Literatur: Autoren mit K
53 Studien, Bücher und Gesetze, jeweils mit Fundstelle, einem Satz zum Inhalt und den Seiten, auf denen sie zitiert werden. Alle Buchstaben
Kaas u. a. (2021) · Low Homeownership in Germany—a Quantitative Exploration
Kaas, Leo; Kocharkov, Georgi; Preugschat, Edgar; Siassi, Nawid. Journal of the European Economic Association 19 (1), S. 128–164. doi:10.1093/jeea/jvaa004
Großer sozialer Wohnungsbau, hohe Grunderwerbsteuer und fehlender Abzug von Hypothekenzinsen erklären mit einem Lebenszyklusmodell etwa zwei Drittel des Abstands der Eigentumsquoten zwischen Deutschland und den USA.
Zitiert in: Mieten oder kaufen: Nutzerkosten, Kaufnebenkosten 2026 und ein Vermögensvergleich über 20 Jahre · Was Wohnen im Eigentum wirklich kostet: Kaufnebenkosten, Wohnnebenkosten und Instandhaltung
Kacperczyk u. a. (2005) · On the Industry Concentration of Actively Managed Equity Mutual Funds
Kacperczyk, Marcin; Sialm, Clemens; Zheng, Lu. The Journal of Finance 60 (4), S. 1983–2011. doi:10.1111/j.1540-6261.2005.00785.x
Aktive US-Aktienfonds, die sich auf wenige Branchen konzentrieren, schnitten von 1984 bis 1999 nach Risiko- und Stilbereinigung im Schnitt besser ab.
Zitiert in: Stock Picking: Warum Einzelaktien so schwer zu treffen sind
Kahneman und Tversky (1979) · Prospect Theory: An Analysis of Decision under Risk
Kahneman, Daniel; Tversky, Amos. Econometrica 47 (2). doi:10.2307/1914185
Prospect Theory: Verluste wiegen schwerer als gleich große Gewinne, Wahrscheinlichkeiten werden verzerrt gewichtet.
Zitiert in: Cost-Average-Effekt: Was der Durchschnittskosteneffekt wirklich bringt · Market Timing: Lässt sich der richtige Zeitpunkt treffen? · Maximum Drawdown: der größte Verlust vom Höchststand · Sparplan oder Einmalanlage: Größeren Betrag auf einmal oder in Raten anlegen? · Aktienrisikoprämie: Wie viel mehr Aktien bringen und warum das ein Rätsel ist · Effizienzmarkthypothese: Warum es so schwer ist, den Markt zu schlagen · Prognosemärkte als Wetten auf Ereignisse: was sie können und was nicht · Glossar: Verlustaversion · Glossar: Prospect Theory
Kaiser u. a. (2022) · Financial education affects financial knowledge and downstream behaviors
Kaiser, Tim; Lusardi, Annamaria; Menkhoff, Lukas; Urban, Carly. Journal of Financial Economics 145 (2), S. 255–272. doi:10.1016/j.jfineco.2021.09.022
Meta-Analyse von 76 randomisierten Experimenten mit über 160.000 Teilnehmern: positive ursächliche Wirkung auf Wissen und Verhalten, mindestens dreimal so groß wie in früheren Auswertungen, ähnlich wie andere Bildung.
Kalay (1982) · The Ex-Dividend Day Behavior of Stock Prices: A Re-Examination of the Clientele Effect
Kalay, Avner. The Journal of Finance 37 (4), S. 1059–1070. doi:10.1111/j.1540-6261.1982.tb03598.x
Aus dem Kursabschlag am Ex-Tag allein lassen sich keine Grenzsteuersätze ablesen; der Zusammenhang mit der Dividendenrendite bleibt mit einem Steuereffekt vereinbar.
Zitiert in: Cum-Ex und Cum-Cum: Wie die Dividendengeschäfte funktionierten und was heute gilt · Dividendenstrategie und Dividenden-ETFs kritisch betrachtet: Irrelevanz, Steuern, Faktoren
Kaldor (1939) · Speculation and Economic Stability
Kaldor, Nicholas. The Review of Economic Studies 7 (1), S. 1–27. doi:10.2307/2967593
Begründet mit der Lagerhaltung und dem Nutzen vorrätiger Ware, warum Terminpreise unter den Kassapreisen liegen können.
Kalman (1960) · A New Approach to Linear Filtering and Prediction Problems
Kalman, R. E.. Journal of Basic Engineering 82 (1), S. 35–45. doi:10.1115/1.3662552
Begründet den Kalman-Filter: Ein sich ändernder, verborgener Zustand wird aus verrauschten Beobachtungen Schritt für Schritt geschätzt.
Zitiert in: Long/Short und statistische Arbitrage: Methodik · Glossar: Kalman-Filter
Kamps und Kleinberg (2018) · To the moon: defining and detecting cryptocurrency pump-and-dumps
Kamps, Josh; Kleinberg, Bennett. Crime Science 7 (1). doi:10.1186/s40163-018-0093-5
Definiert Kriterien für Pump and Dump bei Kryptowährungen und erkennt verdächtige Episoden mit Methoden der Anomalieerkennung in Kurs- und Umsatzdaten.
Zitiert in: Pump and Dump und Pennystocks: Wie die Masche funktioniert
Kaplan und Strömberg (2003) · Financial Contracting Theory Meets the Real World: An Empirical Analysis of Venture Capital Contracts
Kaplan, Steven N.; Strömberg, Per. Review of Economic Studies 70 (2), S. 281–315. doi:10.1111/1467-937X.00245
Wertet echte Verträge zwischen Venture-Capital-Gebern und Gründern aus: Zahlungs-, Stimm-, Aufsichtsrats-, Liquidations- und andere Kontrollrechte werden getrennt verteilt und ändern sich von Runde zu Runde.
Zitiert in: Venture Capital: Finanzierungsrunden, Bewertung, Power Law und was die Forschung über die Rendite weiß
Kaplan und Schoar (2005) · Private Equity Performance: Returns, Persistence, and Capital Flows
Kaplan, Steven N.; Schoar, Antoinette. The Journal of Finance 60 (4), S. 1791–1823. doi:10.1111/j.1540-6261.2005.00780.x
Private-Equity-Fonds erzielten nach Gebühren im Schnitt etwa die Rendite des S&P 500, bei großen Unterschieden zwischen den Fonds und deutlicher Beständigkeit über Folgefonds.
Zitiert in: ELTIF: Private Markets für Privatanleger nach den Regeln von ELTIF 2.0 · Private Credit und Public Credit im Vergleich: Rendite, Risiken und was die Forschung zeigt · Private Equity erklärt: Strategien, Fondsstruktur, Gebühren und was die Forschung zur Rendite zeigt · Venture Capital: Finanzierungsrunden, Bewertung, Power Law und was die Forschung über die Rendite weiß · Private Markets messen: J-Kurve, Cashflows, Glättung und Public Proxy · Takahashi-Alexander-Modell: Cashflows von Private-Markets-Fonds planen · Methodik Private Markets: Fonds auswerten, Cashflows prognostizieren, Zusagen planen · Glossar: Public Market Equivalent
Kaplan und Strömberg (2009) · Leveraged Buyouts and Private Equity
Kaplan, Steven N.; Strömberg, Per. Journal of Economic Perspectives 23 (1), S. 121–146. doi:10.1257/jep.23.1.121
Überblick über Buyout-Fonds und ihre Übernahmen: Finanzierung mit 60 bis 90 % Schulden, Beteiligung des Managements, Wertsteigerung durch Finanz-, Governance- und operative Maßnahmen, Exit-Wege und Kreditzyklen.
Zitiert in: Buyout-Fonds und Management-Buyouts: Wie LBO, MBO und MBI funktionieren · Private Equity erklärt: Strategien, Fondsstruktur, Gebühren und was die Forschung zur Rendite zeigt · Private Markets messen: J-Kurve, Cashflows, Glättung und Public Proxy · Takahashi-Alexander-Modell: Cashflows von Private-Markets-Fonds planen · Glossar: Dry Powder · Glossar: Carried Interest · Glossar: Leveraged Buyout · Glossar: Management-Buyout
Karnosky und Singer (1994) · Global Asset Management and Performance Attribution
Karnosky, Denis S.; Singer, Brian D.. Research Foundation of the Institute of Chartered Financial Analysts, Charlottesville. doi:10.2470/rf.v1994.n3.4444
Einheitlicher Rahmen für internationale Portfolios: Renditen als Prämie über dem lokalen Geldmarktzins plus Währungsrendite, die Brinson-Zerlegung je einmal für Märkte und Währungen.
Zitiert in: Multi-Asset-Attribution: Gewichtungsschemata, Top-down und Bottom-up, Währungen und Overlays · Glossar: Karnosky-Singer-Modell
Katona u. a. (2025) · On the Capital Market Consequences of Big Data: Evidence from Outer Space
Katona, Zsolt; Painter, Marcus O.; Patatoukas, Panos N.; Zeng, Jean. Journal of Financial and Quantitative Analysis 60 (2), S. 551–579. doi:10.1017/S0022109023001448
Autozählungen auf Parkplätzen von 44 US-Händlern aus Satellitenbildern verschafften zahlenden Investoren einen Vorsprung vor den Quartalszahlen und erhöhten die Informationsasymmetrie.
Zitiert in: Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen · Schiffsdaten und Satellitenbilder: Was sie über Rohstoffe verraten
Kaul u. a. (2000) · Demand Curves for Stocks Do Slope Down: New Evidence from an Index Weights Adjustment
Kaul, Aditya; Mehrotra, Vikas; Morck, Randall. The Journal of Finance 55 (2), S. 893–912. doi:10.1111/0022-1082.00230
Eine angekündigte, informationsfreie Änderung der Streubesitzdefinition im TSE 300 (1996) brachte 31 höher gewichteten Aktien 2,3 % Überrendite ohne spätere Umkehr.
Zitiert in: Index-Effekt: Was bei Aufnahmen in einen Index und Streichungen mit den Kursen passiert
Kawai u. a. (2024) · Stranger Danger? Investor Behavior and Incentives on Cryptocurrency Copy-Trading Platforms
Kawai, Daisuke; Soska, Kyle; Routledge, Bryan; Zetlin-Jones, Ariel; Christin, Nicolas. Proceedings of the CHI Conference on Human Factors in Computing Systems, S. 1–20. doi:10.1145/3613904.3642715
Auf zwei großen Kopierplattformen für Kryptowerte beeinflusst die Darstellung der Ranglisten die Wahl der Kopierer stark; die Ranglisten lassen sich leicht manipulieren.
Keim (1983) · Size-related anomalies and stock return seasonality
Keim, Donald B.. Journal of Financial Economics 12 (1), S. 13–32. doi:10.1016/0304-405X(83)90025-9
Ein großer Teil des Größeneffekts bei US-Aktien fällt auf den Januar, besonders auf dessen erste Handelstage.
Zitiert in: Saisonalität an der Börse: Sell in May, Januar-Effekt und wie man Kalendereffekte testet · Glossar: Januar-Effekt
Keller und Keuning (2016) · Protective Asset Allocation (PAA): A Simple Momentum-Based Alternative for Term Deposits
Keller, Wouter J.; Keuning, Jan Willem. SSRN Working Paper 2759734, 05.04.2016. doi:10.2139/ssrn.2759734
Taktische Variante des 60/40-Portfolios mit Dual Momentum: Die Marktbreite (wie viele Märkte positives Momentum zeigen) bestimmt die Mischung aus Aktien und Anleihen; getestet mit globalen Multi-Asset-Näherungen ab Dezember 1970.
Zitiert in: Taktik-Methodik: wie die elf taktischen Modelle rechnen
Keller und Keuning (2017) · Breadth Momentum and Vigilant Asset Allocation (VAA): Winning More by Losing Less
Keller, Wouter J.; Keuning, Jan Willem. SSRN Working Paper 3002624, eingestellt 19.07.2017. doi:10.2139/ssrn.3002624
Vigilant Asset Allocation: Breadth Momentum als Crash-Schutz. Je mehr Märkte des Anlageuniversums schlechtes Momentum zeigen, desto mehr geht in defensive Anlagen.
Zitiert in: Taktik-Methodik: wie die elf taktischen Modelle rechnen
Keller und Keuning (2018) · Breadth Momentum and the Canary Universe: Defensive Asset Allocation (DAA)
Keller, Wouter J.; Keuning, Jan Willem. SSRN Working Paper 3212862, 12.07.2018, überarbeitet 2021. doi:10.2139/ssrn.3212862
Ein eigenes Canary Universe (VWO und BND, ersatzweise EEM und AGG) signalisiert den Crash-Schutz; der Cash-Anteil richtet sich nach der Zahl der Kanarien mit nicht positivem Momentum und liegt im Schnitt oft unter der Hälfte des VAA-Anteils.
Zitiert in: Taktik-Methodik: wie die elf taktischen Modelle rechnen
Keller (2022) · Relative and Absolute Momentum in Times of Rising/Low Yields: Bold Asset Allocation (BAA)
Keller, Wouter J.. SSRN Working Paper 4166845, eingestellt 25.07.2022. doi:10.2139/ssrn.4166845
Bold Asset Allocation: relatives Momentum als Kurs / SMA(12) − 1 über 13 Monatsendkurse, Kanarien-Signal mit 13612W-Momentum und ein defensives Universum für Zeiten steigender Zinsen.
Zitiert in: Taktik-Methodik: wie die elf taktischen Modelle rechnen
Kelly u. a. (2024) · The Virtue of Complexity in Return Prediction
Kelly, Bryan; Malamud, Semyon; Zhou, Kangying. The Journal of Finance 79 (1), S. 459–503. doi:10.1111/jofi.13298
These, dass Modelle mit mehr Parametern als Beobachtungen die Vorhersagbarkeit der Marktrendite besser erfassen als einfache Modelle.
Zitiert in: Prognosemodelle für Renditen: ARIMA, GARCH, LSTM und Machine Learning
Kelly (1956) · A New Interpretation of Information Rate
Kelly, J. L.. Bell System Technical Journal 35 (4), S. 917–926. doi:10.1002/j.1538-7305.1956.tb03809.x
Leitet her, welcher Anteil des Kapitals bei wiederholten Wetten das langfristige Vermögenswachstum maximiert (Kelly-Kriterium).
Zitiert in: Kelly-Kriterium: Wie viel setzen für maximales Wachstum? · Glossar: Kelly-Kriterium
Kemna und Vorst (1990) · A pricing method for options based on average asset values
Kemna, A.G.Z.; Vorst, A.C.F.. Journal of Banking & Finance 14 (1), S. 113–129. doi:10.1016/0378-4266(90)90039-5
Asiatische Optionen: geschlossene Formel für den geometrischen Durchschnitt, als Kontrollvariable für Monte Carlo beim arithmetischen.
Zitiert in: Optionsbewertung: wie faire Optionspreise entstehen · Optionsrechner: so bewertet Portfolio Lab Optionen · Glossar: Asiatische Option · Glossar: Kontrollvariable
Kerr u. a. (2014) · Entrepreneurship as Experimentation
Kerr, William R.; Nanda, Ramana; Rhodes-Kropf, Matthew. Journal of Economic Perspectives 28 (3), S. 25–48. doi:10.1257/jep.28.3.25
Unternehmertum als Experiment: Erfolgswahrscheinlichkeiten sind niedrig, extrem schief verteilt und vor der Investition nicht bekannt; Kosten des Experimentierens prägen, wo Innovation entsteht.
Zitiert in: Venture Capital: Finanzierungsrunden, Bewertung, Power Law und was die Forschung über die Rendite weiß · Glossar: Power Law
Khandani und Lo (2011) · What happened to the quants in August 2007? Evidence from factors and transactions data
Khandani, Amir E.; Lo, Andrew W.. Journal of Financial Markets 14 (1), S. 1–46. doi:10.1016/j.finmar.2010.07.005
Die Quant-Krise im August 2007: Simulierte Long/Short-Portfolios und eine Market-Making-Strategie deuten auf marktweiten Hebelabbau und den Rückzug von Liquidität.
Zitiert in: Momentum-Crashes: warum Momentum selten, aber heftig einbricht und was Volatilitätssteuerung und Crowding-Maße zeigen · Pairs-Trading und statistische Arbitrage: Idee, Methoden, Forschung · Glossar: Crowding · Glossar: Quant Meltdown
Kilian (2009) · Not All Oil Price Shocks Are Alike: Disentangling Demand and Supply Shocks in the Crude Oil Market
Kilian, Lutz. American Economic Review 99 (3), S. 1053–1069. doi:10.1257/aer.99.3.1053
Trennt Angebots-, Nachfrage- und ölspezifische Schocks; die weltweite reale Wirtschaftsaktivität misst er mit einem Index der Frachtraten für Trockenmassengut.
Zitiert in: Schiffsdaten und Satellitenbilder: Was sie über Rohstoffe verraten · Glossar: Frachtratenindex
Kim u. a. (2016) · Time Series Momentum and Volatility Scaling
Kim, Abby Y.; Tse, Yiuman; Wald, John K.. Journal of Financial Markets 30, S. 103–124. doi:10.1016/j.finmar.2016.05.003
Die Ergebnisse zu Time-Series-Momentum hängen weitgehend an der Skalierung nach Volatilität; ohne sie ähnelt die Strategie Kaufen und Halten.
Zitiert in: CTAs und Managed Futures: Branche, Positionsgröße, Kosten und Krisenschutz
Kim (1994) · Dynamic linear models with Markov-switching
Kim, Chang-Jin. Journal of Econometrics 60 (1–2), S. 1–22. doi:10.1016/0304-4076(94)90036-1
Filter und Glättung für Zustandsraummodelle mit Markov-Wechseln, darunter die geglätteten Regimewahrscheinlichkeiten.
Zitiert in: Regime-Modelle: Hidden Markov, Markov-Switching und Co. · Regime-Methodik: wie das Hidden-Markov-Modell rechnet · Glossar: Filter- und Glättungswahrscheinlichkeit
Kim und Finger (2000) · A stress test to incorporate correlation breakdown
Kim, Jongwoo; Finger, Christopher. The Journal of Risk 2 (3), S. 5–19. doi:10.21314/jor.2000.026
Broken-Arrow-Stresstest: Korrelationen für Stressphasen aus einer Mischung zweier Normalverteilungen (ruhige und hektische Tage) geschätzt und damit der erwartete Verlust der übrigen Anlagen gerechnet; im Beispiel ändern sich die Korrelationen unter Stress bei vier von 18 Märkten deutlich.
Zitiert in: Historischer Stresstest: wie du vergangene Krisen auf dein heutiges Portfolio überträgst · Szenarien-Methodik: wie Portfolio Lab Stresstests rechnet · Glossar: Korrelationsbruch
Kirilenko u. a. (2017) · The Flash Crash: High-Frequency Trading in an Electronic Market
Kirilenko, Andrei; Kyle, Albert S.; Samadi, Mehrdad; Tuzun, Tugkan. The Journal of Finance 72 (3), S. 967–998. doi:10.1111/jofi.12498
Flash Crash am 6.5.2010 nach einem großen automatischen Verkaufsprogramm im E-mini-Future; die aktivsten Hochfrequenzhändler änderten ihr Handelsmuster beim Kursrutsch nicht.
Klarman (1991) · Margin of Safety: Risk-Averse Value Investing Strategies for the Thoughtful Investor
Klarman, Seth A.. HarperBusiness.
Value Investing als risikoscheuer Ansatz: Kapitalerhalt vor Rendite, Kauf nur mit Sicherheitsmarge, Geduld und Bargeld, wenn es keine Gelegenheiten gibt.
Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons
Kliesen u. a. (2012) · Disentangling Diverse Measures: A Survey of Financial Stress Indexes
Kliesen, Kevin L.; Owyang, Michael T.; Vermann, E. Katarina. Federal Reserve Bank of St. Louis Review 94 (5). doi:10.20955/r.94.369-398
Überblick über die nach der Finanzkrise entwickelten Finanzstressindizes von Notenbanken und privaten Anbietern.
Zitiert in: Stimmung: Methodik für Angst-Gier-Index, Put/Call und COT · Glossar: Finanzstressindex
Koijen u. a. (2018) · Carry
Koijen, Ralph S. J.; Moskowitz, Tobias J.; Pedersen, Lasse Heje; Vrugt, Evert B.. Journal of Financial Economics 127 (2), S. 197–225. doi:10.1016/j.jfineco.2017.11.002
Carry als erwartete Rendite bei unveränderten Preisen: sagt bei Aktienindizes, Anleihen, Währungen, Rohstoffen, Unternehmensanleihen und Optionen Renditen voraus; Carry-Strategien verlieren gemeinsam in globalen Rezessionen.
Zitiert in: Aktiv oder passiv bei Anleihen und Rohstoffen: Warum die Regeln anders sind als bei Aktien · Carry Trade: Zinsen kassieren mit Währungen und Anleihen · Anleihen-Mathematik: Preis, Rendite, Duration, Konvexität und Spreads rechnen · Carry-Backtest: Methodik für Devisen- und Anleihen-Carry · Glossar: Anleihen-Carry · Glossar: Carry
Kolari und Pynnönen (2010) · Event Study Testing with Cross-sectional Correlation of Abnormal Returns
Kolari, James W.; Pynnönen, Seppo. Review of Financial Studies 23 (11), S. 3996–4025. doi:10.1093/rfs/hhq072
Fallen Ereignisse auf dieselben Tage, führt schon geringe Querschnittskorrelation zu viel zu häufigen Ablehnungen; die Autoren korrigieren den BMP-Test dafür.
Zitiert in: Event-Studien: Wie man Kursreaktionen auf Ereignisse misst und testet · Index-Effekt: Was bei Aufnahmen in einen Index und Streichungen mit den Kursen passiert
Kommer (2018) · Souverän investieren mit Indexfonds und ETFs: Wie Privatanleger das Spiel gegen die Finanzbranche gewinnen
Kommer, Gerd. Campus Verlag, 5. Auflage.
Deutschsprachiges Standardbuch zum passiven Investieren mit Indexfonds, Weltportfolio und Faktorprämien.
Zitiert in: Weltportfolio: Die ganze Welt in einem oder zwei ETFs · Glossar: Weltportfolio
26 U.S.C. § 1014 (1954) · United States Code, Title 26 (Internal Revenue Code), § 1014 Basis of property acquired from a decedent
Kongress der Vereinigten Staaten. Legal Information Institute, Cornell Law School; abgerufen am 26.10.2026. Quelle
In den USA gilt für geerbtes Vermögen grundsätzlich der Marktwert am Todestag als neuer Einstandswert (Step-up).
Zitiert in: Depot vererben oder verschenken: Erbschaft- und Schenkungsteuer, Bewertung und Gestaltung in Tranchen
US Bankruptcy Code (1978) · United States Code, Title 11 (Bankruptcy), § 362 (Automatic stay), § 364 (Obtaining credit) und § 1129 (Confirmation of plan)
Kongress der Vereinigten Staaten. Legal Information Institute, Cornell Law School; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
US-Insolvenzrecht: Vollstreckungsstopp mit dem Antrag, neue Kredite im Verfahren mit Vorrang (DIP-Finanzierung) und Bestätigung des Plans, auch gegen eine ablehnende Gläubigerklasse, wenn er „fair and equitable“ ist.
Zitiert in: Distressed Debt: Strategien, Insolvenzrecht, Erlösquoten und Rendite beim Investieren in Krisen · Glossar: Absolute Priority Rule
Kopczuk (2012) · Taxation of Intergenerational Transfers and Wealth
Kopczuk, Wojciech. National Bureau of Economic Research, Working Paper 18584 (Kapitel im Handbook of Public Economics, Band 5). doi:10.3386/w18584
Überblick über Erbschaft- und Schenkungsteuern: Die Belege sprechen für gemischte Motive, unterschiedliche Vorlieben und den hohen Wert, die Kontrolle über das eigene Vermögen zu behalten.
Zitiert in: Depot vererben oder verschenken: Erbschaft- und Schenkungsteuer, Bewertung und Gestaltung in Tranchen
Korteweg und Sorensen (2010) · Risk and Return Characteristics of Venture Capital-Backed Entrepreneurial Companies
Korteweg, Arthur; Sorensen, Morten. Review of Financial Studies 23 (10), S. 3738–3772. doi:10.1093/rfs/hhq050
Dynamisches Modell der Stichprobenauswahl für Bewertungen junger Unternehmen: Mit der Korrektur fallen die Achsenabschnitte (Alpha) deutlich niedriger und die Risiken höher aus als in früheren Studien.
Zitiert in: Venture Capital: Finanzierungsrunden, Bewertung, Power Law und was die Forschung über die Rendite weiß
Korteweg u. a. (2016) · Does it Pay to Invest in Art? A Selection-Corrected Returns Perspective
Korteweg, Arthur; Kräussl, Roman; Verwijmeren, Patrick. The Review of Financial Studies 29 (4), S. 1007–1038. doi:10.1093/rfs/hhv062
20.538 wiederholt versteigerte Gemälde 1972–2010: Bilder mit hohem Wertzuwachs kommen eher zum Verkauf; um diese Auswahl bereinigt sinkt die Indexrendite von 10 % auf 6,5 % pro Jahr und die Sharpe Ratio von 0,24 auf 0,04.
Zitiert in: Sammlerstücke als Geldanlage: Was Kunst, Wein, Uhren und Oldtimer wirklich bringen
Kostolany (1991) · Kostolanys Börsenpsychologie
Kostolany, André. Econ.
Kostolany über die Psychologie der Börse: Kurzfristig bestimmen Geld und Stimmung die Kurse, langfristig gewinnen geduldige Anleger mit „hartgesottenen“ statt „zittrigen“ Händen.
Zitiert in: Investorenlegenden: Anlagestile der bekanntesten Investoren von Graham bis Simons
Kothari und O’Doherty (2023) · Job postings and aggregate stock returns
Kothari, Pratik; O’Doherty, Michael S.. Journal of Financial Markets 64, S. 100804. doi:10.1016/j.finmar.2023.100804
Das Verhältnis offener Stellen zur Beschäftigung sagt die Aktienrisikoprämie des Gesamtmarkts besser voraus als mehr als zwei Dutzend übliche Größen.
Zitiert in: Alternative Daten: Stellenanzeigen, Reddit, X, Satelliten, Kartenzahlungen
KPMG (2026) · Altersvorsorgereformgesetz im BGBl. veröffentlicht (Regulatory Update vom 9.6.2026)
KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. KPMG Klardenker Financial Services Hub; abgerufen am 25.10.2026. Quelle
Meldet die Verkündung des Gesetzes zur Reform der steuerlich geförderten privaten Altersvorsorge im Bundesgesetzblatt (BGBl. 2026 I Nr. 156) mit gestaffeltem Inkrafttreten bis 1.1.2028.
Zitiert in: Die neue Aktienrente in Deutschland: Frühstart-Rente, Generationenkapital, Altersvorsorgedepot
Kraus und Litzenberger (1976) · Skewness Preference and the Valuation of Risk Assets
Kraus, Alan; Litzenberger, Robert H.. The Journal of Finance 31 (4), S. 1085–1100. doi:10.1111/j.1540-6261.1976.tb01961.x
Erweitert das CAPM um die Schiefe: Anleger mögen positive Schiefe und verlangen für negative Schiefe einen Ausgleich.
Zitiert in: Schiefe und Kurtosis: Warum Börsencrashs häufiger sind, als die Normalverteilung sagt
Krauss (2017) · Statistical Arbitrage Pairs Trading Strategies: Review and Outlook
Krauss, Christopher. Journal of Economic Surveys 31 (2), S. 513–545. doi:10.1111/joes.12153
Überblick über die Forschung zu Pairs-Trading in fünf Gruppen: Distanz, Kointegration, Zeitreihen, stochastische Steuerung und weitere Ansätze.
Zitiert in: Pairs-Trading und statistische Arbitrage: Idee, Methoden, Forschung · Glossar: Statistische Arbitrage
Kritzman und Li (2010) · Skulls, Financial Turbulence, and Risk Management
Kritzman, Mark; Li, Yuanzhen. Financial Analysts Journal 66 (5), S. 30–41. doi:10.2469/faj.v66.n5.3
Misst finanzielle Turbulenz mit einem statistischen Abstandsmaß, das ursprünglich für den Vergleich von Schädeln entwickelt wurde, und nutzt es, um Risiko zu messen und zu steuern.
Zitiert in: Historischer Stresstest: wie du vergangene Krisen auf dein heutiges Portfolio überträgst · Szenarien-Methodik: wie Portfolio Lab Stresstests rechnet · Glossar: Mahalanobis-Distanz · Glossar: Finanzielle Turbulenz
Kritzman u. a. (2011) · Principal Components as a Measure of Systemic Risk
Kritzman, Mark; Li, Yuanzhen; Page, Sébastien; Rigobon, Roberto. The Journal of Portfolio Management 37 (4), S. 112–126. doi:10.3905/jpm.2011.37.4.112
Nutzt Hauptkomponenten als Frühwarnmaß: Der Absorptionsquotient steigt, wenn wenige Faktoren den Markt treiben.
Zitiert in: Korrelation und Diversifikation: warum Mischen das Risiko senkt · Jenseits von Markowitz: Schätzfehler, Rauschen und echte Diversifikation · Asset-Analyse: Methodik von Korrelation bis Kointegration · Dimensionen-Methodik: wie Portfolio Lab unabhängige Risiken zählt · Glossar: Absorption Ratio
Kritzman u. a. (2012) · Regime Shifts: Implications for Dynamic Strategies
Kritzman, Mark; Page, Sébastien; Turkington, David. Financial Analysts Journal 68 (3), S. 22–39. doi:10.2469/faj.v68.n3.3
Markov-Switching-Modelle für Marktturbulenz, Inflation und Wachstum; eine dynamische Allokation danach schlug im Backtest die statische, vor allem gegen große Verluste.
Zitiert in: Regime-Modelle: Hidden Markov, Markov-Switching und Co.
Kruttli u. a. (2021) · Hedge Fund Treasury Trading and Funding Fragility: Evidence from the COVID-19 Crisis
Kruttli, Mathias S.; Monin, Phillip J.; Petrasek, Lubomir; Watugala, Sumudu W.. Board of Governors of the Federal Reserve System, Finance and Economics Discussion Series 2021-038. doi:10.17016/feds.2021.038
Hedgefonds verdoppelten ihre Treasury-Positionen bis Februar 2020 und bauten sie im März 2020 deutlich ab; Fonds mit Cash-Futures-Basis-Trades standen unter dem größten Margin-Druck.
Zitiert in: Basis-Trades: positive und negative Basis bei Anleihen, CDS und Futures
Kung und Pohlman (2004) · Portable Alpha
Kung, Edward; Pohlman, Lawrence. The Journal of Portfolio Management 30 (3), S. 78–87. doi:10.3905/jpm.2004.412322
Trennt die Rendite aktiver Manager in Marktrendite (Beta) und Auswahlerfolg (Alpha) und zeigt, wie sich Alpha von einem Markt auf ein anderes Portfolio übertragen lässt.
Zitiert in: Gehebelte ETFs und Return Stacking: Funktion, lange Haltedauer, Kosten und Forschung · Glossar: Return Stacking · Glossar: Portable Alpha
Kunsch (1989) · The Jackknife and the Bootstrap for General Stationary Observations
Kunsch, Hans R.. The Annals of Statistics 17 (3), S. 1217–1241. doi:10.1214/aos/1176347265
Block-Bootstrap für abhängige Daten: zusammenhängende Blöcke ziehen, damit Autokorrelation erhalten bleibt.
Zitiert in: Monte-Carlo-Simulation: wie sicher ist dein Plan? · Bootstrap: Zukunftsszenarien aus der eigenen Historie · Monte-Carlo-Methodik: wie Portfolio Lab Vermögenspfade simuliert · Glossar: Block-Bootstrap
Kupiec (1998) · Stress Testing in a Value at Risk Framework
Kupiec, Paul H.. The Journal of Derivatives 6 (1), S. 7–24. doi:10.3905/jod.1998.408008
Rechnet Stressszenarien mit denselben bedingten Verteilungen der Risikofaktoren wie den Value at Risk; historische VaR-Kovarianzen mit bedingter Normalverteilung liefern danach in vielen Stressphasen brauchbare Verlustschätzungen (Kurzfassung im Nachdruck bei Cambridge University Press 2002).
Zitiert in: Historischer Stresstest: wie du vergangene Krisen auf dein heutiges Portfolio überträgst · Szenarioanalyse und Sensitivitätsanalyse: Aktien-, Zins-, Kredit- und Währungsrisiko im Stresstest · Szenarien-Methodik: wie Portfolio Lab Stresstests rechnet · Glossar: Bedingter Erwartungswert
Kyle (1985) · Continuous Auctions and Insider Trading
Kyle, Albert S.. Econometrica 53 (6), S. 1315–1335. doi:10.2307/1913210
Modell mit einem Insider, uninformierten Händlern und einem Market Maker: Der Preis reagiert linear auf den gesamten Orderfluss; der Faktor (Kyles Lambda) misst die Marktwirkung, sein Kehrwert die Markttiefe.
Zitiert in: Insiderhandel: was verboten ist, was erlaubt ist und was Directors' Dealings verraten · Prognosemärkte als Wetten auf Ereignisse: was sie können und was nicht · Market Making und Anleihenhandel: Spread, Inventar, Axes, RFQ, Cross Trades und Matrix Pricing · Ordertypen und Ausführung: von der Limit-Order über MOC und VWAP bis zu TAS und BTIC · Glossar: Market Impact
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