Portfolio Lab

Literatur: Autoren mit S

41 Studien, Bücher und Gesetze, jeweils mit Fundstelle, einem Satz zum Inhalt und den Seiten, auf denen sie zitiert werden. Alle Buchstaben

S&P DJI, Equal-Weight-FAQ (2025) · S&P 500 Equal Weight Index: Frequently Asked Questions

S&P Dow Jones Indices. S&P Dow Jones Indices (Daten bis April 2025); abgerufen am 26.10.2026. Quelle

Vierteljährliches Rebalancing; mehr als die Hälfte der Mehrrendite stammt aus dem höheren Gewicht kleinerer Titel, dazu eine Neigung zu Value und gegen Momentum.

Zitiert in: Equal Weight vs. Cap Weight: Gewichtung, Rebalancing und Faktorneigungen

S&P Dow Jones Indices (2026) · S&P Dow Jones Indices' 2026 Equity Country Classification Consultation – Extended

S&P Dow Jones Indices. S&P Dow Jones Indices, 14.7.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Konsultation 2026: Polen soll vom Schwellen- zum Industrieland aufsteigen; Südkorea zählt bereits zu den Industrieländern.

Zitiert in: Indexanbieter und Bewertungszeitpunkt: Warum gleiche Indizes verschieden rechnen

iBoxx-Methodik (2026) · iBoxx Pfandbriefe Index Methodology

S&P Dow Jones Indices. S&P Dow Jones Indices, Juli 2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Regeln eines iBoxx-Anleiheindex: Geldkurse, neue Anleihen zum Briefkurs, Mindestvolumen 500 Mio. €, Restlaufzeit ab einem Jahr, monatliche Anpassung.

Zitiert in: Indexanbieter und Bewertungszeitpunkt: Warum gleiche Indizes verschieden rechnen

S&P-GSCI-Methodik (2026) · S&P GSCI Methodology

S&P Dow Jones Indices. S&P Dow Jones Indices, August 2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Regeln des S&P GSCI: Gewichtung nach der durchschnittlichen Weltproduktion von fünf Jahren, Mindestliquidität, Rollen vom 5. bis 9. Geschäftstag, Total Return mit Zinsen auf die Sicherheiten.

Zitiert in: Aktiv oder passiv bei Anleihen und Rohstoffen: Warum die Regeln anders sind als bei Aktien

Saccone (2024) · Times Change: The Era of the Private Equity Denominator Effect

Saccone, Massimiliano. CFA Institute Research and Policy Center, Enterprising Investor, 4.3.2024; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Beschreibt den Denominator-Effekt von 2022: Bewertungen privater Fonds lösten sich von Aktien und Anleihen, Anleger waren übergewichtet und konnten am Zweitmarkt im Schnitt nur zu 81 % des NAV verkaufen.

Zitiert in: Private Equity erklärt: Strategien, Fondsstruktur, Gebühren und was die Forschung zur Rendite zeigt · Private Markets messen: J-Kurve, Cashflows, Glättung und Public Proxy · Glossar: Secondaries

Said und Dickey (1984) · Testing for unit roots in autoregressive-moving average models of unknown order

Said, Said E.; Dickey, David A.. Biometrika 71 (3), S. 599–607. doi:10.1093/biomet/71.3.599

Erweitert den Dickey-Fuller-Test um verzögerte Differenzen (Augmented Dickey-Fuller), damit er auch bei unbekannter Autokorrelation gilt.

Zitiert in: Pairs-Trading und statistische Arbitrage: Idee, Methoden, Forschung · Long/Short und statistische Arbitrage: Methodik · Glossar: Augmented-Dickey-Fuller-Test

Samuelson (1958) · An Exact Consumption-Loan Model of Interest with or without the Social Contrivance of Money

Samuelson, Paul A.. Journal of Political Economy 66 (6), S. 467–482. doi:10.1086/258100

Modell überlappender Generationen: Ein Generationenvertrag wie das Umlageverfahren bringt eine „biologische“ Verzinsung in Höhe des Bevölkerungswachstums.

Zitiert in: Die neue Aktienrente in Deutschland: Frühstart-Rente, Generationenkapital, Altersvorsorgedepot · Glossar: Umlageverfahren

Samuelson (1969) · Lifetime Portfolio Selection By Dynamic Stochastic Programming

Samuelson, Paul A.. The Review of Economics and Statistics 51 (3). doi:10.2307/1926559

Unter bestimmten Annahmen hängt die optimale Aktienquote nicht vom Anlagehorizont ab.

Zitiert in: Aktienquote nach Alter: Faustregeln, Gleitpfad und was die Theorie sagt

Samuelson (1971) · The “Fallacy” of Maximizing the Geometric Mean in Long Sequences of Investing or Gambling

Samuelson, Paul A.. Proceedings of the National Academy of Sciences 68 (10), S. 2493–2496. doi:10.1073/pnas.68.10.2493

Widerspricht der Idee, dass langfristige Anleger stets das geometrische Mittel maximieren sollten.

Zitiert in: CAGR: die durchschnittliche jährliche Rendite richtig berechnen · Volatility Drag: Warum Schwankung Rendite kostet · Kelly-Kriterium: Wie viel setzen für maximales Wachstum?

Satchell und Scowcroft (2000) · A demystification of the Black–Litterman model: Managing quantitative and traditional portfolio construction

Satchell, S; Scowcroft, A. Journal of Asset Management 1 (2), S. 138–150. doi:10.1057/palgrave.jam.2240011

Leitet das Black-Litterman-Modell formal her und zeigt Varianten der Mischung von Gleichgewicht und Einschätzungen.

Zitiert in: Black-Litterman: eigene Einschätzungen sauber einbauen

Scherer (2002) · Portfolio Resampling: Review and Critique

Scherer, Bernd. Financial Analysts Journal 58 (6), S. 98–109. doi:10.2469/faj.v58.n6.2489

Ordnet Resampling als durchdachte Heuristik gegen Schätzfehler ein und weist auf Eigenheiten hin, die die Interpretation erschweren.

Zitiert in: Resampling-Optimierung nach Michaud: stabilere Portfoliogewichte durch Simulation · Optimierungsmethodik: Schätzung, Zielfunktionen, Black-Litterman, Resampling und Walk-forward

Schizas (2014) · Active ETFs and Their Performance vis-à-vis Passive ETFs, Mutual Funds, and Hedge Funds

Schizas, Panagiotis. The Journal of Wealth Management 17 (3), S. 84–98. doi:10.3905/jwm.2014.17.3.084

Frühe aktive ETFs schwankten stärker als passive, schnitten am Ende ähnlich ab und übertrafen Investmentfonds in vielen Fällen bei der mittleren Rendite.

Zitiert in: Aktive ETFs: Wie sie funktionieren und was sie bringen

Schmeling u. a. (2026) · Crypto Carry

Schmeling, Maik; Schrimpf, Andreas; Todorov, Karamfil. Management Science. doi:10.1287/mnsc.2024.05069

Der Carry zwischen Krypto-Futures und Kassapreisen erreicht zeitweise mehr als 40 % pro Jahr; Ursachen sind Nachfrage trendfolgender Kleinanleger nach Hebel und knappes Arbitrage-Kapital wegen Regeln und Sicherheitsanforderungen.

Zitiert in: Glossar: Funding Rate

Schmidt u. a. (2016) · Runs on Money Market Mutual Funds

Schmidt, Lawrence; Timmermann, Allan; Wermers, Russ. American Economic Review 106 (9), S. 2625–2657. doi:10.1257/aer.20140678

Tägliche Mittelflüsse von US-Geldmarktfonds im September 2008: Der Ansturm nach der Lehman-Pleite folgte einem Muster, bei dem Anleger auf das Verhalten anderer reagieren.

Zitiert in: Geldmarkt-ETF oder Tagesgeld: Zinsen, Sicherheit und Steuern im Vergleich

Schrimpf u. a. (2020) · Leverage and margin spirals in fixed income markets during the Covid-19 crisis

Schrimpf, Andreas; Shin, Hyun Song; Sushko, Vladyslav. Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, BIS Bulletin Nr. 2 vom 2. April 2020; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Mitte März 2020 erzwangen Turbulenzen Verkäufe von Staatsanleihen durch Investoren, die kleine Preisunterschiede mit Hebel ausnutzten; große Bestände gehebelter Investoren können die Marktfunktion stören.

Zitiert in: Basis-Trades: positive und negative Basis bei Anleihen, CDS und Futures

Schwarz (1978) · Estimating the Dimension of a Model

Schwarz, Gideon. The Annals of Statistics 6 (2), S. 461–464. doi:10.1214/aos/1176344136

Leitet das Bayessche Informationskriterium (BIC) als Näherung der bayesschen Modellwahl für große Stichproben her; es bestraft jeden Parameter mit ln n.

Zitiert in: Regime-Modelle: Hidden Markov, Markov-Switching und Co. · Regime-Methodik: wie das Hidden-Markov-Modell rechnet · Glossar: Informationskriterium

Scope Fund Analysis (2026) · ELTIF-Markt wächst weiter: Private Debt und Evergreen-Fonds dominieren

Scope Fund Analysis. Bericht über eine Auswertung von Scope auf FundResearch.de vom 28.08.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Marktzahlen bis Ende Juli 2026: 315 aktive ELTIFs in Europa, 224 seit den neuen Regeln, Schwerpunkt Private Debt, Private Equity und Infrastruktur, viele neue Fonds als Evergreen-Struktur.

Zitiert in: ELTIF: Private Markets für Privatanleger nach den Regeln von ELTIF 2.0

Sensoy (2009) · Performance evaluation and self-designated benchmark indexes in the mutual fund industry

Sensoy, Berk A.. Journal of Financial Economics 92 (1), S. 25–39. doi:10.1016/j.jfineco.2008.02.011

Viele aktive US-Aktienfonds nennen eine Benchmark, die nicht zu ihrem tatsächlichen Stil passt, und Anleger reagieren trotzdem auf den Vergleich mit ihr.

Seyhun (1986) · Insiders' profits, costs of trading, and market efficiency

Seyhun, H. Nejat. Journal of Financial Economics 16 (2), S. 189–212. doi:10.1016/0304-405x(86)90060-7

Insider erzielen mit ihren Geschäften Überrenditen; für Außenstehende, die gemeldete Insidergeschäfte nachahmen, verschwindet der Vorteil weitgehend nach Handelskosten.

Zitiert in: Insiderhandel: was verboten ist, was erlaubt ist und was Directors' Dealings verraten

Sharpe (1964) · Capital Asset Prices: A Theory of Market Equilibrium under Conditions of Risk

Sharpe, William F.. The Journal of Finance 19 (3), S. 425–442. doi:10.1111/j.1540-6261.1964.tb02865.x

Leitet das Capital Asset Pricing Model her: Im Gleichgewicht wird nur das Marktrisiko (Beta) mit einer Prämie entlohnt.

Zitiert in: Sharpe Ratio: Rendite pro Einheit Risiko · Beta und Alpha: wie stark ein Fonds mit dem Markt geht · CAPM: Das Capital Asset Pricing Model und die Wertpapiermarktlinie · Effizienzlinie: Portfolio-Optimierung nach Markowitz · Faktorinvesting: die Fama-French-Faktoren verstehen · Risikofaktoren im Look-through: Methodik · Glossar: Marktfaktor · Glossar: Systematisches Risiko · Glossar: Kapitalmarktlinie · Glossar: Wertpapiermarktlinie · Glossar: CAPM

Sharpe (1966) · Mutual Fund Performance

Sharpe, William F.. The Journal of Business 39 (S1). doi:10.1086/294846

Führt das Verhältnis aus Überrendite und Volatilität als Maß für Fondsqualität ein. Daraus wurde die Sharpe Ratio.

Zitiert in: Sharpe Ratio: Rendite pro Einheit Risiko

Sharpe (1975) · Likely Gains from Market Timing

Sharpe, William F.. Financial Analysts Journal 31 (2), S. 60–69. doi:10.2469/faj.v31.n2.60

Market Timing muss sehr oft richtig liegen, um sich gegenüber Kaufen und Halten zu lohnen.

Zitiert in: Market Timing: Lässt sich der richtige Zeitpunkt treffen? · Strategische und taktische Asset-Allokation und der Total Portfolio Approach

Sharpe und Tint (1990) · Liabilities— A New Approach

Sharpe, William F.; Tint, Lawrence G.. The Journal of Portfolio Management 16 (2), S. 5–10. doi:10.3905/jpm.1990.409248

Asset-Liability-Optimierung: Portfolios relativ zu den Verpflichtungen statt absolut beurteilen (Surplus-Optimierung).

Zitiert in: Asset-Liability-Management: Vermögen an künftigen Ausgaben ausrichten · Liability Driven Investing und Cashflow Driven Investing: Verbindlichkeiten mit Anleihen decken · ALM-Methodik: wie Portfolio Lab Vermögen gegen Verpflichtungen rechnet · Glossar: Surplus

Sharpe (1992) · Asset allocation

Sharpe, William F.. The Journal of Portfolio Management 18 (2), S. 7–19. doi:10.3905/jpm.1992.409394

Begründet die renditebasierte Stilanalyse: Fondsrenditen werden durch Indizes mit nicht negativen Gewichten erklärt.

Zitiert in: Aktive ETFs: Wie sie funktionieren und was sie bringen · Performance-Attribution: Brinson-Zerlegung, Faktoren und Verkettung über die Zeit · Stilanalyse nach Sharpe: was ein Fonds wirklich macht · Renditebasierte Stilanalyse: Methodik · Look-through: So durchleuchtet Portfolio Lab Fonds

Sharpe (1994) · The Sharpe Ratio

Sharpe, William F.. The Journal of Portfolio Management 21 (1), S. 49–58. doi:10.3905/jpm.1994.409501

Sharpe definiert seine Kennzahl genauer, auch als Ex-ante- und Ex-post-Maß über Differenzrenditen.

Zitiert in: Sharpe Ratio: Rendite pro Einheit Risiko · Kennzahlen-Methodik: wie Portfolio Lab Rendite und Risiko misst

Shefrin und Statman (1985) · The Disposition to Sell Winners Too Early and Ride Losers Too Long: Theory and Evidence

Shefrin, Hersh; Statman, Meir. The Journal of Finance 40 (3), S. 777–790. doi:10.1111/j.1540-6261.1985.tb05002.x

Begründet den Dispositionseffekt mit Verlustaversion, mentaler Buchführung, Reue und Selbstkontrolle; Steuern allein erklären das Verhalten nicht.

Shefrin und Statman (2000) · Behavioral Portfolio Theory

Shefrin, Hersh; Statman, Meir. The Journal of Financial and Quantitative Analysis 35 (2). doi:10.2307/2676187

Anleger bauen Portfolios in Schichten mentaler Konten: eine sichere Schicht gegen Armut und eine riskante für die Chance auf Reichtum.

Zitiert in: Core-Satellite mit breitem Kern und gezielten Satelliten: Kosten, Tracking Error und Regeln

Shefrin und Statman (1984) · Explaining Investor Preference for Cash Dividends

Shefrin, Hersh M.; Statman, Meir. Journal of Financial Economics 13 (2), S. 253–282. doi:10.1016/0304-405X(84)90025-4

Erklärt die Vorliebe vieler Anleger für Bardividenden mit Selbstkontrolle und mentaler Buchführung statt mit Rendite.

Zitiert in: Thesaurierend oder ausschüttend: Welcher ETF passt besser? · Dividendenstrategie und Dividenden-ETFs kritisch betrachtet: Irrelevanz, Steuern, Faktoren

Shefrin und Thaler (1988) · The Behavioral Life-Cycle Hypothesis

Shefrin, Hersh M.; Thaler, Richard H.. Economic Inquiry 26 (4), S. 609–643. doi:10.1111/j.1465-7295.1988.tb01520.x

Haushalte behandeln Teile ihres Vermögens als getrennte mentale Konten mit unterschiedlicher Neigung, sie auszugeben.

Shiller (1980) · Do Stock Prices Move Too Much to be Justified by Subsequent Changes in Dividends?

Shiller, Robert J.. National Bureau of Economic Research, Working Paper 456. doi:10.3386/w0456

Aktienkurse schwanken viel stärker, als spätere Dividenden rechtfertigen würden (Arbeitspapier zum Aufsatz von 1981).

Zitiert in: Effizienzmarkthypothese: Warum es so schwer ist, den Markt zu schlagen · Glossar: Übermäßige Volatilität

Shiller (2000) · Irrational Exuberance

Shiller, Robert J.. Princeton University Press.

Buch über spekulative Blasen; populär gemacht wurde darin das zyklisch bereinigte KGV (CAPE).

Zitiert in: Immobilien als Geldanlage: vermietete Wohnung, REITs, offene Fonds und Private Real Estate · Shiller-KGV (CAPE): wie teuer ist der Aktienmarkt? · Spekulationsblasen: Was sie sind und wie das LPPLS-Modell sie sucht · Bewertung mit dem Shiller-KGV: Methodik · Glossar: Spekulationsblase

Shiller (2014) · Speculative Asset Prices

Shiller, Robert J.. American Economic Review 104 (6), S. 1486–1517. doi:10.1257/aer.104.6.1486

Nobelpreis-Vorlesung: Spekulative Blasen als soziale Epidemie, Shillers Definition der Blase und warum ein plötzliches Platzen nicht dazugehören muss.

Zitiert in: Spekulationsblasen: Was sie sind und wie das LPPLS-Modell sie sucht

Shiller u. a. (2020) · CAPE and the COVID-19 Pandemic Effect

Shiller, Robert J.; Black, Laurence; Jivraj, Farouk. SSRN. doi:10.2139/ssrn.3714737

Vergleicht das CAPE mehrerer Märkte mit den langfristigen Zinsen und schätzt die erwartete reale Überrendite von Aktien gegenüber Anleihen vor und während der Pandemie.

Zitiert in: Shiller-KGV (CAPE): wie teuer ist der Aktienmarkt? · Bewertung mit dem Shiller-KGV: Methodik

Shleifer (1986) · Do Demand Curves for Stocks Slope Down?

Shleifer, Andrei. The Journal of Finance 41 (3), S. 579–590. doi:10.1111/j.1540-6261.1986.tb04518.x

Aktien, die in den S&P 500 aufgenommen werden, erzielen bei der Ankündigung eine Überrendite, die mit Käufen der Indexfonds zusammenhängt. Das spricht für nach unten geneigte Nachfragekurven.

Zitiert in: Index-Effekt: Was bei Aufnahmen in einen Index und Streichungen mit den Kursen passiert · Smart Indexing: Mehrwert für Indexfonds rund um Corporate Actions und Indexänderungen · Glossar: Index-Effekt

Shleifer und Vishny (1997) · The Limits of Arbitrage

Shleifer, Andrei; Vishny, Robert W.. The Journal of Finance 52 (1), S. 35–55. doi:10.1111/j.1540-6261.1997.tb03807.x

Arbitrage braucht Kapital und ist riskant; mit fremdem Geld kann sie gerade dann versagen, wenn Preise weit vom fairen Wert abweichen.

Zitiert in: Leerverkauf, Hedgefonds und Hedging: Arten und Wirkung · Basis-Trades: positive und negative Basis bei Anleihen, CDS und Futures · Distressed Debt: Strategien, Insolvenzrecht, Erlösquoten und Rendite beim Investieren in Krisen · Pairs-Trading und statistische Arbitrage: Idee, Methoden, Forschung

Shum u. a. (2016) · Intraday Share Price Volatility and Leveraged ETF Rebalancing

Shum, Pauline; Hejazi, Walid; Haryanto, Edgar; Rodier, Arthur. Review of Finance 20 (6), S. 2379–2409. doi:10.1093/rof/rfv061

2006 bis 2011 hing die Schwankung zum Handelsschluss mit dem möglichen Nachhebeln gehebelter ETFs zusammen, am stärksten an den unruhigsten Tagen.

Zitiert in: Wie gehebelte ETFs gebaut werden: Swaps, tägliches Rebalancing und Gamma-Risiko

Shumway (1997) · The Delisting Bias in CRSP Data

Shumway, Tyler. The Journal of Finance 52 (1), S. 327–340. doi:10.1111/j.1540-6261.1997.tb03818.x

Zeigt, dass für die meisten aus negativen Gründen von der Börse genommenen Aktien die letzte Rendite fehlt und diese Renditen groß sind.

Siegel (2016) · The Shiller CAPE Ratio: A New Look

Siegel, Jeremy J.. Financial Analysts Journal 72 (3), S. 41–50. doi:10.2469/faj.v72.n3.1

Kritik am CAPE: Geänderte Bilanzierungsregeln drücken die Gewinne und lassen das CAPE zu hoch erscheinen.

Zitiert in: Shiller-KGV (CAPE): wie teuer ist der Aktienmarkt? · Bewertung mit dem Shiller-KGV: Methodik

Simon und Campasano (2014) · The VIX Futures Basis: Evidence and Trading Strategies

Simon, David P.; Campasano, Jim. The Journal of Derivatives 21 (3), S. 54–69. doi:10.3905/jod.2014.21.3.054

Der Abstand der VIX-Futures zum VIX hat keine nennenswerte Prognosekraft für die spätere Veränderung des VIX, wohl aber für spätere Renditen der Futures.

Zitiert in: Volatilitäts-Dashboard: Methodik · Glossar: VIX-Futures-Basis

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