Portfolio Lab

Glossar: Begriffe mit I

40 Begriffe von ICAPM bis ISIN, kurz erklärt und wo möglich mit Quelle. Alle Begriffe von A bis Z

ICAPM (Intertemporales CAPM, Intertemporal CAPM)

Intertemporales CAPM von Robert Merton für Anleger über viele Perioden: Sie sichern sich auch gegen Veränderungen der Anlagemöglichkeiten ab, etwa der Zinsen. Statt eines Betas gibt es mehrere, je eines für jede Quelle von Veränderungen; theoretische Grundlage für Faktormodelle.

Quelle: Merton (1973)

Idiosynkratisches Risiko (Spezifisches Risiko, Unsystematisches Risiko)

Unternehmensspezifisches Risiko, das sich durch Streuung über viele Titel weitgehend beseitigen lässt. Es entspricht der Schwankung der Residuen einer Faktorregression.

Quelle: Ang u. a. (2006)

Mehr: Korrelation und Diversifikation: warum Mischen das Risiko senkt

Illiquiditätsprämie (Liquiditätsprämie, Illiquidity Premium)

Mehrrendite, die Anleger dafür verlangen, dass sie eine Anlage nicht jederzeit verkaufen können oder in Liquiditätskrisen verlieren. Für Private Equity schätzen Franzoni u. a. (2012) eine Prämie für Liquiditätsrisiko von etwa 3 % pro Jahr.

Quelle: Franzoni u. a. (2012)

Mehr: ELTIF: Private Markets für Privatanleger nach den Regeln von ELTIF 2.0

Immobilienfonds (steuerlich)

Fonds, der überwiegend in Immobilien anlegt. Teilfreistellung 60 %, bei überwiegend ausländischen Immobilien 80 %, weil auf Fondsebene bereits ausländische Steuern anfallen.

Quelle: InvStG (2016)

Methodik: Steuern im Backtest: wie Portfolio Lab Abgeltungsteuer und Vorabpauschale rechnet

Immunisierung

Vermögen und Verpflichtungen bekommen dieselbe Duration, sodass Zinsänderungen beide Seiten gleich treffen. So bleibt der Deckungsgrad bei kleinen Zinsbewegungen stabil.

Quelle: Redington (1952); Fisher und Weil (1971)

Mehr: Duration: wie stark Anleihen auf Zinsen reagieren

IMO-Nummer (IMO number, IMO-Schiffsnummer)

Siebenstellige Kennnummer eines Schiffs nach dem Nummernsystem der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation (IMO). Sie gehört zu den statischen AIS-Daten und kennzeichnet das Schiff selbst, die MMSI dagegen seine Funkstation.

Quelle: ITU (2026); IMO (2015)

Methodik: Schiffe an Engpässen (Beta): Methodik

Impact Investing (Wirkungsorientiertes Investieren)

Anlage mit dem Ziel einer messbaren positiven Wirkung auf Umwelt oder Gesellschaft neben der Rendite, etwa die Finanzierung neuer Solarparks. Börsengehandelte Aktienfonds erfüllen diesen Anspruch nur begrenzt, weil sie bestehende Aktien kaufen.

Mehr: ESG-ETFs: SFDR, Ratings, Rendite und die Grenzen nachhaltiger Fonds

Implementation Shortfall (Arrival Price, Umsetzungskosten)

Kosten der Umsetzung als Abstand zwischen einem Papierportfolio, das zum Kurs bei der Entscheidung ohne Kosten gehandelt hätte, und dem echten Portfolio: Verzögerung, Market Impact, Gebühren und Opportunitätskosten. Auch Name von Algorithmen, die gegen den Kurs bei Ordereingang (Arrival Price) handeln.

Quelle: Perold (1988)

Mehr: Ordertypen und Ausführung: von der Limit-Order über MOC und VWAP bis zu TAS und BTIC

Implizite Korrelation (COR3M, Implied Correlation)

Aus Optionspreisen abgeleitete Erwartung, wie stark sich die Aktien eines Index gemeinsam bewegen. Hohe Werte treten in Krisen auf, wenn Aktien gemeinsam fallen; niedrige Werte heißen, dass einzelne Aktien eigene Wege gehen.

Methodik: Stimmung: Methodik für Angst-Gier-Index, Put/Call und COT

Implizite Rendite

Rendite, die der Markt mit seinen Gewichten und Risiken einpreist: Π = δ × Σ × Marktgewichte. Ausgangspunkt des Black-Litterman-Modells.

Mehr: Black-Litterman: eigene Einschätzungen sauber einbauen

Implizite Repo-Rate (Implied Repo Rate, Cash-and-Carry-Rendite)

Rendite aus dem Kauf einer Anleihe oder eines Index heute und der Lieferung in einen verkauften Future, auf ein Jahr gerechnet. Liegt sie über dem Finanzierungszins, lohnt Cash-and-Carry; die lieferbare Anleihe mit der höchsten impliziten Repo-Rate ist meist die günstigste.

Beispiel: Kaufpreis 98,50, Rechnungsbetrag in 90 Tagen 99,35: 0,85 / 98,50 × 360 / 90 = 3,45 %.

Quelle: Hull (2021)

Mehr: Basis-Trades: positive und negative Basis bei Anleihen, CDS und Futures

Implizite Volatilität

Volatilität, die in Optionspreisen steckt: der Wert, der in ein Optionspreismodell eingesetzt den Marktpreis ergibt. Sie ist eine Erwartung der künftigen Schwankung samt Risikoprämie; der VIX misst sie für den S&P 500.

Quelle: Black und Scholes (1973); Whaley (2000)

Mehr: VIX: das Angstbarometer der Börse richtig lesen · Methodik: Volatilitäts-Dashboard: Methodik

In-Sample und Out-of-Sample (Out-of-Sample-Test)

In-Sample sind die Daten, mit denen ein Modell geschätzt oder eine Regel gewählt wurde; Out-of-Sample sind Daten, die dabei nicht verwendet wurden. Nur Ergebnisse außerhalb der Stichprobe sind ein fairer Test.

Mehr: Backtest-Overfitting: Wenn die Vergangenheit zu gut aussieht

iNAV (indikativer NAV)

Indikativer Nettoinventarwert, der während der Handelszeit laufend aus den aktuellen Kursen der Fondspositionen berechnet wird. Er hilft, den Börsenkurs eines ETFs einzuschätzen.

Mehr: ETF-Grundlagen: Kosten, Replikation und Ertragsverwendung

Index-Effekt (Indexeffekt, Index Premium, Indexprämie)

Kursbewegung von Aktien, die in einen Index aufgenommen oder aus ihm gestrichen werden, vor allem zwischen Ankündigung und Umsetzung. Bei Aufnahmen in den S&P 500 ist die Überrendite von im Mittel 7,4 % in den 1990er-Jahren auf unter 1 % im letzten Jahrzehnt gefallen.

Quelle: Shleifer (1986); Greenwood und Sammon (2025)

Mehr: Smart Indexing: Mehrwert für Indexfonds rund um Corporate Actions und Indexänderungen

Indexanpassung (Index-Rebalancing)

Regelmäßige Überprüfung eines Index, bei der Titel aufgenommen oder entfernt und Gewichte angepasst werden, meist vierteljährlich. Indexfonds müssen nachziehen, was Kosten verursacht.

Quelle: Frino und Gallagher (2001)

Indexfonds (passiver Fonds)

Fonds, der einen Index möglichst genau abbildet, statt Titel auszuwählen. Niedrige Kosten sind sein wichtigster Vorteil; nach Kosten schlägt er den Durchschnitt der aktiven Fonds desselben Marktes.

Quelle: Bogle (2007); Sharpe (1991)

Mehr: Aktiv oder passiv investieren: ETF gegen Fondsmanager

Indexlizenz (Lizenzgebühr, Indexlizenzgebühr)

Gebühr, die ein Fondsanbieter dem Indexanbieter für die Nutzung eines Index zahlt; sie steckt in den laufenden Kosten. 2012 wechselte Vanguard bei 22 Indexfonds den Indexanbieter und nannte steigende Lizenzgebühren als Grund.

Quelle: Vanguard (2012)

Mehr: Indexanbieter und Bewertungszeitpunkt: Warum gleiche Indizes verschieden rechnen

Industrieland (Developed Market)

Land mit hohem Einkommen und entwickeltem Kapitalmarkt (Developed Market) wie USA, Japan oder Deutschland. Indizes wie der MSCI World enthalten nur Industrieländer.

Mehr: Weltportfolio: Die ganze Welt in einem oder zwei ETFs

Inflation

Anstieg des allgemeinen Preisniveaus, gemessen etwa mit dem Verbraucherpreisindex. Senkt die Kaufkraft eines festen Betrags.

Mehr: Reale Rendite: was nach der Inflation übrig bleibt

Inflations-Beta (Inflation Beta, Inflationsbeta)

Steigung einer Regression der nominalen Rendite einer Anlage auf die Inflation. Ein Beta von 1 schützt die Kaufkraft genau; darunter verliert die Anlage real, wenn die Inflation steigt. Man unterscheidet Betas auf erwartete und unerwartete Inflation.

Beispiel: Beta 1,38: 2 Prozentpunkte mehr Inflation bringen etwa 1,38 × 2 = 2,76 Prozentpunkte mehr nominale Rendite.

Quelle: Bekaert und Wang (2010); Fama und Schwert (1977)

Mehr: Liquid Real Assets: Inflationsschutz mit liquiden Sachwerten im Portfolio

Inflationsrisikoprämie

Teil der Anleiherendite, mit dem Anleger für die Unsicherheit der künftigen Inflation entschädigt werden. Sie lässt sich nicht direkt beobachten, nur aus Modellen schätzen.

Quelle: Bekaert und Wang (2010)

Mehr: Reale Rendite: was nach der Inflation übrig bleibt

Inflationsswap (Nullkupon-Inflationsswap, Inflation Swap)

Swap, bei dem eine Seite einen festen Inflationssatz zahlt und die andere die tatsächliche Veränderung eines Preisindex, oft in einer einzigen Zahlung am Ende (Nullkupon-Inflationsswap). Pensionspläne mit inflationsgebundenen Renten empfangen die tatsächliche Inflation und sichern so den realen Wert ihrer Verbindlichkeiten ab.

Mehr: Liability Driven Investing und Cashflow Driven Investing: Verbindlichkeiten mit Anleihen decken

Information Ratio

Durchschnittliche Mehrrendite gegenüber der Benchmark geteilt durch den Tracking Error.

Beispiel: 0,32 % Mehrrendite bei 0,70 % Tracking Error ergeben 0,46.

Mehr: Tracking Error und Information Ratio: Abweichung vom Index

Informationskoeffizient (IC)

Korrelation zwischen Prognosen und tatsächlichen Ergebnissen. Schon Werte deutlich unter 0,1 können bei vielen unabhängigen Entscheidungen zu einer guten Information Ratio führen.

Quelle: Grinold und Kahn (2000)

Mehr: Tracking Error und Information Ratio: Abweichung vom Index

Informationskriterium (AIC, BIC, Akaike-Informationskriterium, Bayessches Informationskriterium, Schwarz-Kriterium)

Maß für die Modellwahl, das die Anpassung (−2 log L) mit einer Strafe je Parameter verbindet; kleiner ist besser. Das AIC von Hirotugu Akaike bestraft jeden Parameter mit 2, das BIC von Gideon Schwarz mit ln n bei n Beobachtungen, ab acht Beobachtungen also stärker. Das BIC wählt deshalb eher sparsame Modelle.

Beispiel: 1.000 Wochenrenditen, log L = −2.180, 7 Parameter: AIC = 2 × 7 + 4.360 = 4.374, BIC = 7 × 6,908 + 4.360 = 4.408,4.

Quelle: Akaike (1974); Schwarz (1978)

Mehr: Regime-Modelle: Hidden Markov, Markov-Switching und Co. · Methodik: Regime-Methodik: wie das Hidden-Markov-Modell rechnet

Innerer Wert (Zeitwert)

Was eine Option bei sofortiger Ausübung wert wäre: beim Call Kurs minus Strike, beim Put Strike minus Kurs, mindestens null. Der Rest des Optionspreises ist der Zeitwert, der bis zum Verfall auf null schrumpft.

Beispiel: Call mit Strike 90 bei Kurs 100 und Preis 13: innerer Wert 10, Zeitwert 3.

Mehr: Optionsbewertung: wie faire Optionspreise entstehen

Insiderinformation (Insiderwissen, Inside Information, Insiderhandel)

Nach Art. 7 MAR eine präzise, nicht öffentlich bekannte Information über einen Emittenten oder ein Finanzinstrument, die den Kurs erheblich beeinflussen könnte. Damit zu handeln ist verboten; Analysen und Schätzungen auf Grundlage öffentlich verfügbarer Daten sind laut Erwägungsgrund 28 nicht per se Insiderinformationen.

Quelle: EuGH (2026); BaFin (2026)

Mehr: Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen

Interaktionseffekt (Interaction Effect)

Rest der Brinson-Zerlegung: (wᵢ − Wᵢ) × (rᵢ − bᵢ). Positiv, wenn ein Segment übergewichtet ist, in dem auch die Auswahl besser war; in vielen Berichten der Selektion zugeschlagen.

Quelle: Brinson u. a. (1986)

Mehr: Performance-Attribution: Brinson-Zerlegung, Faktoren und Verkettung über die Zeit

Interner Zinsfuß (IRR)

Geldgewichtete Rendite: der Zinssatz, bei dem alle Ein- und Auszahlungen samt Endwert einen Barwert von null haben. Passt für Sparpläne besser als die CAGR.

Mehr: CAGR: die durchschnittliche jährliche Rendite richtig berechnen

Inverse Volatilität

Gewichte proportional zu 1 / Volatilität: ruhige Anlagen bekommen mehr, schwankende weniger. Ohne Korrelationen eine einfache Näherung an Risk Parity.

Mehr: Risk Parity: gleiche Risikobeiträge statt gleicher Gewichte · Methodik: Taktik-Methodik: wie die elf taktischen Modelle rechnen

Inverse Zinskurve (Zinsstrukturinversion, invertierte Zinskurve)

Kurzfristige Zinsen liegen über langfristigen. In den USA ging eine Inversion den meisten Rezessionen der vergangenen Jahrzehnte voraus, allerdings mit schwankendem Abstand von meist ein bis zwei Jahren.

Quelle: Estrella und Mishkin (1998); Harvey (1988)

Mehr: Zinskurve: Was die Zinsstruktur verrät und warum eine inverse Kurve als Warnsignal gilt · Methodik: Makro-Dashboard und Regime-Analyse: Methodik

Inverser ETF (Short-ETF, Inverse ETF, Bear-ETF)

ETF, der täglich das Gegenteil (−1) oder ein negatives Vielfaches (−2) der Indexrendite liefert. Über längere Zeit verliert er bei Schwankung ohne Trend ähnlich wie ein 2-fach-ETF, weil der Faktor L × (L − 1) für L = −1 und L = 2 gleich ist.

Beispiel: Index abwechselnd +4 % und −3,846 % über 20 Tage, am Ende unverändert: inverser ETF −3,03 %, genau wie der 2-fach-ETF.

Quelle: Cheng und Madhavan (2009); FINRA (2009)

Mehr: Gehebelte ETFs und Return Stacking: Funktion, lange Haltedauer, Kosten und Forschung

Investable Market Index (IMI) (IMI, MSCI ACWI IMI, MSCI World IMI)

Erweiterte Indexvariante von MSCI, die neben großen und mittleren auch kleine Unternehmen enthält und rund 99 % des Streubesitzes je Land abdeckt. Die vielen Nebenwerte erhöhen die Zahl der Titel stark, das Gewicht aber nur wenig.

Beispiel: Der MSCI ACWI IMI hatte am 30.9.2026 8.036 Titel, 5.622 mehr als der MSCI ACWI; die zehn größten wogen 22,73 % statt 25,40 %.

Quelle: MSCI GIMI-Methodik (2024); MSCI ACWI IMI Factsheet (2026)

Mehr: MSCI World vs. ACWI vs. FTSE All-World: Aufbau, Konzentration und Kombinationen

Investment Consultant (Consultant, Investmentberater, Pension Consultant)

Berater institutioneller Anleger, der bei Anlagestrategie, Asset Allocation und der Auswahl von Asset Managern hilft und oft das RFP-Verfahren organisiert. Laut britischer Wettbewerbsbehörde beeinflussen Consultants dort mehr als 1,6 Billionen Pfund Pensionsvermögen; ob ihre Managerempfehlungen nach Gebühren Mehrwert bringen, ist nicht belegt.

Quelle: CMA (2018); Jenkinson u. a. (2016)

Mehr: RFP und Mandatsvergabe: Wie institutionelle Anleger Asset Manager auswählen

Investment Grade

Anleihen mit Rating von BBB− (bzw. Baa3) oder besser: Emittenten, denen eine gute Zahlungsfähigkeit bescheinigt wird. Viele institutionelle Anleger dürfen nur solche Anleihen halten.

Methodik: Risikofaktoren im Look-through: Methodik

Investment Management Agreement (IMA, Verwaltungsvertrag, Mandatsvertrag, Investment Management Vertrag)

Vertrag zwischen Anleger und Asset Manager über ein Mandat: Anlageziel und Anlagerichtlinien, Benchmark, erlaubte Instrumente, Reporting, Gebühren, Haftung, Stimmrechtsausübung, Kündigung und Übergabe des Portfolios.

Mehr: RFP und Mandatsvergabe: Wie institutionelle Anleger Asset Manager auswählen

Investmenterträge

Oberbegriff im Investmentsteuergesetz für Ausschüttungen, Vorabpauschalen und Gewinne aus der Veräußerung von Fondsanteilen. Auf alle wird die Teilfreistellung angewendet.

Quelle: InvStG (2016)

Mehr: Vorabpauschale: so wird sie berechnet

Iron Condor

Verkaufter Strangle, dessen Risiko gekaufte Optionen weiter außen begrenzen. Bringt eine Prämie, solange der Kurs in einer Spanne bleibt; der mögliche Verlust ist begrenzt, aber meist ein Vielfaches der Prämie.

Beispiel: Puts 85/92 und Calls 108/115, 91 Tage, Kurs 100: Prämie 1,80, maximaler Verlust 5,20.

Mehr: Optionsbewertung: wie faire Optionspreise entstehen

ISIN (Wertpapierkennnummer)

International Securities Identification Number: zwölfstellige Kennung eines Wertpapiers, beginnend mit dem Ländercode, etwa IE für Irland. Sie ist weltweit eindeutig, anders als Börsenkürzel.

Kurz und vereinfacht erklärt; keine Anlage- oder Steuerberatung.