Portfolio Lab

Literatur: Autoren mit B

73 Studien, Bücher und Gesetze, jeweils mit Fundstelle, einem Satz zum Inhalt und den Seiten, auf denen sie zitiert werden. Alle Buchstaben

Beneish und Whaley (1996) · An Anatomy of the “S&P Game”: The Effects of Changing the Rules

Beneish, Messod D.; Whaley, Robert E.. The Journal of Finance 51 (5), S. 1909–1930. doi:10.1111/j.1540-6261.1996.tb05231.x

Seit S&P Änderungen fünf Tage vorher ankündigt, steigen aufgenommene Aktien zwischen Ankündigung und Stichtag überdurchschnittlich; ein Teil kehrt sich danach um.

Zitiert in: Smart Indexing: Mehrwert für Indexfonds rund um Corporate Actions und Indexänderungen

Bengen (1994) · Determining Withdrawal Rates Using Historical Data

Bengen, William P.. Journal of Financial Planning. Quelle

Prüft mit US-Daten seit 1926, welche inflationsangepasste Anfangsentnahme jeden historischen Zeitraum überstanden hätte; Ursprung der 4-%-Regel, empfohlen 50 bis 75 % Aktien.

Zitiert in: Sichere Entnahmerate: was die 4-%-Regel taugt · FIRE (Financial Independence, Retire Early): Lean, Fat, Coast und Barista FIRE · Finanzziele-Methodik: wie Portfolio Lab einen Lebensplan simuliert · Methodik der freien Finanzrechner: Lohn, Rente, FIRE, Auto, Immobilie und Depot · Glossar: FIRE-Zahl

Benzoni u. a. (2007) · Portfolio Choice over the Life-Cycle when the Stock and Labor Markets Are Cointegrated

Benzoni, Luca; Collin-Dufresne, Pierre; Goldstein, Robert S.. The Journal of Finance 62 (5), S. 2123–2167. doi:10.1111/j.1540-6261.2007.01271.x

Wandern Löhne und Dividenden langfristig gemeinsam, ist Humankapital bei Jungen aktienähnlich und bei Älteren anleiheähnlich; die optimale Aktienquote verläuft als Buckel.

Zitiert in: Das ganze Vermögen: Gesamtvermögen aus Depot, Haus, Humankapital und Auto · Glossar: Lebenszyklusmodell

Beracha und Johnson (2012) · Lessons from Over 30 Years of Buy versus Rent Decisions: Is the American Dream Always Wise?

Beracha, Eli; Johnson, Ken H.. Real Estate Economics 40 (2), S. 217–247. doi:10.1111/j.1540-6229.2011.00321.x

Bei einer Haltedauer wie der durchschnittlichen Wohndauer in den USA war Mieten über den größten Teil des Untersuchungszeitraums die bessere Anlagestrategie.

Zitiert in: Mieten oder kaufen: Nutzerkosten, Kaufnebenkosten 2026 und ein Vermögensvergleich über 20 Jahre

Berg u. a. (2022) · Aggregate Confusion: The Divergence of ESG Ratings

Berg, Florian; Kölbel, Julian F.; Rigobon, Roberto. Review of Finance 26 (6), S. 1315–1344. doi:10.1093/rof/rfac033

Vergleicht die ESG-Ratings von sechs Agenturen und zerlegt ihre Abweichung: 56 % gehen auf unterschiedliche Messung, 38 % auf den Umfang der Kategorien, 6 % auf die Gewichtung.

Zitiert in: Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen · ESG-ETFs: SFDR, Ratings, Rendite und die Grenzen nachhaltiger Fonds · ESG-Methodik: Nachhaltigkeit im Look-through · Glossar: ESG-Rating

Berg u. a. (2008) · Prediction market accuracy in the long run

Berg, Joyce E.; Nelson, Forrest D.; Rietz, Thomas A.. International Journal of Forecasting 24 (2), S. 285–300. doi:10.1016/j.ijforecast.2008.03.007

Iowa Electronic Markets gegen 964 Umfragen bei den US-Präsidentschaftswahlen 1988 bis 2004: Der Markt lag in 74 % der Fälle näher am Ergebnis, bei Prognosen mehr als 100 Tage vorher in jeder Wahl signifikant besser (Kurzfassung auf der Seite der Iowa Electronic Markets geprüft).

Zitiert in: Prognosemärkte als Wetten auf Ereignisse: was sie können und was nicht · Glossar: Prognosemarkt

Berk und Green (2004) · Mutual Fund Flows and Performance in Rational Markets

Berk, Jonathan B.; Green, Richard C.. Journal of Political Economy 112 (6), S. 1269–1295. doi:10.1086/424739

Wettbewerb um Kapital und sinkende Skalenerträge erklären, warum aktive Fonds im Mittel nicht besser abschneiden und Erfolg nicht anhält, obwohl die meisten Manager Können haben.

Zitiert in: Aktive ETFs: Wie sie funktionieren und was sie bringen

Berkin und Ye (2003) · Tax Management, Loss Harvesting, and HIFO Accounting

Berkin, Andrew L.; Ye, Jia. Financial Analysts Journal 59 (4), S. 91–102. doi:10.2469/faj.v59.n4.2548

Monte-Carlo-Studie: Laufende Einzahlungen, hohes Einzeltitelrisiko und niedrige Renditen machen Loss Harvesting ergiebiger, Entnahmen verringern den Vorteil; steuereffizientes Management schlägt einen einfachen Indexfonds nach Steuern.

Zitiert in: Steuern sparen im Depot: Verlustverrechnung, Freistellungsauftrag, Günstigerprüfung und Tax-Loss-Harvesting

Berkowitz (2000) · A coherent framework for stress testing

Berkowitz, Jeremy. The Journal of Risk 2 (2), S. 5–15. doi:10.21314/jor.2000.021

Kritisiert Stresstests außerhalb des Risikomodells, weil die Szenarien keine Wahrscheinlichkeit haben, und schlägt vor, sie mit Wahrscheinlichkeiten ins Risikomodell einzubauen; zuvor als Arbeitspapier der Federal Reserve 1999 erschienen.

Zitiert in: Historischer Stresstest: wie du vergangene Krisen auf dein heutiges Portfolio überträgst · Szenarioanalyse und Sensitivitätsanalyse: Aktien-, Zins-, Kredit- und Währungsrisiko im Stresstest · Szenarien-Methodik: wie Portfolio Lab Stresstests rechnet

Berkowitz u. a. (1988) · The Total Cost of Transactions on the NYSE

Berkowitz, Stephen A.; Logue, Dennis E.; Noser, Eugene A.. The Journal of Finance 43 (1), S. 97–112. doi:10.1111/j.1540-6261.1988.tb02591.x

Führt den volumengewichteten Durchschnittspreis des Tages (VWAP) als Maßstab der Ausführungskosten ein; bei mehr als 14.000 Aufträgen kosteten Kommission und Marktwirkung zusammen im Mittel 23 Basispunkte.

Zitiert in: Ordertypen und Ausführung: von der Limit-Order über MOC und VWAP bis zu TAS und BTIC · Glossar: VWAP

Bernardo und Ledoit (2000) · Gain, Loss, and Asset Pricing

Bernardo, Antonio E.; Ledoit, Olivier. Journal of Political Economy 108 (1), S. 144–172. doi:10.1086/262114

Misst die Attraktivität einer Anlage mit dem Verhältnis aus erwartetem Gewinn und erwartetem Verlust (Gain-Loss Ratio) und leitet daraus Preisgrenzen her.

Zitiert in: Risikokennzahlen jenseits der Sharpe Ratio: Treynor, Calmar, Omega, Ulcer Index und mehr

Bernhardt und Eckblad (2013) · Stock Market Crash of 1987

Bernhardt, Donald; Eckblad, Marshall. Federal Reserve History, Stand 22.11.2013. Quelle

Überblick über den Schwarzen Montag am 19. Oktober 1987, seine Ursachen einschließlich der Portfolio-Versicherung und die Reaktion der Fed.

Zitiert in: CPPI: Wertsicherung mit Polster, Floor und Multiplikator

Bernstein (2000) · The Intelligent Asset Allocator

Bernstein, William J.. McGraw-Hill.

Einführung in die Asset Allocation mit historischen Renditen, Korrelationen und Rebalancing.

Zitiert in: Rebalancing: das Portfolio zurück auf Kurs bringen

Bertrand und Prigent (2002) · Portfolio Insurance Strategies: OBPI versus CPPI

Bertrand, Philippe; Prigent, Jean-Luc. SSRN. doi:10.2139/ssrn.299688

Vergleicht optionsbasierte Portfolio-Versicherung (OBPI) und CPPI nach Auszahlungsprofil und Verhalten über die Zeit.

Zitiert in: CPPI: Wertsicherung mit Polster, Floor und Multiplikator · Glossar: OBPI

Bessembinder (1992) · Systematic Risk, Hedging Pressure, and Risk Premiums in Futures Markets

Bessembinder, Hendrik. Review of Financial Studies 5 (4), S. 637–667. doi:10.1093/rfs/5.4.637

Renditen von Währungs- und Agrarfutures hängen mit den Nettopositionen der Absicherer zusammen. Absicherungsdruck ist also Teil der Risikoprämie.

Zitiert in: Aktiv oder passiv bei Anleihen und Rohstoffen: Warum die Regeln anders sind als bei Aktien · Stimmung: Methodik für Angst-Gier-Index, Put/Call und COT

Bessembinder u. a. (2020) · A Survey of the Microstructure of Fixed-Income Markets

Bessembinder, Hendrik; Spatt, Chester; Venkataraman, Kumar. Journal of Financial and Quantitative Analysis 55 (1), S. 1–45. doi:10.1017/S0022109019000231

Überblick über Handelsregeln und Kosten an Anleihemärkten (Staatsanleihen, Unternehmens- und Kommunalanleihen, verbriefte Papiere) im Vergleich zu Aktien: OTC-Handel mit Suchkosten, Händlernetze, begrenzte Transparenz.

Zitiert in: Market Making und Anleihenhandel: Spread, Inventar, Axes, RFQ, Cross Trades und Matrix Pricing

Bessembinder u. a. (2023) · Long-Term Shareholder Returns: Evidence from 64,000 Global Stocks

Bessembinder, Hendrik; Chen, Te-Feng; Choi, Goeun; Wei, K. C. John. Financial Analysts Journal 79 (3), S. 33–63. doi:10.1080/0015198X.2023.2188870

Auch weltweit brachte von 1990 bis 2020 die Mehrheit der Aktien weniger als einmonatige US-Staatspapiere, und ein kleiner Teil der Unternehmen schuf die gesamte Wertsteigerung.

Zitiert in: Stock Picking: Warum Einzelaktien so schwer zu treffen sind

Best und Grauer (1991) · On the Sensitivity of Mean-Variance-Efficient Portfolios to Changes in Asset Means: Some Analytical and Computational Results

Best, Michael J.; Grauer, Robert R.. Review of Financial Studies 4 (2), S. 315–342. doi:10.1093/rfs/4.2.315

Zeigt, wie stark sich optimale Gewichte schon bei kleinen Änderungen der erwarteten Renditen verschieben.

Zitiert in: Effizienzlinie: Portfolio-Optimierung nach Markowitz · Jenseits von Markowitz: Schätzfehler, Rauschen und echte Diversifikation · Kovarianzschätzung: Warum Optimierer Shrinkage brauchen · Resampling-Optimierung nach Michaud: stabilere Portfoliogewichte durch Simulation · Optimierungsmethodik: Schätzung, Zielfunktionen, Black-Litterman, Resampling und Walk-forward

Betzer und Theissen (2009) · Insider Trading and Corporate Governance: The Case of Germany

Betzer, André; Theissen, Erik. European Financial Management 15 (2), S. 402–429. doi:10.1111/j.1468-036x.2007.00422.x

Deutsche Insidergeschäfte gehen mit signifikanten abnormalen Renditen einher, stärker vor Ergebnisveröffentlichungen; Eigentümerstruktur und Rechnungslegung wirken, die Position des Insiders nicht.

Zitiert in: Insiderhandel: was verboten ist, was erlaubt ist und was Directors' Dealings verraten

Bhardwaj u. a. (2014) · Fooling Some of the People All of the Time: The Inefficient Performance and Persistence of Commodity Trading Advisors

Bhardwaj, Geetesh; Gorton, Gary B.; Rouwenhorst, K. Geert. Review of Financial Studies 27 (11), S. 3099–3132. doi:10.1093/rfs/hhu040

CTAs 1994 bis 2012: nach Gebühren keine signifikante Überrendite über US-Geldmarktpapieren, vor Gebühren 6,1 %. Den Großteil behielten die Manager; kein Alpha gegenüber einfachen Futures-Strategien.

Zitiert in: Aktiv oder passiv bei Anleihen und Rohstoffen: Warum die Regeln anders sind als bei Aktien · CTAs und Managed Futures: Branche, Positionsgröße, Kosten und Krisenschutz · Glossar: Performance Fee

Bhardwaj u. a. (2015) · Facts and Fantasies about Commodity Futures Ten Years Later

Bhardwaj, Geetesh; Gorton, Gary; Rouwenhorst, Geert. National Bureau of Economic Research, NBER Working Paper 21243. doi:10.3386/w21243

Prüft die Ergebnisse von Gorton und Rouwenhorst (2006) zehn Jahre später außerhalb der Stichprobe; sie halten im Wesentlichen.

Zitiert in: Aktiv oder passiv bei Anleihen und Rohstoffen: Warum die Regeln anders sind als bei Aktien

Bhattacharya und Daouk (2002) · The World Price of Insider Trading

Bhattacharya, Utpal; Daouk, Hazem. The Journal of Finance 57 (1), S. 75–108. doi:10.1111/1540-6261.00416

Von 103 Ländern mit Aktienmarkt hatten 87 Insidergesetze, aber nur 38 setzten sie durch; die Eigenkapitalkosten sanken erst nach der ersten Strafverfolgung.

Zitiert in: Insiderhandel: was verboten ist, was erlaubt ist und was Directors' Dealings verraten

Black (1972) · Capital Market Equilibrium with Restricted Borrowing

Black, Fischer. The Journal of Business 45 (3). doi:10.1086/295472

Zeigt das CAPM ohne risikofreie Kreditaufnahme (Zero-Beta-CAPM) und erklärt, warum die Wertpapiermarktlinie flacher sein kann.

Zitiert in: Beta und Alpha: wie stark ein Fonds mit dem Markt geht · CAPM: Das Capital Asset Pricing Model und die Wertpapiermarktlinie · Hebel im Portfolio: Rendite, Risiko, Kosten und Margin Calls · Low-Volatility-Anomalie und Betting against Beta · Glossar: Wertpapiermarktlinie · Glossar: Zero-Beta-CAPM

Black und Scholes (1973) · The Pricing of Options and Corporate Liabilities

Black, Fischer; Scholes, Myron. Journal of Political Economy 81 (3), S. 637–654. doi:10.1086/260062

Black-Scholes-Formel für Optionspreise; Grundlage der impliziten Volatilität.

Zitiert in: VIX: das Angstbarometer der Börse richtig lesen · Optionsbewertung: wie faire Optionspreise entstehen · Glossar: Option · Glossar: Black-Scholes-Modell · Glossar: Implizite Volatilität

Black (1976) · The pricing of commodity contracts

Black, Fischer. Journal of Financial Economics 3 (1-2), S. 167–179. doi:10.1016/0304-405X(76)90024-6

Bewertung von Termin- und Futures-Kontrakten und Optionen darauf (Black-76-Modell).

Zitiert in: Optionsbewertung: wie faire Optionspreise entstehen · Optionsrechner: so bewertet Portfolio Lab Optionen · Glossar: Black-76-Modell

Black und Jones (1987) · Simplifying portfolio insurance

Black, Fischer; Jones, Robert W.. The Journal of Portfolio Management 14 (1), S. 48–51. doi:10.3905/jpm.1987.409131

Stellt die CPPI-Regel vor: Aktien in Höhe eines festen Vielfachen des Polsters über einer Untergrenze.

Zitiert in: CPPI: Wertsicherung mit Polster, Floor und Multiplikator · CPPI-Backtest: Methodik · Glossar: CPPI

Black und Perold (1992) · Theory of constant proportion portfolio insurance

Black, Fischer; Perold, André F.. Journal of Economic Dynamics and Control 16 (3-4), S. 403–426. doi:10.1016/0165-1889(92)90043-E

Mathematische Theorie der CPPI: wie sich Wert und Polster der Strategie entwickeln und welche Eigenschaften sie hat.

Zitiert in: CPPI: Wertsicherung mit Polster, Floor und Multiplikator · CPPI-Backtest: Methodik · Glossar: CPPI

Black und Litterman (1992) · Global Portfolio Optimization

Black, Fischer; Litterman, Robert. Financial Analysts Journal 48 (5), S. 28–43. doi:10.2469/faj.v48.n5.28

Das Black-Litterman-Modell: Marktgleichgewicht als Ausgangspunkt, eigene Einschätzungen mit Vertrauen bayesianisch eingemischt.

Zitiert in: Black-Litterman: eigene Einschätzungen sauber einbauen · Resampling-Optimierung nach Michaud: stabilere Portfoliogewichte durch Simulation · Optimierungsmethodik: Schätzung, Zielfunktionen, Black-Litterman, Resampling und Walk-forward · Glossar: Bayes-Statistik

Blake u. a. (1993) · The Performance of Bond Mutual Funds

Blake, Christopher R.; Elton, Edwin J.; Gruber, Martin J.. The Journal of Business 66 (3). doi:10.1086/296609

US-Rentenfonds bleiben nach Kosten hinter passenden Indizes zurück; ein Prozentpunkt mehr Kosten kostet etwa einen Prozentpunkt Rendite, vergangene Ergebnisse sagen künftige nicht voraus.

Zitiert in: Aktiv oder passiv bei Anleihen und Rohstoffen: Warum die Regeln anders sind als bei Aktien

Blanc-Brude und Hasan (2016) · A Structural Model of Credit Risk for Illiquid Debt

Blanc-Brude, Frédéric; Hasan, Majid. The Journal of Fixed Income 26 (1), S. 6–19. doi:10.3905/jfi.2016.26.1.006

Strukturelles Kreditrisikomodell für illiquide Kredite ohne Kursreihe: Verlauf des Schuldendienstdeckungsgrads, Tilgungsplan und Covenants genügen, um Ausfallrisiken von Projektfinanzierungen zu schätzen.

Zitiert in: Infrastruktur-Investments: Equity und Debt, Erlösmodelle, Bewertung und Forschung · Glossar: Projektfinanzierung · Glossar: Schuldendienstdeckungsgrad (DSCR)

Blanc-Brude u. a. (2017) · Searching for a listed infrastructure asset class using mean–variance spanning

Blanc-Brude, Frédéric; Whittaker, Timothy; Wilde, Simon. Financial Markets and Portfolio Management 31 (2), S. 137–179. doi:10.1007/s11408-017-0286-z

Börsennotierte Infrastrukturaktien bilden nach Sektoren abgegrenzt keine eigene Anlageklasse und verbessern bestehende Portfolios nicht; eine Abgrenzung nach Geschäftsmodell zeigt ein anderes Profil.

Zitiert in: Infrastruktur-Investments: Equity und Debt, Erlösmodelle, Bewertung und Forschung

Blanc-Brude u. a. (2018) · Calibrating Credit Risk Dynamics in Private Infrastructure Debt

Blanc-Brude, Frédéric; Hasan, Majid; Whittaker, Timothy. The Journal of Fixed Income 27 (4), S. 54–71. doi:10.3905/jfi.2018.27.4.054

Kalibriert die Dynamik des Schuldendienstdeckungsgrads mit Bayes-Verfahren an Cashflows von 267 europäischen Infrastrukturprojekten über 17 Jahre; Modelle der Ratingagenturen schätzen das Kreditrisiko privater Kredite verzerrt.

Zitiert in: Infrastruktur-Investments: Equity und Debt, Erlösmodelle, Bewertung und Forschung · Glossar: Schuldendienstdeckungsgrad (DSCR)

Blanchard und Watson (1982) · Bubbles, Rational Expectations and Financial Markets

Blanchard, Olivier J.; Watson, Mark W.. National Bureau of Economic Research, Working Paper 945. doi:10.3386/w0945

Rationale Blasen: Blasen, davonlaufende Kurse und Crashs können mit rationalem Verhalten vereinbar sein; statistisch nachweisen lassen sie sich kaum.

Zitiert in: Spekulationsblasen: Was sie sind und wie das LPPLS-Modell sie sucht · Glossar: Rationale Blase

Blitz u. a. (2012) · The Performance of European Index Funds and Exchange-Traded Funds

Blitz, David; Huij, Joop; Swinkels, Laurens. European Financial Management 18 (4), S. 649–662. doi:10.1111/j.1468-036x.2010.00550.x

Europäische Indexfonds und ETFs bleiben 50 bis 150 Basispunkte pro Jahr hinter ihren Indizes; die Quellensteuer auf Dividenden erklärt das mindestens so gut wie die Kosten.

Zitiert in: Indexanbieter und Bewertungszeitpunkt: Warum gleiche Indizes verschieden rechnen

Block u. a. (2024) · A Survey of Private Debt Funds

Block, Joern; Jang, Young Soo; Kaplan, Steven N.; Schulze, Anna. The Review of Corporate Finance Studies 13 (2), S. 335–383. doi:10.1093/rcfs/cfae001

Befragung von Private-Debt-Fonds in den USA und Europa: wie sie Kredite auswählen, Covenants verhandeln, Hebel einsetzen und mit Private-Equity-Sponsoren arbeiten.

Zitiert in: Private Credit und Public Credit im Vergleich: Rendite, Risiken und was die Forschung zeigt · Private Debt in der Praxis: Direct Lending, Unitranche, Mezzanine, Kreditstruktur und Fondsvehikel · Glossar: Direct Lending · Glossar: Covenant

Bloomberg-Methodik (2026) · Bloomberg Fixed Income Index Methodology

Bloomberg Index Services Limited. Bloomberg, 8.1.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Gemeinsame Regeln der Bloomberg-Anleiheindizes: Mindestvolumen, mittleres von drei Ratings, Restlaufzeit ab einem Jahr, monatliche Neuzusammensetzung.

Zitiert in: Aktiv oder passiv bei Anleihen und Rohstoffen: Warum die Regeln anders sind als bei Aktien · Indexanbieter und Bewertungszeitpunkt: Warum gleiche Indizes verschieden rechnen · Glossar: Bums-Problem

BCOM-Methodik (2026) · Bloomberg Commodity Index Methodology

Bloomberg Index Services Limited. Bloomberg, Februar 2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Regeln des Bloomberg Commodity Index: Liquidität und Produktion im Verhältnis 2 : 1, Ober- und Untergrenzen je Rohstoff und Gruppe, Rollen vom 6. bis 10. Geschäftstag, Total Return mit US-Schatzwechseln.

Zitiert in: Aktiv oder passiv bei Anleihen und Rohstoffen: Warum die Regeln anders sind als bei Aktien · Glossar: Kollateralrendite

Blume und Edelen (2004) · S&P 500 Indexers, Tracking Error, and Liquidity

Blume, Marshall E.; Edelen, Roger M.. The Journal of Portfolio Management 30 (3), S. 37–46. doi:10.3905/jpm.2004.412317

S&P-500-Fonds könnten durch frühen Handel nach Ankündigungen Rendite gewinnen, handeln aber für einen kleinen Tracking Error zum Schlusskurs, oft über Vereinbarungen mit Liquiditätsanbietern.

Zitiert in: Smart Indexing: Mehrwert für Indexfonds rund um Corporate Actions und Indexänderungen

Federal Reserve (2025) · Federal Reserve Board issues Economic Well-Being of U.S. Households in 2024 report

Board of Governors of the Federal Reserve System. Pressemitteilung vom 28.5.2025; abgerufen am 31.10.2026. Quelle

63 % der Erwachsenen in den USA würden eine unerwartete Ausgabe von 400 $ mit Bargeld oder Gleichwertigem bezahlen, fast unverändert gegenüber den Vorjahren.

Federal Reserve (2026) · Federal Reserve Board's annual bank stress test confirms that large banks are well positioned to weather a severe recession (Pressemitteilung)

Board of Governors of the Federal Reserve System. Federal Reserve Board, 24.6.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Stresstest 2026 mit 32 Großbanken: schwere globale Rezession mit bis zu 10 % Arbeitslosigkeit, Hauspreisen −30 % und Gewerbeimmobilien −39 %; Verluste über 708 Mrd. US-Dollar, Kapitalquote im Aggregat −1,6 Prozentpunkte.

Zitiert in: Szenarioanalyse und Sensitivitätsanalyse: Aktien-, Zins-, Kredit- und Währungsrisiko im Stresstest

Bodie u. a. (1992) · Labor supply flexibility and portfolio choice in a life cycle model

Bodie, Zvi; Merton, Robert C.; Samuelson, William F.. Journal of Economic Dynamics and Control 16 (3-4), S. 427–449. doi:10.1016/0165-1889(92)90044-f

Lebenszyklus: Wer flexibel länger arbeiten kann, kann jung mehr Aktien halten.

Zitiert in: Aktienquote nach Alter: Faustregeln, Gleitpfad und was die Theorie sagt · Das ganze Vermögen: Gesamtvermögen aus Depot, Haus, Humankapital und Auto · Finanzziele-Methodik: wie Portfolio Lab einen Lebensplan simuliert · Glossar: Lebenszyklusmodell · Glossar: Humankapital

Boehmer u. a. (1991) · Event-study methodology under conditions of event-induced variance

Boehmer, Ekkehart; Musumeci, Jim; Poulsen, Annette B.. Journal of Financial Economics 30 (2), S. 253–272. doi:10.1016/0304-405X(91)90032-F

Steigt die Varianz durch das Ereignis, lehnen die üblichen Tests zu oft ab; ein standardisierter Querschnittstest (BMP-Test) behebt das ohne Verlust an Trennschärfe.

Zitiert in: Event-Studien: Wie man Kursreaktionen auf Ereignisse misst und testet

Boehmer u. a. (2008) · Which Shorts Are Informed?

Boehmer, Ekkehart; Jones, Charles M.; Zhang, Xiaoyan. The Journal of Finance 63 (2), S. 491–527. doi:10.1111/j.1540-6261.2008.01324.x

NYSE-Orderdaten 2000 bis 2004: Stark leerverkaufte Aktien entwickeln sich in den folgenden 20 Handelstagen deutlich schlechter als wenig leerverkaufte; am informativsten sind institutionelle Leerverkäufe außerhalb des Programmhandels.

Zitiert in: Leerverkauf, Hedgefonds und Hedging: Arten und Wirkung

Bogle (2007) · The Little Book of Common Sense Investing

Bogle, John C.. Wiley.

Plädoyer für günstige, breite Indexfonds: Kosten entscheiden über die Rendite der Anleger.

Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons · Glossar: Indexfonds

Bogousslavsky und Muravyev (2021) · Who Trades at the Close? Implications for Price Discovery, Liquidity, and Disagreement

Bogousslavsky, Vincent; Muravyev, Dmitriy. Vorläufige Fassung für die Jahrestagung der American Economic Association 2021; überarbeitet erschienen im Journal of Financial Markets 66 (2023). Quelle

Die Schlussauktion vereinte 2018 schon 7,5 % des täglichen Volumens an US-Aktien, nach 3,1 % 2010; Indexfonds und ETFs ziehen den Handel zum Schluss, Abweichungen der Schlusskurse kehren sich danach um.

Zitiert in: Ordertypen und Ausführung: von der Limit-Order über MOC und VWAP bis zu TAS und BTIC · Glossar: Schlussauktion

Böhme und Holz (2006) · The Effect of Stock Spam on Financial Markets

Böhme, Rainer; Holz, Thorsten. SSRN Working Paper 897431. doi:10.2139/ssrn.897431

Verbindet eingehende Aktien-Spam-Mails mit Börsendaten und findet kurzfristig deutliche Reaktionen von Umsatz und Kurs.

Zitiert in: Pump and Dump und Pennystocks: Wie die Masche funktioniert

Bollen u. a. (2011) · Twitter mood predicts the stock market

Bollen, Johan; Mao, Huina; Zeng, Xiaojun. Journal of Computational Science 2 (1), S. 1–8. doi:10.1016/j.jocs.2010.12.007

Stimmungsmaße aus Twitter-Beiträgen des Jahres 2008; einzelne Stimmungsdimensionen sollen die tägliche Richtung des Dow Jones deutlich besser vorhergesagt haben.

Zitiert in: Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen

Bollerslev (1986) · Generalized autoregressive conditional heteroskedasticity

Bollerslev, Tim. Journal of Econometrics 31 (3), S. 307–327. doi:10.1016/0304-4076(86)90063-1

Verallgemeinert ARCH zu GARCH; heute das Standardmodell für zeitlich schwankende Volatilität.

Zitiert in: Volatilität: wie stark ein Portfolio schwankt · Schiefe und Kurtosis: Warum Börsencrashs häufiger sind, als die Normalverteilung sagt · VIX: das Angstbarometer der Börse richtig lesen · Prognosemodelle für Renditen: ARIMA, GARCH, LSTM und Machine Learning · Glossar: GARCH-Modell

Bollerslev u. a. (2009) · Expected Stock Returns and Variance Risk Premia

Bollerslev, Tim; Tauchen, George; Zhou, Hao. Review of Financial Studies 22 (11), S. 4463–4492. doi:10.1093/rfs/hhp008

Die Varianz-Risikoprämie sagt Aktienrenditen über einige Monate voraus.

Zitiert in: VIX: das Angstbarometer der Börse richtig lesen · Volatilitäts-Dashboard: Methodik · Glossar: Varianzrisikoprämie

Bolton und Kacperczyk (2021) · Do investors care about carbon risk?

Bolton, Patrick; Kacperczyk, Marcin. Journal of Financial Economics 142 (2), S. 517–549. doi:10.1016/j.jfineco.2021.05.008

US-Aktien von Unternehmen mit höheren CO₂-Emissionen erzielten höhere Renditen, auch nach Kontrolle bekannter Faktoren. Die Autoren deuten das als Prämie für Klimarisiko.

Zitiert in: ESG-ETFs: SFDR, Ratings, Rendite und die Grenzen nachhaltiger Fonds

Bond (2019) · T. Rowe Price: The Man, the Company, and the Investment Philosophy

Bond, Cornelius C.. Wiley.

Biografie von Thomas Rowe Price Jr., der 1937 seine Firma gründete und Wachstumsaktien früh kaufen und lange halten wollte.

Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons

Bondarenko (2014) · Why Are Put Options So Expensive?

Bondarenko, Oleg. Quarterly Journal of Finance 4 (3), S. 1450015. doi:10.1142/s2010139214500153

Das Rätsel der zu teuren Puts: Historische Preise von Puts auf den S&P 500 waren mit den üblichen Gleichgewichtsmodellen unvereinbar, und mit einer modellfreien Methode lässt sich zeigen, dass kein Modell einer breiten Klasse sie erklärt.

Zitiert in: Tail Hedging: Was Put-Absicherung kostet, wann sie zahlt und was Short-Vol-Strategien lehren

Böni und Manigart (2022) · Private Debt Fund Returns, Persistence, and Market Conditions

Böni, Pascal; Manigart, Sophie. Financial Analysts Journal 78 (4), S. 121–144. doi:10.1080/0015198x.2022.2092384

Renditen von Private-Debt-Fonds nach Gebühren: über Anleihe- und Aktienvergleichsmaßstäben, aber stark gestreut, mit Persistenz je Manager und abhängig von den Kreditmarktbedingungen.

Zitiert in: Private Credit und Public Credit im Vergleich: Rendite, Risiken und was die Forschung zeigt · Private Debt in der Praxis: Direct Lending, Unitranche, Mezzanine, Kreditstruktur und Fondsvehikel

Booth und Fama (1992) · Diversification Returns and Asset Contributions

Booth, David G.; Fama, Eugene F.. Financial Analysts Journal 48 (3), S. 26–32. doi:10.2469/faj.v48.n3.26

Erklärt den Diversifikationsertrag: Die geometrische Rendite eines Portfolios liegt über dem Durchschnitt der geometrischen Einzelrenditen.

Zitiert in: CAGR: die durchschnittliche jährliche Rendite richtig berechnen · Rebalancing: das Portfolio zurück auf Kurs bringen · Zinseszins: Wie Erträge auf Erträge ein Vermögen wachsen lassen · Volatility Drag: Warum Schwankung Rendite kostet · Jenseits von Markowitz: Schätzfehler, Rauschen und echte Diversifikation · Overfitting-Check und Diversifikationsrendite: so rechnen Backtest und Taktik · Glossar: Rebalancing-Bonus · Glossar: Volatility Drag

Börsch-Supan u. a. (2012) · Riester Pensions in Germany: Design, Dynamics, Targetting Success and Crowding-In

Börsch-Supan, Axel; Coppola, Michela; Reil-Held, Anette. National Bureau of Economic Research, Working Paper 18014. doi:10.3386/w18014

Riester-Sparen erreichte 2010 9,4 Mrd. € bei 3,5 Mrd. € Förderkosten; die Förderung erreichte Familien gut, Geringverdiener schlechter, eine Verdrängung anderer Ersparnisse zeigt sich nicht.

Zitiert in: Altersvorsorge im Vergleich: Betriebsrente, Rürup, Altersvorsorgedepot und ETF-Rentenversicherung gegen den ETF-Sparplan

Bouchaud u. a. (2018) · Trades, Quotes and Prices: Financial Markets under the Microscope

Bouchaud, Jean-Philippe; Bonart, Julius; Donier, Jonathan; Gould, Martin. Cambridge University Press.

Lehrbuch zu Orderbüchern, Orderfluss und Marktwirkung, darunter das Quadratwurzel-Gesetz der Marktwirkung großer Aufträge.

Zitiert in: Ordertypen und Ausführung: von der Limit-Order über MOC und VWAP bis zu TAS und BTIC

Bouchey u. a. (2012) · Volatility Harvesting: Why Does Diversifying and Rebalancing Create Portfolio Growth?

Bouchey, Paul; Nemtchinov, Vassilii; Paulsen, Alex; Stein, David M.. The Journal of Wealth Management 15 (2), S. 26–35. doi:10.3905/jwm.2012.15.2.026

Volatility Harvesting: zusätzliches Wachstum aus Streuen und systematischem Rebalancing schwankender, nicht vollständig korrelierter Anlagen, aber keine höhere arithmetische Rendite.

Zitiert in: Overfitting-Check und Diversifikationsrendite: so rechnen Backtest und Taktik · Glossar: Volatility Harvesting

Boudoukh u. a. (2008) · The Myth of Long-Horizon Predictability

Boudoukh, Jacob; Richardson, Matthew; Whitelaw, Robert F.. Review of Financial Studies 21 (4), S. 1577–1605. doi:10.1093/rfs/hhl042

Warnt vor Regressionen mit überlappenden Zeiträumen: Die scheinbar hohe Vorhersagekraft langer Horizonte ist teils ein Artefakt.

Zitiert in: Shiller-KGV (CAPE): wie teuer ist der Aktienmarkt? · Bewertung mit dem Shiller-KGV: Methodik · Glossar: Überlappende Zeiträume

Bouman und Jacobsen (2002) · The Halloween Indicator, “Sell in May and Go Away”: Another Puzzle

Bouman, Sven; Jacobsen, Ben. American Economic Review 92 (5), S. 1618–1635. doi:10.1257/000282802762024683

Renditen von November bis April liegen in 36 von 37 Aktienmärkten über denen von Mai bis Oktober, in Großbritannien seit 1694; getestet mit einer Regression auf eine Dummy-Variable für das Winterhalbjahr.

Zitiert in: Saisonalität an der Börse: Sell in May, Januar-Effekt und wie man Kalendereffekte testet · Glossar: Halloween-Effekt

Box und Jenkins (1970) · Time Series Analysis: Forecasting and Control

Box, George E. P.; Jenkins, Gwilym M.. Holden-Day. Quelle

Begründet die Box-Jenkins-Methode für ARIMA-Modelle: identifizieren, schätzen, Residuen prüfen, prognostizieren.

Zitiert in: Prognosemodelle für Renditen: ARIMA, GARCH, LSTM und Machine Learning · Glossar: ARIMA-Modell

Boyle (1977) · Options: A Monte Carlo approach

Boyle, Phelim P.. Journal of Financial Economics 4 (3), S. 323–338. doi:10.1016/0304-405x(77)90005-8

Erste Anwendung der Monte-Carlo-Simulation in der Finanzwirtschaft (Bewertung von Optionen).

Zitiert in: Monte-Carlo-Simulation: wie sicher ist dein Plan? · Monte-Carlo-Methodik: wie Portfolio Lab Vermögenspfade simuliert · Optionsrechner: so bewertet Portfolio Lab Optionen

Bradley u. a. (2024) · Place Your Bets? The Value of Investment Research on Reddit’s Wallstreetbets

Bradley, Daniel; Hanousek, Jan; Jame, Russell; Xiao, Zicheng. The Review of Financial Studies 37 (5), S. 1409–1459. doi:10.1093/rfs/hhad098

Ausführliche Empfehlungen auf WallStreetBets sagten vor dem GameStop-Squeeze Renditen und Cashflow-Nachrichten voraus, danach nicht mehr; Beiträge über Kursdruck und Aufmerksamkeit nahmen zu.

Zitiert in: Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen

Braun u. a. (2024) · In Pursuit of Trend-Following Beta: The Promise and Pitfalls of Replication

Braun, Steven; Hoffstein, Corey; Jablecki, Juliusz. SSRN Working Paper. doi:10.2139/ssrn.4990063

Prüft, ob sich ein Index von Trendfolgefonds nachbilden lässt: grundsätzlich ja, einfache Regressionen bringen aber eigenes Abweichungsrisiko zwischen Gebührenersparnis und verlorenem Können.

Zitiert in: CTAs und Managed Futures: Branche, Positionsgröße, Kosten und Krisenschutz

Brav u. a. (2008) · Hedge Fund Activism, Corporate Governance, and Firm Performance

Brav, Alon; Jiang, Wei; Partnoy, Frank; Thomas, Randall. The Journal of Finance 63 (4), S. 1729–1775. doi:10.1111/j.1540-6261.2008.01373.x

Aktivistische Hedgefonds in den USA 2001 bis 2006: Erfolg oder Teilerfolg in zwei Dritteln der Fälle, Überrendite von etwa 7 % um die Bekanntgabe ohne spätere Umkehr, danach höhere Ausschüttungen und häufigere Wechsel an der Unternehmensspitze.

Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons · Glossar: Schedule 13D · Glossar: Activist Investor

Brée und Joseph (2013) · Testing for financial crashes using the Log Periodic Power Law model

Brée, David S.; Joseph, Nathan Lael. International Review of Financial Analysis 30, S. 287–297. doi:10.1016/j.irfa.2013.05.005

Prüft das Modell an elf Crashs im Hang Seng 1970 bis 2008: Parameter nur teilweise in den üblichen Bereichen, Mechanismus nicht bestätigt.

Zitiert in: Spekulationsblasen: Was sie sind und wie das LPPLS-Modell sie sucht

Breeden und Litzenberger (1978) · Prices of State-Contingent Claims Implicit in Option Prices

Breeden, Douglas T.; Litzenberger, Robert H.. The Journal of Business 51 (4). doi:10.1086/296025

Der Preis eines Anspruchs, der 1 $ zahlt, wenn ein Portfolio an einem künftigen Tag zwischen zwei Werten liegt, folgt aus der zweiten Ableitung der Preisfunktion von Calls. Darauf beruhen risikoneutrale Dichten aus Optionspreisen.

Zitiert in: Markterwartungen: Was Zinskurve, Inflationsanleihen und Optionen über die Zukunft verraten · Glossar: Risikoneutrale Wahrscheinlichkeit

Brennan und Schwartz (1988) · Time-Invariant Portfolio Insurance Strategies

Brennan, Michael J.; Schwartz, Eduardo S.. The Journal of Finance 43 (2), S. 283–299. doi:10.1111/j.1540-6261.1988.tb03939.x

Beschreibt die ganze Klasse zeitunabhängiger Versicherungsstrategien, die ohne festen Endtermin auskommen.

Zitiert in: CPPI: Wertsicherung mit Polster, Floor und Multiplikator

Brennan und Schwartz (1989) · Portfolio Insurance and Financial Market Equilibrium

Brennan, Michael J.; Schwartz, Eduardo S.. The Journal of Business 62 (4). doi:10.1086/296472

Gleichgewichtsmodell mit einem versicherten Anleger: wie Risikoprämie, Kosten der Versicherung, Marktvolatilität und Zinsen vom Anteil der Versicherung abhängen.

Zitiert in: CPPI: Wertsicherung mit Polster, Floor und Multiplikator

Breuer u. a. (2009) · How to Find Plausible, Severe, and Useful Stress Scenarios

Breuer, Thomas; Jandačka, Martin; Rheinberger, Klaus; Summer, Martin. International Journal of Central Banking 5 (3), S. 205–224. Quelle

Misst die Plausibilität eines Szenarios mit der Mahalanobis-Distanz und sucht im plausiblen Bereich systematisch das Szenario mit dem größten Verlust; nicht gestresste Faktoren auf ihren bedingten Erwartungswert zu setzen, maximiert die Plausibilität.

Zitiert in: Historischer Stresstest: wie du vergangene Krisen auf dein heutiges Portfolio überträgst · Szenarioanalyse und Sensitivitätsanalyse: Aktien-, Zins-, Kredit- und Währungsrisiko im Stresstest · Szenarien-Methodik: wie Portfolio Lab Stresstests rechnet · Glossar: Bedingter Erwartungswert · Glossar: Mahalanobis-Distanz

Brigo u. a. (2013) · Counterparty Credit Risk, Collateral and Funding: With Pricing Cases for All Asset Classes

Brigo, Damiano; Morini, Massimo; Pallavicini, Andrea. Wiley.

Bewertung von Kontrahentenrisiko mit Besicherung und Finanzierungskosten, mit Fallbeispielen für alle Anlageklassen einschließlich Wrong-Way-Risk.

Zitiert in: Kontrahenten- und Emittentenrisiko: CVA, ETCs, Zertifikate und Swaps

Brinson und Fachler (1985) · Measuring non-US. equity portfolio performance

Brinson, Gary P.; Fachler, Nimrod. The Journal of Portfolio Management 11 (3), S. 73–76. doi:10.3905/jpm.1985.409005

Misst Auslandsaktienportfolios gegen Länderindizes und trennt Länderallokation von Titelauswahl; auf diese Arbeit geht die Brinson-Fachler-Variante der Attribution zurück.

Zitiert in: Multi-Asset-Attribution: Gewichtungsschemata, Top-down und Bottom-up, Währungen und Overlays · Performance-Attribution: Brinson-Zerlegung, Faktoren und Verkettung über die Zeit · Risiko & Attribution: Methodik der Risikozerlegung und Brinson-Attribution · Glossar: Brinson-Attribution · Glossar: Allokationseffekt

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