Portfolio Lab

Literatur: Autoren mit M

50 Studien, Bücher und Gesetze, jeweils mit Fundstelle, einem Satz zum Inhalt und den Seiten, auf denen sie zitiert werden. Alle Buchstaben

Macaulay (1938) · Some Theoretical Problems Suggested by the Movements of Interest Rates, Bond Yields and Stock Prices in the United States since 1856

Macaulay, Frederick R.. National Bureau of Economic Research. Quelle

Führt die Duration als mittlere Bindungsdauer der Zahlungen einer Anleihe ein.

Zitiert in: Duration: wie stark Anleihen auf Zinsen reagieren · Anleihen-Mathematik: Preis, Rendite, Duration, Konvexität und Spreads rechnen · Asset-Liability-Management: Vermögen an künftigen Ausgaben ausrichten · ALM-Methodik: wie Portfolio Lab Vermögen gegen Verpflichtungen rechnet · Risikofaktoren im Look-through: Methodik · Glossar: Macaulay-Duration

MacKinlay (1997) · Event Studies in Economics and Finance

MacKinlay, A. Craig. Journal of Economic Literature 35 (1), S. 13–39. Quelle

Standardübersicht zur Methodik von Event-Studien: Schätz- und Ereignisfenster, Marktmodell, abnormale und kumulierte abnormale Renditen und ihre Tests.

Zitiert in: Event-Studien: Wie man Kursreaktionen auf Ereignisse misst und testet · Glossar: Ereignisstudie · Glossar: Kumulierte abnormale Rendite

MacKinnon (1994) · Approximate Asymptotic Distribution Functions for Unit-Root and Cointegration Tests

MacKinnon, James G.. Journal of Business & Economic Statistics 12 (2), S. 167–176. doi:10.1080/07350015.1994.10510005

Näherungsformeln für die Verteilung von Einheitswurzel- und Kointegrationstests, mit denen sich p-Werte berechnen lassen.

Zitiert in: Pairs-Trading und statistische Arbitrage: Idee, Methoden, Forschung · Long/Short und statistische Arbitrage: Methodik · Glossar: Engle-Granger-Test

MacLean u. a. (2010) · Long-term capital growth: the good and bad properties of the Kelly and fractional Kelly capital growth criteria

MacLean, Leonard C.; Thorp, Edward O.; Ziemba, William T.. Quantitative Finance 10 (7), S. 681–687. doi:10.1080/14697688.2010.506108

Fasst gute und schlechte Eigenschaften des Kelly-Kriteriums zusammen: höchstes Wachstum, aber sehr große Zwischenverluste.

Zitiert in: Hebel im Portfolio: Rendite, Risiko, Kosten und Margin Calls · Kelly-Kriterium: Wie viel setzen für maximales Wachstum? · Glossar: Bruchteil-Kelly

Madhavan (2003) · The Russell Reconstitution Effect

Madhavan, Ananth. Financial Analysts Journal 59 (4), S. 51–64. doi:10.2469/faj.v59.n4.2545

Renditeeffekte der jährlichen Russell-Rekonstitution 1996–2002: teuer für Fonds, die am Stichtag umschichten, lohnend, aber riskant für Anbieter von Liquidität.

Zitiert in: Smart Indexing: Mehrwert für Indexfonds rund um Corporate Actions und Indexänderungen

Madrian und Shea (2001) · The Power of Suggestion: Inertia in 401(k) Participation and Savings Behavior

Madrian, Brigitte C.; Shea, Dennis F.. The Quarterly Journal of Economics 116 (4), S. 1149–1187. doi:10.1162/003355301753265543

Automatische Anmeldung erhöht die Teilnahme an 401(k)-Plänen deutlich; viele behalten Standard-Sparrate und Standardfonds bei.

Zitiert in: Die neue Aktienrente in Deutschland: Frühstart-Rente, Generationenkapital, Altersvorsorgedepot · Altersvorsorge im Vergleich: Betriebsrente, Rürup, Altersvorsorgedepot und ETF-Rentenversicherung gegen den ETF-Sparplan

Magdon-Ismail u. a. (2004) · On the maximum drawdown of a Brownian motion

Magdon-Ismail, Malik; Atiya, Amir F.; Pratap, Amrit; Abu-Mostafa, Yaser S.. Journal of Applied Probability 41 (1), S. 147–161. doi:10.1239/jap/1077134674

Leitet die Verteilung des maximalen Drawdowns einer Brownschen Bewegung her, abhängig von Drift, Volatilität und Dauer.

Zitiert in: Maximum Drawdown: der größte Verlust vom Höchststand · Risikokennzahlen jenseits der Sharpe Ratio: Treynor, Calmar, Omega, Ulcer Index und mehr

Maillard u. a. (2010) · The Properties of Equally Weighted Risk Contribution Portfolios

Maillard, Sébastien; Roncalli, Thierry; Teïletche, Jérôme. The Journal of Portfolio Management 36 (4), S. 60–70. doi:10.3905/jpm.2010.36.4.060

Beschreibt die Eigenschaften von Portfolios mit gleichem Risikobeitrag (Risk Parity) zwischen Minimum-Varianz und Gleichgewichtung.

Zitiert in: All-Weather-Portfolio: Für jedes Wirtschaftsklima gerüstet? · Effizienzlinie: Portfolio-Optimierung nach Markowitz · Liquid Real Assets: Inflationsschutz mit liquiden Sachwerten im Portfolio · Risikobeitrag: das Portfoliorisiko in seine Teile zerlegen · Risk Parity: gleiche Risikobeiträge statt gleicher Gewichte · Optimierungsmethodik: Schätzung, Zielfunktionen, Black-Litterman, Resampling und Walk-forward · Glossar: Risikobudgetierung

Harvard Law School Forum (2019) · Trading and Arbitrage in Cryptocurrency Markets

Makarov, Igor; Schoar, Antoinette. Harvard Law School Forum on Corporate Governance, 21.9.2019; abgerufen am 31.10.2026. Quelle

Zusammenfassung der Autoren: Daten von 34 Börsen in 19 Ländern; Preisverhältnis USA und Korea von Dezember 2017 bis Februar 2018 an mehreren Tagen bis 40 %, mindestens 2 Mrd. $ mögliche Arbitragegewinne; innerhalb eines Landes meist unter 1 %.

Zitiert in: Glossar: Kimchi-Prämie

Makarov und Schoar (2020) · Trading and arbitrage in cryptocurrency markets

Makarov, Igor; Schoar, Antoinette. Journal of Financial Economics 135 (2), S. 293–319. doi:10.1016/j.jfineco.2019.07.001

Große, wiederkehrende Preisunterschiede zwischen Kryptobörsen, vor allem über Ländergrenzen hinweg; Kapitalverkehrskontrollen bremsen die Arbitrage, eine gemeinsame Komponente des Handelsvolumens erklärt 80 % der Bitcoin-Renditen.

Zitiert in: Krypto im institutionellen Portfolio: Zugang, Verwahrung, Regulierung und Risikobudget

Malkiel (2003) · The Efficient Market Hypothesis and Its Critics

Malkiel, Burton G. Journal of Economic Perspectives 17 (1), S. 59–82. doi:10.1257/089533003321164958

Verteidigt die Effizienzmarkthypothese gegen Kritik aus Verhaltensökonomie und Anomalien.

Zitiert in: Effizienzmarkthypothese: Warum es so schwer ist, den Markt zu schlagen · Glossar: Effizienzmarkthypothese

Malkiel (1995) · Returns from Investing in Equity Mutual Funds 1971 to 1991

Malkiel, Burton G.. The Journal of Finance 50 (2), S. 549–572. doi:10.1111/j.1540-6261.1995.tb04795.x

Aktienfonds blieben 1971–1991 nach Kosten hinter dem Markt zurück; Survivorship Bias verzerrt viele Studien.

Zitiert in: Aktiv oder passiv investieren: ETF gegen Fondsmanager · ETF-Grundlagen: Kosten, Replikation und Ertragsverwendung · Backtest-Overfitting: Wenn die Vergangenheit zu gut aussieht · Datenprüfung: Kursreihen laden, aufbereiten und prüfen · Glossar: Survivorship Bias

Mallaby (2010) · More Money Than God: Hedge Funds and the Making of a New Elite

Mallaby, Sebastian. Penguin Press.

Geschichte der Hedgefonds von Alfred Winslow Jones bis zur Finanzkrise, unter anderem mit Soros, Druckenmiller, Tudor Jones, Robertson und den Quants.

Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons · Glossar: Global Macro

Malmendier u. a. (2025) · Generation Frühstart-Rente

Malmendier, Ulrike; Schaffranka, Claudia; Schwarz, Milena. Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Arbeitspapier 02/2025, Oktober 2025. Quelle

Empfiehlt automatische Erfassung aller Kinder, einen staatlichen Standardfonds mit Opt-out, Fondsauswahl nach Kosten und eine Kostenobergrenze; mit 100 % Aktien lag das Depot in Simulationen nach zwölf Jahren nur mit 7 % Wahrscheinlichkeit unter den Einzahlungen.

Zitiert in: Die neue Aktienrente in Deutschland: Frühstart-Rente, Generationenkapital, Altersvorsorgedepot · Kinderdepot oder Elterndepot? Steuern, Schenkung, BAföG und Familienversicherung

MFSA (2024) · Publication of the AIFMD II (Rundschreiben zur Richtlinie (EU) 2024/927)

Malta Financial Services Authority. MFSA, 19.4.2024; abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Zusammenfassung der Aufsicht zur überarbeiteten AIFM-Richtlinie: Regeln für kreditvergebende Fonds (Hebelgrenzen 175 % bzw. 300 %, Einzelkreditnehmergrenze, 5 % Selbstbehalt) und Umsetzung bis 16.4.2026.

Zitiert in: Private Debt in der Praxis: Direct Lending, Unitranche, Mezzanine, Kreditstruktur und Fondsvehikel

Mandel (2009) · Art as an Investment and Conspicuous Consumption Good

Mandel, Benjamin R.. American Economic Review 99 (4), S. 1653–1663. doi:10.1257/aer.99.4.1653

Modell, in dem Kunst neben dem Wertzuwachs eine Dividende aus demonstrativem Konsum abwirft; deshalb sind die finanziellen Renditen niedrig und die Risikoprämien klein oder sogar negativ.

Zitiert in: Sammlerstücke als Geldanlage: Was Kunst, Wein, Uhren und Oldtimer wirklich bringen · Glossar: Emotionale Dividende

Mandelbrot (1963) · The Variation of Certain Speculative Prices

Mandelbrot, Benoit. The Journal of Business 36 (4). doi:10.1086/294632

Zeigt, dass Preisänderungen viel häufiger extrem ausfallen, als eine Normalverteilung vorhersagt (fette Ränder).

Zitiert in: Volatilität: wie stark ein Portfolio schwankt · Monte-Carlo-Simulation: wie sicher ist dein Plan? · Schiefe und Kurtosis: Warum Börsencrashs häufiger sind, als die Normalverteilung sagt · Monte-Carlo-Methodik: wie Portfolio Lab Vermögenspfade simuliert · Datenprüfung: Kursreihen laden, aufbereiten und prüfen · Glossar: Fat Tails

Marchenko und Pastur (1967) · Distribution of eigenvalues for some sets of random matrices

Marčenko, V. A.; Pastur, L. A.. Mathematics of the USSR-Sbornik 1 (4), S. 457–483. doi:10.1070/SM1967v001n04ABEH001994

Mathematische Arbeit zur Verteilung der Eigenwerte großer Zufallsmatrizen; nach ihr ist die Marchenko-Pastur-Verteilung der Eigenwerte von Stichproben-Kovarianzmatrizen benannt.

Zitiert in: Jenseits von Markowitz: Schätzfehler, Rauschen und echte Diversifikation · Dimensionen-Methodik: wie Portfolio Lab unabhängige Risiken zählt · Glossar: Marchenko-Pastur-Verteilung

Markowitz (1959) · Portfolio Selection: Efficient Diversification of Investments

Markowitz, Harry M.. Wiley (Cowles Foundation Monograph 16), Neuauflage Blackwell 1991.

Buchfassung der Portfoliotheorie mit Methoden zur Berechnung effizienter Portfolios (Cowles-Monographie).

Zitiert in: Effizienzlinie: Portfolio-Optimierung nach Markowitz

Markowitz und Usmen (2003) · Resampled Frontiers vs Diffuse Bayes: An Experiment

Markowitz, Harry M.; Usmen, Nilufer. Journal of Investment Management 1 (4). Quelle

Spiel zwischen einem Resampling-Spieler und einem Bayes-Spieler mit diffusem Vorwissen, in dem Resampling besser abschnitt.

Zitiert in: Jenseits von Markowitz: Schätzfehler, Rauschen und echte Diversifikation · Resampling-Optimierung nach Michaud: stabilere Portfoliogewichte durch Simulation

Marks (2011) · The Most Important Thing: Uncommon Sense for the Thoughtful Investor

Marks, Howard. Columbia University Press.

Der Mitgründer von Oaktree Capital über Risiko, Marktzyklen, antizyklisches Verhalten und das Denken eine Ebene tiefer als der Markt.

Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons · Glossar: Contrarian Investing

Marshall u. a. (2006) · Candlestick technical trading strategies: Can they create value for investors?

Marshall, Ben R.; Young, Martin R.; Rose, Lawrence C.. Journal of Banking & Finance 30 (8), S. 2303–2323. doi:10.1016/j.jbankfin.2005.08.001

Testet Candlestick-Strategien an Aktien des Dow Jones Industrial Average mit einem Bootstrap aus Eröffnungs-, Hoch-, Tief- und Schlusskursen.

Zitiert in: Charttechnik, Chartmuster und Candlesticks aus Quant-Sicht · Glossar: Candlestick

Martellini und Milhau (2012) · Dynamic allocation decisions in the presence of funding ratio constraints

Martellini, Lionel; Milhau, Vincent. Journal of Pension Economics and Finance 11 (4), S. 549–580. doi:10.1017/s1474747212000194

Bei Untergrenzen für den Deckungsgrad sind dynamische Strategien optimal, die an Wertsicherung erinnern; eine Obergrenze für den Deckungsgrad verbilligt den Schutz gegen Fehlbeträge.

Zitiert in: Liability Driven Investing und Cashflow Driven Investing: Verbindlichkeiten mit Anleihen decken

Martin und Puthenpurackal (2005) · Imitation is the Sincerest Form of Flattery: Warren Buffett and Berkshire Hathaway

Martin, Gerald S.; Puthenpurackal, John. SSRN Working Paper Nr. 806246. doi:10.2139/ssrn.806246

Ein Portfolio, das die gemeldeten Aktienkäufe von Berkshire Hathaway erst nach ihrer Veröffentlichung nachkauft, erzielte 1976 bis 2006 deutlich positive Überrenditen gegenüber dem S&P 500.

Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons · Glossar: Copycat-Strategie

Martin und McCann (1989) · The Investor's Guide to Fidelity Funds

Martin, Peter G.; McCann, Byron B.. Wiley.

Führt den Ulcer Index ein, der Tiefe und Dauer von Rückgängen vom Höchststand zusammenfasst.

Zitiert in: Maximum Drawdown: der größte Verlust vom Höchststand · Risikokennzahlen jenseits der Sharpe Ratio: Treynor, Calmar, Omega, Ulcer Index und mehr · Glossar: Ulcer Index · Glossar: Martin Ratio

Masters (2003) · Rebalancing

Masters, Seth J.. The Journal of Portfolio Management 29 (3), S. 52–57. doi:10.3905/jpm.2003.319883

Rahmen für Toleranzbänder beim Rebalancing nach Kosten und Tracking Error.

Zitiert in: Rebalancing: das Portfolio zurück auf Kurs bringen · Strategische und taktische Asset-Allokation und der Total Portfolio Approach · Backtest-Methodik: Daten, Ablauf, Rebalancing und Kosten

Art Basel und UBS (2026) · The Art Basel and UBS Global Art Market Report 2026

McAndrew, Clare. Art Basel und UBS (Arts Economics); Zusammenfassung auf artbasel.com, abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Weltweiter Kunstmarkt 2025: Umsatz 59,6 Mrd. US-Dollar (+4 %), davon Händler 34,8 Mrd. und öffentliche Auktionen 20,7 Mrd.; rund 41,5 Mio. Transaktionen.

Zitiert in: Sammlerstücke als Geldanlage: Was Kunst, Wein, Uhren und Oldtimer wirklich bringen

McConnell und Xu (2008) · Equity Returns at the Turn of the Month

McConnell, John J.; Xu, Wei. Financial Analysts Journal 64 (2), S. 49–64. doi:10.2469/faj.v64.n2.11

Von 1926 bis 2005 bekamen US-Anleger im Mittel nur an den Monatswechseln eine Prämie für das Marktrisiko; der Effekt zeigt sich in 31 von 35 Ländern.

Zitiert in: Saisonalität an der Börse: Sell in May, Januar-Effekt und wie man Kalendereffekte testet · Glossar: Monatswechsel-Effekt

McDonald (2001) · Cross-Border Investing with Tax Arbitrage: The Case of German Dividend Tax Credits

McDonald, Robert L.. Review of Financial Studies 14 (3), S. 617–657. doi:10.1093/rfs/14.3.617

Die frühere deutsche Steuergutschrift auf Dividenden war für Inländer viel wert, für Ausländer nicht; Ex-Tag-Kurse und Derivatepreise zeigen grenzüberschreitende Steuerarbitrage.

Zitiert in: Cum-Ex und Cum-Cum: Wie die Dividendengeschäfte funktionierten und was heute gilt

McInish und Wood (1992) · An Analysis of Intraday Patterns in Bid/Ask Spreads for NYSE Stocks

McInish, Thomas H.; Wood, Robert A.. The Journal of Finance 47 (2), S. 753–764. doi:10.1111/j.1540-6261.1992.tb04408.x

Geld-Brief-Spannen sind zu Beginn und am Ende des Handelstags höher als in der Mitte.

McLean und Pontiff (2016) · Does Academic Research Destroy Stock Return Predictability?

McLean, R. David; Pontiff, Jeffrey. The Journal of Finance 71 (1), S. 5–32. doi:10.1111/jofi.12365

97 veröffentlichte Renditevorhersager verlieren außerhalb der Stichprobe 26 % und nach der Veröffentlichung 58 % ihrer Rendite, teils durch Data Mining, teils durch Arbitrage.

Zitiert in: ETF-Portfolio backtesten: Anleitung für den Portfolio-Backtest · Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen · Effizienzmarkthypothese: Warum es so schwer ist, den Markt zu schlagen · Faktorinvesting: die Fama-French-Faktoren verstehen · Backtest-Overfitting: Wenn die Vergangenheit zu gut aussieht · Glossar: Alpha Decay · Glossar: Anomalie · Glossar: Data Snooping

Mehra und Prescott (1985) · The equity premium: A puzzle

Mehra, Rajnish; Prescott, Edward C.. Journal of Monetary Economics 15 (2), S. 145–161. doi:10.1016/0304-3932(85)90061-3

Das Rätsel der Aktienprämie: Mit üblichen Präferenzen ist die historische Prämie von etwa 6 % viel zu hoch.

Zitiert in: Aktienrisikoprämie: Wie viel mehr Aktien bringen und warum das ein Rätsel ist · Glossar: Aktienrisikoprämie · Glossar: Equity Premium Puzzle

Mei und Moses (2002) · Art as an Investment and the Underperformance of Masterpieces

Mei, Jianping; Moses, Michael. American Economic Review 92 (5), S. 1656–1668. doi:10.1257/000282802762024719

Repeat-Sales-Index für Kunst 1875–2000 aus New Yorker Auktionen: Kunst schlug festverzinsliche Anlagen, blieb aber deutlich hinter US-Aktien zurück; teure Meisterwerke schnitten schlechter ab als der Index.

Zitiert in: Sammlerstücke als Geldanlage: Was Kunst, Wein, Uhren und Oldtimer wirklich bringen · Glossar: Repeat-Sales-Index

Meli und Todorova (2026) · Portfolio Trading and Corporate Bond ETFs

Meli, Jeffrey; Todorova, Zornitsa. Financial Management. doi:10.1111/fima.70044

Portfolio Trading (ein Korb von Anleihen als eine Risikoeinheit mit einem Market Maker) hängt eng mit Anleihe-ETFs zusammen, die Händlern beim Bepreisen, Absichern und Abbauen des Risikos helfen.

Zitiert in: Market Making und Anleihenhandel: Spread, Inventar, Axes, RFQ, Cross Trades und Matrix Pricing

Mellor (2022) · Does synthetic replication offer an advantage?

Mellor, Chris. Invesco, ohne Datum (Daten Stand 31.10.2022); abgerufen am 25.10.2026. Quelle

Swap-ETFs eines Anbieters: Korb im Fondseigentum, bis zu sechs Swap-Partner, Zurücksetzen des Swaps, schwankende Swap-Gebühren und keine US-Quellensteuer bei Swaps auf breite Indizes.

Zitiert in: Basket Swaps, Total Return Swaps oder Futures: Markt-Exposure effizient aufbauen · Index-Replikation: vollständige Replikation, optimiertes Sampling und Swap · Glossar: Dividendenäquivalent

Menchero (2004) · Multiperiod Arithmetic Attribution

Menchero, Jose. Financial Analysts Journal 60 (4), S. 76–91. doi:10.2469/faj.v60.n4.2638

Stellt Anforderungen an die Verkettung arithmetischer Attributionseffekte über mehrere Perioden auf und vergleicht gängige Verfahren daran.

Zitiert in: Multi-Asset-Attribution: Gewichtungsschemata, Top-down und Bottom-up, Währungen und Overlays · Performance-Attribution: Brinson-Zerlegung, Faktoren und Verkettung über die Zeit · Risiko & Attribution: Methodik der Risikozerlegung und Brinson-Attribution · Glossar: Verkettung von Attributionseffekten

Menchero (2005) · Optimized Geometric Attribution

Menchero, Jose. Financial Analysts Journal 61 (4), S. 60–69. doi:10.2469/faj.v61.n4.2743

Geometrische Attribution in zwei Schritten: zuerst reine geometrische Effekte, dann eine möglichst kleine Anpassung, damit sie ohne Rest aufgehen.

Zitiert in: Multi-Asset-Attribution: Gewichtungsschemata, Top-down und Bottom-up, Währungen und Overlays · Glossar: Geometrische Attribution

Menchero und Davis (2011) · Risk Contribution Is Exposure Times Volatility Times Correlation: Decomposing Risk Using the X-Sigma-Rho Formula

Menchero, Jose; Davis, Ben. The Journal of Portfolio Management 37 (2), S. 97–106. doi:10.3905/jpm.2011.37.2.097

Zerlegt den Risikobeitrag jeder Renditequelle in Exposure mal Volatilität mal Korrelation mit dem Portfolio. Das verallgemeinert den Grenzbeitrag.

Zitiert in: Krypto im institutionellen Portfolio: Zugang, Verwahrung, Regulierung und Risikobudget · Risiko & Attribution: Methodik der Risikozerlegung und Brinson-Attribution

Menchero (2000) · An Optimized Approach to Linking Attribution Effects Over Time

Menchero, Jose G.. The Journal of Performance Measurement 5 (1), S. 36–42. Quelle

Verkettet Attributionseffekte mit einem für alle Perioden gleichen Faktor plus einer möglichst kleinen Korrektur je Periode (in US-Patent 7.249.082 mit Ausgabe Herbst 2000, S. 36–42 zitiert).

Zitiert in: Multi-Asset-Attribution: Gewichtungsschemata, Top-down und Bottom-up, Währungen und Overlays

Menkhoff u. a. (2012) · Carry Trades and Global Foreign Exchange Volatility

Menkhoff, Lukas; Sarno, Lucio; Schmeling, Maik; Schrimpf, Andreas. The Journal of Finance 67 (2), S. 681–718. doi:10.1111/j.1540-6261.2012.01728.x

Hochzinswährungen bringen niedrige Renditen, wenn die globale Devisenvolatilität unerwartet steigt, Niedrigzinswährungen sichern dann ab; Volatilitätsrisiko erklärt mehr als Liquiditätsrisiko.

Zitiert in: Carry Trade: Zinsen kassieren mit Währungen und Anleihen · Carry-Backtest: Methodik für Devisen- und Anleihen-Carry · Glossar: Finanzierungswährung

Menkveld (2013) · High frequency trading and the new market makers

Menkveld, Albert J.. Journal of Financial Markets 16 (4), S. 712–740. doi:10.1016/j.finmar.2013.06.006

Ein großer Hochfrequenzhändler verliert an seinen Beständen und verdient an der Spanne; je die Hälfte seiner Geschäfte an der etablierten und an einer neuen Börse, mit Anteilen von 8,1 % und 64,4 %; vier von fünf Geschäften passiv.

Mercer (2026) · Das Zweite Betriebsrentenstärkungsgesetz tritt in Kraft (Hagemanns Bilanzen)

Mercer Deutschland. Mercer Deutschland; abgerufen am 26.10.2026. Quelle

Das Zweite Betriebsrentenstärkungsgesetz wurde am 21.1.2026 verkündet; die Geringverdienerförderung wird ab 2027 erweitert, Opting-out-Modelle werden auch ohne Tarifvertrag möglich.

Zitiert in: Altersvorsorge im Vergleich: Betriebsrente, Rürup, Altersvorsorgedepot und ETF-Rentenversicherung gegen den ETF-Sparplan

Merton (1969) · Lifetime Portfolio Selection under Uncertainty: The Continuous-Time Case

Merton, Robert C.. The Review of Economics and Statistics 51 (3). doi:10.2307/1926560

Optimale Aufteilung zwischen Aktien und sicherer Anlage über den Lebenszyklus in stetiger Zeit (Merton-Quote).

Zitiert in: Aktienquote nach Alter: Faustregeln, Gleitpfad und was die Theorie sagt · Hebel im Portfolio: Rendite, Risiko, Kosten und Margin Calls · Kelly-Kriterium: Wie viel setzen für maximales Wachstum? · Glossar: Merton-Quote

Merton (1972) · An Analytic Derivation of the Efficient Portfolio Frontier

Merton, Robert C.. The Journal of Financial and Quantitative Analysis 7 (4). doi:10.2307/2329621

Leitet die Effizienzlinie analytisch her und zeigt ihre Form als Hyperbel im Rendite-Volatilitäts-Raum.

Zitiert in: Effizienzlinie: Portfolio-Optimierung nach Markowitz

Merton (1973) · Theory of Rational Option Pricing

Merton, Robert C.. The Bell Journal of Economics and Management Science 4 (1). doi:10.2307/3003143

Arbitragegrenzen für Optionspreise, Black-Scholes mit Dividenden, kein vorzeitiges Ausüben amerikanischer Calls ohne Dividende und eine Formel für Down-and-out-Optionen.

Zitiert in: Optionsscheine, Turbos und Zertifikate: Was sie sind und was man draufzahlt · Optionsbewertung: wie faire Optionspreise entstehen · Optionsrechner: so bewertet Portfolio Lab Optionen · Glossar: Black-Scholes-Modell · Glossar: Amerikanische Option · Glossar: Barriere-Option

Merton (1973) · An Intertemporal Capital Asset Pricing Model

Merton, Robert C.. Econometrica 41 (5), S. 867–887. doi:10.2307/1913811

Bei Anlegern über viele Perioden beeinflussen mögliche Veränderungen der Anlagemöglichkeiten die Nachfrage; erwartete Renditen können ohne Marktrisiko vom risikofreien Zins abweichen.

Zitiert in: Glossar: ICAPM

Merton (1974) · On the Pricing of Corporate Debt: The Risk Structure of Interest Rates

Merton, Robert C.. The Journal of Finance 29 (2), S. 449–470. doi:10.1111/j.1540-6261.1974.tb03058.x

Bewertet Unternehmensanleihen als sichere Anleihe abzüglich einer Verkaufsoption auf den Wert des Unternehmens.

Merton (1987) · A Simple Model of Capital Market Equilibrium with Incomplete Information

Merton, Robert C.. The Journal of Finance 42 (3), S. 483–510. doi:10.1111/j.1540-6261.1987.tb04565.x

Gleichgewichtsmodell, in dem Anleger nur einen Teil der Aktien kennen; weniger beachtete Aktien müssen höhere Renditen bieten (Investor Recognition).

Zitiert in: Index-Effekt: Was bei Aufnahmen in einen Index und Streichungen mit den Kursen passiert

Metrick und Yasuda (2010) · The Economics of Private Equity Funds

Metrick, Andrew; Yasuda, Ayako. Review of Financial Studies 23 (6), S. 2303–2341. doi:10.1093/rfs/hhq020

Modell der Einnahmen von Private-Equity-Managern aus 238 Fondsverträgen: etwa zwei Drittel stammen aus festen, von der Wertentwicklung unabhängigen Gebühren.

Zitiert in: ELTIF: Private Markets für Privatanleger nach den Regeln von ELTIF 2.0 · Private Equity erklärt: Strategien, Fondsstruktur, Gebühren und was die Forschung zur Rendite zeigt · Venture Capital: Finanzierungsrunden, Bewertung, Power Law und was die Forschung über die Rendite weiß · Glossar: Carried Interest

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