Geldmarkt-ETF oder Tagesgeld: Zinsen, Sicherheit und Steuern im Vergleich
Ein Geldmarkt-ETF bringt fast genau den Zins, zu dem sich Banken im Euroraum über Nacht Geld leihen. Das geht ohne Lockangebote und ohne Kontowechsel, aber auch ohne Einlagensicherung. Tagesgeld ist dagegen bis 100.000 € gesetzlich geschützt, zahlt aber oft nur für Neukunden einen guten Zins. Hier vergleichen wir beides mit dem Zinsniveau vom Oktober 2026: wie die Fonds den €STR abbilden, wie sicher Sondervermögen und Einlagen sind, warum Geldmarkt-ETFs keine Teilfreistellung bekommen und was nach Steuern und Kosten übrig bleibt.
Was ein Geldmarkt-ETF ist
Viele Geldmarkt-ETFs in Euro bilden den €STR ab, den Zins für unbesicherte Übernachtkredite zwischen Banken, den die EZB jeden Geschäftstag veröffentlicht (EZB, €STR 2026). Der Index legt den Zins jeden Tag auf den Vortageswert drauf; er steigt also langsam und fast ohne Schwankung. Zwei Bauarten sind verbreitet:
- Synthetisch über einen Swap: Der Fonds hält einen Korb aus Wertpapieren und tauscht dessen Rendite mit einer Bank gegen die Rendite des €STR-Index (siehe Swap-ETF und Index-Replikation). Das Risiko, dass die Bank ausfällt, ist für OGAW auf 10 % des Fondsvermögens je Kreditinstitut begrenzt (OGAW-Richtlinie 2009).
- Physisch: Der Fonds legt das Geld selbst an, und zwar in kurz laufenden Geldmarktinstrumenten, Einlagen bei Banken und umgekehrten Pensionsgeschäften. Ist er als Geldmarktfonds nach der EU-Verordnung zugelassen, gelten strenge Regeln: Derivate nur zur Absicherung, bei kurzfristigen Fonds höchstens 60 Tage gewichtete Zinsbindung und 120 Tage gewichtete Restlaufzeit sowie Mindestanteile, die täglich oder wöchentlich fällig werden (Geldmarktfondsverordnung 2017).
Die Verordnung gilt für Fonds, die in kurzfristige Vermögenswerte investieren und eine geldmarktnahe Rendite anstreben. Unsere Einschätzung: Swap-ETFs, die einen beliebigen Wertpapierkorb gegen den €STR tauschen, fallen in der Regel nicht darunter. Sie heißen umgangssprachlich Geldmarkt-ETF, rechtlich sind sie gewöhnliche OGAW. Welche Art du kaufst, steht im Basisinformationsblatt und im Prospekt. Die laufenden Kosten sind niedrig (im Beispiel unten 0,10 %); was tatsächlich fehlt, zeigt die Tracking Difference gegenüber dem €STR.
Das Zinsniveau im Oktober 2026
Der €STR folgt dem Einlagesatz der EZB, zu dem Banken über Nacht Geld bei der Zentralbank parken. Nach acht Senkungen von 4,00 % auf 2,00 % bis Juni 2025 hat die EZB den Satz 2026 zweimal erhöht: am 17. Juni auf 2,25 % und am 16. September auf 2,50 % (EZB, Leitzinsen 2026). Der €STR lag für den 23. Oktober 2026 bei 2,442 %, knapp 6 Basispunkte unter dem Einlagesatz (EZB, €STR 2026). Die nächste geldpolitische Sitzung ist am 28. und 29. Oktober 2026 (EZB, Sitzungskalender 2026). Alle Zahlen hier haben den Stand vom 26. Oktober.
Je Balken der Satz ab dem genannten Monat bis zur nächsten Änderung, laut EZB, Leitzinsen (2026). Von September 2019 bis Juli 2022 war er negativ, und Geldmarkt-ETFs verloren in dieser Zeit Wert.
Banken geben diese Zinsen nur zum Teil weiter. Im Durchschnitt aller täglich fälligen Einlagen privater Haushalte im Euroraum (dazu zählen auch Girokonten) zahlten sie im August 2026 0,29 %, für Einlagen mit bis zu einem Jahr Laufzeit 2,13 % (EZB, MFI-Zinsstatistik 2026). Gute Tagesgeldangebote liegen deutlich über dem Durchschnitt, aber oft nur für einige Monate.
Tagesgeld: Neukundenzins, Bestandskunden und Einlagensicherung
Tagesgeld ist eine Einlage bei einer Bank, täglich verfügbar und variabel verzinst. Viele Banken werben mit einem Lockzins für Neukunden, der für einige Monate garantiert ist; danach gilt der Zins für Bestandskunden, den die Bank jederzeit ändern kann. Wer die höheren Zinsen mitnehmen will, muss regelmäßig wechseln, mit Kontoeröffnung, Legitimation und Freistellungsauftrag bei jeder neuen Bank.
Dafür ist Tagesgeld durch die Einlagensicherung geschützt: Fällt eine Bank in Deutschland aus, sind Guthaben bis 100.000 € je Einleger und Bank gesetzlich gesichert, für bestimmte Gutschriften wie den Erlös aus dem Verkauf einer selbst genutzten Immobilie oder eine Abfindung sogar bis 500.000 € für sechs Monate (EinSiG § 8 2015). Für Banken in anderen EU-Ländern, etwa über Zinsportale, gilt die Sicherung ihres Heimatlandes; die EU-Richtlinie über Einlagensicherungssysteme schreibt überall dieselben 100.000 € vor. Die EU hat die Regeln im März 2026 geändert: Die befristete Deckung hoher Guthaben muss künftig mindestens 500.000 € betragen, bei Immobiliengeschäften bis 2,5 Mio. €; die Mitgliedstaaten haben dafür bis zum 11. Mai 2028 Zeit, die Grenze von 100.000 € bleibt (Richtlinie (EU) 2026/804 2026).
Geldmarkt-ETF: Sondervermögen statt Einlagensicherung
Ein ETF ist keine Einlage. Für ihn gibt es keine Einlagensicherung. Er braucht sie aber auch nicht im selben Sinn: Das Fondsvermögen ist ein Sondervermögen, getrennt vom Vermögen der Fondsgesellschaft, und fällt bei deren Insolvenz nicht in die Insolvenzmasse (KAGB § 92 2013); bei irischen und luxemburgischen ETFs gelten nach der OGAW-Richtlinie vergleichbare Regeln mit einer unabhängigen Verwahrstelle. Das Risiko liegt deshalb nicht bei der Fondsgesellschaft, sondern bei dem, was im Fonds steckt:
- Swap-ETF: das Kontrahentenrisiko der Swap-Bank (begrenzt und meist besichert) und die Qualität des Wertpapierkorbs.
- Physischer Fonds: das Ausfallrisiko der Banken, bei denen er Geld anlegt, und der Emittenten der Geldmarktpapiere, breit gestreut und sehr kurz laufend, aber nicht null.
- Liquidität in Krisen: Nach der Lehman-Pleite im September 2008 kam es zu einem Ansturm auf US-Geldmarktfonds (Schmidt u. a. 2016). Die europäische Verordnung schreibt Geldmarktfonds Mindestanteile an Anlagen vor, die täglich oder wöchentlich fällig werden.
Bei sehr großen Beträgen kann ein Geldmarkt-ETF deshalb sogar die vorsichtigere Wahl sein: Er streut über viele Schuldner, während Tagesgeld über 100.000 € je Bank ungesichert ist. Bei kleinen Beträgen ist Tagesgeld mit Einlagensicherung schwer zu schlagen, wenn der Zins stimmt.
Steuern: keine Teilfreistellung, fast alles über die Vorabpauschale
Tagesgeldzinsen sind Kapitalerträge und werden im Jahr der Gutschrift mit 25 % Abgeltungsteuer plus Solidaritätszuschlag besteuert, soweit der Sparer-Pauschbetrag von 1.000 € (2.000 € bei Zusammenveranlagung) ausgeschöpft ist (EStG 2009). Geldmarkt-ETFs sind steuerlich Investmentfonds, aber weder Aktien-, Misch- noch Immobilienfonds: Sie bekommen keine Teilfreistellung (InvStG 2016). Jeder Euro Ertrag ist steuerpflichtig, wie beim Tagesgeld.
Bei thesaurierenden Geldmarkt-ETFs kommt die Vorabpauschale hinzu: Wert zu Jahresbeginn × Basiszins × 0,7, höchstens der Wertzuwachs des Jahres. Für 2026 beträgt der Basiszins 3,20 % (BMF 2026), der Basisertrag also 2,24 % des Werts. Das ist fast so viel, wie ein Geldmarkt-ETF bei rund 2,4 % Rendite verdient. Die Vorabpauschale schöpft deshalb fast den ganzen Ertrag ab, und die Steuer wird Anfang 2027 fällig. Den Stundungsvorteil, den Thesaurierer bei Aktien-ETFs haben (siehe thesaurierend oder ausschüttend), gibt es hier kaum. Den Basiszins für 2027 veröffentlicht das Finanzministerium im Januar 2027.
Rechenbeispiel: 50.000 € für ein Jahr
Beispielzahlen: Tagesgeld mit 2,75 % für vier Monate als Neukunde, danach 1,25 %. Geldmarkt-ETF auf den €STR, der Zins bleibt das Jahr über bei 2,442 %, die TER beträgt 0,10 %. Basiszins wie 2026, Pauschbetrag schon durch andere Erträge ausgeschöpft, ohne Kirchensteuer.
| Nach einem Jahr, 50.000 € | Tagesgeld mit Neukundenzins | Tagesgeld nur Bestandszins 1,25 % | Geldmarkt-ETF |
|---|---|---|---|
| Zinsen bzw. Wertzuwachs | 875,00 € | 625,00 € | 1.205,00 € |
| Steuer (Pauschbetrag ausgeschöpft) | 230,78 € | 164,84 € | 317,82 € |
| Kosten | – | – | 12,00 € |
| Ertrag nach Steuern und Kosten | 644,22 € | 460,16 € | 875,18 € |
| Steuer mit vollem Pauschbetrag von 1.000 € | 0,00 € | 0,00 € | 31,65 € im Januar |
Im Beispiel liegt der Geldmarkt-ETF vorn, weil der Neukundenzins nur vier Monate gilt. Zahlt eine Bank zwölf Monate lang 2,75 %, kommt das Tagesgeld auf 1.375 € vor Steuern und ist besser. Mit vollem Pauschbetrag bleiben die Tagesgeldzinsen steuerfrei, beim ETF übersteigt die Vorabpauschale den Freibetrag um 120 €. Der Vergleich hängt also an drei Dingen: wie lange ein Aktionszins gilt, wie der €STR sich entwickelt und ob dein Freibetrag noch frei ist. Keine Anlage- oder Steuerberatung.
Liquidität und Handelszeiten
- Tagesgeld: jederzeit verfügbar; eine Überweisung aufs Girokonto dauert je nach Bank Minuten bis einen Bankarbeitstag.
- Geldmarkt-ETF an der Börse: Auf Xetra läuft der Haupthandel von 9 bis 17:30 Uhr; seit dem 1. Dezember 2025 können Privatanleger dort von 8 bis 22 Uhr handeln (Deutsche Börse, Xetra Retail Service 2025; Deutsche Börse, Handelszeiten 2026). Der Erlös steht nach der Abwicklung zwei Geschäftstage später (T+2) auf dem Verrechnungskonto; am 11. Oktober 2027 stellt die EU auf T+1 um (ESMA, T+1 2026).
- Kosten je Order: Bei Geldmarkt-ETFs ist der Spread klein, eine feste Ordergebühr frisst aber bei kleinen Beträgen und häufigem Umschichten einen spürbaren Teil des Zinses. Ein Sparplan ohne Gebühr hilft beim Aufbau.
- Zinsänderungen: Beide folgen dem Leitzins nach unten wie nach oben. Der ETF tut das sofort, das Tagesgeld nach Ermessen der Bank. Wer einen Zins festschreiben will, braucht Festgeld oder kurz laufende Anleihen.
Für Fortgeschrittene: Indexrechnung, Act/360 und negative Zinsen
I_t = I_(t−1) × (1 + €STR_(t−1) × d_t / 360)
Rendite im Jahr ≈ (1 + €STR / 360)^365 − 1- I_t
- Stand des €STR-Index am Tag t
- d_t
- Kalendertage seit dem letzten Geschäftstag (am Montag 3)
- /360
- Zinsmethode Act/360 des Geldmarkts: 365 Tage zählen, durch 360 teilen
Weil der Geldmarkt nach Act/360 rechnet und täglich verzinst, bringt ein €STR von 2,442 % einfach gerechnet 2,4759 % und mit Zinseszins 2,5067 % im Jahr, also mehr als der Zinssatz selbst. Wie eine Bank Tagesgeldzinsen berechnet und wie oft sie sie gutschreibt, steht in ihren Bedingungen; beim Vergleich zählt der effektive Jahreszins. Die Tracking Difference eines Swap-ETFs entspricht ungefähr TER plus Swapkosten; bei physischen Fonds kommen Unterschiede zwischen den Zinsen der gehaltenen Papiere und dem €STR hinzu, die positiv oder negativ sein können.
Zwischen dem 18. September 2019 und dem 27. Juli 2022 lag der Einlagesatz bei −0,50 % (EZB, Leitzinsen 2026), der €STR noch etwas darunter. Ein Geldmarkt-ETF verlor in dieser Zeit jedes Jahr diesen negativen Zins plus Kosten. Für Backtests heißt das: Geldmarkt ist nicht automatisch Kapitalerhalt, und in Euro ist ein langfristiger „risikofreier Zins“ von null keine harmlose Annahme (siehe Sharpe Ratio und reale Rendite).
Was die Forschung zeigt
Warum Tagesgeld oft schlechter verzinst wird als der Geldmarkt, erklären Drechsler u. a. (2017) mit Marktmacht: Steigt der Leitzins, vergrößern Banken den Abstand zwischen Marktzins und Einlagenzins, und Einlagen fließen ab, und zwar stärker dort, wo wenige Banken konkurrieren. Neukundenzinsen sind aus dieser Sicht eine Preisdifferenzierung: Wer wechselt, bekommt mehr; wer bleibt, finanziert das Angebot mit. Die Daten der EZB für August 2026 passen dazu: 0,29 % auf täglich fällige Einlagen bei einem Einlagesatz von 2,25 % (EZB, MFI-Zinsstatistik 2026; EZB, Leitzinsen 2026).
Geldmarktfonds sind sicher, aber nicht risikolos. Schmidt u. a. (2016) werteten die täglichen Mittelflüsse von US-Geldmarktfonds im September 2008 aus und fanden ein Muster wie bei einem Bankansturm: Anleger reagierten auf das erwartete Verhalten anderer. Die EU-Verordnung von 2017 verlangt Mindestanteile täglich und wöchentlich fälliger Anlagen, Stresstests und Regeln für die Bewertung (Geldmarktfondsverordnung 2017). Für Privatanleger in Euro-Geldmarkt-ETFs ist das Risiko klein; es zeigt aber, warum Einlagensicherung und Sondervermögen verschiedene Arten von Schutz sind.
Grenzen und typische Fehler
- Lockzins hochrechnen: Ein Neukundenzins für vier Monate ist kein Jahreszins. Rechne mit dem Zins, der nach der Aktion gilt.
- Geldmarkt-ETF für Einlage halten: Er ist ein Wertpapier ohne Einlagensicherung; sein Schutz kommt aus dem Sondervermögen und der Streuung.
- Teilfreistellung erwarten: Geldmarkt-ETFs sind keine Aktienfonds, es gibt also keine steuerfreien 30 %.
- Vorabpauschale vergessen: Bei hohem Basiszins wird fast der ganze Ertrag jedes Jahr besteuert; das Verrechnungskonto sollte im Januar gedeckt sein, damit die Bank die Steuer abführen kann.
- Über 100.000 € bei einer Bank: Was darüber liegt, ist bei einer Bankpleite nicht gesetzlich geschützt. Beträge aufteilen oder breiter anlegen.
- Kosten unterschätzen: Eine Ordergebühr von 5 € auf 1.000 € sind 0,5 % und damit ein Fünftel des Jahreszinses.
So rechnet Portfolio Lab
In Portfolio Lab ist der Geldmarkt eine eigene Anlageklasse „Geldmarkt Euro“: ab 2007 ein ETF auf den €STR, davor die Tageszinsen €STR, EONIA und der Tagesgeldsatz in Frankfurt, angesetzt mit 0,10 % laufenden Kosten (siehe Anlageklassen). Mit der Steueroption im Backtest behandelt die App Geldmarkt- und Anleihefonds als sonstige Fonds ohne Teilfreistellung und rechnet die Vorabpauschale mit dem amtlichen Basiszins je Jahr, den Sparer-Pauschbetrag und die Verlustverrechnung. Der risikofreie Zins für Sharpe Ratio und Hebelkosten ist der Euro-Tageszins der jeweiligen Periode. Tagesgeldkonten mit Aktionszinsen bildet die App nicht ab. Die Einzelheiten stehen in der Methodik der Steuern.
Häufige Fragen
Ist ein Geldmarkt-ETF sicher?
Er schwankt kaum und ist als Sondervermögen vor einer Pleite der Fondsgesellschaft geschützt. Eine Einlagensicherung gibt es nicht; Risiken liegen beim Swap-Partner bzw. den Banken und Emittenten, bei denen der Fonds anlegt. Bei negativen Zinsen verliert er Wert.
Geldmarkt-ETF oder Tagesgeld: Was bringt mehr?
Das hängt vom Zins ab. Beim €STR vom Oktober 2026 ergibt ein Geldmarkt-ETF nach Kosten rund 2,4 % im Jahr. Tagesgeld ist besser, solange ein Aktionszins darüber liegt, und schlechter, wenn nach der Aktion nur der Bestandszins bleibt.
Wie werden Geldmarkt-ETFs besteuert?
Ohne Teilfreistellung: Ausschüttungen, Vorabpauschale und Veräußerungsgewinne sind voll steuerpflichtig. Bei einem Basiszins von 3,20 % (2026) erfasst die Vorabpauschale fast den ganzen Jahresertrag.
Wie hoch ist der €STR aktuell?
Für den 23. Oktober 2026 veröffentlichte die EZB 2,442 %. Der Einlagesatz beträgt seit dem 16. September 2026 2,50 %; die nächste Zinsentscheidung fällt am 29. Oktober 2026.
Bis zu welchem Betrag ist Tagesgeld geschützt?
Bis 100.000 € je Einleger und Bank, für bestimmte Gutschriften wie einen Immobilienverkauf befristet bis 500.000 €. Was darüber liegt, ist bei einer Bankpleite nicht gesetzlich gesichert.
Wann lohnt sich ein Geldmarkt-ETF?
Für Beträge, die du nicht auf viele Banken verteilen willst, wenn du ohne Kontowechsel den Marktzins willst, oder als sicherer Baustein im Depot neben Aktien-ETFs. Ein Notgroschen für wenige Tage ist auf dem Tagesgeldkonto praktischer.
Literatur
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- Deutsche Börse AG (2025): Extended Xetra Retail Service. Deutsche Börse (Eurex/Xetra), Initiatives & Releases; abgerufen am 26.10.2026. Quelle
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- European Securities and Markets Authority (2026): Statement on T+1 preparations (ESMA74-2119945926-3773, 20. Juli 2026). ESMA; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
- Schmidt, Lawrence; Timmermann, Allan; Wermers, Russ (2016): Runs on Money Market Mutual Funds. American Economic Review 106 (9), S. 2625–2657. doi:10.1257/aer.20140678
Dieser Artikel erklärt eine Methode; er ist keine Anlage- oder Steuerberatung. Zahlenbeispiele sind vereinfacht und gerundet. Alle Begriffe im Glossar.