Literatur: Autoren mit B
73 Studien, Bücher und Gesetze, jeweils mit Fundstelle, einem Satz zum Inhalt und den Seiten, auf denen sie zitiert werden. Alle Buchstaben
Beneish und Whaley (1996) · An Anatomy of the “S&P Game”: The Effects of Changing the Rules
Beneish, Messod D.; Whaley, Robert E.. The Journal of Finance 51 (5), S. 1909–1930. doi:10.1111/j.1540-6261.1996.tb05231.x
Seit S&P Änderungen fünf Tage vorher ankündigt, steigen aufgenommene Aktien zwischen Ankündigung und Stichtag überdurchschnittlich; ein Teil kehrt sich danach um.
Zitiert in: Smart Indexing: Mehrwert für Indexfonds rund um Corporate Actions und Indexänderungen
Bengen (1994) · Determining Withdrawal Rates Using Historical Data
Bengen, William P.. Journal of Financial Planning. Quelle
Prüft mit US-Daten seit 1926, welche inflationsangepasste Anfangsentnahme jeden historischen Zeitraum überstanden hätte; Ursprung der 4-%-Regel, empfohlen 50 bis 75 % Aktien.
Zitiert in: Sichere Entnahmerate: was die 4-%-Regel taugt · FIRE (Financial Independence, Retire Early): Lean, Fat, Coast und Barista FIRE · Finanzziele-Methodik: wie Portfolio Lab einen Lebensplan simuliert · Methodik der freien Finanzrechner: Lohn, Rente, FIRE, Auto, Immobilie und Depot · Glossar: FIRE-Zahl
Benzoni u. a. (2007) · Portfolio Choice over the Life-Cycle when the Stock and Labor Markets Are Cointegrated
Benzoni, Luca; Collin-Dufresne, Pierre; Goldstein, Robert S.. The Journal of Finance 62 (5), S. 2123–2167. doi:10.1111/j.1540-6261.2007.01271.x
Wandern Löhne und Dividenden langfristig gemeinsam, ist Humankapital bei Jungen aktienähnlich und bei Älteren anleiheähnlich; die optimale Aktienquote verläuft als Buckel.
Zitiert in: Das ganze Vermögen: Gesamtvermögen aus Depot, Haus, Humankapital und Auto · Glossar: Lebenszyklusmodell
Beracha und Johnson (2012) · Lessons from Over 30 Years of Buy versus Rent Decisions: Is the American Dream Always Wise?
Beracha, Eli; Johnson, Ken H.. Real Estate Economics 40 (2), S. 217–247. doi:10.1111/j.1540-6229.2011.00321.x
Bei einer Haltedauer wie der durchschnittlichen Wohndauer in den USA war Mieten über den größten Teil des Untersuchungszeitraums die bessere Anlagestrategie.
Zitiert in: Mieten oder kaufen: Nutzerkosten, Kaufnebenkosten 2026 und ein Vermögensvergleich über 20 Jahre
Berg u. a. (2022) · Aggregate Confusion: The Divergence of ESG Ratings
Berg, Florian; Kölbel, Julian F.; Rigobon, Roberto. Review of Finance 26 (6), S. 1315–1344. doi:10.1093/rof/rfac033
Vergleicht die ESG-Ratings von sechs Agenturen und zerlegt ihre Abweichung: 56 % gehen auf unterschiedliche Messung, 38 % auf den Umfang der Kategorien, 6 % auf die Gewichtung.
Zitiert in: Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen · ESG-ETFs: SFDR, Ratings, Rendite und die Grenzen nachhaltiger Fonds · ESG-Methodik: Nachhaltigkeit im Look-through · Glossar: ESG-Rating
Berg u. a. (2008) · Prediction market accuracy in the long run
Berg, Joyce E.; Nelson, Forrest D.; Rietz, Thomas A.. International Journal of Forecasting 24 (2), S. 285–300. doi:10.1016/j.ijforecast.2008.03.007
Iowa Electronic Markets gegen 964 Umfragen bei den US-Präsidentschaftswahlen 1988 bis 2004: Der Markt lag in 74 % der Fälle näher am Ergebnis, bei Prognosen mehr als 100 Tage vorher in jeder Wahl signifikant besser (Kurzfassung auf der Seite der Iowa Electronic Markets geprüft).
Zitiert in: Prognosemärkte als Wetten auf Ereignisse: was sie können und was nicht · Glossar: Prognosemarkt
Berk und Green (2004) · Mutual Fund Flows and Performance in Rational Markets
Berk, Jonathan B.; Green, Richard C.. Journal of Political Economy 112 (6), S. 1269–1295. doi:10.1086/424739
Wettbewerb um Kapital und sinkende Skalenerträge erklären, warum aktive Fonds im Mittel nicht besser abschneiden und Erfolg nicht anhält, obwohl die meisten Manager Können haben.
Zitiert in: Aktive ETFs: Wie sie funktionieren und was sie bringen
Berkin und Ye (2003) · Tax Management, Loss Harvesting, and HIFO Accounting
Berkin, Andrew L.; Ye, Jia. Financial Analysts Journal 59 (4), S. 91–102. doi:10.2469/faj.v59.n4.2548
Monte-Carlo-Studie: Laufende Einzahlungen, hohes Einzeltitelrisiko und niedrige Renditen machen Loss Harvesting ergiebiger, Entnahmen verringern den Vorteil; steuereffizientes Management schlägt einen einfachen Indexfonds nach Steuern.
Zitiert in: Steuern sparen im Depot: Verlustverrechnung, Freistellungsauftrag, Günstigerprüfung und Tax-Loss-Harvesting
Berkowitz (2000) · A coherent framework for stress testing
Berkowitz, Jeremy. The Journal of Risk 2 (2), S. 5–15. doi:10.21314/jor.2000.021
Kritisiert Stresstests außerhalb des Risikomodells, weil die Szenarien keine Wahrscheinlichkeit haben, und schlägt vor, sie mit Wahrscheinlichkeiten ins Risikomodell einzubauen; zuvor als Arbeitspapier der Federal Reserve 1999 erschienen.
Zitiert in: Historischer Stresstest: wie du vergangene Krisen auf dein heutiges Portfolio überträgst · Szenarioanalyse und Sensitivitätsanalyse: Aktien-, Zins-, Kredit- und Währungsrisiko im Stresstest · Szenarien-Methodik: wie Portfolio Lab Stresstests rechnet
Berkowitz u. a. (1988) · The Total Cost of Transactions on the NYSE
Berkowitz, Stephen A.; Logue, Dennis E.; Noser, Eugene A.. The Journal of Finance 43 (1), S. 97–112. doi:10.1111/j.1540-6261.1988.tb02591.x
Führt den volumengewichteten Durchschnittspreis des Tages (VWAP) als Maßstab der Ausführungskosten ein; bei mehr als 14.000 Aufträgen kosteten Kommission und Marktwirkung zusammen im Mittel 23 Basispunkte.
Zitiert in: Ordertypen und Ausführung: von der Limit-Order über MOC und VWAP bis zu TAS und BTIC · Glossar: VWAP
Bernardo und Ledoit (2000) · Gain, Loss, and Asset Pricing
Bernardo, Antonio E.; Ledoit, Olivier. Journal of Political Economy 108 (1), S. 144–172. doi:10.1086/262114
Misst die Attraktivität einer Anlage mit dem Verhältnis aus erwartetem Gewinn und erwartetem Verlust (Gain-Loss Ratio) und leitet daraus Preisgrenzen her.
Zitiert in: Risikokennzahlen jenseits der Sharpe Ratio: Treynor, Calmar, Omega, Ulcer Index und mehr
Bernhardt und Eckblad (2013) · Stock Market Crash of 1987
Bernhardt, Donald; Eckblad, Marshall. Federal Reserve History, Stand 22.11.2013. Quelle
Überblick über den Schwarzen Montag am 19. Oktober 1987, seine Ursachen einschließlich der Portfolio-Versicherung und die Reaktion der Fed.
Zitiert in: CPPI: Wertsicherung mit Polster, Floor und Multiplikator
Bernstein (2000) · The Intelligent Asset Allocator
Bernstein, William J.. McGraw-Hill.
Einführung in die Asset Allocation mit historischen Renditen, Korrelationen und Rebalancing.
Zitiert in: Rebalancing: das Portfolio zurück auf Kurs bringen
Bertrand und Prigent (2002) · Portfolio Insurance Strategies: OBPI versus CPPI
Bertrand, Philippe; Prigent, Jean-Luc. SSRN. doi:10.2139/ssrn.299688
Vergleicht optionsbasierte Portfolio-Versicherung (OBPI) und CPPI nach Auszahlungsprofil und Verhalten über die Zeit.
Zitiert in: CPPI: Wertsicherung mit Polster, Floor und Multiplikator · Glossar: OBPI
Bessembinder (1992) · Systematic Risk, Hedging Pressure, and Risk Premiums in Futures Markets
Bessembinder, Hendrik. Review of Financial Studies 5 (4), S. 637–667. doi:10.1093/rfs/5.4.637
Renditen von Währungs- und Agrarfutures hängen mit den Nettopositionen der Absicherer zusammen. Absicherungsdruck ist also Teil der Risikoprämie.
Zitiert in: Aktiv oder passiv bei Anleihen und Rohstoffen: Warum die Regeln anders sind als bei Aktien · Stimmung: Methodik für Angst-Gier-Index, Put/Call und COT
Bessembinder (2018) · Do stocks outperform Treasury bills?
Bessembinder, Hendrik. Journal of Financial Economics 129 (3), S. 440–457. doi:10.1016/j.jfineco.2018.06.004
Mehr als die Hälfte der US-Aktien seit 1926 brachte über ihre Lebensdauer weniger als Geldmarktpapiere; rund 4 % der Unternehmen erklären die gesamte Wertschöpfung.
Zitiert in: CAGR: die durchschnittliche jährliche Rendite richtig berechnen · Korrelation und Diversifikation: warum Mischen das Risiko senkt · MSCI World vs. ACWI vs. FTSE All-World: Aufbau, Konzentration und Kombinationen · Themen-ETFs und Hype: Was Studien, Kosten und Überschneidungen zeigen · Zinseszins: Wie Erträge auf Erträge ein Vermögen wachsen lassen · Aktienrisikoprämie: Wie viel mehr Aktien bringen und warum das ein Rätsel ist · Equal Weight vs. Cap Weight: Gewichtung, Rebalancing und Faktorneigungen · Look-through: was wirklich in deinen ETFs steckt · Stock Picking: Warum Einzelaktien so schwer zu treffen sind · Venture Capital: Finanzierungsrunden, Bewertung, Power Law und was die Forschung über die Rendite weiß · Glossar: Wenige Gewinneraktien
Bessembinder u. a. (2020) · A Survey of the Microstructure of Fixed-Income Markets
Bessembinder, Hendrik; Spatt, Chester; Venkataraman, Kumar. Journal of Financial and Quantitative Analysis 55 (1), S. 1–45. doi:10.1017/S0022109019000231
Überblick über Handelsregeln und Kosten an Anleihemärkten (Staatsanleihen, Unternehmens- und Kommunalanleihen, verbriefte Papiere) im Vergleich zu Aktien: OTC-Handel mit Suchkosten, Händlernetze, begrenzte Transparenz.
Zitiert in: Market Making und Anleihenhandel: Spread, Inventar, Axes, RFQ, Cross Trades und Matrix Pricing
Bessembinder u. a. (2023) · Long-Term Shareholder Returns: Evidence from 64,000 Global Stocks
Bessembinder, Hendrik; Chen, Te-Feng; Choi, Goeun; Wei, K. C. John. Financial Analysts Journal 79 (3), S. 33–63. doi:10.1080/0015198X.2023.2188870
Auch weltweit brachte von 1990 bis 2020 die Mehrheit der Aktien weniger als einmonatige US-Staatspapiere, und ein kleiner Teil der Unternehmen schuf die gesamte Wertsteigerung.
Zitiert in: Stock Picking: Warum Einzelaktien so schwer zu treffen sind
Best und Grauer (1991) · On the Sensitivity of Mean-Variance-Efficient Portfolios to Changes in Asset Means: Some Analytical and Computational Results
Best, Michael J.; Grauer, Robert R.. Review of Financial Studies 4 (2), S. 315–342. doi:10.1093/rfs/4.2.315
Zeigt, wie stark sich optimale Gewichte schon bei kleinen Änderungen der erwarteten Renditen verschieben.
Zitiert in: Effizienzlinie: Portfolio-Optimierung nach Markowitz · Jenseits von Markowitz: Schätzfehler, Rauschen und echte Diversifikation · Kovarianzschätzung: Warum Optimierer Shrinkage brauchen · Resampling-Optimierung nach Michaud: stabilere Portfoliogewichte durch Simulation · Optimierungsmethodik: Schätzung, Zielfunktionen, Black-Litterman, Resampling und Walk-forward
Betzer und Theissen (2009) · Insider Trading and Corporate Governance: The Case of Germany
Betzer, André; Theissen, Erik. European Financial Management 15 (2), S. 402–429. doi:10.1111/j.1468-036x.2007.00422.x
Deutsche Insidergeschäfte gehen mit signifikanten abnormalen Renditen einher, stärker vor Ergebnisveröffentlichungen; Eigentümerstruktur und Rechnungslegung wirken, die Position des Insiders nicht.
Zitiert in: Insiderhandel: was verboten ist, was erlaubt ist und was Directors' Dealings verraten
Bhardwaj u. a. (2014) · Fooling Some of the People All of the Time: The Inefficient Performance and Persistence of Commodity Trading Advisors
Bhardwaj, Geetesh; Gorton, Gary B.; Rouwenhorst, K. Geert. Review of Financial Studies 27 (11), S. 3099–3132. doi:10.1093/rfs/hhu040
CTAs 1994 bis 2012: nach Gebühren keine signifikante Überrendite über US-Geldmarktpapieren, vor Gebühren 6,1 %. Den Großteil behielten die Manager; kein Alpha gegenüber einfachen Futures-Strategien.
Zitiert in: Aktiv oder passiv bei Anleihen und Rohstoffen: Warum die Regeln anders sind als bei Aktien · CTAs und Managed Futures: Branche, Positionsgröße, Kosten und Krisenschutz · Glossar: Performance Fee
Bhardwaj u. a. (2015) · Facts and Fantasies about Commodity Futures Ten Years Later
Bhardwaj, Geetesh; Gorton, Gary; Rouwenhorst, Geert. National Bureau of Economic Research, NBER Working Paper 21243. doi:10.3386/w21243
Prüft die Ergebnisse von Gorton und Rouwenhorst (2006) zehn Jahre später außerhalb der Stichprobe; sie halten im Wesentlichen.
Zitiert in: Aktiv oder passiv bei Anleihen und Rohstoffen: Warum die Regeln anders sind als bei Aktien
Bhattacharya und Daouk (2002) · The World Price of Insider Trading
Bhattacharya, Utpal; Daouk, Hazem. The Journal of Finance 57 (1), S. 75–108. doi:10.1111/1540-6261.00416
Von 103 Ländern mit Aktienmarkt hatten 87 Insidergesetze, aber nur 38 setzten sie durch; die Eigenkapitalkosten sanken erst nach der ersten Strafverfolgung.
Zitiert in: Insiderhandel: was verboten ist, was erlaubt ist und was Directors' Dealings verraten
Black (1972) · Capital Market Equilibrium with Restricted Borrowing
Black, Fischer. The Journal of Business 45 (3). doi:10.1086/295472
Zeigt das CAPM ohne risikofreie Kreditaufnahme (Zero-Beta-CAPM) und erklärt, warum die Wertpapiermarktlinie flacher sein kann.
Zitiert in: Beta und Alpha: wie stark ein Fonds mit dem Markt geht · CAPM: Das Capital Asset Pricing Model und die Wertpapiermarktlinie · Hebel im Portfolio: Rendite, Risiko, Kosten und Margin Calls · Low-Volatility-Anomalie und Betting against Beta · Glossar: Wertpapiermarktlinie · Glossar: Zero-Beta-CAPM
Black und Scholes (1973) · The Pricing of Options and Corporate Liabilities
Black, Fischer; Scholes, Myron. Journal of Political Economy 81 (3), S. 637–654. doi:10.1086/260062
Black-Scholes-Formel für Optionspreise; Grundlage der impliziten Volatilität.
Zitiert in: VIX: das Angstbarometer der Börse richtig lesen · Optionsbewertung: wie faire Optionspreise entstehen · Glossar: Option · Glossar: Black-Scholes-Modell · Glossar: Implizite Volatilität
Black (1976) · The pricing of commodity contracts
Black, Fischer. Journal of Financial Economics 3 (1-2), S. 167–179. doi:10.1016/0304-405X(76)90024-6
Bewertung von Termin- und Futures-Kontrakten und Optionen darauf (Black-76-Modell).
Zitiert in: Optionsbewertung: wie faire Optionspreise entstehen · Optionsrechner: so bewertet Portfolio Lab Optionen · Glossar: Black-76-Modell
Black und Jones (1987) · Simplifying portfolio insurance
Black, Fischer; Jones, Robert W.. The Journal of Portfolio Management 14 (1), S. 48–51. doi:10.3905/jpm.1987.409131
Stellt die CPPI-Regel vor: Aktien in Höhe eines festen Vielfachen des Polsters über einer Untergrenze.
Zitiert in: CPPI: Wertsicherung mit Polster, Floor und Multiplikator · CPPI-Backtest: Methodik · Glossar: CPPI
Black und Perold (1992) · Theory of constant proportion portfolio insurance
Black, Fischer; Perold, André F.. Journal of Economic Dynamics and Control 16 (3-4), S. 403–426. doi:10.1016/0165-1889(92)90043-E
Mathematische Theorie der CPPI: wie sich Wert und Polster der Strategie entwickeln und welche Eigenschaften sie hat.
Zitiert in: CPPI: Wertsicherung mit Polster, Floor und Multiplikator · CPPI-Backtest: Methodik · Glossar: CPPI
Black und Litterman (1992) · Global Portfolio Optimization
Black, Fischer; Litterman, Robert. Financial Analysts Journal 48 (5), S. 28–43. doi:10.2469/faj.v48.n5.28
Das Black-Litterman-Modell: Marktgleichgewicht als Ausgangspunkt, eigene Einschätzungen mit Vertrauen bayesianisch eingemischt.
Zitiert in: Black-Litterman: eigene Einschätzungen sauber einbauen · Resampling-Optimierung nach Michaud: stabilere Portfoliogewichte durch Simulation · Optimierungsmethodik: Schätzung, Zielfunktionen, Black-Litterman, Resampling und Walk-forward · Glossar: Bayes-Statistik
Blake u. a. (1993) · The Performance of Bond Mutual Funds
Blake, Christopher R.; Elton, Edwin J.; Gruber, Martin J.. The Journal of Business 66 (3). doi:10.1086/296609
US-Rentenfonds bleiben nach Kosten hinter passenden Indizes zurück; ein Prozentpunkt mehr Kosten kostet etwa einen Prozentpunkt Rendite, vergangene Ergebnisse sagen künftige nicht voraus.
Zitiert in: Aktiv oder passiv bei Anleihen und Rohstoffen: Warum die Regeln anders sind als bei Aktien
Blanc-Brude und Hasan (2016) · A Structural Model of Credit Risk for Illiquid Debt
Blanc-Brude, Frédéric; Hasan, Majid. The Journal of Fixed Income 26 (1), S. 6–19. doi:10.3905/jfi.2016.26.1.006
Strukturelles Kreditrisikomodell für illiquide Kredite ohne Kursreihe: Verlauf des Schuldendienstdeckungsgrads, Tilgungsplan und Covenants genügen, um Ausfallrisiken von Projektfinanzierungen zu schätzen.
Zitiert in: Infrastruktur-Investments: Equity und Debt, Erlösmodelle, Bewertung und Forschung · Glossar: Projektfinanzierung · Glossar: Schuldendienstdeckungsgrad (DSCR)
Blanc-Brude u. a. (2017) · Searching for a listed infrastructure asset class using mean–variance spanning
Blanc-Brude, Frédéric; Whittaker, Timothy; Wilde, Simon. Financial Markets and Portfolio Management 31 (2), S. 137–179. doi:10.1007/s11408-017-0286-z
Börsennotierte Infrastrukturaktien bilden nach Sektoren abgegrenzt keine eigene Anlageklasse und verbessern bestehende Portfolios nicht; eine Abgrenzung nach Geschäftsmodell zeigt ein anderes Profil.
Zitiert in: Infrastruktur-Investments: Equity und Debt, Erlösmodelle, Bewertung und Forschung
Blanc-Brude u. a. (2018) · Calibrating Credit Risk Dynamics in Private Infrastructure Debt
Blanc-Brude, Frédéric; Hasan, Majid; Whittaker, Timothy. The Journal of Fixed Income 27 (4), S. 54–71. doi:10.3905/jfi.2018.27.4.054
Kalibriert die Dynamik des Schuldendienstdeckungsgrads mit Bayes-Verfahren an Cashflows von 267 europäischen Infrastrukturprojekten über 17 Jahre; Modelle der Ratingagenturen schätzen das Kreditrisiko privater Kredite verzerrt.
Zitiert in: Infrastruktur-Investments: Equity und Debt, Erlösmodelle, Bewertung und Forschung · Glossar: Schuldendienstdeckungsgrad (DSCR)
Blanchard und Watson (1982) · Bubbles, Rational Expectations and Financial Markets
Blanchard, Olivier J.; Watson, Mark W.. National Bureau of Economic Research, Working Paper 945. doi:10.3386/w0945
Rationale Blasen: Blasen, davonlaufende Kurse und Crashs können mit rationalem Verhalten vereinbar sein; statistisch nachweisen lassen sie sich kaum.
Zitiert in: Spekulationsblasen: Was sie sind und wie das LPPLS-Modell sie sucht · Glossar: Rationale Blase
Blitz u. a. (2012) · The Performance of European Index Funds and Exchange-Traded Funds
Blitz, David; Huij, Joop; Swinkels, Laurens. European Financial Management 18 (4), S. 649–662. doi:10.1111/j.1468-036x.2010.00550.x
Europäische Indexfonds und ETFs bleiben 50 bis 150 Basispunkte pro Jahr hinter ihren Indizes; die Quellensteuer auf Dividenden erklärt das mindestens so gut wie die Kosten.
Zitiert in: Indexanbieter und Bewertungszeitpunkt: Warum gleiche Indizes verschieden rechnen
Block u. a. (2024) · A Survey of Private Debt Funds
Block, Joern; Jang, Young Soo; Kaplan, Steven N.; Schulze, Anna. The Review of Corporate Finance Studies 13 (2), S. 335–383. doi:10.1093/rcfs/cfae001
Befragung von Private-Debt-Fonds in den USA und Europa: wie sie Kredite auswählen, Covenants verhandeln, Hebel einsetzen und mit Private-Equity-Sponsoren arbeiten.
Zitiert in: Private Credit und Public Credit im Vergleich: Rendite, Risiken und was die Forschung zeigt · Private Debt in der Praxis: Direct Lending, Unitranche, Mezzanine, Kreditstruktur und Fondsvehikel · Glossar: Direct Lending · Glossar: Covenant
Bloomberg-Methodik (2026) · Bloomberg Fixed Income Index Methodology
Bloomberg Index Services Limited. Bloomberg, 8.1.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Gemeinsame Regeln der Bloomberg-Anleiheindizes: Mindestvolumen, mittleres von drei Ratings, Restlaufzeit ab einem Jahr, monatliche Neuzusammensetzung.
Zitiert in: Aktiv oder passiv bei Anleihen und Rohstoffen: Warum die Regeln anders sind als bei Aktien · Indexanbieter und Bewertungszeitpunkt: Warum gleiche Indizes verschieden rechnen · Glossar: Bums-Problem
BCOM-Methodik (2026) · Bloomberg Commodity Index Methodology
Bloomberg Index Services Limited. Bloomberg, Februar 2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Regeln des Bloomberg Commodity Index: Liquidität und Produktion im Verhältnis 2 : 1, Ober- und Untergrenzen je Rohstoff und Gruppe, Rollen vom 6. bis 10. Geschäftstag, Total Return mit US-Schatzwechseln.
Zitiert in: Aktiv oder passiv bei Anleihen und Rohstoffen: Warum die Regeln anders sind als bei Aktien · Glossar: Kollateralrendite
Blume und Edelen (2004) · S&P 500 Indexers, Tracking Error, and Liquidity
Blume, Marshall E.; Edelen, Roger M.. The Journal of Portfolio Management 30 (3), S. 37–46. doi:10.3905/jpm.2004.412317
S&P-500-Fonds könnten durch frühen Handel nach Ankündigungen Rendite gewinnen, handeln aber für einen kleinen Tracking Error zum Schlusskurs, oft über Vereinbarungen mit Liquiditätsanbietern.
Zitiert in: Smart Indexing: Mehrwert für Indexfonds rund um Corporate Actions und Indexänderungen
Federal Reserve (2025) · Federal Reserve Board issues Economic Well-Being of U.S. Households in 2024 report
Board of Governors of the Federal Reserve System. Pressemitteilung vom 28.5.2025; abgerufen am 31.10.2026. Quelle
63 % der Erwachsenen in den USA würden eine unerwartete Ausgabe von 400 $ mit Bargeld oder Gleichwertigem bezahlen, fast unverändert gegenüber den Vorjahren.
Federal Reserve (2026) · Federal Reserve Board's annual bank stress test confirms that large banks are well positioned to weather a severe recession (Pressemitteilung)
Board of Governors of the Federal Reserve System. Federal Reserve Board, 24.6.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Stresstest 2026 mit 32 Großbanken: schwere globale Rezession mit bis zu 10 % Arbeitslosigkeit, Hauspreisen −30 % und Gewerbeimmobilien −39 %; Verluste über 708 Mrd. US-Dollar, Kapitalquote im Aggregat −1,6 Prozentpunkte.
Zitiert in: Szenarioanalyse und Sensitivitätsanalyse: Aktien-, Zins-, Kredit- und Währungsrisiko im Stresstest
Bodie u. a. (1992) · Labor supply flexibility and portfolio choice in a life cycle model
Bodie, Zvi; Merton, Robert C.; Samuelson, William F.. Journal of Economic Dynamics and Control 16 (3-4), S. 427–449. doi:10.1016/0165-1889(92)90044-f
Lebenszyklus: Wer flexibel länger arbeiten kann, kann jung mehr Aktien halten.
Zitiert in: Aktienquote nach Alter: Faustregeln, Gleitpfad und was die Theorie sagt · Das ganze Vermögen: Gesamtvermögen aus Depot, Haus, Humankapital und Auto · Finanzziele-Methodik: wie Portfolio Lab einen Lebensplan simuliert · Glossar: Lebenszyklusmodell · Glossar: Humankapital
Boehmer u. a. (1991) · Event-study methodology under conditions of event-induced variance
Boehmer, Ekkehart; Musumeci, Jim; Poulsen, Annette B.. Journal of Financial Economics 30 (2), S. 253–272. doi:10.1016/0304-405X(91)90032-F
Steigt die Varianz durch das Ereignis, lehnen die üblichen Tests zu oft ab; ein standardisierter Querschnittstest (BMP-Test) behebt das ohne Verlust an Trennschärfe.
Zitiert in: Event-Studien: Wie man Kursreaktionen auf Ereignisse misst und testet
Boehmer u. a. (2008) · Which Shorts Are Informed?
Boehmer, Ekkehart; Jones, Charles M.; Zhang, Xiaoyan. The Journal of Finance 63 (2), S. 491–527. doi:10.1111/j.1540-6261.2008.01324.x
NYSE-Orderdaten 2000 bis 2004: Stark leerverkaufte Aktien entwickeln sich in den folgenden 20 Handelstagen deutlich schlechter als wenig leerverkaufte; am informativsten sind institutionelle Leerverkäufe außerhalb des Programmhandels.
Zitiert in: Leerverkauf, Hedgefonds und Hedging: Arten und Wirkung
Bogle (2007) · The Little Book of Common Sense Investing
Bogle, John C.. Wiley.
Plädoyer für günstige, breite Indexfonds: Kosten entscheiden über die Rendite der Anleger.
Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons · Glossar: Indexfonds
Bogousslavsky und Muravyev (2021) · Who Trades at the Close? Implications for Price Discovery, Liquidity, and Disagreement
Bogousslavsky, Vincent; Muravyev, Dmitriy. Vorläufige Fassung für die Jahrestagung der American Economic Association 2021; überarbeitet erschienen im Journal of Financial Markets 66 (2023). Quelle
Die Schlussauktion vereinte 2018 schon 7,5 % des täglichen Volumens an US-Aktien, nach 3,1 % 2010; Indexfonds und ETFs ziehen den Handel zum Schluss, Abweichungen der Schlusskurse kehren sich danach um.
Zitiert in: Ordertypen und Ausführung: von der Limit-Order über MOC und VWAP bis zu TAS und BTIC · Glossar: Schlussauktion
Böhme und Holz (2006) · The Effect of Stock Spam on Financial Markets
Böhme, Rainer; Holz, Thorsten. SSRN Working Paper 897431. doi:10.2139/ssrn.897431
Verbindet eingehende Aktien-Spam-Mails mit Börsendaten und findet kurzfristig deutliche Reaktionen von Umsatz und Kurs.
Zitiert in: Pump and Dump und Pennystocks: Wie die Masche funktioniert
Bollen u. a. (2011) · Twitter mood predicts the stock market
Bollen, Johan; Mao, Huina; Zeng, Xiaojun. Journal of Computational Science 2 (1), S. 1–8. doi:10.1016/j.jocs.2010.12.007
Stimmungsmaße aus Twitter-Beiträgen des Jahres 2008; einzelne Stimmungsdimensionen sollen die tägliche Richtung des Dow Jones deutlich besser vorhergesagt haben.
Zitiert in: Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen
Bollerslev (1986) · Generalized autoregressive conditional heteroskedasticity
Bollerslev, Tim. Journal of Econometrics 31 (3), S. 307–327. doi:10.1016/0304-4076(86)90063-1
Verallgemeinert ARCH zu GARCH; heute das Standardmodell für zeitlich schwankende Volatilität.
Zitiert in: Volatilität: wie stark ein Portfolio schwankt · Schiefe und Kurtosis: Warum Börsencrashs häufiger sind, als die Normalverteilung sagt · VIX: das Angstbarometer der Börse richtig lesen · Prognosemodelle für Renditen: ARIMA, GARCH, LSTM und Machine Learning · Glossar: GARCH-Modell
Bollerslev u. a. (2009) · Expected Stock Returns and Variance Risk Premia
Bollerslev, Tim; Tauchen, George; Zhou, Hao. Review of Financial Studies 22 (11), S. 4463–4492. doi:10.1093/rfs/hhp008
Die Varianz-Risikoprämie sagt Aktienrenditen über einige Monate voraus.
Zitiert in: VIX: das Angstbarometer der Börse richtig lesen · Volatilitäts-Dashboard: Methodik · Glossar: Varianzrisikoprämie
Bolton und Kacperczyk (2021) · Do investors care about carbon risk?
Bolton, Patrick; Kacperczyk, Marcin. Journal of Financial Economics 142 (2), S. 517–549. doi:10.1016/j.jfineco.2021.05.008
US-Aktien von Unternehmen mit höheren CO₂-Emissionen erzielten höhere Renditen, auch nach Kontrolle bekannter Faktoren. Die Autoren deuten das als Prämie für Klimarisiko.
Zitiert in: ESG-ETFs: SFDR, Ratings, Rendite und die Grenzen nachhaltiger Fonds
Bond (2019) · T. Rowe Price: The Man, the Company, and the Investment Philosophy
Bond, Cornelius C.. Wiley.
Biografie von Thomas Rowe Price Jr., der 1937 seine Firma gründete und Wachstumsaktien früh kaufen und lange halten wollte.
Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons
Bondarenko (2014) · Why Are Put Options So Expensive?
Bondarenko, Oleg. Quarterly Journal of Finance 4 (3), S. 1450015. doi:10.1142/s2010139214500153
Das Rätsel der zu teuren Puts: Historische Preise von Puts auf den S&P 500 waren mit den üblichen Gleichgewichtsmodellen unvereinbar, und mit einer modellfreien Methode lässt sich zeigen, dass kein Modell einer breiten Klasse sie erklärt.
Zitiert in: Tail Hedging: Was Put-Absicherung kostet, wann sie zahlt und was Short-Vol-Strategien lehren
Böni und Manigart (2022) · Private Debt Fund Returns, Persistence, and Market Conditions
Böni, Pascal; Manigart, Sophie. Financial Analysts Journal 78 (4), S. 121–144. doi:10.1080/0015198x.2022.2092384
Renditen von Private-Debt-Fonds nach Gebühren: über Anleihe- und Aktienvergleichsmaßstäben, aber stark gestreut, mit Persistenz je Manager und abhängig von den Kreditmarktbedingungen.
Zitiert in: Private Credit und Public Credit im Vergleich: Rendite, Risiken und was die Forschung zeigt · Private Debt in der Praxis: Direct Lending, Unitranche, Mezzanine, Kreditstruktur und Fondsvehikel
Booth und Fama (1992) · Diversification Returns and Asset Contributions
Booth, David G.; Fama, Eugene F.. Financial Analysts Journal 48 (3), S. 26–32. doi:10.2469/faj.v48.n3.26
Erklärt den Diversifikationsertrag: Die geometrische Rendite eines Portfolios liegt über dem Durchschnitt der geometrischen Einzelrenditen.
Zitiert in: CAGR: die durchschnittliche jährliche Rendite richtig berechnen · Rebalancing: das Portfolio zurück auf Kurs bringen · Zinseszins: Wie Erträge auf Erträge ein Vermögen wachsen lassen · Volatility Drag: Warum Schwankung Rendite kostet · Jenseits von Markowitz: Schätzfehler, Rauschen und echte Diversifikation · Overfitting-Check und Diversifikationsrendite: so rechnen Backtest und Taktik · Glossar: Rebalancing-Bonus · Glossar: Volatility Drag
Börsch-Supan u. a. (2012) · Riester Pensions in Germany: Design, Dynamics, Targetting Success and Crowding-In
Börsch-Supan, Axel; Coppola, Michela; Reil-Held, Anette. National Bureau of Economic Research, Working Paper 18014. doi:10.3386/w18014
Riester-Sparen erreichte 2010 9,4 Mrd. € bei 3,5 Mrd. € Förderkosten; die Förderung erreichte Familien gut, Geringverdiener schlechter, eine Verdrängung anderer Ersparnisse zeigt sich nicht.
Bouchaud u. a. (2018) · Trades, Quotes and Prices: Financial Markets under the Microscope
Bouchaud, Jean-Philippe; Bonart, Julius; Donier, Jonathan; Gould, Martin. Cambridge University Press.
Lehrbuch zu Orderbüchern, Orderfluss und Marktwirkung, darunter das Quadratwurzel-Gesetz der Marktwirkung großer Aufträge.
Zitiert in: Ordertypen und Ausführung: von der Limit-Order über MOC und VWAP bis zu TAS und BTIC
Bouchey u. a. (2012) · Volatility Harvesting: Why Does Diversifying and Rebalancing Create Portfolio Growth?
Bouchey, Paul; Nemtchinov, Vassilii; Paulsen, Alex; Stein, David M.. The Journal of Wealth Management 15 (2), S. 26–35. doi:10.3905/jwm.2012.15.2.026
Volatility Harvesting: zusätzliches Wachstum aus Streuen und systematischem Rebalancing schwankender, nicht vollständig korrelierter Anlagen, aber keine höhere arithmetische Rendite.
Zitiert in: Overfitting-Check und Diversifikationsrendite: so rechnen Backtest und Taktik · Glossar: Volatility Harvesting
Boudoukh u. a. (2008) · The Myth of Long-Horizon Predictability
Boudoukh, Jacob; Richardson, Matthew; Whitelaw, Robert F.. Review of Financial Studies 21 (4), S. 1577–1605. doi:10.1093/rfs/hhl042
Warnt vor Regressionen mit überlappenden Zeiträumen: Die scheinbar hohe Vorhersagekraft langer Horizonte ist teils ein Artefakt.
Zitiert in: Shiller-KGV (CAPE): wie teuer ist der Aktienmarkt? · Bewertung mit dem Shiller-KGV: Methodik · Glossar: Überlappende Zeiträume
Bouman und Jacobsen (2002) · The Halloween Indicator, “Sell in May and Go Away”: Another Puzzle
Bouman, Sven; Jacobsen, Ben. American Economic Review 92 (5), S. 1618–1635. doi:10.1257/000282802762024683
Renditen von November bis April liegen in 36 von 37 Aktienmärkten über denen von Mai bis Oktober, in Großbritannien seit 1694; getestet mit einer Regression auf eine Dummy-Variable für das Winterhalbjahr.
Zitiert in: Saisonalität an der Börse: Sell in May, Januar-Effekt und wie man Kalendereffekte testet · Glossar: Halloween-Effekt
Box und Jenkins (1970) · Time Series Analysis: Forecasting and Control
Box, George E. P.; Jenkins, Gwilym M.. Holden-Day. Quelle
Begründet die Box-Jenkins-Methode für ARIMA-Modelle: identifizieren, schätzen, Residuen prüfen, prognostizieren.
Zitiert in: Prognosemodelle für Renditen: ARIMA, GARCH, LSTM und Machine Learning · Glossar: ARIMA-Modell
Boyle (1977) · Options: A Monte Carlo approach
Boyle, Phelim P.. Journal of Financial Economics 4 (3), S. 323–338. doi:10.1016/0304-405x(77)90005-8
Erste Anwendung der Monte-Carlo-Simulation in der Finanzwirtschaft (Bewertung von Optionen).
Zitiert in: Monte-Carlo-Simulation: wie sicher ist dein Plan? · Monte-Carlo-Methodik: wie Portfolio Lab Vermögenspfade simuliert · Optionsrechner: so bewertet Portfolio Lab Optionen
Bradley u. a. (2024) · Place Your Bets? The Value of Investment Research on Reddit’s Wallstreetbets
Bradley, Daniel; Hanousek, Jan; Jame, Russell; Xiao, Zicheng. The Review of Financial Studies 37 (5), S. 1409–1459. doi:10.1093/rfs/hhad098
Ausführliche Empfehlungen auf WallStreetBets sagten vor dem GameStop-Squeeze Renditen und Cashflow-Nachrichten voraus, danach nicht mehr; Beiträge über Kursdruck und Aufmerksamkeit nahmen zu.
Zitiert in: Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen
Braun u. a. (2024) · In Pursuit of Trend-Following Beta: The Promise and Pitfalls of Replication
Braun, Steven; Hoffstein, Corey; Jablecki, Juliusz. SSRN Working Paper. doi:10.2139/ssrn.4990063
Prüft, ob sich ein Index von Trendfolgefonds nachbilden lässt: grundsätzlich ja, einfache Regressionen bringen aber eigenes Abweichungsrisiko zwischen Gebührenersparnis und verlorenem Können.
Zitiert in: CTAs und Managed Futures: Branche, Positionsgröße, Kosten und Krisenschutz
Brav u. a. (2008) · Hedge Fund Activism, Corporate Governance, and Firm Performance
Brav, Alon; Jiang, Wei; Partnoy, Frank; Thomas, Randall. The Journal of Finance 63 (4), S. 1729–1775. doi:10.1111/j.1540-6261.2008.01373.x
Aktivistische Hedgefonds in den USA 2001 bis 2006: Erfolg oder Teilerfolg in zwei Dritteln der Fälle, Überrendite von etwa 7 % um die Bekanntgabe ohne spätere Umkehr, danach höhere Ausschüttungen und häufigere Wechsel an der Unternehmensspitze.
Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons · Glossar: Schedule 13D · Glossar: Activist Investor
Brée und Joseph (2013) · Testing for financial crashes using the Log Periodic Power Law model
Brée, David S.; Joseph, Nathan Lael. International Review of Financial Analysis 30, S. 287–297. doi:10.1016/j.irfa.2013.05.005
Prüft das Modell an elf Crashs im Hang Seng 1970 bis 2008: Parameter nur teilweise in den üblichen Bereichen, Mechanismus nicht bestätigt.
Zitiert in: Spekulationsblasen: Was sie sind und wie das LPPLS-Modell sie sucht
Breeden und Litzenberger (1978) · Prices of State-Contingent Claims Implicit in Option Prices
Breeden, Douglas T.; Litzenberger, Robert H.. The Journal of Business 51 (4). doi:10.1086/296025
Der Preis eines Anspruchs, der 1 $ zahlt, wenn ein Portfolio an einem künftigen Tag zwischen zwei Werten liegt, folgt aus der zweiten Ableitung der Preisfunktion von Calls. Darauf beruhen risikoneutrale Dichten aus Optionspreisen.
Zitiert in: Markterwartungen: Was Zinskurve, Inflationsanleihen und Optionen über die Zukunft verraten · Glossar: Risikoneutrale Wahrscheinlichkeit
Brennan und Schwartz (1988) · Time-Invariant Portfolio Insurance Strategies
Brennan, Michael J.; Schwartz, Eduardo S.. The Journal of Finance 43 (2), S. 283–299. doi:10.1111/j.1540-6261.1988.tb03939.x
Beschreibt die ganze Klasse zeitunabhängiger Versicherungsstrategien, die ohne festen Endtermin auskommen.
Zitiert in: CPPI: Wertsicherung mit Polster, Floor und Multiplikator
Brennan und Schwartz (1989) · Portfolio Insurance and Financial Market Equilibrium
Brennan, Michael J.; Schwartz, Eduardo S.. The Journal of Business 62 (4). doi:10.1086/296472
Gleichgewichtsmodell mit einem versicherten Anleger: wie Risikoprämie, Kosten der Versicherung, Marktvolatilität und Zinsen vom Anteil der Versicherung abhängen.
Zitiert in: CPPI: Wertsicherung mit Polster, Floor und Multiplikator
Breuer u. a. (2009) · How to Find Plausible, Severe, and Useful Stress Scenarios
Breuer, Thomas; Jandačka, Martin; Rheinberger, Klaus; Summer, Martin. International Journal of Central Banking 5 (3), S. 205–224. Quelle
Misst die Plausibilität eines Szenarios mit der Mahalanobis-Distanz und sucht im plausiblen Bereich systematisch das Szenario mit dem größten Verlust; nicht gestresste Faktoren auf ihren bedingten Erwartungswert zu setzen, maximiert die Plausibilität.
Zitiert in: Historischer Stresstest: wie du vergangene Krisen auf dein heutiges Portfolio überträgst · Szenarioanalyse und Sensitivitätsanalyse: Aktien-, Zins-, Kredit- und Währungsrisiko im Stresstest · Szenarien-Methodik: wie Portfolio Lab Stresstests rechnet · Glossar: Bedingter Erwartungswert · Glossar: Mahalanobis-Distanz
Brigo u. a. (2013) · Counterparty Credit Risk, Collateral and Funding: With Pricing Cases for All Asset Classes
Brigo, Damiano; Morini, Massimo; Pallavicini, Andrea. Wiley.
Bewertung von Kontrahentenrisiko mit Besicherung und Finanzierungskosten, mit Fallbeispielen für alle Anlageklassen einschließlich Wrong-Way-Risk.
Zitiert in: Kontrahenten- und Emittentenrisiko: CVA, ETCs, Zertifikate und Swaps
Brinson und Fachler (1985) · Measuring non-US. equity portfolio performance
Brinson, Gary P.; Fachler, Nimrod. The Journal of Portfolio Management 11 (3), S. 73–76. doi:10.3905/jpm.1985.409005
Misst Auslandsaktienportfolios gegen Länderindizes und trennt Länderallokation von Titelauswahl; auf diese Arbeit geht die Brinson-Fachler-Variante der Attribution zurück.
Zitiert in: Multi-Asset-Attribution: Gewichtungsschemata, Top-down und Bottom-up, Währungen und Overlays · Performance-Attribution: Brinson-Zerlegung, Faktoren und Verkettung über die Zeit · Risiko & Attribution: Methodik der Risikozerlegung und Brinson-Attribution · Glossar: Brinson-Attribution · Glossar: Allokationseffekt
Brinson u. a. (1986) · Determinants of Portfolio Performance
Brinson, Gary P.; Hood, L. Randolph; Beebower, Gilbert L.. Financial Analysts Journal 42 (4), S. 39–44. doi:10.2469/faj.v42.n4.39
Zerlegt die Renditen von Pensionsfonds in Anlagepolitik, Market Timing und Titelauswahl; die strategische Aufteilung erklärt den Großteil der Schwankung über die Zeit.
Zitiert in: 60/40-Portfolio: Die klassische Mischung aus Aktien und Anleihen · Portfolio-Reporting: Rendite, Risiko, Attribution und Kosten richtig berichten · Strategische und taktische Asset-Allokation und der Total Portfolio Approach · Multi-Asset-Attribution: Gewichtungsschemata, Top-down und Bottom-up, Währungen und Overlays · Performance-Attribution: Brinson-Zerlegung, Faktoren und Verkettung über die Zeit · Stilanalyse nach Sharpe: was ein Fonds wirklich macht · Risiko & Attribution: Methodik der Risikozerlegung und Brinson-Attribution · Glossar: Policy Portfolio · Glossar: Brinson-Attribution · Glossar: Selektionseffekt · Glossar: Interaktionseffekt · Glossar: Strategische Asset Allocation
Angaben zu Zeitschriftenartikeln über Crossref geprüft. Die Artikel im Wissensbereich geben die Kernaussagen sinngemäß wieder; wörtliche Zitate sind kurz und am Original geprüft.