven Investierens in den USA auf rund 0,67 % des Marktwerts pro Jahr.

Zitiert in: Aktiv oder passiv investieren: ETF gegen Fondsmanager · ETF-Grundlagen: Kosten, Replikation und Ertragsverwendung · Effizienzmarkthypothese: Warum es so schwer ist, den Markt zu schlagen · Tracking Error und Information Ratio: Abweichung vom Index · Glossar: Aktiver Fonds

EIA (2020) · Crude oil tanker rates are likely to remain low until global petroleum demand increases

French, Matt. U.S. Energy Information Administration, Today in Energy, 28.10.2020. Quelle

Tankerraten und schwimmende Lager im Frühjahr 2020: Die auf Tankern gelagerte Menge Rohöl stieg von März bis Juli auf ein Vielfaches.

Zitiert in: Schiffsdaten und Satellitenbilder: Was sie über Rohstoffe verraten · Glossar: Schwimmendes Lager

Frieder und Zittrain (2006) · Spam Works: Evidence from Stock Touts and Corresponding Market Activity

Frieder, Laura; Zittrain, Jonathan. SSRN Working Paper 920553; erschienen 2008 im Hastings Communications and Entertainment Law Journal. doi:10.2139/ssrn.920553

Beworbene US-Pennystocks steigen vor starker Spam-Werbung, werden dabei viel gehandelt und fallen danach; wer am Tag der stärksten Werbung kauft, verliert im Schnitt.

Zitiert in: Pump and Dump und Pennystocks: Wie die Masche funktioniert

Frino und Gallagher (2001) · Tracking S&P 500 Index Funds

Frino, Alex; Gallagher, David R.. The Journal of Portfolio Management 28 (1), S. 44–55. doi:10.3905/jpm.2001.319822

Tracking Error von Indexfonds und seine Ursachen: Kosten, Dividenden, Indexänderungen.

Zitiert in: ETF-Grundlagen: Kosten, Replikation und Ertragsverwendung · Indexanbieter und Bewertungszeitpunkt: Warum gleiche Indizes verschieden rechnen · Tracking Error und Information Ratio: Abweichung vom Index · Index-Replikation: vollständige Replikation, optimiertes Sampling und Swap · Glossar: Indexanpassung

Frongello (2002) · Linking Single Period Attribution Results

Frongello, Andrew Scott Bay. The Journal of Performance Measurement 6 (3), S. 10–22. Quelle

Stellt ein Verfahren vor, Attributionsergebnisse einzelner Perioden über mehrere Perioden zu verketten; nach der Übersicht von Bacon (2019) liefert es dieselben Ergebnisse wie das Verfahren der französischen Arbeitsgruppe GRAP, hängt aber von der Reihenfolge der Perioden ab.

Zitiert in: Multi-Asset-Attribution: Gewichtungsschemata, Top-down und Bottom-up, Währungen und Overlays

Froot u. a. (2017) · What do measures of real-time corporate sales say about earnings surprises and post-announcement returns?

Froot, Kenneth; Kang, Namho; Ozik, Gideon; Sadka, Ronnie. Journal of Financial Economics 125 (1), S. 143–162. doi:10.1016/j.jfineco.2017.04.008

Echtzeit-Maße für Umsätze von Einzelhändlern, unter anderem aus Daten von Mobilgeräten, erklären Umsatz- und Gewinnüberraschungen und die Kursreaktion auf Quartalszahlen.

Zitiert in: Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen · Glossar: Geolokationsdaten

Froot und Thaler (1990) · Anomalies: Foreign Exchange

Froot, Kenneth A.; Thaler, Richard H.. Journal of Economic Perspectives 4 (3), S. 179–192. doi:10.1257/jep.4.3.179

Überblick über den Test auf die Verzerrung des Terminabschlags (Forward Discount Bias), der die Nullhypothese deutlich verwirft, und über mögliche Erklärungen.

Zitiert in: Carry Trade: Zinsen kassieren mit Währungen und Anleihen · Glossar: Ungedeckte Zinsparität · Glossar: Forward-Prämien-Rätsel

Froot (1993) · Currency Hedging over Long Horizons

Froot, Kenneth A.. National Bureau of Economic Research, Working Paper 4355. doi:10.3386/w4355

Volle Währungsabsicherung senkt die Schwankung über kurze Horizonte, über mehrere Jahre aber kaum, teils erhöht sie sie sogar.

Zitiert in: Währungsrisiko: Wie Wechselkurse die Rendite verändern · Anlageklassen mit langer Historie: Methodik

FTSE Russell GEIS-Termine (2023) · FTSE Global Equity Index Series: Index review reference data and dates 2023

FTSE Russell. LSEG/FTSE Russell, Januar 2023; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Halbjährliche Überprüfungen im März und September, vierteljährliche im Juni und Dezember, wirksam ab dem Montag nach dem dritten Freitag; monatliche Vorschaulisten.

Zitiert in: MSCI World vs. ACWI vs. FTSE All-World: Aufbau, Konzentration und Kombinationen · Indexanbieter und Bewertungszeitpunkt: Warum gleiche Indizes verschieden rechnen · Smart Indexing: Mehrwert für Indexfonds rund um Corporate Actions und Indexänderungen

FTSE All-World Factsheet (2026) · FTSE All-World Index, Factsheet, Stand 27. Februar 2026

FTSE Russell. LSEG/FTSE Russell; abgerufen am 26.10.2026. Quelle

4.254 Titel großer und mittlerer Unternehmen; USA 59,77 %, Japan 6,30 %, die zehn größten Titel 22,12 %, Technologie nach ICB 29,47 %.

Zitiert in: MSCI World vs. ACWI vs. FTSE All-World: Aufbau, Konzentration und Kombinationen

FTSE Russell Länderklassifizierung (2026) · FTSE Equity Country Classification – Annual Announcement (September 2026 Review)

FTSE Russell. LSEG/FTSE Russell, 6.10.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Liste der Industrie- und Schwellenländer bei FTSE Russell; Südkorea und Polen zählen zu den Industrieländern, Griechenland seit dem 21. September 2026.

Zitiert in: MSCI World vs. ACWI vs. FTSE All-World: Aufbau, Konzentration und Kombinationen · Indexanbieter und Bewertungszeitpunkt: Warum gleiche Indizes verschieden rechnen · Glossar: Länderklassifizierung

FTSE Russell Berechnungsleitfaden (2026) · Guide to Calculation FTSE Global Equity Index Series, v3.9

FTSE Russell. LSEG/FTSE Russell, August 2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Indexformeln der FTSE-Aktienindizes mit Wechselkursen von 16 Uhr London und Total-Return-Indizes nach Quellensteuer für Anleger ohne Abkommensvorteil.

Zitiert in: Indexanbieter und Bewertungszeitpunkt: Warum gleiche Indizes verschieden rechnen · Glossar: Devisen-Fixing

FTSE Russell Rekonstitution (2026) · Russell US Indexes Reconstitution 2026 Schedule

FTSE Russell. LSEG/FTSE Russell, Pressemitteilung vom 2.3.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Zeitplan der Russell-Rekonstitution 2026 mit Stichtag 30. April, vorläufigen Listen ab 22. Mai und Umsetzung am 26. Juni; künftig halbjährlich im Juni und Dezember.

Zitiert in: Smart Indexing: Mehrwert für Indexfonds rund um Corporate Actions und Indexänderungen

Fung und Hsieh (1997) · Empirical Characteristics of Dynamic Trading Strategies: The Case of Hedge Funds

Fung, William; Hsieh, David A.. Review of Financial Studies 10 (2), S. 275–302. doi:10.1093/rfs/10.2.275

Hedgefonds folgen dynamischen Strategien, die sich stark von Investmentfonds unterscheiden; fünf vorherrschende Stile ergänzen Sharpes Stilanalyse.

Zitiert in: Leerverkauf, Hedgefonds und Hedging: Arten und Wirkung · Glossar: Hedgefonds

Fung und Hsieh (2001) · The Risk in Hedge Fund Strategies: Theory and Evidence from Trend Followers

Fung, William; Hsieh, David A.. Review of Financial Studies 14 (2), S. 313–341. doi:10.1093/rfs/14.2.313

Bildet Trendfolger mit Lookback-Straddles nach: Ihre optionsähnlichen Renditen erklären diese besser als lineare Modelle mit Marktindizes.

Zitiert in: CTAs und Managed Futures: Branche, Positionsgröße, Kosten und Krisenschutz · Leerverkauf, Hedgefonds und Hedging: Arten und Wirkung · Glossar: Managed Futures · Glossar: Crisis Alpha

G

SPIVA U.S. (2026) · SPIVA U.S. Year-End 2025

Ganti, Anu R.; Di Gioia, Davide; Didio, Nick; Flaherty, Liam. S&P Dow Jones Indices, 3.3.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Vergleich aktiver US-Fonds mit ihren Benchmarks zum Jahresende 2025, darunter Rentenfonds nach Kategorien.

Zitiert in: Aktiv oder passiv bei Anleihen und Rohstoffen: Warum die Regeln anders sind als bei Aktien

Gârleanu und Pedersen (2011) · Margin-based Asset Pricing and Deviations from the Law of One Price

Gârleanu, Nicolae; Pedersen, Lasse Heje. Review of Financial Studies 24 (6), S. 1980–2022. doi:10.1093/rfs/hhr027

Margin-Anforderungen erhöhen die geforderte Rendite; in Finanzierungskrisen entstehen Basen zwischen Wertpapieren mit gleichen Zahlungen, getestet an der CDS-Anleihe-Basis.

Zitiert in: Basis-Trades: positive und negative Basis bei Anleihen, CDS und Futures

Garman und Kohlhagen (1983) · Foreign currency option values

Garman, Mark B.; Kohlhagen, Steven W.. Journal of International Money and Finance 2 (3), S. 231–237. doi:10.1016/S0261-5606(83)80001-1

Black-Scholes für Devisenoptionen mit in- und ausländischem Zins (Garman-Kohlhagen-Modell).

Zitiert in: Optionsbewertung: wie faire Optionspreise entstehen · Optionsrechner: so bewertet Portfolio Lab Optionen · Glossar: Garman-Kohlhagen-Modell

Gaspar u. a. (2006) · Favoritism in Mutual Fund Families? Evidence on Strategic Cross-Fund Subsidization

Gaspar, José-Miguel; Massa, Massimo; Matos, Pedro. The Journal of Finance 61 (1), S. 73–104. doi:10.1111/j.1540-6261.2006.00830.x

Fondsfamilien verschieben Rendite zu Fonds mit hohen Gebühren oder guter Vergangenheit, unter anderem über die Zuteilung von Neuemissionen und gegenläufige Geschäfte zwischen den Fonds.

Zitiert in: Market Making und Anleihenhandel: Spread, Inventar, Axes, RFQ, Cross Trades und Matrix Pricing

Gastineau (2002) · Equity Index Funds Have Lost Their Way

Gastineau, Gary L.. The Journal of Portfolio Management 28 (2), S. 55–64. doi:10.3905/jpm.2002.319832

Der gebündelte Handel bei Indexänderungen macht Indexfonds auf populäre Indizes teurer, als sie sein müssten.

Zitiert in: Smart Indexing: Mehrwert für Indexfonds rund um Corporate Actions und Indexänderungen

Gatev u. a. (2006) · Pairs Trading: Performance of a Relative-Value Arbitrage Rule

Gatev, Evan; Goetzmann, William N.; Rouwenhorst, K. Geert. Review of Financial Studies 19 (3), S. 797–827. doi:10.1093/rfs/hhj020

Testet Pairs-Trading mit der Distanzmethode an US-Aktien 1962–2002: Paare mit dem kleinsten Abstand der normierten Kurse, Handel ab zwei Standardabweichungen.

Zitiert in: Pairs-Trading und statistische Arbitrage: Idee, Methoden, Forschung · Long/Short und statistische Arbitrage: Methodik · Glossar: Pairs-Trading · Glossar: Distanzmethode

Gatheral (2006) · The Volatility Surface: A Practitioner's Guide

Gatheral, Jim. Wiley.

Praxisbuch zur Volatilitätsfläche: Smile und Skew, lokale und stochastische Volatilität, Sprünge.

Zitiert in: Optionsbewertung: wie faire Optionspreise entstehen · Glossar: Volatilitäts-Smile

Gatheral und Jacquier (2014) · Arbitrage-free SVI volatility surfaces

Gatheral, Jim; Jacquier, Antoine. Quantitative Finance 14 (1), S. 59–71. doi:10.1080/14697688.2013.819986

SVI-Parametrisierung des Smiles ohne statische Arbitrage: Bedingungen gegen Butterfly- und Kalender-Arbitrage und eine Kalibrierung.

Zitiert in: Optionsbewertung: wie faire Optionspreise entstehen · Optionsrechner: so bewertet Portfolio Lab Optionen · Glossar: SVI-Parametrisierung · Glossar: Butterfly-Arbitrage

Geanakoplos (2010) · The Leverage Cycle

Geanakoplos, John. NBER Macroeconomics Annual 24 (1), S. 1–66. doi:10.1086/648285

Theorie des Hebelzyklus: In guten Zeiten verlangen Kreditgeber wenig Sicherheiten und der Hebel steigt, in der Krise steigen die Margins und erzwingen Verkäufe.

Zitiert in: Hebel im Portfolio: Rendite, Risiko, Kosten und Margin Calls · Glossar: Beleihungswert · Glossar: Deleveraging

Geltner (1993) · Estimating Market Values from Appraised Values without Assuming an Efficient Market

Geltner, David. Journal of Real Estate Research 8 (3), S. 325–345. doi:10.1080/10835547.1993.12090713

Verfahren, um aus geglätteten, auf Gutachten beruhenden Immobilienrenditen die zugrunde liegenden Marktrenditen zurückzurechnen (Entglättung).

Zitiert in: Immobilien als Geldanlage: vermietete Wohnung, REITs, offene Fonds und Private Real Estate · Private Credit und Public Credit im Vergleich: Rendite, Risiken und was die Forschung zeigt · Venture Capital: Finanzierungsrunden, Bewertung, Power Law und was die Forschung über die Rendite weiß · Private Markets messen: J-Kurve, Cashflows, Glättung und Public Proxy · Methodik Private Markets: Fonds auswerten, Cashflows prognostizieren, Zusagen planen · Glossar: Glättung von Renditen

SEC, Bitcoin-ETPs (2024) · Statement on the Approval of Spot Bitcoin Exchange-Traded Products (10. Januar 2024)

Gensler, Gary. U.S. Securities and Exchange Commission; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Die SEC genehmigte Börsenzulassung und Handel mehrerer Spot-Bitcoin-ETPs, beschränkt auf Produkte, die Bitcoin halten, ohne Bitcoin zu billigen; Bitcoin sei vor allem ein spekulativer, volatiler Wert.

Zitiert in: Krypto im institutionellen Portfolio: Zugang, Verwahrung, Regulierung und Risikobudget

EuGH (2026) · Urteil vom 16. April 2026, C-229/24 (Brännelius), ECLI:EU:C:2026:298

Gerichtshof der Europäischen Union. Gerichtshof der Europäischen Union, Vierte Kammer; vorläufige deutsche Fassung, abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Eine Information gilt im Sinne von Art. 7 MAR erst als öffentlich bekannt, wenn sie nach Art. 17 MAR veröffentlicht wurde; Mitteilung an einen begrenzten Kreis oder bloße Zugänglichkeit auf Antrag genügen nicht.

Zitiert in: Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen · Insiderhandel: was verboten ist, was erlaubt ist und was Directors' Dealings verraten · Glossar: Insiderinformation

Gerlach u. a. (2019) · Dissection of Bitcoin's multiscale bubble history from January 2012 to February 2018

Gerlach, J. C.; Demos, Guilherme; Sornette, Didier. Royal Society Open Science 6 (7), S. 180643. doi:10.1098/rsos.180643

Blasen des Bitcoin 2012 bis 2018 mit der LPPLS-Konfidenz, definiert als Anteil qualifizierter Fits über viele Zeitfenster.

Zitiert in: Spekulationsblasen: Was sie sind und wie das LPPLS-Modell sie sucht · Blasen-Indikator (LPPLS): Methodik · Glossar: LPPLS-Konfidenz

Getmansky u. a. (2004) · An econometric model of serial correlation and illiquidity in hedge fund returns

Getmansky, Mila; Lo, Andrew W.; Makarov, Igor. Journal of Financial Economics 74 (3), S. 529–609. doi:10.1016/j.jfineco.2004.04.001

Geglättete Renditen illiquider Anlagen: Modell mit verteilten Verzögerungen, Schätzung der Glättung und eine bereinigte Sharpe Ratio.

Zitiert in: Leerverkauf, Hedgefonds und Hedging: Arten und Wirkung · Private Credit und Public Credit im Vergleich: Rendite, Risiken und was die Forschung zeigt · Private Markets messen: J-Kurve, Cashflows, Glättung und Public Proxy · Methodik Private Markets: Fonds auswerten, Cashflows prognostizieren, Zusagen planen · Glossar: Glättung von Renditen

GIC (2013) · GIC's New Investment Framework

GIC Private Limited. GIC, Singapur; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Seit 1. April 2013 Referenzportfolio aus 65 % globalen Aktien und 35 % globalen Anleihen, darunter ein Policy Portfolio aus sechs Kern-Anlageklassen und ein aktives Portfolio innerhalb von Risikogrenzen.

Zitiert in: Strategische und taktische Asset-Allokation und der Total Portfolio Approach · Glossar: Policy Portfolio

Gilson (1995) · Investing in Distressed Situations: A Market Survey

Gilson, Stuart C.. Financial Analysts Journal 51 (6), S. 8–27. doi:10.2469/faj.v51.n6.1946

Überblick über Anlagen in Krisenunternehmen: Die Risiken sind stark firmenspezifisch; am meisten verdienen, wer Insolvenzrecht versteht und Werte in der Krise erkennt oder schafft.

Zitiert in: Distressed Debt: Strategien, Insolvenzrecht, Erlösquoten und Rendite beim Investieren in Krisen

GKV-Spitzenverband (2022) · Grundsätzliche Hinweise zum Gesamteinkommen vom 29. September 2022

GKV-Spitzenverband. GKV-Spitzenverband, gültig ab 1.10.2022; über den Verband der Ersatzkassen abgerufen am 26.10.2026. Quelle

Kapitalerträge zählen auch bei Abgeltungsteuer zum Gesamteinkommen, gemindert um den Sparer-Pauschbetrag.

Zitiert in: Kinderdepot oder Elterndepot? Steuern, Schenkung, BAföG und Familienversicherung · Glossar: Familienversicherung

Glasserman u. a. (2015) · Stress scenario selection by empirical likelihood

Glasserman, Paul; Kang, Chulmin; Kang, Wanmo. Quantitative Finance 15 (1), S. 25–41. doi:10.1080/14697688.2014.926019

Methode für Reverse Stresstests: Sie sucht die wahrscheinlichsten Kombinationen von Faktorbewegungen, die zu einem Verlust über einer Schwelle führen, über den bedingten Erwartungswert der Faktoren bei großen Verlusten.

Zitiert in: Szenarioanalyse und Sensitivitätsanalyse: Aktien-, Zins-, Kredit- und Währungsrisiko im Stresstest · Szenarien-Methodik: wie Portfolio Lab Stresstests rechnet · Glossar: Reverse Stresstest

Gleiss Lutz (2026) · Änderungen der Marktmissbrauchsverordnung (MAR) durch den EU Listing Act – Inkrafttreten am 5. Juni 2026

Gleiss Lutz. Gleiss Lutz, Know-how; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Seit dem 5.6.2026 müssen Emittenten bei gestreckten Vorgängen nur noch das Endereignis ad hoc veröffentlichen; Zwischenschritte können weiter Insiderinformationen sein, Insiderverbote und Insiderlisten gelten für sie fort.

Zitiert in: Insiderhandel: was verboten ist, was erlaubt ist und was Directors' Dealings verraten · Glossar: Ad-hoc-Mitteilung

Glosten und Milgrom (1985) · Bid, ask and transaction prices in a specialist market with heterogeneously informed traders

Glosten, Lawrence R.; Milgrom, Paul R.. Journal of Financial Economics 14 (1), S. 71–100. doi:10.1016/0304-405X(85)90044-3

Eine Geld-Brief-Spanne entsteht schon deshalb, weil der Market Maker an besser informierte Händler verliert (adverse Selektion), auch ohne Kosten, Risikoscheu oder Gewinn.

Zitiert in: Market Making und Anleihenhandel: Spread, Inventar, Axes, RFQ, Cross Trades und Matrix Pricing · Ordertypen und Ausführung: von der Limit-Order über MOC und VWAP bis zu TAS und BTIC · Glossar: Adverse Selektion

Goetzmann (1993) · Accounting for Taste: Art and the Financial Markets over Three Centuries

Goetzmann, William N.. American Economic Review 83 (5), S. 1370–1376. Quelle

Frühe Langzeitstudie, die Kunstpreise über drei Jahrhunderte mit den Finanzmärkten vergleicht (Angaben über RePEc geprüft, keine Kurzfassung verfügbar).

Zitiert in: Sammlerstücke als Geldanlage: Was Kunst, Wein, Uhren und Oldtimer wirklich bringen

Goetzmann u. a. (2011) · Art and Money

Goetzmann, William N.; Renneboog, Luc; Spaenjers, Christophe. American Economic Review 101 (3), S. 222–226. doi:10.1257/aer.101.3.222

Über zwei Jahrhunderte beeinflussten Aktienrenditen die Kunstpreise deutlich; Spitzeneinkommen und Kunstpreise hängen langfristig zusammen.

Zitiert in: Sammlerstücke als Geldanlage: Was Kunst, Wein, Uhren und Oldtimer wirklich bringen

Goldman u. a. (1979) · Path Dependent Options: “Buy at the Low, Sell at the High”

Goldman, M. Barry; Sosin, Howard B.; Gatto, Mary Ann. The Journal of Finance 34 (5), S. 1111–1127. doi:10.1111/j.1540-6261.1979.tb00059.x

Geschlossene Bewertung von Lookback-Optionen mit variablem Strike.

Zitiert in: Optionsbewertung: wie faire Optionspreise entstehen · Optionsrechner: so bewertet Portfolio Lab Optionen · Glossar: Lookback-Option

Gompers und Lerner (2001) · The Venture Capital Revolution

Gompers, Paul; Lerner, Josh. Journal of Economic Perspectives 15 (2), S. 145–168. doi:10.1257/jep.15.2.145

Überblick über die Forschung zu Venture Capital: Mechanismen gegen Informations- und Anreizprobleme in jeder Phase der Finanzierung und ihre Fehlentwicklungen.

Zitiert in: Venture Capital: Finanzierungsrunden, Bewertung, Power Law und was die Forschung über die Rendite weiß

Gordon (1959) · Dividends, Earnings, and Stock Prices

Gordon, Myron J.. The Review of Economics and Statistics 41 (2). doi:10.2307/1927792

Prüft, ob Anleger beim Aktienkauf für Dividenden, Gewinne oder beides bezahlen, und bewertet Aktien als Strom wachsender Dividenden. Das ist die Grundlage des Gordon-Wachstumsmodells.

Zitiert in: Dividendenstrategie und Dividenden-ETFs kritisch betrachtet: Irrelevanz, Steuern, Faktoren · Fundamentalanalyse: Unternehmen bewerten wie ein Investor · Glossar: Gordon-Wachstumsmodell

Gornall und Strebulaev (2020) · Squaring venture capital valuations with reality

Gornall, Will; Strebulaev, Ilya A.. Journal of Financial Economics 135 (1), S. 120–143. doi:10.1016/j.jfineco.2018.04.015

Bewertet 135 US-Unicorns unter Berücksichtigung der Vorzugsrechte neu: Die gemeldeten Post-Money-Bewertungen liegen im Mittel 48 % über dem fairen Wert, Stammaktien sind um 56 % überbewertet.

Zitiert in: Venture Capital: Finanzierungsrunden, Bewertung, Power Law und was die Forschung über die Rendite weiß · Glossar: Liquidation Preference

Gorton und Rouwenhorst (2006) · Facts and Fantasies about Commodity Futures

Gorton, Gary; Rouwenhorst, K. Geert. Financial Analysts Journal 62 (2), S. 47–68. doi:10.2469/faj.v62.n2.4083

Ein gleich gewichteter Index voll besicherter Rohstoff-Futures brachte 1959 bis 2004 ähnliche Rendite und Sharpe Ratio wie US-Aktien, bei negativer Korrelation zu Aktien und Anleihen.

Zitiert in: Aktiv oder passiv bei Anleihen und Rohstoffen: Warum die Regeln anders sind als bei Aktien · Liquid Real Assets: Inflationsschutz mit liquiden Sachwerten im Portfolio

Gorton und Zhang (2023) · Taming Wildcat Stablecoins

Gorton, Gary B.; Zhang, Jeffery Y.. University of Chicago Law Review 90 (3). Quelle

Stablecoins gleichen den privaten Banknoten des 19. Jahrhunderts: Ihre Emittenten sind unregulierte Banken, anfällig für Runs; diskutiert werden Ausgabe nur durch Banken, Deckung eins zu eins mit sicheren Anlagen und öffentliches digitales Geld.

Zitiert in: Digital Assets: Tokenisierung, Stablecoins, Kryptowertpapiere und digitaler Euro · Glossar: Stablecoin

Goyal und Wahal (2008) · The Selection and Termination of Investment Management Firms by Plan Sponsors

Goyal, Amit; Wahal, Sunil. The Journal of Finance 63 (4), S. 1805–1847. doi:10.1111/j.1540-6261.2008.01375.x

3.400 Pensionspläne 1994 bis 2003: Manager werden nach hohen Überrenditen eingestellt, die danach ausbleiben; gekündigte Manager hätten so gut abgeschnitten wie ihre Nachfolger.

Zitiert in: RFP und Mandatsvergabe: Wie institutionelle Anleger Asset Manager auswählen

von Bothmer und Meister (2003) · Predicting critical crashes? A new restriction for the free variables

Graf von Bothmer, Hans-Christian; Meister, Christian. Physica A: Statistical Mechanics and its Applications 320, S. 539–547. doi:10.1016/S0378-4371(02)01535-2

Zusätzliche Bedingung an die Parameter des Modells, damit die Hazard-Rate des Crashs nicht negativ wird (Dämpfung).

Zitiert in: Blasen-Indikator (LPPLS): Methodik

Graham (2003) · The Intelligent Investor

Graham, Benjamin. HarperBusiness Essentials, überarbeitete Ausgabe mit Kommentaren von Jason Zweig (Erstausgabe 1949).

Grahams Ratgeber für Privatanleger: defensives und unternehmerisches Anlegen, Mr. Market und die Sicherheitsmarge (Margin of Safety) als Kern der Kapitalanlage.

Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons · Fundamentalanalyse: Unternehmen bewerten wie ein Investor · Glossar: Sicherheitsmarge · Glossar: Value Investing

Graham und Dodd (2008) · Security Analysis

Graham, Benjamin; Dodd, David L.. McGraw-Hill, 6. Auflage (Erstausgabe 1934).

Grundlagenwerk der Wertpapieranalyse: Der innere Wert eines Wertpapiers lässt sich aus Vermögen, Ertragskraft und Ausschüttungen schätzen, der Kurs kann lange davon abweichen.

Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons · Fundamentalanalyse: Unternehmen bewerten wie ein Investor · Glossar: Value Investing

Gredil u. a. (2023) · Benchmarking private equity: The direct alpha method

Gredil, Oleg R.; Griffiths, Barry; Stucke, Rüdiger. Journal of Corporate Finance 81, S. 102360. doi:10.1016/j.jcorpfin.2023.102360

Schlägt Direct Alpha vor: die jährliche Überrendite eines Fonds gegenüber einem Index aus den mit dem Index aufgezinsten Zahlungen; vergleicht sie mit den verbreiteten PME-Verfahren.

Zitiert in: Private Markets messen: J-Kurve, Cashflows, Glättung und Public Proxy · Takahashi-Alexander-Modell: Cashflows von Private-Markets-Fonds planen · Methodik Private Markets: Fonds auswerten, Cashflows prognostizieren, Zusagen planen · Glossar: Public Market Equivalent

Greenblatt (2005) · The Little Book That Beats the Market

Greenblatt, Joel. Wiley.

Die „Magic Formula“: Aktien nach hoher Gewinnrendite und hoher Kapitalrendite in eine Rangfolge bringen und die besten kaufen.

Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons · Glossar: Magic Formula

Greenwood, Shleifer und You (2019) · Bubbles for Fama

Greenwood, Robin; Shleifer, Andrei; You, Yang. Journal of Financial Economics 131 (1), S. 20–43. doi:10.1016/j.jfineco.2018.09.002

Starke Kursanstiege von Branchen sagen im Mittel keine niedrigen Folgerenditen voraus, erhöhen aber deutlich die Wahrscheinlichkeit eines Crashs.

Zitiert in: MSCI World vs. ACWI vs. FTSE All-World: Aufbau, Konzentration und Kombinationen · Themen-ETFs und Hype: Was Studien, Kosten und Überschneidungen zeigen · Spekulationsblasen: Was sie sind und wie das LPPLS-Modell sie sucht

Greenwood und Sammon (2022) · The Disappearing Index Effect

Greenwood, Robin; Sammon, Marco. NBER Working Paper 30748 (Fassung der späteren Veröffentlichung im Journal of Finance). doi:10.3386/w30748

Den Rückgang des S&P-500-Effekts erklären vor allem Aufstiege aus dem S&P MidCap 400 und eine größere Fähigkeit des Marktes, die Nachfrage am Stichtag zu bedienen.

Zitiert in: Index-Effekt: Was bei Aufnahmen in einen Index und Streichungen mit den Kursen passiert

Greenwood und Sammon (2025) · The Disappearing Index Effect

Greenwood, Robin; Sammon, Marco. The Journal of Finance 80 (2), S. 657–698. doi:10.1111/jofi.13410

Die Überrendite bei Aufnahmen in den S&P 500 ist von 7,4 % in den 1990er-Jahren auf unter 1 % im letzten Jahrzehnt gefallen, obwohl immer mehr Geld an den Index gebunden ist.

Zitiert in: Index-Effekt: Was bei Aufnahmen in einen Index und Streichungen mit den Kursen passiert · Smart Indexing: Mehrwert für Indexfonds rund um Corporate Actions und Indexänderungen · Glossar: Index-Effekt

Gregnanin u. a. (2024) · Signature-based portfolio allocation: a network approach

Gregnanin, Marco; Zhang, Yanyi; De Smedt, Johannes; Gnecco, Giorgio; Parton, Maurizio. Applied Network Science 9, S. Artikel 54. doi:10.1007/s41109-024-00651-1

Ersetzt in der Portfolio-Optimierung die Korrelationsmatrix durch eine Ähnlichkeitsmatrix aus Pfad-Signaturen; auf dem S&P 500 ergab das in den Tests der Autoren höhere kumulierte Log-Renditen und Sharpe Ratios als der Netzwerkansatz mit Pearson-Korrelationen.

Zitiert in: Jenseits von Markowitz: Schätzfehler, Rauschen und echte Diversifikation · Glossar: Pfad-Signatur

Gregory (2020) · The xVA Challenge: Counterparty Risk, Funding, Collateral, Capital and Initial Margin

Gregory, Jon. Wiley.

Standardwerk zu Kontrahentenrisiko, Exposure, Besicherung, zentralem Clearing und den Bewertungsanpassungen CVA, DVA, FVA, ColVA, KVA und MVA.

Zitiert in: Basket Swaps, Total Return Swaps oder Futures: Markt-Exposure effizient aufbauen · Kontrahenten- und Emittentenrisiko: CVA, ETCs, Zertifikate und Swaps · Glossar: Kontrahentenrisiko · Glossar: Expected Exposure

Griffin und Shams (2020) · Is Bitcoin Really Untethered?

Griffin, John M.; Shams, Amin. The Journal of Finance 75 (4), S. 1913–1964. doi:10.1111/jofi.12903

Käufe mit dem Stablecoin Tether folgten im Boom 2017 auf Kursrückgänge, gingen auf einen einzigen Akteur zurück und hoben den Bitcoin-Kurs deutlich. Das spricht eher für ungedecktes digitales Geld als für Nachfrage von Anlegern.

Zitiert in: Digital Assets: Tokenisierung, Stablecoins, Kryptowertpapiere und digitaler Euro · Krypto im institutionellen Portfolio: Zugang, Verwahrung, Regulierung und Risikobudget

Grinold (1989) · The fundamental law of active management

Grinold, Richard C.. The Journal of Portfolio Management 15 (3), S. 30–37. doi:10.3905/jpm.1989.409211

Fundamentalgesetz des aktiven Managements: Information Ratio ≈ Treffsicherheit × Wurzel der Zahl unabhängiger Entscheidungen.

Zitiert in: Sharpe Ratio: Rendite pro Einheit Risiko · Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen · Stock Picking: Warum Einzelaktien so schwer zu treffen sind · Strategische und taktische Asset-Allokation und der Total Portfolio Approach · Tracking Error und Information Ratio: Abweichung vom Index · Glossar: Fundamentalgesetz des aktiven Managements

Gross (1998) · Bill Gross on Investing

Gross, William H.. Wiley.

Der Mitgründer von PIMCO über aktives Anleihemanagement mit Blick auf die Gesamtrendite (Total Return) aus Zinsen und Kursgewinnen.

Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons

Grossman LLP (2026) · Spring 2026 Auction Season: Examining Recent Changes in Buyer's Premiums

Grossman LLP. Grossman LLP (Kanzlei für Kunstrecht), 14.5.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Aufgelder großer internationaler Auktionshäuser im Frühjahr 2026: 27 bis 29 % des Zuschlags in der untersten Preisstufe, 22 % in der mittleren und 15 % oberhalb von 8 Mio. US-Dollar.

Zitiert in: Sammlerstücke als Geldanlage: Was Kunst, Wein, Uhren und Oldtimer wirklich bringen · Glossar: Aufgeld (Buyer's Premium)

Grossman und Zhou (1993) · Optimal Investment Strategies for Controlling Drawdowns

Grossman, Sanford J.; Zhou, Zhongquan. Mathematical Finance 3 (3), S. 241–276. doi:10.1111/j.1467-9965.1993.tb00044.x

Optimale Anlagestrategie, wenn ein Drawdown eine feste Grenze nicht überschreiten darf.

Zitiert in: Maximum Drawdown: der größte Verlust vom Höchststand

Grullon und Michaely (2002) · Dividends, Share Repurchases, and the Substitution Hypothesis

Grullon, Gustavo; Michaely, Roni. The Journal of Finance 57 (4), S. 1649–1684. doi:10.1111/1540-6261.00474

US-Unternehmen haben Dividenden schrittweise durch Aktienrückkäufe ersetzt; Rückkäufe sind die bevorzugte Form geworden, mit Ausschüttungen zu beginnen.

Zitiert in: Dividendenstrategie und Dividenden-ETFs kritisch betrachtet: Irrelevanz, Steuern, Faktoren · Glossar: Aktienrückkauf

Grundy und Martin (2001) · Understanding the Nature of the Risks and the Source of the Rewards to Momentum Investing

Grundy, Bruce D.; Martin, J. Spencer. The Review of Financial Studies 14 (1), S. 29–78. doi:10.1093/rfs/14.1.29

Gewinner kaufen und Verlierer verkaufen erzeugt zeitlich schwankende Faktorladungen, je nachdem, wie die Faktoren in der Rangperiode liefen; um diese Ladungen bereinigt sind die Momentum-Gewinne seit 1926 bemerkenswert stabil.

Zitiert in: Momentum-Crashes: warum Momentum selten, aber heftig einbricht und was Volatilitätssteuerung und Crowding-Maße zeigen

Gu u. a. (2020) · Empirical Asset Pricing via Machine Learning

Gu, Shihao; Kelly, Bryan; Xiu, Dacheng. The Review of Financial Studies 33 (5), S. 2223–2273. doi:10.1093/rfs/hhaa009

Vergleich von Machine-Learning-Verfahren für Risikoprämien einzelner Aktien; Bäume und neuronale Netze schneiden am besten ab, vor allem durch nichtlineare Wechselwirkungen.

Zitiert in: Prognosemodelle für Renditen: ARIMA, GARCH, LSTM und Machine Learning

NZ Super Fund (2023) · Reference Portfolio (Webseite, Aufteilung Stand September 2023)

Guardians of New Zealand Superannuation. Guardians of New Zealand Superannuation; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Gedachtes, passives Referenzportfolio des neuseeländischen Staatsfonds aus 80 % Wachstumsanlagen und 20 % Anleihen; Maßstab für den Mehrwert nach allen Kosten und Hürde für aktive Anlagen.

Zitiert in: Strategische und taktische Asset-Allokation und der Total Portfolio Approach · Glossar: Referenzportfolio

Guidolin und Timmermann (2007) · Asset allocation under multivariate regime switching

Guidolin, Massimo; Timmermann, Allan. Journal of Economic Dynamics and Control 31 (11), S. 3503–3544. doi:10.1016/j.jedc.2006.12.004

Vier Regime für Aktien und Anleihen (Crash, langsames Wachstum, Bulle, Erholung); die optimalen Gewichte hängen stark vom Zustand und vom Anlagehorizont ab.

Zitiert in: Regime-Modelle: Hidden Markov, Markov-Switching und Co.

Guo u. a. (2011) · Do Buyouts (Still) Create Value?

Guo, Shourun; Hotchkiss, Edith S.; Song, Weihong. The Journal of Finance 66 (2), S. 479–517. doi:10.1111/j.1540-6261.2010.01640.x

Public-to-Private-Buyouts von 1990 bis 2006: vorsichtiger bewertet und weniger gehebelt als in den 1980er-Jahren; Renditen stammen ähnlich stark aus Branchenmultiples, Steuervorteilen des Hebels und operativen Verbesserungen.

Zitiert in: Buyout-Fonds und Management-Buyouts: Wie LBO, MBO und MBI funktionieren

Gürkaynak u. a. (2010) · The TIPS Yield Curve and Inflation Compensation

Gürkaynak, Refet S.; Sack, Brian; Wright, Jonathan H.. American Economic Journal: Macroeconomics 2 (1), S. 70–92. doi:10.1257/mac.2.1.70

Schätzt täglich eine Zinskurve der inflationsgeschützten US-Staatsanleihen und daraus die Inflationskompensation; sie ist kein reines Maß der Inflationserwartung, sondern durch eine Inflationsrisikoprämie und eine Liquiditätsprämie verzerrt.

Zitiert in: Markterwartungen: Was Zinskurve, Inflationsanleihen und Optionen über die Zukunft verraten · Makro-Dashboard und Regime-Analyse: Methodik · Glossar: TIPS

Gutiérrez u. a. (2020) · Are Online Job Postings Informative to Investors?

Gutiérrez, Elizabeth; Lourie, Ben; Nekrasov, Alexander; Shevlin, Terry. Management Science 66 (7), S. 3133–3141. doi:10.1287/mnsc.2019.3450

Mehr Online-Stellenanzeigen gehen mit besserer künftiger Geschäftsentwicklung einher, vor allem bei Stellen für Wachstum statt Ersatz; Anleger reagieren positiv darauf.

Zitiert in: Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen

H

Hagan und West (2006) · Interpolation Methods for Curve Construction

Hagan, Patrick S.; West, Graeme. Applied Mathematical Finance 13 (2), S. 89–129. doi:10.1080/13504860500396032

Überblick über Interpolationsverfahren für Zinskurven, ihren Zusammenhang mit dem Bootstrapping und ihre Schwächen.

Zitiert in: Anleihen-Mathematik: Preis, Rendite, Duration, Konvexität und Spreads rechnen

Hall und Woodward (2010) · The Burden of the Nondiversifiable Risk of Entrepreneurship

Hall, Robert E.; Woodward, Susan E.. American Economic Review 100 (3), S. 1163–1194. doi:10.1257/aer.100.3.1163

Auszahlungen an Gründer venture-finanzierter Unternehmen: im Mittel 5,8 Mio. US-Dollar beim Exit, aber fast drei Viertel erhalten nichts und wenige über eine Milliarde.

Zitiert in: Venture Capital: Finanzierungsrunden, Bewertung, Power Law und was die Forschung über die Rendite weiß · Glossar: Power Law

Hallerbach (2003) · Decomposing portfolio value-at-risk: a general analysis

Hallerbach, Winfried. The Journal of Risk 5 (2), S. 1–18. doi:10.21314/jor.2003.076

Untersucht Grenz-, Komponenten- und inkrementellen VaR über die Normalverteilung hinaus und zeigt, wie man sie aus Simulationen schätzt.

Zitiert in: Risiko & Attribution: Methodik der Risikozerlegung und Brinson-Attribution

Hamilton (1989) · A New Approach to the Economic Analysis of Nonstationary Time Series and the Business Cycle

Hamilton, James D.. Econometrica 57 (2), S. 357–384. doi:10.2307/1912559

Regimewechselmodell (Markov-Switching), das Aufschwung und Rezession aus dem BIP-Wachstum statistisch schätzt.

Zitiert in: Regime-Modelle: Hidden Markov, Markov-Switching und Co. · Taktik-Methodik: wie die elf taktischen Modelle rechnen · Makro-Dashboard und Regime-Analyse: Methodik · Regime-Methodik: wie das Hidden-Markov-Modell rechnet · Glossar: Übergangsmatrix · Glossar: Markov-Switching-Modell · Glossar: Hamilton-Filter

Hamilton (1994) · Time Series Analysis

Hamilton, James D.. Princeton University Press.

Lehrbuch der Zeitreihenanalyse: Autokorrelation, Einheitswurzeln, Kointegration, Regimewechsel.

Zitiert in: Regime-Modelle: Hidden Markov, Markov-Switching und Co. · Asset-Analyse: Methodik von Korrelation bis Kointegration · Glossar: Markov-Switching-Modell

EIA (2014) · Oil tanker sizes range from general purpose to ultra-large crude carriers on AFRA scale

Hamilton, T. Mason. U.S. Energy Information Administration, Today in Energy, 16.09.2014. Quelle

Größenklassen von Öltankern nach der AFRA-Skala mit ihrer Ladefähigkeit in Barrel, dazu die Klasse Aframax.

Zitiert in: Schiffsdaten und Satellitenbilder: Was sie über Rohstoffe verraten · Glossar: VLCC · Glossar: Aframax

Hanke und Hauser (2008) · On the effects of stock spam e-mails

Hanke, Michael; Hauser, Florian. Journal of Financial Markets 11 (1), S. 57–83. doi:10.1016/j.finmar.2007.10.001

Spam-Mails erhöhen kurzfristig Überrendite, Umsatz und Tagesschwankung beworbener Aktien, ohne dauerhaften Kurseffekt; wiederholter Spam verlängert das Zeitfenster zum Verkaufen.

Zitiert in: Pump and Dump und Pennystocks: Wie die Masche funktioniert

Hansen und Hodrick (1980) · Forward Exchange Rates as Optimal Predictors of Future Spot Rates: An Econometric Analysis

Hansen, Lars Peter; Hodrick, Robert J.. Journal of Political Economy 88 (5), S. 829–853. doi:10.1086/260910

Verwirft für die 1970er- und die 1920er-Jahre die Hypothese, dass der Terminkurs die Erwartung des Markts für den künftigen Kassakurs ist.

Zitiert in: Carry Trade: Zinsen kassieren mit Währungen und Anleihen · Glossar: Ungedeckte Zinsparität

Hansen und Lunde (2005) · A forecast comparison of volatility models: does anything beat a GARCH(1,1)?

Hansen, Peter R.; Lunde, Asger. Journal of Applied Econometrics 20 (7), S. 873–889. doi:10.1002/jae.800

Vergleich von 330 Volatilitätsmodellen außerhalb der Stichprobe: Bei Wechselkursen schlägt kaum etwas GARCH(1,1), bei Aktien helfen Modelle mit Leverage-Effekt.

Zitiert in: Prognosemodelle für Renditen: ARIMA, GARCH, LSTM und Machine Learning

Hansen (2005) · A Test for Superior Predictive Ability

Hansen, Peter Reinhard. Journal of Business & Economic Statistics 23 (4), S. 365–380. doi:10.1198/073500105000000063

SPA-Test: prüft, ob das beste von vielen Modellen einen Vergleichsmaßstab wirklich schlägt; trennschärfer als der Reality Check.

Zitiert in: Charttechnik, Chartmuster und Candlesticks aus Quant-Sicht · Probability of Backtest Overfitting: Hält die beste Variante, was der Backtest verspricht? · Prognosemodelle für Renditen: ARIMA, GARCH, LSTM und Machine Learning · Glossar: White's Reality Check

Hanson (2003) · Combinatorial Information Market Design

Hanson, Robin. Information Systems Frontiers 5 (1), S. 107–119. doi:10.1023/a:1022058209073

Schlägt Marktbewertungsregeln (Market Scoring Rules) vor: ein automatischer Market Maker für Informationsmärkte, darunter die logarithmische Variante (LMSR).

Zitiert in: Prognosemärkte als Wetten auf Ereignisse: was sie können und was nicht · Glossar: LMSR

Harati-Mokhtari u. a. (2007) · Automatic Identification System (AIS): Data Reliability and Human Error Implications

Harati-Mokhtari, Abbas; Wall, Alan; Brooks, Philip; Wang, Jin. The Journal of Navigation 60 (3), S. 373–389. doi:10.1017/S0373463307004298

Untersucht anhand dreier AIS-Studien, wie zuverlässig die Daten sind und welche Rolle Bedienung und menschliche Fehler an Bord spielen.

Zitiert in: Schiffsdaten und Satellitenbilder: Was sie über Rohstoffe verraten

Harding (2016) · Keeping members on track with index investing

Harding, Julian. Portfolio Institutional, 28.10.2016; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Ein Indexmanager von State Street über Mehrwert bei der Umsetzung: Handel bei Indexänderungen, Wahl bei Kapitalmaßnahmen und das Auslassen kleiner Änderungen.

Zitiert in: Smart Indexing: Mehrwert für Indexfonds rund um Corporate Actions und Indexänderungen · Glossar: Smart Indexing

Harris (2002) · Trading and Exchanges: Market Microstructure for Practitioners

Harris, Larry. Oxford University Press.

Lehrbuch zur Marktmikrostruktur für die Praxis: Ordertypen, Marktformen, Händler und Broker, Liquidität, Informationen und Transaktionskosten.

Zitiert in: Market Making und Anleihenhandel: Spread, Inventar, Axes, RFQ, Cross Trades und Matrix Pricing · Ordertypen und Ausführung: von der Limit-Order über MOC und VWAP bis zu TAS und BTIC · Glossar: Limit-Order

Harris und Gurel (1986) · Price and Volume Effects Associated with Changes in the S&P 500 List: New Evidence for the Existence of Price Pressures

Harris, Lawrence; Gurel, Eitan. The Journal of Finance 41 (4), S. 815–829. doi:10.1111/j.1540-6261.1986.tb04550.x

Nach der Ankündigung einer Aufnahme in den S&P 500 steigen die Kurse um mehr als 3 %, der Anstieg kehrt sich nach zwei Wochen fast ganz um (Preisdruck).

Zitiert in: Index-Effekt: Was bei Aufnahmen in einen Index und Streichungen mit den Kursen passiert · Smart Indexing: Mehrwert für Indexfonds rund um Corporate Actions und Indexänderungen

Harris u. a. (2014) · Private Equity Performance: What Do We Know?

Harris, Robert S.; Jenkinson, Tim; Kaplan, Steven N.. The Journal of Finance 69 (5), S. 1851–1882. doi:10.1111/jofi.12154

Mit Cashflow-Daten von fast 1.400 US-Fonds: Buyout-Fonds übertrafen den S&P 500 über ihre Laufzeit um 20 bis 27 %, mehr als 3 % pro Jahr; Venture Capital nur in den 1990er-Jahren.

Zitiert in: Buyout-Fonds und Management-Buyouts: Wie LBO, MBO und MBI funktionieren · ELTIF: Private Markets für Privatanleger nach den Regeln von ELTIF 2.0 · Private Equity erklärt: Strategien, Fondsstruktur, Gebühren und was die Forschung zur Rendite zeigt · Venture Capital: Finanzierungsrunden, Bewertung, Power Law und was die Forschung über die Rendite weiß · Private Markets messen: J-Kurve, Cashflows, Glättung und Public Proxy

Harris u. a. (2023) · Has persistence persisted in private equity? Evidence from buyout and venture capital funds

Harris, Robert S.; Jenkinson, Tim; Kaplan, Steven N.; Stucke, Ruediger. Journal of Corporate Finance 81, S. 102361. doi:10.1016/j.jcorpfin.2023.102361

Die Beständigkeit der Ergebnisse von Folgefonds bleibt bei Venture Capital deutlich, ist bei Buyout-Fonds seit 2000 aber kaum noch nachweisbar, wenn man nur die bei der Mittelaufnahme bekannten Zwischenergebnisse nutzt.

Zitiert in: Private Equity erklärt: Strategien, Fondsstruktur, Gebühren und was die Forschung zur Rendite zeigt · Venture Capital: Finanzierungsrunden, Bewertung, Power Law und was die Forschung über die Rendite weiß

Hartzmark und Solomon (2019) · The Dividend Disconnect

Hartzmark, Samuel M.; Solomon, David H.. The Journal of Finance 74 (5), S. 2153–2199. doi:10.1111/jofi.12785

Viele Anleger behandeln Dividenden und Kursgewinne als getrennte Dinge und übersehen, dass eine Ausschüttung den Kurs senkt.

Zitiert in: Thesaurierend oder ausschüttend: Welcher ETF passt besser? · Dividendenstrategie und Dividenden-ETFs kritisch betrachtet: Irrelevanz, Steuern, Faktoren · Glossar: Free Dividends Fallacy

Harvey (1988) · The real term structure and consumption growth

Harvey, Campbell R.. Journal of Financial Economics 22 (2), S. 305–333. doi:10.1016/0304-405x(88)90073-6

Die reale Zinsstruktur sagt das Konsumwachstum voraus; inverse Kurven gingen Rezessionen voraus.

Zitiert in: Zinskurve: Was die Zinsstruktur verrät und warum eine inverse Kurve als Warnsignal gilt · Glossar: Inverse Zinskurve

Harvey und Siddique (2000) · Conditional Skewness in Asset Pricing Tests

Harvey, Campbell R.; Siddique, Akhtar. The Journal of Finance 55 (3), S. 1263–1295. doi:10.1111/0022-1082.00247

Zeigt, dass Anleger Schiefe bepreisen: Anlagen mit negativer Schiefe müssen eine höhere Rendite bieten.

Zitiert in: Schiefe und Kurtosis: Warum Börsencrashs häufiger sind, als die Normalverteilung sagt · Sortino Ratio und Calmar Ratio: Risiko nach unten · Glossar: Schiefe

Harvey u. a. (2008) · Bayes vs. Resampling: A Rematch

Harvey, Campbell R.; Liechty, John C.; Liechty, Merrill W.. Journal of Investment Management 6 (1), S. 29–45. Quelle

Wiederholt das Spiel von Markowitz und Usmen mit einem üblichen Bayes-Verfahren; die Ergebnisse kehren sich um, im Spiel mit Prognose für eine Periode gewinnt stets Bayes.

Zitiert in: Jenseits von Markowitz: Schätzfehler, Rauschen und echte Diversifikation · Resampling-Optimierung nach Michaud: stabilere Portfoliogewichte durch Simulation · Glossar: Prädiktive Verteilung

Harvey und Liu (2015) · Backtesting

Harvey, Campbell R.; Liu, Yan. The Journal of Portfolio Management 42 (1), S. 13–28. doi:10.3905/jpm.2015.42.1.013

Rechnet die Sharpe Ratio eines Backtests mit Verfahren für Mehrfachtests ab (Haircut) und nennt eine Gewinnhürde, ab der eine Strategie als signifikant gelten kann.

Zitiert in: Deflated Sharpe Ratio: Wie viel Können steckt in einer Sharpe Ratio? · Probability of Backtest Overfitting: Hält die beste Variante, was der Backtest verspricht? · Overfitting-Check und Diversifikationsrendite: so rechnen Backtest und Taktik · Glossar: Haircut Sharpe Ratio

Harvey u. a. (2016) · … and the Cross-Section of Expected Returns

Harvey, Campbell R.; Liu, Yan; Zhu, Heqing. Review of Financial Studies 29 (1), S. 5–68. doi:10.1093/rfs/hhv059

Bei Hunderten getesteten Faktoren reicht die übliche Signifikanz nicht: Ein neuer Faktor braucht einen t-Wert über 3,0; viele Entdeckungen sind vermutlich falsch.

Zitiert in: Sharpe Ratio: Rendite pro Einheit Risiko · Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen · Faktorinvesting: die Fama-French-Faktoren verstehen · Backtest-Overfitting: Wenn die Vergangenheit zu gut aussieht · Deflated Sharpe Ratio: Wie viel Können steckt in einer Sharpe Ratio? · Prognosemodelle für Renditen: ARIMA, GARCH, LSTM und Machine Learning · Faktorregression, Faktor-Allokation und Faktorstatistik: Methodik · Glossar: Faktor-Zoo · Glossar: t-Wert · Glossar: Multiples Testen

Harvey u. a. (2018) · The Impact of Volatility Targeting

Harvey, Campbell R.; Hoyle, Edward; Korgaonkar, Russell; Rattray, Sandy; Sargaison, Matthew; Hemert, Otto Van. The Journal of Portfolio Management 45 (1), S. 14–33. doi:10.3905/jpm.2018.45.1.014

Volatility Targeting senkt extreme Verluste und verbessert bei Aktien die Sharpe Ratio, bei Anleihen kaum.

Zitiert in: Carry Trade: Zinsen kassieren mit Währungen und Anleihen · Taktische Allokation: Momentum, Dual Momentum und Trendfolge · Taktik-Methodik: wie die elf taktischen Modelle rechnen

Harvey u. a. (2022) · An Investor’s Guide to Crypto

Harvey, Campbell R.; Abou Zeid, Tarek; Draaisma, Teun; Luk, Martin; Neville, Henry; Rzym, Andre u. a.. The Journal of Portfolio Management 49 (1), S. 146–171. doi:10.3905/jpm.2022.1.428

Überblick für Investoren: Token und ihre Funktion, Bewertung, Volatilitätssteuerung und Trendfolge, Korrelation mit riskanten Anlagen, die in deren Verlustphasen steigt, sowie Verwahrung und Regulierung.

Zitiert in: Krypto im institutionellen Portfolio: Zugang, Verwahrung, Regulierung und Risikobudget

Haug (2007) · The Complete Guide to Option Pricing Formulas

Haug, Espen Gaarder. McGraw-Hill, 2. Auflage.

Formelsammlung der Optionsbewertung: Black-Scholes mit Cost of Carry, Bäume, Barrieren, asiatische, Lookback- und weitere exotische Optionen.

Zitiert in: Optionsbewertung: wie faire Optionspreise entstehen · Optionsrechner: so bewertet Portfolio Lab Optionen · Glossar: Cost of Carry

Haug und Hirschey (2006) · The January Effect

Haug, Mark; Hirschey, Mark. Financial Analysts Journal 62 (5), S. 78–88. doi:10.2469/faj.v62.n5.4284

Ungewöhnlich hohe Januar-Renditen kleiner US-Aktien bestehen fort und blieben von der Steuerreform 1986 unberührt; das spricht auch für verhaltensökonomische Erklärungen.

Zitiert in: Saisonalität an der Börse: Sell in May, Januar-Effekt und wie man Kalendereffekte testet

Hazelkorn u. a. (2023) · Beyond Basis Basics: Liquidity Demand and Deviations from the Law of One Price

Hazelkorn, Todd M.; Moskowitz, Tobias J.; Vasudevan, Kaushik. The Journal of Finance 78 (1), S. 301–345. doi:10.1111/jofi.13198

Der Abstand zwischen Aktienindexfutures und Kassamarkt spiegelt die Nachfrage nach Aktien-Exposure wider, bewegt sich mit den Positionen von Händlern und Anlegern und sagt Renditen negativ voraus; daraus ergibt sich eine Prämie von 5 bis 6 % pro Jahr.

Zitiert in: Basket Swaps, Total Return Swaps oder Futures: Markt-Exposure effizient aufbauen

He und Litterman (1999) · The Intuition Behind Black-Litterman Model Portfolios

He, Guangliang; Litterman, Robert. Goldman Sachs Asset Management (SSRN). doi:10.2139/ssrn.334304

Erklärt anschaulich, wie Einschätzungen im Black-Litterman-Modell die Gewichte verschieben (Arbeitspapier von Goldman Sachs Asset Management).

Zitiert in: Black-Litterman: eigene Einschätzungen sauber einbauen · Optimierungsmethodik: Schätzung, Zielfunktionen, Black-Litterman, Resampling und Walk-forward

Heaton und Lucas (2000) · Portfolio Choice and Asset Prices: The Importance of Entrepreneurial Risk

Heaton, John; Lucas, Deborah. The Journal of Finance 55 (3), S. 1163–1198. doi:10.1111/0022-1082.00244

Haushalte mit hohem, schwankendem Unternehmereinkommen halten weniger Aktien; Aktien des eigenen Arbeitgebers verdrängen andere Aktien.

Zitiert in: Das ganze Vermögen: Gesamtvermögen aus Depot, Haus, Humankapital und Auto

BaFin, MiCAR (2024) · Neue Spielregeln für einen neuen Markt (BaFinJournal, 01.07.2024)

Heine-Dickau, Markus; Schaffors, Robert; Beikircher, Jessica. Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Überblick über MiCAR: Geltung seit 30. Juni bzw. 30. Dezember 2024, E-Geld-Token, vermögenswertereferenzierte und sonstige Token, Pflichten der Emittenten und Rolle der BaFin.

Zitiert in: Digital Assets: Tokenisierung, Stablecoins, Kryptowertpapiere und digitaler Euro · Glossar: Kryptowert · Glossar: E-Geld-Token · Glossar: Utility-Token

Freshfields (2024) · Grandfathering under MiCA: how member states approach the transitional regime (30.12.2024)

Heinz, Janina; van der Houwen, Daphne; Klingenbrunn, Daniel; Schneider, Eva; De Backer, Steffie. Freshfields Bruckhaus Deringer, Blog Technology Quotient; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Art. 143 Abs. 3 MiCA erlaubt Übergangsfristen für bestehende Anbieter bis 1. Juli 2026; Deutschland hat sie nach § 50 Abs. 2 Nr. 3 KMAG auf den 31. Dezember 2025 verkürzt.

Zitiert in: Krypto im institutionellen Portfolio: Zugang, Verwahrung, Regulierung und Risikobudget

Hendershott u. a. (2026) · Quote Competition in Corporate Bonds

Hendershott, Terrence; Li, Dan; Livdan, Dmitry; Schürhoff, Norman; Venkataraman, Kumar. The Journal of Finance 81 (4), S. 2165–2216. doi:10.1111/jofi.70048

Auch nur indikative Kurse von Händlern senken bei Unternehmensanleihen die Handelskosten; Händler nutzen sie, um ihr Inventar zu steuern, der Wettbewerb über Kurse ist aber unvollkommen.

Zitiert in: Market Making und Anleihenhandel: Spread, Inventar, Axes, RFQ, Cross Trades und Matrix Pricing

Henderson und Pearson (2011) · The dark side of financial innovation: A case study of the pricing of a retail financial product

Henderson, Brian J.; Pearson, Neil D.. Journal of Financial Economics 100 (2), S. 227–247. doi:10.1016/j.jfineco.2010.12.006

64 Emissionen eines verbreiteten US-Strukturprodukts für Privatanleger: Ausgabepreise im Mittel fast 8 % über dem fairen Wert aus Optionsmodellen, erwartete Rendite leicht unter null.

Zitiert in: Optionsscheine, Turbos und Zertifikate: Was sie sind und was man draufzahlt · Glossar: Emittentenmarge

Henderson u. a. (2012) · Measuring Economic Growth from Outer Space

Henderson, J. Vernon; Storeygard, Adam; Weil, David N.. American Economic Review 102 (2), S. 994–1028. doi:10.1257/aer.102.2.994

Nachtlicht aus Satellitenbildern als Maß für Wirtschaftswachstum, besonders für Länder und Regionen mit schwacher amtlicher Statistik.

Zitiert in: Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen · Glossar: Nachtlicht-Daten

Heuking (2023) · ELTIF II: Novellierung der ELTIF-Verordnung – neuer Handlungsspielraum für Anbieter alternativer Investmentfonds

Heuking Kühn Lüer Wojtek. Heuking Kühn Lüer Wojtek, Update Investmentfonds Nr. 31 vom 13.01.2023; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Vergleich alter und neuer ELTIF-Regeln: Mindestanlage von 10.000 € und 10-%-Grenze für Kleinanleger mit Portfolios bis 500.000 € entfallen, Mindestquote zulässiger Anlagen sinkt von 70 auf 55 %, Kreditgrenze steigt von 30 % auf 50 %.

Zitiert in: ELTIF: Private Markets für Privatanleger nach den Regeln von ELTIF 2.0

ICMA und FIX Trading Community (2025) · Bond Market Axe Distribution in Europe: An ICMA and FIX Trading Community White Paper

Hill, Andy; Suhaib-Wolf, Nina; Coupe, Matt; Wang, Yuhang. International Capital Market Association und FIX Trading Community, Dezember 2025; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Definition und Standard für Axes im europäischen Anleihenhandel, ihre elektronische Verteilung und die Klagen der Käuferseite über unzuverlässige oder beidseitige Axes und Informationsabfluss.

Zitiert in: Market Making und Anleihenhandel: Spread, Inventar, Axes, RFQ, Cross Trades und Matrix Pricing · Glossar: Axe

Himmelberg u. a. (2005) · Assessing High House Prices: Bubbles, Fundamentals and Misperceptions

Himmelberg, Charles; Mayer, Christopher; Sinai, Todd. Journal of Economic Perspectives 19 (4), S. 67–92. doi:10.1257/089533005775196769

Kaufpreis-Miet- und Kaufpreis-Einkommens-Verhältnisse allein führen in die Irre; die Autoren messen die jährlichen Kosten des Eigentums als Variante der Nutzerkosten und finden Ende 2004 wenig Hinweise auf eine Blase.

Zitiert in: Mieten oder kaufen: Nutzerkosten, Kaufnebenkosten 2026 und ein Vermögensvergleich über 20 Jahre · Glossar: Nutzerkosten des Wohnens

Ho und Stoll (1981) · Optimal dealer pricing under transactions and return uncertainty

Ho, Thomas; Stoll, Hans R.. Journal of Financial Economics 9 (1), S. 47–73. doi:10.1016/0304-405X(81)90020-9

Ein risikoscheuer Händler, der nicht weiß, wann Aufträge kommen und wie sich sein Bestand entwickelt, setzt Geld- und Briefkurs um seinen eigenen Indifferenzpreis. Das Inventarrisiko wird so Teil der Spanne.

Zitiert in: Market Making und Anleihenhandel: Spread, Inventar, Axes, RFQ, Cross Trades und Matrix Pricing

Hochberg u. a. (2018) · Patent collateral, investor commitment, and the market for venture lending

Hochberg, Yael V.; Serrano, Carlos J.; Ziedonis, Rosemarie H.. Journal of Financial Economics 130 (1), S. 74–94. doi:10.1016/j.jfineco.2018.06.003

Kredite an Start-ups (Venture Debt) hängen an verwertbaren Patenten als Sicherheit und an der Zusage der Eigenkapitalgeber; nach dem Crash 2000 finanzierten Kreditgeber vor allem Firmen weiter, deren Investoren nachschießen konnten.

Zitiert in: Venture Capital: Finanzierungsrunden, Bewertung, Power Law und was die Forschung über die Rendite weiß · Glossar: Venture Debt

Hochreiter und Schmidhuber (1997) · Long Short-Term Memory

Hochreiter, Sepp; Schmidhuber, Jürgen. Neural Computation 9 (8), S. 1735–1780. doi:10.1162/neco.1997.9.8.1735

Führt LSTM-Netze ein: rekurrente Netze mit Gedächtniszellen und Toren, die Abhängigkeiten über lange Zeitabstände lernen.

Zitiert in: Prognosemodelle für Renditen: ARIMA, GARCH, LSTM und Machine Learning · Glossar: LSTM

Hong und Stein (1999) · A Unified Theory of Underreaction, Momentum Trading, and Overreaction in Asset Markets

Hong, Harrison; Stein, Jeremy C.. The Journal of Finance 54 (6), S. 2143–2184. doi:10.1111/0022-1082.00184

Modell mit Nachrichtenbeobachtern und Trendfolgern: Langsam verbreitete Information führt erst zu Unterreaktion und Trends, später zu Übertreibung.

Zitiert in: Charttechnik, Chartmuster und Candlesticks aus Quant-Sicht

Hong und Kacperczyk (2009) · The price of sin: The effects of social norms on markets

Hong, Harrison; Kacperczyk, Marcin. Journal of Financial Economics 93 (1), S. 15–36. doi:10.1016/j.jfineco.2008.09.001

Aktien von Alkohol-, Tabak- und Glücksspielunternehmen werden von normgebundenen Investoren gemieden, seltener von Analysten beobachtet und hatten höhere erwartete Renditen.

Zitiert in: ESG-ETFs: SFDR, Ratings, Rendite und die Grenzen nachhaltiger Fonds

Hotchkiss und Mooradian (1997) · Vulture investors and the market for control of distressed firms

Hotchkiss, Edith S.; Mooradian, Robert M.. Journal of Financial Economics 43 (3), S. 401–432. doi:10.1016/S0304-405X(96)00900-2

Investoren in notleidende Schuldtitel bei 288 ausgefallenen Firmen: Die Ertragskraft bessert sich stärker, wenn sie die Kontrolle übernehmen; Aktien und Anleihen steigen, wenn ihr Einstieg bekannt wird.

Zitiert in: Distressed Debt: Strategien, Insolvenzrecht, Erlösquoten und Rendite beim Investieren in Krisen · Glossar: Loan-to-Own

Hotchkiss u. a. (2021) · Private Equity and the Resolution of Financial Distress

Hotchkiss, Edith S.; Smith, David C.; Strömberg, Per. The Review of Corporate Finance Studies 10 (4), S. 694–747. doi:10.1093/rcfs/cfab015

Firmen in Hand von Private Equity sind höher verschuldet und fallen häufiger aus, restrukturieren aber schneller, meiden öfter das Insolvenzgericht und werden seltener liquidiert.

Zitiert in: Buyout-Fonds und Management-Buyouts: Wie LBO, MBO und MBI funktionieren · Distressed Debt: Strategien, Insolvenzrecht, Erlösquoten und Rendite beim Investieren in Krisen

Hou u. a. (2015) · Digesting Anomalies: An Investment Approach

Hou, Kewei; Xue, Chen; Zhang, Lu. Review of Financial Studies 28 (3), S. 650–705. doi:10.1093/rfs/hhu068

Q-Faktor-Modell mit Investition und Profitabilität, begründet aus der Investitionstheorie.

Zitiert in: Faktorinvesting: die Fama-French-Faktoren verstehen · Glossar: CMA · Glossar: Q-Faktor-Modell

Huang u. a. (2020) · Time Series Momentum: Is It There?

Huang, Dashan; Li, Jiangyuan; Wang, Liyao; Zhou, Guofu. Journal of Financial Economics 135 (3), S. 774–794. doi:10.1016/j.jfineco.2019.08.004

Regressionen je Anlage zeigen kaum Vorhersagekraft der 12-Monats-Rendite; die Strategie verdient ähnlich wie eine Regel auf Basis historischer Mittelwerte.

Zitiert in: CTAs und Managed Futures: Branche, Positionsgröße, Kosten und Krisenschutz

Huang (2018) · The customer knows best: The investment value of consumer opinions

Huang, Jiekun. Journal of Financial Economics 128 (1), S. 164–182. doi:10.1016/j.jfineco.2018.02.001

Ungewöhnlich gute oder schlechte Kundenbewertungen bei Amazon sagen Umsätze, Gewinnüberraschungen und Aktienrenditen voraus.

Zitiert in: Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen

Huang u. a. (2014) · Effects of Child Development Accounts on Early Social-Emotional Development

Huang, Jin; Sherraden, Michael; Kim, Youngmi; Clancy, Margaret. JAMA Pediatrics 168 (3), S. 265. doi:10.1001/jamapediatrics.2013.4643

Randomisiertes Experiment in Oklahoma (SEED OK) mit Konten für Neugeborene: kleine positive Effekte auf die sozial-emotionale Entwicklung mit etwa vier Jahren, stärker in einkommensschwachen Familien.

Zitiert in: Kinderdepot oder Elterndepot? Steuern, Schenkung, BAföG und Familienversicherung

Huang u. a. (2000) · Artifactual log-periodicity in finite size data: Relevance for earthquake aftershocks

Huang, Y.; Johansen, A.; Lee, M. W.; Saleur, H.; Sornette, D.. Journal of Geophysical Research: Solid Earth 105 (B11), S. 25451–25471. doi:10.1029/2000JB900195

Log-periodische Muster können allein durch die Aufbereitung der Daten entstehen, etwa durch Glätten oder Kumulieren. Gezeigt wird das an Nachbeben.

Zitiert in: Spekulationsblasen: Was sie sind und wie das LPPLS-Modell sie sucht · Blasen-Indikator (LPPLS): Methodik

Hull und White (2012) · CVA and Wrong-Way Risk

Hull, John; White, Alan. Financial Analysts Journal 68 (5), S. 58–69. doi:10.2469/faj.v68.n5.6

Wie Banken CVA und DVA in Zeitschritten aus Ausfallwahrscheinlichkeiten und erwartetem Exposure rechnen und wie man Wrong-Way-Risk in die Simulation einbaut.

Zitiert in: Kontrahenten- und Emittentenrisiko: CVA, ETCs, Zertifikate und Swaps · Glossar: Credit Valuation Adjustment · Glossar: Wrong-Way-Risk

Hurst u. a. (2017) · A Century of Evidence on Trend-Following Investing

Hurst, Brian; Ooi, Yao Hua; Pedersen, Lasse Heje. The Journal of Portfolio Management 44 (1), S. 15–29. doi:10.3905/jpm.2017.44.1.015

Trendfolge über mehr als ein Jahrhundert und viele Märkte: positive Renditen in fast jeder Dekade und gute Ergebnisse in Krisen.

Zitiert in: CTAs und Managed Futures: Branche, Positionsgröße, Kosten und Krisenschutz · Trendfolge: dem eigenen Trend jeder Anlage folgen · Taktik-Methodik: wie die elf taktischen Modelle rechnen · Glossar: Time-Series-Momentum · Glossar: Managed Futures

Hutchinson und O’Brien (2014) · Is This Time Different? Trend-Following and Financial Crises

Hutchinson, Mark C.; O’Brien, John. The Journal of Alternative Investments 17 (2), S. 82–102. doi:10.3905/jai.2014.17.2.082

Mit fast einem Jahrhundert Daten: In den Jahren nach Finanzkrisen erzielt Trendfolge im Schnitt weniger als die Hälfte der Rendite krisenfreier Zeiten.

Zitiert in: CTAs und Managed Futures: Branche, Positionsgröße, Kosten und Krisenschutz

I

Ibbotson und Kaplan (2000) · Does Asset Allocation Policy Explain 40, 90, or 100 Percent of Performance?

Ibbotson, Roger G.; Kaplan, Paul D.. Financial Analysts Journal 56 (1), S. 26–33. doi:10.2469/faj.v56.n1.2327

Präzisiert Brinson u. a.: Die Allokation erklärt rund 90 % der Schwankung über die Zeit, aber nur rund 40 % der Unterschiede zwischen Fonds.

Zitiert in: 60/40-Portfolio: Die klassische Mischung aus Aktien und Anleihen · Strategische und taktische Asset-Allokation und der Total Portfolio Approach · Performance-Attribution: Brinson-Zerlegung, Faktoren und Verkettung über die Zeit · Stilanalyse nach Sharpe: was ein Fonds wirklich macht · Glossar: Strategische Asset Allocation

Ibbotson u. a. (2007) · Lifetime Financial Advice: Human Capital, Asset Allocation, and Insurance

Ibbotson, Roger G.; Milevsky, Moshe A.; Chen, Peng; Zhu, Kevin X.. Research Foundation of CFA Institute. doi:10.2470/rf.v2007.n1.4580

Monografie zur Finanzplanung über den Lebenszyklus: Humankapital, Sterblichkeits- und Langlebigkeitsrisiko bestimmen Asset-Allokation, Lebensversicherung und Renten gemeinsam.

Zitiert in: Das ganze Vermögen: Gesamtvermögen aus Depot, Haus, Humankapital und Auto · Glossar: Vermögensbilanz

ICE-Indexregeln (2023) · ICE BofA Diversified High Yield US Emerging Markets Corporate Plus Index – Rules & Methodology

ICE Data Indices. ICE Data Indices, 29.9.2023; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Regeln eines ICE-BofA-Index: 300 Mio. US-Dollar Mindestvolumen, monatliche Anpassung zum letzten Kalendertag, Kupons bleiben bis Monatsende ohne Zinsertrag in Kasse.

Zitiert in: Indexanbieter und Bewertungszeitpunkt: Warum gleiche Indizes verschieden rechnen

Idzorek (2007) · A step-by-step guide to the Black-Litterman model

Idzorek, Thomas. Elsevier (Satchell, Hrsg.: Forecasting Expected Returns in the Financial Markets). doi:10.1016/b978-075068321-0.50003-0

Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Black-Litterman-Modell mit einer Methode, das Vertrauen in Prozent anzugeben.

Zitiert in: Black-Litterman: eigene Einschätzungen sauber einbauen · Optimierungsmethodik: Schätzung, Zielfunktionen, Black-Litterman, Resampling und Walk-forward

Ilmanen (2003) · Stock-Bond Correlations

Ilmanen, Antti. The Journal of Fixed Income 13 (2), S. 55–66. doi:10.3905/jfi.2003.319353

Die Korrelation von Aktien und Staatsanleihen war im 20. Jahrhundert meist positiv, negativ nur Anfang der 1930er, Ende der 1950er und um 2000; Wachstums- und Volatilitätsschocks treiben die beiden auseinander, Inflationsschocks über den gemeinsamen Diskontsatz in dieselbe Richtung.

Zitiert in: Aktien-Anleihen-Korrelation: Regime, Treiber und Folgen für 60/40, Risk Parity und Absicherung

Ilmanen (2011) · Expected Returns: An Investor's Guide to Harvesting Market Rewards

Ilmanen, Antti. Wiley.

Umfassendes Buch zu erwarteten Renditen von Anlageklassen, Stilprämien und Risikofaktoren.

Zitiert in: Aktienrisikoprämie: Wie viel mehr Aktien bringen und warum das ein Rätsel ist · Carry Trade: Zinsen kassieren mit Währungen und Anleihen · Gold im Portfolio: sicherer Hafen, Inflationsschutz oder nur glänzend? · Glossar: Faktorprämie · Glossar: Carry

Ilmanen (2012) · Do Financial Markets Reward Buying or Selling Insurance and Lottery Tickets?

Ilmanen, Antti. Financial Analysts Journal 68 (5), S. 26–36. doi:10.2469/faj.v68.n5.7

Der Verkauf von Versicherung und von Lotterielosen brachte in vielen Märkten langfristig positive Prämien, der Kauf von Katastrophenschutz und lotterieähnlichen Anlagen schwache Renditen: Kleine Risiken werden oft gut bezahlt, große nicht.

Zitiert in: Tail Hedging: Was Put-Absicherung kostet, wann sie zahlt und was Short-Vol-Strategien lehren

Ilmanen u. a. (2020) · Demystifying Illiquid Assets: Expected Returns for Private Equity

Ilmanen, Antti; Chandra, Swati; McQuinn, Nicholas. The Journal of Alternative Investments 22 (3), S. 8–22. doi:10.3905/jai.2019.1.086

Erwartete Renditen von Private Equity: gehebelter Small-Cap-Index als besserer Maßstab, geglättete Renditen unterschätzen das Risiko, der Vorsprung gegenüber Aktien ist über die Zeit geschrumpft.

Zitiert in: Private Equity erklärt: Strategien, Fondsstruktur, Gebühren und was die Forschung zur Rendite zeigt · Private Markets messen: J-Kurve, Cashflows, Glättung und Public Proxy

Ilmanen u. a. (2021) · Tail Risk Hedging: Contrasting Put and Trend Strategies

Ilmanen, Antti; Thapar, Ashwin; Tummala, Harsha; Villalon, Dan. Journal of Systematic Investing 1 (1), S. 111–124. doi:10.52354/jsi.1.1.vi

Vergleich von regelmäßig gekauften Index-Puts und Trendfolge über viele Anlageklassen als Tail Hedge: Die verbreitete Sicht, Puts kosteten mehr, schützten aber verlässlicher, hat einen wahren Kern, greift aber zu kurz; beim Kostenvergleich liegt Trendfolge vorn. Auch als Arbeitspapier bei AQR veröffentlicht (28.2.2021).

Zitiert in: Tail Hedging: Was Put-Absicherung kostet, wann sie zahlt und was Short-Vol-Strategien lehren

Indeed Hiring Lab (2026) · Indeed Job Postings Index (Datenarchiv auf GitHub, hiring-lab/data)

Indeed Hiring Lab. Indeed Hiring Lab; Daten bis 16.10.2026, abgerufen am 27.10.2026. Quelle

Tägliche Indizes der Stellenanzeigen je Land seit dem 1.2.2020 (= 100), saisonbereinigt nach dem Verfahren der Bundesbank für Tagesdaten und als 7-Tage-Mittel, wöchentlich aktualisiert; Lizenz CC BY 4.0.

Zitiert in: Konjunktur-Puls: wie Portfolio Lab Frühindikatoren rechnet · Glossar: Stellenanzeigen-Index

ILPA (2017) · Subscription Lines of Credit and Alignment of Interests: Considerations and Best Practices for Limited and General Partners

Institutional Limited Partners Association. ILPA, Juni 2017; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Wie Kreditlinien auf Zusagen den IRR vor allem früh erhöhen und das Multiple senken; Empfehlungen wie Ausweis des IRR mit und ohne Kreditlinie und höchstens 180 Tage Laufzeit je Ziehung.

Zitiert in: Private Equity erklärt: Strategien, Fondsstruktur, Gebühren und was die Forschung zur Rendite zeigt · Private Markets messen: J-Kurve, Cashflows, Glättung und Public Proxy · Glossar: J-Kurve · Glossar: Subscription Line

ILPA DDQ (2021) · Due Diligence Questionnaire and Diversity Metrics Template (ILPA DDQ 2.0)

Institutional Limited Partners Association. ILPA, Fassung 2021, Webseite geändert am 18.11.2025; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Vereinheitlicht die häufigsten Due-Diligence-Fragen von Investoren an Private-Markets-Manager; frühere Fassungen 2013, 2016 und 2018, ESG-Teil angelehnt an den Fragebogen der PRI.

Zitiert in: RFP und Mandatsvergabe: Wie institutionelle Anleger Asset Manager auswählen · Glossar: Due-Diligence-Fragebogen

ILPA (2023) · Continuation Funds: Considerations for Limited Partners and General Partners

Institutional Limited Partners Association. ILPA, Mai 2023; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Leitfaden zu Continuation Funds: Interessenkonflikt des Managers auf beiden Seiten, Fairness Opinion, mindestens 30 Kalender- bzw. 20 Geschäftstage Bedenkzeit und eine Option ohne geänderte Bedingungen.

Zitiert in: Buyout-Fonds und Management-Buyouts: Wie LBO, MBO und MBI funktionieren · Private Equity erklärt: Strategien, Fondsstruktur, Gebühren und was die Forschung zur Rendite zeigt · Glossar: Secondaries

ILPA (2024) · NAV-Based Facilities: Guidance for Limited Partners and General Partners

Institutional Limited Partners Association. ILPA, Juli 2024; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Kredite gegen den Wert der Fondsbeteiligungen: meist für vorzeitige Ausschüttungen genutzt, die IRR und DPI deutlich beeinflussen; ILPA zählt sie zum Hebel auf Fondsebene und empfiehlt Zustimmung des Anlegerbeirats.

Zitiert in: Private Equity erklärt: Strategien, Fondsstruktur, Gebühren und was die Forschung zur Rendite zeigt · Private Debt in der Praxis: Direct Lending, Unitranche, Mezzanine, Kreditstruktur und Fondsvehikel · Private Markets messen: J-Kurve, Cashflows, Glättung und Public Proxy · Glossar: DPI · Glossar: NAV-Finanzierung

IFRS 13 (2011) · IFRS 13 Fair Value Measurement, Anhang B (Anwendungsleitlinien), Tz. B5–B7

International Accounting Standards Board. IASB; wortgleiche australische Fassung AASB 13 beim Australian Accounting Standards Board, abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Zählt Matrix Pricing zu den marktbasierten Bewertungsverfahren: Finanzinstrumente wie Anleihen werden über ihre Beziehung zu notierten Vergleichspapieren bewertet statt nur über eigene Kurse.

Zitiert in: Market Making und Anleihenhandel: Spread, Inventar, Axes, RFQ, Cross Trades und Matrix Pricing · Glossar: Matrix Pricing

IMO (2015) · Revised Guidelines for the Onboard Operational Use of Shipborne Automatic Identification Systems (AIS), Resolution A.1106(29)

International Maritime Organization. International Maritime Organization, angenommen am 2. Dezember 2015. Quelle

Richtlinien der IMO zum AIS an Bord: Pflicht nach SOLAS V/19, statische, dynamische und reisebezogene Daten, Meldeintervalle, typische Reichweite und Abschalten durch den Kapitän.

Zitiert in: Schiffsdaten und Satellitenbilder: Was sie über Rohstoffe verraten · Schiffe an Engpässen (Beta): Methodik · Glossar: AIS · Glossar: IMO-Nummer · Glossar: Tiefgang

IOSCO (2023) · Anti-dilution Liquidity Management Tools – Guidance for Effective Implementation of the Recommendations for Liquidity Risk Management for Collective Investment Schemes, Final Report (FR/15/2023)

International Organization of Securities Commissions. IOSCO, Dezember 2023; abgerufen am 26.10.2026. Quelle

Leitlinien zu Swing Pricing, Verwässerungsschutzgebühren, Dual Pricing und Rücknahmegebühren: Ein- und Aussteigende sollen die geschätzten Liquiditätskosten tragen, explizite wie implizite einschließlich Market Impact, und Schwellen sollen vorsichtig gesetzt werden.

Zitiert in: Liquiditätsrisiko: Marktliquidität messen, Liquiditätsprämien und die Werkzeuge offener Fonds · Glossar: Verwässerungsschutzgebühr

IOSCO (2025) · IOSCO Issues Final Report on Updated Liquidity Risk Management Recommendations for Collective Investment Schemes (Pressemitteilung IOSCO/MR/12/2025)

International Organization of Securities Commissions. IOSCO, Madrid, 26.5.2025; abgerufen am 26.10.2026. Quelle

17 überarbeitete Empfehlungen zum Liquiditätsrisiko offener Fonds in sechs Bereichen, von der Gestaltung der Fonds bis zu Stresstests, zur Umsetzung der Empfehlungen des Finanzstabilitätsrats vom Dezember 2023.

Zitiert in: Liquiditätsrisiko: Marktliquidität messen, Liquiditätsprämien und die Werkzeuge offener Fonds

ITU (2026) · Recommendation ITU-R M.1371-6: Technical characteristics for VHF automatic identification system using time division multiple access in the maritime mobile service

International Telecommunication Union. ITU-R, Februar 2026. Quelle

Technische Norm des AIS: Aufbau der Meldungen, Meldeintervalle, Kennungen (MMSI, IMO-Nummer), Abmessungen, Tiefgang und die Tabelle der Schiffstypen.

Zitiert in: Schiffsdaten und Satellitenbilder: Was sie über Rohstoffe verraten · Schiffe an Engpässen (Beta): Methodik · Glossar: AIS · Glossar: MMSI · Glossar: IMO-Nummer

IWF (2024) · Global Financial Stability Report, April 2024, Kapitel 2: The Rise and Risks of Private Credit

Internationaler Währungsfonds. International Monetary Fund, Washington, 16.4.2024; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Wachstum von Private Credit auf rund 2,1 Billionen US-Dollar (2023) und die Risiken aus Sicht des IWF: Bewertung, versteckter Hebel, Verflechtungen und Liquidität halbliquider Fonds.

Zitiert in: Private Credit und Public Credit im Vergleich: Rendite, Risiken und was die Forschung zeigt · Private Debt in der Praxis: Direct Lending, Unitranche, Mezzanine, Kreditstruktur und Fondsvehikel · Glossar: Private Credit · Glossar: Payment in Kind (PIK)

ICI (2026) · The US ETF Market: FAQs

Investment Company Institute. Investment Company Institute, 22.4.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Fragen und Antworten zum US-ETF-Markt, darunter die Zahl der seit 2021 in ETFs umgewandelten Investmentfonds.

Zitiert in: Aktive ETFs: Wie sie funktionieren und was sie bringen

Israelov (2018) · Pathetic Protection: The Elusive Benefits of Protective Puts

Israelov, Roni. The Journal of Alternative Investments 21 (3), S. 6–33. doi:10.3905/jai.2018.1.066

Gekaufte Puts senken Drawdowns im typischen Einsatz kaum besser als eine dauerhaft niedrigere Aktienquote; ohne glückliches Timing von Kauf und Laufzeit können sie Drawdowns und Volatilität je Einheit erwarteter Rendite sogar erhöhen.

Zitiert in: Tail Hedging: Was Put-Absicherung kostet, wann sie zahlt und was Short-Vol-Strategien lehren

Ivanov und Lenkey (2018) · Do Leveraged ETFs Really Amplify Late-Day Returns and Volatility?

Ivanov, Ivan T.; Lenkey, Stephen L.. Journal of Financial Markets 41, S. 36–56. doi:10.1016/j.finmar.2018.09.001

Mittelzu- und -abflüsse gleichen einen großen Teil des Nachhebelns aus; die Wirkung auf Renditen und Schwankung am Tagesende ist danach wirtschaftlich unbedeutend.

Zitiert in: Gehebelte ETFs und Return Stacking: Pfadabhängigkeit, Kosten und Forschung

J

J.P. Morgan EMBI-Methodik (2024) · J.P. Morgan Emerging Markets Bond Index Global Diversified – Custom Defaults

J.P. Morgan. J.P. Morgan Global Index Research, 31.5.2024; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Variante des EMBI Global Diversified: Staatsanleihen in US-Dollar, Geldkurse eines externen Preisdienstes, 500 Mio. US-Dollar Mindestvolumen, monatliche Anpassung.

Zitiert in: Indexanbieter und Bewertungszeitpunkt: Warum gleiche Indizes verschieden rechnen

J.P. Morgan Asset Management (2024) · ETF trading strategies: What you need to know to trade ETFs successfully

J.P. Morgan Asset Management. J.P. Morgan Asset Management, Juli 2024, Material für professionelle Anleger; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Unterscheidet beim ETF-Handel den Handel zum künftigen NAV plus oder minus Basispunkten, den Risk Trade zu einem sofortigen festen Kurs und die Ausführung über einen Broker oder Algorithmus.

Zitiert in: Ordertypen und Ausführung: von der Limit-Order über MOC und VWAP bis zu TAS und BTIC

J.P. Morgan Asset Management (2025) · Was the yield curve inversion wrong in predicting a US recession? (On the Minds of Investors)

J.P. Morgan Asset Management. J.P. Morgan Asset Management, ohne Datum (2025); abgerufen am 27.10.2026. Quelle

Die US-Zinskurve aus drei Monaten und zehn Jahren kehrte sich im Oktober 2022 um und blieb bis Dezember 2024 invers (die längste Inversion der jüngeren Geschichte), ohne dass eine Rezession folgte.

Zitiert in: Markterwartungen: Was Zinskurve, Inflationsanleihen und Optionen über die Zukunft verraten · Makro-Dashboard und Regime-Analyse: Methodik

Jagannathan und Ma (2003) · Risk Reduction in Large Portfolios: Why Imposing the Wrong Constraints Helps

Jagannathan, Ravi; Ma, Tongshu. The Journal of Finance 58 (4), S. 1651–1683. doi:10.1111/1540-6261.00580

Erklärt, warum Gewichtsgrenzen (etwa keine Leerverkäufe) wie eine Schrumpfung der Kovarianzmatrix wirken und das Risiko senken.

Zitiert in: Effizienzlinie: Portfolio-Optimierung nach Markowitz · Jenseits von Markowitz: Schätzfehler, Rauschen und echte Diversifikation · Kovarianzschätzung: Warum Optimierer Shrinkage brauchen · Resampling-Optimierung nach Michaud: stabilere Portfoliogewichte durch Simulation · Optimierungsmethodik: Schätzung, Zielfunktionen, Black-Litterman, Resampling und Walk-forward · Glossar: Gewichtsgrenzen

Jansen und van Dijk (2002) · Optimal Benchmark Tracking with Small Portfolios

Jansen, Roel; van Dijk, Ronald. The Journal of Portfolio Management 28 (2), S. 33–39. doi:10.3905/jpm.2002.319830

Optimierungsverfahren, um einen Index mit relativ wenigen Aktien und kleinem Tracking Error nachzubilden.

Zitiert in: Index-Replikation: vollständige Replikation, optimiertes Sampling und Swap

Jegadeesh (1990) · Evidence of Predictable Behavior of Security Returns

Jegadeesh, Narasimhan. The Journal of Finance 45 (3), S. 881–898. doi:10.1111/j.1540-6261.1990.tb05110.x

Monatsrenditen einzelner Aktien sind negativ autokorreliert: Die Verlierer des Vormonats schlagen die Gewinner (Kurzfrist-Umkehr).

Zitiert in: Equal Weight vs. Cap Weight: Gewichtung, Rebalancing und Faktorneigungen · Pairs-Trading und statistische Arbitrage: Idee, Methoden, Forschung · Long/Short und statistische Arbitrage: Methodik · Glossar: Reversal-Effekt

Jegadeesh u. a. (2015) · Risk and Expected Returns of Private Equity Investments: Evidence Based on Market Prices

Jegadeesh, Narasimhan; Kräussl, Roman; Pollet, Joshua M.. Review of Financial Studies 28 (12), S. 3269–3302. doi:10.1093/rfs/hhv046

Aus Börsenkursen gelisteter Private-Equity-Gesellschaften: Beta nahe eins, positive Ladung auf kleine Unternehmen, mehr systematisches Risiko als ein Index aus gemeldeten Fondswerten.

Zitiert in: Private Equity erklärt: Strategien, Fondsstruktur, Gebühren und was die Forschung zur Rendite zeigt · Private Markets messen: J-Kurve, Cashflows, Glättung und Public Proxy

Jenkinson u. a. (2016) · Picking Winners? Investment Consultants' Recommendations of Fund Managers

Jenkinson, Tim; Jones, Howard; Martinez, Jose Vicente. The Journal of Finance 71 (5), S. 2333–2370. doi:10.1111/jofi.12289

Empfehlungen von Investment Consultants für US-Aktienprodukte 1999 bis 2011 beruhen vor allem auf weichen Faktoren und lenken die Zuflüsse, schaffen aber keinen nachweisbaren Mehrwert.

Zitiert in: RFP und Mandatsvergabe: Wie institutionelle Anleger Asset Manager auswählen · Glossar: Investment Consultant

Jensen (1968) · The Performance of Mutual Funds in the Period 1945–1964

Jensen, Michael C.. The Journal of Finance 23 (2), S. 389–416. doi:10.1111/j.1540-6261.1968.tb00815.x

Misst die Leistung von Investmentfonds über das Alpha einer Regression gegen den Markt; die meisten Fonds schlagen den Markt nicht.

Zitiert in: Beta und Alpha: wie stark ein Fonds mit dem Markt geht · CAPM: Das Capital Asset Pricing Model und die Wertpapiermarktlinie · Stock Picking: Warum Einzelaktien so schwer zu treffen sind · Kennzahlen-Methodik: wie Portfolio Lab Rendite und Risiko misst

Jiang u. a. (2012) · Hedge Funds and Chapter 11

Jiang, Wei; Li, Kai; Wang, Wei. The Journal of Finance 67 (2), S. 513–560. doi:10.1111/j.1540-6261.2012.01724.x

Hedgefonds wählen im Chapter-11-Verfahren gezielt Positionen in der Kapitalstruktur; als unbesicherte Gläubiger stärken sie deren Verhandlungsmacht, als besicherte erhöhen sie die Chance auf eine Fortführung.

Zitiert in: Distressed Debt: Strategien, Insolvenzrecht, Erlösquoten und Rendite beim Investieren in Krisen · Glossar: Loan-to-Own

Jin u. a. (2021) · Swing Pricing and Fragility in Open-End Mutual Funds

Jin, Dunhong; Kacperczyk, Marcin; Kahraman, Bige; Suntheim, Felix. The Review of Financial Studies 35 (1), S. 1–50. doi:10.1093/rfs/hhab022

Swing Pricing in britischen Anleihefonds beseitigt den Vorteil des ersten Verkäufers und verringert Abflüsse in Stressphasen.

Zitiert in: Indexanbieter und Bewertungszeitpunkt: Warum gleiche Indizes verschieden rechnen · Liquiditätsrisiko: Marktliquidität messen, Liquiditätsprämien und die Werkzeuge offener Fonds · Glossar: Swing Pricing

Johansen, Sornette und Ledoit (1999) · Predicting financial crashes using discrete scale invariance

Johansen, Anders; Sornette, Didier; Ledoit, Olivier. The Journal of Risk 1 (4), S. 5–32. doi:10.21314/JOR.1999.014

Log-periodische Signaturen vor acht Crashs von 1929 bis 1998 an Aktien- und Devisenmärkten.

Zitiert in: Spekulationsblasen: Was sie sind und wie das LPPLS-Modell sie sucht · Glossar: Diskrete Skaleninvarianz

Johansen, Ledoit und Sornette (2000) · Crashes as critical points

Johansen, Anders; Ledoit, Olivier; Sornette, Didier. International Journal of Theoretical and Applied Finance 3 (2), S. 219–255. doi:10.1142/S0219024900000115

Das JLS-Modell: rationale Blase mit Crash-Risiko aus Nachahmung unter Noise Tradern, Hazard-Rate und log-periodischen Mustern vor Crashs.

Zitiert in: Spekulationsblasen: Was sie sind und wie das LPPLS-Modell sie sucht · Blasen-Indikator (LPPLS): Methodik · Glossar: LPPLS-Modell · Glossar: Kritischer Zeitpunkt (tc) · Glossar: Hazard-Rate

Johnson (2010) · Algorithmic Trading & DMA: An Introduction to Direct Access Trading Strategies

Johnson, Barry. 4Myeloma Press.

Einführung in direkten Marktzugang und Ausführungsalgorithmen: Ordertypen, VWAP, TWAP, Volumenbeteiligung, Implementation Shortfall, Liquiditätssuche und Transaktionskostenanalyse.

Zitiert in: Ordertypen und Ausführung: von der Limit-Order über MOC und VWAP bis zu TAS und BTIC · Glossar: TWAP

Jordà u. a. (2019) · The Rate of Return on Everything, 1870–2015

Jordà, Òscar; Knoll, Katharina; Kuvshinov, Dmitry; Schularick, Moritz; Taylor, Alan M.. The Quarterly Journal of Economics 134 (3), S. 1225–1298. doi:10.1093/qje/qjz012

Gesamtrenditen von Aktien, Wohnimmobilien, Anleihen und Geldmarkt in 16 Industrieländern seit 1870: Wohnimmobilien und Aktien brachten real ähnlich viel, etwa 7 % pro Jahr, Wohnimmobilien mit deutlich geringerer Schwankung.

Zitiert in: Mieten oder kaufen: Nutzerkosten, Kaufnebenkosten 2026 und ein Vermögensvergleich über 20 Jahre · Immobilien als Geldanlage: vermietete Wohnung, REITs, offene Fonds und Private Real Estate

Jorion (1986) · Bayes-Stein Estimation for Portfolio Analysis

Jorion, Philippe. The Journal of Financial and Quantitative Analysis 21 (3). doi:10.2307/2331042

Ein empirischer Bayes-Stein-Schätzer für erwartete Renditen schlägt in Simulationen den einfachen Mittelwert bei der Portfolioauswahl deutlich.

Zitiert in: Resampling-Optimierung nach Michaud: stabilere Portfoliogewichte durch Simulation · Glossar: Bayes-Stein-Schätzer

Jorion (1994) · Mean/Variance Analysis of Currency Overlays

Jorion, Philippe. Financial Analysts Journal 50 (3), S. 48–56. doi:10.2469/faj.v50.n3.48

Ein getrennt gesteuertes Währungs-Overlay ist grundsätzlich suboptimal, weil es den Zusammenhang zwischen Anlagen und Wechselkursen übergeht; der Effizienzverlust lag historisch bei etwa 40 Basispunkten für Aktienportfolios.

Zitiert in: Overlay-Management mit Futures: Beta-, Duration- und Währungs-Overlay, Kontraktzahlen und Liquiditätsbedarf

K

Kaas u. a. (2021) · Low Homeownership in Germany—a Quantitative Exploration

Kaas, Leo; Kocharkov, Georgi; Preugschat, Edgar; Siassi, Nawid. Journal of the European Economic Association 19 (1), S. 128–164. doi:10.1093/jeea/jvaa004

Großer sozialer Wohnungsbau, hohe Grunderwerbsteuer und fehlender Abzug von Hypothekenzinsen erklären mit einem Lebenszyklusmodell etwa zwei Drittel des Abstands der Eigentumsquoten zwischen Deutschland und den USA.

Zitiert in: Mieten oder kaufen: Nutzerkosten, Kaufnebenkosten 2026 und ein Vermögensvergleich über 20 Jahre

Kacperczyk u. a. (2005) · On the Industry Concentration of Actively Managed Equity Mutual Funds

Kacperczyk, Marcin; Sialm, Clemens; Zheng, Lu. The Journal of Finance 60 (4), S. 1983–2011. doi:10.1111/j.1540-6261.2005.00785.x

Aktive US-Aktienfonds, die sich auf wenige Branchen konzentrieren, schnitten von 1984 bis 1999 nach Risiko- und Stilbereinigung im Schnitt besser ab.

Zitiert in: Stock Picking: Warum Einzelaktien so schwer zu treffen sind

Kalay (1982) · The Ex-Dividend Day Behavior of Stock Prices: A Re-Examination of the Clientele Effect

Kalay, Avner. The Journal of Finance 37 (4), S. 1059–1070. doi:10.1111/j.1540-6261.1982.tb03598.x

Aus dem Kursabschlag am Ex-Tag allein lassen sich keine Grenzsteuersätze ablesen; der Zusammenhang mit der Dividendenrendite bleibt mit einem Steuereffekt vereinbar.

Zitiert in: Cum-Ex und Cum-Cum: Wie die Dividendengeschäfte funktionierten und was heute gilt · Dividendenstrategie und Dividenden-ETFs kritisch betrachtet: Irrelevanz, Steuern, Faktoren

Kalman (1960) · A New Approach to Linear Filtering and Prediction Problems

Kalman, R. E.. Journal of Basic Engineering 82 (1), S. 35–45. doi:10.1115/1.3662552

Begründet den Kalman-Filter: Ein sich ändernder, verborgener Zustand wird aus verrauschten Beobachtungen Schritt für Schritt geschätzt.

Zitiert in: Long/Short und statistische Arbitrage: Methodik · Glossar: Kalman-Filter

Kamps und Kleinberg (2018) · To the moon: defining and detecting cryptocurrency pump-and-dumps

Kamps, Josh; Kleinberg, Bennett. Crime Science 7 (1). doi:10.1186/s40163-018-0093-5

Definiert Kriterien für Pump and Dump bei Kryptowährungen und erkennt verdächtige Episoden mit Methoden der Anomalieerkennung in Kurs- und Umsatzdaten.

Zitiert in: Pump and Dump und Pennystocks: Wie die Masche funktioniert

Kaplan und Strömberg (2003) · Financial Contracting Theory Meets the Real World: An Empirical Analysis of Venture Capital Contracts

Kaplan, Steven N.; Strömberg, Per. Review of Economic Studies 70 (2), S. 281–315. doi:10.1111/1467-937X.00245

Wertet echte Verträge zwischen Venture-Capital-Gebern und Gründern aus: Zahlungs-, Stimm-, Aufsichtsrats-, Liquidations- und andere Kontrollrechte werden getrennt verteilt und ändern sich von Runde zu Runde.

Zitiert in: Venture Capital: Finanzierungsrunden, Bewertung, Power Law und was die Forschung über die Rendite weiß

Kaplan und Strömberg (2009) · Leveraged Buyouts and Private Equity

Kaplan, Steven N.; Strömberg, Per. Journal of Economic Perspectives 23 (1), S. 121–146. doi:10.1257/jep.23.1.121

Überblick über Buyout-Fonds und ihre Übernahmen: Finanzierung mit 60 bis 90 % Schulden, Beteiligung des Managements, Wertsteigerung durch Finanz-, Governance- und operative Maßnahmen, Exit-Wege und Kreditzyklen.

Zitiert in: Buyout-Fonds und Management-Buyouts: Wie LBO, MBO und MBI funktionieren · Private Equity erklärt: Strategien, Fondsstruktur, Gebühren und was die Forschung zur Rendite zeigt · Private Markets messen: J-Kurve, Cashflows, Glättung und Public Proxy · Takahashi-Alexander-Modell: Cashflows von Private-Markets-Fonds planen · Glossar: Dry Powder · Glossar: Carried Interest · Glossar: Leveraged Buyout · Glossar: Management-Buyout

Karnosky und Singer (1994) · Global Asset Management and Performance Attribution

Karnosky, Denis S.; Singer, Brian D.. Research Foundation of the Institute of Chartered Financial Analysts, Charlottesville. doi:10.2470/rf.v1994.n3.4444

Einheitlicher Rahmen für internationale Portfolios: Renditen als Prämie über dem lokalen Geldmarktzins plus Währungsrendite, die Brinson-Zerlegung je einmal für Märkte und Währungen.

Zitiert in: Multi-Asset-Attribution: Gewichtungsschemata, Top-down und Bottom-up, Währungen und Overlays · Glossar: Karnosky-Singer-Modell

Katona u. a. (2025) · On the Capital Market Consequences of Big Data: Evidence from Outer Space

Katona, Zsolt; Painter, Marcus O.; Patatoukas, Panos N.; Zeng, Jean. Journal of Financial and Quantitative Analysis 60 (2), S. 551–579. doi:10.1017/S0022109023001448

Autozählungen auf Parkplätzen von 44 US-Händlern aus Satellitenbildern verschafften zahlenden Investoren einen Vorsprung vor den Quartalszahlen und erhöhten die Informationsasymmetrie.

Zitiert in: Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen · Schiffsdaten und Satellitenbilder: Was sie über Rohstoffe verraten

Kaul u. a. (2000) · Demand Curves for Stocks Do Slope Down: New Evidence from an Index Weights Adjustment

Kaul, Aditya; Mehrotra, Vikas; Morck, Randall. The Journal of Finance 55 (2), S. 893–912. doi:10.1111/0022-1082.00230

Eine angekündigte, informationsfreie Änderung der Streubesitzdefinition im TSE 300 (1996) brachte 31 höher gewichteten Aktien 2,3 % Überrendite ohne spätere Umkehr.

Zitiert in: Index-Effekt: Was bei Aufnahmen in einen Index und Streichungen mit den Kursen passiert

Keim (1983) · Size-related anomalies and stock return seasonality

Keim, Donald B.. Journal of Financial Economics 12 (1), S. 13–32. doi:10.1016/0304-405X(83)90025-9

Ein großer Teil des Größeneffekts bei US-Aktien fällt auf den Januar, besonders auf dessen erste Handelstage.

Zitiert in: Saisonalität an der Börse: Sell in May, Januar-Effekt und wie man Kalendereffekte testet · Glossar: Januar-Effekt

Keller und Keuning (2016) · Protective Asset Allocation (PAA): A Simple Momentum-Based Alternative for Term Deposits

Keller, Wouter J.; Keuning, Jan Willem. SSRN Working Paper 2759734, 05.04.2016. doi:10.2139/ssrn.2759734

Taktische Variante des 60/40-Portfolios mit Dual Momentum: Die Marktbreite (wie viele Märkte positives Momentum zeigen) bestimmt die Mischung aus Aktien und Anleihen; getestet mit globalen Multi-Asset-Näherungen ab Dezember 1970.

Zitiert in: Taktik-Methodik: wie die elf taktischen Modelle rechnen

Keller und Keuning (2017) · Breadth Momentum and Vigilant Asset Allocation (VAA): Winning More by Losing Less

Keller, Wouter J.; Keuning, Jan Willem. SSRN Working Paper 3002624, eingestellt 19.07.2017. doi:10.2139/ssrn.3002624

Vigilant Asset Allocation: Breadth Momentum als Crash-Schutz. Je mehr Märkte des Anlageuniversums schlechtes Momentum zeigen, desto mehr geht in defensive Anlagen.

Zitiert in: Taktik-Methodik: wie die elf taktischen Modelle rechnen

Keller und Keuning (2018) · Breadth Momentum and the Canary Universe: Defensive Asset Allocation (DAA)

Keller, Wouter J.; Keuning, Jan Willem. SSRN Working Paper 3212862, 12.07.2018, überarbeitet 2021. doi:10.2139/ssrn.3212862

Ein eigenes Canary Universe (VWO und BND, ersatzweise EEM und AGG) signalisiert den Crash-Schutz; der Cash-Anteil richtet sich nach der Zahl der Kanarien mit nicht positivem Momentum und liegt im Schnitt oft unter der Hälfte des VAA-Anteils.

Zitiert in: Taktik-Methodik: wie die elf taktischen Modelle rechnen

Keller (2022) · Relative and Absolute Momentum in Times of Rising/Low Yields: Bold Asset Allocation (BAA)

Keller, Wouter J.. SSRN Working Paper 4166845, eingestellt 25.07.2022. doi:10.2139/ssrn.4166845

Bold Asset Allocation: relatives Momentum als Kurs / SMA(12) − 1 über 13 Monatsendkurse, Kanarien-Signal mit 13612W-Momentum und ein defensives Universum für Zeiten steigender Zinsen.

Zitiert in: Taktik-Methodik: wie die elf taktischen Modelle rechnen

Kelly u. a. (2024) · The Virtue of Complexity in Return Prediction

Kelly, Bryan; Malamud, Semyon; Zhou, Kangying. The Journal of Finance 79 (1), S. 459–503. doi:10.1111/jofi.13298

These, dass Modelle mit mehr Parametern als Beobachtungen die Vorhersagbarkeit der Marktrendite besser erfassen als einfache Modelle.

Zitiert in: Prognosemodelle für Renditen: ARIMA, GARCH, LSTM und Machine Learning

Kelly (1956) · A New Interpretation of Information Rate

Kelly, J. L.. Bell System Technical Journal 35 (4), S. 917–926. doi:10.1002/j.1538-7305.1956.tb03809.x

Leitet her, welcher Anteil des Kapitals bei wiederholten Wetten das langfristige Vermögenswachstum maximiert (Kelly-Kriterium).

Zitiert in: Kelly-Kriterium: Wie viel setzen für maximales Wachstum? · Glossar: Kelly-Kriterium

Kemna und Vorst (1990) · A pricing method for options based on average asset values

Kemna, A.G.Z.; Vorst, A.C.F.. Journal of Banking & Finance 14 (1), S. 113–129. doi:10.1016/0378-4266(90)90039-5

Asiatische Optionen: geschlossene Formel für den geometrischen Durchschnitt, als Kontrollvariable für Monte Carlo beim arithmetischen.

Zitiert in: Optionsbewertung: wie faire Optionspreise entstehen · Optionsrechner: so bewertet Portfolio Lab Optionen · Glossar: Asiatische Option · Glossar: Kontrollvariable

Kerr u. a. (2014) · Entrepreneurship as Experimentation

Kerr, William R.; Nanda, Ramana; Rhodes-Kropf, Matthew. Journal of Economic Perspectives 28 (3), S. 25–48. doi:10.1257/jep.28.3.25

Unternehmertum als Experiment: Erfolgswahrscheinlichkeiten sind niedrig, extrem schief verteilt und vor der Investition nicht bekannt; Kosten des Experimentierens prägen, wo Innovation entsteht.

Zitiert in: Venture Capital: Finanzierungsrunden, Bewertung, Power Law und was die Forschung über die Rendite weiß · Glossar: Power Law

Khandani und Lo (2011) · What happened to the quants in August 2007? Evidence from factors and transactions data

Khandani, Amir E.; Lo, Andrew W.. Journal of Financial Markets 14 (1), S. 1–46. doi:10.1016/j.finmar.2010.07.005

Die Quant-Krise im August 2007: Simulierte Long/Short-Portfolios und eine Market-Making-Strategie deuten auf marktweiten Hebelabbau und den Rückzug von Liquidität.

Zitiert in: Momentum-Crashes: warum Momentum selten, aber heftig einbricht und was Volatilitätssteuerung und Crowding-Maße zeigen · Pairs-Trading und statistische Arbitrage: Idee, Methoden, Forschung · Glossar: Crowding · Glossar: Quant Meltdown

Kilian (2009) · Not All Oil Price Shocks Are Alike: Disentangling Demand and Supply Shocks in the Crude Oil Market

Kilian, Lutz. American Economic Review 99 (3), S. 1053–1069. doi:10.1257/aer.99.3.1053

Trennt Angebots-, Nachfrage- und ölspezifische Schocks; die weltweite reale Wirtschaftsaktivität misst er mit einem Index der Frachtraten für Trockenmassengut.

Zitiert in: Schiffsdaten und Satellitenbilder: Was sie über Rohstoffe verraten · Glossar: Frachtratenindex

Kim u. a. (2016) · Time Series Momentum and Volatility Scaling

Kim, Abby Y.; Tse, Yiuman; Wald, John K.. Journal of Financial Markets 30, S. 103–124. doi:10.1016/j.finmar.2016.05.003

Die Ergebnisse zu Time-Series-Momentum hängen weitgehend an der Skalierung nach Volatilität; ohne sie ähnelt die Strategie Kaufen und Halten.

Zitiert in: CTAs und Managed Futures: Branche, Positionsgröße, Kosten und Krisenschutz

Kim (1994) · Dynamic linear models with Markov-switching

Kim, Chang-Jin. Journal of Econometrics 60 (1–2), S. 1–22. doi:10.1016/0304-4076(94)90036-1

Filter und Glättung für Zustandsraummodelle mit Markov-Wechseln, darunter die geglätteten Regimewahrscheinlichkeiten.

Zitiert in: Regime-Modelle: Hidden Markov, Markov-Switching und Co. · Regime-Methodik: wie das Hidden-Markov-Modell rechnet · Glossar: Filter- und Glättungswahrscheinlichkeit

Kim und Finger (2000) · A stress test to incorporate correlation breakdown

Kim, Jongwoo; Finger, Christopher. The Journal of Risk 2 (3), S. 5–19. doi:10.21314/jor.2000.026

Broken-Arrow-Stresstest: Korrelationen für Stressphasen aus einer Mischung zweier Normalverteilungen (ruhige und hektische Tage) geschätzt und damit der erwartete Verlust der übrigen Anlagen gerechnet; im Beispiel ändern sich die Korrelationen unter Stress bei vier von 18 Märkten deutlich.

Zitiert in: Historischer Stresstest: wie du vergangene Krisen auf dein heutiges Portfolio überträgst · Szenarien-Methodik: wie Portfolio Lab Stresstests rechnet · Glossar: Korrelationsbruch

Klarman (1991) · Margin of Safety: Risk-Averse Value Investing Strategies for the Thoughtful Investor

Klarman, Seth A.. HarperBusiness.

Value Investing als risikoscheuer Ansatz: Kapitalerhalt vor Rendite, Kauf nur mit Sicherheitsmarge, Geduld und Bargeld, wenn es keine Gelegenheiten gibt.

Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons

Kliesen u. a. (2012) · Disentangling Diverse Measures: A Survey of Financial Stress Indexes

Kliesen, Kevin L.; Owyang, Michael T.; Vermann, E. Katarina. Federal Reserve Bank of St. Louis Review 94 (5). doi:10.20955/r.94.369-398

Überblick über die nach der Finanzkrise entwickelten Finanzstressindizes von Notenbanken und privaten Anbietern.

Zitiert in: Stimmung: Methodik für Angst-Gier-Index, Put/Call und COT · Glossar: Finanzstressindex

Koijen u. a. (2018) · Carry

Koijen, Ralph S. J.; Moskowitz, Tobias J.; Pedersen, Lasse Heje; Vrugt, Evert B.. Journal of Financial Economics 127 (2), S. 197–225. doi:10.1016/j.jfineco.2017.11.002

Carry als erwartete Rendite bei unveränderten Preisen: sagt bei Aktienindizes, Anleihen, Währungen, Rohstoffen, Unternehmensanleihen und Optionen Renditen voraus; Carry-Strategien verlieren gemeinsam in globalen Rezessionen.

Zitiert in: Aktiv oder passiv bei Anleihen und Rohstoffen: Warum die Regeln anders sind als bei Aktien · Carry Trade: Zinsen kassieren mit Währungen und Anleihen · Anleihen-Mathematik: Preis, Rendite, Duration, Konvexität und Spreads rechnen · Carry-Backtest: Methodik für Devisen- und Anleihen-Carry · Glossar: Anleihen-Carry · Glossar: Carry

Kolari und Pynnönen (2010) · Event Study Testing with Cross-sectional Correlation of Abnormal Returns

Kolari, James W.; Pynnönen, Seppo. Review of Financial Studies 23 (11), S. 3996–4025. doi:10.1093/rfs/hhq072

Fallen Ereignisse auf dieselben Tage, führt schon geringe Querschnittskorrelation zu viel zu häufigen Ablehnungen; die Autoren korrigieren den BMP-Test dafür.

Zitiert in: Event-Studien: Wie man Kursreaktionen auf Ereignisse misst und testet · Index-Effekt: Was bei Aufnahmen in einen Index und Streichungen mit den Kursen passiert

Kommer (2018) · Souverän investieren mit Indexfonds und ETFs: Wie Privatanleger das Spiel gegen die Finanzbranche gewinnen

Kommer, Gerd. Campus Verlag, 5. Auflage.

Deutschsprachiges Standardbuch zum passiven Investieren mit Indexfonds, Weltportfolio und Faktorprämien.

Zitiert in: Weltportfolio: Die ganze Welt in einem oder zwei ETFs · Glossar: Weltportfolio

26 U.S.C. § 1014 (1954) · United States Code, Title 26 (Internal Revenue Code), § 1014 Basis of property acquired from a decedent

Kongress der Vereinigten Staaten. Legal Information Institute, Cornell Law School; abgerufen am 26.10.2026. Quelle

In den USA gilt für geerbtes Vermögen grundsätzlich der Marktwert am Todestag als neuer Einstandswert (Step-up).

Zitiert in: Depot vererben oder verschenken: Erbschaft- und Schenkungsteuer, Bewertung und Gestaltung in Tranchen

US Bankruptcy Code (1978) · United States Code, Title 11 (Bankruptcy), § 362 (Automatic stay), § 364 (Obtaining credit) und § 1129 (Confirmation of plan)

Kongress der Vereinigten Staaten. Legal Information Institute, Cornell Law School; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

US-Insolvenzrecht: Vollstreckungsstopp mit dem Antrag, neue Kredite im Verfahren mit Vorrang (DIP-Finanzierung) und Bestätigung des Plans, auch gegen eine ablehnende Gläubigerklasse, wenn er „fair and equitable“ ist.

Zitiert in: Distressed Debt: Strategien, Insolvenzrecht, Erlösquoten und Rendite beim Investieren in Krisen · Glossar: Absolute Priority Rule

Kopczuk (2012) · Taxation of Intergenerational Transfers and Wealth

Kopczuk, Wojciech. National Bureau of Economic Research, Working Paper 18584 (Kapitel im Handbook of Public Economics, Band 5). doi:10.3386/w18584

Überblick über Erbschaft- und Schenkungsteuern: Die Belege sprechen für gemischte Motive, unterschiedliche Vorlieben und den hohen Wert, die Kontrolle über das eigene Vermögen zu behalten.

Zitiert in: Depot vererben oder verschenken: Erbschaft- und Schenkungsteuer, Bewertung und Gestaltung in Tranchen

Korteweg und Sorensen (2010) · Risk and Return Characteristics of Venture Capital-Backed Entrepreneurial Companies

Korteweg, Arthur; Sorensen, Morten. Review of Financial Studies 23 (10), S. 3738–3772. doi:10.1093/rfs/hhq050

Dynamisches Modell der Stichprobenauswahl für Bewertungen junger Unternehmen: Mit der Korrektur fallen die Achsenabschnitte (Alpha) deutlich niedriger und die Risiken höher aus als in früheren Studien.

Zitiert in: Venture Capital: Finanzierungsrunden, Bewertung, Power Law und was die Forschung über die Rendite weiß

Korteweg u. a. (2016) · Does it Pay to Invest in Art? A Selection-Corrected Returns Perspective

Korteweg, Arthur; Kräussl, Roman; Verwijmeren, Patrick. The Review of Financial Studies 29 (4), S. 1007–1038. doi:10.1093/rfs/hhv062

20.538 wiederholt versteigerte Gemälde 1972–2010: Bilder mit hohem Wertzuwachs kommen eher zum Verkauf; um diese Auswahl bereinigt sinkt die Indexrendite von 10 % auf 6,5 % pro Jahr und die Sharpe Ratio von 0,24 auf 0,04.

Zitiert in: Sammlerstücke als Geldanlage: Was Kunst, Wein, Uhren und Oldtimer wirklich bringen

Kostolany (1991) · Kostolanys Börsenpsychologie

Kostolany, André. Econ.

Kostolany über die Psychologie der Börse: Kurzfristig bestimmen Geld und Stimmung die Kurse, langfristig gewinnen geduldige Anleger mit „hartgesottenen“ statt „zittrigen“ Händen.

Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons

Kothari und O’Doherty (2023) · Job postings and aggregate stock returns

Kothari, Pratik; O’Doherty, Michael S.. Journal of Financial Markets 64, S. 100804. doi:10.1016/j.finmar.2023.100804

Das Verhältnis offener Stellen zur Beschäftigung sagt die Aktienrisikoprämie des Gesamtmarkts besser voraus als mehr als zwei Dutzend übliche Größen.

Zitiert in: Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen

KPMG (2026) · Altersvorsorgereformgesetz im BGBl. veröffentlicht (Regulatory Update vom 9.6.2026)

KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. KPMG Klardenker Financial Services Hub; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Meldet die Verkündung des Gesetzes zur Reform der steuerlich geförderten privaten Altersvorsorge im Bundesgesetzblatt (BGBl. 2026 I Nr. 156) mit gestaffeltem Inkrafttreten bis 1.1.2028.

Zitiert in: Die neue Aktienrente in Deutschland: Frühstart-Rente, Generationenkapital, Altersvorsorgedepot

Kraus und Litzenberger (1976) · Skewness Preference and the Valuation of Risk Assets

Kraus, Alan; Litzenberger, Robert H.. The Journal of Finance 31 (4), S. 1085–1100. doi:10.1111/j.1540-6261.1976.tb01961.x

Erweitert das CAPM um die Schiefe: Anleger mögen positive Schiefe und verlangen für negative Schiefe einen Ausgleich.

Zitiert in: Schiefe und Kurtosis: Warum Börsencrashs häufiger sind, als die Normalverteilung sagt

Krauss (2017) · Statistical Arbitrage Pairs Trading Strategies: Review and Outlook

Krauss, Christopher. Journal of Economic Surveys 31 (2), S. 513–545. doi:10.1111/joes.12153

Überblick über die Forschung zu Pairs-Trading in fünf Gruppen: Distanz, Kointegration, Zeitreihen, stochastische Steuerung und weitere Ansätze.

Zitiert in: Pairs-Trading und statistische Arbitrage: Idee, Methoden, Forschung · Glossar: Statistische Arbitrage

Kritzman und Li (2010) · Skulls, Financial Turbulence, and Risk Management

Kritzman, Mark; Li, Yuanzhen. Financial Analysts Journal 66 (5), S. 30–41. doi:10.2469/faj.v66.n5.3

Misst finanzielle Turbulenz mit einem statistischen Abstandsmaß, das ursprünglich für den Vergleich von Schädeln entwickelt wurde, und nutzt es, um Risiko zu messen und zu steuern.

Zitiert in: Historischer Stresstest: wie du vergangene Krisen auf dein heutiges Portfolio überträgst · Szenarien-Methodik: wie Portfolio Lab Stresstests rechnet · Glossar: Mahalanobis-Distanz · Glossar: Finanzielle Turbulenz

Kritzman u. a. (2011) · Principal Components as a Measure of Systemic Risk

Kritzman, Mark; Li, Yuanzhen; Page, Sébastien; Rigobon, Roberto. The Journal of Portfolio Management 37 (4), S. 112–126. doi:10.3905/jpm.2011.37.4.112

Nutzt Hauptkomponenten als Frühwarnmaß: Der Absorptionsquotient steigt, wenn wenige Faktoren den Markt treiben.

Zitiert in: Korrelation und Diversifikation: warum Mischen das Risiko senkt · Jenseits von Markowitz: Schätzfehler, Rauschen und echte Diversifikation · Asset-Analyse: Methodik von Korrelation bis Kointegration · Dimensionen-Methodik: wie Portfolio Lab unabhängige Risiken zählt · Glossar: Absorption Ratio

Kritzman u. a. (2012) · Regime Shifts: Implications for Dynamic Strategies

Kritzman, Mark; Page, Sébastien; Turkington, David. Financial Analysts Journal 68 (3), S. 22–39. doi:10.2469/faj.v68.n3.3

Markov-Switching-Modelle für Marktturbulenz, Inflation und Wachstum; eine dynamische Allokation danach schlug im Backtest die statische, vor allem gegen große Verluste.

Zitiert in: Regime-Modelle: Hidden Markov, Markov-Switching und Co.

Kruttli u. a. (2021) · Hedge Fund Treasury Trading and Funding Fragility: Evidence from the COVID-19 Crisis

Kruttli, Mathias S.; Monin, Phillip J.; Petrasek, Lubomir; Watugala, Sumudu W.. Board of Governors of the Federal Reserve System, Finance and Economics Discussion Series 2021-038. doi:10.17016/feds.2021.038

Hedgefonds verdoppelten ihre Treasury-Positionen bis Februar 2020 und bauten sie im März 2020 deutlich ab; Fonds mit Cash-Futures-Basis-Trades standen unter dem größten Margin-Druck.

Zitiert in: Basis-Trades: positive und negative Basis bei Anleihen, CDS und Futures

Kung und Pohlman (2004) · Portable Alpha

Kung, Edward; Pohlman, Lawrence. The Journal of Portfolio Management 30 (3), S. 78–87. doi:10.3905/jpm.2004.412322

Trennt die Rendite aktiver Manager in Marktrendite (Beta) und Auswahlerfolg (Alpha) und zeigt, wie sich Alpha von einem Markt auf ein anderes Portfolio übertragen lässt.

Zitiert in: Gehebelte ETFs und Return Stacking: Pfadabhängigkeit, Kosten und Forschung · Glossar: Return Stacking · Glossar: Portable Alpha

Kunsch (1989) · The Jackknife and the Bootstrap for General Stationary Observations

Kunsch, Hans R.. The Annals of Statistics 17 (3), S. 1217–1241. doi:10.1214/aos/1176347265

Block-Bootstrap für abhängige Daten: zusammenhängende Blöcke ziehen, damit Autokorrelation erhalten bleibt.

Zitiert in: Monte-Carlo-Simulation: wie sicher ist dein Plan? · Bootstrap: Zukunftsszenarien aus der eigenen Historie · Monte-Carlo-Methodik: wie Portfolio Lab Vermögenspfade simuliert · Glossar: Block-Bootstrap

Kupiec (1998) · Stress Testing in a Value at Risk Framework

Kupiec, Paul H.. The Journal of Derivatives 6 (1), S. 7–24. doi:10.3905/jod.1998.408008

Rechnet Stressszenarien mit denselben bedingten Verteilungen der Risikofaktoren wie den Value at Risk; historische VaR-Kovarianzen mit bedingter Normalverteilung liefern danach in vielen Stressphasen brauchbare Verlustschätzungen (Kurzfassung im Nachdruck bei Cambridge University Press 2002).

Zitiert in: Historischer Stresstest: wie du vergangene Krisen auf dein heutiges Portfolio überträgst · Szenarioanalyse und Sensitivitätsanalyse: Aktien-, Zins-, Kredit- und Währungsrisiko im Stresstest · Szenarien-Methodik: wie Portfolio Lab Stresstests rechnet · Glossar: Bedingter Erwartungswert

Kyle (1985) · Continuous Auctions and Insider Trading

Kyle, Albert S.. Econometrica 53 (6), S. 1315–1335. doi:10.2307/1913210

Modell mit einem Insider, uninformierten Händlern und einem Market Maker: Der Preis reagiert linear auf den gesamten Orderfluss; der Faktor (Kyles Lambda) misst die Marktwirkung, sein Kehrwert die Markttiefe.

Zitiert in: Insiderhandel: was verboten ist, was erlaubt ist und was Directors' Dealings verraten · Prognosemärkte als Wetten auf Ereignisse: was sie können und was nicht · Market Making und Anleihenhandel: Spread, Inventar, Axes, RFQ, Cross Trades und Matrix Pricing · Ordertypen und Ausführung: von der Limit-Order über MOC und VWAP bis zu TAS und BTIC · Glossar: Market Impact

L

L’Her u. a. (2016) · A Bottom-Up Approach to the Risk-Adjusted Performance of the Buyout Fund Market

L’Her, Jean-François; Stoyanova, Rossitsa; Shaw, Kathryn; Scott, William; Lai, Charissa. Financial Analysts Journal 72 (4), S. 36–48. doi:10.2469/faj.v72.n4.1

Gegen einen gehebelten, nach Größe und Branche angepassten Börsenindex zeigen Buyout-Fonds geldgewichtet keine signifikante Überrendite mehr.

Zitiert in: Buyout-Fonds und Management-Buyouts: Wie LBO, MBO und MBI funktionieren · Private Equity erklärt: Strategien, Fondsstruktur, Gebühren und was die Forschung zur Rendite zeigt · Private Markets messen: J-Kurve, Cashflows, Glättung und Public Proxy · Glossar: Public Proxy

Lachanski und Pav (2017) · Shy of the Character Limit: “Twitter Mood Predicts the Stock Market” Revisited

Lachanski, Michael; Pav, Steven. Econ Journal Watch 14 (3), S. 302–345. Quelle

Nachprüfung von Bollen, Mao und Zeng (2011): Das Ergebnis ließ sich nicht reproduzieren; ein Effekt zeigte sich nur im ursprünglichen Zeitraum und nicht außerhalb der Stichprobe. Das ist vereinbar mit Data Snooping.

Zitiert in: Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen

Lakonishok und Smidt (1988) · Are Seasonal Anomalies Real? A Ninety-Year Perspective

Lakonishok, Josef; Smidt, Seymour. Review of Financial Studies 1 (4), S. 403–425. doi:10.1093/rfs/1.4.403

90 Jahre Tagesdaten des Dow Jones: anhaltend auffällige Renditen um Wochen-, Monats- und Jahreswechsel und um Feiertage.

Zitiert in: Saisonalität an der Börse: Sell in May, Januar-Effekt und wie man Kalendereffekte testet

Lakonishok und Lee (2001) · Are Insider Trades Informative?

Lakonishok, Josef; Lee, Inmoo. Review of Financial Studies 14 (1), S. 79–111. doi:10.1093/rfs/14.1.79

Insidergeschäfte an NYSE, AMEX und Nasdaq 1975 bis 1995: kaum Kursreaktion beim Handel und bei der Meldung, Insider handeln antizyklisch; Vorhersagekraft vor allem bei Käufen und kleinen Unternehmen, Verkäufe ohne Aussagekraft.

Zitiert in: Insiderhandel: was verboten ist, was erlaubt ist und was Directors' Dealings verraten

Laloux u. a. (1999) · Noise Dressing of Financial Correlation Matrices

Laloux, Laurent; Cizeau, Pierre; Bouchaud, Jean-Philippe; Potters, Marc. Physical Review Letters 83 (7), S. 1467–1470. doi:10.1103/PhysRevLett.83.1467

Vergleicht die Eigenwerte empirischer Korrelationsmatrizen von Aktien (S&P 500 und andere große Märkte) mit der Vorhersage für reine Zufallsmatrizen: Die Dichte stimmt bemerkenswert gut überein, was Zweifel am blinden Einsatz geschätzter Korrelationen im Risikomanagement weckt.

Zitiert in: Jenseits von Markowitz: Schätzfehler, Rauschen und echte Diversifikation · Dimensionen-Methodik: wie Portfolio Lab unabhängige Risiken zählt · Glossar: Marchenko-Pastur-Verteilung · Glossar: Random Matrix Theory

Laurs und Renneboog (2019) · My kingdom for a horse (or a classic car)

Laurs, Dries; Renneboog, Luc. Journal of International Financial Markets, Institutions and Money 58, S. 184–207. doi:10.1016/j.intfin.2018.10.002

29.000 Oldtimer-Auktionen 1998–2017, hedonische Indizes: Oldtimer stiegen vor Transaktionskosten real um 3,37 % und nominal um 5,63 % pro Jahr.

Zitiert in: Sammlerstücke als Geldanlage: Was Kunst, Wein, Uhren und Oldtimer wirklich bringen · Glossar: Hedonischer Preisindex

Ledoit und Wolf (2004) · Honey, I Shrunk the Sample Covariance Matrix

Ledoit, Olivier; Wolf, Michael. The Journal of Portfolio Management 30 (4), S. 110–119. doi:10.3905/jpm.2004.110

Schlägt vor, die geschätzte Kovarianzmatrix zu einer einfachen Zielmatrix hin zu schrumpfen; stabilere Gewichte bei weniger Fehlern.

Zitiert in: Effizienzlinie: Portfolio-Optimierung nach Markowitz · Jenseits von Markowitz: Schätzfehler, Rauschen und echte Diversifikation · Kovarianzschätzung: Warum Optimierer Shrinkage brauchen · Resampling-Optimierung nach Michaud: stabilere Portfoliogewichte durch Simulation · Optimierungsmethodik: Schätzung, Zielfunktionen, Black-Litterman, Resampling und Walk-forward · Dimensionen-Methodik: wie Portfolio Lab unabhängige Risiken zählt · Glossar: Ledoit-Wolf-Shrinkage

Ledoit und Wolf (2004) · A well-conditioned estimator for large-dimensional covariance matrices

Ledoit, Olivier; Wolf, Michael. Journal of Multivariate Analysis 88 (2), S. 365–411. doi:10.1016/s0047-259x(03)00096-4

Mathematische Grundlage der Shrinkage-Schätzung: optimale Schrumpfintensität für große Kovarianzmatrizen.

Zitiert in: Jenseits von Markowitz: Schätzfehler, Rauschen und echte Diversifikation · Kovarianzschätzung: Warum Optimierer Shrinkage brauchen · Risiko & Attribution: Methodik der Risikozerlegung und Brinson-Attribution · Glossar: Ledoit-Wolf-Shrinkage

Lehmann (1990) · Fads, Martingales, and Market Efficiency

Lehmann, Bruce N.. The Quarterly Journal of Economics 105 (1). doi:10.2307/2937816

Gewinner und Verlierer einer Woche kehren sich in der Folgewoche deutlich um; die Gewinne bleiben nach Geld-Brief-Spannen und plausiblen Kosten bestehen.

Zitiert in: Pairs-Trading und statistische Arbitrage: Idee, Methoden, Forschung

Leibowitz und Henriksson (1988) · Portfolio Optimization Within a Surplus Framework

Leibowitz, Martin L.; Henriksson, Roy D.. Financial Analysts Journal 44 (2), S. 43–51. doi:10.2469/faj.v44.n2.43

Optimierung nach Markowitz für den Überschuss aus Vermögen und Verbindlichkeiten: Risikolos ist dann ein immunisierter Anleihefonds, nicht Kasse, und die optimale Mischung kann sich stark von der ohne Verbindlichkeiten unterscheiden.

Zitiert in: Liability Driven Investing und Cashflow Driven Investing: Verbindlichkeiten mit Anleihen decken · Glossar: Matching-Portfolio

Leisen und Reimer (1996) · Binomial models for option valuation - examining and improving convergence

Leisen, Dietmar P. J.; Reimer, Matthias. Applied Mathematical Finance 3 (4), S. 319–346. doi:10.1080/13504869600000015

Konvergenz von Binomialbäumen; neue Bäume, die glatt und mit Ordnung zwei gegen Black-Scholes konvergieren (Leisen-Reimer).

Zitiert in: Optionsbewertung: wie faire Optionspreise entstehen · Optionsrechner: so bewertet Portfolio Lab Optionen · Glossar: Binomialbaum

Leland (1980) · Who Should Buy Portfolio Insurance?

Leland, Hayne E.. The Journal of Finance 35 (2), S. 581–594. doi:10.1111/j.1540-6261.1980.tb02190.x

Fragt, für welche Anleger sich eine Portfolio-Versicherung mit begrenztem Verlust und offenem Gewinn lohnt.

Zitiert in: CPPI: Wertsicherung mit Polster, Floor und Multiplikator · Glossar: Portfolio-Versicherung

Leland (1988) · Portfolio Insurance and October 19th

Leland, Hayne E.. California Management Review 30 (4), S. 80–89. doi:10.2307/41166528

Rückblick eines Anbieters auf den Crash von 1987: Die Versicherung wurde teurer, schützte aber; den Kurssturz erklärt er mit fehlender Liquidität.

Zitiert in: CPPI: Wertsicherung mit Polster, Floor und Multiplikator · Glossar: Portfolio-Versicherung

Lempérière u. a. (2014) · Two Centuries of Trend Following

Lempérière, Yves; Deremble, Cyril; Seager, Philip; Potters, Marc; Bouchaud, Jean-Philippe. The Journal of Investment Strategies 3 (3), S. 41–61. doi:10.21314/jois.2014.043

Trendfolge über vier Anlageklassen seit 1800 (Futures seit 1960) mit sehr hoher statistischer Signifikanz; lange Trends ohne Abnutzung, kurze haben deutlich nachgelassen.

Zitiert in: CTAs und Managed Futures: Branche, Positionsgröße, Kosten und Krisenschutz

Lerner und Nanda (2020) · Venture Capital's Role in Financing Innovation: What We Know and How Much We Still Need to Learn

Lerner, Josh; Nanda, Ramana. Journal of Economic Perspectives 34 (3), S. 237–261. doi:10.1257/jep.34.3.237

Grenzen des Venture-Modells: nur ein schmales Band von Technologien passt, wenige Geldgeber lenken einen großen Teil des Kapitals, und die Kontrolle durch die Geldgeber hat nachgelassen.

Zitiert in: Venture Capital: Finanzierungsrunden, Bewertung, Power Law und was die Forschung über die Rendite weiß

Leuz u. a. (2017) · Who Falls Prey to the Wolf of Wall Street? Investor Participation in Market Manipulation

Leuz, Christian; Meyer, Steffen; Muhn, Maximilian; Soltes, Eugene; Hackethal, Andreas. National Bureau of Economic Research, Working Paper 24083 (November 2017, überarbeitet Oktober 2023). doi:10.3386/w24083

Untersucht 470 Pump-and-Dump-Aktionen am deutschen Markt mit Depotdaten von mehr als 110.000 Kunden einer deutschen Bank: wer mitmacht, wie viel verloren geht und wie Warnungen der BaFin wirken.

Zitiert in: Pump and Dump und Pennystocks: Wie die Masche funktioniert · Glossar: Pennystock · Glossar: Pump and Dump

Levine und Pedersen (2016) · Which Trend Is Your Friend?

Levine, Ari; Pedersen, Lasse Heje. Financial Analysts Journal 72 (3), S. 51–66. doi:10.2469/faj.v72.n3.3

Time-Series-Momentum und Kreuzungen gleitender Durchschnitte sind in allgemeiner Form gleichwertig; viele Trendfilter lassen sich als gewichtete vergangene Renditen schreiben.

Zitiert in: CTAs und Managed Futures: Branche, Positionsgröße, Kosten und Krisenschutz

Levy (1992) · Pricing European average rate currency options

Levy, Edmond. Journal of International Money and Finance 11 (5), S. 474–491. doi:10.1016/0261-5606(92)90013-N

Lognormal-Näherung für Durchschnittsoptionen mit den exakten ersten zwei Momenten des arithmetischen Durchschnitts.

Zitiert in: Optionsrechner: so bewertet Portfolio Lab Optionen · Glossar: Asiatische Option

Lewis u. a. (2022) · Measuring real activity using a weekly economic index

Lewis, Daniel J.; Mertens, Karel; Stock, James H.; Trivedi, Mihir. Journal of Applied Econometrics 37 (4), S. 667–687. doi:10.1002/jae.2873

Beschreibt den Weekly Economic Index (WEI) für die USA, einen wöchentlichen Index der realen Wirtschaftsaktivität aus zehn Reihen, von denen acht am Donnerstag nach der Woche vorliegen; er lieferte im ersten Halbjahr 2020 eine treffende Schätzung des BIP-Wachstums im laufenden Quartal, im zweiten Halbjahr eine schwächere.

Zitiert in: Konjunktur-Puls: wie Portfolio Lab Frühindikatoren rechnet · Glossar: Frühindikator · Glossar: Weekly Economic Index

Lewis (1999) · Trying to Explain Home Bias in Equities and Consumption

Lewis, Karen K.. Journal of Economic Literature 37 (2), S. 571–608. doi:10.1257/jel.37.2.571

Übersicht über Erklärungen des Home Bias: Anleger halten weit mehr heimische Aktien, als die Portfoliotheorie nahelegt.

Zitiert in: Home Bias: Die Vorliebe für den Heimatmarkt und was sie kostet

Lewis (2010) · The Big Short: Inside the Doomsday Machine

Lewis, Michael. W. W. Norton.

Investoren, die vor der Finanzkrise gegen US-Subprime-Hypotheken wetteten, darunter Michael Burry mit Scion Capital über Kreditausfallversicherungen.

Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons

Li u. a. (2025) · Cryptocurrency Pump-and-Dump Schemes

Li, Tao; Shin, Donghwa; Wang, Baolian. Journal of Financial and Quantitative Analysis 60 (8), S. 3622–3659. doi:10.1017/S0022109025000201

Pump-and-Dump-Aktionen bei Kryptowährungen bringen kurze Ausschläge von Kurs, Umsatz und Schwankung mit schneller Umkehr und verschieben Vermögen von Außenstehenden zu Insidern.

Zitiert in: Pump and Dump und Pennystocks: Wie die Masche funktioniert · Krypto im institutionellen Portfolio: Zugang, Verwahrung, Regulierung und Risikobudget

Liao und Caramichael (2022) · Stablecoins: Growth Potential and Impact on Banking

Liao, Gordon Y.; Caramichael, John. Board of Governors of the Federal Reserve System, International Finance Discussion Papers 1334. doi:10.17016/IFDP.2022.1334

Wie Stablecoins Banken und Kreditvergabe berühren, hängt von Zuflüssen und Reserven ab; ein Modell nach Art einer Narrow Bank gibt die stabilste Bindung, entzieht Banken aber Einlagen.

Zitiert in: Digital Assets: Tokenisierung, Stablecoins, Kryptowertpapiere und digitaler Euro

Ling und Naranjo (2015) · Returns and Information Transmission Dynamics in Public and Private Real Estate Markets

Ling, David C.; Naranjo, Andy. Real Estate Economics 43 (1), S. 163–208. doi:10.1111/1540-6229.12069

USA 1994–2012, bereinigt um Hebel, Objektarten und Gebühren: Ungehebelte Core-REITs lagen 49 Basispunkte pro Jahr vor privaten Immobilien und verarbeiten neue Informationen schneller.

Zitiert in: Immobilien als Geldanlage: vermietete Wohnung, REITs, offene Fonds und Private Real Estate

Lintner (1965) · The Valuation of Risk Assets and the Selection of Risky Investments in Stock Portfolios and Capital Budgets

Lintner, John. The Review of Economics and Statistics 47 (1). doi:10.2307/1924119

Entwickelt das CAPM unabhängig von Sharpe und verbindet die Auswahl riskanter Anlagen mit der Kreditaufnahme zum sicheren Zins.

Zitiert in: Beta und Alpha: wie stark ein Fonds mit dem Markt geht · CAPM: Das Capital Asset Pricing Model und die Wertpapiermarktlinie · Glossar: CAPM

Litterman (2003) · Modern Investment Management: An Equilibrium Approach

Litterman, Bob. Wiley.

Gleichgewichtsansatz für die Vermögensverwaltung (Goldman Sachs), unter anderem Black-Litterman und Risikobudgets.

Zitiert in: Black-Litterman: eigene Einschätzungen sauber einbauen · Risikobeitrag: das Portfoliorisiko in seine Teile zerlegen

Litterman (1996) · Hot Spots™ and Hedges

Litterman, Robert. The Journal of Portfolio Management 23 (5), S. 52–75. doi:10.3905/jpm.1996.052

Zerlegt das Risiko eines Portfolios in Beiträge je Position, um Risikoschwerpunkte und wirksame Absicherungen zu finden.

Zitiert in: Krypto im institutionellen Portfolio: Zugang, Verwahrung, Regulierung und Risikobudget · Risiko & Attribution: Methodik der Risikozerlegung und Brinson-Attribution

Litterman und Scheinkman (1991) · Common Factors Affecting Bond Returns

Litterman, Robert B; Scheinkman, Josè. The Journal of Fixed Income 1 (1), S. 54–61. doi:10.3905/jfi.1991.692347

Drei Faktoren (Niveau, Steigung, Krümmung) erklären fast alle Bewegungen der Zinskurve.

Zitiert in: Duration: wie stark Anleihen auf Zinsen reagieren · Zinskurve: Was die Zinsstruktur verrät und warum eine inverse Kurve als Warnsignal gilt · Anleihen-Mathematik: Preis, Rendite, Duration, Konvexität und Spreads rechnen · Szenarioanalyse und Sensitivitätsanalyse: Aktien-, Zins-, Kredit- und Währungsrisiko im Stresstest · Risikofaktoren im Look-through: Methodik · Glossar: Niveau, Steigung, Krümmung

Liu u. a. (2023) · Anatomy of a Run: The Terra Luna Crash

Liu, Jiageng; Makarov, Igor; Schoar, Antoinette. National Bureau of Economic Research, Working Paper 31160. doi:10.3386/w31160

Rekonstruiert den Run auf das Terra-Ökosystem im Mai 2022 aus Blockchain- und Börsendaten: große, besser informierte Halter zogen zuerst ab und verloren weniger.

Zitiert in: Digital Assets: Tokenisierung, Stablecoins, Kryptowertpapiere und digitaler Euro · Krypto im institutionellen Portfolio: Zugang, Verwahrung, Regulierung und Risikobudget

Liu und Tsyvinski (2021) · Risks and Returns of Cryptocurrency

Liu, Yukun; Tsyvinski, Aleh. The Review of Financial Studies 34 (6), S. 2689–2727. doi:10.1093/rfs/hhaa113

Kryptorenditen hängen an kryptospezifischen Faktoren (Netzwerk- und Nutzerwachstum statt Produktionskosten), zeigen starkes Zeitreihen-Momentum und lassen sich mit Maßen der Anlegeraufmerksamkeit vorhersagen.

Zitiert in: Krypto im institutionellen Portfolio: Zugang, Verwahrung, Regulierung und Risikobudget

Liu u. a. (2022) · Common Risk Factors in Cryptocurrency

Liu, Yukun; Tsyvinski, Aleh; Wu, Xi. The Journal of Finance 77 (2), S. 1133–1177. doi:10.1111/jofi.13119

Drei Faktoren (Kryptomarkt, Größe und Momentum) erklären die Unterschiede der erwarteten Renditen zwischen Kryptowährungen, auch die von zehn erfolgreichen Long-Short-Strategien.

Zitiert in: Krypto im institutionellen Portfolio: Zugang, Verwahrung, Regulierung und Risikobudget

Ljung und Box (1978) · On a measure of lack of fit in time series models

Ljung, G. M.; Box, G. E. P.. Biometrika 65 (2), S. 297–303. doi:10.1093/biomet/65.2.297

Ljung-Box-Test auf Autokorrelation über mehrere Verzögerungen.

Zitiert in: Prognosemodelle für Renditen: ARIMA, GARCH, LSTM und Machine Learning · Asset-Analyse: Methodik von Korrelation bis Kointegration · Glossar: Ljung-Box-Test

Lloyd (1982) · Least squares quantization in PCM

Lloyd, S.. IEEE Transactions on Information Theory 28 (2), S. 129–137. doi:10.1109/tit.1982.1056489

Grundlage des k-means-Verfahrens: Punkte abwechselnd dem nächsten Zentrum zuordnen und die Zentren neu berechnen.

Zitiert in: Regime-Modelle: Hidden Markov, Markov-Switching und Co.

Lo und MacKinlay (1988) · Stock Market Prices Do Not Follow Random Walks: Evidence from a Simple Specification Test

Lo, Andrew W.; MacKinlay, A. Craig. Review of Financial Studies 1 (1), S. 41–66. doi:10.1093/rfs/1.1.41

Varianzquotiententest: Aktienrenditen folgen in den USA 1962–1985 keinem reinen Zufallspfad.

Zitiert in: Prognosemodelle für Renditen: ARIMA, GARCH, LSTM und Machine Learning · Asset-Analyse: Methodik von Korrelation bis Kointegration · Glossar: Random Walk · Glossar: Varianzquotient

Lo und MacKinlay (1990) · When Are Contrarian Profits Due to Stock Market Overreaction?

Lo, Andrew W.; MacKinlay, A. Craig. Review of Financial Studies 3 (2), S. 175–205. doi:10.1093/rfs/3.2.175

Gewinne aus Umkehr-Strategien stammen zu einem wichtigen Teil aus Kreuz-Autokorrelationen: Große Aktien laufen kleinen voraus.

Zitiert in: Pairs-Trading und statistische Arbitrage: Idee, Methoden, Forschung

Lo u. a. (2000) · Foundations of Technical Analysis: Computational Algorithms, Statistical Inference, and Empirical Implementation

Lo, Andrew W.; Mamaysky, Harry; Wang, Jiang. The Journal of Finance 55 (4), S. 1705–1765. doi:10.1111/0022-1082.00265

Erkennt Chartmuster wie Kopf-Schulter oder Doppelboden automatisch mit Kernregression und vergleicht die Renditen danach mit der unbedingten Verteilung.

Zitiert in: Charttechnik, Chartmuster und Candlesticks aus Quant-Sicht

Lobosco und DiBartolomeo (1997) · Approximating the Confidence Intervals for Sharpe Style Weights

Lobosco, Angelo; DiBartolomeo, Dan. Financial Analysts Journal 53 (4), S. 80–85. doi:10.2469/faj.v53.n4.2103

Leitet näherungsweise Konfidenzintervalle für die Gewichte der Stilanalyse her.

Zitiert in: Stilanalyse nach Sharpe: was ein Fonds wirklich macht · Renditebasierte Stilanalyse: Methodik

Long und Nickels (1996) · A Private Investment Benchmark

Long, Austin M.; Nickels, Craig J.. Vortrag auf der AIMR Conference on Venture Capital Investing, 13.2.1996; abgerufen am 27.10.2026. Quelle

Schlägt vor, private Anlagen mit einem Börsenindex zu messen, dessen zeitgewichtete Rendite auf eine geldgewichtete (IRR) umgerechnet wird; daraus entstand der Long-Nickels-PME (Index Comparison Method).

Zitiert in: Methodik Private Markets: Fonds auswerten, Cashflows prognostizieren, Zusagen planen

López de Prado (2016) · Building Diversified Portfolios that Outperform Out of Sample

López de Prado, Marcos. The Journal of Portfolio Management 42 (4), S. 59–69. doi:10.3905/jpm.2016.42.4.059

Führt Hierarchical Risk Parity ein: Gewichte über eine hierarchische Gruppierung der Korrelationen statt über die Inverse der Kovarianzmatrix.

Zitiert in: Hierarchical Risk Parity: Portfolios aus Clustern bauen · Jenseits von Markowitz: Schätzfehler, Rauschen und echte Diversifikation · Glossar: Hierarchical Risk Parity

López de Prado (2018) · Advances in Financial Machine Learning

López de Prado, Marcos. Wiley.

Lehrbuch zu Backtests und maschinellem Lernen in der Finanzwirtschaft, unter anderem zu Überanpassung und HRP.

Zitiert in: Backtest-Overfitting: Wenn die Vergangenheit zu gut aussieht · Hierarchical Risk Parity: Portfolios aus Clustern bauen · Probability of Backtest Overfitting: Hält die beste Variante, was der Backtest verspricht? · Prognosemodelle für Renditen: ARIMA, GARCH, LSTM und Machine Learning · Glossar: Overfitting · Glossar: Kreuzvalidierung

López de Prado und Lewis (2019) · Detection of false investment strategies using unsupervised learning methods

López de Prado, Marcos; Lewis, Michael J.. Quantitative Finance 19 (9), S. 1555–1565. doi:10.1080/14697688.2019.1622311

Schätzt mit einem Clustering-Verfahren die Zahl effektiv unkorrelierter Versuche, also die Größe, die für Mehrfachtests und die Deflated Sharpe Ratio gebraucht wird.

Zitiert in: Overfitting-Check und Diversifikationsrendite: so rechnen Backtest und Taktik · Glossar: Effektive Zahl der Versuche

Lopez-Lira und Tang (2026) · Can ChatGPT forecast stock price movements? Return predictability and large language models

Lopez-Lira, Alejandro; Tang, Yuehua. Journal of Financial Economics 184, S. 104335. doi:10.1016/j.jfineco.2026.104335

Sprachmodelle bewerten Schlagzeilen und sagen die Kursreaktion und die anschließende Drift voraus, vor allem bei kleinen Aktien und schlechten Nachrichten; mit wachsender Verbreitung sinken die Renditen.

Zitiert in: Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen · Prognosemodelle für Renditen: ARIMA, GARCH, LSTM und Machine Learning · Glossar: Sentimentanalyse

Lou und Polk (2022) · Comomentum: Inferring Arbitrage Activity from Return Correlations

Lou, Dong; Polk, Christopher. The Review of Financial Studies 35 (7), S. 3272–3302. doi:10.1093/rfs/hhab117

Comomentum misst die Korrelation der Überrenditen der Aktien, auf die eine typische Momentum-Strategie setzt; ist sie hoch, kehren sich die Renditen der Momentum-Aktien stark um. Das ist ein Zeichen für überfülltes Momentum-Handeln.

Zitiert in: Momentum-Crashes: warum Momentum selten, aber heftig einbricht und was Volatilitätssteuerung und Crowding-Maße zeigen · Glossar: Crowding · Glossar: Comomentum

Loudon u. a. (2006) · Hedge Fund Risk Factors and the Value at Risk of Fixed Income Trading Strategies

Loudon, Geoff; Okunev, John; White, Derek. The Journal of Fixed Income 16 (2), S. 46–61. doi:10.3905/jfi.2006.656009

Entwickelt ein Verfahren, das Autokorrelation beliebiger Ordnung aus gemeldeten Renditen entfernt (Okunev-White-Methode), und schätzt danach Risikofaktoren und Value at Risk von Hedgefonds.

Zitiert in: Private Markets messen: J-Kurve, Cashflows, Glättung und Public Proxy

Loughran und McDonald (2011) · When Is a Liability Not a Liability? Textual Analysis, Dictionaries, and 10-Ks

Loughran, Tim; McDonald, Bill. The Journal of Finance 66 (1), S. 35–65. doi:10.1111/j.1540-6261.2010.01625.x

Allgemeine Wörterbücher stufen viele Wörter in Geschäftsberichten falsch als negativ ein; die Autoren entwickeln eigene Wortlisten für Finanztexte.

Zitiert in: Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen · Glossar: Sentimentanalyse

Lustig und Verdelhan (2007) · The Cross Section of Foreign Currency Risk Premia and Consumption Growth Risk

Lustig, Hanno; Verdelhan, Adrien. American Economic Review 97 (1), S. 89–117. doi:10.1257/aer.97.1.89

Portfolios aus Hochzinswährungen bringen positive, aus Niedrigzinswährungen negative Überrenditen; erklärt mit Konsumrisiko, weil Hochzinswährungen bei schwachem Konsumwachstum abwerten.

Zitiert in: Carry Trade: Zinsen kassieren mit Währungen und Anleihen · Glossar: Carry Trade

Lustig u. a. (2011) · Common Risk Factors in Currency Markets

Lustig, Hanno; Roussanov, Nikolai; Verdelhan, Adrien. Review of Financial Studies 24 (11), S. 3731–3777. doi:10.1093/rfs/hhr068

Ein Steigungsfaktor aus Hoch- minus Niedrigzinswährungen erklärt den größten Teil der Renditeunterschiede; wer Hochzinswährungen kauft und Niedrigzinswährungen leiht, trägt globales Risiko.

Zitiert in: Carry Trade: Zinsen kassieren mit Währungen und Anleihen · Carry-Backtest: Methodik für Devisen- und Anleihen-Carry · Glossar: Zielwährung · Glossar: Dollar-Faktor

Lynch und Mendenhall (1997) · New Evidence on Stock Price Effects Associated with Changes in the S&P 500 Index

Lynch, Anthony W.; Mendenhall, Richard R.. The Journal of Business 70 (3), S. 351–383. doi:10.1086/209722

Seit Oktober 1989 kündigt S&P Indexänderungen möglichst eine Woche vorher an; Aufnahmen und Streichungen zeigen danach Überrenditen, die sich nur teilweise umkehren.

Zitiert in: Smart Indexing: Mehrwert für Indexfonds rund um Corporate Actions und Indexänderungen

Lynch und Rothchild (2000) · One Up on Wall Street: How to Use What You Already Know to Make Money in the Market

Lynch, Peter; Rothchild, John. Simon & Schuster, überarbeitete Ausgabe (Erstausgabe 1989).

Der frühere Manager des Fidelity Magellan Fund über Aktienauswahl für Privatanleger: Unternehmen verstehen, Aktien in Kategorien einteilen, das KGV am Gewinnwachstum messen.

Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons · Glossar: GARP

Lyon u. a. (1999) · Improved Methods for Tests of Long-Run Abnormal Stock Returns

Lyon, John D.; Barber, Brad M.; Tsai, Chih-Ling. The Journal of Finance 54 (1), S. 165–201. doi:10.1111/0022-1082.00101

BHAR mit sorgfältig gebildeten Vergleichsportfolios und schiefekorrigiertem t-Test oder Kalenderzeit-Portfolios sind in Zufallsstichproben gut spezifiziert, in ausgewählten Stichproben oft nicht.

Zitiert in: Event-Studien: Wie man Kursreaktionen auf Ereignisse misst und testet · Glossar: Buy-and-Hold Abnormal Return

M

Macaulay (1938) · Some Theoretical Problems Suggested by the Movements of Interest Rates, Bond Yields and Stock Prices in the United States since 1856

Macaulay, Frederick R.. National Bureau of Economic Research. Quelle

Führt die Duration als mittlere Bindungsdauer der Zahlungen einer Anleihe ein.

Zitiert in: Duration: wie stark Anleihen auf Zinsen reagieren · Anleihen-Mathematik: Preis, Rendite, Duration, Konvexität und Spreads rechnen · Asset-Liability-Management: Vermögen an künftigen Ausgaben ausrichten · ALM-Methodik: wie Portfolio Lab Vermögen gegen Verpflichtungen rechnet · Risikofaktoren im Look-through: Methodik · Glossar: Macaulay-Duration

MacKinlay (1997) · Event Studies in Economics and Finance

MacKinlay, A. Craig. Journal of Economic Literature 35 (1), S. 13–39. Quelle

Standardübersicht zur Methodik von Event-Studien: Schätz- und Ereignisfenster, Marktmodell, abnormale und kumulierte abnormale Renditen und ihre Tests.

Zitiert in: Event-Studien: Wie man Kursreaktionen auf Ereignisse misst und testet · Glossar: Ereignisstudie · Glossar: Kumulierte abnormale Rendite

MacKinnon (1994) · Approximate Asymptotic Distribution Functions for Unit-Root and Cointegration Tests

MacKinnon, James G.. Journal of Business & Economic Statistics 12 (2), S. 167–176. doi:10.1080/07350015.1994.10510005

Näherungsformeln für die Verteilung von Einheitswurzel- und Kointegrationstests, mit denen sich p-Werte berechnen lassen.

Zitiert in: Pairs-Trading und statistische Arbitrage: Idee, Methoden, Forschung · Long/Short und statistische Arbitrage: Methodik · Glossar: Engle-Granger-Test

MacLean u. a. (2010) · Long-term capital growth: the good and bad properties of the Kelly and fractional Kelly capital growth criteria

MacLean, Leonard C.; Thorp, Edward O.; Ziemba, William T.. Quantitative Finance 10 (7), S. 681–687. doi:10.1080/14697688.2010.506108

Fasst gute und schlechte Eigenschaften des Kelly-Kriteriums zusammen: höchstes Wachstum, aber sehr große Zwischenverluste.

Zitiert in: Hebel im Portfolio: Rendite, Risiko, Kosten und Margin Calls · Kelly-Kriterium: Wie viel setzen für maximales Wachstum? · Glossar: Bruchteil-Kelly

Madhavan (2003) · The Russell Reconstitution Effect

Madhavan, Ananth. Financial Analysts Journal 59 (4), S. 51–64. doi:10.2469/faj.v59.n4.2545

Renditeeffekte der jährlichen Russell-Rekonstitution 1996–2002: teuer für Fonds, die am Stichtag umschichten, lohnend, aber riskant für Anbieter von Liquidität.

Zitiert in: Smart Indexing: Mehrwert für Indexfonds rund um Corporate Actions und Indexänderungen

Madrian und Shea (2001) · The Power of Suggestion: Inertia in 401(k) Participation and Savings Behavior

Madrian, Brigitte C.; Shea, Dennis F.. The Quarterly Journal of Economics 116 (4), S. 1149–1187. doi:10.1162/003355301753265543

Automatische Anmeldung erhöht die Teilnahme an 401(k)-Plänen deutlich; viele behalten Standard-Sparrate und Standardfonds bei.

Zitiert in: Die neue Aktienrente in Deutschland: Frühstart-Rente, Generationenkapital, Altersvorsorgedepot · Altersvorsorge im Vergleich: Betriebsrente, Rürup, Altersvorsorgedepot und ETF-Rentenversicherung gegen den ETF-Sparplan

Magdon-Ismail u. a. (2004) · On the maximum drawdown of a Brownian motion

Magdon-Ismail, Malik; Atiya, Amir F.; Pratap, Amrit; Abu-Mostafa, Yaser S.. Journal of Applied Probability 41 (1), S. 147–161. doi:10.1239/jap/1077134674

Leitet die Verteilung des maximalen Drawdowns einer Brownschen Bewegung her, abhängig von Drift, Volatilität und Dauer.

Zitiert in: Maximum Drawdown: der größte Verlust vom Höchststand · Risikokennzahlen jenseits der Sharpe Ratio: Treynor, Calmar, Omega, Ulcer Index und mehr

Maillard u. a. (2010) · The Properties of Equally Weighted Risk Contribution Portfolios

Maillard, Sébastien; Roncalli, Thierry; Teïletche, Jérôme. The Journal of Portfolio Management 36 (4), S. 60–70. doi:10.3905/jpm.2010.36.4.060

Beschreibt die Eigenschaften von Portfolios mit gleichem Risikobeitrag (Risk Parity) zwischen Minimum-Varianz und Gleichgewichtung.

Zitiert in: All-Weather-Portfolio: Für jedes Wirtschaftsklima gerüstet? · Effizienzlinie: Portfolio-Optimierung nach Markowitz · Liquid Real Assets: Inflationsschutz mit liquiden Sachwerten im Portfolio · Risikobeitrag: das Portfoliorisiko in seine Teile zerlegen · Risk Parity: gleiche Risikobeiträge statt gleicher Gewichte · Optimierungsmethodik: Schätzung, Zielfunktionen, Black-Litterman, Resampling und Walk-forward · Glossar: Risikobudgetierung

Makarov und Schoar (2020) · Trading and arbitrage in cryptocurrency markets

Makarov, Igor; Schoar, Antoinette. Journal of Financial Economics 135 (2), S. 293–319. doi:10.1016/j.jfineco.2019.07.001

Große, wiederkehrende Preisunterschiede zwischen Kryptobörsen, vor allem über Ländergrenzen hinweg; Kapitalverkehrskontrollen bremsen die Arbitrage, eine gemeinsame Komponente des Handelsvolumens erklärt 80 % der Bitcoin-Renditen.

Zitiert in: Krypto im institutionellen Portfolio: Zugang, Verwahrung, Regulierung und Risikobudget

Malkiel (2003) · The Efficient Market Hypothesis and Its Critics

Malkiel, Burton G. Journal of Economic Perspectives 17 (1), S. 59–82. doi:10.1257/089533003321164958

Verteidigt die Effizienzmarkthypothese gegen Kritik aus Verhaltensökonomie und Anomalien.

Zitiert in: Effizienzmarkthypothese: Warum es so schwer ist, den Markt zu schlagen · Glossar: Effizienzmarkthypothese

Malkiel (1995) · Returns from Investing in Equity Mutual Funds 1971 to 1991

Malkiel, Burton G.. The Journal of Finance 50 (2), S. 549–572. doi:10.1111/j.1540-6261.1995.tb04795.x

Aktienfonds blieben 1971–1991 nach Kosten hinter dem Markt zurück; Survivorship Bias verzerrt viele Studien.

Zitiert in: Aktiv oder passiv investieren: ETF gegen Fondsmanager · ETF-Grundlagen: Kosten, Replikation und Ertragsverwendung · Backtest-Overfitting: Wenn die Vergangenheit zu gut aussieht · Datenprüfung: Kursreihen laden, aufbereiten und prüfen · Glossar: Survivorship Bias

Mallaby (2010) · More Money Than God: Hedge Funds and the Making of a New Elite

Mallaby, Sebastian. Penguin Press.

Geschichte der Hedgefonds von Alfred Winslow Jones bis zur Finanzkrise, unter anderem mit Soros, Druckenmiller, Tudor Jones, Robertson und den Quants.

Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons · Glossar: Global Macro

Malmendier u. a. (2025) · Generation Frühstart-Rente

Malmendier, Ulrike; Schaffranka, Claudia; Schwarz, Milena. Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Arbeitspapier 02/2025, Oktober 2025. Quelle

Empfiehlt automatische Erfassung aller Kinder, einen staatlichen Standardfonds mit Opt-out, Fondsauswahl nach Kosten und eine Kostenobergrenze; mit 100 % Aktien lag das Depot in Simulationen nach zwölf Jahren nur mit 7 % Wahrscheinlichkeit unter den Einzahlungen.

Zitiert in: Die neue Aktienrente in Deutschland: Frühstart-Rente, Generationenkapital, Altersvorsorgedepot · Kinderdepot oder Elterndepot? Steuern, Schenkung, BAföG und Familienversicherung

MFSA (2024) · Publication of the AIFMD II (Rundschreiben zur Richtlinie (EU) 2024/927)

Malta Financial Services Authority. MFSA, 19.4.2024; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Zusammenfassung der Aufsicht zur überarbeiteten AIFM-Richtlinie: Regeln für kreditvergebende Fonds (Hebelgrenzen 175 % bzw. 300 %, Einzelkreditnehmergrenze, 5 % Selbstbehalt) und Umsetzung bis 16.4.2026.

Zitiert in: Private Debt in der Praxis: Direct Lending, Unitranche, Mezzanine, Kreditstruktur und Fondsvehikel

Mandel (2009) · Art as an Investment and Conspicuous Consumption Good

Mandel, Benjamin R.. American Economic Review 99 (4), S. 1653–1663. doi:10.1257/aer.99.4.1653

Modell, in dem Kunst neben dem Wertzuwachs eine Dividende aus demonstrativem Konsum abwirft; deshalb sind die finanziellen Renditen niedrig und die Risikoprämien klein oder sogar negativ.

Zitiert in: Sammlerstücke als Geldanlage: Was Kunst, Wein, Uhren und Oldtimer wirklich bringen · Glossar: Emotionale Dividende

Mandelbrot (1963) · The Variation of Certain Speculative Prices

Mandelbrot, Benoit. The Journal of Business 36 (4). doi:10.1086/294632

Zeigt, dass Preisänderungen viel häufiger extrem ausfallen, als eine Normalverteilung vorhersagt (fette Ränder).

Zitiert in: Volatilität: wie stark ein Portfolio schwankt · Monte-Carlo-Simulation: wie sicher ist dein Plan? · Schiefe und Kurtosis: Warum Börsencrashs häufiger sind, als die Normalverteilung sagt · Monte-Carlo-Methodik: wie Portfolio Lab Vermögenspfade simuliert · Datenprüfung: Kursreihen laden, aufbereiten und prüfen · Glossar: Fat Tails

Marchenko und Pastur (1967) · Distribution of eigenvalues for some sets of random matrices

Marčenko, V. A.; Pastur, L. A.. Mathematics of the USSR-Sbornik 1 (4), S. 457–483. doi:10.1070/SM1967v001n04ABEH001994

Mathematische Arbeit zur Verteilung der Eigenwerte großer Zufallsmatrizen; nach ihr ist die Marchenko-Pastur-Verteilung der Eigenwerte von Stichproben-Kovarianzmatrizen benannt.

Zitiert in: Jenseits von Markowitz: Schätzfehler, Rauschen und echte Diversifikation · Dimensionen-Methodik: wie Portfolio Lab unabhängige Risiken zählt · Glossar: Marchenko-Pastur-Verteilung

Markowitz (1959) · Portfolio Selection: Efficient Diversification of Investments

Markowitz, Harry M.. Wiley (Cowles Foundation Monograph 16), Neuauflage Blackwell 1991.

Buchfassung der Portfoliotheorie mit Methoden zur Berechnung effizienter Portfolios (Cowles-Monographie).

Zitiert in: Effizienzlinie: Portfolio-Optimierung nach Markowitz

Markowitz und Usmen (2003) · Resampled Frontiers vs Diffuse Bayes: An Experiment

Markowitz, Harry M.; Usmen, Nilufer. Journal of Investment Management 1 (4). Quelle

Spiel zwischen einem Resampling-Spieler und einem Bayes-Spieler mit diffusem Vorwissen, in dem Resampling besser abschnitt.

Zitiert in: Jenseits von Markowitz: Schätzfehler, Rauschen und echte Diversifikation · Resampling-Optimierung nach Michaud: stabilere Portfoliogewichte durch Simulation

Marks (2011) · The Most Important Thing: Uncommon Sense for the Thoughtful Investor

Marks, Howard. Columbia University Press.

Der Mitgründer von Oaktree Capital über Risiko, Marktzyklen, antizyklisches Verhalten und das Denken eine Ebene tiefer als der Markt.

Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons · Glossar: Contrarian Investing

Marshall u. a. (2006) · Candlestick technical trading strategies: Can they create value for investors?

Marshall, Ben R.; Young, Martin R.; Rose, Lawrence C.. Journal of Banking & Finance 30 (8), S. 2303–2323. doi:10.1016/j.jbankfin.2005.08.001

Testet Candlestick-Strategien an Aktien des Dow Jones Industrial Average mit einem Bootstrap aus Eröffnungs-, Hoch-, Tief- und Schlusskursen.

Zitiert in: Charttechnik, Chartmuster und Candlesticks aus Quant-Sicht · Glossar: Candlestick

Martellini und Milhau (2012) · Dynamic allocation decisions in the presence of funding ratio constraints

Martellini, Lionel; Milhau, Vincent. Journal of Pension Economics and Finance 11 (4), S. 549–580. doi:10.1017/s1474747212000194

Bei Untergrenzen für den Deckungsgrad sind dynamische Strategien optimal, die an Wertsicherung erinnern; eine Obergrenze für den Deckungsgrad verbilligt den Schutz gegen Fehlbeträge.

Zitiert in: Liability Driven Investing und Cashflow Driven Investing: Verbindlichkeiten mit Anleihen decken

Martin und Puthenpurackal (2005) · Imitation is the Sincerest Form of Flattery: Warren Buffett and Berkshire Hathaway

Martin, Gerald S.; Puthenpurackal, John. SSRN Working Paper Nr. 806246. doi:10.2139/ssrn.806246

Ein Portfolio, das die gemeldeten Aktienkäufe von Berkshire Hathaway erst nach ihrer Veröffentlichung nachkauft, erzielte 1976 bis 2006 deutlich positive Überrenditen gegenüber dem S&P 500.

Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons · Glossar: Copycat-Strategie

Martin und McCann (1989) · The Investor's Guide to Fidelity Funds

Martin, Peter G.; McCann, Byron B.. Wiley.

Führt den Ulcer Index ein, der Tiefe und Dauer von Rückgängen vom Höchststand zusammenfasst.

Zitiert in: Maximum Drawdown: der größte Verlust vom Höchststand · Risikokennzahlen jenseits der Sharpe Ratio: Treynor, Calmar, Omega, Ulcer Index und mehr · Glossar: Ulcer Index · Glossar: Martin Ratio

Masters (2003) · Rebalancing

Masters, Seth J.. The Journal of Portfolio Management 29 (3), S. 52–57. doi:10.3905/jpm.2003.319883

Rahmen für Toleranzbänder beim Rebalancing nach Kosten und Tracking Error.

Zitiert in: Rebalancing: das Portfolio zurück auf Kurs bringen · Strategische und taktische Asset-Allokation und der Total Portfolio Approach · Backtest-Methodik: Daten, Ablauf, Rebalancing und Kosten

Art Basel und UBS (2026) · The Art Basel and UBS Global Art Market Report 2026

McAndrew, Clare. Art Basel und UBS (Arts Economics); Zusammenfassung auf artbasel.com, abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Weltweiter Kunstmarkt 2025: Umsatz 59,6 Mrd. US-Dollar (+4 %), davon Händler 34,8 Mrd. und öffentliche Auktionen 20,7 Mrd.; rund 41,5 Mio. Transaktionen.

Zitiert in: Sammlerstücke als Geldanlage: Was Kunst, Wein, Uhren und Oldtimer wirklich bringen

McConnell und Xu (2008) · Equity Returns at the Turn of the Month

McConnell, John J.; Xu, Wei. Financial Analysts Journal 64 (2), S. 49–64. doi:10.2469/faj.v64.n2.11

Von 1926 bis 2005 bekamen US-Anleger im Mittel nur an den Monatswechseln eine Prämie für das Marktrisiko; der Effekt zeigt sich in 31 von 35 Ländern.

Zitiert in: Saisonalität an der Börse: Sell in May, Januar-Effekt und wie man Kalendereffekte testet · Glossar: Monatswechsel-Effekt

McDonald (2001) · Cross-Border Investing with Tax Arbitrage: The Case of German Dividend Tax Credits

McDonald, Robert L.. Review of Financial Studies 14 (3), S. 617–657. doi:10.1093/rfs/14.3.617

Die frühere deutsche Steuergutschrift auf Dividenden war für Inländer viel wert, für Ausländer nicht; Ex-Tag-Kurse und Derivatepreise zeigen grenzüberschreitende Steuerarbitrage.

Zitiert in: Cum-Ex und Cum-Cum: Wie die Dividendengeschäfte funktionierten und was heute gilt

McLean und Pontiff (2016) · Does Academic Research Destroy Stock Return Predictability?

McLean, R. David; Pontiff, Jeffrey. The Journal of Finance 71 (1), S. 5–32. doi:10.1111/jofi.12365

97 veröffentlichte Renditevorhersager verlieren außerhalb der Stichprobe 26 % und nach der Veröffentlichung 58 % ihrer Rendite, teils durch Data Mining, teils durch Arbitrage.

Zitiert in: ETF-Portfolio backtesten: Anleitung für den Portfolio-Backtest · Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen · Effizienzmarkthypothese: Warum es so schwer ist, den Markt zu schlagen · Faktorinvesting: die Fama-French-Faktoren verstehen · Backtest-Overfitting: Wenn die Vergangenheit zu gut aussieht · Glossar: Alpha Decay · Glossar: Anomalie · Glossar: Data Snooping

Mehra und Prescott (1985) · The equity premium: A puzzle

Mehra, Rajnish; Prescott, Edward C.. Journal of Monetary Economics 15 (2), S. 145–161. doi:10.1016/0304-3932(85)90061-3

Das Rätsel der Aktienprämie: Mit üblichen Präferenzen ist die historische Prämie von etwa 6 % viel zu hoch.

Zitiert in: Aktienrisikoprämie: Wie viel mehr Aktien bringen und warum das ein Rätsel ist · Glossar: Aktienrisikoprämie · Glossar: Equity Premium Puzzle

Mei und Moses (2002) · Art as an Investment and the Underperformance of Masterpieces

Mei, Jianping; Moses, Michael. American Economic Review 92 (5), S. 1656–1668. doi:10.1257/000282802762024719

Repeat-Sales-Index für Kunst 1875–2000 aus New Yorker Auktionen: Kunst schlug festverzinsliche Anlagen, blieb aber deutlich hinter US-Aktien zurück; teure Meisterwerke schnitten schlechter ab als der Index.

Zitiert in: Sammlerstücke als Geldanlage: Was Kunst, Wein, Uhren und Oldtimer wirklich bringen · Glossar: Repeat-Sales-Index

Meli und Todorova (2026) · Portfolio Trading and Corporate Bond ETFs

Meli, Jeffrey; Todorova, Zornitsa. Financial Management. doi:10.1111/fima.70044

Portfolio Trading (ein Korb von Anleihen als eine Risikoeinheit mit einem Market Maker) hängt eng mit Anleihe-ETFs zusammen, die Händlern beim Bepreisen, Absichern und Abbauen des Risikos helfen.

Zitiert in: Market Making und Anleihenhandel: Spread, Inventar, Axes, RFQ, Cross Trades und Matrix Pricing

Mellor (2022) · Does synthetic replication offer an advantage?

Mellor, Chris. Invesco, ohne Datum (Daten Stand 31.10.2022); abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Swap-ETFs eines Anbieters: Korb im Fondseigentum, bis zu sechs Swap-Partner, Zurücksetzen des Swaps, schwankende Swap-Gebühren und keine US-Quellensteuer bei Swaps auf breite Indizes.

Zitiert in: Basket Swaps, Total Return Swaps oder Futures: Markt-Exposure effizient aufbauen · Index-Replikation: vollständige Replikation, optimiertes Sampling und Swap · Glossar: Dividendenäquivalent

Menchero (2004) · Multiperiod Arithmetic Attribution

Menchero, Jose. Financial Analysts Journal 60 (4), S. 76–91. doi:10.2469/faj.v60.n4.2638

Stellt Anforderungen an die Verkettung arithmetischer Attributionseffekte über mehrere Perioden auf und vergleicht gängige Verfahren daran.

Zitiert in: Multi-Asset-Attribution: Gewichtungsschemata, Top-down und Bottom-up, Währungen und Overlays · Performance-Attribution: Brinson-Zerlegung, Faktoren und Verkettung über die Zeit · Risiko & Attribution: Methodik der Risikozerlegung und Brinson-Attribution · Glossar: Verkettung von Attributionseffekten

Menchero (2005) · Optimized Geometric Attribution

Menchero, Jose. Financial Analysts Journal 61 (4), S. 60–69. doi:10.2469/faj.v61.n4.2743

Geometrische Attribution in zwei Schritten: zuerst reine geometrische Effekte, dann eine möglichst kleine Anpassung, damit sie ohne Rest aufgehen.

Zitiert in: Multi-Asset-Attribution: Gewichtungsschemata, Top-down und Bottom-up, Währungen und Overlays · Glossar: Geometrische Attribution

Menchero und Davis (2011) · Risk Contribution Is Exposure Times Volatility Times Correlation: Decomposing Risk Using the X-Sigma-Rho Formula

Menchero, Jose; Davis, Ben. The Journal of Portfolio Management 37 (2), S. 97–106. doi:10.3905/jpm.2011.37.2.097

Zerlegt den Risikobeitrag jeder Renditequelle in Exposure mal Volatilität mal Korrelation mit dem Portfolio. Das verallgemeinert den Grenzbeitrag.

Zitiert in: Krypto im institutionellen Portfolio: Zugang, Verwahrung, Regulierung und Risikobudget · Risiko & Attribution: Methodik der Risikozerlegung und Brinson-Attribution

Menchero (2000) · An Optimized Approach to Linking Attribution Effects Over Time

Menchero, Jose G.. The Journal of Performance Measurement 5 (1), S. 36–42. Quelle

Verkettet Attributionseffekte mit einem für alle Perioden gleichen Faktor plus einer möglichst kleinen Korrektur je Periode (in US-Patent 7.249.082 mit Ausgabe Herbst 2000, S. 36–42 zitiert).

Zitiert in: Multi-Asset-Attribution: Gewichtungsschemata, Top-down und Bottom-up, Währungen und Overlays

Menkhoff u. a. (2012) · Carry Trades and Global Foreign Exchange Volatility

Menkhoff, Lukas; Sarno, Lucio; Schmeling, Maik; Schrimpf, Andreas. The Journal of Finance 67 (2), S. 681–718. doi:10.1111/j.1540-6261.2012.01728.x

Hochzinswährungen bringen niedrige Renditen, wenn die globale Devisenvolatilität unerwartet steigt, Niedrigzinswährungen sichern dann ab; Volatilitätsrisiko erklärt mehr als Liquiditätsrisiko.

Zitiert in: Carry Trade: Zinsen kassieren mit Währungen und Anleihen · Carry-Backtest: Methodik für Devisen- und Anleihen-Carry · Glossar: Finanzierungswährung

Mercer (2026) · Das Zweite Betriebsrentenstärkungsgesetz tritt in Kraft (Hagemanns Bilanzen)

Mercer Deutschland. Mercer Deutschland; abgerufen am 26.10.2026. Quelle

Das Zweite Betriebsrentenstärkungsgesetz wurde am 21.1.2026 verkündet; die Geringverdienerförderung wird ab 2027 erweitert, Opting-out-Modelle werden auch ohne Tarifvertrag möglich.

Zitiert in: Altersvorsorge im Vergleich: Betriebsrente, Rürup, Altersvorsorgedepot und ETF-Rentenversicherung gegen den ETF-Sparplan

Merton (1969) · Lifetime Portfolio Selection under Uncertainty: The Continuous-Time Case

Merton, Robert C.. The Review of Economics and Statistics 51 (3). doi:10.2307/1926560

Optimale Aufteilung zwischen Aktien und sicherer Anlage über den Lebenszyklus in stetiger Zeit (Merton-Quote).

Zitiert in: Aktienquote nach Alter: Faustregeln, Gleitpfad und was die Theorie sagt · Hebel im Portfolio: Rendite, Risiko, Kosten und Margin Calls · Kelly-Kriterium: Wie viel setzen für maximales Wachstum? · Glossar: Merton-Quote

Merton (1972) · An Analytic Derivation of the Efficient Portfolio Frontier

Merton, Robert C.. The Journal of Financial and Quantitative Analysis 7 (4). doi:10.2307/2329621

Leitet die Effizienzlinie analytisch her und zeigt ihre Form als Hyperbel im Rendite-Volatilitäts-Raum.

Zitiert in: Effizienzlinie: Portfolio-Optimierung nach Markowitz

Merton (1973) · Theory of Rational Option Pricing

Merton, Robert C.. The Bell Journal of Economics and Management Science 4 (1). doi:10.2307/3003143

Arbitragegrenzen für Optionspreise, Black-Scholes mit Dividenden, kein vorzeitiges Ausüben amerikanischer Calls ohne Dividende und eine Formel für Down-and-out-Optionen.

Zitiert in: Optionsscheine, Turbos und Zertifikate: Was sie sind und was man draufzahlt · Optionsbewertung: wie faire Optionspreise entstehen · Optionsrechner: so bewertet Portfolio Lab Optionen · Glossar: Black-Scholes-Modell · Glossar: Amerikanische Option · Glossar: Barriere-Option

Merton (1987) · A Simple Model of Capital Market Equilibrium with Incomplete Information

Merton, Robert C.. The Journal of Finance 42 (3), S. 483–510. doi:10.1111/j.1540-6261.1987.tb04565.x

Gleichgewichtsmodell, in dem Anleger nur einen Teil der Aktien kennen; weniger beachtete Aktien müssen höhere Renditen bieten (Investor Recognition).

Zitiert in: Index-Effekt: Was bei Aufnahmen in einen Index und Streichungen mit den Kursen passiert

Metrick und Yasuda (2010) · The Economics of Private Equity Funds

Metrick, Andrew; Yasuda, Ayako. Review of Financial Studies 23 (6), S. 2303–2341. doi:10.1093/rfs/hhq020

Modell der Einnahmen von Private-Equity-Managern aus 238 Fondsverträgen: etwa zwei Drittel stammen aus festen, von der Wertentwicklung unabhängigen Gebühren.

Zitiert in: ELTIF: Private Markets für Privatanleger nach den Regeln von ELTIF 2.0 · Private Equity erklärt: Strategien, Fondsstruktur, Gebühren und was die Forschung zur Rendite zeigt · Venture Capital: Finanzierungsrunden, Bewertung, Power Law und was die Forschung über die Rendite weiß · Glossar: Carried Interest

Meucci (2005) · Risk and Asset Allocation

Meucci, Attilio. Springer.

Lehrbuch zu Risiko und Asset Allocation mit Bayes-Verfahren, Schätzfehlern und Szenarien.

Zitiert in: Risikobeitrag: das Portfoliorisiko in seine Teile zerlegen

Meucci (2009) · Managing Diversification

Meucci, Attilio. Risk 22, S. 74–79. Quelle

Misst Diversifikation als effektive Zahl unkorrelierter Wetten: Exponential der Entropie der Varianzanteile, die die Hauptkomponenten-Portfolios zum Risiko des Portfolios beitragen.

Zitiert in: Jenseits von Markowitz: Schätzfehler, Rauschen und echte Diversifikation · Dimensionen-Methodik: wie Portfolio Lab unabhängige Risiken zählt · Glossar: Effektive Zahl der Wetten

Meucci u. a. (2013) · Risk Budgeting and Diversification Based on Optimized Uncorrelated Factors

Meucci, Attilio; Santangelo, Alberto; Deguest, Romain. SSRN Working Paper 2276632. doi:10.2139/ssrn.2276632

Minimum-Torsion-Wetten: unkorrelierte Faktoren, die den Bausteinen des Portfolios möglichst nah bleiben; daraus Risikobeiträge und die effektive Zahl der Minimum-Torsion-Wetten, mit Fallstudien zu Aktien des S&P 500 und zu den fünf Fama-French-Faktoren.

Zitiert in: Jenseits von Markowitz: Schätzfehler, Rauschen und echte Diversifikation · Dimensionen-Methodik: wie Portfolio Lab unabhängige Risiken zählt · Glossar: Minimum-Torsion-Wetten

Meulbroek (2005) · Company Stock in Pension Plans: How Costly Is It?

Meulbroek, Lisa. The Journal of Law and Economics 48 (2), S. 443–474. doi:10.1086/430807

Wer ein Viertel seines Vermögens in Arbeitgeberaktien hält, opfert wegen fehlender Streuung 42 % ihres Marktwerts.

Zitiert in: Das ganze Vermögen: Gesamtvermögen aus Depot, Haus, Humankapital und Auto · Glossar: Arbeitgeberaktien

Meyer-Bullerdiek (2022) · Selected Methods of optimized Sampling for Index Tracking – Evidence from German Stocks

Meyer-Bullerdiek, Frieder. Journal of Applied Finance & Banking, S. 151–173. doi:10.47260/jafb/1268

Vergleicht vier Optimierungsverfahren für Portfolios aus zehn DAX-Aktien; außerhalb der Stichprobe schnitt die einfache Gleichgewichtung am besten ab.

Zitiert in: Index-Replikation: vollständige Replikation, optimiertes Sampling und Swap

Michaely u. a. (1995) · Price Reactions to Dividend Initiations and Omissions: Overreaction or Drift?

Michaely, Roni; Thaler, Richard H.; Womack, Kent L.. The Journal of Finance 50 (2), S. 573–608. doi:10.1111/j.1540-6261.1995.tb04796.x

Kurse reagieren auf das Streichen einer Dividende stärker als auf ihre Einführung und driften danach ein Jahr lang in dieselbe Richtung weiter.

Zitiert in: Dividendenstrategie und Dividenden-ETFs kritisch betrachtet: Irrelevanz, Steuern, Faktoren

Michaud und Michaud (1999) · Portfolio optimization by means of resampled efficient frontiers, US-Patent 6,003,018

Michaud, Richard O.; Michaud, Robert. United States Patent and Trademark Office, erteilt am 14.12.1999; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Patent auf das Verfahren: viele simulierte Eingaben, je eine Effizienzlinie, Mittelung der Portfolios gleichen Rangs zur resampelten Effizienzlinie.

Zitiert in: Resampling-Optimierung nach Michaud: stabilere Portfoliogewichte durch Simulation

Michaud und Michaud (2008) · Efficient Asset Management: A Practical Guide to Stock Portfolio Optimization and Asset Allocation

Michaud, Richard O.; Michaud, Robert O.. Oxford University Press, 2. Auflage (1. Auflage Harvard Business School Press 1998).

Lehrbuch zur Portfolio-Optimierung unter Schätzfehlern mit dem Resampling-Verfahren der Autoren.

Zitiert in: Resampling-Optimierung nach Michaud: stabilere Portfoliogewichte durch Simulation · Optimierungsmethodik: Schätzung, Zielfunktionen, Black-Litterman, Resampling und Walk-forward

Milevsky und Robinson (2000) · Self-Annuitization and Ruin in Retirement

Milevsky, Moshe Arye; Robinson, Chris. North American Actuarial Journal 4 (4), S. 112–124. doi:10.1080/10920277.2000.10595940

Formel für die Ruinwahrscheinlichkeit bei Entnahmen im Ruhestand über eine Lognormal-Näherung.

Zitiert in: Sichere Entnahmerate: was die 4-%-Regel taugt · FIRE (Financial Independence, Retire Early): Lean, Fat, Coast und Barista FIRE · Monte-Carlo-Simulation: wie sicher ist dein Plan? · Sequenzrisiko: Wenn die Reihenfolge der Renditen über den Ruhestand entscheidet · Finanzziele-Methodik: wie Portfolio Lab einen Lebensplan simuliert · Glossar: Ruinwahrscheinlichkeit

Miller und Modigliani (1961) · Dividend Policy, Growth, and the Valuation of Shares

Miller, Merton H.; Modigliani, Franco. The Journal of Business 34 (4). doi:10.1086/294442

Dividendenirrelevanz: In einem vollkommenen Kapitalmarkt hängt der Wert eines Unternehmens nicht davon ab, ob es Gewinne ausschüttet oder einbehält.

Zitiert in: Thesaurierend oder ausschüttend: Welcher ETF passt besser? · Dividendenstrategie und Dividenden-ETFs kritisch betrachtet: Irrelevanz, Steuern, Faktoren · Glossar: Selbstgemachte Dividende

Mitchell und Pulvino (2012) · Arbitrage crashes and the speed of capital

Mitchell, Mark; Pulvino, Todd. Journal of Financial Economics 104 (3), S. 469–490. doi:10.1016/j.jfineco.2011.09.002

2008 kürzte der drohende Ausfall von Prime Brokern den Hebel der Hedgefonds abrupt; Arbitrageure konnten gleiche Wertpapiere nicht mehr zu gleichen Preisen halten.

Zitiert in: Basis-Trades: positive und negative Basis bei Anleihen, CDS und Futures

Mitchell und Stafford (2000) · Managerial Decisions and Long-Term Stock Price Performance

Mitchell, Mark L.; Stafford, Erik. The Journal of Business 73 (3), S. 287–329. doi:10.1086/209645

Für Übernahmen, Kapitalerhöhungen und Rückkäufe finden die Autoren kaum verlässliche langfristige Überrenditen; Abhängigkeit im Querschnitt bläht die Teststatistiken auf.

Zitiert in: Event-Studien: Wie man Kursreaktionen auf Ereignisse misst und testet

Modigliani und Modigliani (1997) · Risk-Adjusted Performance

Modigliani, Franco; Modigliani, Leah. The Journal of Portfolio Management 23 (2), S. 45–54. doi:10.3905/jpm.23.2.45

Führt M² ein: die Rendite eines Portfolios, umgerechnet auf die Volatilität des Vergleichsindex.

Zitiert in: Sharpe Ratio: Rendite pro Einheit Risiko · Risikokennzahlen jenseits der Sharpe Ratio: Treynor, Calmar, Omega, Ulcer Index und mehr · Kennzahlen-Methodik: wie Portfolio Lab Rendite und Risiko misst

Monin (2019) · The OFR Financial Stress Index

Monin, Phillip J.. Risks 7 (1), S. 25. doi:10.3390/risks7010025

Aufbau und Deutung des täglichen Stressindex des Office of Financial Research; steigender Stress geht einem Rückgang der Wirtschaftsaktivität voraus.

Zitiert in: Stimmung: Methodik für Angst-Gier-Index, Put/Call und COT · Glossar: Finanzstressindex

Montfort u. a. (2008) · Index Tracking by Means of Optimized Sampling

Montfort, Kees van; Visser, Elout; van Draat, Laurens Fijn. The Journal of Portfolio Management 34 (2), S. 143–152. doi:10.3905/jpm.2008.701625

Modell für optimiertes Sampling mit begrenzter Titelzahl und geringen Transaktionskosten; im Test mit dem MSCI Europe verhielt sich das Portfolio ähnlich wie der Index.

Zitiert in: Index-Replikation: vollständige Replikation, optimiertes Sampling und Swap

Moody's (2020) · Default and recovery rates for project finance bank loans, 1983-2018: Sustainable project finance bank loans

Moody's Investors Service. Moody's Investors Service, Default research, 17.8.2020 (Ergänzung zur Studie vom März 2020); abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Ausfall- und Erlösquoten von Bankkrediten an Projektfinanzierungen seit 1983: kumulierte Ausfallrate nach zehn Jahren 5,5 % (Basel-Definition, Studie März 2020), durchschnittliche endgültige Erlösquote 77,9 %.

Zitiert in: Infrastruktur-Investments: Equity und Debt, Erlösmodelle, Bewertung und Forschung · Glossar: Brownfield und Greenfield · Glossar: Verfügbarkeitsentgelt · Glossar: Projektfinanzierung · Glossar: Recovery Rate

Mora (2014) · Creditor Recovery: The Macroeconomic Dependence of Industry Equilibrium

Mora, Nada. Federal Reserve Bank of Kansas City, Research Working Paper 13-06, Fassung Dezember 2014 (später im Journal of Financial Stability 18, 2015); abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Erlösquoten ausgefallener Schuldtitel aus Moody's-Daten 1970–2008 nach Rang (Kurs rund einen Monat nach dem Ausfall) und ihre Abhängigkeit von Konjunktur und Branchenlage.

Zitiert in: Distressed Debt: Strategien, Insolvenzrecht, Erlösquoten und Rendite beim Investieren in Krisen

Moreira und Muir (2017) · Volatility-Managed Portfolios

Moreira, Alan; Muir, Tyler. The Journal of Finance 72 (4), S. 1611–1644. doi:10.1111/jofi.12513

Volatilitätsgesteuerte Portfolios (weniger Aktien bei hoher Volatilität) verbessern die Sharpe Ratio vieler Faktoren.

Zitiert in: Carry Trade: Zinsen kassieren mit Währungen und Anleihen · Taktische Allokation: Momentum, Dual Momentum und Trendfolge · Momentum-Crashes: warum Momentum selten, aber heftig einbricht und was Volatilitätssteuerung und Crowding-Maße zeigen · Trendfolge: dem eigenen Trend jeder Anlage folgen · Taktik-Methodik: wie die elf taktischen Modelle rechnen

Mosk u. a. (2022) · Cross-asset correlations in a more inflationary environment and challenges for diversification strategies (Kasten im Financial Stability Review, November 2022)

Mosk, Benjamin; Pangallo, Lorenzo; Zema, Sebastiano Michele. Europäische Zentralbank, 16.11.2022; abgerufen am 26.10.2026. Quelle

Die Aktien-Anleihen-Korrelation war von Ende der 1960er bis Ende der 1990er-Jahre meist positiv, in den 2000er-Jahren negativ und ist zuletzt im Euroraum und in den USA gestiegen; sie ist am niedrigsten, wenn die Inflation nahe 2 % liegt, und eine höhere Korrelation kann das Portfoliorisiko zunächst unterschätzen lassen.

Zitiert in: Aktien-Anleihen-Korrelation: Regime, Treiber und Folgen für 60/40, Risk Parity und Absicherung

Moskowitz u. a. (2012) · Time series momentum

Moskowitz, Tobias J.; Ooi, Yao Hua; Pedersen, Lasse Heje. Journal of Financial Economics 104 (2), S. 228–250. doi:10.1016/j.jfineco.2011.11.003

Time-Series-Momentum: Der eigene Trend einer Anlage über 12 Monate sagt ihre Rendite im Folgemonat voraus.

Zitiert in: Market Timing: Lässt sich der richtige Zeitpunkt treffen? · Charttechnik, Chartmuster und Candlesticks aus Quant-Sicht · CTAs und Managed Futures: Branche, Positionsgröße, Kosten und Krisenschutz · Taktische Allokation: Momentum, Dual Momentum und Trendfolge · Trendfolge: dem eigenen Trend jeder Anlage folgen · Taktik-Methodik: wie die elf taktischen Modelle rechnen · Glossar: Time-Series-Momentum

Mossin (1966) · Equilibrium in a Capital Asset Market

Mossin, Jan. Econometrica 34 (4). doi:10.2307/1910098

Dritte unabhängige Herleitung des CAPM als Gleichgewicht eines Kapitalmarkts mit vielen Anlegern.

Zitiert in: CAPM: Das Capital Asset Pricing Model und die Wertpapiermarktlinie · Glossar: CAPM

Mouakhar und Roberge (2009) · The Optimal Approach to Futures Contract Roll in Commodity Portfolios

Mouakhar, Tammam; Roberge, Mathieu. The Journal of Alternative Investments 12 (3), S. 51–60. doi:10.3905/jai.2010.12.3.051

Die meisten Indexanbieter rollen ineffizient in den nächstfälligen Kontrakt; ein optimierter Rollansatz je nach Form der Terminkurve kann die Wertentwicklung verbessern.

Zitiert in: Aktiv oder passiv bei Anleihen und Rohstoffen: Warum die Regeln anders sind als bei Aktien · Glossar: Optimiertes Rollen

Moussawi u. a. (2025) · The Role of Taxes in the Rise of ETFs

Moussawi, Rabih; Shen, Ke; Velthuis, Raisa. The Review of Financial Studies 38 (10), S. 2988–3039. doi:10.1093/rfs/hhaf044

Sachrücknahmen und Heartbeat-Trades ersparen US-ETFs die Ausschüttung von Kursgewinnen; die Steuereffizienz treibt die Umschichtung vermögender Anleger aus Investmentfonds in ETFs.

Zitiert in: Aktive ETFs: Wie sie funktionieren und was sie bringen · Glossar: Heartbeat-Trade

Mowat (2026) · Understanding and using Climate TRACE ownership data for emitting assets

Mowat, Anna. Climate TRACE, 20.04.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Erklärt die Eigentumsketten je Anlage vom direkten Eigentümer bis zur obersten Muttergesellschaft: Beteiligungen über 5 %, vollständige Ketten für Anlagen mit 32 % der weltweiten Emissionen.

Zitiert in: ESG-Methodik: Nachhaltigkeit im Look-through

MSCI Hedged-Methodik (2020) · MSCI Hedged, MSCI Daily Hedged, MSCI Adaptive Hedged Indexes Methodology

MSCI Inc.. MSCI, August 2020; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Kassakurse sind die WM/Reuters-Schlusskurse (Mitte aus Geld und Brief) um 16 Uhr britischer Zeit, Terminkurse ebenfalls von 16 Uhr.

Zitiert in: Indexanbieter und Bewertungszeitpunkt: Warum gleiche Indizes verschieden rechnen · Glossar: Devisen-Fixing

MSCI (2020) · MSCI Multi-Asset Class (MAC) Performance Attribution Model – Factsheet

MSCI Inc.. MSCI, Factsheet (Copyright 2020); abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Attributionsmodelle in BarraOne: faktorbasiert über Aktien-, Anleihen- und Rohstofffaktoren passend zum Risikomodell, Brinson-Fachler für Top-down-Allokation, Asset Selection für Bottom-up-Auswahl, Währungen, Anleihen und mehrere Portfolioebenen.

Zitiert in: Multi-Asset-Attribution: Gewichtungsschemata, Top-down und Bottom-up, Währungen und Overlays

MSCI Equal-Weighted-Methodik (2021) · MSCI Equal Weighted Indexes Methodology

MSCI Inc.. MSCI, Mai 2021; abgerufen am 26.10.2026. Quelle

Gleich gewichtet wird je Emittent; Rebalancing vierteljährlich zum letzten Geschäftstag im Februar, Mai, August und November, dazwischen verändern sich die Gewichte mit den Kursen.

Zitiert in: Equal Weight vs. Cap Weight: Gewichtung, Rebalancing und Faktorneigungen

MSCI Corporate-Events-Methodik (2022) · MSCI Corporate Events Methodology

MSCI Inc.. MSCI, November 2022; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Wie MSCI Kapitalmaßnahmen abbildet: Wahldividenden nach der Standardoption, Übernahmeangebote, Abspaltungen und Kursanpassungsfaktoren am Ex-Tag.

Zitiert in: Smart Indexing: Mehrwert für Indexfonds rund um Corporate Actions und Indexänderungen · Glossar: Wahldividende

MSCI GIMI-Methodik (2024) · MSCI Global Investable Market Indexes Methodology

MSCI Inc.. MSCI, November 2024; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Regeln der Standard- und IMI-Indizes: Abdeckung 85 % ± 5 % bzw. rund 99 % der Freefloat-Marktkapitalisierung, Pufferzonen, Mindest-Freefloat und vierteljährliche Überprüfungen.

Zitiert in: MSCI World vs. ACWI vs. FTSE All-World: Aufbau, Konzentration und Kombinationen · Indexanbieter und Bewertungszeitpunkt: Warum gleiche Indizes verschieden rechnen · Index-Effekt: Was bei Aufnahmen in einen Index und Streichungen mit den Kursen passiert · Glossar: Investable Market Index (IMI) · Glossar: Pufferzone

MSCI Berechnungsmethodik (2025) · Index Calculation Methodology for the MSCI Equity Indexes

MSCI Inc.. MSCI, Februar 2025; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Berechnung der Kurs-, Net- und Gross-Return-Indizes; Net Return mit dem höchsten Quellensteuersatz für ausländische institutionelle Anleger ohne Abkommen, Wiederanlage am Ex-Tag.

Zitiert in: Indexanbieter und Bewertungszeitpunkt: Warum gleiche Indizes verschieden rechnen · Glossar: Gross-Return-Index

MSCI ACWI IMI Factsheet (2026) · MSCI ACWI IMI Index (USD), Factsheet, Stand 30. September 2026

MSCI Inc.. MSCI; abgerufen am 26.10.2026. Quelle

8.036 Titel großer, mittlerer und kleiner Unternehmen aus Industrie- und Schwellenländern; USA 62,99 %, die zehn größten Titel 22,73 %, Informationstechnologie 31,32 %.

Zitiert in: MSCI World vs. ACWI vs. FTSE All-World: Aufbau, Konzentration und Kombinationen · Glossar: Investable Market Index (IMI)

MSCI World Equal Weighted Factsheet (2026) · MSCI World Equal Weighted Index (USD), Factsheet, Stand 30. September 2026

MSCI Inc.. MSCI; abgerufen am 26.10.2026. Quelle

Dieselben 1.249 Titel wie der MSCI World, zu jedem vierteljährlichen Termin gleich gewichtet; USA 40,61 %, Informationstechnologie 11,38 %, Umschlag der letzten zwölf Monate 32,08 % gegen 3,18 % beim MSCI World.

Zitiert in: MSCI World vs. ACWI vs. FTSE All-World: Aufbau, Konzentration und Kombinationen · Equal Weight vs. Cap Weight: Gewichtung, Rebalancing und Faktorneigungen

MSCI World High Dividend Yield Factsheet (2026) · MSCI World High Dividend Yield Index (USD), Factsheet, Stand 30. September 2026

MSCI Inc.. MSCI; abgerufen am 26.10.2026. Quelle

367 Titel mit überdurchschnittlicher, nachhaltig erscheinender Dividendenrendite aus dem MSCI World; Dividendenrendite 3,19 % gegen 1,52 %, Gesundheit 22,41 %, Informationstechnologie 5,29 %.

Zitiert in: Dividendenstrategie und Dividenden-ETFs kritisch betrachtet: Irrelevanz, Steuern, Faktoren

MSCI ACWI Factsheet (2026) · MSCI ACWI Index (GBP), Factsheet, Stand 30. September 2026

MSCI Inc.. MSCI. Quelle

2.414 Unternehmen aus 23 Industrie- und 24 Schwellenländern, etwa 85 % des investierbaren Aktienmarkts; USA 64,21 %.

Zitiert in: Home Bias: Die Vorliebe für den Heimatmarkt und was sie kostet · MSCI World vs. ACWI vs. FTSE All-World: Aufbau, Konzentration und Kombinationen · Weltportfolio: Die ganze Welt in einem oder zwei ETFs

MSCI EM Factsheet (2026) · MSCI Emerging Markets Index (USD), Factsheet, Stand 30. September 2026

MSCI Inc.. MSCI. Quelle

1.165 Unternehmen aus 24 Schwellenländern; Taiwan 28,94 %, Südkorea 21,4 %, China 19,8 %, Indien 10,65 %.

Zitiert in: Weltportfolio: Die ganze Welt in einem oder zwei ETFs · Indexanbieter und Bewertungszeitpunkt: Warum gleiche Indizes verschieden rechnen

MSCI Index Review (2026) · MSCI Equity Indexes August 2026 Index Review

MSCI Inc.. MSCI, Mitteilung vom 12.8.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Ergebnisse der Überprüfung im August 2026, umgesetzt zum Handelsschluss am 31. August 2026.

Zitiert in: Indexanbieter und Bewertungszeitpunkt: Warum gleiche Indizes verschieden rechnen · Index-Effekt: Was bei Aufnahmen in einen Index und Streichungen mit den Kursen passiert · Smart Indexing: Mehrwert für Indexfonds rund um Corporate Actions und Indexänderungen

MSCI Marktklassifizierung (2026) · MSCI Announces the Results of the MSCI 2026 Market Classification Review

MSCI Inc.. MSCI, Mitteilung vom 23.6.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Griechenland wird mit der Überprüfung im Mai 2027 Industrieland; für Südkorea beobachtet MSCI weiter die Maßnahmen zum besseren Marktzugang.

Zitiert in: MSCI World vs. ACWI vs. FTSE All-World: Aufbau, Konzentration und Kombinationen · Indexanbieter und Bewertungszeitpunkt: Warum gleiche Indizes verschieden rechnen · Glossar: Länderklassifizierung

MSCI World Factsheet (CAD) (2026) · MSCI World Index (CAD), Factsheet, Stand 30. September 2026

MSCI Inc.. MSCI; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

1.249 Titel aus 23 Industrieländern; größter Titel 5,81 %, die zehn größten zusammen 27,85 %.

Zitiert in: Indexanbieter und Bewertungszeitpunkt: Warum gleiche Indizes verschieden rechnen · Index-Replikation: vollständige Replikation, optimiertes Sampling und Swap

Mukherjee u. a. (2021) · Eye in the sky: Private satellites and government macro data

Mukherjee, Abhiroop; Panayotov, George; Shon, Janghoon. Journal of Financial Economics 141 (1), S. 234–254. doi:10.1016/j.jfineco.2021.03.002

Satellitenschätzungen der US-Rohölvorräte (Schatten auf Schwimmdachtanks) nehmen der wöchentlichen Regierungsmeldung die Überraschung; Wolken über den Tanklagern dienen als Experiment.

Zitiert in: Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen · Schiffsdaten und Satellitenbilder: Was sie über Rohstoffe verraten · Glossar: Schwimmdachtank

Munday u. a. (2018) · Performance of Private Credit Funds: A First Look

Munday, Shawn; Hu, Wendy; True, Tobias; Zhang, Jian. The Journal of Alternative Investments 21 (2), S. 31–51. doi:10.3905/jai.2018.21.2.031

Erste breite Auswertung von 476 Private-Credit-Fonds: Renditen im Vergleich mit Leveraged Loans, High Yield und BDCs, Direct Lending mit niedrigem Beta.

Zitiert in: Private Credit und Public Credit im Vergleich: Rendite, Risiken und was die Forschung zeigt · Private Debt in der Praxis: Direct Lending, Unitranche, Mezzanine, Kreditstruktur und Fondsvehikel

Murphy (1999) · Technical Analysis of the Financial Markets: A Comprehensive Guide to Trading Methods and Applications

Murphy, John J.. New York Institute of Finance.

Verbreitetes Lehrbuch der technischen Analyse: Trends, Unterstützung und Widerstand, Chartmuster, gleitende Durchschnitte, Oszillatoren.

Zitiert in: Charttechnik, Chartmuster und Candlesticks aus Quant-Sicht

Mynbayeva u. a. (2022) · Why estimation alone causes Markowitz portfolio selection to fail and what we might do about it

Mynbayeva, Elmira; Lamb, John D.; Zhao, Yuan. European Journal of Operational Research 301 (2), S. 694–707. doi:10.1016/j.ejor.2021.11.036

Untersucht, warum schon der Schätzfehler allein die Portfolioauswahl nach Markowitz scheitern lässt und was dagegen helfen könnte.

Zitiert in: Jenseits von Markowitz: Schätzfehler, Rauschen und echte Diversifikation

N

Nareit (2023) · REIT Industry Fact Sheet, Data as of December 31, 2022

Nareit. Nareit, Januar 2023; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Gesamtrenditen des FTSE Nareit All Equity REITs Index 2022: −24,95 % (S&P 500 −18,11 %), in US-Dollar.

Zitiert in: Immobilien als Geldanlage: vermietete Wohnung, REITs, offene Fonds und Private Real Estate

Nasdaq (2019) · Nasdaq Closing Cross – Frequently Asked Questions

Nasdaq. Nasdaq, © 2019; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Die Schlussauktion von Nasdaq heißt Closing Cross; sie ermittelt um 16 Uhr den offiziellen Schlusskurs, der als Maßstab für Indexfonds dient, mit Fristen für MOC-, LOC- und Imbalance-Only-Orders.

Zitiert in: Ordertypen und Ausführung: von der Limit-Order über MOC und VWAP bis zu TAS und BTIC

NBER (2026) · US Business Cycle Expansions and Contractions

National Bureau of Economic Research. NBER, Business Cycle Dating Committee; Daten zuletzt geändert am 14.3.2023, abgerufen am 27.10.2026. Quelle

Offizielle Datierung der US-Konjunkturzyklen nach Höhe- und Tiefpunkten; letzter Höhepunkt Februar 2020, letzter Tiefpunkt April 2020, seither kein neuer Höhepunkt.

Zitiert in: Markterwartungen: Was Zinskurve, Inflationsanleihen und Optionen über die Zukunft verraten · Makro-Dashboard und Regime-Analyse: Methodik

NCREIF (2024) · Institutional Property Values Decline for Sixth Straight Quarter (NCREIF Property Index, 4. Quartal 2023)

National Council of Real Estate Investment Fiduciaries. NCREIF, Pressemitteilung vom 25.1.2024; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Gutachtenbasierter Index für US-Gewerbeimmobilien institutioneller Anleger: Marktwerte seit dem Hoch im 2. Quartal 2022 um 14,39 % gesunken, Rendite 2023 −7,95 %; Kapitalisierungszins der Gutachten 4,55 %, der verkauften Objekte 5,47 %.

Zitiert in: Immobilien als Geldanlage: vermietete Wohnung, REITs, offene Fonds und Private Real Estate

NFA (2026) · Commodity Trading Advisor (CTA) Registration; Who Has to Register

National Futures Association. NFA, Internetseiten; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Definition des Commodity Trading Advisors, Pflicht zur Registrierung (von der CFTC an die NFA übertragen) und NFA-Mitgliedschaft, Ausnahmen etwa für Berater mit höchstens 15 Kunden in zwölf Monaten.

Zitiert in: CTAs und Managed Futures: Branche, Positionsgröße, Kosten und Krisenschutz · Glossar: CTA

Neely u. a. (2014) · Forecasting the Equity Risk Premium: The Role of Technical Indicators

Neely, Christopher J.; Rapach, David E.; Tu, Jun; Zhou, Guofu. Management Science 60 (7), S. 1772–1791. doi:10.1287/mnsc.2013.1838

Technische Indikatoren sagen die US-Aktienprämie ähnlich gut voraus wie Makrovariablen und ergänzen sie über den Konjunkturzyklus.

Zitiert in: Charttechnik, Chartmuster und Candlesticks aus Quant-Sicht

Nelson und Siegel (1987) · Parsimonious Modeling of Yield Curves

Nelson, Charles R.; Siegel, Andrew F.. The Journal of Business 60 (4). doi:10.1086/296409

Modelliert die Zinskurve mit wenigen Parametern (Niveau, Steigung, Krümmung) und ist die Basis vieler Zentralbankkurven.

Zitiert in: Duration: wie stark Anleihen auf Zinsen reagieren · Zinskurve: Was die Zinsstruktur verrät und warum eine inverse Kurve als Warnsignal gilt · Glossar: Nelson-Siegel-Modell

Neville u. a. (2021) · The Best Strategies for Inflationary Times

Neville, Henry; Draaisma, Teun; Funnell, Ben; Harvey, Campbell R.; Van Hemert, Otto. The Journal of Portfolio Management 47 (8), S. 8–37. doi:10.3905/jpm.2021.1.274

USA, Großbritannien und Japan über 95 Jahre: Unerwartete Inflation schadet Aktien und Anleihen, Rohstoffe brachten in Inflationsschüben positive Renditen mit großen Unterschieden, Trendfolge schützte am verlässlichsten.

Zitiert in: Liquid Real Assets: Inflationsschutz mit liquiden Sachwerten im Portfolio · Glossar: Liquid Real Assets

NYSE (2024) · NYSE Auctions: Closing Process (Fact Sheet)

New York Stock Exchange. Intercontinental Exchange, © 2024; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Ablauf der Schlussauktion an der NYSE: MOC- und LOC-Orders bis 15:50 Uhr eingeben, ändern oder löschen, danach nur noch gegen ein veröffentlichtes Ungleichgewicht; Ungleichgewichtsmeldungen ab 15:50 Uhr, Schluss um 16 Uhr.

Zitiert in: Ordertypen und Ausführung: von der Limit-Order über MOC und VWAP bis zu TAS und BTIC · Glossar: Market-on-Close-Order

Newey und West (1987) · A Simple, Positive Semi-Definite, Heteroskedasticity and Autocorrelation Consistent Covariance Matrix

Newey, Whitney K.; West, Kenneth D.. Econometrica 55 (3). doi:10.2307/1913610

Kovarianzschätzer, der Autokorrelation und Heteroskedastizität berücksichtigt. Er ist Standard für t-Werte überlappender Renditen.

Zitiert in: Faktorinvesting: die Fama-French-Faktoren verstehen · Saisonalität an der Börse: Sell in May, Januar-Effekt und wie man Kalendereffekte testet · Shiller-KGV (CAPE): wie teuer ist der Aktienmarkt? · Prognosemodelle für Renditen: ARIMA, GARCH, LSTM und Machine Learning · Faktorregression, Faktor-Allokation und Faktorstatistik: Methodik · Bewertung mit dem Shiller-KGV: Methodik · Glossar: Heteroskedastizität · Glossar: Newey-West-Standardfehler

NBIM (2024) · About the fund (Government Pension Fund Global)

Norges Bank Investment Management. Norges Bank Investment Management, Stand 10.9.2024; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Der norwegische Staatsfonds wird aus Öl- und Gaseinnahmen gespeist (erste Einzahlung 1996); nach der Haushaltsregel darf der Staat etwa die erwartete reale Rendite von rund 3 % pro Jahr ausgeben.

Zitiert in: Die neue Aktienrente in Deutschland: Frühstart-Rente, Generationenkapital, Altersvorsorgedepot

Notteboom u. a. (2026) · Tanker Sizes and Classes

Notteboom, Theo; Pallis, Athanasios; Rodrigue, Jean-Paul. Port Economics, Management and Policy, 2. Auflage, Routledge 2026 (Begleitseite zum Buch). Quelle

Übersicht der Tankerklassen von Aframax über Suezmax bis VLCC und ULCC mit Tragfähigkeit und typischen Abmessungen.

Zitiert in: Glossar: VLCC · Glossar: Suezmax · Glossar: Aframax

Novy-Marx (2013) · The other side of value: The gross profitability premium

Novy-Marx, Robert. Journal of Financial Economics 108 (1), S. 1–28. doi:10.1016/j.jfineco.2013.01.003

Bruttoprofitabilität sagt Renditen ähnlich gut voraus wie Bewertung; die andere Seite von Value.

Zitiert in: Faktorinvesting: die Fama-French-Faktoren verstehen · Fundamentalanalyse: Unternehmen bewerten wie ein Investor · Glossar: RMW · Glossar: Profitabilitätsprämie

Nystrup u. a. (2015) · Regime-Based Versus Static Asset Allocation: Letting the Data Speak

Nystrup, Peter; Hansen, Bo William; Madsen, Henrik; Lindström, Erik. The Journal of Portfolio Management 42 (1), S. 103–109. doi:10.3905/jpm.2015.42.1.103

Regimewechselmodell mit zeitlich veränderlichen Parametern für Weltaktien und Weltstaatsanleihen: Ein statisches Portfolio ist auch ohne Prognosefähigkeit nicht unbedingt optimal.

Zitiert in: Regime-Modelle: Hidden Markov, Markov-Switching und Co.

Nystrup, Madsen und Lindström (2015) · Stylised facts of financial time series and hidden Markov models in continuous time

Nystrup, Peter; Madsen, Henrik; Lindström, Erik. Quantitative Finance 15 (9), S. 1531–1541. doi:10.1080/14697688.2015.1004801

Hidden-Markov-Modelle in stetiger Zeit, deren Parameterzahl nur linear mit der Zahl der Zustände wächst; mehr Zustände passen besser zu Verteilung und Zeitverhalten täglicher Renditen.

Zitiert in: Regime-Methodik: wie das Hidden-Markov-Modell rechnet

Nystrup u. a. (2017) · Long Memory of Financial Time Series and Hidden Markov Models with Time-Varying Parameters

Nystrup, Peter; Madsen, Henrik; Lindström, Erik. Journal of Forecasting 36 (8), S. 989–1002. doi:10.1002/for.2447

Adaptive Schätzung mit zeitlich veränderlichen Parametern: Schon zwei Zustände bilden so das lange Gedächtnis quadrierter Tagesrenditen nach, und die Dichteprognosen werden besser.

Zitiert in: Regime-Methodik: wie das Hidden-Markov-Modell rechnet

Nystrup u. a. (2018) · Dynamic portfolio optimization across hidden market regimes

Nystrup, Peter; Madsen, Henrik; Lindström, Erik. Quantitative Finance 18 (1), S. 83–95. doi:10.1080/14697688.2017.1342857

Hidden-Markov-Prognosen für Mittel und Varianz mit modellprädiktiver Steuerung; nach Kosten und einem Tag Verzögerung besser als Kaufen und Halten großer Aktienindizes.

Zitiert in: Regime-Modelle: Hidden Markov, Markov-Switching und Co. · Regime-Methodik: wie das Hidden-Markov-Modell rechnet

O

O'Hara und Zhou (2021) · The electronic evolution of corporate bond dealers

O'Hara, Maureen; Zhou, Xing (Alex). Journal of Financial Economics 140 (2), S. 368–390. doi:10.1016/j.jfineco.2021.01.001

Elektronischer Handel per Request for Quote ist bei US-Unternehmensanleihen noch klein und zersplittert, verändert aber Kosten und Ausführungsqualität auch im Telefon- und Interdealerhandel.

Zitiert in: Market Making und Anleihenhandel: Spread, Inventar, Axes, RFQ, Cross Trades und Matrix Pricing · Glossar: Request for Quote

O'Kane und Sen (2005) · Credit spreads explained

O'Kane, Dominic; Sen, Saurav. The Journal of Credit Risk 1 (2), S. 61–78. doi:10.21314/jcr.2005.009

Definiert und vergleicht die gängigen Spread-Maße für festverzinsliche Anleihen, variabel verzinste Anleihen und Credit Default Swaps.

Zitiert in: Anleihen-Mathematik: Preis, Rendite, Duration, Konvexität und Spreads rechnen · Glossar: Z-Spread

Finanzverwaltung NRW (2026) · Grunderwerbsteuer: Wissenswertes beim Grundstücks- oder Immobilienerwerb

Oberfinanzdirektion Nordrhein-Westfalen. Finanzverwaltung Nordrhein-Westfalen; abgerufen am 26.10.2026. Quelle

In Nordrhein-Westfalen beträgt die Grunderwerbsteuer für ab dem 1. Januar 2015 beurkundete Erwerbe 6,5 %.

Zitiert in: Mieten oder kaufen: Nutzerkosten, Kaufnebenkosten 2026 und ein Vermögensvergleich über 20 Jahre · Glossar: Grunderwerbsteuer

Odean (1998) · Are Investors Reluctant to Realize Their Losses?

Odean, Terrance. The Journal of Finance 53 (5), S. 1775–1798. doi:10.1111/0022-1082.00072

Belegt den Dispositionseffekt an 10.000 Depots: Anleger verkaufen Gewinner lieber als Verlierer, und die spätere Wertentwicklung rechtfertigt das nicht.

Zitiert in: Steuern sparen im Depot: Verlustverrechnung, Freistellungsauftrag, Günstigerprüfung und Tax-Loss-Harvesting · Stock Picking: Warum Einzelaktien so schwer zu treffen sind

Ohlson (1995) · Earnings, Book Values, and Dividends in Equity Valuation

Ohlson, James A.. Contemporary Accounting Research 11 (2), S. 661–687. doi:10.1111/j.1911-3846.1995.tb00461.x

Modell des Marktwerts aus Buchwert, laufenden und künftigen Gewinnen und Dividenden unter der Clean-Surplus-Bedingung. Darauf beruht das Residualgewinnmodell.

Zitiert in: Fundamentalanalyse: Unternehmen bewerten wie ein Investor

Ollech (2021) · Seasonal Adjustment of Daily Time Series

Ollech, Daniel. Journal of Time Series Econometrics 13 (2), S. 235–264. doi:10.1515/jtse-2020-0028

Verfahren der Bundesbank zur Saison- und Kalenderbereinigung von Tagesdaten: STL-Zerlegung für die wiederkehrenden Muster, kombiniert mit einem RegARIMA-Modell für Kalendereffekte, bewegliche Feiertage und Ausreißer.

Zitiert in: Konjunktur-Puls: wie Portfolio Lab Frühindikatoren rechnet · Glossar: Saisonbereinigung

Opdyke (2007) · Comparing Sharpe ratios: So where are the p-values?

Opdyke, John Douglas. Journal of Asset Management 8 (5), S. 308–336. doi:10.1057/palgrave.jam.2250084

Leitet die Verteilung der geschätzten Sharpe Ratio auch für schiefe und breitschultrige Renditen her und baut darauf Tests zum Vergleich von Sharpe Ratios.

Zitiert in: Deflated Sharpe Ratio: Wie viel Können steckt in einer Sharpe Ratio? · Overfitting-Check und Diversifikationsrendite: so rechnen Backtest und Taktik · Glossar: Standardfehler der Sharpe Ratio

P

Page und Clemen (2013) · Do Prediction Markets Produce Well-Calibrated Probability Forecasts?

Page, Lionel; Clemen, Robert T.. The Economic Journal 123 (568), S. 491–513. doi:10.1111/j.1468-0297.2012.02561.x

Bei kurzer Restlaufzeit sind Prognosemärkte recht gut kalibriert, bei fernen Ereignissen verzerrt im Sinne des Favorite-Longshot-Bias; mit Zeitwert des Geldes lohnt das Ausnutzen nur bei niedrigem Abzinsungssatz.

Zitiert in: Prognosemärkte als Wetten auf Ereignisse: was sie können und was nicht · Glossar: Favorite-Longshot-Bias

Pagliari u. a. (2005) · Public Versus Private Real Estate Equities: A More Refined, Long-Term Comparison

Pagliari, Joseph L.; Scherer, Kevin A.; Monopoli, Richard T.. Real Estate Economics 33 (1), S. 147–187. doi:10.1111/j.1080-8620.2005.00115.x

Bereinigt um Objektmix, Hebel und Bewertungsglättung unterscheiden sich Mittelwert und Volatilität von REITs und privaten Immobilien statistisch nicht; 1993–2001 lag der Abstand bei etwa 60 Basispunkten.

Zitiert in: Immobilien als Geldanlage: vermietete Wohnung, REITs, offene Fonds und Private Real Estate

Pal und Wong (2016) · The geometry of relative arbitrage

Pal, Soumik; Wong, Ting-Kam Leonard. Mathematics and Financial Economics 10 (3), S. 263–293. doi:10.1007/s11579-015-0159-z

Unter Diversität und ausreichender Volatilität sind funktional erzeugte Portfolios nach Fernholz die einzigen Portfoliofunktionen, die das Marktportfolio auf lange Sicht schlagen; eine zweite Kennzeichnung gelingt über ein Problem des optimalen Transports.

Zitiert in: Jenseits von Markowitz: Schätzfehler, Rauschen und echte Diversifikation · Glossar: Funktional erzeugtes Portfolio

Pan und Poteshman (2006) · The Information in Option Volume for Future Stock Prices

Pan, Jun; Poteshman, Allen M.. Review of Financial Studies 19 (3), S. 871–908. doi:10.1093/rfs/hhj024

Aktien mit niedriger Put/Call-Quote aus neu eröffneten Käufen schlagen solche mit hoher Quote am nächsten Tag und in der folgenden Woche.

Zitiert in: Stimmung: Methodik für Angst-Gier-Index, Put/Call und COT · Glossar: Put/Call-Quote

Paolo u. a. (2024) · Satellite mapping reveals extensive industrial activity at sea

Paolo, Fernando S.; Kroodsma, David; Raynor, Jennifer; Hochberg, Tim; Davis, Pete; Cleary, Jesse u. a.. Nature 625 (7993), S. 85–91. doi:10.1038/s41586-023-06825-8

Verbindet Satellitenbilder, Schiffsortung und maschinelles Lernen (2017–2021): Ein großer Teil der Fischerei und ein Fünftel bis knapp ein Drittel der Transport- und Energieschifffahrt fehlt in den öffentlichen Systemen.

Zitiert in: Schiffsdaten und Satellitenbilder: Was sie über Rohstoffe verraten · Schiffe an Engpässen (Beta): Methodik · Glossar: Schattenflotte

Park und Irwin (2007) · What Do We Know About the Profitability of Technical Analysis?

Park, Cheol-Ho; Irwin, Scott H.. Journal of Economic Surveys 21 (4), S. 786–826. doi:10.1111/j.1467-6419.2007.00519.x

Überblick über frühe und moderne Studien zur Profitabilität technischer Analyse samt ihrer methodischen Schwächen.

Zitiert in: Charttechnik, Chartmuster und Candlesticks aus Quant-Sicht

PCAF (2022) · The Global GHG Accounting and Reporting Standard Part A: Financed Emissions. Second Edition

Partnership for Carbon Accounting Financials. PCAF, Dezember 2022; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Standard für finanzierte Emissionen: Bei Aktien und Unternehmensanleihen wird der Anlagebetrag durch den Unternehmenswert einschließlich Barmitteln (EVIC) geteilt und mit den Emissionen des Unternehmens multipliziert.

Zitiert in: ESG-Methodik: Nachhaltigkeit im Look-through

Pástor und Stambaugh (2003) · Liquidity Risk and Expected Stock Returns

Pástor, Ľuboš; Stambaugh, Robert F.. Journal of Political Economy 111 (3), S. 642–685. doi:10.1086/374184

Marktweite Liquidität ist ein bewerteter Risikofaktor: Aktien mit hoher Empfindlichkeit gegenüber Liquiditätsschwankungen brachten 1966 bis 1999 um 7,5 % pro Jahr mehr; ein Liquiditätsfaktor erklärt die Hälfte der Momentum-Gewinne.

Zitiert in: Liquiditätsrisiko: Marktliquidität messen, Liquiditätsprämien und die Werkzeuge offener Fonds · Momentum-Crashes: warum Momentum selten, aber heftig einbricht und was Volatilitätssteuerung und Crowding-Maße zeigen

Pástor u. a. (2021) · Sustainable investing in equilibrium

Pástor, Ľuboš; Stambaugh, Robert F.; Taylor, Lucian A.. Journal of Financial Economics 142 (2), S. 550–571. doi:10.1016/j.jfineco.2020.12.011

Gleichgewichtsmodell: Grüne Anlagen haben niedrigere erwartete Renditen, schneiden aber besser ab, wenn die Vorliebe für Nachhaltigkeit unerwartet steigt.

Zitiert in: ESG-ETFs: SFDR, Ratings, Rendite und die Grenzen nachhaltiger Fonds

Pástor u. a. (2022) · Dissecting green returns

Pástor, Ľuboš; Stambaugh, Robert F.; Taylor, Lucian A.. Journal of Financial Economics 146 (2), S. 403–424. doi:10.1016/j.jfineco.2022.07.007

Die hohen Renditen grüner Aktien und Anleihen der letzten Jahre spiegeln unerwartet gestiegene Klimasorgen wider, nicht höhere erwartete Renditen.

Zitiert in: ESG-ETFs: SFDR, Ratings, Rendite und die Grenzen nachhaltiger Fonds · Glossar: Greenium

Patel und Welch (2017) · Extended Stock Returns in Response to S&P 500 Index Changes

Patel, Nimesh; Welch, Ivo. The Review of Asset Pricing Studies 7 (2), S. 172–208. doi:10.1093/rapstu/rax012

Untersucht längere Renditefenster nach S&P-500-Änderungen von 1979 bis 2015; seit den 2000er-Jahren kehren sich die Effekte um, dauerhafte Nachfrageverschiebungen gibt es nicht mehr.

Zitiert in: Smart Indexing: Mehrwert für Indexfonds rund um Corporate Actions und Indexänderungen

Patell (1976) · Corporate Forecasts of Earnings Per Share and Stock Price Behavior: Empirical Test

Patell, James M.. Journal of Accounting Research 14 (2), S. 246–276. doi:10.2307/2490543

Untersucht 336 veröffentlichte Gewinnprognosen von 1963 bis 1967 mit standardisierten abnormalen Renditen (Patell-Test).

Zitiert in: Event-Studien: Wie man Kursreaktionen auf Ereignisse misst und testet

Pawar und Vedantam (2024) · Fixed income ETFs: when market structure affects pricing

Pawar, Varun; Vedantam, Satish. ICE, Februar 2024; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

An Tagen mit frühem Schluss des US-Anleihemarkts verringern auf 16 Uhr fortgeschriebene Indexpreise den Tracking Error zu Anleihe-ETFs, deren Inventarwert um 16 Uhr feststeht.

Zitiert in: Indexanbieter und Bewertungszeitpunkt: Warum gleiche Indizes verschieden rechnen

Pearson (1901) · On lines and planes of closest fit to systems of points in space

Pearson, Karl. The London, Edinburgh, and Dublin Philosophical Magazine and Journal of Science 2 (11), S. 559–572. doi:10.1080/14786440109462720

Ursprung der Hauptkomponentenanalyse: Linien und Ebenen, die eine Punktwolke am besten beschreiben.

Zitiert in: Asset-Analyse: Methodik von Korrelation bis Kointegration · Glossar: Eigenwert

Pedersen u. a. (2021) · Responsible investing: The ESG-efficient frontier

Pedersen, Lasse Heje; Fitzgibbons, Shaun; Pomorski, Lukasz. Journal of Financial Economics 142 (2), S. 572–597. doi:10.1016/j.jfineco.2020.11.001

ESG-effiziente Grenze: die höchste erreichbare Sharpe Ratio für jedes ESG-Niveau; je nach Rolle der ESG-Daten senkt oder erhöht ESG die geforderte Rendite.

Zitiert in: ESG-ETFs: SFDR, Ratings, Rendite und die Grenzen nachhaltiger Fonds

PLSA (2023) · Cashflow Driven Investment Made Simple

Pensions and Lifetime Savings Association. Pensions and Lifetime Savings Association, London, September 2023; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Leitfaden des britischen Pensionsverbands zu CDI: Buy-and-Maintain-Kredit als Kern, LDI als Fundament und Liquiditätsreserve, Risiken wie Ausfall, Wiederanlage und Liquidität.

Zitiert in: Liability Driven Investing und Cashflow Driven Investing: Verbindlichkeiten mit Anleihen decken · Glossar: Cashflow Driven Investing · Glossar: Buy and Maintain

Pensionsmyndigheten (2025) · The Swedish pension system

Pensionsmyndigheten. Schwedische Pensionsbehörde, aktualisiert am 24.10.2025; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Vom rentenfähigen Einkommen fließen jedes Jahr 16 % in die Einkommensrente und 2,5 % in die Prämienrente; wer nicht selbst Fonds wählt, ist im staatlichen AP7 Såfa.

Zitiert in: Die neue Aktienrente in Deutschland: Frühstart-Rente, Generationenkapital, Altersvorsorgedepot

Perold und Schulman (1988) · The Free Lunch in Currency Hedging: Implications for Investment Policy and Peformance Standards

Perold, Andre F.; Schulman, Evan C.. Financial Analysts Journal 44 (3), S. 45–50. doi:10.2469/faj.v44.n3.45

Argumentiert, dass die Absicherung von Fremdwährungen im Aktienportfolio das Risiko senkt, ohne die erwartete Rendite zu kosten.

Zitiert in: Währungsrisiko: Wie Wechselkurse die Rendite verändern · Overlay-Management mit Futures: Beta-, Duration- und Währungs-Overlay, Kontraktzahlen und Liquiditätsbedarf · Glossar: Währungsabsicherung

Perold und Sharpe (1988) · Dynamic Strategies for Asset Allocation

Perold, Andre F.; Sharpe, William F.. Financial Analysts Journal 44 (1), S. 16–27. doi:10.2469/faj.v44.n1.16

Vergleicht Kaufen und Halten, feste Gewichte und Portfolioversicherung: Rebalancing gewinnt in schwankenden Märkten, verliert in Trends.

Zitiert in: 60/40-Portfolio: Die klassische Mischung aus Aktien und Anleihen · Rebalancing: das Portfolio zurück auf Kurs bringen · CPPI: Wertsicherung mit Polster, Floor und Multiplikator · Equal Weight vs. Cap Weight: Gewichtung, Rebalancing und Faktorneigungen · Backtest-Methodik: Daten, Ablauf, Rebalancing und Kosten · CPPI-Backtest: Methodik · Glossar: Kalender-Rebalancing · Glossar: Konstante Mischung · Glossar: Kaufen und Halten · Glossar: Konvexe Strategie

Perold (1988) · The implementation shortfall: Paper versus reality

Perold, André F.. The Journal of Portfolio Management 14 (3), S. 4–9. doi:10.3905/jpm.1988.409150

Misst die Kosten der Umsetzung als Abstand zwischen einem Papierportfolio, das zu Entscheidungskursen ohne Kosten handelt, und dem tatsächlich umgesetzten Portfolio.

Zitiert in: Ordertypen und Ausführung: von der Limit-Order über MOC und VWAP bis zu TAS und BTIC · Glossar: Implementation Shortfall

Petajisto (2011) · The index premium and its hidden cost for index funds

Petajisto, Antti. Journal of Empirical Finance 18 (2), S. 271–288. doi:10.1016/j.jempfin.2010.10.002

Misst die Indexprämie bei S&P 500 und Russell 2000 von 1990 bis 2005 und schätzt die versteckten Umschlagkosten, die Indexfonds und Indizes dadurch tragen.

Zitiert in: Index-Effekt: Was bei Aufnahmen in einen Index und Streichungen mit den Kursen passiert · Smart Indexing: Mehrwert für Indexfonds rund um Corporate Actions und Indexänderungen

Petajisto (2017) · Inefficiencies in the Pricing of Exchange-Traded Funds

Petajisto, Antti. Financial Analysts Journal 73 (1), S. 24–54. doi:10.2469/faj.v73.n1.7

Börsenkurse von ETFs weichen trotz Arbitrage deutlich vom NAV ab, vor allem bei Auslandsaktien und wenig liquiden Papieren; ein Teil geht auf veraltete Kurse der Positionen zurück.

Zitiert in: Indexanbieter und Bewertungszeitpunkt: Warum gleiche Indizes verschieden rechnen · Ordertypen und Ausführung: von der Limit-Order über MOC und VWAP bis zu TAS und BTIC

Pfau und Kitces (2013) · Reducing Retirement Risk with a Rising Equity Glide-Path

Pfau, Wade D.; Kitces, Michael E.. SSRN. doi:10.2139/ssrn.2324930

Steigende Aktienquote im Ruhestand (umgekehrter Gleitpfad) kann das Risiko senken, früh zu verarmen.

Zitiert in: Sichere Entnahmerate: was die 4-%-Regel taugt · Aktienquote nach Alter: Faustregeln, Gleitpfad und was die Theorie sagt · FIRE (Financial Independence, Retire Early): Lean, Fat, Coast und Barista FIRE · Sequenzrisiko: Wenn die Reihenfolge der Renditen über den Ruhestand entscheidet · Finanzziele-Methodik: wie Portfolio Lab einen Lebensplan simuliert

Phalippou und Gottschalg (2009) · The Performance of Private Equity Funds

Phalippou, Ludovic; Gottschalg, Oliver. Review of Financial Studies 22 (4), S. 1747–1776. doi:10.1093/rfs/hhn014

Zeigt, dass gemeldete Private-Equity-Renditen überzeichnet sind: nach Gebühren im Schnitt 3 % pro Jahr unter dem S&P 500, risikobereinigt 6 %, Gebühren rund 6 % pro Jahr.

Zitiert in: ELTIF: Private Markets für Privatanleger nach den Regeln von ELTIF 2.0 · Private Equity erklärt: Strategien, Fondsstruktur, Gebühren und was die Forschung zur Rendite zeigt · Private Markets messen: J-Kurve, Cashflows, Glättung und Public Proxy

Phalippou (2009) · Beware of Venturing into Private Equity

Phalippou, Ludovic. Journal of Economic Perspectives 23 (1), S. 147–166. doi:10.1257/jep.23.1.147

Beschreibt die Gebührenverträge von Private-Equity-Fonds: vor Gebühren über, nach Gebühren unter dem Aktienmarkt, Verträge undurchsichtig.

Zitiert in: ELTIF: Private Markets für Privatanleger nach den Regeln von ELTIF 2.0 · Private Equity erklärt: Strategien, Fondsstruktur, Gebühren und was die Forschung zur Rendite zeigt

Phalippou (2014) · Performance of Buyout Funds Revisited?

Phalippou, Ludovic. Review of Finance 18 (1), S. 189–218. doi:10.1093/rof/rft002

Buyout-Fonds schlagen den S&P 500, investieren aber vor allem in kleine Value-Unternehmen; gegen einen gehebelten Small-Value-Maßstab liegen sie 3,1 % pro Jahr darunter.

Zitiert in: Buyout-Fonds und Management-Buyouts: Wie LBO, MBO und MBI funktionieren · Private Equity erklärt: Strategien, Fondsstruktur, Gebühren und was die Forschung zur Rendite zeigt · Private Markets messen: J-Kurve, Cashflows, Glättung und Public Proxy · Glossar: Public Proxy

Phalippou (2020) · An Inconvenient Fact: Private Equity Returns and the Billionaire Factory

Phalippou, Ludovic. The Journal of Investing 30 (1), S. 11–39. doi:10.3905/joi.2020.1.153

Private-Equity-Fonds erzielten seit etwa 2006 ungefähr die Rendite von Aktienindizes (netto rund das 1,55- bis 1,63-Fache des Kapitals), während Erfolgsbeteiligungen von geschätzt 230 Mrd. US-Dollar anfielen.

Zitiert in: Private Equity erklärt: Strategien, Fondsstruktur, Gebühren und was die Forschung zur Rendite zeigt

Phillips, Wu und Yu (2011) · Explosive Behavior in the 1990s Nasdaq: When Did Exuberance Escalate Asset Values?

Phillips, Peter C. B.; Wu, Yangru; Yu, Jun. International Economic Review 52 (1), S. 201–226. doi:10.1111/j.1468-2354.2010.00625.x

Rekursiver rechtsseitiger Einheitswurzeltest auf explosive Kurse; datiert den Beginn der Übertreibung im Nasdaq auf Mitte 1995.

Zitiert in: Spekulationsblasen: Was sie sind und wie das LPPLS-Modell sie sucht · Glossar: Explosiver Kursverlauf

Phillips, Shi und Yu (2015) · Testing for Multiple Bubbles: Historical Episodes of Exuberance and Collapse in the S&P 500

Phillips, Peter C. B.; Shi, Shuping; Yu, Jun. International Economic Review 56 (4), S. 1043–1078. doi:10.1111/iere.12132

Verallgemeinerter Test mit flexiblen Fenstern (GSADF), der mehrere Blasen erkennt und datiert, angewandt auf den S&P 500 von 1871 bis 2010.

Zitiert in: Spekulationsblasen: Was sie sind und wie das LPPLS-Modell sie sucht · Glossar: Explosiver Kursverlauf

Piazzesi und Swanson (2004) · Futures Prices as Risk-adjusted Forecasts of Monetary Policy

Piazzesi, Monika; Swanson, Eric. National Bureau of Economic Research, Working Paper 10547 (2008 im Journal of Monetary Economics, 55, 677–691). doi:10.3386/w10547

Überrenditen auf Fed-Funds-Futures waren im Mittel positiv und stark antizyklisch und ließen sich aus Beschäftigungswachstum und Zinsabständen vorhersagen; wer diese Prämie ignoriert, liest einen verzerrten Pfad der Geldpolitik ab.

Zitiert in: Markterwartungen: Was Zinskurve, Inflationsanleihen und Optionen über die Zukunft verraten · Glossar: Fed-Funds-Futures

Pinter (2023) · An anatomy of the 2022 gilt market crisis

Pinter, Gabor. Bank of England, Staff Working Paper No. 1019, 31.3.2023. Quelle

Transaktionsdaten aus Gilt-, Repo- und Swapmarkt: Zwangsverkäufe der LDI-Anleger, rasch steigende Handelskosten und eine Ausbreitung der Illiquidität auf andere Anleger.

Zitiert in: Liability Driven Investing und Cashflow Driven Investing: Verbindlichkeiten mit Anleihen decken · Overlay-Management mit Futures: Beta-, Duration- und Währungs-Overlay, Kontraktzahlen und Liquiditätsbedarf

Piotroski (2000) · Value Investing: The Use of Historical Financial Statement Information to Separate Winners from Losers

Piotroski, Joseph D.. Journal of Accounting Research 38 (Supplement), S. 1–41. doi:10.2307/2672906

Ein einfacher Punktwert aus neun Bilanzsignalen (F-Score) trennt unter Aktien mit hohem Buchwert-Marktwert-Verhältnis Gewinner von Verlierern, vor allem bei kleinen, wenig beachteten Firmen.

Zitiert in: Fundamentalanalyse: Unternehmen bewerten wie ein Investor · Glossar: F-Score

Plerou u. a. (1999) · Universal and Nonuniversal Properties of Cross Correlations in Financial Time Series

Plerou, Vasiliki; Gopikrishnan, Parameswaran; Rosenow, Bernd; Nunes Amaral, Luís A.; Stanley, H. Eugene. Physical Review Letters 83 (7), S. 1471–1474. doi:10.1103/PhysRevLett.83.1471

Korrelationsmatrix der Kursänderungen der 1.000 größten US-Aktien 1994–1995: Die meisten Eigenwerte folgen der Zufallsmatrixtheorie, nur einige der größten weichen davon ab.

Zitiert in: Jenseits von Markowitz: Schätzfehler, Rauschen und echte Diversifikation · Glossar: Random Matrix Theory

Plyakha u. a. (2014) · Equal or Value Weighting? Implications for Asset-Pricing Tests

Plyakha, Yuliya; Uppal, Raman; Vilkov, Grigory. EDHEC, Arbeitspapier, Juli 2014; als Kapitel 2021 in Risk, Systems and Decisions (Springer), S. 295–347. Quelle

Monatlich rebalanciert schlägt die Gleichgewichtung die Gewichtung nach Börsenwert bei Rendite, Vier-Faktoren-Alpha und Sharpe Ratio; 42 % des Vorsprungs kommen aus dem Alpha des Rebalancings.

Zitiert in: Equal Weight vs. Cap Weight: Gewichtung, Rebalancing und Faktorneigungen

Bridgewater (2012) · The All Weather Story

Podolsky, Paul; Johnson, Ryan; Jennings, Owen. Bridgewater Associates. Quelle

Entstehung der All-Weather-Strategie (gestartet 1996): gleiches Risiko für vier Wirtschaftsszenarien aus Wachstum und Inflation, mit Hebel und inflationsgeschützten Anleihen.

Zitiert in: All-Weather-Portfolio: Für jedes Wirtschaftsklima gerüstet? · Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons

Politis und Romano (1994) · The Stationary Bootstrap

Politis, Dimitris N.; Romano, Joseph P.. Journal of the American Statistical Association 89 (428), S. 1303–1313. doi:10.1080/01621459.1994.10476870

Stationärer Bootstrap mit zufälliger Blocklänge; erhält die Abhängigkeit in Zeitreihen und bleibt stationär.

Zitiert in: Monte-Carlo-Simulation: wie sicher ist dein Plan? · Bootstrap: Zukunftsszenarien aus der eigenen Historie · Monte-Carlo-Methodik: wie Portfolio Lab Vermögenspfade simuliert · Glossar: Stationärer Bootstrap

Poterba (1984) · Tax Subsidies to Owner-Occupied Housing: An Asset-Market Approach

Poterba, James M.. The Quarterly Journal of Economics 99 (4), S. 729. doi:10.2307/1883123

Asset-Market-Modell der Nutzerkosten: Inflation senkte im US-Steuersystem die Kosten des Eigentums und könnte in den 1970er-Jahren bis zu 30 % der realen Hauspreissteigerung erklären.

Zitiert in: Mieten oder kaufen: Nutzerkosten, Kaufnebenkosten 2026 und ein Vermögensvergleich über 20 Jahre · Glossar: Nutzerkosten des Wohnens

Poterba (1998) · Estate and Gift Taxes and Incentives for Inter Vivos Giving in the United States

Poterba, James M.. National Bureau of Economic Research, Working Paper 6842. doi:10.3386/w6842

Selbst unter älteren Haushalten mit mehr als 2,5 Mio. Dollar Vermögen nutzen nur etwa 45 % die Möglichkeit steuerfreier Schenkungen zu Lebzeiten.

Zitiert in: Depot vererben oder verschenken: Erbschaft- und Schenkungsteuer, Bewertung und Gestaltung in Tranchen

PwC (2026) · Worldwide Tax Summaries: Withholding tax rates (Übersicht und Länderseiten)

PricewaterhouseCoopers. PwC, Länderseiten zuletzt geprüft April bis September 2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Gesetzliche Quellensteuersätze auf Dividenden je Land und die Sätze der Abkommen mit anderen Staaten, darunter Deutschland, Irland und Luxemburg.

Zitiert in: Quellensteuer auf Dividenden: anrechnen, erstatten, Fondsdomizil

ProShares (2026) · ProShares Short VIX Short-Term Futures ETF (SVXY): Fondsseite mit Anlageziel

ProShares. ProShare Advisors; abgerufen am 26.10.2026. Quelle

Anlageziel −0,5-fach der Tagesrendite eines Index kurzfristiger VIX-Futures; bis zum Handelsschluss am 27.2.2018 galt −1-fach.

Zitiert in: Tail Hedging: Was Put-Absicherung kostet, wann sie zahlt und was Short-Vol-Strategien lehren

Proskauer Rose (2022) · hiQ and LinkedIn Reach Proposed Settlement in Landmark Scraping Case

Proskauer Rose LLP. New Media and Technology Law Blog, 08.12.2022; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Ende des Verfahrens hiQ gegen LinkedIn: Scraping öffentlicher Daten fällt wohl nicht unter das US-Anti-Hacking-Gesetz CFAA, verstieß aber gegen die Nutzungsbedingungen; Vergleich mit Zahlung und Unterlassung.

Zitiert in: Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen · Glossar: Web-Scraping

Q

Qian (2012) · Diversification Return and Leveraged Portfolios

Qian, Edward. The Journal of Portfolio Management 38 (4), S. 14–25. doi:10.3905/jpm.2012.38.4.014

Rebalancing bringt nur Long-only-Portfolios ohne Hebel sicher eine nicht negative Diversifikationsrendite; beim Hebel auf Portfolioebene wirkt es wie Trendfolge und kostet Diversifikationsrendite.

Zitiert in: Overfitting-Check und Diversifikationsrendite: so rechnen Backtest und Taktik · Glossar: Überschusswachstum

R

Rabiner (1989) · A tutorial on hidden Markov models and selected applications in speech recognition

Rabiner, L. R.. Proceedings of the IEEE 77 (2), S. 257–286. doi:10.1109/5.18626

Standardeinführung in Hidden-Markov-Modelle mit den drei Grundaufgaben: Wahrscheinlichkeit der Daten, wahrscheinlichste Zustandsfolge, Schätzung der Parameter.

Zitiert in: Regime-Modelle: Hidden Markov, Markov-Switching und Co. · Regime-Methodik: wie das Hidden-Markov-Modell rechnet · Glossar: Hidden-Markov-Modell · Glossar: Baum-Welch-Algorithmus · Glossar: Vorwärts-Rückwärts-Algorithmus

Rad u. a. (2016) · The profitability of pairs trading strategies: distance, cointegration and copula methods

Rad, Hossein; Low, Rand Kwong Yew; Faff, Robert. Quantitative Finance 16 (10), S. 1541–1558. doi:10.1080/14697688.2016.1164337

Vergleicht Distanz-, Kointegrations- und Copula-Methode am gesamten US-Aktienmarkt 1962–2014 mit zeitabhängigen Handelskosten.

Zitiert in: Pairs-Trading und statistische Arbitrage: Idee, Methoden, Forschung

Ramaswamy (2011) · Market structures and systemic risks of exchange-traded funds

Ramaswamy, Srichander. Bank for International Settlements, BIS Working Paper 343, April 2011. Quelle

Beschreibt Aufbau und Risiken synthetischer ETFs mit unfunded und funded Swap, Sicherheitenkörben und verbundenen Banken als Swap-Partner.

Zitiert in: Basket Swaps, Total Return Swaps oder Futures: Markt-Exposure effizient aufbauen · Index-Replikation: vollständige Replikation, optimiertes Sampling und Swap · Glossar: Trägerportfolio · Glossar: Funded und Unfunded Swap

Rapach u. a. (2010) · Out-of-Sample Equity Premium Prediction: Combination Forecasts and Links to the Real Economy

Rapach, David E.; Strauss, Jack K.; Zhou, Guofu. Review of Financial Studies 23 (2), S. 821–862. doi:10.1093/rfs/hhp063

Kombinierte Prognosen vieler Einzelmodelle schlagen den historischen Mittelwert der Aktienprämie beständiger als jedes Einzelmodell.

Zitiert in: Prognosemodelle für Renditen: ARIMA, GARCH, LSTM und Machine Learning

Rebonato (2010) · Coherent Stress Testing: A Bayesian Approach to the Analysis of Financial Stress

Rebonato, Riccardo. Wiley. doi:10.1002/9781118374719

Baut Stressszenarien mit Bayes-Netzen aus Ursachen und Folgen auf, damit sie in sich stimmig sind und eine Wahrscheinlichkeit bekommen.

Zitiert in: Historischer Stresstest: wie du vergangene Krisen auf dein heutiges Portfolio überträgst · Szenarien-Methodik: wie Portfolio Lab Stresstests rechnet

Renault (2017) · Market Manipulation and Suspicious Stock Recommendations on Social Media

Renault, Thomas. SSRN Working Paper 3010850. doi:10.2139/ssrn.3010850

Ungewöhnlich viele Twitter-Nachrichten zu kleinen Aktien gehen mit starkem Kursanstieg und anschließender Umkehr einher; Netzwerkanalysen zeigen verdächtige Nutzergruppen.

Zitiert in: Pump and Dump und Pennystocks: Wie die Masche funktioniert

Renneboog und Spaenjers (2013) · Buying Beauty: On Prices and Returns in the Art Market

Renneboog, Luc; Spaenjers, Christophe. Management Science 59 (1), S. 36–53. doi:10.1287/mnsc.1120.1580

Hedonischer Index aus mehr als einer Million Auktionen: Kunst stieg 1957–2007 real um 3,97 % pro Jahr in US-Dollar, ähnlich wie Unternehmensanleihen, aber mit viel höherem Risiko.

Zitiert in: Sammlerstücke als Geldanlage: Was Kunst, Wein, Uhren und Oldtimer wirklich bringen · Glossar: Hedonischer Preisindex

Reuters (2024) · Polymarket says mystery Trump bettor is French national

Reuters. Reuters, veröffentlicht bei swissinfo.ch, 24.10.2024; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Vier Konten eines französischen Händlers mit möglichen Auszahlungen von rund 46 Mio. US-Dollar auf einen Sieg Trumps; die Plattform fand keine Hinweise auf Manipulation und gab Trump 62 %, während Umfragen ein Kopf-an-Kopf-Rennen zeigten.

Zitiert in: Prognosemärkte als Wetten auf Ereignisse: was sie können und was nicht

Rhode und Strumpf (2004) · Historical Presidential Betting Markets

Rhode, Paul W.; Strumpf, Koleman S.. Journal of Economic Perspectives 18 (2), S. 127–142. doi:10.1257/0895330041371277

Wettmärkte auf US-Präsidentschaftswahlen 1868 bis 1940 sagten Wahlen vor der Zeit wissenschaftlicher Umfragen bemerkenswert gut voraus und waren trotz Manipulationsversuchen recht effizient.

Zitiert in: Prognosemärkte als Wetten auf Ereignisse: was sie können und was nicht

Richard (2010) · Confidence Game: How a Hedge Fund Manager Called Wall Street’s Bluff

Richard, Christine S.. Wiley.

Bill Ackmans jahrelange Wette von Pershing Square gegen den Anleiheversicherer MBIA bis zur Finanzkrise.

Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons

Rockafellar und Uryasev (2000) · Optimization of conditional value-at-risk

Rockafellar, R. Tyrrell; Uryasev, Stanislav. The Journal of Risk 2 (3), S. 21–41. doi:10.21314/jor.2000.038

Zeigt, dass sich der Conditional Value at Risk mit linearer Programmierung minimieren lässt. Das ist die Grundlage der Min-CVaR-Optimierung.

Zitiert in: Effizienzlinie: Portfolio-Optimierung nach Markowitz · Value at Risk und Conditional VaR: wie viel im schlechten Fall weg sein kann · Optimierungsmethodik: Schätzung, Zielfunktionen, Black-Litterman, Resampling und Walk-forward

Rödel und Rothballer (2012) · Infrastructure as Hedge against Inflation—Fact or Fantasy?

Rödel, Maximilian; Rothballer, Christoph. The Journal of Alternative Investments 15 (1), S. 110–123. doi:10.3905/jai.2012.15.1.110

Börsennotierte Infrastruktur schützt mit Daten zu 824 Unternehmen aus 46 Ländern über 37 Jahre nicht besser vor Inflation als andere Aktien; nur Unternehmen mit hoher Preissetzungsmacht etwas besser.

Zitiert in: Infrastruktur-Investments: Equity und Debt, Erlösmodelle, Bewertung und Forschung · Liquid Real Assets: Inflationsschutz mit liquiden Sachwerten im Portfolio

Roe und Rotaru (2026) · Liability Management's Limited Runway: Corporate Restructuring Today

Roe, Mark J.; Rotaru, Vasile. European Corporate Governance Institute, Law Working Paper 968/2026, August 2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Datensatz von 89 Liability-Management-Transaktionen 2014–2025: Die Mehrheit der so restrukturierten Firmen meldet später doch Insolvenz an; nach drei Jahren sind es 71 %.

Zitiert in: Distressed Debt: Strategien, Insolvenzrecht, Erlösquoten und Rendite beim Investieren in Krisen · Glossar: Liability Management Exercise

Roll (1977) · A critique of the asset pricing theory's tests Part I: On past and potential testability of the theory

Roll, Richard. Journal of Financial Economics 4 (2), S. 129–176. doi:10.1016/0304-405x(77)90009-5

Kritik an Tests des CAPM: Das wahre Marktportfolio ist nicht beobachtbar, Tests prüfen daher nur die Effizienz eines Ersatzindex.

Zitiert in: Beta und Alpha: wie stark ein Fonds mit dem Markt geht · CAPM: Das Capital Asset Pricing Model und die Wertpapiermarktlinie · Glossar: Marktportfolio

Roll (1984) · A Simple Implicit Measure of the Effective Bid-Ask Spread in an Efficient Market

Roll, Richard. The Journal of Finance 39 (4), S. 1127–1139. doi:10.1111/j.1540-6261.1984.tb03897.x

Handelskosten erzeugen eine negative Autokorrelation aufeinanderfolgender Kursänderungen; daraus lässt sich die effektive Geld-Brief-Spanne schätzen, die eng mit der Unternehmensgröße zusammenhängt.

Zitiert in: Liquiditätsrisiko: Marktliquidität messen, Liquiditätsprämien und die Werkzeuge offener Fonds

Roll (1992) · A Mean/Variance Analysis of Tracking Error

Roll, Richard. The Journal of Portfolio Management 18 (4), S. 13–22. doi:10.3905/jpm.1992.701922

Analysiert Portfolios, die den Tracking Error zum Index minimieren, und zeigt, dass sie nicht effizient im Sinne von Markowitz sind.

Zitiert in: Tracking Error und Information Ratio: Abweichung vom Index · Index-Replikation: vollständige Replikation, optimiertes Sampling und Swap

Roncalli (2013) · Introduction to Risk Parity and Budgeting

Roncalli, Thierry. Chapman & Hall/CRC.

Lehrbuch zu Risk Parity und Risikobudgetierung: Risikobeiträge, Euler-Zerlegung, Algorithmen.

Zitiert in: Risikobeitrag: das Portfoliorisiko in seine Teile zerlegen · Risk Parity: gleiche Risikobeiträge statt gleicher Gewichte · Risiko & Attribution: Methodik der Risikozerlegung und Brinson-Attribution · Glossar: Risikobudgetierung · Glossar: Risikobeitrag · Glossar: Marginaler Risikobeitrag · Glossar: Euler-Zerlegung

Ross (1976) · The arbitrage theory of capital asset pricing

Ross, Stephen A. Journal of Economic Theory 13 (3), S. 341–360. doi:10.1016/0022-0531(76)90046-6

Arbitrage Pricing Theory: Renditen hängen von mehreren gemeinsamen Faktoren ab, nicht nur vom Markt.

Zitiert in: CAPM: Das Capital Asset Pricing Model und die Wertpapiermarktlinie · Faktorinvesting: die Fama-French-Faktoren verstehen · Glossar: Arbitrage Pricing Theory

Roth und Sharp (2015) · Performance Attribution of Multi-Asset Class Portfolios using BarraOne

Roth, Nancy; Sharp, Nicholas. MSCI, Research Paper vom 19.6.2015; Beschreibung abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Beschreibt, wie Standardwerkzeuge der Attribution für Multi-Asset-Strategien angepasst wurden, um die Wirkung der Kapitalaufteilung zwischen und innerhalb der Anlageklassen zu zeigen.

Zitiert in: Multi-Asset-Attribution: Gewichtungsschemata, Top-down und Bottom-up, Währungen und Overlays

Rousseeuw und Croux (1993) · Alternatives to the Median Absolute Deviation

Rousseeuw, Peter J.; Croux, Christophe. Journal of the American Statistical Association 88 (424), S. 1273–1283. doi:10.1080/01621459.1993.10476408

Der übliche robuste Streuungsschätzer ist MAD = 1,4826 · Median |x_i − Median x|: einfach, schnell und sehr robust (Bruchpunkt 50 %), aber auf symmetrische Verteilungen ausgelegt und bei Normalverteilung nur zu 37 % effizient; die Autoren schlagen effizientere Schätzer vor.

Zitiert in: Konjunktur-Puls: wie Portfolio Lab Frühindikatoren rechnet · Glossar: Robuster z-Wert

Rozeff und Kinney (1976) · Capital market seasonality: The case of stock returns

Rozeff, Michael S.; Kinney, William R.. Journal of Financial Economics 3 (4), S. 379–402. doi:10.1016/0304-405X(76)90028-3

Frühe Dokumentation der Saisonalität von US-Aktienrenditen mit auffällig hohen Renditen im Januar.

Zitiert in: Saisonalität an der Börse: Sell in May, Januar-Effekt und wie man Kalendereffekte testet · Glossar: Januar-Effekt

Rozeff (1994) · Lump-Sum Investing versus Dollar-Averaging

Rozeff, Michael S.. The Journal of Portfolio Management 20 (2), S. 45–50. doi:10.3905/jpm.1994.409474

Einmalanlage schlägt das gestaffelte Investieren in den meisten historischen Zeiträumen.

Zitiert in: Cost-Average-Effekt: Was der Durchschnittskosteneffekt wirklich bringt · Sparplan oder Einmalanlage: Größeren Betrag auf einmal oder in Raten anlegen? · Glossar: Einmalanlage

Rubinstein und Leland (1981) · Replicating Options with Positions in Stock and Cash

Rubinstein, Mark; Leland, Hayne E.. Financial Analysts Journal 37 (4), S. 63–72. doi:10.2469/faj.v37.n4.63

Optionen lassen sich mit laufend angepassten Positionen in Aktien und Cash nachbilden. Das ist die Grundlage der synthetischen Portfolio-Versicherung.

Zitiert in: CPPI: Wertsicherung mit Polster, Floor und Multiplikator · Glossar: Portfolio-Versicherung · Glossar: OBPI

Rubinstein (1994) · Implied Binomial Trees

Rubinstein, Mark. The Journal of Finance 49 (3), S. 771–818. doi:10.1111/j.1540-6261.1994.tb00079.x

Gewinnt aus den Preisen europäischer Optionen risikoneutrale Wahrscheinlichkeiten und einen dazu passenden Binomialbaum.

Zitiert in: Optionsbewertung: wie faire Optionspreise entstehen

Rydén u. a. (1998) · Stylized facts of daily return series and the hidden Markov model

Rydén, Tobias; Teräsvirta, Timo; Åsbrink, Stefan. Journal of Applied Econometrics 13 (3), S. 217–244. doi:10.1002/(sici)1099-1255(199805/06)13:3<217::aid-jae476>3.0.co;2-v

Ein Hidden-Markov-Modell aus Normalverteilungen bildet die meisten stilisierten Fakten täglicher Renditen des S&P 500 nach; die Parameter schwanken aber zwischen Teilreihen teils stark.

Zitiert in: Regime-Methodik: wie das Hidden-Markov-Modell rechnet

S

S&P DJI, Equal-Weight-FAQ (2025) · S&P 500 Equal Weight Index: Frequently Asked Questions

S&P Dow Jones Indices. S&P Dow Jones Indices (Daten bis April 2025); abgerufen am 26.10.2026. Quelle

Vierteljährliches Rebalancing; mehr als die Hälfte der Mehrrendite stammt aus dem höheren Gewicht kleinerer Titel, dazu eine Neigung zu Value und gegen Momentum.

Zitiert in: Equal Weight vs. Cap Weight: Gewichtung, Rebalancing und Faktorneigungen

S&P Dow Jones Indices (2026) · S&P Dow Jones Indices' 2026 Equity Country Classification Consultation – Extended

S&P Dow Jones Indices. S&P Dow Jones Indices, 14.7.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Konsultation 2026: Polen soll vom Schwellen- zum Industrieland aufsteigen; Südkorea zählt bereits zu den Industrieländern.

Zitiert in: Indexanbieter und Bewertungszeitpunkt: Warum gleiche Indizes verschieden rechnen

iBoxx-Methodik (2026) · iBoxx Pfandbriefe Index Methodology

S&P Dow Jones Indices. S&P Dow Jones Indices, Juli 2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Regeln eines iBoxx-Anleiheindex: Geldkurse, neue Anleihen zum Briefkurs, Mindestvolumen 500 Mio. €, Restlaufzeit ab einem Jahr, monatliche Anpassung.

Zitiert in: Indexanbieter und Bewertungszeitpunkt: Warum gleiche Indizes verschieden rechnen

S&P-GSCI-Methodik (2026) · S&P GSCI Methodology

S&P Dow Jones Indices. S&P Dow Jones Indices, August 2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Regeln des S&P GSCI: Gewichtung nach der durchschnittlichen Weltproduktion von fünf Jahren, Mindestliquidität, Rollen vom 5. bis 9. Geschäftstag, Total Return mit Zinsen auf die Sicherheiten.

Zitiert in: Aktiv oder passiv bei Anleihen und Rohstoffen: Warum die Regeln anders sind als bei Aktien

Saccone (2024) · Times Change: The Era of the Private Equity Denominator Effect

Saccone, Massimiliano. CFA Institute Research and Policy Center, Enterprising Investor, 4.3.2024; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Beschreibt den Denominator-Effekt von 2022: Bewertungen privater Fonds lösten sich von Aktien und Anleihen, Anleger waren übergewichtet und konnten am Zweitmarkt im Schnitt nur zu 81 % des NAV verkaufen.

Zitiert in: Private Equity erklärt: Strategien, Fondsstruktur, Gebühren und was die Forschung zur Rendite zeigt · Private Markets messen: J-Kurve, Cashflows, Glättung und Public Proxy · Glossar: Secondaries

Said und Dickey (1984) · Testing for unit roots in autoregressive-moving average models of unknown order

Said, Said E.; Dickey, David A.. Biometrika 71 (3), S. 599–607. doi:10.1093/biomet/71.3.599

Erweitert den Dickey-Fuller-Test um verzögerte Differenzen (Augmented Dickey-Fuller), damit er auch bei unbekannter Autokorrelation gilt.

Zitiert in: Pairs-Trading und statistische Arbitrage: Idee, Methoden, Forschung · Long/Short und statistische Arbitrage: Methodik · Glossar: Augmented-Dickey-Fuller-Test

Samuelson (1958) · An Exact Consumption-Loan Model of Interest with or without the Social Contrivance of Money

Samuelson, Paul A.. Journal of Political Economy 66 (6), S. 467–482. doi:10.1086/258100

Modell überlappender Generationen: Ein Generationenvertrag wie das Umlageverfahren bringt eine „biologische“ Verzinsung in Höhe des Bevölkerungswachstums.

Zitiert in: Die neue Aktienrente in Deutschland: Frühstart-Rente, Generationenkapital, Altersvorsorgedepot · Glossar: Umlageverfahren

Samuelson (1969) · Lifetime Portfolio Selection By Dynamic Stochastic Programming

Samuelson, Paul A.. The Review of Economics and Statistics 51 (3). doi:10.2307/1926559

Unter bestimmten Annahmen hängt die optimale Aktienquote nicht vom Anlagehorizont ab.

Zitiert in: Aktienquote nach Alter: Faustregeln, Gleitpfad und was die Theorie sagt

Samuelson (1971) · The “Fallacy” of Maximizing the Geometric Mean in Long Sequences of Investing or Gambling

Samuelson, Paul A.. Proceedings of the National Academy of Sciences 68 (10), S. 2493–2496. doi:10.1073/pnas.68.10.2493

Widerspricht der Idee, dass langfristige Anleger stets das geometrische Mittel maximieren sollten.

Zitiert in: CAGR: die durchschnittliche jährliche Rendite richtig berechnen · Volatility Drag: Warum Schwankung Rendite kostet · Kelly-Kriterium: Wie viel setzen für maximales Wachstum?

Satchell und Scowcroft (2000) · A demystification of the Black–Litterman model: Managing quantitative and traditional portfolio construction

Satchell, S; Scowcroft, A. Journal of Asset Management 1 (2), S. 138–150. doi:10.1057/palgrave.jam.2240011

Leitet das Black-Litterman-Modell formal her und zeigt Varianten der Mischung von Gleichgewicht und Einschätzungen.

Zitiert in: Black-Litterman: eigene Einschätzungen sauber einbauen

Scherer (2002) · Portfolio Resampling: Review and Critique

Scherer, Bernd. Financial Analysts Journal 58 (6), S. 98–109. doi:10.2469/faj.v58.n6.2489

Ordnet Resampling als durchdachte Heuristik gegen Schätzfehler ein und weist auf Eigenheiten hin, die die Interpretation erschweren.

Zitiert in: Resampling-Optimierung nach Michaud: stabilere Portfoliogewichte durch Simulation · Optimierungsmethodik: Schätzung, Zielfunktionen, Black-Litterman, Resampling und Walk-forward

Schizas (2014) · Active ETFs and Their Performance vis-à-vis Passive ETFs, Mutual Funds, and Hedge Funds

Schizas, Panagiotis. The Journal of Wealth Management 17 (3), S. 84–98. doi:10.3905/jwm.2014.17.3.084

Frühe aktive ETFs schwankten stärker als passive, schnitten am Ende ähnlich ab und übertrafen Investmentfonds in vielen Fällen bei der mittleren Rendite.

Zitiert in: Aktive ETFs: Wie sie funktionieren und was sie bringen

Schmidt u. a. (2016) · Runs on Money Market Mutual Funds

Schmidt, Lawrence; Timmermann, Allan; Wermers, Russ. American Economic Review 106 (9), S. 2625–2657. doi:10.1257/aer.20140678

Tägliche Mittelflüsse von US-Geldmarktfonds im September 2008: Der Ansturm nach der Lehman-Pleite folgte einem Muster, bei dem Anleger auf das Verhalten anderer reagieren.

Zitiert in: Geldmarkt-ETF oder Tagesgeld: Zinsen, Sicherheit und Steuern im Vergleich

Schrimpf u. a. (2020) · Leverage and margin spirals in fixed income markets during the Covid-19 crisis

Schrimpf, Andreas; Shin, Hyun Song; Sushko, Vladyslav. Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, BIS Bulletin Nr. 2 vom 2. April 2020; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Mitte März 2020 erzwangen Turbulenzen Verkäufe von Staatsanleihen durch Investoren, die kleine Preisunterschiede mit Hebel ausnutzten; große Bestände gehebelter Investoren können die Marktfunktion stören.

Zitiert in: Basis-Trades: positive und negative Basis bei Anleihen, CDS und Futures

Schwarz (1978) · Estimating the Dimension of a Model

Schwarz, Gideon. The Annals of Statistics 6 (2), S. 461–464. doi:10.1214/aos/1176344136

Leitet das Bayessche Informationskriterium (BIC) als Näherung der bayesschen Modellwahl für große Stichproben her; es bestraft jeden Parameter mit ln n.

Zitiert in: Regime-Modelle: Hidden Markov, Markov-Switching und Co. · Regime-Methodik: wie das Hidden-Markov-Modell rechnet · Glossar: Informationskriterium

Scope Fund Analysis (2026) · ELTIF-Markt wächst weiter: Private Debt und Evergreen-Fonds dominieren

Scope Fund Analysis. Bericht über eine Auswertung von Scope auf FundResearch.de vom 28.08.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Marktzahlen bis Ende Juli 2026: 315 aktive ELTIFs in Europa, 224 seit den neuen Regeln, Schwerpunkt Private Debt, Private Equity und Infrastruktur, viele neue Fonds als Evergreen-Struktur.

Zitiert in: ELTIF: Private Markets für Privatanleger nach den Regeln von ELTIF 2.0

Seyhun (1986) · Insiders' profits, costs of trading, and market efficiency

Seyhun, H. Nejat. Journal of Financial Economics 16 (2), S. 189–212. doi:10.1016/0304-405x(86)90060-7

Insider erzielen mit ihren Geschäften Überrenditen; für Außenstehende, die gemeldete Insidergeschäfte nachahmen, verschwindet der Vorteil weitgehend nach Handelskosten.

Zitiert in: Insiderhandel: was verboten ist, was erlaubt ist und was Directors' Dealings verraten

Sharpe (1964) · Capital Asset Prices: A Theory of Market Equilibrium under Conditions of Risk

Sharpe, William F.. The Journal of Finance 19 (3), S. 425–442. doi:10.1111/j.1540-6261.1964.tb02865.x

Leitet das Capital Asset Pricing Model her: Im Gleichgewicht wird nur das Marktrisiko (Beta) mit einer Prämie entlohnt.

Zitiert in: Sharpe Ratio: Rendite pro Einheit Risiko · Beta und Alpha: wie stark ein Fonds mit dem Markt geht · CAPM: Das Capital Asset Pricing Model und die Wertpapiermarktlinie · Effizienzlinie: Portfolio-Optimierung nach Markowitz · Faktorinvesting: die Fama-French-Faktoren verstehen · Risikofaktoren im Look-through: Methodik · Glossar: Marktfaktor · Glossar: Systematisches Risiko · Glossar: Kapitalmarktlinie · Glossar: Wertpapiermarktlinie · Glossar: CAPM

Sharpe (1966) · Mutual Fund Performance

Sharpe, William F.. The Journal of Business 39 (S1). doi:10.1086/294846

Führt das Verhältnis aus Überrendite und Volatilität als Maß für Fondsqualität ein. Daraus wurde die Sharpe Ratio.

Zitiert in: Sharpe Ratio: Rendite pro Einheit Risiko

Sharpe (1975) · Likely Gains from Market Timing

Sharpe, William F.. Financial Analysts Journal 31 (2), S. 60–69. doi:10.2469/faj.v31.n2.60

Market Timing muss sehr oft richtig liegen, um sich gegenüber Kaufen und Halten zu lohnen.

Zitiert in: Market Timing: Lässt sich der richtige Zeitpunkt treffen? · Strategische und taktische Asset-Allokation und der Total Portfolio Approach

Sharpe und Tint (1990) · Liabilities— A New Approach

Sharpe, William F.; Tint, Lawrence G.. The Journal of Portfolio Management 16 (2), S. 5–10. doi:10.3905/jpm.1990.409248

Asset-Liability-Optimierung: Portfolios relativ zu den Verpflichtungen statt absolut beurteilen (Surplus-Optimierung).

Zitiert in: Asset-Liability-Management: Vermögen an künftigen Ausgaben ausrichten · Liability Driven Investing und Cashflow Driven Investing: Verbindlichkeiten mit Anleihen decken · ALM-Methodik: wie Portfolio Lab Vermögen gegen Verpflichtungen rechnet · Glossar: Surplus

Sharpe (1992) · Asset allocation

Sharpe, William F.. The Journal of Portfolio Management 18 (2), S. 7–19. doi:10.3905/jpm.1992.409394

Begründet die renditebasierte Stilanalyse: Fondsrenditen werden durch Indizes mit nicht negativen Gewichten erklärt.

Zitiert in: Aktive ETFs: Wie sie funktionieren und was sie bringen · Performance-Attribution: Brinson-Zerlegung, Faktoren und Verkettung über die Zeit · Stilanalyse nach Sharpe: was ein Fonds wirklich macht · Renditebasierte Stilanalyse: Methodik · Look-through: So durchleuchtet Portfolio Lab Fonds

Sharpe (1994) · The Sharpe Ratio

Sharpe, William F.. The Journal of Portfolio Management 21 (1), S. 49–58. doi:10.3905/jpm.1994.409501

Sharpe definiert seine Kennzahl genauer, auch als Ex-ante- und Ex-post-Maß über Differenzrenditen.

Zitiert in: Sharpe Ratio: Rendite pro Einheit Risiko · Kennzahlen-Methodik: wie Portfolio Lab Rendite und Risiko misst

Shefrin und Statman (2000) · Behavioral Portfolio Theory

Shefrin, Hersh; Statman, Meir. The Journal of Financial and Quantitative Analysis 35 (2). doi:10.2307/2676187

Anleger bauen Portfolios in Schichten mentaler Konten: eine sichere Schicht gegen Armut und eine riskante für die Chance auf Reichtum.

Zitiert in: Core-Satellite mit breitem Kern und gezielten Satelliten: Kosten, Tracking Error und Regeln

Shefrin und Statman (1984) · Explaining Investor Preference for Cash Dividends

Shefrin, Hersh M.; Statman, Meir. Journal of Financial Economics 13 (2), S. 253–282. doi:10.1016/0304-405X(84)90025-4

Erklärt die Vorliebe vieler Anleger für Bardividenden mit Selbstkontrolle und mentaler Buchführung statt mit Rendite.

Zitiert in: Thesaurierend oder ausschüttend: Welcher ETF passt besser? · Dividendenstrategie und Dividenden-ETFs kritisch betrachtet: Irrelevanz, Steuern, Faktoren

Shiller (1980) · Do Stock Prices Move Too Much to be Justified by Subsequent Changes in Dividends?

Shiller, Robert J.. National Bureau of Economic Research, Working Paper 456. doi:10.3386/w0456

Aktienkurse schwanken viel stärker, als spätere Dividenden rechtfertigen würden (Arbeitspapier zum Aufsatz von 1981).

Zitiert in: Effizienzmarkthypothese: Warum es so schwer ist, den Markt zu schlagen · Glossar: Übermäßige Volatilität

Shiller (2000) · Irrational Exuberance

Shiller, Robert J.. Princeton University Press.

Buch über spekulative Blasen; populär gemacht wurde darin das zyklisch bereinigte KGV (CAPE).

Zitiert in: Immobilien als Geldanlage: vermietete Wohnung, REITs, offene Fonds und Private Real Estate · Shiller-KGV (CAPE): wie teuer ist der Aktienmarkt? · Spekulationsblasen: Was sie sind und wie das LPPLS-Modell sie sucht · Bewertung mit dem Shiller-KGV: Methodik · Glossar: Spekulationsblase

Shiller (2014) · Speculative Asset Prices

Shiller, Robert J.. American Economic Review 104 (6), S. 1486–1517. doi:10.1257/aer.104.6.1486

Nobelpreis-Vorlesung: Spekulative Blasen als soziale Epidemie, Shillers Definition der Blase und warum ein plötzliches Platzen nicht dazugehören muss.

Zitiert in: Spekulationsblasen: Was sie sind und wie das LPPLS-Modell sie sucht

Shiller u. a. (2020) · CAPE and the COVID-19 Pandemic Effect

Shiller, Robert J.; Black, Laurence; Jivraj, Farouk. SSRN. doi:10.2139/ssrn.3714737

Vergleicht das CAPE mehrerer Märkte mit den langfristigen Zinsen und schätzt die erwartete reale Überrendite von Aktien gegenüber Anleihen vor und während der Pandemie.

Zitiert in: Shiller-KGV (CAPE): wie teuer ist der Aktienmarkt? · Bewertung mit dem Shiller-KGV: Methodik

Shleifer (1986) · Do Demand Curves for Stocks Slope Down?

Shleifer, Andrei. The Journal of Finance 41 (3), S. 579–590. doi:10.1111/j.1540-6261.1986.tb04518.x

Aktien, die in den S&P 500 aufgenommen werden, erzielen bei der Ankündigung eine Überrendite, die mit Käufen der Indexfonds zusammenhängt. Das spricht für nach unten geneigte Nachfragekurven.

Zitiert in: Index-Effekt: Was bei Aufnahmen in einen Index und Streichungen mit den Kursen passiert · Smart Indexing: Mehrwert für Indexfonds rund um Corporate Actions und Indexänderungen · Glossar: Index-Effekt

Shleifer und Vishny (1997) · The Limits of Arbitrage

Shleifer, Andrei; Vishny, Robert W.. The Journal of Finance 52 (1), S. 35–55. doi:10.1111/j.1540-6261.1997.tb03807.x

Arbitrage braucht Kapital und ist riskant; mit fremdem Geld kann sie gerade dann versagen, wenn Preise weit vom fairen Wert abweichen.

Zitiert in: Leerverkauf, Hedgefonds und Hedging: Arten und Wirkung · Basis-Trades: positive und negative Basis bei Anleihen, CDS und Futures · Distressed Debt: Strategien, Insolvenzrecht, Erlösquoten und Rendite beim Investieren in Krisen · Pairs-Trading und statistische Arbitrage: Idee, Methoden, Forschung

Shum u. a. (2016) · Intraday Share Price Volatility and Leveraged ETF Rebalancing

Shum, Pauline; Hejazi, Walid; Haryanto, Edgar; Rodier, Arthur. Review of Finance 20 (6), S. 2379–2409. doi:10.1093/rof/rfv061

2006 bis 2011 hing die Schwankung zum Handelsschluss mit dem möglichen Nachhebeln gehebelter ETFs zusammen, am stärksten an den unruhigsten Tagen.

Zitiert in: Gehebelte ETFs und Return Stacking: Pfadabhängigkeit, Kosten und Forschung

Siegel (2016) · The Shiller CAPE Ratio: A New Look

Siegel, Jeremy J.. Financial Analysts Journal 72 (3), S. 41–50. doi:10.2469/faj.v72.n3.1

Kritik am CAPE: Geänderte Bilanzierungsregeln drücken die Gewinne und lassen das CAPE zu hoch erscheinen.

Zitiert in: Shiller-KGV (CAPE): wie teuer ist der Aktienmarkt? · Bewertung mit dem Shiller-KGV: Methodik

Simon und Campasano (2014) · The VIX Futures Basis: Evidence and Trading Strategies

Simon, David P.; Campasano, Jim. The Journal of Derivatives 21 (3), S. 54–69. doi:10.3905/jod.2014.21.3.054

Der Abstand der VIX-Futures zum VIX hat keine nennenswerte Prognosekraft für die spätere Veränderung des VIX, wohl aber für spätere Renditen der Futures.

Zitiert in: Volatilitäts-Dashboard: Methodik · Glossar: VIX-Futures-Basis

Sinai und Souleles (2005) · Owner-Occupied Housing as a Hedge Against Rent Risk

Sinai, Todd; Souleles, Nicholas S.. The Quarterly Journal of Economics 120 (2), S. 763–789. doi:10.1093/qje/120.2.763

Eigentum sichert gegen schwankende künftige Mieten ab; dieses Mietrisiko überwiegt für die meisten Haushalte das Preisrisiko, besonders bei langer Wohndauer.

Zitiert in: Mieten oder kaufen: Nutzerkosten, Kaufnebenkosten 2026 und ein Vermögensvergleich über 20 Jahre

Sinn (2000) · Why a Funded Pension System is Needed and Why It is Not Needed

Sinn, Hans-Werner. International Tax and Public Finance 7 (4–5), S. 389–410. doi:10.1023/A:1008760717038

Kapitaldeckung kann die Lücke füllen, die fehlende Kinder im Umlagesystem reißen; ein Umstieg ist aber kein Effizienzgewinn, weil die impliziten Schulden des Umlagesystems jemand tragen muss.

Zitiert in: Die neue Aktienrente in Deutschland: Frühstart-Rente, Generationenkapital, Altersvorsorgedepot · Glossar: Kapitaldeckungsverfahren

AP7 (2026) · AP7 Såfa

Sjunde AP-fonden. Sjunde AP-fonden (AP7); abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Voreinstellung der Prämienrente: Mischung aus Aktien- und Rentenfonds von AP7, bis 55 zu 100 % Aktienfonds, von 56 bis 75 schrittweise bis zu zwei Dritteln Rentenfonds; knapp sechs Millionen Sparer.

Zitiert in: Die neue Aktienrente in Deutschland: Frühstart-Rente, Generationenkapital, Altersvorsorgedepot

Skadden (2026) · Third Circuit Affirms Kalshi's Preliminary Injunction

Skadden, Arps, Slate, Meagher & Flom. Skadden, Insights, 9.4.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Das Berufungsgericht des dritten Bezirks hielt am 4.4.2026 mit 2 zu 1 Stimmen Sportkontrakte an einer bei der CFTC registrierten Börse für Swaps; das Bundesrecht verdränge das Glücksspielrecht New Jerseys.

Zitiert in: Prognosemärkte als Wetten auf Ereignisse: was sie können und was nicht

Sloan (1996) · Do Stock Prices Fully Reflect Information in Accruals and Cash Flows About Future Earnings?

Sloan, Richard G.. The Accounting Review 71 (3), S. 289–315. doi:10.2308/tar-9608042309

Gewinne aus Periodenabgrenzungen halten weniger lange an als Gewinne aus Zahlungen; die Kurse spiegeln das erst verzögert. Das ist die Accruals-Anomalie.

Zitiert in: Fundamentalanalyse: Unternehmen bewerten wie ein Investor · Glossar: Accruals-Anomalie

Smith und Wallis (2009) · A Simple Explanation of the Forecast Combination Puzzle

Smith, Jeremy; Wallis, Kenneth F.. Oxford Bulletin of Economics and Statistics 71 (3), S. 331–355. doi:10.1111/j.1468-0084.2008.00541.x

Erklärt, warum einfache Mittel von Prognosen in der Praxis immer wieder ausgefeilte gewichtete Kombinationen schlagen: Die geschätzten Gewichte tragen Schätzfehler aus endlichen Stichproben.

Zitiert in: Konjunktur-Puls: wie Portfolio Lab Frühindikatoren rechnet

Snowberg und Wolfers (2010) · Explaining the Favorite–Long Shot Bias: Is it Risk-Love or Misperceptions?

Snowberg, Erik; Wolfers, Justin. Journal of Political Economy 118 (4), S. 723–746. doi:10.1086/655844

Bei Pferdewetten werden Außenseiter zu hoch, Favoriten zu niedrig bewertet; die Daten sprechen für falsch wahrgenommene Wahrscheinlichkeiten wie in der Prospect Theory, nicht für Risikofreude.

Zitiert in: Prognosemärkte als Wetten auf Ereignisse: was sie können und was nicht · Glossar: Favorite-Longshot-Bias

Solactive GBS-Leitfaden (2026) · Index Guideline Solactive Global Benchmark Series (GBS), Version 3.06

Solactive AG. Solactive, 16.9.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Größensegmente nach kumulierter Freefloat-Kapitalisierung mit Puffern, vierteljährliche Anpassung im Februar, Mai, August und November, Länderlisten und Wechselkurse von 16 Uhr London.

Zitiert in: Indexanbieter und Bewertungszeitpunkt: Warum gleiche Indizes verschieden rechnen · Smart Indexing: Mehrwert für Indexfonds rund um Corporate Actions und Indexänderungen · Glossar: Pufferzone

Solnik (1974) · Why Not Diversify Internationally Rather Than Domestically?

Solnik, Bruno H.. Financial Analysts Journal 30 (4), S. 48–54. doi:10.2469/faj.v30.n4.48

Internationale Streuung senkt das Risiko eines Aktienportfolios deutlich stärker als Streuung nur im Inland, weil die Märkte nicht im Gleichschritt laufen.

Zitiert in: Home Bias: Die Vorliebe für den Heimatmarkt und was sie kostet · Weltportfolio: Die ganze Welt in einem oder zwei ETFs

Sorensen und Jagannathan (2015) · The Public Market Equivalent and Private Equity Performance

Sorensen, Morten; Jagannathan, Ravi. Financial Analysts Journal 71 (4), S. 43–50. doi:10.2469/faj.v71.n4.4

Begründet den PME theoretisch: Er entspricht einer Bewertung mit Rubinsteins dynamischem CAPM, braucht keine Betas, lässt sich anders als der IRR nicht über den Zeitpunkt der Zahlungen beeinflussen.

Zitiert in: Private Markets messen: J-Kurve, Cashflows, Glättung und Public Proxy · Glossar: Public Market Equivalent

Sornette, Johansen und Bouchaud (1996) · Stock Market Crashes, Precursors and Replicas

Sornette, Didier; Johansen, Anders; Bouchaud, Jean-Philippe. Journal de Physique I 6 (1), S. 167–175. doi:10.1051/jp1:1996135

Frühe Arbeit zu log-periodischen Mustern im S&P 500 vor und nach dem Crash vom Oktober 1987, im Vergleich mit Erdbeben.

Zitiert in: Spekulationsblasen: Was sie sind und wie das LPPLS-Modell sie sucht · Glossar: Log-periodische Schwingung

Sornette u. a. (2013) · Clarifications to questions and criticisms on the Johansen–Ledoit–Sornette financial bubble model

Sornette, Didier; Woodard, Ryan; Yan, Wanfeng; Zhou, Wei-Xing. Physica A: Statistical Mechanics and its Applications 392 (19), S. 4417–4428. doi:10.1016/j.physa.2013.05.011

Antworten der Autoren auf Fragen und Kritik am JLS-Modell.

Zitiert in: Spekulationsblasen: Was sie sind und wie das LPPLS-Modell sie sucht

Sornette u. a. (2015) · Real-time prediction and post-mortem analysis of the Shanghai 2015 stock market bubble and crash

Sornette, Didier; Demos, Guilherme; Zhang, Qun; Cauwels, Peter; Zhang, Qunzhi. The Journal of Investment Strategies 4 (4), S. 77–95. doi:10.21314/JOIS.2015.063

Wie das Financial Crisis Observatory der ETH Zürich die Blase am chinesischen Aktienmarkt 2014/15 in Echtzeit diagnostizierte, und Analyse im Nachhinein.

Zitiert in: Spekulationsblasen: Was sie sind und wie das LPPLS-Modell sie sucht

Sornette und Cauwels (2015) · Financial Bubbles: Mechanisms and Diagnostics

Sornette, Didier; Cauwels, Peter. Review of Behavioral Economics 2 (3), S. 279–305. doi:10.1561/105.00000035

Allgemein verständliche Erklärung: Blase als Phase immer schnelleren, nicht nachhaltigen Wachstums mit log-periodischen Schwingungen.

Zitiert in: Spekulationsblasen: Was sie sind und wie das LPPLS-Modell sie sucht · Glossar: Superexponentielles Wachstum

Sornette (2017) · Why Stock Markets Crash: Critical Events in Complex Financial Systems

Sornette, Didier. Princeton University Press, Princeton Science Library, mit neuem Vorwort.

Buch zum Modell von Sornette: Crashs als kritische Ereignisse in komplexen Finanzsystemen.

Zitiert in: Glossar: LPPLS-Modell

Soros (2003) · The Alchemy of Finance

Soros, George. Wiley, Neuausgabe mit Vorwort von Paul A. Volcker (Erstausgabe 1987).

Soros’ Theorie der Reflexivität: Die Erwartungen der Marktteilnehmer verändern die Fundamentaldaten, die sie bewerten, und erzeugen Boom-und-Bust-Zyklen; dazu ein Handelstagebuch seines Fonds.

Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons · Glossar: Reflexivität

Sortino und van der Meer (1991) · Downside risk

Sortino, Frank A.; van der Meer, Robert. The Journal of Portfolio Management 17 (4), S. 27–31. doi:10.3905/jpm.1991.409343

Begründet Abwärtsrisiko (Downside Deviation) als passenderes Risikomaß als die Standardabweichung.

Zitiert in: Sortino Ratio und Calmar Ratio: Risiko nach unten · Glossar: Semivarianz

Sortino und Price (1994) · Performance Measurement in a Downside Risk Framework

Sortino, Frank A.; Price, Lee N.. The Journal of Investing 3 (3), S. 59–64. doi:10.3905/joi.3.3.59

Stellt die Sortino Ratio vor, die nur die Schwankung unter einer Mindestrendite als Risiko zählt.

Zitiert in: Sharpe Ratio: Rendite pro Einheit Risiko · Sortino Ratio und Calmar Ratio: Risiko nach unten · Kennzahlen-Methodik: wie Portfolio Lab Rendite und Risiko misst · Glossar: Mindestrendite

Spengel (2020) · Stellungnahme zur öffentlichen Anhörung im Finanzausschuss des Deutschen Bundestages zum Thema „Cum/Ex“ (4. September 2020, Anhörung am 9. September 2020)

Spengel, Christoph. Universität Mannheim; veröffentlicht vom Deutschen Bundestag, abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Mechanik von Cum-Ex und Cum-Cum, Rechtsentwicklung bis § 36a EStG und Schätzungen des Steuerschadens mit ihren Annahmen.

Zitiert in: Cum-Ex und Cum-Cum: Wie die Dividendengeschäfte funktionierten und was heute gilt · Glossar: Cum-Cum-Geschäft · Glossar: Kompensationszahlung

Spitznagel (2021) · Safe Haven: Investing for Financial Storms

Spitznagel, Mark. Wiley.

Ein auf sichere Häfen und Risikominderung spezialisierter Hedgefondsmanager fragt, ob Risikominderung die Rendite erhöhen kann, und beurteilt sichere Häfen nach ihrer Wirkung auf das zusammengesetzte Wachstum des ganzen Portfolios.

Zitiert in: Tail Hedging: Was Put-Absicherung kostet, wann sie zahlt und was Short-Vol-Strategien lehren

Stafford (2022) · Replicating Private Equity with Value Investing, Homemade Leverage, and Hold-to-Maturity Accounting

Stafford, Erik. The Review of Financial Studies 35 (1), S. 299–342. doi:10.1093/rfs/hhab020

Buyout-Fonds kaufen kleine, günstig bewertete Firmen mit Hebel; eine Nachbildung aus börsennotierten Aktien mit diesen Merkmalen und Wertpapierkredit brachte im Mittel mehr als direkte Fondsanlagen.

Zitiert in: Private Markets messen: J-Kurve, Cashflows, Glättung und Public Proxy · Glossar: Public Proxy

SPDR ACWI IMI Factsheet (Dist) (2026) · SPDR MSCI All Country World Investable Market UCITS ETF (Dist), Factsheet, Stand 30. September 2026

State Street Global Advisors. State Street Global Advisors; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Optimiertes Sampling: 5.990 Positionen im Fonds gegen 8.027 Titel im MSCI ACWI IMI, Kostenquote 0,17 %.

Zitiert in: Index-Replikation: vollständige Replikation, optimiertes Sampling und Swap

SPDR ACWI IMI Factsheet (Acc) (2026) · SPDR MSCI All Country World Investable Market UCITS ETF (Acc), Factsheet, Stand Sommer 2026

State Street Global Advisors. State Street Global Advisors, Factsheet mit den Datumsangaben 31.7. und 31.8.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Thesaurierende Anteilsklasse: 5.998 Positionen gegen 8.043 Indextitel, annualisierter Tracking Error über drei Jahre 0,36 %.

Zitiert in: Index-Replikation: vollständige Replikation, optimiertes Sampling und Swap

Destatis (2024) · Preise für Wohnimmobilien im 4. Quartal 2023: −7,1 % zum Vorjahresquartal (Pressemitteilung Nr. 114)

Statistisches Bundesamt. Statistisches Bundesamt, 22.3.2024; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Häuserpreisindex: Im Jahresdurchschnitt 2023 sanken die Preise für Wohnimmobilien um 8,4 %, der stärkste Rückgang seit Beginn der Reihe im Jahr 2000.

Zitiert in: Immobilien als Geldanlage: vermietete Wohnung, REITs, offene Fonds und Private Real Estate

Destatis, Lkw-Maut-Fahrleistungsindex (2026) · Statistischer Bericht – Täglicher Lkw-Maut-Fahrleistungsindex (EVAS 42191), Datenstand 17.10.2026

Statistisches Bundesamt. Statistisches Bundesamt (Destatis), Deutsche Bundesbank, Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM); erschienen am 22.10.2026, abgerufen am 27.10.2026. Quelle

Tägliche Werte ab 1.1.2008 (2021 = 100), unbereinigt sowie kalender- und saisonbereinigt (Bereinigung durch die Bundesbank, experimentell); Fahrleistung großer Lkw mit mindestens vier Achsen auf Bundesautobahnen, wöchentlich donnerstags aktualisiert, mit fünf bis zwölf Tagen Abstand.

Zitiert in: Konjunktur-Puls: wie Portfolio Lab Frühindikatoren rechnet · Glossar: Lkw-Maut-Fahrleistungsindex

Destatis (2026) · Preise für Wohnimmobilien im 4. Quartal 2025: +3,0 % zum Vorjahresquartal (Pressemitteilung Nr. 101)

Statistisches Bundesamt. Statistisches Bundesamt, 25.3.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Häuserpreisindex: Im Jahresdurchschnitt 2025 stiegen die Preise für Wohnimmobilien um 3,2 %, zum ersten Mal seit 2022.

Zitiert in: Immobilien als Geldanlage: vermietete Wohnung, REITs, offene Fonds und Private Real Estate

Destatis (2026) · Festgesetzte Erbschaft- und Schenkungsteuer erreicht 2025 mit 21,4 Milliarden Euro neuen Höchstwert (Pressemitteilung Nr. 306 vom 26.8.2026)

Statistisches Bundesamt. Statistisches Bundesamt; abgerufen am 26.10.2026. Quelle

2025 setzten die Finanzämter 21,4 Mrd. € Erbschaft- und Schenkungsteuer fest, davon 13,3 Mrd. € Erbschaft- und 8,1 Mrd. € Schenkungsteuer; die meisten Übertragungen liegen innerhalb der Freibeträge.

Zitiert in: Depot vererben oder verschenken: Erbschaft- und Schenkungsteuer, Bewertung und Gestaltung in Tranchen

Statman (1987) · How Many Stocks Make a Diversified Portfolio?

Statman, Meir. The Journal of Financial and Quantitative Analysis 22 (3). doi:10.2307/2330969

Ein gut gestreutes Depot aus zufällig gewählten Aktien braucht mindestens 30 (mit Kredit) bzw. 40 Titel (ohne Kredit), nicht nur zehn.

Zitiert in: Stock Picking: Warum Einzelaktien so schwer zu treffen sind · Index-Replikation: vollständige Replikation, optimiertes Sampling und Swap

Statman (1995) · A Behavioral Framework for Dollar-Cost Averaging

Statman, Meir. The Journal of Portfolio Management 22 (1), S. 70–78. doi:10.3905/jpm.1995.409537

Erklärt die Beliebtheit des gestaffelten Investierens mit Verhaltensökonomie: Reue vermeiden, Selbstkontrolle.

Zitiert in: Cost-Average-Effekt: Was der Durchschnittskosteneffekt wirklich bringt · Glossar: Reue-Aversion

Stephens (2000) · Dealing With Label Switching in Mixture Models

Stephens, Matthew. Journal of the Royal Statistical Society Series B: Statistical Methodology 62 (4), S. 795–809. doi:10.1111/1467-9868.00265

Label Switching in bayesschen Mischmodellen: Künstliche Ordnungsbedingungen lösen das Problem im Allgemeinen nicht; vorgeschlagen werden Algorithmen, die die Zustände neu zuordnen.

Zitiert in: Regime-Methodik: wie das Hidden-Markov-Modell rechnet · Glossar: Label Switching

Stevens (1993) · King Icahn: The Biography of a Renegade Capitalist

Stevens, Mark. Dutton.

Biografie von Carl Icahn: Übernahmekämpfe der 1980er-Jahre, darunter die Übernahme der Fluggesellschaft TWA.

Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons

Stewart u. a. (2009) · Absence of Value: An Analysis of Investment Allocation Decisions by Institutional Plan Sponsors

Stewart, Scott D.; Neumann, John J.; Knittel, Christopher R.; Heisler, Jeffrey. Financial Analysts Journal 65 (6), S. 34–51. doi:10.2469/faj.v65.n6.4

80.000 Jahresbeobachtungen institutioneller Produkte 1984 bis 2007: Produkte mit Zuflüssen schnitten in den folgenden ein, drei und fünf Jahren schlechter ab als Produkte mit Abflüssen.

Zitiert in: RFP und Mandatsvergabe: Wie institutionelle Anleger Asset Manager auswählen

Stock und Watson (2002) · Macroeconomic Forecasting Using Diffusion Indexes

Stock, James H.; Watson, Mark W.. Journal of Business & Economic Statistics 20 (2), S. 147–162. doi:10.1198/073500102317351921

Fasst 215 Konjunkturreihen mit Hauptkomponenten in wenigen Indizes zusammen (Faktormodell); deren Prognosen für acht US-Monatsreihen schlugen 1970 bis 1998 in simulierter Echtzeit Autoregressionen, kleine VAR-Modelle und Modelle mit Frühindikatoren.

Zitiert in: Konjunktur-Puls: wie Portfolio Lab Frühindikatoren rechnet

Stoimenov und Wilkens (2005) · Are structured products ‘fairly’ priced? An analysis of the German market for equity-linked instruments

Stoimenov, Pavel A.; Wilkens, Sascha. Journal of Banking & Finance 29 (12), S. 2971–2993. doi:10.1016/j.jbankfin.2004.11.001

Untersucht die Preise aktienbezogener Anlagezertifikate am deutschen Markt; auf die Arbeit geht die Lebenszyklus-Hypothese der Emittentenmargen zurück (so zitiert bei Entrop, Scholz und Wilkens 2009).

Zitiert in: Optionsscheine, Turbos und Zertifikate: Was sie sind und was man draufzahlt · Glossar: Lebenszyklus-Hypothese

DAX-Methodik (2026) · DAX Equity Index Methodology Guide

STOXX Ltd.. STOXX, Fassung August 2026; abgerufen am 26.10.2026. Quelle

Regeln für DAX, MDAX, SDAX und TecDAX: Rangliste nach Freefloat-Marktkapitalisierung, vierteljährlich Fast Entry und Fast Exit, halbjährlich Regular Entry und Exit, EBITDA-Kriterium für den DAX, Kappung bei 15 %.

Zitiert in: Index-Effekt: Was bei Aufnahmen in einen Index und Streichungen mit den Kursen passiert · Glossar: Fast Entry und Fast Exit

STOXX (2026) · STOXX Country Classification

STOXX Ltd.. STOXX, Webseite mit den Ergebnissen der Überprüfung 2026-Q1; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

STOXX überprüft die Einstufung aller Länder jährlich im ersten Quartal, gibt Änderungen bis April bekannt und setzt sie mit einer Überprüfung im dritten Quartal um.

Zitiert in: Indexanbieter und Bewertungszeitpunkt: Warum gleiche Indizes verschieden rechnen

Sullivan u. a. (1999) · Data-Snooping, Technical Trading Rule Performance, and the Bootstrap

Sullivan, Ryan; Timmermann, Allan; White, Halbert. The Journal of Finance 54 (5), S. 1647–1691. doi:10.1111/0022-1082.00163

Wendet den Reality Check auf Tausende technische Handelsregeln am Dow Jones an und korrigiert für Data Snooping.

Zitiert in: Charttechnik, Chartmuster und Candlesticks aus Quant-Sicht · Saisonalität an der Börse: Sell in May, Januar-Effekt und wie man Kalendereffekte testet · Glossar: White's Reality Check

Sullivan u. a. (2001) · Dangers of data mining: The case of calendar effects in stock returns

Sullivan, Ryan; Timmermann, Allan; White, Halbert. Journal of Econometrics 105 (1), S. 249–286. doi:10.1016/S0304-4076(01)00077-X

Rund 100 Jahre Tagesdaten und ein Bootstrap über die ganze Menge denkbarer Kalenderregeln: Einzeln hoch signifikante Kalendereffekte sind es nicht mehr, sobald man die Suche berücksichtigt.

Zitiert in: Saisonalität an der Börse: Sell in May, Januar-Effekt und wie man Kalendereffekte testet · Glossar: Kalendereffekt

Svensson (1994) · Estimating and Interpreting Forward Interest Rates: Sweden 1992 - 1994

Svensson, Lars. National Bureau of Economic Research, Working Paper 4871. doi:10.3386/w4871

Erweitert Nelson-Siegel um einen zweiten Buckel; so schätzen Bundesbank und EZB ihre Zinsstrukturkurven.

Zitiert in: Duration: wie stark Anleihen auf Zinsen reagieren · Zinskurve: Was die Zinsstruktur verrät und warum eine inverse Kurve als Warnsignal gilt · Glossar: Nelson-Siegel-Modell · Glossar: Svensson-Modell

Swensen (2000) · Pioneering Portfolio Management: An Unconventional Approach to Institutional Investment

Swensen, David F.. Free Press.

Wie die Stiftung der Yale-Universität ihr Vermögen über viele Anlageklassen verteilt (Endowment-Modell).

Zitiert in: 60/40-Portfolio: Die klassische Mischung aus Aktien und Anleihen · Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons · Glossar: Endowment-Modell

T

Takahashi und Alexander (2002) · Illiquid Alternative Asset Fund Modeling

Takahashi, Dean; Alexander, Seth. The Journal of Portfolio Management 28 (2), S. 90–100. doi:10.3905/jpm.2002.319836

Das Cashflow-Modell der Yale-Stiftung: Kapitalabrufe, Ausschüttungen und Fondswert illiquider Fonds aus wenigen Parametern, um Zusagen und Liquidität in Szenarien zu planen.

Zitiert in: Private Markets messen: J-Kurve, Cashflows, Glättung und Public Proxy · Takahashi-Alexander-Modell: Cashflows von Private-Markets-Fonds planen · Methodik Private Markets: Fonds auswerten, Cashflows prognostizieren, Zusagen planen · Glossar: Capital Call und Distribution · Glossar: Takahashi-Alexander-Modell · Glossar: Bow-Faktor

Taleb (2007) · The Black Swan: The Impact of the Highly Improbable

Taleb, Nassim Nicholas. Random House.

Populäres Buch über seltene, folgenreiche Ereignisse und die Grenzen statistischer Modelle mit Normalverteilung.

Zitiert in: Schiefe und Kurtosis: Warum Börsencrashs häufiger sind, als die Normalverteilung sagt

Tang und Xiong (2012) · Index Investment and the Financialization of Commodities

Tang, Ke; Xiong, Wei. Financial Analysts Journal 68 (6), S. 54–74. doi:10.2469/faj.v68.n6.5

Mit dem Wachstum der Indexanlagen seit Anfang der 2000er-Jahre hängen die Preise von Rohstoff-Futures außerhalb der Energie stärker mit dem Ölpreis zusammen, besonders bei Indexrohstoffen.

Zitiert in: Aktiv oder passiv bei Anleihen und Rohstoffen: Warum die Regeln anders sind als bei Aktien

Templeton und Phillips (2008) · Investing the Templeton Way

Templeton, Lauren C.; Phillips, Scott. McGraw-Hill.

Die Anlagegrundsätze von John Templeton: weltweit nach Schnäppchen suchen und dann kaufen, wenn der Pessimismus am größten ist.

Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons · Glossar: Contrarian Investing

Tetlock (2007) · Giving Content to Investor Sentiment: The Role of Media in the Stock Market

Tetlock, Paul C.. The Journal of Finance 62 (3), S. 1139–1168. doi:10.1111/j.1540-6261.2007.01232.x

Pessimismus in einer Kolumne des Wall Street Journal sagt Druck auf die Kurse voraus, der sich später umkehrt, also eher Stimmung als neue Information.

Zitiert in: Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen

The Block (2026) · Kalshi loses appeal over Ohio and Tennessee sports betting laws, widening circuit split

The Block. The Block, 26.9.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Sechster Bezirk für Ohio und Tennessee (keine Swaps, keine Verdrängung des Glücksspielrechts), zuvor neunter Bezirk am 28.8.2026 gegen Kalshi; Antrag New Jerseys beim Supreme Court vom 2.9.2026, Verfahren im vierten Bezirk offen.

Zitiert in: Prognosemärkte als Wetten auf Ereignisse: was sie können und was nicht

Vanguard (2012) · Vanguard to change target benchmarks for 22 index funds

The Vanguard Group. Pressemitteilung, Valley Forge, 2.10.2012; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

22 Indexfonds wechseln von MSCI zu FTSE (6) und CRSP (16); Begründung sind steigende Lizenzgebühren und erwartete Einsparungen für die Anleger.

Zitiert in: Indexanbieter und Bewertungszeitpunkt: Warum gleiche Indizes verschieden rechnen · Glossar: Indexlizenz

Vanguard BND Factsheet (2026) · Vanguard Total Bond Market ETF (BND), Factsheet, Stand 30. September 2026

The Vanguard Group. Vanguard; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Index-Sampling: 11.434 Anleihen im Fonds gegen 14.254 im Index; zehn Jahre 1,13 % (NAV) gegen 1,17 % pro Jahr, Kostenquote 0,03 %.

Zitiert in: Index-Replikation: vollständige Replikation, optimiertes Sampling und Swap

Vanguard BNDX Factsheet (2026) · Vanguard Total International Bond ETF (BNDX), Factsheet, Stand 30. September 2026

The Vanguard Group. Vanguard; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Index-Sampling: 6.837 Anleihen im Fonds gegen 14.644 im Index; zehn Jahre 1,30 % (NAV) gegen 1,42 % pro Jahr, Kostenquote 0,07 %.

Zitiert in: Index-Replikation: vollständige Replikation, optimiertes Sampling und Swap

Vanguard VT Factsheet (2026) · Vanguard Total World Stock ETF (VT), Factsheet, Stand 30. September 2026

The Vanguard Group. Vanguard; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Index-Sampling: 10.185 Aktien im Fonds gegen 10.221 im FTSE Global All Cap; zehn Jahre 12,32 % (NAV) gegen 12,40 % pro Jahr.

Zitiert in: Index-Replikation: vollständige Replikation, optimiertes Sampling und Swap

Weißes Haus (2025) · The President Signed into Law S. 1582 (GENIUS Act, 18. Juli 2025)

The White House. The White House; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Mitteilung zur Unterzeichnung des GENIUS Act, der einen Rechtsrahmen für Zahlungs-Stablecoins in den USA schafft.

Zitiert in: Digital Assets: Tokenisierung, Stablecoins, Kryptowertpapiere und digitaler Euro

Thorp (2006) · The Kelly Criterion in Blackjack Sports Betting, and the Stock Market

Thorp, Edward O.. Elsevier/North-Holland (Zenios und Ziemba, Hrsg.: Handbook of Asset and Liability Management, Bd. 1). doi:10.1016/s1872-0978(06)01009-x

Überblick über das Kelly-Kriterium in Spiel und Börse, inklusive Bruchteil-Kelly und Grenzen in der Praxis.

Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons · Kelly-Kriterium: Wie viel setzen für maximales Wachstum? · Glossar: Kelly-Kriterium

Thorp (2017) · A Man for All Markets: From Las Vegas to Wall Street, How I Beat the Dealer and the Market

Thorp, Edward O.. Random House.

Autobiografie: vom Kartenzählen beim Blackjack über das Absichern von Optionsscheinen und Wandelanleihen bis zum Fonds Princeton Newport Partners.

Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons

Tobin (1958) · Liquidity Preference as Behavior Towards Risk

Tobin, J.. The Review of Economic Studies 25 (2). doi:10.2307/2296205

Zeigt, dass jeder Anleger dasselbe Portfolio riskanter Anlagen halten kann und nur den Anteil der sicheren Anlage variiert (Separationstheorem).

Zitiert in: CAPM: Das Capital Asset Pricing Model und die Wertpapiermarktlinie · Effizienzlinie: Portfolio-Optimierung nach Markowitz · Glossar: Separationstheorem

Tong und Lim (1980) · Threshold Autoregression, Limit Cycles and Cyclical Data

Tong, H.; Lim, K. S.. Journal of the Royal Statistical Society Series B: Statistical Methodology 42 (3), S. 245–268. doi:10.1111/j.2517-6161.1980.tb01126.x

Begründet Schwellen-Autoregressionen (TAR): Das Modell wechselt, sobald eine beobachtete Größe eine Schwelle überschreitet.

Zitiert in: Regime-Modelle: Hidden Markov, Markov-Switching und Co. · Glossar: Schwellenmodell

Tóth u. a. (2011) · Anomalous Price Impact and the Critical Nature of Liquidity in Financial Markets

Tóth, Bence; Lempérière, Yves; Deremble, Cyril; de Lataillade, Joachim; Kockelkoren, Julien; Bouchaud, Jean-Philippe. Physical Review X 1 (2), S. 021006. doi:10.1103/PhysRevX.1.021006

Erklärt, warum die Marktwirkung großer, gestückelter Aufträge mit der Wurzel der Menge wächst, und belegt das Gesetz mit fast 500.000 eigenen Futures-Geschäften eines Vermögensverwalters von 2007 bis 2010.

Zitiert in: Liquiditätsrisiko: Marktliquidität messen, Liquiditätsprämien und die Werkzeuge offener Fonds · Ordertypen und Ausführung: von der Limit-Order über MOC und VWAP bis zu TAS und BTIC · Glossar: Market Impact

Tuckman und Serrat (2012) · Fixed Income Securities: Tools for Today's Markets

Tuckman, Bruce; Serrat, Angel. Wiley, 3. Auflage.

Lehrbuch zu Anleihepreisen, Zinstagekonventionen, Spot- und Forward-Zinsen, Duration, Konvexität, Swaps und Spread-Maßen.

Zitiert in: Duration: wie stark Anleihen auf Zinsen reagieren · Anleihen-Mathematik: Preis, Rendite, Duration, Konvexität und Spreads rechnen · Glossar: Stückzinsen · Glossar: Zinstagekonvention · Glossar: Spot-Zins

Turnbull und Wakeman (1991) · A Quick Algorithm for Pricing European Average Options

Turnbull, Stuart M.; Wakeman, Lee MacDonald. The Journal of Financial and Quantitative Analysis 26 (3). doi:10.2307/2331213

Schnelle Näherung für Durchschnittsoptionen über die Momente des Durchschnitts, geprüft gegen Monte Carlo.

Zitiert in: Optionsrechner: so bewertet Portfolio Lab Optionen

U

US-Justizministerium (2020) · Pardons Granted by President Donald J. Trump (2017–2021): Michael Robert Milken, begnadigt am 18.02.2020

U.S. Department of Justice, Office of the Pardon Attorney. U.S. Department of Justice; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Nennt Milkens Verurteilung im Southern District of New York wegen Verschwörung, Wertpapier-, Post- und Steuerbetrugs, falscher Meldungen an die SEC und Beihilfe zu Verstößen eines Brokers gegen Eigenkapitalregeln sowie die Strafe.

Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons

US-Regeln zu Section 871(m) (2015) · 26 CFR § 1.871-15 – Treatment of dividend equivalents

U.S. Department of the Treasury; Internal Revenue Service. Code of Federal Regulations, Fassung beim Legal Information Institute der Cornell University; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Regeln zu Dividendenäquivalenten aus Derivaten auf US-Aktien; ein qualifizierter Index mit mindestens 25 Titeln gilt als ein einziges Wertpapier, das kein zugrunde liegendes Wertpapier ist.

Zitiert in: Basket Swaps, Total Return Swaps oder Futures: Markt-Exposure effizient aufbauen · Index-Replikation: vollständige Replikation, optimiertes Sampling und Swap · Glossar: Dividendenäquivalent

EIA (2024) · World Oil Transit Chokepoints

U.S. Energy Information Administration. U.S. Energy Information Administration, Country Analysis Brief, Stand 25.06.2024. Quelle

Ölmengen durch die großen Engpässe des Seehandels 2018 bis 2023, von Malakka und Hormus bis Panama, und der Anteil des Öls, der auf See transportiert wird.

Zitiert in: Schiffsdaten und Satellitenbilder: Was sie über Rohstoffe verraten · Glossar: Engpass (Seehandel)

SEC-Regel 17a-7 (2005) · 17 CFR § 270.17a-7 – Exemption of certain purchase or sale transactions between an investment company and certain affiliated persons thereof (Fassung nach der Änderung von 2005)

U.S. Securities and Exchange Commission. Code of Federal Regulations, Fassung beim Legal Information Institute der Cornell University; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Erlaubt Geschäfte zwischen Fonds desselben Verwalters nur gegen bar, zum unabhängigen aktuellen Marktpreis, ohne Kommission, im Einklang mit der Anlagepolitik, nach Verfahren des Boards mit vierteljährlicher Prüfung und sechs Jahren Aufbewahrung.

Zitiert in: Market Making und Anleihenhandel: Spread, Inventar, Axes, RFQ, Cross Trades und Matrix Pricing · Glossar: Cross Trade

SEC (2019) · Exchange-Traded Funds, Rule 6c-11 under the Investment Company Act (Release No. 33-10695, 25.9.2019) – Small Entity Compliance Guide

U.S. Securities and Exchange Commission. SEC; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

US-ETF-Regel: tägliche Veröffentlichung der Positionen vor Börsenbeginn, individuelle Körbe nach schriftlichen Regeln; nicht transparente aktive ETFs bleiben bei Einzelgenehmigungen.

Zitiert in: Aktive ETFs: Wie sie funktionieren und was sie bringen

SEC (2021) · Staff Report on Equity and Options Market Structure Conditions in Early 2021

U.S. Securities and Exchange Commission. Bericht der Mitarbeiter der SEC vom 14.10.2021; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Analyse des Handels mit GameStop und anderen Meme-Aktien im Januar 2021: Kursverlauf, Leerverkäufe, Handelsbeschränkungen und die Rolle von Foren.

Zitiert in: Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen · Glossar: Meme-Aktie · Glossar: Short Squeeze

SEC-Pressemitteilung (2021) · SEC Charges App Annie and its Founder with Securities Fraud (Press Release 2021-176)

U.S. Securities and Exchange Commission. SEC, 14.09.2021; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Erstes Verfahren der SEC gegen einen Anbieter alternativer Daten wegen Wertpapierbetrugs: Vertrauliche, nicht anonymisierte Daten flossen entgegen den Zusagen in verkaufte Schätzungen.

Zitiert in: Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen

SEC, Regel 2a-5 (2021) · Good Faith Determinations of Fair Value (Final Rule, Rule 2a-5)

U.S. Securities and Exchange Commission. Federal Register 86, Nr. 3 vom 6.1.2021, S. 748–808, FR Doc. 2020-26971; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Regel zur Bewertung von Fondsvermögen zum beizulegenden Zeitwert; verlangt die Aufsicht über Preisdienste, die bewertete Preise, Matrixpreise und ähnliche Schätzungen liefern, und nennt deren mögliche Interessenkonflikte.

Zitiert in: Market Making und Anleihenhandel: Spread, Inventar, Axes, RFQ, Cross Trades und Matrix Pricing · Glossar: Matrix Pricing

SEC, Investor Bulletin (2021) · Updated Investor Bulletin: Insider Transactions and Forms 3, 4, and 5

U.S. Securities and Exchange Commission. Investor.gov, Office of Investor Education and Advocacy der SEC, 26.1.2021; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Officers, Directors und Aktionäre mit mehr als 10 % einer Aktiengattung melden ihre Geschäfte; Form 4 ist binnen zwei Geschäftstagen nach dem Geschäft einzureichen.

Zitiert in: Insiderhandel: was verboten ist, was erlaubt ist und was Directors' Dealings verraten

SEC, Archegos (2022) · SEC Charges Archegos and Its Founder with Massive Market Manipulation Scheme (Pressemitteilung 2022-70)

U.S. Securities and Exchange Commission. SEC, 27.4.2022; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Laut Klage der SEC kaufte der Vermögensverwalter Archegos auf Kredit Total Return Swaps über Milliarden, erreichte im März 2021 ein Exposure von 160 Mrd. US-Dollar, konnte Margin Calls nicht bedienen und verursachte Kreditverluste in Milliardenhöhe bei seinen Gegenparteien.

Zitiert in: Basket Swaps, Total Return Swaps oder Futures: Markt-Exposure effizient aufbauen · Glossar: Basket Swap

SEC, Rule 10b5-1 (2022) · SEC Adopts Amendments to Modernize Rule 10b5-1 Insider Trading Plans and Related Disclosures (Pressemitteilung 2022-222 vom 14.12.2022, mit Fact Sheet zu Release No. 33-11138)

U.S. Securities and Exchange Commission. SEC; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Wartezeiten für Rule-10b5-1-Pläne (Direktoren und Vorstände: später von 90 Tagen oder zwei Geschäftstagen nach den Quartalszahlen, höchstens 120 Tage; andere 30 Tage), Versicherung, Treu und Glauben, Grenzen für überlappende und Einzelgeschäftspläne, Ankreuzfeld auf Form 4.

Zitiert in: Insiderhandel: was verboten ist, was erlaubt ist und was Directors' Dealings verraten · Glossar: Rule-10b5-1-Plan

SEC, Schedule 13D (2023) · SEC Adopts Amendments to Rules Governing Beneficial Ownership Reporting (Pressemitteilung 2023-219 vom 10.10.2023)

U.S. Securities and Exchange Commission. U.S. Securities and Exchange Commission; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Verkürzt die Frist für die Erstmeldung nach Schedule 13D bei mehr als 5 % einer Aktiengattung von zehn Tagen auf fünf Geschäftstage, Änderungen binnen zwei Geschäftstagen; beschleunigt auch die Fristen für Schedule 13G.

Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons · Glossar: Schedule 13D

SEC, Panuwat (2024) · Matthew Panuwat (Litigation Release No. 25970 vom 8.4.2024; SEC v. Matthew Panuwat, No. 4:21-cv-06322, N.D. Cal.)

U.S. Securities and Exchange Commission. SEC; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Shadow Trading: Ein Mitarbeiter von Medivation kaufte nach Kenntnis der geplanten Übernahme durch Pfizer kurz laufende Calls auf das vergleichbare Unternehmen Incyte; Klage 2021, Jury-Urteil zugunsten der SEC am 5.4.2024.

Zitiert in: Insiderhandel: was verboten ist, was erlaubt ist und was Directors' Dealings verraten · Glossar: Shadow Trading

SEC, Ether-ETPs (2024) · Order Granting Accelerated Approval of Proposed Rule Changes, as Modified by Amendments Thereto, to List and Trade Shares of Ether-Based Exchange-Traded Products (Release No. 34-100224, 23. Mai 2024)

U.S. Securities and Exchange Commission. U.S. Securities and Exchange Commission; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Genehmigung der Börsenregeln von NYSE Arca, Nasdaq und Cboe BZX für acht Spot-Ether-ETPs.

Zitiert in: Krypto im institutionellen Portfolio: Zugang, Verwahrung, Regulierung und Risikobudget

SEC, TRACE (2025) · Financial Industry Regulatory Authority, Inc.; Notice of Filing of Proposed Rule Change SR-FINRA-2025-008 (TRACE-Meldefristen)

U.S. Securities and Exchange Commission. Federal Register 90, Nr. 117 vom 20.6.2025, FR Doc. 2025-11298; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Die 2024 genehmigte Verkürzung der TRACE-Meldefrist von 15 Minuten auf eine Minute für elektronische Geschäfte hat FINRA nicht umgesetzt; der Vorschlag von 2025 behält die 15 Minuten bei.

Zitiert in: Market Making und Anleihenhandel: Spread, Inventar, Axes, RFQ, Cross Trades und Matrix Pricing

SEC, Cross Trading (2026) · Investment Company Cross Trading (Proposed Rule, Release No. IC-36358, File No. S7-2026-36)

U.S. Securities and Exchange Commission. SEC, 9.10.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Vorschlag, Cross Trades auch mit Wertpapieren zu erlauben, die mit beobachtbaren Daten bewertet werden (Level 2), zum nächsten NAV oder zu einem Preis aus unabhängigen Preisquellen, mit neuen Meldungen im Formular N-PORT.

Zitiert in: Market Making und Anleihenhandel: Spread, Inventar, Axes, RFQ, Cross Trades und Matrix Pricing

SEC, Form 13F (2026) · Frequently Asked Questions About Form 13F (Division of Investment Management, Stand 13.03.2026)

U.S. Securities and Exchange Commission. U.S. Securities and Exchange Commission; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Meldepflicht ab 100 Mio. US-Dollar in Section-13(f)-Wertpapieren, Frist 45 Tage nach Quartalsende, keine Leerverkäufe und geschriebenen Optionen, offizielle Liste vor allem mit US-Aktien und ETFs, vertrauliche Behandlung auf Antrag, Einreichung über EDGAR.

Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons · Glossar: 13F-Meldung · Glossar: EDGAR

Uhlenbeck und Ornstein (1930) · On the Theory of the Brownian Motion

Uhlenbeck, G. E.; Ornstein, L. S.. Physical Review 36 (5), S. 823–841. doi:10.1103/PhysRev.36.823

Brownsche Bewegung mit Reibung: das Modell, das heute Ornstein-Uhlenbeck-Prozess heißt, also Zufall plus ein Zug zurück zum Gleichgewicht.

Zitiert in: Pairs-Trading und statistische Arbitrage: Idee, Methoden, Forschung · Long/Short und statistische Arbitrage: Methodik · Glossar: Halbwertszeit · Glossar: Ornstein-Uhlenbeck-Prozess

Ulmer u. a. (2024) · Luxury watches: a viable alternative investment or mere speculative trend? An analysis of two decades before the pandemic

Ulmer, Simon; Schmid, Patrick; Widenhorn, Andreas. The Journal of Investment Strategies 13 (1), S. 39–64. doi:10.21314/jois.2024.006

Mehr als 60.000 Uhrenauktionen 1999–2020: Sammleruhren brachten real 5,5 % (nominal 7,7 %) pro Jahr in US-Dollar, positiv korreliert mit Inflation und Aktien.

Zitiert in: Sammlerstücke als Geldanlage: Was Kunst, Wein, Uhren und Oldtimer wirklich bringen

Senate Ethics Committee (2012) · Periodic Transaction Requirements (STOCK Act), 15.6.2012

United States Senate, Select Committee on Ethics. U.S. Senate Select Committee on Ethics; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Seit dem 3.7.2012 melden Senatoren Käufe, Verkäufe und Tausch von Aktien, Anleihen und anderen Wertpapieren über 1.000 US-Dollar, auch von Ehepartnern und unterhaltsberechtigten Kindern, binnen 30 Tagen nach Kenntnis, spätestens 45 Tage nach dem Geschäft; Fonds, ETFs und Staatsanleihen ausgenommen.

Zitiert in: Insiderhandel: was verboten ist, was erlaubt ist und was Directors' Dealings verraten

Urwin (2025) · Total Portfolio Approach (TPA)

Urwin, Roger. Thinking Ahead Institute (WTW), Diskussionspapier April 2025; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Vergleicht SAA und Total Portfolio Approach nach Maßstab, Erfolgsmaß, Kapitalvergabe, Rollen und Risikomessung, mit Fallbeispielen großer Fonds und Ergebnissen einer Vergleichsstudie unter 26 Anlegern.

Zitiert in: Strategische und taktische Asset-Allokation und der Total Portfolio Approach · Glossar: Total Portfolio Approach

V

vdek (2025) · Familienversicherung – Gesamteinkommen, Unterhalt und Einkommensgrenzen

Verband der Ersatzkassen. Verband der Ersatzkassen, Stand 22.12.2025; abgerufen am 26.10.2026. Quelle

Einkommensgrenze der Familienversicherung 2026: 565 € im Monat, bei Minijobs 603 €.

Zitiert in: Kinderdepot oder Elterndepot? Steuern, Schenkung, BAföG und Familienversicherung

Verbraucherzentrale (2024) · Immobilienfinanzierung: So berechnen Sie, was Sie sich leisten können

Verbraucherzentrale. verbraucherzentrale.de, Stand 6.11.2024; abgerufen am 26.10.2026. Quelle

Nennt als Kaufnebenkosten Grunderwerbsteuer von 3,5 bis 6,5 %, Notar und Grundbuch von 1 bis 1,5 % und gegebenenfalls eine Maklerprovision.

Zitiert in: Mieten oder kaufen: Nutzerkosten, Kaufnebenkosten 2026 und ein Vermögensvergleich über 20 Jahre

Verschuur u. a. (2021) · Global economic impacts of COVID-19 lockdown measures stand out in high-frequency shipping data

Verschuur, Jasper; Koks, Elco E.; Hall, Jim W.. PLOS ONE 16 (4), S. e0248818. doi:10.1371/journal.pone.0248818

Schätzt mit Schiffsortungsdaten den Rückgang des Seehandels in den ersten acht Monaten 2020 und die Wirkung einzelner Corona-Maßnahmen auf die Exporte.

Zitiert in: Schiffsdaten und Satellitenbilder: Was sie über Rohstoffe verraten

Viceira (2001) · Optimal Portfolio Choice for Long-Horizon Investors with Nontradable Labor Income

Viceira, Luis M.. The Journal of Finance 56 (2), S. 433–470. doi:10.1111/0022-1082.00333

Erwerbstätige sollten mehr Aktien halten als Ruheständler; Einkommensrisiko und eine positive Korrelation von Einkommen und Aktien senken den Anteil.

Zitiert in: Das ganze Vermögen: Gesamtvermögen aus Depot, Haus, Humankapital und Auto

Vidyamurthy (2004) · Pairs Trading: Quantitative Methods and Analysis

Vidyamurthy, Ganapathy. Wiley.

Lehrbuch zu Pairs-Trading auf Basis der Kointegration: Auswahl der Paare, Spread, Handelsregeln und Risiken.

Zitiert in: Pairs-Trading und statistische Arbitrage: Idee, Methoden, Forschung · Glossar: Pairs-Trading · Glossar: Spread eines Paares · Glossar: Hedge-Ratio

Viterbi (1967) · Error bounds for convolutional codes and an asymptotically optimum decoding algorithm

Viterbi, A.. IEEE Transactions on Information Theory 13 (2), S. 260–269. doi:10.1109/tit.1967.1054010

Ursprung des Viterbi-Algorithmus, der mit dynamischer Programmierung die wahrscheinlichste Folge verborgener Zustände findet.

Zitiert in: Regime-Modelle: Hidden Markov, Markov-Switching und Co. · Regime-Methodik: wie das Hidden-Markov-Modell rechnet · Glossar: Hidden-Markov-Modell · Glossar: Viterbi-Algorithmus

W

Wang (2003) · The behavior and performance of major types of futures traders

Wang, Changyun. Journal of Futures Markets 23 (1), S. 1–31. doi:10.1002/fut.10056

Spekulanten und Absicherer in 15 US-Terminmärkten: Positionen der Spekulanten gehen mit späteren Überrenditen einher, ohne dass sie besser prognostizieren.

Zitiert in: Stimmung: Methodik für Angst-Gier-Index, Put/Call und COT · Glossar: COT-Bericht

Waring u. a. (2000) · Optimizing Manager Structure and Budgeting Manager Risk

Waring, M. Barton; Whitney, Duane; Pirone, John; Castille, Charles. The Journal of Portfolio Management 26 (3), S. 90–104. doi:10.3905/jpm.2000.319719

Die Auswahl aktiver Manager als Optimierung unter einem Risikobudget; der passive Kern ergibt sich umgekehrt proportional zum aktiven Risikobudget.

Zitiert in: Core-Satellite mit breitem Kern und gezielten Satelliten: Kosten, Tracking Error und Regeln

Waring und Siegel (2003) · The Dimensions of Active Management

Waring, M. Barton; Siegel, Laurence B.. The Journal of Portfolio Management 29 (3), S. 35–51. doi:10.3905/jpm.2003.319882

Reines Alpha kostet aktives Risiko, das mit dem Risiko der Grundaufteilung unkorreliert ist; optimale Strukturen setzen auf Indexfonds und risikokontrollierte aktive Fonds.

Zitiert in: Core-Satellite mit breitem Kern und gezielten Satelliten: Kosten, Tracking Error und Regeln

Waring (2004) · Liability-Relative Investing

Waring, M. Barton. The Journal of Portfolio Management 30 (4), S. 8–20. doi:10.3905/jpm.2004.8

Asset Allocation relativ zu den Verbindlichkeiten: Effizienzlinie des Überschusses statt des Vermögens.

Zitiert in: Asset-Liability-Management: Vermögen an künftigen Ausgaben ausrichten · Liability Driven Investing und Cashflow Driven Investing: Verbindlichkeiten mit Anleihen decken · ALM-Methodik: wie Portfolio Lab Vermögen gegen Verpflichtungen rechnet · Glossar: Surplus · Glossar: Liability-Driven Investing

Welch und Goyal (2008) · A Comprehensive Look at The Empirical Performance of Equity Premium Prediction

Welch, Ivo; Goyal, Amit. Review of Financial Studies 21 (4), S. 1455–1508. doi:10.1093/rfs/hhm014

Viele Prognosevariablen der Aktienrendite versagen außerhalb der Stichprobe gegenüber dem historischen Mittel.

Zitiert in: Aktienrisikoprämie: Wie viel mehr Aktien bringen und warum das ein Rätsel ist · Effizienzmarkthypothese: Warum es so schwer ist, den Markt zu schlagen · Shiller-KGV (CAPE): wie teuer ist der Aktienmarkt? · Prognosemodelle für Renditen: ARIMA, GARCH, LSTM und Machine Learning · Bewertung mit dem Shiller-KGV: Methodik · Glossar: Renditeprognose aus Bewertung · Glossar: Out-of-Sample-R²

Whaley (2000) · The Investor Fear Gauge

Whaley, Robert E.. The Journal of Portfolio Management 26 (3), S. 12–17. doi:10.3905/jpm.2000.319728

Erklärt den VIX als Angstbarometer: Er steigt, wenn Aktien fallen, und spiegelt die Nachfrage nach Absicherung.

Zitiert in: VIX: das Angstbarometer der Börse richtig lesen · Volatilitäts-Dashboard: Methodik · Glossar: Implizite Volatilität

Whaley (2013) · Trading Volatility: At What Cost?

Whaley, Robert E.. The Journal of Portfolio Management 40 (1), S. 95–108. doi:10.3905/jpm.2013.40.1.095

Zeigt, dass VIX-Futures-Produkte durch Contango und Rollverluste langfristig stark an Wert verlieren.

Zitiert in: VIX: das Angstbarometer der Börse richtig lesen · Volatilitäts-Dashboard: Methodik · Glossar: Rollen · Glossar: VIX-Future

White (2000) · A Reality Check for Data Snooping

White, Halbert. Econometrica 68 (5), S. 1097–1126. doi:10.1111/1468-0262.00152

Bootstrap-Test, ob das beste Modell einer Suche über viele Varianten einen Vergleichsmaßstab mehr als zufällig schlägt.

Zitiert in: Charttechnik, Chartmuster und Candlesticks aus Quant-Sicht · Saisonalität an der Börse: Sell in May, Januar-Effekt und wie man Kalendereffekte testet · Probability of Backtest Overfitting: Hält die beste Variante, was der Backtest verspricht? · Prognosemodelle für Renditen: ARIMA, GARCH, LSTM und Machine Learning · Glossar: White's Reality Check

Wilder (1978) · New Concepts in Technical Trading Systems

Wilder, J. Welles. Trend Research.

Führt den Relative Strength Index (RSI) und weitere Indikatoren mit der nach Wilder benannten Glättung ein.

Zitiert in: Charttechnik, Chartmuster und Candlesticks aus Quant-Sicht · Glossar: Relative Strength Index

Wilkens u. a. (2003) · The Pricing of Structured Products in Germany

Wilkens, Sascha; Erner, Carsten; Röder, Klaus. The Journal of Derivatives 11 (1), S. 55–69. doi:10.3905/jod.2003.319211

Aktienanleihen und Discount-Zertifikate auf DAX und NEMAX notierten fast durchweg mit deutlichem Aufschlag auf den Nachbau aus Eurex-Optionen; der Aufschlag hing von der Moneyness ab und folgte einem Lebenszyklus.

Zitiert in: Optionsscheine, Turbos und Zertifikate: Was sie sind und was man draufzahlt · Glossar: Discount-Zertifikat · Glossar: Aktienanleihe

Willenbrock (2011) · Diversification Return, Portfolio Rebalancing, and the Commodity Return Puzzle

Willenbrock, Scott. Financial Analysts Journal 67 (4), S. 42–49. doi:10.2469/faj.v67.n4.1

Der Diversifikationsertrag entsteht erst durch Rebalancing; er erklärt die guten Ergebnisse von Rohstoff-Indizes.

Zitiert in: Rebalancing: das Portfolio zurück auf Kurs bringen · Volatility Drag: Warum Schwankung Rendite kostet · Jenseits von Markowitz: Schätzfehler, Rauschen und echte Diversifikation · Overfitting-Check und Diversifikationsrendite: so rechnen Backtest und Taktik · Glossar: Rebalancing-Bonus

Wissenschaftliche Dienste (2019) · Einzelfrage zu Steuerausfällen (Sachstand WD 4 - 3000 - 118/19, abgeschlossen am 16. September 2019)

Wissenschaftliche Dienste des Deutschen Bundestages. Deutscher Bundestag; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Stellt Schätzungen zu Steuerausfällen durch Cum-Ex und Cum-Cum zusammen und betont, dass belastbares Zahlenmaterial fehlt.

Zitiert in: Cum-Ex und Cum-Cum: Wie die Dividendengeschäfte funktionierten und was heute gilt

Witzany (2021) · A Bayesian Approach to Measurement of Backtest Overfitting

Witzany, Jiří. Risks 9 (1), S. 18. doi:10.3390/risks9010018

Schlägt einen bayesschen Ansatz mit Markov-Chain-Monte-Carlo-Simulation vor, um Overfitting bei der Auswahl aus vielen Strategien zu messen und Kennzahlen wie die Sharpe Ratio zu korrigieren; getestet an technischen Handelsregeln.

Zitiert in: Probability of Backtest Overfitting: Hält die beste Variante, was der Backtest verspricht?

Wolfers und Zitzewitz (2004) · Prediction Markets

Wolfers, Justin; Zitzewitz, Eric. Journal of Economic Perspectives 18 (2), S. 107–126. doi:10.1257/0895330041371321

Überblick: Prognosemärkte liefern meist recht genaue Vorhersagen und schlagen die meisten mäßig anspruchsvollen Vergleichsprognosen; je nach Vertrag lassen sich Wahrscheinlichkeiten, Mittelwerte und Mediane ablesen.

Zitiert in: Markterwartungen: Was Zinskurve, Inflationsanleihen und Optionen über die Zukunft verraten · Prognosemärkte als Wetten auf Ereignisse: was sie können und was nicht · Glossar: Prognosemarkt

Woolman (2026) · Funding the U.S. Equity Market to New Heights

Woolman, Paul. CME Group, 28.7.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Der Juni-Roll 2026 der E-mini-S&P-500-Futures implizierte eine Finanzierung von 81 Basispunkten über dem Drei-Monats-SOFR, den höchsten Juni-Wert seit mindestens 2007. Erklärt wird das mit knapper Bankbilanz bei hoher Nachfrage nach US-Aktien.

Zitiert in: Basket Swaps, Total Return Swaps oder Futures: Markt-Exposure effizient aufbauen · Overlay-Management mit Futures: Beta-, Duration- und Währungs-Overlay, Kontraktzahlen und Liquiditätsbedarf

Working (1960) · Note on the Correlation of First Differences of Averages in a Random Chain

Working, Holbrook. Econometrica 28 (4), S. 916–918. doi:10.2307/1907574

Durchschnittskurse einer reinen Zufallsreihe haben korrelierte Veränderungen (gegen 0,25) und eine kleinere Schwankung. Beides ist ein Artefakt der Mittelung.

Zitiert in: Anlageklassen mit langer Historie: Methodik

GHG Protocol (2011) · Corporate Value Chain (Scope 3) Accounting and Reporting Standard – Executive Summary

World Resources Institute; World Business Council for Sustainable Development. WRI und WBCSD; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Definiert Scope 1 (eigene Anlagen), Scope 2 (eingekaufte Energie) und Scope 3 (übrige Wertschöpfungskette in 15 Kategorien) und hält fest, dass Scope 3 oft die größte Quelle ist.

Zitiert in: ESG-ETFs: SFDR, Ratings, Rendite und die Grenzen nachhaltiger Fonds · ESG-Methodik: Nachhaltigkeit im Look-through · Glossar: Scope-1-Emissionen · Glossar: Scope-2-Emissionen · Glossar: Scope-3-Emissionen

Wurgler und Zhuravskaya (2002) · Does Arbitrage Flatten Demand Curves for Stocks?

Wurgler, Jeffrey; Zhuravskaya, Ekaterina. The Journal of Business 75 (4), S. 583–608. doi:10.1086/341636

Arbitrage zwischen unvollkommenen Ersatzwerten ist riskant; Aktien ohne enge Ersatzwerte springen bei Aufnahme in den S&P 500 stärker.

Zitiert in: Index-Effekt: Was bei Aufnahmen in einen Index und Streichungen mit den Kursen passiert

Wurstbauer und Schäfers (2015) · Inflation hedging and protection characteristics of infrastructure and real estate assets

Wurstbauer, Daniel; Schäfers, Wolfgang. Journal of Property Investment & Finance 33 (1), S. 19–44. doi:10.1108/jpif-04-2014-0026

USA 1991–2013: Kurzfristig sichert nur direkte Infrastruktur teilweise gegen Inflation ab; langfristig laufen direkte und börsennotierte Infrastruktur und Immobilien mit der Inflation.

Zitiert in: Infrastruktur-Investments: Equity und Debt, Erlösmodelle, Bewertung und Forschung · Liquid Real Assets: Inflationsschutz mit liquiden Sachwerten im Portfolio

X

Xiong u. a. (2010) · The Equal Importance of Asset Allocation and Active Management

Xiong, James X.; Ibbotson, Roger G.; Idzorek, Thomas M.; Chen, Peng. Financial Analysts Journal 66 (2), S. 22–30. doi:10.2469/faj.v66.n2.7

Rechnet man die Marktbewegung heraus, erklären Allokationspolitik und aktives Management die Renditeunterschiede innerhalb einer Vergleichsgruppe zu gleichen Teilen.

Zitiert in: Strategische und taktische Asset-Allokation und der Total Portfolio Approach

Y

Yobaccio u. a. (1995) · The Inflation-Hedging Properties of Risk Assets: The Case of REITs

Yobaccio, Elizabeth; Rubens, Jack; Ketcham, David. Journal of Real Estate Research 10 (3), S. 279–296. doi:10.1080/10835547.1995.12090792

US-REITs 1972–1992: teilweiser Schutz gegen erwartete Inflation, aber eine verkehrte Reaktion auf unerwartete Inflation.

Zitiert in: Liquid Real Assets: Inflationsschutz mit liquiden Sachwerten im Portfolio

Yoshimoto (2025) · Three ways to address global equity index concentration

Yoshimoto, Catherine. LSEG/FTSE Russell Insights, 19.11.2025; abgerufen am 26.10.2026. Quelle

Im September 1987 hatten die USA 37 % am globalen Index von FTSE und etwa so viel wie Japan, im September 2025 knapp zwei Drittel; der Diversification Factor des FTSE All-World fiel von rund 500 auf gut 100.

Zitiert in: MSCI World vs. ACWI vs. FTSE All-World: Aufbau, Konzentration und Kombinationen

Z

Zhang und Jacobsen (2021) · The Halloween indicator, “Sell in May and Go Away”: Everywhere and all the time

Zhang, Cherry Y.; Jacobsen, Ben. Journal of International Money and Finance 110, S. 102268. doi:10.1016/j.jimonfin.2020.102268

Mit allen verfügbaren Indexdaten weltweit (62.962 Beobachtungen) liegen die Renditen von November bis April im Mittel um 4 % über denen von Mai bis Oktober.

Zitiert in: Saisonalität an der Börse: Sell in May, Januar-Effekt und wie man Kalendereffekte testet · Glossar: Halloween-Effekt

Zhang u. a. (2016) · Early Warning Signals of Financial Crises with Multi-Scale Quantile Regressions of Log-Periodic Power Law Singularities

Zhang, Qun; Zhang, Qunzhi; Sornette, Didier. PLOS ONE 11 (11), S. e0165819. doi:10.1371/journal.pone.0165819

Führt die DS-LPPLS-Konfidenz und -Trust ein: Quantil-Regressionen über viele Zeitskalen, geprüft an 16 historischen Blasen.

Zitiert in: Spekulationsblasen: Was sie sind und wie das LPPLS-Modell sie sucht · Blasen-Indikator (LPPLS): Methodik · Glossar: LPPLS-Konfidenz

Zhu (2019) · Big Data as a Governance Mechanism

Zhu, Christina. The Review of Financial Studies 32 (5), S. 2021–2061. doi:10.1093/rfs/hhy081

Alternative Daten wie Transaktionsdaten und Satellitenbilder senken die Kosten der Informationsbeschaffung, machen Kurse informativer und bremsen opportunistische Insidergeschäfte von Managern.

Zitiert in: Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen · Glossar: Alternative Daten

Ziobrowski u. a. (2004) · Abnormal Returns from the Common Stock Investments of the U.S. Senate

Ziobrowski, Alan J.; Cheng, Ping; Boyd, James W.; Ziobrowski, Brigitte J.. Journal of Financial and Quantitative Analysis 39 (4), S. 661–676. doi:10.1017/s0022109000003161

Käufe von US-Senatoren 1993 bis 1998 schlugen den Markt um 85 Basispunkte im Monat, ihre Verkäufe blieben 12 Basispunkte zurück.

Zitiert in: Insiderhandel: was verboten ist, was erlaubt ist und was Directors' Dealings verraten

Zitzewitz (2003) · Who Cares About Shareholders? Arbitrage-Proofing Mutual Funds

Zitzewitz, Eric. Journal of Law, Economics, and Organization 19 (2), S. 245–280. doi:10.1093/jleo/19.2.245

Fonds rechnen ihren Inventarwert mit veralteten Kursen; Arbitrage auf vorhersagbare Tagesrenditen verwässert die langfristigen Anleger.

Zitiert in: Indexanbieter und Bewertungszeitpunkt: Warum gleiche Indizes verschieden rechnen · Glossar: Fair Value Pricing

Zuckerman (2019) · The Man Who Solved the Market: How Jim Simons Launched the Quant Revolution

Zuckerman, Gregory. Portfolio/Penguin.

Biografie von Jim Simons und Renaissance Technologies, deren Medallion Fund nach mathematischen Modellen und statistischen Mustern handelt.

Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons

Angaben zu Zeitschriftenartikeln über Crossref geprüft. Die Artikel geben die Kernaussagen sinngemäß wieder; wörtliche Zitate sind kurz und am Original geprüft.