Literatur: Autoren mit B
71 Studien, Bücher und Gesetze, jeweils mit Fundstelle, einem Satz zum Inhalt und den Seiten, auf denen sie zitiert werden. Alle Buchstaben
Brixton u. a. (2023) · A Changing Stock–Bond Correlation: Drivers and Implications
Brixton, Alfie; Brooks, Jordan; Hecht, Pete; Ilmanen, Antti; Maloney, Thomas; McQuinn, Nicholas. The Journal of Portfolio Management 49 (4), S. 64–80. doi:10.3905/jpm.2023.1.459
Die Korrelation von Aktien und Anleihen war in den ersten zwei Jahrzehnten des 21. Jahrhunderts negativ, im Jahrhundert davor oft positiv; höhere Inflationsunsicherheit kann sie wieder positiv machen.
Zitiert in: Gehebelte ETFs und Return Stacking: Funktion, lange Haltedauer, Kosten und Forschung · Aktien-Anleihen-Korrelation: Regime, Treiber und Folgen für 60/40, Risk Parity und Absicherung
Broadie u. a. (1997) · A Continuity Correction for Discrete Barrier Options
Broadie, Mark; Glasserman, Paul; Kou, Steven. Mathematical Finance 7 (4), S. 325–349. doi:10.1111/1467-9965.00035
Diskret beobachtete Barriere-Optionen lassen sich mit stetigen Formeln bewerten, wenn man die Barriere um exp(0,5826 σ √Δt) verschiebt.
Zitiert in: Optionsscheine, Turbos und Zertifikate: Was sie sind und was man draufzahlt · Optionsbewertung: wie faire Optionspreise entstehen · Optionsrechner: so bewertet Portfolio Lab Optionen · Glossar: Barriere-Option
Brock u. a. (1992) · Simple Technical Trading Rules and the Stochastic Properties of Stock Returns
Brock, William; Lakonishok, Josef; LeBaron, Blake. The Journal of Finance 47 (5), S. 1731–1764. doi:10.1111/j.1540-6261.1992.tb04681.x
Gleitende Durchschnitte und Ausbrüche aus Handelsspannen am Dow Jones 1897–1986, mit Bootstrap gegen Zufallsmodelle getestet.
Zitiert in: Charttechnik, Chartmuster und Candlesticks aus Quant-Sicht
Brogaard u. a. (2014) · High-Frequency Trading and Price Discovery
Brogaard, Jonathan; Hendershott, Terrence; Riordan, Ryan. The Review of Financial Studies 27 (8), S. 2267–2306. doi:10.1093/rfs/hhu032
Hochfrequenzhändler handeln in Richtung dauerhafter Kursänderungen und gegen vorübergehende Fehlbewertungen; ihre passiven Orders treffen oft besser Informierte; ihre Handelsrichtung hängt mit Makrodaten und Orderbuch-Ungleichgewichten zusammen.
Brooks u. a. (2020) · Active Fixed Income Illusions
Brooks, Jordan; Gould, Tony; Richardson, Scott. The Journal of Fixed Income 29 (4), S. 5–19. doi:10.3905/jfi.2020.1.086
Die aktiven Renditen von Rentenfonds erklären sich größtenteils durch passive Engagements in traditionellen Risikoprämien, vor allem im Kreditrisiko; echtes Alpha bleibt wenig.
Zitiert in: Aktiv oder passiv bei Anleihen und Rohstoffen: Warum die Regeln anders sind als bei Aktien · Glossar: Kreditbeta
Brown und Warner (1980) · Measuring security price performance
Brown, Stephen J.; Warner, Jerold B.. Journal of Financial Economics 8 (3), S. 205–258. doi:10.1016/0304-405X(80)90002-1
Simuliert Event-Studien mit Monatsdaten: Einfache Verfahren für die Normalrendite schneiden kaum schlechter ab als aufwendige.
Zitiert in: Event-Studien: Wie man Kursreaktionen auf Ereignisse misst und testet
Brown und Warner (1985) · Using daily stock returns: The case of event studies
Brown, Stephen J.; Warner, Jerold B.. Journal of Financial Economics 14 (1), S. 3–31. doi:10.1016/0304-405X(85)90042-X
Simulation mit 250 Stichproben aus je 50 Aktien: Mit Tagesdaten ist das Marktmodell gut spezifiziert; steigt die Varianz am Ereignistag, lehnen die üblichen Tests zu oft ab.
Zitiert in: Event-Studien: Wie man Kursreaktionen auf Ereignisse misst und testet
Brown u. a. (1992) · Survivorship Bias in Performance Studies
Brown, Stephen J.; Goetzmann, William; Ibbotson, Roger G.; Ross, Stephen A.. Review of Financial Studies 5 (4), S. 553–580. doi:10.1093/rfs/5.4.553
Zeigt, wie Survivorship Bias Performancestudien verzerrt und scheinbare Beständigkeit erzeugt.
Zitiert in: Aktiv oder passiv investieren: ETF gegen Fondsmanager · ETF-Portfolio backtesten: Anleitung für den Portfolio-Backtest · Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons · Themen-ETFs und Hype: Was Studien, Kosten und Überschneidungen zeigen · Portfolio-Reporting: Rendite, Risiko, Attribution und Kosten richtig berichten · Stock Picking: Warum Einzelaktien so schwer zu treffen sind · Backtest-Overfitting: Wenn die Vergangenheit zu gut aussieht · Backtest-Methodik: Daten, Ablauf, Rebalancing und Kosten · Anlageklassen mit langer Historie: Methodik · Datenprüfung: Kursreihen laden, aufbereiten und prüfen · Glossar: Fondsschließung · Glossar: Survivorship Bias
Bruck (1988) · The Predators’ Ball: The Junk-Bond Raiders and the Man Who Staked Them
Bruck, Connie. Simon and Schuster.
Michael Milken und Drexel Burnham Lambert: wie Hochzinsanleihen in den 1980er-Jahren Übernahmen finanzierten.
Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons
Brunnermeier u. a. (2008) · Carry Trades and Currency Crashes
Brunnermeier, Markus K.; Nagel, Stefan; Pedersen, Lasse H.. NBER Macroeconomics Annual 23 (1), S. 313–348. doi:10.1086/593088
Carry Trades tragen Crash-Risiko: Kursbewegungen zwischen Hoch- und Niedrigzinswährungen sind negativ schief, Verluste entstehen beim plötzlichen Auflösen, wenn Risikobereitschaft und Finanzierungsliquidität sinken.
Zitiert in: Carry Trade: Zinsen kassieren mit Währungen und Anleihen · Carry-Backtest: Methodik für Devisen- und Anleihen-Carry · Glossar: Carry Trade · Glossar: Carry-Crash
Brunnermeier und Pedersen (2009) · Market Liquidity and Funding Liquidity
Brunnermeier, Markus K.; Pedersen, Lasse Heje. Review of Financial Studies 22 (6), S. 2201–2238. doi:10.1093/rfs/hhn098
Modell, in dem Marktliquidität und Finanzierung von Händlern (Kapital und Margins) einander bedingen: Margins können destabilisieren und Liquiditätsspiralen auslösen.
Zitiert in: Hebel im Portfolio: Rendite, Risiko, Kosten und Margin Calls · Basis-Trades: positive und negative Basis bei Anleihen, CDS und Futures · Liquiditätsrisiko: Marktliquidität messen, Liquiditätsprämien und die Werkzeuge offener Fonds · Backtest-Methodik: Daten, Ablauf, Rebalancing und Kosten · Glossar: Margin Call · Glossar: Deleveraging
Bucher-Koenen und Lusardi (2011) · Financial literacy and retirement planning in Germany
Bucher-Koenen, Tabea; Lusardi, Annamaria. Journal of Pension Economics and Finance 10 (4), S. 565–584. doi:10.1017/S1474747211000485
Finanzwissen fehlt in Deutschland vor allem bei Frauen, wenig Gebildeten und in Ostdeutschland; mit dem Wissen der Menschen in der Umgebung als Instrument zeigt sich eine positive Wirkung auf die Altersvorsorgeplanung.
Bucher-Koenen u. a. (2023) · Financial literacy, stock market participation, and financial wellbeing in Germany
Bucher-Koenen, Tabea; Janssen, Bennet; Knebel, Caroline; Tzamourani, Panagiota. Journal of Financial Literacy and Wellbeing 1 (3), S. 486–513. doi:10.1017/flw.2024.5
Bundesbank-Befragung PHF 2021: 81,0 % beantworten die Zinsfrage, 88,3 % die Inflationsfrage und 77,1 % die Streuungsfrage richtig, 61,8 % alle drei; unter Aktienbesitzern 76,5 %, sonst 57,4 %.
Zitiert in: Glossar: Finanzbildung
Buchner u. a. (2010) · Modeling the Cash Flow Dynamics of Private Equity Funds: Theory and Empirical Evidence
Buchner, Axel; Kaserer, Christoph; Wagner, Niklas. The Journal of Alternative Investments 13 (1), S. 41–54. doi:10.3905/jai.2010.13.1.041
Stochastisches Modell für die Zahlungen von Private-Equity-Fonds in stetiger Zeit: Abrufrate als mittelwertrückkehrender Wurzelprozess, Ausschüttungen als Brownsche Bewegung mit zeitabhängiger Drift, kalibriert an europäischen Fonds.
Zitiert in: Takahashi-Alexander-Modell: Cashflows von Private-Markets-Fonds planen
Budish u. a. (2015) · The High-Frequency Trading Arms Race: Frequent Batch Auctions as a Market Design Response
Budish, Eric; Cramton, Peter; Shim, John. The Quarterly Journal of Economics 130 (4), S. 1547–1621. doi:10.1093/qje/qjv027
Im fortlaufenden Orderbuch brechen Korrelationen auf kürzesten Zeitskalen zusammen; daraus entstehen mechanische Arbitragerenten und ein Wettrüsten um Geschwindigkeit. Vorschlag: häufige Batch-Auktionen, etwa jede Zehntelsekunde.
Zitiert in: Glossar: Latenzarbitrage
Buettner u. a. (2020) · Withholding-tax non-compliance: the case of cum-ex stock-market transactions
Buettner, Thiess; Holzmann, Carolin; Kreidl, Felix; Scholz, Hendrik. International Tax and Public Finance 27 (6), S. 1425–1452. doi:10.1007/s10797-020-09602-9
Modell und Marktdaten 2009 bis 2015: Cum-Ex lohnt für Käufer und Verkäufer nur bei kollusivem Steuerbetrug; vor der Reform stieg der Handel geeigneter Aktien kurz vor den Ex-Tagen.
Zitiert in: Cum-Ex und Cum-Cum: Wie die Dividendengeschäfte funktionierten und was heute gilt
Buffett (2014) · Berkshire Hathaway Inc.: Letter to Shareholders 2013 (Aktionärsbrief vom 28.02.2014)
Buffett, Warren E.. Berkshire Hathaway Inc., Omaha; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Enthält Buffetts Rat an den Treuhänder für das Erbe seiner Frau: 10 % in kurzlaufende Staatsanleihen, 90 % in einen sehr kostengünstigen S&P-500-Indexfonds.
Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons
Buffett (2024) · Berkshire Hathaway Inc.: Letter to Shareholders 2023 (Aktionärsbrief vom 24.02.2024)
Buffett, Warren E.. Berkshire Hathaway Inc., Omaha; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Würdigt den am 28. November 2023 verstorbenen Charlie Munger als Architekten des heutigen Berkshire, der Buffett 1965 riet, hervorragende Unternehmen zu fairen Preisen zu kaufen statt mittelmäßige zu Schnäppchenpreisen.
Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons
Bun u. a. (2017) · Cleaning large correlation matrices: Tools from Random Matrix Theory
Bun, Joël; Bouchaud, Jean-Philippe; Potters, Marc. Physics Reports 666, S. 1–109. doi:10.1016/j.physrep.2016.10.005
Übersicht, wie sich große Korrelationsmatrizen mit Methoden der Zufallsmatrixtheorie schätzen und bereinigen lassen; rotationsinvariante Schätzer schnitten in den Finanzmarkt-Anwendungen der Autoren besser ab als alle früher vorgeschlagenen Verfahren.
Zitiert in: Jenseits von Markowitz: Schätzfehler, Rauschen und echte Diversifikation · Glossar: Random Matrix Theory
DerivateV, Risikogrenzen (2013) · Derivateverordnung (DerivateV), § 7 Risikobegrenzung im qualifizierten Ansatz, § 9 Zugehöriges Vergleichsvermögen, § 15 Risikobegrenzung im einfachen Ansatz
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Fassung auf gesetze-im-internet.de; abgerufen am 29.10.2026. Quelle
Im qualifizierten Ansatz darf das Marktrisiko eines Fonds höchstens das Doppelte eines derivatefreien Vergleichsvermögens ohne Hebel oder 20 % des Fondswerts betragen, im einfachen Ansatz der Anrechnungsbetrag aus Derivaten den Fondswert nicht übersteigen.
Zitiert in: Wie gehebelte ETFs gebaut werden: Swaps, tägliches Rebalancing und Gamma-Risiko
DerivateV (2013) · Verordnung über Risikomanagement und Risikomessung beim Einsatz von Derivaten, Wertpapier-Darlehen und Pensionsgeschäften in Investmentvermögen nach dem Kapitalanlagegesetzbuch (Derivateverordnung – DerivateV), § 27
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Fassung auf gesetze-im-internet.de; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Begrenzt das Kontrahentenrisiko eines Fonds aus nicht zentral geclearten Derivaten, Wertpapier-Darlehen und Pensionsgeschäften auf 5 % je Vertragspartner, 10 % bei Kreditinstituten; regelt Netting und Sicherheiten.
Zitiert in: Basket Swaps, Total Return Swaps oder Futures: Markt-Exposure effizient aufbauen · Kontrahenten- und Emittentenrisiko: CVA, ETCs, Zertifikate und Swaps · Glossar: Kontrahentenrisiko
KAMaRisk (2017) · Rundschreiben 01/2017 (WA) – Mindestanforderungen an das Risikomanagement von Kapitalverwaltungsgesellschaften (KAMaRisk), Abschnitte 4.6 und 4.7
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. BaFin, 10.1.2017; Wortlaut abgerufen über eine Veröffentlichung der Kanzlei Dechert am 25.10.2026. Quelle
Interne Geschäfte zwischen Investmentvermögen (Cross Trades) nur auf Basis klarer Regeln, mit Interessenkonfliktmanagement, zu Bedingungen wie unter unabhängigen Dritten und gekennzeichnet; Geschäfte zu nicht marktgerechten Bedingungen grundsätzlich unzulässig.
Zitiert in: Market Making und Anleihenhandel: Spread, Inventar, Axes, RFQ, Cross Trades und Matrix Pricing · Glossar: Cross Trade
BaFin, Insiderüberwachung (2017) · Insider surveillance (Themenseite Insiderüberwachung)
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. BaFin, englische Fassung, Stand 31.05.2017; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Die BaFin wertet Geschäftsmeldungen der Institute, Ad-hoc-Mitteilungen und Hinweise aus, vergleicht Kurs- und Umsatzbewegungen mit den damals bekannten Informationen und zeigt erhärtete Verdachtsfälle bei der Staatsanwaltschaft an.
Zitiert in: Insiderhandel: was verboten ist, was erlaubt ist und was Directors' Dealings verraten
BaFin (2017) · Allgemeinverfügung nach § 4b WpHG vom 8. Mai 2017: Verbot von Differenzgeschäften (CFDs) mit Nachschusspflicht für Privatkunden
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. BaFin; Bericht bei beck-aktuell vom 9.5.2017; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Privatkunden dürfen keine CFDs mit Nachschusspflicht mehr angeboten werden; die Anbieter hatten drei Monate Zeit, ihre Geschäftsmodelle anzupassen.
Zitiert in: Optionsscheine, Turbos und Zertifikate: Was sie sind und was man draufzahlt
BaFin (2018) · Market manipulation (Themenseite Marktmanipulation)
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. BaFin, englische Fassung, Stand 21.02.2018; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Überblick der Aufsicht über das Verbot der Marktmanipulation nach Art. 15 MAR, Bußgelder und Strafen nach dem WpHG sowie Veröffentlichungen zu Empfehlungen in Messenger-Gruppen und Short-Attacken.
Zitiert in: Pump and Dump und Pennystocks: Wie die Masche funktioniert
BaFin, Kryptoverwahrgeschäft (2020) · Merkblatt: Hinweise zum Tatbestand des Kryptoverwahrgeschäfts (02.03.2020, geändert am 25.09.2023)
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Das Kryptoverwahrgeschäft nach § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 6 KWG (Verwahrung, Verwaltung und Sicherung von Kryptowerten oder privaten Schlüsseln für andere) ist erlaubnispflichtige Finanzdienstleistung.
Zitiert in: Krypto im institutionellen Portfolio: Zugang, Verwahrung, Regulierung und Risikobudget · Glossar: Kryptoverwahrgeschäft
BaFin (2020) · Risks of CFDs: every other provider fails to comply with the requirements (Fachartikel)
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. BaFin, englische Fassung, 18.12.2020; abgerufen am 31.10.2026. Quelle
Allgemeinverfügung vom 23.7.2019 seit 1.8.2019 in Kraft; bei der Prüfung im August 2020 verstießen 49 % der Anbieter gegen Vorgaben, 32 % hielten sie vollständig ein; nach Angaben der Anbieter verlieren rund 80 % der Privatkunden regelmäßig.
Zitiert in: Glossar: CFD
BaFin, Kryptowertpapiere (2023) · Merkblatt 03/2023: Hinweise zum Tatbestand der Kryptowertpapierregisterführung gemäß § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 8 KWG (Stand November 2023)
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, 23.11.2023; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Elektronische Wertpapiere nach dem eWpG sind Zentralregister- oder Kryptowertpapiere; das Kryptowertpapierregister läuft auf einem fälschungssicheren Aufzeichnungssystem, meist einer Blockchain.
Zitiert in: Digital Assets: Tokenisierung, Stablecoins, Kryptowertpapiere und digitaler Euro · Glossar: Kryptowertpapier
BaFin, Eigengeschäfte (2025) · Eigengeschäfte von Führungskräften (Übersichtsseite) und Meldung „Eigengeschäfte von Führungskräften: BaFin hebt Meldeschwelle an“ vom 4.12.2025
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. BaFin; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Meldung von Eigengeschäften nach Art. 19 MAR spätestens drei Geschäftstage nach dem Geschäft, Veröffentlichung durch den Emittenten binnen zwei Geschäftstagen; per Allgemeinverfügung gilt in Deutschland seit dem 1.1.2026 eine Schwelle von 50.000 € im Kalenderjahr statt 20.000 €, ohne Netting.
Zitiert in: Insiderhandel: was verboten ist, was erlaubt ist und was Directors' Dealings verraten · Glossar: Directors' Dealings
BaFin, Kryptowerte-Dienstleister (2025) · Kryptowerte-Dienstleister: Welche Vereinfachungen und Herausforderungen es jetzt gibt (Fachartikel, 22.01.2025)
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Institute mit KWG-Erlaubnis dürfen bis zur Entscheidung über ihren MiCAR-Antrag weiterarbeiten; EU-weiter Vertrieb erst mit MiCAR-Zulassung.
Zitiert in: Krypto im institutionellen Portfolio: Zugang, Verwahrung, Regulierung und Risikobudget
BaFin, Merkblatt MiCAR (2025) · Merkblatt Kryptowerte-Dienstleistungen nach MiCAR (Stand Januar 2025)
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, 03.01.2025; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Zehn Kryptowerte-Dienstleistungen nach MiCAR, darunter Verwahrung und Verwaltung für Kunden; ausgenommen sind einmalige Token, tokenisierte Finanzinstrumente und tokenisierte Einlagen.
Zitiert in: Digital Assets: Tokenisierung, Stablecoins, Kryptowertpapiere und digitaler Euro · Krypto im institutionellen Portfolio: Zugang, Verwahrung, Regulierung und Risikobudget · Glossar: Kryptoverwahrgeschäft
BaFin, Merkblatt ART und EMT (2025) · Merkblatt Zulassungsanforderungen bzgl. ART und EMT nach MiCAR (Stand Januar 2025)
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, 03.01.2025; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Zulassung und Whitepaper für Emittenten vermögenswertereferenzierter Token und von E-Geld-Token; Ausnahme für kleine Emissionen bis 5 Mio. € im Durchschnitt über zwölf Monate.
Zitiert in: Digital Assets: Tokenisierung, Stablecoins, Kryptowertpapiere und digitaler Euro · Glossar: Vermögenswertereferenzierter Token
BaFin, Konsultation 06/2025 (2025) · Entwurf eines Rundschreibens: Pflichten von Verwahrstelle und Kapitalverwaltungsgesellschaft bei in Kryptowerte investierenden Investmentvermögen (Konsultation 06/2025, 25.02.2025)
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Konsultationsentwurf der BaFin zu den Pflichten von Verwahrstellen und Kapitalverwaltungsgesellschaften, wenn Fonds in Kryptowerte investieren.
Zitiert in: Krypto im institutionellen Portfolio: Zugang, Verwahrung, Regulierung und Risikobudget
BaFin (2026) · Other types of inside information (Emittentenleitfaden: Informationspflichten für Emittenten)
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. BaFin, englische Fassung des Emittentenleitfadens, ohne Datum; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Nach Erwägungsgrund 28 MAR sind Analysen und Schätzungen auf Grundlage öffentlich verfügbarer Daten nicht per se Insiderinformationen; Ausnahmen gelten etwa für vom Markt routinemäßig erwartete Veröffentlichungen.
Zitiert in: Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen · Insiderhandel: was verboten ist, was erlaubt ist und was Directors' Dealings verraten · Glossar: Insiderinformation
BaFin (2026) · Advisory and trading systems: robo-advice (Themenseite FinTech)
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. BaFin, englische Fassung; abgerufen am 31.10.2026. Quelle
Robo-Advice ist je nach Ausgestaltung erlaubnispflichtige Anlageberatung oder Finanzportfolioverwaltung nach KWG bzw. WpIG; automatisierte Portfolioverwaltung braucht eine Erlaubnis der BaFin.
Zitiert in: Glossar: Robo-Advisor
BaFin (2026) · Grauer Kapitalmarkt (Verbraucherinformation)
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. BaFin, ohne Datum; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Angebote ohne Erlaubnispflicht, darunter Direktinvestments in Sachwerte: keine Produktkontrolle, oft erhebliches Risiko bis zum Totalverlust, eingeschränkter Verkauf; ein gebilligter Prospekt ist kein Gütesiegel.
Zitiert in: Sammlerstücke als Geldanlage: Was Kunst, Wein, Uhren und Oldtimer wirklich bringen
BFH (2009) · Urteil vom 25. August 2009, IX R 60/07 (Verkauf und Wiederkauf gleichartiger Wertpapiere am selben Tag)
Bundesfinanzhof. Leitsatz veröffentlicht im Betriebs-Berater; abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Wer Wertpapiere mit Verlust verkauft und am selben Tag in gleicher Art und Zahl zu einem anderen Kurs zurückkauft, missbraucht keine Gestaltungsmöglichkeit (Fall von 2000, private Veräußerungsgeschäfte).
Zitiert in: Steuern sparen im Depot: Verlustverrechnung, Freistellungsauftrag, Günstigerprüfung und Tax-Loss-Harvesting
BFH (2011) · Urteil vom 23. November 2011, II R 33/10 (Zahlungen eines Ehegatten auf ein Oder-Konto)
Bundesfinanzhof. Besprochen bei Otto Schmidt, Pressemitteilung vom 18.4.2012; abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Einzahlungen eines Ehegatten auf ein Oder-Konto können eine Schenkung sein, wenn der andere im Innenverhältnis frei über die Hälfte verfügen kann; die Feststellungslast trägt das Finanzamt.
Zitiert in: Depot vererben oder verschenken: Erbschaft- und Schenkungsteuer, Bewertung und Gestaltung in Tranchen
BFH (2013) · Urteil vom 18. Juli 2013, II R 37/11 (Weiterschenkung an das Schwiegerkind)
Bundesfinanzhof. Leitsatz bei Haufe; abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Schenkt ein Kind ein Geschenk der Eltern ohne Verpflichtung weiter, liegen zwei Schenkungen vor; eine direkte Zuwendung der Eltern an den Dritten nur, wenn das Kind zur Weitergabe verpflichtet war.
Zitiert in: Depot vererben oder verschenken: Erbschaft- und Schenkungsteuer, Bewertung und Gestaltung in Tranchen
BFH (2015) · Urteil vom 12. Mai 2015, VIII R 4/15 (Xetra-Gold-Inhaberschuldverschreibungen)
Bundesfinanzhof. Bundesfinanzhof; Bericht bei Verlag Dr. Otto Schmidt. Quelle
Gewinne aus Gold-Inhaberschuldverschreibungen mit Lieferanspruch sind keine Kapitalerträge; nach mehr als einem Jahr Haltedauer bleiben sie steuerfrei.
Zitiert in: Gold im Portfolio: sicherer Hafen, Inflationsschutz oder nur glänzend?
BFH (2016) · Beschluss vom 3. März 2016, VIII B 25/14 (Zurechnung von Kapitalerträgen zwischen Eltern und minderjährigen Kindern)
Bundesfinanzhof. Besprochen bei Rechtslupe; abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Kapitalerträge sind dem Kind nur zuzurechnen, wenn das Guthaben endgültig in sein Vermögen übergegangen ist und die Eltern es wie fremdes Vermögen verwalten; Abhebungen für eigene Zwecke sprechen dagegen.
Zitiert in: Kinderdepot oder Elterndepot? Steuern, Schenkung, BAföG und Familienversicherung
BFH (2020) · Urteil vom 29. September 2020, VIII R 9/17 (Veräußerung wertloser Aktien)
Bundesfinanzhof. Bundesfinanzhof; abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Eine Veräußerung hängt weder von der Höhe der Gegenleistung noch von den Veräußerungskosten ab; die Veräußerung wertloser Aktien ist auch dann kein Gestaltungsmissbrauch, wenn der Verkäufer im Gegenzug Aktien vom Käufer erwirbt.
Zitiert in: Steuern sparen im Depot: Verlustverrechnung, Freistellungsauftrag, Günstigerprüfung und Tax-Loss-Harvesting
BFH (2021) · Vorlage an das Bundesverfassungsgericht: Der BFH hält die Verlustverrechnungsbeschränkung für Aktienveräußerungsverluste für verfassungswidrig (Pressemitteilung Nr. 021/21 vom 4.6.2021 zum Beschluss vom 17.11.2020, VIII R 11/18)
Bundesfinanzhof. Bundesfinanzhof; abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Der BFH hält es für eine ungerechtfertigte Ungleichbehandlung, dass Verluste aus Aktienverkäufen nur mit Gewinnen aus Aktienverkäufen verrechnet werden dürfen, und hat die Frage dem Bundesverfassungsgericht vorgelegt.
Zitiert in: Steuern sparen im Depot: Verlustverrechnung, Freistellungsauftrag, Günstigerprüfung und Tax-Loss-Harvesting
BFH (2022) · Sog. Cum-Ex-Geschäfte: Übergang des wirtschaftlichen Eigentums beim Handel mit Aktien (Pressemitteilung Nr. 009/22 vom 15. März 2022 zum Urteil vom 2. Februar 2022, Az. I R 22/20)
Bundesfinanzhof. Bundesfinanzhof, Pressestelle; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Bei modellhaften Cum-Ex-Geschäften entsteht kein wirtschaftliches Eigentum; erstattet wird nur tatsächlich einbehaltene und abgeführte Steuer.
Zitiert in: Cum-Ex und Cum-Cum: Wie die Dividendengeschäfte funktionierten und was heute gilt · Glossar: Cum-Ex-Geschäft
BGH (2011) · Urteile vom 27. September 2011 – XI ZR 178/10 und XI ZR 182/10 (Lehman-Zertifikate)
Bundesgerichtshof. XI. Zivilsenat; Bericht auf otto-schmidt.de, abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Zertifikate einer Lehman-Tochter, garantiert von der Lehman-Holding und von einer Sparkasse verkauft, waren nach der Insolvenz im September 2008 weitgehend wertlos; die Klagen auf Schadenersatz scheiterten.
Zitiert in: Kontrahenten- und Emittentenrisiko: CVA, ETCs, Zertifikate und Swaps · Glossar: Emittentenrisiko
BGH (2021) · Bundesgerichtshof bestätigt Urteil im bundesweit ersten Cum-Ex-Strafverfahren (Pressemitteilung Nr. 146/2021 zum Urteil vom 28. Juli 2021, Az. 1 StR 519/20)
Bundesgerichtshof. Bundesgerichtshof, Pressestelle; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Geltendmachen nicht einbehaltener Kapitalertragsteuer aus Cum-Ex-Geschäften ist Steuerhinterziehung; die Rechtslage war klar; Einziehung von Taterträgen auch nach Verjährung.
Zitiert in: Cum-Ex und Cum-Cum: Wie die Dividendengeschäfte funktionierten und was heute gilt · Glossar: Cum-Ex-Geschäft
BMF (2021) · Steuerliche Behandlung von „Cum/Cum-Transaktionen“ (Schreiben vom 9. Juli 2021, IV C 1 - S 2252/19/10035 :014)
Bundesministerium der Finanzen. Bundesministerium der Finanzen; Angaben geprüft über die Meldung des Verlags Dr. Otto Schmidt vom 15.07.2021, abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Verwaltungsanweisung zum Kapitalertragsteuerabzug bei Cum-Cum-Transaktionen, anzuwenden in allen offenen Fällen; ersetzt das Schreiben vom 17. Juli 2017.
Zitiert in: Cum-Ex und Cum-Cum: Wie die Dividendengeschäfte funktionierten und was heute gilt
BMF (2025) · Einzelfragen zur Abgeltungsteuer (Schreiben vom 14. Mai 2025, IV C 1 - S 2252/00075/016/070)
Bundesministerium der Finanzen. Bundesministerium der Finanzen; abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Verwaltungsauffassung zur Abgeltungsteuer, darunter Depotüberträge mit und ohne Gläubigerwechsel (Rn. 162–173) und Verlustbescheinigungen, deren Antrag bis 15. Dezember eingehen muss (Rn. 233–238).
Zitiert in: Steuern sparen im Depot: Verlustverrechnung, Freistellungsauftrag, Günstigerprüfung und Tax-Loss-Harvesting · Glossar: Depotübertrag
BMF (2026) · Basiszins zur Berechnung der Vorabpauschale gemäß § 18 Absatz 4 InvStG; Basiszins zum 2. Januar 2026 (Schreiben vom 13. Januar 2026, IV C 1 - S 1980/00230/012/001)
Bundesministerium der Finanzen. Bundesministerium der Finanzen. Quelle
Legt den Basiszins für 2026 auf 3,20 % fest, abgeleitet von der Rendite 15-jähriger Bundeswertpapiere.
Zitiert in: Geldmarkt-ETF oder Tagesgeld: Zinsen, Sicherheit und Steuern im Vergleich · Thesaurierend oder ausschüttend: Welcher ETF passt besser? · Vorabpauschale: so wird sie berechnet · Dividendenstrategie und Dividenden-ETFs kritisch betrachtet: Irrelevanz, Steuern, Faktoren · Steuern im Backtest: wie Portfolio Lab Abgeltungsteuer und Vorabpauschale rechnet · Methodik der freien Finanzrechner: Lohn, Rente, FIRE, Auto, Immobilie und Depot
Bundesgesundheitsministerium (2025) · Bekanntmachung des durchschnittlichen Zusatzbeitragssatzes nach § 242a SGB V für das Jahr 2026 vom 7. November 2025
Bundesministerium für Gesundheit. Bundesanzeiger, BAnz AT 10.11.2025 B7; abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz der gesetzlichen Krankenversicherung beträgt für 2026 2,9 %.
Zitiert in: Altersvorsorge im Vergleich: Betriebsrente, Rürup, Altersvorsorgedepot und ETF-Rentenversicherung gegen den ETF-Sparplan · Methodik der freien Finanzrechner: Lohn, Rente, FIRE, Auto, Immobilie und Depot
Bundesgesundheitsministerium (2026) · Finanzierung der sozialen Pflegeversicherung (Online-Ratgeber Pflege)
Bundesministerium für Gesundheit. Bundesministerium für Gesundheit, Stand 14.9.2026; abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Beitragssatz zur Pflegeversicherung seit 1.1.2025 3,6 %, für Kinderlose 4,2 %, Abschläge ab dem zweiten Kind unter 25.
Bundesnetzagentur | SMARD.de (2026) · SMARD Strommarktdaten: Stromverbrauch – Gesamt (Netzlast), Tageswerte; Datennutzung
Bundesnetzagentur. Bundesnetzagentur; Daten der Übertragungsnetzbetreiber über ENTSO-E, abgerufen am 27.10.2026. Quelle
Stromverbrauch in Deutschland als Netzlast je Tag ab 2015; die Marktdaten stehen unter CC BY 4.0 mit der Namensnennung „Bundesnetzagentur | SMARD.de“.
Zitiert in: Konjunktur-Puls: wie Portfolio Lab Frühindikatoren rechnet · Glossar: Netzlast
Bundesnetzagentur (2026) · Bundesnetzagentur konsultiert pauschalierte Kapitalverzinsung für die Gasnetzbetreiber
Bundesnetzagentur. Bundesnetzagentur, Pressemitteilung vom 14.8.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Entwurf für die fünfte Regulierungsperiode Gas (2028–2032): Kapitalkosten als WACC mit 40 % Eigen- und 60 % Fremdkapital, Eigenkapitalzins vor Steuern 5,76 %, Fremdkapitalzins 2,43 %, WACC 3,76 %.
Zitiert in: Infrastruktur-Investments: Equity und Debt, Erlösmodelle, Bewertung und Forschung · Glossar: Regulierte Rendite
II. BV (1990) · Verordnung über wohnungswirtschaftliche Berechnungen nach dem Zweiten Wohnungsbaugesetz (Zweite Berechnungsverordnung, II. BV), § 28 Instandhaltungskosten
Bundesregierung. Neufassung vom 12.10.1990; Fassung auf gesetze-im-internet.de, abgerufen am 29.10.2026. Quelle
Instandhaltungskosten je m² Wohnfläche und Jahr nach dem Alter der Wohnung (weniger als 22, mindestens 22 und mindestens 32 Jahre), Zuschlag für einen Aufzug, Fortschreibung der Beträge nach § 26 Abs. 4.
Zitiert in: Was Wohnen im Eigentum wirklich kostet: Kaufnebenkosten, Wohnnebenkosten und Instandhaltung · Methodik der freien Finanzrechner: Lohn, Rente, FIRE, Auto, Immobilie und Depot · Glossar: Erhaltungsrücklage
ErbStDV (1998) · Erbschaftsteuer-Durchführungsverordnung (ErbStDV), § 1 Anzeigepflicht der Vermögensverwahrer und der Vermögensverwalter
Bundesregierung. zuletzt geändert durch Art. 11 des Gesetzes vom 22.6.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 192); Fassung auf gesetze-im-internet.de, abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Banken melden das Vermögen eines Verstorbenen dem Erbschaftsteuer-Finanzamt, auch bei Gemeinschaftsdepots; die Anzeige entfällt, wenn der Wert 5.000 € nicht übersteigt.
Zitiert in: Depot vererben oder verschenken: Erbschaft- und Schenkungsteuer, Bewertung und Gestaltung in Tranchen
SvEV (2006) · Sozialversicherungsentgeltverordnung (SvEV), § 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 9
Bundesregierung. zuletzt geändert durch Art. 11 des Gesetzes vom 16.1.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 14); Fassung auf gesetze-im-internet.de, abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Steuerfreie Beiträge zur betrieblichen Altersversorgung sind bis 4 % der Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung auch sozialversicherungsfrei, einschließlich Entgeltumwandlung.
Zitiert in: Altersvorsorge im Vergleich: Betriebsrente, Rürup, Altersvorsorgedepot und ETF-Rentenversicherung gegen den ETF-Sparplan · Glossar: Entgeltumwandlung
Bundesregierung (2014) · Reaktion des Bundesministeriums der Finanzen und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht zur Schließung der Gesetzeslücken bei Cum-Ex-Geschäften (Antwort auf eine Kleine Anfrage, Drucksache 18/1603 vom 2. Juni 2014)
Bundesregierung. Deutscher Bundestag; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Beschreibt den Steuerabzug für inländische Leerverkäufe ab dem Jahressteuergesetz 2007, die Lücke bei ausländischen Banken und die Verlagerung des Abzugs auf die auszahlenden Stellen durch das OGAW-IV-Umsetzungsgesetz.
Zitiert in: Cum-Ex und Cum-Cum: Wie die Dividendengeschäfte funktionierten und was heute gilt
ImmoWertV (2021) · Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV) vom 14.7.2021, § 21 (Liegenschaftszinssätze) und §§ 27 ff. (Ertragswertverfahren)
Bundesregierung. BGBl. I S. 2805, gültig ab 1.1.2022; Fassung auf gesetze-im-internet.de und buzer.de, abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Regeln der Verkehrswertermittlung: Das Ertragswertverfahren rechnet aus marktüblich erzielbaren Erträgen, Bodenwert, Restnutzungsdauer und Liegenschaftszinssatz, der aus Kaufpreisen und Reinerträgen abgeleitet wird.
Zitiert in: Immobilien als Geldanlage: vermietete Wohnung, REITs, offene Fonds und Private Real Estate · Glossar: Ertragswertverfahren
Bundesregierung, Generationenkapital (2024) · Entwurf eines Gesetzes zur Stabilisierung des Rentenniveaus und zum Aufbau eines Generationenkapitals für die gesetzliche Rentenversicherung (Rentenniveaustabilisierungs- und Generationenkapitalgesetz), Drucksache 20/11898 vom 21.6.2024
Bundesregierung. Deutscher Bundestag, 20. Wahlperiode; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Stiftung Generationenkapital mit Darlehen des Bundes von 12 Mrd. € im Jahr 2024, danach jährlich 3 % mehr; Ziel 200 Mrd. € bis 2036 und ab 2036 durchschnittlich 10 Mrd. € Ausschüttungen pro Jahr an die Rentenversicherung.
Zitiert in: Die neue Aktienrente in Deutschland: Frühstart-Rente, Generationenkapital, Altersvorsorgedepot
Bundesregierung, Rentenpaket 2025 (2025) · Entwurf eines Gesetzes zur Stabilisierung des Rentenniveaus und zur vollständigen Gleichstellung der Kindererziehungszeiten, Drucksache 21/1929 vom 1.10.2025
Bundesregierung. Deutscher Bundestag, 21. Wahlperiode; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Erster Teil eines Gesamtpakets zur Rentenreform, zu dem laut Entwurf auch Aktivrente und Frühstartrente gehören; ein Generationenkapital kommt darin nicht vor.
Zitiert in: Die neue Aktienrente in Deutschland: Frühstart-Rente, Generationenkapital, Altersvorsorgedepot
Bundesregierung, Neuregelungen Januar 2026 (2025) · Gesetzliche Neuregelungen im Januar 2026 (Abschnitt Rente: Aktivrente)
Bundesregierung. Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, Stand 29.12.2025; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Ab 2026 können sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, die die Regelaltersgrenze erreicht haben, bis zu 2.000 € im Monat steuerfrei hinzuverdienen.
Zitiert in: Die neue Aktienrente in Deutschland: Frühstart-Rente, Generationenkapital, Altersvorsorgedepot
Bundesregierung, Altersvorsorgereform (2026) · Fragen und Antworten: Private Altersvorsorge reformiert
Bundesregierung. Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, Stand 1.6.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Bundesrat am 8.5.2026, Start der neuen Produkte am 1.1.2027; Altersvorsorgedepot ohne Garantie, Standarddepot mit Kosten von höchstens 1,0 %, Grundzulage 50 Cent je Euro bis 360 € und 25 Cent bis 1.800 € (höchstens 540 €), Kinderzulage 300 €, keine neuen Riester-Verträge ab 2027.
Zitiert in: Die neue Aktienrente in Deutschland: Frühstart-Rente, Generationenkapital, Altersvorsorgedepot · Altersvorsorge im Vergleich: Betriebsrente, Rürup, Altersvorsorgedepot und ETF-Rentenversicherung gegen den ETF-Sparplan · Glossar: Altersvorsorgedepot
BSW (2024) · BSW-Produktklassifizierung (Kurzversion)
Bundesverband für strukturierte Wertpapiere. Bundesverband für strukturierte Wertpapiere e. V. (BSW), Frankfurt am Main und Berlin, Fassung 2024; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Gliedert strukturierte Wertpapiere in Anlageprodukte mit 100 % Kapitalschutz, Anlageprodukte ohne Kapitalschutz (etwa Discount-, Bonus- und Express-Zertifikate, Aktienanleihen) und Hebelprodukte (Optionsscheine, Knock-out- und Faktor-Optionsscheine).
Zitiert in: Optionsscheine, Turbos und Zertifikate: Was sie sind und was man draufzahlt
Bundesverfassungsgericht (2026) · Mündliche Verhandlung in Sachen „Erbschaftsteuer – Gesetzgebungskompetenzen“ am 12. Oktober 2026 (Pressemitteilung Nr. 48/2026 vom 30.7.2026, 1 BvF 1/23)
Bundesverfassungsgericht. Bundesverfassungsgericht; abgerufen am 26.10.2026. Quelle
Die Bayerische Staatsregierung hält unter anderem die persönlichen Freibeträge und die Steuersätze des ErbStG für verfassungswidrig, auch weil sie nicht an die Preisentwicklung angepasst wurden.
Zitiert in: Depot vererben oder verschenken: Erbschaft- und Schenkungsteuer, Bewertung und Gestaltung in Tranchen
BZSt (2026) · Anrechenbarkeit der Quellensteuer auf Dividenden und Zinsen von Staaten, mit denen Deutschland ein Doppelbesteuerungsabkommen abgeschlossen hat (Stand 1. Januar 2026)
Bundeszentralamt für Steuern. Bundeszentralamt für Steuern, Referat St II 10, Redaktionsschluss Juni 2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Amtliche Übersicht je Staat: nationaler Quellensteuersatz, Höchstsatz nach Abkommen und der Satz, bis zu dem Banken die Steuer auf die Abgeltungsteuer anrechnen; angerechnet wird nur, was im Quellenstaat nicht erstattet werden kann.
Zitiert in: Quellensteuer auf Dividenden: anrechnen, erstatten, Fondsdomizil · Steuern im Backtest: wie Portfolio Lab Abgeltungsteuer und Vorabpauschale rechnet · Glossar: Quellensteueranrechnung · Glossar: Fiktive Quellensteuer
Burnside u. a. (2011) · Do Peso Problems Explain the Returns to the Carry Trade?
Burnside, Craig; Eichenbaum, Martin; Kleshchelski, Isaac; Rebelo, Sergio. Review of Financial Studies 24 (3), S. 853–891. doi:10.1093/rfs/hhq138
Carry-Erträge sind im Mittel groß und kaum mit klassischen Risikofaktoren korreliert; erklärt mit einem Peso-Problem, dessen seltenes Ereignis vor allem in Zeiten mit hohem Diskontfaktor liegt.
Zitiert in: Carry Trade: Zinsen kassieren mit Währungen und Anleihen · Glossar: Peso-Problem
Burton und Jacobsen (1999) · Measuring Returns on Investments in Collectibles
Burton, Benjamin J.; Jacobsen, Joyce P.. Journal of Economic Perspectives 13 (4), S. 193–212. doi:10.1257/jep.13.4.193
Übersicht über Preisindizes und Renditestudien zu Sammlerobjekten: meist positive reale Renditen, aber mehr Risiko und weniger Rendite als Aktien.
Zitiert in: Sammlerstücke als Geldanlage: Was Kunst, Wein, Uhren und Oldtimer wirklich bringen
Busch u. a. (2022) · Corporate carbon performance data: Quo vadis?
Busch, Timo; Johnson, Matthew; Pioch, Thomas. Journal of Industrial Ecology 26 (1), S. 350–363. doi:10.1111/jiec.13008
Vergleicht CO2-Daten mehrerer Datenanbieter: Direkte Emissionen stimmen eher überein als indirekte (besonders schlecht bei Scope 3), Schätzungen weniger als Angaben aus den Berichten der Unternehmen.
Zitiert in: ESG-Methodik: Nachhaltigkeit im Look-through
Busse u. a. (2010) · Performance and Persistence in Institutional Investment Management
Busse, Jeffrey A.; Goyal, Amit; Wahal, Sunil. The Journal of Finance 65 (2), S. 765–790. doi:10.1111/j.1540-6261.2009.01550.x
4.617 aktive institutionelle US-Aktienprodukte 1991 bis 2008: Alphas nach Faktoren im Schnitt nicht von null verschieden, kaum Beständigkeit.
Zitiert in: RFP und Mandatsvergabe: Wie institutionelle Anleger Asset Manager auswählen
Butler u. a. (2012) · Adaptive Asset Allocation: A Primer
Butler, Adam; Philbrick, Mike; Gordillo, Rodrigo. SSRN. doi:10.2139/ssrn.2328254
Adaptive Asset Allocation: Momentum-Auswahl kombiniert mit Minimum-Varianz-Gewichtung.
Zitiert in: Taktische Allokation: Momentum, Dual Momentum und Trendfolge · Taktik-Methodik: wie die elf taktischen Modelle rechnen
BVI (2026) · Stellungnahme zur Konsultation 06/2026 der BaFin zur Überarbeitung der KAMaRisk
BVI Bundesverband Investment und Asset Management. BVI, Frankfurt am Main, 2.7.2026; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Stellungnahme des Fondsverbands zum Entwurf einer überarbeiteten KAMaRisk; bittet um längere Fristen und eine Übergangszeit.
Zitiert in: Market Making und Anleihenhandel: Spread, Inventar, Axes, RFQ, Cross Trades und Matrix Pricing
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