Literatur
1184 Studien, Bücher und Gesetze, auf die sich die Artikel und die Methodik stützen, jeweils mit Fundstelle, einem Satz zum Inhalt und den Seiten, die sie zitieren.
A
Aaron (1966) · The Social Insurance Paradox
Aaron, Henry. Canadian Journal of Economics and Political Science 32 (3), S. 371–374. doi:10.2307/139995
Ein Umlagesystem kann jede Generation besserstellen, solange die Summe aus Bevölkerungs- und Reallohnwachstum über dem Zins liegt (Aaron-Bedingung).
Zitiert in: Die neue Aktienrente in Deutschland: Frühstart-Rente, Generationenkapital, Altersvorsorgedepot · Glossar: Umlageverfahren
Berkshire Hathaway (2026) · Berkshire Hathaway Inc.: Letter to Shareholders 2025 (Aktionärsbrief vom 28.02.2026)
Abel, Gregory E.. Berkshire Hathaway Inc., Omaha; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Erster Aktionärsbrief von Greg Abel als Vorstandschef, Warren Buffett bleibt Chairman; mit der Tabelle der Wertentwicklung je Berkshire-Aktie gegenüber dem S&P 500 mit Dividenden seit 1965.
Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons
Acerbi und Tasche (2002) · On the coherence of expected shortfall
Acerbi, Carlo; Tasche, Dirk. Journal of Banking & Finance 26 (7), S. 1487–1503. doi:10.1016/s0378-4266(02)00283-2
Zeigt, dass der Expected Shortfall kohärent ist, und definiert ihn sauber auch für diskrete Verteilungen.
Zitiert in: Value at Risk und Conditional VaR: wie viel im schlechten Fall weg sein kann · Glossar: Kohärentes Risikomaß
Acharya und Pedersen (2005) · Asset pricing with liquidity risk
Acharya, Viral V.; Pedersen, Lasse Heje. Journal of Financial Economics 77 (2), S. 375–410. doi:10.1016/j.jfineco.2004.06.007
Liquiditätsbereinigtes CAPM: Die erwartete Rendite hängt von der erwarteten Illiquidität und drei zusätzlichen Kovarianzen zwischen Rendite, eigener Illiquidität, Marktrendite und Marktilliquidität ab.
Zitiert in: Liquiditätsrisiko: Marktliquidität messen, Liquiditätsprämien und die Werkzeuge offener Fonds
Acharya u. a. (2007) · Does industry-wide distress affect defaulted firms? Evidence from creditor recoveries
Acharya, Viral V.; Bharath, Sreedhar T.; Srinivasan, Anand. Journal of Financial Economics 85 (3), S. 787–821. doi:10.1016/j.jfineco.2006.05.011
Gläubiger ausgefallener US-Firmen (1982–1999) erhalten deutlich weniger, wenn die ganze Branche in der Krise steckt. Dieser Notverkaufseffekt ist bei spezifischen Vermögenswerten stärker.
Zitiert in: Distressed Debt: Strategien, Insolvenzrecht, Erlösquoten und Rendite beim Investieren in Krisen · Private Debt in der Praxis: Direct Lending, Unitranche, Mezzanine, Kreditstruktur und Fondsvehikel
Adland u. a. (2017) · Are AIS-based trade volume estimates reliable? The case of crude oil exports
Adland, Roar; Jia, Haiying; Strandenes, Siri P.. Maritime Policy & Management 44 (5), S. 657–665. doi:10.1080/03088839.2017.1309470
Vergleicht aus AIS geschätzte Rohölexporte mit Zolldaten: in der Summe gute Übereinstimmung, je Land und Zeitraum aber deutliche Abweichungen durch Pipelines und Umladungen.
Zitiert in: Schiffsdaten und Satellitenbilder: Was sie über Rohstoffe verraten
Agarwal u. a. (2013) · Uncovering Hedge Fund Skill from the Portfolio Holdings They Hide
Agarwal, Vikas; Jiang, Wei; Tang, Yuehua; Yang, Baozhong. The Journal of Finance 68 (2), S. 739–783. doi:10.1111/jofi.12012
Vertraulich und erst später per Nachmeldung zu Form 13F offengelegte Positionen, vor allem von Hedgefonds, entwickeln sich bis zu zwölf Monate überdurchschnittlich; Motiv sind private Informationen und Preiseffekte.
Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons
Aggarwal und Wu (2006) · Stock Market Manipulations
Aggarwal, Rajesh K.; Wu, Guojun. The Journal of Business 79 (4), S. 1915–1953. doi:10.1086/503652
Theorie und Belege aus Verfahren der US-Börsenaufsicht: Manipulatoren sind meist gut informierte Beteiligte, die Kurse steigen während der Manipulation und fallen danach.
Zitiert in: Pump and Dump und Pennystocks: Wie die Masche funktioniert · Glossar: Pump and Dump
Akaike (1974) · A new look at the statistical model identification
Akaike, H.. IEEE Transactions on Automatic Control 19 (6), S. 716–723. doi:10.1109/tac.1974.1100705
Führt das Informationskriterium AIC = −2 log(maximale Likelihood) + 2 × Zahl der Parameter ein: Unter konkurrierenden Modellen gewinnt das mit dem kleinsten AIC.
Zitiert in: Regime-Modelle: Hidden Markov, Markov-Switching und Co. · Regime-Methodik: wie das Hidden-Markov-Modell rechnet · Glossar: Informationskriterium
Aliber und Kindleberger (2015) · Manias, Panics and Crashes: A History of Financial Crises
Aliber, Robert Z.; Kindleberger, Charles P.. Palgrave Macmillan, 7. Auflage.
Klassiker von Charles Kindleberger über Manien, Paniken und Finanzkrisen, fortgeführt von Robert Aliber.
Zitiert in: Spekulationsblasen: Was sie sind und wie das LPPLS-Modell sie sucht
Allan u. a. (2023) · Model-free portfolio theory: A rough path approach
Allan, Andrew L.; Cuchiero, Christa; Liu, Chong; Prömel, David J.. Mathematical Finance 33 (3), S. 709–765. doi:10.1111/mafi.12376
Modellfreie stochastische Portfoliotheorie über raue Pfade: eine pfadweise Formel für das relative Vermögen; eine Verallgemeinerung von Covers universellem Portfolio wächst asymptotisch so schnell wie das beste im Nachhinein gewählte Portfolio seiner Klasse.
Zitiert in: Jenseits von Markowitz: Schätzfehler, Rauschen und echte Diversifikation · Glossar: Pfad-Signatur
Almgren und Chriss (2001) · Optimal execution of portfolio transactions
Almgren, Robert; Chriss, Neil. The Journal of Risk 3 (2), S. 5–39. doi:10.21314/JOR.2001.041
Optimale Aufteilung einer großen Order über die Zeit als Abwägung zwischen Marktwirkung und Kursrisiko: Effizienzlinie der Ausführungsstrategien und liquiditätsbereinigter Value at Risk.
Zitiert in: Liquiditätsrisiko: Marktliquidität messen, Liquiditätsprämien und die Werkzeuge offener Fonds · Ordertypen und Ausführung: von der Limit-Order über MOC und VWAP bis zu TAS und BTIC
AIMA (2025) · Presenting the 2025 Edition of AIMA's Illustrative Questionnaire for the Due Diligence of Investment Managers
Alternative Investment Management Association. AIMA, 12.3.2025; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Modular aufgebauter Muster-Fragebogen für die Due Diligence von Investmentmanagern, überarbeitet unter anderem zu Performance, Liquidität, Geldwäsche, Kosten und mit neuem Modul für Private Markets.
Zitiert in: RFP und Mandatsvergabe: Wie institutionelle Anleger Asset Manager auswählen · Glossar: Due-Diligence-Fragebogen
Altman und Kishore (1996) · Almost Everything You Wanted to Know about Recoveries on Defaulted Bonds
Altman, Edward I.; Kishore, Vellore M.. Financial Analysts Journal 52 (6), S. 57–64. doi:10.2469/faj.v52.n6.2040
Erlösquoten ausgefallener Anleihen nach Branche und Rang: am höchsten bei Versorgern (70 %); das ursprüngliche Rating spielt keine Rolle mehr, wenn man den Rang berücksichtigt.
Zitiert in: Distressed Debt: Strategien, Insolvenzrecht, Erlösquoten und Rendite beim Investieren in Krisen
Altman und Jha (2003) · Market Size and Investment Performance of Defaulted Bonds and Bank Loans: 1987–2002
Altman, Edward I.; Jha, Shubin. NYU Stern, Salomon Center, Februar 2003; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Größe und Renditen des Marktes für ausgefallene und notleidende Anleihen und Kredite; „distressed“ heißt hier eine Rendite von mehr als 1.000 Basispunkten über zehnjährigen US-Staatsanleihen.
Zitiert in: Distressed Debt: Strategien, Insolvenzrecht, Erlösquoten und Rendite beim Investieren in Krisen
Altman u. a. (2019) · Corporate Financial Distress, Restructuring, and Bankruptcy: Analyze Leveraged Finance, Distressed Debt, and Bankruptcy
Altman, Edward I.; Hotchkiss, Edith; Wang, Wei. Wiley.
Lehrbuch zu Unternehmenskrisen: Ausfallprognose, Chapter 11 und außergerichtliche Restrukturierung, Erlösquoten und Anlagen in notleidende Schuldtitel.
Zitiert in: Distressed Debt: Strategien, Insolvenzrecht, Erlösquoten und Rendite beim Investieren in Krisen
Ambrose u. a. (2008) · Forced Selling of Fallen Angels
Ambrose, Brent W.; Cai, Nianyun (Kelly); Helwege, Jean. The Journal of Fixed Income 18 (1), S. 72–85. doi:10.3905/jfi.2008.708844
Versicherer verkaufen auf Hochzinsniveau herabgestufte Anleihen (Fallen Angels) um die Herabstufung herum deutlich mehr als vergleichbare Anleihen, liquidieren ihre Bestände aber nicht vollständig.
Zitiert in: Aktiv oder passiv bei Anleihen und Rohstoffen: Warum die Regeln anders sind als bei Aktien · Distressed Debt: Strategien, Insolvenzrecht, Erlösquoten und Rendite beim Investieren in Krisen
Amenc u. a. (2004) · Revisiting Core-Satellite Investing
Amenc, Noël; Malaise, Philippe; Martellini, Lionel. The Journal of Portfolio Management 31 (1), S. 64–75. doi:10.3905/jpm.2004.443322
Dynamische Aufteilung zwischen passivem Kern und aktiven Satelliten nach dem Muster der Wertsicherung (CPPI), damit der Tracking Error unter einer Schwelle bleibt.
Zitiert in: Core-Satellite mit breitem Kern und gezielten Satelliten: Kosten, Tracking Error und Regeln
Amihud und Mendelson (1986) · Asset pricing and the bid-ask spread
Amihud, Yakov; Mendelson, Haim. Journal of Financial Economics 17 (2), S. 223–249. doi:10.1016/0304-405X(86)90065-6
Anleger mit unterschiedlich langen Haltedauern handeln Wertpapiere mit unterschiedlichen Spannen; die erwartete Rendite steigt mit der Spanne, aber immer langsamer (konkav).
Zitiert in: Liquiditätsrisiko: Marktliquidität messen, Liquiditätsprämien und die Werkzeuge offener Fonds
Amihud (2002) · Illiquidity and stock returns: cross-section and time-series effects
Amihud, Yakov. Journal of Financial Markets 5 (1), S. 31–56. doi:10.1016/S1386-4181(01)00024-6
Illiquiditätsmaß aus dem Durchschnitt des täglichen Verhältnisses von absoluter Rendite zu Umsatz in Dollar; erwartete Marktilliquidität erhöht die erwartete Überrendite, unerwartete senkt die gleichzeitigen Renditen, besonders bei kleinen Werten.
Zitiert in: Liquiditätsrisiko: Marktliquidität messen, Liquiditätsprämien und die Werkzeuge offener Fonds · Glossar: Amihud-Maß
Anarkulova u. a. (2025) · The safe withdrawal rate: evidence from a broad sample of developed markets
Anarkulova, Aizhan; Cederburg, Scott; O'Doherty, Michael S.; Sias, Richard. Journal of Pension Economics and Finance 24 (3), S. 464–500. doi:10.1017/s1474747225000010
Mit Renditen von Anlageklassen aus 38 Industrieländern: Ein 65-jähriges Paar, das 5 % Ruinwahrscheinlichkeit akzeptiert, kann nur 2,31 % pro Jahr entnehmen, deutlich weniger als die 4-%-Regel.
Zitiert in: FIRE (Financial Independence, Retire Early): Lean, Fat, Coast und Barista FIRE
Andersen und Bollerslev (1998) · Answering the Skeptics: Yes, Standard Volatility Models do Provide Accurate Forecasts
Andersen, Torben G.; Bollerslev, Tim. International Economic Review 39 (4), S. 885–905. doi:10.2307/2527343
GARCH-Prognosen wirken nur schwach, weil quadrierte Tagesrenditen ein verrauschtes Maß sind; gemessen an der tatsächlichen Volatilität sind sie genau.
Zitiert in: Prognosemodelle für Renditen: ARIMA, GARCH, LSTM und Machine Learning
Andonov u. a. (2021) · Institutional Investors and Infrastructure Investing
Andonov, Aleksandar; Kräussl, Roman; Rauh, Joshua. The Review of Financial Studies 34 (8), S. 3880–3934. doi:10.1093/rfs/hhab048
Infrastrukturfonds institutioneller Anleger liefern Cashflows, die ähnlich schwanken und ähnlich zyklisch sind wie bei Private Equity; risikobereinigt schneiden sie schwach ab, öffentliche Investoren schlechter als private.
Zitiert in: Infrastruktur-Investments: Equity und Debt, Erlösmodelle, Bewertung und Forschung
Andrade u. a. (2013) · “Sell in May and Go Away” Just Won’t Go Away
Andrade, Sandro C.; Chhaochharia, Vidhi; Fuerst, Michael E.. Financial Analysts Journal 69 (4), S. 94–105. doi:10.2469/faj.v69.n4.4
Test außerhalb der ursprünglichen Stichprobe: Der Sell-in-May-Effekt besteht fort und zeigt sich in vielen Finanzmärkten.
Zitiert in: Saisonalität an der Börse: Sell in May, Januar-Effekt und wie man Kalendereffekte testet
Ang und Bekaert (2002) · International Asset Allocation With Regime Shifts
Ang, Andrew; Bekaert, Geert. Review of Financial Studies 15 (4), S. 1137–1187. doi:10.1093/rfs/15.4.1137
Portfolio-Wahl mit Regimewechseln, in denen Korrelationen und Volatilitäten in schlechten Zeiten steigen; internationale Streuung bleibt trotzdem wertvoll.
Zitiert in: Regime-Modelle: Hidden Markov, Markov-Switching und Co.
Ang und Chen (2002) · Asymmetric correlations of equity portfolios
Ang, Andrew; Chen, Joseph. Journal of Financial Economics 63 (3), S. 443–494. doi:10.1016/s0304-405x(02)00068-5
Aktien korrelieren in Abwärtsphasen stärker als in Aufwärtsphasen (asymmetrische Korrelation).
Zitiert in: Korrelation und Diversifikation: warum Mischen das Risiko senkt · Szenarioanalyse und Sensitivitätsanalyse: Aktien-, Zins-, Kredit- und Währungsrisiko im Stresstest · Glossar: Asymmetrische Korrelation
Ang u. a. (2006) · The Cross-Section of Volatility and Expected Returns
Ang, Andrew; Hodrick, Robert J.; Xing, Yuhang; Zhang, Xiaoyan. The Journal of Finance 61 (1), S. 259–299. doi:10.1111/j.1540-6261.2006.00836.x
Aktien mit hoher idiosynkratischer Volatilität bringen ungewöhnlich niedrige Renditen.
Zitiert in: Volatilität: wie stark ein Portfolio schwankt · Low-Volatility-Anomalie und Betting against Beta · Long/Short und statistische Arbitrage: Methodik · Glossar: Low-Volatility-Anomalie · Glossar: Idiosynkratisches Risiko
Ang und Timmermann (2012) · Regime Changes and Financial Markets
Ang, Andrew; Timmermann, Allan. Annual Review of Financial Economics 4 (1), S. 313–337. doi:10.1146/annurev-financial-110311-101808
Überblick: Regimewechselmodelle bilden abrupte, anhaltende Verhaltensänderungen von Märkten ab und erklären fette Ränder, Schiefe und schwankende Korrelationen.
Zitiert in: Regime-Modelle: Hidden Markov, Markov-Switching und Co.
Ang (2014) · Asset Management: A Systematic Approach to Factor Investing
Ang, Andrew. Oxford University Press.
Lehrbuch zum Faktor-Investieren: Faktoren als Kern der Asset Allocation statt Anlageklassen.
Zitiert in: Glossar: Smart Beta · Glossar: Multifaktor
Ang u. a. (2018) · Estimating Private Equity Returns from Limited Partner Cash Flows
Ang, Andrew; Chen, Bingxu; Goetzmann, William N.; Phalippou, Ludovic. The Journal of Finance 73 (4), S. 1751–1783. doi:10.1111/jofi.12688
Gewinnt aus den Zahlungen an Anleger eine Zeitreihe von Private-Equity-Renditen und zerlegt sie in börsengehandelte Faktoren und eine zeitlich schwankende Private-Equity-Prämie.
Zitiert in: Private Markets messen: J-Kurve, Cashflows, Glättung und Public Proxy
Ankrim und Hensel (1994) · Multicurrency Performance Attribution
Ankrim, Ernest M.; Hensel, Chris R.. Financial Analysts Journal 50 (2), S. 29–35. doi:10.2469/faj.v50.n2.29
Erweitert die Performance-Attribution um Währungen und trennt den Währungsbeitrag in die Zinsdifferenz (Terminprämie) und die unerwartete Kursbewegung.
Zitiert in: Multi-Asset-Attribution: Gewichtungsschemata, Top-down und Bottom-up, Währungen und Overlays · Performance-Attribution: Brinson-Zerlegung, Faktoren und Verkettung über die Zeit · Glossar: Währungseffekt
Antill u. a. (2024) · Creditor-on-Creditor Violence and Secured Debt Dynamics
Antill, Samuel; Wang, Neng; Jiang, Zhaoli. National Bureau of Economic Research, Working Paper 32823. doi:10.3386/w32823
Modell von Restrukturierungen, bei denen eine Mehrheit besicherter Gläubiger anderen Gläubigern den Vorrang nimmt (Uptier, Drop-down): Sie können Werte vernichten, aber vorab den Gesamtwert erhöhen.
Zitiert in: Distressed Debt: Strategien, Insolvenzrecht, Erlösquoten und Rendite beim Investieren in Krisen · Glossar: Liability Management Exercise
Antón u. a. (2021) · Best Ideas
Antón, Miguel; Cohen, Randolph B.; Polk, Christopher. London School of Economics, Arbeitspapier (Fassung April 2021; frühere Fassungen seit 2009); abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Die Aktien, auf die aktive Fonds- und Hedgefondsmanager am stärksten setzen, schlagen den Markt und die übrigen Titel ihrer Portfolios um etwa 2,8 bis 4,5 % pro Jahr; die übrigen Positionen zeigen meist keine signifikante Mehrrendite.
Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons
Antonacci (2014) · Dual Momentum Investing: An Innovative Strategy for Higher Returns with Lower Risk
Antonacci, Gary. McGraw-Hill Education.
Dual Momentum: relative Stärke zwischen Märkten kombiniert mit absolutem Trend als Ausstieg in Anleihen.
Zitiert in: Taktische Allokation: Momentum, Dual Momentum und Trendfolge · Taktik-Methodik: wie die elf taktischen Modelle rechnen
Antweiler und Frank (2004) · Is All That Talk Just Noise? The Information Content of Internet Stock Message Boards
Antweiler, Werner; Frank, Murray Z.. The Journal of Finance 59 (3), S. 1259–1294. doi:10.1111/j.1540-6261.2004.00662.x
Beiträge in Börsenforen helfen, die Volatilität vorherzusagen; ihr Einfluss auf Renditen ist statistisch signifikant, aber wirtschaftlich klein.
Zitiert in: Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen
Aramonte und Avalos (2020) · The recent distress in corporate bond markets: cues from ETFs
Aramonte, Sirio; Avalos, Fernando. Bank for International Settlements, BIS Bulletin 6, 14.4.2020; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Unternehmensanleihe-ETFs notierten im März 2020 mit deutlichen Abschlägen zu ihren Inventarwerten, getrieben von Volatilität, zurückhaltenden Händlern und Reaktionen auf die Geldpolitik.
Zitiert in: Indexanbieter und Bewertungszeitpunkt: Warum gleiche Indizes verschieden rechnen · Liquiditätsrisiko: Marktliquidität messen, Liquiditätsprämien und die Werkzeuge offener Fonds · Market Making und Anleihenhandel: Spread, Inventar, Axes, RFQ, Cross Trades und Matrix Pricing
Ariel (1987) · A monthly effect in stock returns
Ariel, Robert A.. Journal of Financial Economics 18 (1), S. 161–174. doi:10.1016/0304-405X(87)90066-3
US-Aktien verdienten ihre Rendite fast ganz in der ersten Hälfte des Handelsmonats, beginnend mit dem letzten Handelstag des Vormonats.
Zitiert in: Saisonalität an der Börse: Sell in May, Januar-Effekt und wie man Kalendereffekte testet · Glossar: Monatswechsel-Effekt
Ariel (1990) · High Stock Returns before Holidays: Existence and Evidence on Possible Causes
Ariel, Robert A.. The Journal of Finance 45 (5), S. 1611–1626. doi:10.1111/j.1540-6261.1990.tb03731.x
Am Handelstag vor Feiertagen lag die mittlere Rendite neun- bis vierzehnmal so hoch wie an den übrigen Tagen; von 1963 bis 1982 fiel mehr als ein Drittel der Marktrendite auf diese acht Tage im Jahr.
Zitiert in: Saisonalität an der Börse: Sell in May, Januar-Effekt und wie man Kalendereffekte testet
Arnott u. a. (2019) · A Backtesting Protocol in the Era of Machine Learning
Arnott, Rob; Harvey, Campbell R.; Markowitz, Harry. The Journal of Financial Data Science 1 (1), S. 64–74. doi:10.3905/jfds.2019.1.064
Protokoll für Backtests mit maschinellem Lernen und in der quantitativen Finanzforschung allgemein, mit Blick auf knappe Daten und Rückkopplung durch frühere Forschung.
Zitiert in: Probability of Backtest Overfitting: Hält die beste Variante, was der Backtest verspricht?
Arnott u. a. (2005) · Fundamental Indexation
Arnott, Robert D.; Hsu, Jason; Moore, Philip. Financial Analysts Journal 61 (2), S. 83–99. doi:10.2469/faj.v61.n2.2718
Indizes, die nach Umsatz, Buchwert oder Dividenden statt nach Börsenwert gewichten, waren im Test effizienter als kapitalgewichtete Indizes.
Zitiert in: MSCI World vs. ACWI vs. FTSE All-World: Aufbau, Konzentration und Kombinationen · Equal Weight vs. Cap Weight: Gewichtung, Rebalancing und Faktorneigungen
Arnott u. a. (2010) · Valuation-Indifferent Weighting for Bonds
Arnott, Robert D.; Hsu, Jason C.; Li, Feifei; Shepherd, Shane D.. The Journal of Portfolio Management 36 (3), S. 117–130. doi:10.3905/jpm.2010.36.3.117
Anleiheportfolios mit Gewichten unabhängig vom Marktpreis schlugen in historischen Tests ihre nach Marktwert gewichteten Benchmarks bei Unternehmens-, Hochzins- und Schwellenländeranleihen.
Zitiert in: Aktiv oder passiv bei Anleihen und Rohstoffen: Warum die Regeln anders sind als bei Aktien
Arnott u. a. (2021) · Reports of Value’s Death May Be Greatly Exaggerated
Arnott, Robert D.; Harvey, Campbell R.; Kalesnik, Vitali; Linnainmaa, Juhani T.. Financial Analysts Journal 77 (1), S. 44–67. doi:10.1080/0015198X.2020.1842704
Erklärt die lange Schwäche von Value seit 2007 mit nicht bilanzierten immateriellen Werten und dem gestiegenen Bewertungsabstand zwischen Wachstums- und Value-Aktien.
Zitiert in: Fundamentalanalyse: Unternehmen bewerten wie ein Investor
Arora u. a. (2012) · Counterparty credit risk and the credit default swap market
Arora, Navneet; Gandhi, Priyank; Longstaff, Francis A.. Journal of Financial Economics 103 (2), S. 280–293. doi:10.1016/j.jfineco.2011.10.001
Das Kreditrisiko der Händler wird in CDS-Preisen bezahlt, der Effekt ist aber verschwindend klein, passend zu einem Markt, in dem Verbindlichkeiten besichert werden.
Zitiert in: Kontrahenten- und Emittentenrisiko: CVA, ETCs, Zertifikate und Swaps
Arrow u. a. (2008) · The Promise of Prediction Markets
Arrow, Kenneth J.; Forsythe, Robert; Gorham, Michael; Hahn, Robert; Hanson, Robin; Ledyard, John O. u. a.. Science 320 (5878), S. 877–878. doi:10.1126/science.1157679
Aufruf, Prognosemärkte als Forschungswerkzeug von unnötigen staatlichen Beschränkungen zu befreien.
Zitiert in: Prognosemärkte als Wetten auf Ereignisse: was sie können und was nicht
Arslanalp u. a. (2019) · Big Data on Vessel Traffic: Nowcasting Trade Flows in Real Time
Arslanalp, Serkan; Marini, Marco; Tumbarello, Patrizia. International Monetary Fund, IMF Working Paper 19/275. doi:10.5089/9781513521121.001
Leitet am Beispiel Maltas aus AIS-Hafenanläufen zeitnahe Indikatoren des Handels ab und prüft sie an der amtlichen Statistik.
Zitiert in: Schiffsdaten und Satellitenbilder: Was sie über Rohstoffe verraten · Glossar: Nowcasting
Artzner u. a. (1999) · Coherent Measures of Risk
Artzner, Philippe; Delbaen, Freddy; Eber, Jean‐Marc; Heath, David. Mathematical Finance 9 (3), S. 203–228. doi:10.1111/1467-9965.00068
Axiome für kohärente Risikomaße; der Value at Risk verletzt die Subadditivität, der Expected Shortfall nicht.
Zitiert in: Value at Risk und Conditional VaR: wie viel im schlechten Fall weg sein kann · Kennzahlen-Methodik: wie Portfolio Lab Rendite und Risiko misst · Glossar: Kohärentes Risikomaß
Aruoba u. a. (2009) · Real-Time Measurement of Business Conditions
Aruoba, S. Borağan; Diebold, Francis X.; Scotti, Chiara. Journal of Business & Economic Statistics 27 (4), S. 417–427. doi:10.1198/jbes.2009.07205
Rahmen, um die Wirtschaftslage in hoher Frequenz und möglichst in Echtzeit zu messen: ein dynamisches Faktormodell für Bestands- und Stromgrößen gemischter Frequenzen mit exaktem Filter.
Zitiert in: Konjunktur-Puls: wie Portfolio Lab Frühindikatoren rechnet
Askitas und Zimmermann (2013) · Nowcasting Business Cycles Using Toll Data
Askitas, Nikolaos; Zimmermann, Klaus F.. Journal of Forecasting 32 (4), S. 299–306. doi:10.1002/for.1262
Stellt einen monatlichen Index der Lkw-Fahrleistung aus deutschen Mautdaten vor: kaum revidiert, schnell verfügbar und wegen der Just-in-time-Lieferungen gleichlaufend mit der Produktion. Damit ist er ein guter Frühindikator der Industrieproduktion.
Zitiert in: Konjunktur-Puls: wie Portfolio Lab Frühindikatoren rechnet · Glossar: Frühindikator · Glossar: Lkw-Maut-Fahrleistungsindex
Asness u. a. (2001) · Do Hedge Funds Hedge?
Asness, Clifford S.; Krail, Robert J.; Liew, John M.. The Journal of Portfolio Management 28 (1), S. 6–19. doi:10.3905/jpm.2001.319819
Veraltete oder geschätzte Preise lassen das Marktrisiko von Hedgefonds zu klein erscheinen; mit verzögerten Marktrenditen in der Regression ist es deutlich größer.
Zitiert in: Leerverkauf, Hedgefonds und Hedging: Arten und Wirkung · Private Credit und Public Credit im Vergleich: Rendite, Risiken und was die Forschung zeigt
Asness u. a. (2012) · Leverage Aversion and Risk Parity
Asness, Clifford S.; Frazzini, Andrea; Pedersen, Lasse H.. Financial Analysts Journal 68 (1), S. 47–59. doi:10.2469/faj.v68.n1.1
Erklärt den Erfolg von Risk Parity mit Hebelaversion: Weil viele Anleger keinen Kredit aufnehmen, sind risikoarme Anlagen relativ zu günstig.
Zitiert in: 60/40-Portfolio: Die klassische Mischung aus Aktien und Anleihen · All-Weather-Portfolio: Für jedes Wirtschaftsklima gerüstet? · Hebel im Portfolio: Rendite, Risiko, Kosten und Margin Calls · Gehebelte ETFs und Return Stacking: Pfadabhängigkeit, Kosten und Forschung · Low-Volatility-Anomalie und Betting against Beta · Risk Parity: gleiche Risikobeiträge statt gleicher Gewichte · Glossar: Hebelaversion
Asness u. a. (2013) · Value and Momentum Everywhere
Asness, Clifford S.; Moskowitz, Tobias J.; Pedersen, Lasse Heje. The Journal of Finance 68 (3), S. 929–985. doi:10.1111/jofi.12021
Value und Momentum gibt es in Aktien, Anleihen, Währungen und Rohstoffen; beide sind negativ korreliert.
Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons · Faktorinvesting: die Fama-French-Faktoren verstehen · Taktische Allokation: Momentum, Dual Momentum und Trendfolge · Momentum-Crashes: warum Momentum selten, aber heftig einbricht und was Volatilitätssteuerung und Crowding-Maße zeigen · Trendfolge: dem eigenen Trend jeder Anlage folgen · Glossar: Value-Prämie · Glossar: Relatives Momentum · Glossar: Multifaktor
Asness u. a. (2019) · Quality minus junk
Asness, Clifford S.; Frazzini, Andrea; Pedersen, Lasse Heje. Review of Accounting Studies 24 (1), S. 34–112. doi:10.1007/s11142-018-9470-2
Quality minus Junk: profitable, wachsende, sichere Unternehmen bringen höhere risikoadjustierte Renditen.
Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons · Faktorinvesting: die Fama-French-Faktoren verstehen · Fundamentalanalyse: Unternehmen bewerten wie ein Investor · Glossar: Quality minus Junk
Aswani u. a. (2024) · Are Carbon Emissions Associated with Stock Returns?
Aswani, Jitendra; Raghunandan, Aneesh; Rajgopal, Shiva. Review of Finance 28 (1), S. 75–106. doi:10.1093/rof/rfad013
Der Zusammenhang zwischen Emissionen und Renditen verschwindet mit von den Unternehmen berichteten statt geschätzten Emissionen oder mit der Emissionsintensität.
Zitiert in: ESG-ETFs: SFDR, Ratings, Rendite und die Grenzen nachhaltiger Fonds · ESG-Methodik: Nachhaltigkeit im Look-through
Attié und Roache (2009) · Inflation Hedging for Long-Term Investors
Attié, Alexander P.; Roache, Shaun K.. International Monetary Fund, IMF Working Paper 09/90. doi:10.5089/9781451872378.001
Prüft mit einem vektoriellen Fehlerkorrekturmodell, wie gut traditionelle Anlageklassen Inflation über verschiedene Horizonte in einem gestreuten Portfolio absichern.
Zitiert in: Liquid Real Assets: Inflationsschutz mit liquiden Sachwerten im Portfolio
Augustin u. a. (2019) · Informed Options Trading Prior to Takeover Announcements: Insider Trading?
Augustin, Patrick; Brenner, Menachem; Subrahmanyam, Marti G.. Management Science 65 (12), S. 5697–5720. doi:10.1287/mnsc.2018.3122
Vor 1.859 US-Übernahmen 1996 bis 2012 zeigten etwa 25 % ungewöhnliche Optionsumsätze im Zielunternehmen, vor allem kurz laufende Calls aus dem Geld; die SEC verfolgte nur rund 8 % der Fälle.
Zitiert in: Insiderhandel: was verboten ist, was erlaubt ist und was Directors' Dealings verraten
Augustin u. a. (2021) · Volmageddon and the Failure of Short Volatility Products
Augustin, Patrick; Cheng, Ing-Haw; Van den Bergen, Ludovic. Financial Analysts Journal 77 (3), S. 35–51. doi:10.1080/0015198x.2021.1913040
Fallstudie zu den Short-Volatilitätsprodukten am 5. Februar 2018: Das Nachkaufen von VIX-Futures zur Absicherung und zum Halten des Hebels trieb die Futures in einem konzentrierten Markt weiter nach oben.
Zitiert in: Tail Hedging: Was Put-Absicherung kostet, wann sie zahlt und was Short-Vol-Strategien lehren · Glossar: Volmageddon
Avalos u. a. (2025) · The global drivers of private credit
Avalos, Fernando; Doerr, Sebastian; Pinter, Gabor. BIS Quarterly Review (März 2025). Quelle
Bank für Internationalen Zahlungsausgleich: Private Credit wächst bei niedrigen Leitzinsen und schwachen Banken; meist geschlossene Fonds mit fünf bis acht Jahren Laufzeit, BDCs mit gestiegenem Hebel und hoher Branchenkonzentration.
Zitiert in: Private Debt in der Praxis: Direct Lending, Unitranche, Mezzanine, Kreditstruktur und Fondsvehikel · Glossar: Business Development Company (BDC)
Avellaneda und Stoikov (2008) · High-frequency trading in a limit order book
Avellaneda, Marco; Stoikov, Sasha. Quantitative Finance 8 (3), S. 217–224. doi:10.1080/14697680701381228
Optimale Geld- und Briefkurse eines Market Makers mit Inventarrisiko: Indifferenzpreis verschoben um Bestand mal Risikoscheu mal Varianz, Spanne aus Risiko und Ausführungswahrscheinlichkeit.
Zitiert in: Market Making und Anleihenhandel: Spread, Inventar, Axes, RFQ, Cross Trades und Matrix Pricing
Avellaneda und Zhang (2010) · Path-Dependence of Leveraged ETF Returns
Avellaneda, Marco; Zhang, Stanley. SIAM Journal on Financial Mathematics 1 (1), S. 586–603. doi:10.1137/090760805
Exakte Formel für die Rendite gehebelter ETFs aus Indexrendite und realisierter Varianz, empirisch an 56 gehebelten Fonds geprüft.
Zitiert in: Hebel im Portfolio: Rendite, Risiko, Kosten und Margin Calls · Gehebelte ETFs und Return Stacking: Pfadabhängigkeit, Kosten und Forschung · Backtest-Methodik: Daten, Ablauf, Rebalancing und Kosten · Methodik der freien Rechner: Vorabpauschale, Sparplan, Entnahme und Hebel-ETF · Glossar: Gehebelter ETF · Glossar: Tägliche Hebelanpassung · Glossar: Pfadabhängigkeit · Glossar: Volatility Decay
Avellaneda und Lee (2010) · Statistical arbitrage in the US equities market
Avellaneda, Marco; Lee, Jeong-Hyun. Quantitative Finance 10 (7), S. 761–782. doi:10.1080/14697680903124632
Statistische Arbitrage mit Residuen gegen Sektor-ETFs oder Hauptkomponenten: Residuen als Ornstein-Uhlenbeck-Prozess, Handel nach dem s-Score, marktneutral.
Zitiert in: Pairs-Trading und statistische Arbitrage: Idee, Methoden, Forschung · Long/Short und statistische Arbitrage: Methodik · Glossar: Statistische Arbitrage · Glossar: Ornstein-Uhlenbeck-Prozess · Glossar: s-Score
Axelson u. a. (2013) · Borrow Cheap, Buy High? The Determinants of Leverage and Pricing in Buyouts
Axelson, Ulf; Jenkinson, Tim; Strömberg, Per; Weisbach, Michael S.. The Journal of Finance 68 (6), S. 2223–2267. doi:10.1111/jofi.12082
Der Hebel bei Buyouts hängt kaum von Firmenmerkmalen ab, sondern von den Kreditbedingungen; mehr Hebel geht mit höheren Kaufpreisen und niedrigeren Fondsrenditen einher.
Zitiert in: Buyout-Fonds und Management-Buyouts: Wie LBO, MBO und MBI funktionieren · Glossar: Leveraged Buyout
Ayres und Nalebuff (2008) · Life-cycle Investing and Leverage: Buying Stock on Margin Can Reduce Retirement Risk
Ayres, Ian; Nalebuff, Barry. National Bureau of Economic Research, Working Paper 14094. doi:10.3386/w14094
Mit Hebel in jungen Jahren und vorsichtigeren Anlagen später verteilen Sparer ihr Aktienrisiko gleichmäßiger über das Erwerbsleben (Diversifikation über die Zeit).
Zitiert in: Hebel im Portfolio: Rendite, Risiko, Kosten und Margin Calls · Glossar: Diversifikation über die Zeit
Ayres und Nalebuff (2010) · Lifecycle Investing: A New, Safe, and Audacious Way to Improve the Performance of Your Retirement Portfolio
Ayres, Ian; Nalebuff, Barry. Basic Books.
Buchfassung des Vorschlags, in jungen Jahren mit Hebel in Aktien zu investieren und den Hebel mit dem Alter abzubauen.
Zitiert in: Hebel im Portfolio: Rendite, Risiko, Kosten und Margin Calls · Glossar: Diversifikation über die Zeit
B
Bacon (2008) · Practical Portfolio Performance Measurement and Attribution
Bacon, Carl R.. Wiley, 2. Auflage.
Handbuch der Performancemessung: Definitionen von Treynor, Calmar, Omega, Ulcer Index, Information Ratio und vielen weiteren Kennzahlen.
Zitiert in: CAGR: die durchschnittliche jährliche Rendite richtig berechnen · Portfolio-Reporting: Rendite, Risiko, Attribution und Kosten richtig berichten · Risikokennzahlen jenseits der Sharpe Ratio: Treynor, Calmar, Omega, Ulcer Index und mehr · Sortino Ratio und Calmar Ratio: Risiko nach unten · Zeitgewichtete Rendite und geldgewichtete Rendite: Was misst was? · Multi-Asset-Attribution: Gewichtungsschemata, Top-down und Bottom-up, Währungen und Overlays · Performance-Attribution: Brinson-Zerlegung, Faktoren und Verkettung über die Zeit · Kennzahlen-Methodik: wie Portfolio Lab Rendite und Risiko misst · Risiko & Attribution: Methodik der Risikozerlegung und Brinson-Attribution · Methodik Private Markets: Fonds auswerten, Cashflows prognostizieren, Zusagen planen · Glossar: Modified Dietz · Glossar: Lower Partial Moment · Glossar: Omega Ratio · Glossar: Martin Ratio · Glossar: Sterling Ratio · Glossar: Upside Capture Ratio · Glossar: Downside Capture Ratio
Bacon (2019) · Performance Attribution: History and Progress
Bacon, Carl R.. CFA Institute Research Foundation, Literature Review; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Literaturübersicht der Attribution von Brinson bis heute: mehrstufige Modelle, Top-down und Bottom-up, Währungen nach Karnosky und Singer, Anleihen, Verkettung, arithmetisch gegen geometrisch, Derivate mit nominalen Beständen.
Zitiert in: Multi-Asset-Attribution: Gewichtungsschemata, Top-down und Bottom-up, Währungen und Overlays · Glossar: Mehrstufige Attribution · Glossar: Geometrische Attribution
Badrinath und Lewellen (1991) · Evidence on Tax-Motivated Securities Trading Behavior
Badrinath, S. G.; Lewellen, Wilbur G.. The Journal of Finance 46 (1), S. 369. doi:10.2307/2328699
Über 80.000 Aktiengeschäfte von 3.000 Privatanlegern zeigen eine deutliche Häufung von Verlustverkäufen gegen Jahresende.
Zitiert in: Steuern sparen im Depot: Verlustverrechnung, Freistellungsauftrag, Günstigerprüfung und Tax-Loss-Harvesting
Baele u. a. (2010) · The Determinants of Stock and Bond Return Comovements
Baele, Lieven; Bekaert, Geert; Inghelbrecht, Koen. The Review of Financial Studies 23 (6), S. 2374–2428. doi:10.1093/rfs/hhq014
Dynamisches Faktormodell mit Regimewechseln: Makroökonomische Fundamentaldaten erklären die Korrelation von Aktien und Anleihen kaum, Liquiditätsmaße und andere Faktoren spielen eine größere Rolle; die Kovarianzen trifft das Modell am schlechtesten.
Zitiert in: Aktien-Anleihen-Korrelation: Regime, Treiber und Folgen für 60/40, Risk Parity und Absicherung
Bai und Collin-Dufresne (2019) · The CDS-bond basis
Bai, Jennie; Collin-Dufresne, Pierre. Financial Management 48 (2), S. 417–439. doi:10.1111/fima.12252
Die CDS-Anleihe-Basis weicht dort stärker von null ab, wo Liquidität, Finanzierungskosten, Kontrahentenrisiko und Qualität als Sicherheit Arbitrage erschweren.
Zitiert in: Basis-Trades: positive und negative Basis bei Anleihen, CDS und Futures · Glossar: CDS-Anleihe-Basis
Bai und Perron (1998) · Estimating and Testing Linear Models with Multiple Structural Changes
Bai, Jushan; Perron, Pierre. Econometrica 66 (1). doi:10.2307/2998540
Theorie zum Schätzen und Testen mehrerer Strukturbrüche in Regressionen, einschließlich Tests für die Zahl der Bruchpunkte.
Zitiert in: Regime-Modelle: Hidden Markov, Markov-Switching und Co. · Glossar: Strukturbruch
Bai u. a. (2015) · The Impact of Leveraged and Inverse ETFs on Underlying Real Estate Returns
Bai, Qing; Bond, Shaun A.; Hatch, Brian. Real Estate Economics 43 (1), S. 37–66. doi:10.1111/1540-6229.12061
Sechs gehebelte und inverse Immobilien-ETFs beeinflussten die Kurse von 63 Immobilienaktien am Tagesende, erhöhten ihre Schwankung und verstärkten Kursmomentum.
Zitiert in: Gehebelte ETFs und Return Stacking: Pfadabhängigkeit, Kosten und Forschung
Bailey u. a. (2016) · The probability of backtest overfitting
Bailey, David; Borwein, Jonathan; López de Prado, Marcos; Zhu, Qiji Jim. The Journal of Computational Finance. doi:10.21314/jcf.2016.322
Schätzt die Wahrscheinlichkeit, dass eine im Backtest beste Strategie nur überangepasst ist (Probability of Backtest Overfitting).
Zitiert in: Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen · Backtest-Overfitting: Wenn die Vergangenheit zu gut aussieht · Deflated Sharpe Ratio: Wie viel Können steckt in einer Sharpe Ratio? · Probability of Backtest Overfitting: Hält die beste Variante, was der Backtest verspricht? · Overfitting-Check und Diversifikationsrendite: so rechnen Backtest und Taktik · Glossar: Combinatorially Symmetric Cross-Validation · Glossar: Logit des Rangs · Glossar: Leistungsabfall · Glossar: Overfitting · Glossar: Probability of Backtest Overfitting
Bailey und López de Prado (2012) · The Sharpe ratio efficient frontier
Bailey, David H.; López de Prado, Marcos. The Journal of Risk 15 (2), S. 3–44. doi:10.21314/JOR.2012.255
Führt die Probabilistic Sharpe Ratio und die Minimum Track Record Length ein: Wie wahrscheinlich liegt eine geschätzte Sharpe Ratio über einer Schwelle, wenn Renditen nicht normalverteilt sind?
Zitiert in: Deflated Sharpe Ratio: Wie viel Können steckt in einer Sharpe Ratio? · Overfitting-Check und Diversifikationsrendite: so rechnen Backtest und Taktik · Glossar: Probabilistic Sharpe Ratio · Glossar: Minimum Track Record Length · Glossar: Standardfehler der Sharpe Ratio
Bailey u. a. (2014) · Pseudo-Mathematics and Financial Charlatanism: The Effects of Backtest Overfitting on Out-of-Sample Performance
Bailey, David H.; Borwein, Jonathan M.; López de Prado, Marcos; Zhu, Qiji Jim. Notices of the American Mathematical Society 61 (5), S. 458–471. doi:10.1090/noti1105
Zeigt, wie schnell bei vielen getesteten Varianten eine hohe Sharpe Ratio im Backtest entsteht, und leitet eine Mindestlänge des Backtests ab.
Zitiert in: Deflated Sharpe Ratio: Wie viel Können steckt in einer Sharpe Ratio? · Probability of Backtest Overfitting: Hält die beste Variante, was der Backtest verspricht? · Overfitting-Check und Diversifikationsrendite: so rechnen Backtest und Taktik
Bailey und López de Prado (2014) · The Deflated Sharpe Ratio: Correcting for Selection Bias, Backtest Overfitting, and Non-Normality
Bailey, David H.; López de Prado, Marcos. The Journal of Portfolio Management 40 (5), S. 94–107. doi:10.3905/jpm.2014.40.5.094
Die Deflated Sharpe Ratio korrigiert eine Sharpe Ratio für die Zahl der ausprobierten Strategien, Schiefe und Wölbung.
Zitiert in: ETF-Portfolio backtesten: Anleitung für den Portfolio-Backtest · Sharpe Ratio: Rendite pro Einheit Risiko · Backtest-Overfitting: Wenn die Vergangenheit zu gut aussieht · Deflated Sharpe Ratio: Wie viel Können steckt in einer Sharpe Ratio? · Probability of Backtest Overfitting: Hält die beste Variante, was der Backtest verspricht? · Overfitting-Check und Diversifikationsrendite: so rechnen Backtest und Taktik · Glossar: Erwartete maximale Sharpe Ratio · Glossar: Effektive Zahl der Versuche · Glossar: Multiples Testen · Glossar: Selection Bias · Glossar: Deflated Sharpe Ratio
Bailey und López de Prado (2021) · How “Backtest Overfitting” in Finance Leads to False Discoveries
Bailey, David H.; López de Prado, Marcos. Significance 18 (6), S. 22–25. doi:10.1111/1740-9713.01588
Allgemeinverständlich: warum aus historischen Daten optimierte Strategien oft statistische Trugbilder sind und in der Praxis schlecht abschneiden.
Zitiert in: Probability of Backtest Overfitting: Hält die beste Variante, was der Backtest verspricht?
Bailey (1992) · Are Manager Universes Acceptable Performance Benchmarks?
Bailey, Jeffery V.. The Journal of Portfolio Management 18 (3), S. 9–13. doi:10.3905/jpm.1992.9
Nennt die Eigenschaften einer gültigen Benchmark (eindeutig, investierbar, messbar, angemessen, im Einklang mit den aktuellen Anlagemeinungen, vorab festgelegt) und zeigt, dass Vergleichsgruppen anderer Manager sie nicht erfüllen.
Zitiert in: Portfolio-Reporting: Rendite, Risiko, Attribution und Kosten richtig berichten
Bailey (1992) · Evaluating Benchmark Quality
Bailey, Jeffery V.. Financial Analysts Journal 48 (3), S. 33–39. doi:10.2469/faj.v48.n3.33
Tests für die Qualität einer Benchmark: Abdeckung, Umschlag, überwiegend positive aktive Gewichte, Tracking Error, Korrelationen der marktbereinigten Renditen und ähnliche Stilmerkmale.
Zitiert in: Portfolio-Reporting: Rendite, Risiko, Attribution und Kosten richtig berichten
Bailey u. a. (1963) · A Regression Method for Real Estate Price Index Construction
Bailey, Martin J.; Muth, Richard F.; Nourse, Hugh O.. Journal of the American Statistical Association 58 (304), S. 933–942. doi:10.1080/01621459.1963.10480679
Begründet den Repeat-Sales-Index: Preise desselben Objekts zu verschiedenen Zeitpunkten, kombiniert in einer Regression, umgehen Qualitätsunterschiede und liefern Standardfehler des Index.
Zitiert in: Immobilien als Geldanlage: vermietete Wohnung, REITs, offene Fonds und Private Real Estate · Sammlerstücke als Geldanlage: Was Kunst, Wein, Uhren und Oldtimer wirklich bringen · Glossar: Repeat-Sales-Index
Bajgrowicz und Scaillet (2012) · Technical trading revisited: False discoveries, persistence tests, and transaction costs
Bajgrowicz, Pierre; Scaillet, Olivier. Journal of Financial Economics 106 (3), S. 473–491. doi:10.1016/j.jfineco.2012.06.001
Technische Regeln am Dow Jones 1897–2011 mit der False Discovery Rate: Schon niedrige Handelskosten zehren die Überrendite in der Stichprobe auf.
Zitiert in: Charttechnik, Chartmuster und Candlesticks aus Quant-Sicht
Baker und Wurgler (2004) · A Catering Theory of Dividends
Baker, Malcolm; Wurgler, Jeffrey. The Journal of Finance 59 (3), S. 1125–1165. doi:10.1111/j.1540-6261.2004.00658.x
Unternehmen beginnen Dividenden zu zahlen, wenn Anleger Dividendenzahler mit einem Aufschlag bewerten. Sie bedienen eine Nachfrage.
Zitiert in: Dividendenstrategie und Dividenden-ETFs kritisch betrachtet: Irrelevanz, Steuern, Faktoren
Baker und Wurgler (2006) · Investor Sentiment and the Cross-Section of Stock Returns
Baker, Malcolm; Wurgler, Jeffrey. The Journal of Finance 61 (4), S. 1645–1680. doi:10.1111/j.1540-6261.2006.00885.x
Ist die Stimmung niedrig, bringen kleine, junge, volatile und schwer zu bewertende Aktien danach höhere Renditen; ist sie hoch, niedrigere.
Zitiert in: Stimmung: Methodik für Angst-Gier-Index, Put/Call und COT
Baker u. a. (2011) · Benchmarks as Limits to Arbitrage: Understanding the Low-Volatility Anomaly
Baker, Malcolm; Bradley, Brendan; Wurgler, Jeffrey. Financial Analysts Journal 67 (1), S. 40–54. doi:10.2469/faj.v67.n1.4
Erklärt die Niedrig-Volatilitäts-Anomalie mit Benchmark-Vorgaben für Fondsmanager und Lotterie-Präferenzen.
Zitiert in: Low-Volatility-Anomalie und Betting against Beta · Glossar: Low-Volatility-Anomalie
Bakshi und Kapadia (2003) · Delta-Hedged Gains and the Negative Market Volatility Risk Premium
Bakshi, Gurdip; Kapadia, Nikunj. Review of Financial Studies 16 (2), S. 527–566. doi:10.1093/rfs/hhg002
Delta-abgesicherte gekaufte Indexoptionen schneiden im Mittel schlechter als null ab. Das belegt eine negative Prämie des Volatilitätsrisikos.
Zitiert in: Markterwartungen: Was Zinskurve, Inflationsanleihen und Optionen über die Zukunft verraten · Optionsbewertung: wie faire Optionspreise entstehen · Tail Hedging: Was Put-Absicherung kostet, wann sie zahlt und was Short-Vol-Strategien lehren
Bakshi u. a. (2011) · The Baltic Dry Index as a Predictor of Global Stock Returns, Commodity Returns, and Global Economic Activity
Bakshi, Gurdip; Panayotov, George; Skoulakis, Georgios. SSRN. doi:10.2139/ssrn.1787757
Das Wachstum eines Frachtratenindex für Trockenmassengut sagt in und außerhalb der Stichprobe Aktien- und Rohstoffrenditen sowie die weltweite Wirtschaftsaktivität voraus.
Zitiert in: Schiffsdaten und Satellitenbilder: Was sie über Rohstoffe verraten · Glossar: Frachtratenindex
Bali u. a. (2011) · Maxing out: Stocks as lotteries and the cross-section of expected returns
Bali, Turan G.; Cakici, Nusret; Whitelaw, Robert F.. Journal of Financial Economics 99 (2), S. 427–446. doi:10.1016/j.jfineco.2010.08.014
Aktien mit dem höchsten Tagesgewinn des Vormonats (MAX) bringen danach niedrigere Renditen: Anleger zahlen für lotterieähnliche Gewinnchancen zu viel.
Zitiert in: Stock Picking: Warum Einzelaktien so schwer zu treffen sind · Glossar: Lotterie-Aktie
Ball und Brown (1968) · An Empirical Evaluation of Accounting Income Numbers
Ball, Ray; Brown, Philip. Journal of Accounting Research 6 (2), S. 159–178. doi:10.2307/2490232
Klassische Studie zur Kursreaktion auf Jahresergebnisse: Ein großer Teil der Information ist schon vor der Veröffentlichung im Kurs.
Zitiert in: Event-Studien: Wie man Kursreaktionen auf Ereignisse misst und testet
Baltas und Kosowski (2020) · Demystifying Time-Series Momentum Strategies: Volatility Estimators, Trading Rules and Pairwise Correlations
Baltas, Nick; Kosowski, Robert. Wiley; in: Satchell, Stephen; Grant, Andrew (Hrsg.), Market Momentum: Theory and Practice. doi:10.1002/9781119599364.ch3
Wie Volatilitätsschätzer und Signale den Umschlag von Trendstrategien bestimmen und warum höhere Korrelationen zwischen den Märkten nach der Finanzkrise die Ergebnisse drückten; mit Kostenmodell für Rollen und Umschichten.
Zitiert in: CTAs und Managed Futures: Branche, Positionsgröße, Kosten und Krisenschutz
Banca d'Italia (2026) · The European Parliament decided to open negotiations on the Digital Euro Regulation (9. Juli 2026)
Banca d'Italia. Banca d'Italia; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Das Europäische Parlament beschloss sein Verhandlungsmandat zum digitalen Euro mit 416 zu 169 Stimmen bei 22 Enthaltungen; Ziel ist der Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens bis Ende 2026.
Zitiert in: Digital Assets: Tokenisierung, Stablecoins, Kryptowertpapiere und digitaler Euro
BIZ (2018) · The equity market turbulence of 5 February – the role of exchange-traded volatility products (Kasten im BIS Quarterly Review, März 2018, S. 4–6)
Bank für Internationalen Zahlungsausgleich. Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, 11.3.2018 (Grafik korrigiert am 21.3.2018); abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Am 5. Februar 2018 fiel der S&P 500 um 4,2 %, der VIX stieg um 20 Punkte; gehebelte und inverse VIX-Produkte mussten kurz vor 16:15 Uhr VIX-Futures kaufen, und das inverse Produkt XIV verlor 84 % und wurde eingestellt.
Zitiert in: Tail Hedging: Was Put-Absicherung kostet, wann sie zahlt und was Short-Vol-Strategien lehren · Glossar: Volmageddon
BIZ (2025) · Next-generation monetary and financial system takes shape, based on a tokenised unified ledger: BIS (Pressemitteilung zum Annual Economic Report 2025, Kapitel III, 24. Juni 2025)
Bank für Internationalen Zahlungsausgleich. Bank für Internationalen Zahlungsausgleich; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Tokenisierung auf einem einheitlichen Register mit Zentralbankreserven, Bankeinlagen und Staatsanleihen; Stablecoins bestehen die Prüfungen Einheitlichkeit, Elastizität und Integrität nicht.
Zitiert in: Digital Assets: Tokenisierung, Stablecoins, Kryptowertpapiere und digitaler Euro · Glossar: Tokenisierung
BIZ (2026) · Annual Economic Report 2026, Kapitel III: Anchoring trust in money: innovation beyond stablecoins
Bank für Internationalen Zahlungsausgleich. Bank für Internationalen Zahlungsausgleich; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Marktwert der Stablecoins Ende Mai 2026 rund 320 Mrd. US-Dollar, 99,4 % der fiat-gedeckten an den Dollar gebunden; Umtausch zum Nennwert über Emittenten und Blockchains hinweg ist nicht in jeder Lage gesichert.
Zitiert in: Digital Assets: Tokenisierung, Stablecoins, Kryptowertpapiere und digitaler Euro · Glossar: Stablecoin
Bank of England (2023) · Bank staff paper: LDI minimum resilience – recommendation and explainer
Bank of England. Bank of England, Financial Policy Committee, 29.3.2023; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Empfehlung an die britische Pensionsaufsicht: LDI-Fonds und -Mandate sollen mindestens einen Renditeanstieg von etwa 250 Basispunkten ohne Zwangsverkäufe verkraften.
Zitiert in: Liability Driven Investing und Cashflow Driven Investing: Verbindlichkeiten mit Anleihen decken · Overlay-Management mit Futures: Beta-, Duration- und Währungs-Overlay, Kontraktzahlen und Liquiditätsbedarf
Bank of England, APF (2023) · Asset Purchase Facility Quarterly Report – 2022 Q4
Bank of England. Bank of England; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Umfang und Abbau der befristeten Gilt-Käufe zur Sicherung der Finanzstabilität im Herbst 2022.
Zitiert in: Liability Driven Investing und Cashflow Driven Investing: Verbindlichkeiten mit Anleihen decken
Banz (1981) · The relationship between return and market value of common stocks
Banz, Rolf W.. Journal of Financial Economics 9 (1), S. 3–18. doi:10.1016/0304-405x(81)90018-0
Entdeckt den Größeneffekt: Kleine Unternehmen brachten höhere Renditen, als das CAPM erwarten ließ.
Zitiert in: Equal Weight vs. Cap Weight: Gewichtung, Rebalancing und Faktorneigungen · Faktorinvesting: die Fama-French-Faktoren verstehen · Glossar: SMB · Glossar: Größenprämie
Bao u. a. (2011) · The Illiquidity of Corporate Bonds
Bao, Jack; Pan, Jun; Wang, Jiang. The Journal of Finance 66 (3), S. 911–946. doi:10.1111/j.1540-6261.2011.01655.x
Die Illiquidität von US-Unternehmensanleihen 2003 bis 2009 ist erheblich, größer, als Geld-Brief-Spannen erklären, und erklärt einen großen Teil der zeitlichen Schwankung der Renditeaufschläge von Anleihen mit gutem Rating.
Zitiert in: Market Making und Anleihenhandel: Spread, Inventar, Axes, RFQ, Cross Trades und Matrix Pricing
Barber und Lyon (1997) · Detecting long-run abnormal stock returns: The empirical power and specification of test statistics
Barber, Brad M.; Lyon, John D.. Journal of Financial Economics 43 (3), S. 341–372. doi:10.1016/S0304-405X(96)00890-2
Über ein bis fünf Jahre sind Tests gegen einen Marktindex fehlspezifiziert; Vergleichsfirmen gleicher Größe und gleichen Buch-Marktwert-Verhältnisses beheben das weitgehend.
Zitiert in: Event-Studien: Wie man Kursreaktionen auf Ereignisse misst und testet · Glossar: Buy-and-Hold Abnormal Return
Barber und Odean (2000) · Trading Is Hazardous to Your Wealth: The Common Stock Investment Performance of Individual Investors
Barber, Brad M.; Odean, Terrance. The Journal of Finance 55 (2), S. 773–806. doi:10.1111/0022-1082.00226
Privatanleger, die viel handeln, erzielen deutlich schlechtere Renditen als passive Anleger.
Zitiert in: Abgeltungsteuer, Teilfreistellung und Sparerpauschbetrag bei ETFs · Core-Satellite mit breitem Kern und gezielten Satelliten: Kosten, Tracking Error und Regeln · Market Timing: Lässt sich der richtige Zeitpunkt treffen? · Effizienzmarkthypothese: Warum es so schwer ist, den Markt zu schlagen · Steuern sparen im Depot: Verlustverrechnung, Freistellungsauftrag, Günstigerprüfung und Tax-Loss-Harvesting · Stock Picking: Warum Einzelaktien so schwer zu treffen sind · Vermögensverwaltende GmbH: Ab wann lohnt sie sich? Steuern, Kosten und Break-even · Zeitgewichtete Rendite und geldgewichtete Rendite: Was misst was? · Glossar: Selbstüberschätzung
Barber und Odean (2008) · All That Glitters: The Effect of Attention and News on the Buying Behavior of Individual and Institutional Investors
Barber, Brad M.; Odean, Terrance. The Review of Financial Studies 21 (2), S. 785–818. doi:10.1093/rfs/hhm079
Privatanleger kaufen vor allem Aktien, die Aufmerksamkeit erregen: Titel in den Nachrichten, mit ungewöhnlich hohem Umsatz oder extremen Tagesrenditen.
Zitiert in: Core-Satellite mit breitem Kern und gezielten Satelliten: Kosten, Tracking Error und Regeln · Themen-ETFs und Hype: Was Studien, Kosten und Überschneidungen zeigen
Barden u. a. (2024) · Fewer tankers transit the Red Sea in 2024
Barden, Justine; Dunn, Candace; Merolli, Paul. U.S. Energy Information Administration, Today in Energy, 11.10.2024. Quelle
Nach den Angriffen im Roten Meer sanken die Ölflüsse durch das Bab al-Mandab um mehr als die Hälfte, während mehr Tanker um das Kap der Guten Hoffnung fuhren.
Zitiert in: Schiffsdaten und Satellitenbilder: Was sie über Rohstoffe verraten
Barkhagen u. a. (2023) · Optimising portfolio diversification and dimensionality
Barkhagen, M.; García, S.; Gondzio, J.; Kalcsics, J.; Kroeske, J.; Sabanis, S. u. a.. Journal of Global Optimization 85 (1), S. 185–234. doi:10.1007/s10898-022-01202-7
Portfolio-Dimensionalität: verbindet Diversifikation mit der Nicht-Normalität der Portfoliorenditen über Quotienten homogener Risikomaße (unabhängig vom Hebel); ihre Maximierung ist nicht konvex und wird mit zwei globalen Optimierungsverfahren gelöst.
Zitiert in: Jenseits von Markowitz: Schätzfehler, Rauschen und echte Diversifikation · Glossar: Portfolio-Dimensionalität
Barroso und Santa-Clara (2015) · Momentum has its moments
Barroso, Pedro; Santa-Clara, Pedro. Journal of Financial Economics 116 (1), S. 111–120. doi:10.1016/j.jfineco.2014.11.010
Momentum hatte die höchste Sharpe Ratio der klassischen Faktoren, aber die schwersten Crashs; sein Risiko schwankt stark und ist vorhersagbar, und eine Steuerung danach beseitigt die Crashs fast und verdoppelt die Sharpe Ratio beinahe.
Barth und Kahn (2021) · Hedge Funds and the Treasury Cash-Futures Disconnect
Barth, Daniel; Kahn, R. Jay. Office of Financial Research, U.S. Department of the Treasury, Working Paper 21-01. doi:10.67236/faxi2748
Aufstieg und Abbau des Treasury-Basis-Trades bei Hedgefonds nach 2016 und im März 2020, eher Folge als Hauptursache des Marktstresses.
Zitiert in: Basis-Trades: positive und negative Basis bei Anleihen, CDS und Futures
Barth u. a. (2023) · Recent Developments in Hedge Funds' Treasury Futures and Repo Positions: is the Basis Trade „Back“?
Barth, Daniel; Kahn, R. Jay; Mann, Robert. Board of Governors of the Federal Reserve System, FEDS Notes vom 30. August 2023. doi:10.17016/2380-7172.3355
Auswertung von Futures- und Repo-Daten: Der Basis-Trade ist wahrscheinlich zumindest teilweise zurück.
Zitiert in: Basis-Trades: positive und negative Basis bei Anleihen, CDS und Futures
Bartram u. a. (2008) · Does adverse selection affect bid–ask spreads for options?
Bartram, Söhnke M.; Fehle, Frank; Shrider, David G.. Journal of Futures Markets 28 (5), S. 417–437. doi:10.1002/fut.20316
Bank-Optionsscheine an der EUWAX hatten engere Geld-Brief-Spannen als vergleichbare Eurex-Optionen; adverse Selektion macht an der Eurex mindestens die Hälfte der Spanne aus.
Zitiert in: Optionsscheine, Turbos und Zertifikate: Was sie sind und was man draufzahlt · Glossar: Optionsschein
Basler Ausschuss für Bankenaufsicht (2009) · Principles for sound stress testing practices and supervision
Basel Committee on Banking Supervision. Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, Mai 2009 (2018 ersetzt); abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Prinzipien für Stresstests der Banken und ihre Prüfung durch die Aufsicht, als Antwort auf Schwächen der Stresstests, die die Finanzkrise offengelegt hatte.
Zitiert in: Szenarioanalyse und Sensitivitätsanalyse: Aktien-, Zins-, Kredit- und Währungsrisiko im Stresstest
Basler Ausschuss für Bankenaufsicht (2018) · Stress testing principles
Basel Committee on Banking Supervision. Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, 17.10.2018; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Neun Prinzipien zu Zielen, Governance, Daten, Modellen und Überprüfung von Stresstests; Szenarien sollen schwer, aber plausibel sein, Reverse Stresstests suchen Szenarien, die eine Bank scheitern lassen könnten.
Zitiert in: Historischer Stresstest: wie du vergangene Krisen auf dein heutiges Portfolio überträgst · Szenarioanalyse und Sensitivitätsanalyse: Aktien-, Zins-, Kredit- und Währungsrisiko im Stresstest · Szenarien-Methodik: wie Portfolio Lab Stresstests rechnet · Glossar: Stresstest · Glossar: Reverse Stresstest · Glossar: Historisches Szenario · Glossar: Hypothetisches Szenario
Basler Ausschuss (2011) · Capital treatment for bilateral counterparty credit risk finalised by the Basel Committee (Pressemitteilung)
Basler Ausschuss für Bankenaufsicht. Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, Basel, 1.6.2011; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Abschluss der Basel-III-Regeln zum Kontrahentenrisiko mit Eigenkapital für CVA-Risiken; in der Finanzkrise stammten rund zwei Drittel der Verluste aus Kontrahentenrisiko aus CVA-Änderungen.
Zitiert in: Kontrahenten- und Emittentenrisiko: CVA, ETCs, Zertifikate und Swaps · Glossar: Credit Valuation Adjustment
Basler Ausschuss (2020) · Basel Committee publishes final revisions to the credit valuation adjustment risk framework (Pressemitteilung)
Basler Ausschuss für Bankenaufsicht. Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, Basel, 8.7.2020; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Letzte Anpassungen am CVA-Rahmen von Basel III: Risikogewichte, geclearte Kundengeschäfte, Standard- und Basisansatz, angeglichen an den Rahmen für Marktrisiken.
Zitiert in: Kontrahenten- und Emittentenrisiko: CVA, ETCs, Zertifikate und Swaps
BCBS, CPMI und IOSCO (2022) · BCBS-CPMI-IOSCO finalise analysis of margining practices during the March 2020 market turmoil (Pressemitteilung zum Bericht „Review of margining practices“)
Basler Ausschuss für Bankenaufsicht; Ausschuss für Zahlungsverkehr und Marktinfrastrukturen; International Organization of Securities Commissions. Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, 29.9.2022; abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Im März 2020 erreichten die Variation-Margin-Forderungen zentraler Gegenparteien am 9. März ihren Höchststand von 140 Mrd. US-Dollar, die Initial Margin im zentralen Clearing stieg im Monat um rund 300 Mrd. US-Dollar.
Zitiert in: Overlay-Management mit Futures: Beta-, Duration- und Währungs-Overlay, Kontraktzahlen und Liquiditätsbedarf · Glossar: Variation Margin
Basler Ausschuss (2024) · Basel Committee publishes final disclosure framework for banks' cryptoasset exposures and targeted amendments to its cryptoasset standard (Pressemitteilung, 17. Juli 2024)
Basler Ausschuss für Bankenaufsicht. Bank für Internationalen Zahlungsausgleich; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Offenlegungsrahmen und gezielte Änderungen des Krypto-Standards von Dezember 2022, vor allem zu den Kriterien für Stablecoins der Gruppe 1b; beide gelten ab 1. Januar 2026.
Zitiert in: Krypto im institutionellen Portfolio: Zugang, Verwahrung, Regulierung und Risikobudget
Basler Rahmenwerk, SCO60 (2024) · The Basel Framework, SCO60: Cryptoasset exposures (Fassung in Kraft ab 1. Januar 2026, zuletzt geändert am 27. November 2024)
Basler Ausschuss für Bankenaufsicht. Bank für Internationalen Zahlungsausgleich; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Krypto-Exposures von Banken in den Gruppen 1a, 1b, 2a und 2b; Risikogewicht 1.250 % für Gruppe 2b, Gruppe 2 insgesamt in der Regel bis 1 %, höchstens 2 % des Kernkapitals.
Zitiert in: Krypto im institutionellen Portfolio: Zugang, Verwahrung, Regulierung und Risikobudget
Basler Ausschuss (2026) · Basel Committee meets to advance supervisory and regulatory initiatives and discuss risks and vulnerabilities to the global banking system (Pressemitteilung, 1. Oktober 2026)
Basler Ausschuss für Bankenaufsicht. Bank für Internationalen Zahlungsausgleich; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Der Ausschuss überprüft gezielt einzelne Elemente seines Standards für Krypto-Exposures von Banken und will bis Ende 2026 einen Zwischenstand geben.
Zitiert in: Krypto im institutionellen Portfolio: Zugang, Verwahrung, Regulierung und Risikobudget
Baule u. a. (2008) · Credit risk and bank margins in structured financial products: Evidence from the German secondary market for discount certificates
Baule, Rainer; Entrop, Oliver; Wilkens, Marco. Journal of Futures Markets 28 (4), S. 376–397. doi:10.1002/fut.20309
Discount-Zertifikate am Sekundärmarkt: Mit einem Modell, das Markt- und Kreditrisiko verbindet, sind die Gesamtmargen eher niedrig; der Anteil für das Kreditrisiko der Bank ist ein wesentlicher Teil davon.
Zitiert in: Optionsscheine, Turbos und Zertifikate: Was sie sind und was man draufzahlt · Glossar: Discount-Zertifikat · Glossar: Emittentenmarge
Baule und Blonski (2015) · The Demand for Warrants and Issuer Pricing Strategies
Baule, Rainer; Blonski, Philip. Journal of Futures Markets 35 (12), S. 1195–1219. doi:10.1002/fut.21703
Privatanleger kaufen unter ähnlichen Optionsscheinen eher den mit der geringsten Marge, reagieren aber nicht auf das allgemeine Margenniveau; Emittenten variieren die Marge mit der Moneyness.
Zitiert in: Optionsscheine, Turbos und Zertifikate: Was sie sind und was man draufzahlt · Glossar: Optionsschein
Baum u. a. (1970) · A Maximization Technique Occurring in the Statistical Analysis of Probabilistic Functions of Markov Chains
Baum, Leonard E.; Petrie, Ted; Soules, George; Weiss, Norman. The Annals of Mathematical Statistics 41 (1), S. 164–171. doi:10.1214/aoms/1177697196
Iteratives Verfahren zur Schätzung verborgener Markov-Ketten, heute als Baum-Welch-Algorithmus bekannt.
Zitiert in: Regime-Modelle: Hidden Markov, Markov-Switching und Co. · Regime-Methodik: wie das Hidden-Markov-Modell rechnet · Glossar: Hidden-Markov-Modell · Glossar: Baum-Welch-Algorithmus
Baur und Lucey (2010) · Is Gold a Hedge or a Safe Haven? An Analysis of Stocks, Bonds and Gold
Baur, Dirk G.; Lucey, Brian M.. Financial Review 45 (2), S. 217–229. doi:10.1111/j.1540-6288.2010.00244.x
Gold ist im Mittel ein Schutz gegen Aktien und in extremen Abschwüngen ein sicherer Hafen, aber nur kurzfristig.
Zitiert in: All-Weather-Portfolio: Für jedes Wirtschaftsklima gerüstet? · Gold im Portfolio: sicherer Hafen, Inflationsschutz oder nur glänzend? · Glossar: Sicherer Hafen · Glossar: Gold
Baur und McDermott (2010) · Is gold a safe haven? International evidence
Baur, Dirk G.; McDermott, Thomas K.. Journal of Banking & Finance 34 (8), S. 1886–1898. doi:10.1016/j.jbankfin.2009.12.008
Prüft Gold als sicheren Hafen für Aktienmärkte vieler Länder, auch in einzelnen Krisen.
Zitiert in: Gold im Portfolio: sicherer Hafen, Inflationsschutz oder nur glänzend?
Baxter und Jermann (1997) · The International Diversification Puzzle Is Worse Than You Think
Baxter, Marianne; Jermann, Urban J.. American Economic Review 87 (1), S. 170–180. Quelle
Renditen von Human- und Sachkapital hängen in vier Industrieländern eng zusammen; wer sein Humankapital absichert, bräuchte eine Short-Position in heimischen Anlagen.
Zitiert in: Das ganze Vermögen: Gesamtvermögen aus Depot, Haus, Humankapital und Auto
Beasley u. a. (2003) · An evolutionary heuristic for the index tracking problem
Beasley, J. E.; Meade, N.; Chang, T.-J.. European Journal of Operational Research 148 (3), S. 621–643. doi:10.1016/s0377-2217(02)00425-3
Heuristik für die Auswahl einer begrenzten Zahl von Titeln, die einen Index möglichst genau nachbilden.
Zitiert in: Index-Replikation: vollständige Replikation, optimiertes Sampling und Swap
Beber und Pagano (2013) · Short-Selling Bans Around the World: Evidence from the 2007–09 Crisis
Beber, Alessandro; Pagano, Marco. The Journal of Finance 68 (1), S. 343–381. doi:10.1111/j.1540-6261.2012.01802.x
Leerverkaufsverbote in der Finanzkrise schadeten der Liquidität, verlangsamten die Preisfindung und stützten die Kurse nicht, allenfalls bei US-Finanzwerten.
Zitiert in: Leerverkauf, Hedgefonds und Hedging: Arten und Wirkung
Becker u. a. (2015) · Markowitz versus Michaud: portfolio optimization strategies reconsidered
Becker, Franziska; Gürtler, Marc; Hibbeln, Martin. The European Journal of Finance 21 (4), S. 269–291. doi:10.1080/1351847X.2013.830138
Große Simulationsstudie: Im Mittel schlägt die klassische Optimierung das Resampling; wichtiger sind Schätzer und Gewichtsgrenzen.
Zitiert in: Resampling-Optimierung nach Michaud: stabilere Portfoliogewichte durch Simulation · Optimierungsmethodik: Schätzung, Zielfunktionen, Black-Litterman, Resampling und Walk-forward
Bekaert und Wang (2010) · Inflation risk and the inflation risk premium
Bekaert, Geert; Wang, Xiaozheng. Economic Policy 25 (64), S. 755–806. doi:10.1111/j.1468-0327.2010.00253.x
Schätzt die Inflationsrisikoprämie in Anleihezinsen verschiedener Länder.
Zitiert in: Reale Rendite: was nach der Inflation übrig bleibt · Liquid Real Assets: Inflationsschutz mit liquiden Sachwerten im Portfolio · Markterwartungen: Was Zinskurve, Inflationsanleihen und Optionen über die Zukunft verraten · Anleihen-Mathematik: Preis, Rendite, Duration, Konvexität und Spreads rechnen · Glossar: Breakeven-Inflation · Glossar: Inflationsrisikoprämie · Glossar: Inflations-Beta
Ben Dor und Xu (2011) · Fallen Angels: Characteristics, Performance, and Implications for Investors
Ben Dor, Arik; Xu, Zhe. The Journal of Fixed Income 20 (4), S. 33–58. doi:10.3905/jfi.2011.20.4.033
Fallen Angels entwickeln sich nach der Herabstufung zunächst schlechter als vergleichbare Hochzinsanleihen und erholen sich dann über bis zu zwei Jahre, umso stärker, je tiefer der Fall war.
Zitiert in: Distressed Debt: Strategien, Insolvenzrecht, Erlösquoten und Rendite beim Investieren in Krisen · Glossar: Fallen Angel
Ben-David u. a. (2017) · Exchange-Traded Funds
Ben-David, Itzhak; Franzoni, Francesco; Moussawi, Rabih. Annual Review of Financial Economics 9 (1), S. 169–189. doi:10.1146/annurev-financial-110716-032538
Übersicht über ETFs: Aufbau, Arbitrage, Liquidität und Wirkung auf die Märkte.
Zitiert in: ETF-Grundlagen: Kosten, Replikation und Ertragsverwendung · Themen-ETFs und Hype: Was Studien, Kosten und Überschneidungen zeigen · Indexanbieter und Bewertungszeitpunkt: Warum gleiche Indizes verschieden rechnen · Ordertypen und Ausführung: von der Limit-Order über MOC und VWAP bis zu TAS und BTIC · Glossar: ETF · Glossar: Creation und Redemption
Ben-David u. a. (2018) · Do ETFs Increase Volatility?
Ben-David, Itzhak; Franzoni, Francesco; Moussawi, Rabih. The Journal of Finance 73 (6), S. 2471–2535. doi:10.1111/jofi.12727
ETFs übertragen Liquiditätsschocks auf die enthaltenen Aktien und erhöhen deren Volatilität.
Zitiert in: ETF-Grundlagen: Kosten, Replikation und Ertragsverwendung
Ben-David u. a. (2023) · Competition for Attention in the ETF Space
Ben-David, Itzhak; Franzoni, Francesco; Kim, Byungwook; Moussawi, Rabih. The Review of Financial Studies 36 (3), S. 987–1042. doi:10.1093/rfs/hhac048
Spezialisierte ETFs auf Themen, die Aufmerksamkeit erregen, verlieren in den ersten fünf Jahren risikobereinigt rund 30 %, vor allem weil ihre Aktien bei der Auflegung überbewertet sind.
Zitiert in: Themen-ETFs und Hype: Was Studien, Kosten und Überschneidungen zeigen · Glossar: Themen-ETF
Benartzi und Thaler (1995) · Myopic Loss Aversion and the Equity Premium Puzzle
Benartzi, S.; Thaler, R. H.. The Quarterly Journal of Economics 110 (1), S. 73–92. doi:10.2307/2118511
Kurzsichtige Verlustaversion: Wer sein Depot zu oft prüft, empfindet Aktien als zu riskant.
Zitiert in: Cost-Average-Effekt: Was der Durchschnittskosteneffekt wirklich bringt · Sparplan oder Einmalanlage: Größeren Betrag auf einmal oder in Raten anlegen? · Aktienrisikoprämie: Wie viel mehr Aktien bringen und warum das ein Rätsel ist · Glossar: Equity Premium Puzzle · Glossar: Kurzsichtige Verlustaversion
Benartzi (2001) · Excessive Extrapolation and the Allocation of 401(k) Accounts to Company Stock
Benartzi, Shlomo. The Journal of Finance 56 (5), S. 1747–1764. doi:10.1111/0022-1082.00388
Etwa ein Drittel des Vermögens großer US-Betriebsrentenpläne steckt in Aktien des eigenen Arbeitgebers, umso mehr, je besser die Aktie zuvor lief.
Zitiert in: Das ganze Vermögen: Gesamtvermögen aus Depot, Haus, Humankapital und Auto · Glossar: Arbeitgeberaktien
Benartzi u. a. (2011) · Annuitization Puzzles
Benartzi, Shlomo; Previtero, Alessandro; Thaler, Richard H.. Journal of Economic Perspectives 25 (4), S. 143–164. doi:10.1257/jep.25.4.143
Obwohl Leibrenten gegen das Risiko schützen, das eigene Vermögen zu überleben, verrenten nur wenige Ruheständler einen großen Teil; Verhaltens- und institutionelle Gründe erklären das.
Beneish und Whaley (1996) · An Anatomy of the “S&P Game”: The Effects of Changing the Rules
Beneish, Messod D.; Whaley, Robert E.. The Journal of Finance 51 (5), S. 1909–1930. doi:10.1111/j.1540-6261.1996.tb05231.x
Seit S&P Änderungen fünf Tage vorher ankündigt, steigen aufgenommene Aktien zwischen Ankündigung und Stichtag überdurchschnittlich; ein Teil kehrt sich danach um.
Zitiert in: Smart Indexing: Mehrwert für Indexfonds rund um Corporate Actions und Indexänderungen
Bengen (1994) · Determining Withdrawal Rates Using Historical Data
Bengen, William P.. Journal of Financial Planning. Quelle
Prüft mit US-Daten seit 1926, welche inflationsangepasste Anfangsentnahme jeden historischen Zeitraum überstanden hätte; Ursprung der 4-%-Regel, empfohlen 50 bis 75 % Aktien.
Zitiert in: Sichere Entnahmerate: was die 4-%-Regel taugt · FIRE (Financial Independence, Retire Early): Lean, Fat, Coast und Barista FIRE · Finanzziele-Methodik: wie Portfolio Lab einen Lebensplan simuliert · Methodik der freien Rechner: Vorabpauschale, Sparplan, Entnahme und Hebel-ETF · Glossar: FIRE-Zahl
Benzoni u. a. (2007) · Portfolio Choice over the Life-Cycle when the Stock and Labor Markets Are Cointegrated
Benzoni, Luca; Collin-Dufresne, Pierre; Goldstein, Robert S.. The Journal of Finance 62 (5), S. 2123–2167. doi:10.1111/j.1540-6261.2007.01271.x
Wandern Löhne und Dividenden langfristig gemeinsam, ist Humankapital bei Jungen aktienähnlich und bei Älteren anleiheähnlich; die optimale Aktienquote verläuft als Buckel.
Zitiert in: Das ganze Vermögen: Gesamtvermögen aus Depot, Haus, Humankapital und Auto · Glossar: Lebenszyklusmodell
Beracha und Johnson (2012) · Lessons from Over 30 Years of Buy versus Rent Decisions: Is the American Dream Always Wise?
Beracha, Eli; Johnson, Ken H.. Real Estate Economics 40 (2), S. 217–247. doi:10.1111/j.1540-6229.2011.00321.x
Bei einer Haltedauer wie der durchschnittlichen Wohndauer in den USA war Mieten über den größten Teil des Untersuchungszeitraums die bessere Anlagestrategie.
Zitiert in: Mieten oder kaufen: Nutzerkosten, Kaufnebenkosten 2026 und ein Vermögensvergleich über 20 Jahre
Berg u. a. (2022) · Aggregate Confusion: The Divergence of ESG Ratings
Berg, Florian; Kölbel, Julian F.; Rigobon, Roberto. Review of Finance 26 (6), S. 1315–1344. doi:10.1093/rof/rfac033
Vergleicht die ESG-Ratings von sechs Agenturen und zerlegt ihre Abweichung: 56 % gehen auf unterschiedliche Messung, 38 % auf den Umfang der Kategorien, 6 % auf die Gewichtung.
Zitiert in: Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen · ESG-ETFs: SFDR, Ratings, Rendite und die Grenzen nachhaltiger Fonds · ESG-Methodik: Nachhaltigkeit im Look-through · Glossar: ESG-Rating
Berg u. a. (2008) · Prediction market accuracy in the long run
Berg, Joyce E.; Nelson, Forrest D.; Rietz, Thomas A.. International Journal of Forecasting 24 (2), S. 285–300. doi:10.1016/j.ijforecast.2008.03.007
Iowa Electronic Markets gegen 964 Umfragen bei den US-Präsidentschaftswahlen 1988 bis 2004: Der Markt lag in 74 % der Fälle näher am Ergebnis, bei Prognosen mehr als 100 Tage vorher in jeder Wahl signifikant besser (Kurzfassung auf der Seite der Iowa Electronic Markets geprüft).
Zitiert in: Prognosemärkte als Wetten auf Ereignisse: was sie können und was nicht · Glossar: Prognosemarkt
Berk und Green (2004) · Mutual Fund Flows and Performance in Rational Markets
Berk, Jonathan B.; Green, Richard C.. Journal of Political Economy 112 (6), S. 1269–1295. doi:10.1086/424739
Wettbewerb um Kapital und sinkende Skalenerträge erklären, warum aktive Fonds im Mittel nicht besser abschneiden und Erfolg nicht anhält, obwohl die meisten Manager Können haben.
Zitiert in: Aktive ETFs: Wie sie funktionieren und was sie bringen
Berkin und Ye (2003) · Tax Management, Loss Harvesting, and HIFO Accounting
Berkin, Andrew L.; Ye, Jia. Financial Analysts Journal 59 (4), S. 91–102. doi:10.2469/faj.v59.n4.2548
Monte-Carlo-Studie: Laufende Einzahlungen, hohes Einzeltitelrisiko und niedrige Renditen machen Loss Harvesting ergiebiger, Entnahmen verringern den Vorteil; steuereffizientes Management schlägt einen einfachen Indexfonds nach Steuern.
Zitiert in: Steuern sparen im Depot: Verlustverrechnung, Freistellungsauftrag, Günstigerprüfung und Tax-Loss-Harvesting
Berkowitz (2000) · A coherent framework for stress testing
Berkowitz, Jeremy. The Journal of Risk 2 (2), S. 5–15. doi:10.21314/jor.2000.021
Kritisiert Stresstests außerhalb des Risikomodells, weil die Szenarien keine Wahrscheinlichkeit haben, und schlägt vor, sie mit Wahrscheinlichkeiten ins Risikomodell einzubauen; zuvor als Arbeitspapier der Federal Reserve 1999 erschienen.
Zitiert in: Historischer Stresstest: wie du vergangene Krisen auf dein heutiges Portfolio überträgst · Szenarioanalyse und Sensitivitätsanalyse: Aktien-, Zins-, Kredit- und Währungsrisiko im Stresstest · Szenarien-Methodik: wie Portfolio Lab Stresstests rechnet
Berkowitz u. a. (1988) · The Total Cost of Transactions on the NYSE
Berkowitz, Stephen A.; Logue, Dennis E.; Noser, Eugene A.. The Journal of Finance 43 (1), S. 97–112. doi:10.1111/j.1540-6261.1988.tb02591.x
Führt den volumengewichteten Durchschnittspreis des Tages (VWAP) als Maßstab der Ausführungskosten ein; bei mehr als 14.000 Aufträgen kosteten Kommission und Marktwirkung zusammen im Mittel 23 Basispunkte.
Zitiert in: Ordertypen und Ausführung: von der Limit-Order über MOC und VWAP bis zu TAS und BTIC · Glossar: VWAP
Bernardo und Ledoit (2000) · Gain, Loss, and Asset Pricing
Bernardo, Antonio E.; Ledoit, Olivier. Journal of Political Economy 108 (1), S. 144–172. doi:10.1086/262114
Misst die Attraktivität einer Anlage mit dem Verhältnis aus erwartetem Gewinn und erwartetem Verlust (Gain-Loss Ratio) und leitet daraus Preisgrenzen her.
Zitiert in: Risikokennzahlen jenseits der Sharpe Ratio: Treynor, Calmar, Omega, Ulcer Index und mehr
Bernhardt und Eckblad (2013) · Stock Market Crash of 1987
Bernhardt, Donald; Eckblad, Marshall. Federal Reserve History, Stand 22.11.2013. Quelle
Überblick über den Schwarzen Montag am 19. Oktober 1987, seine Ursachen einschließlich der Portfolio-Versicherung und die Reaktion der Fed.
Zitiert in: CPPI: Wertsicherung mit Polster, Floor und Multiplikator
Bernstein (2000) · The Intelligent Asset Allocator
Bernstein, William J.. McGraw-Hill.
Einführung in die Asset Allocation mit historischen Renditen, Korrelationen und Rebalancing.
Zitiert in: Rebalancing: das Portfolio zurück auf Kurs bringen
Bertrand und Prigent (2002) · Portfolio Insurance Strategies: OBPI versus CPPI
Bertrand, Philippe; Prigent, Jean-Luc. SSRN. doi:10.2139/ssrn.299688
Vergleicht optionsbasierte Portfolio-Versicherung (OBPI) und CPPI nach Auszahlungsprofil und Verhalten über die Zeit.
Zitiert in: CPPI: Wertsicherung mit Polster, Floor und Multiplikator · Glossar: OBPI
Bessembinder (1992) · Systematic Risk, Hedging Pressure, and Risk Premiums in Futures Markets
Bessembinder, Hendrik. Review of Financial Studies 5 (4), S. 637–667. doi:10.1093/rfs/5.4.637
Renditen von Währungs- und Agrarfutures hängen mit den Nettopositionen der Absicherer zusammen. Absicherungsdruck ist also Teil der Risikoprämie.
Zitiert in: Aktiv oder passiv bei Anleihen und Rohstoffen: Warum die Regeln anders sind als bei Aktien · Stimmung: Methodik für Angst-Gier-Index, Put/Call und COT
Bessembinder (2018) · Do stocks outperform Treasury bills?
Bessembinder, Hendrik. Journal of Financial Economics 129 (3), S. 440–457. doi:10.1016/j.jfineco.2018.06.004
Mehr als die Hälfte der US-Aktien seit 1926 brachte über ihre Lebensdauer weniger als Geldmarktpapiere; rund 4 % der Unternehmen erklären die gesamte Wertschöpfung.
Zitiert in: CAGR: die durchschnittliche jährliche Rendite richtig berechnen · Korrelation und Diversifikation: warum Mischen das Risiko senkt · MSCI World vs. ACWI vs. FTSE All-World: Aufbau, Konzentration und Kombinationen · Themen-ETFs und Hype: Was Studien, Kosten und Überschneidungen zeigen · Zinseszins: Wie Erträge auf Erträge ein Vermögen wachsen lassen · Aktienrisikoprämie: Wie viel mehr Aktien bringen und warum das ein Rätsel ist · Equal Weight vs. Cap Weight: Gewichtung, Rebalancing und Faktorneigungen · Look-through: was wirklich in deinen ETFs steckt · Stock Picking: Warum Einzelaktien so schwer zu treffen sind · Venture Capital: Finanzierungsrunden, Bewertung, Power Law und was die Forschung über die Rendite weiß · Glossar: Wenige Gewinneraktien
Bessembinder u. a. (2020) · A Survey of the Microstructure of Fixed-Income Markets
Bessembinder, Hendrik; Spatt, Chester; Venkataraman, Kumar. Journal of Financial and Quantitative Analysis 55 (1), S. 1–45. doi:10.1017/S0022109019000231
Überblick über Handelsregeln und Kosten an Anleihemärkten (Staatsanleihen, Unternehmens- und Kommunalanleihen, verbriefte Papiere) im Vergleich zu Aktien: OTC-Handel mit Suchkosten, Händlernetze, begrenzte Transparenz.
Zitiert in: Market Making und Anleihenhandel: Spread, Inventar, Axes, RFQ, Cross Trades und Matrix Pricing
Bessembinder u. a. (2023) · Long-Term Shareholder Returns: Evidence from 64,000 Global Stocks
Bessembinder, Hendrik; Chen, Te-Feng; Choi, Goeun; Wei, K. C. John. Financial Analysts Journal 79 (3), S. 33–63. doi:10.1080/0015198X.2023.2188870
Auch weltweit brachte von 1990 bis 2020 die Mehrheit der Aktien weniger als einmonatige US-Staatspapiere, und ein kleiner Teil der Unternehmen schuf die gesamte Wertsteigerung.
Zitiert in: Stock Picking: Warum Einzelaktien so schwer zu treffen sind
Best und Grauer (1991) · On the Sensitivity of Mean-Variance-Efficient Portfolios to Changes in Asset Means: Some Analytical and Computational Results
Best, Michael J.; Grauer, Robert R.. Review of Financial Studies 4 (2), S. 315–342. doi:10.1093/rfs/4.2.315
Zeigt, wie stark sich optimale Gewichte schon bei kleinen Änderungen der erwarteten Renditen verschieben.
Zitiert in: Effizienzlinie: Portfolio-Optimierung nach Markowitz · Jenseits von Markowitz: Schätzfehler, Rauschen und echte Diversifikation · Kovarianzschätzung: Warum Optimierer Shrinkage brauchen · Resampling-Optimierung nach Michaud: stabilere Portfoliogewichte durch Simulation · Optimierungsmethodik: Schätzung, Zielfunktionen, Black-Litterman, Resampling und Walk-forward
Betzer und Theissen (2009) · Insider Trading and Corporate Governance: The Case of Germany
Betzer, André; Theissen, Erik. European Financial Management 15 (2), S. 402–429. doi:10.1111/j.1468-036x.2007.00422.x
Deutsche Insidergeschäfte gehen mit signifikanten abnormalen Renditen einher, stärker vor Ergebnisveröffentlichungen; Eigentümerstruktur und Rechnungslegung wirken, die Position des Insiders nicht.
Zitiert in: Insiderhandel: was verboten ist, was erlaubt ist und was Directors' Dealings verraten
Bhardwaj u. a. (2014) · Fooling Some of the People All of the Time: The Inefficient Performance and Persistence of Commodity Trading Advisors
Bhardwaj, Geetesh; Gorton, Gary B.; Rouwenhorst, K. Geert. Review of Financial Studies 27 (11), S. 3099–3132. doi:10.1093/rfs/hhu040
CTAs 1994 bis 2012: nach Gebühren keine signifikante Überrendite über US-Geldmarktpapieren, vor Gebühren 6,1 %. Den Großteil behielten die Manager; kein Alpha gegenüber einfachen Futures-Strategien.
Zitiert in: Aktiv oder passiv bei Anleihen und Rohstoffen: Warum die Regeln anders sind als bei Aktien · CTAs und Managed Futures: Branche, Positionsgröße, Kosten und Krisenschutz · Glossar: Performance Fee
Bhardwaj u. a. (2015) · Facts and Fantasies about Commodity Futures Ten Years Later
Bhardwaj, Geetesh; Gorton, Gary; Rouwenhorst, Geert. National Bureau of Economic Research, NBER Working Paper 21243. doi:10.3386/w21243
Prüft die Ergebnisse von Gorton und Rouwenhorst (2006) zehn Jahre später außerhalb der Stichprobe; sie halten im Wesentlichen.
Zitiert in: Aktiv oder passiv bei Anleihen und Rohstoffen: Warum die Regeln anders sind als bei Aktien
Bhattacharya und Daouk (2002) · The World Price of Insider Trading
Bhattacharya, Utpal; Daouk, Hazem. The Journal of Finance 57 (1), S. 75–108. doi:10.1111/1540-6261.00416
Von 103 Ländern mit Aktienmarkt hatten 87 Insidergesetze, aber nur 38 setzten sie durch; die Eigenkapitalkosten sanken erst nach der ersten Strafverfolgung.
Zitiert in: Insiderhandel: was verboten ist, was erlaubt ist und was Directors' Dealings verraten
Black (1972) · Capital Market Equilibrium with Restricted Borrowing
Black, Fischer. The Journal of Business 45 (3). doi:10.1086/295472
Zeigt das CAPM ohne risikofreie Kreditaufnahme (Zero-Beta-CAPM) und erklärt, warum die Wertpapiermarktlinie flacher sein kann.
Zitiert in: Beta und Alpha: wie stark ein Fonds mit dem Markt geht · CAPM: Das Capital Asset Pricing Model und die Wertpapiermarktlinie · Hebel im Portfolio: Rendite, Risiko, Kosten und Margin Calls · Low-Volatility-Anomalie und Betting against Beta · Glossar: Wertpapiermarktlinie · Glossar: Zero-Beta-CAPM
Black und Scholes (1973) · The Pricing of Options and Corporate Liabilities
Black, Fischer; Scholes, Myron. Journal of Political Economy 81 (3), S. 637–654. doi:10.1086/260062
Black-Scholes-Formel für Optionspreise; Grundlage der impliziten Volatilität.
Zitiert in: VIX: das Angstbarometer der Börse richtig lesen · Optionsbewertung: wie faire Optionspreise entstehen · Glossar: Option · Glossar: Black-Scholes-Modell · Glossar: Implizite Volatilität
Black (1976) · The pricing of commodity contracts
Black, Fischer. Journal of Financial Economics 3 (1-2), S. 167–179. doi:10.1016/0304-405X(76)90024-6
Bewertung von Termin- und Futures-Kontrakten und Optionen darauf (Black-76-Modell).
Zitiert in: Optionsbewertung: wie faire Optionspreise entstehen · Optionsrechner: so bewertet Portfolio Lab Optionen · Glossar: Black-76-Modell
Black und Jones (1987) · Simplifying portfolio insurance
Black, Fischer; Jones, Robert W.. The Journal of Portfolio Management 14 (1), S. 48–51. doi:10.3905/jpm.1987.409131
Stellt die CPPI-Regel vor: Aktien in Höhe eines festen Vielfachen des Polsters über einer Untergrenze.
Zitiert in: CPPI: Wertsicherung mit Polster, Floor und Multiplikator · CPPI-Backtest: Methodik · Glossar: CPPI
Black und Perold (1992) · Theory of constant proportion portfolio insurance
Black, Fischer; Perold, André F.. Journal of Economic Dynamics and Control 16 (3-4), S. 403–426. doi:10.1016/0165-1889(92)90043-E
Mathematische Theorie der CPPI: wie sich Wert und Polster der Strategie entwickeln und welche Eigenschaften sie hat.
Zitiert in: CPPI: Wertsicherung mit Polster, Floor und Multiplikator · CPPI-Backtest: Methodik · Glossar: CPPI
Black und Litterman (1992) · Global Portfolio Optimization
Black, Fischer; Litterman, Robert. Financial Analysts Journal 48 (5), S. 28–43. doi:10.2469/faj.v48.n5.28
Das Black-Litterman-Modell: Marktgleichgewicht als Ausgangspunkt, eigene Einschätzungen mit Vertrauen bayesianisch eingemischt.
Zitiert in: Black-Litterman: eigene Einschätzungen sauber einbauen · Resampling-Optimierung nach Michaud: stabilere Portfoliogewichte durch Simulation · Optimierungsmethodik: Schätzung, Zielfunktionen, Black-Litterman, Resampling und Walk-forward · Glossar: Bayes-Statistik
Blake u. a. (1993) · The Performance of Bond Mutual Funds
Blake, Christopher R.; Elton, Edwin J.; Gruber, Martin J.. The Journal of Business 66 (3). doi:10.1086/296609
US-Rentenfonds bleiben nach Kosten hinter passenden Indizes zurück; ein Prozentpunkt mehr Kosten kostet etwa einen Prozentpunkt Rendite, vergangene Ergebnisse sagen künftige nicht voraus.
Zitiert in: Aktiv oder passiv bei Anleihen und Rohstoffen: Warum die Regeln anders sind als bei Aktien
Blanc-Brude und Hasan (2016) · A Structural Model of Credit Risk for Illiquid Debt
Blanc-Brude, Frédéric; Hasan, Majid. The Journal of Fixed Income 26 (1), S. 6–19. doi:10.3905/jfi.2016.26.1.006
Strukturelles Kreditrisikomodell für illiquide Kredite ohne Kursreihe: Verlauf des Schuldendienstdeckungsgrads, Tilgungsplan und Covenants genügen, um Ausfallrisiken von Projektfinanzierungen zu schätzen.
Zitiert in: Infrastruktur-Investments: Equity und Debt, Erlösmodelle, Bewertung und Forschung · Glossar: Projektfinanzierung · Glossar: Schuldendienstdeckungsgrad (DSCR)
Blanc-Brude u. a. (2017) · Searching for a listed infrastructure asset class using mean–variance spanning
Blanc-Brude, Frédéric; Whittaker, Timothy; Wilde, Simon. Financial Markets and Portfolio Management 31 (2), S. 137–179. doi:10.1007/s11408-017-0286-z
Börsennotierte Infrastrukturaktien bilden nach Sektoren abgegrenzt keine eigene Anlageklasse und verbessern bestehende Portfolios nicht; eine Abgrenzung nach Geschäftsmodell zeigt ein anderes Profil.
Zitiert in: Infrastruktur-Investments: Equity und Debt, Erlösmodelle, Bewertung und Forschung
Blanc-Brude u. a. (2018) · Calibrating Credit Risk Dynamics in Private Infrastructure Debt
Blanc-Brude, Frédéric; Hasan, Majid; Whittaker, Timothy. The Journal of Fixed Income 27 (4), S. 54–71. doi:10.3905/jfi.2018.27.4.054
Kalibriert die Dynamik des Schuldendienstdeckungsgrads mit Bayes-Verfahren an Cashflows von 267 europäischen Infrastrukturprojekten über 17 Jahre; Modelle der Ratingagenturen schätzen das Kreditrisiko privater Kredite verzerrt.
Zitiert in: Infrastruktur-Investments: Equity und Debt, Erlösmodelle, Bewertung und Forschung · Glossar: Schuldendienstdeckungsgrad (DSCR)
Blanchard und Watson (1982) · Bubbles, Rational Expectations and Financial Markets
Blanchard, Olivier J.; Watson, Mark W.. National Bureau of Economic Research, Working Paper 945. doi:10.3386/w0945
Rationale Blasen: Blasen, davonlaufende Kurse und Crashs können mit rationalem Verhalten vereinbar sein; statistisch nachweisen lassen sie sich kaum.
Zitiert in: Spekulationsblasen: Was sie sind und wie das LPPLS-Modell sie sucht · Glossar: Rationale Blase
Blitz u. a. (2012) · The Performance of European Index Funds and Exchange-Traded Funds
Blitz, David; Huij, Joop; Swinkels, Laurens. European Financial Management 18 (4), S. 649–662. doi:10.1111/j.1468-036x.2010.00550.x
Europäische Indexfonds und ETFs bleiben 50 bis 150 Basispunkte pro Jahr hinter ihren Indizes; die Quellensteuer auf Dividenden erklärt das mindestens so gut wie die Kosten.
Zitiert in: Indexanbieter und Bewertungszeitpunkt: Warum gleiche Indizes verschieden rechnen
Block u. a. (2024) · A Survey of Private Debt Funds
Block, Joern; Jang, Young Soo; Kaplan, Steven N.; Schulze, Anna. The Review of Corporate Finance Studies 13 (2), S. 335–383. doi:10.1093/rcfs/cfae001
Befragung von Private-Debt-Fonds in den USA und Europa: wie sie Kredite auswählen, Covenants verhandeln, Hebel einsetzen und mit Private-Equity-Sponsoren arbeiten.
Zitiert in: Private Credit und Public Credit im Vergleich: Rendite, Risiken und was die Forschung zeigt · Private Debt in der Praxis: Direct Lending, Unitranche, Mezzanine, Kreditstruktur und Fondsvehikel · Glossar: Direct Lending · Glossar: Covenant
Bloomberg-Methodik (2026) · Bloomberg Fixed Income Index Methodology
Bloomberg Index Services Limited. Bloomberg, 8.1.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Gemeinsame Regeln der Bloomberg-Anleiheindizes: Mindestvolumen, mittleres von drei Ratings, Restlaufzeit ab einem Jahr, monatliche Neuzusammensetzung.
Zitiert in: Aktiv oder passiv bei Anleihen und Rohstoffen: Warum die Regeln anders sind als bei Aktien · Indexanbieter und Bewertungszeitpunkt: Warum gleiche Indizes verschieden rechnen · Glossar: Bums-Problem
BCOM-Methodik (2026) · Bloomberg Commodity Index Methodology
Bloomberg Index Services Limited. Bloomberg, Februar 2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Regeln des Bloomberg Commodity Index: Liquidität und Produktion im Verhältnis 2 : 1, Ober- und Untergrenzen je Rohstoff und Gruppe, Rollen vom 6. bis 10. Geschäftstag, Total Return mit US-Schatzwechseln.
Zitiert in: Aktiv oder passiv bei Anleihen und Rohstoffen: Warum die Regeln anders sind als bei Aktien · Glossar: Kollateralrendite
Blume und Edelen (2004) · S&P 500 Indexers, Tracking Error, and Liquidity
Blume, Marshall E.; Edelen, Roger M.. The Journal of Portfolio Management 30 (3), S. 37–46. doi:10.3905/jpm.2004.412317
S&P-500-Fonds könnten durch frühen Handel nach Ankündigungen Rendite gewinnen, handeln aber für einen kleinen Tracking Error zum Schlusskurs, oft über Vereinbarungen mit Liquiditätsanbietern.
Zitiert in: Smart Indexing: Mehrwert für Indexfonds rund um Corporate Actions und Indexänderungen
Federal Reserve (2026) · Federal Reserve Board's annual bank stress test confirms that large banks are well positioned to weather a severe recession (Pressemitteilung)
Board of Governors of the Federal Reserve System. Federal Reserve Board, 24.6.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Stresstest 2026 mit 32 Großbanken: schwere globale Rezession mit bis zu 10 % Arbeitslosigkeit, Hauspreisen −30 % und Gewerbeimmobilien −39 %; Verluste über 708 Mrd. US-Dollar, Kapitalquote im Aggregat −1,6 Prozentpunkte.
Zitiert in: Szenarioanalyse und Sensitivitätsanalyse: Aktien-, Zins-, Kredit- und Währungsrisiko im Stresstest
Bodie u. a. (1992) · Labor supply flexibility and portfolio choice in a life cycle model
Bodie, Zvi; Merton, Robert C.; Samuelson, William F.. Journal of Economic Dynamics and Control 16 (3-4), S. 427–449. doi:10.1016/0165-1889(92)90044-f
Lebenszyklus: Wer flexibel länger arbeiten kann, kann jung mehr Aktien halten.
Zitiert in: Aktienquote nach Alter: Faustregeln, Gleitpfad und was die Theorie sagt · Das ganze Vermögen: Gesamtvermögen aus Depot, Haus, Humankapital und Auto · Finanzziele-Methodik: wie Portfolio Lab einen Lebensplan simuliert · Glossar: Lebenszyklusmodell · Glossar: Humankapital
Boehmer u. a. (1991) · Event-study methodology under conditions of event-induced variance
Boehmer, Ekkehart; Musumeci, Jim; Poulsen, Annette B.. Journal of Financial Economics 30 (2), S. 253–272. doi:10.1016/0304-405X(91)90032-F
Steigt die Varianz durch das Ereignis, lehnen die üblichen Tests zu oft ab; ein standardisierter Querschnittstest (BMP-Test) behebt das ohne Verlust an Trennschärfe.
Zitiert in: Event-Studien: Wie man Kursreaktionen auf Ereignisse misst und testet
Boehmer u. a. (2008) · Which Shorts Are Informed?
Boehmer, Ekkehart; Jones, Charles M.; Zhang, Xiaoyan. The Journal of Finance 63 (2), S. 491–527. doi:10.1111/j.1540-6261.2008.01324.x
NYSE-Orderdaten 2000 bis 2004: Stark leerverkaufte Aktien entwickeln sich in den folgenden 20 Handelstagen deutlich schlechter als wenig leerverkaufte; am informativsten sind institutionelle Leerverkäufe außerhalb des Programmhandels.
Zitiert in: Leerverkauf, Hedgefonds und Hedging: Arten und Wirkung
Bogle (2007) · The Little Book of Common Sense Investing
Bogle, John C.. Wiley.
Plädoyer für günstige, breite Indexfonds: Kosten entscheiden über die Rendite der Anleger.
Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons · Glossar: Indexfonds
Bogousslavsky und Muravyev (2021) · Who Trades at the Close? Implications for Price Discovery, Liquidity, and Disagreement
Bogousslavsky, Vincent; Muravyev, Dmitriy. Vorläufige Fassung für die Jahrestagung der American Economic Association 2021; überarbeitet erschienen im Journal of Financial Markets 66 (2023). Quelle
Die Schlussauktion vereinte 2018 schon 7,5 % des täglichen Volumens an US-Aktien, nach 3,1 % 2010; Indexfonds und ETFs ziehen den Handel zum Schluss, Abweichungen der Schlusskurse kehren sich danach um.
Zitiert in: Ordertypen und Ausführung: von der Limit-Order über MOC und VWAP bis zu TAS und BTIC · Glossar: Schlussauktion
Böhme und Holz (2006) · The Effect of Stock Spam on Financial Markets
Böhme, Rainer; Holz, Thorsten. SSRN Working Paper 897431. doi:10.2139/ssrn.897431
Verbindet eingehende Aktien-Spam-Mails mit Börsendaten und findet kurzfristig deutliche Reaktionen von Umsatz und Kurs.
Zitiert in: Pump and Dump und Pennystocks: Wie die Masche funktioniert
Bollen u. a. (2011) · Twitter mood predicts the stock market
Bollen, Johan; Mao, Huina; Zeng, Xiaojun. Journal of Computational Science 2 (1), S. 1–8. doi:10.1016/j.jocs.2010.12.007
Stimmungsmaße aus Twitter-Beiträgen des Jahres 2008; einzelne Stimmungsdimensionen sollen die tägliche Richtung des Dow Jones deutlich besser vorhergesagt haben.
Zitiert in: Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen
Bollerslev (1986) · Generalized autoregressive conditional heteroskedasticity
Bollerslev, Tim. Journal of Econometrics 31 (3), S. 307–327. doi:10.1016/0304-4076(86)90063-1
Verallgemeinert ARCH zu GARCH; heute das Standardmodell für zeitlich schwankende Volatilität.
Zitiert in: Volatilität: wie stark ein Portfolio schwankt · Schiefe und Kurtosis: Warum Börsencrashs häufiger sind, als die Normalverteilung sagt · VIX: das Angstbarometer der Börse richtig lesen · Prognosemodelle für Renditen: ARIMA, GARCH, LSTM und Machine Learning · Glossar: GARCH-Modell
Bollerslev u. a. (2009) · Expected Stock Returns and Variance Risk Premia
Bollerslev, Tim; Tauchen, George; Zhou, Hao. Review of Financial Studies 22 (11), S. 4463–4492. doi:10.1093/rfs/hhp008
Die Varianz-Risikoprämie sagt Aktienrenditen über einige Monate voraus.
Zitiert in: VIX: das Angstbarometer der Börse richtig lesen · Volatilitäts-Dashboard: Methodik · Glossar: Varianzrisikoprämie
Bolton und Kacperczyk (2021) · Do investors care about carbon risk?
Bolton, Patrick; Kacperczyk, Marcin. Journal of Financial Economics 142 (2), S. 517–549. doi:10.1016/j.jfineco.2021.05.008
US-Aktien von Unternehmen mit höheren CO₂-Emissionen erzielten höhere Renditen, auch nach Kontrolle bekannter Faktoren. Die Autoren deuten das als Prämie für Klimarisiko.
Zitiert in: ESG-ETFs: SFDR, Ratings, Rendite und die Grenzen nachhaltiger Fonds
Bond (2019) · T. Rowe Price: The Man, the Company, and the Investment Philosophy
Bond, Cornelius C.. Wiley.
Biografie von Thomas Rowe Price Jr., der 1937 seine Firma gründete und Wachstumsaktien früh kaufen und lange halten wollte.
Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons
Bondarenko (2014) · Why Are Put Options So Expensive?
Bondarenko, Oleg. Quarterly Journal of Finance 4 (3), S. 1450015. doi:10.1142/s2010139214500153
Das Rätsel der zu teuren Puts: Historische Preise von Puts auf den S&P 500 waren mit den üblichen Gleichgewichtsmodellen unvereinbar, und mit einer modellfreien Methode lässt sich zeigen, dass kein Modell einer breiten Klasse sie erklärt.
Zitiert in: Tail Hedging: Was Put-Absicherung kostet, wann sie zahlt und was Short-Vol-Strategien lehren
Böni und Manigart (2022) · Private Debt Fund Returns, Persistence, and Market Conditions
Böni, Pascal; Manigart, Sophie. Financial Analysts Journal 78 (4), S. 121–144. doi:10.1080/0015198x.2022.2092384
Renditen von Private-Debt-Fonds nach Gebühren: über Anleihe- und Aktienvergleichsmaßstäben, aber stark gestreut, mit Persistenz je Manager und abhängig von den Kreditmarktbedingungen.
Zitiert in: Private Credit und Public Credit im Vergleich: Rendite, Risiken und was die Forschung zeigt · Private Debt in der Praxis: Direct Lending, Unitranche, Mezzanine, Kreditstruktur und Fondsvehikel
Booth und Fama (1992) · Diversification Returns and Asset Contributions
Booth, David G.; Fama, Eugene F.. Financial Analysts Journal 48 (3), S. 26–32. doi:10.2469/faj.v48.n3.26
Erklärt den Diversifikationsertrag: Die geometrische Rendite eines Portfolios liegt über dem Durchschnitt der geometrischen Einzelrenditen.
Zitiert in: CAGR: die durchschnittliche jährliche Rendite richtig berechnen · Rebalancing: das Portfolio zurück auf Kurs bringen · Zinseszins: Wie Erträge auf Erträge ein Vermögen wachsen lassen · Volatility Drag: Warum Schwankung Rendite kostet · Jenseits von Markowitz: Schätzfehler, Rauschen und echte Diversifikation · Overfitting-Check und Diversifikationsrendite: so rechnen Backtest und Taktik · Glossar: Rebalancing-Bonus · Glossar: Volatility Drag
Börsch-Supan u. a. (2012) · Riester Pensions in Germany: Design, Dynamics, Targetting Success and Crowding-In
Börsch-Supan, Axel; Coppola, Michela; Reil-Held, Anette. National Bureau of Economic Research, Working Paper 18014. doi:10.3386/w18014
Riester-Sparen erreichte 2010 9,4 Mrd. € bei 3,5 Mrd. € Förderkosten; die Förderung erreichte Familien gut, Geringverdiener schlechter, eine Verdrängung anderer Ersparnisse zeigt sich nicht.
Bouchaud u. a. (2018) · Trades, Quotes and Prices: Financial Markets under the Microscope
Bouchaud, Jean-Philippe; Bonart, Julius; Donier, Jonathan; Gould, Martin. Cambridge University Press.
Lehrbuch zu Orderbüchern, Orderfluss und Marktwirkung, darunter das Quadratwurzel-Gesetz der Marktwirkung großer Aufträge.
Zitiert in: Ordertypen und Ausführung: von der Limit-Order über MOC und VWAP bis zu TAS und BTIC
Bouchey u. a. (2012) · Volatility Harvesting: Why Does Diversifying and Rebalancing Create Portfolio Growth?
Bouchey, Paul; Nemtchinov, Vassilii; Paulsen, Alex; Stein, David M.. The Journal of Wealth Management 15 (2), S. 26–35. doi:10.3905/jwm.2012.15.2.026
Volatility Harvesting: zusätzliches Wachstum aus Streuen und systematischem Rebalancing schwankender, nicht vollständig korrelierter Anlagen, aber keine höhere arithmetische Rendite.
Zitiert in: Overfitting-Check und Diversifikationsrendite: so rechnen Backtest und Taktik · Glossar: Volatility Harvesting
Boudoukh u. a. (2008) · The Myth of Long-Horizon Predictability
Boudoukh, Jacob; Richardson, Matthew; Whitelaw, Robert F.. Review of Financial Studies 21 (4), S. 1577–1605. doi:10.1093/rfs/hhl042
Warnt vor Regressionen mit überlappenden Zeiträumen: Die scheinbar hohe Vorhersagekraft langer Horizonte ist teils ein Artefakt.
Zitiert in: Shiller-KGV (CAPE): wie teuer ist der Aktienmarkt? · Bewertung mit dem Shiller-KGV: Methodik · Glossar: Überlappende Zeiträume
Bouman und Jacobsen (2002) · The Halloween Indicator, “Sell in May and Go Away”: Another Puzzle
Bouman, Sven; Jacobsen, Ben. American Economic Review 92 (5), S. 1618–1635. doi:10.1257/000282802762024683
Renditen von November bis April liegen in 36 von 37 Aktienmärkten über denen von Mai bis Oktober, in Großbritannien seit 1694; getestet mit einer Regression auf eine Dummy-Variable für das Winterhalbjahr.
Zitiert in: Saisonalität an der Börse: Sell in May, Januar-Effekt und wie man Kalendereffekte testet · Glossar: Halloween-Effekt
Box und Jenkins (1970) · Time Series Analysis: Forecasting and Control
Box, George E. P.; Jenkins, Gwilym M.. Holden-Day. Quelle
Begründet die Box-Jenkins-Methode für ARIMA-Modelle: identifizieren, schätzen, Residuen prüfen, prognostizieren.
Zitiert in: Prognosemodelle für Renditen: ARIMA, GARCH, LSTM und Machine Learning · Glossar: ARIMA-Modell
Boyle (1977) · Options: A Monte Carlo approach
Boyle, Phelim P.. Journal of Financial Economics 4 (3), S. 323–338. doi:10.1016/0304-405x(77)90005-8
Erste Anwendung der Monte-Carlo-Simulation in der Finanzwirtschaft (Bewertung von Optionen).
Zitiert in: Monte-Carlo-Simulation: wie sicher ist dein Plan? · Monte-Carlo-Methodik: wie Portfolio Lab Vermögenspfade simuliert · Optionsrechner: so bewertet Portfolio Lab Optionen
Bradley u. a. (2024) · Place Your Bets? The Value of Investment Research on Reddit’s Wallstreetbets
Bradley, Daniel; Hanousek, Jan; Jame, Russell; Xiao, Zicheng. The Review of Financial Studies 37 (5), S. 1409–1459. doi:10.1093/rfs/hhad098
Ausführliche Empfehlungen auf WallStreetBets sagten vor dem GameStop-Squeeze Renditen und Cashflow-Nachrichten voraus, danach nicht mehr; Beiträge über Kursdruck und Aufmerksamkeit nahmen zu.
Zitiert in: Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen
Braun u. a. (2024) · In Pursuit of Trend-Following Beta: The Promise and Pitfalls of Replication
Braun, Steven; Hoffstein, Corey; Jablecki, Juliusz. SSRN Working Paper. doi:10.2139/ssrn.4990063
Prüft, ob sich ein Index von Trendfolgefonds nachbilden lässt: grundsätzlich ja, einfache Regressionen bringen aber eigenes Abweichungsrisiko zwischen Gebührenersparnis und verlorenem Können.
Zitiert in: CTAs und Managed Futures: Branche, Positionsgröße, Kosten und Krisenschutz
Brav u. a. (2008) · Hedge Fund Activism, Corporate Governance, and Firm Performance
Brav, Alon; Jiang, Wei; Partnoy, Frank; Thomas, Randall. The Journal of Finance 63 (4), S. 1729–1775. doi:10.1111/j.1540-6261.2008.01373.x
Aktivistische Hedgefonds in den USA 2001 bis 2006: Erfolg oder Teilerfolg in zwei Dritteln der Fälle, Überrendite von etwa 7 % um die Bekanntgabe ohne spätere Umkehr, danach höhere Ausschüttungen und häufigere Wechsel an der Unternehmensspitze.
Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons · Glossar: Schedule 13D · Glossar: Activist Investor
Brée und Joseph (2013) · Testing for financial crashes using the Log Periodic Power Law model
Brée, David S.; Joseph, Nathan Lael. International Review of Financial Analysis 30, S. 287–297. doi:10.1016/j.irfa.2013.05.005
Prüft das Modell an elf Crashs im Hang Seng 1970 bis 2008: Parameter nur teilweise in den üblichen Bereichen, Mechanismus nicht bestätigt.
Zitiert in: Spekulationsblasen: Was sie sind und wie das LPPLS-Modell sie sucht
Breeden und Litzenberger (1978) · Prices of State-Contingent Claims Implicit in Option Prices
Breeden, Douglas T.; Litzenberger, Robert H.. The Journal of Business 51 (4). doi:10.1086/296025
Der Preis eines Anspruchs, der 1 $ zahlt, wenn ein Portfolio an einem künftigen Tag zwischen zwei Werten liegt, folgt aus der zweiten Ableitung der Preisfunktion von Calls. Darauf beruhen risikoneutrale Dichten aus Optionspreisen.
Zitiert in: Markterwartungen: Was Zinskurve, Inflationsanleihen und Optionen über die Zukunft verraten · Glossar: Risikoneutrale Wahrscheinlichkeit
Brennan und Schwartz (1988) · Time-Invariant Portfolio Insurance Strategies
Brennan, Michael J.; Schwartz, Eduardo S.. The Journal of Finance 43 (2), S. 283–299. doi:10.1111/j.1540-6261.1988.tb03939.x
Beschreibt die ganze Klasse zeitunabhängiger Versicherungsstrategien, die ohne festen Endtermin auskommen.
Zitiert in: CPPI: Wertsicherung mit Polster, Floor und Multiplikator
Brennan und Schwartz (1989) · Portfolio Insurance and Financial Market Equilibrium
Brennan, Michael J.; Schwartz, Eduardo S.. The Journal of Business 62 (4). doi:10.1086/296472
Gleichgewichtsmodell mit einem versicherten Anleger: wie Risikoprämie, Kosten der Versicherung, Marktvolatilität und Zinsen vom Anteil der Versicherung abhängen.
Zitiert in: CPPI: Wertsicherung mit Polster, Floor und Multiplikator
Breuer u. a. (2009) · How to Find Plausible, Severe, and Useful Stress Scenarios
Breuer, Thomas; Jandačka, Martin; Rheinberger, Klaus; Summer, Martin. International Journal of Central Banking 5 (3), S. 205–224. Quelle
Misst die Plausibilität eines Szenarios mit der Mahalanobis-Distanz und sucht im plausiblen Bereich systematisch das Szenario mit dem größten Verlust; nicht gestresste Faktoren auf ihren bedingten Erwartungswert zu setzen, maximiert die Plausibilität.
Zitiert in: Historischer Stresstest: wie du vergangene Krisen auf dein heutiges Portfolio überträgst · Szenarioanalyse und Sensitivitätsanalyse: Aktien-, Zins-, Kredit- und Währungsrisiko im Stresstest · Szenarien-Methodik: wie Portfolio Lab Stresstests rechnet · Glossar: Bedingter Erwartungswert · Glossar: Mahalanobis-Distanz
Brigo u. a. (2013) · Counterparty Credit Risk, Collateral and Funding: With Pricing Cases for All Asset Classes
Brigo, Damiano; Morini, Massimo; Pallavicini, Andrea. Wiley.
Bewertung von Kontrahentenrisiko mit Besicherung und Finanzierungskosten, mit Fallbeispielen für alle Anlageklassen einschließlich Wrong-Way-Risk.
Zitiert in: Kontrahenten- und Emittentenrisiko: CVA, ETCs, Zertifikate und Swaps
Brinson und Fachler (1985) · Measuring non-US. equity portfolio performance
Brinson, Gary P.; Fachler, Nimrod. The Journal of Portfolio Management 11 (3), S. 73–76. doi:10.3905/jpm.1985.409005
Misst Auslandsaktienportfolios gegen Länderindizes und trennt Länderallokation von Titelauswahl; auf diese Arbeit geht die Brinson-Fachler-Variante der Attribution zurück.
Zitiert in: Multi-Asset-Attribution: Gewichtungsschemata, Top-down und Bottom-up, Währungen und Overlays · Performance-Attribution: Brinson-Zerlegung, Faktoren und Verkettung über die Zeit · Risiko & Attribution: Methodik der Risikozerlegung und Brinson-Attribution · Glossar: Brinson-Attribution · Glossar: Allokationseffekt
Brinson u. a. (1986) · Determinants of Portfolio Performance
Brinson, Gary P.; Hood, L. Randolph; Beebower, Gilbert L.. Financial Analysts Journal 42 (4), S. 39–44. doi:10.2469/faj.v42.n4.39
Zerlegt die Renditen von Pensionsfonds in Anlagepolitik, Market Timing und Titelauswahl; die strategische Aufteilung erklärt den Großteil der Schwankung über die Zeit.
Zitiert in: 60/40-Portfolio: Die klassische Mischung aus Aktien und Anleihen · Portfolio-Reporting: Rendite, Risiko, Attribution und Kosten richtig berichten · Strategische und taktische Asset-Allokation und der Total Portfolio Approach · Multi-Asset-Attribution: Gewichtungsschemata, Top-down und Bottom-up, Währungen und Overlays · Performance-Attribution: Brinson-Zerlegung, Faktoren und Verkettung über die Zeit · Stilanalyse nach Sharpe: was ein Fonds wirklich macht · Risiko & Attribution: Methodik der Risikozerlegung und Brinson-Attribution · Glossar: Policy Portfolio · Glossar: Brinson-Attribution · Glossar: Selektionseffekt · Glossar: Interaktionseffekt · Glossar: Strategische Asset Allocation
Brixton u. a. (2023) · A Changing Stock–Bond Correlation: Drivers and Implications
Brixton, Alfie; Brooks, Jordan; Hecht, Pete; Ilmanen, Antti; Maloney, Thomas; McQuinn, Nicholas. The Journal of Portfolio Management 49 (4), S. 64–80. doi:10.3905/jpm.2023.1.459
Die Korrelation von Aktien und Anleihen war in den ersten zwei Jahrzehnten des 21. Jahrhunderts negativ, im Jahrhundert davor oft positiv; höhere Inflationsunsicherheit kann sie wieder positiv machen.
Zitiert in: Aktien-Anleihen-Korrelation: Regime, Treiber und Folgen für 60/40, Risk Parity und Absicherung · Gehebelte ETFs und Return Stacking: Pfadabhängigkeit, Kosten und Forschung
Broadie u. a. (1997) · A Continuity Correction for Discrete Barrier Options
Broadie, Mark; Glasserman, Paul; Kou, Steven. Mathematical Finance 7 (4), S. 325–349. doi:10.1111/1467-9965.00035
Diskret beobachtete Barriere-Optionen lassen sich mit stetigen Formeln bewerten, wenn man die Barriere um exp(0,5826 σ √Δt) verschiebt.
Zitiert in: Optionsscheine, Turbos und Zertifikate: Was sie sind und was man draufzahlt · Optionsbewertung: wie faire Optionspreise entstehen · Optionsrechner: so bewertet Portfolio Lab Optionen · Glossar: Barriere-Option
Brock u. a. (1992) · Simple Technical Trading Rules and the Stochastic Properties of Stock Returns
Brock, William; Lakonishok, Josef; LeBaron, Blake. The Journal of Finance 47 (5), S. 1731–1764. doi:10.1111/j.1540-6261.1992.tb04681.x
Gleitende Durchschnitte und Ausbrüche aus Handelsspannen am Dow Jones 1897–1986, mit Bootstrap gegen Zufallsmodelle getestet.
Zitiert in: Charttechnik, Chartmuster und Candlesticks aus Quant-Sicht
Brooks u. a. (2020) · Active Fixed Income Illusions
Brooks, Jordan; Gould, Tony; Richardson, Scott. The Journal of Fixed Income 29 (4), S. 5–19. doi:10.3905/jfi.2020.1.086
Die aktiven Renditen von Rentenfonds erklären sich größtenteils durch passive Engagements in traditionellen Risikoprämien, vor allem im Kreditrisiko; echtes Alpha bleibt wenig.
Zitiert in: Aktiv oder passiv bei Anleihen und Rohstoffen: Warum die Regeln anders sind als bei Aktien · Glossar: Kreditbeta
Brown und Warner (1980) · Measuring security price performance
Brown, Stephen J.; Warner, Jerold B.. Journal of Financial Economics 8 (3), S. 205–258. doi:10.1016/0304-405X(80)90002-1
Simuliert Event-Studien mit Monatsdaten: Einfache Verfahren für die Normalrendite schneiden kaum schlechter ab als aufwendige.
Zitiert in: Event-Studien: Wie man Kursreaktionen auf Ereignisse misst und testet
Brown und Warner (1985) · Using daily stock returns: The case of event studies
Brown, Stephen J.; Warner, Jerold B.. Journal of Financial Economics 14 (1), S. 3–31. doi:10.1016/0304-405X(85)90042-X
Simulation mit 250 Stichproben aus je 50 Aktien: Mit Tagesdaten ist das Marktmodell gut spezifiziert; steigt die Varianz am Ereignistag, lehnen die üblichen Tests zu oft ab.
Zitiert in: Event-Studien: Wie man Kursreaktionen auf Ereignisse misst und testet
Brown u. a. (1992) · Survivorship Bias in Performance Studies
Brown, Stephen J.; Goetzmann, William; Ibbotson, Roger G.; Ross, Stephen A.. Review of Financial Studies 5 (4), S. 553–580. doi:10.1093/rfs/5.4.553
Zeigt, wie Survivorship Bias Performancestudien verzerrt und scheinbare Beständigkeit erzeugt.
Zitiert in: Aktiv oder passiv investieren: ETF gegen Fondsmanager · ETF-Portfolio backtesten: Anleitung für den Portfolio-Backtest · Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons · Themen-ETFs und Hype: Was Studien, Kosten und Überschneidungen zeigen · Portfolio-Reporting: Rendite, Risiko, Attribution und Kosten richtig berichten · Stock Picking: Warum Einzelaktien so schwer zu treffen sind · Backtest-Overfitting: Wenn die Vergangenheit zu gut aussieht · Backtest-Methodik: Daten, Ablauf, Rebalancing und Kosten · Anlageklassen mit langer Historie: Methodik · Datenprüfung: Kursreihen laden, aufbereiten und prüfen · Glossar: Fondsschließung · Glossar: Survivorship Bias
Bruck (1988) · The Predators’ Ball: The Junk-Bond Raiders and the Man Who Staked Them
Bruck, Connie. Simon and Schuster.
Michael Milken und Drexel Burnham Lambert: wie Hochzinsanleihen in den 1980er-Jahren Übernahmen finanzierten.
Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons
Brunnermeier u. a. (2008) · Carry Trades and Currency Crashes
Brunnermeier, Markus K.; Nagel, Stefan; Pedersen, Lasse H.. NBER Macroeconomics Annual 23 (1), S. 313–348. doi:10.1086/593088
Carry Trades tragen Crash-Risiko: Kursbewegungen zwischen Hoch- und Niedrigzinswährungen sind negativ schief, Verluste entstehen beim plötzlichen Auflösen, wenn Risikobereitschaft und Finanzierungsliquidität sinken.
Zitiert in: Carry Trade: Zinsen kassieren mit Währungen und Anleihen · Carry-Backtest: Methodik für Devisen- und Anleihen-Carry · Glossar: Carry Trade · Glossar: Carry-Crash
Brunnermeier und Pedersen (2009) · Market Liquidity and Funding Liquidity
Brunnermeier, Markus K.; Pedersen, Lasse Heje. Review of Financial Studies 22 (6), S. 2201–2238. doi:10.1093/rfs/hhn098
Modell, in dem Marktliquidität und Finanzierung von Händlern (Kapital und Margins) einander bedingen: Margins können destabilisieren und Liquiditätsspiralen auslösen.
Zitiert in: Hebel im Portfolio: Rendite, Risiko, Kosten und Margin Calls · Basis-Trades: positive und negative Basis bei Anleihen, CDS und Futures · Liquiditätsrisiko: Marktliquidität messen, Liquiditätsprämien und die Werkzeuge offener Fonds · Backtest-Methodik: Daten, Ablauf, Rebalancing und Kosten · Glossar: Margin Call · Glossar: Deleveraging
Buchner u. a. (2010) · Modeling the Cash Flow Dynamics of Private Equity Funds: Theory and Empirical Evidence
Buchner, Axel; Kaserer, Christoph; Wagner, Niklas. The Journal of Alternative Investments 13 (1), S. 41–54. doi:10.3905/jai.2010.13.1.041
Stochastisches Modell für die Zahlungen von Private-Equity-Fonds in stetiger Zeit: Abrufrate als mittelwertrückkehrender Wurzelprozess, Ausschüttungen als Brownsche Bewegung mit zeitabhängiger Drift, kalibriert an europäischen Fonds.
Zitiert in: Takahashi-Alexander-Modell: Cashflows von Private-Markets-Fonds planen
Buettner u. a. (2020) · Withholding-tax non-compliance: the case of cum-ex stock-market transactions
Buettner, Thiess; Holzmann, Carolin; Kreidl, Felix; Scholz, Hendrik. International Tax and Public Finance 27 (6), S. 1425–1452. doi:10.1007/s10797-020-09602-9
Modell und Marktdaten 2009 bis 2015: Cum-Ex lohnt für Käufer und Verkäufer nur bei kollusivem Steuerbetrug; vor der Reform stieg der Handel geeigneter Aktien kurz vor den Ex-Tagen.
Zitiert in: Cum-Ex und Cum-Cum: Wie die Dividendengeschäfte funktionierten und was heute gilt
Buffett (2014) · Berkshire Hathaway Inc.: Letter to Shareholders 2013 (Aktionärsbrief vom 28.02.2014)
Buffett, Warren E.. Berkshire Hathaway Inc., Omaha; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Enthält Buffetts Rat an den Treuhänder für das Erbe seiner Frau: 10 % in kurzlaufende Staatsanleihen, 90 % in einen sehr kostengünstigen S&P-500-Indexfonds.
Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons
Buffett (2024) · Berkshire Hathaway Inc.: Letter to Shareholders 2023 (Aktionärsbrief vom 24.02.2024)
Buffett, Warren E.. Berkshire Hathaway Inc., Omaha; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Würdigt den am 28. November 2023 verstorbenen Charlie Munger als Architekten des heutigen Berkshire, der Buffett 1965 riet, hervorragende Unternehmen zu fairen Preisen zu kaufen statt mittelmäßige zu Schnäppchenpreisen.
Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons
Bun u. a. (2017) · Cleaning large correlation matrices: Tools from Random Matrix Theory
Bun, Joël; Bouchaud, Jean-Philippe; Potters, Marc. Physics Reports 666, S. 1–109. doi:10.1016/j.physrep.2016.10.005
Übersicht, wie sich große Korrelationsmatrizen mit Methoden der Zufallsmatrixtheorie schätzen und bereinigen lassen; rotationsinvariante Schätzer schnitten in den Finanzmarkt-Anwendungen der Autoren besser ab als alle früher vorgeschlagenen Verfahren.
Zitiert in: Jenseits von Markowitz: Schätzfehler, Rauschen und echte Diversifikation · Glossar: Random Matrix Theory
DerivateV (2013) · Verordnung über Risikomanagement und Risikomessung beim Einsatz von Derivaten, Wertpapier-Darlehen und Pensionsgeschäften in Investmentvermögen nach dem Kapitalanlagegesetzbuch (Derivateverordnung – DerivateV), § 27
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Fassung auf gesetze-im-internet.de; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Begrenzt das Kontrahentenrisiko eines Fonds aus nicht zentral geclearten Derivaten, Wertpapier-Darlehen und Pensionsgeschäften auf 5 % je Vertragspartner, 10 % bei Kreditinstituten; regelt Netting und Sicherheiten.
Zitiert in: Basket Swaps, Total Return Swaps oder Futures: Markt-Exposure effizient aufbauen · Kontrahenten- und Emittentenrisiko: CVA, ETCs, Zertifikate und Swaps · Glossar: Kontrahentenrisiko
KAMaRisk (2017) · Rundschreiben 01/2017 (WA) – Mindestanforderungen an das Risikomanagement von Kapitalverwaltungsgesellschaften (KAMaRisk), Abschnitte 4.6 und 4.7
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. BaFin, 10.1.2017; Wortlaut abgerufen über eine Veröffentlichung der Kanzlei Dechert am 25.10.2026. Quelle
Interne Geschäfte zwischen Investmentvermögen (Cross Trades) nur auf Basis klarer Regeln, mit Interessenkonfliktmanagement, zu Bedingungen wie unter unabhängigen Dritten und gekennzeichnet; Geschäfte zu nicht marktgerechten Bedingungen grundsätzlich unzulässig.
Zitiert in: Market Making und Anleihenhandel: Spread, Inventar, Axes, RFQ, Cross Trades und Matrix Pricing · Glossar: Cross Trade
BaFin, Insiderüberwachung (2017) · Insider surveillance (Themenseite Insiderüberwachung)
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. BaFin, englische Fassung, Stand 31.05.2017; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Die BaFin wertet Geschäftsmeldungen der Institute, Ad-hoc-Mitteilungen und Hinweise aus, vergleicht Kurs- und Umsatzbewegungen mit den damals bekannten Informationen und zeigt erhärtete Verdachtsfälle bei der Staatsanwaltschaft an.
Zitiert in: Insiderhandel: was verboten ist, was erlaubt ist und was Directors' Dealings verraten
BaFin (2017) · Allgemeinverfügung nach § 4b WpHG vom 8. Mai 2017: Verbot von Differenzgeschäften (CFDs) mit Nachschusspflicht für Privatkunden
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. BaFin; Bericht bei beck-aktuell vom 9.5.2017; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Privatkunden dürfen keine CFDs mit Nachschusspflicht mehr angeboten werden; die Anbieter hatten drei Monate Zeit, ihre Geschäftsmodelle anzupassen.
Zitiert in: Optionsscheine, Turbos und Zertifikate: Was sie sind und was man draufzahlt
BaFin (2018) · Market manipulation (Themenseite Marktmanipulation)
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. BaFin, englische Fassung, Stand 21.02.2018; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Überblick der Aufsicht über das Verbot der Marktmanipulation nach Art. 15 MAR, Bußgelder und Strafen nach dem WpHG sowie Veröffentlichungen zu Empfehlungen in Messenger-Gruppen und Short-Attacken.
Zitiert in: Pump and Dump und Pennystocks: Wie die Masche funktioniert
BaFin, Kryptoverwahrgeschäft (2020) · Merkblatt: Hinweise zum Tatbestand des Kryptoverwahrgeschäfts (02.03.2020, geändert am 25.09.2023)
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Das Kryptoverwahrgeschäft nach § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 6 KWG (Verwahrung, Verwaltung und Sicherung von Kryptowerten oder privaten Schlüsseln für andere) ist erlaubnispflichtige Finanzdienstleistung.
Zitiert in: Krypto im institutionellen Portfolio: Zugang, Verwahrung, Regulierung und Risikobudget · Glossar: Kryptoverwahrgeschäft
BaFin, Kryptowertpapiere (2023) · Merkblatt 03/2023: Hinweise zum Tatbestand der Kryptowertpapierregisterführung gemäß § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 8 KWG (Stand November 2023)
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, 23.11.2023; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Elektronische Wertpapiere nach dem eWpG sind Zentralregister- oder Kryptowertpapiere; das Kryptowertpapierregister läuft auf einem fälschungssicheren Aufzeichnungssystem, meist einer Blockchain.
Zitiert in: Digital Assets: Tokenisierung, Stablecoins, Kryptowertpapiere und digitaler Euro · Glossar: Kryptowertpapier
BaFin, Eigengeschäfte (2025) · Eigengeschäfte von Führungskräften (Übersichtsseite) und Meldung „Eigengeschäfte von Führungskräften: BaFin hebt Meldeschwelle an“ vom 4.12.2025
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. BaFin; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Meldung von Eigengeschäften nach Art. 19 MAR spätestens drei Geschäftstage nach dem Geschäft, Veröffentlichung durch den Emittenten binnen zwei Geschäftstagen; per Allgemeinverfügung gilt in Deutschland seit dem 1.1.2026 eine Schwelle von 50.000 € im Kalenderjahr statt 20.000 €, ohne Netting.
Zitiert in: Insiderhandel: was verboten ist, was erlaubt ist und was Directors' Dealings verraten · Glossar: Directors' Dealings
BaFin, Kryptowerte-Dienstleister (2025) · Kryptowerte-Dienstleister: Welche Vereinfachungen und Herausforderungen es jetzt gibt (Fachartikel, 22.01.2025)
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Institute mit KWG-Erlaubnis dürfen bis zur Entscheidung über ihren MiCAR-Antrag weiterarbeiten; EU-weiter Vertrieb erst mit MiCAR-Zulassung.
Zitiert in: Krypto im institutionellen Portfolio: Zugang, Verwahrung, Regulierung und Risikobudget
BaFin, Merkblatt MiCAR (2025) · Merkblatt Kryptowerte-Dienstleistungen nach MiCAR (Stand Januar 2025)
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, 03.01.2025; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Zehn Kryptowerte-Dienstleistungen nach MiCAR, darunter Verwahrung und Verwaltung für Kunden; ausgenommen sind einmalige Token, tokenisierte Finanzinstrumente und tokenisierte Einlagen.
Zitiert in: Digital Assets: Tokenisierung, Stablecoins, Kryptowertpapiere und digitaler Euro · Krypto im institutionellen Portfolio: Zugang, Verwahrung, Regulierung und Risikobudget · Glossar: Kryptoverwahrgeschäft
BaFin, Merkblatt ART und EMT (2025) · Merkblatt Zulassungsanforderungen bzgl. ART und EMT nach MiCAR (Stand Januar 2025)
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, 03.01.2025; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Zulassung und Whitepaper für Emittenten vermögenswertereferenzierter Token und von E-Geld-Token; Ausnahme für kleine Emissionen bis 5 Mio. € im Durchschnitt über zwölf Monate.
Zitiert in: Digital Assets: Tokenisierung, Stablecoins, Kryptowertpapiere und digitaler Euro · Glossar: Vermögenswertereferenzierter Token
BaFin, Konsultation 06/2025 (2025) · Entwurf eines Rundschreibens: Pflichten von Verwahrstelle und Kapitalverwaltungsgesellschaft bei in Kryptowerte investierenden Investmentvermögen (Konsultation 06/2025, 25.02.2025)
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Konsultationsentwurf der BaFin zu den Pflichten von Verwahrstellen und Kapitalverwaltungsgesellschaften, wenn Fonds in Kryptowerte investieren.
Zitiert in: Krypto im institutionellen Portfolio: Zugang, Verwahrung, Regulierung und Risikobudget
BaFin (2026) · Other types of inside information (Emittentenleitfaden: Informationspflichten für Emittenten)
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. BaFin, englische Fassung des Emittentenleitfadens, ohne Datum; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Nach Erwägungsgrund 28 MAR sind Analysen und Schätzungen auf Grundlage öffentlich verfügbarer Daten nicht per se Insiderinformationen; Ausnahmen gelten etwa für vom Markt routinemäßig erwartete Veröffentlichungen.
Zitiert in: Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen · Insiderhandel: was verboten ist, was erlaubt ist und was Directors' Dealings verraten · Glossar: Insiderinformation
BaFin (2026) · Grauer Kapitalmarkt (Verbraucherinformation)
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. BaFin, ohne Datum; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Angebote ohne Erlaubnispflicht, darunter Direktinvestments in Sachwerte: keine Produktkontrolle, oft erhebliches Risiko bis zum Totalverlust, eingeschränkter Verkauf; ein gebilligter Prospekt ist kein Gütesiegel.
Zitiert in: Sammlerstücke als Geldanlage: Was Kunst, Wein, Uhren und Oldtimer wirklich bringen
BFH (2009) · Urteil vom 25. August 2009, IX R 60/07 (Verkauf und Wiederkauf gleichartiger Wertpapiere am selben Tag)
Bundesfinanzhof. Leitsatz veröffentlicht im Betriebs-Berater; abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Wer Wertpapiere mit Verlust verkauft und am selben Tag in gleicher Art und Zahl zu einem anderen Kurs zurückkauft, missbraucht keine Gestaltungsmöglichkeit (Fall von 2000, private Veräußerungsgeschäfte).
Zitiert in: Steuern sparen im Depot: Verlustverrechnung, Freistellungsauftrag, Günstigerprüfung und Tax-Loss-Harvesting
BFH (2011) · Urteil vom 23. November 2011, II R 33/10 (Zahlungen eines Ehegatten auf ein Oder-Konto)
Bundesfinanzhof. Besprochen bei Otto Schmidt, Pressemitteilung vom 18.4.2012; abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Einzahlungen eines Ehegatten auf ein Oder-Konto können eine Schenkung sein, wenn der andere im Innenverhältnis frei über die Hälfte verfügen kann; die Feststellungslast trägt das Finanzamt.
Zitiert in: Depot vererben oder verschenken: Erbschaft- und Schenkungsteuer, Bewertung und Gestaltung in Tranchen
BFH (2013) · Urteil vom 18. Juli 2013, II R 37/11 (Weiterschenkung an das Schwiegerkind)
Bundesfinanzhof. Leitsatz bei Haufe; abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Schenkt ein Kind ein Geschenk der Eltern ohne Verpflichtung weiter, liegen zwei Schenkungen vor; eine direkte Zuwendung der Eltern an den Dritten nur, wenn das Kind zur Weitergabe verpflichtet war.
Zitiert in: Depot vererben oder verschenken: Erbschaft- und Schenkungsteuer, Bewertung und Gestaltung in Tranchen
BFH (2015) · Urteil vom 12. Mai 2015, VIII R 4/15 (Xetra-Gold-Inhaberschuldverschreibungen)
Bundesfinanzhof. Bundesfinanzhof; Bericht bei Verlag Dr. Otto Schmidt. Quelle
Gewinne aus Gold-Inhaberschuldverschreibungen mit Lieferanspruch sind keine Kapitalerträge; nach mehr als einem Jahr Haltedauer bleiben sie steuerfrei.
Zitiert in: Gold im Portfolio: sicherer Hafen, Inflationsschutz oder nur glänzend?
BFH (2016) · Beschluss vom 3. März 2016, VIII B 25/14 (Zurechnung von Kapitalerträgen zwischen Eltern und minderjährigen Kindern)
Bundesfinanzhof. Besprochen bei Rechtslupe; abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Kapitalerträge sind dem Kind nur zuzurechnen, wenn das Guthaben endgültig in sein Vermögen übergegangen ist und die Eltern es wie fremdes Vermögen verwalten; Abhebungen für eigene Zwecke sprechen dagegen.
Zitiert in: Kinderdepot oder Elterndepot? Steuern, Schenkung, BAföG und Familienversicherung
BFH (2020) · Urteil vom 29. September 2020, VIII R 9/17 (Veräußerung wertloser Aktien)
Bundesfinanzhof. Bundesfinanzhof; abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Eine Veräußerung hängt weder von der Höhe der Gegenleistung noch von den Veräußerungskosten ab; die Veräußerung wertloser Aktien ist auch dann kein Gestaltungsmissbrauch, wenn der Verkäufer im Gegenzug Aktien vom Käufer erwirbt.
Zitiert in: Steuern sparen im Depot: Verlustverrechnung, Freistellungsauftrag, Günstigerprüfung und Tax-Loss-Harvesting
BFH (2021) · Vorlage an das Bundesverfassungsgericht: Der BFH hält die Verlustverrechnungsbeschränkung für Aktienveräußerungsverluste für verfassungswidrig (Pressemitteilung Nr. 021/21 vom 4.6.2021 zum Beschluss vom 17.11.2020, VIII R 11/18)
Bundesfinanzhof. Bundesfinanzhof; abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Der BFH hält es für eine ungerechtfertigte Ungleichbehandlung, dass Verluste aus Aktienverkäufen nur mit Gewinnen aus Aktienverkäufen verrechnet werden dürfen, und hat die Frage dem Bundesverfassungsgericht vorgelegt.
Zitiert in: Steuern sparen im Depot: Verlustverrechnung, Freistellungsauftrag, Günstigerprüfung und Tax-Loss-Harvesting
BFH (2022) · Sog. Cum-Ex-Geschäfte: Übergang des wirtschaftlichen Eigentums beim Handel mit Aktien (Pressemitteilung Nr. 009/22 vom 15. März 2022 zum Urteil vom 2. Februar 2022, Az. I R 22/20)
Bundesfinanzhof. Bundesfinanzhof, Pressestelle; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Bei modellhaften Cum-Ex-Geschäften entsteht kein wirtschaftliches Eigentum; erstattet wird nur tatsächlich einbehaltene und abgeführte Steuer.
Zitiert in: Cum-Ex und Cum-Cum: Wie die Dividendengeschäfte funktionierten und was heute gilt · Glossar: Cum-Ex-Geschäft
BGH (2011) · Urteile vom 27. September 2011 – XI ZR 178/10 und XI ZR 182/10 (Lehman-Zertifikate)
Bundesgerichtshof. XI. Zivilsenat; Bericht auf otto-schmidt.de, abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Zertifikate einer Lehman-Tochter, garantiert von der Lehman-Holding und von einer Sparkasse verkauft, waren nach der Insolvenz im September 2008 weitgehend wertlos; die Klagen auf Schadenersatz scheiterten.
Zitiert in: Kontrahenten- und Emittentenrisiko: CVA, ETCs, Zertifikate und Swaps · Glossar: Emittentenrisiko
BGH (2021) · Bundesgerichtshof bestätigt Urteil im bundesweit ersten Cum-Ex-Strafverfahren (Pressemitteilung Nr. 146/2021 zum Urteil vom 28. Juli 2021, Az. 1 StR 519/20)
Bundesgerichtshof. Bundesgerichtshof, Pressestelle; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Geltendmachen nicht einbehaltener Kapitalertragsteuer aus Cum-Ex-Geschäften ist Steuerhinterziehung; die Rechtslage war klar; Einziehung von Taterträgen auch nach Verjährung.
Zitiert in: Cum-Ex und Cum-Cum: Wie die Dividendengeschäfte funktionierten und was heute gilt · Glossar: Cum-Ex-Geschäft
BMF (2021) · Steuerliche Behandlung von „Cum/Cum-Transaktionen“ (Schreiben vom 9. Juli 2021, IV C 1 - S 2252/19/10035 :014)
Bundesministerium der Finanzen. Bundesministerium der Finanzen; Angaben geprüft über die Meldung des Verlags Dr. Otto Schmidt vom 15.07.2021, abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Verwaltungsanweisung zum Kapitalertragsteuerabzug bei Cum-Cum-Transaktionen, anzuwenden in allen offenen Fällen; ersetzt das Schreiben vom 17. Juli 2017.
Zitiert in: Cum-Ex und Cum-Cum: Wie die Dividendengeschäfte funktionierten und was heute gilt
BMF (2025) · Einzelfragen zur Abgeltungsteuer (Schreiben vom 14. Mai 2025, IV C 1 - S 2252/00075/016/070)
Bundesministerium der Finanzen. Bundesministerium der Finanzen; abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Verwaltungsauffassung zur Abgeltungsteuer, darunter Depotüberträge mit und ohne Gläubigerwechsel (Rn. 162–173) und Verlustbescheinigungen, deren Antrag bis 15. Dezember eingehen muss (Rn. 233–238).
Zitiert in: Steuern sparen im Depot: Verlustverrechnung, Freistellungsauftrag, Günstigerprüfung und Tax-Loss-Harvesting · Glossar: Depotübertrag
BMF (2026) · Basiszins zur Berechnung der Vorabpauschale gemäß § 18 Absatz 4 InvStG; Basiszins zum 2. Januar 2026 (Schreiben vom 13. Januar 2026, IV C 1 - S 1980/00230/012/001)
Bundesministerium der Finanzen. Bundesministerium der Finanzen. Quelle
Legt den Basiszins für 2026 auf 3,20 % fest, abgeleitet von der Rendite 15-jähriger Bundeswertpapiere.
Zitiert in: Geldmarkt-ETF oder Tagesgeld: Zinsen, Sicherheit und Steuern im Vergleich · Thesaurierend oder ausschüttend: Welcher ETF passt besser? · Vorabpauschale: so wird sie berechnet · Dividendenstrategie und Dividenden-ETFs kritisch betrachtet: Irrelevanz, Steuern, Faktoren · Steuern im Backtest: wie Portfolio Lab Abgeltungsteuer und Vorabpauschale rechnet · Methodik der freien Rechner: Vorabpauschale, Sparplan, Entnahme und Hebel-ETF
Bundesgesundheitsministerium (2025) · Bekanntmachung des durchschnittlichen Zusatzbeitragssatzes nach § 242a SGB V für das Jahr 2026 vom 7. November 2025
Bundesministerium für Gesundheit. Bundesanzeiger, BAnz AT 10.11.2025 B7; abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz der gesetzlichen Krankenversicherung beträgt für 2026 2,9 %.
Bundesgesundheitsministerium (2026) · Finanzierung der sozialen Pflegeversicherung (Online-Ratgeber Pflege)
Bundesministerium für Gesundheit. Bundesministerium für Gesundheit, Stand 14.9.2026; abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Beitragssatz zur Pflegeversicherung seit 1.1.2025 3,6 %, für Kinderlose 4,2 %, Abschläge ab dem zweiten Kind unter 25.
Bundesnetzagentur | SMARD.de (2026) · SMARD Strommarktdaten: Stromverbrauch – Gesamt (Netzlast), Tageswerte; Datennutzung
Bundesnetzagentur. Bundesnetzagentur; Daten der Übertragungsnetzbetreiber über ENTSO-E, abgerufen am 27.10.2026. Quelle
Stromverbrauch in Deutschland als Netzlast je Tag ab 2015; die Marktdaten stehen unter CC BY 4.0 mit der Namensnennung „Bundesnetzagentur | SMARD.de“.
Zitiert in: Konjunktur-Puls: wie Portfolio Lab Frühindikatoren rechnet · Glossar: Netzlast
Bundesnetzagentur (2026) · Bundesnetzagentur konsultiert pauschalierte Kapitalverzinsung für die Gasnetzbetreiber
Bundesnetzagentur. Bundesnetzagentur, Pressemitteilung vom 14.8.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Entwurf für die fünfte Regulierungsperiode Gas (2028–2032): Kapitalkosten als WACC mit 40 % Eigen- und 60 % Fremdkapital, Eigenkapitalzins vor Steuern 5,76 %, Fremdkapitalzins 2,43 %, WACC 3,76 %.
Zitiert in: Infrastruktur-Investments: Equity und Debt, Erlösmodelle, Bewertung und Forschung · Glossar: Regulierte Rendite
ErbStDV (1998) · Erbschaftsteuer-Durchführungsverordnung (ErbStDV), § 1 Anzeigepflicht der Vermögensverwahrer und der Vermögensverwalter
Bundesregierung. zuletzt geändert durch Art. 11 des Gesetzes vom 22.6.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 192); Fassung auf gesetze-im-internet.de, abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Banken melden das Vermögen eines Verstorbenen dem Erbschaftsteuer-Finanzamt, auch bei Gemeinschaftsdepots; die Anzeige entfällt, wenn der Wert 5.000 € nicht übersteigt.
Zitiert in: Depot vererben oder verschenken: Erbschaft- und Schenkungsteuer, Bewertung und Gestaltung in Tranchen
SvEV (2006) · Sozialversicherungsentgeltverordnung (SvEV), § 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 9
Bundesregierung. zuletzt geändert durch Art. 11 des Gesetzes vom 16.1.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 14); Fassung auf gesetze-im-internet.de, abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Steuerfreie Beiträge zur betrieblichen Altersversorgung sind bis 4 % der Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung auch sozialversicherungsfrei, einschließlich Entgeltumwandlung.
Zitiert in: Altersvorsorge im Vergleich: Betriebsrente, Rürup, Altersvorsorgedepot und ETF-Rentenversicherung gegen den ETF-Sparplan · Glossar: Entgeltumwandlung
Bundesregierung (2014) · Reaktion des Bundesministeriums der Finanzen und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht zur Schließung der Gesetzeslücken bei Cum-Ex-Geschäften (Antwort auf eine Kleine Anfrage, Drucksache 18/1603 vom 2. Juni 2014)
Bundesregierung. Deutscher Bundestag; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Beschreibt den Steuerabzug für inländische Leerverkäufe ab dem Jahressteuergesetz 2007, die Lücke bei ausländischen Banken und die Verlagerung des Abzugs auf die auszahlenden Stellen durch das OGAW-IV-Umsetzungsgesetz.
Zitiert in: Cum-Ex und Cum-Cum: Wie die Dividendengeschäfte funktionierten und was heute gilt
ImmoWertV (2021) · Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV) vom 14.7.2021, § 21 (Liegenschaftszinssätze) und §§ 27 ff. (Ertragswertverfahren)
Bundesregierung. BGBl. I S. 2805, gültig ab 1.1.2022; Fassung auf gesetze-im-internet.de und buzer.de, abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Regeln der Verkehrswertermittlung: Das Ertragswertverfahren rechnet aus marktüblich erzielbaren Erträgen, Bodenwert, Restnutzungsdauer und Liegenschaftszinssatz, der aus Kaufpreisen und Reinerträgen abgeleitet wird.
Zitiert in: Immobilien als Geldanlage: vermietete Wohnung, REITs, offene Fonds und Private Real Estate · Glossar: Ertragswertverfahren
Bundesregierung, Generationenkapital (2024) · Entwurf eines Gesetzes zur Stabilisierung des Rentenniveaus und zum Aufbau eines Generationenkapitals für die gesetzliche Rentenversicherung (Rentenniveaustabilisierungs- und Generationenkapitalgesetz), Drucksache 20/11898 vom 21.6.2024
Bundesregierung. Deutscher Bundestag, 20. Wahlperiode; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Stiftung Generationenkapital mit Darlehen des Bundes von 12 Mrd. € im Jahr 2024, danach jährlich 3 % mehr; Ziel 200 Mrd. € bis 2036 und ab 2036 durchschnittlich 10 Mrd. € Ausschüttungen pro Jahr an die Rentenversicherung.
Zitiert in: Die neue Aktienrente in Deutschland: Frühstart-Rente, Generationenkapital, Altersvorsorgedepot
Bundesregierung, Rentenpaket 2025 (2025) · Entwurf eines Gesetzes zur Stabilisierung des Rentenniveaus und zur vollständigen Gleichstellung der Kindererziehungszeiten, Drucksache 21/1929 vom 1.10.2025
Bundesregierung. Deutscher Bundestag, 21. Wahlperiode; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Erster Teil eines Gesamtpakets zur Rentenreform, zu dem laut Entwurf auch Aktivrente und Frühstartrente gehören; ein Generationenkapital kommt darin nicht vor.
Zitiert in: Die neue Aktienrente in Deutschland: Frühstart-Rente, Generationenkapital, Altersvorsorgedepot
Bundesregierung, Neuregelungen Januar 2026 (2025) · Gesetzliche Neuregelungen im Januar 2026 (Abschnitt Rente: Aktivrente)
Bundesregierung. Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, Stand 29.12.2025; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Ab 2026 können sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, die die Regelaltersgrenze erreicht haben, bis zu 2.000 € im Monat steuerfrei hinzuverdienen.
Zitiert in: Die neue Aktienrente in Deutschland: Frühstart-Rente, Generationenkapital, Altersvorsorgedepot
Bundesregierung, Altersvorsorgereform (2026) · Fragen und Antworten: Private Altersvorsorge reformiert
Bundesregierung. Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, Stand 1.6.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Bundesrat am 8.5.2026, Start der neuen Produkte am 1.1.2027; Altersvorsorgedepot ohne Garantie, Standarddepot mit Kosten von höchstens 1,0 %, Grundzulage 50 Cent je Euro bis 360 € und 25 Cent bis 1.800 € (höchstens 540 €), Kinderzulage 300 €, keine neuen Riester-Verträge ab 2027.
Zitiert in: Die neue Aktienrente in Deutschland: Frühstart-Rente, Generationenkapital, Altersvorsorgedepot · Altersvorsorge im Vergleich: Betriebsrente, Rürup, Altersvorsorgedepot und ETF-Rentenversicherung gegen den ETF-Sparplan · Glossar: Altersvorsorgedepot
BSW (2024) · BSW-Produktklassifizierung (Kurzversion)
Bundesverband für strukturierte Wertpapiere. Bundesverband für strukturierte Wertpapiere e. V. (BSW), Frankfurt am Main und Berlin, Fassung 2024; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Gliedert strukturierte Wertpapiere in Anlageprodukte mit 100 % Kapitalschutz, Anlageprodukte ohne Kapitalschutz (etwa Discount-, Bonus- und Express-Zertifikate, Aktienanleihen) und Hebelprodukte (Optionsscheine, Knock-out- und Faktor-Optionsscheine).
Zitiert in: Optionsscheine, Turbos und Zertifikate: Was sie sind und was man draufzahlt
Bundesverfassungsgericht (2026) · Mündliche Verhandlung in Sachen „Erbschaftsteuer – Gesetzgebungskompetenzen“ am 12. Oktober 2026 (Pressemitteilung Nr. 48/2026 vom 30.7.2026, 1 BvF 1/23)
Bundesverfassungsgericht. Bundesverfassungsgericht; abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Die Bayerische Staatsregierung hält unter anderem die persönlichen Freibeträge und die Steuersätze des ErbStG für verfassungswidrig, auch weil sie nicht an die Preisentwicklung angepasst wurden.
Zitiert in: Depot vererben oder verschenken: Erbschaft- und Schenkungsteuer, Bewertung und Gestaltung in Tranchen
BZSt (2026) · Anrechenbarkeit der Quellensteuer auf Dividenden und Zinsen von Staaten, mit denen Deutschland ein Doppelbesteuerungsabkommen abgeschlossen hat (Stand 1. Januar 2026)
Bundeszentralamt für Steuern. Bundeszentralamt für Steuern, Referat St II 10, Redaktionsschluss Juni 2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Amtliche Übersicht je Staat: nationaler Quellensteuersatz, Höchstsatz nach Abkommen und der Satz, bis zu dem Banken die Steuer auf die Abgeltungsteuer anrechnen; angerechnet wird nur, was im Quellenstaat nicht erstattet werden kann.
Zitiert in: Quellensteuer auf Dividenden: anrechnen, erstatten, Fondsdomizil · Steuern im Backtest: wie Portfolio Lab Abgeltungsteuer und Vorabpauschale rechnet · Glossar: Quellensteueranrechnung · Glossar: Fiktive Quellensteuer
Burnside u. a. (2011) · Do Peso Problems Explain the Returns to the Carry Trade?
Burnside, Craig; Eichenbaum, Martin; Kleshchelski, Isaac; Rebelo, Sergio. Review of Financial Studies 24 (3), S. 853–891. doi:10.1093/rfs/hhq138
Carry-Erträge sind im Mittel groß und kaum mit klassischen Risikofaktoren korreliert; erklärt mit einem Peso-Problem, dessen seltenes Ereignis vor allem in Zeiten mit hohem Diskontfaktor liegt.
Zitiert in: Carry Trade: Zinsen kassieren mit Währungen und Anleihen · Glossar: Peso-Problem
Burton und Jacobsen (1999) · Measuring Returns on Investments in Collectibles
Burton, Benjamin J.; Jacobsen, Joyce P.. Journal of Economic Perspectives 13 (4), S. 193–212. doi:10.1257/jep.13.4.193
Übersicht über Preisindizes und Renditestudien zu Sammlerobjekten: meist positive reale Renditen, aber mehr Risiko und weniger Rendite als Aktien.
Zitiert in: Sammlerstücke als Geldanlage: Was Kunst, Wein, Uhren und Oldtimer wirklich bringen
Busch u. a. (2022) · Corporate carbon performance data: Quo vadis?
Busch, Timo; Johnson, Matthew; Pioch, Thomas. Journal of Industrial Ecology 26 (1), S. 350–363. doi:10.1111/jiec.13008
Vergleicht CO2-Daten mehrerer Datenanbieter: Direkte Emissionen stimmen eher überein als indirekte (besonders schlecht bei Scope 3), Schätzungen weniger als Angaben aus den Berichten der Unternehmen.
Zitiert in: ESG-Methodik: Nachhaltigkeit im Look-through
Busse u. a. (2010) · Performance and Persistence in Institutional Investment Management
Busse, Jeffrey A.; Goyal, Amit; Wahal, Sunil. The Journal of Finance 65 (2), S. 765–790. doi:10.1111/j.1540-6261.2009.01550.x
4.617 aktive institutionelle US-Aktienprodukte 1991 bis 2008: Alphas nach Faktoren im Schnitt nicht von null verschieden, kaum Beständigkeit.
Zitiert in: RFP und Mandatsvergabe: Wie institutionelle Anleger Asset Manager auswählen
Butler u. a. (2012) · Adaptive Asset Allocation: A Primer
Butler, Adam; Philbrick, Mike; Gordillo, Rodrigo. SSRN. doi:10.2139/ssrn.2328254
Adaptive Asset Allocation: Momentum-Auswahl kombiniert mit Minimum-Varianz-Gewichtung.
Zitiert in: Taktische Allokation: Momentum, Dual Momentum und Trendfolge · Taktik-Methodik: wie die elf taktischen Modelle rechnen
BVI (2026) · Stellungnahme zur Konsultation 06/2026 der BaFin zur Überarbeitung der KAMaRisk
BVI Bundesverband Investment und Asset Management. BVI, Frankfurt am Main, 2.7.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Stellungnahme des Fondsverbands zum Entwurf einer überarbeiteten KAMaRisk; bittet um längere Fristen und eine Übergangszeit.
Zitiert in: Market Making und Anleihenhandel: Spread, Inventar, Axes, RFQ, Cross Trades und Matrix Pricing
C
Caginalp und Laurent (1998) · The predictive power of price patterns
Caginalp, G.; Laurent, H.. Applied Mathematical Finance 5 (3–4), S. 181–205. doi:10.1080/135048698334637
Dreitägige Candlestick-Muster bei Aktien des S&P 500 von 1992 bis 1996 mit statistisch signifikanter Vorhersagekraft außerhalb der Stichprobe.
Zitiert in: Charttechnik, Chartmuster und Candlesticks aus Quant-Sicht · Glossar: Candlestick
Cai und Haque (2024) · Private Credit: Characteristics and Risks
Cai, Fang; Haque, Sharjil. Board of Governors of the Federal Reserve System, FEDS Notes, 23.2.2024; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Überblick der US-Notenbank: Merkmale von Private Credit (Mittelstand, variabler Zins, vorrangig besichert), Größe im Vergleich mit Leveraged Loans und High Yield, Risiken für die Finanzstabilität.
Zitiert in: Private Credit und Public Credit im Vergleich: Rendite, Risiken und was die Forschung zeigt · Private Debt in der Praxis: Direct Lending, Unitranche, Mezzanine, Kreditstruktur und Fondsvehikel · Glossar: Private Credit · Glossar: Business Development Company (BDC)
CAIA Association (2024) · Innovation Unleashed: The Rise of Total Portfolio Approach
CAIA Association. CAIA Association, März 2024, mit Beiträgen von CPP Investments, NZ Super Fund, Future Fund und GIC; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Bericht großer Staats- und Pensionsfonds zum Total Portfolio Approach: ein gemeinsames Maß für Risiko und Rendite des ganzen Portfolios statt Budgets je Anlageklasse, je nach Organisation verschieden umgesetzt.
Zitiert in: Strategische und taktische Asset-Allokation und der Total Portfolio Approach · Glossar: Total Portfolio Approach
CalPERS (2025) · CalPERS Board Adopts Streamlined Investment Approach to Seize Market Opportunities
California Public Employees' Retirement System. CalPERS, Pressemitteilung vom 17.11.2025; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
CalPERS ersetzt ab 1. Juli 2026 die strategische Asset-Allokation durch den Total Portfolio Approach mit einem Referenzportfolio aus 75 % Aktien und 25 % Anleihen statt elf Benchmarks je Anlageklasse.
Zitiert in: Strategische und taktische Asset-Allokation und der Total Portfolio Approach · Glossar: Referenzportfolio
Campbell und Shiller (1988) · Stock Prices, Earnings, and Expected Dividends
Campbell, John Y.; Shiller, Robert J.. The Journal of Finance 43 (3), S. 661–676. doi:10.1111/j.1540-6261.1988.tb04598.x
Zeigt, dass Bewertungskennzahlen auf Basis zehnjähriger Gewinne künftige Renditen vorhersagen. Darauf beruht das CAPE.
Zitiert in: Shiller-KGV (CAPE): wie teuer ist der Aktienmarkt? · Bewertung mit dem Shiller-KGV: Methodik
Campbell und Shiller (1991) · Yield Spreads and Interest Rate Movements: A Bird's Eye View
Campbell, John Y.; Shiller, Robert J.. The Review of Economic Studies 58 (3). doi:10.2307/2298008
Ein großer Abstand zwischen langen und kurzen Zinsen sagt langfristig steigende kurze Zinsen voraus, kurzfristig aber fallende lange Renditen, im Widerspruch zur reinen Erwartungstheorie.
Zitiert in: Carry Trade: Zinsen kassieren mit Währungen und Anleihen · Markterwartungen: Was Zinskurve, Inflationsanleihen und Optionen über die Zukunft verraten · Zinskurve: Was die Zinsstruktur verrät und warum eine inverse Kurve als Warnsignal gilt · Anleihen-Mathematik: Preis, Rendite, Duration, Konvexität und Spreads rechnen · Glossar: Erwartungshypothese
Campbell und Shiller (1998) · Valuation Ratios and the Long-Run Stock Market Outlook
Campbell, John Y.; Shiller, Robert J.. The Journal of Portfolio Management 24 (2), S. 11–26. doi:10.3905/jpm.24.2.11
Hohe Bewertungen (KGV über zehn Jahre, Dividendenrendite) gingen niedrigen Renditen der folgenden zehn Jahre voraus.
Zitiert in: Shiller-KGV (CAPE): wie teuer ist der Aktienmarkt? · Taktik-Methodik: wie die elf taktischen Modelle rechnen · Glossar: Renditeprognose aus Bewertung
Campbell und Thompson (2008) · Predicting Excess Stock Returns Out of Sample: Can Anything Beat the Historical Average?
Campbell, John Y.; Thompson, Samuel B.. Review of Financial Studies 21 (4), S. 1509–1531. doi:10.1093/rfs/hhm055
Mit einfachen Vorzeichenbeschränkungen schlagen viele Prognoseregressionen den historischen Mittelwert; das Out-of-sample-R² ist klein, aber für Anleger bedeutsam.
Zitiert in: Prognosemodelle für Renditen: ARIMA, GARCH, LSTM und Machine Learning · Glossar: Out-of-Sample-R²
Campbell u. a. (2010) · Global Currency Hedging
Campbell, John Y.; Serfaty-de Medeiros, Karine; Viceira, Luis M.. The Journal of Finance 65 (1), S. 87–121. doi:10.1111/j.1540-6261.2009.01524.x
Welche Währungen Aktienanleger absichern sollten: US-Dollar, Schweizer Franken und Euro wirken in Krisen als Schutz.
Zitiert in: Home Bias: Die Vorliebe für den Heimatmarkt und was sie kostet · Währungsrisiko: Wie Wechselkurse die Rendite verändern · Carry Trade: Zinsen kassieren mit Währungen und Anleihen · Leerverkauf, Hedgefonds und Hedging: Arten und Wirkung · Overlay-Management mit Futures: Beta-, Duration- und Währungs-Overlay, Kontraktzahlen und Liquiditätsbedarf · Anlageklassen mit langer Historie: Methodik · Glossar: Währungsabsicherung
Campbell u. a. (2017) · Inflation Bets or Deflation Hedges? The Changing Risks of Nominal Bonds
Campbell, John Y.; Sunderam, Adi; Viceira, Luis M.. Critical Finance Review 6 (2), S. 263–301. doi:10.1561/104.00000043
Die Kovarianz von US-Staatsanleihen und Aktien war 1953 bis 2014 im Mittel leicht positiv, Anfang der 1980er-Jahre ungewöhnlich hoch und im frühen 21. Jahrhundert negativ; ein Zinsstrukturmodell mit der Kovarianz von Inflation und Realzins mit der Realwirtschaft erklärt den Wechsel und eine um etwa zwei Prozentpunkte gesunkene Laufzeitprämie.
Zitiert in: Aktien-Anleihen-Korrelation: Regime, Treiber und Folgen für 60/40, Risk Parity und Absicherung
Campbell u. a. (2020) · Macroeconomic Drivers of Bond and Equity Risks
Campbell, John Y.; Pflueger, Carolin; Viceira, Luis M.. Journal of Political Economy 128 (8), S. 3148–3185. doi:10.1086/707766
Konsumbasiertes Modell mit Gewohnheitsbildung: Der Wechsel des Aktien-Betas von US-Staatsanleihen von positiv (1979–2001) zu negativ (2001–2011) folgt aus dem veränderten Gleichlauf von Inflation und Produktionslücke, aber nur, wenn sich die Risikoprämien mit ändern.
Zitiert in: Aktien-Anleihen-Korrelation: Regime, Treiber und Folgen für 60/40, Risk Parity und Absicherung
Campisi (2000) · Primer on Fixed Income Performance Attribution
Campisi, Stephen. The Journal of Performance Measurement 4 (4), S. 14–25. Quelle
Einführung in die Attribution von Rentenportfolios: Zerlegung in Einkommen, Treasury-Effekt (Zinsänderung), Spread-Effekt und Selektion, mit Formeln und Fallstudie.
Zitiert in: Multi-Asset-Attribution: Gewichtungsschemata, Top-down und Bottom-up, Währungen und Overlays · Glossar: Campisi-Modell
Canakgoz und Beasley (2009) · Mixed-integer programming approaches for index tracking and enhanced indexation
Canakgoz, N. A.; Beasley, J. E.. European Journal of Operational Research 196 (1), S. 384–399. doi:10.1016/j.ejor.2008.03.015
Formuliert Index-Tracking mit Obergrenze der Titelzahl als gemischt-ganzzahliges Optimierungsproblem.
Zitiert in: Index-Replikation: vollständige Replikation, optimiertes Sampling und Swap
Cardoso u. a. (2025) · The Dynamics of Evasion: The Price Cap on Russian Oil Exports and the Amassing of the Shadow Fleet
Cardoso, Diego S.; Salant, Stephen W.; Daubanes, Julien. SSRN. doi:10.2139/ssrn.5110126
Modell der russischen Schattenflotte, die ohne westliche Dienstleistungen fährt, um die Preisobergrenze für Öl zu umgehen, und der Wirkung verschiedener Sanktionen.
Zitiert in: Schiffsdaten und Satellitenbilder: Was sie über Rohstoffe verraten · Glossar: Schattenflotte
Carhart (1997) · On Persistence in Mutual Fund Performance
Carhart, Mark M.. The Journal of Finance 52 (1), S. 57–82. doi:10.1111/j.1540-6261.1997.tb03808.x
Ergänzt Momentum als vierten Faktor; Fonds-Erfolge verschwinden weitgehend, wenn man ihn berücksichtigt.
Zitiert in: Aktiv oder passiv investieren: ETF gegen Fondsmanager · Beta und Alpha: wie stark ein Fonds mit dem Markt geht · Effizienzmarkthypothese: Warum es so schwer ist, den Markt zu schlagen · Faktorinvesting: die Fama-French-Faktoren verstehen · Stock Picking: Warum Einzelaktien so schwer zu treffen sind · Performance-Attribution: Brinson-Zerlegung, Faktoren und Verkettung über die Zeit · Faktorregression, Faktor-Allokation und Faktorstatistik: Methodik · Glossar: UMD · Glossar: Carhart-Modell · Glossar: Faktorregression
Cariño (1999) · Combining Attribution Effects Over Time
Cariño, David R.. The Journal of Performance Measurement, S. 5–14. Quelle
Verkettet Attributionseffekte mehrerer Perioden mit logarithmischen Faktoren, sodass sie sich genau zur Überrendite über den ganzen Zeitraum addieren.
Zitiert in: Multi-Asset-Attribution: Gewichtungsschemata, Top-down und Bottom-up, Währungen und Overlays · Performance-Attribution: Brinson-Zerlegung, Faktoren und Verkettung über die Zeit · Glossar: Verkettung von Attributionseffekten
Carr und Wu (2009) · Variance Risk Premiums
Carr, Peter; Wu, Liuren. Review of Financial Studies 22 (3), S. 1311–1341. doi:10.1093/rfs/hhn038
Varianz-Risikoprämie: Implizite Varianz liegt im Mittel über der realisierten; Verkäufer von Varianz verdienen eine Prämie.
Zitiert in: Volatilität: wie stark ein Portfolio schwankt · Markterwartungen: Was Zinskurve, Inflationsanleihen und Optionen über die Zukunft verraten · VIX: das Angstbarometer der Börse richtig lesen · Tail Hedging: Was Put-Absicherung kostet, wann sie zahlt und was Short-Vol-Strategien lehren · Makro-Dashboard und Regime-Analyse: Methodik · Volatilitäts-Dashboard: Methodik · Glossar: Varianzrisikoprämie · Glossar: Short-Volatilität · Glossar: Risikoneutrale Wahrscheinlichkeit
Cavallo und Rigobon (2016) · The Billion Prices Project: Using Online Prices for Measurement and Research
Cavallo, Alberto; Rigobon, Roberto. Journal of Economic Perspectives 30 (2), S. 151–178. doi:10.1257/jep.30.2.151
Täglich gesammelte Onlinepreise vieler Händler in vielen Ländern; daraus gebaute Preisindizes laufen in den meisten Ländern mit den amtlichen Verbraucherpreisen.
Zitiert in: Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen
Cboe (2019) · Cboe Volatility Index (VIX Index): Methodology
Cboe Global Markets. Cboe Global Markets, Fassung vom 26.07.2019. Quelle
Offizielle Berechnungsvorschrift des VIX: Optionen auf den S&P 500 mit mehr als 23 und weniger als 37 Tagen Restlaufzeit, auf 30 Tage interpoliert.
Zitiert in: VIX: das Angstbarometer der Börse richtig lesen
Cboe (2020) · Cboe Receives Final Regulatory Approval for Cboe Market Close (Pressemitteilung)
Cboe Global Markets. Cboe Global Markets, 22.1.2020, veröffentlicht bei Mondo Visione; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Cboe Market Close gleicht MOC-Orders auf nicht bei Cboe notierte Aktien um 15:35 Uhr gegeneinander ab und führt sie zum Schlusskurs der Heimatbörse aus; der Rest geht in deren Schlussauktion.
Zitiert in: Ordertypen und Ausführung: von der Limit-Order über MOC und VWAP bis zu TAS und BTIC
Célérier und Vallée (2017) · Catering to Investors Through Security Design: Headline Rate and Complexity
Célérier, Claire; Vallée, Boris. The Quarterly Journal of Economics 132 (3), S. 1469–1508. doi:10.1093/qje/qjx007
Textanalyse von 55.000 strukturierten Produkten für Privatanleger in Europa 2002–2010: Je höher die beworbene Bestfall-Rendite, desto komplexer und riskanter das Produkt und desto profitabler für die vertreibenden Banken.
Zitiert in: Optionsscheine, Turbos und Zertifikate: Was sie sind und was man draufzahlt · Glossar: Aktienanleihe
Cera u. a. (2025) · Private markets: risks and benefits from financial diversification in the euro area
Cera, Katharina; Ferrante, Alessandro; Schwartz Blicke, Oscar. Europäische Zentralbank, Financial Stability Review Mai 2025 (Box), 21.5.2025; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
EZB: Private-Credit-Fonds im Euroraum mit 106 Mrd. Euro deutlich kleiner als in Nordamerika; Firmen nach dem Einstieg privater Geldgeber höher verschuldet, Risiken vor allem in Konzentration und undurchsichtigen Verflechtungen.
Zitiert in: Private Debt in der Praxis: Direct Lending, Unitranche, Mezzanine, Kreditstruktur und Fondsvehikel
Cerdeiro u. a. (2020) · World Seaborne Trade in Real Time: A Proof of Concept for Building AIS-based Nowcasts from Scratch
Cerdeiro, Diego; Komaromi, Andras; Liu, Yang; Saeed, Mamoon. International Monetary Fund, IMF Working Paper 20/57. doi:10.5089/9781513544106.001
Baut aus rohen AIS-Meldungen Indikatoren des weltweiten Seehandels (Häfen, Reisen, Ladungsmengen aus dem Tiefgang) und vergleicht sie mit der amtlichen Handelsstatistik.
Zitiert in: Schiffsdaten und Satellitenbilder: Was sie über Rohstoffe verraten · Schiffe an Engpässen (Beta): Methodik · Glossar: Tiefgang · Glossar: Ballastfahrt · Glossar: Nowcasting
CFA Institute (2019) · Global Investment Performance Standards (GIPS®) for Firms, 2020 Edition
CFA Institute. CFA Institute, gültig ab 1.1.2020; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Standard für die Darstellung der Wertentwicklung: zeitgewichtete Renditen nach Transaktionskosten, Composites aus allen gebührenpflichtigen diskretionären Mandaten, mindestens fünf und bis zu zehn Jahre, geldgewichtete Renditen nur unter Bedingungen.
Zitiert in: Portfolio-Reporting: Rendite, Risiko, Attribution und Kosten richtig berichten · RFP und Mandatsvergabe: Wie institutionelle Anleger Asset Manager auswählen · Glossar: GIPS · Glossar: Composite
CFA Institute (2019) · CFA Institute Releases 2020 Global Investment Performance Standards
CFA Institute. CFA Institute, Pressemitteilung vom 9.7.2019; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Kündigt die GIPS-Standards 2020 an: Wahl geldgewichteter statt zeitgewichteter Renditen unter Bedingungen, mehr Möglichkeiten für Publikumsfonds; die Einhaltung ist nicht gesetzlich vorgeschrieben, gilt aber als beste Praxis.
Zitiert in: Portfolio-Reporting: Rendite, Risiko, Attribution und Kosten richtig berichten · Glossar: GIPS
Chambers und Zdanowicz (2014) · The Limitations of Diversification Return
Chambers, Donald R.; Zdanowicz, John S.. The Journal of Portfolio Management 40 (4), S. 65–76. doi:10.3905/jpm.2014.40.4.065
Zeigt, dass die Diversifikationsrendite kein höherer Erwartungswert ist; ein Vorteil des Rebalancing stammt aus Mean Reversion, nicht aus Diversifikation oder kleinerer Varianz.
Zitiert in: Overfitting-Check und Diversifikationsrendite: so rechnen Backtest und Taktik · Glossar: Volatility Harvesting
Chan (2013) · Algorithmic Trading: Winning Strategies and Their Rationale
Chan, Ernest P.. Wiley. doi:10.1002/9781118676998
Praxisbuch zu Mean-Reversion- und Momentum-Strategien; Kapitel 3 schätzt die Hedge-Ratio eines Paares mit dem Kalman-Filter als dynamischer Regression.
Zitiert in: Pairs-Trading und statistische Arbitrage: Idee, Methoden, Forschung · Long/Short und statistische Arbitrage: Methodik · Glossar: Hedge-Ratio · Glossar: Kalman-Filter
Chan u. a. (2003) · The Level and Persistence of Growth Rates
Chan, Louis K. C.; Karceski, Jason; Lakonishok, Josef. The Journal of Finance 58 (2), S. 643–684. doi:10.1111/1540-6261.00540
Langfristiges Gewinnwachstum ist kaum beständiger als Zufall und schwer vorherzusagen; Wachstumsprognosen von Analysten sind zu optimistisch.
Zitiert in: Fundamentalanalyse: Unternehmen bewerten wie ein Investor
Chanos (2002) · Statement before the Committee on Energy and Commerce, U.S. House of Representatives, Anhörung „Lessons Learned from Enron’s Collapse: Auditing the Accounting Industry“ vom 6. Februar 2002 (Serial No. 107-83, S. 71 ff.)
Chanos, James S.. U.S. Government Printing Office; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Chanos beschreibt Kynikos Associates (gegründet 1985, auf Leerverkäufe spezialisiert) und warum die Firma ab November 2000 Enron leer verkaufte: Kapitalrendite von etwa 7 % vor Steuern unter Kapitalkosten von eher 9 %, Gewinnbuchung nach Gain-on-Sale, Insiderverkäufe.
Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons
Charupat und Miu (2011) · The Pricing and Performance of Leveraged Exchange-Traded Funds
Charupat, Narat; Miu, Peter. Journal of Banking & Finance 35 (4), S. 966–977. doi:10.1016/j.jbankfin.2010.09.012
Gehebelte ETFs werden vor allem von Privatanlegern mit sehr kurzer Haltedauer gehandelt; Abweichungen vom Vielfachen sind bis zu einer Woche klein und wachsen mit längerer Haltedauer.
Zitiert in: Gehebelte ETFs und Return Stacking: Pfadabhängigkeit, Kosten und Forschung
Chatrath und Liang (1998) · REITs and Inflation: A Long-Run Perspective
Chatrath, Arjun; Liang, Youguo. Journal of Real Estate Research 16 (3), S. 311–326. doi:10.1080/10835547.1998.12090955
Kein positiver Zusammenhang zwischen REIT-Renditen und Inflation in Regressionen; Hinweise auf einen langfristigen Gleichlauf mit dem Preisniveau 1972–1995, die andere Kointegrationstests nicht bestätigen.
Zitiert in: Liquid Real Assets: Inflationsschutz mit liquiden Sachwerten im Portfolio
Chekhlov u. a. (2005) · Drawdown Measure in Portfolio Optimization
Chekhlov, Alexei; Uryasev, Stanislav; Zabarankin, Michael. International Journal of Theoretical and Applied Finance 08 (01), S. 13–58. doi:10.1142/s0219024905002767
Definiert den Conditional Drawdown at Risk und optimiert Portfolios mit Drawdown-Grenzen.
Zitiert in: Maximum Drawdown: der größte Verlust vom Höchststand · Glossar: Conditional Drawdown at Risk
Chemmanur u. a. (2014) · Corporate Venture Capital, Value Creation, and Innovation
Chemmanur, Thomas J.; Loutskina, Elena; Tian, Xuan. Review of Financial Studies 27 (8), S. 2434–2473. doi:10.1093/rfs/hhu033
Von Konzernen finanzierte Start-ups (Corporate Venture Capital) sind jünger, riskanter und weniger profitabel, melden aber mehr Patente als Firmen mit unabhängigen Geldgebern.
Zitiert in: Venture Capital: Finanzierungsrunden, Bewertung, Power Law und was die Forschung über die Rendite weiß
Chen u. a. (2004) · The Price Response to S&P 500 Index Additions and Deletions: Evidence of Asymmetry and a New Explanation
Chen, Honghui; Noronha, Gregory; Singal, Vijay. The Journal of Finance 59 (4), S. 1901–1930. doi:10.1111/j.1540-6261.2004.00683.x
Aufgenommene Aktien steigen dauerhaft, gestrichene fallen nicht dauerhaft; die Autoren erklären die Asymmetrie mit veränderter Aufmerksamkeit der Anleger.
Zitiert in: Index-Effekt: Was bei Aufnahmen in einen Index und Streichungen mit den Kursen passiert · Smart Indexing: Mehrwert für Indexfonds rund um Corporate Actions und Indexänderungen
Chen u. a. (2006) · Index Changes and Losses to Index Fund Investors
Chen, Honghui; Noronha, Gregory; Singal, Vijay. Financial Analysts Journal 62 (4), S. 31–47. doi:10.2469/faj.v62.n4.4185
Durch Arbitrage rund um Indexänderungen verlieren Anleger in Fonds auf S&P 500 und Russell 2000 jährlich 1,0 bis 2,1 Mrd. US-Dollar, eine Folge der Bewertung nach dem Tracking Error.
Zitiert in: Smart Indexing: Mehrwert für Indexfonds rund um Corporate Actions und Indexänderungen · Glossar: Front-Running
Chen u. a. (2006) · Human Capital, Asset Allocation, and Life Insurance
Chen, Peng; Ibbotson, Roger G.; Milevsky, Moshe A.; Zhu, Kevin X.. Financial Analysts Journal 62 (1), S. 97–109. doi:10.2469/faj.v62.n1.4061
Rahmen, in dem Asset-Allokation und Lebensversicherung gemeinsam aus dem Humankapital und seinem Sterblichkeitsrisiko folgen.
Zitiert in: Das ganze Vermögen: Gesamtvermögen aus Depot, Haus, Humankapital und Auto
Cheng und Madhavan (2009) · The Dynamics of Leveraged and Inverse Exchange-Traded Funds
Cheng, Minder; Madhavan, Ananth. Journal of Investment Management 7 (4). Quelle
Wie gehebelte und inverse ETFs funktionieren: tägliches Nachhebeln zum Börsenschluss, eine pfadabhängige Option in der Rendite und ihre Eignung für langfristige Anleger.
Zitiert in: Hebel im Portfolio: Rendite, Risiko, Kosten und Margin Calls · Gehebelte ETFs und Return Stacking: Pfadabhängigkeit, Kosten und Forschung · Ordertypen und Ausführung: von der Limit-Order über MOC und VWAP bis zu TAS und BTIC · Methodik der freien Rechner: Vorabpauschale, Sparplan, Entnahme und Hebel-ETF · Glossar: Gehebelter ETF · Glossar: Tägliche Hebelanpassung · Glossar: Inverser ETF
Chernenko u. a. (2022) · Why Do Firms Borrow Directly from Nonbanks?
Chernenko, Sergey; Erel, Isil; Prilmeier, Robert. The Review of Financial Studies 35 (11), S. 4902–4947. doi:10.1093/rfs/hhac016
Kreditverträge mittelständischer US-Firmen 2010–2015: Ein Drittel der Kredite kommt direkt von Nichtbanken, zwei Drittel davon lassen sich auf Bankregulierung zurückführen.
Zitiert in: Private Credit und Public Credit im Vergleich: Rendite, Risiken und was die Forschung zeigt
Chetty u. a. (2014) · Active vs. Passive Decisions and Crowd-Out in Retirement Savings Accounts: Evidence from Denmark
Chetty, Raj; Friedman, John N.; Leth-Petersen, Søren; Nielsen, Torben Heien; Olsen, Tore. The Quarterly Journal of Economics 129 (3), S. 1141–1219. doi:10.1093/qje/qju013
Mit 41 Millionen Beobachtungen aus Dänemark: Steuersubventionen verschieben vor allem Ersparnisse zwischen Konten, automatische Beiträge des Arbeitgebers erhöhen das Vermögen deutlich.
Zitiert in: Kinderdepot oder Elterndepot? Steuern, Schenkung, BAföG und Familienversicherung · Altersvorsorge im Vergleich: Betriebsrente, Rürup, Altersvorsorgedepot und ETF-Rentenversicherung gegen den ETF-Sparplan
Chetty u. a. (2024) · The Economic Impacts of COVID-19: Evidence from a New Public Database Built Using Private Sector Data
Chetty, Raj; Friedman, John N.; Stepner, Michael. The Quarterly Journal of Economics 139 (2), S. 829–889. doi:10.1093/qje/qjad048
Öffentliche Datenbank aus anonymisierten Daten privater Unternehmen (Konsumausgaben, Umsätze, Stellenanzeigen, Beschäftigung) zur Wirtschaft in der Pandemie (mit dem Opportunity Insights Team).
Zitiert in: Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen · Glossar: Transaktionsdaten
Chingono und Rasmussen (2015) · Leveraged Small Value Equities
Chingono, Brian; Rasmussen, Daniel. SSRN Working Paper, August 2015. doi:10.2139/ssrn.2639647
Bildet die Auswahl von Buyout-Fonds an der Börse nach: kleine, günstige, hoch verschuldete US-Aktien, die Schulden abbauen; hohe Durchschnittsrenditen 1965 bis 2013 bei sehr hoher Schwankung.
Zitiert in: Private Markets messen: J-Kurve, Cashflows, Glättung und Public Proxy
Choi und Shachar (2013) · Did Liquidity Providers Become Liquidity Seekers? Evidence from the CDS-Bond Basis during the 2008 Financial Crisis
Choi, Jaewon; Shachar, Or. Federal Reserve Bank of New York, Staff Reports Nr. 650. Quelle
Nach der Lehman-Pleite wurde die CDS-Anleihe-Basis stark negativ, vor allem weil Hedgefonds vorher aufgebaute Basis-Trades auflösten; Händler stellten Liquidität bereit, konnten die Lücke aber nicht schließen.
Zitiert in: Basis-Trades: positive und negative Basis bei Anleihen, CDS und Futures · Glossar: CDS-Anleihe-Basis
Chopra und Ziemba (1993) · The Effect of Errors in Means, Variances, and Covariances on Optimal Portfolio Choice
Chopra, Vijay Kumar.; Ziemba, William T.. The Journal of Portfolio Management 19 (2), S. 6–11. doi:10.3905/jpm.1993.409440
Fehler in den erwarteten Renditen verzerren das optimierte Portfolio um ein Vielfaches stärker als Fehler in Varianzen und Kovarianzen.
Zitiert in: Effizienzlinie: Portfolio-Optimierung nach Markowitz · Jenseits von Markowitz: Schätzfehler, Rauschen und echte Diversifikation · Kovarianzschätzung: Warum Optimierer Shrinkage brauchen · Resampling-Optimierung nach Michaud: stabilere Portfoliogewichte durch Simulation · Optimierungsmethodik: Schätzung, Zielfunktionen, Black-Litterman, Resampling und Walk-forward · Glossar: Schätzfehler · Glossar: Fehlermaximierung
Choueifaty und Coignard (2008) · Toward Maximum Diversification
Choueifaty, Yves; Coignard, Yves. The Journal of Portfolio Management 35 (1), S. 40–51. doi:10.3905/jpm.2008.35.1.40
Führt das Maximum-Diversification-Portfolio ein, das den Diversifikationsquotienten aus gewichteter Einzelvolatilität und Portfoliovolatilität maximiert.
Zitiert in: Korrelation und Diversifikation: warum Mischen das Risiko senkt · Effizienzlinie: Portfolio-Optimierung nach Markowitz · Look-through: was wirklich in deinen ETFs steckt · Jenseits von Markowitz: Schätzfehler, Rauschen und echte Diversifikation · Risk Parity: gleiche Risikobeiträge statt gleicher Gewichte · Optimierungsmethodik: Schätzung, Zielfunktionen, Black-Litterman, Resampling und Walk-forward · Dimensionen-Methodik: wie Portfolio Lab unabhängige Risiken zählt · Glossar: Diversifikationsquotient · Glossar: Maximum-Diversification-Portfolio
Cici u. a. (2011) · Missing the marks? Dispersion in corporate bond valuations across mutual funds
Cici, Gjergji; Gibson, Scott; Merrick, John J.. Journal of Financial Economics 101 (1), S. 206–226. doi:10.1016/j.jfineco.2011.02.001
Verschiedene Fonds bewerten dieselbe Unternehmensanleihe am Monatsende unterschiedlich, umso mehr, je illiquider die Anleihe und je unruhiger der Markt; die Muster passen zu geglätteten Renditen.
Zitiert in: Market Making und Anleihenhandel: Spread, Inventar, Axes, RFQ, Cross Trades und Matrix Pricing
Clancy u. a. (2016) · Testing Universal Child Development Accounts: Financial Effects in a Large Social Experiment
Clancy, Margaret M.; Beverly, Sondra G.; Sherraden, Michael; Huang, Jin. Social Service Review 90 (4), S. 683–708. doi:10.1086/689756
Sieben Jahre nach dem Start des Experiments haben Kinderkonten mit automatischer Ersteinzahlung einen großen Effekt auf das Sparvermögen für die Ausbildung, vor allem durch die automatische Einzahlung und ihre Erträge.
Zitiert in: Kinderdepot oder Elterndepot? Steuern, Schenkung, BAföG und Familienversicherung
Clarke u. a. (2002) · Portfolio Constraints and the Fundamental Law of Active Management
Clarke, Roger; de Silva, Harindra; Thorley, Steven. Financial Analysts Journal 58 (5), S. 48–66. doi:10.2469/faj.v58.n5.2468
Verallgemeinert das Fundamentalgesetz um den Transferkoeffizienten: Beschränkungen wie Leerverkaufsverbote mindern, wie viel der Prognosegüte im Portfolio ankommt.
Zitiert in: Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen · Glossar: Transferkoeffizient
Climate TRACE (2026) · Data Downloads: Emissionsinventar je Sektor, Land und Anlage (Sektorpakete Version 5.10)
Climate TRACE. Climate TRACE; Sektorpakete CO2e über 100 Jahre, abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Frei nutzbare Schätzungen der Emissionen je Anlage und Monat für Strom, fossile Brennstoffe, Industrie, Bergbau und weitere Sektoren, mit den Eigentümern je Anlage.
Zitiert in: ESG-Methodik: Nachhaltigkeit im Look-through
Climate TRACE, Nutzungsbedingungen (2026) · Terms of Use
Climate TRACE. Climate TRACE; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Die Daten stehen, außer übernommenen Fremddaten, unter CC BY 4.0: kopieren, verändern und weitergeben, auch kommerziell, mit Namensnennung und Hinweis auf Änderungen; ohne Gewähr.
Zitiert in: ESG-Methodik: Nachhaltigkeit im Look-through
CME Group, TMAC (2023) · Overview of Trade Marker at Close (TMAC) on E-mini Equity Index futures
CME Group. CME Group, Lerneinheit; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Mit TMAC handeln Teilnehmer E-mini-Indexfutures als Abstand zu einem Fixing aus dem volumengewichteten Durchschnittspreis der Futures in einem 30-Sekunden-Fenster zum Schluss um 16 Uhr New Yorker Zeit.
Zitiert in: Ordertypen und Ausführung: von der Limit-Order über MOC und VWAP bis zu TAS und BTIC · Glossar: Trade at Settlement
CME Group, BTIC (2026) · Basis Trade at Index Close (BTIC) Transactions
CME Group. CME Group, © 2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Mit BTIC handeln Teilnehmer einen Future als Abstand (Basis) zum offiziellen Indexschluss; der Futurepreis ergibt sich aus Schlussstand plus vereinbarter Basis, genutzt unter anderem für Cash Equitization und Indexanpassungen.
Zitiert in: Basket Swaps, Total Return Swaps oder Futures: Markt-Exposure effizient aufbauen · Ordertypen und Ausführung: von der Limit-Order über MOC und VWAP bis zu TAS und BTIC · Glossar: BTIC
CME Group, TAS (2026) · Trading at Settlement (TAS)
CME Group. CME Group, © 2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
TAS ist eine Orderart, die während der Sitzung zu einem Abstand von einigen Ticks zum späteren Abrechnungspreis ausführt; verfügbar für Agrar-, Energie-, Metall-, Krypto- und Treasury-Futures, für Aktienindexfutures gibt es TMAC.
Zitiert in: Krypto im institutionellen Portfolio: Zugang, Verwahrung, Regulierung und Risikobudget · Ordertypen und Ausführung: von der Limit-Order über MOC und VWAP bis zu TAS und BTIC · Glossar: Trade at Settlement
CME Group, TACO (2026) · Introduction to Trade at Cash Open (TACO)
CME Group. CME Group, Kurs „Trading at a Basis to an Index“; abgerufen am 27.10.2026. Quelle
Mit TACO handeln Teilnehmer E-mini-S&P-500-Futures als Basis zum offiziellen Eröffnungsstand des Index (Special Opening Quotation); der Futurepreis ist Eröffnungsstand plus Basis.
Zitiert in: Ordertypen und Ausführung: von der Limit-Order über MOC und VWAP bis zu TAS und BTIC · Glossar: Market on Cash Close
CMS (2024) · Ade Verlustabzugsbeschränkung für Termingeschäfte – Gesetzgeber bereinigt Verfassungswidrigkeit
CMS Hasche Sigle. CMS Deutschland, Legal Update 2024; abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Das Jahressteuergesetz 2024 (verkündet am 5.12.2024) hebt die Verrechnungsbeschränkung für Verluste aus Termingeschäften für alle offenen Fälle auf.
Zitiert in: Steuern sparen im Depot: Verlustverrechnung, Freistellungsauftrag, Günstigerprüfung und Tax-Loss-Harvesting
Cocco u. a. (2005) · Consumption and Portfolio Choice over the Life Cycle
Cocco, João F.; Gomes, Francisco J.; Maenhout, Pascal J.. Review of Financial Studies 18 (2), S. 491–533. doi:10.1093/rfs/hhi017
Mit Arbeitseinkommen als anleiheähnlichem Vermögen sinkt die optimale Aktienquote mit dem Alter.
Zitiert in: Aktienquote nach Alter: Faustregeln, Gleitpfad und was die Theorie sagt · Das ganze Vermögen: Gesamtvermögen aus Depot, Haus, Humankapital und Auto · Asset-Liability-Management: Vermögen an künftigen Ausgaben ausrichten · Finanzziele-Methodik: wie Portfolio Lab einen Lebensplan simuliert · Glossar: Lebenszyklusmodell · Glossar: Lebenszyklusfonds · Glossar: Humankapital
Cochrane (2005) · Asset Pricing
Cochrane, John H.. Princeton University Press, überarbeitete Auflage.
Lehrbuch der Bewertungstheorie: stochastischer Diskontfaktor, Faktormodelle, Vorhersagbarkeit.
Zitiert in: CAPM: Das Capital Asset Pricing Model und die Wertpapiermarktlinie
Cochrane und Piazzesi (2005) · Bond Risk Premia
Cochrane, John H.; Piazzesi, Monika. American Economic Review 95 (1), S. 138–160. doi:10.1257/0002828053828581
Ein einziger zeltförmiger Faktor aus Terminzinsen sagt die Überrenditen ein- bis fünfjähriger Anleihen über ein Jahr voraus; er ist zum Teil unabhängig von Niveau, Steigung und Krümmung der Kurve.
Zitiert in: Markterwartungen: Was Zinskurve, Inflationsanleihen und Optionen über die Zukunft verraten · Anleihen-Mathematik: Preis, Rendite, Duration, Konvexität und Spreads rechnen
Cochrane (2005) · The risk and return of venture capital
Cochrane, John H.. Journal of Financial Economics 75 (1), S. 3–52. doi:10.1016/j.jfineco.2004.03.006
Schätzt Rendite und Risiko von Venture-Capital-Beteiligungen mit einer Korrektur dafür, dass Bewertungen vor allem bei erfolgreichen Firmen beobachtet werden; die Korrektur senkt die mittlere Log-Rendite von 108 % auf 15 % pro Jahr.
Zitiert in: Venture Capital: Finanzierungsrunden, Bewertung, Power Law und was die Forschung über die Rendite weiß
Cochrane (2011) · Presidential Address: Discount Rates
Cochrane, John H.. The Journal of Finance 66 (4), S. 1047–1108. doi:10.1111/j.1540-6261.2011.01671.x
Präsidentenrede zur Bedeutung schwankender Diskontsätze; prägt das Bild vom Zoo der Faktoren.
Zitiert in: Faktorinvesting: die Fama-French-Faktoren verstehen · Backtest-Overfitting: Wenn die Vergangenheit zu gut aussieht · Glossar: Faktor-Zoo
Cohen u. a. (2012) · Decoding Inside Information
Cohen, Lauren; Malloy, Christopher; Pomorski, Lukasz. The Journal of Finance 67 (3), S. 1009–1043. doi:10.1111/j.1540-6261.2012.01740.x
Trennt vorhersehbare, routinemäßige Insidergeschäfte von opportunistischen: Nur die opportunistischen bringen abnormale Renditen (wertgewichtet 82 Basispunkte im Monat).
Zitiert in: Insiderhandel: was verboten ist, was erlaubt ist und was Directors' Dealings verraten
CFTC (2022) · CFTC Orders Event-Based Binary Options Markets Operator to Pay $1.4 Million Penalty (Release Number 8478-22 vom 3.1.2022; Blockratize, Inc., d/b/a Polymarket)
Commodity Futures Trading Commission. CFTC; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Der Betreiber bot ohne Zulassung ereignisbezogene binäre Optionen an, die die CFTC als Swaps einordnet; 1,4 Mio. US-Dollar Strafe und Abwicklung nicht regelkonformer Märkte.
Zitiert in: Prognosemärkte als Wetten auf Ereignisse: was sie können und was nicht · Glossar: Ereigniskontrakt
Future Fund Investment Mandate (2024) · Future Fund Investment Mandate Direction 2024 (F2024L01477)
Commonwealth of Australia. Federal Register of Legislation, 19.11.2024; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Anlageauftrag des australischen Future Fund: langfristig mindestens Inflation plus 4 bis 5 % pro Jahr bei einem annehmbaren, aber nicht übermäßigen Risiko.
Zitiert in: Strategische und taktische Asset-Allokation und der Total Portfolio Approach
CMA (2018) · Investment Consultants Market Investigation: Final Report
Competition and Markets Authority. Competition and Markets Authority, London, 12.12.2018; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Investment Consultants beeinflussen mehr als 1,6 Billionen Pfund an britischem Pensionsvermögen; empfohlene Produkte schlagen ihre Benchmarks vor, aber kaum nach Gebühren; die drei größten Consultants kamen im Fiduciary Management 2017 auf rund 54 % Marktanteil.
Zitiert in: RFP und Mandatsvergabe: Wie institutionelle Anleger Asset Manager auswählen · Glossar: Investment Consultant
CMA, Anordnung (2019) · Final step taken in CMA reform of investment consultants (Pressemitteilung vom 10.6.2019)
Competition and Markets Authority. Competition and Markets Authority, London; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Treuhänder britischer Pensionspläne, die mindestens 20 % des Vermögens an Fiduciary Manager geben, müssen eine Ausschreibung mit mindestens drei Anbietern durchführen.
Zitiert in: RFP und Mandatsvergabe: Wie institutionelle Anleger Asset Manager auswählen · Glossar: Request for Proposal
Cong und He (2019) · Blockchain Disruption and Smart Contracts
Cong, Lin William; He, Zhiguo. The Review of Financial Studies 32 (5), S. 1754–1797. doi:10.1093/rfs/hhz007
Smart Contracts können Informationsasymmetrien abbauen und Wettbewerb fördern; weil der dezentrale Konsens Informationen verteilt, kann er aber auch Absprachen erleichtern.
Zitiert in: Digital Assets: Tokenisierung, Stablecoins, Kryptowertpapiere und digitaler Euro · Glossar: Smart Contract
Conlon u. a. (2026) · The collapse of the FTX exchange: The end of cryptocurrency's age of innocence
Conlon, Thomas; Corbet, Shaen; Hu, Yang. The British Accounting Review 58 (3), S. 101277. doi:10.1016/j.bar.2023.101277
Zeichnet den Zusammenbruch der Handelsplattform FTX nach: große Ungleichgewichte bei Risiko und Liquidität zwischen Vermögen und Verbindlichkeiten und Ansteckung über andere Kryptoprodukte.
Zitiert in: Krypto im institutionellen Portfolio: Zugang, Verwahrung, Regulierung und Risikobudget
Conover u. a. (2016) · What Difference Do Dividends Make?
Conover, C. Mitchell; Jensen, Gerald R.; Simpson, Marc W.. Financial Analysts Journal 72 (6), S. 28–40. doi:10.2469/faj.v72.n6.1
Aktien mit hoher Dividende hatten weniger Risiko und mehr Rendite als Aktien ohne Dividende; der Vorteil hängt stark vom Anlagestil ab.
Zitiert in: Dividendenstrategie und Dividenden-ETFs kritisch betrachtet: Irrelevanz, Steuern, Faktoren
Constantinides (1979) · A Note on the Suboptimality of Dollar-Cost Averaging as an Investment Policy
Constantinides, George M.. The Journal of Financial and Quantitative Analysis 14 (2). doi:10.2307/2330513
Zeigt formal, dass gleichmäßiges Investieren (Durchschnittskosteneffekt) einer optimalen Strategie unterlegen ist.
Zitiert in: Cost-Average-Effekt: Was der Durchschnittskosteneffekt wirklich bringt · Sparplan oder Einmalanlage: Größeren Betrag auf einmal oder in Raten anlegen? · Glossar: Einmalanlage
Constantinides (1983) · Capital Market Equilibrium with Personal Tax
Constantinides, George M.. Econometrica 51 (3). doi:10.2307/1912150
Optimale Realisierung von Verlusten und Gewinnen unter Kapitalertragsteuer (Tax-Loss Harvesting).
Zitiert in: Abgeltungsteuer, Teilfreistellung und Sparerpauschbetrag bei ETFs · Vorabpauschale: so wird sie berechnet · Steuern sparen im Depot: Verlustverrechnung, Freistellungsauftrag, Günstigerprüfung und Tax-Loss-Harvesting · Vermögensverwaltende GmbH: Ab wann lohnt sie sich? Steuern, Kosten und Break-even · Steuern im Backtest: wie Portfolio Lab Abgeltungsteuer und Vorabpauschale rechnet · Glossar: Tax-Loss Harvesting
Cont (2001) · Empirical properties of asset returns: stylized facts and statistical issues
Cont, R.. Quantitative Finance 1 (2), S. 223–236. doi:10.1080/713665670
Sammelt die stilisierten Fakten von Renditen: fette Ränder, Volatilitäts-Clustering, kaum Autokorrelation, Asymmetrie.
Zitiert in: Volatilität: wie stark ein Portfolio schwankt · Schiefe und Kurtosis: Warum Börsencrashs häufiger sind, als die Normalverteilung sagt · Value at Risk und Conditional VaR: wie viel im schlechten Fall weg sein kann · Bootstrap: Zukunftsszenarien aus der eigenen Historie · Prognosemodelle für Renditen: ARIMA, GARCH, LSTM und Machine Learning · Datenprüfung: Kursreihen laden, aufbereiten und prüfen · Glossar: Fat Tails · Glossar: Volatilitäts-Clustering
Cont und Tankov (2009) · Constant Proportion Portfolio Insurance in the Presence of Jumps in Asset Prices
Cont, Rama; Tankov, Peter. Mathematical Finance 19 (3), S. 379–401. doi:10.1111/j.1467-9965.2009.00377.x
Gap-Risiko der CPPI bei Kurssprüngen: Wahrscheinlichkeit, den Floor zu unterschreiten, erwarteter Verlust und Wahl des Multiplikators.
Zitiert in: CPPI: Wertsicherung mit Polster, Floor und Multiplikator · CPPI-Backtest: Methodik · Glossar: Multiplikator (CPPI) · Glossar: Gap-Risiko
Conze und Viswanathan (1991) · Path Dependent Options: The Case of Lookback Options
Conze, Antoine; Viswanathan. The Journal of Finance 46 (5), S. 1893–1907. doi:10.1111/j.1540-6261.1991.tb04648.x
Explizite Formeln für europäische Lookback-Optionen, auch mit festem Strike, und Ergebnisse zu amerikanischen Varianten.
Zitiert in: Optionsbewertung: wie faire Optionspreise entstehen · Optionsrechner: so bewertet Portfolio Lab Optionen · Glossar: Lookback-Option
Cooley u. a. (2003) · Comparative Analysis of Retirement Portfolio Success Rates
Cooley, Philip L.; Hubbard, Carl M.; Walz, Daniel T.. Financial Services Review 12 (2), S. 115–128. doi:10.61190/fsr.v12i2.4759
Vergleicht Monte-Carlo-Simulation und überlappende historische Zeiträume für tragbare Entnahmeraten: unter manchen Bedingungen ähnliche, unter anderen stark abweichende Ergebnisse.
Zitiert in: FIRE (Financial Independence, Retire Early): Lean, Fat, Coast und Barista FIRE
Cornish und Fisher (1938) · Moments and Cumulants in the Specification of Distributions
Cornish, E. A.; Fisher, R. A.. Revue de l'Institut International de Statistique / Review of the International Statistical Institute 5 (4). doi:10.2307/1400905
Reihenentwicklung, mit der sich Quantile einer Verteilung über Schiefe und Wölbung korrigieren lassen (Cornish-Fisher-VaR).
Zitiert in: Schiefe und Kurtosis: Warum Börsencrashs häufiger sind, als die Normalverteilung sagt · Value at Risk und Conditional VaR: wie viel im schlechten Fall weg sein kann · Glossar: Cornish-Fisher-Entwicklung
Corrado (1989) · A nonparametric test for abnormal security-price performance in event studies
Corrado, Charles J.. Journal of Financial Economics 23 (2), S. 385–395. doi:10.1016/0304-405X(89)90064-0
Rangtest für Event-Studien, der keine Normalverteilung der abnormalen Renditen voraussetzt.
Zitiert in: Event-Studien: Wie man Kursreaktionen auf Ereignisse misst und testet
Couts u. a. (2024) · Unsmoothing Returns of Illiquid Funds
Couts, Spencer J.; Gonçalves, Andrei S.; Rossi, Andrea. Review of Financial Studies 37 (7), S. 2110–2155. doi:10.1093/rfs/hhae006
Fonds mit illiquiden Anlagen melden geglättete Renditen mit künstlicher Autokorrelation; übliche Korrekturen unterschätzen das systematische Risiko, das Alpha solcher Fonds ist niedriger als gedacht.
Zitiert in: ELTIF: Private Markets für Privatanleger nach den Regeln von ELTIF 2.0 · Private Credit und Public Credit im Vergleich: Rendite, Risiken und was die Forschung zeigt · Private Markets messen: J-Kurve, Cashflows, Glättung und Public Proxy · Glossar: Glättung von Renditen
Coval und Moskowitz (1999) · Home Bias at Home: Local Equity Preference in Domestic Portfolios
Coval, Joshua D.; Moskowitz, Tobias J.. The Journal of Finance 54 (6), S. 2045–2073. doi:10.1111/0022-1082.00181
Home Bias sogar im Inland: Fondsmanager bevorzugen Unternehmen aus der eigenen Region.
Zitiert in: Home Bias: Die Vorliebe für den Heimatmarkt und was sie kostet · Look-through: was wirklich in deinen ETFs steckt · Glossar: Home Bias
Coval und Shumway (2001) · Expected Option Returns
Coval, Joshua D.; Shumway, Tyler. The Journal of Finance 56 (3), S. 983–1009. doi:10.1111/0022-1082.00352
Erwartete Optionsrenditen im Rahmen der Kapitalmarkttheorie; Straddles am Geld ohne Marktbeta verloren im Mittel deutlich.
Zitiert in: Leerverkauf, Hedgefonds und Hedging: Arten und Wirkung · Optionsbewertung: wie faire Optionspreise entstehen · Tail Hedging: Was Put-Absicherung kostet, wann sie zahlt und was Short-Vol-Strategien lehren · Glossar: Straddle
Cox u. a. (1979) · Option pricing: A simplified approach
Cox, John C.; Ross, Stephen A.; Rubinstein, Mark. Journal of Financial Economics 7 (3), S. 229–263. doi:10.1016/0304-405X(79)90015-1
Binomialmodell der Optionsbewertung: Nachbildung in diskreten Schritten, risikoneutrale Wahrscheinlichkeiten und Grenzübergang zu Black-Scholes.
Zitiert in: Optionsbewertung: wie faire Optionspreise entstehen · Optionsrechner: so bewertet Portfolio Lab Optionen · Glossar: Risikoneutrale Bewertung · Glossar: Binomialbaum
CPP Investments (2023) · Investment strategy: Reference Portfolio and Total Portfolio Investment Framework (Webseite, Stand Geschäftsbericht 2023)
CPP Investments. Canada Pension Plan Investment Board; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Referenzportfolio des kanadischen Basisplans aus 85 % globalen Aktien und 15 % kanadischen Staatsanleihen als risikogleiche Benchmark; den Entscheidungsprozess nennt CPP Investments Total Portfolio Approach.
Zitiert in: Die neue Aktienrente in Deutschland: Frühstart-Rente, Generationenkapital, Altersvorsorgedepot · Strategische und taktische Asset-Allokation und der Total Portfolio Approach · Glossar: Referenzportfolio
SEC, Zulassungsstandards (2025) · Passing the Buck on Reviewing Proposals to List and Trade Digital Asset ETPs (Statement, 17. September 2025)
Crenshaw, Caroline A.. U.S. Securities and Exchange Commission; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Abweichende Stellungnahme zur Genehmigung allgemeiner Zulassungsstandards, nach denen Börsen qualifizierte ETPs auf Rohstoffe und digitale Vermögenswerte ohne Einzelprüfung der SEC listen können.
Zitiert in: Krypto im institutionellen Portfolio: Zugang, Verwahrung, Regulierung und Risikobudget
Cronqvist und Thaler (2004) · Design Choices in Privatized Social-Security Systems: Learning from the Swedish Experience
Cronqvist, Henrik; Thaler, Richard H.. American Economic Review 94 (2), S. 424–428. doi:10.1257/0002828041301632
Wertet die Einführung der schwedischen Prämienrente im Jahr 2000 aus und zieht Lehren für die Gestaltung von Fondswahl und Default-Fonds.
Zitiert in: Die neue Aktienrente in Deutschland: Frühstart-Rente, Generationenkapital, Altersvorsorgedepot
Cronqvist u. a. (2018) · When Nudges Are Forever: Inertia in the Swedish Premium Pension Plan
Cronqvist, Henrik; Thaler, Richard H.; Yu, Frank. AEA Papers and Proceedings 108, S. 153–158. doi:10.1257/pandp.20181096
Alle Wahl- und Umschichtungsentscheidungen von 7,3 Millionen schwedischen Sparern 2000 bis 2016: Die Wirkung der Voreinstellungen hielt fast zwei Jahrzehnte an.
Zitiert in: Die neue Aktienrente in Deutschland: Frühstart-Rente, Generationenkapital, Altersvorsorgedepot
Croushore und Stark (2001) · A real-time data set for macroeconomists
Croushore, Dean; Stark, Tom. Journal of Econometrics 105 (1), S. 111–130. doi:10.1016/S0304-4076(01)00072-0
Datensatz mit den Werten, die zu jedem Zeitpunkt tatsächlich bekannt waren; zeigt, wie stark Revisionen Ergebnisse mit Makrodaten verändern.
Zitiert in: Prognosemodelle für Renditen: ARIMA, GARCH, LSTM und Machine Learning · Regime-Modelle: Hidden Markov, Markov-Switching und Co. · Makro-Dashboard und Regime-Analyse: Methodik
Crowley (2023) · Luxembourg in catch-up mode as Ireland leads in ETFs
Crowley, John. Investment Officer, 8.6.2023; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
US-Aktien-ETFs mit Sitz in Irland zahlen dank Abkommen 15 % Quellensteuer auf US-Dividenden, ETFs aus Luxemburg und anderen europäischen Ländern 30 %.
Zitiert in: Dividendenstrategie und Dividenden-ETFs kritisch betrachtet: Irrelevanz, Steuern, Faktoren · Indexanbieter und Bewertungszeitpunkt: Warum gleiche Indizes verschieden rechnen · Quellensteuer auf Dividenden: anrechnen, erstatten, Fondsdomizil · Index-Replikation: vollständige Replikation, optimiertes Sampling und Swap
Cuchiero und Möller (2025) · Signature Methods in Stochastic Portfolio Theory
Cuchiero, Christa; Möller, Janka. SIAM Journal on Financial Mathematics 16 (4), S. 1239–1303. doi:10.1137/24m1700223
Signatur-Portfolios aus der Pfad-Signatur der (geordneten) Marktgewichte können jede stetige, auch pfadabhängige Portfoliofunktion annähern; Optimierungen werden zu konvexen quadratischen Problemen; auf den betrachteten Indexdaten außerhalb der Stichprobe besser, auch nach Transaktionskosten.
Zitiert in: Jenseits von Markowitz: Schätzfehler, Rauschen und echte Diversifikation · Glossar: Pfad-Signatur
Cunliffe (2022) · Brief an den Vorsitzenden des Treasury Committee zur Intervention der Bank of England im Gilt-Markt (5. Oktober 2022)
Cunliffe, Jon. Bank of England, 5.10.2022; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Der stellvertretende Gouverneur erklärt den Renditeschock bei langen Gilts im September 2022, die Nachschussforderungen an gehebelte LDI-Fonds und die befristeten Anleihekäufe der Bank.
Zitiert in: Liability Driven Investing und Cashflow Driven Investing: Verbindlichkeiten mit Anleihen decken · Overlay-Management mit Futures: Beta-, Duration- und Währungs-Overlay, Kontraktzahlen und Liquiditätsbedarf
D
D'Amico u. a. (2018) · Tips from TIPS: The Informational Content of Treasury Inflation-Protected Security Prices
D'Amico, Stefania; Kim, Don H.; Wei, Min. Journal of Financial and Quantitative Analysis 53 (1), S. 395–436. doi:10.1017/s0022109017000916
Renditen inflationsgeschützter US-Staatsanleihen lagen zeitweise deutlich über dem risikofreien Realzins, vor allem wegen geringerer Liquidität. Das verzerrt die Breakeven-Inflation.
Zitiert in: Liquid Real Assets: Inflationsschutz mit liquiden Sachwerten im Portfolio · Markterwartungen: Was Zinskurve, Inflationsanleihen und Optionen über die Zukunft verraten · Anleihen-Mathematik: Preis, Rendite, Duration, Konvexität und Spreads rechnen · Glossar: TIPS
D'Antona (2016) · Bloomberg Completes Acquisition of Barclays Risk Analytics and Index Solutions Business
D'Antona, John. Markets Media, 25.08.2016; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Bloomberg übernimmt die Anleiheindizes von Barclays, zunächst unter dem Namen Bloomberg Barclays Indices.
Zitiert in: Indexanbieter und Bewertungszeitpunkt: Warum gleiche Indizes verschieden rechnen
Da u. a. (2011) · In Search of Attention
Da, Zhi; Engelberg, Joseph; Gao, Pengjie. The Journal of Finance 66 (5), S. 1461–1499. doi:10.1111/j.1540-6261.2011.01679.x
Suchanfragen bei Google als direktes Maß der Aufmerksamkeit von Privatanlegern: Ein Anstieg sagt kurzfristig höhere Kurse und eine spätere Umkehr voraus.
Zitiert in: Themen-ETFs und Hype: Was Studien, Kosten und Überschneidungen zeigen · Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen
Dahiya u. a. (2003) · Debtor-in-possession financing and bankruptcy resolution: Empirical evidence
Dahiya, Sandeep; John, Kose; Puri, Manju; Ramírez, Gabriel. Journal of Financial Economics 69 (1), S. 259–280. doi:10.1016/S0304-405X(03)00113-2
Firmen mit DIP-Finanzierung verlassen Chapter 11 häufiger und schneller; kaum Hinweise auf Überinvestition, besonders kurz ist das Verfahren, wenn der bisherige Kreditgeber den DIP-Kredit gibt.
Zitiert in: Distressed Debt: Strategien, Insolvenzrecht, Erlösquoten und Rendite beim Investieren in Krisen
Dahlquist u. a. (2018) · On the Asset Allocation of a Default Pension Fund
Dahlquist, Magnus; Setty, Ofer; Vestman, Roine. The Journal of Finance 73 (4), S. 1893–1936. doi:10.1111/jofi.12697
Optimaler Default-Fonds eines beitragsorientierten Systems: gegenüber einer üblichen altersabhängigen Aufteilung ein Wohlfahrtsgewinn von 1,5 % im Ruhestand, großteils schon mit einer einfachen Faustregel erreichbar.
Zitiert in: Die neue Aktienrente in Deutschland: Frühstart-Rente, Generationenkapital, Altersvorsorgedepot
Dalio (2017) · Principles: Life and Work
Dalio, Ray. Simon & Schuster.
Der Gründer von Bridgewater Associates über seinen Werdegang seit 1975 und die Grundsätze, nach denen er Entscheidungen trifft und die Firma führt.
Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons
Dammon u. a. (2004) · Optimal Asset Location and Allocation with Taxable and Tax-Deferred Investing
Dammon, Robert M.; Spatt, Chester S.; Zhang, Harold H.. The Journal of Finance 59 (3), S. 999–1037. doi:10.1111/j.1540-6261.2004.00655.x
Welche Anlagen in welches Depot gehören, wenn ein Teil steuerlich begünstigt ist (Asset Location).
Zitiert in: Abgeltungsteuer, Teilfreistellung und Sparerpauschbetrag bei ETFs · Vorabpauschale: so wird sie berechnet · Altersvorsorge im Vergleich: Betriebsrente, Rürup, Altersvorsorgedepot und ETF-Rentenversicherung gegen den ETF-Sparplan · Vermögensverwaltende GmbH: Ab wann lohnt sie sich? Steuern, Kosten und Break-even · Glossar: Asset Location
Damodaran (2012) · Investment Valuation: Tools and Techniques for Determining the Value of Any Asset
Damodaran, Aswath. Wiley, 3. Auflage.
Lehrbuch der Unternehmensbewertung: Kapitalkosten, Discounted-Cashflow-Modelle mit Endwert, Dividendendiskontierung und Multiplikatoren wie KGV und EV/EBITDA.
Zitiert in: Fundamentalanalyse: Unternehmen bewerten wie ein Investor · Glossar: Discounted-Cashflow-Modell · Glossar: Gewichtete Kapitalkosten
Daniel u. a. (1997) · Measuring Mutual Fund Performance with Characteristic-Based Benchmarks
Daniel, Kent; Grinblatt, Mark; Titman, Sheridan; Wermers, Russ. The Journal of Finance 52 (3), S. 1035–1058. doi:10.1111/j.1540-6261.1997.tb02724.x
Misst Fondsleistung über Vergleichsportfolios mit gleichen Merkmalen (Größe, Bewertung, Momentum) aus den Positionen.
Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons · Look-through: was wirklich in deinen ETFs steckt · Stilanalyse nach Sharpe: was ein Fonds wirklich macht · Look-through: So durchleuchtet Portfolio Lab Fonds · Glossar: Charakteristik-Benchmark
Daniel und Moskowitz (2016) · Momentum crashes
Daniel, Kent; Moskowitz, Tobias J.. Journal of Financial Economics 122 (2), S. 221–247. doi:10.1016/j.jfineco.2015.12.002
Momentum-Crashs entstehen nach Bärenmärkten, wenn sich der Markt stark erholt; eine Volatilitätssteuerung mildert sie.
Zitiert in: Faktorinvesting: die Fama-French-Faktoren verstehen · Taktische Allokation: Momentum, Dual Momentum und Trendfolge · Momentum-Crashes: warum Momentum selten, aber heftig einbricht und was Volatilitätssteuerung und Crowding-Maße zeigen · Trendfolge: dem eigenen Trend jeder Anlage folgen · Taktik-Methodik: wie die elf taktischen Modelle rechnen · Glossar: Momentum-Crash
Dao u. a. (2017) · Tail Protection for Long Investors: Trend Convexity at Work
Dao, Tung-Lam; Nguyen, Trung-Tu; Deremble, Cyril; Lempérière, Yves; Bouchaud, Jean-Philippe; Potters, Marc. The Journal of Investment Strategies 7 (1), S. 61–84. doi:10.21314/jois.2017.093
Das Ergebnis von Trendfolge hängt an der Differenz zwischen lang- und kurzfristig realisierter Varianz; daraus folgt die positive Konvexität der CTA-Renditen.
Zitiert in: CTAs und Managed Futures: Branche, Positionsgröße, Kosten und Krisenschutz · Glossar: Crisis Alpha
Davis Wright Tremaine (2024) · District Court Vacates CFTC Prohibition on Trading „Congressional Control Contracts“ Predicting Election Results
Davis Wright Tremaine. Financial Services Law Advisor, 2.10.2024; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Die CFTC untersagte Kalshi im September 2023 Kontrakte auf die Kontrolle des Kongresses; das Bezirksgericht in Washington hob das am 6.9.2024 auf, das Berufungsgericht lehnte am 2.10.2024 einen Aufschub ab.
Zitiert in: Prognosemärkte als Wetten auf Ereignisse: was sie können und was nicht
Davis u. a. (2014) · Private Equity, Jobs, and Productivity
Davis, Steven J.; Haltiwanger, John; Handley, Kyle; Jarmin, Ron; Lerner, Josh; Miranda, Javier. American Economic Review 104 (12), S. 3956–3990. doi:10.1257/aer.104.12.3956
US-Buyouts 1980 bis 2005 mit 3.200 Zielfirmen: geringe Netto-Arbeitsplatzverluste, aber viel Schaffung und Abbau von Stellen und höhere Produktivität.
Zitiert in: Buyout-Fonds und Management-Buyouts: Wie LBO, MBO und MBI funktionieren
Davis u. a. (2019) · The (Heterogenous) Economic Effects of Private Equity Buyouts
Davis, Steven J.; Haltiwanger, John; Handley, Kyle; Lipsius, Ben; Lerner, Josh; Miranda, Javier. National Bureau of Economic Research, Working Paper 26371. doi:10.3386/w26371
Beschäftigung sinkt nach Buyouts börsennotierter Firmen um 13 % und steigt nach Buyouts privater Firmen um 13 % (zwei Jahre, gegenüber Vergleichsfirmen); die Effekte hängen von Kreditbedingungen und Käufern ab.
Zitiert in: Buyout-Fonds und Management-Buyouts: Wie LBO, MBO und MBI funktionieren
De Bondt und Thaler (1985) · Does the Stock Market Overreact?
De Bondt, Werner F. M.; Thaler, Richard. The Journal of Finance 40 (3), S. 793–805. doi:10.1111/j.1540-6261.1985.tb05004.x
Frühere Verlierer schlagen frühere Gewinner über mehrere Jahre. Diese langfristige Umkehr (Reversal) gilt als Hinweis auf Überreaktion.
Zitiert in: Equal Weight vs. Cap Weight: Gewichtung, Rebalancing und Faktorneigungen · Glossar: Reversal-Effekt
de Zwart u. a. (2012) · Private Equity Recommitment Strategies for Institutional Investors
de Zwart, Gerben; Frieser, Brian; van Dijk, Dick. Financial Analysts Journal 68 (3), S. 81–99. doi:10.2469/faj.v68.n3.1
Dynamische Strategie für neue Zusagen, die eine strategische Private-Equity-Quote halten soll: Die Höhe der Zusagen richtet sich nach Ausschüttungen, offenen Zusagen und der aktuellen Quote im Vergleich zum Ziel.
Zitiert in: Takahashi-Alexander-Modell: Cashflows von Private-Markets-Fonds planen · Glossar: Commitment-Pacing
Debevoise & Plimpton (2026) · SFDR 2.0: Recap Briefing
Debevoise & Plimpton LLP. Debevoise & Plimpton LLP, 14.09.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Stand der Verhandlungen über die neue SFDR im September 2026: Position des Rats vom Juni 2026, Mandat des Wirtschaftsausschusses im Parlament, Übergangsfristen von 18 oder 24 Monaten.
Zitiert in: ESG-ETFs: SFDR, Ratings, Rendite und die Grenzen nachhaltiger Fonds
Dechert LLP (2019) · SEC Grants Exemptive Relief to Operate Non-Fully Transparent Active ETFs
Dechert LLP. Dechert LLP, Financial Services Quarterly Report, 1.7.2019; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Beschreibt die erste Genehmigung der SEC vom 20.5.2019 für aktive ETFs ohne tägliche Offenlegung: vertrauliches Konto für die Authorized Participants, geprüfter indikativer Wert jede Sekunde, nur an US-Börsen gehandelte Werte.
Zitiert in: Aktive ETFs: Wie sie funktionieren und was sie bringen · Glossar: Semitransparenter ETF
DeMiguel u. a. (2009) · Optimal Versus Naive Diversification: How Inefficient is the 1/ N Portfolio Strategy?
DeMiguel, Victor; Garlappi, Lorenzo; Uppal, Raman. Review of Financial Studies 22 (5), S. 1915–1953. doi:10.1093/rfs/hhm075
Vergleicht 14 Optimierungsmodelle mit der Gleichgewichtung 1/N; außerhalb der Stichprobe schlägt keines die einfache Aufteilung verlässlich.
Zitiert in: Korrelation und Diversifikation: warum Mischen das Risiko senkt · Effizienzlinie: Portfolio-Optimierung nach Markowitz · Equal Weight vs. Cap Weight: Gewichtung, Rebalancing und Faktorneigungen · Hierarchical Risk Parity: Portfolios aus Clustern bauen · Jenseits von Markowitz: Schätzfehler, Rauschen und echte Diversifikation · Kovarianzschätzung: Warum Optimierer Shrinkage brauchen · Resampling-Optimierung nach Michaud: stabilere Portfoliogewichte durch Simulation · Optimierungsmethodik: Schätzung, Zielfunktionen, Black-Litterman, Resampling und Walk-forward · Glossar: Gleichgewichtung
Demirer u. a. (2019) · On the predictability of stock market bubbles: evidence from LPPLS confidence multi-scale indicators
Demirer, Riza; Demos, Guilherme; Gupta, Rangan; Sornette, Didier. Quantitative Finance 19 (5), S. 843–858. doi:10.1080/14697688.2018.1524154
LPPLS-Konfidenz für S&P 500, FTSE und Nikkei: erfasst einige große Blasen vorab; Leerverkäufe und Liquidität helfen, Blasen vorherzusagen.
Zitiert in: Spekulationsblasen: Was sie sind und wie das LPPLS-Modell sie sucht · Blasen-Indikator (LPPLS): Methodik · Glossar: Qualifizierter Fit · Glossar: Negative Blase
Dempster u. a. (1977) · Maximum Likelihood from Incomplete Data Via the EM Algorithm
Dempster, A. P.; Laird, N. M.; Rubin, D. B.. Journal of the Royal Statistical Society Series B: Statistical Methodology 39 (1), S. 1–22. doi:10.1111/j.2517-6161.1977.tb01600.x
Allgemeiner EM-Algorithmus für Schätzungen mit fehlenden oder verborgenen Daten, etwa Mischverteilungen und Hidden-Markov-Modelle.
Zitiert in: Regime-Modelle: Hidden Markov, Markov-Switching und Co. · Regime-Methodik: wie das Hidden-Markov-Modell rechnet · Glossar: EM-Algorithmus
Denis u. a. (2003) · S&P 500 Index Additions and Earnings Expectations
Denis, Diane K.; McConnell, John J.; Ovtchinnikov, Alexei V.; Yu, Yun. The Journal of Finance 58 (5), S. 1821–1840. doi:10.1111/1540-6261.00589
Nach der Aufnahme in den S&P 500 steigen Gewinnprognosen und tatsächliche Gewinne stärker als bei Vergleichsfirmen: Die Aufnahme ist kein informationsfreies Ereignis.
Zitiert in: Index-Effekt: Was bei Aufnahmen in einen Index und Streichungen mit den Kursen passiert
Deutsche Börse, Xetra Retail Service (2025) · Extended Xetra Retail Service
Deutsche Börse AG. Deutsche Börse (Eurex/Xetra), Initiatives & Releases; abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Start des erweiterten Handels für Privatanleger auf Xetra am 1. Dezember 2025: Retail-Phasen vor und nach dem Haupthandel.
Zitiert in: Geldmarkt-ETF oder Tagesgeld: Zinsen, Sicherheit und Steuern im Vergleich
Deutsche Börse, Handelszeiten (2026) · Handelszeiten und Kalender
Deutsche Börse AG. Deutsche Börse; abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Xetra handelt montags bis freitags von 8 bis 22 Uhr, mit Eröffnungsauktion um 8:55 Uhr und Schlussauktion ab 17:30 Uhr.
Zitiert in: Geldmarkt-ETF oder Tagesgeld: Zinsen, Sicherheit und Steuern im Vergleich
Deutsche Börse, Handelsparameter (2026) · Handelsparameter Xetra (Stand 18. Mai 2026)
Deutsche Börse AG. Deutsche Börse AG; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Zeiten der Handelsphasen auf Xetra: Aufrufphase der Schlussauktion ab 17:30 Uhr, Auktionspreis gegen 17:35 Uhr, anschließend Trade-at-Close; alle Zeiten Näherungswerte.
Zitiert in: Ordertypen und Ausführung: von der Limit-Order über MOC und VWAP bis zu TAS und BTIC · Glossar: Schlussauktion
Deutsche Börse, Handelsmodell (2026) · Continuous Trading with Auctions
Deutsche Börse AG. Deutsche Börse AG, Beschreibung des Handelsmodells auf Xetra; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Fortlaufender Handel mit Eröffnungs-, untertägiger und Schlussauktion; die Aufrufphase endet zufällig, um Manipulation zu erschweren.
Zitiert in: Ordertypen und Ausführung: von der Limit-Order über MOC und VWAP bis zu TAS und BTIC
Deutsche Börse, Trade-at-Close (2026) · Xetra Trade-at-Close (Factsheet, Stand Juli 2026)
Deutsche Börse AG. Deutsche Börse AG; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Nach einer Schlussauktion mit Umsatz können Teilnehmer bis zu fünf Minuten, bis 17:40 Uhr, fortlaufend zum Schlusskurs handeln; die Teilnahme muss ausdrücklich gewählt werden.
Zitiert in: Ordertypen und Ausführung: von der Limit-Order über MOC und VWAP bis zu TAS und BTIC
Deutsche Bundesbank (2025) · Household wealth and finances in Germany: Results of the 2023 household wealth survey (Monatsbericht April 2025)
Deutsche Bundesbank. Deutsche Bundesbank, 10.4.2025; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Ergebnisse der Studie Private Haushalte und ihre Finanzen 2023: Nettovermögen im Median 103.200 €, im Mittel 324.800 €; 42 % der Haushalte wohnen im Eigentum.
Zitiert in: Mieten oder kaufen: Nutzerkosten, Kaufnebenkosten 2026 und ein Vermögensvergleich über 20 Jahre · Das ganze Vermögen: Gesamtvermögen aus Depot, Haus, Humankapital und Auto
Bundesbank, Wöchentlicher Aktivitätsindex (2026) · Wöchentlicher Aktivitätsindex für die deutsche Wirtschaft (WAI), Zeitreihe BBDE1.W.DE.Y.WAI.A2N400000.A.N.R00.A und Methodik
Deutsche Bundesbank. Deutsche Bundesbank; abgerufen am 27.10.2026. Quelle
Experimenteller Wochenindex der realen Wirtschaftsaktivität aus neun Wochenindikatoren (unter anderem Strom, Lkw-Maut, Flüge, Suchanfragen, Passantenfrequenz, Luftschadstoffe, Kartenzahlungen), der monatlichen Industrieproduktion und dem BIP; trendbereinigte Wachstumsrate der letzten 13 Wochen gegenüber den 13 Wochen davor, am ersten Geschäftstag jeder Woche.
Zitiert in: Konjunktur-Puls: wie Portfolio Lab Frühindikatoren rechnet · Glossar: Wöchentlicher Aktivitätsindex
Deutsche Rentenversicherung (2025) · Bundeskabinett beschließt Sozialversicherungsrechengrößen 2026 (Meldung vom 8.10.2025)
Deutsche Rentenversicherung Bund. Deutsche Rentenversicherung; abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Rechengrößen 2026: Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung 101.400 € (knappschaftlich 124.800 €), der Kranken- und Pflegeversicherung 69.750 €, Bezugsgröße 3.955 € im Monat, vorläufiges Durchschnittsentgelt 51.944 €.
Zitiert in: Kinderdepot oder Elterndepot? Steuern, Schenkung, BAföG und Familienversicherung · Altersvorsorge im Vergleich: Betriebsrente, Rürup, Altersvorsorgedepot und ETF-Rentenversicherung gegen den ETF-Sparplan · Glossar: Beitragsbemessungsgrenze
Deutsche Rentenversicherung (2026) · Rentenanpassung 2026: Bundesrat stimmt zu (Meldung vom 12.6.2026)
Deutsche Rentenversicherung Bund. Deutsche Rentenversicherung; abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Der aktuelle Rentenwert steigt zum 1. Juli 2026 um 4,24 % von 40,79 € auf 42,52 €.
Deutsche Rentenversicherung (2026) · Frühstart-Rente im Bundestag beschlossen (Meldung vom 19.10.2026)
Deutsche Rentenversicherung Bund. Deutsche Rentenversicherung; abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Der Bundestag hat die Frühstart-Rente am 16.10.2026 beschlossen, das Verfahren ist noch nicht abgeschlossen; die Förderung soll 2027 für die Jahrgänge 2020 und 2021 beginnen.
Zitiert in: Die neue Aktienrente in Deutschland: Frühstart-Rente, Generationenkapital, Altersvorsorgedepot · Kinderdepot oder Elterndepot? Steuern, Schenkung, BAföG und Familienversicherung
DRV Knappschaft-Bahn-See (2026) · Die Sozialversicherungsrechengrößen 2026 (Meldung vom 2.1.2026)
Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See. Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See; abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Beitragssätze 2026: allgemeine Rentenversicherung 18,6 %, knappschaftliche Rentenversicherung 24,7 %, Arbeitslosenversicherung 2,6 %.
UrhG (1965) · Gesetz über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte (Urheberrechtsgesetz, UrhG), § 44b Text und Data Mining
Deutscher Bundestag. Bundesgesetzblatt; Fassung auf gesetze-im-internet.de, abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Erlaubt Vervielfältigungen rechtmäßig zugänglicher Werke für Text und Data Mining, solange der Rechtsinhaber das nicht online in maschinenlesbarer Form vorbehalten hat; Kopien sind danach zu löschen.
Zitiert in: Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen · Glossar: Web-Scraping
BetrAVG § 1a (1974) · Gesetz zur Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung (Betriebsrentengesetz, BetrAVG), § 1a Anspruch auf betriebliche Altersversorgung durch Entgeltumwandlung
Deutscher Bundestag. zuletzt geändert durch Art. 9 Abs. 2 des Gesetzes vom 25.9.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 275); Fassung auf gesetze-im-internet.de, abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Anspruch auf Entgeltumwandlung bis 4 % der Beitragsbemessungsgrenze; der Arbeitgeber muss 15 % des umgewandelten Entgelts zuschießen, soweit er Sozialversicherungsbeiträge spart.
Zitiert in: Altersvorsorge im Vergleich: Betriebsrente, Rürup, Altersvorsorgedepot und ETF-Rentenversicherung gegen den ETF-Sparplan · Glossar: Entgeltumwandlung
§ 376 AO (1976) · Abgabenordnung (AO), § 376 Verfolgungsverjährung (geltende Fassung)
Deutscher Bundestag. Bundesgesetzblatt; Fassung auf gesetze-im-internet.de, abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Für besonders schwere Fälle der Steuerhinterziehung beträgt die Verjährungsfrist 15 Jahre; absolute Grenze das Zweieinhalbfache der Frist.
Zitiert in: Cum-Ex und Cum-Cum: Wie die Dividendengeschäfte funktionierten und was heute gilt
SGB V (1988) · Fünftes Buch Sozialgesetzbuch – Gesetzliche Krankenversicherung (SGB V), §§ 10, 226, 229, 241 und 248
Deutscher Bundestag. zuletzt geändert durch Art. 1 des Gesetzes vom 26.6.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 195); Fassung auf gesetze-im-internet.de, abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Familienversicherung bis zu einem Gesamteinkommen von einem Siebtel der Bezugsgröße im Monat; Betriebsrenten sind Versorgungsbezüge mit vollem Beitragssatz von 14,6 % zuzüglich Zusatzbeitrag und einem Freibetrag von einem Zwanzigstel der Bezugsgröße; Kapitalleistungen zählen zehn Jahre lang mit einem Hundertzwanzigstel.
Zitiert in: Kinderdepot oder Elterndepot? Steuern, Schenkung, BAföG und Familienversicherung · Altersvorsorge im Vergleich: Betriebsrente, Rürup, Altersvorsorgedepot und ETF-Rentenversicherung gegen den ETF-Sparplan · Glossar: Familienversicherung
BewG (1991) · Bewertungsgesetz (BewG), § 11 (Wertpapiere und Anteile), § 14 (lebenslängliche Nutzungen) und § 16 (Begrenzung des Jahreswerts)
Deutscher Bundestag. Neufassung vom 1.2.1991, zuletzt geändert durch Art. 19 des Gesetzes vom 22.6.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 192); Fassung auf gesetze-im-internet.de, abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Börsennotierte Wertpapiere mit dem niedrigsten Kurs am Stichtag, Fondsanteile mit dem Rücknahmepreis; lebenslange Nutzungen mit einem Vervielfältiger aus der Sterbetafel, Jahreswert höchstens Wert geteilt durch 18,6.
Zitiert in: Depot vererben oder verschenken: Erbschaft- und Schenkungsteuer, Bewertung und Gestaltung in Tranchen · Glossar: Nießbrauch
SolZG (1993) · Solidaritätszuschlaggesetz 1995 (SolZG 1995), §§ 3 und 4
Deutscher Bundestag. Fassung auf gesetze-im-internet.de, abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Solidaritätszuschlag von 5,5 % auch auf die festgesetzte Körperschaftsteuer; die Freigrenze gilt nur für einkommensteuerpflichtige Personen.
Zitiert in: Kinderdepot oder Elterndepot? Steuern, Schenkung, BAföG und Familienversicherung · Vermögensverwaltende GmbH: Ab wann lohnt sie sich? Steuern, Kosten und Break-even
InsO (1994) · Insolvenzordnung (InsO), § 217 (Grundsatz des Insolvenzplans) und § 245 (Obstruktionsverbot)
Deutscher Bundestag. Fassung auf gesetze-im-internet.de bzw. lexetius.com; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Ein Insolvenzplan kann die Befriedigung der Gläubiger abweichend vom Gesetz regeln; eine ablehnende Gruppe gilt als zustimmend, wenn sie nicht schlechter steht als ohne Plan und angemessen beteiligt wird.
Zitiert in: Distressed Debt: Strategien, Insolvenzrecht, Erlösquoten und Rendite beim Investieren in Krisen
ErbStG (1997) · Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz (ErbStG), §§ 7, 10, 14, 15, 16, 17, 19, 29, 30 und 33
Deutscher Bundestag. Neufassung vom 27.2.1997, zuletzt geändert durch Art. 10 des Gesetzes vom 22.6.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 192); Fassung auf gesetze-im-internet.de, abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Steuerklassen, persönliche Freibeträge (Kinder 400.000 €, Enkel 200.000 €, Steuerklassen II und III 20.000 €), Zusammenrechnung von Erwerben innerhalb von zehn Jahren, Steuersätze mit Härteausgleich, Erbfallkostenpauschale 15.000 €, Anzeigepflichten von Erwerbern und Banken.
Zitiert in: Kinderdepot oder Elterndepot? Steuern, Schenkung, BAföG und Familienversicherung · Depot vererben oder verschenken: Erbschaft- und Schenkungsteuer, Bewertung und Gestaltung in Tranchen · Glossar: Zehnjahresfrist · Glossar: Nießbrauch
GrEStG (1997) · Grunderwerbsteuergesetz (GrEStG), § 3 (Ausnahmen) und § 11 (Steuersatz)
Deutscher Bundestag. Neufassung vom 26.2.1997, zuletzt geändert durch Art. 9 des Gesetzes vom 29.6.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 197); Fassung auf gesetze-im-internet.de, abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Bundesgesetzlicher Steuersatz 3,5 %, den die Länder durch eigene Gesetze anheben können; Erwerbe von Todes wegen, Schenkungen, unter Ehegatten und in gerader Linie sind ausgenommen.
Zitiert in: Mieten oder kaufen: Nutzerkosten, Kaufnebenkosten 2026 und ein Vermögensvergleich über 20 Jahre · Glossar: Grunderwerbsteuer
WpHG § 119 (1998) · Gesetz über den Wertpapierhandel (Wertpapierhandelsgesetz, WpHG), § 119 Strafvorschriften
Deutscher Bundestag. Bundesgesetzblatt; Fassung auf gesetze-im-internet.de, abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Strafvorschriften: Marktmanipulation, die auf den Börsen- oder Marktpreis einwirkt (Abs. 1), und Insidergeschäfte, Empfehlung und unrechtmäßige Offenlegung (Abs. 3) werden mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe bestraft, gewerbsmäßige oder bandenmäßige Manipulation mit einem bis zehn Jahren; der Versuch ist strafbar.
Zitiert in: Pump and Dump und Pennystocks: Wie die Masche funktioniert · Insiderhandel: was verboten ist, was erlaubt ist und was Directors' Dealings verraten · Glossar: Marktmanipulation
WpHG § 120 (1998) · Gesetz über den Wertpapierhandel (Wertpapierhandelsgesetz, WpHG), § 120 Bußgeldvorschriften (Neufassung vom 9.9.1998, zuletzt geändert am 26.5.2026)
Deutscher Bundestag. Wortlaut auf lxgesetze.de, abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Nach § 120 Abs. 15 sind vorsätzliche oder leichtfertige Verstöße gegen Art. 17 (Ad-hoc-Publizität), Art. 18 (Insiderlisten) und Art. 19 MAR (Meldung, Veröffentlichung, Handelsverbot vor Abschlüssen) Ordnungswidrigkeiten.
Zitiert in: Insiderhandel: was verboten ist, was erlaubt ist und was Directors' Dealings verraten
KStG (2002) · Körperschaftsteuergesetz (KStG), §§ 8, 8b, 23 und 27 (Ermittlung des Einkommens und verdeckte Gewinnausschüttung, Beteiligung an anderen Körperschaften, Steuersatz, steuerliches Einlagekonto)
Deutscher Bundestag. Neufassung vom 15.10.2002, zuletzt geändert durch Art. 30 des Gesetzes vom 4.2.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 33); Fassung auf gesetze-im-internet.de, abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Körperschaftsteuer 15 % bis 2027, danach jährlich ein Punkt weniger bis 10 % ab 2032; Dividenden und Veräußerungsgewinne aus Anteilen bleiben außer Ansatz, 5 % gelten als nicht abziehbare Ausgaben, Dividenden aus Beteiligungen unter 10 % zu Beginn des Kalenderjahres sind voll steuerpflichtig; Leistungen mindern das Einlagekonto erst, soweit sie den ausschüttbaren Gewinn übersteigen.
Zitiert in: Vermögensverwaltende GmbH: Ab wann lohnt sie sich? Steuern, Kosten und Break-even · Glossar: Vermögensverwaltende GmbH · Glossar: Streubesitzdividende · Glossar: Verdeckte Gewinnausschüttung
GewStG (2002) · Gewerbesteuergesetz (GewStG), §§ 2, 8 Nr. 5, 9 Nr. 1 und 2a, 11, 16 und 36
Deutscher Bundestag. Neufassung vom 15.10.2002, zuletzt geändert durch Art. 8 des Gesetzes vom 29.6.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 197); Fassung auf gesetze-im-internet.de, abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Tätigkeit von Kapitalgesellschaften gilt stets als Gewerbebetrieb; Steuermesszahl 3,5 %, Hebesatz der Gemeinde mindestens 280 % ab dem Erhebungszeitraum 2027; Hinzurechnung steuerfreier Dividenden ohne Schachtelbeteiligung, Kürzung bei mindestens 15 % und erweiterte Kürzung für Unternehmen, die nur eigenen Grundbesitz (und daneben eigenes Kapitalvermögen) verwalten.
Zitiert in: Vermögensverwaltende GmbH: Ab wann lohnt sie sich? Steuern, Kosten und Break-even · Glossar: Vermögensverwaltende GmbH · Glossar: Gewerbesteuer
REIT-Gesetz (2007) · Gesetz über deutsche Immobilien-Aktiengesellschaften mit börsennotierten Anteilen (REIT-Gesetz – REITG), §§ 1, 3, 13 und 16
Deutscher Bundestag. Bundesgesetzblatt; Fassung auf gesetze-im-internet.de, abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Deutsche REIT-AG seit 2007: keine inländischen Mietwohnungen, die vor 2007 gebaut wurden, Ausschüttung von mindestens 90 % des Jahresüberschusses, Befreiung von Körperschaft- und Gewerbesteuer.
Zitiert in: Immobilien als Geldanlage: vermietete Wohnung, REITs, offene Fonds und Private Real Estate · Glossar: REIT
EStG § 23 (2009) · Einkommensteuergesetz (EStG), § 23 Private Veräußerungsgeschäfte
Deutscher Bundestag. Bundesgesetzblatt; Fassung auf gesetze-im-internet.de, abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Gewinne aus Grundstücksverkäufen binnen zehn Jahren sind steuerpflichtig, ausgenommen selbst bewohnte Immobilien.
Zitiert in: Mieten oder kaufen: Nutzerkosten, Kaufnebenkosten 2026 und ein Vermögensvergleich über 20 Jahre · Das ganze Vermögen: Gesamtvermögen aus Depot, Haus, Humankapital und Auto · Immobilien als Geldanlage: vermietete Wohnung, REITs, offene Fonds und Private Real Estate · Krypto im institutionellen Portfolio: Zugang, Verwahrung, Regulierung und Risikobudget · Sammlerstücke als Geldanlage: Was Kunst, Wein, Uhren und Oldtimer wirklich bringen · Glossar: Selbstgenutzte Immobilie
EStG § 3 Nr. 40 (2009) · Einkommensteuergesetz (EStG), § 3 Nr. 40 (Teileinkünfteverfahren)
Deutscher Bundestag. Fassung auf gesetze-im-internet.de, abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Steuerfrei sind 40 % der Bezüge im Sinne des § 20 Abs. 1 Nr. 1 EStG, wenn statt der Abgeltungsteuer das Teileinkünfteverfahren gilt.
Zitiert in: Vermögensverwaltende GmbH: Ab wann lohnt sie sich? Steuern, Kosten und Break-even · Glossar: Teileinkünfteverfahren
EStG § 21 (2009) · Einkommensteuergesetz (EStG), § 21 Vermietung und Verpachtung
Deutscher Bundestag. Fassung auf buzer.de, abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Einkünfte aus der Vermietung von Grundstücken, Gebäuden und Gebäudeteilen sind eine eigene Einkunftsart.
Zitiert in: Immobilien als Geldanlage: vermietete Wohnung, REITs, offene Fonds und Private Real Estate
EStG (2009) · Einkommensteuergesetz (EStG), § 20 (Kapitalvermögen) und § 32d (Abgeltungsteuer)
Deutscher Bundestag. Bundesgesetzblatt; Fassung auf gesetze-im-internet.de. Quelle
Abgeltungsteuer von 25 % auf Kapitalerträge, Sparer-Pauschbetrag und Verlustverrechnung.
Zitiert in: Abgeltungsteuer, Teilfreistellung und Sparerpauschbetrag bei ETFs · Geldmarkt-ETF oder Tagesgeld: Zinsen, Sicherheit und Steuern im Vergleich · Kinderdepot oder Elterndepot? Steuern, Schenkung, BAföG und Familienversicherung · Thesaurierend oder ausschüttend: Welcher ETF passt besser? · Altersvorsorge im Vergleich: Betriebsrente, Rürup, Altersvorsorgedepot und ETF-Rentenversicherung gegen den ETF-Sparplan · Depot vererben oder verschenken: Erbschaft- und Schenkungsteuer, Bewertung und Gestaltung in Tranchen · FIRE (Financial Independence, Retire Early): Lean, Fat, Coast und Barista FIRE · Hebel im Portfolio: Rendite, Risiko, Kosten und Margin Calls · Immobilien als Geldanlage: vermietete Wohnung, REITs, offene Fonds und Private Real Estate · Quellensteuer auf Dividenden: anrechnen, erstatten, Fondsdomizil · Saisonalität an der Börse: Sell in May, Januar-Effekt und wie man Kalendereffekte testet · Steuern sparen im Depot: Verlustverrechnung, Freistellungsauftrag, Günstigerprüfung und Tax-Loss-Harvesting · Vermögensverwaltende GmbH: Ab wann lohnt sie sich? Steuern, Kosten und Break-even · Steuern im Backtest: wie Portfolio Lab Abgeltungsteuer und Vorabpauschale rechnet · Finanzziele-Methodik: wie Portfolio Lab einen Lebensplan simuliert · Methodik der freien Rechner: Vorabpauschale, Sparplan, Entnahme und Hebel-ETF · Glossar: Quellensteueranrechnung · Glossar: Teileinkünfteverfahren · Glossar: Kapitalertragsteuer · Glossar: Günstigerprüfung · Glossar: Verlustbescheinigung · Glossar: Ersatzbemessungsgrundlage
EStG § 32a (2009) · Einkommensteuergesetz (EStG), § 32a Einkommensteuertarif (Fassung ab dem Veranlagungszeitraum 2026)
Deutscher Bundestag. Neufassung vom 8.10.2009, zuletzt geändert durch Art. 1 des Gesetzes vom 15.10.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 307); Fassung auf gesetze-im-internet.de, abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Tarif ab 2026: Grundfreibetrag 12.348 €, Progressionszonen bis 17.799 € und 69.878 €, danach 42 % und ab 277.826 € 45 %.
Zitiert in: Kinderdepot oder Elterndepot? Steuern, Schenkung, BAföG und Familienversicherung · Steuern sparen im Depot: Verlustverrechnung, Freistellungsauftrag, Günstigerprüfung und Tax-Loss-Harvesting · Glossar: Grundfreibetrag
EStG §§ 10, 10a, 10c (2009) · Einkommensteuergesetz (EStG), § 10 (Sonderausgaben, Basisrente, Höchstbetrag), § 10a (zusätzliche Altersvorsorge) und § 10c (Sonderausgaben-Pauschbetrag)
Deutscher Bundestag. Fassung auf gesetze-im-internet.de, abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Beiträge zur Basisrente sind bis zum Höchstbeitrag zur knappschaftlichen Rentenversicherung abziehbar, seit 2023 zu 100 %, abzüglich gesetzlicher Rentenbeiträge; die Rente darf nicht vor 62 beginnen und nicht vererblich, übertragbar, beleihbar oder kapitalisierbar sein; der Sonderausgaben-Pauschbetrag beträgt 36 €.
Zitiert in: Kinderdepot oder Elterndepot? Steuern, Schenkung, BAföG und Familienversicherung · Altersvorsorge im Vergleich: Betriebsrente, Rürup, Altersvorsorgedepot und ETF-Rentenversicherung gegen den ETF-Sparplan · Glossar: Basisrente
EStG § 22 (2009) · Einkommensteuergesetz (EStG), § 22 Arten der sonstigen Einkünfte (Besteuerungsanteil, Ertragsanteil, Leistungen aus Altersvorsorgeverträgen und betrieblicher Altersversorgung)
Deutscher Bundestag. Fassung auf gesetze-im-internet.de, abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Besteuerungsanteil für Renten aus der Basisversorgung: 84 % bei Rentenbeginn 2026, je Jahrgang 0,5 Prozentpunkte mehr, 100 % ab 2058; Ertragsanteil privater Leibrenten nach Alter bei Rentenbeginn (65: 18 %, 67: 17 %); Leistungen nach Nr. 5 voll steuerpflichtig.
Zitiert in: Altersvorsorge im Vergleich: Betriebsrente, Rürup, Altersvorsorgedepot und ETF-Rentenversicherung gegen den ETF-Sparplan · Glossar: Basisrente · Glossar: Nachgelagerte Besteuerung · Glossar: Ertragsanteil
EStG § 3 Nr. 63 (2009) · Einkommensteuergesetz (EStG), § 3 Nr. 63 (steuerfreie Beiträge an Pensionsfonds, Pensionskassen und Direktversicherungen)
Deutscher Bundestag. Fassung auf gesetze-im-internet.de, abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Beiträge des Arbeitgebers zur kapitalgedeckten betrieblichen Altersversorgung sind bis 8 % der Beitragsbemessungsgrenze der allgemeinen Rentenversicherung im Jahr steuerfrei.
Zitiert in: Altersvorsorge im Vergleich: Betriebsrente, Rürup, Altersvorsorgedepot und ETF-Rentenversicherung gegen den ETF-Sparplan · Glossar: Entgeltumwandlung
EStG §§ 43, 43a, 44a (2009) · Einkommensteuergesetz (EStG), § 43 (Kapitalerträge mit Steuerabzug), § 43a (Bemessung der Kapitalertragsteuer) und § 44a (Abstandnahme vom Steuerabzug)
Deutscher Bundestag. Fassung auf gesetze-im-internet.de, abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Depotübertrag auf einen anderen Gläubiger gilt als Veräußerung, außer er wird als unentgeltlich gemeldet; Anschaffungsdaten gehen beim Depotwechsel mit; Verlustbescheinigung auf Antrag bis 15. Dezember; Freistellungsauftrag und Nichtveranlagungs-Bescheinigung (höchstens drei Jahre gültig).
Zitiert in: Kinderdepot oder Elterndepot? Steuern, Schenkung, BAföG und Familienversicherung · Depot vererben oder verschenken: Erbschaft- und Schenkungsteuer, Bewertung und Gestaltung in Tranchen · Steuern sparen im Depot: Verlustverrechnung, Freistellungsauftrag, Günstigerprüfung und Tax-Loss-Harvesting · Glossar: Depotübertrag
EStG §§ 32, 66 (2009) · Einkommensteuergesetz (EStG), § 32 (Kinder, Freibeträge für Kinder) und § 66 (Höhe des Kindergeldes)
Deutscher Bundestag. Fassung auf gesetze-im-internet.de, abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Kindergeld 259 € im Monat je Kind; volljährige Kinder in Ausbildung zählen bis 25, nach einer ersten Ausbildung schadet nur eine Erwerbstätigkeit über 20 Wochenstunden. Eigene Einkünfte des Kindes spielen keine Rolle.
Zitiert in: Kinderdepot oder Elterndepot? Steuern, Schenkung, BAföG und Familienversicherung
BAföG (2010) · Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG), §§ 11, 28, 29, 30 und 50
Deutscher Bundestag. Neufassung vom 7.12.2010, zuletzt geändert durch Art. 11 Abs. 1 des Gesetzes vom 16.4.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 107); Fassung auf gesetze-im-internet.de, abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Angerechnet werden eigenes Einkommen und Vermögen des Auszubildenden sowie das Einkommen der Eltern; Vermögen über 15.000 € (ab 30 Jahren 45.000 €) mindert den Bedarf, verteilt auf die Monate des Bewilligungszeitraums von in der Regel einem Jahr.
Zitiert in: Kinderdepot oder Elterndepot? Steuern, Schenkung, BAföG und Familienversicherung
HGB §§ 267a, 326 (2012) · Handelsgesetzbuch (HGB), § 267a (Kleinstkapitalgesellschaften) und § 326 (Offenlegung bei Kleinstkapitalgesellschaften)
Deutscher Bundestag. Fassung auf gesetze-im-internet.de, abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Kleinstkapitalgesellschaften (zwei von drei Merkmalen nicht überschritten: 450.000 € Bilanzsumme, 900.000 € Umsatz, zehn Arbeitnehmer) müssen nur die Bilanz übermitteln; reine Beteiligungsgesellschaften zählen nicht dazu.
Zitiert in: Vermögensverwaltende GmbH: Ab wann lohnt sie sich? Steuern, Kosten und Break-even
KAGB § 92 (2013) · Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB), § 92 (Sondervermögen) und § 99 Abs. 3 (Sondervermögen nicht in der Insolvenzmasse)
Deutscher Bundestag. Fassung auf gesetze-im-internet.de; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Das Sondervermögen eines Fonds ist vom Vermögen der Kapitalverwaltungsgesellschaft getrennt zu halten und gehört nicht zu ihrer Insolvenzmasse.
Zitiert in: Geldmarkt-ETF oder Tagesgeld: Zinsen, Sicherheit und Steuern im Vergleich · Kontrahenten- und Emittentenrisiko: CVA, ETCs, Zertifikate und Swaps
KAGB § 284 (2013) · Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB), § 284 Anlagebedingungen, Anlagegrenzen (offene inländische Spezial-AIF mit festen Anlagebedingungen)
Deutscher Bundestag. Fassung und Fassungshistorie auf lexetius.com (Abs. 3 seit 02.08.2021); abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Ein offener inländischer Spezial-AIF mit festen Anlagebedingungen darf jeweils bis zu 20 % seines Wertes in Kryptowerte anlegen, wenn deren Verkehrswert ermittelt werden kann.
Zitiert in: Krypto im institutionellen Portfolio: Zugang, Verwahrung, Regulierung und Risikobudget
KAGB (2013) · Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB), §§ 101, 103 und 107 (Jahresbericht, Halbjahresbericht, Veröffentlichung)
Deutscher Bundestag. Bundesgesetzblatt; Fassung abgerufen über gesetze.legal am 25.10.2026. Quelle
Inhalt des Jahresberichts eines Sondervermögens (Vermögensaufstellung, Ertrags- und Aufwandsrechnung, Entwicklung, Vergleich der letzten drei Geschäftsjahre, Gesamtkostenquote) und Fristen der Veröffentlichung im Bundesanzeiger.
Zitiert in: Portfolio-Reporting: Rendite, Risiko, Attribution und Kosten richtig berichten
KAGB (2013) · Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB), §§ 251, 253, 255 und 257 (Bewertung, Liquidität, Rücknahme und Aussetzung bei Immobilien-Sondervermögen)
Deutscher Bundestag. Fassung auf gesetze.legal nach dem Fondsrisikobegrenzungsgesetz vom 9.4.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Offene Immobilienfonds: Bewertung innerhalb von drei Monaten, mindestens 5 % des Fondsvermögens für Rücknahmen verfügbar, Rückgabe erst nach 24 Monaten Mindesthaltefrist mit zwölf Monaten Rückgabefrist, Aussetzung bis zu 36 Monate und danach Abwicklung.
Zitiert in: Immobilien als Geldanlage: vermietete Wohnung, REITs, offene Fonds und Private Real Estate · Liquiditätsrisiko: Marktliquidität messen, Liquiditätsprämien und die Werkzeuge offener Fonds · Glossar: Rücknahmeaussetzung · Glossar: Offener Immobilienfonds
EinSiG § 8 (2015) · Einlagensicherungsgesetz (EinSiG), § 8 (Höhe des Entschädigungsanspruchs)
Deutscher Bundestag. Fassung auf gesetze-im-internet.de; abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 € je Einleger und Bank; bis 500.000 € für sechs Monate bei bestimmten Gutschriften wie dem Verkaufserlös einer selbst genutzten Immobilie.
Zitiert in: Geldmarkt-ETF oder Tagesgeld: Zinsen, Sicherheit und Steuern im Vergleich · Glossar: Tagesgeld · Glossar: Einlagensicherung
EinSiG (2015) · Einlagensicherungsgesetz (EinSiG), § 6 (Nicht entschädigungsfähige Einlagen)
Deutscher Bundestag. Fassung auf gesetze-im-internet.de; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Schuldverschreibungen eines Kreditinstituts sind von der gesetzlichen Einlagensicherung ausgenommen (außer Namensschuldverschreibungen, die Einlagen sind).
Zitiert in: Kontrahenten- und Emittentenrisiko: CVA, ETCs, Zertifikate und Swaps · Glossar: Emittentenrisiko
InvStG § 17 (2016) · Investmentsteuergesetz (InvStG), § 17 (Erträge bei Abwicklung eines Investmentfonds)
Deutscher Bundestag. Fassung auf gesetze-im-internet.de; abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Während der Abwicklung eines Fonds sind Ausschüttungen nur steuerfreie Kapitalrückzahlung, soweit der Rücknahmepreis unter den fortgeführten Anschaffungskosten liegt, höchstens zehn Kalenderjahre lang.
Zitiert in: Themen-ETFs und Hype: Was Studien, Kosten und Überschneidungen zeigen
ErbStG § 13b (2016) · Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz (ErbStG), § 13b Begünstigtes Vermögen
Deutscher Bundestag. Fassung auf gesetze-im-internet.de, abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Betriebsvermögen ist vollständig nicht begünstigt, wenn das Verwaltungsvermögen mindestens 90 % des begünstigungsfähigen Vermögens ausmacht.
Zitiert in: Vermögensverwaltende GmbH: Ab wann lohnt sie sich? Steuern, Kosten und Break-even
GWB § 116 (2016) · Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB), § 116 Besondere Ausnahmen
Deutscher Bundestag. Fassung auf gesetze-im-internet.de, abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Das Vergaberecht des GWB gilt nicht für öffentliche Aufträge über finanzielle Dienstleistungen im Zusammenhang mit Ausgabe, Verkauf, Ankauf oder Übertragung von Wertpapieren oder anderen Finanzinstrumenten.
Zitiert in: RFP und Mandatsvergabe: Wie institutionelle Anleger Asset Manager auswählen
§ 36a EStG (2016) · Einkommensteuergesetz (EStG), § 36a Beschränkung der Anrechenbarkeit der Kapitalertragsteuer (eingeführt durch das Investmentsteuerreformgesetz vom 19. Juli 2016, BGBl. I S. 1730; Anwendung nach § 52 Abs. 35c EStG)
Deutscher Bundestag. Bundesgesetzblatt; Fassung auf gesetze-im-internet.de, abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Volle Anrechnung der Kapitalertragsteuer auf Dividenden nur bei 45 Tagen wirtschaftlichem Eigentum, 70 % Kursrisiko und ohne Weiterleitungspflicht; sonst drei Fünftel nicht anrechenbar; Ausnahmen bis 20.000 € und bei einem Jahr Haltedauer.
Zitiert in: Cum-Ex und Cum-Cum: Wie die Dividendengeschäfte funktionierten und was heute gilt · Glossar: Cum-Cum-Geschäft
InvStG (2016) · Investmentsteuergesetz (InvStG), §§ 16, 18, 19 und 20 (Investmenterträge, Vorabpauschale, Veräußerung, Teilfreistellung)
Deutscher Bundestag. Bundesgesetzblatt; Fassung auf gesetze-im-internet.de. Quelle
Regelt seit 2018 die Besteuerung von Investmentfonds: Vorabpauschale mit 70 % des Basiszinses, Teilfreistellung 30 % für Aktienfonds, 15 % für Mischfonds.
Zitiert in: Abgeltungsteuer, Teilfreistellung und Sparerpauschbetrag bei ETFs · Geldmarkt-ETF oder Tagesgeld: Zinsen, Sicherheit und Steuern im Vergleich · Thesaurierend oder ausschüttend: Welcher ETF passt besser? · Vorabpauschale: so wird sie berechnet · Dividendenstrategie und Dividenden-ETFs kritisch betrachtet: Irrelevanz, Steuern, Faktoren · ELTIF: Private Markets für Privatanleger nach den Regeln von ELTIF 2.0 · FIRE (Financial Independence, Retire Early): Lean, Fat, Coast und Barista FIRE · Immobilien als Geldanlage: vermietete Wohnung, REITs, offene Fonds und Private Real Estate · Quellensteuer auf Dividenden: anrechnen, erstatten, Fondsdomizil · Saisonalität an der Börse: Sell in May, Januar-Effekt und wie man Kalendereffekte testet · Steuern sparen im Depot: Verlustverrechnung, Freistellungsauftrag, Günstigerprüfung und Tax-Loss-Harvesting · Vermögensverwaltende GmbH: Ab wann lohnt sie sich? Steuern, Kosten und Break-even · Steuern im Backtest: wie Portfolio Lab Abgeltungsteuer und Vorabpauschale rechnet · Finanzziele-Methodik: wie Portfolio Lab einen Lebensplan simuliert · Methodik der freien Rechner: Vorabpauschale, Sparplan, Entnahme und Hebel-ETF · Glossar: Basisertrag · Glossar: Zuflusszeitpunkt der Vorabpauschale · Glossar: Vorabpauschale im Kaufjahr · Glossar: Veräußerungsgewinn · Glossar: Aktienfonds (steuerlich) · Glossar: Mischfonds (steuerlich) · Glossar: Immobilienfonds (steuerlich) · Glossar: Investmenterträge
Deutscher Bundestag (2017) · Cum/Ex-Ausschuss übergibt Abschlussbericht an Norbert Lammert (Bericht des 4. Untersuchungsausschusses, Drucksache 18/12700)
Deutscher Bundestag. Deutscher Bundestag, Textarchiv vom 20.06.2017; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Der Ausschuss hält Cum-Ex für schon immer rechtswidrig, geht von rund einer Milliarde Euro Schaden aus und hält die Größenordnung für nicht seriös abschätzbar.
Zitiert in: Cum-Ex und Cum-Cum: Wie die Dividendengeschäfte funktionierten und was heute gilt
StaRUG (2020) · Unternehmensstabilisierungs- und -restrukturierungsgesetz (StaRUG), §§ 25–29
Deutscher Bundestag. BGBl. I S. 3256, in Kraft seit 1.1.2021; Fassung auf gesetze-im-internet.de und buzer.de, abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Restrukturierungsrahmen bei drohender Zahlungsunfähigkeit: Planannahme mit drei Vierteln der Stimmrechte je Gruppe, gruppenübergreifende Mehrheitsentscheidung, absolute Vorrangregel mit begrenzten Ausnahmen.
Zitiert in: Distressed Debt: Strategien, Insolvenzrecht, Erlösquoten und Rendite beim Investieren in Krisen · Glossar: Absolute Priority Rule
Bundestag, Altersvorsorgedepot (2026) · Bundestag beschließt das Altersvorsorgedepot (Textarchiv, Sitzung vom 27.3.2026; Drucksachen 21/4088, 21/4996)
Deutscher Bundestag. Deutscher Bundestag; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Altersvorsorgereformgesetz mit den Stimmen von CDU/CSU und SPD beschlossen: Altersvorsorgedepot mit Aktien, Fonds und ETFs als Ersatz für Riester, Sonderausgabenabzug und nachgelagerte Besteuerung bleiben.
Zitiert in: Die neue Aktienrente in Deutschland: Frühstart-Rente, Generationenkapital, Altersvorsorgedepot · Altersvorsorge im Vergleich: Betriebsrente, Rürup, Altersvorsorgedepot und ETF-Rentenversicherung gegen den ETF-Sparplan · Glossar: Altersvorsorgedepot
Bundestag, Frühstartrente (2026) · Bundestag beschließt die Frühstartrente (Textarchiv, Sitzung vom 16.10.2026; Drucksachen 21/7864, 21/8296)
Deutscher Bundestag. Deutscher Bundestag; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Frühstartrente in der vom Finanzausschuss geänderten Fassung beschlossen: 10 € im Monat für Kinder von 6 bis 18 in ein Altersvorsorgedepot, beginnend mit dem Geburtsjahrgang 2020, Auszahlung grundsätzlich nicht vor 65, Erträge bis zur Auszahlung steuerfrei.
Zitiert in: Die neue Aktienrente in Deutschland: Frühstart-Rente, Generationenkapital, Altersvorsorgedepot · Kinderdepot oder Elterndepot? Steuern, Schenkung, BAföG und Familienversicherung · Glossar: Frühstart-Rente
KAGB (2026) · Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB), § 30a Auswahl von Liquiditätsmanagementinstrumenten (eingefügt durch das Fondsrisikobegrenzungsgesetz vom 9.4.2026, BGBl. 2026 I Nr. 97)
Deutscher Bundestag. In Kraft seit 16.4.2026; Normtext auf dejure.org, abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Kapitalverwaltungsgesellschaften müssen für jedes offene Investmentvermögen mindestens zwei geeignete Liquiditätsmanagementinstrumente aus den Listen der OGAW- bzw. AIFM-Richtlinie auswählen, nicht nur Swing Pricing und Dual Pricing; Geldmarktfonds genügt eines.
Zitiert in: Liquiditätsrisiko: Marktliquidität messen, Liquiditätsprämien und die Werkzeuge offener Fonds · Glossar: Liquiditätsmanagementinstrument
KAGB (2026) · Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB), § 98 Ausgabe und Rückgabe von Anteilen; Liquiditätsmanagementinstrumente (Fassung nach dem Fondsrisikobegrenzungsgesetz vom 9.4.2026)
Deutscher Bundestag. gesetze-im-internet.de, abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Rücknahme mindestens zweimal im Monat, Rückgabefristen nach den Anlagebedingungen, Aussetzung bei außergewöhnlichen Umständen oder auf Anordnung der BaFin, Sachauskehr für professionelle Anleger und Abspaltung illiquider Anlagen.
Zitiert in: Liquiditätsrisiko: Marktliquidität messen, Liquiditätsprämien und die Werkzeuge offener Fonds · Glossar: Rücknahmeaussetzung
heute im bundestag (2026) · Reform der privaten Altersvorsorge zugestimmt (hib-Kurzmeldung aus dem Finanzausschuss vom 25.3.2026)
Deutscher Bundestag. Deutscher Bundestag; abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Der Finanzausschuss senkt die Effektivkostengrenze des Standarddepots von geplanten 1,5 % auf 1 % und stellt die Grundzulage auf 50 % bis 360 € und 25 % bis 1.800 € Beitrag um.
GmbHG (1892) · Gesetz betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG), §§ 2, 5, 7, 13 und 30
Deutscher Reichstag. Fassung auf gesetze-im-internet.de, abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Notarielle Form des Gesellschaftsvertrags, Stammkapital mindestens 25.000 €, vor der Anmeldung mindestens die Hälfte eingezahlt, Haftung nur mit dem Gesellschaftsvermögen, Verbot, das zur Erhaltung des Stammkapitals nötige Vermögen auszuzahlen.
Zitiert in: Vermögensverwaltende GmbH: Ab wann lohnt sie sich? Steuern, Kosten und Break-even
BGB (1896) · Bürgerliches Gesetzbuch (BGB), §§ 2, 168, 430, 518, 528–530, 656a–656d, 672, 1626, 1629, 1642, 1649 und 2325
Deutscher Reichstag. Neufassung vom 2.1.2002, zuletzt geändert durch Art. 6 des Gesetzes vom 23.7.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 226); Fassung auf gesetze-im-internet.de, abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Volljährigkeit, Vollmacht und Auftrag über den Tod hinaus, Gesamtgläubiger, Form und Rückforderung von Schenkungen, Maklerkosten bei Wohnungskauf, Vermögenssorge der Eltern und Pflichtteilsergänzung.
Zitiert in: Kinderdepot oder Elterndepot? Steuern, Schenkung, BAföG und Familienversicherung · Mieten oder kaufen: Nutzerkosten, Kaufnebenkosten 2026 und ein Vermögensvergleich über 20 Jahre · Depot vererben oder verschenken: Erbschaft- und Schenkungsteuer, Bewertung und Gestaltung in Tranchen
SPIVA Europe (2026) · SPIVA Europe Year-End 2025
Di Gioia, Davide; Edwards, Tim; Smith, Euan; Malinowski, Agatha. S&P Dow Jones Indices, 19.03.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Vergleicht aktive Fonds in Europa mit Vergleichsindizes über 1 bis 10 Jahre, samt Überlebensquoten der Fonds.
Zitiert in: Stock Picking: Warum Einzelaktien so schwer zu treffen sind
Dichev (2007) · What Are Stock Investors' Actual Historical Returns? Evidence from Dollar-Weighted Returns
Dichev, Ilia D. American Economic Review 97 (1), S. 386–401. doi:10.1257/aer.97.1.386
Vergleicht die Renditen von Wertpapieren mit den geldgewichteten Renditen der Anleger: Durch das Timing ihrer Zu- und Abflüsse liegen diese in fast allen großen Märkten systematisch darunter.
Zitiert in: CAGR: die durchschnittliche jährliche Rendite richtig berechnen · ETF-Portfolio backtesten: Anleitung für den Portfolio-Backtest · Market Timing: Lässt sich der richtige Zeitpunkt treffen? · Sparplan oder Einmalanlage: Größeren Betrag auf einmal oder in Raten anlegen? · Aktienrisikoprämie: Wie viel mehr Aktien bringen und warum das ein Rätsel ist · Portfolio-Reporting: Rendite, Risiko, Attribution und Kosten richtig berichten · Zeitgewichtete Rendite und geldgewichtete Rendite: Was misst was? · Backtest-Methodik: Daten, Ablauf, Rebalancing und Kosten · Glossar: Geldgewichtete Rendite · Glossar: Renditelücke der Anleger
Dick-Nielsen u. a. (2012) · Corporate bond liquidity before and after the onset of the subprime crisis
Dick-Nielsen, Jens; Feldhütter, Peter; Lando, David. Journal of Financial Economics 103 (3), S. 471–492. doi:10.1016/j.jfineco.2011.10.009
Der Anteil der Illiquidität am Renditeaufschlag von Unternehmensanleihen stieg mit Beginn der Subprime-Krise stark, bei Investment Grade langsam und anhaltend, bei Hochzinsanleihen stärker, aber kürzer.
Zitiert in: Market Making und Anleihenhandel: Spread, Inventar, Axes, RFQ, Cross Trades und Matrix Pricing
Dickey und Fuller (1979) · Distribution of the Estimators for Autoregressive Time Series with a Unit Root
Dickey, David A.; Fuller, Wayne A.. Journal of the American Statistical Association 74 (366a), S. 427–431. doi:10.1080/01621459.1979.10482531
Test auf Einheitswurzel (Dickey-Fuller): Ist eine Zeitreihe stationär oder ein Zufallspfad?
Zitiert in: Prognosemodelle für Renditen: ARIMA, GARCH, LSTM und Machine Learning · Spekulationsblasen: Was sie sind und wie das LPPLS-Modell sie sucht · Asset-Analyse: Methodik von Korrelation bis Kointegration · Glossar: Einheitswurzel · Glossar: Augmented-Dickey-Fuller-Test
Diebold und Mariano (1995) · Comparing Predictive Accuracy
Diebold, Francis X.; Mariano, Roberto S.. Journal of Business & Economic Statistics 13 (3), S. 253–263. doi:10.1080/07350015.1995.10524599
Test, ob zwei Prognosen gleich genau sind, mit beliebiger Verlustfunktion und autokorrelierten, nicht normalverteilten Fehlern.
Zitiert in: Prognosemodelle für Renditen: ARIMA, GARCH, LSTM und Machine Learning · Glossar: Diebold-Mariano-Test
Diebold und Li (2006) · Forecasting the term structure of government bond yields
Diebold, Francis X.; Li, Canlin. Journal of Econometrics 130 (2), S. 337–364. doi:10.1016/j.jeconom.2005.03.005
Macht das Nelson-Siegel-Modell dynamisch: Niveau, Steigung und Krümmung der Zinskurve als Zeitreihen, die sich prognostizieren lassen.
Zitiert in: Zinskurve: Was die Zinsstruktur verrät und warum eine inverse Kurve als Warnsignal gilt
Diether u. a. (2009) · Short-Sale Strategies and Return Predictability
Diether, Karl B.; Lee, Kuan-Hui; Werner, Ingrid M.. Review of Financial Studies 22 (2), S. 575–607. doi:10.1093/rfs/hhn047
US-Leerverkaufsdaten 2005: Leerverkäufe sind ein großer Teil des Volumens, Leerverkäufer handeln nach Kursanstiegen und sagen negative Überrenditen richtig voraus.
Zitiert in: Leerverkauf, Hedgefonds und Hedging: Arten und Wirkung
Dimson u. a. (2002) · Triumph of the Optimists: 101 Years of Global Investment Returns
Dimson, Elroy; Marsh, Paul; Staunton, Mike. Princeton University Press.
Renditen von Aktien, Anleihen und Geldmarkt in 16 Ländern über 101 Jahre; Grundlage vieler Prämienschätzungen.
Zitiert in: CAGR: die durchschnittliche jährliche Rendite richtig berechnen · Reale Rendite: was nach der Inflation übrig bleibt · Weltportfolio: Die ganze Welt in einem oder zwei ETFs · Zinseszins: Wie Erträge auf Erträge ein Vermögen wachsen lassen · Aktienrisikoprämie: Wie viel mehr Aktien bringen und warum das ein Rätsel ist · Anlageklassen mit langer Historie: Methodik · Glossar: Aktienrisikoprämie
Dimson und Spaenjers (2011) · Ex post: The investment performance of collectible stamps
Dimson, Elroy; Spaenjers, Christophe. Journal of Financial Economics 100 (2), S. 443–458. doi:10.1016/j.jfineco.2010.12.005
Britische Sammlerbriefmarken 1900–2008: 7,0 % pro Jahr nominal, 2,9 % real, also mehr als Anleihen und weniger als Aktien, bei aktienähnlicher Schwankung.
Zitiert in: Sammlerstücke als Geldanlage: Was Kunst, Wein, Uhren und Oldtimer wirklich bringen
Dimson u. a. (2013) · Credit Suisse Global Investment Returns Yearbook 2013
Dimson, Elroy; Marsh, Paul; Staunton, Mike. Credit Suisse Research Institute, Zürich 2013 (Katalogeintrag der KIT-Bibliothek). Quelle
Langfristige Renditen in 22 Ländern; Japan war Ende der 1980er-Jahre kurz der größte Aktienmarkt der Welt mit 45 % auf dem Höhepunkt und Ende 2012 noch 8 %, die USA 51 %.
Zitiert in: MSCI World vs. ACWI vs. FTSE All-World: Aufbau, Konzentration und Kombinationen
Dimson u. a. (2015) · The price of wine
Dimson, Elroy; Rousseau, Peter L.; Spaenjers, Christophe. Journal of Financial Economics 118 (2), S. 431–449. doi:10.1016/j.jfineco.2015.08.005
Preise der Bordeaux Premiers Crus 1900–2012: reale Rendite nach Lagerkosten 4,1 % pro Jahr, mehr als Anleihen, Kunst und Briefmarken; Wein- und Aktienrenditen sind positiv korreliert.
Zitiert in: Sammlerstücke als Geldanlage: Was Kunst, Wein, Uhren und Oldtimer wirklich bringen · Glossar: Emotionale Dividende
Do und Faff (2010) · Does Simple Pairs Trading Still Work?
Do, Binh; Faff, Robert. Financial Analysts Journal 66 (4), S. 83–95. doi:10.2469/faj.v66.n4.1
Wiederholt die Distanzmethode mit neueren Daten: Die Profitabilität sinkt weiter, in langen Phasen von Turbulenz schneidet die Strategie aber stark ab.
Zitiert in: Pairs-Trading und statistische Arbitrage: Idee, Methoden, Forschung
Dominguez und Robin (1992) · Your Money or Your Life: Transforming Your Relationship with Money and Achieving Financial Independence
Dominguez, Joe; Robin, Vicki. Viking.
Frühes Grundlagenwerk der Bewegung für finanzielle Unabhängigkeit: bewusster mit Geld und Ausgaben umgehen, um von Erträgen leben zu können.
Zitiert in: FIRE (Financial Independence, Retire Early): Lean, Fat, Coast und Barista FIRE · Glossar: FIRE
Donohue und Yip (2003) · Optimal Portfolio Rebalancing with Transaction Costs
Donohue, Christopher; Yip, Kenneth. The Journal of Portfolio Management 29 (4), S. 49–63. doi:10.3905/jpm.2003.319894
Optimale Bänder beim Rebalancing unter Transaktionskosten.
Zitiert in: Rebalancing: das Portfolio zurück auf Kurs bringen · Strategische und taktische Asset-Allokation und der Total Portfolio Approach
Doyle und Deane (2025) · Central Bank of Ireland Updates its UCITS Q&A on Portfolio Transparency for ETFs
Doyle, Hazel; Deane, Lucy. K&L Gates, 29.4.2025; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Die irische Zentralbank erlaubt OGAW-ETFs seit April 2025 neben der täglichen auch eine vierteljährliche Offenlegung der Positionen, wenn täglich genug Informationen für die Arbitrage bereitstehen.
Zitiert in: Aktive ETFs: Wie sie funktionieren und was sie bringen · Glossar: Semitransparenter ETF
Drechsler u. a. (2017) · The Deposits Channel of Monetary Policy
Drechsler, Itamar; Savov, Alexi; Schnabl, Philipp. The Quarterly Journal of Economics 132 (4), S. 1819–1876. doi:10.1093/qje/qjx019
Steigt der Leitzins, vergrößern Banken den Abstand zwischen Marktzins und Einlagenzins, und Einlagen fließen ab, und zwar stärker in Märkten mit wenig Wettbewerb unter Banken.
Zitiert in: Geldmarkt-ETF oder Tagesgeld: Zinsen, Sicherheit und Steuern im Vergleich
Driessen u. a. (2012) · A New Method to Estimate Risk and Return of Nontraded Assets from Cash Flows: The Case of Private Equity Funds
Driessen, Joost; Lin, Tse-Chun; Phalippou, Ludovic. Journal of Financial and Quantitative Analysis 47 (3), S. 511–535. doi:10.1017/s0022109012000221
Schätzt Beta und Überrendite aus den Zahlungsströmen von 958 Fonds: Venture Capital mit hohem, Buyout mit eher niedrigem Marktbeta, gemeldete Fondswerte reifer Fonds zu hoch.
Zitiert in: Private Markets messen: J-Kurve, Cashflows, Glättung und Public Proxy
Du u. a. (2023) · Active ETFs Cloned from Mutual Funds: Competing for Investor Flows
Du, Linda; Starks, Laura T.; Xiaolan, Mindy Z.. SSRN Working Paper 4653702. doi:10.2139/ssrn.4653702
US-Fondsanbieter legen aktive Investmentfonds zusätzlich als ETF auf; die Klone nehmen dem Mutterfonds keine Zuflüsse weg und sammeln dank seines Rufs mehr Geld ein als vergleichbare aktive ETFs.
Zitiert in: Aktive ETFs: Wie sie funktionieren und was sie bringen
Du u. a. (2018) · Deviations from Covered Interest Rate Parity
Du, Wenxin; Tepper, Alexander; Verdelhan, Adrien. The Journal of Finance 73 (3), S. 915–957. doi:10.1111/jofi.12620
Abweichungen von der gedeckten Zinsparität bei großen Währungen sind groß, anhaltend und systematisch, besonders über Quartalsenden. Das deutet auf die Wirkung der Bankenregulierung hin.
Zitiert in: Carry Trade: Zinsen kassieren mit Währungen und Anleihen · Basis-Trades: positive und negative Basis bei Anleihen, CDS und Futures · Basket Swaps, Total Return Swaps oder Futures: Markt-Exposure effizient aufbauen · Carry-Backtest: Methodik für Devisen- und Anleihen-Carry · Glossar: Gedeckte Zinsparität
Duffie und Singleton (1999) · Modeling Term Structures of Defaultable Bonds
Duffie, Darrell; Singleton, Kenneth J.. Review of Financial Studies 12 (4), S. 687–720. doi:10.1093/rfs/12.4.687
Reduzierte Modelle mit Ausfallintensität für die Bewertung ausfallgefährdeter Anleihen und Kreditderivate.
Zitiert in: Kontrahenten- und Emittentenrisiko: CVA, ETCs, Zertifikate und Swaps · Private Debt in der Praxis: Direct Lending, Unitranche, Mezzanine, Kreditstruktur und Fondsvehikel
Duffie (2010) · Presidential Address: Asset Price Dynamics with Slow-Moving Capital
Duffie, Darrell. The Journal of Finance 65 (4), S. 1237–1267. doi:10.1111/j.1540-6261.2010.01569.x
Kapital wandert nur langsam zu Handelsgelegenheiten: Preise reagieren scharf auf Schocks und erholen sich langsam; in der Finanzkrise verzerrten Hürden der Kapitalbildung die Preise.
Zitiert in: Basis-Trades: positive und negative Basis bei Anleihen, CDS und Futures
Duffie und Zhu (2011) · Does a Central Clearing Counterparty Reduce Counterparty Risk?
Duffie, Darrell; Zhu, Haoxiang. Review of Asset Pricing Studies 1 (1), S. 74–95. doi:10.1093/rapstu/rar001
Eine zentrale Gegenpartei für nur eine Derivateklasse kann die Netting-Effizienz senken und das mittlere Kontrahenten-Exposure erhöhen.
Zitiert in: Kontrahenten- und Emittentenrisiko: CVA, ETCs, Zertifikate und Swaps
Dumas u. a. (1998) · Implied Volatility Functions: Empirical Tests
Dumas, Bernard; Fleming, Jeff; Whaley, Robert E.. The Journal of Finance 53 (6), S. 2059–2106. doi:10.1111/0022-1082.00083
Modelle mit deterministischer Volatilitätsfunktion prognostizieren und sichern S&P-500-Optionen nicht besser als geglättete Black-Scholes-Volatilitäten.
Zitiert in: Optionsbewertung: wie faire Optionspreise entstehen
Dunn und Barden (2025) · Amid regional conflict, the Strait of Hormuz remains critical oil chokepoint
Dunn, Candace; Barden, Justine. U.S. Energy Information Administration, Today in Energy, 16.06.2025. Quelle
Durch die Straße von Hormus flossen 2024 rund 20 Mio. Barrel Öl am Tag, mehr als ein Viertel des Seehandels mit Öl und etwa ein Fünftel des LNG-Handels.
Zitiert in: Schiffsdaten und Satellitenbilder: Was sie über Rohstoffe verraten · Glossar: Engpass (Seehandel)
Dyer und Guest (2022) · A Tale of Two Index Funds: Full Replication vs. Representative Sampling
Dyer, Travis; Guest, Nicholas. SSRN Working Paper (Fassung Juli 2022). doi:10.2139/ssrn.4057537
US-Aktien-Indexfonds mit Sampling handeln mehr, kosten mehr und bringen 50 bis 70 Basispunkte weniger Rendite pro Jahr als vollständig replizierende Fonds.
Zitiert in: Index-Replikation: vollständige Replikation, optimiertes Sampling und Swap
Dymke und Walter (2008) · Insider Trading in Germany — Do Corporate Insiders Exploit Inside Information?
Dymke, Björn M.; Walter, Andreas. Business Research 1 (2), S. 188–205. doi:10.1007/bf03343533
Verknüpft Insidergeschäfte in Deutschland mit späteren Ad-hoc-Mitteilungen: Insider als Gruppe scheinen Insiderinformationen zu nutzen, am stärksten Aufsichtsratsmitglieder.
Zitiert in: Insiderhandel: was verboten ist, was erlaubt ist und was Directors' Dealings verraten
E
Easley u. a. (2021) · The Active World of Passive Investing
Easley, David; Michayluk, David; O'Hara, Maureen; Putniņš, Tālis J.. Review of Finance 25 (5), S. 1433–1471. doi:10.1093/rof/rfab021
Die meisten ETFs sind der Form oder der Funktion nach aktiv; ein Aktivitätsindex zeigt einen wachsenden Anteil stark aktiver ETFs mit eigenen Gebühren-, Umschlags- und Zuflussmustern.
Zitiert in: Aktive ETFs: Wie sie funktionieren und was sie bringen · Glossar: Aktiver ETF
Eberhart u. a. (1990) · Security Pricing and Deviations from the Absolute Priority Rule in Bankruptcy Proceedings
Eberhart, Allan C.; Moore, William T.; Roenfeldt, Rodney L.. The Journal of Finance 45 (5), S. 1457–1469. doi:10.1111/j.1540-6261.1990.tb03723.x
In 30 Chapter-11-Fällen erhielten Aktionäre im Mittel 7,6 % der Gesamtverteilung mehr, als ihnen nach der absoluten Vorrangregel zustand; die Aktienkurse nahmen das vorweg.
Zitiert in: Distressed Debt: Strategien, Insolvenzrecht, Erlösquoten und Rendite beim Investieren in Krisen · Glossar: Absolute Priority Rule
Eberhart u. a. (1999) · The Equity Performance of Firms Emerging from Bankruptcy
Eberhart, Allan C.; Altman, Edward I.; Aggarwal, Reena. The Journal of Finance 54 (5), S. 1855–1868. doi:10.1111/0022-1082.00169
Aktien von 131 Firmen nach dem Ende ihres Chapter-11-Verfahrens erzielten in den folgenden 200 Handelstagen hohe positive Überrenditen, eher wegen Fehleinschätzungen des Marktes als wegen falsch gemessenen Risikos.
Zitiert in: Distressed Debt: Strategien, Insolvenzrecht, Erlösquoten und Rendite beim Investieren in Krisen
Edwards u. a. (2007) · Corporate Bond Market Transaction Costs and Transparency
Edwards, Amy K.; Harris, Lawrence E.; Piwowar, Michael S.. The Journal of Finance 62 (3), S. 1421–1451. doi:10.1111/j.1540-6261.2007.01240.x
Transaktionskosten von US-Unternehmensanleihen 2003 bis 2005 sinken deutlich mit der Ordergröße und fallen, sobald TRACE die Preise veröffentlicht.
Zitiert in: Market Making und Anleihenhandel: Spread, Inventar, Axes, RFQ, Cross Trades und Matrix Pricing
Edwards u. a. (2023) · More Equal Than Others: 20 Years of the S&P 500 Equal Weight Index
Edwards, Tim; Di Gioia, Davide; Stoddart, Grace. S&P Dow Jones Indices, Juni 2023; abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Zwanzig Jahre S&P 500 Equal Weight: höhere Rendite als der S&P 500 seit dem Start 2003, aber 22 % statt 5 % Umschlag pro Jahr über zehn Jahre.
Zitiert in: Equal Weight vs. Cap Weight: Gewichtung, Rebalancing und Faktorneigungen
SPIVA Europe (2025) · SPIVA Europe Year-End 2024
Edwards, Tim; Di Gioia, Davide; Chapman, Florence; Didio, Nick. S&P Dow Jones Indices. Quelle
Vergleicht aktive Fonds in Europa mit ihren Vergleichsindizes: Über zehn Jahre blieben im fondsgewichteten Mittel 93 % der Aktienfonds und 79 % der Rentenfonds zurück.
Zitiert in: Aktiv oder passiv investieren: ETF gegen Fondsmanager
SPIVA Europe (2026) · SPIVA Europe Mid-Year 2026
Edwards, Tim; Pineros, Sara; Smith, Euan. S&P Dow Jones Indices, 13.10.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Anteil aktiver Fonds in Europa, die hinter ihrer Benchmark zurückblieben, bis Ende Juni 2026, getrennt nach Aktien- und Rentenfonds.
Zitiert in: Aktiv oder passiv bei Anleihen und Rohstoffen: Warum die Regeln anders sind als bei Aktien · Aktive ETFs: Wie sie funktionieren und was sie bringen
Efron (1979) · Bootstrap Methods: Another Look at the Jackknife
Efron, B.. The Annals of Statistics 7 (1), S. 1–26. doi:10.1214/aos/1176344552
Begründet den Bootstrap: Verteilungen von Schätzern durch Ziehen mit Zurücklegen aus den eigenen Daten bestimmen.
Zitiert in: Monte-Carlo-Simulation: wie sicher ist dein Plan? · Bootstrap: Zukunftsszenarien aus der eigenen Historie · Resampling-Optimierung nach Michaud: stabilere Portfoliogewichte durch Simulation · Monte-Carlo-Methodik: wie Portfolio Lab Vermögenspfade simuliert
Efron und Tibshirani (1993) · An Introduction to the Bootstrap
Efron, Bradley; Tibshirani, Robert J.. Chapman & Hall.
Lehrbuch zum Bootstrap: Konfidenzintervalle, Standardfehler und Tests durch Wiederziehen aus den Daten.
Zitiert in: Bootstrap: Zukunftsszenarien aus der eigenen Historie
Eggers und Hainmueller (2013) · Capitol Losses: The Mediocre Performance of Congressional Stock Portfolios
Eggers, Andrew C.; Hainmueller, Jens. The Journal of Politics 75 (2), S. 535–551. doi:10.1017/s0022381613000194
Widerspricht früheren Studien: Kongressmitglieder handelten 1985 bis 2001 und 2004 bis 2008 ohne Informationsvorsprung; ein passiver Indexfonds hätte im Schnitt mehr gebracht.
Zitiert in: Insiderhandel: was verboten ist, was erlaubt ist und was Directors' Dealings verraten
Eichholtz (1997) · A Long Run House Price Index: The Herengracht Index, 1628–1973
Eichholtz, Piet M. A.. Real Estate Economics 25 (2), S. 175–192. doi:10.1111/1540-6229.00711
Hedonischer Index wiederholter Verkäufe der Häuser an der Amsterdamer Herengracht: 1973 waren sie real nur doppelt so viel wert wie 1628; nach dem Zweiten Weltkrieg stiegen die Preise real um etwa 3,2 % pro Jahr.
Zitiert in: Immobilien als Geldanlage: vermietete Wohnung, REITs, offene Fonds und Private Real Estate
ESTV (2026) · Verrechnungssteuer (VST); Rückerstattung für Personen mit Wohnsitz in Deutschland (Formular 85)
Eidgenössische Steuerverwaltung. Eidgenössische Steuerverwaltung, aktualisiert am 22.09.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Die Schweiz erhebt 35 % Verrechnungssteuer auf Kapitalerträge; Personen im Ausland können sie je nach Abkommen innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Fälligkeitsjahres teilweise zurückfordern, aus Deutschland online mit Formular 85.
Zitiert in: Quellensteuer auf Dividenden: anrechnen, erstatten, Fondsdomizil · Glossar: Quellensteuererstattung · Glossar: Verrechnungssteuer
Eisele u. a. (2020) · Trading out of sight: An analysis of cross-trading in mutual fund families
Eisele, Alexander; Nefedova, Tamara; Parise, Gianpaolo; Peijnenburg, Kim. Journal of Financial Economics 135 (2), S. 359–378. doi:10.1016/j.jfineco.2018.12.005
Mit vier Millionen Aktiengeschäften: Fondsgesellschaften setzen die Preise interner Cross Trades strategisch, um Rendite zwischen Schwesterfonds zu verschieben, und viele Cross Trades sind rückdatiert.
Zitiert in: Market Making und Anleihenhandel: Spread, Inventar, Axes, RFQ, Cross Trades und Matrix Pricing · Glossar: Cross Trade
Elliott u. a. (2005) · Pairs trading
Elliott, Robert J.; van der Hoek, John; Malcolm, William P.. Quantitative Finance 5 (3), S. 271–276. doi:10.1080/14697680500149370
Modelliert den Spread eines Paares als zum Mittel zurückkehrenden Prozess, der nur verrauscht beobachtet wird, und leitet daraus Handelsentscheidungen ab.
Zitiert in: Pairs-Trading und statistische Arbitrage: Idee, Methoden, Forschung
Ellul u. a. (2011) · Regulatory pressure and fire sales in the corporate bond market
Ellul, Andrew; Jotikasthira, Chotibhak; Lundblad, Christian T.. Journal of Financial Economics 101 (3), S. 596–620. doi:10.1016/j.jfineco.2011.03.020
Versicherer, die mehr als ein Drittel der Investment-Grade-Anleihen halten, verkaufen herabgestufte Anleihen unter Kapitaldruck; die Kurse fallen und erholen sich danach, stärker, wenn die Branche selbst angeschlagen ist.
Zitiert in: Aktiv oder passiv bei Anleihen und Rohstoffen: Warum die Regeln anders sind als bei Aktien · Distressed Debt: Strategien, Insolvenzrecht, Erlösquoten und Rendite beim Investieren in Krisen · Glossar: Fallen Angel
Elton und Gruber (1970) · Marginal Stockholder Tax Rates and the Clientele Effect
Elton, Edwin J.; Gruber, Martin J.. The Review of Economics and Statistics 52 (1). doi:10.2307/1927599
Schließt aus dem Kursabschlag am Ex-Tag auf die Grenzsteuersätze der Aktionäre und auf Steuerklientele.
Zitiert in: Cum-Ex und Cum-Cum: Wie die Dividendengeschäfte funktionierten und was heute gilt · Dividendenstrategie und Dividenden-ETFs kritisch betrachtet: Irrelevanz, Steuern, Faktoren · Glossar: Ex-Tag
Elton u. a. (2002) · Spiders: Where Are the Bugs?
Elton, Edwin J.; Gruber, Martin J.; Comer, George; Li, Kai. The Journal of Business 75 (3), S. 453–472. doi:10.1086/339891
Der erste S&P-500-ETF blieb um seine Kosten und durch zeitverzögerte Dividenden hinter dem Index zurück.
Zitiert in: Indexanbieter und Bewertungszeitpunkt: Warum gleiche Indizes verschieden rechnen · Tracking Error und Information Ratio: Abweichung vom Index · Anlageklassen mit langer Historie: Methodik
Engelberg u. a. (2018) · Short-Selling Risk
Engelberg, Joseph E.; Reed, Adam V.; Ringgenberg, Matthew C.. The Journal of Finance 73 (2), S. 755–786. doi:10.1111/jofi.12601
Leerverkäufer tragen eigene Risiken: Leihgebühren können steigen und geliehene Aktien zurückgerufen werden; das schlägt sich in Preisen und Renditen nieder.
Zitiert in: Leerverkauf, Hedgefonds und Hedging: Arten und Wirkung · Pairs-Trading und statistische Arbitrage: Idee, Methoden, Forschung · Long/Short und statistische Arbitrage: Methodik · Glossar: Leihgebühr
Engineered Portfolio (2018) · Accelerating Dual Momentum Investing
Engineered Portfolio. Blogbeitrag, Engineered Portfolio, 02.05.2018; keine begutachtete Veröffentlichung; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Blogbeitrag: wählt monatlich zwischen S&P 500 und internationalen Nebenwerten nach der Summe der 1-, 3- und 6-Monats-Renditen und weicht in langlaufende US-Staatsanleihen aus, wenn beide Werte unter null liegen.
Zitiert in: Taktik-Methodik: wie die elf taktischen Modelle rechnen
Engle (1982) · Autoregressive Conditional Heteroscedasticity with Estimates of the Variance of United Kingdom Inflation
Engle, Robert F.. Econometrica 50 (4). doi:10.2307/1912773
Begründet ARCH-Modelle für Volatilität, die sich in Phasen häuft. Das ist die Grundlage der modernen Volatilitätsprognose.
Zitiert in: Volatilität: wie stark ein Portfolio schwankt · VIX: das Angstbarometer der Börse richtig lesen · Prognosemodelle für Renditen: ARIMA, GARCH, LSTM und Machine Learning · Glossar: Volatilitäts-Clustering · Glossar: ARCH-Modell
Engle und Granger (1987) · Co-Integration and Error Correction: Representation, Estimation, and Testing
Engle, Robert F.; Granger, C. W. J.. Econometrica 55 (2), S. 251–276. doi:10.2307/1913236
Kointegration: Zeitreihen, die einzeln wandern, aber durch ein Gleichgewicht verbunden sind; Engle-Granger-Test.
Zitiert in: Pairs-Trading und statistische Arbitrage: Idee, Methoden, Forschung · Long/Short und statistische Arbitrage: Methodik · Asset-Analyse: Methodik von Korrelation bis Kointegration · Glossar: Kointegration · Glossar: Engle-Granger-Test
Entrop u. a. (2009) · The price-setting behavior of banks: An analysis of open-end leverage certificates on the German market
Entrop, Oliver; Scholz, Hendrik; Wilkens, Marco. Journal of Banking & Finance 33 (5), S. 874–882. doi:10.1016/j.jbankfin.2008.09.019
Open-End-Hebelzertifikate: Die angekündigte Formel für die laufende Preisanpassung begünstigt den Emittenten stark und passt zur Lebenszyklus-Hypothese, auch mit Kredit- und Sprungrisiko.
Zitiert in: Optionsscheine, Turbos und Zertifikate: Was sie sind und was man draufzahlt · Glossar: Turbo-Zertifikat · Glossar: Lebenszyklus-Hypothese
Eraslan und Götz (2021) · An unconventional weekly economic activity index for Germany
Eraslan, Sercan; Götz, Thomas. Economics Letters 204, S. 109881. doi:10.1016/j.econlet.2021.109881
Wöchentlicher Index der Wirtschaftsaktivität in Deutschland aus ungewöhnlichen, schnell verfügbaren Daten. Er ist die Grundlage des Wöchentlichen Aktivitätsindex der Bundesbank.
Zitiert in: Konjunktur-Puls: wie Portfolio Lab Frühindikatoren rechnet · Glossar: Wöchentlicher Aktivitätsindex
Erb und Harvey (2006) · The Strategic and Tactical Value of Commodity Futures
Erb, Claude B.; Harvey, Campbell R.. Financial Analysts Journal 62 (2), S. 69–97. doi:10.2469/faj.v62.n2.4084
Einzelne Rohstoff-Futures brachten im Mittel kaum Überrendite, rebalancierte Portfolios und Strategien nach der Terminstruktur dagegen mehr; warnt vor naiver Fortschreibung.
Zitiert in: Aktiv oder passiv bei Anleihen und Rohstoffen: Warum die Regeln anders sind als bei Aktien · Liquid Real Assets: Inflationsschutz mit liquiden Sachwerten im Portfolio
Erb und Harvey (2013) · The Golden Dilemma
Erb, Claude B.; Harvey, Campbell R.. Financial Analysts Journal 69 (4), S. 10–42. doi:10.2469/faj.v69.n4.1
Prüft verbreitete Thesen wie „Gold schützt vor Inflation“ kritisch; der reale Goldpreis ist historisch hoch und schwankt stark.
Zitiert in: All-Weather-Portfolio: Für jedes Wirtschaftsklima gerüstet? · Reale Rendite: was nach der Inflation übrig bleibt · Gold im Portfolio: sicherer Hafen, Inflationsschutz oder nur glänzend? · Liquid Real Assets: Inflationsschutz mit liquiden Sachwerten im Portfolio · Glossar: Gold
Erel u. a. (2024) · Risk-Adjusting the Returns to Private Debt Funds
Erel, Isil; Flanagan, Thomas; Weisbach, Michael S.. National Bureau of Economic Research, Working Paper 32278. doi:10.3386/w32278
Risikobereinigt mit Aktien- und Anleihefaktoren erzielt ein typischer Private-Debt-Fonds nach Gebühren keine signifikante Überrendite; vor Gebühren ist sie positiv.
Zitiert in: Private Credit und Public Credit im Vergleich: Rendite, Risiken und was die Forschung zeigt · Private Debt in der Praxis: Direct Lending, Unitranche, Mezzanine, Kreditstruktur und Fondsvehikel
Erikson und Wlezien (2008) · Are Political Markets Really Superior to Polls as Election Predictors?
Erikson, Robert S.; Wlezien, Christopher. Public Opinion Quarterly 72 (2), S. 190–215. doi:10.1093/poq/nfn010
Richtig heruntergerechnete Umfragevorsprünge schlagen die Iowa Electronic Markets 1988 bis 2004; Händler überschätzen die Unsicherheit des Wahlkampfs.
Zitiert in: Prognosemärkte als Wetten auf Ereignisse: was sie können und was nicht
Estep und Kritzman (1988) · TIPP: Insurance without complexity
Estep, Tony; Kritzman, Mark. The Journal of Portfolio Management 14 (4), S. 38–42. doi:10.3905/jpm.1988.409172
Time Invariant Portfolio Protection: Der Floor ist ein fester Anteil des bisher höchsten Portfoliowerts und wird nachgezogen.
Zitiert in: CPPI: Wertsicherung mit Polster, Floor und Multiplikator · CPPI-Backtest: Methodik · Glossar: TIPP
Estrada (2008) · Black Swans and Market Timing
Estrada, Javier. The Journal of Investing 17 (3), S. 20–34. doi:10.3905/joi.2008.710917
Wenige Tage entscheiden über die langfristige Rendite: Wer die besten zehn Tage verpasst, verliert einen Großteil des Ertrags.
Zitiert in: Market Timing: Lässt sich der richtige Zeitpunkt treffen?
Estrella und Hardouvelis (1991) · The Term Structure as a Predictor of Real Economic Activity
Estrella, Arturo; Hardouvelis, Gikas A.. The Journal of Finance 46 (2), S. 555–576. doi:10.1111/j.1540-6261.1991.tb02674.x
Eine steile Zinskurve kündigt mehr reales Wachstum an; die Steigung schlägt Frühindikatoren und Umfrageprognosen.
Zitiert in: Markterwartungen: Was Zinskurve, Inflationsanleihen und Optionen über die Zukunft verraten · Zinskurve: Was die Zinsstruktur verrät und warum eine inverse Kurve als Warnsignal gilt · Makro-Dashboard und Regime-Analyse: Methodik
Estrella und Mishkin (1998) · Predicting U.S. Recessions: Financial Variables as Leading Indicators
Estrella, Arturo; Mishkin, Frederic S.. Review of Economics and Statistics 80 (1), S. 45–61. doi:10.1162/003465398557320
Die Steigung der Zinskurve sagt US-Rezessionen ein bis zwei Quartale im Voraus besser vorher als viele andere Indikatoren.
Zitiert in: Markterwartungen: Was Zinskurve, Inflationsanleihen und Optionen über die Zukunft verraten · Zinskurve: Was die Zinsstruktur verrät und warum eine inverse Kurve als Warnsignal gilt · Makro-Dashboard und Regime-Analyse: Methodik · Glossar: Inverse Zinskurve · Glossar: Steilheit der Zinskurve · Glossar: Rezession · Glossar: Rezessionswahrscheinlichkeit
Estrella und Trubin (2006) · The Yield Curve as a Leading Indicator: Some Practical Issues
Estrella, Arturo; Trubin, Mary R.. Current Issues in Economics and Finance (Federal Reserve Bank of New York) 12 (5). Quelle
Praxisregeln für das Rezessionsmodell des New York Fed: 10-jährige Treasury-Rendite minus 3-Monats-T-Bill als Rendite-Äquivalent im Monatsmittel, Probit für die Rezession in zwölf Monaten mit α = −0,6045 und β = −0,7374, geschätzt 1959 bis 2005; das Niveau des Spreads sagt mehr als seine Änderung.
Zitiert in: Markterwartungen: Was Zinskurve, Inflationsanleihen und Optionen über die Zukunft verraten · Makro-Dashboard und Regime-Analyse: Methodik · Glossar: Rendite-Äquivalent · Glossar: Probit-Modell · Glossar: Rezessionswahrscheinlichkeit
ETFGI (2026) · Active ETF Assets Reach Record US$ 2.59 Trillion as Industry Posts Highest-Ever YTD Inflows of US$ 590 Billion at end July
ETFGI. ETFGI LLP, Pressemitteilung vom 24.8.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Vermögen, Zahl der Produkte und Zuflüsse aktiver ETFs weltweit Ende Juli 2026.
Zitiert in: Aktive ETFs: Wie sie funktionieren und was sie bringen
Eurex, TAIC (2026) · Trade at Index Close (TAIC) – Eurex T7 Entry Services
Eurex. Eurex Frankfurt AG; abgerufen am 27.10.2026. Quelle
Außerbörslich vereinbarte Geschäfte in Aktienindex- und Kreditindex-Futures, die für EFP-I zugelassen sind, zum Indexschluss plus vereinbarter Basis; Eingabe, sobald der Schlussstand vorliegt.
Zitiert in: Ordertypen und Ausführung: von der Limit-Order über MOC und VWAP bis zu TAS und BTIC · Glossar: BTIC
Eurex (2026) · EURO STOXX 50® Index Total Return Futures (TESX): Produktseite und Kontraktspezifikationen
Eurex. Eurex Frankfurt AG; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Total Return Futures werden über den TRF-Spread gehandelt, einen jährlichen Finanzierungsaufschlag in Basispunkten; Geschäftsarten Trade at Index Close (TAIC) mit dem Indexschlussstand und Trade at Market (TAM).
Zitiert in: Basket Swaps, Total Return Swaps oder Futures: Markt-Exposure effizient aufbauen · Ordertypen und Ausführung: von der Limit-Order über MOC und VWAP bis zu TAS und BTIC · Glossar: BTIC
Eurex (2026) · EURO STOXX 50® Index Futures (FESX): Produktseite und Kontraktspezifikationen
Eurex. Eurex Frankfurt AG; abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Kontraktwert 10 € je Indexpunkt, Mindestpreisveränderung ein Punkt, Verfall im März-, Juni-, September- und Dezemberzyklus am dritten Freitag, Barausgleich.
Zitiert in: Overlay-Management mit Futures: Beta-, Duration- und Währungs-Overlay, Kontraktzahlen und Liquiditätsbedarf
Eurex (2026) · Euro-Bund-Futures (FGBL): Produktseite und Kontraktspezifikationen
Eurex. Eurex Frankfurt AG; abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Kontraktwert 100.000 €, Preis in Prozent des Nominalwerts mit Tick 0,01 = 10 €, Lieferung von Bundesanleihen am 10. Kalendertag der Liefermonate März, Juni, September und Dezember.
Zitiert in: Overlay-Management mit Futures: Beta-, Duration- und Währungs-Overlay, Kontraktzahlen und Liquiditätsbedarf
EIB (2021) · EIB issues its first ever digital bond on a public blockchain (Pressemitteilung 2021-141)
Europäische Investitionsbank. Europäische Investitionsbank, April 2021; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Digitale Anleihe über 100 Mio. € mit zwei Jahren Laufzeit auf Ethereum nach französischem Recht, Abwicklung mit digitalem Zentralbankgeld der Banque de France.
Zitiert in: Digital Assets: Tokenisierung, Stablecoins, Kryptowertpapiere und digitaler Euro
Europäische Kommission (2015) · Fact Sheet: New EU rules to promote investments in infrastructure projects (Änderung der Delegierten Verordnung zu Solvency II)
Europäische Kommission. Europäische Kommission, Fact Sheet vom 30.9.2015, Abdruck in der EU-Dokumentation der Ersten Kammer der Niederlande; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Qualifizierte Infrastrukturinvestitionen werden eine eigene Kategorie in Solvency II; der Schock für Eigenkapital sinkt von 49 % auf 30 %, für Anleihen etwa einer 20-jährigen Anleihe der Bonitätsstufe 3 von 30 % auf 20 %.
Zitiert in: Infrastruktur-Investments: Equity und Debt, Erlösmodelle, Bewertung und Forschung
Delegierte Verordnung zu Solvency II (2015) · Delegierte Verordnung (EU) 2015/35 zur Ergänzung der Richtlinie 2009/138/EG (Solvency II), Art. 168 und 169 (Aktienrisiko)
Europäische Kommission. Fassung im Solvency II Single Rulebook der EIOPA; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Standardformel für das Aktienrisiko: Schock von 39 % für Typ-1-Aktien, 49 % für Typ-2-Aktien und 36 % für qualifizierte Infrastrukturunternehmen, jeweils plus symmetrische Anpassung (bei Infrastrukturunternehmen 92 % davon).
Zitiert in: Infrastruktur-Investments: Equity und Debt, Erlösmodelle, Bewertung und Forschung
EU-Kommission (2017) · Delegierte Verordnung (EU) 2017/565 vom 25. April 2016 zur Ergänzung der Richtlinie 2014/65/EU (MiFID II), Artikel 50 (Informationen über Kosten und Nebenkosten)
Europäische Kommission. Amtsblatt der Europäischen Union vom 31.3.2017; Wortlaut von Artikel 50 abgerufen über gesetze.legal am 25.10.2026. Quelle
Wertpapierfirmen weisen alle Kosten und Nebenkosten zusammengefasst als Geldbetrag und Prozentsatz aus, ex post jährlich und individualisiert, mit einer Veranschaulichung der kumulativen Wirkung der Kosten auf die Rendite.
Zitiert in: Optionsscheine, Turbos und Zertifikate: Was sie sind und was man draufzahlt · Portfolio-Reporting: Rendite, Risiko, Attribution und Kosten richtig berichten · Glossar: Ex-post-Kostenausweis
EU-Klimabenchmark-Verordnung (2020) · Delegierte Verordnung (EU) 2020/1818 vom 17. Juli 2020 zur Ergänzung der Verordnung (EU) 2016/1011 durch Mindeststandards für EU-Referenzwerte für den klimabedingten Wandel und für Paris-abgestimmte EU-Referenzwerte
Europäische Kommission. Amtsblatt der Europäischen Union L 406 vom 3.12.2020; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Mindeststandards für Klimaindizes: Treibhausgasintensität mindestens 30 % (klimabedingter Wandel) bzw. 50 % (Paris-abgestimmt) unter dem Anlageuniversum, danach jährlich mindestens 7 % weniger, Ausschlüsse nach Artikel 12.
Zitiert in: ESG-ETFs: SFDR, Ratings, Rendite und die Grenzen nachhaltiger Fonds · ESG-Methodik: Nachhaltigkeit im Look-through · Glossar: Paris-Aligned Benchmark · Glossar: Climate Transition Benchmark
Delegierte Verordnung (EU) 2024/2759 (2024) · Delegierte Verordnung (EU) 2024/2759 vom 19. Juli 2024 zur Ergänzung der Verordnung (EU) 2015/760 durch technische Regulierungsstandards (Rücknahmepolitik, Liquiditätsmanagement, Abgleich von Übertragungen, Kosten)
Europäische Kommission. Amtsblatt der Europäischen Union vom 25.10.2024, in Kraft seit 26.10.2024; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Regelt, wie viel ein ELTIF je Rücknahmetermin höchstens auszahlen darf (Anhang I nach Rücknahmehäufigkeit und Kündigungsfrist, Anhang II mit Mindestanteil liquider Anlagen), optionale Werkzeuge gegen Verwässerung und die Gesamtkostenquote.
Zitiert in: ELTIF: Private Markets für Privatanleger nach den Regeln von ELTIF 2.0 · Private Equity erklärt: Strategien, Fondsstruktur, Gebühren und was die Forschung zur Rendite zeigt · Glossar: Semi-liquider Fonds · Glossar: Kündigungsfrist · Glossar: Rückgabebeschränkung (Gate)
EU-Kommission (2025) · Vorschlag für eine Verordnung zur Änderung der Verordnung (EU) 2019/2088 und der Verordnung (EU) Nr. 1286/2014, COM(2025) 841 final
Europäische Kommission. Europäische Kommission, Brüssel, 20.11.2025; Ratsdokument 15751/25 (englische Fassung), abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Vorschlag zur Neuordnung der SFDR mit drei Produktkategorien: Übergang (Artikel 7), ESG-Grundlagen (Artikel 8) und Nachhaltigkeit (Artikel 9), mit je mindestens 70 % passender Anlagen und Pflichtausschlüssen.
Zitiert in: ESG-ETFs: SFDR, Ratings, Rendite und die Grenzen nachhaltiger Fonds
EU-Kommission (2026) · Application of the GDPR (Anwendung der Datenschutz-Grundverordnung)
Europäische Kommission. Europäische Kommission, Informationsseite zur Verordnung (EU) 2016/679; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Was personenbezogene Daten sind (auch Standortdaten, IP-Adressen, Cookie- und Werbekennungen) und dass nur unumkehrbar anonymisierte Daten nicht mehr unter die DSGVO fallen.
Zitiert in: Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen · Glossar: Geolokationsdaten
EZB (2025) · Eurosystem moving to next phase of digital euro project (Pressemitteilung, 30. Oktober 2025)
Europäische Zentralbank. Europäische Zentralbank; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Nächste Phase des digitalen Euro: Pilot ab Mitte 2027 und Bereitschaft für eine mögliche erste Ausgabe 2029, falls die Verordnung 2026 beschlossen wird; über die Ausgabe entscheidet die EZB erst danach.
Zitiert in: Digital Assets: Tokenisierung, Stablecoins, Kryptowertpapiere und digitaler Euro · Glossar: Digitaler Euro
EZB, Leitzinsen (2026) · Key ECB interest rates
Europäische Zentralbank. EZB; abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Zinssätze der Einlagefazilität, der Hauptrefinanzierungsgeschäfte und der Spitzenrefinanzierungsfazilität mit Datum jeder Änderung; Einlagesatz 2,50 % seit 16.9.2026.
Zitiert in: Geldmarkt-ETF oder Tagesgeld: Zinsen, Sicherheit und Steuern im Vergleich
EZB, €STR (2026) · Euro short-term rate (€STR)
Europäische Zentralbank. EZB; abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Täglich veröffentlichter Zins für unbesicherte Übernachtkredite im Euroraum; 2,442 % für den 23.10.2026 bei 62,9 Mrd. € Volumen.
Zitiert in: Geldmarkt-ETF oder Tagesgeld: Zinsen, Sicherheit und Steuern im Vergleich
EZB, MFI-Zinsstatistik (2026) · MFI-Zinsstatistik für den Euroraum: August 2026
Europäische Zentralbank. EZB, Pressemitteilung vom 1.10.2026 (deutsche Fassung der Bundesbank); abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Täglich fällige Einlagen privater Haushalte im Euroraum im Schnitt 0,29 %, Einlagen mit bis zu einem Jahr Laufzeit 2,13 % (Neugeschäft August 2026).
Zitiert in: Geldmarkt-ETF oder Tagesgeld: Zinsen, Sicherheit und Steuern im Vergleich
EZB, Sitzungskalender (2026) · Meeting calendars for the Governing Council and General Council
Europäische Zentralbank. EZB; abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Geldpolitische Sitzungen des EZB-Rats 2026, darunter am 28./29. Oktober und 16./17. Dezember.
Zitiert in: Geldmarkt-ETF oder Tagesgeld: Zinsen, Sicherheit und Steuern im Vergleich
EZB, Umfrage Juli 2026 (2026) · Results of the ECB Survey of Professional Forecasters for the third quarter of 2026 (Pressemitteilung)
Europäische Zentralbank. EZB, 24.7.2026; abgerufen am 27.10.2026. Quelle
53 Antworten, befragt vom 1. bis 6. Juli 2026: erwartete Inflation 2,7 % für 2026, 2,2 % für 2027, 2,0 % für 2028 und auf längere Sicht (2031) 2,0 %.
Zitiert in: Markterwartungen: Was Zinskurve, Inflationsanleihen und Optionen über die Zukunft verraten
EZB, Survey of Professional Forecasters (2026) · Background on the survey of professional forecasters
Europäische Zentralbank. EZB; abgerufen am 27.10.2026. Quelle
Umfrage seit Januar 1999, viermal im Jahr (Januar, April, Juli, Oktober) unter Fachleuten von Finanz- und anderen Unternehmen: Punktprognosen und Wahrscheinlichkeitsverteilungen für Inflation, Kerninflation, Wachstum und Arbeitslosigkeit im laufenden, nächsten und übernächsten Jahr, für rollierende Horizonte und auf längere Sicht.
Zitiert in: Markterwartungen: Was Zinskurve, Inflationsanleihen und Optionen über die Zukunft verraten · Makro-Dashboard und Regime-Analyse: Methodik · Glossar: Survey of Professional Forecasters
EZB, Zinsstrukturkurven (2026) · Euro area yield curves
Europäische Zentralbank. EZB; abgerufen am 27.10.2026. Quelle
Tägliche Zinsstrukturkurven des Euroraums (Kassa-, Termin- und Parzinsen) für Restlaufzeiten von 3 Monaten bis 30 Jahren, einmal aus Staatsanleihen mit AAA-Rating und einmal aus allen Staatsanleihen; Daten ab 6. September 2004, aktualisiert an jedem TARGET-Geschäftstag um 12 Uhr.
Zitiert in: Markterwartungen: Was Zinskurve, Inflationsanleihen und Optionen über die Zukunft verraten
EZB, Methodik der Zinskurven (2026) · ECB yield curve methodology (Technical Notes)
Europäische Zentralbank. EZB, ohne Datum; abgerufen am 27.10.2026. Quelle
Die Kurven beruhen auf dem Nelson-Siegel-Svensson-Modell; Anleihen mit 3 Monaten bis 30 Jahren Restlaufzeit, ohne variabel verzinste, inflationsindexierte und ewige Anleihen; Formel des momentanen Terminzinses.
Zitiert in: Markterwartungen: Was Zinskurve, Inflationsanleihen und Optionen über die Zukunft verraten · Makro-Dashboard und Regime-Analyse: Methodik · Glossar: Momentaner Terminzins · Glossar: Svensson-Modell
OGAW-Richtlinie, Art. 51 (2009) · Richtlinie 2009/65/EG vom 13. Juli 2009 (OGAW), Artikel 51 Absatz 3: Gesamtrisiko aus Derivaten
Europäisches Parlament; Rat der Europäischen Union. Wortlaut im Interactive Single Rulebook der ESMA; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Das Gesamtrisiko eines OGAW aus Derivaten darf seinen Nettoinventarwert nicht übersteigen; es wird aus dem Wert der Basiswerte, dem Kontrahentenrisiko, künftigen Marktbewegungen und der Zeit für die Auflösung berechnet.
Zitiert in: Basket Swaps, Total Return Swaps oder Futures: Markt-Exposure effizient aufbauen · Overlay-Management mit Futures: Beta-, Duration- und Währungs-Overlay, Kontraktzahlen und Liquiditätsbedarf
OGAW-Richtlinie (2009) · Richtlinie 2009/65/EG vom 13. Juli 2009 zur Koordinierung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften betreffend bestimmte Organismen für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren (OGAW), Artikel 52
Europäisches Parlament; Rat der Europäischen Union. Amtsblatt der Europäischen Union L 302 vom 17.11.2009; Wortlaut von Artikel 52 abgerufen am 25.10.2026 über legislation.gov.uk. Quelle
Artikel 52 begrenzt das Kontrahentenrisiko aus Derivaten auf 10 % des Fondsvermögens bei Kreditinstituten und 5 % bei anderen Partnern, dazu die Streuungsgrenzen 5/10/40.
Zitiert in: Geldmarkt-ETF oder Tagesgeld: Zinsen, Sicherheit und Steuern im Vergleich · Basket Swaps, Total Return Swaps oder Futures: Markt-Exposure effizient aufbauen · Index-Replikation: vollständige Replikation, optimiertes Sampling und Swap
Leerverkaufsverordnung (2012) · Verordnung (EU) Nr. 236/2012 vom 14. März 2012 über Leerverkäufe und bestimmte Aspekte von Credit Default Swaps, Art. 3, 5, 6, 9, 12 und 14 (konsolidierte Fassung vom 16.01.2024)
Europäisches Parlament; Rat der Europäischen Union. Amtsblatt der Europäischen Union; konsolidierte Fassung auf EUR-Lex, abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Verbietet ungedeckte Leerverkäufe von Aktien und ungedeckte CDS auf Staatsanleihen; Netto-Leerverkaufspositionen in Aktien sind der Aufsicht ab 0,1 % und je weitere 0,1 Prozentpunkte zu melden und ab 0,5 % zu veröffentlichen, bis 15:30 Uhr am folgenden Handelstag.
Zitiert in: Leerverkauf, Hedgefonds und Hedging: Arten und Wirkung · Glossar: Netto-Leerverkaufsposition
MAR (2014) · Verordnung (EU) Nr. 596/2014 vom 16. April 2014 über Marktmissbrauch (Marktmissbrauchsverordnung, MAR)
Europäisches Parlament; Rat der Europäischen Union. Amtsblatt der Europäischen Union vom 12.6.2014; Wortlaut abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Unmittelbar geltende EU-Verordnung gegen Marktmissbrauch: Insiderinformationen und Insidergeschäfte, Pflichten der Emittenten sowie Marktmanipulation. Art. 12 bestimmt, was dazu zählt (irreführende Geschäfte und Aufträge, falsche Informationen, Stellungnahmen nach eigenem Positionsaufbau ohne Offenlegung), Art. 15 verbietet sie.
Zitiert in: Pump and Dump und Pennystocks: Wie die Masche funktioniert · Insiderhandel: was verboten ist, was erlaubt ist und was Directors' Dealings verraten · Glossar: Marktmanipulation · Glossar: Directors' Dealings · Glossar: Ad-hoc-Mitteilung · Glossar: Handelsverbot vor Abschlüssen · Glossar: Tippee
PRIIP-Verordnung (2014) · Verordnung (EU) Nr. 1286/2014 vom 26. November 2014 über Basisinformationsblätter für verpackte Anlageprodukte für Kleinanleger und Versicherungsanlageprodukte (PRIIP), Artikel 8 und 32
Europäisches Parlament; Rat der Europäischen Union. Amtsblatt der Europäischen Union; geltende Fassung abgerufen über gesetze.legal am 25.10.2026. Quelle
Gliederung des Basisinformationsblatts mit Gesamtrisikoindikator, Performance-Szenarien und Kosten in Euro und Prozent; OGAW waren bis 31.12.2022 ausgenommen (Artikel 32).
Zitiert in: Optionsscheine, Turbos und Zertifikate: Was sie sind und was man draufzahlt · Portfolio-Reporting: Rendite, Risiko, Attribution und Kosten richtig berichten · Glossar: Basisinformationsblatt
Geldmarktfondsverordnung (2017) · Verordnung (EU) 2017/1131 vom 14. Juni 2017 über Geldmarktfonds, Artikel 1, 9, 13 und 24
Europäisches Parlament; Rat der Europäischen Union. Amtsblatt der Europäischen Union; Wortlaut abgerufen am 26.10.2026 über gesetze.legal. Quelle
Gilt für Fonds, die in kurzfristige Vermögenswerte investieren und geldmarktnahe Renditen anstreben; zulässig sind Geldmarktinstrumente, Einlagen, Pensionsgeschäfte und Derivate nur zur Absicherung; kurzfristige Fonds höchstens 60 Tage gewichtete Zinsbindung und 120 Tage Restlaufzeit.
Zitiert in: Geldmarkt-ETF oder Tagesgeld: Zinsen, Sicherheit und Steuern im Vergleich
SFDR (2019) · Verordnung (EU) 2019/2088 vom 27. November 2019 über nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten im Finanzdienstleistungssektor (Offenlegungsverordnung, SFDR)
Europäisches Parlament; Rat der Europäischen Union. Amtsblatt der Europäischen Union L 317 vom 9.12.2019; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Regelt seit März 2021, was Finanzprodukte über Nachhaltigkeitsrisiken (Artikel 6), beworbene ökologische oder soziale Merkmale (Artikel 8) und nachhaltige Investitionsziele (Artikel 9) offenlegen müssen.
Zitiert in: ESG-ETFs: SFDR, Ratings, Rendite und die Grenzen nachhaltiger Fonds · Portfolio-Reporting: Rendite, Risiko, Attribution und Kosten richtig berichten · ESG-Methodik: Nachhaltigkeit im Look-through · Glossar: SFDR · Glossar: Artikel-6-Fonds · Glossar: Artikel-8-Fonds · Glossar: Artikel-9-Fonds
MiCA (2023) · Verordnung (EU) 2023/1114 vom 31. Mai 2023 über Märkte für Kryptowerte (MiCA), Artikel 50 (Verbot der Gewährung von Zinsen) und Artikel 54 (Anlage der Geldbeträge)
Europäisches Parlament; Rat der Europäischen Union. Amtsblatt der Europäischen Union L 150 vom 9.6.2023; Wortlaut über das Interactive Single Rulebook der ESMA, abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Emittenten von E-Geld-Token und Kryptowerte-Dienstleister dürfen keine Zinsen gewähren; mindestens 30 % der eingenommenen Gelder liegen auf getrennten Konten bei Kreditinstituten, der Rest in sicheren, liquiden Anlagen derselben Währung.
Zitiert in: Digital Assets: Tokenisierung, Stablecoins, Kryptowertpapiere und digitaler Euro · Glossar: E-Geld-Token
Verordnung (EU) 2023/606 (2023) · Verordnung (EU) 2023/606 vom 15. März 2023 zur Änderung der Verordnung (EU) 2015/760 in Bezug auf die Anforderungen an die Anlagepolitik und die Bedingungen für die Tätigkeit europäischer langfristiger Investmentfonds sowie in Bezug auf den Umfang der zulässigen Anlagevermögenswerte, die Anforderungen an die Portfoliozusammensetzung und Diversifizierung und die Barkreditaufnahme sowie andere Vertragsbedingungen
Europäisches Parlament; Rat der Europäischen Union. Amtsblatt der Europäischen Union vom 20.3.2023, anwendbar ab 10.1.2024; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Reform der ELTIF-Verordnung (ELTIF 2.0): mindestens 55 % zulässige Anlagen, Kreditaufnahme bis 50 % des Nettoinventarwerts bei Vertrieb an Kleinanleger, Rücknahmen vor Laufzeitende unter Bedingungen, Eignungsprüfung statt Mindestanlage.
Zitiert in: ELTIF: Private Markets für Privatanleger nach den Regeln von ELTIF 2.0 · Private Credit und Public Credit im Vergleich: Rendite, Risiken und was die Forschung zeigt · Private Equity erklärt: Strategien, Fondsstruktur, Gebühren und was die Forschung zur Rendite zeigt · Venture Capital: Finanzierungsrunden, Bewertung, Power Law und was die Forschung über die Rendite weiß · Private Debt in der Praxis: Direct Lending, Unitranche, Mezzanine, Kreditstruktur und Fondsvehikel · Glossar: ELTIF
Richtlinie (EU) 2024/2994 (2024) · Directive (EU) 2024/2994 of 27 November 2024 amending Directives 2009/65/EC, 2013/36/EU and (EU) 2019/2034 as regards the treatment of concentration risk arising from exposures towards central counterparties and of counterparty risk in centrally cleared derivative transactions
Europäisches Parlament; Rat der Europäischen Union. Amtsblatt der Europäischen Union; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Ändert unter anderem die OGAW-Richtlinie: Die Grenzen für das Kontrahentenrisiko gelten für Derivate, die nicht über eine zugelassene zentrale Gegenpartei gecleart werden; Umsetzung bis 25.6.2026.
Zitiert in: Index-Replikation: vollständige Replikation, optimiertes Sampling und Swap · Kontrahenten- und Emittentenrisiko: CVA, ETCs, Zertifikate und Swaps
Richtlinie (EU) 2026/804 (2026) · Richtlinie (EU) 2026/804 vom 30. März 2026 zur Änderung der Richtlinie 2014/49/EU über Einlagensicherungssysteme
Europäisches Parlament; Rat der Europäischen Union. Amtsblatt der Europäischen Union vom 20.4.2026; abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Befristete Deckung hoher Guthaben von mindestens 500.000 € für sechs Monate (bei Immobiliengeschäften bis 2,5 Mio. €) zusätzlich zu den 100.000 €; umzusetzen bis 11. Mai 2028.
Zitiert in: Geldmarkt-ETF oder Tagesgeld: Zinsen, Sicherheit und Steuern im Vergleich · Glossar: Einlagensicherung
Europäisches Parlament (2026) · Legislative Train Schedule: Digital euro (Stand 20.09.2026)
Europäisches Parlament. Europäisches Parlament; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Stand des Gesetzgebungsverfahrens zum digitalen Euro: Verhandlungsmandat im Juli 2026 vom Plenum bestätigt; Parlament und Rat liegen bei Vergütungsmodell, Vertrieb und Haltegrenzen noch auseinander.
Zitiert in: Digital Assets: Tokenisierung, Stablecoins, Kryptowertpapiere und digitaler Euro · Glossar: Digitaler Euro
EBA (2025) · The EBA publishes the results of its 2025 EU-wide stress test
European Banking Authority. EBA, Pressemitteilung vom 1.8.2025; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
EU-weiter Stresstest 2025 mit 64 Banken (75 % der Bankaktiva der EU) über drei Jahre; im adversen Szenario von ESRB und EZB sinkt die harte Kernkapitalquote um 370 Basispunkte auf 12 %.
Zitiert in: Szenarioanalyse und Sensitivitätsanalyse: Aktien-, Zins-, Kredit- und Währungsrisiko im Stresstest
EIOPA (2016) · Final Report on the Call for Advice from the European Commission on the identification and calibration of other infrastructure investment risk categories i.e. infrastructure corporates (EIOPA-16-490)
European Insurance and Occupational Pensions Authority. EIOPA, 2016; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Empfiehlt für Eigenkapital an qualifizierten Infrastrukturunternehmen einen Schock von 36 % bei gut gestreuten Portfolios, nahe den 39 % für börsennotierte Aktien.
Zitiert in: Infrastruktur-Investments: Equity und Debt, Erlösmodelle, Bewertung und Forschung
EIOPA (2025) · EIOPA proposes one-to-one capital requirements for EU insurers’ crypto asset holdings (27. März 2025)
European Insurance and Occupational Pensions Authority. EIOPA; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Rat an die Kommission: Kryptowerte von Versicherern in der Standardformel von Solvency II pauschal mit 100 % Eigenmitteln unterlegen.
Zitiert in: Krypto im institutionellen Portfolio: Zugang, Verwahrung, Regulierung und Risikobudget
ESMA (2018) · ESMA agrees to prohibit binary options and restrict CFDs to protect retail investors (Pressemitteilung)
European Securities and Markets Authority. ESMA, 27.3.2018; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Produktintervention: Verbot binärer Optionen für Kleinanleger; für CFDs Hebelgrenzen von 30 : 1 bis 2 : 1, Glattstellung bei 50 % der Mindestmarge, Schutz vor negativem Kontostand und Risikowarnung.
Zitiert in: Optionsscheine, Turbos und Zertifikate: Was sie sind und was man draufzahlt
ESMA (2024) · Guidelines on funds' names using ESG or sustainability-related terms (ESMA34-1592494965-657)
European Securities and Markets Authority. ESMA, Abschlussbericht vom 14.05.2024; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Fonds mit ESG- oder Nachhaltigkeitsbegriffen im Namen müssen mindestens 80 % ihrer Anlagen danach ausrichten und je nach Begriff die Ausschlüsse der Paris-abgestimmten oder der Klimawandel-Referenzwerte anwenden.
Zitiert in: ESG-ETFs: SFDR, Ratings, Rendite und die Grenzen nachhaltiger Fonds · ESG-Methodik: Nachhaltigkeit im Look-through
ESMA-Register zur Clearingpflicht (2024) · Public Register for the Clearing Obligation under EMIR (ESMA70-151-2218)
European Securities and Markets Authority. ESMA, zuletzt aktualisiert am 4.6.2024; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Der Clearingpflicht nach EMIR unterliegen bestimmte Zinsderivate (Basis-, Fest-variabel- und Overnight-Index-Swaps, FRAs) und zwei europäische Index-CDS; Aktienderivate stehen nicht darauf.
Zitiert in: Basket Swaps, Total Return Swaps oder Futures: Markt-Exposure effizient aufbauen
ESMA, Consolidated Tape (2025) · ESMA selects the first Consolidated Tape Provider for bonds
European Securities and Markets Authority. ESMA, Mitteilung vom 3.7.2025; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Die ESMA wählt nach den Kriterien der MiFIR den ersten Betreiber eines Consolidated Tape für Anleihen in der EU aus, der unter ihrer direkten Aufsicht fünf Jahre lang einen konsolidierten Überblick über den Handel liefern soll.
Zitiert in: Market Making und Anleihenhandel: Spread, Inventar, Axes, RFQ, Cross Trades und Matrix Pricing
ESMA, OGAW-Anlagen (2025) · Final Report on the Technical Advice on the review of the UCITS Eligible Assets Directive (ESMA34-2087785638-1548, 26. Juni 2025)
European Securities and Markets Authority. ESMA; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Rat an die EU-Kommission: Durchschau bis zum letzten Basiswert, Engagements in nicht zulässigen Werten nur innerhalb einer Grenze von 10 %; Direktanlagen in Kryptowerte bräuchten eine Änderung der OGAW-Richtlinie selbst.
Zitiert in: Krypto im institutionellen Portfolio: Zugang, Verwahrung, Regulierung und Risikobudget
ESMA, DLT-Pilotregime (2025) · Report on the functioning and review of the DLT Pilot Regime (Article 14, ESMA75-117376770-460, 25. Juni 2025)
European Securities and Markets Authority. ESMA; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Bilanz des DLT-Pilotregimes seit 23. März 2023: drei zugelassene Infrastrukturen bis Ende Mai 2025, geringe Volumina, Empfehlung höherer Schwellen und eines dauerhaften Rahmens.
Zitiert in: Digital Assets: Tokenisierung, Stablecoins, Kryptowertpapiere und digitaler Euro
ESMA (2026) · Costs and Performance of EU Retail Investment Products 2025 (ESMA50-1949966494-4065)
European Securities and Markets Authority. ESMA, Marktbericht vom 3.3.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Jährlicher Kosten- und Renditevergleich der Fonds in der EU; ESG-Fonds im Schnitt etwa 5 Basispunkte günstiger, bei Aktien-ETFs ähnliche laufende Kosten mit und ohne ESG-Merkmal.
Zitiert in: ESG-ETFs: SFDR, Ratings, Rendite und die Grenzen nachhaltiger Fonds
ESMA, Anleihetransparenz (2026) · ESMA publishes list of supplementary deferrals for sovereign bonds
European Securities and Markets Authority. ESMA, Mitteilung vom 19.2.2026, aktualisiert am 31.3.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Das neue Regime der Veröffentlichungsaufschübe für Anleihen nach MiFIR gilt ab dem 2. März 2026; zusätzliche Aufschübe für Staatsanleihen ab dem 4. Mai 2026.
Zitiert in: Market Making und Anleihenhandel: Spread, Inventar, Axes, RFQ, Cross Trades und Matrix Pricing
ESMA, T+1 (2026) · Statement on T+1 preparations (ESMA74-2119945926-3773, 20. Juli 2026)
European Securities and Markets Authority. ESMA; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Die Finanzmärkte der EU stellen am 11. Oktober 2027 auf einen Abwicklungszyklus von T+1 um.
Zitiert in: Geldmarkt-ETF oder Tagesgeld: Zinsen, Sicherheit und Steuern im Vergleich · Digital Assets: Tokenisierung, Stablecoins, Kryptowertpapiere und digitaler Euro
ESMA (2026) · Guidelines on Liquidity Management Tools (LMTs) of UCITS and open-ended AIFs (ESMA34-671404336-1364)
European Securities and Markets Authority. ESMA, 12.3.2026; abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Leitlinien zur Auswahl und Kalibrierung der Liquiditätsmanagementinstrumente offener Fonds: mindestens zwei Instrumente, möglichst ein mengenbasiertes und eines gegen Verwässerung; Aussetzungen nur in Ausnahmefällen und vorübergehend.
Zitiert in: Liquiditätsrisiko: Marktliquidität messen, Liquiditätsprämien und die Werkzeuge offener Fonds · Glossar: Liquiditätsmanagementinstrument
ESA (2015) · Sentinel-2 User Handbook
European Space Agency. ESA, Issue 1, Revision 2, 24.07.2015. Quelle
Handbuch der frei verfügbaren Sentinel-2-Bilder: 13 Spektralkanäle mit 10, 20 und 60 m Auflösung, Wiederholung alle 5 Tage mit zwei Satelliten bei wolkenfreiem Himmel.
Zitiert in: Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen · Schiffsdaten und Satellitenbilder: Was sie über Rohstoffe verraten
Evans und Archer (1968) · Diversification and the Reduction of Dispersion: An Empirical Analysis
Evans, John L.; Archer, Stephen H.. The Journal of Finance 23 (5), S. 761–767. doi:10.1111/j.1540-6261.1968.tb00315.x
Untersucht, wie die Schwankung zufällig zusammengestellter, gleich gewichteter Aktienportfolios mit der Zahl der Titel sinkt. Daher stammt die Faustregel von etwa zehn Aktien.
Zitiert in: Stock Picking: Warum Einzelaktien so schwer zu treffen sind
F
Faber (2007) · A Quantitative Approach to Tactical Asset Allocation
Faber, Mebane T.. The Journal of Wealth Management 9 (4), S. 69–79. doi:10.3905/jwm.2007.674809
Zehnmonatige gleitende Durchschnitte über fünf Anlageklassen senkten die Drawdowns bei ähnlicher Rendite (Tactical Asset Allocation).
Zitiert in: Market Timing: Lässt sich der richtige Zeitpunkt treffen? · Taktische Allokation: Momentum, Dual Momentum und Trendfolge · Trendfolge: dem eigenen Trend jeder Anlage folgen · Taktik-Methodik: wie die elf taktischen Modelle rechnen · Glossar: Taktische Asset Allocation
Fama und French (2004) · The Capital Asset Pricing Model: Theory and Evidence
Fama, Eugene F; French, Kenneth R. Journal of Economic Perspectives 18 (3), S. 25–46. doi:10.1257/0895330042162430
Übersichtsartikel: Das CAPM ist elegant, erklärt die Renditen in den Daten aber schlecht; Größe und Bewertung tragen zusätzliche Information.
Zitiert in: Beta und Alpha: wie stark ein Fonds mit dem Markt geht · CAPM: Das Capital Asset Pricing Model und die Wertpapiermarktlinie
Fama (1965) · The Behavior of Stock-Market Prices
Fama, Eugene F.. The Journal of Business 38 (1). doi:10.1086/294743
Untersucht Aktienkurse auf Zufallsbewegungen und bestätigt fette Ränder der Renditeverteilung.
Zitiert in: Schiefe und Kurtosis: Warum Börsencrashs häufiger sind, als die Normalverteilung sagt · Glossar: Random Walk
Fama u. a. (1969) · The Adjustment of Stock Prices to New Information
Fama, Eugene F.; Fisher, Lawrence; Jensen, Michael C.; Roll, Richard. International Economic Review 10 (1). doi:10.2307/2525569
Frühe Ereignisstudie: Wie passen sich Aktienkurse rund um Aktiensplits an neue Informationen an?
Zitiert in: Insiderhandel: was verboten ist, was erlaubt ist und was Directors' Dealings verraten · Event-Studien: Wie man Kursreaktionen auf Ereignisse misst und testet · Glossar: Ereignisstudie · Glossar: Abnormale Rendite
Fama (1970) · Efficient Capital Markets: A Review of Theory and Empirical Work
Fama, Eugene F.. The Journal of Finance 25 (2). doi:10.2307/2325486
Übersicht zur Markteffizienz in drei Formen (schwach, halbstreng, streng) und den Tests dazu.
Zitiert in: Charttechnik, Chartmuster und Candlesticks aus Quant-Sicht · Effizienzmarkthypothese: Warum es so schwer ist, den Markt zu schlagen · Insiderhandel: was verboten ist, was erlaubt ist und was Directors' Dealings verraten · Glossar: Effizienzmarkthypothese · Glossar: Schwache Markteffizienz · Glossar: Halbstrenge Markteffizienz
Fama und MacBeth (1973) · Risk, Return, and Equilibrium: Empirical Tests
Fama, Eugene F.; MacBeth, James D.. Journal of Political Economy 81 (3), S. 607–636. doi:10.1086/260061
Fama-MacBeth-Regression: Querschnittsregressionen je Monat, deren Mittelwerte Risikoprämien schätzen.
Zitiert in: CAPM: Das Capital Asset Pricing Model und die Wertpapiermarktlinie · Faktorinvesting: die Fama-French-Faktoren verstehen · Glossar: Fama-MacBeth-Regression
Fama und Schwert (1977) · Asset returns and inflation
Fama, Eugene F.; Schwert, G.William. Journal of Financial Economics 5 (2), S. 115–146. doi:10.1016/0304-405x(77)90014-9
Aktien und Anleihen schützten in den USA kaum gegen erwartete und unerwartete Inflation.
Zitiert in: Reale Rendite: was nach der Inflation übrig bleibt · Liquid Real Assets: Inflationsschutz mit liquiden Sachwerten im Portfolio · Glossar: Inflations-Beta
Fama (1984) · Forward and spot exchange rates
Fama, Eugene F.. Journal of Monetary Economics 14 (3), S. 319–338. doi:10.1016/0304-3932(84)90046-1
Zerlegt den Abstand zwischen Termin- und Kassakurs in eine erwartete Kursänderung und eine über die Zeit schwankende Prämie. Das ist der Ausgangspunkt des Forward-Prämien-Rätsels.
Zitiert in: Carry Trade: Zinsen kassieren mit Währungen und Anleihen · Glossar: Forward-Prämien-Rätsel
Fama (1984) · Term premiums in bond returns
Fama, Eugene F.. Journal of Financial Economics 13 (4), S. 529–546. doi:10.1016/0304-405x(84)90014-x
Schätzt erwartete Renditen von US-Schatzwechseln aus Terminzinsen und aus Durchschnittsrenditen: Sie erreichen bei acht bis neun Monaten Laufzeit ihren Höchstwert und steigen nicht stetig bis zwölf Monate; für längere Anleihen lassen die Schwankungen keine genauen Schlüsse zu.
Zitiert in: Markterwartungen: Was Zinskurve, Inflationsanleihen und Optionen über die Zukunft verraten · Glossar: Erwartungshypothese
Fama und French (1989) · Business conditions and expected returns on stocks and bonds
Fama, Eugene F.; French, Kenneth R.. Journal of Financial Economics 25 (1), S. 23–49. doi:10.1016/0304-405X(89)90095-0
Erwartete Renditen von Aktien und Anleihen schwanken mit der Konjunktur: in schwachen Phasen höher, in starken niedriger.
Zitiert in: Makro-Dashboard und Regime-Analyse: Methodik
Fama und French (1992) · The Cross-Section of Expected Stock Returns
Fama, Eugene F.; French, Kenneth R.. The Journal of Finance 47 (2), S. 427–465. doi:10.1111/j.1540-6261.1992.tb04398.x
Größe und Buchwert-Marktwert-Verhältnis erklären Aktienrenditen, Beta kaum. Das ist der Anfang des Drei-Faktoren-Modells.
Zitiert in: CAPM: Das Capital Asset Pricing Model und die Wertpapiermarktlinie · Faktorinvesting: die Fama-French-Faktoren verstehen · Fundamentalanalyse: Unternehmen bewerten wie ein Investor · Glossar: HML · Glossar: Value-Prämie · Glossar: Kurs-Buchwert-Verhältnis
Fama und French (1993) · Common risk factors in the returns on stocks and bonds
Fama, Eugene F.; French, Kenneth R.. Journal of Financial Economics 33 (1), S. 3–56. doi:10.1016/0304-405x(93)90023-5
Das Drei-Faktoren-Modell mit Markt, Größe (SMB) und Wert (HML) für Aktien sowie Laufzeit und Bonität für Anleihen.
Zitiert in: Dividendenstrategie und Dividenden-ETFs kritisch betrachtet: Irrelevanz, Steuern, Faktoren · Equal Weight vs. Cap Weight: Gewichtung, Rebalancing und Faktorneigungen · Faktorinvesting: die Fama-French-Faktoren verstehen · Performance-Attribution: Brinson-Zerlegung, Faktoren und Verkettung über die Zeit · Faktorregression, Faktor-Allokation und Faktorstatistik: Methodik · Risiko & Attribution: Methodik der Risikozerlegung und Brinson-Attribution · Glossar: Credit Spread · Glossar: Faktor-Attribution · Glossar: Faktorprämie · Glossar: Marktfaktor · Glossar: SMB · Glossar: HML · Glossar: Laufzeitprämie · Glossar: Kreditprämie · Glossar: Faktorregression
Fama und French (2002) · The Equity Premium
Fama, Eugene F.; French, Kenneth R.. The Journal of Finance 57 (2), S. 637–659. doi:10.1111/1540-6261.00437
Schätzt die Aktienrisikoprämie 1951–2000 über Dividenden- und Gewinnwachstum auf 2,55 % bzw. 4,32 %, weit unter den 7,43 %, die die Durchschnittsrendite nahelegt.
Zitiert in: Aktienrisikoprämie: Wie viel mehr Aktien bringen und warum das ein Rätsel ist
Fama und French (2010) · Luck versus Skill in the Cross-Section of Mutual Fund Returns
Fama, Eugene F.; French, Kenneth R.. The Journal of Finance 65 (5), S. 1915–1947. doi:10.1111/j.1540-6261.2010.01598.x
Nur wenige Fonds zeigen echtes Können; die Verteilung der Alphas passt weitgehend zu Glück.
Zitiert in: Aktiv oder passiv investieren: ETF gegen Fondsmanager · Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons · Aktive ETFs: Wie sie funktionieren und was sie bringen · Beta und Alpha: wie stark ein Fonds mit dem Markt geht · Effizienzmarkthypothese: Warum es so schwer ist, den Markt zu schlagen · Faktorinvesting: die Fama-French-Faktoren verstehen · Stock Picking: Warum Einzelaktien so schwer zu treffen sind · Glossar: Glück oder Können · Glossar: Aktiver Fonds
Fama und French (2012) · Size, value, and momentum in international stock returns
Fama, Eugene F.; French, Kenneth R.. Journal of Financial Economics 105 (3), S. 457–472. doi:10.1016/j.jfineco.2012.05.011
Größe, Value und Momentum in internationalen Aktienmärkten; Prämien in Europa, Japan und Asien-Pazifik.
Zitiert in: Weltportfolio: Die ganze Welt in einem oder zwei ETFs · Faktorinvesting: die Fama-French-Faktoren verstehen
Fama (2014) · Two Pillars of Asset Pricing
Fama, Eugene F.. American Economic Review 104 (6), S. 1467–1485. doi:10.1257/aer.104.6.1467
Nobelpreis-Vorlesung zu Markteffizienz und Bewertungsmodellen; im Abschnitt zu Blasen: keine verlässlichen Belege, dass Kursrückgänge vorhersehbar sind.
Zitiert in: Spekulationsblasen: Was sie sind und wie das LPPLS-Modell sie sucht · Glossar: Spekulationsblase
Fama und French (2015) · A five-factor asset pricing model
Fama, Eugene F.; French, Kenneth R.. Journal of Financial Economics 116 (1), S. 1–22. doi:10.1016/j.jfineco.2014.10.010
Erweitert das Modell um Profitabilität (RMW) und Investitionsverhalten (CMA) zum Fünf-Faktoren-Modell.
Zitiert in: Faktorinvesting: die Fama-French-Faktoren verstehen · Faktorregression, Faktor-Allokation und Faktorstatistik: Methodik · Glossar: RMW · Glossar: CMA · Glossar: Fünf-Faktoren-Modell
Fama und French (2021) · The Value Premium
Fama, Eugene F.; French, Kenneth R.. The Review of Asset Pricing Studies 11 (1), S. 105–121. doi:10.1093/rapstu/raaa021
Die Value-Prämie war in der zweiten Hälfte des Zeitraums Juli 1963 bis Juni 2019 deutlich niedriger; wegen der hohen Schwankung lässt sich ein unveränderter Erwartungswert aber nicht verwerfen.
Zitiert in: Fundamentalanalyse: Unternehmen bewerten wie ein Investor
Favre und Galeano (2002) · Mean-Modified Value-at-Risk Optimization with Hedge Funds
Favre, Laurent; Galeano, José-Antonio. The Journal of Alternative Investments 5 (2), S. 21–25. doi:10.3905/jai.2002.319052
Modified Value at Risk: der Normal-VaR, über Schiefe und Kurtosis korrigiert (Cornish-Fisher), für Anlagen wie Hedgefonds.
Zitiert in: Schiefe und Kurtosis: Warum Börsencrashs häufiger sind, als die Normalverteilung sagt
Weekly Economic Index (Dallas Fed) (2026) · Weekly Economic Index (Lewis-Mertens-Stock), Daten 2008 bis heute
Federal Reserve Bank of Dallas. Federal Reserve Bank of Dallas (seit Dezember 2023, vorher New York Fed); abgerufen am 27.10.2026. Quelle
Wochenindex der realen Wirtschaftsaktivität in den USA aus zehn Reihen, auf das BIP-Wachstum gegenüber dem Vorjahr skaliert; Wiedergabe laut Nutzungsbedingungen mit Quellenangabe, nicht zur privaten Gewinnerzielung.
Zitiert in: Konjunktur-Puls: wie Portfolio Lab Frühindikatoren rechnet · Glossar: Weekly Economic Index
Feigenbaum und Freund (1996) · Discrete Scale Invariance in Stock Markets Before Crashes
Feigenbaum, James A.; Freund, Peter G. O.. International Journal of Modern Physics B 10 (27), S. 3737–3745. doi:10.1142/S021797929600204X
Crashs als kritische Punkte in einem System mit diskreter Skaleninvarianz: Der komplexe Exponent führt zu log-periodischen Schwankungen.
Zitiert in: Spekulationsblasen: Was sie sind und wie das LPPLS-Modell sie sucht · Glossar: Diskrete Skaleninvarianz
Feigenbaum (2001) · A statistical analysis of log-periodic precursors to financial crashes
Feigenbaum, James A.. Quantitative Finance 1 (3), S. 346–360. doi:10.1088/1469-7688/1/3/306
Kritische Prüfung: Ohne das letzte Jahr vor dem Crash 1987 ist die log-periodische Komponente im S&P 500 statistisch nicht signifikant.
Zitiert in: Spekulationsblasen: Was sie sind und wie das LPPLS-Modell sie sucht
Fernholz (2002) · Stochastic Portfolio Theory
Fernholz, E. Robert. Springer. doi:10.1007/978-1-4757-3699-1
Lehrbuch der stochastischen Portfoliotheorie: Wachstumsraten von Portfolios, Diversität des Aktienmarkts, funktional erzeugte Portfolios und die Excess Growth Rate, um die Streuung die Wachstumsrate eines Portfolios über das Mittel seiner Positionen hebt.
Zitiert in: Jenseits von Markowitz: Schätzfehler, Rauschen und echte Diversifikation · Overfitting-Check und Diversifikationsrendite: so rechnen Backtest und Taktik · Glossar: Stochastische Portfoliotheorie · Glossar: Excess Growth Rate · Glossar: Funktional erzeugtes Portfolio · Glossar: Überschusswachstum
Fernholz und Shay (1982) · Stochastic Portfolio Theory and Stock Market Equilibrium
Fernholz, Robert; Shay, Brian. The Journal of Finance 37 (2), S. 615–624. doi:10.1111/j.1540-6261.1982.tb03584.x
Stochastische Portfoliotheorie: Volatilität senkt die Wachstumsrate, ein Portfolio gewinnt durch Umschichten einen Zusatzertrag.
Zitiert in: CAGR: die durchschnittliche jährliche Rendite richtig berechnen · Rebalancing: das Portfolio zurück auf Kurs bringen · Volatility Drag: Warum Schwankung Rendite kostet · Jenseits von Markowitz: Schätzfehler, Rauschen und echte Diversifikation · Overfitting-Check und Diversifikationsrendite: so rechnen Backtest und Taktik · Glossar: Stochastische Portfoliotheorie · Glossar: Überschusswachstum · Glossar: Volatility Drag
Fezzi und Fanghella (2020) · Real-Time Estimation of the Short-Run Impact of COVID-19 on Economic Activity Using Electricity Market Data
Fezzi, Carlo; Fanghella, Valeria. Environmental and Resource Economics 76 (4), S. 885–900. doi:10.1007/s10640-020-00467-4
Schätzt aus täglichen Daten des italienischen Strommarkts die kurzfristigen Folgen der Pandemie: Die drei Wochen des strengsten Lockdowns senkten das entsprechende BIP um rund 30 %, Ende Juni 2020 lag es noch etwa 8,5 % unter dem Wert ohne Ausbruch.
Zitiert in: Konjunktur-Puls: wie Portfolio Lab Frühindikatoren rechnet · Glossar: Netzlast
Filbeck und Bok (2025) · From Vision to Execution: How Investors Are Operationalizing the Total Portfolio Approach
Filbeck, Aaron; Bok, Jayne. CAIA Association mit dem Thinking Ahead Institute (WTW), Oktober 2025; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Auswertung von Gesprächen mit mehr als einem Dutzend Anlegern zur Umstellung von der SAA auf den Total Portfolio Approach; Erfolg hängt mehr an Kultur und Governance als an der Organisation.
Zitiert in: Strategische und taktische Asset-Allokation und der Total Portfolio Approach · Glossar: Total Portfolio Approach · Glossar: Wettbewerb um Kapital
Filimonov und Sornette (2013) · A stable and robust calibration scheme of the log-periodic power law model
Filimonov, Vladimir; Sornette, Didier. Physica A: Statistical Mechanics and its Applications 392 (17), S. 3698–3707. doi:10.1016/j.physa.2013.04.012
Schreibt die LPPLS-Formel so um, dass nur drei nichtlineare Parameter bleiben; die Kostenfunktion wird glatt und die Schätzung stabil.
Zitiert in: Spekulationsblasen: Was sie sind und wie das LPPLS-Modell sie sucht · Blasen-Indikator (LPPLS): Methodik · Glossar: LPPLS-Modell
Finance Magnates (2025) · CFTC Folds Its Hand in Election Betting Showdown with Kalshi
Finance Magnates. Finance Magnates, 6.5.2025; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Die CFTC beantragte am 5.5.2025, ihre Berufung im Verfahren um Kalshis Wahlkontrakte zurückzuziehen.
Zitiert in: Prognosemärkte als Wetten auf Ereignisse: was sie können und was nicht
FASB, ASU 2023-08 (2023) · Accounting Standards Update No. 2023-08: Intangibles—Goodwill and Other—Crypto Assets (Subtopic 350-60): Accounting for and Disclosure of Crypto Assets
Financial Accounting Standards Board. FASB, Dezember 2023; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Kryptowerte, die sechs Kriterien erfüllen, sind nach US-GAAP zum beizulegenden Zeitwert mit Änderungen im Periodenergebnis zu bewerten; Pflicht für Geschäftsjahre, die nach dem 15. Dezember 2024 beginnen.
Zitiert in: Krypto im institutionellen Portfolio: Zugang, Verwahrung, Regulierung und Risikobudget
FINRA (2009) · Regulatory Notice 09-31: Non-Traditional ETFs – FINRA Reminds Firms of Sales Practice Obligations Relating to Leveraged and Inverse Exchange-Traded Funds
Financial Industry Regulatory Authority. FINRA, 11.06.2009; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Warnt, dass täglich zurückgesetzte gehebelte und inverse ETFs über längere Zeit stark von ihrem Tagesziel abweichen; mit Beispielen aus Dezember 2008 bis April 2009.
Zitiert in: Gehebelte ETFs und Return Stacking: Pfadabhängigkeit, Kosten und Forschung · Glossar: Inverser ETF
FINRA-Regel 4210 (2026) · FINRA Rule 4210: Margin Requirements
Financial Industry Regulatory Authority. FINRA Rulebook, Fassung mit Änderungen bis Juni 2026. Quelle
Margin-Regeln für US-Broker; als Mindestmarge für gekaufte Aktien auf Kredit gelten 25 % des aktuellen Marktwerts.
Zitiert in: Hebel im Portfolio: Rendite, Risiko, Kosten und Margin Calls · Glossar: Mindestmarge · Glossar: Margin Call
FSB (2026) · Report on Vulnerabilities in Private Credit
Financial Stability Board. Financial Stability Board, Basel, 6.5.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Finanzstabilitätsrat: Private Credit von 1,5 bis 2 Billionen US-Dollar (Ende 2024), höherer Verschuldungsgrad der Kreditnehmer als bei Leveraged Loans, PIK in etwa 12 % der Kredite, Verflechtungen mit Banken und Versicherern, Datenlücken.
Zitiert in: Private Debt in der Praxis: Direct Lending, Unitranche, Mezzanine, Kreditstruktur und Fondsvehikel · Glossar: Payment in Kind (PIK)
Finanzausschuss (2026) · Beschlussempfehlung und Bericht zum Entwurf eines Gesetzes zur Einführung einer Frühstartrente, Drucksache 21/8606 vom 14.10.2026 (Vorabfassung)
Finanzausschuss des Deutschen Bundestages. Deutscher Bundestag, 21. Wahlperiode; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Eckdaten: 10 € je Monat, vierteljährlich an den Anbieter, Inkrafttreten 1.1.2027, Sondervermögen bei der Bundesbank ab 1.1.2028 nur in global gestreuten Aktien oder Aktienfonds, keine Abschluss- und Vertriebskosten, Übertragung ab Volljährigkeit, ungenutzte Mittel fallen nach dem 35. Lebensjahr an den Bund zurück.
Zitiert in: Die neue Aktienrente in Deutschland: Frühstart-Rente, Generationenkapital, Altersvorsorgedepot · Kinderdepot oder Elterndepot? Steuern, Schenkung, BAföG und Familienversicherung · Glossar: Frühstart-Rente
Finanzausschuss (2026) · Beschlussempfehlung zum Entwurf eines Gesetzes zur Reform der steuerlich geförderten privaten Altersvorsorge (Altersvorsorgereformgesetz), Drucksache 21/4996 vom 25.3.2026
Finanzausschuss des Deutschen Bundestages. Deutscher Bundestag, 21. Wahlperiode; abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Sonderausgabenabzug nach § 10a EStG bis 1.800 € zuzüglich Zulage, Grundzulage 50 % bis 360 € und 25 % bis 1.800 €, Kinderzulage bis 300 €, Mindesteigenbeitrag 120 €; für vor 2027 geschlossene Riester-Verträge gilt das bisherige Recht weiter.
Fischer und Krauss (2018) · Deep learning with long short-term memory networks for financial market predictions
Fischer, Thomas; Krauss, Christopher. European Journal of Operational Research 270 (2), S. 654–669. doi:10.1016/j.ejor.2017.11.054
LSTM-Netze sagen die Tagesrichtung von Aktien des S&P 500 vor Kosten besser voraus als Random Forest und andere Verfahren; ab 2010 schwindet der Vorsprung.
Zitiert in: Prognosemodelle für Renditen: ARIMA, GARCH, LSTM und Machine Learning · Glossar: LSTM
Fisher (1930) · The Theory of Interest
Fisher, Irving. Macmillan. Quelle
Unterscheidet Nominal- und Realzins (Fisher-Gleichung) und erklärt Zinsen aus Ungeduld und Investitionsgelegenheiten.
Zitiert in: Reale Rendite: was nach der Inflation übrig bleibt · Zinseszins: Wie Erträge auf Erträge ein Vermögen wachsen lassen · Glossar: Realzins · Glossar: Fisher-Gleichung
Fisher und Weil (1971) · Coping with the Risk of Interest-Rate Fluctuations: Returns to Bondholders from Naive and Optimal Strategies
Fisher, Lawrence; Weil, Roman L.. The Journal of Business 44 (4). doi:10.1086/295402
Zeigt, wie man mit Duration ein Anleiheportfolio gegen Zinsänderungen immunisiert.
Zitiert in: Duration: wie stark Anleihen auf Zinsen reagieren · Anleihen-Mathematik: Preis, Rendite, Duration, Konvexität und Spreads rechnen · Asset-Liability-Management: Vermögen an künftigen Ausgaben ausrichten · Liability Driven Investing und Cashflow Driven Investing: Verbindlichkeiten mit Anleihen decken · ALM-Methodik: wie Portfolio Lab Vermögen gegen Verpflichtungen rechnet · Risikofaktoren im Look-through: Methodik · Glossar: Immunisierung
Fisher (2003) · Common Stocks and Uncommon Profits and Other Writings
Fisher, Philip A.. Wiley, Neuausgabe (Erstausgabe 1958).
Wachstumsaktien finden und lange halten: 15 Merkmale eines herausragenden Unternehmens und Recherche bei Kunden, Lieferanten und Wettbewerbern („Scuttlebutt“).
Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons
Fitzpatrick (2023) · Ireland's ETF supremacy
Fitzpatrick, Ciarán. State Street, 20.12.2023; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Erklärt den Vorsprung Irlands als ETF-Standort unter anderem mit dem Abkommen mit den USA, das die Quellensteuer auf US-Dividenden für irische ETFs von 30 % auf 15 % senkt.
Zitiert in: Quellensteuer auf Dividenden: anrechnen, erstatten, Fondsdomizil
FIX Trading Community (2012) · Market On Cash Close / Open (Diskussion im Forum)
FIX Trading Community. FIX Trading Community, Beiträge vom 17./18.5.2012; abgerufen am 27.10.2026. Quelle
Praktiker fragen, wie sich MOCC/MOCO-Orders (Market on Cash Close/Open) für Index-Futures im FIX-Protokoll abbilden lassen; einen eigenen Standardwert gibt es nicht, Broker setzen sie über Gültigkeit oder eigene Felder um.
Zitiert in: Ordertypen und Ausführung: von der Limit-Order über MOC und VWAP bis zu TAS und BTIC · Glossar: Market on Cash Close
Flavin und Yamashita (2002) · Owner-Occupied Housing and the Composition of the Household Portfolio
Flavin, Marjorie; Yamashita, Takashi. American Economic Review 92 (1), S. 345–362. doi:10.1257/000282802760015775
Die selbstgenutzte Wohnung als gebundene Anlage im Mittelwert-Varianz-Rahmen: Wegen ihres hohen Anteils am Nettovermögen sollten junge Haushalte weniger Aktien halten als ältere.
Zitiert in: Das ganze Vermögen: Gesamtvermögen aus Depot, Haus, Humankapital und Auto · Glossar: Selbstgenutzte Immobilie
Fletcher und Hillier (2001) · An Examination of Resampled Portfolio Efficiency
Fletcher, Jonathan; Hillier, Joe. Financial Analysts Journal 57 (5), S. 66–74. doi:10.2469/faj.v57.n5.2482
Prüft Resampling außerhalb der Stichprobe bei internationaler Asset-Allokation 1983–2000: etwas bessere Sharpe Ratios, aber kaum signifikante Überrenditen.
Zitiert in: Resampling-Optimierung nach Michaud: stabilere Portfoliogewichte durch Simulation
Forbes und Rigobon (2002) · No Contagion, Only Interdependence: Measuring Stock Market Comovements
Forbes, Kristin J.; Rigobon, Roberto. The Journal of Finance 57 (5), S. 2223–2261. doi:10.1111/0022-1082.00494
Zeigt, dass höhere Korrelationen in Krisen teilweise ein statistischer Effekt höherer Volatilität sind.
Zitiert in: Korrelation und Diversifikation: warum Mischen das Risiko senkt · Aktien-Anleihen-Korrelation: Regime, Treiber und Folgen für 60/40, Risk Parity und Absicherung · Szenarioanalyse und Sensitivitätsanalyse: Aktien-, Zins-, Kredit- und Währungsrisiko im Stresstest
Troutman Pepper Locke (2024) · SEC Approves Spot Ether ETFs (24. Juli 2024)
Ford, John M.; Falco, John P.; Edwards, Theodore D.; Goldman, Joseph A.. Troutman Pepper Locke LLP; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Die SEC erklärte am 22. Juli 2024 neun Registrierungen von Spot-Ether-ETFs für wirksam; der Handel begann am 23. Juli 2024.
Zitiert in: Krypto im institutionellen Portfolio: Zugang, Verwahrung, Regulierung und Risikobudget
Frank u. a. (2004) · Copycat Funds: Information Disclosure Regulation and the Returns to Active Management in the Mutual Fund Industry
Frank, Mary Margaret; Poterba, James M.; Shackelford, Douglas A.; Shoven, John B.. The Journal of Law and Economics 47 (2), S. 515–541. doi:10.1086/422982
Nachahmerfonds, die veröffentlichte Bestände aktiver Fonds sofort kaufen, lagen bei einer kleinen Stichprobe teurer Fonds der 1990er-Jahre nach Kosten statistisch gleichauf, womöglich vorn.
Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons · Glossar: Copycat-Strategie
Franzoni u. a. (2012) · Private Equity Performance and Liquidity Risk
Franzoni, Francesco; Nowak, Eric; Phalippou, Ludovic. The Journal of Finance 67 (6), S. 2341–2373. doi:10.1111/j.1540-6261.2012.01788.x
Private Equity trägt dasselbe Liquiditätsrisiko wie börsennotierte Aktien; die Prämie dafür liegt bei etwa 3 % pro Jahr und erklärt das gemessene Alpha.
Zitiert in: ELTIF: Private Markets für Privatanleger nach den Regeln von ELTIF 2.0 · Private Equity erklärt: Strategien, Fondsstruktur, Gebühren und was die Forschung zur Rendite zeigt · Private Markets messen: J-Kurve, Cashflows, Glättung und Public Proxy · Glossar: Illiquiditätsprämie
Frazzini und Pedersen (2014) · Betting against beta
Frazzini, Andrea; Pedersen, Lasse Heje. Journal of Financial Economics 111 (1), S. 1–25. doi:10.1016/j.jfineco.2013.10.005
Betting against Beta: Anlagen mit niedrigem Beta bringen mehr risikoadjustierte Rendite, weil Anleger ungern Kredit nehmen.
Zitiert in: Beta und Alpha: wie stark ein Fonds mit dem Markt geht · CAPM: Das Capital Asset Pricing Model und die Wertpapiermarktlinie · Hebel im Portfolio: Rendite, Risiko, Kosten und Margin Calls · Gehebelte ETFs und Return Stacking: Pfadabhängigkeit, Kosten und Forschung · Low-Volatility-Anomalie und Betting against Beta · Long/Short und statistische Arbitrage: Methodik · Glossar: Marktneutral · Glossar: Betting against Beta · Glossar: Hebelaversion
Frazzini u. a. (2018) · Buffett’s Alpha
Frazzini, Andrea; Kabiller, David; Pedersen, Lasse Heje. Financial Analysts Journal 74 (4), S. 35–55. doi:10.2469/faj.v74.n4.3
Berkshire Hathaway erreichte eine Sharpe Ratio von 0,79; das Alpha wird mit den Faktoren Betting against Beta und Quality minus Junk insignifikant, der Hebel liegt im Mittel bei etwa 1,7 zu 1.
Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons
Bremisches Gesetzblatt (2025) · Zweites Gesetz zur Änderung des Gesetzes über die Festsetzung des Steuersatzes für die Grunderwerbsteuer vom 22. Januar 2025
Freie Hansestadt Bremen. Gesetzblatt der Freien Hansestadt Bremen 2025, Nr. 9 vom 5.2.2025; abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Bremen erhöht die Grunderwerbsteuer für Erwerbe ab dem 1. Juli 2025 auf 5,5 %.
Zitiert in: Mieten oder kaufen: Nutzerkosten, Kaufnebenkosten 2026 und ein Vermögensvergleich über 20 Jahre · Glossar: Grunderwerbsteuer
French und Poterba (1991) · Investor Diversification and International Equity Markets
French, Kenneth; Poterba, James. National Bureau of Economic Research, Working Paper 3609. doi:10.3386/w3609
Anleger in den USA, Japan und Großbritannien halten fast nur heimische Aktien (Home Bias), obwohl Streuung Risiko senken würde.
Zitiert in: Home Bias: Die Vorliebe für den Heimatmarkt und was sie kostet · Korrelation und Diversifikation: warum Mischen das Risiko senkt · Weltportfolio: Die ganze Welt in einem oder zwei ETFs · Look-through: was wirklich in deinen ETFs steckt · Glossar: Home Bias
French (2008) · Presidential Address: The Cost of Active Investing
French, Kenneth R.. The Journal of Finance 63 (4), S. 1537–1573. doi:10.1111/j.1540-6261.2008.01368.x
Schätzt die Kosten aktiven Investierens in den USA auf rund 0,67 % des Marktwerts pro Jahr.
Zitiert in: Aktiv oder passiv investieren: ETF gegen Fondsmanager · ETF-Grundlagen: Kosten, Replikation und Ertragsverwendung · Effizienzmarkthypothese: Warum es so schwer ist, den Markt zu schlagen · Tracking Error und Information Ratio: Abweichung vom Index · Glossar: Aktiver Fonds
EIA (2020) · Crude oil tanker rates are likely to remain low until global petroleum demand increases
French, Matt. U.S. Energy Information Administration, Today in Energy, 28.10.2020. Quelle
Tankerraten und schwimmende Lager im Frühjahr 2020: Die auf Tankern gelagerte Menge Rohöl stieg von März bis Juli auf ein Vielfaches.
Zitiert in: Schiffsdaten und Satellitenbilder: Was sie über Rohstoffe verraten · Glossar: Schwimmendes Lager
Frieder und Zittrain (2006) · Spam Works: Evidence from Stock Touts and Corresponding Market Activity
Frieder, Laura; Zittrain, Jonathan. SSRN Working Paper 920553; erschienen 2008 im Hastings Communications and Entertainment Law Journal. doi:10.2139/ssrn.920553
Beworbene US-Pennystocks steigen vor starker Spam-Werbung, werden dabei viel gehandelt und fallen danach; wer am Tag der stärksten Werbung kauft, verliert im Schnitt.
Zitiert in: Pump and Dump und Pennystocks: Wie die Masche funktioniert
Frino und Gallagher (2001) · Tracking S&P 500 Index Funds
Frino, Alex; Gallagher, David R.. The Journal of Portfolio Management 28 (1), S. 44–55. doi:10.3905/jpm.2001.319822
Tracking Error von Indexfonds und seine Ursachen: Kosten, Dividenden, Indexänderungen.
Zitiert in: ETF-Grundlagen: Kosten, Replikation und Ertragsverwendung · Indexanbieter und Bewertungszeitpunkt: Warum gleiche Indizes verschieden rechnen · Tracking Error und Information Ratio: Abweichung vom Index · Index-Replikation: vollständige Replikation, optimiertes Sampling und Swap · Glossar: Indexanpassung
Frongello (2002) · Linking Single Period Attribution Results
Frongello, Andrew Scott Bay. The Journal of Performance Measurement 6 (3), S. 10–22. Quelle
Stellt ein Verfahren vor, Attributionsergebnisse einzelner Perioden über mehrere Perioden zu verketten; nach der Übersicht von Bacon (2019) liefert es dieselben Ergebnisse wie das Verfahren der französischen Arbeitsgruppe GRAP, hängt aber von der Reihenfolge der Perioden ab.
Zitiert in: Multi-Asset-Attribution: Gewichtungsschemata, Top-down und Bottom-up, Währungen und Overlays
Froot u. a. (2017) · What do measures of real-time corporate sales say about earnings surprises and post-announcement returns?
Froot, Kenneth; Kang, Namho; Ozik, Gideon; Sadka, Ronnie. Journal of Financial Economics 125 (1), S. 143–162. doi:10.1016/j.jfineco.2017.04.008
Echtzeit-Maße für Umsätze von Einzelhändlern, unter anderem aus Daten von Mobilgeräten, erklären Umsatz- und Gewinnüberraschungen und die Kursreaktion auf Quartalszahlen.
Zitiert in: Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen · Glossar: Geolokationsdaten
Froot und Thaler (1990) · Anomalies: Foreign Exchange
Froot, Kenneth A.; Thaler, Richard H.. Journal of Economic Perspectives 4 (3), S. 179–192. doi:10.1257/jep.4.3.179
Überblick über den Test auf die Verzerrung des Terminabschlags (Forward Discount Bias), der die Nullhypothese deutlich verwirft, und über mögliche Erklärungen.
Zitiert in: Carry Trade: Zinsen kassieren mit Währungen und Anleihen · Glossar: Ungedeckte Zinsparität · Glossar: Forward-Prämien-Rätsel
Froot (1993) · Currency Hedging over Long Horizons
Froot, Kenneth A.. National Bureau of Economic Research, Working Paper 4355. doi:10.3386/w4355
Volle Währungsabsicherung senkt die Schwankung über kurze Horizonte, über mehrere Jahre aber kaum, teils erhöht sie sie sogar.
Zitiert in: Währungsrisiko: Wie Wechselkurse die Rendite verändern · Anlageklassen mit langer Historie: Methodik
FTSE Russell GEIS-Termine (2023) · FTSE Global Equity Index Series: Index review reference data and dates 2023
FTSE Russell. LSEG/FTSE Russell, Januar 2023; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Halbjährliche Überprüfungen im März und September, vierteljährliche im Juni und Dezember, wirksam ab dem Montag nach dem dritten Freitag; monatliche Vorschaulisten.
Zitiert in: MSCI World vs. ACWI vs. FTSE All-World: Aufbau, Konzentration und Kombinationen · Indexanbieter und Bewertungszeitpunkt: Warum gleiche Indizes verschieden rechnen · Smart Indexing: Mehrwert für Indexfonds rund um Corporate Actions und Indexänderungen
FTSE All-World Factsheet (2026) · FTSE All-World Index, Factsheet, Stand 27. Februar 2026
FTSE Russell. LSEG/FTSE Russell; abgerufen am 26.10.2026. Quelle
4.254 Titel großer und mittlerer Unternehmen; USA 59,77 %, Japan 6,30 %, die zehn größten Titel 22,12 %, Technologie nach ICB 29,47 %.
Zitiert in: MSCI World vs. ACWI vs. FTSE All-World: Aufbau, Konzentration und Kombinationen
FTSE Russell Länderklassifizierung (2026) · FTSE Equity Country Classification – Annual Announcement (September 2026 Review)
FTSE Russell. LSEG/FTSE Russell, 6.10.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Liste der Industrie- und Schwellenländer bei FTSE Russell; Südkorea und Polen zählen zu den Industrieländern, Griechenland seit dem 21. September 2026.
Zitiert in: MSCI World vs. ACWI vs. FTSE All-World: Aufbau, Konzentration und Kombinationen · Indexanbieter und Bewertungszeitpunkt: Warum gleiche Indizes verschieden rechnen · Glossar: Länderklassifizierung
FTSE Russell Berechnungsleitfaden (2026) · Guide to Calculation FTSE Global Equity Index Series, v3.9
FTSE Russell. LSEG/FTSE Russell, August 2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Indexformeln der FTSE-Aktienindizes mit Wechselkursen von 16 Uhr London und Total-Return-Indizes nach Quellensteuer für Anleger ohne Abkommensvorteil.
Zitiert in: Indexanbieter und Bewertungszeitpunkt: Warum gleiche Indizes verschieden rechnen · Glossar: Devisen-Fixing
FTSE Russell Rekonstitution (2026) · Russell US Indexes Reconstitution 2026 Schedule
FTSE Russell. LSEG/FTSE Russell, Pressemitteilung vom 2.3.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Zeitplan der Russell-Rekonstitution 2026 mit Stichtag 30. April, vorläufigen Listen ab 22. Mai und Umsetzung am 26. Juni; künftig halbjährlich im Juni und Dezember.
Zitiert in: Smart Indexing: Mehrwert für Indexfonds rund um Corporate Actions und Indexänderungen
Fung und Hsieh (1997) · Empirical Characteristics of Dynamic Trading Strategies: The Case of Hedge Funds
Fung, William; Hsieh, David A.. Review of Financial Studies 10 (2), S. 275–302. doi:10.1093/rfs/10.2.275
Hedgefonds folgen dynamischen Strategien, die sich stark von Investmentfonds unterscheiden; fünf vorherrschende Stile ergänzen Sharpes Stilanalyse.
Zitiert in: Leerverkauf, Hedgefonds und Hedging: Arten und Wirkung · Glossar: Hedgefonds
Fung und Hsieh (2001) · The Risk in Hedge Fund Strategies: Theory and Evidence from Trend Followers
Fung, William; Hsieh, David A.. Review of Financial Studies 14 (2), S. 313–341. doi:10.1093/rfs/14.2.313
Bildet Trendfolger mit Lookback-Straddles nach: Ihre optionsähnlichen Renditen erklären diese besser als lineare Modelle mit Marktindizes.
Zitiert in: CTAs und Managed Futures: Branche, Positionsgröße, Kosten und Krisenschutz · Leerverkauf, Hedgefonds und Hedging: Arten und Wirkung · Glossar: Managed Futures · Glossar: Crisis Alpha
G
SPIVA U.S. (2026) · SPIVA U.S. Year-End 2025
Ganti, Anu R.; Di Gioia, Davide; Didio, Nick; Flaherty, Liam. S&P Dow Jones Indices, 3.3.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Vergleich aktiver US-Fonds mit ihren Benchmarks zum Jahresende 2025, darunter Rentenfonds nach Kategorien.
Zitiert in: Aktiv oder passiv bei Anleihen und Rohstoffen: Warum die Regeln anders sind als bei Aktien
Gârleanu und Pedersen (2011) · Margin-based Asset Pricing and Deviations from the Law of One Price
Gârleanu, Nicolae; Pedersen, Lasse Heje. Review of Financial Studies 24 (6), S. 1980–2022. doi:10.1093/rfs/hhr027
Margin-Anforderungen erhöhen die geforderte Rendite; in Finanzierungskrisen entstehen Basen zwischen Wertpapieren mit gleichen Zahlungen, getestet an der CDS-Anleihe-Basis.
Zitiert in: Basis-Trades: positive und negative Basis bei Anleihen, CDS und Futures
Garman und Kohlhagen (1983) · Foreign currency option values
Garman, Mark B.; Kohlhagen, Steven W.. Journal of International Money and Finance 2 (3), S. 231–237. doi:10.1016/S0261-5606(83)80001-1
Black-Scholes für Devisenoptionen mit in- und ausländischem Zins (Garman-Kohlhagen-Modell).
Zitiert in: Optionsbewertung: wie faire Optionspreise entstehen · Optionsrechner: so bewertet Portfolio Lab Optionen · Glossar: Garman-Kohlhagen-Modell
Gaspar u. a. (2006) · Favoritism in Mutual Fund Families? Evidence on Strategic Cross-Fund Subsidization
Gaspar, José-Miguel; Massa, Massimo; Matos, Pedro. The Journal of Finance 61 (1), S. 73–104. doi:10.1111/j.1540-6261.2006.00830.x
Fondsfamilien verschieben Rendite zu Fonds mit hohen Gebühren oder guter Vergangenheit, unter anderem über die Zuteilung von Neuemissionen und gegenläufige Geschäfte zwischen den Fonds.
Zitiert in: Market Making und Anleihenhandel: Spread, Inventar, Axes, RFQ, Cross Trades und Matrix Pricing
Gastineau (2002) · Equity Index Funds Have Lost Their Way
Gastineau, Gary L.. The Journal of Portfolio Management 28 (2), S. 55–64. doi:10.3905/jpm.2002.319832
Der gebündelte Handel bei Indexänderungen macht Indexfonds auf populäre Indizes teurer, als sie sein müssten.
Zitiert in: Smart Indexing: Mehrwert für Indexfonds rund um Corporate Actions und Indexänderungen
Gatev u. a. (2006) · Pairs Trading: Performance of a Relative-Value Arbitrage Rule
Gatev, Evan; Goetzmann, William N.; Rouwenhorst, K. Geert. Review of Financial Studies 19 (3), S. 797–827. doi:10.1093/rfs/hhj020
Testet Pairs-Trading mit der Distanzmethode an US-Aktien 1962–2002: Paare mit dem kleinsten Abstand der normierten Kurse, Handel ab zwei Standardabweichungen.
Zitiert in: Pairs-Trading und statistische Arbitrage: Idee, Methoden, Forschung · Long/Short und statistische Arbitrage: Methodik · Glossar: Pairs-Trading · Glossar: Distanzmethode
Gatheral (2006) · The Volatility Surface: A Practitioner's Guide
Gatheral, Jim. Wiley.
Praxisbuch zur Volatilitätsfläche: Smile und Skew, lokale und stochastische Volatilität, Sprünge.
Zitiert in: Optionsbewertung: wie faire Optionspreise entstehen · Glossar: Volatilitäts-Smile
Gatheral und Jacquier (2014) · Arbitrage-free SVI volatility surfaces
Gatheral, Jim; Jacquier, Antoine. Quantitative Finance 14 (1), S. 59–71. doi:10.1080/14697688.2013.819986
SVI-Parametrisierung des Smiles ohne statische Arbitrage: Bedingungen gegen Butterfly- und Kalender-Arbitrage und eine Kalibrierung.
Zitiert in: Optionsbewertung: wie faire Optionspreise entstehen · Optionsrechner: so bewertet Portfolio Lab Optionen · Glossar: SVI-Parametrisierung · Glossar: Butterfly-Arbitrage
Geanakoplos (2010) · The Leverage Cycle
Geanakoplos, John. NBER Macroeconomics Annual 24 (1), S. 1–66. doi:10.1086/648285
Theorie des Hebelzyklus: In guten Zeiten verlangen Kreditgeber wenig Sicherheiten und der Hebel steigt, in der Krise steigen die Margins und erzwingen Verkäufe.
Zitiert in: Hebel im Portfolio: Rendite, Risiko, Kosten und Margin Calls · Glossar: Beleihungswert · Glossar: Deleveraging
Geltner (1993) · Estimating Market Values from Appraised Values without Assuming an Efficient Market
Geltner, David. Journal of Real Estate Research 8 (3), S. 325–345. doi:10.1080/10835547.1993.12090713
Verfahren, um aus geglätteten, auf Gutachten beruhenden Immobilienrenditen die zugrunde liegenden Marktrenditen zurückzurechnen (Entglättung).
Zitiert in: Immobilien als Geldanlage: vermietete Wohnung, REITs, offene Fonds und Private Real Estate · Private Credit und Public Credit im Vergleich: Rendite, Risiken und was die Forschung zeigt · Venture Capital: Finanzierungsrunden, Bewertung, Power Law und was die Forschung über die Rendite weiß · Private Markets messen: J-Kurve, Cashflows, Glättung und Public Proxy · Methodik Private Markets: Fonds auswerten, Cashflows prognostizieren, Zusagen planen · Glossar: Glättung von Renditen
SEC, Bitcoin-ETPs (2024) · Statement on the Approval of Spot Bitcoin Exchange-Traded Products (10. Januar 2024)
Gensler, Gary. U.S. Securities and Exchange Commission; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Die SEC genehmigte Börsenzulassung und Handel mehrerer Spot-Bitcoin-ETPs, beschränkt auf Produkte, die Bitcoin halten, ohne Bitcoin zu billigen; Bitcoin sei vor allem ein spekulativer, volatiler Wert.
Zitiert in: Krypto im institutionellen Portfolio: Zugang, Verwahrung, Regulierung und Risikobudget
EuGH (2026) · Urteil vom 16. April 2026, C-229/24 (Brännelius), ECLI:EU:C:2026:298
Gerichtshof der Europäischen Union. Gerichtshof der Europäischen Union, Vierte Kammer; vorläufige deutsche Fassung, abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Eine Information gilt im Sinne von Art. 7 MAR erst als öffentlich bekannt, wenn sie nach Art. 17 MAR veröffentlicht wurde; Mitteilung an einen begrenzten Kreis oder bloße Zugänglichkeit auf Antrag genügen nicht.
Zitiert in: Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen · Insiderhandel: was verboten ist, was erlaubt ist und was Directors' Dealings verraten · Glossar: Insiderinformation
Gerlach u. a. (2019) · Dissection of Bitcoin's multiscale bubble history from January 2012 to February 2018
Gerlach, J. C.; Demos, Guilherme; Sornette, Didier. Royal Society Open Science 6 (7), S. 180643. doi:10.1098/rsos.180643
Blasen des Bitcoin 2012 bis 2018 mit der LPPLS-Konfidenz, definiert als Anteil qualifizierter Fits über viele Zeitfenster.
Zitiert in: Spekulationsblasen: Was sie sind und wie das LPPLS-Modell sie sucht · Blasen-Indikator (LPPLS): Methodik · Glossar: LPPLS-Konfidenz
Getmansky u. a. (2004) · An econometric model of serial correlation and illiquidity in hedge fund returns
Getmansky, Mila; Lo, Andrew W.; Makarov, Igor. Journal of Financial Economics 74 (3), S. 529–609. doi:10.1016/j.jfineco.2004.04.001
Geglättete Renditen illiquider Anlagen: Modell mit verteilten Verzögerungen, Schätzung der Glättung und eine bereinigte Sharpe Ratio.
Zitiert in: Leerverkauf, Hedgefonds und Hedging: Arten und Wirkung · Private Credit und Public Credit im Vergleich: Rendite, Risiken und was die Forschung zeigt · Private Markets messen: J-Kurve, Cashflows, Glättung und Public Proxy · Methodik Private Markets: Fonds auswerten, Cashflows prognostizieren, Zusagen planen · Glossar: Glättung von Renditen
GIC (2013) · GIC's New Investment Framework
GIC Private Limited. GIC, Singapur; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Seit 1. April 2013 Referenzportfolio aus 65 % globalen Aktien und 35 % globalen Anleihen, darunter ein Policy Portfolio aus sechs Kern-Anlageklassen und ein aktives Portfolio innerhalb von Risikogrenzen.
Zitiert in: Strategische und taktische Asset-Allokation und der Total Portfolio Approach · Glossar: Policy Portfolio
Gilson (1995) · Investing in Distressed Situations: A Market Survey
Gilson, Stuart C.. Financial Analysts Journal 51 (6), S. 8–27. doi:10.2469/faj.v51.n6.1946
Überblick über Anlagen in Krisenunternehmen: Die Risiken sind stark firmenspezifisch; am meisten verdienen, wer Insolvenzrecht versteht und Werte in der Krise erkennt oder schafft.
Zitiert in: Distressed Debt: Strategien, Insolvenzrecht, Erlösquoten und Rendite beim Investieren in Krisen
GKV-Spitzenverband (2022) · Grundsätzliche Hinweise zum Gesamteinkommen vom 29. September 2022
GKV-Spitzenverband. GKV-Spitzenverband, gültig ab 1.10.2022; über den Verband der Ersatzkassen abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Kapitalerträge zählen auch bei Abgeltungsteuer zum Gesamteinkommen, gemindert um den Sparer-Pauschbetrag.
Zitiert in: Kinderdepot oder Elterndepot? Steuern, Schenkung, BAföG und Familienversicherung · Glossar: Familienversicherung
Glasserman (2003) · Monte Carlo Methods in Financial Engineering
Glasserman, Paul. Springer.
Standardwerk zu Monte-Carlo-Methoden in der Finanzwirtschaft: Zufallszahlen, Varianzreduktion, Fehler.
Zitiert in: Monte-Carlo-Simulation: wie sicher ist dein Plan? · Sequenzrisiko: Wenn die Reihenfolge der Renditen über den Ruhestand entscheidet · Monte-Carlo-Methodik: wie Portfolio Lab Vermögenspfade simuliert · Finanzziele-Methodik: wie Portfolio Lab einen Lebensplan simuliert · Optionsrechner: so bewertet Portfolio Lab Optionen · Glossar: Kontrollvariable · Glossar: Geometrische Brownsche Bewegung · Glossar: Monte-Carlo-Fehler
Glasserman u. a. (2015) · Stress scenario selection by empirical likelihood
Glasserman, Paul; Kang, Chulmin; Kang, Wanmo. Quantitative Finance 15 (1), S. 25–41. doi:10.1080/14697688.2014.926019
Methode für Reverse Stresstests: Sie sucht die wahrscheinlichsten Kombinationen von Faktorbewegungen, die zu einem Verlust über einer Schwelle führen, über den bedingten Erwartungswert der Faktoren bei großen Verlusten.
Zitiert in: Szenarioanalyse und Sensitivitätsanalyse: Aktien-, Zins-, Kredit- und Währungsrisiko im Stresstest · Szenarien-Methodik: wie Portfolio Lab Stresstests rechnet · Glossar: Reverse Stresstest
Gleiss Lutz (2026) · Änderungen der Marktmissbrauchsverordnung (MAR) durch den EU Listing Act – Inkrafttreten am 5. Juni 2026
Gleiss Lutz. Gleiss Lutz, Know-how; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Seit dem 5.6.2026 müssen Emittenten bei gestreckten Vorgängen nur noch das Endereignis ad hoc veröffentlichen; Zwischenschritte können weiter Insiderinformationen sein, Insiderverbote und Insiderlisten gelten für sie fort.
Zitiert in: Insiderhandel: was verboten ist, was erlaubt ist und was Directors' Dealings verraten · Glossar: Ad-hoc-Mitteilung
Glosten und Milgrom (1985) · Bid, ask and transaction prices in a specialist market with heterogeneously informed traders
Glosten, Lawrence R.; Milgrom, Paul R.. Journal of Financial Economics 14 (1), S. 71–100. doi:10.1016/0304-405X(85)90044-3
Eine Geld-Brief-Spanne entsteht schon deshalb, weil der Market Maker an besser informierte Händler verliert (adverse Selektion), auch ohne Kosten, Risikoscheu oder Gewinn.
Zitiert in: Market Making und Anleihenhandel: Spread, Inventar, Axes, RFQ, Cross Trades und Matrix Pricing · Ordertypen und Ausführung: von der Limit-Order über MOC und VWAP bis zu TAS und BTIC · Glossar: Adverse Selektion
Goetzmann (1993) · Accounting for Taste: Art and the Financial Markets over Three Centuries
Goetzmann, William N.. American Economic Review 83 (5), S. 1370–1376. Quelle
Frühe Langzeitstudie, die Kunstpreise über drei Jahrhunderte mit den Finanzmärkten vergleicht (Angaben über RePEc geprüft, keine Kurzfassung verfügbar).
Zitiert in: Sammlerstücke als Geldanlage: Was Kunst, Wein, Uhren und Oldtimer wirklich bringen
Goetzmann u. a. (2011) · Art and Money
Goetzmann, William N.; Renneboog, Luc; Spaenjers, Christophe. American Economic Review 101 (3), S. 222–226. doi:10.1257/aer.101.3.222
Über zwei Jahrhunderte beeinflussten Aktienrenditen die Kunstpreise deutlich; Spitzeneinkommen und Kunstpreise hängen langfristig zusammen.
Zitiert in: Sammlerstücke als Geldanlage: Was Kunst, Wein, Uhren und Oldtimer wirklich bringen
Goldman u. a. (1979) · Path Dependent Options: “Buy at the Low, Sell at the High”
Goldman, M. Barry; Sosin, Howard B.; Gatto, Mary Ann. The Journal of Finance 34 (5), S. 1111–1127. doi:10.1111/j.1540-6261.1979.tb00059.x
Geschlossene Bewertung von Lookback-Optionen mit variablem Strike.
Zitiert in: Optionsbewertung: wie faire Optionspreise entstehen · Optionsrechner: so bewertet Portfolio Lab Optionen · Glossar: Lookback-Option
Gompers und Lerner (2001) · The Venture Capital Revolution
Gompers, Paul; Lerner, Josh. Journal of Economic Perspectives 15 (2), S. 145–168. doi:10.1257/jep.15.2.145
Überblick über die Forschung zu Venture Capital: Mechanismen gegen Informations- und Anreizprobleme in jeder Phase der Finanzierung und ihre Fehlentwicklungen.
Zitiert in: Venture Capital: Finanzierungsrunden, Bewertung, Power Law und was die Forschung über die Rendite weiß
Gordon (1959) · Dividends, Earnings, and Stock Prices
Gordon, Myron J.. The Review of Economics and Statistics 41 (2). doi:10.2307/1927792
Prüft, ob Anleger beim Aktienkauf für Dividenden, Gewinne oder beides bezahlen, und bewertet Aktien als Strom wachsender Dividenden. Das ist die Grundlage des Gordon-Wachstumsmodells.
Zitiert in: Dividendenstrategie und Dividenden-ETFs kritisch betrachtet: Irrelevanz, Steuern, Faktoren · Fundamentalanalyse: Unternehmen bewerten wie ein Investor · Glossar: Gordon-Wachstumsmodell
Gornall und Strebulaev (2020) · Squaring venture capital valuations with reality
Gornall, Will; Strebulaev, Ilya A.. Journal of Financial Economics 135 (1), S. 120–143. doi:10.1016/j.jfineco.2018.04.015
Bewertet 135 US-Unicorns unter Berücksichtigung der Vorzugsrechte neu: Die gemeldeten Post-Money-Bewertungen liegen im Mittel 48 % über dem fairen Wert, Stammaktien sind um 56 % überbewertet.
Zitiert in: Venture Capital: Finanzierungsrunden, Bewertung, Power Law und was die Forschung über die Rendite weiß · Glossar: Liquidation Preference
Gorton und Rouwenhorst (2006) · Facts and Fantasies about Commodity Futures
Gorton, Gary; Rouwenhorst, K. Geert. Financial Analysts Journal 62 (2), S. 47–68. doi:10.2469/faj.v62.n2.4083
Ein gleich gewichteter Index voll besicherter Rohstoff-Futures brachte 1959 bis 2004 ähnliche Rendite und Sharpe Ratio wie US-Aktien, bei negativer Korrelation zu Aktien und Anleihen.
Zitiert in: Aktiv oder passiv bei Anleihen und Rohstoffen: Warum die Regeln anders sind als bei Aktien · Liquid Real Assets: Inflationsschutz mit liquiden Sachwerten im Portfolio
Gorton und Zhang (2023) · Taming Wildcat Stablecoins
Gorton, Gary B.; Zhang, Jeffery Y.. University of Chicago Law Review 90 (3). Quelle
Stablecoins gleichen den privaten Banknoten des 19. Jahrhunderts: Ihre Emittenten sind unregulierte Banken, anfällig für Runs; diskutiert werden Ausgabe nur durch Banken, Deckung eins zu eins mit sicheren Anlagen und öffentliches digitales Geld.
Zitiert in: Digital Assets: Tokenisierung, Stablecoins, Kryptowertpapiere und digitaler Euro · Glossar: Stablecoin
Goyal und Wahal (2008) · The Selection and Termination of Investment Management Firms by Plan Sponsors
Goyal, Amit; Wahal, Sunil. The Journal of Finance 63 (4), S. 1805–1847. doi:10.1111/j.1540-6261.2008.01375.x
3.400 Pensionspläne 1994 bis 2003: Manager werden nach hohen Überrenditen eingestellt, die danach ausbleiben; gekündigte Manager hätten so gut abgeschnitten wie ihre Nachfolger.
Zitiert in: RFP und Mandatsvergabe: Wie institutionelle Anleger Asset Manager auswählen
von Bothmer und Meister (2003) · Predicting critical crashes? A new restriction for the free variables
Graf von Bothmer, Hans-Christian; Meister, Christian. Physica A: Statistical Mechanics and its Applications 320, S. 539–547. doi:10.1016/S0378-4371(02)01535-2
Zusätzliche Bedingung an die Parameter des Modells, damit die Hazard-Rate des Crashs nicht negativ wird (Dämpfung).
Zitiert in: Blasen-Indikator (LPPLS): Methodik
Graham (2003) · The Intelligent Investor
Graham, Benjamin. HarperBusiness Essentials, überarbeitete Ausgabe mit Kommentaren von Jason Zweig (Erstausgabe 1949).
Grahams Ratgeber für Privatanleger: defensives und unternehmerisches Anlegen, Mr. Market und die Sicherheitsmarge (Margin of Safety) als Kern der Kapitalanlage.
Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons · Fundamentalanalyse: Unternehmen bewerten wie ein Investor · Glossar: Sicherheitsmarge · Glossar: Value Investing
Graham und Dodd (2008) · Security Analysis
Graham, Benjamin; Dodd, David L.. McGraw-Hill, 6. Auflage (Erstausgabe 1934).
Grundlagenwerk der Wertpapieranalyse: Der innere Wert eines Wertpapiers lässt sich aus Vermögen, Ertragskraft und Ausschüttungen schätzen, der Kurs kann lange davon abweichen.
Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons · Fundamentalanalyse: Unternehmen bewerten wie ein Investor · Glossar: Value Investing
Gredil u. a. (2023) · Benchmarking private equity: The direct alpha method
Gredil, Oleg R.; Griffiths, Barry; Stucke, Rüdiger. Journal of Corporate Finance 81, S. 102360. doi:10.1016/j.jcorpfin.2023.102360
Schlägt Direct Alpha vor: die jährliche Überrendite eines Fonds gegenüber einem Index aus den mit dem Index aufgezinsten Zahlungen; vergleicht sie mit den verbreiteten PME-Verfahren.
Zitiert in: Private Markets messen: J-Kurve, Cashflows, Glättung und Public Proxy · Takahashi-Alexander-Modell: Cashflows von Private-Markets-Fonds planen · Methodik Private Markets: Fonds auswerten, Cashflows prognostizieren, Zusagen planen · Glossar: Public Market Equivalent
Greenblatt (2005) · The Little Book That Beats the Market
Greenblatt, Joel. Wiley.
Die „Magic Formula“: Aktien nach hoher Gewinnrendite und hoher Kapitalrendite in eine Rangfolge bringen und die besten kaufen.
Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons · Glossar: Magic Formula
Greenwood, Shleifer und You (2019) · Bubbles for Fama
Greenwood, Robin; Shleifer, Andrei; You, Yang. Journal of Financial Economics 131 (1), S. 20–43. doi:10.1016/j.jfineco.2018.09.002
Starke Kursanstiege von Branchen sagen im Mittel keine niedrigen Folgerenditen voraus, erhöhen aber deutlich die Wahrscheinlichkeit eines Crashs.
Zitiert in: MSCI World vs. ACWI vs. FTSE All-World: Aufbau, Konzentration und Kombinationen · Themen-ETFs und Hype: Was Studien, Kosten und Überschneidungen zeigen · Spekulationsblasen: Was sie sind und wie das LPPLS-Modell sie sucht
Greenwood und Sammon (2022) · The Disappearing Index Effect
Greenwood, Robin; Sammon, Marco. NBER Working Paper 30748 (Fassung der späteren Veröffentlichung im Journal of Finance). doi:10.3386/w30748
Den Rückgang des S&P-500-Effekts erklären vor allem Aufstiege aus dem S&P MidCap 400 und eine größere Fähigkeit des Marktes, die Nachfrage am Stichtag zu bedienen.
Zitiert in: Index-Effekt: Was bei Aufnahmen in einen Index und Streichungen mit den Kursen passiert
Greenwood und Sammon (2025) · The Disappearing Index Effect
Greenwood, Robin; Sammon, Marco. The Journal of Finance 80 (2), S. 657–698. doi:10.1111/jofi.13410
Die Überrendite bei Aufnahmen in den S&P 500 ist von 7,4 % in den 1990er-Jahren auf unter 1 % im letzten Jahrzehnt gefallen, obwohl immer mehr Geld an den Index gebunden ist.
Zitiert in: Index-Effekt: Was bei Aufnahmen in einen Index und Streichungen mit den Kursen passiert · Smart Indexing: Mehrwert für Indexfonds rund um Corporate Actions und Indexänderungen · Glossar: Index-Effekt
Gregnanin u. a. (2024) · Signature-based portfolio allocation: a network approach
Gregnanin, Marco; Zhang, Yanyi; De Smedt, Johannes; Gnecco, Giorgio; Parton, Maurizio. Applied Network Science 9, S. Artikel 54. doi:10.1007/s41109-024-00651-1
Ersetzt in der Portfolio-Optimierung die Korrelationsmatrix durch eine Ähnlichkeitsmatrix aus Pfad-Signaturen; auf dem S&P 500 ergab das in den Tests der Autoren höhere kumulierte Log-Renditen und Sharpe Ratios als der Netzwerkansatz mit Pearson-Korrelationen.
Zitiert in: Jenseits von Markowitz: Schätzfehler, Rauschen und echte Diversifikation · Glossar: Pfad-Signatur
Gregory (2020) · The xVA Challenge: Counterparty Risk, Funding, Collateral, Capital and Initial Margin
Gregory, Jon. Wiley.
Standardwerk zu Kontrahentenrisiko, Exposure, Besicherung, zentralem Clearing und den Bewertungsanpassungen CVA, DVA, FVA, ColVA, KVA und MVA.
Zitiert in: Basket Swaps, Total Return Swaps oder Futures: Markt-Exposure effizient aufbauen · Kontrahenten- und Emittentenrisiko: CVA, ETCs, Zertifikate und Swaps · Glossar: Kontrahentenrisiko · Glossar: Expected Exposure
Griffin und Shams (2020) · Is Bitcoin Really Untethered?
Griffin, John M.; Shams, Amin. The Journal of Finance 75 (4), S. 1913–1964. doi:10.1111/jofi.12903
Käufe mit dem Stablecoin Tether folgten im Boom 2017 auf Kursrückgänge, gingen auf einen einzigen Akteur zurück und hoben den Bitcoin-Kurs deutlich. Das spricht eher für ungedecktes digitales Geld als für Nachfrage von Anlegern.
Zitiert in: Digital Assets: Tokenisierung, Stablecoins, Kryptowertpapiere und digitaler Euro · Krypto im institutionellen Portfolio: Zugang, Verwahrung, Regulierung und Risikobudget
Grinold (1989) · The fundamental law of active management
Grinold, Richard C.. The Journal of Portfolio Management 15 (3), S. 30–37. doi:10.3905/jpm.1989.409211
Fundamentalgesetz des aktiven Managements: Information Ratio ≈ Treffsicherheit × Wurzel der Zahl unabhängiger Entscheidungen.
Zitiert in: Sharpe Ratio: Rendite pro Einheit Risiko · Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen · Stock Picking: Warum Einzelaktien so schwer zu treffen sind · Strategische und taktische Asset-Allokation und der Total Portfolio Approach · Tracking Error und Information Ratio: Abweichung vom Index · Glossar: Fundamentalgesetz des aktiven Managements
Grinold und Kahn (2000) · Active Portfolio Management
Grinold, Richard C.; Kahn, Ronald N.. McGraw-Hill, 2. Auflage.
Standardwerk zum aktiven Management: Alpha, Tracking Error, Information Ratio und das Fundamentalgesetz.
Zitiert in: Core-Satellite mit breitem Kern und gezielten Satelliten: Kosten, Tracking Error und Regeln · Aktive ETFs: Wie sie funktionieren und was sie bringen · Strategische und taktische Asset-Allokation und der Total Portfolio Approach · Tracking Error und Information Ratio: Abweichung vom Index · Index-Replikation: vollständige Replikation, optimiertes Sampling und Swap · Multi-Asset-Attribution: Gewichtungsschemata, Top-down und Bottom-up, Währungen und Overlays · Performance-Attribution: Brinson-Zerlegung, Faktoren und Verkettung über die Zeit · Risikobeitrag: das Portfoliorisiko in seine Teile zerlegen · Risiko & Attribution: Methodik der Risikozerlegung und Brinson-Attribution · Glossar: Aktives Risikobudget · Glossar: Fundamentalgesetz des aktiven Managements · Glossar: Informationskoeffizient
Gross (1998) · Bill Gross on Investing
Gross, William H.. Wiley.
Der Mitgründer von PIMCO über aktives Anleihemanagement mit Blick auf die Gesamtrendite (Total Return) aus Zinsen und Kursgewinnen.
Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons
Grossman LLP (2026) · Spring 2026 Auction Season: Examining Recent Changes in Buyer's Premiums
Grossman LLP. Grossman LLP (Kanzlei für Kunstrecht), 14.5.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Aufgelder großer internationaler Auktionshäuser im Frühjahr 2026: 27 bis 29 % des Zuschlags in der untersten Preisstufe, 22 % in der mittleren und 15 % oberhalb von 8 Mio. US-Dollar.
Zitiert in: Sammlerstücke als Geldanlage: Was Kunst, Wein, Uhren und Oldtimer wirklich bringen · Glossar: Aufgeld (Buyer's Premium)
Grossman und Zhou (1993) · Optimal Investment Strategies for Controlling Drawdowns
Grossman, Sanford J.; Zhou, Zhongquan. Mathematical Finance 3 (3), S. 241–276. doi:10.1111/j.1467-9965.1993.tb00044.x
Optimale Anlagestrategie, wenn ein Drawdown eine feste Grenze nicht überschreiten darf.
Zitiert in: Maximum Drawdown: der größte Verlust vom Höchststand
Grullon und Michaely (2002) · Dividends, Share Repurchases, and the Substitution Hypothesis
Grullon, Gustavo; Michaely, Roni. The Journal of Finance 57 (4), S. 1649–1684. doi:10.1111/1540-6261.00474
US-Unternehmen haben Dividenden schrittweise durch Aktienrückkäufe ersetzt; Rückkäufe sind die bevorzugte Form geworden, mit Ausschüttungen zu beginnen.
Zitiert in: Dividendenstrategie und Dividenden-ETFs kritisch betrachtet: Irrelevanz, Steuern, Faktoren · Glossar: Aktienrückkauf
Grundy und Martin (2001) · Understanding the Nature of the Risks and the Source of the Rewards to Momentum Investing
Grundy, Bruce D.; Martin, J. Spencer. The Review of Financial Studies 14 (1), S. 29–78. doi:10.1093/rfs/14.1.29
Gewinner kaufen und Verlierer verkaufen erzeugt zeitlich schwankende Faktorladungen, je nachdem, wie die Faktoren in der Rangperiode liefen; um diese Ladungen bereinigt sind die Momentum-Gewinne seit 1926 bemerkenswert stabil.
Gu u. a. (2020) · Empirical Asset Pricing via Machine Learning
Gu, Shihao; Kelly, Bryan; Xiu, Dacheng. The Review of Financial Studies 33 (5), S. 2223–2273. doi:10.1093/rfs/hhaa009
Vergleich von Machine-Learning-Verfahren für Risikoprämien einzelner Aktien; Bäume und neuronale Netze schneiden am besten ab, vor allem durch nichtlineare Wechselwirkungen.
Zitiert in: Prognosemodelle für Renditen: ARIMA, GARCH, LSTM und Machine Learning
NZ Super Fund (2023) · Reference Portfolio (Webseite, Aufteilung Stand September 2023)
Guardians of New Zealand Superannuation. Guardians of New Zealand Superannuation; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Gedachtes, passives Referenzportfolio des neuseeländischen Staatsfonds aus 80 % Wachstumsanlagen und 20 % Anleihen; Maßstab für den Mehrwert nach allen Kosten und Hürde für aktive Anlagen.
Zitiert in: Strategische und taktische Asset-Allokation und der Total Portfolio Approach · Glossar: Referenzportfolio
Guidolin und Timmermann (2007) · Asset allocation under multivariate regime switching
Guidolin, Massimo; Timmermann, Allan. Journal of Economic Dynamics and Control 31 (11), S. 3503–3544. doi:10.1016/j.jedc.2006.12.004
Vier Regime für Aktien und Anleihen (Crash, langsames Wachstum, Bulle, Erholung); die optimalen Gewichte hängen stark vom Zustand und vom Anlagehorizont ab.
Zitiert in: Regime-Modelle: Hidden Markov, Markov-Switching und Co.
Guo u. a. (2011) · Do Buyouts (Still) Create Value?
Guo, Shourun; Hotchkiss, Edith S.; Song, Weihong. The Journal of Finance 66 (2), S. 479–517. doi:10.1111/j.1540-6261.2010.01640.x
Public-to-Private-Buyouts von 1990 bis 2006: vorsichtiger bewertet und weniger gehebelt als in den 1980er-Jahren; Renditen stammen ähnlich stark aus Branchenmultiples, Steuervorteilen des Hebels und operativen Verbesserungen.
Zitiert in: Buyout-Fonds und Management-Buyouts: Wie LBO, MBO und MBI funktionieren
Gürkaynak u. a. (2010) · The TIPS Yield Curve and Inflation Compensation
Gürkaynak, Refet S.; Sack, Brian; Wright, Jonathan H.. American Economic Journal: Macroeconomics 2 (1), S. 70–92. doi:10.1257/mac.2.1.70
Schätzt täglich eine Zinskurve der inflationsgeschützten US-Staatsanleihen und daraus die Inflationskompensation; sie ist kein reines Maß der Inflationserwartung, sondern durch eine Inflationsrisikoprämie und eine Liquiditätsprämie verzerrt.
Zitiert in: Markterwartungen: Was Zinskurve, Inflationsanleihen und Optionen über die Zukunft verraten · Makro-Dashboard und Regime-Analyse: Methodik · Glossar: TIPS
Gutiérrez u. a. (2020) · Are Online Job Postings Informative to Investors?
Gutiérrez, Elizabeth; Lourie, Ben; Nekrasov, Alexander; Shevlin, Terry. Management Science 66 (7), S. 3133–3141. doi:10.1287/mnsc.2019.3450
Mehr Online-Stellenanzeigen gehen mit besserer künftiger Geschäftsentwicklung einher, vor allem bei Stellen für Wachstum statt Ersatz; Anleger reagieren positiv darauf.
Zitiert in: Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen
H
Hagan und West (2006) · Interpolation Methods for Curve Construction
Hagan, Patrick S.; West, Graeme. Applied Mathematical Finance 13 (2), S. 89–129. doi:10.1080/13504860500396032
Überblick über Interpolationsverfahren für Zinskurven, ihren Zusammenhang mit dem Bootstrapping und ihre Schwächen.
Zitiert in: Anleihen-Mathematik: Preis, Rendite, Duration, Konvexität und Spreads rechnen
Hall und Woodward (2010) · The Burden of the Nondiversifiable Risk of Entrepreneurship
Hall, Robert E.; Woodward, Susan E.. American Economic Review 100 (3), S. 1163–1194. doi:10.1257/aer.100.3.1163
Auszahlungen an Gründer venture-finanzierter Unternehmen: im Mittel 5,8 Mio. US-Dollar beim Exit, aber fast drei Viertel erhalten nichts und wenige über eine Milliarde.
Zitiert in: Venture Capital: Finanzierungsrunden, Bewertung, Power Law und was die Forschung über die Rendite weiß · Glossar: Power Law
Hallerbach (2003) · Decomposing portfolio value-at-risk: a general analysis
Hallerbach, Winfried. The Journal of Risk 5 (2), S. 1–18. doi:10.21314/jor.2003.076
Untersucht Grenz-, Komponenten- und inkrementellen VaR über die Normalverteilung hinaus und zeigt, wie man sie aus Simulationen schätzt.
Zitiert in: Risiko & Attribution: Methodik der Risikozerlegung und Brinson-Attribution
Hamilton (1989) · A New Approach to the Economic Analysis of Nonstationary Time Series and the Business Cycle
Hamilton, James D.. Econometrica 57 (2), S. 357–384. doi:10.2307/1912559
Regimewechselmodell (Markov-Switching), das Aufschwung und Rezession aus dem BIP-Wachstum statistisch schätzt.
Zitiert in: Regime-Modelle: Hidden Markov, Markov-Switching und Co. · Taktik-Methodik: wie die elf taktischen Modelle rechnen · Makro-Dashboard und Regime-Analyse: Methodik · Regime-Methodik: wie das Hidden-Markov-Modell rechnet · Glossar: Übergangsmatrix · Glossar: Markov-Switching-Modell · Glossar: Hamilton-Filter
Hamilton (1994) · Time Series Analysis
Hamilton, James D.. Princeton University Press.
Lehrbuch der Zeitreihenanalyse: Autokorrelation, Einheitswurzeln, Kointegration, Regimewechsel.
Zitiert in: Regime-Modelle: Hidden Markov, Markov-Switching und Co. · Asset-Analyse: Methodik von Korrelation bis Kointegration · Glossar: Markov-Switching-Modell
EIA (2014) · Oil tanker sizes range from general purpose to ultra-large crude carriers on AFRA scale
Hamilton, T. Mason. U.S. Energy Information Administration, Today in Energy, 16.09.2014. Quelle
Größenklassen von Öltankern nach der AFRA-Skala mit ihrer Ladefähigkeit in Barrel, dazu die Klasse Aframax.
Zitiert in: Schiffsdaten und Satellitenbilder: Was sie über Rohstoffe verraten · Glossar: VLCC · Glossar: Aframax
Hanke und Hauser (2008) · On the effects of stock spam e-mails
Hanke, Michael; Hauser, Florian. Journal of Financial Markets 11 (1), S. 57–83. doi:10.1016/j.finmar.2007.10.001
Spam-Mails erhöhen kurzfristig Überrendite, Umsatz und Tagesschwankung beworbener Aktien, ohne dauerhaften Kurseffekt; wiederholter Spam verlängert das Zeitfenster zum Verkaufen.
Zitiert in: Pump and Dump und Pennystocks: Wie die Masche funktioniert
Hansen und Hodrick (1980) · Forward Exchange Rates as Optimal Predictors of Future Spot Rates: An Econometric Analysis
Hansen, Lars Peter; Hodrick, Robert J.. Journal of Political Economy 88 (5), S. 829–853. doi:10.1086/260910
Verwirft für die 1970er- und die 1920er-Jahre die Hypothese, dass der Terminkurs die Erwartung des Markts für den künftigen Kassakurs ist.
Zitiert in: Carry Trade: Zinsen kassieren mit Währungen und Anleihen · Glossar: Ungedeckte Zinsparität
Hansen und Lunde (2005) · A forecast comparison of volatility models: does anything beat a GARCH(1,1)?
Hansen, Peter R.; Lunde, Asger. Journal of Applied Econometrics 20 (7), S. 873–889. doi:10.1002/jae.800
Vergleich von 330 Volatilitätsmodellen außerhalb der Stichprobe: Bei Wechselkursen schlägt kaum etwas GARCH(1,1), bei Aktien helfen Modelle mit Leverage-Effekt.
Zitiert in: Prognosemodelle für Renditen: ARIMA, GARCH, LSTM und Machine Learning
Hansen (2005) · A Test for Superior Predictive Ability
Hansen, Peter Reinhard. Journal of Business & Economic Statistics 23 (4), S. 365–380. doi:10.1198/073500105000000063
SPA-Test: prüft, ob das beste von vielen Modellen einen Vergleichsmaßstab wirklich schlägt; trennschärfer als der Reality Check.
Zitiert in: Charttechnik, Chartmuster und Candlesticks aus Quant-Sicht · Probability of Backtest Overfitting: Hält die beste Variante, was der Backtest verspricht? · Prognosemodelle für Renditen: ARIMA, GARCH, LSTM und Machine Learning · Glossar: White's Reality Check
Hanson (2003) · Combinatorial Information Market Design
Hanson, Robin. Information Systems Frontiers 5 (1), S. 107–119. doi:10.1023/a:1022058209073
Schlägt Marktbewertungsregeln (Market Scoring Rules) vor: ein automatischer Market Maker für Informationsmärkte, darunter die logarithmische Variante (LMSR).
Zitiert in: Prognosemärkte als Wetten auf Ereignisse: was sie können und was nicht · Glossar: LMSR
Harati-Mokhtari u. a. (2007) · Automatic Identification System (AIS): Data Reliability and Human Error Implications
Harati-Mokhtari, Abbas; Wall, Alan; Brooks, Philip; Wang, Jin. The Journal of Navigation 60 (3), S. 373–389. doi:10.1017/S0373463307004298
Untersucht anhand dreier AIS-Studien, wie zuverlässig die Daten sind und welche Rolle Bedienung und menschliche Fehler an Bord spielen.
Zitiert in: Schiffsdaten und Satellitenbilder: Was sie über Rohstoffe verraten
Harding (2016) · Keeping members on track with index investing
Harding, Julian. Portfolio Institutional, 28.10.2016; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Ein Indexmanager von State Street über Mehrwert bei der Umsetzung: Handel bei Indexänderungen, Wahl bei Kapitalmaßnahmen und das Auslassen kleiner Änderungen.
Zitiert in: Smart Indexing: Mehrwert für Indexfonds rund um Corporate Actions und Indexänderungen · Glossar: Smart Indexing
Harris (2002) · Trading and Exchanges: Market Microstructure for Practitioners
Harris, Larry. Oxford University Press.
Lehrbuch zur Marktmikrostruktur für die Praxis: Ordertypen, Marktformen, Händler und Broker, Liquidität, Informationen und Transaktionskosten.
Zitiert in: Market Making und Anleihenhandel: Spread, Inventar, Axes, RFQ, Cross Trades und Matrix Pricing · Ordertypen und Ausführung: von der Limit-Order über MOC und VWAP bis zu TAS und BTIC · Glossar: Limit-Order
Harris und Gurel (1986) · Price and Volume Effects Associated with Changes in the S&P 500 List: New Evidence for the Existence of Price Pressures
Harris, Lawrence; Gurel, Eitan. The Journal of Finance 41 (4), S. 815–829. doi:10.1111/j.1540-6261.1986.tb04550.x
Nach der Ankündigung einer Aufnahme in den S&P 500 steigen die Kurse um mehr als 3 %, der Anstieg kehrt sich nach zwei Wochen fast ganz um (Preisdruck).
Zitiert in: Index-Effekt: Was bei Aufnahmen in einen Index und Streichungen mit den Kursen passiert · Smart Indexing: Mehrwert für Indexfonds rund um Corporate Actions und Indexänderungen
Harris u. a. (2014) · Private Equity Performance: What Do We Know?
Harris, Robert S.; Jenkinson, Tim; Kaplan, Steven N.. The Journal of Finance 69 (5), S. 1851–1882. doi:10.1111/jofi.12154
Mit Cashflow-Daten von fast 1.400 US-Fonds: Buyout-Fonds übertrafen den S&P 500 über ihre Laufzeit um 20 bis 27 %, mehr als 3 % pro Jahr; Venture Capital nur in den 1990er-Jahren.
Zitiert in: Buyout-Fonds und Management-Buyouts: Wie LBO, MBO und MBI funktionieren · ELTIF: Private Markets für Privatanleger nach den Regeln von ELTIF 2.0 · Private Equity erklärt: Strategien, Fondsstruktur, Gebühren und was die Forschung zur Rendite zeigt · Venture Capital: Finanzierungsrunden, Bewertung, Power Law und was die Forschung über die Rendite weiß · Private Markets messen: J-Kurve, Cashflows, Glättung und Public Proxy
Harris u. a. (2023) · Has persistence persisted in private equity? Evidence from buyout and venture capital funds
Harris, Robert S.; Jenkinson, Tim; Kaplan, Steven N.; Stucke, Ruediger. Journal of Corporate Finance 81, S. 102361. doi:10.1016/j.jcorpfin.2023.102361
Die Beständigkeit der Ergebnisse von Folgefonds bleibt bei Venture Capital deutlich, ist bei Buyout-Fonds seit 2000 aber kaum noch nachweisbar, wenn man nur die bei der Mittelaufnahme bekannten Zwischenergebnisse nutzt.
Zitiert in: Private Equity erklärt: Strategien, Fondsstruktur, Gebühren und was die Forschung zur Rendite zeigt · Venture Capital: Finanzierungsrunden, Bewertung, Power Law und was die Forschung über die Rendite weiß
Hartzmark und Solomon (2019) · The Dividend Disconnect
Hartzmark, Samuel M.; Solomon, David H.. The Journal of Finance 74 (5), S. 2153–2199. doi:10.1111/jofi.12785
Viele Anleger behandeln Dividenden und Kursgewinne als getrennte Dinge und übersehen, dass eine Ausschüttung den Kurs senkt.
Zitiert in: Thesaurierend oder ausschüttend: Welcher ETF passt besser? · Dividendenstrategie und Dividenden-ETFs kritisch betrachtet: Irrelevanz, Steuern, Faktoren · Glossar: Free Dividends Fallacy
Harvey (1988) · The real term structure and consumption growth
Harvey, Campbell R.. Journal of Financial Economics 22 (2), S. 305–333. doi:10.1016/0304-405x(88)90073-6
Die reale Zinsstruktur sagt das Konsumwachstum voraus; inverse Kurven gingen Rezessionen voraus.
Zitiert in: Zinskurve: Was die Zinsstruktur verrät und warum eine inverse Kurve als Warnsignal gilt · Glossar: Inverse Zinskurve
Harvey und Siddique (2000) · Conditional Skewness in Asset Pricing Tests
Harvey, Campbell R.; Siddique, Akhtar. The Journal of Finance 55 (3), S. 1263–1295. doi:10.1111/0022-1082.00247
Zeigt, dass Anleger Schiefe bepreisen: Anlagen mit negativer Schiefe müssen eine höhere Rendite bieten.
Zitiert in: Schiefe und Kurtosis: Warum Börsencrashs häufiger sind, als die Normalverteilung sagt · Sortino Ratio und Calmar Ratio: Risiko nach unten · Glossar: Schiefe
Harvey u. a. (2008) · Bayes vs. Resampling: A Rematch
Harvey, Campbell R.; Liechty, John C.; Liechty, Merrill W.. Journal of Investment Management 6 (1), S. 29–45. Quelle
Wiederholt das Spiel von Markowitz und Usmen mit einem üblichen Bayes-Verfahren; die Ergebnisse kehren sich um, im Spiel mit Prognose für eine Periode gewinnt stets Bayes.
Zitiert in: Jenseits von Markowitz: Schätzfehler, Rauschen und echte Diversifikation · Resampling-Optimierung nach Michaud: stabilere Portfoliogewichte durch Simulation · Glossar: Prädiktive Verteilung
Harvey und Liu (2015) · Backtesting
Harvey, Campbell R.; Liu, Yan. The Journal of Portfolio Management 42 (1), S. 13–28. doi:10.3905/jpm.2015.42.1.013
Rechnet die Sharpe Ratio eines Backtests mit Verfahren für Mehrfachtests ab (Haircut) und nennt eine Gewinnhürde, ab der eine Strategie als signifikant gelten kann.
Zitiert in: Deflated Sharpe Ratio: Wie viel Können steckt in einer Sharpe Ratio? · Probability of Backtest Overfitting: Hält die beste Variante, was der Backtest verspricht? · Overfitting-Check und Diversifikationsrendite: so rechnen Backtest und Taktik · Glossar: Haircut Sharpe Ratio
Harvey u. a. (2016) · … and the Cross-Section of Expected Returns
Harvey, Campbell R.; Liu, Yan; Zhu, Heqing. Review of Financial Studies 29 (1), S. 5–68. doi:10.1093/rfs/hhv059
Bei Hunderten getesteten Faktoren reicht die übliche Signifikanz nicht: Ein neuer Faktor braucht einen t-Wert über 3,0; viele Entdeckungen sind vermutlich falsch.
Zitiert in: Sharpe Ratio: Rendite pro Einheit Risiko · Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen · Faktorinvesting: die Fama-French-Faktoren verstehen · Backtest-Overfitting: Wenn die Vergangenheit zu gut aussieht · Deflated Sharpe Ratio: Wie viel Können steckt in einer Sharpe Ratio? · Prognosemodelle für Renditen: ARIMA, GARCH, LSTM und Machine Learning · Faktorregression, Faktor-Allokation und Faktorstatistik: Methodik · Glossar: Faktor-Zoo · Glossar: t-Wert · Glossar: Multiples Testen
Harvey u. a. (2018) · The Impact of Volatility Targeting
Harvey, Campbell R.; Hoyle, Edward; Korgaonkar, Russell; Rattray, Sandy; Sargaison, Matthew; Hemert, Otto Van. The Journal of Portfolio Management 45 (1), S. 14–33. doi:10.3905/jpm.2018.45.1.014
Volatility Targeting senkt extreme Verluste und verbessert bei Aktien die Sharpe Ratio, bei Anleihen kaum.
Zitiert in: Carry Trade: Zinsen kassieren mit Währungen und Anleihen · Taktische Allokation: Momentum, Dual Momentum und Trendfolge · Taktik-Methodik: wie die elf taktischen Modelle rechnen
Harvey u. a. (2022) · An Investor’s Guide to Crypto
Harvey, Campbell R.; Abou Zeid, Tarek; Draaisma, Teun; Luk, Martin; Neville, Henry; Rzym, Andre u. a.. The Journal of Portfolio Management 49 (1), S. 146–171. doi:10.3905/jpm.2022.1.428
Überblick für Investoren: Token und ihre Funktion, Bewertung, Volatilitätssteuerung und Trendfolge, Korrelation mit riskanten Anlagen, die in deren Verlustphasen steigt, sowie Verwahrung und Regulierung.
Zitiert in: Krypto im institutionellen Portfolio: Zugang, Verwahrung, Regulierung und Risikobudget
Haug (2007) · The Complete Guide to Option Pricing Formulas
Haug, Espen Gaarder. McGraw-Hill, 2. Auflage.
Formelsammlung der Optionsbewertung: Black-Scholes mit Cost of Carry, Bäume, Barrieren, asiatische, Lookback- und weitere exotische Optionen.
Zitiert in: Optionsbewertung: wie faire Optionspreise entstehen · Optionsrechner: so bewertet Portfolio Lab Optionen · Glossar: Cost of Carry
Haug und Hirschey (2006) · The January Effect
Haug, Mark; Hirschey, Mark. Financial Analysts Journal 62 (5), S. 78–88. doi:10.2469/faj.v62.n5.4284
Ungewöhnlich hohe Januar-Renditen kleiner US-Aktien bestehen fort und blieben von der Steuerreform 1986 unberührt; das spricht auch für verhaltensökonomische Erklärungen.
Zitiert in: Saisonalität an der Börse: Sell in May, Januar-Effekt und wie man Kalendereffekte testet
Hazelkorn u. a. (2023) · Beyond Basis Basics: Liquidity Demand and Deviations from the Law of One Price
Hazelkorn, Todd M.; Moskowitz, Tobias J.; Vasudevan, Kaushik. The Journal of Finance 78 (1), S. 301–345. doi:10.1111/jofi.13198
Der Abstand zwischen Aktienindexfutures und Kassamarkt spiegelt die Nachfrage nach Aktien-Exposure wider, bewegt sich mit den Positionen von Händlern und Anlegern und sagt Renditen negativ voraus; daraus ergibt sich eine Prämie von 5 bis 6 % pro Jahr.
Zitiert in: Basket Swaps, Total Return Swaps oder Futures: Markt-Exposure effizient aufbauen
He und Litterman (1999) · The Intuition Behind Black-Litterman Model Portfolios
He, Guangliang; Litterman, Robert. Goldman Sachs Asset Management (SSRN). doi:10.2139/ssrn.334304
Erklärt anschaulich, wie Einschätzungen im Black-Litterman-Modell die Gewichte verschieben (Arbeitspapier von Goldman Sachs Asset Management).
Zitiert in: Black-Litterman: eigene Einschätzungen sauber einbauen · Optimierungsmethodik: Schätzung, Zielfunktionen, Black-Litterman, Resampling und Walk-forward
Heaton und Lucas (2000) · Portfolio Choice and Asset Prices: The Importance of Entrepreneurial Risk
Heaton, John; Lucas, Deborah. The Journal of Finance 55 (3), S. 1163–1198. doi:10.1111/0022-1082.00244
Haushalte mit hohem, schwankendem Unternehmereinkommen halten weniger Aktien; Aktien des eigenen Arbeitgebers verdrängen andere Aktien.
Zitiert in: Das ganze Vermögen: Gesamtvermögen aus Depot, Haus, Humankapital und Auto
BaFin, MiCAR (2024) · Neue Spielregeln für einen neuen Markt (BaFinJournal, 01.07.2024)
Heine-Dickau, Markus; Schaffors, Robert; Beikircher, Jessica. Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Überblick über MiCAR: Geltung seit 30. Juni bzw. 30. Dezember 2024, E-Geld-Token, vermögenswertereferenzierte und sonstige Token, Pflichten der Emittenten und Rolle der BaFin.
Zitiert in: Digital Assets: Tokenisierung, Stablecoins, Kryptowertpapiere und digitaler Euro · Glossar: Kryptowert · Glossar: E-Geld-Token · Glossar: Utility-Token
Freshfields (2024) · Grandfathering under MiCA: how member states approach the transitional regime (30.12.2024)
Heinz, Janina; van der Houwen, Daphne; Klingenbrunn, Daniel; Schneider, Eva; De Backer, Steffie. Freshfields Bruckhaus Deringer, Blog Technology Quotient; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Art. 143 Abs. 3 MiCA erlaubt Übergangsfristen für bestehende Anbieter bis 1. Juli 2026; Deutschland hat sie nach § 50 Abs. 2 Nr. 3 KMAG auf den 31. Dezember 2025 verkürzt.
Zitiert in: Krypto im institutionellen Portfolio: Zugang, Verwahrung, Regulierung und Risikobudget
Hendershott u. a. (2026) · Quote Competition in Corporate Bonds
Hendershott, Terrence; Li, Dan; Livdan, Dmitry; Schürhoff, Norman; Venkataraman, Kumar. The Journal of Finance 81 (4), S. 2165–2216. doi:10.1111/jofi.70048
Auch nur indikative Kurse von Händlern senken bei Unternehmensanleihen die Handelskosten; Händler nutzen sie, um ihr Inventar zu steuern, der Wettbewerb über Kurse ist aber unvollkommen.
Zitiert in: Market Making und Anleihenhandel: Spread, Inventar, Axes, RFQ, Cross Trades und Matrix Pricing
Henderson und Pearson (2011) · The dark side of financial innovation: A case study of the pricing of a retail financial product
Henderson, Brian J.; Pearson, Neil D.. Journal of Financial Economics 100 (2), S. 227–247. doi:10.1016/j.jfineco.2010.12.006
64 Emissionen eines verbreiteten US-Strukturprodukts für Privatanleger: Ausgabepreise im Mittel fast 8 % über dem fairen Wert aus Optionsmodellen, erwartete Rendite leicht unter null.
Zitiert in: Optionsscheine, Turbos und Zertifikate: Was sie sind und was man draufzahlt · Glossar: Emittentenmarge
Henderson u. a. (2012) · Measuring Economic Growth from Outer Space
Henderson, J. Vernon; Storeygard, Adam; Weil, David N.. American Economic Review 102 (2), S. 994–1028. doi:10.1257/aer.102.2.994
Nachtlicht aus Satellitenbildern als Maß für Wirtschaftswachstum, besonders für Länder und Regionen mit schwacher amtlicher Statistik.
Zitiert in: Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen · Glossar: Nachtlicht-Daten
Heuking (2023) · ELTIF II: Novellierung der ELTIF-Verordnung – neuer Handlungsspielraum für Anbieter alternativer Investmentfonds
Heuking Kühn Lüer Wojtek. Heuking Kühn Lüer Wojtek, Update Investmentfonds Nr. 31 vom 13.01.2023; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Vergleich alter und neuer ELTIF-Regeln: Mindestanlage von 10.000 € und 10-%-Grenze für Kleinanleger mit Portfolios bis 500.000 € entfallen, Mindestquote zulässiger Anlagen sinkt von 70 auf 55 %, Kreditgrenze steigt von 30 % auf 50 %.
Zitiert in: ELTIF: Private Markets für Privatanleger nach den Regeln von ELTIF 2.0
ICMA und FIX Trading Community (2025) · Bond Market Axe Distribution in Europe: An ICMA and FIX Trading Community White Paper
Hill, Andy; Suhaib-Wolf, Nina; Coupe, Matt; Wang, Yuhang. International Capital Market Association und FIX Trading Community, Dezember 2025; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Definition und Standard für Axes im europäischen Anleihenhandel, ihre elektronische Verteilung und die Klagen der Käuferseite über unzuverlässige oder beidseitige Axes und Informationsabfluss.
Zitiert in: Market Making und Anleihenhandel: Spread, Inventar, Axes, RFQ, Cross Trades und Matrix Pricing · Glossar: Axe
Himmelberg u. a. (2005) · Assessing High House Prices: Bubbles, Fundamentals and Misperceptions
Himmelberg, Charles; Mayer, Christopher; Sinai, Todd. Journal of Economic Perspectives 19 (4), S. 67–92. doi:10.1257/089533005775196769
Kaufpreis-Miet- und Kaufpreis-Einkommens-Verhältnisse allein führen in die Irre; die Autoren messen die jährlichen Kosten des Eigentums als Variante der Nutzerkosten und finden Ende 2004 wenig Hinweise auf eine Blase.
Zitiert in: Mieten oder kaufen: Nutzerkosten, Kaufnebenkosten 2026 und ein Vermögensvergleich über 20 Jahre · Glossar: Nutzerkosten des Wohnens
Ho und Stoll (1981) · Optimal dealer pricing under transactions and return uncertainty
Ho, Thomas; Stoll, Hans R.. Journal of Financial Economics 9 (1), S. 47–73. doi:10.1016/0304-405X(81)90020-9
Ein risikoscheuer Händler, der nicht weiß, wann Aufträge kommen und wie sich sein Bestand entwickelt, setzt Geld- und Briefkurs um seinen eigenen Indifferenzpreis. Das Inventarrisiko wird so Teil der Spanne.
Zitiert in: Market Making und Anleihenhandel: Spread, Inventar, Axes, RFQ, Cross Trades und Matrix Pricing
Ho (1992) · Key Rate Durations
Ho, Thomas S.Y.. The Journal of Fixed Income 2 (2), S. 29–44. doi:10.3905/jfi.1992.408049
Key Rate Durations: Zinsrisiko je Laufzeitpunkt der Zinskurve statt nur einer Zahl.
Zitiert in: Duration: wie stark Anleihen auf Zinsen reagieren · Anleihen-Mathematik: Preis, Rendite, Duration, Konvexität und Spreads rechnen · Liability Driven Investing und Cashflow Driven Investing: Verbindlichkeiten mit Anleihen decken · Szenarioanalyse und Sensitivitätsanalyse: Aktien-, Zins-, Kredit- und Währungsrisiko im Stresstest · Risikofaktoren im Look-through: Methodik
Hochberg u. a. (2018) · Patent collateral, investor commitment, and the market for venture lending
Hochberg, Yael V.; Serrano, Carlos J.; Ziedonis, Rosemarie H.. Journal of Financial Economics 130 (1), S. 74–94. doi:10.1016/j.jfineco.2018.06.003
Kredite an Start-ups (Venture Debt) hängen an verwertbaren Patenten als Sicherheit und an der Zusage der Eigenkapitalgeber; nach dem Crash 2000 finanzierten Kreditgeber vor allem Firmen weiter, deren Investoren nachschießen konnten.
Zitiert in: Venture Capital: Finanzierungsrunden, Bewertung, Power Law und was die Forschung über die Rendite weiß · Glossar: Venture Debt
Hochreiter und Schmidhuber (1997) · Long Short-Term Memory
Hochreiter, Sepp; Schmidhuber, Jürgen. Neural Computation 9 (8), S. 1735–1780. doi:10.1162/neco.1997.9.8.1735
Führt LSTM-Netze ein: rekurrente Netze mit Gedächtniszellen und Toren, die Abhängigkeiten über lange Zeitabstände lernen.
Zitiert in: Prognosemodelle für Renditen: ARIMA, GARCH, LSTM und Machine Learning · Glossar: LSTM
Hong und Stein (1999) · A Unified Theory of Underreaction, Momentum Trading, and Overreaction in Asset Markets
Hong, Harrison; Stein, Jeremy C.. The Journal of Finance 54 (6), S. 2143–2184. doi:10.1111/0022-1082.00184
Modell mit Nachrichtenbeobachtern und Trendfolgern: Langsam verbreitete Information führt erst zu Unterreaktion und Trends, später zu Übertreibung.
Zitiert in: Charttechnik, Chartmuster und Candlesticks aus Quant-Sicht
Hong und Kacperczyk (2009) · The price of sin: The effects of social norms on markets
Hong, Harrison; Kacperczyk, Marcin. Journal of Financial Economics 93 (1), S. 15–36. doi:10.1016/j.jfineco.2008.09.001
Aktien von Alkohol-, Tabak- und Glücksspielunternehmen werden von normgebundenen Investoren gemieden, seltener von Analysten beobachtet und hatten höhere erwartete Renditen.
Zitiert in: ESG-ETFs: SFDR, Ratings, Rendite und die Grenzen nachhaltiger Fonds
Hotchkiss und Mooradian (1997) · Vulture investors and the market for control of distressed firms
Hotchkiss, Edith S.; Mooradian, Robert M.. Journal of Financial Economics 43 (3), S. 401–432. doi:10.1016/S0304-405X(96)00900-2
Investoren in notleidende Schuldtitel bei 288 ausgefallenen Firmen: Die Ertragskraft bessert sich stärker, wenn sie die Kontrolle übernehmen; Aktien und Anleihen steigen, wenn ihr Einstieg bekannt wird.
Zitiert in: Distressed Debt: Strategien, Insolvenzrecht, Erlösquoten und Rendite beim Investieren in Krisen · Glossar: Loan-to-Own
Hotchkiss u. a. (2021) · Private Equity and the Resolution of Financial Distress
Hotchkiss, Edith S.; Smith, David C.; Strömberg, Per. The Review of Corporate Finance Studies 10 (4), S. 694–747. doi:10.1093/rcfs/cfab015
Firmen in Hand von Private Equity sind höher verschuldet und fallen häufiger aus, restrukturieren aber schneller, meiden öfter das Insolvenzgericht und werden seltener liquidiert.
Zitiert in: Buyout-Fonds und Management-Buyouts: Wie LBO, MBO und MBI funktionieren · Distressed Debt: Strategien, Insolvenzrecht, Erlösquoten und Rendite beim Investieren in Krisen
Hou u. a. (2015) · Digesting Anomalies: An Investment Approach
Hou, Kewei; Xue, Chen; Zhang, Lu. Review of Financial Studies 28 (3), S. 650–705. doi:10.1093/rfs/hhu068
Q-Faktor-Modell mit Investition und Profitabilität, begründet aus der Investitionstheorie.
Zitiert in: Faktorinvesting: die Fama-French-Faktoren verstehen · Glossar: CMA · Glossar: Q-Faktor-Modell
Huang u. a. (2020) · Time Series Momentum: Is It There?
Huang, Dashan; Li, Jiangyuan; Wang, Liyao; Zhou, Guofu. Journal of Financial Economics 135 (3), S. 774–794. doi:10.1016/j.jfineco.2019.08.004
Regressionen je Anlage zeigen kaum Vorhersagekraft der 12-Monats-Rendite; die Strategie verdient ähnlich wie eine Regel auf Basis historischer Mittelwerte.
Zitiert in: CTAs und Managed Futures: Branche, Positionsgröße, Kosten und Krisenschutz
Huang (2018) · The customer knows best: The investment value of consumer opinions
Huang, Jiekun. Journal of Financial Economics 128 (1), S. 164–182. doi:10.1016/j.jfineco.2018.02.001
Ungewöhnlich gute oder schlechte Kundenbewertungen bei Amazon sagen Umsätze, Gewinnüberraschungen und Aktienrenditen voraus.
Zitiert in: Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen
Huang u. a. (2014) · Effects of Child Development Accounts on Early Social-Emotional Development
Huang, Jin; Sherraden, Michael; Kim, Youngmi; Clancy, Margaret. JAMA Pediatrics 168 (3), S. 265. doi:10.1001/jamapediatrics.2013.4643
Randomisiertes Experiment in Oklahoma (SEED OK) mit Konten für Neugeborene: kleine positive Effekte auf die sozial-emotionale Entwicklung mit etwa vier Jahren, stärker in einkommensschwachen Familien.
Zitiert in: Kinderdepot oder Elterndepot? Steuern, Schenkung, BAföG und Familienversicherung
Huang u. a. (2000) · Artifactual log-periodicity in finite size data: Relevance for earthquake aftershocks
Huang, Y.; Johansen, A.; Lee, M. W.; Saleur, H.; Sornette, D.. Journal of Geophysical Research: Solid Earth 105 (B11), S. 25451–25471. doi:10.1029/2000JB900195
Log-periodische Muster können allein durch die Aufbereitung der Daten entstehen, etwa durch Glätten oder Kumulieren. Gezeigt wird das an Nachbeben.
Zitiert in: Spekulationsblasen: Was sie sind und wie das LPPLS-Modell sie sucht · Blasen-Indikator (LPPLS): Methodik
Hull und White (2012) · CVA and Wrong-Way Risk
Hull, John; White, Alan. Financial Analysts Journal 68 (5), S. 58–69. doi:10.2469/faj.v68.n5.6
Wie Banken CVA und DVA in Zeitschritten aus Ausfallwahrscheinlichkeiten und erwartetem Exposure rechnen und wie man Wrong-Way-Risk in die Simulation einbaut.
Zitiert in: Kontrahenten- und Emittentenrisiko: CVA, ETCs, Zertifikate und Swaps · Glossar: Credit Valuation Adjustment · Glossar: Wrong-Way-Risk
Hull (2021) · Options, Futures, and Other Derivatives
Hull, John C.. Pearson, 11. Auflage (Global Edition).
Standardlehrbuch zu Derivaten: Optionen, Futures, Swaps, Bewertungsmodelle, Greeks und Risikomanagement.
Zitiert in: Leerverkauf, Hedgefonds und Hedging: Arten und Wirkung · Basis-Trades: positive und negative Basis bei Anleihen, CDS und Futures · Basket Swaps, Total Return Swaps oder Futures: Markt-Exposure effizient aufbauen · Kontrahenten- und Emittentenrisiko: CVA, ETCs, Zertifikate und Swaps · Optionsbewertung: wie faire Optionspreise entstehen · Overlay-Management mit Futures: Beta-, Duration- und Währungs-Overlay, Kontraktzahlen und Liquiditätsbedarf · Glossar: Devisentermingeschäft · Glossar: Greeks · Glossar: Put-Call-Parität · Glossar: Cross-Hedge · Glossar: Credit Default Swap · Glossar: Cheapest-to-Deliver · Glossar: Implizite Repo-Rate · Glossar: Cash Equitization
Hurst u. a. (2017) · A Century of Evidence on Trend-Following Investing
Hurst, Brian; Ooi, Yao Hua; Pedersen, Lasse Heje. The Journal of Portfolio Management 44 (1), S. 15–29. doi:10.3905/jpm.2017.44.1.015
Trendfolge über mehr als ein Jahrhundert und viele Märkte: positive Renditen in fast jeder Dekade und gute Ergebnisse in Krisen.
Zitiert in: CTAs und Managed Futures: Branche, Positionsgröße, Kosten und Krisenschutz · Trendfolge: dem eigenen Trend jeder Anlage folgen · Taktik-Methodik: wie die elf taktischen Modelle rechnen · Glossar: Time-Series-Momentum · Glossar: Managed Futures
Hutchinson und O’Brien (2014) · Is This Time Different? Trend-Following and Financial Crises
Hutchinson, Mark C.; O’Brien, John. The Journal of Alternative Investments 17 (2), S. 82–102. doi:10.3905/jai.2014.17.2.082
Mit fast einem Jahrhundert Daten: In den Jahren nach Finanzkrisen erzielt Trendfolge im Schnitt weniger als die Hälfte der Rendite krisenfreier Zeiten.
Zitiert in: CTAs und Managed Futures: Branche, Positionsgröße, Kosten und Krisenschutz
I
Ibbotson und Kaplan (2000) · Does Asset Allocation Policy Explain 40, 90, or 100 Percent of Performance?
Ibbotson, Roger G.; Kaplan, Paul D.. Financial Analysts Journal 56 (1), S. 26–33. doi:10.2469/faj.v56.n1.2327
Präzisiert Brinson u. a.: Die Allokation erklärt rund 90 % der Schwankung über die Zeit, aber nur rund 40 % der Unterschiede zwischen Fonds.
Zitiert in: 60/40-Portfolio: Die klassische Mischung aus Aktien und Anleihen · Strategische und taktische Asset-Allokation und der Total Portfolio Approach · Performance-Attribution: Brinson-Zerlegung, Faktoren und Verkettung über die Zeit · Stilanalyse nach Sharpe: was ein Fonds wirklich macht · Glossar: Strategische Asset Allocation
Ibbotson u. a. (2007) · Lifetime Financial Advice: Human Capital, Asset Allocation, and Insurance
Ibbotson, Roger G.; Milevsky, Moshe A.; Chen, Peng; Zhu, Kevin X.. Research Foundation of CFA Institute. doi:10.2470/rf.v2007.n1.4580
Monografie zur Finanzplanung über den Lebenszyklus: Humankapital, Sterblichkeits- und Langlebigkeitsrisiko bestimmen Asset-Allokation, Lebensversicherung und Renten gemeinsam.
Zitiert in: Das ganze Vermögen: Gesamtvermögen aus Depot, Haus, Humankapital und Auto · Glossar: Vermögensbilanz
ICE-Indexregeln (2023) · ICE BofA Diversified High Yield US Emerging Markets Corporate Plus Index – Rules & Methodology
ICE Data Indices. ICE Data Indices, 29.9.2023; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Regeln eines ICE-BofA-Index: 300 Mio. US-Dollar Mindestvolumen, monatliche Anpassung zum letzten Kalendertag, Kupons bleiben bis Monatsende ohne Zinsertrag in Kasse.
Zitiert in: Indexanbieter und Bewertungszeitpunkt: Warum gleiche Indizes verschieden rechnen
Idzorek (2007) · A step-by-step guide to the Black-Litterman model
Idzorek, Thomas. Elsevier (Satchell, Hrsg.: Forecasting Expected Returns in the Financial Markets). doi:10.1016/b978-075068321-0.50003-0
Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Black-Litterman-Modell mit einer Methode, das Vertrauen in Prozent anzugeben.
Zitiert in: Black-Litterman: eigene Einschätzungen sauber einbauen · Optimierungsmethodik: Schätzung, Zielfunktionen, Black-Litterman, Resampling und Walk-forward
Ilmanen (2003) · Stock-Bond Correlations
Ilmanen, Antti. The Journal of Fixed Income 13 (2), S. 55–66. doi:10.3905/jfi.2003.319353
Die Korrelation von Aktien und Staatsanleihen war im 20. Jahrhundert meist positiv, negativ nur Anfang der 1930er, Ende der 1950er und um 2000; Wachstums- und Volatilitätsschocks treiben die beiden auseinander, Inflationsschocks über den gemeinsamen Diskontsatz in dieselbe Richtung.
Zitiert in: Aktien-Anleihen-Korrelation: Regime, Treiber und Folgen für 60/40, Risk Parity und Absicherung
Ilmanen (2011) · Expected Returns: An Investor's Guide to Harvesting Market Rewards
Ilmanen, Antti. Wiley.
Umfassendes Buch zu erwarteten Renditen von Anlageklassen, Stilprämien und Risikofaktoren.
Zitiert in: Aktienrisikoprämie: Wie viel mehr Aktien bringen und warum das ein Rätsel ist · Carry Trade: Zinsen kassieren mit Währungen und Anleihen · Gold im Portfolio: sicherer Hafen, Inflationsschutz oder nur glänzend? · Glossar: Faktorprämie · Glossar: Carry
Ilmanen (2012) · Do Financial Markets Reward Buying or Selling Insurance and Lottery Tickets?
Ilmanen, Antti. Financial Analysts Journal 68 (5), S. 26–36. doi:10.2469/faj.v68.n5.7
Der Verkauf von Versicherung und von Lotterielosen brachte in vielen Märkten langfristig positive Prämien, der Kauf von Katastrophenschutz und lotterieähnlichen Anlagen schwache Renditen: Kleine Risiken werden oft gut bezahlt, große nicht.
Zitiert in: Tail Hedging: Was Put-Absicherung kostet, wann sie zahlt und was Short-Vol-Strategien lehren
Ilmanen u. a. (2020) · Demystifying Illiquid Assets: Expected Returns for Private Equity
Ilmanen, Antti; Chandra, Swati; McQuinn, Nicholas. The Journal of Alternative Investments 22 (3), S. 8–22. doi:10.3905/jai.2019.1.086
Erwartete Renditen von Private Equity: gehebelter Small-Cap-Index als besserer Maßstab, geglättete Renditen unterschätzen das Risiko, der Vorsprung gegenüber Aktien ist über die Zeit geschrumpft.
Zitiert in: Private Equity erklärt: Strategien, Fondsstruktur, Gebühren und was die Forschung zur Rendite zeigt · Private Markets messen: J-Kurve, Cashflows, Glättung und Public Proxy
Ilmanen u. a. (2021) · Tail Risk Hedging: Contrasting Put and Trend Strategies
Ilmanen, Antti; Thapar, Ashwin; Tummala, Harsha; Villalon, Dan. Journal of Systematic Investing 1 (1), S. 111–124. doi:10.52354/jsi.1.1.vi
Vergleich von regelmäßig gekauften Index-Puts und Trendfolge über viele Anlageklassen als Tail Hedge: Die verbreitete Sicht, Puts kosteten mehr, schützten aber verlässlicher, hat einen wahren Kern, greift aber zu kurz; beim Kostenvergleich liegt Trendfolge vorn. Auch als Arbeitspapier bei AQR veröffentlicht (28.2.2021).
Zitiert in: Tail Hedging: Was Put-Absicherung kostet, wann sie zahlt und was Short-Vol-Strategien lehren
Indeed Hiring Lab (2026) · Indeed Job Postings Index (Datenarchiv auf GitHub, hiring-lab/data)
Indeed Hiring Lab. Indeed Hiring Lab; Daten bis 16.10.2026, abgerufen am 27.10.2026. Quelle
Tägliche Indizes der Stellenanzeigen je Land seit dem 1.2.2020 (= 100), saisonbereinigt nach dem Verfahren der Bundesbank für Tagesdaten und als 7-Tage-Mittel, wöchentlich aktualisiert; Lizenz CC BY 4.0.
Zitiert in: Konjunktur-Puls: wie Portfolio Lab Frühindikatoren rechnet · Glossar: Stellenanzeigen-Index
ILPA (2017) · Subscription Lines of Credit and Alignment of Interests: Considerations and Best Practices for Limited and General Partners
Institutional Limited Partners Association. ILPA, Juni 2017; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Wie Kreditlinien auf Zusagen den IRR vor allem früh erhöhen und das Multiple senken; Empfehlungen wie Ausweis des IRR mit und ohne Kreditlinie und höchstens 180 Tage Laufzeit je Ziehung.
Zitiert in: Private Equity erklärt: Strategien, Fondsstruktur, Gebühren und was die Forschung zur Rendite zeigt · Private Markets messen: J-Kurve, Cashflows, Glättung und Public Proxy · Glossar: J-Kurve · Glossar: Subscription Line
ILPA DDQ (2021) · Due Diligence Questionnaire and Diversity Metrics Template (ILPA DDQ 2.0)
Institutional Limited Partners Association. ILPA, Fassung 2021, Webseite geändert am 18.11.2025; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Vereinheitlicht die häufigsten Due-Diligence-Fragen von Investoren an Private-Markets-Manager; frühere Fassungen 2013, 2016 und 2018, ESG-Teil angelehnt an den Fragebogen der PRI.
Zitiert in: RFP und Mandatsvergabe: Wie institutionelle Anleger Asset Manager auswählen · Glossar: Due-Diligence-Fragebogen
ILPA (2023) · Continuation Funds: Considerations for Limited Partners and General Partners
Institutional Limited Partners Association. ILPA, Mai 2023; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Leitfaden zu Continuation Funds: Interessenkonflikt des Managers auf beiden Seiten, Fairness Opinion, mindestens 30 Kalender- bzw. 20 Geschäftstage Bedenkzeit und eine Option ohne geänderte Bedingungen.
Zitiert in: Buyout-Fonds und Management-Buyouts: Wie LBO, MBO und MBI funktionieren · Private Equity erklärt: Strategien, Fondsstruktur, Gebühren und was die Forschung zur Rendite zeigt · Glossar: Secondaries
ILPA (2024) · NAV-Based Facilities: Guidance for Limited Partners and General Partners
Institutional Limited Partners Association. ILPA, Juli 2024; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Kredite gegen den Wert der Fondsbeteiligungen: meist für vorzeitige Ausschüttungen genutzt, die IRR und DPI deutlich beeinflussen; ILPA zählt sie zum Hebel auf Fondsebene und empfiehlt Zustimmung des Anlegerbeirats.
Zitiert in: Private Equity erklärt: Strategien, Fondsstruktur, Gebühren und was die Forschung zur Rendite zeigt · Private Debt in der Praxis: Direct Lending, Unitranche, Mezzanine, Kreditstruktur und Fondsvehikel · Private Markets messen: J-Kurve, Cashflows, Glättung und Public Proxy · Glossar: DPI · Glossar: NAV-Finanzierung
IFRS 13 (2011) · IFRS 13 Fair Value Measurement, Anhang B (Anwendungsleitlinien), Tz. B5–B7
International Accounting Standards Board. IASB; wortgleiche australische Fassung AASB 13 beim Australian Accounting Standards Board, abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Zählt Matrix Pricing zu den marktbasierten Bewertungsverfahren: Finanzinstrumente wie Anleihen werden über ihre Beziehung zu notierten Vergleichspapieren bewertet statt nur über eigene Kurse.
Zitiert in: Market Making und Anleihenhandel: Spread, Inventar, Axes, RFQ, Cross Trades und Matrix Pricing · Glossar: Matrix Pricing
IMO (2015) · Revised Guidelines for the Onboard Operational Use of Shipborne Automatic Identification Systems (AIS), Resolution A.1106(29)
International Maritime Organization. International Maritime Organization, angenommen am 2. Dezember 2015. Quelle
Richtlinien der IMO zum AIS an Bord: Pflicht nach SOLAS V/19, statische, dynamische und reisebezogene Daten, Meldeintervalle, typische Reichweite und Abschalten durch den Kapitän.
Zitiert in: Schiffsdaten und Satellitenbilder: Was sie über Rohstoffe verraten · Schiffe an Engpässen (Beta): Methodik · Glossar: AIS · Glossar: IMO-Nummer · Glossar: Tiefgang
IOSCO (2023) · Anti-dilution Liquidity Management Tools – Guidance for Effective Implementation of the Recommendations for Liquidity Risk Management for Collective Investment Schemes, Final Report (FR/15/2023)
International Organization of Securities Commissions. IOSCO, Dezember 2023; abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Leitlinien zu Swing Pricing, Verwässerungsschutzgebühren, Dual Pricing und Rücknahmegebühren: Ein- und Aussteigende sollen die geschätzten Liquiditätskosten tragen, explizite wie implizite einschließlich Market Impact, und Schwellen sollen vorsichtig gesetzt werden.
Zitiert in: Liquiditätsrisiko: Marktliquidität messen, Liquiditätsprämien und die Werkzeuge offener Fonds · Glossar: Verwässerungsschutzgebühr
IOSCO (2025) · IOSCO Issues Final Report on Updated Liquidity Risk Management Recommendations for Collective Investment Schemes (Pressemitteilung IOSCO/MR/12/2025)
International Organization of Securities Commissions. IOSCO, Madrid, 26.5.2025; abgerufen am 26.10.2026. Quelle
17 überarbeitete Empfehlungen zum Liquiditätsrisiko offener Fonds in sechs Bereichen, von der Gestaltung der Fonds bis zu Stresstests, zur Umsetzung der Empfehlungen des Finanzstabilitätsrats vom Dezember 2023.
Zitiert in: Liquiditätsrisiko: Marktliquidität messen, Liquiditätsprämien und die Werkzeuge offener Fonds
ITU (2026) · Recommendation ITU-R M.1371-6: Technical characteristics for VHF automatic identification system using time division multiple access in the maritime mobile service
International Telecommunication Union. ITU-R, Februar 2026. Quelle
Technische Norm des AIS: Aufbau der Meldungen, Meldeintervalle, Kennungen (MMSI, IMO-Nummer), Abmessungen, Tiefgang und die Tabelle der Schiffstypen.
Zitiert in: Schiffsdaten und Satellitenbilder: Was sie über Rohstoffe verraten · Schiffe an Engpässen (Beta): Methodik · Glossar: AIS · Glossar: MMSI · Glossar: IMO-Nummer
IWF (2024) · Global Financial Stability Report, April 2024, Kapitel 2: The Rise and Risks of Private Credit
Internationaler Währungsfonds. International Monetary Fund, Washington, 16.4.2024; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Wachstum von Private Credit auf rund 2,1 Billionen US-Dollar (2023) und die Risiken aus Sicht des IWF: Bewertung, versteckter Hebel, Verflechtungen und Liquidität halbliquider Fonds.
Zitiert in: Private Credit und Public Credit im Vergleich: Rendite, Risiken und was die Forschung zeigt · Private Debt in der Praxis: Direct Lending, Unitranche, Mezzanine, Kreditstruktur und Fondsvehikel · Glossar: Private Credit · Glossar: Payment in Kind (PIK)
ICI (2026) · The US ETF Market: FAQs
Investment Company Institute. Investment Company Institute, 22.4.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Fragen und Antworten zum US-ETF-Markt, darunter die Zahl der seit 2021 in ETFs umgewandelten Investmentfonds.
Zitiert in: Aktive ETFs: Wie sie funktionieren und was sie bringen
Israelov (2018) · Pathetic Protection: The Elusive Benefits of Protective Puts
Israelov, Roni. The Journal of Alternative Investments 21 (3), S. 6–33. doi:10.3905/jai.2018.1.066
Gekaufte Puts senken Drawdowns im typischen Einsatz kaum besser als eine dauerhaft niedrigere Aktienquote; ohne glückliches Timing von Kauf und Laufzeit können sie Drawdowns und Volatilität je Einheit erwarteter Rendite sogar erhöhen.
Zitiert in: Tail Hedging: Was Put-Absicherung kostet, wann sie zahlt und was Short-Vol-Strategien lehren
Ivanov und Lenkey (2018) · Do Leveraged ETFs Really Amplify Late-Day Returns and Volatility?
Ivanov, Ivan T.; Lenkey, Stephen L.. Journal of Financial Markets 41, S. 36–56. doi:10.1016/j.finmar.2018.09.001
Mittelzu- und -abflüsse gleichen einen großen Teil des Nachhebelns aus; die Wirkung auf Renditen und Schwankung am Tagesende ist danach wirtschaftlich unbedeutend.
Zitiert in: Gehebelte ETFs und Return Stacking: Pfadabhängigkeit, Kosten und Forschung
J
J.P. Morgan EMBI-Methodik (2024) · J.P. Morgan Emerging Markets Bond Index Global Diversified – Custom Defaults
J.P. Morgan. J.P. Morgan Global Index Research, 31.5.2024; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Variante des EMBI Global Diversified: Staatsanleihen in US-Dollar, Geldkurse eines externen Preisdienstes, 500 Mio. US-Dollar Mindestvolumen, monatliche Anpassung.
Zitiert in: Indexanbieter und Bewertungszeitpunkt: Warum gleiche Indizes verschieden rechnen
J.P. Morgan Asset Management (2024) · ETF trading strategies: What you need to know to trade ETFs successfully
J.P. Morgan Asset Management. J.P. Morgan Asset Management, Juli 2024, Material für professionelle Anleger; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Unterscheidet beim ETF-Handel den Handel zum künftigen NAV plus oder minus Basispunkten, den Risk Trade zu einem sofortigen festen Kurs und die Ausführung über einen Broker oder Algorithmus.
Zitiert in: Ordertypen und Ausführung: von der Limit-Order über MOC und VWAP bis zu TAS und BTIC
J.P. Morgan Asset Management (2025) · Was the yield curve inversion wrong in predicting a US recession? (On the Minds of Investors)
J.P. Morgan Asset Management. J.P. Morgan Asset Management, ohne Datum (2025); abgerufen am 27.10.2026. Quelle
Die US-Zinskurve aus drei Monaten und zehn Jahren kehrte sich im Oktober 2022 um und blieb bis Dezember 2024 invers (die längste Inversion der jüngeren Geschichte), ohne dass eine Rezession folgte.
Zitiert in: Markterwartungen: Was Zinskurve, Inflationsanleihen und Optionen über die Zukunft verraten · Makro-Dashboard und Regime-Analyse: Methodik
Jagannathan und Ma (2003) · Risk Reduction in Large Portfolios: Why Imposing the Wrong Constraints Helps
Jagannathan, Ravi; Ma, Tongshu. The Journal of Finance 58 (4), S. 1651–1683. doi:10.1111/1540-6261.00580
Erklärt, warum Gewichtsgrenzen (etwa keine Leerverkäufe) wie eine Schrumpfung der Kovarianzmatrix wirken und das Risiko senken.
Zitiert in: Effizienzlinie: Portfolio-Optimierung nach Markowitz · Jenseits von Markowitz: Schätzfehler, Rauschen und echte Diversifikation · Kovarianzschätzung: Warum Optimierer Shrinkage brauchen · Resampling-Optimierung nach Michaud: stabilere Portfoliogewichte durch Simulation · Optimierungsmethodik: Schätzung, Zielfunktionen, Black-Litterman, Resampling und Walk-forward · Glossar: Gewichtsgrenzen
Jansen und van Dijk (2002) · Optimal Benchmark Tracking with Small Portfolios
Jansen, Roel; van Dijk, Ronald. The Journal of Portfolio Management 28 (2), S. 33–39. doi:10.3905/jpm.2002.319830
Optimierungsverfahren, um einen Index mit relativ wenigen Aktien und kleinem Tracking Error nachzubilden.
Zitiert in: Index-Replikation: vollständige Replikation, optimiertes Sampling und Swap
Jegadeesh (1990) · Evidence of Predictable Behavior of Security Returns
Jegadeesh, Narasimhan. The Journal of Finance 45 (3), S. 881–898. doi:10.1111/j.1540-6261.1990.tb05110.x
Monatsrenditen einzelner Aktien sind negativ autokorreliert: Die Verlierer des Vormonats schlagen die Gewinner (Kurzfrist-Umkehr).
Zitiert in: Equal Weight vs. Cap Weight: Gewichtung, Rebalancing und Faktorneigungen · Pairs-Trading und statistische Arbitrage: Idee, Methoden, Forschung · Long/Short und statistische Arbitrage: Methodik · Glossar: Reversal-Effekt
Jegadeesh und Titman (1993) · Returns to Buying Winners and Selling Losers: Implications for Stock Market Efficiency
Jegadeesh, Narasimhan; Titman, Sheridan. The Journal of Finance 48 (1), S. 65–91. doi:10.1111/j.1540-6261.1993.tb04702.x
Dokumentiert den Momentum-Effekt: Gewinner der letzten 3–12 Monate schlagen Verlierer in den folgenden Monaten.
Zitiert in: Effizienzmarkthypothese: Warum es so schwer ist, den Markt zu schlagen · Equal Weight vs. Cap Weight: Gewichtung, Rebalancing und Faktorneigungen · Faktorinvesting: die Fama-French-Faktoren verstehen · Taktische Allokation: Momentum, Dual Momentum und Trendfolge · Momentum-Crashes: warum Momentum selten, aber heftig einbricht und was Volatilitätssteuerung und Crowding-Maße zeigen · Pairs-Trading und statistische Arbitrage: Idee, Methoden, Forschung · Trendfolge: dem eigenen Trend jeder Anlage folgen · Long/Short und statistische Arbitrage: Methodik · Glossar: Long/Short-Strategie · Glossar: UMD · Glossar: Relatives Momentum
Jegadeesh u. a. (2015) · Risk and Expected Returns of Private Equity Investments: Evidence Based on Market Prices
Jegadeesh, Narasimhan; Kräussl, Roman; Pollet, Joshua M.. Review of Financial Studies 28 (12), S. 3269–3302. doi:10.1093/rfs/hhv046
Aus Börsenkursen gelisteter Private-Equity-Gesellschaften: Beta nahe eins, positive Ladung auf kleine Unternehmen, mehr systematisches Risiko als ein Index aus gemeldeten Fondswerten.
Zitiert in: Private Equity erklärt: Strategien, Fondsstruktur, Gebühren und was die Forschung zur Rendite zeigt · Private Markets messen: J-Kurve, Cashflows, Glättung und Public Proxy
Jenkinson u. a. (2016) · Picking Winners? Investment Consultants' Recommendations of Fund Managers
Jenkinson, Tim; Jones, Howard; Martinez, Jose Vicente. The Journal of Finance 71 (5), S. 2333–2370. doi:10.1111/jofi.12289
Empfehlungen von Investment Consultants für US-Aktienprodukte 1999 bis 2011 beruhen vor allem auf weichen Faktoren und lenken die Zuflüsse, schaffen aber keinen nachweisbaren Mehrwert.
Zitiert in: RFP und Mandatsvergabe: Wie institutionelle Anleger Asset Manager auswählen · Glossar: Investment Consultant
Jensen (1968) · The Performance of Mutual Funds in the Period 1945–1964
Jensen, Michael C.. The Journal of Finance 23 (2), S. 389–416. doi:10.1111/j.1540-6261.1968.tb00815.x
Misst die Leistung von Investmentfonds über das Alpha einer Regression gegen den Markt; die meisten Fonds schlagen den Markt nicht.
Zitiert in: Beta und Alpha: wie stark ein Fonds mit dem Markt geht · CAPM: Das Capital Asset Pricing Model und die Wertpapiermarktlinie · Stock Picking: Warum Einzelaktien so schwer zu treffen sind · Kennzahlen-Methodik: wie Portfolio Lab Rendite und Risiko misst
Jiang u. a. (2012) · Hedge Funds and Chapter 11
Jiang, Wei; Li, Kai; Wang, Wei. The Journal of Finance 67 (2), S. 513–560. doi:10.1111/j.1540-6261.2012.01724.x
Hedgefonds wählen im Chapter-11-Verfahren gezielt Positionen in der Kapitalstruktur; als unbesicherte Gläubiger stärken sie deren Verhandlungsmacht, als besicherte erhöhen sie die Chance auf eine Fortführung.
Zitiert in: Distressed Debt: Strategien, Insolvenzrecht, Erlösquoten und Rendite beim Investieren in Krisen · Glossar: Loan-to-Own
Jin u. a. (2021) · Swing Pricing and Fragility in Open-End Mutual Funds
Jin, Dunhong; Kacperczyk, Marcin; Kahraman, Bige; Suntheim, Felix. The Review of Financial Studies 35 (1), S. 1–50. doi:10.1093/rfs/hhab022
Swing Pricing in britischen Anleihefonds beseitigt den Vorteil des ersten Verkäufers und verringert Abflüsse in Stressphasen.
Zitiert in: Indexanbieter und Bewertungszeitpunkt: Warum gleiche Indizes verschieden rechnen · Liquiditätsrisiko: Marktliquidität messen, Liquiditätsprämien und die Werkzeuge offener Fonds · Glossar: Swing Pricing
Johansen, Sornette und Ledoit (1999) · Predicting financial crashes using discrete scale invariance
Johansen, Anders; Sornette, Didier; Ledoit, Olivier. The Journal of Risk 1 (4), S. 5–32. doi:10.21314/JOR.1999.014
Log-periodische Signaturen vor acht Crashs von 1929 bis 1998 an Aktien- und Devisenmärkten.
Zitiert in: Spekulationsblasen: Was sie sind und wie das LPPLS-Modell sie sucht · Glossar: Diskrete Skaleninvarianz
Johansen, Ledoit und Sornette (2000) · Crashes as critical points
Johansen, Anders; Ledoit, Olivier; Sornette, Didier. International Journal of Theoretical and Applied Finance 3 (2), S. 219–255. doi:10.1142/S0219024900000115
Das JLS-Modell: rationale Blase mit Crash-Risiko aus Nachahmung unter Noise Tradern, Hazard-Rate und log-periodischen Mustern vor Crashs.
Zitiert in: Spekulationsblasen: Was sie sind und wie das LPPLS-Modell sie sucht · Blasen-Indikator (LPPLS): Methodik · Glossar: LPPLS-Modell · Glossar: Kritischer Zeitpunkt (tc) · Glossar: Hazard-Rate
Johnson (2010) · Algorithmic Trading & DMA: An Introduction to Direct Access Trading Strategies
Johnson, Barry. 4Myeloma Press.
Einführung in direkten Marktzugang und Ausführungsalgorithmen: Ordertypen, VWAP, TWAP, Volumenbeteiligung, Implementation Shortfall, Liquiditätssuche und Transaktionskostenanalyse.
Zitiert in: Ordertypen und Ausführung: von der Limit-Order über MOC und VWAP bis zu TAS und BTIC · Glossar: TWAP
Jordà u. a. (2019) · The Rate of Return on Everything, 1870–2015
Jordà, Òscar; Knoll, Katharina; Kuvshinov, Dmitry; Schularick, Moritz; Taylor, Alan M.. The Quarterly Journal of Economics 134 (3), S. 1225–1298. doi:10.1093/qje/qjz012
Gesamtrenditen von Aktien, Wohnimmobilien, Anleihen und Geldmarkt in 16 Industrieländern seit 1870: Wohnimmobilien und Aktien brachten real ähnlich viel, etwa 7 % pro Jahr, Wohnimmobilien mit deutlich geringerer Schwankung.
Zitiert in: Mieten oder kaufen: Nutzerkosten, Kaufnebenkosten 2026 und ein Vermögensvergleich über 20 Jahre · Immobilien als Geldanlage: vermietete Wohnung, REITs, offene Fonds und Private Real Estate
Jorion (1986) · Bayes-Stein Estimation for Portfolio Analysis
Jorion, Philippe. The Journal of Financial and Quantitative Analysis 21 (3). doi:10.2307/2331042
Ein empirischer Bayes-Stein-Schätzer für erwartete Renditen schlägt in Simulationen den einfachen Mittelwert bei der Portfolioauswahl deutlich.
Zitiert in: Resampling-Optimierung nach Michaud: stabilere Portfoliogewichte durch Simulation · Glossar: Bayes-Stein-Schätzer
Jorion (1994) · Mean/Variance Analysis of Currency Overlays
Jorion, Philippe. Financial Analysts Journal 50 (3), S. 48–56. doi:10.2469/faj.v50.n3.48
Ein getrennt gesteuertes Währungs-Overlay ist grundsätzlich suboptimal, weil es den Zusammenhang zwischen Anlagen und Wechselkursen übergeht; der Effizienzverlust lag historisch bei etwa 40 Basispunkten für Aktienportfolios.
Zitiert in: Overlay-Management mit Futures: Beta-, Duration- und Währungs-Overlay, Kontraktzahlen und Liquiditätsbedarf
Jorion (2007) · Value at Risk: The New Benchmark for Managing Financial Risk
Jorion, Philippe. McGraw-Hill, 3. Auflage.
Standardwerk zum Value at Risk: Methoden, Backtesting und Grenzen.
Zitiert in: Volatilität: wie stark ein Portfolio schwankt · Value at Risk und Conditional VaR: wie viel im schlechten Fall weg sein kann · Szenarioanalyse und Sensitivitätsanalyse: Aktien-, Zins-, Kredit- und Währungsrisiko im Stresstest · Risiko & Attribution: Methodik der Risikozerlegung und Brinson-Attribution · Glossar: Historische Simulation · Glossar: Parametrischer Value at Risk
K
Kaas u. a. (2021) · Low Homeownership in Germany—a Quantitative Exploration
Kaas, Leo; Kocharkov, Georgi; Preugschat, Edgar; Siassi, Nawid. Journal of the European Economic Association 19 (1), S. 128–164. doi:10.1093/jeea/jvaa004
Großer sozialer Wohnungsbau, hohe Grunderwerbsteuer und fehlender Abzug von Hypothekenzinsen erklären mit einem Lebenszyklusmodell etwa zwei Drittel des Abstands der Eigentumsquoten zwischen Deutschland und den USA.
Zitiert in: Mieten oder kaufen: Nutzerkosten, Kaufnebenkosten 2026 und ein Vermögensvergleich über 20 Jahre
Kacperczyk u. a. (2005) · On the Industry Concentration of Actively Managed Equity Mutual Funds
Kacperczyk, Marcin; Sialm, Clemens; Zheng, Lu. The Journal of Finance 60 (4), S. 1983–2011. doi:10.1111/j.1540-6261.2005.00785.x
Aktive US-Aktienfonds, die sich auf wenige Branchen konzentrieren, schnitten von 1984 bis 1999 nach Risiko- und Stilbereinigung im Schnitt besser ab.
Zitiert in: Stock Picking: Warum Einzelaktien so schwer zu treffen sind
Kahneman und Tversky (1979) · Prospect Theory: An Analysis of Decision under Risk
Kahneman, Daniel; Tversky, Amos. Econometrica 47 (2). doi:10.2307/1914185
Prospect Theory: Verluste wiegen schwerer als gleich große Gewinne, Wahrscheinlichkeiten werden verzerrt gewichtet.
Zitiert in: Cost-Average-Effekt: Was der Durchschnittskosteneffekt wirklich bringt · Market Timing: Lässt sich der richtige Zeitpunkt treffen? · Maximum Drawdown: der größte Verlust vom Höchststand · Sparplan oder Einmalanlage: Größeren Betrag auf einmal oder in Raten anlegen? · Aktienrisikoprämie: Wie viel mehr Aktien bringen und warum das ein Rätsel ist · Effizienzmarkthypothese: Warum es so schwer ist, den Markt zu schlagen · Prognosemärkte als Wetten auf Ereignisse: was sie können und was nicht · Glossar: Verlustaversion · Glossar: Prospect Theory
Kalay (1982) · The Ex-Dividend Day Behavior of Stock Prices: A Re-Examination of the Clientele Effect
Kalay, Avner. The Journal of Finance 37 (4), S. 1059–1070. doi:10.1111/j.1540-6261.1982.tb03598.x
Aus dem Kursabschlag am Ex-Tag allein lassen sich keine Grenzsteuersätze ablesen; der Zusammenhang mit der Dividendenrendite bleibt mit einem Steuereffekt vereinbar.
Zitiert in: Cum-Ex und Cum-Cum: Wie die Dividendengeschäfte funktionierten und was heute gilt · Dividendenstrategie und Dividenden-ETFs kritisch betrachtet: Irrelevanz, Steuern, Faktoren
Kalman (1960) · A New Approach to Linear Filtering and Prediction Problems
Kalman, R. E.. Journal of Basic Engineering 82 (1), S. 35–45. doi:10.1115/1.3662552
Begründet den Kalman-Filter: Ein sich ändernder, verborgener Zustand wird aus verrauschten Beobachtungen Schritt für Schritt geschätzt.
Zitiert in: Long/Short und statistische Arbitrage: Methodik · Glossar: Kalman-Filter
Kamps und Kleinberg (2018) · To the moon: defining and detecting cryptocurrency pump-and-dumps
Kamps, Josh; Kleinberg, Bennett. Crime Science 7 (1). doi:10.1186/s40163-018-0093-5
Definiert Kriterien für Pump and Dump bei Kryptowährungen und erkennt verdächtige Episoden mit Methoden der Anomalieerkennung in Kurs- und Umsatzdaten.
Zitiert in: Pump and Dump und Pennystocks: Wie die Masche funktioniert
Kaplan und Strömberg (2003) · Financial Contracting Theory Meets the Real World: An Empirical Analysis of Venture Capital Contracts
Kaplan, Steven N.; Strömberg, Per. Review of Economic Studies 70 (2), S. 281–315. doi:10.1111/1467-937X.00245
Wertet echte Verträge zwischen Venture-Capital-Gebern und Gründern aus: Zahlungs-, Stimm-, Aufsichtsrats-, Liquidations- und andere Kontrollrechte werden getrennt verteilt und ändern sich von Runde zu Runde.
Zitiert in: Venture Capital: Finanzierungsrunden, Bewertung, Power Law und was die Forschung über die Rendite weiß
Kaplan und Schoar (2005) · Private Equity Performance: Returns, Persistence, and Capital Flows
Kaplan, Steven N.; Schoar, Antoinette. The Journal of Finance 60 (4), S. 1791–1823. doi:10.1111/j.1540-6261.2005.00780.x
Private-Equity-Fonds erzielten nach Gebühren im Schnitt etwa die Rendite des S&P 500, bei großen Unterschieden zwischen den Fonds und deutlicher Beständigkeit über Folgefonds.
Zitiert in: ELTIF: Private Markets für Privatanleger nach den Regeln von ELTIF 2.0 · Private Credit und Public Credit im Vergleich: Rendite, Risiken und was die Forschung zeigt · Private Equity erklärt: Strategien, Fondsstruktur, Gebühren und was die Forschung zur Rendite zeigt · Venture Capital: Finanzierungsrunden, Bewertung, Power Law und was die Forschung über die Rendite weiß · Private Markets messen: J-Kurve, Cashflows, Glättung und Public Proxy · Takahashi-Alexander-Modell: Cashflows von Private-Markets-Fonds planen · Methodik Private Markets: Fonds auswerten, Cashflows prognostizieren, Zusagen planen · Glossar: Public Market Equivalent
Kaplan und Strömberg (2009) · Leveraged Buyouts and Private Equity
Kaplan, Steven N.; Strömberg, Per. Journal of Economic Perspectives 23 (1), S. 121–146. doi:10.1257/jep.23.1.121
Überblick über Buyout-Fonds und ihre Übernahmen: Finanzierung mit 60 bis 90 % Schulden, Beteiligung des Managements, Wertsteigerung durch Finanz-, Governance- und operative Maßnahmen, Exit-Wege und Kreditzyklen.
Zitiert in: Buyout-Fonds und Management-Buyouts: Wie LBO, MBO und MBI funktionieren · Private Equity erklärt: Strategien, Fondsstruktur, Gebühren und was die Forschung zur Rendite zeigt · Private Markets messen: J-Kurve, Cashflows, Glättung und Public Proxy · Takahashi-Alexander-Modell: Cashflows von Private-Markets-Fonds planen · Glossar: Dry Powder · Glossar: Carried Interest · Glossar: Leveraged Buyout · Glossar: Management-Buyout
Karnosky und Singer (1994) · Global Asset Management and Performance Attribution
Karnosky, Denis S.; Singer, Brian D.. Research Foundation of the Institute of Chartered Financial Analysts, Charlottesville. doi:10.2470/rf.v1994.n3.4444
Einheitlicher Rahmen für internationale Portfolios: Renditen als Prämie über dem lokalen Geldmarktzins plus Währungsrendite, die Brinson-Zerlegung je einmal für Märkte und Währungen.
Zitiert in: Multi-Asset-Attribution: Gewichtungsschemata, Top-down und Bottom-up, Währungen und Overlays · Glossar: Karnosky-Singer-Modell
Katona u. a. (2025) · On the Capital Market Consequences of Big Data: Evidence from Outer Space
Katona, Zsolt; Painter, Marcus O.; Patatoukas, Panos N.; Zeng, Jean. Journal of Financial and Quantitative Analysis 60 (2), S. 551–579. doi:10.1017/S0022109023001448
Autozählungen auf Parkplätzen von 44 US-Händlern aus Satellitenbildern verschafften zahlenden Investoren einen Vorsprung vor den Quartalszahlen und erhöhten die Informationsasymmetrie.
Zitiert in: Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen · Schiffsdaten und Satellitenbilder: Was sie über Rohstoffe verraten
Kaul u. a. (2000) · Demand Curves for Stocks Do Slope Down: New Evidence from an Index Weights Adjustment
Kaul, Aditya; Mehrotra, Vikas; Morck, Randall. The Journal of Finance 55 (2), S. 893–912. doi:10.1111/0022-1082.00230
Eine angekündigte, informationsfreie Änderung der Streubesitzdefinition im TSE 300 (1996) brachte 31 höher gewichteten Aktien 2,3 % Überrendite ohne spätere Umkehr.
Zitiert in: Index-Effekt: Was bei Aufnahmen in einen Index und Streichungen mit den Kursen passiert
Keim (1983) · Size-related anomalies and stock return seasonality
Keim, Donald B.. Journal of Financial Economics 12 (1), S. 13–32. doi:10.1016/0304-405X(83)90025-9
Ein großer Teil des Größeneffekts bei US-Aktien fällt auf den Januar, besonders auf dessen erste Handelstage.
Zitiert in: Saisonalität an der Börse: Sell in May, Januar-Effekt und wie man Kalendereffekte testet · Glossar: Januar-Effekt
Keller und Keuning (2016) · Protective Asset Allocation (PAA): A Simple Momentum-Based Alternative for Term Deposits
Keller, Wouter J.; Keuning, Jan Willem. SSRN Working Paper 2759734, 05.04.2016. doi:10.2139/ssrn.2759734
Taktische Variante des 60/40-Portfolios mit Dual Momentum: Die Marktbreite (wie viele Märkte positives Momentum zeigen) bestimmt die Mischung aus Aktien und Anleihen; getestet mit globalen Multi-Asset-Näherungen ab Dezember 1970.
Zitiert in: Taktik-Methodik: wie die elf taktischen Modelle rechnen
Keller und Keuning (2017) · Breadth Momentum and Vigilant Asset Allocation (VAA): Winning More by Losing Less
Keller, Wouter J.; Keuning, Jan Willem. SSRN Working Paper 3002624, eingestellt 19.07.2017. doi:10.2139/ssrn.3002624
Vigilant Asset Allocation: Breadth Momentum als Crash-Schutz. Je mehr Märkte des Anlageuniversums schlechtes Momentum zeigen, desto mehr geht in defensive Anlagen.
Zitiert in: Taktik-Methodik: wie die elf taktischen Modelle rechnen
Keller und Keuning (2018) · Breadth Momentum and the Canary Universe: Defensive Asset Allocation (DAA)
Keller, Wouter J.; Keuning, Jan Willem. SSRN Working Paper 3212862, 12.07.2018, überarbeitet 2021. doi:10.2139/ssrn.3212862
Ein eigenes Canary Universe (VWO und BND, ersatzweise EEM und AGG) signalisiert den Crash-Schutz; der Cash-Anteil richtet sich nach der Zahl der Kanarien mit nicht positivem Momentum und liegt im Schnitt oft unter der Hälfte des VAA-Anteils.
Zitiert in: Taktik-Methodik: wie die elf taktischen Modelle rechnen
Keller (2022) · Relative and Absolute Momentum in Times of Rising/Low Yields: Bold Asset Allocation (BAA)
Keller, Wouter J.. SSRN Working Paper 4166845, eingestellt 25.07.2022. doi:10.2139/ssrn.4166845
Bold Asset Allocation: relatives Momentum als Kurs / SMA(12) − 1 über 13 Monatsendkurse, Kanarien-Signal mit 13612W-Momentum und ein defensives Universum für Zeiten steigender Zinsen.
Zitiert in: Taktik-Methodik: wie die elf taktischen Modelle rechnen
Kelly u. a. (2024) · The Virtue of Complexity in Return Prediction
Kelly, Bryan; Malamud, Semyon; Zhou, Kangying. The Journal of Finance 79 (1), S. 459–503. doi:10.1111/jofi.13298
These, dass Modelle mit mehr Parametern als Beobachtungen die Vorhersagbarkeit der Marktrendite besser erfassen als einfache Modelle.
Zitiert in: Prognosemodelle für Renditen: ARIMA, GARCH, LSTM und Machine Learning
Kelly (1956) · A New Interpretation of Information Rate
Kelly, J. L.. Bell System Technical Journal 35 (4), S. 917–926. doi:10.1002/j.1538-7305.1956.tb03809.x
Leitet her, welcher Anteil des Kapitals bei wiederholten Wetten das langfristige Vermögenswachstum maximiert (Kelly-Kriterium).
Zitiert in: Kelly-Kriterium: Wie viel setzen für maximales Wachstum? · Glossar: Kelly-Kriterium
Kemna und Vorst (1990) · A pricing method for options based on average asset values
Kemna, A.G.Z.; Vorst, A.C.F.. Journal of Banking & Finance 14 (1), S. 113–129. doi:10.1016/0378-4266(90)90039-5
Asiatische Optionen: geschlossene Formel für den geometrischen Durchschnitt, als Kontrollvariable für Monte Carlo beim arithmetischen.
Zitiert in: Optionsbewertung: wie faire Optionspreise entstehen · Optionsrechner: so bewertet Portfolio Lab Optionen · Glossar: Asiatische Option · Glossar: Kontrollvariable
Kerr u. a. (2014) · Entrepreneurship as Experimentation
Kerr, William R.; Nanda, Ramana; Rhodes-Kropf, Matthew. Journal of Economic Perspectives 28 (3), S. 25–48. doi:10.1257/jep.28.3.25
Unternehmertum als Experiment: Erfolgswahrscheinlichkeiten sind niedrig, extrem schief verteilt und vor der Investition nicht bekannt; Kosten des Experimentierens prägen, wo Innovation entsteht.
Zitiert in: Venture Capital: Finanzierungsrunden, Bewertung, Power Law und was die Forschung über die Rendite weiß · Glossar: Power Law
Khandani und Lo (2011) · What happened to the quants in August 2007? Evidence from factors and transactions data
Khandani, Amir E.; Lo, Andrew W.. Journal of Financial Markets 14 (1), S. 1–46. doi:10.1016/j.finmar.2010.07.005
Die Quant-Krise im August 2007: Simulierte Long/Short-Portfolios und eine Market-Making-Strategie deuten auf marktweiten Hebelabbau und den Rückzug von Liquidität.
Zitiert in: Momentum-Crashes: warum Momentum selten, aber heftig einbricht und was Volatilitätssteuerung und Crowding-Maße zeigen · Pairs-Trading und statistische Arbitrage: Idee, Methoden, Forschung · Glossar: Crowding · Glossar: Quant Meltdown
Kilian (2009) · Not All Oil Price Shocks Are Alike: Disentangling Demand and Supply Shocks in the Crude Oil Market
Kilian, Lutz. American Economic Review 99 (3), S. 1053–1069. doi:10.1257/aer.99.3.1053
Trennt Angebots-, Nachfrage- und ölspezifische Schocks; die weltweite reale Wirtschaftsaktivität misst er mit einem Index der Frachtraten für Trockenmassengut.
Zitiert in: Schiffsdaten und Satellitenbilder: Was sie über Rohstoffe verraten · Glossar: Frachtratenindex
Kim u. a. (2016) · Time Series Momentum and Volatility Scaling
Kim, Abby Y.; Tse, Yiuman; Wald, John K.. Journal of Financial Markets 30, S. 103–124. doi:10.1016/j.finmar.2016.05.003
Die Ergebnisse zu Time-Series-Momentum hängen weitgehend an der Skalierung nach Volatilität; ohne sie ähnelt die Strategie Kaufen und Halten.
Zitiert in: CTAs und Managed Futures: Branche, Positionsgröße, Kosten und Krisenschutz
Kim (1994) · Dynamic linear models with Markov-switching
Kim, Chang-Jin. Journal of Econometrics 60 (1–2), S. 1–22. doi:10.1016/0304-4076(94)90036-1
Filter und Glättung für Zustandsraummodelle mit Markov-Wechseln, darunter die geglätteten Regimewahrscheinlichkeiten.
Zitiert in: Regime-Modelle: Hidden Markov, Markov-Switching und Co. · Regime-Methodik: wie das Hidden-Markov-Modell rechnet · Glossar: Filter- und Glättungswahrscheinlichkeit
Kim und Finger (2000) · A stress test to incorporate correlation breakdown
Kim, Jongwoo; Finger, Christopher. The Journal of Risk 2 (3), S. 5–19. doi:10.21314/jor.2000.026
Broken-Arrow-Stresstest: Korrelationen für Stressphasen aus einer Mischung zweier Normalverteilungen (ruhige und hektische Tage) geschätzt und damit der erwartete Verlust der übrigen Anlagen gerechnet; im Beispiel ändern sich die Korrelationen unter Stress bei vier von 18 Märkten deutlich.
Zitiert in: Historischer Stresstest: wie du vergangene Krisen auf dein heutiges Portfolio überträgst · Szenarien-Methodik: wie Portfolio Lab Stresstests rechnet · Glossar: Korrelationsbruch
Klarman (1991) · Margin of Safety: Risk-Averse Value Investing Strategies for the Thoughtful Investor
Klarman, Seth A.. HarperBusiness.
Value Investing als risikoscheuer Ansatz: Kapitalerhalt vor Rendite, Kauf nur mit Sicherheitsmarge, Geduld und Bargeld, wenn es keine Gelegenheiten gibt.
Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons
Kliesen u. a. (2012) · Disentangling Diverse Measures: A Survey of Financial Stress Indexes
Kliesen, Kevin L.; Owyang, Michael T.; Vermann, E. Katarina. Federal Reserve Bank of St. Louis Review 94 (5). doi:10.20955/r.94.369-398
Überblick über die nach der Finanzkrise entwickelten Finanzstressindizes von Notenbanken und privaten Anbietern.
Zitiert in: Stimmung: Methodik für Angst-Gier-Index, Put/Call und COT · Glossar: Finanzstressindex
Koijen u. a. (2018) · Carry
Koijen, Ralph S. J.; Moskowitz, Tobias J.; Pedersen, Lasse Heje; Vrugt, Evert B.. Journal of Financial Economics 127 (2), S. 197–225. doi:10.1016/j.jfineco.2017.11.002
Carry als erwartete Rendite bei unveränderten Preisen: sagt bei Aktienindizes, Anleihen, Währungen, Rohstoffen, Unternehmensanleihen und Optionen Renditen voraus; Carry-Strategien verlieren gemeinsam in globalen Rezessionen.
Zitiert in: Aktiv oder passiv bei Anleihen und Rohstoffen: Warum die Regeln anders sind als bei Aktien · Carry Trade: Zinsen kassieren mit Währungen und Anleihen · Anleihen-Mathematik: Preis, Rendite, Duration, Konvexität und Spreads rechnen · Carry-Backtest: Methodik für Devisen- und Anleihen-Carry · Glossar: Anleihen-Carry · Glossar: Carry
Kolari und Pynnönen (2010) · Event Study Testing with Cross-sectional Correlation of Abnormal Returns
Kolari, James W.; Pynnönen, Seppo. Review of Financial Studies 23 (11), S. 3996–4025. doi:10.1093/rfs/hhq072
Fallen Ereignisse auf dieselben Tage, führt schon geringe Querschnittskorrelation zu viel zu häufigen Ablehnungen; die Autoren korrigieren den BMP-Test dafür.
Zitiert in: Event-Studien: Wie man Kursreaktionen auf Ereignisse misst und testet · Index-Effekt: Was bei Aufnahmen in einen Index und Streichungen mit den Kursen passiert
Kommer (2018) · Souverän investieren mit Indexfonds und ETFs: Wie Privatanleger das Spiel gegen die Finanzbranche gewinnen
Kommer, Gerd. Campus Verlag, 5. Auflage.
Deutschsprachiges Standardbuch zum passiven Investieren mit Indexfonds, Weltportfolio und Faktorprämien.
Zitiert in: Weltportfolio: Die ganze Welt in einem oder zwei ETFs · Glossar: Weltportfolio
26 U.S.C. § 1014 (1954) · United States Code, Title 26 (Internal Revenue Code), § 1014 Basis of property acquired from a decedent
Kongress der Vereinigten Staaten. Legal Information Institute, Cornell Law School; abgerufen am 26.10.2026. Quelle
In den USA gilt für geerbtes Vermögen grundsätzlich der Marktwert am Todestag als neuer Einstandswert (Step-up).
Zitiert in: Depot vererben oder verschenken: Erbschaft- und Schenkungsteuer, Bewertung und Gestaltung in Tranchen
US Bankruptcy Code (1978) · United States Code, Title 11 (Bankruptcy), § 362 (Automatic stay), § 364 (Obtaining credit) und § 1129 (Confirmation of plan)
Kongress der Vereinigten Staaten. Legal Information Institute, Cornell Law School; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
US-Insolvenzrecht: Vollstreckungsstopp mit dem Antrag, neue Kredite im Verfahren mit Vorrang (DIP-Finanzierung) und Bestätigung des Plans, auch gegen eine ablehnende Gläubigerklasse, wenn er „fair and equitable“ ist.
Zitiert in: Distressed Debt: Strategien, Insolvenzrecht, Erlösquoten und Rendite beim Investieren in Krisen · Glossar: Absolute Priority Rule
Kopczuk (2012) · Taxation of Intergenerational Transfers and Wealth
Kopczuk, Wojciech. National Bureau of Economic Research, Working Paper 18584 (Kapitel im Handbook of Public Economics, Band 5). doi:10.3386/w18584
Überblick über Erbschaft- und Schenkungsteuern: Die Belege sprechen für gemischte Motive, unterschiedliche Vorlieben und den hohen Wert, die Kontrolle über das eigene Vermögen zu behalten.
Zitiert in: Depot vererben oder verschenken: Erbschaft- und Schenkungsteuer, Bewertung und Gestaltung in Tranchen
Korteweg und Sorensen (2010) · Risk and Return Characteristics of Venture Capital-Backed Entrepreneurial Companies
Korteweg, Arthur; Sorensen, Morten. Review of Financial Studies 23 (10), S. 3738–3772. doi:10.1093/rfs/hhq050
Dynamisches Modell der Stichprobenauswahl für Bewertungen junger Unternehmen: Mit der Korrektur fallen die Achsenabschnitte (Alpha) deutlich niedriger und die Risiken höher aus als in früheren Studien.
Zitiert in: Venture Capital: Finanzierungsrunden, Bewertung, Power Law und was die Forschung über die Rendite weiß
Korteweg u. a. (2016) · Does it Pay to Invest in Art? A Selection-Corrected Returns Perspective
Korteweg, Arthur; Kräussl, Roman; Verwijmeren, Patrick. The Review of Financial Studies 29 (4), S. 1007–1038. doi:10.1093/rfs/hhv062
20.538 wiederholt versteigerte Gemälde 1972–2010: Bilder mit hohem Wertzuwachs kommen eher zum Verkauf; um diese Auswahl bereinigt sinkt die Indexrendite von 10 % auf 6,5 % pro Jahr und die Sharpe Ratio von 0,24 auf 0,04.
Zitiert in: Sammlerstücke als Geldanlage: Was Kunst, Wein, Uhren und Oldtimer wirklich bringen
Kostolany (1991) · Kostolanys Börsenpsychologie
Kostolany, André. Econ.
Kostolany über die Psychologie der Börse: Kurzfristig bestimmen Geld und Stimmung die Kurse, langfristig gewinnen geduldige Anleger mit „hartgesottenen“ statt „zittrigen“ Händen.
Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons
Kothari und O’Doherty (2023) · Job postings and aggregate stock returns
Kothari, Pratik; O’Doherty, Michael S.. Journal of Financial Markets 64, S. 100804. doi:10.1016/j.finmar.2023.100804
Das Verhältnis offener Stellen zur Beschäftigung sagt die Aktienrisikoprämie des Gesamtmarkts besser voraus als mehr als zwei Dutzend übliche Größen.
Zitiert in: Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen
KPMG (2026) · Altersvorsorgereformgesetz im BGBl. veröffentlicht (Regulatory Update vom 9.6.2026)
KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. KPMG Klardenker Financial Services Hub; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Meldet die Verkündung des Gesetzes zur Reform der steuerlich geförderten privaten Altersvorsorge im Bundesgesetzblatt (BGBl. 2026 I Nr. 156) mit gestaffeltem Inkrafttreten bis 1.1.2028.
Zitiert in: Die neue Aktienrente in Deutschland: Frühstart-Rente, Generationenkapital, Altersvorsorgedepot
Kraus und Litzenberger (1976) · Skewness Preference and the Valuation of Risk Assets
Kraus, Alan; Litzenberger, Robert H.. The Journal of Finance 31 (4), S. 1085–1100. doi:10.1111/j.1540-6261.1976.tb01961.x
Erweitert das CAPM um die Schiefe: Anleger mögen positive Schiefe und verlangen für negative Schiefe einen Ausgleich.
Zitiert in: Schiefe und Kurtosis: Warum Börsencrashs häufiger sind, als die Normalverteilung sagt
Krauss (2017) · Statistical Arbitrage Pairs Trading Strategies: Review and Outlook
Krauss, Christopher. Journal of Economic Surveys 31 (2), S. 513–545. doi:10.1111/joes.12153
Überblick über die Forschung zu Pairs-Trading in fünf Gruppen: Distanz, Kointegration, Zeitreihen, stochastische Steuerung und weitere Ansätze.
Zitiert in: Pairs-Trading und statistische Arbitrage: Idee, Methoden, Forschung · Glossar: Statistische Arbitrage
Kritzman und Li (2010) · Skulls, Financial Turbulence, and Risk Management
Kritzman, Mark; Li, Yuanzhen. Financial Analysts Journal 66 (5), S. 30–41. doi:10.2469/faj.v66.n5.3
Misst finanzielle Turbulenz mit einem statistischen Abstandsmaß, das ursprünglich für den Vergleich von Schädeln entwickelt wurde, und nutzt es, um Risiko zu messen und zu steuern.
Zitiert in: Historischer Stresstest: wie du vergangene Krisen auf dein heutiges Portfolio überträgst · Szenarien-Methodik: wie Portfolio Lab Stresstests rechnet · Glossar: Mahalanobis-Distanz · Glossar: Finanzielle Turbulenz
Kritzman u. a. (2011) · Principal Components as a Measure of Systemic Risk
Kritzman, Mark; Li, Yuanzhen; Page, Sébastien; Rigobon, Roberto. The Journal of Portfolio Management 37 (4), S. 112–126. doi:10.3905/jpm.2011.37.4.112
Nutzt Hauptkomponenten als Frühwarnmaß: Der Absorptionsquotient steigt, wenn wenige Faktoren den Markt treiben.
Zitiert in: Korrelation und Diversifikation: warum Mischen das Risiko senkt · Jenseits von Markowitz: Schätzfehler, Rauschen und echte Diversifikation · Asset-Analyse: Methodik von Korrelation bis Kointegration · Dimensionen-Methodik: wie Portfolio Lab unabhängige Risiken zählt · Glossar: Absorption Ratio
Kritzman u. a. (2012) · Regime Shifts: Implications for Dynamic Strategies
Kritzman, Mark; Page, Sébastien; Turkington, David. Financial Analysts Journal 68 (3), S. 22–39. doi:10.2469/faj.v68.n3.3
Markov-Switching-Modelle für Marktturbulenz, Inflation und Wachstum; eine dynamische Allokation danach schlug im Backtest die statische, vor allem gegen große Verluste.
Zitiert in: Regime-Modelle: Hidden Markov, Markov-Switching und Co.
Kruttli u. a. (2021) · Hedge Fund Treasury Trading and Funding Fragility: Evidence from the COVID-19 Crisis
Kruttli, Mathias S.; Monin, Phillip J.; Petrasek, Lubomir; Watugala, Sumudu W.. Board of Governors of the Federal Reserve System, Finance and Economics Discussion Series 2021-038. doi:10.17016/feds.2021.038
Hedgefonds verdoppelten ihre Treasury-Positionen bis Februar 2020 und bauten sie im März 2020 deutlich ab; Fonds mit Cash-Futures-Basis-Trades standen unter dem größten Margin-Druck.
Zitiert in: Basis-Trades: positive und negative Basis bei Anleihen, CDS und Futures
Kung und Pohlman (2004) · Portable Alpha
Kung, Edward; Pohlman, Lawrence. The Journal of Portfolio Management 30 (3), S. 78–87. doi:10.3905/jpm.2004.412322
Trennt die Rendite aktiver Manager in Marktrendite (Beta) und Auswahlerfolg (Alpha) und zeigt, wie sich Alpha von einem Markt auf ein anderes Portfolio übertragen lässt.
Zitiert in: Gehebelte ETFs und Return Stacking: Pfadabhängigkeit, Kosten und Forschung · Glossar: Return Stacking · Glossar: Portable Alpha
Kunsch (1989) · The Jackknife and the Bootstrap for General Stationary Observations
Kunsch, Hans R.. The Annals of Statistics 17 (3), S. 1217–1241. doi:10.1214/aos/1176347265
Block-Bootstrap für abhängige Daten: zusammenhängende Blöcke ziehen, damit Autokorrelation erhalten bleibt.
Zitiert in: Monte-Carlo-Simulation: wie sicher ist dein Plan? · Bootstrap: Zukunftsszenarien aus der eigenen Historie · Monte-Carlo-Methodik: wie Portfolio Lab Vermögenspfade simuliert · Glossar: Block-Bootstrap
Kupiec (1998) · Stress Testing in a Value at Risk Framework
Kupiec, Paul H.. The Journal of Derivatives 6 (1), S. 7–24. doi:10.3905/jod.1998.408008
Rechnet Stressszenarien mit denselben bedingten Verteilungen der Risikofaktoren wie den Value at Risk; historische VaR-Kovarianzen mit bedingter Normalverteilung liefern danach in vielen Stressphasen brauchbare Verlustschätzungen (Kurzfassung im Nachdruck bei Cambridge University Press 2002).
Zitiert in: Historischer Stresstest: wie du vergangene Krisen auf dein heutiges Portfolio überträgst · Szenarioanalyse und Sensitivitätsanalyse: Aktien-, Zins-, Kredit- und Währungsrisiko im Stresstest · Szenarien-Methodik: wie Portfolio Lab Stresstests rechnet · Glossar: Bedingter Erwartungswert
Kyle (1985) · Continuous Auctions and Insider Trading
Kyle, Albert S.. Econometrica 53 (6), S. 1315–1335. doi:10.2307/1913210
Modell mit einem Insider, uninformierten Händlern und einem Market Maker: Der Preis reagiert linear auf den gesamten Orderfluss; der Faktor (Kyles Lambda) misst die Marktwirkung, sein Kehrwert die Markttiefe.
Zitiert in: Insiderhandel: was verboten ist, was erlaubt ist und was Directors' Dealings verraten · Prognosemärkte als Wetten auf Ereignisse: was sie können und was nicht · Market Making und Anleihenhandel: Spread, Inventar, Axes, RFQ, Cross Trades und Matrix Pricing · Ordertypen und Ausführung: von der Limit-Order über MOC und VWAP bis zu TAS und BTIC · Glossar: Market Impact
L
L’Her u. a. (2016) · A Bottom-Up Approach to the Risk-Adjusted Performance of the Buyout Fund Market
L’Her, Jean-François; Stoyanova, Rossitsa; Shaw, Kathryn; Scott, William; Lai, Charissa. Financial Analysts Journal 72 (4), S. 36–48. doi:10.2469/faj.v72.n4.1
Gegen einen gehebelten, nach Größe und Branche angepassten Börsenindex zeigen Buyout-Fonds geldgewichtet keine signifikante Überrendite mehr.
Zitiert in: Buyout-Fonds und Management-Buyouts: Wie LBO, MBO und MBI funktionieren · Private Equity erklärt: Strategien, Fondsstruktur, Gebühren und was die Forschung zur Rendite zeigt · Private Markets messen: J-Kurve, Cashflows, Glättung und Public Proxy · Glossar: Public Proxy
Lachanski und Pav (2017) · Shy of the Character Limit: “Twitter Mood Predicts the Stock Market” Revisited
Lachanski, Michael; Pav, Steven. Econ Journal Watch 14 (3), S. 302–345. Quelle
Nachprüfung von Bollen, Mao und Zeng (2011): Das Ergebnis ließ sich nicht reproduzieren; ein Effekt zeigte sich nur im ursprünglichen Zeitraum und nicht außerhalb der Stichprobe. Das ist vereinbar mit Data Snooping.
Zitiert in: Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen
Lakonishok und Smidt (1988) · Are Seasonal Anomalies Real? A Ninety-Year Perspective
Lakonishok, Josef; Smidt, Seymour. Review of Financial Studies 1 (4), S. 403–425. doi:10.1093/rfs/1.4.403
90 Jahre Tagesdaten des Dow Jones: anhaltend auffällige Renditen um Wochen-, Monats- und Jahreswechsel und um Feiertage.
Zitiert in: Saisonalität an der Börse: Sell in May, Januar-Effekt und wie man Kalendereffekte testet
Lakonishok und Lee (2001) · Are Insider Trades Informative?
Lakonishok, Josef; Lee, Inmoo. Review of Financial Studies 14 (1), S. 79–111. doi:10.1093/rfs/14.1.79
Insidergeschäfte an NYSE, AMEX und Nasdaq 1975 bis 1995: kaum Kursreaktion beim Handel und bei der Meldung, Insider handeln antizyklisch; Vorhersagekraft vor allem bei Käufen und kleinen Unternehmen, Verkäufe ohne Aussagekraft.
Zitiert in: Insiderhandel: was verboten ist, was erlaubt ist und was Directors' Dealings verraten
Laloux u. a. (1999) · Noise Dressing of Financial Correlation Matrices
Laloux, Laurent; Cizeau, Pierre; Bouchaud, Jean-Philippe; Potters, Marc. Physical Review Letters 83 (7), S. 1467–1470. doi:10.1103/PhysRevLett.83.1467
Vergleicht die Eigenwerte empirischer Korrelationsmatrizen von Aktien (S&P 500 und andere große Märkte) mit der Vorhersage für reine Zufallsmatrizen: Die Dichte stimmt bemerkenswert gut überein, was Zweifel am blinden Einsatz geschätzter Korrelationen im Risikomanagement weckt.
Zitiert in: Jenseits von Markowitz: Schätzfehler, Rauschen und echte Diversifikation · Dimensionen-Methodik: wie Portfolio Lab unabhängige Risiken zählt · Glossar: Marchenko-Pastur-Verteilung · Glossar: Random Matrix Theory
Laurs und Renneboog (2019) · My kingdom for a horse (or a classic car)
Laurs, Dries; Renneboog, Luc. Journal of International Financial Markets, Institutions and Money 58, S. 184–207. doi:10.1016/j.intfin.2018.10.002
29.000 Oldtimer-Auktionen 1998–2017, hedonische Indizes: Oldtimer stiegen vor Transaktionskosten real um 3,37 % und nominal um 5,63 % pro Jahr.
Zitiert in: Sammlerstücke als Geldanlage: Was Kunst, Wein, Uhren und Oldtimer wirklich bringen · Glossar: Hedonischer Preisindex
Ledoit und Wolf (2004) · Honey, I Shrunk the Sample Covariance Matrix
Ledoit, Olivier; Wolf, Michael. The Journal of Portfolio Management 30 (4), S. 110–119. doi:10.3905/jpm.2004.110
Schlägt vor, die geschätzte Kovarianzmatrix zu einer einfachen Zielmatrix hin zu schrumpfen; stabilere Gewichte bei weniger Fehlern.
Zitiert in: Effizienzlinie: Portfolio-Optimierung nach Markowitz · Jenseits von Markowitz: Schätzfehler, Rauschen und echte Diversifikation · Kovarianzschätzung: Warum Optimierer Shrinkage brauchen · Resampling-Optimierung nach Michaud: stabilere Portfoliogewichte durch Simulation · Optimierungsmethodik: Schätzung, Zielfunktionen, Black-Litterman, Resampling und Walk-forward · Dimensionen-Methodik: wie Portfolio Lab unabhängige Risiken zählt · Glossar: Ledoit-Wolf-Shrinkage
Ledoit und Wolf (2004) · A well-conditioned estimator for large-dimensional covariance matrices
Ledoit, Olivier; Wolf, Michael. Journal of Multivariate Analysis 88 (2), S. 365–411. doi:10.1016/s0047-259x(03)00096-4
Mathematische Grundlage der Shrinkage-Schätzung: optimale Schrumpfintensität für große Kovarianzmatrizen.
Zitiert in: Jenseits von Markowitz: Schätzfehler, Rauschen und echte Diversifikation · Kovarianzschätzung: Warum Optimierer Shrinkage brauchen · Risiko & Attribution: Methodik der Risikozerlegung und Brinson-Attribution · Glossar: Ledoit-Wolf-Shrinkage
Lehmann (1990) · Fads, Martingales, and Market Efficiency
Lehmann, Bruce N.. The Quarterly Journal of Economics 105 (1). doi:10.2307/2937816
Gewinner und Verlierer einer Woche kehren sich in der Folgewoche deutlich um; die Gewinne bleiben nach Geld-Brief-Spannen und plausiblen Kosten bestehen.
Zitiert in: Pairs-Trading und statistische Arbitrage: Idee, Methoden, Forschung
Leibowitz und Henriksson (1988) · Portfolio Optimization Within a Surplus Framework
Leibowitz, Martin L.; Henriksson, Roy D.. Financial Analysts Journal 44 (2), S. 43–51. doi:10.2469/faj.v44.n2.43
Optimierung nach Markowitz für den Überschuss aus Vermögen und Verbindlichkeiten: Risikolos ist dann ein immunisierter Anleihefonds, nicht Kasse, und die optimale Mischung kann sich stark von der ohne Verbindlichkeiten unterscheiden.
Zitiert in: Liability Driven Investing und Cashflow Driven Investing: Verbindlichkeiten mit Anleihen decken · Glossar: Matching-Portfolio
Leisen und Reimer (1996) · Binomial models for option valuation - examining and improving convergence
Leisen, Dietmar P. J.; Reimer, Matthias. Applied Mathematical Finance 3 (4), S. 319–346. doi:10.1080/13504869600000015
Konvergenz von Binomialbäumen; neue Bäume, die glatt und mit Ordnung zwei gegen Black-Scholes konvergieren (Leisen-Reimer).
Zitiert in: Optionsbewertung: wie faire Optionspreise entstehen · Optionsrechner: so bewertet Portfolio Lab Optionen · Glossar: Binomialbaum
Leland (1980) · Who Should Buy Portfolio Insurance?
Leland, Hayne E.. The Journal of Finance 35 (2), S. 581–594. doi:10.1111/j.1540-6261.1980.tb02190.x
Fragt, für welche Anleger sich eine Portfolio-Versicherung mit begrenztem Verlust und offenem Gewinn lohnt.
Zitiert in: CPPI: Wertsicherung mit Polster, Floor und Multiplikator · Glossar: Portfolio-Versicherung
Leland (1988) · Portfolio Insurance and October 19th
Leland, Hayne E.. California Management Review 30 (4), S. 80–89. doi:10.2307/41166528
Rückblick eines Anbieters auf den Crash von 1987: Die Versicherung wurde teurer, schützte aber; den Kurssturz erklärt er mit fehlender Liquidität.
Zitiert in: CPPI: Wertsicherung mit Polster, Floor und Multiplikator · Glossar: Portfolio-Versicherung
Lempérière u. a. (2014) · Two Centuries of Trend Following
Lempérière, Yves; Deremble, Cyril; Seager, Philip; Potters, Marc; Bouchaud, Jean-Philippe. The Journal of Investment Strategies 3 (3), S. 41–61. doi:10.21314/jois.2014.043
Trendfolge über vier Anlageklassen seit 1800 (Futures seit 1960) mit sehr hoher statistischer Signifikanz; lange Trends ohne Abnutzung, kurze haben deutlich nachgelassen.
Zitiert in: CTAs und Managed Futures: Branche, Positionsgröße, Kosten und Krisenschutz
Lerner und Nanda (2020) · Venture Capital's Role in Financing Innovation: What We Know and How Much We Still Need to Learn
Lerner, Josh; Nanda, Ramana. Journal of Economic Perspectives 34 (3), S. 237–261. doi:10.1257/jep.34.3.237
Grenzen des Venture-Modells: nur ein schmales Band von Technologien passt, wenige Geldgeber lenken einen großen Teil des Kapitals, und die Kontrolle durch die Geldgeber hat nachgelassen.
Zitiert in: Venture Capital: Finanzierungsrunden, Bewertung, Power Law und was die Forschung über die Rendite weiß
Leuz u. a. (2017) · Who Falls Prey to the Wolf of Wall Street? Investor Participation in Market Manipulation
Leuz, Christian; Meyer, Steffen; Muhn, Maximilian; Soltes, Eugene; Hackethal, Andreas. National Bureau of Economic Research, Working Paper 24083 (November 2017, überarbeitet Oktober 2023). doi:10.3386/w24083
Untersucht 470 Pump-and-Dump-Aktionen am deutschen Markt mit Depotdaten von mehr als 110.000 Kunden einer deutschen Bank: wer mitmacht, wie viel verloren geht und wie Warnungen der BaFin wirken.
Zitiert in: Pump and Dump und Pennystocks: Wie die Masche funktioniert · Glossar: Pennystock · Glossar: Pump and Dump
Levine und Pedersen (2016) · Which Trend Is Your Friend?
Levine, Ari; Pedersen, Lasse Heje. Financial Analysts Journal 72 (3), S. 51–66. doi:10.2469/faj.v72.n3.3
Time-Series-Momentum und Kreuzungen gleitender Durchschnitte sind in allgemeiner Form gleichwertig; viele Trendfilter lassen sich als gewichtete vergangene Renditen schreiben.
Zitiert in: CTAs und Managed Futures: Branche, Positionsgröße, Kosten und Krisenschutz
Levy (1992) · Pricing European average rate currency options
Levy, Edmond. Journal of International Money and Finance 11 (5), S. 474–491. doi:10.1016/0261-5606(92)90013-N
Lognormal-Näherung für Durchschnittsoptionen mit den exakten ersten zwei Momenten des arithmetischen Durchschnitts.
Zitiert in: Optionsrechner: so bewertet Portfolio Lab Optionen · Glossar: Asiatische Option
Lewis u. a. (2022) · Measuring real activity using a weekly economic index
Lewis, Daniel J.; Mertens, Karel; Stock, James H.; Trivedi, Mihir. Journal of Applied Econometrics 37 (4), S. 667–687. doi:10.1002/jae.2873
Beschreibt den Weekly Economic Index (WEI) für die USA, einen wöchentlichen Index der realen Wirtschaftsaktivität aus zehn Reihen, von denen acht am Donnerstag nach der Woche vorliegen; er lieferte im ersten Halbjahr 2020 eine treffende Schätzung des BIP-Wachstums im laufenden Quartal, im zweiten Halbjahr eine schwächere.
Zitiert in: Konjunktur-Puls: wie Portfolio Lab Frühindikatoren rechnet · Glossar: Frühindikator · Glossar: Weekly Economic Index
Lewis (1999) · Trying to Explain Home Bias in Equities and Consumption
Lewis, Karen K.. Journal of Economic Literature 37 (2), S. 571–608. doi:10.1257/jel.37.2.571
Übersicht über Erklärungen des Home Bias: Anleger halten weit mehr heimische Aktien, als die Portfoliotheorie nahelegt.
Zitiert in: Home Bias: Die Vorliebe für den Heimatmarkt und was sie kostet
Lewis (2010) · The Big Short: Inside the Doomsday Machine
Lewis, Michael. W. W. Norton.
Investoren, die vor der Finanzkrise gegen US-Subprime-Hypotheken wetteten, darunter Michael Burry mit Scion Capital über Kreditausfallversicherungen.
Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons
Li u. a. (2025) · Cryptocurrency Pump-and-Dump Schemes
Li, Tao; Shin, Donghwa; Wang, Baolian. Journal of Financial and Quantitative Analysis 60 (8), S. 3622–3659. doi:10.1017/S0022109025000201
Pump-and-Dump-Aktionen bei Kryptowährungen bringen kurze Ausschläge von Kurs, Umsatz und Schwankung mit schneller Umkehr und verschieben Vermögen von Außenstehenden zu Insidern.
Zitiert in: Pump and Dump und Pennystocks: Wie die Masche funktioniert · Krypto im institutionellen Portfolio: Zugang, Verwahrung, Regulierung und Risikobudget
Liao und Caramichael (2022) · Stablecoins: Growth Potential and Impact on Banking
Liao, Gordon Y.; Caramichael, John. Board of Governors of the Federal Reserve System, International Finance Discussion Papers 1334. doi:10.17016/IFDP.2022.1334
Wie Stablecoins Banken und Kreditvergabe berühren, hängt von Zuflüssen und Reserven ab; ein Modell nach Art einer Narrow Bank gibt die stabilste Bindung, entzieht Banken aber Einlagen.
Zitiert in: Digital Assets: Tokenisierung, Stablecoins, Kryptowertpapiere und digitaler Euro
Ling und Naranjo (2015) · Returns and Information Transmission Dynamics in Public and Private Real Estate Markets
Ling, David C.; Naranjo, Andy. Real Estate Economics 43 (1), S. 163–208. doi:10.1111/1540-6229.12069
USA 1994–2012, bereinigt um Hebel, Objektarten und Gebühren: Ungehebelte Core-REITs lagen 49 Basispunkte pro Jahr vor privaten Immobilien und verarbeiten neue Informationen schneller.
Zitiert in: Immobilien als Geldanlage: vermietete Wohnung, REITs, offene Fonds und Private Real Estate
Lintner (1965) · The Valuation of Risk Assets and the Selection of Risky Investments in Stock Portfolios and Capital Budgets
Lintner, John. The Review of Economics and Statistics 47 (1). doi:10.2307/1924119
Entwickelt das CAPM unabhängig von Sharpe und verbindet die Auswahl riskanter Anlagen mit der Kreditaufnahme zum sicheren Zins.
Zitiert in: Beta und Alpha: wie stark ein Fonds mit dem Markt geht · CAPM: Das Capital Asset Pricing Model und die Wertpapiermarktlinie · Glossar: CAPM
Litterman (2003) · Modern Investment Management: An Equilibrium Approach
Litterman, Bob. Wiley.
Gleichgewichtsansatz für die Vermögensverwaltung (Goldman Sachs), unter anderem Black-Litterman und Risikobudgets.
Zitiert in: Black-Litterman: eigene Einschätzungen sauber einbauen · Risikobeitrag: das Portfoliorisiko in seine Teile zerlegen
Litterman (1996) · Hot Spots™ and Hedges
Litterman, Robert. The Journal of Portfolio Management 23 (5), S. 52–75. doi:10.3905/jpm.1996.052
Zerlegt das Risiko eines Portfolios in Beiträge je Position, um Risikoschwerpunkte und wirksame Absicherungen zu finden.
Zitiert in: Krypto im institutionellen Portfolio: Zugang, Verwahrung, Regulierung und Risikobudget · Risiko & Attribution: Methodik der Risikozerlegung und Brinson-Attribution
Litterman und Scheinkman (1991) · Common Factors Affecting Bond Returns
Litterman, Robert B; Scheinkman, Josè. The Journal of Fixed Income 1 (1), S. 54–61. doi:10.3905/jfi.1991.692347
Drei Faktoren (Niveau, Steigung, Krümmung) erklären fast alle Bewegungen der Zinskurve.
Zitiert in: Duration: wie stark Anleihen auf Zinsen reagieren · Zinskurve: Was die Zinsstruktur verrät und warum eine inverse Kurve als Warnsignal gilt · Anleihen-Mathematik: Preis, Rendite, Duration, Konvexität und Spreads rechnen · Szenarioanalyse und Sensitivitätsanalyse: Aktien-, Zins-, Kredit- und Währungsrisiko im Stresstest · Risikofaktoren im Look-through: Methodik · Glossar: Niveau, Steigung, Krümmung
Liu u. a. (2023) · Anatomy of a Run: The Terra Luna Crash
Liu, Jiageng; Makarov, Igor; Schoar, Antoinette. National Bureau of Economic Research, Working Paper 31160. doi:10.3386/w31160
Rekonstruiert den Run auf das Terra-Ökosystem im Mai 2022 aus Blockchain- und Börsendaten: große, besser informierte Halter zogen zuerst ab und verloren weniger.
Zitiert in: Digital Assets: Tokenisierung, Stablecoins, Kryptowertpapiere und digitaler Euro · Krypto im institutionellen Portfolio: Zugang, Verwahrung, Regulierung und Risikobudget
Liu und Tsyvinski (2021) · Risks and Returns of Cryptocurrency
Liu, Yukun; Tsyvinski, Aleh. The Review of Financial Studies 34 (6), S. 2689–2727. doi:10.1093/rfs/hhaa113
Kryptorenditen hängen an kryptospezifischen Faktoren (Netzwerk- und Nutzerwachstum statt Produktionskosten), zeigen starkes Zeitreihen-Momentum und lassen sich mit Maßen der Anlegeraufmerksamkeit vorhersagen.
Zitiert in: Krypto im institutionellen Portfolio: Zugang, Verwahrung, Regulierung und Risikobudget
Liu u. a. (2022) · Common Risk Factors in Cryptocurrency
Liu, Yukun; Tsyvinski, Aleh; Wu, Xi. The Journal of Finance 77 (2), S. 1133–1177. doi:10.1111/jofi.13119
Drei Faktoren (Kryptomarkt, Größe und Momentum) erklären die Unterschiede der erwarteten Renditen zwischen Kryptowährungen, auch die von zehn erfolgreichen Long-Short-Strategien.
Zitiert in: Krypto im institutionellen Portfolio: Zugang, Verwahrung, Regulierung und Risikobudget
Ljung und Box (1978) · On a measure of lack of fit in time series models
Ljung, G. M.; Box, G. E. P.. Biometrika 65 (2), S. 297–303. doi:10.1093/biomet/65.2.297
Ljung-Box-Test auf Autokorrelation über mehrere Verzögerungen.
Zitiert in: Prognosemodelle für Renditen: ARIMA, GARCH, LSTM und Machine Learning · Asset-Analyse: Methodik von Korrelation bis Kointegration · Glossar: Ljung-Box-Test
Lloyd (1982) · Least squares quantization in PCM
Lloyd, S.. IEEE Transactions on Information Theory 28 (2), S. 129–137. doi:10.1109/tit.1982.1056489
Grundlage des k-means-Verfahrens: Punkte abwechselnd dem nächsten Zentrum zuordnen und die Zentren neu berechnen.
Zitiert in: Regime-Modelle: Hidden Markov, Markov-Switching und Co.
Lo und MacKinlay (1988) · Stock Market Prices Do Not Follow Random Walks: Evidence from a Simple Specification Test
Lo, Andrew W.; MacKinlay, A. Craig. Review of Financial Studies 1 (1), S. 41–66. doi:10.1093/rfs/1.1.41
Varianzquotiententest: Aktienrenditen folgen in den USA 1962–1985 keinem reinen Zufallspfad.
Zitiert in: Prognosemodelle für Renditen: ARIMA, GARCH, LSTM und Machine Learning · Asset-Analyse: Methodik von Korrelation bis Kointegration · Glossar: Random Walk · Glossar: Varianzquotient
Lo und MacKinlay (1990) · When Are Contrarian Profits Due to Stock Market Overreaction?
Lo, Andrew W.; MacKinlay, A. Craig. Review of Financial Studies 3 (2), S. 175–205. doi:10.1093/rfs/3.2.175
Gewinne aus Umkehr-Strategien stammen zu einem wichtigen Teil aus Kreuz-Autokorrelationen: Große Aktien laufen kleinen voraus.
Zitiert in: Pairs-Trading und statistische Arbitrage: Idee, Methoden, Forschung
Lo u. a. (2000) · Foundations of Technical Analysis: Computational Algorithms, Statistical Inference, and Empirical Implementation
Lo, Andrew W.; Mamaysky, Harry; Wang, Jiang. The Journal of Finance 55 (4), S. 1705–1765. doi:10.1111/0022-1082.00265
Erkennt Chartmuster wie Kopf-Schulter oder Doppelboden automatisch mit Kernregression und vergleicht die Renditen danach mit der unbedingten Verteilung.
Zitiert in: Charttechnik, Chartmuster und Candlesticks aus Quant-Sicht
Lo (2002) · The Statistics of Sharpe Ratios
Lo, Andrew W.. Financial Analysts Journal 58 (4), S. 36–52. doi:10.2469/faj.v58.n4.2453
Leitet Standardfehler der Sharpe Ratio her und zeigt, dass Autokorrelation die übliche Annualisierung mit √12 verzerren kann.
Zitiert in: Sharpe Ratio: Rendite pro Einheit Risiko · Private Credit und Public Credit im Vergleich: Rendite, Risiken und was die Forschung zeigt · Backtest-Overfitting: Wenn die Vergangenheit zu gut aussieht · Deflated Sharpe Ratio: Wie viel Können steckt in einer Sharpe Ratio? · Private Markets messen: J-Kurve, Cashflows, Glättung und Public Proxy · Kennzahlen-Methodik: wie Portfolio Lab Rendite und Risiko misst · Overfitting-Check und Diversifikationsrendite: so rechnen Backtest und Taktik · Glossar: Standardfehler der Sharpe Ratio
Lobosco und DiBartolomeo (1997) · Approximating the Confidence Intervals for Sharpe Style Weights
Lobosco, Angelo; DiBartolomeo, Dan. Financial Analysts Journal 53 (4), S. 80–85. doi:10.2469/faj.v53.n4.2103
Leitet näherungsweise Konfidenzintervalle für die Gewichte der Stilanalyse her.
Zitiert in: Stilanalyse nach Sharpe: was ein Fonds wirklich macht · Renditebasierte Stilanalyse: Methodik
Long und Nickels (1996) · A Private Investment Benchmark
Long, Austin M.; Nickels, Craig J.. Vortrag auf der AIMR Conference on Venture Capital Investing, 13.2.1996; abgerufen am 27.10.2026. Quelle
Schlägt vor, private Anlagen mit einem Börsenindex zu messen, dessen zeitgewichtete Rendite auf eine geldgewichtete (IRR) umgerechnet wird; daraus entstand der Long-Nickels-PME (Index Comparison Method).
Zitiert in: Methodik Private Markets: Fonds auswerten, Cashflows prognostizieren, Zusagen planen
Longin und Solnik (2001) · Extreme Correlation of International Equity Markets
Longin, François; Solnik, Bruno. The Journal of Finance 56 (2), S. 649–676. doi:10.1111/0022-1082.00340
Korrelationen internationaler Aktienmärkte steigen in Bärenmärkten deutlich, in Bullenmärkten nicht.
Zitiert in: Korrelation und Diversifikation: warum Mischen das Risiko senkt · Historischer Stresstest: wie du vergangene Krisen auf dein heutiges Portfolio überträgst · Schiefe und Kurtosis: Warum Börsencrashs häufiger sind, als die Normalverteilung sagt · Aktien-Anleihen-Korrelation: Regime, Treiber und Folgen für 60/40, Risk Parity und Absicherung · Gehebelte ETFs und Return Stacking: Pfadabhängigkeit, Kosten und Forschung · Szenarioanalyse und Sensitivitätsanalyse: Aktien-, Zins-, Kredit- und Währungsrisiko im Stresstest · Asset-Analyse: Methodik von Korrelation bis Kointegration · Szenarien-Methodik: wie Portfolio Lab Stresstests rechnet · Glossar: Asymmetrische Korrelation · Glossar: Korrelationsbruch
López de Prado (2016) · Building Diversified Portfolios that Outperform Out of Sample
López de Prado, Marcos. The Journal of Portfolio Management 42 (4), S. 59–69. doi:10.3905/jpm.2016.42.4.059
Führt Hierarchical Risk Parity ein: Gewichte über eine hierarchische Gruppierung der Korrelationen statt über die Inverse der Kovarianzmatrix.
Zitiert in: Hierarchical Risk Parity: Portfolios aus Clustern bauen · Jenseits von Markowitz: Schätzfehler, Rauschen und echte Diversifikation · Glossar: Hierarchical Risk Parity
López de Prado (2018) · Advances in Financial Machine Learning
López de Prado, Marcos. Wiley.
Lehrbuch zu Backtests und maschinellem Lernen in der Finanzwirtschaft, unter anderem zu Überanpassung und HRP.
Zitiert in: Backtest-Overfitting: Wenn die Vergangenheit zu gut aussieht · Hierarchical Risk Parity: Portfolios aus Clustern bauen · Probability of Backtest Overfitting: Hält die beste Variante, was der Backtest verspricht? · Prognosemodelle für Renditen: ARIMA, GARCH, LSTM und Machine Learning · Glossar: Overfitting · Glossar: Kreuzvalidierung
López de Prado und Lewis (2019) · Detection of false investment strategies using unsupervised learning methods
López de Prado, Marcos; Lewis, Michael J.. Quantitative Finance 19 (9), S. 1555–1565. doi:10.1080/14697688.2019.1622311
Schätzt mit einem Clustering-Verfahren die Zahl effektiv unkorrelierter Versuche, also die Größe, die für Mehrfachtests und die Deflated Sharpe Ratio gebraucht wird.
Zitiert in: Overfitting-Check und Diversifikationsrendite: so rechnen Backtest und Taktik · Glossar: Effektive Zahl der Versuche
Lopez-Lira und Tang (2026) · Can ChatGPT forecast stock price movements? Return predictability and large language models
Lopez-Lira, Alejandro; Tang, Yuehua. Journal of Financial Economics 184, S. 104335. doi:10.1016/j.jfineco.2026.104335
Sprachmodelle bewerten Schlagzeilen und sagen die Kursreaktion und die anschließende Drift voraus, vor allem bei kleinen Aktien und schlechten Nachrichten; mit wachsender Verbreitung sinken die Renditen.
Zitiert in: Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen · Prognosemodelle für Renditen: ARIMA, GARCH, LSTM und Machine Learning · Glossar: Sentimentanalyse
Lou und Polk (2022) · Comomentum: Inferring Arbitrage Activity from Return Correlations
Lou, Dong; Polk, Christopher. The Review of Financial Studies 35 (7), S. 3272–3302. doi:10.1093/rfs/hhab117
Comomentum misst die Korrelation der Überrenditen der Aktien, auf die eine typische Momentum-Strategie setzt; ist sie hoch, kehren sich die Renditen der Momentum-Aktien stark um. Das ist ein Zeichen für überfülltes Momentum-Handeln.
Zitiert in: Momentum-Crashes: warum Momentum selten, aber heftig einbricht und was Volatilitätssteuerung und Crowding-Maße zeigen · Glossar: Crowding · Glossar: Comomentum
Loudon u. a. (2006) · Hedge Fund Risk Factors and the Value at Risk of Fixed Income Trading Strategies
Loudon, Geoff; Okunev, John; White, Derek. The Journal of Fixed Income 16 (2), S. 46–61. doi:10.3905/jfi.2006.656009
Entwickelt ein Verfahren, das Autokorrelation beliebiger Ordnung aus gemeldeten Renditen entfernt (Okunev-White-Methode), und schätzt danach Risikofaktoren und Value at Risk von Hedgefonds.
Zitiert in: Private Markets messen: J-Kurve, Cashflows, Glättung und Public Proxy
Loughran und McDonald (2011) · When Is a Liability Not a Liability? Textual Analysis, Dictionaries, and 10-Ks
Loughran, Tim; McDonald, Bill. The Journal of Finance 66 (1), S. 35–65. doi:10.1111/j.1540-6261.2010.01625.x
Allgemeine Wörterbücher stufen viele Wörter in Geschäftsberichten falsch als negativ ein; die Autoren entwickeln eigene Wortlisten für Finanztexte.
Zitiert in: Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen · Glossar: Sentimentanalyse
Lustig und Verdelhan (2007) · The Cross Section of Foreign Currency Risk Premia and Consumption Growth Risk
Lustig, Hanno; Verdelhan, Adrien. American Economic Review 97 (1), S. 89–117. doi:10.1257/aer.97.1.89
Portfolios aus Hochzinswährungen bringen positive, aus Niedrigzinswährungen negative Überrenditen; erklärt mit Konsumrisiko, weil Hochzinswährungen bei schwachem Konsumwachstum abwerten.
Zitiert in: Carry Trade: Zinsen kassieren mit Währungen und Anleihen · Glossar: Carry Trade
Lustig u. a. (2011) · Common Risk Factors in Currency Markets
Lustig, Hanno; Roussanov, Nikolai; Verdelhan, Adrien. Review of Financial Studies 24 (11), S. 3731–3777. doi:10.1093/rfs/hhr068
Ein Steigungsfaktor aus Hoch- minus Niedrigzinswährungen erklärt den größten Teil der Renditeunterschiede; wer Hochzinswährungen kauft und Niedrigzinswährungen leiht, trägt globales Risiko.
Zitiert in: Carry Trade: Zinsen kassieren mit Währungen und Anleihen · Carry-Backtest: Methodik für Devisen- und Anleihen-Carry · Glossar: Zielwährung · Glossar: Dollar-Faktor
Lynch und Mendenhall (1997) · New Evidence on Stock Price Effects Associated with Changes in the S&P 500 Index
Lynch, Anthony W.; Mendenhall, Richard R.. The Journal of Business 70 (3), S. 351–383. doi:10.1086/209722
Seit Oktober 1989 kündigt S&P Indexänderungen möglichst eine Woche vorher an; Aufnahmen und Streichungen zeigen danach Überrenditen, die sich nur teilweise umkehren.
Zitiert in: Smart Indexing: Mehrwert für Indexfonds rund um Corporate Actions und Indexänderungen
Lynch und Rothchild (2000) · One Up on Wall Street: How to Use What You Already Know to Make Money in the Market
Lynch, Peter; Rothchild, John. Simon & Schuster, überarbeitete Ausgabe (Erstausgabe 1989).
Der frühere Manager des Fidelity Magellan Fund über Aktienauswahl für Privatanleger: Unternehmen verstehen, Aktien in Kategorien einteilen, das KGV am Gewinnwachstum messen.
Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons · Glossar: GARP
Lyon u. a. (1999) · Improved Methods for Tests of Long-Run Abnormal Stock Returns
Lyon, John D.; Barber, Brad M.; Tsai, Chih-Ling. The Journal of Finance 54 (1), S. 165–201. doi:10.1111/0022-1082.00101
BHAR mit sorgfältig gebildeten Vergleichsportfolios und schiefekorrigiertem t-Test oder Kalenderzeit-Portfolios sind in Zufallsstichproben gut spezifiziert, in ausgewählten Stichproben oft nicht.
Zitiert in: Event-Studien: Wie man Kursreaktionen auf Ereignisse misst und testet · Glossar: Buy-and-Hold Abnormal Return
M
Macaulay (1938) · Some Theoretical Problems Suggested by the Movements of Interest Rates, Bond Yields and Stock Prices in the United States since 1856
Macaulay, Frederick R.. National Bureau of Economic Research. Quelle
Führt die Duration als mittlere Bindungsdauer der Zahlungen einer Anleihe ein.
Zitiert in: Duration: wie stark Anleihen auf Zinsen reagieren · Anleihen-Mathematik: Preis, Rendite, Duration, Konvexität und Spreads rechnen · Asset-Liability-Management: Vermögen an künftigen Ausgaben ausrichten · ALM-Methodik: wie Portfolio Lab Vermögen gegen Verpflichtungen rechnet · Risikofaktoren im Look-through: Methodik · Glossar: Macaulay-Duration
MacKinlay (1997) · Event Studies in Economics and Finance
MacKinlay, A. Craig. Journal of Economic Literature 35 (1), S. 13–39. Quelle
Standardübersicht zur Methodik von Event-Studien: Schätz- und Ereignisfenster, Marktmodell, abnormale und kumulierte abnormale Renditen und ihre Tests.
Zitiert in: Event-Studien: Wie man Kursreaktionen auf Ereignisse misst und testet · Glossar: Ereignisstudie · Glossar: Kumulierte abnormale Rendite
MacKinnon (1994) · Approximate Asymptotic Distribution Functions for Unit-Root and Cointegration Tests
MacKinnon, James G.. Journal of Business & Economic Statistics 12 (2), S. 167–176. doi:10.1080/07350015.1994.10510005
Näherungsformeln für die Verteilung von Einheitswurzel- und Kointegrationstests, mit denen sich p-Werte berechnen lassen.
Zitiert in: Pairs-Trading und statistische Arbitrage: Idee, Methoden, Forschung · Long/Short und statistische Arbitrage: Methodik · Glossar: Engle-Granger-Test
MacLean u. a. (2010) · Long-term capital growth: the good and bad properties of the Kelly and fractional Kelly capital growth criteria
MacLean, Leonard C.; Thorp, Edward O.; Ziemba, William T.. Quantitative Finance 10 (7), S. 681–687. doi:10.1080/14697688.2010.506108
Fasst gute und schlechte Eigenschaften des Kelly-Kriteriums zusammen: höchstes Wachstum, aber sehr große Zwischenverluste.
Zitiert in: Hebel im Portfolio: Rendite, Risiko, Kosten und Margin Calls · Kelly-Kriterium: Wie viel setzen für maximales Wachstum? · Glossar: Bruchteil-Kelly
Madhavan (2003) · The Russell Reconstitution Effect
Madhavan, Ananth. Financial Analysts Journal 59 (4), S. 51–64. doi:10.2469/faj.v59.n4.2545
Renditeeffekte der jährlichen Russell-Rekonstitution 1996–2002: teuer für Fonds, die am Stichtag umschichten, lohnend, aber riskant für Anbieter von Liquidität.
Zitiert in: Smart Indexing: Mehrwert für Indexfonds rund um Corporate Actions und Indexänderungen
Madrian und Shea (2001) · The Power of Suggestion: Inertia in 401(k) Participation and Savings Behavior
Madrian, Brigitte C.; Shea, Dennis F.. The Quarterly Journal of Economics 116 (4), S. 1149–1187. doi:10.1162/003355301753265543
Automatische Anmeldung erhöht die Teilnahme an 401(k)-Plänen deutlich; viele behalten Standard-Sparrate und Standardfonds bei.
Zitiert in: Die neue Aktienrente in Deutschland: Frühstart-Rente, Generationenkapital, Altersvorsorgedepot · Altersvorsorge im Vergleich: Betriebsrente, Rürup, Altersvorsorgedepot und ETF-Rentenversicherung gegen den ETF-Sparplan
Magdon-Ismail u. a. (2004) · On the maximum drawdown of a Brownian motion
Magdon-Ismail, Malik; Atiya, Amir F.; Pratap, Amrit; Abu-Mostafa, Yaser S.. Journal of Applied Probability 41 (1), S. 147–161. doi:10.1239/jap/1077134674
Leitet die Verteilung des maximalen Drawdowns einer Brownschen Bewegung her, abhängig von Drift, Volatilität und Dauer.
Zitiert in: Maximum Drawdown: der größte Verlust vom Höchststand · Risikokennzahlen jenseits der Sharpe Ratio: Treynor, Calmar, Omega, Ulcer Index und mehr
Maillard u. a. (2010) · The Properties of Equally Weighted Risk Contribution Portfolios
Maillard, Sébastien; Roncalli, Thierry; Teïletche, Jérôme. The Journal of Portfolio Management 36 (4), S. 60–70. doi:10.3905/jpm.2010.36.4.060
Beschreibt die Eigenschaften von Portfolios mit gleichem Risikobeitrag (Risk Parity) zwischen Minimum-Varianz und Gleichgewichtung.
Zitiert in: All-Weather-Portfolio: Für jedes Wirtschaftsklima gerüstet? · Effizienzlinie: Portfolio-Optimierung nach Markowitz · Liquid Real Assets: Inflationsschutz mit liquiden Sachwerten im Portfolio · Risikobeitrag: das Portfoliorisiko in seine Teile zerlegen · Risk Parity: gleiche Risikobeiträge statt gleicher Gewichte · Optimierungsmethodik: Schätzung, Zielfunktionen, Black-Litterman, Resampling und Walk-forward · Glossar: Risikobudgetierung
Makarov und Schoar (2020) · Trading and arbitrage in cryptocurrency markets
Makarov, Igor; Schoar, Antoinette. Journal of Financial Economics 135 (2), S. 293–319. doi:10.1016/j.jfineco.2019.07.001
Große, wiederkehrende Preisunterschiede zwischen Kryptobörsen, vor allem über Ländergrenzen hinweg; Kapitalverkehrskontrollen bremsen die Arbitrage, eine gemeinsame Komponente des Handelsvolumens erklärt 80 % der Bitcoin-Renditen.
Zitiert in: Krypto im institutionellen Portfolio: Zugang, Verwahrung, Regulierung und Risikobudget
Malkiel (2003) · The Efficient Market Hypothesis and Its Critics
Malkiel, Burton G. Journal of Economic Perspectives 17 (1), S. 59–82. doi:10.1257/089533003321164958
Verteidigt die Effizienzmarkthypothese gegen Kritik aus Verhaltensökonomie und Anomalien.
Zitiert in: Effizienzmarkthypothese: Warum es so schwer ist, den Markt zu schlagen · Glossar: Effizienzmarkthypothese
Malkiel (1995) · Returns from Investing in Equity Mutual Funds 1971 to 1991
Malkiel, Burton G.. The Journal of Finance 50 (2), S. 549–572. doi:10.1111/j.1540-6261.1995.tb04795.x
Aktienfonds blieben 1971–1991 nach Kosten hinter dem Markt zurück; Survivorship Bias verzerrt viele Studien.
Zitiert in: Aktiv oder passiv investieren: ETF gegen Fondsmanager · ETF-Grundlagen: Kosten, Replikation und Ertragsverwendung · Backtest-Overfitting: Wenn die Vergangenheit zu gut aussieht · Datenprüfung: Kursreihen laden, aufbereiten und prüfen · Glossar: Survivorship Bias
Mallaby (2010) · More Money Than God: Hedge Funds and the Making of a New Elite
Mallaby, Sebastian. Penguin Press.
Geschichte der Hedgefonds von Alfred Winslow Jones bis zur Finanzkrise, unter anderem mit Soros, Druckenmiller, Tudor Jones, Robertson und den Quants.
Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons · Glossar: Global Macro
Malmendier u. a. (2025) · Generation Frühstart-Rente
Malmendier, Ulrike; Schaffranka, Claudia; Schwarz, Milena. Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Arbeitspapier 02/2025, Oktober 2025. Quelle
Empfiehlt automatische Erfassung aller Kinder, einen staatlichen Standardfonds mit Opt-out, Fondsauswahl nach Kosten und eine Kostenobergrenze; mit 100 % Aktien lag das Depot in Simulationen nach zwölf Jahren nur mit 7 % Wahrscheinlichkeit unter den Einzahlungen.
Zitiert in: Die neue Aktienrente in Deutschland: Frühstart-Rente, Generationenkapital, Altersvorsorgedepot · Kinderdepot oder Elterndepot? Steuern, Schenkung, BAföG und Familienversicherung
MFSA (2024) · Publication of the AIFMD II (Rundschreiben zur Richtlinie (EU) 2024/927)
Malta Financial Services Authority. MFSA, 19.4.2024; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Zusammenfassung der Aufsicht zur überarbeiteten AIFM-Richtlinie: Regeln für kreditvergebende Fonds (Hebelgrenzen 175 % bzw. 300 %, Einzelkreditnehmergrenze, 5 % Selbstbehalt) und Umsetzung bis 16.4.2026.
Zitiert in: Private Debt in der Praxis: Direct Lending, Unitranche, Mezzanine, Kreditstruktur und Fondsvehikel
Mandel (2009) · Art as an Investment and Conspicuous Consumption Good
Mandel, Benjamin R.. American Economic Review 99 (4), S. 1653–1663. doi:10.1257/aer.99.4.1653
Modell, in dem Kunst neben dem Wertzuwachs eine Dividende aus demonstrativem Konsum abwirft; deshalb sind die finanziellen Renditen niedrig und die Risikoprämien klein oder sogar negativ.
Zitiert in: Sammlerstücke als Geldanlage: Was Kunst, Wein, Uhren und Oldtimer wirklich bringen · Glossar: Emotionale Dividende
Mandelbrot (1963) · The Variation of Certain Speculative Prices
Mandelbrot, Benoit. The Journal of Business 36 (4). doi:10.1086/294632
Zeigt, dass Preisänderungen viel häufiger extrem ausfallen, als eine Normalverteilung vorhersagt (fette Ränder).
Zitiert in: Volatilität: wie stark ein Portfolio schwankt · Monte-Carlo-Simulation: wie sicher ist dein Plan? · Schiefe und Kurtosis: Warum Börsencrashs häufiger sind, als die Normalverteilung sagt · Monte-Carlo-Methodik: wie Portfolio Lab Vermögenspfade simuliert · Datenprüfung: Kursreihen laden, aufbereiten und prüfen · Glossar: Fat Tails
Marchenko und Pastur (1967) · Distribution of eigenvalues for some sets of random matrices
Marčenko, V. A.; Pastur, L. A.. Mathematics of the USSR-Sbornik 1 (4), S. 457–483. doi:10.1070/SM1967v001n04ABEH001994
Mathematische Arbeit zur Verteilung der Eigenwerte großer Zufallsmatrizen; nach ihr ist die Marchenko-Pastur-Verteilung der Eigenwerte von Stichproben-Kovarianzmatrizen benannt.
Zitiert in: Jenseits von Markowitz: Schätzfehler, Rauschen und echte Diversifikation · Dimensionen-Methodik: wie Portfolio Lab unabhängige Risiken zählt · Glossar: Marchenko-Pastur-Verteilung
Markowitz (1952) · Portfolio Selection
Markowitz, Harry. The Journal of Finance 7 (1), S. 77–91. doi:10.1111/j.1540-6261.1952.tb01525.x
Begründet die moderne Portfoliotheorie: Anleger sollen Rendite und Varianz gemeinsam betrachten; über die Kovarianzen ergeben sich effiziente Portfolios.
Zitiert in: 60/40-Portfolio: Die klassische Mischung aus Aktien und Anleihen · Korrelation und Diversifikation: warum Mischen das Risiko senkt · Sharpe Ratio: Rendite pro Einheit Risiko · Volatilität: wie stark ein Portfolio schwankt · CAPM: Das Capital Asset Pricing Model und die Wertpapiermarktlinie · Effizienzlinie: Portfolio-Optimierung nach Markowitz · Look-through: was wirklich in deinen ETFs steckt · Jenseits von Markowitz: Schätzfehler, Rauschen und echte Diversifikation · Optimierungsmethodik: Schätzung, Zielfunktionen, Black-Litterman, Resampling und Walk-forward · Glossar: Mittelwert-Varianz-Optimierung
Markowitz (1959) · Portfolio Selection: Efficient Diversification of Investments
Markowitz, Harry M.. Wiley (Cowles Foundation Monograph 16), Neuauflage Blackwell 1991.
Buchfassung der Portfoliotheorie mit Methoden zur Berechnung effizienter Portfolios (Cowles-Monographie).
Zitiert in: Effizienzlinie: Portfolio-Optimierung nach Markowitz
Markowitz und Usmen (2003) · Resampled Frontiers vs Diffuse Bayes: An Experiment
Markowitz, Harry M.; Usmen, Nilufer. Journal of Investment Management 1 (4). Quelle
Spiel zwischen einem Resampling-Spieler und einem Bayes-Spieler mit diffusem Vorwissen, in dem Resampling besser abschnitt.
Zitiert in: Jenseits von Markowitz: Schätzfehler, Rauschen und echte Diversifikation · Resampling-Optimierung nach Michaud: stabilere Portfoliogewichte durch Simulation
Marks (2011) · The Most Important Thing: Uncommon Sense for the Thoughtful Investor
Marks, Howard. Columbia University Press.
Der Mitgründer von Oaktree Capital über Risiko, Marktzyklen, antizyklisches Verhalten und das Denken eine Ebene tiefer als der Markt.
Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons · Glossar: Contrarian Investing
Marshall u. a. (2006) · Candlestick technical trading strategies: Can they create value for investors?
Marshall, Ben R.; Young, Martin R.; Rose, Lawrence C.. Journal of Banking & Finance 30 (8), S. 2303–2323. doi:10.1016/j.jbankfin.2005.08.001
Testet Candlestick-Strategien an Aktien des Dow Jones Industrial Average mit einem Bootstrap aus Eröffnungs-, Hoch-, Tief- und Schlusskursen.
Zitiert in: Charttechnik, Chartmuster und Candlesticks aus Quant-Sicht · Glossar: Candlestick
Martellini und Milhau (2012) · Dynamic allocation decisions in the presence of funding ratio constraints
Martellini, Lionel; Milhau, Vincent. Journal of Pension Economics and Finance 11 (4), S. 549–580. doi:10.1017/s1474747212000194
Bei Untergrenzen für den Deckungsgrad sind dynamische Strategien optimal, die an Wertsicherung erinnern; eine Obergrenze für den Deckungsgrad verbilligt den Schutz gegen Fehlbeträge.
Zitiert in: Liability Driven Investing und Cashflow Driven Investing: Verbindlichkeiten mit Anleihen decken
Martin und Puthenpurackal (2005) · Imitation is the Sincerest Form of Flattery: Warren Buffett and Berkshire Hathaway
Martin, Gerald S.; Puthenpurackal, John. SSRN Working Paper Nr. 806246. doi:10.2139/ssrn.806246
Ein Portfolio, das die gemeldeten Aktienkäufe von Berkshire Hathaway erst nach ihrer Veröffentlichung nachkauft, erzielte 1976 bis 2006 deutlich positive Überrenditen gegenüber dem S&P 500.
Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons · Glossar: Copycat-Strategie
Martin und McCann (1989) · The Investor's Guide to Fidelity Funds
Martin, Peter G.; McCann, Byron B.. Wiley.
Führt den Ulcer Index ein, der Tiefe und Dauer von Rückgängen vom Höchststand zusammenfasst.
Zitiert in: Maximum Drawdown: der größte Verlust vom Höchststand · Risikokennzahlen jenseits der Sharpe Ratio: Treynor, Calmar, Omega, Ulcer Index und mehr · Glossar: Ulcer Index · Glossar: Martin Ratio
Masters (2003) · Rebalancing
Masters, Seth J.. The Journal of Portfolio Management 29 (3), S. 52–57. doi:10.3905/jpm.2003.319883
Rahmen für Toleranzbänder beim Rebalancing nach Kosten und Tracking Error.
Zitiert in: Rebalancing: das Portfolio zurück auf Kurs bringen · Strategische und taktische Asset-Allokation und der Total Portfolio Approach · Backtest-Methodik: Daten, Ablauf, Rebalancing und Kosten
Art Basel und UBS (2026) · The Art Basel and UBS Global Art Market Report 2026
McAndrew, Clare. Art Basel und UBS (Arts Economics); Zusammenfassung auf artbasel.com, abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Weltweiter Kunstmarkt 2025: Umsatz 59,6 Mrd. US-Dollar (+4 %), davon Händler 34,8 Mrd. und öffentliche Auktionen 20,7 Mrd.; rund 41,5 Mio. Transaktionen.
Zitiert in: Sammlerstücke als Geldanlage: Was Kunst, Wein, Uhren und Oldtimer wirklich bringen
McConnell und Xu (2008) · Equity Returns at the Turn of the Month
McConnell, John J.; Xu, Wei. Financial Analysts Journal 64 (2), S. 49–64. doi:10.2469/faj.v64.n2.11
Von 1926 bis 2005 bekamen US-Anleger im Mittel nur an den Monatswechseln eine Prämie für das Marktrisiko; der Effekt zeigt sich in 31 von 35 Ländern.
Zitiert in: Saisonalität an der Börse: Sell in May, Januar-Effekt und wie man Kalendereffekte testet · Glossar: Monatswechsel-Effekt
McDonald (2001) · Cross-Border Investing with Tax Arbitrage: The Case of German Dividend Tax Credits
McDonald, Robert L.. Review of Financial Studies 14 (3), S. 617–657. doi:10.1093/rfs/14.3.617
Die frühere deutsche Steuergutschrift auf Dividenden war für Inländer viel wert, für Ausländer nicht; Ex-Tag-Kurse und Derivatepreise zeigen grenzüberschreitende Steuerarbitrage.
Zitiert in: Cum-Ex und Cum-Cum: Wie die Dividendengeschäfte funktionierten und was heute gilt
McLean und Pontiff (2016) · Does Academic Research Destroy Stock Return Predictability?
McLean, R. David; Pontiff, Jeffrey. The Journal of Finance 71 (1), S. 5–32. doi:10.1111/jofi.12365
97 veröffentlichte Renditevorhersager verlieren außerhalb der Stichprobe 26 % und nach der Veröffentlichung 58 % ihrer Rendite, teils durch Data Mining, teils durch Arbitrage.
Zitiert in: ETF-Portfolio backtesten: Anleitung für den Portfolio-Backtest · Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen · Effizienzmarkthypothese: Warum es so schwer ist, den Markt zu schlagen · Faktorinvesting: die Fama-French-Faktoren verstehen · Backtest-Overfitting: Wenn die Vergangenheit zu gut aussieht · Glossar: Alpha Decay · Glossar: Anomalie · Glossar: Data Snooping
Mehra und Prescott (1985) · The equity premium: A puzzle
Mehra, Rajnish; Prescott, Edward C.. Journal of Monetary Economics 15 (2), S. 145–161. doi:10.1016/0304-3932(85)90061-3
Das Rätsel der Aktienprämie: Mit üblichen Präferenzen ist die historische Prämie von etwa 6 % viel zu hoch.
Zitiert in: Aktienrisikoprämie: Wie viel mehr Aktien bringen und warum das ein Rätsel ist · Glossar: Aktienrisikoprämie · Glossar: Equity Premium Puzzle
Mei und Moses (2002) · Art as an Investment and the Underperformance of Masterpieces
Mei, Jianping; Moses, Michael. American Economic Review 92 (5), S. 1656–1668. doi:10.1257/000282802762024719
Repeat-Sales-Index für Kunst 1875–2000 aus New Yorker Auktionen: Kunst schlug festverzinsliche Anlagen, blieb aber deutlich hinter US-Aktien zurück; teure Meisterwerke schnitten schlechter ab als der Index.
Zitiert in: Sammlerstücke als Geldanlage: Was Kunst, Wein, Uhren und Oldtimer wirklich bringen · Glossar: Repeat-Sales-Index
Meli und Todorova (2026) · Portfolio Trading and Corporate Bond ETFs
Meli, Jeffrey; Todorova, Zornitsa. Financial Management. doi:10.1111/fima.70044
Portfolio Trading (ein Korb von Anleihen als eine Risikoeinheit mit einem Market Maker) hängt eng mit Anleihe-ETFs zusammen, die Händlern beim Bepreisen, Absichern und Abbauen des Risikos helfen.
Zitiert in: Market Making und Anleihenhandel: Spread, Inventar, Axes, RFQ, Cross Trades und Matrix Pricing
Mellor (2022) · Does synthetic replication offer an advantage?
Mellor, Chris. Invesco, ohne Datum (Daten Stand 31.10.2022); abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Swap-ETFs eines Anbieters: Korb im Fondseigentum, bis zu sechs Swap-Partner, Zurücksetzen des Swaps, schwankende Swap-Gebühren und keine US-Quellensteuer bei Swaps auf breite Indizes.
Zitiert in: Basket Swaps, Total Return Swaps oder Futures: Markt-Exposure effizient aufbauen · Index-Replikation: vollständige Replikation, optimiertes Sampling und Swap · Glossar: Dividendenäquivalent
Menchero (2004) · Multiperiod Arithmetic Attribution
Menchero, Jose. Financial Analysts Journal 60 (4), S. 76–91. doi:10.2469/faj.v60.n4.2638
Stellt Anforderungen an die Verkettung arithmetischer Attributionseffekte über mehrere Perioden auf und vergleicht gängige Verfahren daran.
Zitiert in: Multi-Asset-Attribution: Gewichtungsschemata, Top-down und Bottom-up, Währungen und Overlays · Performance-Attribution: Brinson-Zerlegung, Faktoren und Verkettung über die Zeit · Risiko & Attribution: Methodik der Risikozerlegung und Brinson-Attribution · Glossar: Verkettung von Attributionseffekten
Menchero (2005) · Optimized Geometric Attribution
Menchero, Jose. Financial Analysts Journal 61 (4), S. 60–69. doi:10.2469/faj.v61.n4.2743
Geometrische Attribution in zwei Schritten: zuerst reine geometrische Effekte, dann eine möglichst kleine Anpassung, damit sie ohne Rest aufgehen.
Zitiert in: Multi-Asset-Attribution: Gewichtungsschemata, Top-down und Bottom-up, Währungen und Overlays · Glossar: Geometrische Attribution
Menchero und Davis (2011) · Risk Contribution Is Exposure Times Volatility Times Correlation: Decomposing Risk Using the X-Sigma-Rho Formula
Menchero, Jose; Davis, Ben. The Journal of Portfolio Management 37 (2), S. 97–106. doi:10.3905/jpm.2011.37.2.097
Zerlegt den Risikobeitrag jeder Renditequelle in Exposure mal Volatilität mal Korrelation mit dem Portfolio. Das verallgemeinert den Grenzbeitrag.
Zitiert in: Krypto im institutionellen Portfolio: Zugang, Verwahrung, Regulierung und Risikobudget · Risiko & Attribution: Methodik der Risikozerlegung und Brinson-Attribution
Menchero (2000) · An Optimized Approach to Linking Attribution Effects Over Time
Menchero, Jose G.. The Journal of Performance Measurement 5 (1), S. 36–42. Quelle
Verkettet Attributionseffekte mit einem für alle Perioden gleichen Faktor plus einer möglichst kleinen Korrektur je Periode (in US-Patent 7.249.082 mit Ausgabe Herbst 2000, S. 36–42 zitiert).
Zitiert in: Multi-Asset-Attribution: Gewichtungsschemata, Top-down und Bottom-up, Währungen und Overlays
Menkhoff u. a. (2012) · Carry Trades and Global Foreign Exchange Volatility
Menkhoff, Lukas; Sarno, Lucio; Schmeling, Maik; Schrimpf, Andreas. The Journal of Finance 67 (2), S. 681–718. doi:10.1111/j.1540-6261.2012.01728.x
Hochzinswährungen bringen niedrige Renditen, wenn die globale Devisenvolatilität unerwartet steigt, Niedrigzinswährungen sichern dann ab; Volatilitätsrisiko erklärt mehr als Liquiditätsrisiko.
Zitiert in: Carry Trade: Zinsen kassieren mit Währungen und Anleihen · Carry-Backtest: Methodik für Devisen- und Anleihen-Carry · Glossar: Finanzierungswährung
Mercer (2026) · Das Zweite Betriebsrentenstärkungsgesetz tritt in Kraft (Hagemanns Bilanzen)
Mercer Deutschland. Mercer Deutschland; abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Das Zweite Betriebsrentenstärkungsgesetz wurde am 21.1.2026 verkündet; die Geringverdienerförderung wird ab 2027 erweitert, Opting-out-Modelle werden auch ohne Tarifvertrag möglich.
Merton (1969) · Lifetime Portfolio Selection under Uncertainty: The Continuous-Time Case
Merton, Robert C.. The Review of Economics and Statistics 51 (3). doi:10.2307/1926560
Optimale Aufteilung zwischen Aktien und sicherer Anlage über den Lebenszyklus in stetiger Zeit (Merton-Quote).
Zitiert in: Aktienquote nach Alter: Faustregeln, Gleitpfad und was die Theorie sagt · Hebel im Portfolio: Rendite, Risiko, Kosten und Margin Calls · Kelly-Kriterium: Wie viel setzen für maximales Wachstum? · Glossar: Merton-Quote
Merton (1972) · An Analytic Derivation of the Efficient Portfolio Frontier
Merton, Robert C.. The Journal of Financial and Quantitative Analysis 7 (4). doi:10.2307/2329621
Leitet die Effizienzlinie analytisch her und zeigt ihre Form als Hyperbel im Rendite-Volatilitäts-Raum.
Zitiert in: Effizienzlinie: Portfolio-Optimierung nach Markowitz
Merton (1973) · Theory of Rational Option Pricing
Merton, Robert C.. The Bell Journal of Economics and Management Science 4 (1). doi:10.2307/3003143
Arbitragegrenzen für Optionspreise, Black-Scholes mit Dividenden, kein vorzeitiges Ausüben amerikanischer Calls ohne Dividende und eine Formel für Down-and-out-Optionen.
Zitiert in: Optionsscheine, Turbos und Zertifikate: Was sie sind und was man draufzahlt · Optionsbewertung: wie faire Optionspreise entstehen · Optionsrechner: so bewertet Portfolio Lab Optionen · Glossar: Black-Scholes-Modell · Glossar: Amerikanische Option · Glossar: Barriere-Option
Merton (1987) · A Simple Model of Capital Market Equilibrium with Incomplete Information
Merton, Robert C.. The Journal of Finance 42 (3), S. 483–510. doi:10.1111/j.1540-6261.1987.tb04565.x
Gleichgewichtsmodell, in dem Anleger nur einen Teil der Aktien kennen; weniger beachtete Aktien müssen höhere Renditen bieten (Investor Recognition).
Zitiert in: Index-Effekt: Was bei Aufnahmen in einen Index und Streichungen mit den Kursen passiert
Metrick und Yasuda (2010) · The Economics of Private Equity Funds
Metrick, Andrew; Yasuda, Ayako. Review of Financial Studies 23 (6), S. 2303–2341. doi:10.1093/rfs/hhq020
Modell der Einnahmen von Private-Equity-Managern aus 238 Fondsverträgen: etwa zwei Drittel stammen aus festen, von der Wertentwicklung unabhängigen Gebühren.
Zitiert in: ELTIF: Private Markets für Privatanleger nach den Regeln von ELTIF 2.0 · Private Equity erklärt: Strategien, Fondsstruktur, Gebühren und was die Forschung zur Rendite zeigt · Venture Capital: Finanzierungsrunden, Bewertung, Power Law und was die Forschung über die Rendite weiß · Glossar: Carried Interest
Meucci (2005) · Risk and Asset Allocation
Meucci, Attilio. Springer.
Lehrbuch zu Risiko und Asset Allocation mit Bayes-Verfahren, Schätzfehlern und Szenarien.
Zitiert in: Risikobeitrag: das Portfoliorisiko in seine Teile zerlegen
Meucci (2009) · Managing Diversification
Meucci, Attilio. Risk 22, S. 74–79. Quelle
Misst Diversifikation als effektive Zahl unkorrelierter Wetten: Exponential der Entropie der Varianzanteile, die die Hauptkomponenten-Portfolios zum Risiko des Portfolios beitragen.
Zitiert in: Jenseits von Markowitz: Schätzfehler, Rauschen und echte Diversifikation · Dimensionen-Methodik: wie Portfolio Lab unabhängige Risiken zählt · Glossar: Effektive Zahl der Wetten
Meucci u. a. (2013) · Risk Budgeting and Diversification Based on Optimized Uncorrelated Factors
Meucci, Attilio; Santangelo, Alberto; Deguest, Romain. SSRN Working Paper 2276632. doi:10.2139/ssrn.2276632
Minimum-Torsion-Wetten: unkorrelierte Faktoren, die den Bausteinen des Portfolios möglichst nah bleiben; daraus Risikobeiträge und die effektive Zahl der Minimum-Torsion-Wetten, mit Fallstudien zu Aktien des S&P 500 und zu den fünf Fama-French-Faktoren.
Zitiert in: Jenseits von Markowitz: Schätzfehler, Rauschen und echte Diversifikation · Dimensionen-Methodik: wie Portfolio Lab unabhängige Risiken zählt · Glossar: Minimum-Torsion-Wetten
Meulbroek (2005) · Company Stock in Pension Plans: How Costly Is It?
Meulbroek, Lisa. The Journal of Law and Economics 48 (2), S. 443–474. doi:10.1086/430807
Wer ein Viertel seines Vermögens in Arbeitgeberaktien hält, opfert wegen fehlender Streuung 42 % ihres Marktwerts.
Zitiert in: Das ganze Vermögen: Gesamtvermögen aus Depot, Haus, Humankapital und Auto · Glossar: Arbeitgeberaktien
Meyer-Bullerdiek (2022) · Selected Methods of optimized Sampling for Index Tracking – Evidence from German Stocks
Meyer-Bullerdiek, Frieder. Journal of Applied Finance & Banking, S. 151–173. doi:10.47260/jafb/1268
Vergleicht vier Optimierungsverfahren für Portfolios aus zehn DAX-Aktien; außerhalb der Stichprobe schnitt die einfache Gleichgewichtung am besten ab.
Zitiert in: Index-Replikation: vollständige Replikation, optimiertes Sampling und Swap
Michaely u. a. (1995) · Price Reactions to Dividend Initiations and Omissions: Overreaction or Drift?
Michaely, Roni; Thaler, Richard H.; Womack, Kent L.. The Journal of Finance 50 (2), S. 573–608. doi:10.1111/j.1540-6261.1995.tb04796.x
Kurse reagieren auf das Streichen einer Dividende stärker als auf ihre Einführung und driften danach ein Jahr lang in dieselbe Richtung weiter.
Zitiert in: Dividendenstrategie und Dividenden-ETFs kritisch betrachtet: Irrelevanz, Steuern, Faktoren
Michaud (1989) · The Markowitz Optimization Enigma: Is 'Optimized' Optimal?
Michaud, Richard O.. Financial Analysts Journal 45 (1), S. 31–42. doi:10.2469/faj.v45.n1.31
Kritisiert die Mittelwert-Varianz-Optimierung als Fehlermaximierer: Sie gewichtet gerade die Anlagen mit den größten Schätzfehlern über.
Zitiert in: Effizienzlinie: Portfolio-Optimierung nach Markowitz · Black-Litterman: eigene Einschätzungen sauber einbauen · Hierarchical Risk Parity: Portfolios aus Clustern bauen · Jenseits von Markowitz: Schätzfehler, Rauschen und echte Diversifikation · Kovarianzschätzung: Warum Optimierer Shrinkage brauchen · Resampling-Optimierung nach Michaud: stabilere Portfoliogewichte durch Simulation · Optimierungsmethodik: Schätzung, Zielfunktionen, Black-Litterman, Resampling und Walk-forward · Glossar: Schätzfehler · Glossar: Fehlermaximierung · Glossar: Resampled Efficient Frontier
Michaud und Michaud (1999) · Portfolio optimization by means of resampled efficient frontiers, US-Patent 6,003,018
Michaud, Richard O.; Michaud, Robert. United States Patent and Trademark Office, erteilt am 14.12.1999; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Patent auf das Verfahren: viele simulierte Eingaben, je eine Effizienzlinie, Mittelung der Portfolios gleichen Rangs zur resampelten Effizienzlinie.
Zitiert in: Resampling-Optimierung nach Michaud: stabilere Portfoliogewichte durch Simulation
Michaud und Michaud (2008) · Efficient Asset Management: A Practical Guide to Stock Portfolio Optimization and Asset Allocation
Michaud, Richard O.; Michaud, Robert O.. Oxford University Press, 2. Auflage (1. Auflage Harvard Business School Press 1998).
Lehrbuch zur Portfolio-Optimierung unter Schätzfehlern mit dem Resampling-Verfahren der Autoren.
Zitiert in: Resampling-Optimierung nach Michaud: stabilere Portfoliogewichte durch Simulation · Optimierungsmethodik: Schätzung, Zielfunktionen, Black-Litterman, Resampling und Walk-forward
Milevsky und Robinson (2000) · Self-Annuitization and Ruin in Retirement
Milevsky, Moshe Arye; Robinson, Chris. North American Actuarial Journal 4 (4), S. 112–124. doi:10.1080/10920277.2000.10595940
Formel für die Ruinwahrscheinlichkeit bei Entnahmen im Ruhestand über eine Lognormal-Näherung.
Zitiert in: Sichere Entnahmerate: was die 4-%-Regel taugt · FIRE (Financial Independence, Retire Early): Lean, Fat, Coast und Barista FIRE · Monte-Carlo-Simulation: wie sicher ist dein Plan? · Sequenzrisiko: Wenn die Reihenfolge der Renditen über den Ruhestand entscheidet · Finanzziele-Methodik: wie Portfolio Lab einen Lebensplan simuliert · Glossar: Ruinwahrscheinlichkeit
Miller und Modigliani (1961) · Dividend Policy, Growth, and the Valuation of Shares
Miller, Merton H.; Modigliani, Franco. The Journal of Business 34 (4). doi:10.1086/294442
Dividendenirrelevanz: In einem vollkommenen Kapitalmarkt hängt der Wert eines Unternehmens nicht davon ab, ob es Gewinne ausschüttet oder einbehält.
Zitiert in: Thesaurierend oder ausschüttend: Welcher ETF passt besser? · Dividendenstrategie und Dividenden-ETFs kritisch betrachtet: Irrelevanz, Steuern, Faktoren · Glossar: Selbstgemachte Dividende
Mitchell und Pulvino (2012) · Arbitrage crashes and the speed of capital
Mitchell, Mark; Pulvino, Todd. Journal of Financial Economics 104 (3), S. 469–490. doi:10.1016/j.jfineco.2011.09.002
2008 kürzte der drohende Ausfall von Prime Brokern den Hebel der Hedgefonds abrupt; Arbitrageure konnten gleiche Wertpapiere nicht mehr zu gleichen Preisen halten.
Zitiert in: Basis-Trades: positive und negative Basis bei Anleihen, CDS und Futures
Mitchell und Stafford (2000) · Managerial Decisions and Long-Term Stock Price Performance
Mitchell, Mark L.; Stafford, Erik. The Journal of Business 73 (3), S. 287–329. doi:10.1086/209645
Für Übernahmen, Kapitalerhöhungen und Rückkäufe finden die Autoren kaum verlässliche langfristige Überrenditen; Abhängigkeit im Querschnitt bläht die Teststatistiken auf.
Zitiert in: Event-Studien: Wie man Kursreaktionen auf Ereignisse misst und testet
Modigliani und Modigliani (1997) · Risk-Adjusted Performance
Modigliani, Franco; Modigliani, Leah. The Journal of Portfolio Management 23 (2), S. 45–54. doi:10.3905/jpm.23.2.45
Führt M² ein: die Rendite eines Portfolios, umgerechnet auf die Volatilität des Vergleichsindex.
Zitiert in: Sharpe Ratio: Rendite pro Einheit Risiko · Risikokennzahlen jenseits der Sharpe Ratio: Treynor, Calmar, Omega, Ulcer Index und mehr · Kennzahlen-Methodik: wie Portfolio Lab Rendite und Risiko misst
Monin (2019) · The OFR Financial Stress Index
Monin, Phillip J.. Risks 7 (1), S. 25. doi:10.3390/risks7010025
Aufbau und Deutung des täglichen Stressindex des Office of Financial Research; steigender Stress geht einem Rückgang der Wirtschaftsaktivität voraus.
Zitiert in: Stimmung: Methodik für Angst-Gier-Index, Put/Call und COT · Glossar: Finanzstressindex
Montfort u. a. (2008) · Index Tracking by Means of Optimized Sampling
Montfort, Kees van; Visser, Elout; van Draat, Laurens Fijn. The Journal of Portfolio Management 34 (2), S. 143–152. doi:10.3905/jpm.2008.701625
Modell für optimiertes Sampling mit begrenzter Titelzahl und geringen Transaktionskosten; im Test mit dem MSCI Europe verhielt sich das Portfolio ähnlich wie der Index.
Zitiert in: Index-Replikation: vollständige Replikation, optimiertes Sampling und Swap
Moody's (2020) · Default and recovery rates for project finance bank loans, 1983-2018: Sustainable project finance bank loans
Moody's Investors Service. Moody's Investors Service, Default research, 17.8.2020 (Ergänzung zur Studie vom März 2020); abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Ausfall- und Erlösquoten von Bankkrediten an Projektfinanzierungen seit 1983: kumulierte Ausfallrate nach zehn Jahren 5,5 % (Basel-Definition, Studie März 2020), durchschnittliche endgültige Erlösquote 77,9 %.
Zitiert in: Infrastruktur-Investments: Equity und Debt, Erlösmodelle, Bewertung und Forschung · Glossar: Brownfield und Greenfield · Glossar: Verfügbarkeitsentgelt · Glossar: Projektfinanzierung · Glossar: Recovery Rate
Mora (2014) · Creditor Recovery: The Macroeconomic Dependence of Industry Equilibrium
Mora, Nada. Federal Reserve Bank of Kansas City, Research Working Paper 13-06, Fassung Dezember 2014 (später im Journal of Financial Stability 18, 2015); abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Erlösquoten ausgefallener Schuldtitel aus Moody's-Daten 1970–2008 nach Rang (Kurs rund einen Monat nach dem Ausfall) und ihre Abhängigkeit von Konjunktur und Branchenlage.
Zitiert in: Distressed Debt: Strategien, Insolvenzrecht, Erlösquoten und Rendite beim Investieren in Krisen
Moreira und Muir (2017) · Volatility-Managed Portfolios
Moreira, Alan; Muir, Tyler. The Journal of Finance 72 (4), S. 1611–1644. doi:10.1111/jofi.12513
Volatilitätsgesteuerte Portfolios (weniger Aktien bei hoher Volatilität) verbessern die Sharpe Ratio vieler Faktoren.
Zitiert in: Carry Trade: Zinsen kassieren mit Währungen und Anleihen · Taktische Allokation: Momentum, Dual Momentum und Trendfolge · Momentum-Crashes: warum Momentum selten, aber heftig einbricht und was Volatilitätssteuerung und Crowding-Maße zeigen · Trendfolge: dem eigenen Trend jeder Anlage folgen · Taktik-Methodik: wie die elf taktischen Modelle rechnen
Mosk u. a. (2022) · Cross-asset correlations in a more inflationary environment and challenges for diversification strategies (Kasten im Financial Stability Review, November 2022)
Mosk, Benjamin; Pangallo, Lorenzo; Zema, Sebastiano Michele. Europäische Zentralbank, 16.11.2022; abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Die Aktien-Anleihen-Korrelation war von Ende der 1960er bis Ende der 1990er-Jahre meist positiv, in den 2000er-Jahren negativ und ist zuletzt im Euroraum und in den USA gestiegen; sie ist am niedrigsten, wenn die Inflation nahe 2 % liegt, und eine höhere Korrelation kann das Portfoliorisiko zunächst unterschätzen lassen.
Zitiert in: Aktien-Anleihen-Korrelation: Regime, Treiber und Folgen für 60/40, Risk Parity und Absicherung
Moskowitz u. a. (2012) · Time series momentum
Moskowitz, Tobias J.; Ooi, Yao Hua; Pedersen, Lasse Heje. Journal of Financial Economics 104 (2), S. 228–250. doi:10.1016/j.jfineco.2011.11.003
Time-Series-Momentum: Der eigene Trend einer Anlage über 12 Monate sagt ihre Rendite im Folgemonat voraus.
Zitiert in: Market Timing: Lässt sich der richtige Zeitpunkt treffen? · Charttechnik, Chartmuster und Candlesticks aus Quant-Sicht · CTAs und Managed Futures: Branche, Positionsgröße, Kosten und Krisenschutz · Taktische Allokation: Momentum, Dual Momentum und Trendfolge · Trendfolge: dem eigenen Trend jeder Anlage folgen · Taktik-Methodik: wie die elf taktischen Modelle rechnen · Glossar: Time-Series-Momentum
Mossin (1966) · Equilibrium in a Capital Asset Market
Mossin, Jan. Econometrica 34 (4). doi:10.2307/1910098
Dritte unabhängige Herleitung des CAPM als Gleichgewicht eines Kapitalmarkts mit vielen Anlegern.
Zitiert in: CAPM: Das Capital Asset Pricing Model und die Wertpapiermarktlinie · Glossar: CAPM
Mouakhar und Roberge (2009) · The Optimal Approach to Futures Contract Roll in Commodity Portfolios
Mouakhar, Tammam; Roberge, Mathieu. The Journal of Alternative Investments 12 (3), S. 51–60. doi:10.3905/jai.2010.12.3.051
Die meisten Indexanbieter rollen ineffizient in den nächstfälligen Kontrakt; ein optimierter Rollansatz je nach Form der Terminkurve kann die Wertentwicklung verbessern.
Zitiert in: Aktiv oder passiv bei Anleihen und Rohstoffen: Warum die Regeln anders sind als bei Aktien · Glossar: Optimiertes Rollen
Moussawi u. a. (2025) · The Role of Taxes in the Rise of ETFs
Moussawi, Rabih; Shen, Ke; Velthuis, Raisa. The Review of Financial Studies 38 (10), S. 2988–3039. doi:10.1093/rfs/hhaf044
Sachrücknahmen und Heartbeat-Trades ersparen US-ETFs die Ausschüttung von Kursgewinnen; die Steuereffizienz treibt die Umschichtung vermögender Anleger aus Investmentfonds in ETFs.
Zitiert in: Aktive ETFs: Wie sie funktionieren und was sie bringen · Glossar: Heartbeat-Trade
Mowat (2026) · Understanding and using Climate TRACE ownership data for emitting assets
Mowat, Anna. Climate TRACE, 20.04.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Erklärt die Eigentumsketten je Anlage vom direkten Eigentümer bis zur obersten Muttergesellschaft: Beteiligungen über 5 %, vollständige Ketten für Anlagen mit 32 % der weltweiten Emissionen.
Zitiert in: ESG-Methodik: Nachhaltigkeit im Look-through
MSCI Hedged-Methodik (2020) · MSCI Hedged, MSCI Daily Hedged, MSCI Adaptive Hedged Indexes Methodology
MSCI Inc.. MSCI, August 2020; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Kassakurse sind die WM/Reuters-Schlusskurse (Mitte aus Geld und Brief) um 16 Uhr britischer Zeit, Terminkurse ebenfalls von 16 Uhr.
Zitiert in: Indexanbieter und Bewertungszeitpunkt: Warum gleiche Indizes verschieden rechnen · Glossar: Devisen-Fixing
MSCI (2020) · MSCI Multi-Asset Class (MAC) Performance Attribution Model – Factsheet
MSCI Inc.. MSCI, Factsheet (Copyright 2020); abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Attributionsmodelle in BarraOne: faktorbasiert über Aktien-, Anleihen- und Rohstofffaktoren passend zum Risikomodell, Brinson-Fachler für Top-down-Allokation, Asset Selection für Bottom-up-Auswahl, Währungen, Anleihen und mehrere Portfolioebenen.
Zitiert in: Multi-Asset-Attribution: Gewichtungsschemata, Top-down und Bottom-up, Währungen und Overlays
MSCI Equal-Weighted-Methodik (2021) · MSCI Equal Weighted Indexes Methodology
MSCI Inc.. MSCI, Mai 2021; abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Gleich gewichtet wird je Emittent; Rebalancing vierteljährlich zum letzten Geschäftstag im Februar, Mai, August und November, dazwischen verändern sich die Gewichte mit den Kursen.
Zitiert in: Equal Weight vs. Cap Weight: Gewichtung, Rebalancing und Faktorneigungen
MSCI Corporate-Events-Methodik (2022) · MSCI Corporate Events Methodology
MSCI Inc.. MSCI, November 2022; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Wie MSCI Kapitalmaßnahmen abbildet: Wahldividenden nach der Standardoption, Übernahmeangebote, Abspaltungen und Kursanpassungsfaktoren am Ex-Tag.
Zitiert in: Smart Indexing: Mehrwert für Indexfonds rund um Corporate Actions und Indexänderungen · Glossar: Wahldividende
MSCI GIMI-Methodik (2024) · MSCI Global Investable Market Indexes Methodology
MSCI Inc.. MSCI, November 2024; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Regeln der Standard- und IMI-Indizes: Abdeckung 85 % ± 5 % bzw. rund 99 % der Freefloat-Marktkapitalisierung, Pufferzonen, Mindest-Freefloat und vierteljährliche Überprüfungen.
Zitiert in: MSCI World vs. ACWI vs. FTSE All-World: Aufbau, Konzentration und Kombinationen · Indexanbieter und Bewertungszeitpunkt: Warum gleiche Indizes verschieden rechnen · Index-Effekt: Was bei Aufnahmen in einen Index und Streichungen mit den Kursen passiert · Glossar: Investable Market Index (IMI) · Glossar: Pufferzone
MSCI Berechnungsmethodik (2025) · Index Calculation Methodology for the MSCI Equity Indexes
MSCI Inc.. MSCI, Februar 2025; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Berechnung der Kurs-, Net- und Gross-Return-Indizes; Net Return mit dem höchsten Quellensteuersatz für ausländische institutionelle Anleger ohne Abkommen, Wiederanlage am Ex-Tag.
Zitiert in: Indexanbieter und Bewertungszeitpunkt: Warum gleiche Indizes verschieden rechnen · Glossar: Gross-Return-Index
MSCI ACWI IMI Factsheet (2026) · MSCI ACWI IMI Index (USD), Factsheet, Stand 30. September 2026
MSCI Inc.. MSCI; abgerufen am 26.10.2026. Quelle
8.036 Titel großer, mittlerer und kleiner Unternehmen aus Industrie- und Schwellenländern; USA 62,99 %, die zehn größten Titel 22,73 %, Informationstechnologie 31,32 %.
Zitiert in: MSCI World vs. ACWI vs. FTSE All-World: Aufbau, Konzentration und Kombinationen · Glossar: Investable Market Index (IMI)
MSCI World Equal Weighted Factsheet (2026) · MSCI World Equal Weighted Index (USD), Factsheet, Stand 30. September 2026
MSCI Inc.. MSCI; abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Dieselben 1.249 Titel wie der MSCI World, zu jedem vierteljährlichen Termin gleich gewichtet; USA 40,61 %, Informationstechnologie 11,38 %, Umschlag der letzten zwölf Monate 32,08 % gegen 3,18 % beim MSCI World.
Zitiert in: MSCI World vs. ACWI vs. FTSE All-World: Aufbau, Konzentration und Kombinationen · Equal Weight vs. Cap Weight: Gewichtung, Rebalancing und Faktorneigungen
MSCI World High Dividend Yield Factsheet (2026) · MSCI World High Dividend Yield Index (USD), Factsheet, Stand 30. September 2026
MSCI Inc.. MSCI; abgerufen am 26.10.2026. Quelle
367 Titel mit überdurchschnittlicher, nachhaltig erscheinender Dividendenrendite aus dem MSCI World; Dividendenrendite 3,19 % gegen 1,52 %, Gesundheit 22,41 %, Informationstechnologie 5,29 %.
Zitiert in: Dividendenstrategie und Dividenden-ETFs kritisch betrachtet: Irrelevanz, Steuern, Faktoren
MSCI World Factsheet (2026) · MSCI World Index (GBP), Factsheet, Stand 30. September 2026
MSCI Inc.. MSCI. Quelle
1.249 Unternehmen aus 23 Industrieländern, je Land etwa 85 % der frei handelbaren Marktkapitalisierung; USA 72,94 %, Japan 5,91 %.
Zitiert in: Home Bias: Die Vorliebe für den Heimatmarkt und was sie kostet · MSCI World vs. ACWI vs. FTSE All-World: Aufbau, Konzentration und Kombinationen · Themen-ETFs und Hype: Was Studien, Kosten und Überschneidungen zeigen · Währungsrisiko: Wie Wechselkurse die Rendite verändern · Weltportfolio: Die ganze Welt in einem oder zwei ETFs · Dividendenstrategie und Dividenden-ETFs kritisch betrachtet: Irrelevanz, Steuern, Faktoren · Equal Weight vs. Cap Weight: Gewichtung, Rebalancing und Faktorneigungen
MSCI ACWI Factsheet (2026) · MSCI ACWI Index (GBP), Factsheet, Stand 30. September 2026
MSCI Inc.. MSCI. Quelle
2.414 Unternehmen aus 23 Industrie- und 24 Schwellenländern, etwa 85 % des investierbaren Aktienmarkts; USA 64,21 %.
Zitiert in: Home Bias: Die Vorliebe für den Heimatmarkt und was sie kostet · MSCI World vs. ACWI vs. FTSE All-World: Aufbau, Konzentration und Kombinationen · Weltportfolio: Die ganze Welt in einem oder zwei ETFs
MSCI EM Factsheet (2026) · MSCI Emerging Markets Index (USD), Factsheet, Stand 30. September 2026
MSCI Inc.. MSCI. Quelle
1.165 Unternehmen aus 24 Schwellenländern; Taiwan 28,94 %, Südkorea 21,4 %, China 19,8 %, Indien 10,65 %.
Zitiert in: Weltportfolio: Die ganze Welt in einem oder zwei ETFs · Indexanbieter und Bewertungszeitpunkt: Warum gleiche Indizes verschieden rechnen
MSCI Index Review (2026) · MSCI Equity Indexes August 2026 Index Review
MSCI Inc.. MSCI, Mitteilung vom 12.8.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Ergebnisse der Überprüfung im August 2026, umgesetzt zum Handelsschluss am 31. August 2026.
Zitiert in: Indexanbieter und Bewertungszeitpunkt: Warum gleiche Indizes verschieden rechnen · Index-Effekt: Was bei Aufnahmen in einen Index und Streichungen mit den Kursen passiert · Smart Indexing: Mehrwert für Indexfonds rund um Corporate Actions und Indexänderungen
MSCI Marktklassifizierung (2026) · MSCI Announces the Results of the MSCI 2026 Market Classification Review
MSCI Inc.. MSCI, Mitteilung vom 23.6.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Griechenland wird mit der Überprüfung im Mai 2027 Industrieland; für Südkorea beobachtet MSCI weiter die Maßnahmen zum besseren Marktzugang.
Zitiert in: MSCI World vs. ACWI vs. FTSE All-World: Aufbau, Konzentration und Kombinationen · Indexanbieter und Bewertungszeitpunkt: Warum gleiche Indizes verschieden rechnen · Glossar: Länderklassifizierung
MSCI World Factsheet (CAD) (2026) · MSCI World Index (CAD), Factsheet, Stand 30. September 2026
MSCI Inc.. MSCI; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
1.249 Titel aus 23 Industrieländern; größter Titel 5,81 %, die zehn größten zusammen 27,85 %.
Zitiert in: Indexanbieter und Bewertungszeitpunkt: Warum gleiche Indizes verschieden rechnen · Index-Replikation: vollständige Replikation, optimiertes Sampling und Swap
Mukherjee u. a. (2021) · Eye in the sky: Private satellites and government macro data
Mukherjee, Abhiroop; Panayotov, George; Shon, Janghoon. Journal of Financial Economics 141 (1), S. 234–254. doi:10.1016/j.jfineco.2021.03.002
Satellitenschätzungen der US-Rohölvorräte (Schatten auf Schwimmdachtanks) nehmen der wöchentlichen Regierungsmeldung die Überraschung; Wolken über den Tanklagern dienen als Experiment.
Zitiert in: Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen · Schiffsdaten und Satellitenbilder: Was sie über Rohstoffe verraten · Glossar: Schwimmdachtank
Munday u. a. (2018) · Performance of Private Credit Funds: A First Look
Munday, Shawn; Hu, Wendy; True, Tobias; Zhang, Jian. The Journal of Alternative Investments 21 (2), S. 31–51. doi:10.3905/jai.2018.21.2.031
Erste breite Auswertung von 476 Private-Credit-Fonds: Renditen im Vergleich mit Leveraged Loans, High Yield und BDCs, Direct Lending mit niedrigem Beta.
Zitiert in: Private Credit und Public Credit im Vergleich: Rendite, Risiken und was die Forschung zeigt · Private Debt in der Praxis: Direct Lending, Unitranche, Mezzanine, Kreditstruktur und Fondsvehikel
Murphy (1999) · Technical Analysis of the Financial Markets: A Comprehensive Guide to Trading Methods and Applications
Murphy, John J.. New York Institute of Finance.
Verbreitetes Lehrbuch der technischen Analyse: Trends, Unterstützung und Widerstand, Chartmuster, gleitende Durchschnitte, Oszillatoren.
Zitiert in: Charttechnik, Chartmuster und Candlesticks aus Quant-Sicht
Mynbayeva u. a. (2022) · Why estimation alone causes Markowitz portfolio selection to fail and what we might do about it
Mynbayeva, Elmira; Lamb, John D.; Zhao, Yuan. European Journal of Operational Research 301 (2), S. 694–707. doi:10.1016/j.ejor.2021.11.036
Untersucht, warum schon der Schätzfehler allein die Portfolioauswahl nach Markowitz scheitern lässt und was dagegen helfen könnte.
Zitiert in: Jenseits von Markowitz: Schätzfehler, Rauschen und echte Diversifikation
N
Nareit (2023) · REIT Industry Fact Sheet, Data as of December 31, 2022
Nareit. Nareit, Januar 2023; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Gesamtrenditen des FTSE Nareit All Equity REITs Index 2022: −24,95 % (S&P 500 −18,11 %), in US-Dollar.
Zitiert in: Immobilien als Geldanlage: vermietete Wohnung, REITs, offene Fonds und Private Real Estate
Nasdaq (2019) · Nasdaq Closing Cross – Frequently Asked Questions
Nasdaq. Nasdaq, © 2019; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Die Schlussauktion von Nasdaq heißt Closing Cross; sie ermittelt um 16 Uhr den offiziellen Schlusskurs, der als Maßstab für Indexfonds dient, mit Fristen für MOC-, LOC- und Imbalance-Only-Orders.
Zitiert in: Ordertypen und Ausführung: von der Limit-Order über MOC und VWAP bis zu TAS und BTIC
NBER (2026) · US Business Cycle Expansions and Contractions
National Bureau of Economic Research. NBER, Business Cycle Dating Committee; Daten zuletzt geändert am 14.3.2023, abgerufen am 27.10.2026. Quelle
Offizielle Datierung der US-Konjunkturzyklen nach Höhe- und Tiefpunkten; letzter Höhepunkt Februar 2020, letzter Tiefpunkt April 2020, seither kein neuer Höhepunkt.
Zitiert in: Markterwartungen: Was Zinskurve, Inflationsanleihen und Optionen über die Zukunft verraten · Makro-Dashboard und Regime-Analyse: Methodik
NCREIF (2024) · Institutional Property Values Decline for Sixth Straight Quarter (NCREIF Property Index, 4. Quartal 2023)
National Council of Real Estate Investment Fiduciaries. NCREIF, Pressemitteilung vom 25.1.2024; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Gutachtenbasierter Index für US-Gewerbeimmobilien institutioneller Anleger: Marktwerte seit dem Hoch im 2. Quartal 2022 um 14,39 % gesunken, Rendite 2023 −7,95 %; Kapitalisierungszins der Gutachten 4,55 %, der verkauften Objekte 5,47 %.
Zitiert in: Immobilien als Geldanlage: vermietete Wohnung, REITs, offene Fonds und Private Real Estate
NFA (2026) · Commodity Trading Advisor (CTA) Registration; Who Has to Register
National Futures Association. NFA, Internetseiten; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Definition des Commodity Trading Advisors, Pflicht zur Registrierung (von der CFTC an die NFA übertragen) und NFA-Mitgliedschaft, Ausnahmen etwa für Berater mit höchstens 15 Kunden in zwölf Monaten.
Zitiert in: CTAs und Managed Futures: Branche, Positionsgröße, Kosten und Krisenschutz · Glossar: CTA
Neely u. a. (2014) · Forecasting the Equity Risk Premium: The Role of Technical Indicators
Neely, Christopher J.; Rapach, David E.; Tu, Jun; Zhou, Guofu. Management Science 60 (7), S. 1772–1791. doi:10.1287/mnsc.2013.1838
Technische Indikatoren sagen die US-Aktienprämie ähnlich gut voraus wie Makrovariablen und ergänzen sie über den Konjunkturzyklus.
Zitiert in: Charttechnik, Chartmuster und Candlesticks aus Quant-Sicht
Nelson und Siegel (1987) · Parsimonious Modeling of Yield Curves
Nelson, Charles R.; Siegel, Andrew F.. The Journal of Business 60 (4). doi:10.1086/296409
Modelliert die Zinskurve mit wenigen Parametern (Niveau, Steigung, Krümmung) und ist die Basis vieler Zentralbankkurven.
Zitiert in: Duration: wie stark Anleihen auf Zinsen reagieren · Zinskurve: Was die Zinsstruktur verrät und warum eine inverse Kurve als Warnsignal gilt · Glossar: Nelson-Siegel-Modell
Neville u. a. (2021) · The Best Strategies for Inflationary Times
Neville, Henry; Draaisma, Teun; Funnell, Ben; Harvey, Campbell R.; Van Hemert, Otto. The Journal of Portfolio Management 47 (8), S. 8–37. doi:10.3905/jpm.2021.1.274
USA, Großbritannien und Japan über 95 Jahre: Unerwartete Inflation schadet Aktien und Anleihen, Rohstoffe brachten in Inflationsschüben positive Renditen mit großen Unterschieden, Trendfolge schützte am verlässlichsten.
Zitiert in: Liquid Real Assets: Inflationsschutz mit liquiden Sachwerten im Portfolio · Glossar: Liquid Real Assets
NYSE (2024) · NYSE Auctions: Closing Process (Fact Sheet)
New York Stock Exchange. Intercontinental Exchange, © 2024; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Ablauf der Schlussauktion an der NYSE: MOC- und LOC-Orders bis 15:50 Uhr eingeben, ändern oder löschen, danach nur noch gegen ein veröffentlichtes Ungleichgewicht; Ungleichgewichtsmeldungen ab 15:50 Uhr, Schluss um 16 Uhr.
Zitiert in: Ordertypen und Ausführung: von der Limit-Order über MOC und VWAP bis zu TAS und BTIC · Glossar: Market-on-Close-Order
Newey und West (1987) · A Simple, Positive Semi-Definite, Heteroskedasticity and Autocorrelation Consistent Covariance Matrix
Newey, Whitney K.; West, Kenneth D.. Econometrica 55 (3). doi:10.2307/1913610
Kovarianzschätzer, der Autokorrelation und Heteroskedastizität berücksichtigt. Er ist Standard für t-Werte überlappender Renditen.
Zitiert in: Faktorinvesting: die Fama-French-Faktoren verstehen · Saisonalität an der Börse: Sell in May, Januar-Effekt und wie man Kalendereffekte testet · Shiller-KGV (CAPE): wie teuer ist der Aktienmarkt? · Prognosemodelle für Renditen: ARIMA, GARCH, LSTM und Machine Learning · Faktorregression, Faktor-Allokation und Faktorstatistik: Methodik · Bewertung mit dem Shiller-KGV: Methodik · Glossar: Heteroskedastizität · Glossar: Newey-West-Standardfehler
NBIM (2024) · About the fund (Government Pension Fund Global)
Norges Bank Investment Management. Norges Bank Investment Management, Stand 10.9.2024; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Der norwegische Staatsfonds wird aus Öl- und Gaseinnahmen gespeist (erste Einzahlung 1996); nach der Haushaltsregel darf der Staat etwa die erwartete reale Rendite von rund 3 % pro Jahr ausgeben.
Zitiert in: Die neue Aktienrente in Deutschland: Frühstart-Rente, Generationenkapital, Altersvorsorgedepot
Notteboom u. a. (2026) · Tanker Sizes and Classes
Notteboom, Theo; Pallis, Athanasios; Rodrigue, Jean-Paul. Port Economics, Management and Policy, 2. Auflage, Routledge 2026 (Begleitseite zum Buch). Quelle
Übersicht der Tankerklassen von Aframax über Suezmax bis VLCC und ULCC mit Tragfähigkeit und typischen Abmessungen.
Zitiert in: Glossar: VLCC · Glossar: Suezmax · Glossar: Aframax
Novy-Marx (2013) · The other side of value: The gross profitability premium
Novy-Marx, Robert. Journal of Financial Economics 108 (1), S. 1–28. doi:10.1016/j.jfineco.2013.01.003
Bruttoprofitabilität sagt Renditen ähnlich gut voraus wie Bewertung; die andere Seite von Value.
Zitiert in: Faktorinvesting: die Fama-French-Faktoren verstehen · Fundamentalanalyse: Unternehmen bewerten wie ein Investor · Glossar: RMW · Glossar: Profitabilitätsprämie
Nystrup u. a. (2015) · Regime-Based Versus Static Asset Allocation: Letting the Data Speak
Nystrup, Peter; Hansen, Bo William; Madsen, Henrik; Lindström, Erik. The Journal of Portfolio Management 42 (1), S. 103–109. doi:10.3905/jpm.2015.42.1.103
Regimewechselmodell mit zeitlich veränderlichen Parametern für Weltaktien und Weltstaatsanleihen: Ein statisches Portfolio ist auch ohne Prognosefähigkeit nicht unbedingt optimal.
Zitiert in: Regime-Modelle: Hidden Markov, Markov-Switching und Co.
Nystrup, Madsen und Lindström (2015) · Stylised facts of financial time series and hidden Markov models in continuous time
Nystrup, Peter; Madsen, Henrik; Lindström, Erik. Quantitative Finance 15 (9), S. 1531–1541. doi:10.1080/14697688.2015.1004801
Hidden-Markov-Modelle in stetiger Zeit, deren Parameterzahl nur linear mit der Zahl der Zustände wächst; mehr Zustände passen besser zu Verteilung und Zeitverhalten täglicher Renditen.
Zitiert in: Regime-Methodik: wie das Hidden-Markov-Modell rechnet
Nystrup u. a. (2017) · Long Memory of Financial Time Series and Hidden Markov Models with Time-Varying Parameters
Nystrup, Peter; Madsen, Henrik; Lindström, Erik. Journal of Forecasting 36 (8), S. 989–1002. doi:10.1002/for.2447
Adaptive Schätzung mit zeitlich veränderlichen Parametern: Schon zwei Zustände bilden so das lange Gedächtnis quadrierter Tagesrenditen nach, und die Dichteprognosen werden besser.
Zitiert in: Regime-Methodik: wie das Hidden-Markov-Modell rechnet
Nystrup u. a. (2018) · Dynamic portfolio optimization across hidden market regimes
Nystrup, Peter; Madsen, Henrik; Lindström, Erik. Quantitative Finance 18 (1), S. 83–95. doi:10.1080/14697688.2017.1342857
Hidden-Markov-Prognosen für Mittel und Varianz mit modellprädiktiver Steuerung; nach Kosten und einem Tag Verzögerung besser als Kaufen und Halten großer Aktienindizes.
Zitiert in: Regime-Modelle: Hidden Markov, Markov-Switching und Co. · Regime-Methodik: wie das Hidden-Markov-Modell rechnet
O
O'Hara und Zhou (2021) · The electronic evolution of corporate bond dealers
O'Hara, Maureen; Zhou, Xing (Alex). Journal of Financial Economics 140 (2), S. 368–390. doi:10.1016/j.jfineco.2021.01.001
Elektronischer Handel per Request for Quote ist bei US-Unternehmensanleihen noch klein und zersplittert, verändert aber Kosten und Ausführungsqualität auch im Telefon- und Interdealerhandel.
Zitiert in: Market Making und Anleihenhandel: Spread, Inventar, Axes, RFQ, Cross Trades und Matrix Pricing · Glossar: Request for Quote
O'Kane und Sen (2005) · Credit spreads explained
O'Kane, Dominic; Sen, Saurav. The Journal of Credit Risk 1 (2), S. 61–78. doi:10.21314/jcr.2005.009
Definiert und vergleicht die gängigen Spread-Maße für festverzinsliche Anleihen, variabel verzinste Anleihen und Credit Default Swaps.
Zitiert in: Anleihen-Mathematik: Preis, Rendite, Duration, Konvexität und Spreads rechnen · Glossar: Z-Spread
Finanzverwaltung NRW (2026) · Grunderwerbsteuer: Wissenswertes beim Grundstücks- oder Immobilienerwerb
Oberfinanzdirektion Nordrhein-Westfalen. Finanzverwaltung Nordrhein-Westfalen; abgerufen am 26.10.2026. Quelle
In Nordrhein-Westfalen beträgt die Grunderwerbsteuer für ab dem 1. Januar 2015 beurkundete Erwerbe 6,5 %.
Zitiert in: Mieten oder kaufen: Nutzerkosten, Kaufnebenkosten 2026 und ein Vermögensvergleich über 20 Jahre · Glossar: Grunderwerbsteuer
Odean (1998) · Are Investors Reluctant to Realize Their Losses?
Odean, Terrance. The Journal of Finance 53 (5), S. 1775–1798. doi:10.1111/0022-1082.00072
Belegt den Dispositionseffekt an 10.000 Depots: Anleger verkaufen Gewinner lieber als Verlierer, und die spätere Wertentwicklung rechtfertigt das nicht.
Zitiert in: Steuern sparen im Depot: Verlustverrechnung, Freistellungsauftrag, Günstigerprüfung und Tax-Loss-Harvesting · Stock Picking: Warum Einzelaktien so schwer zu treffen sind
Ohlson (1995) · Earnings, Book Values, and Dividends in Equity Valuation
Ohlson, James A.. Contemporary Accounting Research 11 (2), S. 661–687. doi:10.1111/j.1911-3846.1995.tb00461.x
Modell des Marktwerts aus Buchwert, laufenden und künftigen Gewinnen und Dividenden unter der Clean-Surplus-Bedingung. Darauf beruht das Residualgewinnmodell.
Zitiert in: Fundamentalanalyse: Unternehmen bewerten wie ein Investor
Ollech (2021) · Seasonal Adjustment of Daily Time Series
Ollech, Daniel. Journal of Time Series Econometrics 13 (2), S. 235–264. doi:10.1515/jtse-2020-0028
Verfahren der Bundesbank zur Saison- und Kalenderbereinigung von Tagesdaten: STL-Zerlegung für die wiederkehrenden Muster, kombiniert mit einem RegARIMA-Modell für Kalendereffekte, bewegliche Feiertage und Ausreißer.
Zitiert in: Konjunktur-Puls: wie Portfolio Lab Frühindikatoren rechnet · Glossar: Saisonbereinigung
Opdyke (2007) · Comparing Sharpe ratios: So where are the p-values?
Opdyke, John Douglas. Journal of Asset Management 8 (5), S. 308–336. doi:10.1057/palgrave.jam.2250084
Leitet die Verteilung der geschätzten Sharpe Ratio auch für schiefe und breitschultrige Renditen her und baut darauf Tests zum Vergleich von Sharpe Ratios.
Zitiert in: Deflated Sharpe Ratio: Wie viel Können steckt in einer Sharpe Ratio? · Overfitting-Check und Diversifikationsrendite: so rechnen Backtest und Taktik · Glossar: Standardfehler der Sharpe Ratio
P
Page und Clemen (2013) · Do Prediction Markets Produce Well-Calibrated Probability Forecasts?
Page, Lionel; Clemen, Robert T.. The Economic Journal 123 (568), S. 491–513. doi:10.1111/j.1468-0297.2012.02561.x
Bei kurzer Restlaufzeit sind Prognosemärkte recht gut kalibriert, bei fernen Ereignissen verzerrt im Sinne des Favorite-Longshot-Bias; mit Zeitwert des Geldes lohnt das Ausnutzen nur bei niedrigem Abzinsungssatz.
Zitiert in: Prognosemärkte als Wetten auf Ereignisse: was sie können und was nicht · Glossar: Favorite-Longshot-Bias
Pagliari u. a. (2005) · Public Versus Private Real Estate Equities: A More Refined, Long-Term Comparison
Pagliari, Joseph L.; Scherer, Kevin A.; Monopoli, Richard T.. Real Estate Economics 33 (1), S. 147–187. doi:10.1111/j.1080-8620.2005.00115.x
Bereinigt um Objektmix, Hebel und Bewertungsglättung unterscheiden sich Mittelwert und Volatilität von REITs und privaten Immobilien statistisch nicht; 1993–2001 lag der Abstand bei etwa 60 Basispunkten.
Zitiert in: Immobilien als Geldanlage: vermietete Wohnung, REITs, offene Fonds und Private Real Estate
Pal und Wong (2016) · The geometry of relative arbitrage
Pal, Soumik; Wong, Ting-Kam Leonard. Mathematics and Financial Economics 10 (3), S. 263–293. doi:10.1007/s11579-015-0159-z
Unter Diversität und ausreichender Volatilität sind funktional erzeugte Portfolios nach Fernholz die einzigen Portfoliofunktionen, die das Marktportfolio auf lange Sicht schlagen; eine zweite Kennzeichnung gelingt über ein Problem des optimalen Transports.
Zitiert in: Jenseits von Markowitz: Schätzfehler, Rauschen und echte Diversifikation · Glossar: Funktional erzeugtes Portfolio
Pan und Poteshman (2006) · The Information in Option Volume for Future Stock Prices
Pan, Jun; Poteshman, Allen M.. Review of Financial Studies 19 (3), S. 871–908. doi:10.1093/rfs/hhj024
Aktien mit niedriger Put/Call-Quote aus neu eröffneten Käufen schlagen solche mit hoher Quote am nächsten Tag und in der folgenden Woche.
Zitiert in: Stimmung: Methodik für Angst-Gier-Index, Put/Call und COT · Glossar: Put/Call-Quote
Paolo u. a. (2024) · Satellite mapping reveals extensive industrial activity at sea
Paolo, Fernando S.; Kroodsma, David; Raynor, Jennifer; Hochberg, Tim; Davis, Pete; Cleary, Jesse u. a.. Nature 625 (7993), S. 85–91. doi:10.1038/s41586-023-06825-8
Verbindet Satellitenbilder, Schiffsortung und maschinelles Lernen (2017–2021): Ein großer Teil der Fischerei und ein Fünftel bis knapp ein Drittel der Transport- und Energieschifffahrt fehlt in den öffentlichen Systemen.
Zitiert in: Schiffsdaten und Satellitenbilder: Was sie über Rohstoffe verraten · Schiffe an Engpässen (Beta): Methodik · Glossar: Schattenflotte
Park und Irwin (2007) · What Do We Know About the Profitability of Technical Analysis?
Park, Cheol-Ho; Irwin, Scott H.. Journal of Economic Surveys 21 (4), S. 786–826. doi:10.1111/j.1467-6419.2007.00519.x
Überblick über frühe und moderne Studien zur Profitabilität technischer Analyse samt ihrer methodischen Schwächen.
Zitiert in: Charttechnik, Chartmuster und Candlesticks aus Quant-Sicht
PCAF (2022) · The Global GHG Accounting and Reporting Standard Part A: Financed Emissions. Second Edition
Partnership for Carbon Accounting Financials. PCAF, Dezember 2022; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Standard für finanzierte Emissionen: Bei Aktien und Unternehmensanleihen wird der Anlagebetrag durch den Unternehmenswert einschließlich Barmitteln (EVIC) geteilt und mit den Emissionen des Unternehmens multipliziert.
Zitiert in: ESG-Methodik: Nachhaltigkeit im Look-through
Pástor und Stambaugh (2003) · Liquidity Risk and Expected Stock Returns
Pástor, Ľuboš; Stambaugh, Robert F.. Journal of Political Economy 111 (3), S. 642–685. doi:10.1086/374184
Marktweite Liquidität ist ein bewerteter Risikofaktor: Aktien mit hoher Empfindlichkeit gegenüber Liquiditätsschwankungen brachten 1966 bis 1999 um 7,5 % pro Jahr mehr; ein Liquiditätsfaktor erklärt die Hälfte der Momentum-Gewinne.
Zitiert in: Liquiditätsrisiko: Marktliquidität messen, Liquiditätsprämien und die Werkzeuge offener Fonds · Momentum-Crashes: warum Momentum selten, aber heftig einbricht und was Volatilitätssteuerung und Crowding-Maße zeigen
Pástor u. a. (2021) · Sustainable investing in equilibrium
Pástor, Ľuboš; Stambaugh, Robert F.; Taylor, Lucian A.. Journal of Financial Economics 142 (2), S. 550–571. doi:10.1016/j.jfineco.2020.12.011
Gleichgewichtsmodell: Grüne Anlagen haben niedrigere erwartete Renditen, schneiden aber besser ab, wenn die Vorliebe für Nachhaltigkeit unerwartet steigt.
Zitiert in: ESG-ETFs: SFDR, Ratings, Rendite und die Grenzen nachhaltiger Fonds
Pástor u. a. (2022) · Dissecting green returns
Pástor, Ľuboš; Stambaugh, Robert F.; Taylor, Lucian A.. Journal of Financial Economics 146 (2), S. 403–424. doi:10.1016/j.jfineco.2022.07.007
Die hohen Renditen grüner Aktien und Anleihen der letzten Jahre spiegeln unerwartet gestiegene Klimasorgen wider, nicht höhere erwartete Renditen.
Zitiert in: ESG-ETFs: SFDR, Ratings, Rendite und die Grenzen nachhaltiger Fonds · Glossar: Greenium
Patel und Welch (2017) · Extended Stock Returns in Response to S&P 500 Index Changes
Patel, Nimesh; Welch, Ivo. The Review of Asset Pricing Studies 7 (2), S. 172–208. doi:10.1093/rapstu/rax012
Untersucht längere Renditefenster nach S&P-500-Änderungen von 1979 bis 2015; seit den 2000er-Jahren kehren sich die Effekte um, dauerhafte Nachfrageverschiebungen gibt es nicht mehr.
Zitiert in: Smart Indexing: Mehrwert für Indexfonds rund um Corporate Actions und Indexänderungen
Patell (1976) · Corporate Forecasts of Earnings Per Share and Stock Price Behavior: Empirical Test
Patell, James M.. Journal of Accounting Research 14 (2), S. 246–276. doi:10.2307/2490543
Untersucht 336 veröffentlichte Gewinnprognosen von 1963 bis 1967 mit standardisierten abnormalen Renditen (Patell-Test).
Zitiert in: Event-Studien: Wie man Kursreaktionen auf Ereignisse misst und testet
Pawar und Vedantam (2024) · Fixed income ETFs: when market structure affects pricing
Pawar, Varun; Vedantam, Satish. ICE, Februar 2024; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
An Tagen mit frühem Schluss des US-Anleihemarkts verringern auf 16 Uhr fortgeschriebene Indexpreise den Tracking Error zu Anleihe-ETFs, deren Inventarwert um 16 Uhr feststeht.
Zitiert in: Indexanbieter und Bewertungszeitpunkt: Warum gleiche Indizes verschieden rechnen
Pearson (1901) · On lines and planes of closest fit to systems of points in space
Pearson, Karl. The London, Edinburgh, and Dublin Philosophical Magazine and Journal of Science 2 (11), S. 559–572. doi:10.1080/14786440109462720
Ursprung der Hauptkomponentenanalyse: Linien und Ebenen, die eine Punktwolke am besten beschreiben.
Zitiert in: Asset-Analyse: Methodik von Korrelation bis Kointegration · Glossar: Eigenwert
Pedersen u. a. (2021) · Responsible investing: The ESG-efficient frontier
Pedersen, Lasse Heje; Fitzgibbons, Shaun; Pomorski, Lukasz. Journal of Financial Economics 142 (2), S. 572–597. doi:10.1016/j.jfineco.2020.11.001
ESG-effiziente Grenze: die höchste erreichbare Sharpe Ratio für jedes ESG-Niveau; je nach Rolle der ESG-Daten senkt oder erhöht ESG die geforderte Rendite.
Zitiert in: ESG-ETFs: SFDR, Ratings, Rendite und die Grenzen nachhaltiger Fonds
PLSA (2023) · Cashflow Driven Investment Made Simple
Pensions and Lifetime Savings Association. Pensions and Lifetime Savings Association, London, September 2023; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Leitfaden des britischen Pensionsverbands zu CDI: Buy-and-Maintain-Kredit als Kern, LDI als Fundament und Liquiditätsreserve, Risiken wie Ausfall, Wiederanlage und Liquidität.
Zitiert in: Liability Driven Investing und Cashflow Driven Investing: Verbindlichkeiten mit Anleihen decken · Glossar: Cashflow Driven Investing · Glossar: Buy and Maintain
Pensionsmyndigheten (2025) · The Swedish pension system
Pensionsmyndigheten. Schwedische Pensionsbehörde, aktualisiert am 24.10.2025; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Vom rentenfähigen Einkommen fließen jedes Jahr 16 % in die Einkommensrente und 2,5 % in die Prämienrente; wer nicht selbst Fonds wählt, ist im staatlichen AP7 Såfa.
Zitiert in: Die neue Aktienrente in Deutschland: Frühstart-Rente, Generationenkapital, Altersvorsorgedepot
Perold und Schulman (1988) · The Free Lunch in Currency Hedging: Implications for Investment Policy and Peformance Standards
Perold, Andre F.; Schulman, Evan C.. Financial Analysts Journal 44 (3), S. 45–50. doi:10.2469/faj.v44.n3.45
Argumentiert, dass die Absicherung von Fremdwährungen im Aktienportfolio das Risiko senkt, ohne die erwartete Rendite zu kosten.
Zitiert in: Währungsrisiko: Wie Wechselkurse die Rendite verändern · Overlay-Management mit Futures: Beta-, Duration- und Währungs-Overlay, Kontraktzahlen und Liquiditätsbedarf · Glossar: Währungsabsicherung
Perold und Sharpe (1988) · Dynamic Strategies for Asset Allocation
Perold, Andre F.; Sharpe, William F.. Financial Analysts Journal 44 (1), S. 16–27. doi:10.2469/faj.v44.n1.16
Vergleicht Kaufen und Halten, feste Gewichte und Portfolioversicherung: Rebalancing gewinnt in schwankenden Märkten, verliert in Trends.
Zitiert in: 60/40-Portfolio: Die klassische Mischung aus Aktien und Anleihen · Rebalancing: das Portfolio zurück auf Kurs bringen · CPPI: Wertsicherung mit Polster, Floor und Multiplikator · Equal Weight vs. Cap Weight: Gewichtung, Rebalancing und Faktorneigungen · Backtest-Methodik: Daten, Ablauf, Rebalancing und Kosten · CPPI-Backtest: Methodik · Glossar: Kalender-Rebalancing · Glossar: Konstante Mischung · Glossar: Kaufen und Halten · Glossar: Konvexe Strategie
Perold (1988) · The implementation shortfall: Paper versus reality
Perold, André F.. The Journal of Portfolio Management 14 (3), S. 4–9. doi:10.3905/jpm.1988.409150
Misst die Kosten der Umsetzung als Abstand zwischen einem Papierportfolio, das zu Entscheidungskursen ohne Kosten handelt, und dem tatsächlich umgesetzten Portfolio.
Zitiert in: Ordertypen und Ausführung: von der Limit-Order über MOC und VWAP bis zu TAS und BTIC · Glossar: Implementation Shortfall
Petajisto (2011) · The index premium and its hidden cost for index funds
Petajisto, Antti. Journal of Empirical Finance 18 (2), S. 271–288. doi:10.1016/j.jempfin.2010.10.002
Misst die Indexprämie bei S&P 500 und Russell 2000 von 1990 bis 2005 und schätzt die versteckten Umschlagkosten, die Indexfonds und Indizes dadurch tragen.
Zitiert in: Index-Effekt: Was bei Aufnahmen in einen Index und Streichungen mit den Kursen passiert · Smart Indexing: Mehrwert für Indexfonds rund um Corporate Actions und Indexänderungen
Petajisto (2017) · Inefficiencies in the Pricing of Exchange-Traded Funds
Petajisto, Antti. Financial Analysts Journal 73 (1), S. 24–54. doi:10.2469/faj.v73.n1.7
Börsenkurse von ETFs weichen trotz Arbitrage deutlich vom NAV ab, vor allem bei Auslandsaktien und wenig liquiden Papieren; ein Teil geht auf veraltete Kurse der Positionen zurück.
Zitiert in: Indexanbieter und Bewertungszeitpunkt: Warum gleiche Indizes verschieden rechnen · Ordertypen und Ausführung: von der Limit-Order über MOC und VWAP bis zu TAS und BTIC
Pfau und Kitces (2013) · Reducing Retirement Risk with a Rising Equity Glide-Path
Pfau, Wade D.; Kitces, Michael E.. SSRN. doi:10.2139/ssrn.2324930
Steigende Aktienquote im Ruhestand (umgekehrter Gleitpfad) kann das Risiko senken, früh zu verarmen.
Zitiert in: Sichere Entnahmerate: was die 4-%-Regel taugt · Aktienquote nach Alter: Faustregeln, Gleitpfad und was die Theorie sagt · FIRE (Financial Independence, Retire Early): Lean, Fat, Coast und Barista FIRE · Sequenzrisiko: Wenn die Reihenfolge der Renditen über den Ruhestand entscheidet · Finanzziele-Methodik: wie Portfolio Lab einen Lebensplan simuliert
Phalippou und Gottschalg (2009) · The Performance of Private Equity Funds
Phalippou, Ludovic; Gottschalg, Oliver. Review of Financial Studies 22 (4), S. 1747–1776. doi:10.1093/rfs/hhn014
Zeigt, dass gemeldete Private-Equity-Renditen überzeichnet sind: nach Gebühren im Schnitt 3 % pro Jahr unter dem S&P 500, risikobereinigt 6 %, Gebühren rund 6 % pro Jahr.
Zitiert in: ELTIF: Private Markets für Privatanleger nach den Regeln von ELTIF 2.0 · Private Equity erklärt: Strategien, Fondsstruktur, Gebühren und was die Forschung zur Rendite zeigt · Private Markets messen: J-Kurve, Cashflows, Glättung und Public Proxy
Phalippou (2009) · Beware of Venturing into Private Equity
Phalippou, Ludovic. Journal of Economic Perspectives 23 (1), S. 147–166. doi:10.1257/jep.23.1.147
Beschreibt die Gebührenverträge von Private-Equity-Fonds: vor Gebühren über, nach Gebühren unter dem Aktienmarkt, Verträge undurchsichtig.
Zitiert in: ELTIF: Private Markets für Privatanleger nach den Regeln von ELTIF 2.0 · Private Equity erklärt: Strategien, Fondsstruktur, Gebühren und was die Forschung zur Rendite zeigt
Phalippou (2014) · Performance of Buyout Funds Revisited?
Phalippou, Ludovic. Review of Finance 18 (1), S. 189–218. doi:10.1093/rof/rft002
Buyout-Fonds schlagen den S&P 500, investieren aber vor allem in kleine Value-Unternehmen; gegen einen gehebelten Small-Value-Maßstab liegen sie 3,1 % pro Jahr darunter.
Zitiert in: Buyout-Fonds und Management-Buyouts: Wie LBO, MBO und MBI funktionieren · Private Equity erklärt: Strategien, Fondsstruktur, Gebühren und was die Forschung zur Rendite zeigt · Private Markets messen: J-Kurve, Cashflows, Glättung und Public Proxy · Glossar: Public Proxy
Phalippou (2020) · An Inconvenient Fact: Private Equity Returns and the Billionaire Factory
Phalippou, Ludovic. The Journal of Investing 30 (1), S. 11–39. doi:10.3905/joi.2020.1.153
Private-Equity-Fonds erzielten seit etwa 2006 ungefähr die Rendite von Aktienindizes (netto rund das 1,55- bis 1,63-Fache des Kapitals), während Erfolgsbeteiligungen von geschätzt 230 Mrd. US-Dollar anfielen.
Zitiert in: Private Equity erklärt: Strategien, Fondsstruktur, Gebühren und was die Forschung zur Rendite zeigt
Phillips, Wu und Yu (2011) · Explosive Behavior in the 1990s Nasdaq: When Did Exuberance Escalate Asset Values?
Phillips, Peter C. B.; Wu, Yangru; Yu, Jun. International Economic Review 52 (1), S. 201–226. doi:10.1111/j.1468-2354.2010.00625.x
Rekursiver rechtsseitiger Einheitswurzeltest auf explosive Kurse; datiert den Beginn der Übertreibung im Nasdaq auf Mitte 1995.
Zitiert in: Spekulationsblasen: Was sie sind und wie das LPPLS-Modell sie sucht · Glossar: Explosiver Kursverlauf
Phillips, Shi und Yu (2015) · Testing for Multiple Bubbles: Historical Episodes of Exuberance and Collapse in the S&P 500
Phillips, Peter C. B.; Shi, Shuping; Yu, Jun. International Economic Review 56 (4), S. 1043–1078. doi:10.1111/iere.12132
Verallgemeinerter Test mit flexiblen Fenstern (GSADF), der mehrere Blasen erkennt und datiert, angewandt auf den S&P 500 von 1871 bis 2010.
Zitiert in: Spekulationsblasen: Was sie sind und wie das LPPLS-Modell sie sucht · Glossar: Explosiver Kursverlauf
Piazzesi und Swanson (2004) · Futures Prices as Risk-adjusted Forecasts of Monetary Policy
Piazzesi, Monika; Swanson, Eric. National Bureau of Economic Research, Working Paper 10547 (2008 im Journal of Monetary Economics, 55, 677–691). doi:10.3386/w10547
Überrenditen auf Fed-Funds-Futures waren im Mittel positiv und stark antizyklisch und ließen sich aus Beschäftigungswachstum und Zinsabständen vorhersagen; wer diese Prämie ignoriert, liest einen verzerrten Pfad der Geldpolitik ab.
Zitiert in: Markterwartungen: Was Zinskurve, Inflationsanleihen und Optionen über die Zukunft verraten · Glossar: Fed-Funds-Futures
Pinter (2023) · An anatomy of the 2022 gilt market crisis
Pinter, Gabor. Bank of England, Staff Working Paper No. 1019, 31.3.2023. Quelle
Transaktionsdaten aus Gilt-, Repo- und Swapmarkt: Zwangsverkäufe der LDI-Anleger, rasch steigende Handelskosten und eine Ausbreitung der Illiquidität auf andere Anleger.
Zitiert in: Liability Driven Investing und Cashflow Driven Investing: Verbindlichkeiten mit Anleihen decken · Overlay-Management mit Futures: Beta-, Duration- und Währungs-Overlay, Kontraktzahlen und Liquiditätsbedarf
Piotroski (2000) · Value Investing: The Use of Historical Financial Statement Information to Separate Winners from Losers
Piotroski, Joseph D.. Journal of Accounting Research 38 (Supplement), S. 1–41. doi:10.2307/2672906
Ein einfacher Punktwert aus neun Bilanzsignalen (F-Score) trennt unter Aktien mit hohem Buchwert-Marktwert-Verhältnis Gewinner von Verlierern, vor allem bei kleinen, wenig beachteten Firmen.
Zitiert in: Fundamentalanalyse: Unternehmen bewerten wie ein Investor · Glossar: F-Score
Plerou u. a. (1999) · Universal and Nonuniversal Properties of Cross Correlations in Financial Time Series
Plerou, Vasiliki; Gopikrishnan, Parameswaran; Rosenow, Bernd; Nunes Amaral, Luís A.; Stanley, H. Eugene. Physical Review Letters 83 (7), S. 1471–1474. doi:10.1103/PhysRevLett.83.1471
Korrelationsmatrix der Kursänderungen der 1.000 größten US-Aktien 1994–1995: Die meisten Eigenwerte folgen der Zufallsmatrixtheorie, nur einige der größten weichen davon ab.
Zitiert in: Jenseits von Markowitz: Schätzfehler, Rauschen und echte Diversifikation · Glossar: Random Matrix Theory
Plyakha u. a. (2014) · Equal or Value Weighting? Implications for Asset-Pricing Tests
Plyakha, Yuliya; Uppal, Raman; Vilkov, Grigory. EDHEC, Arbeitspapier, Juli 2014; als Kapitel 2021 in Risk, Systems and Decisions (Springer), S. 295–347. Quelle
Monatlich rebalanciert schlägt die Gleichgewichtung die Gewichtung nach Börsenwert bei Rendite, Vier-Faktoren-Alpha und Sharpe Ratio; 42 % des Vorsprungs kommen aus dem Alpha des Rebalancings.
Zitiert in: Equal Weight vs. Cap Weight: Gewichtung, Rebalancing und Faktorneigungen
Bridgewater (2012) · The All Weather Story
Podolsky, Paul; Johnson, Ryan; Jennings, Owen. Bridgewater Associates. Quelle
Entstehung der All-Weather-Strategie (gestartet 1996): gleiches Risiko für vier Wirtschaftsszenarien aus Wachstum und Inflation, mit Hebel und inflationsgeschützten Anleihen.
Zitiert in: All-Weather-Portfolio: Für jedes Wirtschaftsklima gerüstet? · Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons
Politis und Romano (1994) · The Stationary Bootstrap
Politis, Dimitris N.; Romano, Joseph P.. Journal of the American Statistical Association 89 (428), S. 1303–1313. doi:10.1080/01621459.1994.10476870
Stationärer Bootstrap mit zufälliger Blocklänge; erhält die Abhängigkeit in Zeitreihen und bleibt stationär.
Zitiert in: Monte-Carlo-Simulation: wie sicher ist dein Plan? · Bootstrap: Zukunftsszenarien aus der eigenen Historie · Monte-Carlo-Methodik: wie Portfolio Lab Vermögenspfade simuliert · Glossar: Stationärer Bootstrap
Poterba (1984) · Tax Subsidies to Owner-Occupied Housing: An Asset-Market Approach
Poterba, James M.. The Quarterly Journal of Economics 99 (4), S. 729. doi:10.2307/1883123
Asset-Market-Modell der Nutzerkosten: Inflation senkte im US-Steuersystem die Kosten des Eigentums und könnte in den 1970er-Jahren bis zu 30 % der realen Hauspreissteigerung erklären.
Zitiert in: Mieten oder kaufen: Nutzerkosten, Kaufnebenkosten 2026 und ein Vermögensvergleich über 20 Jahre · Glossar: Nutzerkosten des Wohnens
Poterba (1998) · Estate and Gift Taxes and Incentives for Inter Vivos Giving in the United States
Poterba, James M.. National Bureau of Economic Research, Working Paper 6842. doi:10.3386/w6842
Selbst unter älteren Haushalten mit mehr als 2,5 Mio. Dollar Vermögen nutzen nur etwa 45 % die Möglichkeit steuerfreier Schenkungen zu Lebzeiten.
Zitiert in: Depot vererben oder verschenken: Erbschaft- und Schenkungsteuer, Bewertung und Gestaltung in Tranchen
PwC (2026) · Worldwide Tax Summaries: Withholding tax rates (Übersicht und Länderseiten)
PricewaterhouseCoopers. PwC, Länderseiten zuletzt geprüft April bis September 2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Gesetzliche Quellensteuersätze auf Dividenden je Land und die Sätze der Abkommen mit anderen Staaten, darunter Deutschland, Irland und Luxemburg.
Zitiert in: Quellensteuer auf Dividenden: anrechnen, erstatten, Fondsdomizil
Proskauer Rose (2022) · hiQ and LinkedIn Reach Proposed Settlement in Landmark Scraping Case
Proskauer Rose LLP. New Media and Technology Law Blog, 08.12.2022; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Ende des Verfahrens hiQ gegen LinkedIn: Scraping öffentlicher Daten fällt wohl nicht unter das US-Anti-Hacking-Gesetz CFAA, verstieß aber gegen die Nutzungsbedingungen; Vergleich mit Zahlung und Unterlassung.
Zitiert in: Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen · Glossar: Web-Scraping
Q
Qian (2012) · Diversification Return and Leveraged Portfolios
Qian, Edward. The Journal of Portfolio Management 38 (4), S. 14–25. doi:10.3905/jpm.2012.38.4.014
Rebalancing bringt nur Long-only-Portfolios ohne Hebel sicher eine nicht negative Diversifikationsrendite; beim Hebel auf Portfolioebene wirkt es wie Trendfolge und kostet Diversifikationsrendite.
Zitiert in: Overfitting-Check und Diversifikationsrendite: so rechnen Backtest und Taktik · Glossar: Überschusswachstum
R
Rabiner (1989) · A tutorial on hidden Markov models and selected applications in speech recognition
Rabiner, L. R.. Proceedings of the IEEE 77 (2), S. 257–286. doi:10.1109/5.18626
Standardeinführung in Hidden-Markov-Modelle mit den drei Grundaufgaben: Wahrscheinlichkeit der Daten, wahrscheinlichste Zustandsfolge, Schätzung der Parameter.
Zitiert in: Regime-Modelle: Hidden Markov, Markov-Switching und Co. · Regime-Methodik: wie das Hidden-Markov-Modell rechnet · Glossar: Hidden-Markov-Modell · Glossar: Baum-Welch-Algorithmus · Glossar: Vorwärts-Rückwärts-Algorithmus
Rad u. a. (2016) · The profitability of pairs trading strategies: distance, cointegration and copula methods
Rad, Hossein; Low, Rand Kwong Yew; Faff, Robert. Quantitative Finance 16 (10), S. 1541–1558. doi:10.1080/14697688.2016.1164337
Vergleicht Distanz-, Kointegrations- und Copula-Methode am gesamten US-Aktienmarkt 1962–2014 mit zeitabhängigen Handelskosten.
Zitiert in: Pairs-Trading und statistische Arbitrage: Idee, Methoden, Forschung
Ramaswamy (2011) · Market structures and systemic risks of exchange-traded funds
Ramaswamy, Srichander. Bank for International Settlements, BIS Working Paper 343, April 2011. Quelle
Beschreibt Aufbau und Risiken synthetischer ETFs mit unfunded und funded Swap, Sicherheitenkörben und verbundenen Banken als Swap-Partner.
Zitiert in: Basket Swaps, Total Return Swaps oder Futures: Markt-Exposure effizient aufbauen · Index-Replikation: vollständige Replikation, optimiertes Sampling und Swap · Glossar: Trägerportfolio · Glossar: Funded und Unfunded Swap
Rapach u. a. (2010) · Out-of-Sample Equity Premium Prediction: Combination Forecasts and Links to the Real Economy
Rapach, David E.; Strauss, Jack K.; Zhou, Guofu. Review of Financial Studies 23 (2), S. 821–862. doi:10.1093/rfs/hhp063
Kombinierte Prognosen vieler Einzelmodelle schlagen den historischen Mittelwert der Aktienprämie beständiger als jedes Einzelmodell.
Zitiert in: Prognosemodelle für Renditen: ARIMA, GARCH, LSTM und Machine Learning
Rebonato (2010) · Coherent Stress Testing: A Bayesian Approach to the Analysis of Financial Stress
Rebonato, Riccardo. Wiley. doi:10.1002/9781118374719
Baut Stressszenarien mit Bayes-Netzen aus Ursachen und Folgen auf, damit sie in sich stimmig sind und eine Wahrscheinlichkeit bekommen.
Zitiert in: Historischer Stresstest: wie du vergangene Krisen auf dein heutiges Portfolio überträgst · Szenarien-Methodik: wie Portfolio Lab Stresstests rechnet
Redington (1952) · Review of the Principles of Life-office Valuations
Redington, F. M.. Journal of the Institute of Actuaries 78 (3), S. 286–340. doi:10.1017/s0020268100052811
Prinzip der Immunisierung: Vermögen und Verpflichtungen mit gleicher Duration absichern.
Zitiert in: Duration: wie stark Anleihen auf Zinsen reagieren · Anleihen-Mathematik: Preis, Rendite, Duration, Konvexität und Spreads rechnen · Asset-Liability-Management: Vermögen an künftigen Ausgaben ausrichten · Liability Driven Investing und Cashflow Driven Investing: Verbindlichkeiten mit Anleihen decken · ALM-Methodik: wie Portfolio Lab Vermögen gegen Verpflichtungen rechnet · Glossar: Immunisierung
Renault (2017) · Market Manipulation and Suspicious Stock Recommendations on Social Media
Renault, Thomas. SSRN Working Paper 3010850. doi:10.2139/ssrn.3010850
Ungewöhnlich viele Twitter-Nachrichten zu kleinen Aktien gehen mit starkem Kursanstieg und anschließender Umkehr einher; Netzwerkanalysen zeigen verdächtige Nutzergruppen.
Zitiert in: Pump and Dump und Pennystocks: Wie die Masche funktioniert
Renneboog und Spaenjers (2013) · Buying Beauty: On Prices and Returns in the Art Market
Renneboog, Luc; Spaenjers, Christophe. Management Science 59 (1), S. 36–53. doi:10.1287/mnsc.1120.1580
Hedonischer Index aus mehr als einer Million Auktionen: Kunst stieg 1957–2007 real um 3,97 % pro Jahr in US-Dollar, ähnlich wie Unternehmensanleihen, aber mit viel höherem Risiko.
Zitiert in: Sammlerstücke als Geldanlage: Was Kunst, Wein, Uhren und Oldtimer wirklich bringen · Glossar: Hedonischer Preisindex
Reuters (2024) · Polymarket says mystery Trump bettor is French national
Reuters. Reuters, veröffentlicht bei swissinfo.ch, 24.10.2024; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Vier Konten eines französischen Händlers mit möglichen Auszahlungen von rund 46 Mio. US-Dollar auf einen Sieg Trumps; die Plattform fand keine Hinweise auf Manipulation und gab Trump 62 %, während Umfragen ein Kopf-an-Kopf-Rennen zeigten.
Zitiert in: Prognosemärkte als Wetten auf Ereignisse: was sie können und was nicht
Rhode und Strumpf (2004) · Historical Presidential Betting Markets
Rhode, Paul W.; Strumpf, Koleman S.. Journal of Economic Perspectives 18 (2), S. 127–142. doi:10.1257/0895330041371277
Wettmärkte auf US-Präsidentschaftswahlen 1868 bis 1940 sagten Wahlen vor der Zeit wissenschaftlicher Umfragen bemerkenswert gut voraus und waren trotz Manipulationsversuchen recht effizient.
Zitiert in: Prognosemärkte als Wetten auf Ereignisse: was sie können und was nicht
Richard (2010) · Confidence Game: How a Hedge Fund Manager Called Wall Street’s Bluff
Richard, Christine S.. Wiley.
Bill Ackmans jahrelange Wette von Pershing Square gegen den Anleiheversicherer MBIA bis zur Finanzkrise.
Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons
Rockafellar und Uryasev (2000) · Optimization of conditional value-at-risk
Rockafellar, R. Tyrrell; Uryasev, Stanislav. The Journal of Risk 2 (3), S. 21–41. doi:10.21314/jor.2000.038
Zeigt, dass sich der Conditional Value at Risk mit linearer Programmierung minimieren lässt. Das ist die Grundlage der Min-CVaR-Optimierung.
Zitiert in: Effizienzlinie: Portfolio-Optimierung nach Markowitz · Value at Risk und Conditional VaR: wie viel im schlechten Fall weg sein kann · Optimierungsmethodik: Schätzung, Zielfunktionen, Black-Litterman, Resampling und Walk-forward
Rödel und Rothballer (2012) · Infrastructure as Hedge against Inflation—Fact or Fantasy?
Rödel, Maximilian; Rothballer, Christoph. The Journal of Alternative Investments 15 (1), S. 110–123. doi:10.3905/jai.2012.15.1.110
Börsennotierte Infrastruktur schützt mit Daten zu 824 Unternehmen aus 46 Ländern über 37 Jahre nicht besser vor Inflation als andere Aktien; nur Unternehmen mit hoher Preissetzungsmacht etwas besser.
Zitiert in: Infrastruktur-Investments: Equity und Debt, Erlösmodelle, Bewertung und Forschung · Liquid Real Assets: Inflationsschutz mit liquiden Sachwerten im Portfolio
Roe und Rotaru (2026) · Liability Management's Limited Runway: Corporate Restructuring Today
Roe, Mark J.; Rotaru, Vasile. European Corporate Governance Institute, Law Working Paper 968/2026, August 2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Datensatz von 89 Liability-Management-Transaktionen 2014–2025: Die Mehrheit der so restrukturierten Firmen meldet später doch Insolvenz an; nach drei Jahren sind es 71 %.
Zitiert in: Distressed Debt: Strategien, Insolvenzrecht, Erlösquoten und Rendite beim Investieren in Krisen · Glossar: Liability Management Exercise
Roll (1977) · A critique of the asset pricing theory's tests Part I: On past and potential testability of the theory
Roll, Richard. Journal of Financial Economics 4 (2), S. 129–176. doi:10.1016/0304-405x(77)90009-5
Kritik an Tests des CAPM: Das wahre Marktportfolio ist nicht beobachtbar, Tests prüfen daher nur die Effizienz eines Ersatzindex.
Zitiert in: Beta und Alpha: wie stark ein Fonds mit dem Markt geht · CAPM: Das Capital Asset Pricing Model und die Wertpapiermarktlinie · Glossar: Marktportfolio
Roll (1984) · A Simple Implicit Measure of the Effective Bid-Ask Spread in an Efficient Market
Roll, Richard. The Journal of Finance 39 (4), S. 1127–1139. doi:10.1111/j.1540-6261.1984.tb03897.x
Handelskosten erzeugen eine negative Autokorrelation aufeinanderfolgender Kursänderungen; daraus lässt sich die effektive Geld-Brief-Spanne schätzen, die eng mit der Unternehmensgröße zusammenhängt.
Zitiert in: Liquiditätsrisiko: Marktliquidität messen, Liquiditätsprämien und die Werkzeuge offener Fonds
Roll (1992) · A Mean/Variance Analysis of Tracking Error
Roll, Richard. The Journal of Portfolio Management 18 (4), S. 13–22. doi:10.3905/jpm.1992.701922
Analysiert Portfolios, die den Tracking Error zum Index minimieren, und zeigt, dass sie nicht effizient im Sinne von Markowitz sind.
Zitiert in: Tracking Error und Information Ratio: Abweichung vom Index · Index-Replikation: vollständige Replikation, optimiertes Sampling und Swap
Roncalli (2013) · Introduction to Risk Parity and Budgeting
Roncalli, Thierry. Chapman & Hall/CRC.
Lehrbuch zu Risk Parity und Risikobudgetierung: Risikobeiträge, Euler-Zerlegung, Algorithmen.
Zitiert in: Risikobeitrag: das Portfoliorisiko in seine Teile zerlegen · Risk Parity: gleiche Risikobeiträge statt gleicher Gewichte · Risiko & Attribution: Methodik der Risikozerlegung und Brinson-Attribution · Glossar: Risikobudgetierung · Glossar: Risikobeitrag · Glossar: Marginaler Risikobeitrag · Glossar: Euler-Zerlegung
Ross (1976) · The arbitrage theory of capital asset pricing
Ross, Stephen A. Journal of Economic Theory 13 (3), S. 341–360. doi:10.1016/0022-0531(76)90046-6
Arbitrage Pricing Theory: Renditen hängen von mehreren gemeinsamen Faktoren ab, nicht nur vom Markt.
Zitiert in: CAPM: Das Capital Asset Pricing Model und die Wertpapiermarktlinie · Faktorinvesting: die Fama-French-Faktoren verstehen · Glossar: Arbitrage Pricing Theory
Roth und Sharp (2015) · Performance Attribution of Multi-Asset Class Portfolios using BarraOne
Roth, Nancy; Sharp, Nicholas. MSCI, Research Paper vom 19.6.2015; Beschreibung abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Beschreibt, wie Standardwerkzeuge der Attribution für Multi-Asset-Strategien angepasst wurden, um die Wirkung der Kapitalaufteilung zwischen und innerhalb der Anlageklassen zu zeigen.
Zitiert in: Multi-Asset-Attribution: Gewichtungsschemata, Top-down und Bottom-up, Währungen und Overlays
Rousseeuw und Croux (1993) · Alternatives to the Median Absolute Deviation
Rousseeuw, Peter J.; Croux, Christophe. Journal of the American Statistical Association 88 (424), S. 1273–1283. doi:10.1080/01621459.1993.10476408
Der übliche robuste Streuungsschätzer ist MAD = 1,4826 · Median |x_i − Median x|: einfach, schnell und sehr robust (Bruchpunkt 50 %), aber auf symmetrische Verteilungen ausgelegt und bei Normalverteilung nur zu 37 % effizient; die Autoren schlagen effizientere Schätzer vor.
Zitiert in: Konjunktur-Puls: wie Portfolio Lab Frühindikatoren rechnet · Glossar: Robuster z-Wert
Rozeff und Kinney (1976) · Capital market seasonality: The case of stock returns
Rozeff, Michael S.; Kinney, William R.. Journal of Financial Economics 3 (4), S. 379–402. doi:10.1016/0304-405X(76)90028-3
Frühe Dokumentation der Saisonalität von US-Aktienrenditen mit auffällig hohen Renditen im Januar.
Zitiert in: Saisonalität an der Börse: Sell in May, Januar-Effekt und wie man Kalendereffekte testet · Glossar: Januar-Effekt
Rozeff (1994) · Lump-Sum Investing versus Dollar-Averaging
Rozeff, Michael S.. The Journal of Portfolio Management 20 (2), S. 45–50. doi:10.3905/jpm.1994.409474
Einmalanlage schlägt das gestaffelte Investieren in den meisten historischen Zeiträumen.
Zitiert in: Cost-Average-Effekt: Was der Durchschnittskosteneffekt wirklich bringt · Sparplan oder Einmalanlage: Größeren Betrag auf einmal oder in Raten anlegen? · Glossar: Einmalanlage
Rubinstein und Leland (1981) · Replicating Options with Positions in Stock and Cash
Rubinstein, Mark; Leland, Hayne E.. Financial Analysts Journal 37 (4), S. 63–72. doi:10.2469/faj.v37.n4.63
Optionen lassen sich mit laufend angepassten Positionen in Aktien und Cash nachbilden. Das ist die Grundlage der synthetischen Portfolio-Versicherung.
Zitiert in: CPPI: Wertsicherung mit Polster, Floor und Multiplikator · Glossar: Portfolio-Versicherung · Glossar: OBPI
Rubinstein (1994) · Implied Binomial Trees
Rubinstein, Mark. The Journal of Finance 49 (3), S. 771–818. doi:10.1111/j.1540-6261.1994.tb00079.x
Gewinnt aus den Preisen europäischer Optionen risikoneutrale Wahrscheinlichkeiten und einen dazu passenden Binomialbaum.
Zitiert in: Optionsbewertung: wie faire Optionspreise entstehen
Rydén u. a. (1998) · Stylized facts of daily return series and the hidden Markov model
Rydén, Tobias; Teräsvirta, Timo; Åsbrink, Stefan. Journal of Applied Econometrics 13 (3), S. 217–244. doi:10.1002/(sici)1099-1255(199805/06)13:3<217::aid-jae476>3.0.co;2-v
Ein Hidden-Markov-Modell aus Normalverteilungen bildet die meisten stilisierten Fakten täglicher Renditen des S&P 500 nach; die Parameter schwanken aber zwischen Teilreihen teils stark.
Zitiert in: Regime-Methodik: wie das Hidden-Markov-Modell rechnet
S
S&P DJI, Equal-Weight-FAQ (2025) · S&P 500 Equal Weight Index: Frequently Asked Questions
S&P Dow Jones Indices. S&P Dow Jones Indices (Daten bis April 2025); abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Vierteljährliches Rebalancing; mehr als die Hälfte der Mehrrendite stammt aus dem höheren Gewicht kleinerer Titel, dazu eine Neigung zu Value und gegen Momentum.
Zitiert in: Equal Weight vs. Cap Weight: Gewichtung, Rebalancing und Faktorneigungen
S&P Dow Jones Indices (2026) · S&P Dow Jones Indices' 2026 Equity Country Classification Consultation – Extended
S&P Dow Jones Indices. S&P Dow Jones Indices, 14.7.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Konsultation 2026: Polen soll vom Schwellen- zum Industrieland aufsteigen; Südkorea zählt bereits zu den Industrieländern.
Zitiert in: Indexanbieter und Bewertungszeitpunkt: Warum gleiche Indizes verschieden rechnen
iBoxx-Methodik (2026) · iBoxx Pfandbriefe Index Methodology
S&P Dow Jones Indices. S&P Dow Jones Indices, Juli 2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Regeln eines iBoxx-Anleiheindex: Geldkurse, neue Anleihen zum Briefkurs, Mindestvolumen 500 Mio. €, Restlaufzeit ab einem Jahr, monatliche Anpassung.
Zitiert in: Indexanbieter und Bewertungszeitpunkt: Warum gleiche Indizes verschieden rechnen
S&P-GSCI-Methodik (2026) · S&P GSCI Methodology
S&P Dow Jones Indices. S&P Dow Jones Indices, August 2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Regeln des S&P GSCI: Gewichtung nach der durchschnittlichen Weltproduktion von fünf Jahren, Mindestliquidität, Rollen vom 5. bis 9. Geschäftstag, Total Return mit Zinsen auf die Sicherheiten.
Zitiert in: Aktiv oder passiv bei Anleihen und Rohstoffen: Warum die Regeln anders sind als bei Aktien
Saccone (2024) · Times Change: The Era of the Private Equity Denominator Effect
Saccone, Massimiliano. CFA Institute Research and Policy Center, Enterprising Investor, 4.3.2024; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Beschreibt den Denominator-Effekt von 2022: Bewertungen privater Fonds lösten sich von Aktien und Anleihen, Anleger waren übergewichtet und konnten am Zweitmarkt im Schnitt nur zu 81 % des NAV verkaufen.
Zitiert in: Private Equity erklärt: Strategien, Fondsstruktur, Gebühren und was die Forschung zur Rendite zeigt · Private Markets messen: J-Kurve, Cashflows, Glättung und Public Proxy · Glossar: Secondaries
Said und Dickey (1984) · Testing for unit roots in autoregressive-moving average models of unknown order
Said, Said E.; Dickey, David A.. Biometrika 71 (3), S. 599–607. doi:10.1093/biomet/71.3.599
Erweitert den Dickey-Fuller-Test um verzögerte Differenzen (Augmented Dickey-Fuller), damit er auch bei unbekannter Autokorrelation gilt.
Zitiert in: Pairs-Trading und statistische Arbitrage: Idee, Methoden, Forschung · Long/Short und statistische Arbitrage: Methodik · Glossar: Augmented-Dickey-Fuller-Test
Samuelson (1958) · An Exact Consumption-Loan Model of Interest with or without the Social Contrivance of Money
Samuelson, Paul A.. Journal of Political Economy 66 (6), S. 467–482. doi:10.1086/258100
Modell überlappender Generationen: Ein Generationenvertrag wie das Umlageverfahren bringt eine „biologische“ Verzinsung in Höhe des Bevölkerungswachstums.
Zitiert in: Die neue Aktienrente in Deutschland: Frühstart-Rente, Generationenkapital, Altersvorsorgedepot · Glossar: Umlageverfahren
Samuelson (1969) · Lifetime Portfolio Selection By Dynamic Stochastic Programming
Samuelson, Paul A.. The Review of Economics and Statistics 51 (3). doi:10.2307/1926559
Unter bestimmten Annahmen hängt die optimale Aktienquote nicht vom Anlagehorizont ab.
Zitiert in: Aktienquote nach Alter: Faustregeln, Gleitpfad und was die Theorie sagt
Samuelson (1971) · The “Fallacy” of Maximizing the Geometric Mean in Long Sequences of Investing or Gambling
Samuelson, Paul A.. Proceedings of the National Academy of Sciences 68 (10), S. 2493–2496. doi:10.1073/pnas.68.10.2493
Widerspricht der Idee, dass langfristige Anleger stets das geometrische Mittel maximieren sollten.
Zitiert in: CAGR: die durchschnittliche jährliche Rendite richtig berechnen · Volatility Drag: Warum Schwankung Rendite kostet · Kelly-Kriterium: Wie viel setzen für maximales Wachstum?
Satchell und Scowcroft (2000) · A demystification of the Black–Litterman model: Managing quantitative and traditional portfolio construction
Satchell, S; Scowcroft, A. Journal of Asset Management 1 (2), S. 138–150. doi:10.1057/palgrave.jam.2240011
Leitet das Black-Litterman-Modell formal her und zeigt Varianten der Mischung von Gleichgewicht und Einschätzungen.
Zitiert in: Black-Litterman: eigene Einschätzungen sauber einbauen
Scherer (2002) · Portfolio Resampling: Review and Critique
Scherer, Bernd. Financial Analysts Journal 58 (6), S. 98–109. doi:10.2469/faj.v58.n6.2489
Ordnet Resampling als durchdachte Heuristik gegen Schätzfehler ein und weist auf Eigenheiten hin, die die Interpretation erschweren.
Zitiert in: Resampling-Optimierung nach Michaud: stabilere Portfoliogewichte durch Simulation · Optimierungsmethodik: Schätzung, Zielfunktionen, Black-Litterman, Resampling und Walk-forward
Schizas (2014) · Active ETFs and Their Performance vis-à-vis Passive ETFs, Mutual Funds, and Hedge Funds
Schizas, Panagiotis. The Journal of Wealth Management 17 (3), S. 84–98. doi:10.3905/jwm.2014.17.3.084
Frühe aktive ETFs schwankten stärker als passive, schnitten am Ende ähnlich ab und übertrafen Investmentfonds in vielen Fällen bei der mittleren Rendite.
Zitiert in: Aktive ETFs: Wie sie funktionieren und was sie bringen
Schmidt u. a. (2016) · Runs on Money Market Mutual Funds
Schmidt, Lawrence; Timmermann, Allan; Wermers, Russ. American Economic Review 106 (9), S. 2625–2657. doi:10.1257/aer.20140678
Tägliche Mittelflüsse von US-Geldmarktfonds im September 2008: Der Ansturm nach der Lehman-Pleite folgte einem Muster, bei dem Anleger auf das Verhalten anderer reagieren.
Zitiert in: Geldmarkt-ETF oder Tagesgeld: Zinsen, Sicherheit und Steuern im Vergleich
Schrimpf u. a. (2020) · Leverage and margin spirals in fixed income markets during the Covid-19 crisis
Schrimpf, Andreas; Shin, Hyun Song; Sushko, Vladyslav. Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, BIS Bulletin Nr. 2 vom 2. April 2020; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Mitte März 2020 erzwangen Turbulenzen Verkäufe von Staatsanleihen durch Investoren, die kleine Preisunterschiede mit Hebel ausnutzten; große Bestände gehebelter Investoren können die Marktfunktion stören.
Zitiert in: Basis-Trades: positive und negative Basis bei Anleihen, CDS und Futures
Schwarz (1978) · Estimating the Dimension of a Model
Schwarz, Gideon. The Annals of Statistics 6 (2), S. 461–464. doi:10.1214/aos/1176344136
Leitet das Bayessche Informationskriterium (BIC) als Näherung der bayesschen Modellwahl für große Stichproben her; es bestraft jeden Parameter mit ln n.
Zitiert in: Regime-Modelle: Hidden Markov, Markov-Switching und Co. · Regime-Methodik: wie das Hidden-Markov-Modell rechnet · Glossar: Informationskriterium
Scope Fund Analysis (2026) · ELTIF-Markt wächst weiter: Private Debt und Evergreen-Fonds dominieren
Scope Fund Analysis. Bericht über eine Auswertung von Scope auf FundResearch.de vom 28.08.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Marktzahlen bis Ende Juli 2026: 315 aktive ELTIFs in Europa, 224 seit den neuen Regeln, Schwerpunkt Private Debt, Private Equity und Infrastruktur, viele neue Fonds als Evergreen-Struktur.
Zitiert in: ELTIF: Private Markets für Privatanleger nach den Regeln von ELTIF 2.0
Seyhun (1986) · Insiders' profits, costs of trading, and market efficiency
Seyhun, H. Nejat. Journal of Financial Economics 16 (2), S. 189–212. doi:10.1016/0304-405x(86)90060-7
Insider erzielen mit ihren Geschäften Überrenditen; für Außenstehende, die gemeldete Insidergeschäfte nachahmen, verschwindet der Vorteil weitgehend nach Handelskosten.
Zitiert in: Insiderhandel: was verboten ist, was erlaubt ist und was Directors' Dealings verraten
Shefrin und Statman (2000) · Behavioral Portfolio Theory
Shefrin, Hersh; Statman, Meir. The Journal of Financial and Quantitative Analysis 35 (2). doi:10.2307/2676187
Anleger bauen Portfolios in Schichten mentaler Konten: eine sichere Schicht gegen Armut und eine riskante für die Chance auf Reichtum.
Zitiert in: Core-Satellite mit breitem Kern und gezielten Satelliten: Kosten, Tracking Error und Regeln
Shefrin und Statman (1984) · Explaining Investor Preference for Cash Dividends
Shefrin, Hersh M.; Statman, Meir. Journal of Financial Economics 13 (2), S. 253–282. doi:10.1016/0304-405X(84)90025-4
Erklärt die Vorliebe vieler Anleger für Bardividenden mit Selbstkontrolle und mentaler Buchführung statt mit Rendite.
Zitiert in: Thesaurierend oder ausschüttend: Welcher ETF passt besser? · Dividendenstrategie und Dividenden-ETFs kritisch betrachtet: Irrelevanz, Steuern, Faktoren
Shiller (1980) · Do Stock Prices Move Too Much to be Justified by Subsequent Changes in Dividends?
Shiller, Robert J.. National Bureau of Economic Research, Working Paper 456. doi:10.3386/w0456
Aktienkurse schwanken viel stärker, als spätere Dividenden rechtfertigen würden (Arbeitspapier zum Aufsatz von 1981).
Zitiert in: Effizienzmarkthypothese: Warum es so schwer ist, den Markt zu schlagen · Glossar: Übermäßige Volatilität
Shiller (2000) · Irrational Exuberance
Shiller, Robert J.. Princeton University Press.
Buch über spekulative Blasen; populär gemacht wurde darin das zyklisch bereinigte KGV (CAPE).
Zitiert in: Immobilien als Geldanlage: vermietete Wohnung, REITs, offene Fonds und Private Real Estate · Shiller-KGV (CAPE): wie teuer ist der Aktienmarkt? · Spekulationsblasen: Was sie sind und wie das LPPLS-Modell sie sucht · Bewertung mit dem Shiller-KGV: Methodik · Glossar: Spekulationsblase
Shiller (2014) · Speculative Asset Prices
Shiller, Robert J.. American Economic Review 104 (6), S. 1486–1517. doi:10.1257/aer.104.6.1486
Nobelpreis-Vorlesung: Spekulative Blasen als soziale Epidemie, Shillers Definition der Blase und warum ein plötzliches Platzen nicht dazugehören muss.
Zitiert in: Spekulationsblasen: Was sie sind und wie das LPPLS-Modell sie sucht
Shiller u. a. (2020) · CAPE and the COVID-19 Pandemic Effect
Shiller, Robert J.; Black, Laurence; Jivraj, Farouk. SSRN. doi:10.2139/ssrn.3714737
Vergleicht das CAPE mehrerer Märkte mit den langfristigen Zinsen und schätzt die erwartete reale Überrendite von Aktien gegenüber Anleihen vor und während der Pandemie.
Zitiert in: Shiller-KGV (CAPE): wie teuer ist der Aktienmarkt? · Bewertung mit dem Shiller-KGV: Methodik
Shleifer (1986) · Do Demand Curves for Stocks Slope Down?
Shleifer, Andrei. The Journal of Finance 41 (3), S. 579–590. doi:10.1111/j.1540-6261.1986.tb04518.x
Aktien, die in den S&P 500 aufgenommen werden, erzielen bei der Ankündigung eine Überrendite, die mit Käufen der Indexfonds zusammenhängt. Das spricht für nach unten geneigte Nachfragekurven.
Zitiert in: Index-Effekt: Was bei Aufnahmen in einen Index und Streichungen mit den Kursen passiert · Smart Indexing: Mehrwert für Indexfonds rund um Corporate Actions und Indexänderungen · Glossar: Index-Effekt
Shleifer und Vishny (1997) · The Limits of Arbitrage
Shleifer, Andrei; Vishny, Robert W.. The Journal of Finance 52 (1), S. 35–55. doi:10.1111/j.1540-6261.1997.tb03807.x
Arbitrage braucht Kapital und ist riskant; mit fremdem Geld kann sie gerade dann versagen, wenn Preise weit vom fairen Wert abweichen.
Zitiert in: Leerverkauf, Hedgefonds und Hedging: Arten und Wirkung · Basis-Trades: positive und negative Basis bei Anleihen, CDS und Futures · Distressed Debt: Strategien, Insolvenzrecht, Erlösquoten und Rendite beim Investieren in Krisen · Pairs-Trading und statistische Arbitrage: Idee, Methoden, Forschung
Shum u. a. (2016) · Intraday Share Price Volatility and Leveraged ETF Rebalancing
Shum, Pauline; Hejazi, Walid; Haryanto, Edgar; Rodier, Arthur. Review of Finance 20 (6), S. 2379–2409. doi:10.1093/rof/rfv061
2006 bis 2011 hing die Schwankung zum Handelsschluss mit dem möglichen Nachhebeln gehebelter ETFs zusammen, am stärksten an den unruhigsten Tagen.
Zitiert in: Gehebelte ETFs und Return Stacking: Pfadabhängigkeit, Kosten und Forschung
Siegel (2014) · Stocks for the Long Run
Siegel, Jeremy J.. McGraw-Hill Education, 5. Auflage.
Langfristige Renditen von Aktien, Anleihen und Gold in den USA seit 1802.
Zitiert in: CAGR: die durchschnittliche jährliche Rendite richtig berechnen · Reale Rendite: was nach der Inflation übrig bleibt · Zinseszins: Wie Erträge auf Erträge ein Vermögen wachsen lassen · Aktienrisikoprämie: Wie viel mehr Aktien bringen und warum das ein Rätsel ist · Gold im Portfolio: sicherer Hafen, Inflationsschutz oder nur glänzend? · Anlageklassen mit langer Historie: Methodik
Siegel (2016) · The Shiller CAPE Ratio: A New Look
Siegel, Jeremy J.. Financial Analysts Journal 72 (3), S. 41–50. doi:10.2469/faj.v72.n3.1
Kritik am CAPE: Geänderte Bilanzierungsregeln drücken die Gewinne und lassen das CAPE zu hoch erscheinen.
Zitiert in: Shiller-KGV (CAPE): wie teuer ist der Aktienmarkt? · Bewertung mit dem Shiller-KGV: Methodik
Simon und Campasano (2014) · The VIX Futures Basis: Evidence and Trading Strategies
Simon, David P.; Campasano, Jim. The Journal of Derivatives 21 (3), S. 54–69. doi:10.3905/jod.2014.21.3.054
Der Abstand der VIX-Futures zum VIX hat keine nennenswerte Prognosekraft für die spätere Veränderung des VIX, wohl aber für spätere Renditen der Futures.
Zitiert in: Volatilitäts-Dashboard: Methodik · Glossar: VIX-Futures-Basis
Sinai und Souleles (2005) · Owner-Occupied Housing as a Hedge Against Rent Risk
Sinai, Todd; Souleles, Nicholas S.. The Quarterly Journal of Economics 120 (2), S. 763–789. doi:10.1093/qje/120.2.763
Eigentum sichert gegen schwankende künftige Mieten ab; dieses Mietrisiko überwiegt für die meisten Haushalte das Preisrisiko, besonders bei langer Wohndauer.
Zitiert in: Mieten oder kaufen: Nutzerkosten, Kaufnebenkosten 2026 und ein Vermögensvergleich über 20 Jahre
Sinn (2000) · Why a Funded Pension System is Needed and Why It is Not Needed
Sinn, Hans-Werner. International Tax and Public Finance 7 (4–5), S. 389–410. doi:10.1023/A:1008760717038
Kapitaldeckung kann die Lücke füllen, die fehlende Kinder im Umlagesystem reißen; ein Umstieg ist aber kein Effizienzgewinn, weil die impliziten Schulden des Umlagesystems jemand tragen muss.
Zitiert in: Die neue Aktienrente in Deutschland: Frühstart-Rente, Generationenkapital, Altersvorsorgedepot · Glossar: Kapitaldeckungsverfahren
AP7 (2026) · AP7 Såfa
Sjunde AP-fonden. Sjunde AP-fonden (AP7); abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Voreinstellung der Prämienrente: Mischung aus Aktien- und Rentenfonds von AP7, bis 55 zu 100 % Aktienfonds, von 56 bis 75 schrittweise bis zu zwei Dritteln Rentenfonds; knapp sechs Millionen Sparer.
Zitiert in: Die neue Aktienrente in Deutschland: Frühstart-Rente, Generationenkapital, Altersvorsorgedepot
Skadden (2026) · Third Circuit Affirms Kalshi's Preliminary Injunction
Skadden, Arps, Slate, Meagher & Flom. Skadden, Insights, 9.4.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Das Berufungsgericht des dritten Bezirks hielt am 4.4.2026 mit 2 zu 1 Stimmen Sportkontrakte an einer bei der CFTC registrierten Börse für Swaps; das Bundesrecht verdränge das Glücksspielrecht New Jerseys.
Zitiert in: Prognosemärkte als Wetten auf Ereignisse: was sie können und was nicht
Sloan (1996) · Do Stock Prices Fully Reflect Information in Accruals and Cash Flows About Future Earnings?
Sloan, Richard G.. The Accounting Review 71 (3), S. 289–315. doi:10.2308/tar-9608042309
Gewinne aus Periodenabgrenzungen halten weniger lange an als Gewinne aus Zahlungen; die Kurse spiegeln das erst verzögert. Das ist die Accruals-Anomalie.
Zitiert in: Fundamentalanalyse: Unternehmen bewerten wie ein Investor · Glossar: Accruals-Anomalie
Smith und Wallis (2009) · A Simple Explanation of the Forecast Combination Puzzle
Smith, Jeremy; Wallis, Kenneth F.. Oxford Bulletin of Economics and Statistics 71 (3), S. 331–355. doi:10.1111/j.1468-0084.2008.00541.x
Erklärt, warum einfache Mittel von Prognosen in der Praxis immer wieder ausgefeilte gewichtete Kombinationen schlagen: Die geschätzten Gewichte tragen Schätzfehler aus endlichen Stichproben.
Zitiert in: Konjunktur-Puls: wie Portfolio Lab Frühindikatoren rechnet
Snowberg und Wolfers (2010) · Explaining the Favorite–Long Shot Bias: Is it Risk-Love or Misperceptions?
Snowberg, Erik; Wolfers, Justin. Journal of Political Economy 118 (4), S. 723–746. doi:10.1086/655844
Bei Pferdewetten werden Außenseiter zu hoch, Favoriten zu niedrig bewertet; die Daten sprechen für falsch wahrgenommene Wahrscheinlichkeiten wie in der Prospect Theory, nicht für Risikofreude.
Zitiert in: Prognosemärkte als Wetten auf Ereignisse: was sie können und was nicht · Glossar: Favorite-Longshot-Bias
Solactive GBS-Leitfaden (2026) · Index Guideline Solactive Global Benchmark Series (GBS), Version 3.06
Solactive AG. Solactive, 16.9.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Größensegmente nach kumulierter Freefloat-Kapitalisierung mit Puffern, vierteljährliche Anpassung im Februar, Mai, August und November, Länderlisten und Wechselkurse von 16 Uhr London.
Zitiert in: Indexanbieter und Bewertungszeitpunkt: Warum gleiche Indizes verschieden rechnen · Smart Indexing: Mehrwert für Indexfonds rund um Corporate Actions und Indexänderungen · Glossar: Pufferzone
Solnik (1974) · Why Not Diversify Internationally Rather Than Domestically?
Solnik, Bruno H.. Financial Analysts Journal 30 (4), S. 48–54. doi:10.2469/faj.v30.n4.48
Internationale Streuung senkt das Risiko eines Aktienportfolios deutlich stärker als Streuung nur im Inland, weil die Märkte nicht im Gleichschritt laufen.
Zitiert in: Home Bias: Die Vorliebe für den Heimatmarkt und was sie kostet · Weltportfolio: Die ganze Welt in einem oder zwei ETFs
Sorensen und Jagannathan (2015) · The Public Market Equivalent and Private Equity Performance
Sorensen, Morten; Jagannathan, Ravi. Financial Analysts Journal 71 (4), S. 43–50. doi:10.2469/faj.v71.n4.4
Begründet den PME theoretisch: Er entspricht einer Bewertung mit Rubinsteins dynamischem CAPM, braucht keine Betas, lässt sich anders als der IRR nicht über den Zeitpunkt der Zahlungen beeinflussen.
Zitiert in: Private Markets messen: J-Kurve, Cashflows, Glättung und Public Proxy · Glossar: Public Market Equivalent
Sornette, Johansen und Bouchaud (1996) · Stock Market Crashes, Precursors and Replicas
Sornette, Didier; Johansen, Anders; Bouchaud, Jean-Philippe. Journal de Physique I 6 (1), S. 167–175. doi:10.1051/jp1:1996135
Frühe Arbeit zu log-periodischen Mustern im S&P 500 vor und nach dem Crash vom Oktober 1987, im Vergleich mit Erdbeben.
Zitiert in: Spekulationsblasen: Was sie sind und wie das LPPLS-Modell sie sucht · Glossar: Log-periodische Schwingung
Sornette u. a. (2013) · Clarifications to questions and criticisms on the Johansen–Ledoit–Sornette financial bubble model
Sornette, Didier; Woodard, Ryan; Yan, Wanfeng; Zhou, Wei-Xing. Physica A: Statistical Mechanics and its Applications 392 (19), S. 4417–4428. doi:10.1016/j.physa.2013.05.011
Antworten der Autoren auf Fragen und Kritik am JLS-Modell.
Zitiert in: Spekulationsblasen: Was sie sind und wie das LPPLS-Modell sie sucht
Sornette u. a. (2015) · Real-time prediction and post-mortem analysis of the Shanghai 2015 stock market bubble and crash
Sornette, Didier; Demos, Guilherme; Zhang, Qun; Cauwels, Peter; Zhang, Qunzhi. The Journal of Investment Strategies 4 (4), S. 77–95. doi:10.21314/JOIS.2015.063
Wie das Financial Crisis Observatory der ETH Zürich die Blase am chinesischen Aktienmarkt 2014/15 in Echtzeit diagnostizierte, und Analyse im Nachhinein.
Zitiert in: Spekulationsblasen: Was sie sind und wie das LPPLS-Modell sie sucht
Sornette und Cauwels (2015) · Financial Bubbles: Mechanisms and Diagnostics
Sornette, Didier; Cauwels, Peter. Review of Behavioral Economics 2 (3), S. 279–305. doi:10.1561/105.00000035
Allgemein verständliche Erklärung: Blase als Phase immer schnelleren, nicht nachhaltigen Wachstums mit log-periodischen Schwingungen.
Zitiert in: Spekulationsblasen: Was sie sind und wie das LPPLS-Modell sie sucht · Glossar: Superexponentielles Wachstum
Sornette (2017) · Why Stock Markets Crash: Critical Events in Complex Financial Systems
Sornette, Didier. Princeton University Press, Princeton Science Library, mit neuem Vorwort.
Buch zum Modell von Sornette: Crashs als kritische Ereignisse in komplexen Finanzsystemen.
Zitiert in: Glossar: LPPLS-Modell
Soros (2003) · The Alchemy of Finance
Soros, George. Wiley, Neuausgabe mit Vorwort von Paul A. Volcker (Erstausgabe 1987).
Soros’ Theorie der Reflexivität: Die Erwartungen der Marktteilnehmer verändern die Fundamentaldaten, die sie bewerten, und erzeugen Boom-und-Bust-Zyklen; dazu ein Handelstagebuch seines Fonds.
Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons · Glossar: Reflexivität
Sortino und van der Meer (1991) · Downside risk
Sortino, Frank A.; van der Meer, Robert. The Journal of Portfolio Management 17 (4), S. 27–31. doi:10.3905/jpm.1991.409343
Begründet Abwärtsrisiko (Downside Deviation) als passenderes Risikomaß als die Standardabweichung.
Zitiert in: Sortino Ratio und Calmar Ratio: Risiko nach unten · Glossar: Semivarianz
Sortino und Price (1994) · Performance Measurement in a Downside Risk Framework
Sortino, Frank A.; Price, Lee N.. The Journal of Investing 3 (3), S. 59–64. doi:10.3905/joi.3.3.59
Stellt die Sortino Ratio vor, die nur die Schwankung unter einer Mindestrendite als Risiko zählt.
Zitiert in: Sharpe Ratio: Rendite pro Einheit Risiko · Sortino Ratio und Calmar Ratio: Risiko nach unten · Kennzahlen-Methodik: wie Portfolio Lab Rendite und Risiko misst · Glossar: Mindestrendite
Spengel (2020) · Stellungnahme zur öffentlichen Anhörung im Finanzausschuss des Deutschen Bundestages zum Thema „Cum/Ex“ (4. September 2020, Anhörung am 9. September 2020)
Spengel, Christoph. Universität Mannheim; veröffentlicht vom Deutschen Bundestag, abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Mechanik von Cum-Ex und Cum-Cum, Rechtsentwicklung bis § 36a EStG und Schätzungen des Steuerschadens mit ihren Annahmen.
Zitiert in: Cum-Ex und Cum-Cum: Wie die Dividendengeschäfte funktionierten und was heute gilt · Glossar: Cum-Cum-Geschäft · Glossar: Kompensationszahlung
Spitznagel (2021) · Safe Haven: Investing for Financial Storms
Spitznagel, Mark. Wiley.
Ein auf sichere Häfen und Risikominderung spezialisierter Hedgefondsmanager fragt, ob Risikominderung die Rendite erhöhen kann, und beurteilt sichere Häfen nach ihrer Wirkung auf das zusammengesetzte Wachstum des ganzen Portfolios.
Zitiert in: Tail Hedging: Was Put-Absicherung kostet, wann sie zahlt und was Short-Vol-Strategien lehren
Stafford (2022) · Replicating Private Equity with Value Investing, Homemade Leverage, and Hold-to-Maturity Accounting
Stafford, Erik. The Review of Financial Studies 35 (1), S. 299–342. doi:10.1093/rfs/hhab020
Buyout-Fonds kaufen kleine, günstig bewertete Firmen mit Hebel; eine Nachbildung aus börsennotierten Aktien mit diesen Merkmalen und Wertpapierkredit brachte im Mittel mehr als direkte Fondsanlagen.
Zitiert in: Private Markets messen: J-Kurve, Cashflows, Glättung und Public Proxy · Glossar: Public Proxy
SPDR ACWI IMI Factsheet (Dist) (2026) · SPDR MSCI All Country World Investable Market UCITS ETF (Dist), Factsheet, Stand 30. September 2026
State Street Global Advisors. State Street Global Advisors; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Optimiertes Sampling: 5.990 Positionen im Fonds gegen 8.027 Titel im MSCI ACWI IMI, Kostenquote 0,17 %.
Zitiert in: Index-Replikation: vollständige Replikation, optimiertes Sampling und Swap
SPDR ACWI IMI Factsheet (Acc) (2026) · SPDR MSCI All Country World Investable Market UCITS ETF (Acc), Factsheet, Stand Sommer 2026
State Street Global Advisors. State Street Global Advisors, Factsheet mit den Datumsangaben 31.7. und 31.8.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Thesaurierende Anteilsklasse: 5.998 Positionen gegen 8.043 Indextitel, annualisierter Tracking Error über drei Jahre 0,36 %.
Zitiert in: Index-Replikation: vollständige Replikation, optimiertes Sampling und Swap
Destatis (2024) · Preise für Wohnimmobilien im 4. Quartal 2023: −7,1 % zum Vorjahresquartal (Pressemitteilung Nr. 114)
Statistisches Bundesamt. Statistisches Bundesamt, 22.3.2024; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Häuserpreisindex: Im Jahresdurchschnitt 2023 sanken die Preise für Wohnimmobilien um 8,4 %, der stärkste Rückgang seit Beginn der Reihe im Jahr 2000.
Zitiert in: Immobilien als Geldanlage: vermietete Wohnung, REITs, offene Fonds und Private Real Estate
Destatis, Lkw-Maut-Fahrleistungsindex (2026) · Statistischer Bericht – Täglicher Lkw-Maut-Fahrleistungsindex (EVAS 42191), Datenstand 17.10.2026
Statistisches Bundesamt. Statistisches Bundesamt (Destatis), Deutsche Bundesbank, Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM); erschienen am 22.10.2026, abgerufen am 27.10.2026. Quelle
Tägliche Werte ab 1.1.2008 (2021 = 100), unbereinigt sowie kalender- und saisonbereinigt (Bereinigung durch die Bundesbank, experimentell); Fahrleistung großer Lkw mit mindestens vier Achsen auf Bundesautobahnen, wöchentlich donnerstags aktualisiert, mit fünf bis zwölf Tagen Abstand.
Zitiert in: Konjunktur-Puls: wie Portfolio Lab Frühindikatoren rechnet · Glossar: Lkw-Maut-Fahrleistungsindex
Destatis (2026) · Preise für Wohnimmobilien im 4. Quartal 2025: +3,0 % zum Vorjahresquartal (Pressemitteilung Nr. 101)
Statistisches Bundesamt. Statistisches Bundesamt, 25.3.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Häuserpreisindex: Im Jahresdurchschnitt 2025 stiegen die Preise für Wohnimmobilien um 3,2 %, zum ersten Mal seit 2022.
Zitiert in: Immobilien als Geldanlage: vermietete Wohnung, REITs, offene Fonds und Private Real Estate
Destatis (2026) · Festgesetzte Erbschaft- und Schenkungsteuer erreicht 2025 mit 21,4 Milliarden Euro neuen Höchstwert (Pressemitteilung Nr. 306 vom 26.8.2026)
Statistisches Bundesamt. Statistisches Bundesamt; abgerufen am 26.10.2026. Quelle
2025 setzten die Finanzämter 21,4 Mrd. € Erbschaft- und Schenkungsteuer fest, davon 13,3 Mrd. € Erbschaft- und 8,1 Mrd. € Schenkungsteuer; die meisten Übertragungen liegen innerhalb der Freibeträge.
Zitiert in: Depot vererben oder verschenken: Erbschaft- und Schenkungsteuer, Bewertung und Gestaltung in Tranchen
Statman (1987) · How Many Stocks Make a Diversified Portfolio?
Statman, Meir. The Journal of Financial and Quantitative Analysis 22 (3). doi:10.2307/2330969
Ein gut gestreutes Depot aus zufällig gewählten Aktien braucht mindestens 30 (mit Kredit) bzw. 40 Titel (ohne Kredit), nicht nur zehn.
Zitiert in: Stock Picking: Warum Einzelaktien so schwer zu treffen sind · Index-Replikation: vollständige Replikation, optimiertes Sampling und Swap
Statman (1995) · A Behavioral Framework for Dollar-Cost Averaging
Statman, Meir. The Journal of Portfolio Management 22 (1), S. 70–78. doi:10.3905/jpm.1995.409537
Erklärt die Beliebtheit des gestaffelten Investierens mit Verhaltensökonomie: Reue vermeiden, Selbstkontrolle.
Zitiert in: Cost-Average-Effekt: Was der Durchschnittskosteneffekt wirklich bringt · Glossar: Reue-Aversion
Stephens (2000) · Dealing With Label Switching in Mixture Models
Stephens, Matthew. Journal of the Royal Statistical Society Series B: Statistical Methodology 62 (4), S. 795–809. doi:10.1111/1467-9868.00265
Label Switching in bayesschen Mischmodellen: Künstliche Ordnungsbedingungen lösen das Problem im Allgemeinen nicht; vorgeschlagen werden Algorithmen, die die Zustände neu zuordnen.
Zitiert in: Regime-Methodik: wie das Hidden-Markov-Modell rechnet · Glossar: Label Switching
Stevens (1993) · King Icahn: The Biography of a Renegade Capitalist
Stevens, Mark. Dutton.
Biografie von Carl Icahn: Übernahmekämpfe der 1980er-Jahre, darunter die Übernahme der Fluggesellschaft TWA.
Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons
Stewart u. a. (2009) · Absence of Value: An Analysis of Investment Allocation Decisions by Institutional Plan Sponsors
Stewart, Scott D.; Neumann, John J.; Knittel, Christopher R.; Heisler, Jeffrey. Financial Analysts Journal 65 (6), S. 34–51. doi:10.2469/faj.v65.n6.4
80.000 Jahresbeobachtungen institutioneller Produkte 1984 bis 2007: Produkte mit Zuflüssen schnitten in den folgenden ein, drei und fünf Jahren schlechter ab als Produkte mit Abflüssen.
Zitiert in: RFP und Mandatsvergabe: Wie institutionelle Anleger Asset Manager auswählen
Stock und Watson (2002) · Macroeconomic Forecasting Using Diffusion Indexes
Stock, James H.; Watson, Mark W.. Journal of Business & Economic Statistics 20 (2), S. 147–162. doi:10.1198/073500102317351921
Fasst 215 Konjunkturreihen mit Hauptkomponenten in wenigen Indizes zusammen (Faktormodell); deren Prognosen für acht US-Monatsreihen schlugen 1970 bis 1998 in simulierter Echtzeit Autoregressionen, kleine VAR-Modelle und Modelle mit Frühindikatoren.
Zitiert in: Konjunktur-Puls: wie Portfolio Lab Frühindikatoren rechnet
Stoimenov und Wilkens (2005) · Are structured products ‘fairly’ priced? An analysis of the German market for equity-linked instruments
Stoimenov, Pavel A.; Wilkens, Sascha. Journal of Banking & Finance 29 (12), S. 2971–2993. doi:10.1016/j.jbankfin.2004.11.001
Untersucht die Preise aktienbezogener Anlagezertifikate am deutschen Markt; auf die Arbeit geht die Lebenszyklus-Hypothese der Emittentenmargen zurück (so zitiert bei Entrop, Scholz und Wilkens 2009).
Zitiert in: Optionsscheine, Turbos und Zertifikate: Was sie sind und was man draufzahlt · Glossar: Lebenszyklus-Hypothese
DAX-Methodik (2026) · DAX Equity Index Methodology Guide
STOXX Ltd.. STOXX, Fassung August 2026; abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Regeln für DAX, MDAX, SDAX und TecDAX: Rangliste nach Freefloat-Marktkapitalisierung, vierteljährlich Fast Entry und Fast Exit, halbjährlich Regular Entry und Exit, EBITDA-Kriterium für den DAX, Kappung bei 15 %.
Zitiert in: Index-Effekt: Was bei Aufnahmen in einen Index und Streichungen mit den Kursen passiert · Glossar: Fast Entry und Fast Exit
STOXX (2026) · STOXX Country Classification
STOXX Ltd.. STOXX, Webseite mit den Ergebnissen der Überprüfung 2026-Q1; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
STOXX überprüft die Einstufung aller Länder jährlich im ersten Quartal, gibt Änderungen bis April bekannt und setzt sie mit einer Überprüfung im dritten Quartal um.
Zitiert in: Indexanbieter und Bewertungszeitpunkt: Warum gleiche Indizes verschieden rechnen
Sullivan u. a. (1999) · Data-Snooping, Technical Trading Rule Performance, and the Bootstrap
Sullivan, Ryan; Timmermann, Allan; White, Halbert. The Journal of Finance 54 (5), S. 1647–1691. doi:10.1111/0022-1082.00163
Wendet den Reality Check auf Tausende technische Handelsregeln am Dow Jones an und korrigiert für Data Snooping.
Zitiert in: Charttechnik, Chartmuster und Candlesticks aus Quant-Sicht · Saisonalität an der Börse: Sell in May, Januar-Effekt und wie man Kalendereffekte testet · Glossar: White's Reality Check
Sullivan u. a. (2001) · Dangers of data mining: The case of calendar effects in stock returns
Sullivan, Ryan; Timmermann, Allan; White, Halbert. Journal of Econometrics 105 (1), S. 249–286. doi:10.1016/S0304-4076(01)00077-X
Rund 100 Jahre Tagesdaten und ein Bootstrap über die ganze Menge denkbarer Kalenderregeln: Einzeln hoch signifikante Kalendereffekte sind es nicht mehr, sobald man die Suche berücksichtigt.
Zitiert in: Saisonalität an der Börse: Sell in May, Januar-Effekt und wie man Kalendereffekte testet · Glossar: Kalendereffekt
Svensson (1994) · Estimating and Interpreting Forward Interest Rates: Sweden 1992 - 1994
Svensson, Lars. National Bureau of Economic Research, Working Paper 4871. doi:10.3386/w4871
Erweitert Nelson-Siegel um einen zweiten Buckel; so schätzen Bundesbank und EZB ihre Zinsstrukturkurven.
Zitiert in: Duration: wie stark Anleihen auf Zinsen reagieren · Zinskurve: Was die Zinsstruktur verrät und warum eine inverse Kurve als Warnsignal gilt · Glossar: Nelson-Siegel-Modell · Glossar: Svensson-Modell
Swensen (2000) · Pioneering Portfolio Management: An Unconventional Approach to Institutional Investment
Swensen, David F.. Free Press.
Wie die Stiftung der Yale-Universität ihr Vermögen über viele Anlageklassen verteilt (Endowment-Modell).
Zitiert in: 60/40-Portfolio: Die klassische Mischung aus Aktien und Anleihen · Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons · Glossar: Endowment-Modell
T
Takahashi und Alexander (2002) · Illiquid Alternative Asset Fund Modeling
Takahashi, Dean; Alexander, Seth. The Journal of Portfolio Management 28 (2), S. 90–100. doi:10.3905/jpm.2002.319836
Das Cashflow-Modell der Yale-Stiftung: Kapitalabrufe, Ausschüttungen und Fondswert illiquider Fonds aus wenigen Parametern, um Zusagen und Liquidität in Szenarien zu planen.
Zitiert in: Private Markets messen: J-Kurve, Cashflows, Glättung und Public Proxy · Takahashi-Alexander-Modell: Cashflows von Private-Markets-Fonds planen · Methodik Private Markets: Fonds auswerten, Cashflows prognostizieren, Zusagen planen · Glossar: Capital Call und Distribution · Glossar: Takahashi-Alexander-Modell · Glossar: Bow-Faktor
Taleb (2007) · The Black Swan: The Impact of the Highly Improbable
Taleb, Nassim Nicholas. Random House.
Populäres Buch über seltene, folgenreiche Ereignisse und die Grenzen statistischer Modelle mit Normalverteilung.
Zitiert in: Schiefe und Kurtosis: Warum Börsencrashs häufiger sind, als die Normalverteilung sagt
Tang und Xiong (2012) · Index Investment and the Financialization of Commodities
Tang, Ke; Xiong, Wei. Financial Analysts Journal 68 (6), S. 54–74. doi:10.2469/faj.v68.n6.5
Mit dem Wachstum der Indexanlagen seit Anfang der 2000er-Jahre hängen die Preise von Rohstoff-Futures außerhalb der Energie stärker mit dem Ölpreis zusammen, besonders bei Indexrohstoffen.
Zitiert in: Aktiv oder passiv bei Anleihen und Rohstoffen: Warum die Regeln anders sind als bei Aktien
Templeton und Phillips (2008) · Investing the Templeton Way
Templeton, Lauren C.; Phillips, Scott. McGraw-Hill.
Die Anlagegrundsätze von John Templeton: weltweit nach Schnäppchen suchen und dann kaufen, wenn der Pessimismus am größten ist.
Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons · Glossar: Contrarian Investing
Tetlock (2007) · Giving Content to Investor Sentiment: The Role of Media in the Stock Market
Tetlock, Paul C.. The Journal of Finance 62 (3), S. 1139–1168. doi:10.1111/j.1540-6261.2007.01232.x
Pessimismus in einer Kolumne des Wall Street Journal sagt Druck auf die Kurse voraus, der sich später umkehrt, also eher Stimmung als neue Information.
Zitiert in: Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen
The Block (2026) · Kalshi loses appeal over Ohio and Tennessee sports betting laws, widening circuit split
The Block. The Block, 26.9.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Sechster Bezirk für Ohio und Tennessee (keine Swaps, keine Verdrängung des Glücksspielrechts), zuvor neunter Bezirk am 28.8.2026 gegen Kalshi; Antrag New Jerseys beim Supreme Court vom 2.9.2026, Verfahren im vierten Bezirk offen.
Zitiert in: Prognosemärkte als Wetten auf Ereignisse: was sie können und was nicht
Vanguard (2012) · Vanguard to change target benchmarks for 22 index funds
The Vanguard Group. Pressemitteilung, Valley Forge, 2.10.2012; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
22 Indexfonds wechseln von MSCI zu FTSE (6) und CRSP (16); Begründung sind steigende Lizenzgebühren und erwartete Einsparungen für die Anleger.
Zitiert in: Indexanbieter und Bewertungszeitpunkt: Warum gleiche Indizes verschieden rechnen · Glossar: Indexlizenz
Vanguard BND Factsheet (2026) · Vanguard Total Bond Market ETF (BND), Factsheet, Stand 30. September 2026
The Vanguard Group. Vanguard; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Index-Sampling: 11.434 Anleihen im Fonds gegen 14.254 im Index; zehn Jahre 1,13 % (NAV) gegen 1,17 % pro Jahr, Kostenquote 0,03 %.
Zitiert in: Index-Replikation: vollständige Replikation, optimiertes Sampling und Swap
Vanguard BNDX Factsheet (2026) · Vanguard Total International Bond ETF (BNDX), Factsheet, Stand 30. September 2026
The Vanguard Group. Vanguard; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Index-Sampling: 6.837 Anleihen im Fonds gegen 14.644 im Index; zehn Jahre 1,30 % (NAV) gegen 1,42 % pro Jahr, Kostenquote 0,07 %.
Zitiert in: Index-Replikation: vollständige Replikation, optimiertes Sampling und Swap
Vanguard VT Factsheet (2026) · Vanguard Total World Stock ETF (VT), Factsheet, Stand 30. September 2026
The Vanguard Group. Vanguard; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Index-Sampling: 10.185 Aktien im Fonds gegen 10.221 im FTSE Global All Cap; zehn Jahre 12,32 % (NAV) gegen 12,40 % pro Jahr.
Zitiert in: Index-Replikation: vollständige Replikation, optimiertes Sampling und Swap
Weißes Haus (2025) · The President Signed into Law S. 1582 (GENIUS Act, 18. Juli 2025)
The White House. The White House; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Mitteilung zur Unterzeichnung des GENIUS Act, der einen Rechtsrahmen für Zahlungs-Stablecoins in den USA schafft.
Zitiert in: Digital Assets: Tokenisierung, Stablecoins, Kryptowertpapiere und digitaler Euro
Thorp (2006) · The Kelly Criterion in Blackjack Sports Betting, and the Stock Market
Thorp, Edward O.. Elsevier/North-Holland (Zenios und Ziemba, Hrsg.: Handbook of Asset and Liability Management, Bd. 1). doi:10.1016/s1872-0978(06)01009-x
Überblick über das Kelly-Kriterium in Spiel und Börse, inklusive Bruchteil-Kelly und Grenzen in der Praxis.
Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons · Kelly-Kriterium: Wie viel setzen für maximales Wachstum? · Glossar: Kelly-Kriterium
Thorp (2017) · A Man for All Markets: From Las Vegas to Wall Street, How I Beat the Dealer and the Market
Thorp, Edward O.. Random House.
Autobiografie: vom Kartenzählen beim Blackjack über das Absichern von Optionsscheinen und Wandelanleihen bis zum Fonds Princeton Newport Partners.
Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons
Tobin (1958) · Liquidity Preference as Behavior Towards Risk
Tobin, J.. The Review of Economic Studies 25 (2). doi:10.2307/2296205
Zeigt, dass jeder Anleger dasselbe Portfolio riskanter Anlagen halten kann und nur den Anteil der sicheren Anlage variiert (Separationstheorem).
Zitiert in: CAPM: Das Capital Asset Pricing Model und die Wertpapiermarktlinie · Effizienzlinie: Portfolio-Optimierung nach Markowitz · Glossar: Separationstheorem
Tong und Lim (1980) · Threshold Autoregression, Limit Cycles and Cyclical Data
Tong, H.; Lim, K. S.. Journal of the Royal Statistical Society Series B: Statistical Methodology 42 (3), S. 245–268. doi:10.1111/j.2517-6161.1980.tb01126.x
Begründet Schwellen-Autoregressionen (TAR): Das Modell wechselt, sobald eine beobachtete Größe eine Schwelle überschreitet.
Zitiert in: Regime-Modelle: Hidden Markov, Markov-Switching und Co. · Glossar: Schwellenmodell
Tóth u. a. (2011) · Anomalous Price Impact and the Critical Nature of Liquidity in Financial Markets
Tóth, Bence; Lempérière, Yves; Deremble, Cyril; de Lataillade, Joachim; Kockelkoren, Julien; Bouchaud, Jean-Philippe. Physical Review X 1 (2), S. 021006. doi:10.1103/PhysRevX.1.021006
Erklärt, warum die Marktwirkung großer, gestückelter Aufträge mit der Wurzel der Menge wächst, und belegt das Gesetz mit fast 500.000 eigenen Futures-Geschäften eines Vermögensverwalters von 2007 bis 2010.
Zitiert in: Liquiditätsrisiko: Marktliquidität messen, Liquiditätsprämien und die Werkzeuge offener Fonds · Ordertypen und Ausführung: von der Limit-Order über MOC und VWAP bis zu TAS und BTIC · Glossar: Market Impact
Tuckman und Serrat (2012) · Fixed Income Securities: Tools for Today's Markets
Tuckman, Bruce; Serrat, Angel. Wiley, 3. Auflage.
Lehrbuch zu Anleihepreisen, Zinstagekonventionen, Spot- und Forward-Zinsen, Duration, Konvexität, Swaps und Spread-Maßen.
Zitiert in: Duration: wie stark Anleihen auf Zinsen reagieren · Anleihen-Mathematik: Preis, Rendite, Duration, Konvexität und Spreads rechnen · Glossar: Stückzinsen · Glossar: Zinstagekonvention · Glossar: Spot-Zins
Turnbull und Wakeman (1991) · A Quick Algorithm for Pricing European Average Options
Turnbull, Stuart M.; Wakeman, Lee MacDonald. The Journal of Financial and Quantitative Analysis 26 (3). doi:10.2307/2331213
Schnelle Näherung für Durchschnittsoptionen über die Momente des Durchschnitts, geprüft gegen Monte Carlo.
Zitiert in: Optionsrechner: so bewertet Portfolio Lab Optionen
U
US-Justizministerium (2020) · Pardons Granted by President Donald J. Trump (2017–2021): Michael Robert Milken, begnadigt am 18.02.2020
U.S. Department of Justice, Office of the Pardon Attorney. U.S. Department of Justice; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Nennt Milkens Verurteilung im Southern District of New York wegen Verschwörung, Wertpapier-, Post- und Steuerbetrugs, falscher Meldungen an die SEC und Beihilfe zu Verstößen eines Brokers gegen Eigenkapitalregeln sowie die Strafe.
Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons
US-Regeln zu Section 871(m) (2015) · 26 CFR § 1.871-15 – Treatment of dividend equivalents
U.S. Department of the Treasury; Internal Revenue Service. Code of Federal Regulations, Fassung beim Legal Information Institute der Cornell University; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Regeln zu Dividendenäquivalenten aus Derivaten auf US-Aktien; ein qualifizierter Index mit mindestens 25 Titeln gilt als ein einziges Wertpapier, das kein zugrunde liegendes Wertpapier ist.
Zitiert in: Basket Swaps, Total Return Swaps oder Futures: Markt-Exposure effizient aufbauen · Index-Replikation: vollständige Replikation, optimiertes Sampling und Swap · Glossar: Dividendenäquivalent
EIA (2024) · World Oil Transit Chokepoints
U.S. Energy Information Administration. U.S. Energy Information Administration, Country Analysis Brief, Stand 25.06.2024. Quelle
Ölmengen durch die großen Engpässe des Seehandels 2018 bis 2023, von Malakka und Hormus bis Panama, und der Anteil des Öls, der auf See transportiert wird.
Zitiert in: Schiffsdaten und Satellitenbilder: Was sie über Rohstoffe verraten · Glossar: Engpass (Seehandel)
SEC-Regel 17a-7 (2005) · 17 CFR § 270.17a-7 – Exemption of certain purchase or sale transactions between an investment company and certain affiliated persons thereof (Fassung nach der Änderung von 2005)
U.S. Securities and Exchange Commission. Code of Federal Regulations, Fassung beim Legal Information Institute der Cornell University; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Erlaubt Geschäfte zwischen Fonds desselben Verwalters nur gegen bar, zum unabhängigen aktuellen Marktpreis, ohne Kommission, im Einklang mit der Anlagepolitik, nach Verfahren des Boards mit vierteljährlicher Prüfung und sechs Jahren Aufbewahrung.
Zitiert in: Market Making und Anleihenhandel: Spread, Inventar, Axes, RFQ, Cross Trades und Matrix Pricing · Glossar: Cross Trade
SEC (2019) · Exchange-Traded Funds, Rule 6c-11 under the Investment Company Act (Release No. 33-10695, 25.9.2019) – Small Entity Compliance Guide
U.S. Securities and Exchange Commission. SEC; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
US-ETF-Regel: tägliche Veröffentlichung der Positionen vor Börsenbeginn, individuelle Körbe nach schriftlichen Regeln; nicht transparente aktive ETFs bleiben bei Einzelgenehmigungen.
Zitiert in: Aktive ETFs: Wie sie funktionieren und was sie bringen
SEC (2021) · Staff Report on Equity and Options Market Structure Conditions in Early 2021
U.S. Securities and Exchange Commission. Bericht der Mitarbeiter der SEC vom 14.10.2021; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Analyse des Handels mit GameStop und anderen Meme-Aktien im Januar 2021: Kursverlauf, Leerverkäufe, Handelsbeschränkungen und die Rolle von Foren.
Zitiert in: Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen · Glossar: Meme-Aktie · Glossar: Short Squeeze
SEC-Pressemitteilung (2021) · SEC Charges App Annie and its Founder with Securities Fraud (Press Release 2021-176)
U.S. Securities and Exchange Commission. SEC, 14.09.2021; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Erstes Verfahren der SEC gegen einen Anbieter alternativer Daten wegen Wertpapierbetrugs: Vertrauliche, nicht anonymisierte Daten flossen entgegen den Zusagen in verkaufte Schätzungen.
Zitiert in: Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen
SEC, Regel 2a-5 (2021) · Good Faith Determinations of Fair Value (Final Rule, Rule 2a-5)
U.S. Securities and Exchange Commission. Federal Register 86, Nr. 3 vom 6.1.2021, S. 748–808, FR Doc. 2020-26971; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Regel zur Bewertung von Fondsvermögen zum beizulegenden Zeitwert; verlangt die Aufsicht über Preisdienste, die bewertete Preise, Matrixpreise und ähnliche Schätzungen liefern, und nennt deren mögliche Interessenkonflikte.
Zitiert in: Market Making und Anleihenhandel: Spread, Inventar, Axes, RFQ, Cross Trades und Matrix Pricing · Glossar: Matrix Pricing
SEC, Investor Bulletin (2021) · Updated Investor Bulletin: Insider Transactions and Forms 3, 4, and 5
U.S. Securities and Exchange Commission. Investor.gov, Office of Investor Education and Advocacy der SEC, 26.1.2021; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Officers, Directors und Aktionäre mit mehr als 10 % einer Aktiengattung melden ihre Geschäfte; Form 4 ist binnen zwei Geschäftstagen nach dem Geschäft einzureichen.
Zitiert in: Insiderhandel: was verboten ist, was erlaubt ist und was Directors' Dealings verraten
SEC, Archegos (2022) · SEC Charges Archegos and Its Founder with Massive Market Manipulation Scheme (Pressemitteilung 2022-70)
U.S. Securities and Exchange Commission. SEC, 27.4.2022; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Laut Klage der SEC kaufte der Vermögensverwalter Archegos auf Kredit Total Return Swaps über Milliarden, erreichte im März 2021 ein Exposure von 160 Mrd. US-Dollar, konnte Margin Calls nicht bedienen und verursachte Kreditverluste in Milliardenhöhe bei seinen Gegenparteien.
Zitiert in: Basket Swaps, Total Return Swaps oder Futures: Markt-Exposure effizient aufbauen · Glossar: Basket Swap
SEC, Rule 10b5-1 (2022) · SEC Adopts Amendments to Modernize Rule 10b5-1 Insider Trading Plans and Related Disclosures (Pressemitteilung 2022-222 vom 14.12.2022, mit Fact Sheet zu Release No. 33-11138)
U.S. Securities and Exchange Commission. SEC; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Wartezeiten für Rule-10b5-1-Pläne (Direktoren und Vorstände: später von 90 Tagen oder zwei Geschäftstagen nach den Quartalszahlen, höchstens 120 Tage; andere 30 Tage), Versicherung, Treu und Glauben, Grenzen für überlappende und Einzelgeschäftspläne, Ankreuzfeld auf Form 4.
Zitiert in: Insiderhandel: was verboten ist, was erlaubt ist und was Directors' Dealings verraten · Glossar: Rule-10b5-1-Plan
SEC, Schedule 13D (2023) · SEC Adopts Amendments to Rules Governing Beneficial Ownership Reporting (Pressemitteilung 2023-219 vom 10.10.2023)
U.S. Securities and Exchange Commission. U.S. Securities and Exchange Commission; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Verkürzt die Frist für die Erstmeldung nach Schedule 13D bei mehr als 5 % einer Aktiengattung von zehn Tagen auf fünf Geschäftstage, Änderungen binnen zwei Geschäftstagen; beschleunigt auch die Fristen für Schedule 13G.
Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons · Glossar: Schedule 13D
SEC, Panuwat (2024) · Matthew Panuwat (Litigation Release No. 25970 vom 8.4.2024; SEC v. Matthew Panuwat, No. 4:21-cv-06322, N.D. Cal.)
U.S. Securities and Exchange Commission. SEC; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Shadow Trading: Ein Mitarbeiter von Medivation kaufte nach Kenntnis der geplanten Übernahme durch Pfizer kurz laufende Calls auf das vergleichbare Unternehmen Incyte; Klage 2021, Jury-Urteil zugunsten der SEC am 5.4.2024.
Zitiert in: Insiderhandel: was verboten ist, was erlaubt ist und was Directors' Dealings verraten · Glossar: Shadow Trading
SEC, Ether-ETPs (2024) · Order Granting Accelerated Approval of Proposed Rule Changes, as Modified by Amendments Thereto, to List and Trade Shares of Ether-Based Exchange-Traded Products (Release No. 34-100224, 23. Mai 2024)
U.S. Securities and Exchange Commission. U.S. Securities and Exchange Commission; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Genehmigung der Börsenregeln von NYSE Arca, Nasdaq und Cboe BZX für acht Spot-Ether-ETPs.
Zitiert in: Krypto im institutionellen Portfolio: Zugang, Verwahrung, Regulierung und Risikobudget
SEC, TRACE (2025) · Financial Industry Regulatory Authority, Inc.; Notice of Filing of Proposed Rule Change SR-FINRA-2025-008 (TRACE-Meldefristen)
U.S. Securities and Exchange Commission. Federal Register 90, Nr. 117 vom 20.6.2025, FR Doc. 2025-11298; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Die 2024 genehmigte Verkürzung der TRACE-Meldefrist von 15 Minuten auf eine Minute für elektronische Geschäfte hat FINRA nicht umgesetzt; der Vorschlag von 2025 behält die 15 Minuten bei.
Zitiert in: Market Making und Anleihenhandel: Spread, Inventar, Axes, RFQ, Cross Trades und Matrix Pricing
SEC, Cross Trading (2026) · Investment Company Cross Trading (Proposed Rule, Release No. IC-36358, File No. S7-2026-36)
U.S. Securities and Exchange Commission. SEC, 9.10.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Vorschlag, Cross Trades auch mit Wertpapieren zu erlauben, die mit beobachtbaren Daten bewertet werden (Level 2), zum nächsten NAV oder zu einem Preis aus unabhängigen Preisquellen, mit neuen Meldungen im Formular N-PORT.
Zitiert in: Market Making und Anleihenhandel: Spread, Inventar, Axes, RFQ, Cross Trades und Matrix Pricing
SEC, Form 13F (2026) · Frequently Asked Questions About Form 13F (Division of Investment Management, Stand 13.03.2026)
U.S. Securities and Exchange Commission. U.S. Securities and Exchange Commission; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Meldepflicht ab 100 Mio. US-Dollar in Section-13(f)-Wertpapieren, Frist 45 Tage nach Quartalsende, keine Leerverkäufe und geschriebenen Optionen, offizielle Liste vor allem mit US-Aktien und ETFs, vertrauliche Behandlung auf Antrag, Einreichung über EDGAR.
Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons · Glossar: 13F-Meldung · Glossar: EDGAR
Uhlenbeck und Ornstein (1930) · On the Theory of the Brownian Motion
Uhlenbeck, G. E.; Ornstein, L. S.. Physical Review 36 (5), S. 823–841. doi:10.1103/PhysRev.36.823
Brownsche Bewegung mit Reibung: das Modell, das heute Ornstein-Uhlenbeck-Prozess heißt, also Zufall plus ein Zug zurück zum Gleichgewicht.
Zitiert in: Pairs-Trading und statistische Arbitrage: Idee, Methoden, Forschung · Long/Short und statistische Arbitrage: Methodik · Glossar: Halbwertszeit · Glossar: Ornstein-Uhlenbeck-Prozess
Ulmer u. a. (2024) · Luxury watches: a viable alternative investment or mere speculative trend? An analysis of two decades before the pandemic
Ulmer, Simon; Schmid, Patrick; Widenhorn, Andreas. The Journal of Investment Strategies 13 (1), S. 39–64. doi:10.21314/jois.2024.006
Mehr als 60.000 Uhrenauktionen 1999–2020: Sammleruhren brachten real 5,5 % (nominal 7,7 %) pro Jahr in US-Dollar, positiv korreliert mit Inflation und Aktien.
Zitiert in: Sammlerstücke als Geldanlage: Was Kunst, Wein, Uhren und Oldtimer wirklich bringen
Senate Ethics Committee (2012) · Periodic Transaction Requirements (STOCK Act), 15.6.2012
United States Senate, Select Committee on Ethics. U.S. Senate Select Committee on Ethics; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Seit dem 3.7.2012 melden Senatoren Käufe, Verkäufe und Tausch von Aktien, Anleihen und anderen Wertpapieren über 1.000 US-Dollar, auch von Ehepartnern und unterhaltsberechtigten Kindern, binnen 30 Tagen nach Kenntnis, spätestens 45 Tage nach dem Geschäft; Fonds, ETFs und Staatsanleihen ausgenommen.
Zitiert in: Insiderhandel: was verboten ist, was erlaubt ist und was Directors' Dealings verraten
Urwin (2025) · Total Portfolio Approach (TPA)
Urwin, Roger. Thinking Ahead Institute (WTW), Diskussionspapier April 2025; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Vergleicht SAA und Total Portfolio Approach nach Maßstab, Erfolgsmaß, Kapitalvergabe, Rollen und Risikomessung, mit Fallbeispielen großer Fonds und Ergebnissen einer Vergleichsstudie unter 26 Anlegern.
Zitiert in: Strategische und taktische Asset-Allokation und der Total Portfolio Approach · Glossar: Total Portfolio Approach
V
vdek (2025) · Familienversicherung – Gesamteinkommen, Unterhalt und Einkommensgrenzen
Verband der Ersatzkassen. Verband der Ersatzkassen, Stand 22.12.2025; abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Einkommensgrenze der Familienversicherung 2026: 565 € im Monat, bei Minijobs 603 €.
Zitiert in: Kinderdepot oder Elterndepot? Steuern, Schenkung, BAföG und Familienversicherung
Verbraucherzentrale (2024) · Immobilienfinanzierung: So berechnen Sie, was Sie sich leisten können
Verbraucherzentrale. verbraucherzentrale.de, Stand 6.11.2024; abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Nennt als Kaufnebenkosten Grunderwerbsteuer von 3,5 bis 6,5 %, Notar und Grundbuch von 1 bis 1,5 % und gegebenenfalls eine Maklerprovision.
Zitiert in: Mieten oder kaufen: Nutzerkosten, Kaufnebenkosten 2026 und ein Vermögensvergleich über 20 Jahre
Verschuur u. a. (2021) · Global economic impacts of COVID-19 lockdown measures stand out in high-frequency shipping data
Verschuur, Jasper; Koks, Elco E.; Hall, Jim W.. PLOS ONE 16 (4), S. e0248818. doi:10.1371/journal.pone.0248818
Schätzt mit Schiffsortungsdaten den Rückgang des Seehandels in den ersten acht Monaten 2020 und die Wirkung einzelner Corona-Maßnahmen auf die Exporte.
Zitiert in: Schiffsdaten und Satellitenbilder: Was sie über Rohstoffe verraten
Viceira (2001) · Optimal Portfolio Choice for Long-Horizon Investors with Nontradable Labor Income
Viceira, Luis M.. The Journal of Finance 56 (2), S. 433–470. doi:10.1111/0022-1082.00333
Erwerbstätige sollten mehr Aktien halten als Ruheständler; Einkommensrisiko und eine positive Korrelation von Einkommen und Aktien senken den Anteil.
Zitiert in: Das ganze Vermögen: Gesamtvermögen aus Depot, Haus, Humankapital und Auto
Vidyamurthy (2004) · Pairs Trading: Quantitative Methods and Analysis
Vidyamurthy, Ganapathy. Wiley.
Lehrbuch zu Pairs-Trading auf Basis der Kointegration: Auswahl der Paare, Spread, Handelsregeln und Risiken.
Zitiert in: Pairs-Trading und statistische Arbitrage: Idee, Methoden, Forschung · Glossar: Pairs-Trading · Glossar: Spread eines Paares · Glossar: Hedge-Ratio
Viterbi (1967) · Error bounds for convolutional codes and an asymptotically optimum decoding algorithm
Viterbi, A.. IEEE Transactions on Information Theory 13 (2), S. 260–269. doi:10.1109/tit.1967.1054010
Ursprung des Viterbi-Algorithmus, der mit dynamischer Programmierung die wahrscheinlichste Folge verborgener Zustände findet.
Zitiert in: Regime-Modelle: Hidden Markov, Markov-Switching und Co. · Regime-Methodik: wie das Hidden-Markov-Modell rechnet · Glossar: Hidden-Markov-Modell · Glossar: Viterbi-Algorithmus
W
Wang (2003) · The behavior and performance of major types of futures traders
Wang, Changyun. Journal of Futures Markets 23 (1), S. 1–31. doi:10.1002/fut.10056
Spekulanten und Absicherer in 15 US-Terminmärkten: Positionen der Spekulanten gehen mit späteren Überrenditen einher, ohne dass sie besser prognostizieren.
Zitiert in: Stimmung: Methodik für Angst-Gier-Index, Put/Call und COT · Glossar: COT-Bericht
Waring u. a. (2000) · Optimizing Manager Structure and Budgeting Manager Risk
Waring, M. Barton; Whitney, Duane; Pirone, John; Castille, Charles. The Journal of Portfolio Management 26 (3), S. 90–104. doi:10.3905/jpm.2000.319719
Die Auswahl aktiver Manager als Optimierung unter einem Risikobudget; der passive Kern ergibt sich umgekehrt proportional zum aktiven Risikobudget.
Zitiert in: Core-Satellite mit breitem Kern und gezielten Satelliten: Kosten, Tracking Error und Regeln
Waring und Siegel (2003) · The Dimensions of Active Management
Waring, M. Barton; Siegel, Laurence B.. The Journal of Portfolio Management 29 (3), S. 35–51. doi:10.3905/jpm.2003.319882
Reines Alpha kostet aktives Risiko, das mit dem Risiko der Grundaufteilung unkorreliert ist; optimale Strukturen setzen auf Indexfonds und risikokontrollierte aktive Fonds.
Zitiert in: Core-Satellite mit breitem Kern und gezielten Satelliten: Kosten, Tracking Error und Regeln
Waring (2004) · Liability-Relative Investing
Waring, M. Barton. The Journal of Portfolio Management 30 (4), S. 8–20. doi:10.3905/jpm.2004.8
Asset Allocation relativ zu den Verbindlichkeiten: Effizienzlinie des Überschusses statt des Vermögens.
Zitiert in: Asset-Liability-Management: Vermögen an künftigen Ausgaben ausrichten · Liability Driven Investing und Cashflow Driven Investing: Verbindlichkeiten mit Anleihen decken · ALM-Methodik: wie Portfolio Lab Vermögen gegen Verpflichtungen rechnet · Glossar: Surplus · Glossar: Liability-Driven Investing
Welch und Goyal (2008) · A Comprehensive Look at The Empirical Performance of Equity Premium Prediction
Welch, Ivo; Goyal, Amit. Review of Financial Studies 21 (4), S. 1455–1508. doi:10.1093/rfs/hhm014
Viele Prognosevariablen der Aktienrendite versagen außerhalb der Stichprobe gegenüber dem historischen Mittel.
Zitiert in: Aktienrisikoprämie: Wie viel mehr Aktien bringen und warum das ein Rätsel ist · Effizienzmarkthypothese: Warum es so schwer ist, den Markt zu schlagen · Shiller-KGV (CAPE): wie teuer ist der Aktienmarkt? · Prognosemodelle für Renditen: ARIMA, GARCH, LSTM und Machine Learning · Bewertung mit dem Shiller-KGV: Methodik · Glossar: Renditeprognose aus Bewertung · Glossar: Out-of-Sample-R²
Whaley (2000) · The Investor Fear Gauge
Whaley, Robert E.. The Journal of Portfolio Management 26 (3), S. 12–17. doi:10.3905/jpm.2000.319728
Erklärt den VIX als Angstbarometer: Er steigt, wenn Aktien fallen, und spiegelt die Nachfrage nach Absicherung.
Zitiert in: VIX: das Angstbarometer der Börse richtig lesen · Volatilitäts-Dashboard: Methodik · Glossar: Implizite Volatilität
Whaley (2013) · Trading Volatility: At What Cost?
Whaley, Robert E.. The Journal of Portfolio Management 40 (1), S. 95–108. doi:10.3905/jpm.2013.40.1.095
Zeigt, dass VIX-Futures-Produkte durch Contango und Rollverluste langfristig stark an Wert verlieren.
Zitiert in: VIX: das Angstbarometer der Börse richtig lesen · Volatilitäts-Dashboard: Methodik · Glossar: Rollen · Glossar: VIX-Future
White (2000) · A Reality Check for Data Snooping
White, Halbert. Econometrica 68 (5), S. 1097–1126. doi:10.1111/1468-0262.00152
Bootstrap-Test, ob das beste Modell einer Suche über viele Varianten einen Vergleichsmaßstab mehr als zufällig schlägt.
Zitiert in: Charttechnik, Chartmuster und Candlesticks aus Quant-Sicht · Saisonalität an der Börse: Sell in May, Januar-Effekt und wie man Kalendereffekte testet · Probability of Backtest Overfitting: Hält die beste Variante, was der Backtest verspricht? · Prognosemodelle für Renditen: ARIMA, GARCH, LSTM und Machine Learning · Glossar: White's Reality Check
Wilder (1978) · New Concepts in Technical Trading Systems
Wilder, J. Welles. Trend Research.
Führt den Relative Strength Index (RSI) und weitere Indikatoren mit der nach Wilder benannten Glättung ein.
Zitiert in: Charttechnik, Chartmuster und Candlesticks aus Quant-Sicht · Glossar: Relative Strength Index
Wilkens u. a. (2003) · The Pricing of Structured Products in Germany
Wilkens, Sascha; Erner, Carsten; Röder, Klaus. The Journal of Derivatives 11 (1), S. 55–69. doi:10.3905/jod.2003.319211
Aktienanleihen und Discount-Zertifikate auf DAX und NEMAX notierten fast durchweg mit deutlichem Aufschlag auf den Nachbau aus Eurex-Optionen; der Aufschlag hing von der Moneyness ab und folgte einem Lebenszyklus.
Zitiert in: Optionsscheine, Turbos und Zertifikate: Was sie sind und was man draufzahlt · Glossar: Discount-Zertifikat · Glossar: Aktienanleihe
Willenbrock (2011) · Diversification Return, Portfolio Rebalancing, and the Commodity Return Puzzle
Willenbrock, Scott. Financial Analysts Journal 67 (4), S. 42–49. doi:10.2469/faj.v67.n4.1
Der Diversifikationsertrag entsteht erst durch Rebalancing; er erklärt die guten Ergebnisse von Rohstoff-Indizes.
Zitiert in: Rebalancing: das Portfolio zurück auf Kurs bringen · Volatility Drag: Warum Schwankung Rendite kostet · Jenseits von Markowitz: Schätzfehler, Rauschen und echte Diversifikation · Overfitting-Check und Diversifikationsrendite: so rechnen Backtest und Taktik · Glossar: Rebalancing-Bonus
Wissenschaftliche Dienste (2019) · Einzelfrage zu Steuerausfällen (Sachstand WD 4 - 3000 - 118/19, abgeschlossen am 16. September 2019)
Wissenschaftliche Dienste des Deutschen Bundestages. Deutscher Bundestag; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Stellt Schätzungen zu Steuerausfällen durch Cum-Ex und Cum-Cum zusammen und betont, dass belastbares Zahlenmaterial fehlt.
Zitiert in: Cum-Ex und Cum-Cum: Wie die Dividendengeschäfte funktionierten und was heute gilt
Witzany (2021) · A Bayesian Approach to Measurement of Backtest Overfitting
Witzany, Jiří. Risks 9 (1), S. 18. doi:10.3390/risks9010018
Schlägt einen bayesschen Ansatz mit Markov-Chain-Monte-Carlo-Simulation vor, um Overfitting bei der Auswahl aus vielen Strategien zu messen und Kennzahlen wie die Sharpe Ratio zu korrigieren; getestet an technischen Handelsregeln.
Zitiert in: Probability of Backtest Overfitting: Hält die beste Variante, was der Backtest verspricht?
Wolfers und Zitzewitz (2004) · Prediction Markets
Wolfers, Justin; Zitzewitz, Eric. Journal of Economic Perspectives 18 (2), S. 107–126. doi:10.1257/0895330041371321
Überblick: Prognosemärkte liefern meist recht genaue Vorhersagen und schlagen die meisten mäßig anspruchsvollen Vergleichsprognosen; je nach Vertrag lassen sich Wahrscheinlichkeiten, Mittelwerte und Mediane ablesen.
Zitiert in: Markterwartungen: Was Zinskurve, Inflationsanleihen und Optionen über die Zukunft verraten · Prognosemärkte als Wetten auf Ereignisse: was sie können und was nicht · Glossar: Prognosemarkt
Woolman (2026) · Funding the U.S. Equity Market to New Heights
Woolman, Paul. CME Group, 28.7.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Der Juni-Roll 2026 der E-mini-S&P-500-Futures implizierte eine Finanzierung von 81 Basispunkten über dem Drei-Monats-SOFR, den höchsten Juni-Wert seit mindestens 2007. Erklärt wird das mit knapper Bankbilanz bei hoher Nachfrage nach US-Aktien.
Zitiert in: Basket Swaps, Total Return Swaps oder Futures: Markt-Exposure effizient aufbauen · Overlay-Management mit Futures: Beta-, Duration- und Währungs-Overlay, Kontraktzahlen und Liquiditätsbedarf
Working (1960) · Note on the Correlation of First Differences of Averages in a Random Chain
Working, Holbrook. Econometrica 28 (4), S. 916–918. doi:10.2307/1907574
Durchschnittskurse einer reinen Zufallsreihe haben korrelierte Veränderungen (gegen 0,25) und eine kleinere Schwankung. Beides ist ein Artefakt der Mittelung.
Zitiert in: Anlageklassen mit langer Historie: Methodik
GHG Protocol (2011) · Corporate Value Chain (Scope 3) Accounting and Reporting Standard – Executive Summary
World Resources Institute; World Business Council for Sustainable Development. WRI und WBCSD; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Definiert Scope 1 (eigene Anlagen), Scope 2 (eingekaufte Energie) und Scope 3 (übrige Wertschöpfungskette in 15 Kategorien) und hält fest, dass Scope 3 oft die größte Quelle ist.
Zitiert in: ESG-ETFs: SFDR, Ratings, Rendite und die Grenzen nachhaltiger Fonds · ESG-Methodik: Nachhaltigkeit im Look-through · Glossar: Scope-1-Emissionen · Glossar: Scope-2-Emissionen · Glossar: Scope-3-Emissionen
Wurgler und Zhuravskaya (2002) · Does Arbitrage Flatten Demand Curves for Stocks?
Wurgler, Jeffrey; Zhuravskaya, Ekaterina. The Journal of Business 75 (4), S. 583–608. doi:10.1086/341636
Arbitrage zwischen unvollkommenen Ersatzwerten ist riskant; Aktien ohne enge Ersatzwerte springen bei Aufnahme in den S&P 500 stärker.
Zitiert in: Index-Effekt: Was bei Aufnahmen in einen Index und Streichungen mit den Kursen passiert
Wurstbauer und Schäfers (2015) · Inflation hedging and protection characteristics of infrastructure and real estate assets
Wurstbauer, Daniel; Schäfers, Wolfgang. Journal of Property Investment & Finance 33 (1), S. 19–44. doi:10.1108/jpif-04-2014-0026
USA 1991–2013: Kurzfristig sichert nur direkte Infrastruktur teilweise gegen Inflation ab; langfristig laufen direkte und börsennotierte Infrastruktur und Immobilien mit der Inflation.
Zitiert in: Infrastruktur-Investments: Equity und Debt, Erlösmodelle, Bewertung und Forschung · Liquid Real Assets: Inflationsschutz mit liquiden Sachwerten im Portfolio
X
Xiong u. a. (2010) · The Equal Importance of Asset Allocation and Active Management
Xiong, James X.; Ibbotson, Roger G.; Idzorek, Thomas M.; Chen, Peng. Financial Analysts Journal 66 (2), S. 22–30. doi:10.2469/faj.v66.n2.7
Rechnet man die Marktbewegung heraus, erklären Allokationspolitik und aktives Management die Renditeunterschiede innerhalb einer Vergleichsgruppe zu gleichen Teilen.
Zitiert in: Strategische und taktische Asset-Allokation und der Total Portfolio Approach
Y
Yobaccio u. a. (1995) · The Inflation-Hedging Properties of Risk Assets: The Case of REITs
Yobaccio, Elizabeth; Rubens, Jack; Ketcham, David. Journal of Real Estate Research 10 (3), S. 279–296. doi:10.1080/10835547.1995.12090792
US-REITs 1972–1992: teilweiser Schutz gegen erwartete Inflation, aber eine verkehrte Reaktion auf unerwartete Inflation.
Zitiert in: Liquid Real Assets: Inflationsschutz mit liquiden Sachwerten im Portfolio
Yoshimoto (2025) · Three ways to address global equity index concentration
Yoshimoto, Catherine. LSEG/FTSE Russell Insights, 19.11.2025; abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Im September 1987 hatten die USA 37 % am globalen Index von FTSE und etwa so viel wie Japan, im September 2025 knapp zwei Drittel; der Diversification Factor des FTSE All-World fiel von rund 500 auf gut 100.
Zitiert in: MSCI World vs. ACWI vs. FTSE All-World: Aufbau, Konzentration und Kombinationen
Z
Zhang und Jacobsen (2021) · The Halloween indicator, “Sell in May and Go Away”: Everywhere and all the time
Zhang, Cherry Y.; Jacobsen, Ben. Journal of International Money and Finance 110, S. 102268. doi:10.1016/j.jimonfin.2020.102268
Mit allen verfügbaren Indexdaten weltweit (62.962 Beobachtungen) liegen die Renditen von November bis April im Mittel um 4 % über denen von Mai bis Oktober.
Zitiert in: Saisonalität an der Börse: Sell in May, Januar-Effekt und wie man Kalendereffekte testet · Glossar: Halloween-Effekt
Zhang u. a. (2016) · Early Warning Signals of Financial Crises with Multi-Scale Quantile Regressions of Log-Periodic Power Law Singularities
Zhang, Qun; Zhang, Qunzhi; Sornette, Didier. PLOS ONE 11 (11), S. e0165819. doi:10.1371/journal.pone.0165819
Führt die DS-LPPLS-Konfidenz und -Trust ein: Quantil-Regressionen über viele Zeitskalen, geprüft an 16 historischen Blasen.
Zitiert in: Spekulationsblasen: Was sie sind und wie das LPPLS-Modell sie sucht · Blasen-Indikator (LPPLS): Methodik · Glossar: LPPLS-Konfidenz
Zhu (2019) · Big Data as a Governance Mechanism
Zhu, Christina. The Review of Financial Studies 32 (5), S. 2021–2061. doi:10.1093/rfs/hhy081
Alternative Daten wie Transaktionsdaten und Satellitenbilder senken die Kosten der Informationsbeschaffung, machen Kurse informativer und bremsen opportunistische Insidergeschäfte von Managern.
Zitiert in: Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen · Glossar: Alternative Daten
Ziobrowski u. a. (2004) · Abnormal Returns from the Common Stock Investments of the U.S. Senate
Ziobrowski, Alan J.; Cheng, Ping; Boyd, James W.; Ziobrowski, Brigitte J.. Journal of Financial and Quantitative Analysis 39 (4), S. 661–676. doi:10.1017/s0022109000003161
Käufe von US-Senatoren 1993 bis 1998 schlugen den Markt um 85 Basispunkte im Monat, ihre Verkäufe blieben 12 Basispunkte zurück.
Zitiert in: Insiderhandel: was verboten ist, was erlaubt ist und was Directors' Dealings verraten
Zitzewitz (2003) · Who Cares About Shareholders? Arbitrage-Proofing Mutual Funds
Zitzewitz, Eric. Journal of Law, Economics, and Organization 19 (2), S. 245–280. doi:10.1093/jleo/19.2.245
Fonds rechnen ihren Inventarwert mit veralteten Kursen; Arbitrage auf vorhersagbare Tagesrenditen verwässert die langfristigen Anleger.
Zitiert in: Indexanbieter und Bewertungszeitpunkt: Warum gleiche Indizes verschieden rechnen · Glossar: Fair Value Pricing
Zuckerman (2019) · The Man Who Solved the Market: How Jim Simons Launched the Quant Revolution
Zuckerman, Gregory. Portfolio/Penguin.
Biografie von Jim Simons und Renaissance Technologies, deren Medallion Fund nach mathematischen Modellen und statistischen Mustern handelt.
Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons
Angaben zu Zeitschriftenartikeln über Crossref geprüft. Die Artikel geben die Kernaussagen sinngemäß wieder; wörtliche Zitate sind kurz und am Original geprüft.